Fraglich blieb, wie diese im Sinne der Praxis und für Lohnunternehmer gute Entscheidung nun von den zuständigen Bundesministerien umgesetzt werden würde.
In einer gemeinsamen Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an den GLFA (Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirt-schaftlichen Arbeitgeberverbände e. V.) wird jetzt deutlich, dass die Bundesministerien die Rechtsauffassung des OLG Hamm nicht teilen:

„Die Auslegung der Vorschrift des § 19 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) zur Arbeitszeitaufzeichnungspflicht durch das OLG widerspricht aus Sicht des BMAS dem Wort-laut und der Systematik des Gesetzes sowie dem erkennbaren Willen des Gesetzgebers. Das OLG Hamm hat redaktionelle Änderungen, die der Gesetzgeber in § 19 AEntG mit dem Tarifautonomiestärkungsgesetz vorgenommen hat, fehlinterpretiert. Das BMAS hat deshalb entschieden, seine eigene Rechtsauffassung bezüglich der Reichweite der Arbeitszeitauf-zeichnungspflicht nach § 19 AEntG beizubehalten. (…)
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) wird die Arbeitszeitaufzeichnungspflicht in der Landwirtschaft auf dieser Grundlage weiterhin prüfen. Der Beschluss des OLG Hamm ist hingegen bei der Entscheidung über eine Verfolgung etwaiger Verstöße im Rahmen des Op-portunitätsgrundsatzes nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten im Bereich der Land-wirtschaft durch die FKS grundsätzlich zu berücksichtigen.“


Gerade der letzte Satz bedeutet kurz gesagt: Die Arbeitszeitaufzeichnungen nach Beginn, Ende und Dauer von fest angestellten Arbeitskräften werden weiterhin vom Zoll kontrolliert – festgestellte Verstöße werden aber (wohl) nicht sanktioniert. So interpretiert zumindest der überwiegende Teil der Arbeitgeberverbände den letzten Satz der Antwort der Bundesmini-sterien.
Zur Erläuterung: Nach dem Opportunitätsgrundsatz ist die Verfolgungsbehörde nicht ver-pflichtet, ein Bußgeldverfahren einzuleiten und durchzuführen, sondern kann nach pflichtge-mäßem Ermessen entscheiden.
Das schließt eine Verfolgung aber auch nicht ausdrücklich aus. Insofern verbleibt nunmehr eine Restunsicherheit, wie in dieser Sache zukünftig in der Kontrollpraxis verfahren werden wird.

Fazit / Anmerkungen: Pirko Renftel]]>
21.09.2021 - 11:17:58
Grund für diese Schwankungen ist, dass der Allgemeinverbindliche MTV zum 31.12.2017 seitens des Gesamtverbandes der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e. V. (GLFA) gekündigt wird und damit ersatzlos wegfällt (Anmerkung: Der GLFA hatte den Allgemeinverbindlichen MTV mit der IG B. A. U. Ende 2014 ausgehandelt).
Ab dem 01.01.2018 wird dann für alle grünen Berufe damit das Mindestlohngesetz (MiLoG) direkt und somit auch der „normale“ gesetzliche Mindestlohn gelten.

Ergänzende Hinweise:

Pirko Renftel]]> 21.09.2021 - 11:17:58
das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) reglementiert den Güterverkehr in Deutschland. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) konnten Lohnunternehmen bisher eine Freistellung von o. g. Gesetz in Anspruch nehmen, wenn notwendige Transporte von untergeordneter Bedeutung und in engem Zusammenhang mit einer landtechnischen Dienstleistung (z. B. Maishäckselkette -  Ernte und Transport) für einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb stattfinden.

Leider haben BAG und BMVI sich von dieser Auffassung abgewendet und gegenüber dem BLU sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass alle Transporte durch Lohnunternehmen nach den Grundsätzen des Güterkraftverkehrsgesetzes erlaubnispflichtig sind.  Nach inoffiziellen Hinweisen ist von einer Übergangsfrist bis Ende Mai 2017 die Rede. Spätestens in der Getreide- und Maisernte dieses Jahres werden Lohnunternehmen bei der Beförderung von Agrargütern hinsichtlich der erforderlichen GüKG-Lizenz durch das BAG kontrolliert.

Nach jetzigem Stand dürfen Lohnunternehmen ab Juni 2017 reine Transporte oder Dienstleistungen mit Transportanteilen nur dann ausführen, wenn der Betrieb eine Güterkraftverkehrserlaubnis vorzuweisen hat.

Die GüKG-Lizenz kann das Lohnunternehmen bei der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragen, wenn im Betrieb ein Verkehrsleiter (Betriebsleiter, Mitarbeiter in entsprechender Funktion, externer Verkehrsleiter als Dienstleister für das LU) vorhanden ist und dessen Rechtschaffenheit über ein Führungszeugnis nachgewiesen werden kann. Zudem muss im Lohnunternehmen in Abhängigkeit von den Transportfahrzeugen  Eigenkapital vorhanden sein.

Verkehrsleiter müssen ihre fachliche Qualifikation über eine entsprechende Ausbildung (z.B. Speditionskaufmann) oder durch die Fachkunde GüKG nachweisen. Der BLU bietet entsprechende Vorbereitungskurse für die nachfolgende Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) an. Nutzen Sie bitte das Angebot!

Unsere Bemühungen, das Güterkraftverkehrsgesetz im Zuge eines Novellierungsverfahrens in unserem Sinne durch eine konkrete Formulierung im Gesetzestext zu korrigieren, ist vom Bundesrat und Bundestag abgelehnt worden. Selbstverständlich setzen wir uns in der starken Allianz mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Bundesverband der Maschinenringe (BMR) weiter für eine Fortsetzung der bisherigen Auslegungspraxis für land- und forstwirtschaftlichen Transporte durch das Güterkraftverkehrsgesetz ein. Gemeinsam werden wir alle Möglichkeiten zur politischen Einflussnahme nutzen. Inwieweit wir damit Erfolg haben, ist derzeit nur schwer zu beurteilen. Wir halten Sie über die Verbandsmedien auf dem Laufenden.

Nutzen Sie bitte jetzt die Gelegenheit und stellen Sie den Transport in Ihrem Lohnunternehmen durch die GüKG-Lizenz auf gesetzliche Grundlagen. Melden Sie sich zum Vorbereitungskurs und zur nachfolgenden IHK Prüfung „Fachkunde Güterkraftverkehr“ an.

Die BLU-Geschäftsstelle berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch – rufen Sie an!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Ein Schwerpunkt der Tagung sind daher Hilfsmittel, mit denen das Gefährdungspotential besser abgeschätzt werde kann. Dies gilt sowohl für die Planung, als auch für den aktuellen Maschineneinsatz auf dem Feld.
Dennoch werden Schadverdichtungen auch in Zukunft nie ganz auszuschließen sein. Die Industrie bietet für die Beseitigung von Bodenverdichtungen eine Vielzahl von Geräten mit unterschiedlichen Werkzeugformen an. In einem Vortrag und in einer Maschinenausstellung auf dem Feld wird erläutert, welche Werkzeugform bei welchen Bodenverhältnissen mehr oder weniger geeignet ist.
Abgerundet wird die Tagung durch einen Blick in die Zukunft. Welche neuen Techniken und Verfahren werden helfen, auch unter möglicherweise schlechteren Rahmenbedingungen den Boden wirkungsvoll zu schützen?

Wann?
Mittwoch, den 14.06.2017
Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.15 Uhr

Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse
Ostinghausen, 59505 Bad Sassendorf

Weitere Informationen und das gesamte Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Unterlagen zum Verwendungsnachweis für das Förderjahr 2017 wurden veröffentlicht, so dass mit dem Abruf der Mittel nun begonnen werden kann. Bitte beachten Sie, dass alle neuen und alten Fördermaßnahmen für zu fördernde Verträge innerhalb von 5 Monaten nach Zugang des Zuwendungsbescheides beim BAG zur Förderung angemeldet werden müssen. Bitte warten Sie nicht, bis sich eine bestimmte Anzahl von Rechnungen angesammelt hat, sondern reichen Sie die Rechnungen ein, sobald Sie Ihnen vorliegen. So kann mit dem Mittelfluss begonnen werden und Ihnen stehen die Beträge für weitere Investition zur Verfügung.

2. BAG-Förderung Weiterbildung 2017 - Maßnahmen und Möglichkeiten
Der Verwendungsnachweis zur Einleitung des Auszahlungsverfahrens zum Förderprogramm „Weiterbildung“ der Förderperiode 2017 steht ab sofort ausschließlich über das eService-Portal zur Verfügung (s.u.).  Bitte beachten Sie, dass bei Weiterbildungen immer vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme ein Antrag gestellt sein muss.

3. BAG De-minimis 2017 Neufahrzeugkauf – Ratenreduzierung
Für Lkw über 7,5 t GG die finanziert, geleast oder gemietet werden (Zulassung auf den Antragsteller), besteht die Möglichkeit einer Ratenreduzierung. Bei der Ausstattung der Fahrzeuge, die durch die Lieferungsbeschreibung des Fahrzeugs nachgewiesen wird, werden die förderfähigen Netto-Ausstattungspreise ratenteilig erstattet.
Dies kann eine Reduzierung der Kosten zwischen 100 und 350 Euro im Monat - pro Fahrzeugrate-  bedeuten.
Die Ratenreduzierung kann in das nächste Jahr übertragen werden, somit kann über die gesamte Fahrzeugnutzungsdauer die Rate gemindert werden.

Was ist zu tun, um eine Zuwendung zu erhalten?
Fördermittel müssen beim Bundesamt für Güterverkehr auf elektronischem Wege beantragt werden. Die im Rahmen dieser Förderrichtlinie zu verwendende Portalseite (eService-Portal) für die elektronische Antragstellung ist über die Internetadresse https://antrag-bvbs.bund.de/ zu erreichen.
Die Antragstellung und die Übersendung des Kontrollformulars auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail ist nicht zulässig. Unvollständige Anträge werden abgelehnt. Informieren Sie sich ausführlich unter www.bag.bund.de
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Dies hat auch einen rechtlichen Hintergrund, z.B. ist es gemäß § 4 Absatz 1 Nummer 5 Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG NRW) ist bei der landwirtschaftlichen Nutzung verboten, bei der Mahd auf Grünlandflächen ab 1 Hektar von außen nach innen zu mähen, davon unberührt bleibt stark hängiges Gelände.
Daneben besteht grundsätzlich eine tierschutzrechtliche und ethische Verpflichtung, eine Verringerung von Mähtodverlusten durch unterschiedliche Maßnahmen zu erreichen. Voraussetzung ist die Sensibilisierung von Landwirten, Jägern und Dienstleistungsunternehmen. Hauptgefährdungszeitraum ist die Zeit von Mai bis Juli.


Für Lohunternehmer
Nutzen Sie die Muster-AGB des Bundesverbandes und schließen Sie Ihre Haftung für Schäden gegenüber dem Jagdpächter bzw. Jagdberechtigten oder sonstigen Dritten aus, die durch den Erntevorgang an Wildtieren entstehen können. Im gleichen Zuge können Sie so den Auftraggeber für Schäden an Ihren Maschinen haftbar machen, die durch Wildtiere während der Ernte verursacht werden. Zudem können Sie sich durch diese AGB davor schützen, für entstehende Schäden haftbar gemacht zu werden, die durch eine Kontaminierung von Silagen mit Tieren, Tierresten, Tierteilen oder Tierkadavern – insbesondere für Schäden an Vieh durch Botulismus - entstehen.  

Julia Guttulsröd


Schauen Sie in die Mediathek und nutzen Sie die AGB für Lohnunternehmer!

Ihre Ansprechpartner für rechtliche Fragen beim BLU.
Pirko Renftel, Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Konsequenzen für Lohnunternehmen leider unverändert. Ab dem 1. Juni 2017 sind alle Transporte erlaubnispflichtig nach dem Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG).

Lohnunternehmen oder vergleichbare gewerbliche Zweigbetriebe der Landwirtschaft müssen generell für alle Transporte (z.B. Ernteprodukte, Wirtschaftsdünger,  ….) eine Güterkraftverkehrslizenz bzw. EU-Lizenz erwerben. Das gilt sowohl bei „reinen“ Transporten als auch bei ganzheitlichen Dienstleistungen, bei denen der agrartechnische Prozess auf dem Acker, dem Grünland oder im Forst mit dem Transport von entsprechenden Erzeugnissen und Bedarfsgütern miteinander verbunden sind.

Wir verweisen auf die entsprechenden Fachartikel in den letzten Ausgaben der LUaktuell.

Historie

Im Sommer 2016 hat der BLU erstmalig die Information erhalten, dass die Auslegung des GüKG in der Landwirtschaft im entsprechenden Merkblatt des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) geändert werden soll. Es folgten unmittelbar intensive Gespräche mit maßgebenden Vertretern von BMVI und BAG sowie die politische Initiative im Rahmen eines Parlamentarischen Abends mit Mitgliedern des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages mit Informationsschwerpunkt Güterkraftverkehrsgesetz.

Gemeinschaftsinitiativen mit Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutschen Bauernverband (DBV) und BLU, über Bundesrat und Bundestag das Artikelgesetz mit Änderungen zum „Güterkraftverkehrsgesetz“ im Sinne der Agrarbranche zu korrigieren, sind im Frühjahr 2017 gescheitert.

Seither stehen die drei Verbände im ständigen Kontakt mit Politik und Verkehrsministerium und suchen nach verträglichen Lösungsansätzen. Bis zuletzt wurde versucht, zumindest die nachfolgende Ausnahme für Lohnunternehmen zu ermöglichen:

Der Anwendungsbereich des GüKG ist nicht eröffnet, wenn im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Arbeitsleistungen Beförderungen von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern erforderlich sind und diese mit lof-Zugmaschinen bis 40 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit im Auftrag eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes durchgeführt werden.

Dies hätte der bislang geübten Praxis entsprochen, allerdings mit der vorgenannten Einschränkung bei der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit.

Nach wie vor eröffnet das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) in § 2 Abs. 1 Nr. 7 Ausnahmeregelungen für die Land- und Forstwirtschaft, wenn Landwirte Transporte von lof-Bedarfsgütern oder lof-Erzeugnissen, durchführen.

Der BLU e.V. wird weiterhin zusammen mit dem BMR und dem DBV versuchen, eine verträgliche Lösung für Lohnunternehmen herbeizuführen. „Es kann sich theoretisch noch etwas bewegen!“ Der BLU sieht sich aber notgedrungen in der Verpflichtung, seine Mitglieder über den aktuellen Stand zu informieren. Bitte beachten Sie in den kommenden Tagen und Wochen weitere Informationen aus den LU-Verbänden.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Zivilrechtliche Ansprüche der Lohnunternehmer?

Über die Möglichkeiten eines zivilrechtlichen Vorgehens hatten wir bereits in der 04/2017 der LU aktuell informiert (ab S. 8).

Nun hat der Deutsche Raiffeisenverband e.V. eine konkrete Vorgehensweise über die eigene Service GmbH an uns weitergeleitet.

Lohnunternehmen die sich bei uns gemeldet hatten, wurde die E-Mail mit Hinweisen zur Vorgehensweise weitergeleitet. Weitere interessierte Lohnunternehmer können sich gerne noch an einer Teilnahme beteiligen.

Bei Fragen im Zusammenhang mit dem LKW-Kartell oder Interesse an einer Teilnahme am zivilrechtlichen Vorgehen des DRV zum LKW-Kartell, wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des BLU e.V..

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Das Finanzgericht Hamburg hat damit anders entschieden als das Oberlandesgericht (OLG) Hamm, nämlich, dass auch in dieser Branche die Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer dokumentiert werden müssen.

Historie

Das OLG Hamm hat in einem Beschluss vom 18.10.2016 (Az. 3 RBs 277/16) die Ansicht vertreten, dass keine Aufzeichnungen für alle Mitarbeiter die vom Mindestentgelttarifvertrag für die Landwirtschaft erfasst sind, bestehen. Die Klage eines Landwirtes, der sich gegen einen Bußgeldbescheid wehrte, weil er keine entsprechenden Aufzeichnungen geführt hat, war damit erfolgreich.

Damals forderte der Gesamtverband der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) die Zollbehörden und das BMAS auf, die Entscheidung bundesweit anzuerkennen, was jedoch aufgrund gegenteiliger Auffassung abgelehnt wurde (wir hatten darüber in den Verbandsmedien informiert, siehe LU aktuell 02/2017 und 12/2016).

Der 4. Senat des Finanzgerichts Hamburg war zur Entscheidung berufen, weil er als gemeinsamer Senat der Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein für Verfahren gegen die Zollbehörden zuständig ist, zu deren Aufgaben auch die Überprüfung der Einhaltung der Aufzeichnungspflichten nach dem AEntG gehört.

Was bedeutet das Urteil für mich?

Der Mindestentgelttarifvertrag gilt bis zum Ende dieses Jahres. Die Rechtsprechung ist unterschiedlich. LU aus dem Bezirk des OLG Hamm dürften sich ohne weiteres auf dessen Urteil zu berufen.

Für alle anderen gilt: Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte weiterhin die Aufzeichnungen für alle Mitarbeiter hinsichtlich Beginn, Ende und Dauer führen, auch wenn die Gerichte auch noch der Auffassung des OLG Hamm folgen könnten.
 
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Entsprechend ist folgende Rechtsauffassung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zu beachten: Noch immer setzen sich BMR, DBV und BLU gemeinsam und vehement für eine praxisnahe Ausnahmeregelung zum gewerblichen (geschäftsmäßigen) Güterverkehr in der Land- und Forstwirtschaft ein. In den zähen Diskussionen mit den zuständigen Dienststellen werden immer mehr Fragen hinsichtlich der unterschiedlichen Rechtsauslegung und Kommunikation von staatlichen Institutionen bzw. betroffenen Unternehmen und Verbänden aufgeworfen.

Dringende Empfehlung

Melden Sie sich bitte sofort bei unseren Verbandsjuristen Pirko Renftel (05723/749 760) oder Sebastian Persinski (05723/749 790), wenn Sie von  BAG oder Polizei bei Transporten von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern kontrolliert werden. Möglicherweise können wir Schaden abwenden und den Fall für unsere politische Verbandsarbeit verwenden.

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat jetzt in einem Schreiben Bezug genommen und die Bundesbehörden angewiesen, aufgrund der berechtigten Belange der betroffenen Landwirte und Lohnunternehmer die Kulanzfrist um ein weiteres Jahr bis zum 31.05.2018 zu verlängern.

Seit etwa einem Jahr führen die 3 Verbände eine intensive fachliche Diskussion mit dem für das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) zuständigen Bundesverkehrsministerium (BMVI) bzw. dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Beide Behörden forderten, dass ab dem 1. Juni 2017 alle Beförderungen landwirtschaftlicher Lohnunternehmer oder vergleichbarer Gewerbebetriebe unter den  Anwendungsbereich des Güterkraftverkehrsgesetzes fallen und damit erlaubnispflichtig werden.

Diese für die Praxis neue Auslegung einer jahrzehntelang praktizierten gegenteiligen Rechtsanwendung hat eine enorme Betroffenheit bei Landwirten und Dienstleistungsbetrieben ausgelöst.

Lohnunternehmer können nach bisheriger bzw. alter Rechtsauffassung die Arbeiten auch 2017 durchführen. Die Frist bis Ende Mai 2018 dient auch dazu, praxisgerechte Vorschläge für eine transparentere Abgrenzung zwischen landwirtschaftlichen und rein gewerblichen Transporten zu erarbeiten.

Der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis bleibt trotzdem ein wichtiger Entwicklungsschritt für die Dienstleister.  

Dr. Martin Wesenberg


Offizielle Pressemitteilung
GüKG – Bisherige Rechtsauslegung bleibt erst einmal bestehen
Gemeinschaftsinitiative von DBV, BMR und BLU verzeichnet Erfolg
(DBV/BMR/BLU) Nachdem die neue Rechtsauslegung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zum Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) unter Lohnunternehmen und Landwirten mit ähnlichen Dienstleistungen zu viel Unmut und Verdruss in der Praxis geführt hat, sah sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nun zum Handeln veranlasst. Der Bundesminister sieht die Belange von Lohnunternehmen und Landwirten als berechtigt an und erweitert die Frist zur Erlangung der Erlaubnispflicht nach GüKG, soweit erforderlich, um ein Jahr. Während dieser Zeit der Fristverlängerung soll „eine Regelung erarbeitet werden“, die land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von der Anwendung der Vorschriften des GüKG „ausnimmt“. Deutscher Bauernverband (DBV), Bundesverbandverband der Maschinenringe (BMR) und Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), unterstützt vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), werten das Entgegenkommen von Bundesminister Dobrindt als ersten Erfolg ihrer monatelangen Bemühungen um eine sachgerechte Lösung und weitgehende Wahrung langjährig geübter Praxis. Nun kommt es darauf an, die Ankündigung des Bundesverkehrsministers unbürokratisch umzusetzen und einfach zu gestalten. Nach der bislang vorgesehenen geänderten Rechtsauslegung des BMVI wären alle Lohnunternehmen und Landwirte mit lohnunternehmerähnlichen Konstellationen GüKG-erlaubnispflichtig geworden, verbunden mit einer Fachkundeprüfung und einem  großem Aufwand an Zeit und Geld.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58 liebe Lohnunternehmer,

auf unseren letzten BLU-Newsletter vom vergangenen Montag haben wir sehr viele Rückmeldungen von Ihnen erhalten. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich, da wir Rückmeldungen aus der Praxis als äußerst wichtig ansehen und auch auf sie angewiesen sind, um in Ihrem Sinne richtig arbeiten zu können.

Inhaltlich wollen wir bezogen auf den letzten BLU-Newsletter Folgendes ergänzen:

Einige Lohnunternehmer und auch Kunden von Lohnunternehmern gehen offenbar davon aus, dass Lohnunternehmer generell keine GüKG-Erlaubnis benötigen. Dies ist nicht zutreffend. In folgenden Fällen brauchen Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis – und zwar unabhängig vom Streit über die rechtliche Reichweite des GüKG, der zwischen den grünen Verbänden und dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) seit etwa einem Jahr besteht: Um es klar zu sagen – in diesen Fällen brauchten Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis und werden diese auch zukünftig stets benötigen!

Der Streit über die Reichweite des GüKG betrifft nur die (in der Praxis häufige) Konstellation, dass Lohnunternehmer im Auftrag und auf Rechnung eines Landwirtes eine Dienstleistung erbringen, in deren Rahmen auch zwangsnotwendige Transporte erfolgen.

Hierzu bestand seit Jahrzehnten Einigkeit zwischen den grünen Verbänden, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem BMVI (und auch dem BAG, das dem BMVI unter-geordnet ist), dass Lohnunternehmer für diese Art von Transporten keine GüKG-Erlaubnis benötigen, da der Anwendungsbereich des GüKG gar nicht eröffnet ist.

Diese Rechtsanwendung wird vom BMVI (und damit folgend auch dem BAG) nunmehr seit etwa einem Jahr als unzutreffend eingeschätzt und für diese Konstellation eine GüKG-Erlaubnis gefordert.

Wichtige Anmerkung:
Dass BMVI und das BAG die Rechtsauslegung der grünen Verbänden und der Landwirt-schaftskammer Niedersachsen seit Jahrzehnten mitgetragen haben, ist beweisbar (siehe Merkblatt „Güterbeförderung in der Landwirtschaft“ der Landwirtschaftskammer Niedersachsen). Insofern den grünen Verbänden und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine jahrelange Falschberatung vorzuwerfen – wie es derzeit verschiedentlich geschieht – ist schlichtweg falsch, zeugt von Unkenntnis der Materie und ist inhaltlich an sich eine Frechheit!!!

Das Einzige, was sich in diesem Streitpunkt nun geändert hat ist lediglich, dass Bundesverkehrsminister Dobrindt die Aussetzungsfrist für Kontrollen um ein Jahr bis zum 31.05.2018 verlängert hat – ohne den Streit allerdings zu entscheiden. Grund dafür ist u. a., dass seitens des BMVI offenbar erkannt worden ist, dass der Erwerb von GüKG-Erlaubnissen durch deutsche Lohnunternehmer angesichts nicht ausreichender Prüfungstermine bei den IHK und anderen Umsetzungsmöglichkeiten nicht zeitnah erfolgen kann bzw. konnte.

Von einigen Lohnunternehmern wird aktuell kritisiert, dass der Bundesverband Lohnunter-nehmen (BLU) e. V. sich überhaupt für eine Ausnahme vom GüKG bzw. der Beibehaltung der bisherigen Rechtsauslegung einsetzt.

Dazu ist Folgendes zu bemerken:

Sicherlich ist es aus Unternehmersicht ärgerlich, wenn man die kosten- und zeitintensive GüKG-Erlaubnis erwirbt und das auch noch während der Saison. Noch ärgerlicher wird man dann, wenn man sieht, dass Berufskollegen das Erfordernis einer GüKG-Erlaubnis ignorieren und dann mit tieferen Arbeitspreisen in Konkurrenz zum eigenen Unternehmen treten.

Allerdings hat das Engagement des BLU e. V. in Sachen GüKG auch gute Gründe im Sinne der deutschen Lohnunternehmer:
Abschließend ist festzustellen, dass durch den Streit über die Auslegung des GüKG nunmehr sowohl die Öffentlichkeit als auch die Kontrollbeamten auf das Thema aufmerksam geworden sind. In der Vergangenheit gab es nahezu überhaupt keine Kontrollen des GüKG. Dies wird sich wohl nach der Mitteilung von Herrn Dobrindt bis zum 31.05.2018 auch nicht ändern. Für die Zeit danach sollte die gesamte grüne Branche aber mit erheblich intensivierten Kontrollen rechnen. Im Übrigen sind bereits jetzt einige Auftraggeber von Lohnunternehmern wie z. B. Biogasanlagen darauf aufmerksam geworden, dass auch ihnen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 2.500,- € droht, wenn sie sich nicht vom Vorhandensein der GüKG-Erlaubnis ihres Auftraggebers vergewissern. Daher ist der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis durch Lohnunternehmer weder umsonst noch sinnlos.

Pirko Renftel]]> 21.09.2021 - 11:17:58
mit Meldung vom 24. Mai 2017 haben wir über die verbindliche Teilnahme am LKW-Kartell-Verfahren bei der Raiffeisen Service GmbH informiert.

Da eine individuelle Rechtsverfolgung inklusive Gutachten für den Geschädigten ein erhebliches Kostenrisiko bedeutet, bietet der DRV eine gemeinschaftliche Vorgehensweise an, um eine Reduzierung der Kosten zu erreichen und die Schlagkraft gegen die Kartellanten zu erhöhen. Die Bündelung und Koordination Ihrer Ansprüche wird über die Raiffeisen Service GmbH organisiert.

Bis heute haben sich über 140 Unternehmen mit insgesamt über 2000 LKW verbindlich registriert. Nachdem die Unternehmen eine Vertraulichkeitsvereinbarung für die Zessionarin sowie eine vertragliche Vereinbarung mit der Raiffeisen Service GmbH unterzeichnet haben, werden nun die Abtretungsdokumentationen in den Niederlanden vorbereitet und sollen Anfang kommender Woche an die Unternehmen verschickt werden.

Betroffene Unternehmen, die bis jetzt noch nicht Ihre Lkw-Bezüge beim DRV gemeldet und die beim Kauf oder Leasing von LKW über 6 t Nutzlast auf Grund von Kartellabsprachen vermutlich zu hohe Preise oder Leasing-Raten gezahlt haben, können sich noch bis Ende August bei der Raiffeisen Service GmbH melden!

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Wir möchten abschließend nochmals darauf hinweisen, dass sowohl der DRV als auch die Raiffeisen Service GmbH keine Gewähr für die Durchsetzbarkeit der möglichen Schadensersatzansprüche übernimmt.

Annerose Bornholdt

Raiffeisen Service GmbH
Pariser Platz 3
10117 Berlin
Telefon:  +49 30 856214-530
Telefax:   +49 30 856214-522
E-Mail:


Beteiligen Sie sich am Modell des DRV oder haben Sie weitere Fragen zum LKW-Kartell?
Dann wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des BLU e.V.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die Risikowerte der SVLFG sind im Bereich landwirtschaftlicher Lohnunternehmen erneut um ca. 5,5% gesunken. Individuell müsste es dennoch zu einer leichten Erhöhung der Beiträge kommen. Dies ist den Angleichungssätzen geschuldet. Die meisten Lohnunternehmen starteten im Umlagejahr  2013 mit einem Angleichungssatz von ca. 30 -40 %. Die Angleichungssätze steigen jährlich um ca. 15-25 %, bis 2017 der volle Beitragssatz erreicht wird. Infolge dieser Steigerung des Angleichungssatzes dürfte bei den meisten Lohnunternehmern eine Beitragssteigerung um etwa 15 % im Vergleich zum Vorjahr erfolgen.

Nähere Infos erhalten Sie in der kommenden LUaktuell. Bei Rückfragen oder dem Wunsch, Ihren BG-Bescheid zu überprüfen, wenden Sie sich an die Rechtsabteilung der Geschäftsstelle des BLU e.V.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Praktiker berichten, dass sich mancherorts die Flächenleistung beim Mais häckseln um 50 % gesunken, der Dieselverbrauch aber um 50 % gestiegen ist. In diesen Fällen ist es unbedingt notwendig die Abrechnung an die Erntebedingungen anzupassen. In diesem Jahr kann die Flächenleistung von einem 8-reihigen Häcksler auf unter 1 Hektar die Stunde sinken. Ohne eine Preisanpassung an diesjährige Flächenleistungen können bei einer leistungsorientierten Abrechnung die Kosten für den Häcksler nicht gedeckt werden. Die folgende Grafik verdeutlicht, wie die Preise pro Hektar ansteigen müssten um die sinkende Flächenleistung abzudecken. Dafür wurde beispielhaft ein Maishäcksler kalkuliert


Abbildung 1: Kosten- und Umsatzentwicklung eines Maishäckslers

In der Abbildung wird verdeutlicht, welche Flächenleistung benötigt wird um die Maschinenkosten abzudecken. In diesem Fall wäre eine Flächenleistung von ungefähr 1,5 - 2 ha/h notwendig, damit der Dienstleistungserlös die Kosten für den Maishäcksler übersteigt. Wenn die Flächenleistung auf 1 ha/h sinkt, würden dem Lohnunternehmer hier pro Stunde circa 100 € für eine Kostendeckung fehlen.

Die Erschwernisse führen 2017 auch zu erhöhten Kosten, wobei folgende Aspekte für die notwendigen Anpassungen der Arbeitspreise ausschlaggebend sind: Schwierige Erntebedingungen führen zwingend zu einer Anpassung der Arbeitspreise! Selbstverständlich ist die Diskussion mit dem Kunden auch nicht einfach!

Folgende Hinweise sind aber gestattet: Scheuen Sie sich im eigenen Interesse nicht, eine zwingend notwendige Preisanpassung vorzunehmen, um unangenehme Überraschungen am Ende des Jahres zu vermeiden!

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Es wurde ein Vorrang des manuellen Nachtrages in das EG-Kontrollgerät als Nachweis über die berücksichtigungsfreien Tage eingeführt. Das bedeutet, dass vor Fahrtantritt in die Eingabevorrichtung des digitalen Fahrtenschreibers auf der Fahrerkarte die nicht aufgezeichneten (bis zu 28 Tage) einzutragen sind. Der Urlaubsschein darf nur dann als Nachweis der vergangenen 28 Tage dienen, wenn ein manueller Nachtrag aus technischen Gründen nicht möglich oder besonders aufwendig ist (§ 20 FPersV).
 
Beim analogen Fahrtenschreiber ist der Nachtrag auf der Rückseite des nächsten im Anschluss an den berücksichtigungsfreien Zeitraum verwendeten Schaublattes oder Fahrtenschreiberausdruckes (Ausdruck der Tätigkeiten des Fahrers am Fahrtag)
oder auf einem Tageskontrollblatt vorzunehmen.
 
Darüber hinaus wurde für die Beantragung von Fahrerkarten eine Pflicht zur Vorlage eines biometrischen Lichtbildes eingeführt und die FPersV redaktionell an die Verordnung (EU) Nr. 165/2014 und deren Terminologie angepasst.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die zuständigen Straßenverkehrsbehörden haben auch bei „SAM mit Bayernpaket“ zwischenzeitlich ein Begleitfahrzeug angeordnet, weil die Kriterien Restfahrbahnbreite von 2,50 oder 3,00 m sowie ein Sichtfeld von mindestens 150 m auf einigen Straßen nicht erfüllt werden konnten. Diese Anordnung wurde nach entsprechenden Diskussionen aber überwiegend wieder zurück genommen.

Das „Bayernpaket“ wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Verkehrssicherheit mit selbstfahrenden Arbeitsmaschinen entwickelt und ist eine Kombination aus Lichtsignalen und Reflexionsflächen.

Im Jahr 2015 hat das bayerische Innenministerium durch einen entsprechenden Erlass die Möglichkeit für Betreiber von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen eröffnet, bei Verwendung des Bayernpakets auf ein Begleitfahrzeug verzichten zu können.

Bayerischer Bauernverband (BBV), Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshilfsringe (KBM) und bayerischer Lohnunternehmerverband stehen seit geraumer Zeit in intensiven Diskussionen mit dem Innenministerium in München, um gemeinsam auf eine weiterhin praxisgerechte Ausgestaltung bei der Erteilung von Erlaubnissen für überbreite land- oder forstwirtschaftliche Arbeitsmaschinen nach Åò 29 StVO für Landwirte und Lohnunternehmer aufmerksam zu machen.

Dabei wurde erneut der betriebliche Aufwand für ein Begleitfahrzeug (KFZ, eventuell auch in der speziellen Ausführung der Klasse BF-3) und dessen Beitrag zur Verkehrssicherheit diskutiert.

Unter ungünstigen Bedingungen (hohe Geschwindigkeit, schmale Fahrbahn, geringe Sicht) stellt auch das Begleitfahrzeug ein zusätzliches Risiko dar. Insbesondere bei einem Überholvorgang bleiben vorwegfahrende KFZ von der selbstfahrenden Arbeitsmaschine lange verdeckt und können beim Einscheren erhebliche Probleme beim
Überholenden auslösen.

Die Zulassungsstellen der bayerischen Landkreise können die „Spielräume“ bei der Erlaubnis nach StVO Åò 29 in Anspruch nehmen, werden aber nicht über den Erlass dazu verpflichtet. Versuche, einheitliche Verfahren auch bei den Erlaubnissen nach Åò29 StVO zu erreichen, werden immer wieder von den Landkreisen mit dem Hinweis auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen kommentiert.

Um diesbezüglich die Diskussion fachlich zu unterfüttern hat das bayerische Innenministerium erneut ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, welches die vorliegenden Untersuchungsergebnisse aus dem Jahr 2009 zum „Bayernpaket“ erneut überprüft.
Außerdem wird erwogen, dass Straßenverkehrsnetz hinsichtlich der Erfordernis eines Begleitfahrzeuges nach den Kriterien Fahrbahnbreite, Sichtfeld, Kurvenradien usw. zu klassifizieren.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Landwirte und Lohnunternehmer weiterhin sehr verantwortungsbewusst ihre Großmaschinen im zunehmenden Straßenverkehr bewegen und alles daran setzen müssen, Unfälle tunlichst zu vermeiden.
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Aufgrund der großen Nachfrage haben wir gleich drei Seminare zur Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr in Niedersachsen und Bayern geplant. Unser Frauenseminar mit dem Schwerpunkt "Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining" findet schon vom 31.10. - 02.11.2017 statt, bitte melden Sie sich, wenn Sie noch teilnehmen möchten. Der Junge BLU bietet "Von der Kostenkalkulation zur Preisgestaltung", wir lassen die "Steuer- und Unternehmertage" wieder aufleben und helfen Ihnen bei der "Betriebsübergabe/-aufspaltung". Wir geben Ihnen Tipps im Umgang mit Kunden und die AGE Niedersachsen hilft allen niedersächsischen Lohnunternehmern bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen.

Alle Seminare und den Anmeldebogen finden Sie unter www.lohnunternehmen.de/aktuelles/termine-veranstaltungen/ gern können Sie sich einfach an unsere Geschäftsstelle wenden. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Anmeldeschluss: Montag, 16.10.2017 (spätere Anmeldungen nicht möglich!!!)]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Gemeinsam mit der Jungen DLG und dem Bund der Deutschen Landjugend e.V. möchten wir den Zuhörern unter dem Titel „(Ein)Blick in die Kristallkugel: Märkte verstehen - neue Märkte erkennen“ ein Gefühl vermitteln, wie sich der europäische Agrarmarkt in Zukunft
entwickeln könnte.

