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HORSCH und SAM-DIMENSION vertiefen ihre Zusammenarbeit

Die Anforderungen an einen effektiven Pflanzenschutz steigen: Wirkstoffe fallen weg, Kosten nehmen zu und Resistenzen gewinnen an Bedeutung. SpotSpraying und PatchSpraying bieten hierfür einen klaren Ansatz: richtig behandeln, wo es benötigt wird, statt flächig zu applizieren. Das kann den Bestand schonen und Ertragsdepressionen reduzieren.

Die seit 2019 bestehende partnerschaftliche Zusammenarbeit wird nun auf die nächste Stufe gehoben: HORSCH beteiligt sich strategisch an SAM-DIMENSION – für beide Seiten ein logischer Schritt aus einer über Jahre gewachsenen Zusammenarbeit. Künftig wird die Zusammenarbeit weiter vertieft werden. Im Fokus stehen dabei die gemeinsame Weiterentwicklung der Technologie sowie deren noch engere Integration in die HORSCH Technik.

Auch HORSCH sieht im SpotSpraying großes Potenzial für die Zukunft. Beim Offline-Verfahren von SAM-DIMENSION ist das Kamerasystem nicht fest auf dem Gestänge verbaut, sondern der Bestand wird vor der Maßnahme beflogen. Die Auswertung erfolgt „offline“ über eine Edge-AI und Cloud- Server. So lassen sich große Datenmengen verarbeiten und die KI-Modelle stetig erweitern. Das Ergebnis sind robuste und präzise SpotSpraying Maps, inklusive einer Übersichtskarte aller Behandlungszonen und einer detaillierten Flächenangabe zur Berechnung der benötigten Spritzbrühe. Landwirte sehen damit schon vor der Maßnahme, wo behandelt wird und wie viel sie einsetzen.

Voraussetzung für SpotSpraying bzw. PatchSpraying ist SectionControl, die automatische Teilbreitenschaltung auf der Spritze. Dabei können sowohl einzelne Spots als auch größere Patches behandelt werden. Die Umsetzung ist sowohl mit einer pneumatischen Düsenschaltung als auch mit PrecisionSpray möglich. Das Verfahren ist mit allen HORSCH Pflanzenschutzspritzen durchführbar.

Größtes Potenzial sehen die Partner derzeit in den klassischen Reihenkulturen wie Zuckerrübe, Mais und Soja. Gleichzeitig gewinnt das Thema auch in Getreidebeständen zunehmend an Bedeutung.

Die technische Vernetzung ist bereits geschaffen. Applikationskarten aus dem SAM-Portal können direkt über myHorsch auf die HORSCH Terminals übertragen werden. Mit dem leistungsstarken HORSCH EOS Terminal wurde bereits in der Vergangenheit die Grundlage geschaffen, große Applikationskarten zu verarbeiten. Damit steht ein durchgängiger Workflow von der Kartenerstellung bis zur Anwendung auf der Maschine zur Verfügung.

Im Zuge dieser Kooperation werden HORSCH und SAM-DIMENSION die Technologie gemeinsam weiterentwickeln und die praktische Anwendung vorantreiben. Ziel ist es, das Potenzial von SpotSpraying möglichst schnell und einfach für landwirtschaftliche Betriebe nutzbar zu machen.

Beide Häuser bleiben dabei eigenständig, Maschinen und Applikationskarten herstelleroffen. Gleichzeitig arbeiten die Partner daran, die Technologie noch tiefer in die Maschinen zu integrieren.

Weitere Informationen: https://www.horsch.com/detail/horsch-und-sam-dimension-vertiefen-ihre-zusammenarbeit

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