Die Entwicklung der Rohstoffmärkte, der bevorstehende Strukturwandel oder die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP 2020) sind einige Einflussfaktoren, die dazu beleuchtet werden.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, laden wir Sie gerne ein, dieser zweistündigen Diskussion, am Donnerstag den 16. November, ab 16:00 Uhr am Hauptstand der DLG (Halle 21, Stand A29), zu folgen.

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Anders als die genannten 5 Kartellteilnehmer sperrte sich  Scania gegen den Vergleich. Das Unternehmen bestritt bislang eine Teilnahme an dem Kartell. Deshalb führte die Kommission ihre Untersuchung gegen Scania nach dem normalen Kartellverfahren durch und kam zu dem Ergebnis, dass Scania am Kartell wie die anderen Hersteller mitwirkte. Die Kommission verhängte eine Geldbuße von 880.523.000 EUR gegen Scania. Scania will möglicherweise die Entscheidung der Kommission anfechten. Über den Verlauf werden wir Sie informieren.

Für diejenigen Mitglieder, die LKW von Scania von 6t- und 16t in den Jahren 1997 und 2011 erworben haben, besteht noch immer die Möglichkeit sich im Rahmen der Kartellverfahren an einem Prozess gegen die Kartellanten zu beteiligen, da die Verjährung hierbei frühestens  6 Monate nach rechtskräftiger Entscheidung der Kommission eintritt.

Internetplattform für anonymes Whistleblowing

Die Europäische Kommission hat ein Internetportal eingerichtet, über das Kronzeugen und sonstige Informanten anonym wettbewerbswidrige Praktiken melden können. Ein eigens dafür konzipiertes verschlüsseltes Mitteilungssystem, das eine wechselseitige Kommunikation ermöglicht, gewährleistet, dass die Anonymität der Informanten gewahrt bleibt. Das Whistleblower-Portal findet sich unter:

http://ec.europa.eu/competition/cartels/whistleblower/index.html

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Der Tarifvertrag bot seit Einführung des Mindestlohngesetzes 2015 die Möglichkeit, abweichende Mindestlöhne zu zahlen. Tarifvertrag zur Regelung der Mindestentgelte für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau (bis 31.12.2017):

Mindestlohn nach MiLoG:
2015 = 8,50 €      2017 = 8,84 €
West Ost
Ab 1. Jan 2015 7,40 € 7,20 €
Ab 1. Jan 2016 8,00 €   7,90 €
Ab 1. Jan 2017                                    8,60 €
                                   9,10 €
Ab 1. Nov 2017


Nun besteht für die, dem Tarifvertrag für Landwirtschaft unterfallenden Unternehmen die Pflicht, pro Stunde einen Mindestlohn von 9,10 € brutto für Arbeitnehmer zu zahlen. Diese Pflicht endet mit Ablauf des Tarifvertrages zum 31.12.2017. Ab dem 01.01.2018 gilt wieder der gesetzliche  Mindestlohn der zurzeit bei 8,84 € brutto/Stunde liegt.

Um eine dauerhafte Lohnerhöhung für die Mitarbeiter auf 9,10 € brutto/Stunde zu unterbinden, bietet sich folgende Mustervereinbarung an:

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vereinbarung zum Arbeitsvertrag vom    …

Zwischen     ________________________________ (Arbeitgeber)

und               _________________________________(Arbeitnehmer)

Die Parteien vereinbaren für den Zeitraum November bis Dezember 2017 eine Erhöhung  des Stundenlohns aufgrund des Tarifvertrages zur Regelung der Mindestentgelte für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auf 9,10 € brutto/Stunde.

Ab dem 01.01.2018 reduziert sich der Stundenlohn wieder auf den gesetzlichen Mindestlohn (zurzeit 8,84 € brutto/Stunde).



________________________
Ort, Datum


____________________             ___________________________
Unterschrift Arbeitnehmer              Unterschrift Arbeitgeber]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Wir haben wieder eine Fülle interessanter Themen aus den Bereichen Betriebs- und Unternehmensführung, Ausbildung sowie Recht zusammengestellt. Nehmen Sie oder ein führender Mitarbeiter aufgrund der Wichtigkeit der Themen daran teil. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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Fachtagung Triesdorf, Dienstag, den 23.01.2018
Veranstaltungsort: Triesdorf, Altes Reithaus (Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf, Markgra-fenstraße 12, 91746 Weidenbach)
Uhrzeit: 09:15 – 18:00 Uhr, anschließend geselliger Ausklang mit bayrischem Buffet
Anmeldeschluss: 16.01.2018

Fachtagung Melle, Mittwoch, den 14.02.2018
Veranstaltungsort: Forum Melle, Mühlenstraße 39a, 49324 Melle
Uhrzeit: 09:00 – 18:00 Uhr
Anmeldeschluss: 07.02.2018
Get-together: Dienstag, 13.02.2018 ab 18 Uhr, Hotel van der Valk, Melle

Hinweis:
Wir unterstützen papiersparende Verfahren. Melden Sie sich per BLU-App an und nehmen Sie automatisch an der Live-Verlosung teil.
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Termin: Dienstag,13. Februar 2018
Ort: Annaburger Nutzfahrzeug GmbH. Torgauer Straße 59-63, 06925 Annaburg
Präsentation vor Ort: nicht möglich


Mitgliederversammlung Hessen:

Termin: Donnerstag, 15.02.2018
Ort: Reichhardt GmbH Steuerungstechnik, Hofgut Ringelshausen, 35410 Hungen
Präsentation vor Ort: möglich


Mitgliederversammlung Niedersachsen:

Termin: Donnerstag, 22. Februar 2018
Ort:GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG
Hunteburger Str. 32
49401 Damme
Präsentation vor Ort: nicht möglich
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Anmeldeschluss: 07.02.2018
Get-together: Dienstag, 13.02.2018 ab 18 Uhr, Hotel van der Valk, Melle]]> 21.09.2021 - 11:17:58 1. Tag:  Attraktiver durch Styling u. Farben
2. Tag: Steuerrecht: Verfahrensdokumentationen -  Betriebsprüfungen – Kommunikation mit Behörden/Beratern


Am 12.03.2018 startet Frau Claudia Hansen mit einem Workshop Farb-und Stilberatung. Sie optimieren Ihre Ausstrahlung mit dem passenden Styling und lernen, wie Sie sich harmonisch und typgerecht schminken.

Am 13.03.2018 informiert Herr Volkmar W. Brettmeier über die Arten der Betriebsprüfungen. Es werden Hinweise zur sinnvollen und optimalen Vorbereitung einer Betriebsprüfung und deren Durchführung gegeben. Es werden die Rechtsgrundlagen für die Erstellung der Verfahrensdokumentation und der Inhalt einer Verfahrensdokumentation für einen Musterbetrieb erläutert. Des Weiteren wird der Referent auf sinnvolle, aber unternehmerisch notwendige Informationen eingehen, die in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erstellt werden sollten. Wir bitten um sofortige Anmeldung!

Seminar EDV: Word – Excel – Ordnerverwaltung in 27793 Wildeshausen
Die Referentin, Frau Dirking, hilft uns in diesem zweitägigen Workshop vom 05.03. – 06.03.2018 unsere EDV-Kenntnisse in Word, Ecxel und Ordnerverwaltung zu erweitern. Briefvorlagen erstellen, Serienbriefe einrichten, Adressverwaltung und Berechnungen in Excel, Rechnungen erstellen… Sie erhalten viele praktische Tipps zu rationellen Techniken für effektives Arbeiten. Voraussetzungen: EDV-Grundkenntnisse sowie ein Notebook, mindestens Microsoft Office 2007. Wir bitten um sofortige Anmeldung!]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Referentin, Frau Dirking, hilft uns in diesem zweitägigen Workshop vom 05.03. – 06.03.2018 unsere EDV-Kenntnisse in Word, Ecxel und Ordnerverwaltung zu erweitern. Briefvorlagen erstellen, Serienbriefe einrichten, Adressverwaltung, Berechnungen in Excel, Rechnungen erstellen uvm. Sie erhalten viele praktische Tipps zu rationellen Techniken für effektives Arbeiten. Voraussetzungen: EDV-Grundkenntnisse sowie ein Notebook, mindes-tens Microsoft Office 2007. Wir bitten um sofortige Anmeldung!


Exklusiv nur für Frauen in 36037 Fulda:
1. Tag: Attraktiver durch Styling u. Farben
2. Tag:  Steuerrecht: Verfahrensdokumentationen -  Betriebsprüfungen – Kommunikation mit Behörden/Beratern


Am 12.03.2018 startet Frau Claudia Hansen mit einem Workshop Farb-und Stilberatung. Sie optimieren Ihre Ausstrahlung mit dem passenden Styling und lernen, wie Sie sich harmonisch und typgerecht schminken.

Am 13.03.2018 informiert Herr Volkmar W. Brettmeier über die Arten der Betriebsprüfungen. Es werden Hinweise zur sinnvollen und optimalen Vorbereitung einer Betriebsprüfung und deren Durchführung gegeben. Es werden die Rechtsgrundlagen für die Erstellung der Ver-fahrensdokumentation und der Inhalt einer Verfahrensdokumentation für einen Musterbetrieb erläutert. Des Weiteren wird der Referent auf sinnvolle, aber unternehmerisch notwendige Informationen eingehen, die in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erstellt werden soll-ten. Wir bitten um sofortige Anmeldung!


Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr

Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkunde-prüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird. Dieses Seminar findet vom 19. – 23.03.2018  in 91639  Wolframs-Eschenbach und vom 16. – 20.04.2018 in 49196 Bad Laer statt.



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mehrmals berichteten wir über das Thema Datensicherheit, Datenschutz und Phishing-Mails.

In den letzten Tagen häuften sich die Vorfälle, dass Mitglieder vermeintlich von uns stammende E-Mails mit Rechnungen oder Verträgen erhielten.

Zuletzt waren sogar E-Mails im Umlauf, die auch beim tatsächlichen Absender eine E-Mail von uns suggerierten. Teilweise gab es auch eine (falsche) Signatur mit Telefonnummer.

Wie immer waren diese E-Mails nicht von uns. Rechnungen erhalten Sie von uns stets per Post! Wann immer Sie eine E-Mail erhalten, achten Sie bitte darauf, keine Anhänge zu öffnen. Ganz Fatal ist, wenn etwas dabei ausgeführt werden soll. Hier können sich Trojaner, Viren u.ä. verstecken. Dies gilt ebenso, wenn Sie von Office bzw. Word oder anderen Programmen danach gefragt werden, ob Sie z.B. Makros öffnen oder Inhalte aktivieren möchten. Diese Fragen sind stets zu verneinen!

Falsche E-Mails entlarven:
Beispielsweise erhalten Sie im Absenderfeld folgende Informationen:
grasshoff@lu-verband.de <12345advisor@virtualcity.com>




Sollten Kontaktdaten vorkommen, klicken Sie möglichst nicht auf eine Verlinkung. Diese ist in der Regel farblich „blau“ und unterstrichen vom anderen Text zu unterscheiden.

Sollten Sie derartige vermeintlich von uns stammende E-Mails erhalten, können Sie uns natürlich gerne kontaktieren.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
nach vier langen Jahren kehrt mit der PotatoEurope 2018, vom 12. – 13. September, die bedeutendste Messe der Kartoffelbranche endlich wieder zurück nach Deutschland, genauer gesagt auf das Rittergut Bockerode bei Hannover.

Es erwarten Sie an den beiden Messetagen über 220 internationale Aussteller, beeindruckende Maschinenvorführungen im Kartoffelsegment sowie die aktuellsten Trends im Bereich Kartoffel – von alternativen Krautminderungsverfahren über optoelektronische Sortierung ungewaschener Kartoffeln bis hin zur Öko-Kartoffel.

Gemeinsam mit der DLG möchten wir Sie zur PotatoEurope 2018 einladen. Wir bieten Ihnen einen exklusiven Preisnachlass von 3€ beim Kauf Ihrer Tageskarte im Online Shop mit dem beigefügten Rabattcode an.

Die aktuelle Ausstellerliste sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.potatoeurope.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Besucherprospekt Potato Europa 2018]]> 21.09.2021 - 11:17:58  
Sperrfristen
Auf Ackerland beginnt die Sperrfrist mit der Ernte der Hauptfrucht und endet am 31. Januar. Da die Sperrfrist nicht vor die Ernte vorverlegt werden kann, ist die Sperrfristverschiebung generell ausgeschlossen. Die Begründung liegt darin, dass der gesamte Zeitraum beibehalten werden muss und es zu keiner Verkürzung in der Sperrfrist kommen darf. Auf Grünland und Flächen mit mehrjährigem Feldfutterbau ist eine Düngung mit N-haltigen Düngemitteln vom 01. November bis zum 31. Januar verboten. Zu dem mehrjährigen Feldfutterbau zählen nur die Flächen auf denen vor dem 15. Mai Futtergräser beziehungsweise Gras-Leguminosengemenge ausgesät wurden. Aus diesem Grund fallen die im Sommer ausgesäten Gräser nicht unter diese Regelung. Die genannten Sperrfristen treffen alle N-haltigen Düngemittel, die bezogen auf die Trockenmasse mehr als 1,5 % Gesamtstickstoff enthalten.

Verschiebung nur auf Grünland möglich
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen lässt auf Antragstellung die Vorverschiebung der Sperrfrist um zwei Wochen zu. Der Hintergrund ist, dass so ab dem 16. Januar Nachtfröste genutzt werden können um Nährstoffe bodenschonend auszubringen. Bei dieser Vorverlegung gilt das Ausbringungsverbot vom 16. Oktober bis einschließlich zum 15. Januar. Allerdings muss hierbei trotzdem die Nährstoffaufnahmefähigkeit des Bodens gegeben sein. Der Boden darf nicht überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder schneebedeckt sein. Die Ausbringung auf gefrorene Böden ist nur unter folgenden Vorgaben zulässig, wenn Ebenfalls sind die vorgeschriebenen Mindestabstände zu den Gewässern einzuhalten.



Quelle: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft

Zusätzlich behalten gesonderte Regelungen in Wasserschutzgebieten ihre Gültigkeit.

Die Antragsformulare zur Verschiebung der Sperrfrist auf Grünland stehen ab dem 10. September auf der Internetseite der LWK Niedersachsen (www.lwk-niedersachsen.de) zum Download bereit. Die Anträge müssen bis zum 10. Oktober gestellt werden, damit sie spätestens bis zum 16. Oktober genehmigt sind. Nur so kann gewährleistet werden, dass die genehmigten Anträge zum vorverlegten Sperrfristbeginn vorliegen. Die Ansprechpartner der Landwirtschaftskammer sind diesbezüglich Jelko Djuren und Jennifer Trebels.

*mit Material der LWK Niedersachsen]]> 21.09.2021 - 11:17:58
die berufliche Bildung als Qualifizierungsinstanz ist für alle wirtschaftlichen Bereiche von hoher Bedeutung. Die Relevanz ist vor allem infolge des demografisch bedingten Fachkräftemangels von besonderer Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die AFC Public Services gemeinsam mit dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) mit der Erstellung der Studie "Arbeitsmarkt Landwirtschaft in Deutschland - aktuelle und zukünftige Herausforderungen an die Berufsbildung" beauftragt. Ein entsprechendes Unterstützungsschreiben des BMEL finden Sie hier.

Die AFC Public Service bat den BLU um Weiterleitung der Studie an Mitglieder. Auch wir bitten Sie, bei dieser wichtigen Studie teilzunehmen. Die Umfrage ist unter www.afc.net/umfrage_arbeitsmarktlandwirtschaft_betriebe abzurufen.

Ergänzend führt die AFC Public Services auch eine Befragung von berufsständischen Interessensgruppen und Multiplikatoren durch. Auch hier möchten wir Sie um Unterstützung bitten. Die Multiplikatorenbefragung kann unter www.afc.net/umfrage_arbeitsmarktlandwirtschaft_multiplikatoren abgerufen werden.

Durch Ihre Teilnahme an beiden Umfragen tragen Sie essentiell zum Erfolg der Studien sowie zur weiteren Entwicklung unseres Sektors bei.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vorhat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen wer-den praxisnah erklärt. Der kleinste Fehler führt zum Aus-schluss meines Angebotes. Welche Möglichkeiten und Rechte habe ich? Das Seminar findet am 27.11.2018 in 31542 Bad Nenndorf  und am 29.01.2019 in 91567 Herrieden statt.
 
Seminar Kommunalarbeiten: Mitarbeiter binden, Gespräche mit Verwaltungsanstellten führen und ordnungsgemäße Absicherung von Arbeiten im kommunalen Bereich

Seminarablauf – 1. Tag Seminar zur Mitarbeiterbindung
Seminarablauf – 2. Tag Seminar zur zielführenden Gesprächsführung mit Verwaltungsvertretern
Zum Abschluss des 2. Tages hält Herr Stütz einen Vortrag zum Thema Verkehrssicherung bei kommunalen Tätigkeiten.

Ziel der Arbeitsgruppe Kommunalarbeiten ist die Lohnunternehmen, die ihr Dienstleistungsangebot zunehmend in den kommunalen Bereich verlagern oder erweitern, technisch, fachlich und rechtlich stets auf dem aktuellsten Stand zu halten und zukünftige Entwicklungen vorherzusehen, um den Herausforderungen und Ansprüchen in diesem Bereich gerecht zu werden. Die AG Kommunalarbeiten richtet sich an Mitglieder des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) e.V. Das Seminar findet vom 19.12. – 20.12.2018 in 34253 Lohfelden statt.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Der Deutsche Bundestag hat am 18. Oktober 2018 nach drei Lesungen die von der „grünen“ Verbändegemeinschaft vorgeschlagenen Ausnahmen im Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) und im Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) beschlossen, die ab dem 01.01.2019 bun-desweit gelten sollen.

Danach wird § 2 Absatz 1 Nummer 7 GüKG um den Buchstaben c) erweitert, wonach die Beförderung von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Bedarfsgütern und Erzeugnissen „mit lof-Fahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH.) von bis zu 40 km/h“ generell vom GüKG befreit ist.
Zudem wurde § 1 Absatz 2 Ziffer 6 BFStrMG neugefasst. Danach besteht keine Mautpflicht bei der Verwendung von „lof-Fahrzeugen gemäß § 2 Absatz 1 Nummer 7 Güterkraftver-kehrsgesetz sowie den damit verbundenen Leerfahrten.“

Das bedeutet für Lohnunternehmer konkret, dass ab dem 1. Januar 2019 der Transport von lof-Erzeugnissen und lof-Bedarfsgütern mit lof-Fahrzeugen mit einer bbH. von bis zu 40 km/h generell von der GüKG-Erlaubnispflicht und generell von der Mautpflicht (inklusive Leerfahrten) befreit ist.

Dies ist ein sehr großer Erfolg der Verbandsarbeit des BLU e. V. nach insgesamt 28 Monaten intensiver Arbeit und Interessenwahrnehmung zugunsten der deutschen Lohnunternehmer.

Wichtige ergänzende Hinweise:

- Die zwischenzeitlich von der Bundesregierung vorgeschlagene Anhebung der generellen Mautfreiheit auf 60 km/h bbH. (siehe Bericht LUaktuell, Ausgabe 10/2018, Seite 6) war auf massivem Druck des Transportgewerbes hin leider nicht konsensfähig.
Die „grüne“ Verbändegemeinschaft hatte diesbezüglich mehrfach auf die Problematik für den Staat kostenintensiver und inhaltlich unklarer Mautkontrollen bei einer bbH. von mehr als 40 km/h hingewiesen und auch das Argument von vermeintlichen Wettbewerbsver-zerrungen des Transportsektors überzeugend entkräftet.
Leider haben sich diese für die zukünftige (Kontroll-) Praxis sowie der Höhe der Mautein-nahmen wichtigen Hinweise im Ergebnis nicht durchgesetzt.

- Das Engagement des BLU e. V. beim GüKG und bei der Maut war und ist alternativlos.
Ohne die erreichten Ausnahmen hätten alle Lohnunternehmer in Deutschland für jegliche Art von Transporten stets eine GüKG-Erlaubnis benötigt und wären auch auf Bundes-straßen immer mautpflichtig gewesen.
Viel schwerer hätte sich in diesem Fall aber zusätzlich ausgewirkt, dass Transporte durch Lohnunternehmer in rechtlicher Hinsicht gewerblichen Transporten voll gleichgestellt worden wären. Damit wäre ein zukünftiger Verlust weiterer Privilegien wie z. B. der Füh-rerscheinklassen L und T oder der Kraftfahrzeugsteuerfreiheit verbunden gewesen.

- Durch die gesetzliche Verknüpfung von BFStrMG und GüKG sind Landwirte in eng um-rissenen Grenzen auch oberhalb von 40 km/h bbH. von der GüKG- und Mautpflicht be-freit.
Dies gilt aber nur, sofern Landwirte für eigene Zwecke oder im Rahmen der unentgeltli-chen Nachbarschaftshilfe oder über die Vermittlung über einen Maschinenring e. V. tätig sind (bei Letzterem auch nur mit steuerbefreiten Zugmaschinen und Sonderfahrzeugen im 75-km-Radius).

Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Da aber nun nur noch der Bun-desrat den Gesetzänderungen zustimmen muss, die er ja selbst vorgeschlagen hat, und dann die Verkündung im Bundesgesetzblatt erfolgen kann, ist davon auszugehen, dass die hier beschriebenen Ausnahmen ab dem 1. Januar 2019 gelten werden.

Pirko Renftel
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Vorträge, Referenten, teilnehmende Firmen, dies und vieles mehr gibt es in der App.
Loggen Sie sich als Teilnehmer ein um sich Vorträge im Kalender zu speichern und um mit anderen Teilnehmern zu chatten.]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Vorab haben Sie die Möglichkeit bereits jetzt online zu stöbern.
Der Leitfaden führt Sie durch die DeLuTa. Zu jedem Vortag gibt es eine kurze Inhaltsbeschreibung, Themenbereiche werden näher beschrieben, und auch Aktionen sind deutlich hervorgehoben.
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Beachten Sie, dass Sie vor Ort in Bremen keine Karten kaufen können!

Kartenbestellformular: Firmen
Kartenbestellformular: Lohnunternehmer]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Veranstaltungsort: Landhotel Schnuck, Osterwaldweg 55, 29640 Schneverdingen
Fachtagung: 30.01.2019 Beginn: 18:30 Uhr, 31.01.2019 Beginn: 9:00 Uhr, Ende: 14:30 Uhr
Mitgliederversammlung: 31.01.2019 Beginn: 15:00 Uhr, Ende: 16:30 Uhr
Anmeldeschluss: 23.01.2019

Einladung/Anmeldung: Lohnunternemen

Einladung/Anmeldung: Fördermitglieder]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Veranstaltungsort: Altes Reihaus, Marktgrafenstr. 3, 91746 Weidenbach
Fachtagung: Beginn: 09:00 Uhr, Ende: 18:00 Uhr
Mitgliederversammlung: Beginn: 13:30 Uhr, Ende: 14:30 Uhr
Anmeldeschluss: 15.01.2019

Einladung/Anmeldung: Lohnunternemen

Einladung/Anmeldung: Fördermitglieder]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die erfolgreiche Unternehmensführung ist eine anspruchsvolle Chefaufgabe: Ihr Erfolg im eigenen Lohnunternehmen ist das Ergebnis all Ihrer Entscheidungen in den Bereichen Unternehmensstrategien und Dienstleistungen. Sie müssen Arbeitsabläufe, deren Kalkulation und das Rechnungswesen optimieren. Sie entscheiden über Mitarbeiterauswahl und Mitarbeiterführung und müssen dabei das Kundenmanagement und die Kundenbetreuung im Auge behalten. Am 20.03.2019 in 85095 Denkendorf.

Seminare: Datenschutz im Lohnunternehmen in 31542 Bad Nenndorf und in 97070 Würzburg

Das Seminar befasst sich mit dem neuen Datenschutzrecht nach der DS-GVO, die am 25.05.2018 wirksam wurde.Der Vortrag thematisiert die Vorgaben der DS-GVO und die damit einhergehenden Pflichten explizit für Lohnunternehmen.
Neben den allgemeinen datenschutzrechtlichen Regelungen werden auch Muster verteilt und beispielhaft besprochen. Zudem sollen sich die Teilnehmer über Möglichkeiten der Umsetzung des neuen Datenschutzrechts in der Praxis austauschen. Am 19.03.2019 in 31542 Bad Nenndorf und am 21.03.2019 in 97070 Würzburg.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Haben auch Sie Nörgler, Querulanten, Faulenzer, Besserwisser oder Arbeitsverweigerer in Ihrem Team und kommen an ihre Grenzen im Umgang mit diesen Mitarbeitern? Häufig sind solche Mitarbeiter nicht nur für die Führungskraft eine große Herausforderung, sondern für das ganze Team. Der Umgang mit diesen Menschen erfordert nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch Mut. Nehmen Sie sich des Problems an, es löst sich nicht von allein! Lernen Sie, wie Ihre Mitarbeiter denken und fühlen, wie sie sich darauf einstellen und wie auch schwierige Mitarbeiter eingebunden werden können. Am 26.02.2019 in 31542 Bad Nenndorf.

Seminar: Lohnunternehmen und Dränage in 31542 Bad Nenndorf

Wer sich mit Dränagebau beschäftigt oder dieses in Zukunft vorhat, sollte sich mit praxisnahen Dingen in diesem Arbeitsfeld für Lohnunternehmer auskennen. Sehr viele Lohnunternehmen beschäftigen sich mit der Reparatur und Herstellung von Dränagen, um die Zeiten außerhalb Ihrer saisonalen Arbeiten zu überbrücken. Natürlich ist es wichtig, dass der Lohnunternehmer auch hier Qualitätsarbeit anbietet und als Profi auftritt. Dieses Tagesseminar vermittelt eine komplette praxisnahe Übersicht des Dränagebaues. Am 05.03.2019 in 31542 Bad Nenndorf.

Seminar: Erfolgreiche Unternehmensführung in 85095 Denkendorf

Die erfolgreiche Unternehmensführung ist eine anspruchsvolle Chefaufgabe: Ihr Erfolg im eigenen Lohnunternehmen ist das Ergebnis all Ihrer Entscheidungen in den Bereichen Unternehmensstrategien und Dienstleistungen. Sie müssen Arbeitsabläufe, deren Kalkulation und das Rechnungswesen optimieren. Sie entscheiden über Mitarbeiterauswahl und Mitarbeiterführung und müssen dabei das Kundenmanagement und die Kundenbetreuung im Auge behalten. Am 20.03.2019 in 85095 Denkendorf.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Wie bieten am 19.03.2019 und 21.03.2019 jeweils  Datenschutzseminare in Bad Nenndorf und Würzburg an. Melden Sie sich an!

Inhalte:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
die Europäische Umweltagentur (EEA) führt aktuell eine Umfrage unter Lohnunternehmern und Landwirten aller Mitgliedsstaaten durch, die sich mit dem Thema Precision Agriculture befasst. Ziel ist es, ein umfassendes Bild über Wahrnehmung, Einführung und Nutzung dieser Technologien zu erhalten. Unterstützt wird die Umfrage dabei vom europäischen Bauernverband Copa-Cogeca sowie dem europäischen Netzwerk der nationalen Verbände der Landmaschinenhersteller CEMA.

Auch wir als BLU würden Sie herzlich bitten, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen um an dieser Umfrage teilzunehmen.

Link zur Umfrage:

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/PATSurveyContractors2019?surveylanguage=DE



]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Viele Unternehmen haben auch bereits ihr persönliches Starter-Kit bei uns abgeholt, bestehend aus Filz-Schlüsselanhängern, Aufklebern, Broschüren und Infokärtchen und unseren bekannten #-Postkarten und das alles in einer exklusiven Stofftasche.

Sind Sie Ausbildungsunternehmen und haben auch Sie Interesse an einem Starter-Kit, dann melden Sie sich bei uns und wir senden Ihnen Ihr eigenes Starter-Kit zu!

]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Deshalb habe ich mich nach dem Masterstudium für eine Promotion zu dem Thema „Kaufentscheidungen von Großtraktoren“ entschieden. Dabei beruht mein Anliegen darauf, die Kaufgründe der Lohnunternehmer und Landwirte zu identifizieren und diese den Traktorenherstellern und Wissenschaft nahe zu legen. Damit soll es den Herstellern möglich sein, die Traktoren noch besser an die Bedürfnisse ihrer Käufer (Nutzer) anzupassen. Zur Identifizierung der produktspezifischen Kaufgründe habe ich einen Online-Fragebogen erstellt. Um ein aussagekräftiges Bild der Kaufentscheidungen wiedergeben zu können ihre Interessen und Bedürfnisse anzugeben.

Die Umfrage finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://ww3.unipark.de/uc/JSR/

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Chance geben, die Wünsche und Anregungen der Lohnunternehmer zu verstehen und damit eine kundenorientierte Produktentwicklung zu unterstützen!

Julia Schulze Rötering
Georg-August-Universität Göttingen
Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Wer hat Interesse, sich und seine Dienstleistungen auf der Agritechnica gemeinsam mit anderen Lohnunternehmen zu präsentieren?

„Wir haben was zu sagen!“ Die meisten Landwirte und Besucher kommen aus dem nordwestdeutschen Raum. Damit sprechen Lohnunternehmer aus dieser Region mit ihren attraktiven Dienstleistungen Kunden gezielt an. Maschinen auszustellen ist nicht nötig – davon gibt es auf der Messe genug. Schön wäre, ein breites Spektrum unterschiedlichster, auch ungewöhnlicher, Angebote zu zeigen. Sich damit nicht nur selbst, sondern auch die Branche positiv darstellen.

Interesse geweckt? Für mehr Informationen:

Dettmer Agrar-Service,
Tel.: 05436 - 9240 oder
per E-Mail an: ]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Pflicht zur Bedienung eines EG-Kontrollgerätes, d. h. zum Einlegen einer Fahrerkarte und zur Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, besteht generell nicht bei Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH.) von bis zu 40 km/h.
Hierbei ist die bbH. des Zugfahrzeugs ausschlaggebend, die auch in der Fahrzeugbescheinigung, Teil 1, vermerkt ist. Auf den Verwendungszweck kommt es bei dieser Ausnahme nicht an, die im Übrigen im Jahr 2006 allein von der CEETTAR (= Europäischer Lohnunternehmerverband) in Brüssel erwirkt worden ist.

Die weiteren Ausnahmen von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes für Kraftfahrzeuge mit einer bbH. von mehr als 40 km/h sind in § 18 Absatz 1 Fahrpersonalverordnung (FPersVO) geregelt. Hierbei sind vor allem die Nummern 3, 8 und 14 für Lohnunternehmer von Interesse.
Bezogen auf die Anwendung der Nummer 3 hat sich nun in der jüngsten Vergangenheit ein Auslegungsstreit entzündet.

Streitiger Geltungsumfang:
Nach § 18 Absatz 1 Nr. 3 FPersVO sind „land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, die für land- oder forstwirtschaftliche Tätigkeiten in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern vom Standort des Unternehmens verwendet werden, das das Fahrzeug besitzt, anmietet oder least“ ebenfalls von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes ausgenommen.

Diese Ausnahme wurde ebenfalls im Jahr 2006 von der CEETTAR in Brüssel erwirkt und gilt seitdem als die „Lohnunternehmer-Ausnahme“ überhaupt (Anmerkung: Landwirtschaftliche Betriebe sind im Übrigen mit allen Fahrzeugen im Umkreis von 100 km bereits nach § 18 Absatz 1 Nr. 2 FPersVO für eigene Zwecke von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes befreit).

Nunmehr ist aber in der jüngsten Vergangenheit in einigen Regionen Deutschlands zu beobachten, dass die Kontrollbehörden (Polizei, BAG) die Ausnahme der Nummer 3 bezogen auf Lohnunternehmer nicht anerkennen.
Vielmehr soll danach diese Ausnahme generell nicht für Gewerbebetriebe und damit auch nicht für Lohnunternehmen, sondern nur für land- oder forstwirtschaftliche (lof) Betriebe gelten.

Diese Rechtsauslegung beruht auf einem vom BAG seit dem 20.02.2019 herausgegebenen und mit den Ländern abgestimmten Leitfaden, der auch auf der Homepage des BAG (www.bag.bund.de) einsehbar ist.
Allerdings ist diese Rechtsauslegung unvertretbar, d. h. nicht dem geltenden Recht entsprechend, was bereits durch mehrere Verfahren bestätigt worden ist.
Diese Verfahren wurden allesamt auf Anhörungsebene von der Verwaltung nach Hinweis auf die Rechtslage eingestellt. Ein Verfahren, das von einem Kontrollbeamten sogar bis vor ein Amtsgericht betrieben wurde, wurde ebenfalls vollumfänglich unter Hinweis auf die eindeutige Rechtslage eingestellt.

Aufruf an die Mitglieder:
Nichtsdestotrotz besteht aktuell die Gefahr, dass die Kontrollbehörden bezogen auf die hier dargestellte Ausnahme weiterhin Kontrollen durchführen und lof-Zugmaschinen mit einer bbH. von mehr als 40 km/h stilllegen, die für lof-Tätigkeiten eingesetzt werden.

Daher folgender Aufruf an die Mitglieder / Lohnunternehmer:
Bitte melden Sie sich daher unverzüglich beim Verfasser dieses Artikels, wenn Sie von Kontrollbeamten mit einer lof-Zugmaschine, die Sie für lof-Tätigkeiten einsetzen, wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen die Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes angehalten und / oder stillgelegt werden.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Umweltschutz und Klimawandel stehen seit Monaten als zentrale Themen in der gesellschaftlichen Diskussion. Das ist gut so, nichts ist wichtiger als unser Lebensraum.

Im Hinblick auf drohende Strafzahlungen seitens der EU wurde das kürzlich vorgestellte Agrarpaket der Bundesregierung vorgestellt, welches Maßnahmen zum Schutz von Insekten und Nutztieren (Tierwohl) beinhaltet und die Anwendung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln nur noch mit erheblichen Einschränkungen zulässt. Eine Umschichtung der Direktbeihilfen zu Lasten der Landwirtschaft ist ebenfalls enthalten. Diese Maßnahmen treffen die bäuerliche Landwirtschaft hart und Experten prognostizieren einen beschleunigten Strukturwandel.

Dieses geplante Agrarpaket kann man quasi als Notbremsung verstehen. Doch wie ein Zug, der plötzlich zum Stehen kommen soll, so gelten die hier geplanten Maßnahmen genauso wie ein Stillstand und nimmt gerade jungen Betriebsnachfolgern ihre Perspektive.

Die gesamte Branche ist empört und zum Protest bereit: Am 22. Oktober 2019 sind bundesweite Kundgebungen geplant, die nach niederländischem Vorbild als Trecker-Corsos ablaufen sollen.

Die Situation ist angespannt, innerhalb kürzester Zeit haben sich über 12.000 Menschen einer privaten Gruppe auf Facebook angeschlossen. Daraus hat sich ein Organisationsteam formiert, das zu einer landwirtschaftlichen Großdemonstration am 22.10.2019 um 11:00 Uhr nach Bonn auf den Münsterplatz einlädt. Darüber hinaus haben sich auf Kreisebene zusätzliche Gruppen gebildet, die vor Ort Aktionen planen.

Wir vom Lohnunternehmen van Eijden nehmen uns die Zeit und werden mit mehreren Schleppern unsere Solidarität mit unseren Kunden und Freunden zum Ausdruck bringen. Mit den Landwirten werden wir für einen fairen und gerechten Umgang mit der deutschen Landwirtschaft demonstrieren. Wir wünschen uns eine weitblickende Landwirtschaftspolitik, wo wir die reelle Chance erhalten, uns auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen. Gerade der entwickelte Slogan „Wir rufen zu Tisch“ hat mich davon überzeugt, dass es bei dieser Kundgebung nicht um Forderung nach besseren Preisen geht, sondern einfach um konstruktive Gespräche.

Selbstverständlich muss jeder für sich entscheiden, wie man zu diesen Kundgebungen steht und man persönlich daran teilnimmt!

Gerade am 22. Oktober sehe ich eine Chance, friedlich und konstruktiv auf eine Situation aufmerksam zu machen, die viele Existenzen bedroht. Durch diese Kundgebung werden hoffentlich Bürger und somit Wähler darauf aufmerksam gemacht, wie bedeutend für jeden Einzelnen eine gut funktionierende Landwirtschaft ist.

Landwirtschaft ist nicht „nur“ der Landwirt nebenan. Der Landwirtschaft angegliederten Betriebe haben keine Angst vor Veränderungen. Doch eben diese Veränderungen sollten auf fachlich fundierten Erkenntnissen basieren. Das ist unser Anspruch.

Es gilt die Botschaft zu vermitteln, dass die Agrarwirtschaft insgesamt ihre Aufgabe in der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel sehr ernst nimmt: Landwirte und Lohnunternehmer, vor- und nachgelagerte Branchen verstehen Ihr Business und stehen unheimlich gerne heute und morgen für eine umweltgerechte und verlässliche Pflanzen- und Tierproduktion ein.

Die Friday for Future-Bewegung hat es uns vorgemacht: Friedlich, aber mit Nachdruck und Konsequenz auf die Probleme hinweisen und in einer großen Gruppe gemeinsam für die gute Sache einzustehen – daraus resultiert auch für die moderne, nachhaltige Landwirtschaft eine Zukunft.

Eure

Andrea van Eijden
Präsidentin Landesgruppe Niedersachsen im BLU e.V.
Vizepräsidentin Bundesverband Lohnunternehmen e.V.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Auf der EuroTier haben wir diese bereits mit großem Erfolg erprobt und konnten unsere FELDHELD-Kampagne bewerben.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die Motive gibt es aber nicht nur als Postkarten, sondern auch als Aufkleber.

Außerdem gibt es auch wieder unsere Wandkalender und diverse Werbemittel zum FELDEHLD, wie Filzschlüsselbänder und Aufkleber.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Kommentiert einfach auf der offiziellen DeLuTa Facebook-Seite. ]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Sie möchten als Aussteller an der DeLuTa teilnehmen? Alle Fördermitglieder des BLU e.V. erhalten die Anmeldeunterlagen bis April 2020 automatisch zugeschickt.

Diana Husse]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Neue Ideen, genau dass macht die Arbeitsgruppe aus. Ein Team aus Praktikern, Experten und Qualifizierten Mitarbeitern geben Impulse um die DeLuTa im Detail noch besser zu machen. Damit dabei die Struktur beibehalten wird, stellte Geschäftsführer Alfred Schmid die wesentlichen Dinge anhand der vorgelegten Arbeitspapiere vor. Im wahrsten Sinne wurden dabei alle Punkte von A-Z durchgegangen. Aufgrund der Erfahrungen der ersten DeLuTa 2016 in Bremen können wir nun an der Optimierung der Abläufe feilen.

Schwerpunktthemen dieser Sitzung waren diverse Umstrukturierungen. Wird es eine kleine Auswahl der Kartenkategorien geben? In welcher Form kann das Catering optimiert werden? Welche Vorträge werden stattfinden? Diese und weitere Punkte prüft die Arbeitsgruppe auf Herz und Nieren.

Fazit: Mit dem Standort Bremen lassen sich viele Möglichkeiten ausleben, womit der Standort für 2018 gesichert ist. Der Platz und die Vielfalt im Bremen weisen der DeLuTa kaum noch Grenzen auf.

Hinweis für teilnehmende Firmen:
Die Anmeldeunterlagen werden Ende März an alle Fördernden Mitglieder verschickt. Vorher sind keine Vorreservierungen oder feste Anmeldungen möglich. Wer Mitglied im BLU ist, erhält die Unterlagen automatisch.]]> 21.09.2021 - 11:17:58  
Was sollten Sie als Besucher der DeLuTa bereits jetzt tun?
- Planen Sie Ihre Anreise zur DeLuTa frühzeitig!
- Buchen Sie sich Ihr Hotel bereits jetzt! 
- Planen Sie frühzeitig Ihre Anreise mit Bus und Bahn oder mit dem Flieger!
- Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihre Mitarbeiter stressfrei zur DeLuTa anreisen!   
 
Was müssen Sie jetzt schon wissen?
-  An beiden DeLuTa-Tagen findet eine Abendveranstaltung statt. Am ersten Tag die große    
   DeLuTa-Party und am zweiten Tag der Unternehmerabend mit BLU-Tagung und vielen geladenen 
   Gästen. Wer am 2. Tag kommt, sollte unbedingt eine Übernachtung bis Freitag einplanen
-  Das Kartenbestellformular wird Anfang Oktober auf www.deluta.de und in LUaktuell 
   veröffentlicht.
- Rechtzeitig vor der DeLuTa wird es eine App mit allen wichtigen Informationen geben.
-  Alle Berufsschulen (AFB, ASM) wurden bereits zum Besuch der DeLuTa eingeladen. 
   Es wird wieder ein Azubiwettbewerb stattfinden, sowie eine Verlosung am 2. DeLuTa-Tag.]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Der frühe Vogel fängt den Wurm!
Je früher Sie buchen, desto günstiger sind die Preise

Planen Sie Ihre Anreise mit Bus, Bahn oder mit dem Flieger schon heute!
Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihre Mitarbeiter stressfrei zur DeLuTa kommen!   

Diese Hinweise sparen bares Geld:

...mit dem Bus     
flixbus.de und postbus.de bieten eine Vielzahl von Verbindungen nach Bremen an. Eine Buchung über die beiden Portale ist 3 Monate vor Beginn der Veranstaltung möglich. Sie sollten sofort nach der Freischaltung der Termine reagieren.  

...mit der Bahn
Die Anreise mit der Bahn ist in Bremen ideal. Mit ICE-Anschluss kommen Sie ausgeruht direkt vor den Messehallen (200 m) an. Unter „bahn.de“ können Sie ab sofort Ihre Tickets zum Sparangebot in der 1. oder 2. Klasse zum Teil weit unter 50 Prozent des Normalpreises buchen. Das Stornorisiko ist bis zu einem Tag vor der Abreise überschaubar.

...mit dem Flugzeug
Flüge für den Zeitraum vom 05.- 08.12.2018 schon jetzt buchen
Hin- und Rückflug ab ca. 100,00 € pro Person
Sie erreichen die Messehallen in Bremen direkt mit der Straßenbahn in 15 Minuten
Folgende Direktverbindungen gibt es:
Stuttgart – Bremen
München – Bremen
Berlin – Bremen
Karlsruhe – Bremen  
Friedrichshafen – Bremen
Köln – Bremen
Frankfurt – Bremen
Leipzig – Bremen
Gute Suchadressen:  www.fluege.de; www.opodo.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Auf der DeLuTa  erwartet Sie ein spannendes  Angebot an Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Insgesamt stehen ca. 60 verschiedene Beiträge aus allen Fachbereichen mit exzellenten Referenten  auf dem Programm.

Was müssen Sie für Ihre Planung jetzt schon wissen?
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Für die meisten von Ihnen liegt die DeLuTa noch in weiter Ferne. Wir befassen uns schon seit Monaten mit der Vorbereitung. Etwa 90 Prozent der Präsentationsflächen sind aktuell belegt, bei den Vorträgen sind die meisten Themen abgestimmt.

Zusammen mit dem DeLuTa-Team werden wir für Sie eine optimale DeLuTa organisieren. Aus den Erfahrungen der Vorjahre wissen wir, dass die oft üblichen Kurzfristentscheidungen bei der An- und Abreise der Besucher nicht immer optimal sind. Das große Angebot der DeLuTa ist zu wertvoll, um ohne gezielte Planung nach Bremen zu fahren.

Beginnen wir mit der Anreise. Wer nicht mit dem Auto fährt, sollte frühzeitig buchen. Egal ob Bahn, Bus oder Flugzeug. Der frühe Vogel fängt den Wurm und bezahlt oft weit weniger als die Hälfte. Zum Thema Anreise finden Sie wertvolle Anregungen auf unserer Homepage unter www.deluta.de.

Die DeLuTa umfasst zwei fachlich gleichwertige Tage. Darauf legen wir viel Wert. Trotzdem ist die Wahrnehmung bei vielen Besuchern anders. Der erste DeLuTa-Tag ist geprägt durch die große Feier. Dort wollen viele dabei sein.

Wer allerdings früh am Morgen anreist, den ganzen Tag auf der DeLuTa verbringt, danach mit seinen Mitarbeitern bis in die Puppen die Party genießt, kann sich eigentlich den Besuch des 2. DeLuTa-Tages sparen. Auf der anderen Seite gibt eine große Gruppe von Lohnunternehmern und Mitarbeitern, die ganz bewusst erst am 2. Tag nach Bremen kommen.

Deshalb die Empfehlung: Wer weit entfernt wohnt, sollte unbedingt am Vortag anreisen, in der Region übernachten und ausgeruht die DeLuTa erleben. Die Mehrkosten sind gering, der Mehrwert ist groß.

Der 2. DeLuTa-Tag ist anders, viel ruhiger, fachlicher und damit in vielen Belangen effizienter. Wer Wert auf gute Gespräche legt, sollte den 2. Tag inklusive BLU-Tagung und Unternehmerabend einplanen. Dazu gehört auch eine Übernachtung bis Freitag. Hektik gibt es für Sie im Laufe des Jahres genug. Die DeLuTa ist zum Genießen da und nicht, um die übliche Alltagshektik durch eine unüberlegte An- und Abreise fortzusetzen, womöglich ohne Übernachtung.

Einen vergleichbaren Rummel mit Musik und Tanz gibt es am 2. Abend nicht. Nach einer kompakten BLU-Tagung mit vielen hochrangigen Gästen stehen am Abend wertvolle Gespräche mit einem Gläschen Bier oder Wein im Vordergrund. Zu diesem Abend sind alle Verbandsmitglieder herzlich eingeladen. Geplant ist ein richtiger Unternehmer-Abschlussabend. Dazu wird der BLU auch alle Geschäftsführer der fördernden Mitgliedfirmen persönlich einladen. Viele haben ihr Kommen signalisiert.

Wenn Sie das große DeLuTa-Angebot nutzen wollen, müssen Sie unbedingt beide Tage in Bremen einplanen.

Alfred Schmid]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ab sofort können Sie Ihre DeLuTa-Karten bestellen. Wichtig ist uns die Sicherstellung einer hohen Qualität der DeLuTa. Dazu zählen ein optimaler Ablauf, viele gute Gespräche, ein spannendes Programm und die Begrenzung der Teilnahme auf unsere Mitgliedsbetriebe. Eine Weitergabe von Karten an unberechtigte Personen widerspricht diesem Gedanken und ist grundsätzlich nicht erlaubt. Aus Sicherheitsgründen beträgt die Besucherzahl am ersten DeLuTa-Tag 6.500 Personen. Um dies zu gewährleisten kommen wir an einer Kontingentierung nicht vorbei. Diese wird nach der Höhe der Mitgliedsbeiträge gestaffelt. Nach der Auswertung der Kartenbestellungen von 2016 ist der Spielraum von Zusatzkarten erheblich. Melden Sie deshalb Ihre Wünsche frühzeitig an.

Kartenvergabe (Kartenkontingent, Frauenkarten)

Bis zum 12. November wird jedem Betrieb das nach der jeweiligen Beitragsstufe bemessene Grundkontingent in Höhe von 8, 10 oder 15 Karten zugesichert. Mehrfachbestellungen werden addiert. Karten für Frauen können über das Kontingent hinaus bestellt werden!

Wer nach dem 12.11.2018 erstmalig Karten bestellt, erhält unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit auch weiterhin Karten in Höhe des beschriebenen Kontingents bis zur Erreichung einer Gesamtzahl von 6.000 Karten. Danach wird jedem Mitgliedsbetrieb bis zum Schluss ein Mindestkontingent von drei Karten zugesichert. Alle Mitgliedsbetriebe sollen eine Chance zur Teilnahme haben, ohne dass die maximal zulässige Obergrenze von 6.500 Personen überschritten wird.

Für den 2. DeLuTa-Tag ist keine Kontingentierung geplant. Aus Erfahrung wissen wir, dass am 2. Tag etwa 1.000 Besucher mehr zugelassen werden können, ohne dass der Eindruck einer Überfüllung entsteht.

Zusätzliche Karten

Jeder Betrieb kann von Beginn an eine über das Kontingent hinausgehende Anzahl von Karten bestellen. Diese werden ab dem 12.11.2018 im „Windhundverfahren“ vergeben. Wer früh bestellt, hat somit die besten Chancen auf zusätzliche Karten.

Die Vergabe der Zusatzkarten beginnt ab dem 12.11.2018 (siehe letzte Spalte auf dem Bestellbogen). Gibt es unsererseits keine Nachfragen, werden Ihnen die bestellten Zusatzkarten automatisch zugeschickt. Denken Sie bitte daran, die jeweilige Kategorie bei Ihrer Bestellung genau zuzuordnen. Für den 2. DeLuTa-Tag können Sie Ihre Karten ohne Einschränkung bestellen. Allerdings gilt auch hier aus Sicherheitsgründen eine Höchstzahl von 7.500 Besuchern.

Kartenrückgabe

Eine kostenfreie Rückgabe von Karten ist nur bis zum 29.11.2018 (Eingang Geschäftsstelle) möglich. Danach entstehen 30 % Rückgabegebühren wegen der bereits entstandenen Verpflegungskosten. Ab dem 06.12.2018 ist keine Erstattung mehr möglich. Überzählige Karten können auch auf der DeLuTa zurückgegeben werden. Durch die Erhebung von Rücknahmegebühren sollen bereits entstandenen Kosten, aber auch „Überbestellungen“ vermieden werden.

Kartenbestellung für Firmen

Bei der Bestellung von Firmenkarten gelten vergleichbare Regeln. Hier richtet sich das Grundkontingent nach der Größe der Präsentationsfläche (Siehe Teilnahmeordnung). Firmen können ebenfalls „zusätzliche Karten“ in begrenzter Anzahl und ohne Anspruch auf Zuteilung bestellen. Auch hier gilt bei der Vergabe das „Windhundverfahren“. Fördermitglieder ohne eigene Präsentationsflächen haben Anspruch auf 3 Karten, fördernde BLU-Mitglieder auf 4 Karten. Für Firmen gilt ein anderer Bestellbogen, den wir Ihnen per Mail zuschicken.

Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.
Wir wollen, dass Sie sich auf der DeLuTa wohlfühlen.

Kontakt:
Diana Husse: 05723-7497-22]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ab sofort haben Sie die Möglichkeit sich mit der DeLuTa-App optimal auf die DeLuTa vorzubereiten.
Der DeLuTa Leitfaden wird Mitte November mit dem BLU Jahrbuch an alle Mitglieder geschickt.

Nutzen Sie beide Medien um sich auf die DeLuTa bestens vorzubereiten.]]> 21.09.2021 - 11:17:58 DeLuTa-App

Nutzen Sie zusätzlich zum Leitfaden die DeLuTa-App für Ihre Planung. Sie ist für beide Betriebssysteme in dem jeweiligen App-Store kostenlos erhältlich.

Öffnungszeiten/Präsentationszeiten

Mittwoch, 05.12.2018 von 09.00 Uhr bis 19.30 Uhr

Donnerstag, 06.12.2018 von 09.00 Uhr bis 18.30 Uhr

DeLuTa/Party

Mittwoch, den 05.12.2018, ÖVB-Arena
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr (offizieller Beginn)

Unternehmerabend

Donnerstag, den 06.12.2018,Maritim Hotel
BLU Empfang im Hanse Saal, Maritim Hotel
Einlass: 17.30 Uhr –
Beginn: 18.00 Uhr
Anschließend Get Together in der ÖVB-Arena
Beginn: 18.30 Uhr

Einlasskontrolle/ Wiedereintritt

Die Einlasskarten werden beim Eintritt zur DeLuTa entwertet. Jeder Besucher erhält am Eingang den Leitfaden, ein festes Armband sowie weitere wichtige DeLuTa-Informationen. Ganz wichtig! Ein Wiedereintritt in die Hallen ist nur mit einem gültigen Armband möglich. Das Armband dient ebenfalls zum Eintritt in die ÖVB-Arena und dem Foyer-Bereich am 1. Abend. Dieses Band gilt nur in Verbindung mit der entwerteten Einlasskarte.

DeLuTa-Party/ Getränkemarken

Jeder Besucher erhält beim Eintritt zur ÖVB-Arena Getränkemarken. Diese sind nur in der ÖVB-Arena am Abend des 5.12.18 gültig und können nicht zurückgenommen werden. Tagsüber sind alle Getränke frei verfügbar. Zusätzliche Getränkemarken können vor Ort käuflich erworben werden.

Neuheiten-Präsentation auf der DeLuTa

Erstmalig auf der DeLuTa 2018 gibt es eine Neuheiten Präsentation der teilnehmenden Mitgliedsfirmen. Mehr als 30 Aussteller präsentieren ihre NEUHEITEN in Bremen.

Was die untenstehenden Firmen präsentieren, erfahren Sie vor Ort. Stände mit Neuheiten sind entsprechend markiert. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, mit der DeLuTa-App die Neuheiten zu bewerten. Sie allein bewerten die jeweiligen Neuheuten.

Es gibt zur Begutachtung kein Expertengremium. Auch werden keine Medaillen oder ähnliches vergeben. In der nächsten LUaktuell werden wir Sie über weitere Details informieren.

Es gibt drei Kategorien, nach denen bewertet wird: Wir Lohnunternehmer sind als wichtigste Kunden eine optimale Zielgruppe, um über die Ideen der Firmen fachlich zu diskutieren und zu urteilen. Machen Sie mit und geben Sie den Firmen ein Feedback über die DeLuTa-App!

Diana Husse]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Über 240 teilnehmende Firmen präsentieren sich in diesem Jahr auf der DeLuTa. Von Halle 4 bis Halle 7 sind alle Plätze bis auf den letzten Quadratmeter gefüllt.

Wie bisher wurden die Unternehmen nicht nach Produktsparten oder Themenfeldern zusammengestellt, sondern ganz bewusst „kunterbunt durcheinander“ platziert. Auch gibt es bei jeder DeLuTa einen Wechsel der Platzierungen in den Hallen. Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, Ihre Wünsche so weit wie möglich zu erfüllen. Das war angesichts der unterschiedlichen Standgrößen nicht immer einfach. Standnummern vergeben wir bewusst nicht. Jeder Besucher kommt ohnehin überall mehrfach hin.

Denken Sie an Ihre Kartenbestellung, vor Ort können keine Karten käuflich erworben werden.

Wir freuen uns auf Sie!]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Mittwoch 5. Dezember, 9 Uhr. Die 9. DeLuTa öffnet die Tore, zum zweiten Mal in Bremen. Der Start für zwei Tage Lohnunternehmer-Themen an jeder Ecke. Über 12.500 Besucher waren dabei. 270 fördernde Mitglieder präsentierten ihre Produkte, in fünf Sälen liefen 70 Vorträge und Diskussionen. Und das sei schon verraten: Diese DeLuTa sollte eine der Besten werden.

Im DeLuTa-Jahr brennt kurz vor dem Start in der Geschäftsstelle BLU und Service GmbH die Luft. Die Hektik steigt, je näher die DeLuTa kommt. Routine gibt es jetzt zur 9. DeLuTa, aber sie ist eben „Stets im Wandel“ und das spüren die Macher wie die Besucher.

Auch das Ehrenamt ist gefordert und bringt sich ein. Das beginnt schon wenige Meter nach dem Eingang mit der Kartenkontrolle. Seit der ersten DeLuTa managen das Szenario rund um den Einlass Lohnunternehmer aus dem Ehrenamt und der DeLuTa-Arbeitsgruppe. Ohnehin muss betont werden: die komplette Orga der DeLuTa wird zum sehr hohen Teil verbandsintern gemanagt. Bisher natürlich vorneweg von Alfred Schmid und Diana Husse.

Rückblick]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Das Bremen Convention Bureau der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH hält für die Teilnehmer der DeLuTa 2020 Zimmerkontingente in unterschiedlichen Preiskategorien bereit.

Buchen Sie jetzt online oder nutzen Sie das anliegende Hotelbuchungsformular.

Die Bezahlung der Zimmer erfolgt erst vor Ort im gebuchten Hotel.

Bitte beachten Sie: sofern Ihre Anreise im Hotel nach 18:00 Uhr erfolgt, kontaktieren Sie bitte das gebuchte Hotel. Reservierungen ohne Garantie können nach 18:00 Uhr anderweitig vergeben werden, sofern dem Hotel keine anders lautende Information vorliegt.

Die jeweiligen Stornierungsbedingungen für Einzelbuchungen finden Sie in der Hotelliste, auf dem Hotelbuchungsformular sowie Ihrer Bestätigung.
Bei Gruppenbuchungen (Gruppengröße ab 5 Personen/Zimmer; variiert je nach Hotel) können andere Stornierungsbedingungen gelten. Diese gilt es separat zu erfragen.
 
Beratung und Buchung – alles aus einer Hand

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Bremen Convention Bureau

Frau Karen Rink
Tel.: +49 (0)421 30800 19
Fax: +49 (0)421 30800 3819
E-Mail:

Schauen Sie auch hier!]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Anne-Mette Steenken
09.01.2020 in  49525 Lengerich
23.01.2020 in Schlüchtern
Sie erfahren, was gute Führung ausmacht und reflektieren Ihr persönliches Führungsverhalten. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen. Sie profitieren von den Erfahrungen von Kollegen und gewinnen an Kompetenz in der Mitarbeiterführung.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner  13.01.2020 – 17.01.2020 in 49196 Bad Laer                          
Karl Würth, BB-Verkehr und Technik
  13.01.2020 – 17.01.2020 in 91746 Weidenbach, Triesdorf
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung: Bad Laer
Seminarbeschreibung: Weidenbach, Triesdorf

Nachfolgeregelung - Wer kann, wer will, wer soll?                  
Bertram von Czettritz
04.02.2020 Region Koblenz
Mit einer rechtzeitigen und fundierten Nachfolgeregelung stabilisieren Sie den Wert des Unternehmens. Die Nachfolge ist ein strategischer Prozess, der früh genug angestoßen werden sollte. Wie sieht ein idealtypischer Nachfolgeprozess aus? Welche Herausforderungen und Risiken sind damit verbunden? Mit möglichen Konflikten umgehen-miteinander reden (können). Dies und was sonst noch dabei zu beachten ist, damit Sie vertrauensvoll loslassen können, wird in diesem Seminar behandelt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Ausschreibungen nach VOB 2019 – Die Bearbeitung von Ausschreibungen praxisnah erklärt      
Dipl. Ing. Udo Quentin VDI
06.02.2020 Oldenburg
19.11.2020 Bad Laer
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vor hat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Gute Strukturen, gute Ergebnisse - In wachsenden Unternehmen Arbeit intelligent organisieren
Metta Steenken                  
09.03.2020 auf dem Hof Schlamann in Lengerich
18.03.2020 in Heßdorf
Mit einer guten Arbeitsorganisation gewinnen Sie Freiräume für die Unternehmensführung und nutzen Ihre Ressourcen besser. In diesem Seminar legen Sie den Grundstein dazu und gewinnen Anregungen, die Sie in ihrem Unternehmen direkt umsetzen können. Außerdem lernen Sie die Grundlagen von Aufbau- und Ablauforganisation kennen und erarbeiten die Integration in den eigenen Betrieb. Darüber hinaus profitieren Sie auch vom Austausch und den Erfahrungen von Kollegen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe / -aufspaltung / -veräußerung
Volkmar W. Brettmeier, Verteid. Buchprüfer, Steuerberater
17.03.2020 Region Mainz
24.03.2020 Region Oldenburg
In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sachverhalte aufgezeigt. Verschiedene Rechtsformen werden vorgestellt und sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht analysiert. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe oder der Betriebsveräußerung besprochen. Auch wird das Thema der Haftungsbeschränkung in einem Lohnbetrieb behandelt, aufbauend auf die vorhandene und die optimale Rechtsform.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Zusammenarbeit mit Finanzierern - Sowie die Interpretation der Unterlagen vom Steuerberater
Volkmar W. Brettmeier, Verteid. Buchprüfer, Steuerberater
18.03.2020 Region Mainz
25.03.2020 Region Oldenburg
„Welche Unterlagen sollte der Steuerberater für das landwirtschaftlichen Lohnunternehmen erstellen und wie verstehe ich diese richtig“ sowie „ Die Zusammenarbeit mit meinen Banken / Finanzierern verbessern, was erwarten Banken und Finanzierer von Ihren Kunden / Kreditnehmern?  Welche Unterlagen sollte man den Finanzieren zur Verfügung stellen?“
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Kalkulationen und Planzahlen / Planrechnungen / Controlling
Herr Dipl. Kfm. T. Degelau
19.03.2020 Region Mainz
26.03.2020 Region Oldenburg
Transparente Kalkulationen und eine belastbare Geschäftsplanung sind wie Leuchttürme im großen Zahlenmeer: sie sind Grundlage Ihrer Navigation und schützen Sie vor gefährlichen Untiefen. Wir helfen Ihnen dabei, diese unerlässlichen Instrumente moderner Unternehmensführung zu verstehen und zukünftig auch in Ihrem Unternehmen sinnvoll einzusetzen.  
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Büroorganisation 4.0 - Digitalisierung im Office-Management                
Helga Vahlefeld, Trainerin bei IHK Oldenburg & VHS Papenburg                
16.03.2020 – 18.03.2020 in 26871 Papenburg
Natürlich sind die Zeiten von Kohlepapier und Schreibmaschine längst vorbei. Microsoft Office bietet seit Jahrzehnten wunderbare Möglichkeiten und unterstützt uns täglich. Doch auch hier gibt es rasante Fortschritte und es gilt zu erkennen: Was ist für mich nützlich? Was kann ich wie optimal einsetzen?
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Krisensituationen im Lohnunternehmen -
Erfahrungen und Lösungsansätze aus der Beraterpraxis  
            
Erik Guttulsröd, Hanse Agro Unternehmensberatung GmbH
09.07.2020 in 30916 Isernhagen
Ab wann spricht man von einer Krise und welche Arten von Krisen (Finanzen, Markt, usw.) sind bedeutsam für Ihr Lohnunternehmen? Inwieweit sind Krisen vorhersehbar? Welche Lösungsansätze/Ergebnisse liefert eine Krise? Welche Maßnahmen sind unerlässlich und welche „Werkzeuge“ (Planung, Controlling, Kundenmanagement etc.) braucht der Betrieb wirklich, um Krisen und zukünftige Entwicklungen zu identifizieren bzw. zu beeinflussen? All diese Fragen und mehr beantwortet das Seminar des jungen BLU.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Dienstleistung des Lohnunternehmens in der Landwirtschaft - Erfolgreich verkaufen und vermarkten
Georg Mauser
09.-10.11.2020 Region Fulda
22.-23.02.2021 Region Osnabrück
Der Einstieg ins Seminar ist der Blick auf die eigene selbstbewusste Haltung beim Verkaufen der Dienstleistung. Dies ist die wichtigste Voraussetzung eines erfolgreichen Marketings und der Verkaufskommunikation. Darauf aufbauend werden Methoden zum Ausbau der Kundenbindung und Verkaufsstrategien behandelt. Es folgen Trainings zum Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen. Eine Kombination aus Theorie und praktischen Übungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Aus allen Einreichungen in den vier Kategorien Landtechnik, Pflanzenproduktion, Tierhaltung und Dienstleistung wählte eine hochkarätig besetzte Jury die besten Kampagnen aus. Beim LV-Abend der Kommunikation wurden die Gewinner und Finalisten in einem feierlichen Rahmen im Convention Center der Messe Hannover bekannt gegeben und geehrt.

In diesem Jahr wurde auch unsere Kampagne „Werde FELDHELD“ mit der Shortlistplatzierung ausgezeichnet. Das heißt, wir waren in der Kategorie „Dienstleistung“ unter den besten drei Bewerbern: Ein wirklich großer Erfolg, denn von den insgesamt rund 75 Einreichungen in allen Kategorien zählen wir zu den besten!

Die Auszeichnung ist vor allem eine Bestätigung für unsere Arbeit im vergangenen Jahr und zeigt, dass wir mit dem Konzept auf dem richtigen Weg sind: authentische, echte Fachkraft Agrarservice-Azubis vor farblich dramatischen und eindrucksvollen Landtechnikbildern.   

Nun kommt es auf jeden Einzelnen von Ihnen an, wie die Kampagne zu den potenziellen Azubis gelangt. Nutzen Sie unser vielfältiges Angebot an personalisierbaren Werbematerialien und suchen Sie sich Ihren passenden Azubi. Hervorragende geeignet sind Azubi- und Ausbildungsmessen in Ihrer Nähe. Hier können Schüler und deren Eltern die Gelegenheit nutzen, um mit Ihnen, den Profis aus der Berufspraxis ins Gespräch zu kommen und sich bei Ausbildern oder Personalchefs über Ausbildungsinhalte und Bewerbungsverfahren zu informieren.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Folgende Vortragsthemen erwarten Sie:

Fachtagung Süd
in Triesdorf am Dienstag, den 12.02.2020
Tagungspauschale: 85,-€
Fachtagung Nord
in Schneverdingen am Mittwoch u. Donnerstag, den 19./20.02.2020
Tagungspauschale: 90,-€
Fachtagung West
in Lünen am Dienstag, den 04.03.2020
Tagungspauschale: 90,-€
Die Fachtagungen werden jeweils abgerundet durch die Mitgliederversammlungen der Landesgruppen und - verbände Bayern, Niedersachsen und NRW. An dieser Stelle möchten wir aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Fachtagungen offen für alle Interessenten sind, gerne natürlich auch aus anderen Bundesländern.

Merken Sie sich schon jetzt die Termine vor und nutzen die Chance, spannende Fachvorträge zu hören und Zeit mit Ihren Berufskollegen zu verbringen. Das Anmeldeformular finden Sie als Download.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Folgende Vortragsthemen erwarten Sie:

Fachtagung Süd
in Triesdorf am Dienstag, den 12.02.2020
Tagungspauschale: 85,-€
Fachtagung Nord
in Schneverdingen am Mittwoch u. Donnerstag, den 19./20.02.2020
Tagungspauschale: 90,-€
Fachtagung West
in Lünen am Dienstag, den 04.03.2020
Tagungspauschale: 90,-€
Die Fachtagungen werden jeweils abgerundet durch die Mitgliederversammlungen der Landesgruppen und - verbände Bayern, Niedersachsen und NRW. An dieser Stelle möchten wir aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Fachtagungen offen für alle Interessenten sind, gerne natürlich auch aus anderen Bundesländern.

Merken Sie sich schon jetzt die Termine vor und nutzen die Chance, spannende Fachvorträge zu hören und Zeit mit Ihren Berufskollegen zu verbringen. Das Anmeldeformular finden Sie als Download.

Hier gehts zum Download für Fördernde Mitglieder

]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Dipl. Ing. Udo Quentin VDI
06.02.2020 in 26125 Oldenburg
19.11.2020 in 49296 Bad Laer
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vor hat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Gute Strukturen, gute Ergebnisse - In wachsenden Unternehmen Arbeit intelligent organisieren
Metta Steenken                  
09.03.2020 auf dem Hof Schlamann in Lengerich
18.03.2020 in Heßdorf
Mit einer guten Arbeitsorganisation gewinnen Sie Freiräume für die Unternehmensführung und nutzen Ihre Ressourcen besser. In diesem Seminar legen Sie den Grundstein dazu und gewinnen Anregungen, die Sie in ihrem Unternehmen direkt umsetzen können. Außerdem lernen Sie die Grundlagen von Aufbau- und Ablauforganisation kennen und erarbeiten die Integration in den eigenen Betrieb. Darüber hinaus profitieren Sie auch vom Austausch und den Erfahrungen von Kollegen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe / -aufspaltung / -veräußerung
Volkmar W. Brettmeier, Verteid. Buchprüfer, Steuerberater
17.03.2020 in 55411 Bingen am Rhein
24.03.2020 in 27501 Dötlingen-Altona
In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sachverhalte aufgezeigt. Verschiedene Rechtsformen werden vorgestellt und sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht analysiert. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe oder der Betriebsveräußerung besprochen. Auch wird das Thema der Haftungsbeschränkung in einem Lohnbetrieb behandelt, aufbauend auf die vorhandene und die optimale Rechtsform.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Zusammenarbeit mit Finanzierern - Sowie die Interpretation der Unterlagen vom Steuerberater
Volkmar W. Brettmeier, Verteid. Buchprüfer, Steuerberater
18.03.2020 in 55411 Bingen am Rhein
25.03.2020 in 27801 Dötlingen-Altona
„Welche Unterlagen sollte der Steuerberater für das landwirtschaftlichen Lohnunternehmen erstellen und wie verstehe ich diese richtig“ sowie „ Die Zusammenarbeit mit meinen Banken / Finanzierern verbessern, was erwarten Banken und Finanzierer von Ihren Kunden / Kreditnehmern?  Welche Unterlagen sollte man den Finanzieren zur Verfügung stellen?“
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Kalkulationen und Planzahlen / Planrechnungen / Controlling
Herr Dipl. Kfm. T. Degelau
19.03.2020 in 55411 Bingen am Rhein
26.03.2020 in 27801 Dötlingen-Altona
Transparente Kalkulationen und eine belastbare Geschäftsplanung sind wie Leuchttürme im großen Zahlenmeer: sie sind Grundlage Ihrer Navigation und schützen Sie vor gefährlichen Untiefen. Wir helfen Ihnen dabei, diese unerlässlichen Instrumente moderner Unternehmensführung zu verstehen und zukünftig auch in Ihrem Unternehmen sinnvoll einzusetzen.  
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Büroorganisation 4.0 - Digitalisierung im Office-Management                
Helga Vahlefeld, Trainerin bei IHK Oldenburg & VHS Papenburg                
16.03.2020 – 18.03.2020 in 26871 Papenburg
Natürlich sind die Zeiten von Kohlepapier und Schreibmaschine längst vorbei. Microsoft Office bietet seit Jahrzehnten wunderbare Möglichkeiten und unterstützt uns täglich. Doch auch hier gibt es rasante Fortschritte und es gilt zu erkennen: Was ist für mich nützlich? Was kann ich wie optimal einsetzen?
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2020 in 49196 Bad Laer
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Krisensituationen im Lohnunternehmen -
Erfahrungen und Lösungsansätze aus der Beraterpraxis  
            
Erik Guttulsröd, Hanse Agro Unternehmensberatung GmbH
09.07.2020 in 30916 Isernhagen
Ab wann spricht man von einer Krise und welche Arten von Krisen (Finanzen, Markt, usw.) sind bedeutsam für Ihr Lohnunternehmen? Inwieweit sind Krisen vorhersehbar? Welche Lösungsansätze/Ergebnisse liefert eine Krise? Welche Maßnahmen sind unerlässlich und welche „Werkzeuge“ (Planung, Controlling, Kundenmanagement etc.) braucht der Betrieb wirklich, um Krisen und zukünftige Entwicklungen zu identifizieren bzw. zu beeinflussen? All diese Fragen und mehr beantwortet das Seminar des jungen BLU.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Dienstleistung des Lohnunternehmens in der Landwirtschaft - Erfolgreich verkaufen und vermarkten
Georg Mauser
09.-10.11.2020 in 36381 Schlüchtern
22.-23.02.2021 Region Osnabrück
Der Einstieg ins Seminar ist der Blick auf die eigene selbstbewusste Haltung beim Verkaufen der Dienstleistung. Dies ist die wichtigste Voraussetzung eines erfolgreichen Marketings und der Verkaufskommunikation. Darauf aufbauend werden Methoden zum Ausbau der Kundenbindung und Verkaufsstrategien behandelt. Es folgen Trainings zum Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen. Eine Kombination aus Theorie und praktischen Übungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand

Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
26.01.2021 in 49525 Lengerich
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiter-führung kann man lernen!
In diesem Einstiegsseminar werden die Grundlagen dafür vermittelt. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Inhalt des Transparenzregisters
Im Transparenzregister sollen die wirtschaftlich Berechtigten von im Geldwäschegesetz (GwG) näher bezeichneten Gesellschaften und Vereinigungen erfasst werden. Hierzu gehören unter anderem juristische Personen des Privatrechts und eingetragene Personengesellschaften sowie z.B. nichtrechtsfähige Stiftungen, wenn der Stiftungszweck aus Sicht des Stifters eigennützig ist, und Rechtsgestaltungen, die solchen Stiftungen in ihrer Struktur und Funktion entsprechen.
Juristische Personen des Privatrechts sind u.a.: Die oHG und KG gelten als eingetragene Personengesellschaften. Lohnunternehmen die als Einzelunternehmen oder in Form der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) agieren sind damit nicht eintragungspflichtig.

Eintragungspflicht
Folgende Eintragungen sind zu den wirtschaftlich Berechtigten vorzunehmen: Weitere Ausnahmen
Ausnahmen von der Eintragungspflicht können nach § 20 Abs. 2 GwG bestehen, wenn sich die Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten aus anderen Dokumenten aus anderen genannten öffentlichen Registern elektronisch abrufen lassen sowie bei börsennotierten Gesellschaften, die dem Gemeinschaftsrecht entsprechenden Transparenzanforderungen oder gleichwertigen internationalen Standards unterliegen.
Anerkannt sind als Registereintragungen insoweit: Ein Problem stellen offenbar Kommanditgesellschaften (KG) dar. Nach Auffassung des Bundesverwaltungsamtes, das für die Verwaltung des Registers zuständig ist, genügen die Angaben im elektronischen Handelsregister bei einer KG nicht den Anforderungen zur Ermittlung des wirtschaftlich Berechtigten.  

Aus dem Abdruck des Handelsregisters ließe sich nur ermitteln, bis zu welcher Haftungssumme die einzelnen Kommanditisten haften, in welcher Höhe die Einlage geleistet wurde ließe sich jedoch nicht ermitteln. Ab einer Beteiligung von 25% müsste jedoch die wirtschaftliche Berechtigung ermittelbar sein. Zudem ließe sich die Beteiligung des Komplementärs nicht ermitteln. Dies müsste jeweils individuell geprüft werden. Notfalls müsste die Beteiligung in das Transparenzregister eingetragen werden.

Sollten Sie Fragen zum Thema Transparenzregister haben, melden Sie sich gerne bei der Rechtsberatung des Verbandes.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Beachten Sie bitte, dass für Lohnunternehmen die Möglichkeit der Teilnahme am sog. Unternehmermodell besteht. Dadurch kann sich das Lohnunternehmen größtenteils von der Pflicht einer Fachkraft für Arbeitssicherheit und eines Betriebsarztes befreien.

Voraussetzung für die Teilnahme am Unternehmermodell ist, dass das Lohnunternehmen nicht mehr als 20 Arbeitnehmer (ohne Saisonarbeitskräfte) beschäftigt und der Betriebsleiter an einem Grundlehrgang (3-tägig) und anschließenden (innerhalb von 4 Jahren) Aufbaulehrgang (2-tägig) teilnehmen muss.
Nach der Teilnahme besteht lediglich die Pflicht, alle 5 Jahre eine Fortbildungsveranstaltung (1-tägig) zu besuchen.

Deshalb verweisen wir auf die Daten zu den LUV-Schulungen unter folgender Internetseite:
www.svlfg.de → Arbeitssicherheit & Gesundheit → Kurse und Seminare → LUV-Modell → Grundseminar LUV-Modell → Nächste Termine

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Lohnunternehmen sind unter Umständen auch von diesen Maßnahmen betroffen, bspw. bei Einrichtung von Speerbezirken, wodurch die Bewirtschaftung von Flächen in den betroffenen Gebieten oder der Transport von Erntegütern, Futtermitteln oder Tiere eingeschränkt bzw. verboten wird. Der wesentliche, seuchenhygienische, Aspekt ist die Verhinderung einer Ausbreitung des Erregers. So sollen insbesondere die in freier Wildbahn lebenden Wildschweine im betroffenen Gebiet gehalten werden. Eine Störung durch Maschinen oder der Entzug der Futtergrundlage führen dazu, dass möglicherweise infizierte Tiere weiterziehen und den Erreger verbreiten. Unter diesen Umständen können Landratsämter Bewirtschaftungs- und Ernteverbote aussprechen.

Betroffene Landwirte können für die durch die Beschränkungen entstandenen Schäden oder Aufwendungen unter Umständen Ersatz von der verordnenden Behörde verlangen. Nicht durchgeführte Arbeiten, für die der Landwirt im Falle einer Bewirtschaftungsbeschränkung seinem Lohnunternehmer keinen Auftrag aussprechen kann, führen zu entsprechenden Umsatzausfällen. Ob aus dieser „indirekten“ Schädigung auch ein Anspruch auf „Schadensersatz“ ableitbar ist, kann bezweifelt werden.  

So wie eine Absicherung gegen Hagel, Sturm, Starkregen und Starkfrost in der Pflanzenproduktion bekannt ist, bietet bspw. die R+V Versicherung neben der Ertragsschadens-Versicherung in der Tierhaltung auch eine Ernteversicherung Afrikanische Schweinepest (ASP) an. Kommt es zu behördlich angeordneten Beschränkungen bei der Nutzung und Bearbeitung von landwirtschaftlichen Nutzflächen, haben auch Pflanzenbaubetriebe die Möglichkeit sich vor Schäden zu schützen.

Bisher bieten Versicherungen aber noch keine „Umsatzausfall-Policen“ für unsere Branche an. In jedem Fall stünde der Lohnunternehmer als Versicherungsnehmer in der Pflicht entsprechende Nachweise zu erbringen: es müsste ein Vertragsverhältnis zwischen Landwirt und Lohnunternehmer bestehen, das die Leistungserbringung und die daraus folgende Bezahlung beschreibt sowie die behördlich angeordneten Beschränkungen für den Landwirt.

Entstandene „Schäden“ kann der Lohnunternehmer i.Ü. allenfalls nur gegenüber seinem Auftraggeber, dem Landwirt, geltend machen. Und auch nur dann, wenn mit ihm eine entsprechende vertragliche Vereinbarung vorliegt sowie ein wirtschaftlicher Schaden nachweisbar ist. Ob dadurch wiederum der Landwirt eine Kompensation für die vertragswidrige Nichtbeauftragung des LU durch die Behörden oder Ernteversicherungen hat müsste genauer Anhand der jeweiligen Bedingungen überprüft werden.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
das Auftreten des Corona Virus und die daraus abgeleiteten Maßnahmen bestimmen ganz maßgeblich das öffentliche und private Leben. Aus epidemiologischer Sicht ist alles zu tun, die Ansteckungswelle möglichst flach zu halten und somit die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen. Da unser Immunsystem auf Grund der Neuartigkeit des COVID 19 Virus noch nicht in der Lage ist entsprechend mit einem eigenen Abwehrmechanismus zu reagieren – der Körper muss erst lernen – führen Infektionen zu einer Erkrankung, mit einem Verlauf, wie er von typischen Erkältungen oder der Influenza bekannt ist. Insbesondere bei älteren Mitbürgern und Risikopersonen kann die Erkrankung den Aufenthalt in einem Krankenhaus notwendig machen. Da die Kapazitäten, insbesondere in der Intensivmedizin, begrenzt sind, müssen zur Verlangsamung der Virusausbreitung soziale Kontakte weitestgehend eingeschränkt bzw. auf das Notwendigste reduziert werden.

Zur Vermeidung einer Betriebs-Quarantäne sollten sich Mitarbeiter und Kollegen bei Auftreten von erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen sowie bei Kontakt zu Personen aus Risikogebieten umgehend von Mitmenschen fernhalten, sich nach Hause begeben und die Krankmeldung telefonisch mitteilen.

Hinsichtlich betrieblicher Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung verweisen wir auf die Musterbetriebsanweisung zum Corona Virus.

SVLFG Corona Info
SVLFG Versicherte
Infektionsschutz Coronavirus I
Infektionsschutz Coronavirus II]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Für Sie stellt sich die Frage, was Sie in dieser Zeit betrieblich tun können, um eine Infektion innerbetrieblich zu vermeiden und was zu tun ist, wenn ein Kunde, ein Mitarbeiter oder gar der gesamte Betrieb betroffen ist.

1. Was kann ich zur Vermeidung von Infektionen tun?
Zunächst ist Ihrerseits alles zu unternehmen, um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten. Konkret sollten Sie Gruppensitzungen vermeiden. Essen oder Umkleiden in Gemeinschaftsräumen ist zu unterlassen. Hier sind alternative Möglichkeiten zu suchen, wie z.B. das An-, Um- und Ausziehen zu Hause oder auf dem für den Mitarbeiter zugewiesenen Fahrzeug. Gegessen werden kann auf dem zugewiesenen Fahrzeug, draußen oder unter der offenen Halle bei genügenden Abständen (mind. 2m). Gerätschaften sollten nach Verwendung desinfiziert werden. Absprachen zwischen Mitarbeitern untereinander oder mit dem Betriebsinhaber sowie Kunden sollten telefonisch erfolgen oder unter Einhaltung von ausreichend Abständen getätigt werden (z.B. durch das Fenster). Darüber hinaus sind grundsätzliche Hygienemaßnahmen einzuhalten, die auch zur Prävention von Grippe empfohlen werden: Neben diesen Verhaltensregeln bietet sich auch die Verwendung von Handschuhen an. Drucken Sie sich die Betriebsanweisung der SVLFG zum Coronavirus aus, auf die wir im letzten Newsletter hingewiesen hatten – abrufbar unter https://www.svlfg.de/corona-info. Beachten und befolgen Sie diese dringend! Weisen Sie damit die ganze Belegschaft an, dieser Betriebsanweisung folge zu leisten. Drohen Sie bei Nichtbeachtung arbeitsrechtliche Konsequenzen an.

2. Was ist bei Krankheit und angeordneter Quarantäne zu beachten?

Zur Vermeidung einer Betriebs-Quarantäne sollten sich Mitarbeiter und Kollegen bei Auftreten von erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen sowie bei Kontakt zu Personen aus Risikogebieten umgehend von Mitmenschen fernhalten, sich nach Hause begeben und sich telefonisch krank melden. Der erkrankte Mitarbeiter sollte bis zur kompletten Genesung den Betrieb nicht betreten und keinen körperlichen Kontakt zu anderen Mitarbeitern haben. Für den erkrankten Arbeitnehmer gilt selbstverständlich, dass er Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhält (bis zu 6 Wochen).

Problematisch wird es, wenn aufgrund betrieblicher Kontakte andere Mitarbeiter in Quarantäne gesetzt werden und damit nicht mehr zur Arbeitsbewältigung im Betrieb antreten dürfen. Hier droht ein Betriebsstillstand. Die Einhaltung der unter 1. genannten Maßnahmen könnte dazu führen, dass keine Quarantäne – zumindest nicht für alle Mitarbeiter im Betrieb – erteilt wird. Alleine die Besorgnis, sich eventuell im Betrieb anzustecken, ist für ein Fernbleiben nicht ausreichend.

Für die in Quarantäne gesetzten Mitarbeiter gilt – sofern sie nicht selbst erkrankt sind, dass sie zulässigerweise die Arbeit verweigern dürfen (§ 616 BGB). Der Arbeitgeber ist verpflichtet, das Arbeitsentgelt für einen verhältnismäßigen Zeitraum weiter zu bezahlen. Hier regelt § 56 Abs. 3 des Infektionsschutzgesetz (IfSG), dass eine Entschädigung für bis zu 6 Wochen möglich ist. Der Arbeitgeber erhält für die genannte Entgeltfortzahlung jedoch einen Erstattungsanspruch gegen die nach dem Infektionsgesetz zuständige Behörde (Ordnungsamt bzw. dort zu erfragen). Der Antrag muss spätestens innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Maßnahme gestellt werden.

Soweit eine Betreuung der Kinder erforderlich und keine andere Möglichkeit der Betreuung möglich ist, hat der Mitarbeiter ebenfalls das Recht, die Arbeitsleistung für einen bestimmten Zeitraum zulässigerweise zu verweigern. Hier sollte ein Unabkömmlichkeitsantrag bei den Kitas und Schulen gestellt werden, um eine Notbetreuung der Kinder zu erhalten, da eine Tätigkeit in dem systemrelevanten Bereich der Grund- beziehungsweise Lebensmittelversorgung vorliegt.

Bei fehlenden Ersatzansprüchen sollte sich darauf verständigt werden, dass zunächst die Überstunden des Arbeitnehmers und zweitrangig der Urlaubsanspruch verrechnet werden.

Kurzarbeit und Hilfe vom Staat?

Die Bundesregierung hat nachfolgende Hilfen für die Krise in Aussicht gestellt: Inwiefern Lohnunternehmer von den einzelnen Programmen erfasst werden ist noch nicht genau absehbar. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Die Möglichkeit der Kurzarbeit sollte bei Betroffenheit vorrangig in Betracht gezogen werden:

Anspruchsvoraussetzungen für Kurzarbeitergeld (KUG):
  1. Vereinbarung mit Mitarbeiter zum Kurzarbeitergeld
  2. Erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall
  3. Mindestens ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer beschäftigt
  4. Vorliegen persönlicher Anspruchsvoraussetzungen beim Arbeitnehmer
  5. der Arbeitsausfall der Agentur für Arbeit spätestens zum Ende des Monats in dem KUG gezahlt wurde, angezeigt wird.
Ein erheblicher Arbeitsausfall liegt vor, wenn er auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruht, vorübergehend und unvermeidbar ist. Kurzarbeit wird für max. 12 Monate gewährt und soll erst eingreifen, wenn kein Ausgleich von Überstunden oder Urlaubsgewährung möglich ist. Auf letzteres soll nach dem Maßnahmepaket der Bundesregierung verzichtet werden. Dabei müssen im jeweiligen Kalendermonat mindestens 10% der in dem Betrieb beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einem Entgeltausfall von jeweils mehr als 10 % ihres monatlichen Bruttoentgelts betroffen sein. Die Corona-Epidemie stellt einen solchen Arbeitsausfall dar, sofern der z.B. durch Lieferengpässe, Erkrankungen oder behördliche Quarantäneanforderungen betroffen ist.

Die persönlichen Voraussetzungen liegen bei Mitarbeitern in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis vor, das nicht gekündigt oder durch Aufhebungsvertrag aufgelöst ist und der Mitarbeiter Kurzarbeitergeld erhält.

Ablauf KUG:
Wenden Sie sich vorab an die Bundesagentur für Arbeit. Anschließend vereinbaren und zahlen Sie ab dem Zeitpunkt von dem an Ihr Betrieb betroffen ist, das Kurzarbeitergeld an Ihre Mitarbeiter. Dieses beträgt 60% vom Nettogehalt (bei Arbeitnehmern mit Kind 67 %). Zur Berechnung der Höhe stehen im Internet verschiedenste KUG-Rechner zur Verfügung.
Die Zahlung des KUG ist der Bundesagentur für Arbeit bis zum Monatsende anzuzeigen. Durch darauffolgende Antragsstellung (spätestens innerhalb von 3 Monaten nach Stellung der KUG-Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit) erhalten Sie die geleisteten Beträge zurück. Der Arbeitgeber selbst hat insofern nur die Sozialversicherungsbeiträge seitens des Arbeitgebers- und Arbeitnehmers in verminderter Höhe zu tragen (80% ohne Arbeitslosenversicherung).

Wenden Sie sich für weitere Informationen zum KUG an die Bundesagentur für Arbeit
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Diese Informationen beziehen sich auf den aktuellen Kenntnisstand zum 16.03.2020, bei Rückfragen zu diesem Thema steht Ihnen das BLU-Team zur Verfügung.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die seit Jahren gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgruppe und der LU-Service GmbH bringt der DeLuTa neue Impulse und wiederkehrenden Erfolg. Damit es in Bremen läuft, müssen die Abläufe in der Geschäftsstelle stimmen. Ein Schwerpunkt ist die Planung und Abwicklung der  Ausstellerflächen. Weg vom Papier ist hier die Devise! In Zukunft soll es, muss es möglich sein, dass die Anmeldung zur DeLuTa digital erfolgt. Auch ein Online-Portal für die Aussteller ist in Arbeit. Somit sind die Aussteller besser informiert und können sich jederzeit ihren Auftragsstatus abrufen. Auch die Hallenplanung und Standvergabe soll digital erfolgen. Dazu ist die DeLuTa Website nicht nur intern im Umbau, sondern wird auch für alle Mitglieder übersichtlicher gestaltet. In Kombination mit der DeLuTa App haben wir ein breites Informationsspektrum aufgebaut. Neben der Vortragsplanung stehen diverse Foren im Fokus. Bereiche wie Junger BLU, Anerkannter Fachbetrieb und die Unternehmerinnen-Gruppe, sind ein wichtiger Bestandteil auf der DeLuTa und werden in ihrer Vielfalt erneut Anklang finden.

Die größte Herausforderung allerdings ist aktuell das neuartige Coronavirus und welche Auswirkungen es auf Organisation und Durchführung haben wird.

Auch das war Thema in der Arbeitsgruppe. Fokussieren, priorisieren und flexibilisieren. Das sind unsere Prämissen für unser Handeln in den nächsten Wochen. Mit Mut und Zuversicht gehen wir an die Planung und bleiben in unserem Denken positiv. Stand jetzt: die DeLuTa findet am 2. und 3. Dezember 2020 in Bremen statt.

Hinweis für teilnehmende Firmen:
Die Anmeldeunterlagen werden Anfang April an alle fördernden Mitglieder des BLUs, der Landesgruppen und Landesverbände verschickt. Vorher sind keine Reservierungen oder feste Anmeldungen möglich. Wer Mitglied im BLU ist, erhält die Unterlagen automatisch.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Zum jetzigen Zeitpunkt wird die DeLuTa 2020 am 2. und 3. Dezember in Bremen stattfinden. Aufgrund der aktuellen Lage kommt es in den Abläufen zu Verzögerungen, sodass die Anmeldeunterlagen für die anstehende DeLuTa erst ab dem Mai 2020 zur Verfügung gestellt werden. Die Unterlagen werden allen BLU-Fördermitgliedern automatisch per E-Mail zugesandt und werden auf der Website zu finden sein. Schriftliche Voranmeldungen werden nicht angenommen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in der BLU-Geschäftsstelle unter 05723/74970 oder per E-Mail unter jederzeit zur Verfügung

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
E-FARM.COM bietet als erste Plattform neutrale Maschineninspektionen durch die Firma DEKRA an und gibt auf geprüfte Gebrauchtmaschinen im Anschluss eine Garantie. Auch zahlen Sie bei E-FARM.COM erst nach Erhalt der Maschine auf Ihrem Betrieb. Abschließend hilft Ihnen ein mehrsprachiges Team beim Zusammentragen der Papiere und bei der reibungslosen Anmeldung der Maschine vor Ort.

Als Willkommensangebot gibt es für deutsche Lohnunternehmer nun 50% auf Maschineninspektionen. Alle Informationen haben wir hier zusammengefasst:

Jetzt Infoblatt inklusive Gutscheincode herunterladen
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Übersicht über die straßengüterverkehrsrechtlichen Ausnahmeregelungen aufgrund Covid-19

Dort wo die Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer beschrieben ist, müssen Sie sich an die für Sie zuständige Behörde wenden. Diese finden Sie unter folgender Verlinkung:

Für Sie zuständige Behörde.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an die Rechtsberatung des Verbandes.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Wir arbeiten ständig daran, die DeLuTa noch besser und professioneller zu machen. Zusammen mit der DeLuTa Arbeitsgruppe haben wir die ersten organisatorischen Themen festgelegt und terminliche Planungen diskutiert. Dabei war klar, dass wir den bewährten Ablauf und die Regeln nur wenig ändern wollen. Also keine Revolution, sondern eine Evolution. Bremen bietet dafür die besten Voraussetzungen.
  Zu diesem Zeitpunkt aber sind wir zuversichtlich wieder mehr als 12.000 Mitglieder und Fachbesucher in Bremen begrüßen zu dürfen sowie der Branche der Agrardienstleister wichtige Impulse für die betriebliche Entwicklung zu bieten.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Sie können die Unterlagen von uns unter info@deluta per Mail anfordern. Auf der BLU Website stehen Ihnen im Download-Center die Unterlagen als Download zur Verfügung.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Top-Tagung der Lohnunternehmer mit über 12.000 Fachbesuchern vom 02.-03. Dezember 2020 in Bremen

Wir arbeiten ständig daran, die DeLuTa noch besser und professioneller zu machen. Zusammen mit der DeLuTa Arbeitsgruppe haben wir die ersten organisatorischen Themen festgelegt und terminliche Planungen diskutiert. Dabei war klar, dass wir den bewährten Ablauf und die Regeln nur wenig ändern wollen. Also keine Revolution, sondern eine  Evolution. Bremen bietet dafür die besten Voraussetzungen.

Arbeitsgruppe traf sich in Riehe
Die DeLuTa Arbeitsgruppe traf sich am 10.März in Riehe. Der Arbeitskreis besteht aus Praktikern, Mitarbeitern und Pressevertretern. Neu ist, dass die Arbeitskreise Junger BLU mit Saskia Thun und der Anerkannte Fachbetrieb mit Jessica Otten Ihre Fachbereiche vertreten. Es wird über den aktuellen Stand der Vorbereitungen berichtet und über die weitere Vorgehensweise diskutiert. Neu ist, dass die angemeldeten Firmen einen Login-Bereich auf der DeLuTa-Website bekommen. Themen für die Vortragsplanung werden gesammelt und neue Aktionen geplant.

DeLuTa-Website wird erneuert
Neben einem Login-Bereich für die teilnehmenden Firmen, finden Sie auf der DeLuTa Seite alle Informationen rund um die DeLuTa. Bereits jetzt haben Sie die Möglichkeit Übernachtungen in Bremen über die „Bremer Touristik“ zu buchen.

Anmeldungen zur DeLuTa ab jetzt möglich
Alle fördernden Mitglieder des BLU und der Verbände haben die Anmeldeunterlagen per E-Mail erhalten. Sie erhalten die Unterlagen ausschließlich per Mail. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie einen Zugangscode für die DeLuTa-Website, dort kann jederzeit der aktuelle Anmeldestand und Bestel-lungen verfolgt werden. Die Erbringung der Leistung der LU Service GmbH steht unter dem Vorbehalt der Ausführungsmöglichkeit der Veranstaltung.

Auswirkungen der COVID 19 Pandemie
Die aus der anhaltenden Corona Pandemie resultierenden Restriktionen sind für uns alle spürbar. Wir erleben sie als Folge notwendiger Maßnahmen, um den Krankheitsverlauf in der Gesellschaft besser zu steuern. In enger Abstimmung mit der Messe Bremen sowie den Behörden beobachten wir die Sachlage ernsthaft und kommen derzeit zu dem Schluss, dass die DeLuTa im Spätherbst dieses Jahres wie geplant stattfinden kann. Mögliche zusätzliche hygienische Maßnahmen, die eine reibungslose Durchführung sicherstellen, haben wir dabei im Blick.

Zu diesem Zeitpunkt sind wir zuver- sichtlich wieder mehr als 12.000 Mit- glieder und Fachbesucher in Bremen begrüßen zu dürfen sowie der Branche der Agrardienstleister wichtige Impulse für die betriebliche Entwicklung zu bieten.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58  
Zum Schutz aller Beteiligten vor dem Corona-Virus sollten andere Wege gesucht werden. Zwar sind laut Bundesinstitut für Risikobewertung keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings denkbar. Zuletzt entspannte sich die Lage deutlich, Geschäfte und Restaurants wurden unter Auflagen wiedereröffnet, doch zeigen die neuen Ansteckungszahlen in der Fleischindustrie und an bestimmten „Hotspots“, dass die Gefahr einer zweiten Welle kein Spukgespenst, sondern real ist. Das Tückische an Covid-19 ist der Verlauf der Krankheit, der ohne oder nur mit geringen Symptomen verlaufen kann, andere jedoch gesundheitlich schwer treffen könnte.

Am sichersten ist, den Mitarbeiten vorab mitzuteilen, dass sie ihre Verpflegung selbst mitbringen oder mit dem Kunden abzustimmen, eventuell im Supermarkt abgepackte Snacks wie Sandwiches, Fertigsalate, Joghurts oder Bonbons zu kaufen und diese mit auf die Erntemaschinen oder Trecker zu geben. Ernte-Büfetts sollte es in diesem Jahr zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus nicht geben.

Die Betriebsanweisung zu Maßnahmen zur Vermeidung von Corona der SVLFG - abrufbar unter svlfg.de, sollte zwingend weiterhin Bestand haben und von allen Beteiligten im Betrieb, auch im Umgang mit den Kunden eingehalten werden. Unter diese Maßnahmen fallen:

]]> 21.09.2021 - 11:17:58 sehr geehrte Mitglieder,

In den LUaktuell, Ausgaben 03/2020, Seite 5, sowie in der gestern erschienenen LUaktuell (07/2020), Seite 21, habe ich darauf hingewiesen, dass ab dem 1. Juli 2020 die Pflicht besteht, alle elektronischen Geräte der Kommunikation, Information oder Organisation und damit auch Funkgeräte in Kraftfahrzeugen, die während der Fahrt bedient werden, mit Freisprecheinrichtungen ausrüsten zu müssen.

Ein gemeinsamer Vorstoß der Verbändegemeinschaft, in welcher der BLU e. V. sich regelmäßig für die Interessen der Lohnunternehmer stark macht, hat nun eine Verbesserung zur Folge. Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat mit Schreiben vom 22.06.2020 der Verbändegemeinschaft Folgendes mitgeteilt:

„Im Lichte des bevorstehenden Ablaufs dieser Frist hat der Bund-Länder-Fachausschuss Straßenverkehrs-Ordnung /-Ordnungswidrigkeiten (BLFA-StVO) bereits am 28.04.2020 beschlossen, dass im Bereich der Großraum- und Schwertransporte die Nutzung von Funkgeräten zur Kommunikation des Fahrers mit Begleitfahrzeugen und Polizei auch nach dem 30.06.2020 weiterhin uneingeschränkt möglich bleiben soll.

Insbesondere aufgrund der auch durch die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 verzögerten Herstellung dieser Geräte hat das BMVI die Länder mit Schreiben vom 19.06.2020 darum gebeten, von den Möglichkeiten der Anwendung des Opportunitätsprinzips Gebrauch zu machen und bis einschließlich 31.01.2021 in Bezug auf die Nutzung von Funkgeräten für alle Verkehrsarten von einer Kontrolle des Verbots nach § 23 Absatz 1a StVO abzusehen.

Die Durchführung der StVO und der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur StVO (VwV-StVO) fällt wegen der im Grundgesetz verankerten Kompetenzverteilung in die Zuständigkeit der Landesbehörden (Artikel 83, 84 des Grundgesetzes). Diese entscheiden auf der Grundlage der StVO und der dazugehörigen Verwaltungsvorschriften im Rahmen des ihnen zustehenden Ermessens und unter Abwägung der Gegebenheiten vor Ort, welche Anordnung getroffen wird. Dies hängt immer vom konkreten Einzelfall ab. Hier hat der Bund im konkreten Einzelfall weder fachaufsichtsrechtliche Eingriffs- noch Weisungsrechte gegenüber den Ländern.

Die Entscheidung über die Umsetzung der Empfehlung des BMVI wird daher bei den Ländern liegen.“

Damit dürfte die Pflicht zu Freisprecheinrichtungen bei Funkgeräten zumindest bis Ende Januar 2021 in Deutschland nicht kontrolliert und verfolgt werden.

Zwar steht die Frage, ob die Kontrollen ausgesetzt werden, eindeutig im alleinigen Ermessen der Bundesländer.
Dennoch ist davon auszugehen, dass die Bundesländer der Empfehlung des BMVI folgen und zumindest bis Ende Januar 2021 keine Kontrollen stattfinden werden. Schließlich haben die Länder ja auch bereits an der Ausnahme bei Großraum- und Schwertransporten über den BLFA (siehe oben Text BMVI) mitgewirkt bzw. diese offenbar unterstützt.

Allerdings kann im Ergebnis nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Bundesländer sich nicht an die Empfehlung des BMVI halten.
Wer verbindlich wissen will, ob die Empfehlung des BMVI umgesetzt wird, der sollte dies bei dem jeweiligen zuständigen Landesverkehrsministerium erfragen und sich dies ggf. schriftlich bestätigen lassen, um eine 100%ige Sicherheit zu erlangen.

Selbstverständlich informieren wir Sie sofort, wenn sich in dieser Sache Neuigkeiten ergeben.

Pirko Renftel, Stand: 02.07.2020]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Zeichen für die DeLuTa stehen auf Neustart. Die Bundesregierung sieht Messen seit dem 6. Mai nun nicht mehr als Großveranstaltungen. Damit rückt die DeLuTa 2020 in Bremen in greifbare Nähe. Wir arbeiten für Sie und Euch auf Hochdruck an Konzepten, wie wir eine erlebnis- und abwechslungsreiche DeLuTa für Lohnunternehmer und Hersteller auf die Beine stellen können. Mit Sicherheit und Abstand - und trotzdem ein tolles Erlebnis! Die Ideen sprudeln, diese Aussteller sind schon dabei ► Aussteller

Haben Sie sich noch nicht zur DeLuTa angemeldet, dann laden Sie sich direkt die Unterlagen im Download-Center der BLU Webside - Suchbegriff: DeLuTa herunter!

Für alle Fragen rund um die Planung stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ihr Ansprechpartner
Lohnunternehmer Service GmbH, DeLuTa
Diana Huss
Telefon: 05031/51945-10
Fax: 05031/51945-2827
E-Mail:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Liebe Lohnunternehmer und fördernden Mitglieder im BLU. Die derzeit an der häufigsten gestellten Frage: „Was ist mit der DeLuTa im Winter?“  
Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen sowie Verhaltensweisen stellen aktuell alles auf den Kopf. Was Anfang des Jahres noch selbstverständlich war steht jetzt in Frage. Veranstaltungen werden verschoben, abgesagt oder in das Internet verlegt. Was und wie derzeit geplant wird - Fragezeichen bleiben und man muss auf „Sicht fahren“. Dennoch, das Leben geht weiter. Aber anders!
Die aktuelle Situation beschäftigt natürlich auch uns in der DeLuTa Arbeitsgruppe. Wir haben bereits im März entschieden die Planungen zur DeLuTa weiterzuführen und bei all den anstehenden Überlegungen und Entscheidungen die aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen stets im Blick zu behalten. Und bei allem steht die Sicherheit der Gäste, Aussteller und Mitarbeiter an erster Stelle. Derzeit arbeiten wir zusammen mit der Messe Bremen und den Behörden an einem Hygiene- und Sicherheitskonzept, dass die Auflagen der Behörden erfüllt und eine Durchführung der DeLuTa aus heutiger Sicht ermöglicht.  
Seitens der fördernden und ausstellenden Mitglieder haben wir bis jetzt bereits überraschend viele Anmeldungen erhalten. Es zeigt in diesen auch wirtschaftlich schwierigen Zeiten den hohen Stellenwert der DeLuTa in der Branche. Dies wird uns auch von den Lohnunternehmern zurückgespiegelt, die sich in fast jedem Gespräch nach dem Stand der Vorbereitungen erkundigen.
Wir halten sie auf dem Laufenden und bleiben sie gesund!

Ihr DeLuTa Team]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ihr Ansprechpartner
Lohnunternehmer Service GmbH, DeLuTa
Diana Huss
Telefon: 05031/51945-10
Fax: 05031/51945-2827
E-Mail:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen sowie Verhaltensweisen stellen aktuell alles auf den Kopf. Was Anfang des Jahres noch selbstverständlich war steht jetzt in Frage. Veranstaltungen werden verschoben, abgesagt oder in das Internet verlegt. Was und wie derzeit geplant wird - Fragezeichen bleiben und man muss auf „Sicht fahren“. Dennoch, das Leben geht weiter. Aber anders!
Die aktuelle Situation beschäftigt natürlich auch uns in der DeLuTa Arbeitsgruppe. Wir haben bereits im März entschieden die Planungen zur DeLuTa weiterzuführen und bei all den anstehenden Überlegungen und Entscheidungen die aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen stets im Blick zu behalten. Und bei allem steht die Sicherheit der Gäste, Aussteller und Mitarbeiter an erster Stelle. Derzeit arbeiten wir zusammen mit der Messe Bremen und den Behörden an einem Hygiene- und Sicherheitskonzept, dass die Auflagen der Behörden erfüllt und eine Durchführung der DeLuTa aus heutiger Sicht ermöglicht.
Seitens der fördernden und ausstellenden Mitglieder haben wir bis jetzt bereits überraschend viele Anmeldungen erhalten. Es zeigt in diesen auch wirtschaftlich schwierigen Zeiten den hohen Stellenwert der DeLuTa in der Branche. Dies wird uns auch von den Lohnunternehmern zurückgespiegelt, die sich in fast jedem Gespräch nach dem Stand der Vorbereitungen erkundigen.
Wir halten sie auf dem Laufenden und bleiben sie gesund!

Ihr DeLuTa Team]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Drei neue Kurzfilme
Der Bundesverband Lohnunternehmen hat drei neue Kurzfilme gedreht. Im ersten Film nimmt Reiner Meyer, Mitarbeiter im Lohnunternehmen Pöttker aus Schweringen, Niedersachsen, den Zuschauer auf seinem großen Mähdrescher mit in die Getreideernte. Die Fahrt führt über Straßen und Wirtschaftswege bis auf das Weizenfeld seines Kunden. Der Film zeigt, welche gefährlichen Verkehrssituationen auf diesem Weg entstehen können und wie er und die anderen Verkehrsteilnehmer die Lage zum Glück entschärfen.

Die beiden weiteren Kurzfilme aus der Gülleausbringung und Maisernte thematisieren ebenfalls spezifische Gefahren im Straßenverkehr. Die Zuschauer können aus unterschiedlichen Perspektiven erleben, wie groß die verschiedenen Landmaschinen sind und wie sie auf andere Verkehrsteilnehmer wirken. Die Dimensionen, die Unübersichtlichkeit, das unterschiedliche Tempo zwischen Auto- und Motorradfahrern bzw. landwirtschaftlichen Maschinen kann zu gefährlichen Situationen führen. Die Filme laden zum Perspektivwechsel ein und werben so für ein besseres gegenseitigen Verständnis. Nur wenn wir miteinander reden, können wir auch alle sicher ankommen.

Nebenbei bieten alle Filme spannende Hintergrundinformationen zu den jeweiligen landwirtschaftlichen Arbeiten und erklären, warum land- und forstwirtschaftliche Maschinen eigentlich „breiter, langsamer und schmutziger“ sind.



LU-Fahrschultage
Digitale Kommunikation funktioniert technisch einwandfrei. Das haben die letzten Monate gezeigt. Aber es geht doch nichts über den persönlichen Kontakt. Deshalb möchten wir Sie dazu motivieren, die Kampagne, um LU-Fahrschultage bei Ihnen vor Ort zu ergänzen.

Wenn Ihnen und Ihrer lokalen Fahrschule ein Besuch in Ihrem Lohnunternehmen wieder verantwortbar erscheint, laden Sie Fahrschullehrer und Schüler zu einem Verkehrssicherheitstag ein und machen erlebbar, was es bedeutet, eine Landmaschine zu fahren. Wir unterstützen Sie dabei mit unseren Filmen und Unterlagen für Ihre Pressearbeit.

Setzen auch Sie sich für mehr Rücksicht und Fairness im Straßenverkehr ein und teilen die Kampagne unter #agrarFAIRkehr auf Ihren eigenen Kommunikationskanälen.
Mehr Infos finden Sie unter www.lohnunternehmen.de/aktuelles/agrarfairkehr oder  @BundesverbandLohnunternehmen

Wer mitmachen möchte und noch Fragen hat, wendet sich bitte an Anne Ehnts unter oder Jennifer Nickel unter ]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Top-Tagung der Lohnunternehmer vom 02.-03. Dezember 2020 in Bremen. Wie findet sie statt? Durchdachtes Hygienekonzept für die DeLuTa überzeugt!

Die LU Lohnunternehmer Service GmbH und die DeLuTa-Arbeitsgruppe blicken mit Zuversicht auf die 10. DeLuTa, die in einem außergewöhnlichen Jahr stattfi ndet. Wir haben gemeinsam mit der Messe Bremen ein tragfähiges Hygienekonzept ausgearbeitet, das alle Voraussetzungen für eine Fachtagung in Coronazeiten erfüllt.

Unsere Hygiene- und Infektionsschutzstandards sorgen dafür, dass die Sicherheit und Gesundheit unserer Aussteller, Lohnunternehmer, Referenten und Besuchern bestmöglich geschützt werden.

Zum Maßnahmenkatalog gehören unter anderem folgende Richtlinien: Dies ist ein Auszug des Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes der LU Lohnunternehmer Service GmbH. Die ausführliche Version finden Sie demnächst auf der DeLuTa-Website unter www.deluta.de.

Neben dem Maßnahmenkatalog der allgemein gehalten ist, stellt sich die Frage, wie machen wir das auf unserer DeLuTa?

Die häufig gestellten Fragen haben wir zusammengefasst:

Kartenverkauf
Der Kartenverkauf beginnt ab Oktober, informiert werden Sie über die LU aktuell. Die Karten werden nur noch online bestellbar sein, Sie erhalten ihre Tickets online zum ausdrucken. Vor Ort werden die Tickets gescannt. Pro Tag begrenzen wir die Lohnunternehmertickets auf 4.000 Stück!

Sie kennen die Kontingentierung bereits aus den vergangenen Jahren, um allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben an der DeLuTa teilnehmen zu können, werden wir an der Kontingentierung
festhalten.

Einlasskontrolle und Garderobe
Halle 4 und Halle 7 sind die Haupteingänge. Die Abstandsmarkierungen auf dem Boden sind einzuhalten. Halle 4 ist zusätzlich mit einem Infopoint ausgestattet. Garderoben wird es an beiden Eingängen geben.

Mund-Nasen-Schutz
Allen ist das Tragen der Mund-Nasen-Schutz-Bedeckung aus dem öffentlichen Leben bekannt. Wir empfehlen das Tragen der Masken zu jeder Zeit. In den Bereichen, in dem der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, unter anderem bei der Einlasskontrolle, dem Cateringbereich und in den Sanitäranlagen, ist das Tragen verpflichtend.

Catering
Auf der DeLuTa wird es wieder eine Vollverpfl egung geben. Die Ausgabe des Essens erfolgt mit mehr Personal, sodass das Essen pro Person ausgegeben wird. Getränke stehen zu jederzeit an den Getränkeständen zur Verfügung. Um die langen Schlangen zu vermeiden, werden die Essenszeiten Mittags und Abends verlängert.

Hallenplanung
Um den Mindesabstand jederzeit einhalten zu können, ist der Einlass- und Cateringbereich mit Abstandsmarkierungen gekennzeichnet. Es wird mehr Bewegungs- und Freifl äche geben. Zum Schutz für Sie haben wir alle Gänge von 3 Metern auf 4 Meter vergrößert.

Vortragsbereiche
Die Vorträge können ebenfalls stattfi nden. In diesem Jahr wird es statt 5 Vorträge nur 3  Vortragsräume geben. In den 3 Räumen kann die Abstands und Hygieneregel umgesetzt werden.
Die zeitversetzen Vorträge können mit max. 500 Personen besucht werden. Damit die gleiche Vielfalt wie in den vergangenen Jahren gegeben ist, werden die Vortragszeiten verlängert.

Wir bitten Sie sich im Vorfeld genau zu überlegen welchen Vortrag sie besuchen möchten. Eine Voranmeldung wird es wahrscheinlich über die DeLuTa App geben, nähere Informationen folgen.

DeLuTa-Party
Derzeit ist eine DeLuTa-Party am ersten Abend nicht in Planung. Sollte sich nach dem 31.10. eine neue Regelung ergeben, werden wir Sie schnellstmöglich informieren.

BLU-Empfang
Statt der Party planen wir mit einem BLU-Empfang, der im Hanse Saal, Maritim Hotel mit maximal 1.000 Personen stattfi nden wird. Das Programm folgt in den nächsten Ausgaben.

Alle Angaben beziehen sich auf die aktuellen Maßnahmen des Land Bremens, dadurch sind Änderungen vorbehalten. Werden die Coronaverordnungen angepasst, werden wir Sie schnellstmöglich über den Newsletter und unsere Website informieren.

Wir freuen uns auf die DeLuTa in Bremen und wir sind uns sicher, dass es eine tolle Veranstaltung wird. Sicher ist natürlich auch, dass die DeLuTa in diesem Jahr anders aussehen wird als noch im letzten Jahr. Aber wir stehen dieser Herausforderung optimistisch und voller Tatendrang gegenüber.

Und am meisten freuen wir uns, Sie liebe Lohnunternehmer und Aussteller, endlich wiederzusehen. Bis dahin, und bleiben Sie gesund.]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ihr Ansprechpartner
Lohnunternehmer Service GmbH, DeLuTa
Diana Huss
Telefon: 05031/51945-10
Fax: 05031/51945-2827
E-Mail:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Sichern sie sich schon jetzt Ihr Wunschhotel!
Sie haben die Möglichkeit über die DeLuTa-Website schon jetzt Ihre Zimmer zu buchen.

Die Bezahlung der Zimmr erfolgt erst vor Ort im gebuchten Hotel.
Bitte beachten Sie:
Die jeweiligen Stornierungsbedingungen für Einzelbuchungen. Bei Gruppenbuchungen können andere Bedingungen gelten.
In der Regel gilt bei allen Hotels eine kostenlose Stornierung mit bis zu 3 Tagen vorher. Dies ist aber bei jedem Hotel anders. Bitte prüfen Sie das auf Ihrer Buchungsbestätigung.

Für Fragen rund um die Buchung wenden Sie sich an:
Bremen Convention Bureau
Frau Karen Rink
Tel.: 0421 30800 19
E-Mail: ]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Georg Mauser
09.-10.11.2020 in 36381 Schlüchtern
22.-23.02.2021 in 49196 Bad Laer
Der Einstieg ins Seminar ist der Blick auf die eigene selbstbewusste Haltung beim Verkaufen der Dienstleistung. Dies ist die wichtigste Voraussetzung eines erfolgreichen Marketings und der Verkaufskommunikation. Darauf aufbauend werden Methoden zum Ausbau der Kundenbindung und Verkaufsstrategien behandelt. Es folgen Trainings zum Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen. Eine Kombination aus Theorie und praktischen Übungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Ausschreibungen nach VOB 2019 – Die Bearbeitung von Ausschreibungen praxisnah erklärt      
Dipl. Ing. Udo Quentin VDI
19.11.2020 in 49296 Bad Laer
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vor hat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe/ -aufspaltung/ -veräußerung
Dipl.-Betrw. Volkmar W. Brettmeier

12.01.2021 in 26125 Oldenburg
In diesem Seminar möchte der Dozent den Teilnehmern einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sach-verhalte geben. Er wird die verschiedenen Rechtsformen vorstellen und diese sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht vorstellen. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe sowie der Be-triebsveräußerung besprochen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand
Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
26.01.2021 in 49525 Lengerich
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiter-führung kann man lernen!
In diesem Einstiegsseminar werden die Grundlagen dafür vermittelt. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung


Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 21.09.2021 - 11:17:58  
Wir gehen davon aus, dass bis Mitte September die Regelungen für die Durchführung von Fachveranstaltungen, Messen und Großveranstaltungen vom Land Bremen konkretisiert werden. Bis dahin sind wir zuversichtlich eine DeLuTa sicher durchzuführen. Maßgeblich dafür ist neben der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen auch die realistische Möglichkeit einer Kontaktverfolgung. Voraussetzung dafür ist die namentliche Kenntnis aller Teilnehmer und deren Kontaktdaten. Um dies zu gewährleisten sind die Karten, wie auf vielen Veranstaltungen mittlerweile üblich, ausschließlich online bestellbar. Jeder registrierte Teilnehmer bekommt, ebenfalls online, eine persönliche Eintrittskarte. Der Bestellvorgang ist ab Oktober auf www.deluta.de freigeschaltet.

Die Aussteller haben im Rahmen der Präsentationsanmeldung Ihre Kartenbestellung bereits eingereicht. Aufgrund der oben geschilderten Maßnahmen sind alle Karten ebenfalls nur Online zu erwerben und müssen somit erneut bestellt werden. Dazu informieren wir Sie gesondert.

Anmeldungen für Fördernde Mitglieder sind noch bis zum 01.10.2020 möglich. Die Formulare für die Anmeldung finden Sie in dem Download Center.

Ihr DeLuTa-Team
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 In einer Entscheidung der Ministerpräsidenten Corona Konferenz vergangene Woche heißt es „Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, sollen bis Ende des Jahres nicht stattfinden." Gemeinsam mit der Messe Bremen haben wir ein Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, dass zusammen mit denen anderer Veranstaltungen dem Senat in Bremen vorliegt.
 
Wir gehen davon aus, dass bis Mitte September die Regelungen für die Durchführung von Fachveranstaltungen, Messen und Großveranstaltungen vom Land Bremen konkretisiert werden. Bis dahin sind wir zuversichtlich eine DeLuTa sicher durchzuführen. Maßgeblich dafür ist neben der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen auch die realistische Möglichkeit einer Kontaktverfolgung. Voraussetzung dafür ist die namentliche Kenntnis aller Teilnehmer und deren Kontaktdaten. Um dies zu gewährleisten sind die Karten, wie auf vielen Veranstaltungen mittlerweile üblich, ausschließlich online bestellbar. Jeder registrierte Teilnehmer bekommt, ebenfalls online, eine persönliche Eintrittskarte. Der Bestellvorgang ist ab Oktober auf www.deluta.de freigeschaltet.

Die Aussteller haben im Rahmen der Präsentationsanmeldung Ihre Kartenbestellung bereits eingereicht. Aufgrund der oben geschilderten Maßnahmen sind alle Karten ebenfalls nur Online zu erwerben und müssen somit erneut bestellt werden. Dazu informieren wir Sie  gesondert.

Anmeldungen für Fördernde Mitglieder sind noch bis zum 01.10.2020 möglich. Die Formulare für die Anmeldung finden Sie in dem Download Center.

Ihr DeLuTa-Team]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Sichern sie sich schon jetzt Ihr Wunschhotel!
Sie haben die Möglichkeit über die DeLuTa-Website schon jetzt Ihre Zimmer zu buchen.

Die Bezahlung der Zimmr erfolgt erst vor Ort im gebuchten Hotel.
Bitte beachten Sie:
Die jeweiligen Stornierungsbedingungen für Einzelbuchungen. Bei Gruppenbuchungen können andere Bedingungen gelten.
In der Regel gilt bei allen Hotels eine kostenlose Stornierung mit bis zu 3 Tagen vorher. Dies ist aber bei jedem Hotel anders. Bitte prüfen Sie das auf Ihrer Buchungsbestätigung.

Für Fragen rund um die Buchung wenden Sie sich an:
Bremen Convention Bureau
Frau Karen Rink
Tel.: 0421 30800 19
E-Mail: ]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ihr Ansprechpartner
Lohnunternehmer Service GmbH, DeLuTa
Diana Huss
Telefon: 05031/51945-10
Fax: 05031/51945-2827
E-Mail:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Auf der Grundlage der Ministerpräsidenten Corona Konferenz vergangene Woche, hat der Bremer Senat in seiner gestrigen Sitzung sinngemäß mitgeteilt Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, werden bis Ende des Jahres nicht stattfinden."  Radio Bremen hat dazu wie folgt informiert: 
 
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/corona-bremen-senat-grossveranstaltungen-100.html
 
Gemeinsam mit der Messe Bremen haben wir ein umfangsreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, das zusammen mit denen anderer Veranstaltungen dem Senat in Bremen vorliegt. Wir gehen davon aus, dass bis Mitte September die Regelungen für die Durchführung von Fachveranstaltungen und Messen vom Land Bremen konkretisiert werden. Für uns ist damit der 30. Sept. der Zeitpunkt, eine Entscheidung zur Fortführung der Vorbereitungen zu treffen und somit allen Beteiligten Klarheit zu bieten. 
 
Wir sind, wie Sie, an einer erfolgreichen DeLuTa interessiert und möchten allen, die sich bisher als Aussteller angemeldet haben bzw. dies noch überlegen, mehr Planungssicherheit geben. Aufgrund der aktuell noch unklaren Verordnungslage im Bundesland Bremen verlängern wir daher den Termin zur kostenfreien Stornierung auf den 30.09.2020. 
 
Sollte sich im weiteren Verlauf Entscheidendes ergeben, werden wir sie unverzüglich auf diesem Wege informieren.
 
Ihr DeLuTa Team
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Aufgrund der anhaltenden und ungewissen Entwicklung im Hinblick auf die weitere Infektionsausbreitung des Corona-Virus wurde heute der Beschluss gefasst, jegliche Risiken, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, unbedingt zu vermeiden. Die Lage in Deutschland spitzt sich erneut zu, es handelt sich immer noch um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation.

Schweren Herzens müssen wir unter den gegebenen Umständen die DeLuTa 2020 absagen. Die persönliche Kontaktpflege zwischen den Ausstellern und Lohnunternehmern ist neben den Maschinen und Dienstleistungen der Hauptgrund der Teilnahme aller Beteiligten und unter heutigen Bedingungen, in der von uns erwarteten Qualität, nicht machbar. Trotz eines gemeinsam mit der Messe Bremen entwickelten zuverlässigen Sicherheits- und Hygienekonzeptes, trübt sich angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens die Stimmung bei Ausstellern und Gästen. Die Bedenken bezüglich der gesundheitlichen Unversehrtheit oder eines betrieblichen Lock Downs nehmen wir sehr ernst.

Auf Nachfrage bei den Ausstellern und Lohnunternehmern herrscht große Unsicherheit bezüglich eines Besuches, denn schlussendlich bleibt ein gesundheitliches Restrisiko. Die Gesundheit unserer Aussteller, Lohnunternehmer, Referenten, Gäste und Mitarbeiter hat für uns den höchsten Stellenwert – wir wollen weder für eine Erkrankung noch eine wochenlange Quarantäne verantwortlich sein.

Die nächste DeLuTa findet am 7. Und 8. Dezember 2022 statt.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Schweren Herzens müssen wir unter den gegebenen Umständen die DeLuTa 2020 absagen. Die persönliche Kontaktpflege zwischen den Ausstellern und Lohnunternehmern ist neben den Maschinen und Dienstleistungen der Hauptgrund der Teilnahme aller Beteiligten und unter heutigen Bedingungen, in der von uns erwarteten Qualität, nicht machbar. Trotz eines gemeinsam mit der Messe Bremen entwickelten zuverlässigen Sicherheits- und Hygienekonzeptes, trübt sich angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens die Stimmung bei Ausstellern und Gästen. Die Bedenken bezüglich der gesundheitlichen Unversehrtheit oder eines betrieblichen Lock Downs nehmen wir sehr ernst.

Auf Nachfrage bei den Ausstellern und Lohnunternehmern herrscht große Unsicherheit bezüglich eines Besuches, denn schlussendlich bleibt ein gesundheitliches Restrisiko. Die Gesundheit unserer Aussteller, Lohnunternehmer, Referenten, Gäste und Mitarbeiter hat für uns den höchsten Stellenwert – wir wollen weder für eine Erkrankung noch eine wochenlange Quarantäne verantwortlich sein.

Die nächste DeLuTa findet am 7. Und 8. Dezember 2022 statt.]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Dipl. Ing. Udo Quentin VDI
19.11.2020 in 49296 Bad Laer
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vor hat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe/ -aufspaltung/ -veräußerung
Dipl.-Betrw. Volkmar W. Brettmeier

12.01.2021 in 26125 Oldenburg
In diesem Seminar möchte der Dozent den Teilnehmern einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sach-verhalte geben. Er wird die verschiedenen Rechtsformen vorstellen und diese sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht vorstellen. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe sowie der Be-triebsveräußerung besprochen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Dienstleistung des Lohnunternehmens in der Landwirtschaft - Erfolgreich verkaufen und vermarkten
Georg Mauser
14.01., 15.01., 22.02., 23.02.2021 Online
Dieses Seminar bieten wir Ihnen online über die AHA an. An vier Nachmittagen arbeiten wir daran, wie wir Dienstleistungen selbstbewusst und erfolgreich verkaufen. Die eigene Haltung ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Marketing und in der Verkaufskommunikation. Weiterhin beleuchten wir die Rollen der Beteiligten im Lohnunternehmen und ihre Funktion im Kundenkontakt wie auch im Verkaufen der Dienstleistung. Darauf aufbauend bearbeiten wir die Themenbereiche von erfolgreichem Marketing für Dienstleistungen im Agrarbereich über Methoden, um die Kundenbindung ausbauen, Verkaufsstrategien, wie u. a. Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand
Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
26.01.2021 in 49525 Lengerich
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiter-führung kann man lernen!
In diesem Einstiegsseminar werden die Grundlagen dafür vermittelt. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung


Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ein bisschen DeLuTa wollen wir wagen. So laden wir Sie am Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 bis 19:30, herzlich ein den BLU Empfang live & digital im Internet mitzuerleben. Wir möchten Sie einladen mit uns über Veränderungen zu sprechen. Veränderungen, die alle Bereiche unseres Lebens betreffen.

Niemand hätte vor 12 Monaten auch nur im Ansatz geahnt, wie ganze Branchen ins Straucheln geraten oder andere aus dieser Krise als Profiteure hervorgehen. Und wo stehen wir, die Landwirtschaft und Lohnunternehmen? Systemrelevant! Aber ist das auch eine sichere Bank? Andere Herausforderungen stehen schon länger auf der Tagesordnung, wie zum Beispiel der Green Deal, die Farm-to-Fork Strategie, der EU. Für die einen kommt er zu früh und für die anderen zu spät ...

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten und freue mich auf unseren

BLU Empfang live & digital, Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 – 19:30

Das detaillierte Programm und den Link werden wir Ihnen in Kürze auf unserer BLU Website und in einem der kommenden BLU Newsletter bekanntgeben.

Dr. Hartmut Matthes]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ihr Ansprechpartner
Geschäftsführer BLU e.V., Geschäftsführer LU Lohnunternehmer Service GmbH
Dr. Hartmut Matthes
Telefon: 05031/51945-20
Mobil: 0160/91165745
E-Mail:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Niemand hätte vor 12 Monaten auch nur im Ansatz geahnt, wie ganze Branchen ins Straucheln geraten oder andere aus dieser Krise als Profiteure hervorgehen. Und wo stehen wir, die Landwirtschaft und Lohnunternehmen? Systemrelevant! Aber ist das auch eine sichere Bank? Andere Herausforderungen stehen schon länger auf der Tagesordnung, wie zum Beispiel der Green Deal, die Farm-to-Fork Strategie, der EU. Für die einen kommt er zu früh und für die anderen zu spät ...

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten und freue mich auf unseren

BLU Empfang live & digital, Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 – 19:30

Das detaillierte Programm und den Link werden wir Ihnen in Kürze auf unserer BLU Website und in einem der kommenden BLU Newsletter bekanntgeben.

Dr. Hartmut Matthes]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herstellerspezifische und einfache Lösungen
An Traktoren und selbstfahrenden Landmaschinen vieler Hersteller lassen sich mittlerweile neben der Fahrertür optional die Motorhaube, der Tankdeckel sowie die Einfüllöffnungen für Hydraulik- und Getriebeöl verschließen.

Das ist sicher eine Hürde gegen unberechtigte Nutzung und Vandalismus. Aber mehr eben nicht. Zudem benötigt man dafür einen extra Schlüssel, der verloren gehen kann. Nicht ganz von der Hand zu weisen ist die Befürchtung, dass ein verschlossener Tankdeckel brutal geöffnet wird. Der dadurch verursachte Schaden ist dann vielleicht größer als der Verlust an Kraftstoff.

Angeboten werden auch Lenkradsperren, wie sie vom PKW bekannt sind. Manche Werkstätten fertigen eigene mechanische Schutzvorrichtungen, etwa Eisenkonstruktionen, die nach dem Anlegen den Schalthebel oder die Pedalerie im Schlepper fi xieren. Die Landtechnik Oberlausitz GmbH hat eine Lenkzylindersicherung entwickelt. Der „blockierfi x“ wird bei maximalem Lenkeinschlag an der Lenkzylinder-Kolbenstange des Traktors, Mähdreschers oder Feldhäckslers angebracht und mit einem Einsteckschloss gesichert.

Die Maschine kann somit nur noch in einem engen Kreis fahren. Eine simple und kostengünstige Lösung ist das Anbringen eines versteckten Schalters, der den Bordstromkreis unterbricht. Auch wenn der Schlüssel steckt, kann der Traktor dann nicht gestartet werden. Man darf beim Abstellen natürlich nicht vergessen den Schalter zu betätigen. Diebe könnten außerdem durch Beobachtung herausfinden, wo sich der Schalter befi ndet.



Elektronische Wegfahrsperren
Nutzerfreundlicher sind elektronische Wegfahrsperren zum Beispiel in Form eines codierten Fahrzeugschlüssels. Dabei ist der maschinenspezifische Schlüssel mit einem passiven RFIDChip bestückt, der beim Hineinstecken des Schlüssels einen Code an das Empfangsgerät im Anlassschalter übermittelt. Nur wenn der für das Fahrzeug programmierte Code stimmt,  kann gestartet werden.

Die Steuerung und Programmierung von elektronischen Wegfahrsperren erfolgt über die OBD-Box (Onboard-Diagnose). Und hier liegt auch die Schwachstelle dieses Systems. Über den OBD-Stecker, den Servicetechniker für das Auslesen von Fehlermeldungen nutzen, ist es in wenigen Minuten möglich, die Wegfahrsperre zu deaktivieren. Man muss im Internet nicht lange suchen, um Anleitungen (inklusive Video) und Geräte dafür zu fi nden. Natürlich fehlt nirgends der Hinweis, dass diese Hilfe für Fahrzeugbesitzer gedacht ist, deren Zündschlüssel mit integriertem RFID-Chip defekt ist. Tatsächlich wäre in einem solchen Fall eine Anleitung zur Selbsthilfe durchaus nützlich.

Was ist ein RFID-Chip?
RFID ist die Abkürzung für Radiofrequenz-Identifi kation. Mit dieser Technologie können Gegenstände, Geräte und Fahrzeuge durch das Befestigen von so genannten RFID-Tags, zum Beispiel in Form eines Aufklebers oder durch Integration in das Gehäuse, eindeutig markiert werden. Jeder RFID-Tag, auch als RFID-Chip bzw. RFID-Transponder bezeichnet besteht aus einem Mikrochip, auf dem der 96 Bit lange Code gespeichert ist, und einer Antenne.

Man unterscheidet passive und aktive RFID-Tags. Passive RFID-Tags haben keine Batterie. Den Strom zum Senden des Codes erzeugt das Magnetfeld des Lesegerätes, das deshalb sehr nah an den Chip herangeführt werden muss. Moderne Smartphones haben solche Lesegeräte. Hier wird die RFID-Technik als NFC (Nahfeldkommunikation) bezeichnet. Aktive RFID-Tags haben eine eigene Stromversorgung.

Sie können daher über eine Entfernung bis zu 10 m ausgelesen und, da sie über einen  gesonderten Speicher verfügen, auch beschrieben werden. In aktiven RFID-Tags kann zusätzliche Sensorik, z.B. für Temperatur, Erschütterung, Beschleunigung oder Feuchtigkeit untergebracht werden.

Diebesgut per Tracker verfolgen
Eine weitere Möglichkeit, den Diebstahl zu erschweren, ist immer zu wissen, wo sich die Technik gerade befindet. Hierfür gibt es GPS-Trackingsysteme, die mittlerweile bereits ab 100 Euro zu haben sind.

Im Prinzip bestehen die Ortungsgeräte – etwa in der Größe einer Zigarettenschachtel, zunehmend aber auch kleiner – aus einem Empfänger für GPS-Satellitendaten, einem GSM-Mobilfunksender, der wie beim Handy per SIM-Karte identifi zierbar ist, und ggf. einem Akku für die eigenständige Stromversorgung.

Registriert der Tracker einen Impuls, etwa von einem internen Erschütterungssensor, sendet er sofort eine SMS bzw. eine E-Mail an das Smartphone des Besitzers. Solange das Ortungssystem aktiv ist, kann außerdem am PC oder mit einem mobilen Gerät der Standort der Maschine angezeigt und deren Bewegung auf einer digitalen Landkarte live verfolgt werden.

Die Arbeitsweise des GPS-Trackers lässt sich entsprechend der jeweiligen Anforderungen konfi gurieren. So sendet das Gerät mit einer Akkuladung mehrere Jahre, wenn es täglich nur eine Standortmeldung absetzt. Ebenso sind Warnmeldungen möglich, wenn die interne Stromversorgung schwächelt. Sogar die Inbetriebnahme einzelner Aggregate am beobachteten Fahrzeug, etwa der Zapfwelle beim Traktor oder ein Fahrerwechsel, lässt sich gesondert anzeigen.

Aber auch Trackingsysteme haben ihre Achillesferse. Da das GPS-Signal der Satelliten in einer Höhe von über 36.000 km nur mit einer geringen Feldstärke an der Erdoberfl äche ankommt, lässt es sich leicht stören. Schon ein UKW-Radio kann in mittelbarer Nähe des Trackers zu Empfangsfehlern des GPS-Signals führen. Gezielt lässt sich das Signal durch einen Störsender, so genannte GPS-Jammer, stören. Auch dafür gibt es leider Anleitungen im Internet.

Zudem verraten sich die kleinen Ortungsgeräte spätestens, wenn sie Kontakt mit dem nächstliegenden Mobilfunkmast aufnehmen. Jeder kennt das typische Störgeräusch, das dabei gelegentlich im Radio, Telefon und Lautsprechern entsteht. Mit Hilfe eines Hochfrequenz Detektors kann man so die Quelle des Signals aufspüren. Dies ist gegebenenfalls aber recht zeitaufwendig, vor allem wenn der Tracker nur in größeren Zeitabständen kurz sendet. Zudem verwischt sich das Signal durch andere Minisender zum Beispiel in Ampeln, Überwachungskameras und vorbeifahrenden Autos.

HD-Kameras – Bei Videoüberwachung Rechtsvorschriften beachten
Moderne HD-SDI-Kameras mit automatischer Zoomfunktion bei Registrierung einer Bewegung ermöglichen auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen gestochen scharfe  Videoüberwachungsbilder. Die Kameras sollten unauffällig und schwer erreichbar montiert werden.

Zur Abschreckung sollten jedoch deutlich sichtbare Schilder auf Überwachungsmaßnahmen hinweisen. Batteriebetriebene Dummies, vielleicht sogar mit blinkender LED, werden allerdings von professionellen Einbrechern schnell als Attrappen erkannt. Wichtig ist es, bei der Installation und dem Einsatz von Überwachungskameras die in Deutschland recht strengen Rechtsvorschriften zur Wahrung der Privatsphäre, sowie des Persönlichkeits- und Datenschutzes zu beachten.

Chemischer Diebstahlschutz – Markierung mit künstlicher DNA
So genannte künstliche DNA ist eine synthetisch hergestellte Flüssigkeit, bei der jede Charge in ihrer Zusammensetzung einzigartig ist. Sie eignet sich daher als nahezu unauslöschliche unter UV-Licht leuchtende Eigentumsmarkierung. Wie bei natürlicher DNA genügen winzige Spuren für den Nachweis. Über eine Datenbank, auf der die Codierungen der künstlichen DNA und die damit markierten Gegenstände und Materialien gespeichert sind, lässt sich die Herkunft von Diebesgut zuordnen. Um die Wirkung zu verstärken,macht man mit grellen, weithin sichtbaren Plakaten auf den Einsatz der künstlichen DNA aufmerksam.

Fazit
Ein Rundum-Sorglos-Paket gibt es nicht, halbwegs wirksamer Schutz der wertvollen Landtechnik vor Kriminellen ist nur durch Kombination von handfesten mechanischen und elektronischen Vorsorgemaßnahmen realisierbar. Ergänzen lassen diese sich durch
Maßnahmen wie Videoüberwachung und Kennzeichnung mit künstlicher DNA, vor allem aber mit Umsicht und Wachsamkeit.

Marco Südmeyer]]> 21.09.2021 - 11:17:58
wir haben gute Nachrichten für Ihr Budget, der BLU e.V. konnte für Sie mit der Berliner Ampere AG einen neuen Kooperationspartner gewinnen.

Ampere hat sich in den letzten 22 Jahren als Experte für Energiekostensenkung und relevanter Herausforderer für Energieversorger positioniert. Mit sehr weitreichender Markterfahrung und individuellen Verhandlungen erzielen die Spezialisten deutliche Preisvorteile für mittlerweile 45.000 Kunden deutschlandweit – und entlasten diese zudem auch weitestgehend vom bürokratischen Teil der Energieversorgung.

Wer in Deutschland günstige Strom- und Gaspreise in Anspruch nehmen möchte, der muss regelmäßig den Anbieter wechseln. Denn Fakt ist: Neukunden werden stets mit hohen Boni gelockt, langjährige Kunde werden jedoch zur Kasse gebeten. Diesen unfairen Marktmechanismus hebelt Ampere seit 1998 aus und nimmt seinen Kunden
vollständig ab.

Sie möchten Ihren kostenfreien und unverbindlichen Rechnungs-Check in Anspruch nehmen? Dafür reicht ein Anruf unter der 030 / 28 39 33 800 oder eine E-Mail an E-Mail: mit dem Hinweis „BLU-Vorteil“ – im 1. Schritt wird Ihre letzte Jahresrechnung analysiert und Sie haben die Gewissheit, ob Sie derzeit gut aufgestellt sind oder Optimierungspotenzial besteht. Sofern Sie eine Vor-Ort Beratung wünschen, teilen dies bitte mit. In nahezu allen Regionen Deutschlands berät Ampere sie gern auch in Ihrem Betrieb.

In Kürze wird Ampere sich schriftlich und auch persönlich bei Ihnen vorstellen. Sofern Sie keine persönliche Kontaktaufnahme durch unseren neuen Partner Ampere wünschen, senden Sie uns eine E-Mail an E-Mail: . Wir nehmen Sie dann aus dem Vorteilsprogramm heraus.

Viele Grüße]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die „Bauerndemonstrationen 2019/2020“ haben die Bundesregierung jüngst dazu veranlasst, die Ausgaben für den Agrarbereich deutlich anzuheben. Neben der gebeutelten Forstwirtschaft stehen auch investive Maßnahmen für Landtechnik im Maßnahmenkatalog. Dazu zählen Landmaschinen für eine umweltgerechte und präzisere Ausbringung von Wirtschafts- und Handelsdüngern ebenso wie Bezuschussung von Kleinanlagen für die Aufbereitung und Separierung von Gülle.
Der BLU hat sich bereits im zeitigen Frühjahr 2020 in einem Schreiben an Ministerin Klöckner gewandt, um auf eine vernünftige Verwendung der Subventionen zu drängen und hat auf folgende Sachverhalte hingewiesen: Das Schreiben unseres BLU-Präsidenten Klaus Pentzlin und die entsprechende Antwort unserer Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner finden Sie in den anliegenden pdf-Dateien. Bitte lesen Sie selbst und machen sich ein Bild von der Situation!

Dr. Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ziel der Befragung ist es, von Landwirten und Lohnunternehmen mit eigenem Betrieb oder Beteiligung an einem Betrieb ein Feedback zur aktuellen Situation in der Landwirtschaft zu erhalten und Entwicklungsperspektiven für die Landwirtschaft auszuloten. Das Forscherteam aus Bochum würde sich sehr darüber freuen, wenn Sie an der Befragung teilnehmen würden und das vom BMEL geförderte Projekt damit unterstützen könnten. Wer daran teilnimmt, bekommt von der Uni Bochum nach der Auswertung die Ergebnisse per Mail zugeschickt.

Gerne kann der Link zur Umfrage auch mit interessierten Landwirten und Lohnunternehmen geteilt werden. Die Befragung ist anonym und nimmt in etwa 25 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch.

Zur Umfrage gelangen Sie über diesen Link:
https://survey.iaw.ruhr-uni-bochum.de/index.php/863234?lang=de





]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Für diese haben wir einen neuen Hersteller gefunden, der die Kleidung produzieren wird. Der Verkauf wird wie bisher von Christoph & Oschmann abgewickelt, die Vermietung im professionellen Textilmietservice erfolgt zukünftig über das Familienunternehmen in fünfter Generation bardusch, welches bundesweit tätig ist.

Das bisher bekannte System, hochwertige Berufskleidung käuflich zu erwerben bzw. zu mieten, bleibt weiterhin bestehen. Zur professionellen Textilmiete gehört - wie bei der alten Kollektion auch - ein „Rundumservice“, der das regelmäßige Holen, Waschen, Ausliefern sowie eventuell anfallende Reparaturen der Kleidung beinhaltet. Mit unserer neuen Arbeitskleidung möchten wir als Verband das Zusammengehörigkeitsgefühl der Lohnunternehmer hervorheben. Genau deswegen ist unsere moderne Arbeitskleidung speziell für die Anforderungen des Arbeitsalltags im Lohnunternehmen entwickelt worden und ist daher nicht nur modisch und bequem, sondern auch absolut funktional.

Neu ist die Möglichkeit, Arbeitsbekleidung aus dem Standardangebot anderer Hersteller, ergänzend oder anstatt, zu kaufen oder zu mieten. Ausschließlich im Verkaufsprogramm ist außerdem die sogenannte PSA-Bekleidung (Persönliche Schutz-Ausrüstung). Diese Artikel, wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe etc., sind zur Durchführung bestimmter Arbeiten gesetzlich vorgeschrieben.

Wie gewohnt, können Mitglieder des Verbandes das Logo des BLU verwenden. Auch eigene Firmennamen können auf die Bekleidung aufgebracht werden. Dies können Sie flexibel gestalten. Die neue Berufsbekleidung kann ab sofort in bewährter Weise bei Christoph & Oschmann bestellt werden, bzw. über unseren neuen Partner bardusch gemietet werden (siehe Kontakt am Ende des Textes).

Mit diesen Neuerungen sind alte Schwierigkeiten behoben und es wird in Zukunft einen reibungslosen Ablauf geben. Bei Fragen können Sie jederzeit in der Geschäftsstelle anrufen.

Neuerungen der BLU-Kleidung
Über die Fa bardusch
Die Firma bardusch GmbH & Co. KG steht seit 1871 erfolgreich für ein kundennahes und nachhaltiges Textilmanagement. Mit mehr als 20 Standorten in Deutschland, über 90.000 Kunden und einem der größten Logistiknetze der Branche im In- und Ausland, liefert bardusch täglich rund einer Million Arbeitnehmer top gepflegte, hygienisch saubere und normgerechte Arbeitstextilien. Hygiene, Kundenzufriedenheit, und Nachhaltigkeit: Dafür bürgt die Familie Bardusch mit ihrem Namen.
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Beim LKW – Kartell informierten wir über zwei wesentliche Klagemöglichkeiten:

Ein Verfahren wurde vom Deutschen Raiffeisenverband (DRV) angeboten. Über Meister Rechtsanwälte aus München wurde eine Klage des Prozessfinanzierers Claims Funding Europe (CFE) in den Niederlanden anvisiert. Diese Klage wurde in den Niederlanden eingereicht durch die RAe Barents Krans. Zuletzt hatten wir in der Oktoberausgabe der LUaktuell über dieses Verfahren berichtet.

Weitere Verfahren wurden vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) angeboten. Die BGL verfolgt die Durchsetzung der Kartellansprüche in Deutschland über den Prozessfinanzierer Financialright Claims GmbH (FR) und der Kanzlei Hausfeld. Die Verfahren erfolgen komplett kostenfrei gegen eine Erfolgsprovision von 33% zzgl. USt.

Insgesamt gab es seitens der BLG drei Klageaufrufe, zwei Klagen wurden beim LG München eingereicht, wovon eine entschieden wurde, vgl. Märzausgabe der LUaktuell. Hiergegen wurde Berufung eingelegt, das zweite Verfahren vor dem LG München soll im Frühjahr beginnen.

In beiden Fallgestaltungen wurden die Forderungen lediglich abgetreten und werden von financialright gerichtlich durchgesetzt.

Nun möchte financialright potenzielle Forderungen direkt abkaufen und selbst durchsetzen. Ein Klagerisiko besteht für Sie damit nicht, allerdings erhalten Sie maximal 1.200 € pro LKW. Näheres entnehmen Sie bitte dem beigefügten pdf-Dokument, das detaillierte Informationen zum neuen Vorgehen von financialright enthält. Für Rückfragen stehen wie Ihnen gerne als Verband zur Seite.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Hessen Landesverband Nordrhein-Westfalen Landesgruppe Niedersachsen
Landesverband Schleswig-Holstein Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Ausnahmen wie z. B. staatliche Hygieneregeln für Unternehmen, vom Arbeitszeitgesetz oder bei der Flexibilisierung der kurzfristigen Beschäftigung können seitens der Lohnunternehmer in ihren Unternehmen umgesetzt und mitunter sogar vorteilhaft genutzt werden.

Auch, dass landwirtschaftlich tätige Lohnunternehmen nunmehr ganz offiziell zur Liste der kritischen Infrastruktur und damit zu den systemrelevanten Unternehmenszweigen zählen, ist positiv und stellt zugleich eine staatliche Anerkennung dar.

Dabei überschlugen sich gerade zu Beginn des Lockdowns die gesetzlichen Neuerungen. Wer diese nochmal nachlesen bzw. die Nutzbarkeit für sein Lohnunternehmen prüfen möchte, der kann das in Ruhe auf der Homepage des BLU unter www.lohnunternehmen.de tun. Dort sind vor allem die Beiträge (auch als BLU-Newsletter an die Mitglieder versendet und teilweise auch in der LU aktuell abgedruckt) im Zeitraum vom 15.03.2020 bis einschließlich zum 20.04.2020 einschlägig.

Aktuell haben sich weitere Neuerungen ergeben (nicht abschließend):
Seit dem 1. Oktober 2020 sind die Umlagesätze zur Arbeitgeberversicherung der Minijob- Zentrale für geringfügig Beschäftigte gestiegen.
Diese betragen nun bei der Umlage 1 (Erstattung bei Krankheitsfall) 1,00% (vorher: 0,90%) und bei der Umlage 2 (Erstattung bei Mutterschaft) 0,39% (vorher: 0,19%).
Die Erstattungsleistungen bleiben unverändert.
Wenn der Minijob-Zentrale ein Dauer-Beitragsnachweis vorliegt, wird dieser automatisch angepasst. Ansonsten – im Fall der monatlichen Überweisung durch den Arbeitgeber – müssen die neuen Umlagesätze erstmals zur Fälligkeit am 28. Oktober 2020 angewendet werden.
Gründe für die Erhöhung sind die durch die Corona-Pandemie geringeren Umlageeinnahmen sowie die deutlich gestiegenen Ausgaben bei den Erstattungsleistungen. Im März dieses Jahres wurde die Insolvenzantragsfrist zunächst befristet bis zum 30.09.2020 für Unternehmen ausgesetzt, die infolge der Coronakrise insolvenzreif geworden sind und dennoch Aussicht haben, sich zu sanieren. Diese Frist wurde nun vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.
Zudem wurde verpflichtend geregelt, dass eine weitere Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragsfrist über den 31. Dezember 2020 hinaus ausschließlich per Gesetz und nicht mittels einer Rechtsverordnung erfolgen darf.
Die verlängerten Zeitgrenzen bei der kurzfristigen Beschäftigung – 5 Monate bzw. 115  Kalendertage (anstatt wie sonst zulässig 3 Monate bzw. 70 Kalendertage) – enden zum 31. Oktober 2020 und gelten damit im Ergebnis nur für den Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Oktober 2020. Der Bundesfinanzhof (BFH, Az.: VII S 23/20) hat entschieden, dass die zur Linderung der coronabedingten Folgen an Unternehmen und Selbstständige durch den Staat gezahlten Soforthilfen nicht vom Finanzamt zur Begleichung von Steuerschulden gepfändet werden dürfen.

Im konkreten Einzelfall hatte die Bank eines Hausmeisterservices die Auszahlung an den selbstständigen Hausmeister unter Hinweis auf offene und zur Pfändung angemeldete Forderungen des Finanzamtes verweigert. Zu Unrecht, wie nun der BFH entschied.

Pirko Renftel, Stand: 12.10.2020]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Das BVL ermächtigt damit den Landesbehörden, zusätzlich zur bisher zugelassenen Ausbringung des Mittels Ratron Giftweizen mit der Legeflinte (NT664) auch eine verdeckte Ausbringung mittels Köderlegemaschine (z.B. WUMAKI) zu gestatten. Der Anwender muss also vorher einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Behörde stellen.

Das ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht in allen Bundesländern möglich. In Thüringen, Sachsen-Anhalt undNiedersachsen wurde auf einer administrativfestgelegten Fläche der Einsatzeiner Köderlegemaschine gestattet, wenn nach Mäusebefall die behördlich
vorgegebenen Schadschwellen überschritten werden.

Beispielsweise ist in Niedersachsen der Einsatz auf 5.000 ha erlaubt worden, wobei nach Antragseingang (sogenanntes „Windhundverfahren“) beschieden wird.

Eine Köderlegemaschine zieht einen Gang durch die Ackerkrume, in dem in Abständen das Gift maschinell ausgelegt wird. Der Gang muss zwingend nach oben geschlossen sein, damitandere Tiere nicht an den Köder gelangen. Der Verfahren erleichtert die
Bekämpfung von Feld- und Erdmäuse auf Acker- und Grünland erheblich.

Zum Schutz von Vögeln und anderen Wild- und Haustieren müssen die Köder ausreichend mit Erde bedeckt werden (ins Mauseloch, Gänge verschließen). Offenes und breitflächiges Ausbringen ist verboten und wird streng geahndet. Auch bleiben alle weiteren Auflagen zum Naturschutz unverändert. Besonders gefährdet ist der unter Naturschutz stehende Feldhamster, dessen Vorkommen eine Anwendung erheblich einschränkt oder gar verbietet. Das Landwirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt hat aber Mitte September (vorerst bis Ende Oktober) die Möglichkeiten der Feldmausbekämpfung in Bereichen mit  Feldhamsteraufkommen aus nachvollziehbaren Gründen erweitert.

In allen Bundesländern halten die Landwirtschaftskammern und -ämter, die Pflanzenschutzämter sowie die Unteren Naturschutzbehörden bzw. Umweltbehörden bei den Landkreisen bzw. kreisfreien Städten nähere Auskünfte bereit. Die Behörden kontrollieren das Einhalten der Regelungen zur Bekämpfung der Nagetiere!

Alternativ zum Gifteinsatz kann eine Mäusebekämpfung auch mechanisch erfolgen, wenn diese zu einer intensiven Erdbewegung bzw. Durchmischung führt. Das erfüllt z. B. der Pflug oder entsprechende Tiefengrubber. Die Bearbeitungstiefe sollte 30 cm betragen, um die tiefen Bauten der Mäuse sicher zu zerstören. Selbstverständlich muss einer Grünlanderneuerung ein entsprechender Antrag und positiver Bescheid der zuständigen Landwirtschaftsbehörde vorausgehen.

Regelungen in Sachsen-Anhalt
Die in Sachsen-Anhalt definierten, nachfolgenden Bedingungen zeigen exemplarisch das Verfahren einer zugelassenen Anwendung von Mäusegift:
  • Anmeldung des Gifteinsatzes beim zuständigen Pflanzenschutzdienst 5 Tage vorher unter Benennung der konkreten Fläche. Der Pflanzenschutzdienst gibt u. a. Informationen zum Feldhamsteraufkommen und verweigert gegebenenfalls die Maßnahme.
  • Keine Feldhamster auf der betreffenden Fläche oder in unmittelbar angrenzenden Bereichen. Eine entsprechende Kontrolle ist zu Dokumentieren.
  • Aufzeichnungspflicht für die Maßnahme nach dem Pflanzenschutzrecht.

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Nach derzeitigem Kenntnisstand können Landwirte und Lohnunternehmen Fördermittel für folgende Technikbereiche beantragen: Landwirte können einen verlorenen Zuschuss von bis zu 40% erhalten. Lohnunternehmen sind ebenfalls antragsberechtigt, werden aber entsprechend der Anzahl an Mitarbeitern unterschieden. Betriebe mit maximal 10 Mitarbeitern erhalten eine Förderung von bis zu 20%, Lohnunternehmen mit mehr als 10 angestellten immerhin noch 10%.

Welche Maschinen, Techniken und Bauten förderfähig sind, wird aus einer entsprechenden Liste hervorgehen. Auch das Investitionsvolumen ist in seinen Grenzen (10.000 € bis 2,0 Mio. €) beschränkt. Außerdem sind Antragsteller gefordert, bei Investitionen von bis zu 100.000 € drei Vergleichsangebote einzuholen bzw. darüber hinaus ein Ausschreibungsverfahren einzuleiten.

Wichtig: Eine Förderrichtlinie mit genauer Beschreibung des Antragsverfahrens liegt bisher nicht vor, wird aber in den kommenden Wochen erwartet. Sicher ist hingegen, dass erst ein Antrag gestellt werden und eine Förderzusage vorliegen muss bevor eine Bestellung oder Investition in Maschine bzw. Technik erfolgt! Diese Vorgehensweise sollten Lohnunternehmen zwingend berücksichtigen, wenn sie in den Genuss der Subvention kommen wollen.

Die konkreten Förderrichtlinien sollen im Dezember 2020 vorliegen. Die Antragsstellung ist ab 1. Januar 2021 möglich. Die Antragstellung und Mittelvergabe wird über die Rentenbank erfolgen. (www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme)

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Der Beihilfeantrag muss bis zum 30.11.2020 bei der N-Bank vorliegen und die entsprechende Maßnahme ist bis zum 20. Juni 2022 umzusetzen. Detaillierte Informationen stehen auf der Website der N-BANK zur Verfügung:  

https://www.nbank.de/Unternehmen/Innovation/Neustart-Niedersachsen-Innovation/index.jsp

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Dipl.-Betrw. Volkmar W. Brettmeier
12.01.2021 in 26125 Oldenburg
In diesem Seminar möchte der Dozent den Teilnehmern einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sachverhalte geben. Er wird die verschiedenen Rechtsformen vorstellen und diese sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht vorstellen. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe sowie der Betriebsveräußerung besprochen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Dienstleistung des Lohnunternehmens in der Landwirtschaft - Erfolgreich verkaufen und vermarkten
Georg Mauser
14.01., 15.01., 22.02., 23.02.2021 Online
Dieses Seminar bieten wir Ihnen online über die AHA an. An vier Nachmittagen arbeiten wir daran, wie wir Dienstleistungen selbstbewusst und erfolgreich verkaufen. Die eigene Haltung ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Marketing und in der Verkaufskommunikation. Weiterhin beleuchten wir die Rollen der Beteiligten im Lohnunternehmen und ihre Funktion im Kundenkontakt wie auch im Verkaufen der Dienstleistung. Darauf aufbauend bearbeiten wir die Themenbereiche von erfolgreichem Marketing für Dienstleistungen im Agrarbereich über Methoden, um die Kundenbindung ausbauen, Verkaufsstrategien, wie u. a. Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand
Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
26.01.2021 in 49525 Lengerich
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiter-führung kann man lernen!
In diesem Einstiegsseminar werden die Grundlagen dafür vermittelt. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung


Lust auf Führung
Dagmar Säger
20. - 21.10.2021
Berufliches Weiterkommen ist häufig damit verbunden, eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Nicht selten steht man dann vor der Frage, ob man dafür geeignet ist, ob man sich das zutraut oder es sich zumuten möchte. Oder man nimmt es leicht und stellt dann später fest, dass man eigentlich gar nicht glücklich geworden ist mit dieser neuen Aufgabe.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Wer wird gefördert? Zuwendungsempfänger bei denen Bund und Länder mit mindestens 25 % beteiligt sind, sind ausgeschlossen.

Was wird gefördert? Alle förderfähigen Investitionszwecke finden Sie auf der Positivliste (92 Seiten).

Wie läuft die Antragstellung ab?
Der Kreditnehmer bzw. Zuwendungsempfänger erfasst den Zuschuss über das Online Portal unter www.rentenbank.de und reicht den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Zuschussantrag bei seiner Hausbank ein.

Die Hausbank bestätigt, dass
Die Hausbank leitet den Zuschussantrag mit dem Antrag auf ein Refinanzierungsdarlehen ggf. über ein Zentralinstitut an die Rentenbank weiter. Der Antragsteller erhält einen Bewilligungsbescheid über die Höhe des Zuschusses von der Rentenbank. Die Hausbank erhält danach die Refinanzierungszusage.

Weitere Details zum Antragsverfahren sowie alle relevanten Unterlagen (inklusive der Richtlinie des Bundes) finden Sie unter:

www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/waldwirtschaft/

Wichtig: Beginnen Sie mit der zu fördernden Maßnahme erst nach Bewilligung durch die Rentenbank.

Wichtige Information für HERSTELLER
Hersteller von modernen Maschinen, Geräten oder digitalen Lösungen für die Waldwirtschaft können ihre Produkte nachträglich auf die Positivliste setzen lassen. Hierzu müssen Sie eine Anfrage zur Aufnahme in die Positivliste stellen. Über eine Aufnahme entscheidet das BMEL.

Kurzinfo:
  • Zuschüsse von bis zu 40 % zu Investitionen in Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft
  • antragsberechtigt sind Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Forstverbände, forstliche Dienstleistungsunternehmen sowie Forstbaumschulen
  • förderfähig sind Investitionen zur nachhaltigen und umweltfreundlichen Bewirtschaftung der Wälder, beispielsweise moderne Maschinen und Geräte und digitale Lösungen für die Waldwirtschaft
  • Mindestinvestitionsvolumen je Antrag beträgt 10 000 Euro. Insgesamt darf die Förderung 400.000 Euro je Zuwendungsempfänger im Geltungszeitraum nicht überschreiten.
  • Gültigkeit: Die Antragstellung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Das Programm ist befristet bis längstens 31. Dezember 2021.

Jennifer Nickel
Quelle: Landwirtschaftliche Rentenbank]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Wer wird gefördert? Zuwendungsempfänger bei denen Bund und Länder mit mindestens 25 % beteiligt sind, sind ausgeschlossen.

Was wird gefördert? Alle förderfähigen Investitionszwecke finden Sie auf der Positivliste (92 Seiten).

Wie läuft die Antragstellung ab?
Der Kreditnehmer bzw. Zuwendungsempfänger erfasst den Zuschuss über das Online Portal unter www.rentenbank.de und reicht den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Zuschussantrag bei seiner Hausbank ein.

Die Hausbank bestätigt, dass
Die Hausbank leitet den Zuschussantrag mit dem Antrag auf ein Refinanzierungsdarlehen ggf. über ein Zentralinstitut an die Rentenbank weiter. Der Antragsteller erhält einen Bewilligungsbescheid über die Höhe des Zuschusses von der Rentenbank. Die Hausbank erhält danach die Refinanzierungszusage.

Weitere Details zum Antragsverfahren sowie alle relevanten Unterlagen (inklusive der Richtlinie des Bundes) finden Sie unter:

www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/waldwirtschaft/

Wichtig: Beginnen Sie mit der zu fördernden Maßnahme erst nach Bewilligung durch die Rentenbank.

Wichtige Information für HERSTELLER
Hersteller von modernen Maschinen, Geräten oder digitalen Lösungen für die Waldwirtschaft können ihre Produkte nachträglich auf die Positivliste setzen lassen. Hierzu müssen Sie eine Anfrage zur Aufnahme in die Positivliste stellen. Über eine Aufnahme entscheidet das BMEL.

Kurzinfo:
  • Zuschüsse von bis zu 40 % zu Investitionen in Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft
  • antragsberechtigt sind Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Forstverbände, forstliche Dienstleistungsunternehmen sowie Forstbaumschulen
  • förderfähig sind Investitionen zur nachhaltigen und umweltfreundlichen Bewirtschaftung der Wälder, beispielsweise moderne Maschinen und Geräte und digitale Lösungen für die Waldwirtschaft
  • Mindestinvestitionsvolumen je Antrag beträgt 10 000 Euro. Insgesamt darf die Förderung 400.000 Euro je Zuwendungsempfänger im Geltungszeitraum nicht überschreiten.
  • Gültigkeit: Die Antragstellung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Das Programm ist befristet bis längstens 31. Dezember 2021.

Jennifer Nickel
Quelle: Landwirtschaftliche Rentenbank]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Stattdessen wurden die Zeugnisübergaben für die etwa 240 Absolventen nur im kleinen Rahmen veranstaltet. Und trotzdem ist eine abgeschlossene Ausbildung etwas Besonderes. Deshalb möchten wir alle neuen Fachkräfte auf diesem Wege herzlichst beglückwünschen. Wir freuen uns sehr, wieder einen neuen Jahrgang mit gut ausgebildetem Fachpersonal in die Welt der grünen Berufe zu entlassen.

Wir hoffen, dass alle die Zeit der Ausbildung in guter Erinnerung behalten und sich gerne daran zurückerinnern. Wir hoffen, dass viele neue Freundschaften entstanden sind und Kontakte geknüpft wurden, die auf lange Zeit bestehen bleiben. Und wir hoffen vor allem, dass alle Absolventen viel Spaß im Berufsleben haben werden.

Auf dass sich die Vorstellungen und Wünsche eines jeden erfüllen mögen!

Die Geschäftsstelle des BLU sagt Herzlichen Glückwunsch und wünscht allen Absolventen das Beste und alles Gute für die nächsten Schritte im Leben.

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Um unsere neuen Azubis willkommen zu heißen, haben wir uns dieses Jahr etwas einfallen lassen. Wir sind derzeit fleißig dabei, kleine „Einschulungsgeschenke“ an den Berufsschulstandorten zu verteilen und dabei den Bundesverband Lohnunternehmen vorzustellen.

Wichtig ist uns zu erklären, was der Verband macht, wofür er steht und was unseren Mitgliedern geboten wird. Dabei möchten wir vor allem auch ins Gespräch mit den jungen Leuten kommen, um herauszufinden wie wir auch in Zukunft ein zuverlässiger Ansprechpartner und ein attraktiver Verband für die nächste Generation bleiben können.

In den bisher besuchten Schulen hat ein guter Austausch stattgefunden. Fragen konnten beantwortet werden und einige Ideen haben wir für uns notiert.

Vielen Dank auch für das Engagement seitens der Schulen und dass es uns erm.glicht wurde und wird den Verband vorzustellen.

Allen Azubis wünschen wir viel Erfolg in der Ausbildung und alles Gute für die kommenden Jahre!

Jasmin Nühs
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Entscheidung, die DeLuTa - die Zehnte(!) - abzusagen, ist uns nicht leichtgefallen. In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen zur COVID 19 Pandemie war es aber alternativlos. Die Gesundheit unserer Aussteller, Gäste und Mitarbeiter hat für uns den höchsten Stellenwert. so sehr fast alle die Absage bedauert haben, so sehr wurde für unsere Entscheidung auch Verständnis, sogar Erleichterung gezeigt.

Die Sorgen vieler Firmen von Quarantäne in ihren Unternehmen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen waren neben den vielen erhlichen Gesprächen mit den Lohnunternehmen letztlich ausschlaggebend.

Natürlich haben wir in den vorangegangenen Wochen ernsthaft über Alternativen nachgedacht. Eine Verschiebung auf Februar oder März 2021 wäre in Bremen technisch kaum möglich gewesen. Zudem geht niemand davon aus, dass sich die Risikolage bis dahin entspannt hat. Eine Durchführung im Dezember 2021, unmittelbar nach der Agritechnica, ist auch nicht besonders schlau. Bleibt nur der Blick auf 2022! So wird die kommende DeLuTa, da sind wir zuversichtlich, am 7. und 8. Dezember 2022 wieder in Bremen stattfinden.

Dennoch, ein bisschen DeLuTa wollen wir wagen. So laden wir Sie am Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 bis 19:30, herzlich ein, den BLU Empfang live & digital im Internet mitzuerleben.

Wir möchten Sie einladen mit uns über Veränderungen zu sprechen. Veränderungen, die alle Bereiche unsers Lebens betreffen. Niemand hätte vor 12 Monaten auch nur im Ansatz geahnt, wie ganze Branchen ins Straucheln geraten oder andere aus dieser Krise als Profiteure hervorgehen. Und  wo stehen wir, die Landwirtschaft und Lohnunternehmen? Systemrelevant! Aber ist das auch eine sichere Bank? Andere Herausforderungen stehen schon länger auf der Tagesordnung, wie zum Beispiel der Green Deal, die Farm-to-Fork Strategie, der EU. Für die einen kommt er zu früh die anderen zu spät...

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten und freue mich auf unseren Das detallierte Programm und den Link werden wir Ihnen in Kürze auf unserer BLU Website und in einem der kommenden BLU Newsletter bekanntgeben.

Dr. Hartumt Matthes]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Der Europäische Gerichtshof hat am 28. Oktober 2020 (EuGH, Urteil vom 28. Oktober 2020, C-321/19) auf eine Vorab-Anfrage des OVG Nordrhein-Westfalen entschieden, dass die Höhe der deutschen Lkw-Maut gegen Europarecht verstößt. Bei der Festlegung der Mauthöhe dürfen lediglich Baukosten sowie Kosten für Betrieb, Instandhaltung und Ausbaus des betreffenden Verkehrswegenetzes angesetzt werden. Die gewogenen durchschnittlichen Mautgebühren können auch eine Kapitalverzinsung oder Gewinnmarge zu Marktbedingungen umfassen. Deutschland hat jedoch auch Kosten für die Verkehrspolizei mitberücksichtigt, obwohl diese Kosten der Allgemeinheit darstellen. Dadurch ist die Höhe der zu entrichtenden Maut im Hinblick auf diesen Betrag rechtswidrig.

Der streitgegenständliche Zeitraum in der Rechtssache lag zwischen 1. Januar 2010 bis 18. Juli 2011. Das OVG fragte einen überhöhten Betrag von 3,8% bzw. 6% ab, wobei die konkrete Berechnung noch nicht geklärt wurde. Eine Entscheidung des OVG NRW in der Hauptsache steht noch aus. Im Ergebnis ist allerdings festzuhalten, dass seit Ansetzung des Verkehrspolizeibeitrages die Maut um diesen Anteil überhöht war und zurückverlangt werden könnte.

Es gibt bereits die Möglichkeit, bei der BAG eine Mauterstattung schriftlich oder per Fax rückwirkend für Zeiträume ab 2017 zurück zu verlangen. Uns gegenüber wurde erklärt, dass ein entsprechender Verjährungsverzicht erklärt werden würde. Dies stellt jedoch mangels schriftlicher Zusicherung keine Rechtverbindlichkeit der Auskunft dar. Fraglich ist, ob vorherige Zeiträume verjährt sind.

Es wird empfohlen, eine Rückerstattung rechtsanwaltlich prüfen zu lassen! Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne bei uns.

Wir weisen in diesem Zusammenhang auf Folgendes hin:

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und seine Mitgliedsverbände bieten zusammen mit der Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte und dem IT-Dienstleister und Prozessfinanzierer eClaim betroffenen Transportunternehmen und Speditionen nun eine bundeseinheitliche Möglichkeit an.

Der BGL wird hierzu am 24. und 25.11.2020 jeweils zwischen 15 Uhr und 17 Uhr Online-Seminare in Kooperation mit der Kanzlei Hausfeld zum bundeseinheitlichen Lösungsmodell anbieten. Interessierte Unternehmer können sich dazu unter dem https://register.gotowebinar.com/rt/5047099631113360908 anmelden. Der BGL verlangt zur Hemmung der Verjährung für Ansprüche aus dem Jahre 2017, eine Anmeldung betroffener Unternehmen und deren Ansprüche bis zum 04.12.2020 auf www.mautzurueck.de.

Der BGL gewährt auch Mitgliedern im BLU e.V.. Näheres entnehmen Sie bitte den Informationen der BGL.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Klicken Sie hier ► BLU-Empfang]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ein bisschen DeLuTa wollen wir wagen. Am Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 bis 19:30, können Sie den BLU Empfang live & digital im Internet miterleben. Wir möchten Sie darum herzlich einladen mit uns den Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2020 zu machen und über die zukünftigen Herausforderungen und Veränderungen zu sprechen.

Moderation: Jens Noordhof, Redakteur Beckmann Verlag, Lehrte

Uhrzeit        Programm
18:00 Uhr    Begrüßung und Einführung in das Programm
18:15 Uhr    Begrüßung des Präsidenten Klaus Pentzlin
18:35 Uhr    Grußwort der Bundesministerin Julia Klöckner
18:45 Uhr    Statement des Jungen BLU´s durch Saskia Thun
18:55 Uhr    Fachvortrag durch Prof. Nick Lin Hi
„Wandel beginnt im Kopf - Was Unternehmen heute wissen müssen, um morgen erfolgreich zu sein“; anschließend folgt eine Diskussionsrunde.
19:30 Uhr    Ende der Veranstaltung

Die Übertragung erfolgt über den YouTube-Kanal des Bundesverband Lohnunternehmen. Sie können sich den BLU Empfang Live über Ihr Smartphone, Tablet, PC oder Fernseher kostenlos ansehen. Damit Sie nichts verpassen, Abonnieren Sie schon jetzt unseren YouTube-Kanal!
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ihr Ansprechpartner
Geschäftsführer BLU e.V., Geschäftsführer LU Lohnunternehmer Service GmbH
Dr. Hartmut Matthes
Telefon: 05031/51945-20
Mobil: 0160/91165745
E-Mail:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Zeiteinsparungen – mehr Produktivität – geringere Kosten: das sind die Aussagen von Soft- und Hardwareherstellern, wenn es um neue Produkte geht. Verbessern Sie Ihre Rentabilität durch Investitionen in moderne Software und PC´s! Nur was ist wirklich notwendig?

Der PC oder das Notebook ist fünf bis sechs Jahre alt, läuft noch mitWindows 7 oder schon mit Windows 10, ist dafür aber teilweise mit alterSoftware bestückt? Dann sind Siein guter Gesellschaft – so ergeht esdem Großteil aller PC-Nutzer. Es gibt Betriebe, in denen die PC´s bereits älter als 5 Jahre sind und es gibt die, die alle 2 Jahre ihre Technik auf denneusten Stand bringen. Der Unterschied unter unseren Mitgliedern könnte nicht größer sein.

Bloß wie handhabt man diesen Bereich des Büro-Managements? Nicht jeder kann mit dem Fortschritt mithalten und entscheiden, was wirklich notwendig ist. Oft sind es die Mitarbeiter, die nach neuen PC´s fragen, weil die Technik zuhause meist moderner ist. Ich glaube, dass jedem durchaus bewusst ist, was IT heute leisten kann. Auch wir in der Geschäftsstelle haben uns Anfang des Jahres für einen radikalen IT-Wandel entschieden. Unter den Bedienungen von damals und heute, möchten wir unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen.

Ist die IT am Arbeitsplatz noch zeitgemäß?
Früher war alles einfacher, der PC mit Windows 95, 97 oder sogar 98 hat alles das geboten, was man für seine Arbeit benötigte. Heute spricht man von Cloud, Datenmanagement,
Industrie 4.0, Firewall, Datenschutz und -sicherheit.

Fakt ist: Lohnunternehmer, unabhängig von ihrer Betriebsgröße, kommen an dem Wandel nicht mehr vorbei. Bei allen Vorteilen, die durch die Entwicklung der Geschäftsprozesse entstehen, steigt auch der Druck, diese anzupassen und zu automatisieren, um sich zukünftig gegenüber dem Wettbewerb zu behaupten.

Vergleichen wir es mit den Maschinen in Ihrem Betrieb. Sie binden neue Maschinen und Dienstleistungen in Ihr Portfolio ein, um sich am Markt zu behaupten, dann sollte dies auch im Büro passieren. Denn nicht nur auf dem Feld ist die aktuelle Technik eine Arbeitserleichterung. In vielen Fällen ist IT nicht nur eine Erleichterung, sondern eine Voraussetzung, die durch die Landwirtschaft auch von den Agrardienstleistern gefordert wird.

Die IT muss stärker in die Entwicklung des Unternehmens einbezogen werden. Dazu gehören auch, Facebook, Instagram und eine eigene Website. Werden Sie gefunden, wenn man Sie googelt? Dazu später mehr: Beginnen wir mit dem Büroarbeitsplatz.

Wenn wir heute neue Anschaffungen tätigen – egal ob Maschinen oder IT - verbinden wir es meist mit einer Vereinfachung oder Optimierung von Arbeitsabläufen. Es muss sich ja lohnen, wenn wir schon ein neues Gerät oder eine neue Software einsetzten, muss etwas besser werden. Wie z.B. eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter.

Meist wissen Arbeitnehmer jede Vereinfachung zu schätzen und sind oft produktiver und einfallsreicher, wenn die Technik stimmt. Egal ob drinnen oder draußen.

Definieren wir die optimale Grundausstattung des Arbeitnehmers im Büro:
  1. Laptop, PC mit Windows 10
  2. ein Bildschirm ist ausreichend, mit zwei wird das Arbeiten angenehmer
  3. Tintenstrahl- oder Laserdrucker, Scanner
  4. Telefon, Internetanschluss
  5. eine eigene E-Mail-Adresse
Die kommende Jahreszeit lädt dazu ein sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzten. Die Definition „optimaler Arbeitsplatz“ bedeutet nicht, dass sie alle Geräte in Ihrem Unternehmen austauschen sollen. Aber wie fängt man an?

Wann sollte man einen neuen Computer kaufen?
Natürlich kommt die neuste Software zur Anwendung und stellt in den meisten Fällen höhere Anforderungen an die Hardware, als vorherige Systeme. Wenn der alte Computer die Leistung nicht mehr erreichen kann, dann müssen entweder alte Hardwarekomponenten ersetzt werden oder man entscheidet sich für einen neuen Computer.

Ich denke, dass ein Computer gut und gern 5 Jahre im Betrieb sein kann, bis man sich einen Neuen zulegen sollte. Nach einem halben Jahrzehnt ist sicherlich ein neues Betriebssystem auf den Markt gekommen und die Speicherkapazität wird um ein Vielfaches gestiegen sein. Außerdem braucht man immer schnellere Prozessoren, um ausreichend Arbeitstempo erreichen zu können.

Für einfache Büroanwendungen, wie zum Beispiel Mails abzurufen und zu bearbeiten reicht ein alter Rechner vollkommen aus. Stimmt das? Jein! Natürlich brauchen Sie kein Highend Gerät, um Ihre Mails abzurufen, aber dennoch sollten folgende Punkte nie außer Acht gelassen werden: Die häufigsten Probleme am PC

Softwareprobleme

Wenn eine Software regelmäßig abstürzt oder sogar einfriert, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Dann stoßen die Programme auf Probleme, das kann den
kompletten Computer verlangsamen und zu einem Blue Screen führen. Hier kann es sich um mehrere fehlerhafte Anwendungen handeln.

Nachlassende Leistung
Wenn Ihr Rechner auffallend langsam und träge läuft, liegt das möglicherweise an unzureichendem Speicherplatz oder an veralteter Software. Einen Virenbefall sollten Sie in einer solchen Situation ebenfalls nicht ausschließen und umgehend einen Virenscan durchführen. Manchmal reicht es allerdings auch aus, wenn Sie etwas Platz auf der Festplatte schaffen und zudem veraltete Programme und Dateien restlos entfernen. Ändert diese Maßnahme nichts am Verhalten des Rechners, kommt er möglicherweise aufgrund veralteter Hardware mit moderner Software schlecht zurecht – dies ist ein klares Zeichen von Altersschwäche.

Updates
Wer fällige Updates vernachlässigt, setzt seinen PC ungeahnten Gefahren aus und nimmt schwerwiegende Sicherheitslücken in Kauf, die den PC angreifbar machen.

Ordnung schaffen
Büroarbeit ist nicht beliebt. Einfache Mittel bringen Ordnung ins Büro. Ist Ihr Büro gut organisiert, müssen Sie sich nicht fragen, was mache ich heute? Oder welche Rechnung ist noch zu schreiben?

Was erreichen wir damit?
Zeitersparnis und Effizienz! Sollten Sie Hilfe brauchen bei der Anschaffung von Computern, oder Computersystemen ist der Verband die richtige Stelle. Wir klären Sie gern über die Notwendigkeiten in der EDV auf.

Die Artikelreihe Vom Feld ins Büro – Wie gut die Technik sein sollte! Wird in der nächsten Ausgabe von LU aktuell 12/2020 mit dem Thema Software fortgesetzt.

                                   Zusammenfassung ein moderner Arbeitsplatz

 Hardware:

 Aktueller Laptop/PC (optimal mit Dockingstation)
  • i3/i5 Generatio (je nach Anforderung)
  • Windows 10
  • für flüssiges Arbeiten eine SSD Festplatte eine HDD Festplatte nur zur Datensicherung
  • 8 – 16 GB Arbeitsspeicher sind heutzutage Standard (wobei 8 GB i.d.R. für den normalen Betrieb ausreicht)
  • möglichst Businessgeräte kaufen, da diese Robuster und langlebiger sind z.B. Dell, Lenovo, Think Pad Serie, Terra
  • = Kosten für ein solches Gerät liegen ca. bei 800 – 1200 €
 1 – 2 Monitore je nach Bedarf (2 für den Disponenten)
  • 24–27 Zoll
  • Full HD Auflösung
  • auf Energieeffizienz achten
  • 60 Hz Bildwiederholungsrate
  • Auf andere Ausstattungsmerkmale wie 122 Hz oder besondere Rektionszeiten kann verzichtet werden, da diese nur für Gaming interessant sind.
  • = Kosten für ein solches Gerät liegen ca. bei 180 – 350 €
 Externe Festplatte/Netzwerkspeicher für Datensicherung
  • Je nach Sicherungsart muss das Speichermedium ein Vielfaches des Speichervolumens der Nutzdaten vorhalten (wenn z.B. 100 GB Daten auf dem Laptop vorhanden sind und man möchte jeden Abend eine Vollsicherung durchführen, müssen mindestens 700 GB vorhanden sein, damit man eine Woche rückwirkend wiederherstellen kann).
 Ergonomische Tastatur/Maus Telefon mit Headset

Diana Husse]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Wir weisen in diesem Zusammenhang auf den letzten Newsletter und unseren Artikel in der Ausgabe 12/2020 der LUaktuell hin (die LUaktuell sollte Ihnen Anfang Dezember zugehen).

Der BGL hat zu diesem Thema bereits Webseminare durchgeführt, in denen sich interessierte Unternehmen über deren Vorgehensweise informieren und Fragen stellen konnten. Diese Möglichkeit steht auch unseren Verbandsmitgliedern zur Verfügung.

Nunmehr bietet der BGL morgen, Mittwoch den 2.12.2020 um 13 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung an:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

bisher haben sich auf der Plattform www.mautzurueck.de ca. 8.000 Unternehmen europaweit angemeldet, um die Rückerstattung von zuviel gezahlter Lkw-Maut geltend zu machen. Aufgrund der hohen Nachfrage bietet der BGL am 02.12.2020 um 13 Uhr gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Hausfeld und eClaim ein weiteres kostenloses Online-Seminare zum bundeseinheitlichen Lösungsmodell zur Rückerstattung von zuviel gezahlter Lkw-Maut an. Interessierte Unternehmen können sich jetzt unter folgendem Anmeldelink zum Online-Seminar anmelden: https://attendee.gotowebinar.com/register/5248332249534017547

Der BGL informierte Sie mit Email vom 18./19.11.2020 über das Angebot des BGL mit seinen Kooperationspartnern – der Kanzlei Hausfeld und dem IT-Dienstleister und Prozessfinanzierer eClaim – betroffenen Transportunternehmen und Speditionen eine bundeseinheitliche Möglichkeit der Erstattung für zuviel gezahlter Lkw-Maut geltend zu machen. „



Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ein kleiner Einblick? Sehr gern: https://youtu.be/pX1nD-Ug9U0
 
Sie kennen sicherlich den Empfang des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) als Teil der DeLuTa. In diesem Jahr bleibt uns die Durchführung der DeLuTa und somit auch der Empfang, aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie, verwehrt. Aber wir blicken optimistisch nach vorn und laden Sie stattdessen zu unserem BLU Empfang live & digital ein.
 
Das Einzige was Sie machen müssen ist, auf den nachfolgenden Link zu klicken:


https://youtu.be/KPi9Z5pnXVA.

Die Übertragung können Sie bequem mit Smartphone, Tablet, oder PC verfolgen bzw. auf Ihrem Fernseher anschauen. Selbstverständlich kostenlos und für jeden frei zugänglich!
 
Wir freuen uns auf Sie als Zuschauer!

Dr. Hartumt Matthes]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ein kleiner Einblick? Sehr gern: https://youtu.be/pX1nD-Ug9U0
 
Sie kennen sicherlich den Empfang des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) als Teil der DeLuTa. In diesem Jahr bleibt uns die Durchführung der DeLuTa und somit auch der Empfang, aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie, verwehrt. Aber wir blicken optimistisch nach vorn und laden Sie stattdessen zu unserem BLU Empfang live & digital ein.
 
Das Einzige was Sie machen müssen ist, auf den nachfolgenden Link zu klicken:


https://youtu.be/KPi9Z5pnXVA.

Die Übertragung können Sie bequem mit Smartphone, Tablet, oder PC verfolgen bzw. auf Ihrem Fernseher anschauen. Selbstverständlich kostenlos und für jeden frei zugänglich!
 
Wir freuen uns auf Sie als Zuschauer!

Dr. Hartumt Matthes]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Gehen Sie im Internet auf unseren YouTube-Kanal und schauen Sie sich diese informative Veranstaltung an.

Dr. Hartumt Matthes]]> 21.09.2021 - 11:17:58 2020 war eigentlich wieder ein DeLuTa Jahr. Alle zwei Jahre findet die Deutsche Lohnunternehmer Tagung statt. Mit mehr als 12.000 Besuchern und über 270 Ausstellern keine kleine Veranstaltung. Dennoch eine exklusive. Das Miteinander, die wertvollen Gespräche zwischen Top-Kunden und Herstellern sowie die Vielzahl der Fachvorträge und Podiumsdiskussionen machen die Veranstaltung jedes Mal zu einem Highlight innerhalb der Lohnunternehmer-Branche. Ein wichtiger Bestandteil des Programms war auf der letzten DeLuTa der BLU Empfang mit vielen geladenen Gästen.
Wie so vieles in diesem Jahr, musste auch die für dieses Jahr geplante DeLuTa abgesagt werden. Nach der Absage stand aber schnell fest: Ein bisschen DeLuTa-Feeling wollte der BLU trotz aller Umstände aufkommen lassen. Somit wurde ein Online-Event organisiert - Der BLU-Empfang live & digital.
Am 2.12.2020 um 18 Uhr war es soweit. Nach vielen Vorbereitungen trat der Moderator Jens Noordhof vor die Kamera und begrüßte die Zuschauer. Um auch in diesem Jahr ein Statement zu setzen hatte der Verband einige Gäste geladen, die mit Ihren Reden und Vorträgen zum Nachdenken angeregt haben. Mit einem Mix aus Live-Mitschnitten und Einspielern wurde den Zuschauern ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten.
Unter anderem hatte die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner eine Botschaft an die Branche zum Thema „Digitalisierung“, BLU-Präsident Klaus Pentzlin hat sich in seiner Rede zu den Entwicklungen der Branche geäußert und die Präsidentin vom Jungen BLU Saskia Thun, hat ein einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des BLU Hartmut Matthes, einen Einblick in die Situation der Jungunternehmer gegeben.
Um nicht nur die Branche selbst sprechen zu lassen, sondern auch über den Tellerrand zu blicken, war Professor Nick Lin-Hi von der Universität Vechta eingeladen, der in einem eindrucksvollen Vortrag die Änderungen und Zukunft in der Fleischwirtschaft aufgezeigt hat. Eine Thematik, die vielen in dem vorgestellten Ausmaß bis dato nicht bewusst war. So haben sich nach den Vorträgen angeregte Diskussionen und Gespräche sowohl vor der Kamera als auch ohne Kameras nach der Veranstaltung ergeben. Landwirtschaftliche Praxis und wissenschaftliche Zukunftsszenarien gegenüberzustellen erzeugt immer einen Spannungsbogen und ergibt spannende Gedankenanstöße, die sich sonst nicht ergeben hätten. Auch in den folgenden Tagen wurde viel über die digitale Veranstaltung geredet. Vielen hat diese digitale Erstveranstaltung sehr gut gefallen, was uns vom BLU zuversichtlich für weitere Events in dieser Art stimmt. Natürlich wissen wir, dass der direkte Austausch und Gespräche vor Ort dadurch nicht ersetzt werden können. Auch der Verband wünscht sich im nächsten Jahr wieder viele Präsenzveranstaltungen mit dem gewohnten persönlichen Kontakt. Dennoch ist uns bewusst geworden, dass vieles auch auf dem digitalen Wege möglich ist.
Wer den BLU Empfang verpasst hat kann diesen noch auf dem YouTube Kanal des BLUs nachschauen. Unter folgendem QR-Code gelangen Sie direkt zum Video. Machen Sie es sich also an einem der langen Wintertage auf dem Sofa bequem und genießen sie das Veranstaltungsfeeling in diesen Zeiten.
Hier geht´s direkt zum Video:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ihr Ansprechpartner
Geschäftsführer BLU e.V., Geschäftsführer LU Lohnunternehmer Service GmbH
Dr. Hartmut Matthes
Telefon: 05031/51945-20
Mobil: 0160/91165745
E-Mail:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Für die neue Kollektion haben wir einen neuen Hersteller gefunden, der die Kleidung produzieren wird. Der Verkauf wird wie bisher von Christoph & Oschmann abgewickelt, die Vermietung im professionellen Textilmietservice erfolgt zukünftig über das Familienunternehmen in fünfter Generation bardusch, welches bundesweit tätig ist.

Das bisher bekannte System, hochwertige Berufskleidung käuflich zu erwerben bzw. zu mieten, bleibt weiterhin bestehen.

Zur professionellen Textilmiete gehört - wie bei der alten Kollektion auch - ein „Rundumservice“, der das regelmäßige Holen, Waschen, Ausliefern sowie eventuell anfallende Reparaturen der Kleidung beinhaltet.

Mit unserer neuen Arbeitskleidung möchten wir als Verband das  Zusammengehörigkeitsgefühl der Lohnunternehmer hervorheben.

Genau deswegen ist unsere moderne Arbeitskleidung speziell für die Anforderungen
des Arbeitsalltags im Lohnunternehmen entwickelt worden und ist daher nicht nur modisch und bequem, sondern auch absolut funktional.

Neu ist die Möglichkeit, Arbeitsbekleidung aus dem Standardangebot anderer Hersteller, ergänzend oder anstatt, zu kaufen oder zu mieten. Ausschließlich im Verkaufsprogramm ist außerdem die sogenannte PSA-Bekleidung (Persönliche Schutz-Ausrüstung). Diese Artikel, wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe etc., sind zur Durchführung bestimmter Arbeiten gesetzlich vorgeschrieben.

Wie gewohnt, können Mitglieder des Verbandes das Logo des BLU verwenden. Auch eigene Firmennamen können auf die Bekleidung aufgebracht werden. Dies können Sie flexibel gestalten.

Die neue Berufsbekleidung kann ab sofort in bewährter Weise bei Christoph & Oschmann bestellt werden, bzw. über unseren neuen Partner bardusch gemietet werden.

Mit diesen Neuerungen sind alte Schwierigkeiten behoben und es wird in Zukunft einen reibungslosen Ablauf geben. Bei Fragen können Sie jederzeit in der Geschäftsstelle anrufen.

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Lohnunternehmen sind antragsberechtigt
Im Rahmen des Investitionsprogramms werden für die Anschaffung moderner Landtechnik 816 Mio. Euro bereitgestellt.

Diese Mittel stehen Landwirten, Lohnunternehmen und Maschinenringen zur Verfügung, wenn diese in moderne Maschinen für die Wirtschafts- und Mineraldüngung, die mechanischen Unkrautregulierung, den Pflanzenschutz, die Gülleseparierung oder in Lagerstätten für Wirtschaftsdünger investieren wollen.

Die Antragstellung ist ab dem 11. Januar 2021 möglich. Experten gehen von einer starken Nachfrage seitens der Landwirtschaft aus. Das Programm endet, wenn die Finanzmittel vergeben sind (Windhundverfahren).

Vorgehensweise
Der Antragsteller füllt den Förderantrag „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ aus und nimmt Kontakt mit seiner Hausbank auf. Die Hausbank stellt die Gesamtfinanzierung erst sicher und reicht den Antrag auf Zuschuss und Darlehen im entsprechenden Programmkredit an die Rentenbank weiter. Der Zuschuss wird nur zusammen mit einer Finanzierung der Rentenbank vergeben.

Der Antrag gilt als gestellt, wenn Zuschussantrag und Darlehensantrag bei der Rentenbank vorliegen.

Erst wenn der Zuwendungsbescheid der Rentenbank für die Investition vorliegt, darf der Antragsteller mit dem Investitionsvorhaben beginnen. Die Fördersätze für Landwirte, Lohnunternehmen und Maschinenringe sind in der Höhe unterschiedlich. Nach jetzigem Kenntnisstand können Lohnunternehmen bis zu 20 % Zuschuss erhalten.

Weitere Informationen hält die „Landwirtschaftliche Rentenbank“ auf der Website www.rentenbank.de unter der Überschrift „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ bereit. Der Förderantrag, weitere Hinweise zum Antragsverfahren und die Positivliste der förderfähigen Technik sind dort schon jetzt bzw. in Kürze vollständig verfügbar.

Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Lohnunternehmen sind antragsberechtigt
Im Rahmen des Investitionsprogramms werden für die Anschaffung moderner Landtechnik 816 Mio. Euro bereitgestellt.

Diese Mittel stehen Landwirten, Lohnunternehmen und Maschinenringen zur Verfügung, wenn diese in moderne investieren wollen, wie Weitere Informationen zu Art und Ausführung sind auf der sogenannten Positivliste (www.rentenbank.de) verfügbar. Hier können Hersteller Techniken, die den in der Richtlinie genannten Standards entsprechen, anmelden. Die Liste kann über die gesamte Programmlaufzeit fortlaufend erweitert werden.

Antragsberechtige Unternehmen Förderhöhe Verfahren Vorgehensweise
  1. Kredit mit der Hausbank besprechen
  2. Der Antragsteller füllt den Förderantrag „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ online bei der Rentenbank aus.
  3. Nach Online-Antragerstellung diesen ausdrucken, unterschreiben und an die Hausbank weitergeben.
  4. Nach Prüfung des Vorhaben erhalten Sie von der Rentenbank per Post einen Zuwendungsbescheid. Die Hausbank erhält danach die Refinanzierungszusage.
  5. Darlehensauszahlung kann von der Hausbank gleich nach Darlehensgewährung erfolgen.
Die Antragstellung ist ab dem 11. Januar 2021 möglich. Das Programm ist für den Zeitraum 2021 – 2024 aufgelegt. Das Programm endet, wenn die Finanzmittel vergeben sind (Windhundverfahren). Weitere Informationen hält die „Landwirtschaftliche Rentenbank“ auf der Website www.rentenbank.de unter der Überschrift „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ bereit.

Wichtig: Beginnen Sie mit Ihrem Vorhaben erst, nachdem Sie den Zuwendungsbescheid erhalten haben!

Dr. Rebhann / Dr. Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Für Sie stellt sich die Frage, was Sie in dieser Zeit betrieblich tun können, um ein Weiterarbeiten und Ihren sowie den Schutz der Mitarbeiter vor dem Virus zu gewährleisten.

Was kann ich zur Vermeidung von Infektionen tun?
Zunächst ist Ihrerseits alles zu unternehmen, um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten. Gesamtmaßnahmen: Darüber hinaus sind grundsätzliche Hygienemaßnahmen einzuhalten, die auch zur Prävention von Grippe empfohlen werden: Drucken Sie sich die Betriebsanweisung der SVLFG zum Coronavirus aus, auf die wir bereits hingewiesen hatten – abrufbar unter https://www.svlfg.de/betriebsanweisungen-corona. Passen
Sie diese zusätzlich an betriebliche Maßnahmen an und geben Sie jedem Mitarbeiter ein Exemplar davon, damit er Kenntnis von den einzuhaltenden Maßnahmen erhält. Beachten und befolgen Sie diese dringend! Weisen Sie die ganze Belegschaft an, dieser Betriebsanweisung folge zu leisten. Drohen Sie bei Nichtbeachtung arbeitsrechtliche Konsequenzen an.

Zur Anpassung der Betriebsanweisung gehört auch eine betriebliche Risikobewertung (Gefährdungsbeurteilung) abrufbar unter https://www.svlfg.de/gefaehrdungsbeurteilung, speziell zum Coronavirus.

Beachten Sie bitte:
Ein Mitarbeiter bei dem ein Coronatest durchgeführt wird, ist zunächst nicht arbeitsunfähig. Dennoch sollte er sich bereits bei Kenntnis einer potenziellen Ansteckungsm.glichkeit der Arbeit fernhalten und vor Arbeitsbeginn einen negativen Test vorbringen. Es müssen bekanntlich nicht zwingend Symptome auftreten.

Bei Quarantßnema.nahmen besteht die Möglichkeit des Rückerlangens einer Entgeltfortzahlung. Bis zu 5 Tagen wird seitens der Behörden aber eine zumutbare Verhinderung gem.. § 616 BGB angesehen. Ein längerer Zeitraum (ab 6 Arbeitstagen) ist erheblich und § 616 BGB findet dann keine Anwendung mehr. Als Folge besteht der Entschädigungsanspruch nach § 56 ff. Infektionsschutzgesetz für den ganzen Zeitraum (ab dem 1. Tag). Sollte der Test positiv oder der Arbeitnehmer tatsächlich krank sein (Symptome), besteht Arbeitsunfähigkeit ab dem ersten Tag.

Bleiben Sie gesund! – auch diese Krise geht vorüber.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Eine weitere ggf. zunehmende Belastung des Gesundheitssystem infolge der Weihnachtszeit würde die Situation verschlimmern. Ziel des Bund Länder Beschlusses ist, die Zahlen wieder auf ein Maß zu senken, das den Gesundheitsämtern ermöglicht, die Infektionsketten möglichst wieder vollständig zu identifizieren und die Infektionszahlen wie nach dem ersten Lockdown zu senken.

Es wurde sich auf folgende Punkte geeinigt:
1.   Die bestehenden Länderregelungen verlängern sich bis zum 10. Januar 2021, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft.
2.   Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
3.   Für die Weihnachtstage gilt, dass die Länder in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen vom 24. 12.-26.12.2020 Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen zulassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet. Es wird an das Einhalten der Schutzwoche appelliert, wonach die Kontakte bis zur Woche vor Weihnachten auf Minimum begrenzt werden sollten, um Ansteckungen in der Weihnachtszeit zu unterbinden.
4.   Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik wird in diesem Jahr generell verboten und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems.
5.   Der Einzelhandel wird ab dem 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 geschlossen. Ausgenommen sind:
6.   Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons u.ä. werden geschlossen. Ausnahmen gelten für medizinische notwendige Behandlungen (Ergo-, Physiotherapien u.ä.).
7.   Auch an den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen in dieser Zeit zu Hause betreut werden, für Kindertagesstätten gilt dasselbe.
8.   Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.
9.   Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe sowie der Betrieb von Kantinen bleiben weiter möglich. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis 10. Januar untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.
10.   Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften bleiben bei Abstandswahrung und weiterer Einschränkungen erlaubt.
11.   Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen.
12.   Die Hotspotstrategie, ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept regional umzusetzen, wird fortgeführt. Ab über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche und diffusem Infektionsgeschehen sollen die umfassenden allgemeinen Maßnahmen nochmals erweitert werden, um kurzfristig eine deutliche Absenkung des Infektionsgeschehens zu erreichen. Darunter fallen u.a. auch regionale Ausgangsbeschränkungen.
13.   Bund und Länder appellieren eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger in der Zeit bis 10. Januar von nicht zwingend notwendigen Reisen im Inland und auch ins Ausland abzusehen. Sie weisen nachdrücklich darauf hin, dass bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung verpflichtend ist, und dass eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Rückkehr besteht. Eine Beendigung der Quarantäne ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am 5 Tag nach der Einreise abgenommen wurde.
14.   Der Bund beabsichtigt, von den Einschränkungen betroffene Wirtschaftsbereiche finanziell zu unterstützen.
15.   Für Gewerbemiet- und Pachtverhältnisse wird bei entsprechender Beschränkung in Folge der Covid-19-Pandemie vermutet, dass eine schwerwiegende Veränderung der Geschäftsgrundlage vorliegen könnte.
16.   Am 05.01.2021 wird erneut über die Maßnahmen beraten.

Bis auf die für Lohnunternehmen relevanten Regelungen der Nummer 8, handelt es sich hier um eine zusammengefasste, auszugsweise Darstellung. Der Bund Länder Beschluss ist im Internet einzusehen. Es kommt damit darauf an, inwiefern Sie auch in dieser Jahreszeit noch in der Landwirtschaft tätig sind. Andernfalls sollten auch Sie versuchen, Ihre Mitarbeiter zu Hause bzw. im Homeoffice zu lassen. Es bleibt dabei, dass Lohnunternehmen zu den systemrelevanten Branchen nach § 4 der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung - BSI-KritisV) gehören.

Unser Musterschreiben zu Ausgangsbeschränkungen, kann bei entsprechender Tätigkeit weiterhin verwendet werden. (Siehe unten).

Für Lohnunternehmen, die im kommunalen Bereich tätig sind, sollte der Hinweis der Aufgabenbewältigung im Bereich der Daseinsvorsorge etwa im Auftrag der Kommunen oder für den Winterdienst hinzukommen. Lassen Sie sich nach Möglichkeit eine Bestätigung Ihres Auftraggebers mitgeben.

Beachten Sie ferner die einzuhaltenden Maßnahmen aus dem Text Coronavirus „Zweite Welle” in der LUaktuell 12/2020.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen trotz der Einschränkungen eine frohe und gesunde Weihnachtszeit. Bleiben Sie gesund!

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Haben Sie den BLU Empfang am 02. Dezember verpasst? Kein Problem!
Gehen Sie im Internet auf unseren YouTube-Kanal und schauen Sie sich diese informative Veranstaltung an.
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Ihr Ansprechpartner
Geschäftsführer BLU e.V., Geschäftsführer LU Lohnunternehmer Service GmbH
Dr. Hartmut Matthes
Telefon: 05031/51945-20
Mobil: 0160/91165745
E-Mail:
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Viele Winterveranstaltungen der Berufsverbände und anderer Institutionen werden ausfallen oder durch virtuelle Formate ersetzt werden (müssen). Dies gilt natürlich auch für Veranstaltungen des BLU bzw. der Landesgruppierungen des BLU. Dies ist sehr schade, da
gerade körperliche Treffen nicht vollumfänglich zu ersetzen sind und so auch der persönliche Austausch mit den Berufskollegen leidet, der von vielen Mitgliedern im Rahmen von Verbandsveranstaltungen zurecht sehr geschätzt wird.

Auf der anderen Seite entsteht durch die coronabedingten Ausfälle von Veranstaltungen auch mehr „Freizeit“ für Lohnunternehmer. Diese könnte z.B. zumindest teilweise dazu genutzt werden, um den Betrieb oder das Büro „auf Vordermann“ zu bringen.

So könnten Themen angegangen werden, die im Stress des Alltags liegen geblieben sind oder mit denen man sich als Betriebsleiter nur ungern befasst. Es besteht damit also die Chance, „Altlasten“ zu beseitigen oder zumindest zu minimieren, um so gestärkt das neue Jahr beginnen zu können und „den Kopf frei zu bekommen“.

Zu solchen „Altlasten“ im Büro können verschiedene Themen gehören wie z. B. Nutzen Sie dabei die Vorteile Ihrer Mitgliedschaft im BLU – die Rechtsberatung des BLU steht Ihnen für Rückfragen und Hilfestellungen sehr gerne zur Seite!

Pirko Renftel]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58
zunächst wünschen wir Ihnen von der Geschäftsstelle ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2021.

Zuletzt hatten wir in der Dezemberausgabe der LUaktuell über den zweiten Lockdown berichtet. Da die Zahlen der Neuinfektionen sich nicht nennenswert nach unten entwickelt haben, sahen sich die Bundes- und Landesregierungen gezwungen, den Lockdown bis zum 31.01.2021 aufrecht zu erhalten.

Einige Landkreise haben zusätzlich infolge erhöhter Infektionszahlen Ausgangsbeschränkungen erlassen. So gilt ab einer bestimmten Uhrzeit (20 bzw. 21 Uhr) bis zum Morgen des nächsten Tages, ein generelles Verbot, sich außerhalb des Wohnsitzes aufzuhalten. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder griffen derartige Maßnahmen auf:

So sollen In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen, insbesondere zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.

Bei den bisherigen Ausgangssperren galten als triftige Gründe zum Verlassen des Wohnsitzes: Im Falle einer Kontrolle durch die Polizei oder die Ordnungsbehörden sind die gewichtigen Gründe glaubhaft zu machen.

Ähnliches dürfte für bei Einschränkungen des Bewegungsradius gelten. Unabhängig davon bietet es sich an, dem Mitarbeiter ein Schreiben mitzugeben, aus dem sich der Grund und die Bedeutung seiner Tätigkeit – außerhalb des Bewegungsradius oder in Zeiten der Geltung der Ausgangssperre - ergeben. Für die landwirtschaftlichen Tätigkeiten ergibt sich die Relevanz aus der BSI-KritisV. Dazu haben wir Ihnen ein Muster erstellt.

Für forstwirtschaftliche Tätigkeiten, Kommunalarbeiten und Winterdienst ist auf die Erforderlichkeit und Unaufschiebbarkeit der Tätigkeit im Rahmen der örtlichen Daseinsvorsorge ergänzend hinzuweisen. Eine Bestätigung des Auftraggebers könnte beigefügt werden.

Darüber hinaus gelten, wo neue Mutationen aufkommen, besondere Vorgaben für Einreisen, Einschränkungen sowie Kontrollen, um ein Ausbreiten zu verhindern. Bei Einreisen aus Risikogebieten gilt eine zehntägige Quarantäne die sich mit einem ersten und zweiten (dieser frühestens ab dem 5.Tag) negativen Test (sog. Zwei-Test Strategie) verkürzen lässt.

Das Kinderkrankengeld wird auf 20 Tage erhöht (je Ehepartner 10, Alleinerziehende 20 Tage). Zudem gilt es auch bei notwendiger Betreuung der Kinder (bis 12. Lebensjahr), die Kita oder Schule nicht besuchen können.

Am 25.01.2021 soll sich erneut beraten werden.

Für Rückfragen steht Ihnen der Verband gerne zur Verfügung.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die Bundesregierung wird die Finanzmittel in drei Förderphasen zur Beantragung stellen. Bis 2024 stehen Tranchen zu 207, 228 und 152 Mio. Euro in Aussicht, die nach Antragseingang („Windhundverfahren“ / „Wer zuerst kommt, malt zuerst“) vergeben werden. Dennoch ergeben sich durch das mehrmalige Eröffnen der Antragsphasen vergleichsweise faire Chancen für alle Interessenten. Die erste Antragsstellung ist ab Montag,  den 11. Januar 2021, 12.00 Uhr möglich. Sie endet, wenn die Finanzmittel der ersten Tranche ausgeschöpft sind. Weitere Termine zu Antragsphasen und -pausen sind noch nicht bekannt.

Antragsberechtigt sind Landwirte, Lohnunternehmen und Maschinenringe. Der antragstellende Betrieb bzw. Gemeinschaft muss mindestens seit 2 Jahre wirtschaften. Entsprechend können Existenzgründer (neu gegründete Landwirtschaftsbetriebe, Lohnunternehmen, GbR) keine Förderung erhalten.

Fachlicher Befähigungsnachweis
Der antragstellende Betrieb muss den Nachweis führen, dass eine entsprechende Sachkenntnis des Betriebsleiters vorhanden ist. Eine Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice oder Landwirt ist nach Aussage des BMEL nicht ausreichend, wohl aber der erfolgreiche Abschluss einer höheren beruflichen Qualifikation. Dazu zählen staatlich geprüfte Wirtschafter (einjährige Fachschule) sowie Meister- und Studienabschlüsse. Die zuständige Stelle verfügt aber auch über einen Ermessensspielraum. Nach Aussage des BMEL wird beispielsweise auch eine 5- oder mehrjährige einschlägige Betriebsleitertätigkeit anerkannt.

Anforderungen an die Technik
Die Positivliste der förderfähigen Maschinen steht auf der Website der Rentenbank zur Verfügung und wird weiterhin ergänzt. Generell werden bei der Maschinenförderung nur Techniken berücksichtigt, die eine positive Wirkung auf die Umwelt haben, das heißt Dünger und Pflanzenschutzmittel effizient ausbringen oder einsparen. Vakuumfässer und Miststreuer werden nicht gefördert, für andere Geräte ist ein Prüfsiegel verpflichtend (z. B. JKI-Prüfsiegel für Pflanzenschutztechnik).

Es werden nur Neumaschinen gefördert. Dazu zählen auch Lagermaschinen (soweit diese den Anforderungen gerecht werden), die noch nicht im Einsatz waren. „Gute Gebrauchte“ und „Vorführgeräte“ fallen definitiv aus der Förderung heraus.
 
Art und Höhe der Förderung
Das Mindestinvestitionsvolumen je Antrag beträgt 10 000 Euro. Das maximal förderfähige Investitionsvolumen für die Dauer der Richtlinie beträgt 2 Mio. Euro für jedes Unternehmen. Bis zu dieser Grenze können auch mehrere Anträge gestellt werden. Der Zuschuss beträgt für Lohnunternehmen (< 10 Mio. € Umsatz, < 50 Mitarbeiter) 20 % bzw. bei größeren Unternehmen 10 %. Betriebe der Primärproduktion (Landwirtschaft) erhalten eine Förderung von 40 %. Eine Antragstellung durch Biogasanlagen ist nicht möglich.

Der Antragsteller muss bis zu einer Fördersumme von 100.000 € den sparsamen und wirtschaftlichen Einsatz der Fördermittel („Steuergelder“) durch 3 Vergleichsangebote dokumentieren. Die Angebote müssen für eine spätere Prüfung aufbewahrt werden. Von dieser Vorgabe kann in begründeten Fällen (technische Qualität, Kompatibilität, notwendige Nähe zum Händler, …) abgewichen werden. Bei Zuwendungsbeträgen von mehr als 100.000 € muss prinzipiell ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt werden, wobei auch hiervon in begründeten Fällen abgewichen werden kann.

Die Zweckbindungsfrist beträgt in Lohnunternehmen 3 Jahre, bei Landwirten 5 Jahre. Eine Veräußerung der Maschinen innerhalb dieser Frist ist nur mit Zustimmung der Rentenbank möglich.  

Erhalten Landwirte oder landwirtschaftliche GbRs einen Zuschuss von 40%, so dürfen diese Maschinen ausschließlich im eigenen Betrieb, in den Betrieben der GbR oder aber in der unentgeltlichen Nachbarschaftshilfe, nicht aber im Auftrag für Dritte gegen Bezahlung eingesetzt werden. Will der Landwirt „im Lohn arbeiten“, kann er - wie ein Lohnunternehmer auch – den verminderten Fördersatz (20%) erhalten. Bei der Antragstellung ist eine entsprechende Erklärung zum überbetrieblichen Einsatz abzugeben. Damit wird der Wettbewerbsvorteil gegenüber Lohnunternehmen zumindest eingegrenzt.

Rentenbank
Die Förderung muss online bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank beantragt werden, wird von dort bewilligt und ist an ein Darlehen der Hausbank gekoppelt. Die Darlehenshöhe muss mind. 60 % des Investitionsvolumens betragen.

Vorgehensweise
  1. Kredit mit der Hausbank besprechen
  2. Der Antragsteller füllt den Förderantrag „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ online bei der Rentenbank aus.
  3. Nach Online-Antragerstellung diesen ausdrucken, unterschreiben und an die Hausbank weitergeben.
  4. Nach Prüfung des Vorhabens erhalten Sie von der Rentenbank per Post einen Zuwendungsbescheid. Die Hausbank erhält danach die Refinanzierungszusage.
  5. Darlehensauszahlung kann von der Hausbank gleich nach Darlehensgewährung erfolgen.
Detaillierte Informationen stehen auf der Website www.rentenbank.de zur Verfügung. Hier werden auch regelmäßig gestellte Fragen und Antworten zur Thematik (FAQ) veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es bereits jetzt eine Hotline unter der Rufnummer 069 / 710 499 41

Die Antragstellung startet am 11. Januar 2021 um 12 Uhr! Beginnen Sie mit Ihrem Vorhaben erst, nachdem Sie den Zuwendungsbescheid erhalten haben!

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die Landesregierungen sind bereits über die Düngeverordnung § 13 a ermächtigt worden, nach einem bundesweit vereinheitlichen Verfahren in Gebieten mit einer hohen Stickstoffbelastung des Grundwassers (sogenannte „rote Gebiete“) oder einer Eutrophierung von Oberflächengewässern mit Phosphat per Landesverordnung auszuweisen und gegebenenfalls für diese Gebiete zusätzliche Auflagen bei der Landbewirtschaftung und Düngung zu erlassen.

Mit der Ausweisung der nitrat- und phosphatsensiblen Gebiete erfolgt eine stärkere Reglementierung der Düngung in Menge und Termin, um die Nährstoffeinträge in Oberflächen- und Grundwasser zu reduzieren.

In Regionen mit hoher Viehdichte und ungünstigen naturräumlichen Bedingungen (Boden, Niederschlag, Topografie) ist mit der Zuordnung „Rotes Gebiet“ zu rechnen und die Anteile an der Gesamtfläche in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen entsprechend hoch. Dennoch wird es bzw. ist es in beiden Bundesländern zu deutlichen Veränderungen in der Ausweisung gekommen. Entsprechend sind Flächen herausgefallen, aber auch dazu gezogen worden.

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat zu einer Verbandsbeteiligung aufgerufen und die Rechtskraft der neugefassten Verordnung (NDüngGewNPVO) für März 2021 in Aussicht gestellt. Demgegenüber tritt in NRW die novellierte Verordnung fristgerecht zum 1. Januar 2021 in Kraft. In anderen Bundesländern haben sich ebenfalls Veränderungen ergeben, die die Gebietskulissen betreffen und neben den bestehenden Einschränkungen zusätzlich zu erweiterten Abstandsauflagen an den Gewässern, Nährstoffanalysen von Boden und Wirtschaftsdüngern oder zur Teilnahme an Schulungsmaßnahmen verpflichten können.

Bewirtschaftungsauflagen in „Roten Gebieten“
In den besonders stark mit Nitrat belasteten Gebieten sind (nach wie vor) bundesweit folgende Maßnahmen ab.2021 verpflichtend: Wichtiger Hinweis
Lohnunternehmen, die Düngungsmaßnahmen als Dienstleistung anbieten, sollten sich frühzeitig einen Überblick über die ausgewiesenen „Roten Gebiete“ und die verpflichtenden Einschränkungen verschaffen. Auch als Lohnunternehmer ist man verpflichtet, in der Mineral- oder Wirtschaftsdüngung die Vorgaben aus dem Düngerecht einzuhalten. Das gilt auch, wenn der Auftraggeber „etwas großzügiger“ in der Umsetzung der neuen Düngeregeln ist. Ein Fehlverhalten kann zu einer öffentlich-rechtlichen Strafverfolgung führen und über eine Einstufung der Unzuverlässigkeit weitreichende Konsequenzen für das ausführenden Lohnunternehmen nach sich ziehen.

Die zuständigen Dienststellen der Landesregierungen halten auf ihren Portalen entsprechende Informationen bereit. Bitte suchen Sie bzw. markieren Sie die Stichworte „Düngeverordnung §13a“ / „Rote Gebiete“ / „Nitratbelastete Gebiete“ / „Eutrophierte Gebiete“, um die gekennzeichneten Feldblöcke in der Karte zu sehen.

Weitere Informationen erhalten Sie über die zuständigen Dienststellen der Landwirtschaftskammern und -ämter vor Ort.

Bundesland Information   Karte
Baden-Württemberg https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/MLR.LW,Lde/Startseite/Pflanzenproduktion/Duengung

https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/site/pbs-bw-new/get/documents/MLR.LEL/PB5Documents/ltz_ka/Arbeitsfelder/Pflanzenbau/D%C3%BCngung/Information%20zum%20N-Bedarf%20%28Vorabermittlung%29/Informationen_ND%C3%BCngebedarf.pdf
 
https://lel.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Service_+Downloads/Nitratgebiete+und+eutrophierte+Gebiete
Bayern   https://www.lfl.bayern.de/rote-gebiete/ https://www.stmelf.bayern.de/ibalis/afXh2nQJ3X7nHQYVR3fmbLs8JCxUWEt_/afX42
Brandenburg   https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~22-12-2020-novellierung-der-brandenburgischen-duengeverordnung https://maps.brandenburg.de/WebOffice/?project=DFBK_www_CORE
Hessen   https://umwelt.hessen.de/sites/default/files/media/hmuelv/2020-12-30_avduev.pdf

https://umwelt.hessen.de/landwirtschaft/pflanzenproduktion
https://www.geoportal.hessen.de/map?WMC=3430
Mecklenburg-Vorpommern https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Landwirtschaft/Landwirtschaft/Landesduengeverordnung/ https://www.geoportal-mv.de/gaia/gaia.php
07.01.2021 noch nicht hinterlegt – soll kommen!
Niedersachsen https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/dungeverordnung-karten-fur-rote-gebiete-liegen-vor-195780.html https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/
Nordrhein-Westfalen https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/ackerbau/duengung/duengeverordnung/duev-2020.htm https://www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/map/index.jsf;jsessionid=E24B1539D348641FC7211895D3B70DBC
Rheinland-Pfalz https://www.lwk-rlp.de/de/aktuelles/detail/news/detail/News/rote-gebiete-der-erste-schritt-ist-getan-reicht-aber-nicht/ https://geobox-i.de/GBV-RLP-Pflanzenbau/
Sachsen   https://www.landwirtschaft.sachsen.de/duengeverordnung-duengegesetz-20287.html https://geoportal.sachsen.de/cps/karte.html?showmap=true
Sachsen-Anhalt https://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/duengung/ https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/startseite_viewer.html
Saarland   https://www.lwk-saarland.de/pflanze/downloads/ https://geoportal.saarland.de/mapbender/frames/index.php?lang=de&gui_id=Geoportal-SL-2020&WMC=4335
Schleswig-Holstein https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/LandesduengeVO_2020.html https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/LandesduengeVO_2020.html
Thüringen https://tlllr.thueringen.de/wir/aktuelles/import-mi/detailseite/aktualisierte-richtwerte-fuer-nmin-gehalte-im-boden http://www.geoproxy.geoportal-th.de/geoclient/control


Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Georg Mauser
14.01., 15.01., 22.02., 23.02.2021 Online
Dieses Seminar bieten wir Ihnen online über die AHA an. An vier Nachmittagen arbeiten wir daran, wie wir Dienstleistungen selbstbewusst und erfolgreich verkaufen. Die eigene Haltung ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Marketing und in der Verkaufskommunikation. Weiterhin beleuchten wir die Rollen der Beteiligten im Lohnunternehmen und ihre Funktion im Kundenkontakt wie auch im Verkaufen der Dienstleistung. Darauf aufbauend bearbeiten wir die Themenbereiche von erfolgreichem Marketing für Dienstleistungen im Agrarbereich über Methoden, um die Kundenbindung ausbauen, Verkaufsstrategien, wie u. a. Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Lust auf Führung
Dagmar Säger
20. - 21.10.2021
Berufliches Weiterkommen ist häufig damit verbunden, eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Nicht selten steht man dann vor der Frage, ob man dafür geeignet ist, ob man sich das zutraut oder es sich zumuten möchte. Oder man nimmt es leicht und stellt dann später fest, dass man eigentlich gar nicht glücklich geworden ist mit dieser neuen Aufgabe.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 21.09.2021 - 11:17:58
sicherlich kennen Sie unsere LU aktuell, bestimmt haben Sie auch schon auf unserer Homepage vorbeigeschaut und vielleicht kennen Sie sogar auch unsere App!

Alle drei Medien beinhalten viele lohnunternehmerspezifisch aufgearbeitete Informationen. Was Ihnen bisher aber vielleicht entgangen ist, ist unser NEWSLETTER.

Das Wort Newsletter ist vielleicht ein vorbelastetes Wort. Uns geht es mit dem versenden nicht darum, Ihnen jeden Monat Werbung und eine weitere Spam-Mail zukommen zu lassen.

Im Gegenteil. Unser Newsletter wird nur dann verschickt, wenn es wirklich wichtige und dringliche Informationen für Lohnunternehmer gibt.

Da unsere Zeitschrift nur monatlich erscheint und unsere Homepage aktiv angeklickt werden muss, wollen wir mit dem Newsletter noch die Möglichkeit geben kurzfristig und tagesaktuell wichtige Meldungen an Sie weiterzuleiten. Sie brauchen also keine Angst vor
noch mehr Werbung im Mail Postfach zu haben. Überzeugen Sie sich selbst und melden Sie sich an!



Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Ziel des Förderungsprogramms ist einerseits die Schaffung eines Wirtschaftsimpulses zugunsten der Produktion und Zulassung neuer schwerer Nutzfahrzeuge sowie andererseits die damit einhergehende spürbare und anhaltende Absenkung des CO2- und Schadstoffemissionsniveaus in Deutschland.

Förderungsberechtigt ist danach, wer Bestandsfahrzeuge der Fahrzeugklassen N2 oder N3 verschrotten lässt, die mit einem Verbrennungsmotor der Schadstoffklasse Euro V oder schlechter betrieben werden, und dafür ein Neufahrzeug entweder mit Elektroantrieb, Wasserstoffantrieb oder mit konventionellem Verbrennungsmotor der Schadstoffklasse Euro VI anschafft.
Dabei muss das Neufahrzeug über ein Abbiegeassistenzsystem verfügen und – sofern es sich um ein Nutzfahrzeug der Schadstoffklasse VI handelt – zum Zeitpunkt der Auslieferung mit rollwiderstandsoptimierten Reifen ausgestattet sein.

Zudem wird die Anschaffung intelligenter Trailer-Technologien gefördert, deren Einsatz erhebliche Effizienzreserven im Betrieb bietet und damit den Energieverbrauch mindert.

Weitere detaillierte Informationen wie z. B. zum Umfang der jeweiligen Förderung bei den einzelnen Schadstoffklassen (hinsichtlich der Lkw, die verschrottet werden), zur Frist und zum Nachweis der Verschrottung, zur Neuanschaffung der Lkw sowie zum Antrag auf Förderung sollen laut Angabe des zuständigen Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) ab dem 15.01.2021 auf der Homepage des BAG unter www.bag.bund.de zur Verfügung stehen.
Auch die Antragsformulare sollen ab diesem Datum von dieser Homepage heruntergeladen und ausgefüllt werden können.

Die Einreichung des Antrags ist dann ausschließlich in elektronischer Form beim BAG über das eService-Portal http://antrag-gbbmvi.bund.de ab dem 26.01.2021 um 9:00 Uhr möglich.

Wer weitergehende Fragen zu dieser Förderung hat, dem steht neben den Informationen auf der oben genannten Homepage des BAG die Info-Hotline des BAG unter der Telefonnummer 0221-5776-2699 (9:00 – 11:45 Uhr und 13:15 – 14:45 Uhr, letzterer Zeitraum nicht freitags) oder die E-Mail: zur Verfügung.

Pirko Renftel]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Lust auf Führung
Dagmar Säger
20. - 21.10.2021
Berufliches Weiterkommen ist häufig damit verbunden, eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Nicht selten steht man dann vor der Frage, ob man dafür geeignet ist, ob man sich das zutraut oder es sich zumuten möchte. Oder man nimmt es leicht und stellt dann später fest, dass man eigentlich gar nicht glücklich geworden ist mit dieser neuen Aufgabe.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 21.09.2021 - 11:17:58 feierliche Ehrung auf einer DeLuTa-Bühne möglich. Die Geld- und Sachpräsente wurden
daher in kleinem Kreis überreicht. Ein besonderer Dank geht an die Sponsoren Amazone, Krone und Holmer, die diese Ehrung möglich machten.

Ich konnte die Agrarservicemeister interviewen und berichte nun über die drei frisch gebackenen Meister:

Vom Musiker zum Agrarservicemeister: Liam Tosar (25 Jahre)
Mit 8 Jahren ist Liam Tosar in die Kapelle eingetreten, man kann sagen, dass das bereits sehr wegweisend für sein weiteres Leben war. Er traf auf den ebenfalls musikalischen Lohnunternehmer Dirk Hasse. Nach diesem Treffen war klar, ab jetzt werden die Schulferien genutzt, um in dem Lohnunternehmen Hasse mitzuhelfen, wo es nur geht.


Liam Tosar (links) erhält seine Meisterurkunde und den Gutschein für ein ADAC Fahrsicherheitstraining von Dr. Martin Wesenberg.

Ein paar Jahre später nach dem Abi hat Liam die Qual der Wahl zwischen seinen zwei leidenschaftlichen Hobbies Musik und Landwirtschaft. Er entschied sich für die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice beim Lohnunternehmen Hasse. Von Anfang an konnte er Verantwortung im Betrieb übernehmen, so war er bereits während der Ausbildung fester Bestandteil bei der Implementierung von AGRARMONITOR in die Betriebsabläufe.

Nach der Ausbildung war wieder eine schwere Entscheidung zu treffen: Duales Studium oder doch lieber der Agrarservicemeister? Dirk Hasse hat ihn bei der Entscheidungsfrage gut Beraten und hat ihm alle Wege offengelassen. Es folgte ein Praktikum bei Krone und
dann die Ausbildung zum Agrarservicemeister.

Liam verbringt seine Zeit bei Hasse nun sehr gerne im Büro mit Strategischem,
Kalkulatorischem und dem Rechnungswesen. Er arbeitet dort jedoch nur noch in Teilzeit, da er sich bereits auf seinen nächsten Lebensabschnitt vorbereitet. Unerwartet wird er den Betrieb DBM Metallbau von seinem Stiefvater übernehmen. Liam ist davon überzeugt, dass das Gelernte während der Ausbildung und des Meisterkurses ihn dabei sehr unterstützen werden. Für das Alltagsgeschäft des Metallbauers wird er sich einen Meister in diesem Bereich suchen. Liam selbst möchte lieber das Führen des Unternehmens aus dem Büro heraus übernehmen.

Sein besonderer Dank geht an Dirk Hasse, der ihn ständig unterstützt, beraten und den benötigten Freiraum gelassen hat, um persönliche Entscheidungen zu treffen.

„Triesdorf ist wie eine große Familie“ Lukas Kugler (24 Jahre)
Lukas Kugler aus Polsingen, erzählt mit einer bayrischen Leichtigkeit und Sympathie: „Schon früh war klar, dass die Arbeit auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb das Richtige ist. Nur die Kühe müssen nicht sein!“ Für Lukas war es eindeutig: erst FAS, dann ASM. Er stellte sich damals schon vor, dass für ihn eine mögliche Familienplanung mit einem Meisterbrief leichter fallen könnte. Außerdem versprach er sich mit dem Meisterbrief
mehr Zukunftsoptionen im Arbeitsleben. Der passende Betrieb, auf dem er immer noch leidenschaftlich gerne arbeitet, ist das Lohnunternehmen Mrasek in Treuchtlingen.

Lukas Kugler hat mit großer Unterstützung seines Chefs und mit Leidenschaft und viel Einsatz die Prüfung abgelegt.

Da der elterliche Betrieb nur 30 Minuten weit von Triesdorf entfernt ist, ist er während des Blockunterrichts gependelt. Seine Familie hat sich über jede freie Minute von ihm gefreut, bei dem sie ihn einspannen konnte. Trotzdem hat er die Nachmittags- und Abendveranstaltungen mit den anderen Meisteranwärtern genießen können. Die Klasse
hat sehr gut zusammengearbeitet, man habe sich jederzeit gegenseitig unterstützt und Freundschaften aufgebaut. Vor allem technische Themen konnten super rübergebracht werden, da viele Maschinen und Felder zur Verfügung stehen. Es wurde mit und an der Vielzahl von Maschinen erklärt und diskutiert.

Alle Lehrkräfte standen zur Verfügung und waren bereit mit den Anwärtern zu diskutieren und Lösungen zu finden. So waren die Austauschmöglichkeiten einfach enorm groß!

Im Betrieb kümmert sich Lukas nach der abgeschlossenen Meisterausbildung, mit einem Kollegen, besonders um die Gülleausbringung und die sieben Häcksler. Er hat im ASM Kurs gelernt, wie man Azubis anleitet, und schätzt das im Kurs erworbene Hintergrundwissen sehr.

Der schönste Tag des Kurses war der letzte Prüfungstag. Es wurden die Lehrer eingeladen und gemeinsam gegrillt. Von allen ist der Druck abgefallen und man war froh, dass es geschafft ist. Der Tag wird ihm noch lange in Erinnerung bleiben. Die ersten Klassentreffen waren bereits geplant aber konnten wegen Corona nicht stattfinden. Nach
der Pandemie wird es sicher ein Wiedersehen geben.

Bankkaufmann und Agrarservicemeister, Christoph Claus (27 Jahre) aus Issum
Aufgewachsen ist Christoph Claus auf dem elterlichen Lohnunternehmen in Issum. Nach dem Abi entschied er sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Doch schon während der Ausbildung jobbte er nebenbei auf dem elterlichen Lohnunternehmen nur allzu gerne. Die Bankbranche verließ er dann direkt nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung wieder für eine weitere Lehre zur Fachkraft Agrarservice. Heute sagt er zu diesem Wechsel: „Trotz guter Verdienstmöglichkeiten und besserer Freizeitgestaltung als Bankkaufmann, möchte ich lieber in der Lohnunternehmerbranche arbeiten.“ Er weiß was er mit seinem Jobwechsel aufgegeben hat, aber sieht vorrangig die Vorteile. In seinem Ausbildungsbetrieb, Lohnunternehmen Strompen, fand er bereits während der Ausbildung die erhoffte Abwechslung, die der Beruf mit sich bringt.

Die Ausbildung auf einem anderen Betrieb und nicht auf dem Familienbetrieb zu machen, hat ihm geholfen die Perspektiven zu wechseln. Er konnte persönlich und fachlich viele neue Eindrücke sammeln und sie mit nach Hause nehmen. „Der Arbeitstag ist einfach anders, wenn der eigene Vater nicht der Chef ist“, so Christoph Claus. „Auch nicht so gerne gesehene Aufgaben wurden dort dann ohne „murren“ angenommen.“ Wiederholt betonte er, wie gut es war, das Nest verlassen zu haben.

Ein anschließendes Studium in Agrartechnik oder Agrobusiness hatte er sich angeschaut, aber nichts konnte ihn so überzeugen wie der Agrarservicemeister. Das langfristige Ziel war bereits damals, den elterlichen Betrieb zu übernehmen, dafür stand an erster Stelle der praktische Bezug. Die LU Branche ist sehr speziell und ein so spezielles Studium gäbe es nicht.

Diese Meinung verfestigte sich bei ihm, nachdem er jetzt den Meisterkurs in Kleve erleben konnte. Besonders gefallen hat ihm an der Weiterbildung, dass die Anwärter teilweise aus weit entfernten Regionen kamen, so zum Beispiel die zwei Kollegen aus Flensburg bzw. von der Schweizer Grenze. Die regionalen Unterschiede und doch viele Gemeinsamkeiten zu finden und zu besprechen war ein Highlight.

In naher Zukunft will er den Betrieb seiner Eltern, mit den Schwerpunkten der landwirtschaftlichen Komplettbewirtschaftung, Transport- und Baggerarbeiten,
übernehmen. Nach der Ausbildung stand der praktische Bezug der Arbeit im Vordergrund,
um die Kunden und Geschäftspartner besser kennenzulernen. Nun wird er sich nach und nach mehr auf das Büro konzentrieren. Die Bankgespräche hat er selbstverständlich schon länger übernommen. Er wird den Platz mit seinem Vater im Büro tauschen, der sich schon freut wieder mit dem Schlepper zum Kunden fahren zu können. Christoph schätzt es sehr, dass seine Eltern auch nach der Betriebsübergabe noch weiter im Betrieb arbeiten werden.

Er hat durch die FAS Ausbildung und den ASM Kurs viele verschiedene Betriebe kennengelernt und konnte Vor- und Nachteile unterschiedlichster Systeme herausziehen und mit nach Hause nehmen.

Top Meisterkurs
Alle drei frisch gebackene Agrarservicemeister von den Standorten Kleve, Nienburg und Triesdorf empfehlen die Kurse weiter. Das ist das schönste Feedback, die diese Weiterbildung bekommen kann. Es gab keine dummen Fragen, der ständige und offene Austausch zwischen Anwärtern, Dozenten und Betriebsleitern ist an allen drei Standorten außerordentlich gelobt worden.

Wir freuen uns sehr, dass wieder ein Jahrgang nach einer so intensiven Zeit in das Arbeitsleben entlassen worden ist und wünschen allen Absolventen einen freudigen Blick in die Zukunft.

Vielen Dank an die Sponsoren Amazone, Holmer und Krone die die Geldund Sachpräsente ermöglicht haben!

Sonja Kreuzer]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Landwirtschaft sucht den Dialog
Deshalb engagieren sich die landwirtschaftlichen Verbände Bundesverband Lohnunternehmen e.V. (BLU), Bundesverband der Maschinenringe e.V. (BMR) und Deutscher Bauernverband e.V. (DBV) seit Jahren für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und suchen den Dialog mit anderen Verkehrsteilnehmern. Eine gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne richtet sich mit dem Slogan „Miteinander reden – sicher ankommen!“ neben Landwirten, Lohnunternehmern und ihren Fahrern ganz besonders an alle nicht landwirtschaftlichen Verkehrsteilnehmer.
Kern der Kampagne sind prägnante Kurz-Videos. Sie zeigen typische Gefahrensituationen mit Landmaschinen, erläutern das richtige Verhalten aus verschiedenen Perspektiven und sensibilisieren für mehr Vorsicht und Fairness auf den Straßen. „Wir wünschen uns mehr Verständnis und Akzeptanz für den landwirtschaftlichen Verkehr. Das werden wir aber nur erreichen, wenn wir uns ebenso mit den Anforderungen und Erwartungen der anderen Verkehrsteilnehmer auseinandersetzen. Deshalb suchen wir den Dialog und wollen mit den Videos dazu anregen“, erklärt Dr. Hartmut Matthes, BLU-Geschäftsführer.

Erfolgreiches Social Media Konzept
In der Kampagnenkommunikation verfolgte der BLU 2020 einen crossmedialen Ansatz und setzte den Schwerpunkt auf Social Media (Facebook: @BundesverbandLohnunternehmen) sowie ein Partnerkonzept. Ein Mix aus den Kurz-Videos, Video-Teasern, humorvollen Statement-, Fakten- und Umfragepostings, fachlichen Kommentaren der BLU-Verkehrsrechtsexperten und Gewinnspielen sorgte für Aufmerksamkeit, Interaktionen und den gewünschten Dialog. Fachlich wurde die Kampagne vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) begleitet. Insgesamt haben mehr als 30 Partner, auch außerhalb der Agrarbranche, die Kampagne crossmedial unterstützt. Eine finanzielle Unterstützung erhält die Kampagne von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Mit Erfolg, denn unter dem Hashtag #agrarFAIRkehr wurden 2020 allein auf Facebook und YouTube innerhalb von vier Monaten mehr als 2,2 Millionen Kontakte erreicht und nahezu 100.000 Reaktionen ausgelöst.

Thema Verkehrssicherheit trifft den Nerv
„Unsere Social Media Kampagne 2020 hat gezeigt, dass das Thema Verkehrssicherheit in der Landwirtschaft als auch in der breiten Bevölkerung den Nerv trifft. Das beweisen die zahlreichen Interaktionen, unsere deutlich gestiegene Engagement-Rate* der BLU-Fanpage auf durchschnittlich 2,9 % und nicht zuletzt die vielen, zum Teil sehr emotionalen, Kommentare. Das Bedürfnis nach Austausch ist auf beiden Seiten groß. Dazu konnten wir mit unserer Social Media Kampagne aktiv beitragen“, sagt Dr. Hartmut Matthes.

So geht`s weiter
Die Kritiken und Erwartungen der anderen Verkehrsteilnehmer greift der BLU bereits in seiner nächsten Kampagne „Profis mit Rücksicht“ auf. Sie richtet sich ab März/April an die Fahrer in Lohnunternehmen und Landwirtschaft und wirbt für ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr.
Die gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne „Miteinander reden – sicher ankommen!“ von BLU, BMR und DBV wird in diesem Jahr unter der Federführung des BMR fortgesetzt.

*Die Engagement-Rate gibt an, wie viele Reaktionen (Comments, Likes, Shares) eine Fanpage im Durchschnitt pro Fan im Monat erhält.

Weitere Informationen zur Verkehrssicherheitskampagne 2020 finden Sie unter https://www.lohnunternehmen.de/aktuelles/agrarfairkehr/ und auf facebook (@BundesverbandLohnunternehmen) unter #agrarFAIRkehr

Bildzeile unten:
Die Verkehrssicherheitskampagne „Miteinander reden – sicher ankommen!“ richtet sich neben Landwirten, Lohnunternehmern und ihren Fahrern ganz besonders an alle nicht landwirtschaftlichen Verkehrsteilnehmer und sucht den Dialog.

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Wir laden Sie herzlich dazu ein, bei unseren virtuellen Infoveranstaltungen im Februar 2020 teilzunehmen und mit unseren Fachreferenten ins Gespräch zu kommen. In den Veranstaltungen werden aktuelle rechtliche, betriebswirtschaftliche und sonstige Themen besprochen.  
Diese informativen Veranstaltungen werden über „Zoom“ stattfinden. Sie bekommen von uns per E-Mail den Zugangslink, mit dem Sie dann an der jeweiligen Veranstaltung teilnehmen können. 
 
Sie haben bisher noch keine Erfahrung mit dem Programm Zoom gemacht? Kein Problem! Wir senden Ihnen mit dem Einladungslink auch eine „Schritt-für-Schritt Anleitung“ für Zoom. Außerdem wird es während den Veranstaltungen einen technischen Support geben, der telefonisch erreichbar ist und Ihnen bei technischen Fragen gerne zur Seite steht. 
 
Sie möchten außer an der Veranstaltung „Ihres“ Landesverbandes/ Landesgruppe auch noch an anderen Veranstaltungen teilnehmen? Auch kein Problem! Melden Sie sich hierzu einfach in der Geschäftsstelle, wir schicken Ihnen dann gerne einen weiteren Zugangslink per Mail.
 
In jedem Fall ist es notwendig, dass wir Ihre aktuelle E-Mail-Adresse haben. Wenn Sie regelmäßig unseren Newsletter empfangen, können Sie sich sicher sein, dass wir Ihre E-Mail-Adresse richtig abgespeichert haben. Zum Aktualisieren der E-Mail-Adresse steht Ihnen jederzeit der Mitgliederbereich der BLU Homepage zur Verfügung oder Sie melden sich einfach in der Geschäftsstelle.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und viele schöne Veranstaltungen.

Eine ausführliche Anleitung zur Teilnahme an einem Zoom Meeting haben wir Ihnen im internen Mitgliederbereich unseres Download Centers zur Vergfügung gestellt.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Schaubild verändert nach www.mk.niedersachsen.de / Stand: 29.09.2020

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 21.09.2021 - 11:17:58 liebe Mitglieder,

die Corona-Krise führt zu erheblichen gesetzgeberischen Ausnahmen auch für die deutsche Wirtschaft, über die wir bereits mehrfach und detailliert berichtet haben. Im Anschluss und unter Fortführung an diese bereits erfolgten Mitteilungen beschreiben wir nachfolgend weitere aktuelle Ausnahmen, die für Lohnunternehmer in ihrem betrieblichen Alltag von Interesse sind oder sein können:

Stand der nachfolgenden Informationen: 20.04.2020, 8:00 Uhr.


A.    Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz:

Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat am 09.04.2020 eine bundesweit geltende Verordnung zum Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erlassen, die Ausnahmen von der bisherigen Rechtslage zulassen.
Diese Verordnung ist am 10.04.2020 in Kraft getreten und tritt am 31.07.2020 wieder außer Kraft (sofern sie nicht verlängert wird).

Wesentliche Inhalte:

Anmerkung:
Der ganz große Wurf ist das sicher nicht, zumal Lohnunternehmern bereits die Möglichkeit offensteht, sich als Saison- und Kampagnebetriebe (s. o.) anerkennen zu lassen und so für ihre zeitlichen Arbeitsspitzen Ausnahmen von zwölf Stunden Arbeitszeit pro Tag und Arbeitnehmer zu erlangen.
Dennoch bieten die Ausnahmen die Möglichkeit, Arbeitnehmer an fünf Tagen pro Woche jeweils zwölf Stunden arbeiten zu lassen und die Ruhezeiten zu verkürzen. Durch eine Kombination mit der Beschäftigung von Aushilfen sowie derzeit möglichen vereinfachten Arbeitnehmerüberlassungen (siehe dazu unten Buchstabe E. Arbeitnehmerüberlassung ohne Erlaubnispflicht) können sich so durchaus erheblich verbesserte Optionen für einige Lohnunternehmer ergeben.

B.    KfW-Schnellkredit:

Die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines KfW-Schnellkredits ist neu geschaffen worden. Für diesen neuen Schnellkredit gilt: Weitere wichtige Vorgaben zu Laufzeit, Zinsbindung, Zinssatz, Bereitstellung und Tilgung sowie zu Ausschlüssen entnehmen Sie bitte Anlage 1 zu dieser Mitteilung.

C.    Einheitliche Arbeitsschutzstandards:

Die Bundesregierung hat am 16.04.2020 einheitliche Arbeitsschutzstandards zur Bekämpfung des Corona-Virus entwickelt, die Sie bitte Anlage 2 zu dieser Mitteilung entnehmen.

Die Umsetzung dieser Standards wird für deutsche Unternehmen empfohlen. Auch das Bundesarbeitsministerium (BMAS) weist darauf hin, dass die bisherigen Arbeitsschutzstandards in Unternehmen unter Zuhilfenahme der von der Bundesregierung entwickelten neuen Arbeitsschutzstandards entsprechend angepasst werden sollten.
Der Beraterkreis der Bundesregierung wird sich regelmäßig zu den neu entwickelten Maßnahmen austauschen und diese in Abhängigkeit von der Sachlage gegebenenfalls verändern. Der Beraterkreis wird sich hierzu erstmalig am 22.04.2020 austauschen.

Anmerkung:
Natürlich betreffen nicht alle Vorgaben der neu entwickelten Arbeitsschutzstandards Lohnunternehmen bzw. sind auf den betrieblichen Alltag in Lohnunternehmen anwendbar.
Dennoch sollten diese soweit wie möglich umgesetzt und im Unternehmen auch dokumentiert werden.
Dies kann im Fall einer drohenden Quarantäne-Anordnung aufgrund einer Corona-Erkrankung eines Arbeitnehmers hilfreich sein, damit nicht alle Arbeitnehmer der Quarantäneanordnung unterfallen. Kann dann nämlich belegt werden, dass einzelne Mitarbeiter oder Gruppen von Mitarbeitern ausreichende Schutzmaßnahmen konsequent beachtet und durchgeführt haben, so besteht durchaus die Chance – gerade im Hinblick auf den Umstand, dass landwirtschaftliche Lohnunternehmen zur Landwirtschaft gezählt werden und damit auch als systemrelevant gelten – dass im besten Fall nur der erkrankte Arbeitnehmer „in Quarantäne geschickt wird“ bzw. dies nur für einen kleinen Teil der Belegschaft angeordnet wird.

D.    Keine telefonische Krankschreibung mehr möglich ab sofort:

Die seit Mitte / Ende März 2020 für Arbeitnehmer bestehende Möglichkeit, sich bei leichten Atemwegserkrankungen für bis zu 14 Tage telefonisch krankschreiben lassen zu können, ohne eine Arztpraxis zu besuchen, endet zum heutigen Tag (= 20.04.2020).
Ursprünglich war diese Regelung bis zum 23.06.2020 befristet. Nunmehr endet diese Ausnahmeregelung aber vorzeitig.

Anmerkung: Gegen die vorzeitige Aufhebung dieser Ausnahmeregelung wird seitens der Ärzteschaft aktuell erhebliche Kritik geäußert. Daher bitte die weitere Entwicklung beobachten bzw. regelmäßig die BLU-Medien sichten.

E.    Arbeitnehmerüberlassung ohne Erlaubnispflicht:

Arbeitnehmerüberlassungen zwischen Unternehmen bedürfen in Deutschland grundsätzlich einer Erlaubnis der zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.

Dies gilt nicht für eine gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung nach § 1 Absatz 3 Nummer 2a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), sofern der Arbeitnehmer nicht zum Zweck der Überlassung angestellt worden ist. Dennoch macht das Merkmal „gelegentlich“ in der Praxis häufig Schwierigkeiten und führt zu einer eher defensiven Inanspruchnahme dieser erlaubnisfreien Möglichkeit.
Nun hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) zur Klarstellung des Merkmals „gelegentlich“ in der Corona-Krise eine Auslegungshilfe herausgegeben, wonach dieses Merkmal einer erlaubnisfreien, gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung nicht entgegensteht, wenn Das BMAS stellt aber ausdrücklich klar, dass die Überlassung von Arbeitnehmern an Unternehmen des Baugewerbes generell nicht erlaubt ist.

Anmerkung:
Die gelegentliche Überlassung von Arbeitnehmern unter Lohnunternehmen ist damit unter Beachtung der drei genannten Voraussetzungen eine gute Möglichkeit, betriebliche Arbeitsspitzen abzufedern bzw. Kurzarbeit, Kündigungen o. ä. bei Auftragsmangel zu verhindern.
So könnte z. B. ein Lohnunternehmer, der im kommunalen Sektor tätig ist und aktuell in diesem Bereich unter Auftragsmangel leidet, an einen anderen Lohnunternehmer, der im Bereich Landwirtschaft tätig ist, einige „seiner“ Arbeitnehmer verleihen.
Dies ist von Vorteil für beide Seiten: Der verleihende Lohnunternehmer vermeidet Kurzarbeit und / oder mögliche Kündigungen, da er die Personalkosten vom entleihenden Lohnunternehmer zumindest ersetzt bekommt. Der entleihende Lohnunternehmer kann seiner saisonalen Spitzenbelastung begegnen und erhält sogar Fachpersonal bzw. mit Lohnunternehmertätigkeiten und im Umgang mit Maschinen vertraute Arbeitnehmer.

Doch aufgepasst: Die gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung muss ohne Gewinnerzielungsabsicht erfolgen. Das heißt, dass der Verleiher nur seine tatsächlichen Personalkosten (= Bruttolohn x 1,22 = tatsächliche Kostenbelastung) zuzüglich einer einmaligen Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 5% auf die Rechnungssumme gegenüber dem Entleiher in Rechnung stellen darf!

F.    Steuerfreie Zuwendungen an Mitarbeiter:

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat am 09.04.2020 ein Schreiben zur Abmilderung der Belastungen der Arbeitnehmer durch die Corona-Krise veröffentlicht, wonach Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern im Zeitraum vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2020 nach § 3 Nummer 11 Einkommenssteuergesetz (EStG) steuerfreie Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag in Höhe von insgesamt 1.500 € gewähren können.
Die Gewährung kann in Form von Zuschüssen und / oder Sachbezügen erfolgen. Voraussetzung ist, dass die zusätzliche Gewährung zum ohnehin geschuldeten Arbeitsentgelt erfolgt.

Anmerkung:
Sofern Kurzarbeit erfolgt, gelten wichtige Sonderregelungen betreffs dieser Ausnahme.
In diesem Fall oder auch, wenn Sie diese Ausnahmemöglichkeit allgemein in Anspruch nehmen wollen, nehmen Sie bitte stets zuvor zwingend Kontakt mit Ihrem Steuerberater und / oder Lohnbüro auf!

Pirko Renftel]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Für Lohnunternehmen sind insbesondere die Sperrfristen für Wirtschaftsdünger von Bedeutung:

Gülle
Auf Ackerland beginnt die Sperrfrist nach der Ernte der letzten Hauptfrucht und dauert generell bis einschließlich 31. Januar. Im Herbst sind Ausnahmen in Zwischenfrüchten und Winterraps sowie Wintergerste möglich, wenn diese Düngebedarf haben. Eine Verschiebung der Sperrfrist auf Ackerland ist nicht möglich.

Die Sperrfrist für Grünland (auch Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau) beginnt am 1. November und dauert ebenfalls bis einschließlich 31. Januar. In nitratbelasteten Gebieten kann der Beginn der Sperrfrist durch die Landesregierung vorverlegt werden.

Festmist
Festmist von Huf- und Klauentieren sowie Kompost dürfen zwischen dem 1. Dezember und 15. Januar weder auf Acker- noch auf Grünland aufgebracht werden. In nitratbelasteten Gebieten ist die Sperrfrist vom 1. November bis 31. Januar erweitert.

Verschieben der Sperrfrist
Verschiedene Bundesländer erlauben ein Verschieben der Sperrfrist um zwei oder um vier Wochen nach vorn. Das bedeutet, dass ein vorgezogener Beginn im Frühjahr mit einem vorgezogenen Ende im Herbst einhergeht.  

Aufnahmefähigkeit des Bodens
Auch außerhalb der Sperrfristen ist zu beachten: Auf überschwemmten, wassergesättigten, schneebedeckten oder gefrorenen Böden ist das Aufbringen von stickstoff- oder phosphathaltigen Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln verboten.

Diesbezüglich haben sich gegenüber früheren Regelungen weitere Verschärfungen ergeben: Weitere Informationen finden Sie auf den Websites der Landwirtschaftskammern und -ämter.
Bitte handeln Sie im eigenen Interesse nach den Vorgaben der aktuellen Düngegesetzgebung, denn es kommt immer wieder zu Anzeigen von Anwohnern und Erholungssuchenden, die sich mittlerweile in der Rechtslage gut auskennen. 

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Hessen Landesverband Schleswig-Holstein Landesgruppe Bayern Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland Landesverband Nordrhein-Westfalen Landesgruppe Niedersachsen Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Unsere Stammtischtreffen in Alsfeld und unser LU-Frauentag im Sommer konnten nicht mehr stattfinden.
Nach einiger Zeit und der Erkenntnis, dass es doch nicht weiter geht wie vor Corona, überlegten wir, was können wir tun?
Wie können wir uns wieder hören und vor allem wiedersehen?
 
Kurzerhand wurden unsere Rechner, Laptops, I-Pads oder Handys geladen oder aufgerüstet und los ging es.
 
Der 1. digitale hessische LU-Frauenstammtisch wurde ins Leben gerufen.
 
Am 08. Dezember um 20 Uhr trafen sich 8 hessische LU-Frauen zum 1. Zoom-Meeting.
Viel Gesprächsstoff gab es ja. Betrieb, Ernte, Corona, Lockdown, Kinder und Enkel…. Alles war dabei. Und es tat so gut.
Zu Zeiten wo keine Treffen, kein persönlicher Kontakt oder kein Gesellschaftsleben stattfindet, ist so ein Onlinetreffen eine sehr gute Sache, wie wir finden.

Und wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen im Februar 2021.

Birgit Lempp]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Winterdienst heißt Arbeiten unter Zeitdruck und widrigen Witterungsumständen, im Schichtbetrieb und teils rund um die Uhr. Höchste Konzentration ist ein Muss, die physischen und psychischen Belastungen sind hoch. Eine sorgfältige Gefährdungsbeurteilung hilft Arbeitgebern, Risiken zu erkennen, die notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen und die geeigneten Mitarbeiter sowie die erforderlichen Geräte und Fahrzeuge auszuwählen, damit der Winterdienst reibungslos läuft.
Sturzunfälle durch Ausrutschen stehen beim Winterdienst an der Spitze der Unfallstatistik.
Deshalb ist es wichtig, dass bereits auf dem Betriebsgelände Wege und Flächen sauber geräumt, gestreut und gut ausgeleuchtet sind.

Passend gekleidet
Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss vor Witterungs- und anderen gesundheitsschädigenden Einflüssen, wie zum Beispiel Lärm oder umherfliegende Steinchen, schützen und die Sichtbarkeit erhöhen. Idealerweise ist sie robust, bequem und atmungsaktiv, damit sie von den Mitarbeitern gut angenommen wird. Zur PSA gehören – je nach Arbeitseinsatz – der Witterung angepasstes Sicherheitsschuhwerk mit rutschfesten Sohlen und gegebenenfalls mit Krallen, warme Wetterschutzkleidung, gut erkennbare Warnkleidung der passenden Warnklasse drei gemäß DIN EN ISO 20471.
Wichtig sind außerdem Thermoarbeitshandschuhe, die Schutz vor Nässe, Kälte, mechanischen Belastungen und chemischen Einflüssen bieten. Sie sind erkennbar am Schneeflocken- sowie am Hammerpiktogramm. Die Schutzbrille komplettiert die Ausrüstung. Nasse Kleidung und Schuhe werden am besten an einem warmen, luftigen Ort getrocknet. Stiefeltrockner verhindern, dass sich Feuchtigkeit im Inneren festsetzt.

Fahrzeug-Check
Fahrzeuge und Geräte stehen im Winter am besten in Hallen oder zumindest unter Dach.
Achten Sie auf rutschsichere, schnee- und eisfreie Fahrzeugaufstiege, Ladeflächen und Kontrollplattformen an Streuautomaten.
Selbstverständlich muss der Fahrer in das Räum- und Streufahrzeug eingewiesen und damit vertraut sein, bevor er sich zum ersten Einsatz bei Schnee und Eis ans Steuer setzt. Das Fahrzeug selbst braucht die passende Winterbereifung, die eine ausreichende Profiltiefe aufweist, und gegebenenfalls Schneeketten. Saubere Scheiben und Spiegel, eine funktionierende Scheibenwischanlage sowie eine saubere und funktionierende Beleuchtungsanlage sind entscheidend dafür, ob der Fahrer des Räumfahrzeugs Hindernisse rechtzeitig erkennt oder nicht. Je nach Einsatzzweck des Fahrzeugs kann sogar Rundumbeleuchtung erforderlich sein. Wird die Standheizung rechtzeitig vor Fahrtantritt eingeschaltet, beschlagen die Scheiben von innen nicht. Für Ordnung sorgen Auffällige Warntafeln und Konturmarkierungen helfen anderen Verkehrsteilnehmern, Räumfahrzeuge rechtzeitig zu erkennen. Entfernen Sie vor Fahrtantritt Schnee vom Fahrzeugdach, vergewissern Sie sich, ob ein Eiskratzer im Fahrzeug ist und ob alle Anbaugeräte sicher befestigt sind. Wichtig sind außerdem ein gut gefüllter Treibstofftank und ein aufgeräumter Innenraum. Ordnung im Fahrzeug sorgt dafür, dass die Lüftung frei ist und dass beim Fahren oder Bremsen keine losen Gegenstände unter das Bremspedal rollen oder durch das Fahrzeug fliegen.

Weitere Informationen
Unter www.svlfg.de/mediensenter kann die Broschüre „Winterdienst“ (Nr. B33) mit weiteren
Informationen kostenlos heruntergeladen werden.

Petra Stemmler-Richter
Sozialversicherung für
Landwirtschaft, Forsten
und Gartenbau
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Viele Unternehmen appellieren daher beim Versenden von E-Mails an das Gewissen der Empfänger: „Think before you print“ oder "Erst denken, dann drucken".

Die Mitgliederumfrage 2020 zeigte einen deutlichen Trend. Immer mehr Lohnunternehmer möchten per Mail, Newsletter, App oder Homepage informiert werden. Aus diesem Grund
stellen wir in der Geschäftsstelle unsere Kommunikation allmählich um.

Die Informationsweitergabe per Rundbrief oder Fax wird sich zukünftig sukzessiv verringern. Diese Medien passen immer weniger in unsere Arbeitsabläufe und den umfassenden Informationsbedarf unserer Mitglieder. Bitte überprüfen Sie daher Ihre Mailaccounts. Oftmals
erhalten wir bei dem Versand einer E-Mail den Hinweis, dass Ihre Postfächer voll sind und Sie daher keine Mail mehr empfangen können – also fleißig löschen.

Vorteil der E-Mail Weiterhin auf dem Postweg erhalten Sie die Rechnung zur Mitgliedschaft und ausgewählte Einladungen zu Veranstaltungen. Wir möchten Ihnen auch die Nutzung unserer App ans Herz legen. Sie bekommen bei dringenden Informationen automatisch eine Push-Nachricht auf Ihr Smartphone. Achten Sie hierbei auf die Einstellungen in der App. Ist die Push-Benachrichtigung deaktiviert, dann erhalten Sie auch keine Nachricht. Wichtige Informationen gehen Ihnen damit verloren. Ansonsten funktioniert eine Push-Nachricht im Grunde wie ein Fax. Nur eben digital.

Jennifer Nickel
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die bayerische Staatsregierung hat bereits im Vorjahr für selbstfahrende Arbeitsmaschinen (SAM) mit einer Breite von 3,01 bis 3,50 m die aktuell gültigen Anwendungshinweise vorgestellt (siehe auch LU aktuell 3 / 2020).  An den Anwendungshinweisen hat sich zwischenzeitlich nichts geändert! Nach wie vor sind die Erlaubnisse nach §29 StVO mit der Auflage zu versehen, dass bei allen Fahrten die Kenntlichmachung der SAM mit dem Bayernpaket und ein land- oder forstwirtschaftliches Begleitfahrzeug (BF-lof) erforderlich sind. Auf das Begleitfahrzeug kann aber bei günstigen Verkehrsbedingungen verzichtet werden, wenn zum Beispiel eine der nachfolgenden Bedingungen zutrifft: Aktueller Stand
Bauernverband (BBV), Maschinenringe (KBM) und Lohnunternehmerverband stehen in Kontakt mit der bayerischen Staatsregierung und fordern praxisgerechte Regelungen überbreiter Landmaschinen im öffentlichen Straßenverkehr ein.

Deshalb wurde seitens der Praktiker vorgeschlagen, auf ein BF-lof verzichten zu können, wenn mit den überbreiten SAM nur kurze Streckenabschnitte befahren werden und zusätzlich in risikobehafteten Verkehrsbereichen die Fahrgeschwindigkeit deutlich reduziert wird (max. 20 km/h).

Darüber hinaus gibt es für angebaute bzw. angehängte Arbeitsmaschinen (3,01 – 3,50m) noch keine konkreten Informationen bzw. rechtlichen Zugeständnisse zu einem Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren. Bisher war es üblich, Schlepper mit angebautem bzw. angehängtem Gerät vorzuführen.

Ohne die entsprechenden Anwendungshinweise (siehe SAM) können die Maschinen weder Genehmigung noch Erlaubnis erlangen.  Entsprechend ist damit zu rechnen, dass überbreite Anbaugeräte oder angehängte Geräte nicht einmal mit einem BF-lof auf die Straße dürfen, sondern zwingend durch ein Polizei- bzw. Spezialfahrzeug (BF 3) zu begleiten sind.

Lohnunternehmen sollten Investitionsvorhaben für entsprechende angebaute oder angehängte Maschinen (ab 3,01 m) so lange zurückstellen, bis weitere Informationen in der Problematik für Bayern vorliegen.  

Die neuen Gutachten werden für das Bundesland Bayern wichtige Erkenntnisse für den Betrieb von lof-Maschinen auf öffentlichen Straßen hervorbringen.

Dr. Wesenberg
]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Rumänisch und Deutsch verfügbar. Sowohl Arbeitgeber als auch Mitarbeiter profitieren
von den vorgestellten Schutzmaßnahmen.

Die Filme sind online auf dem YouTube-Kanal der SVLFG veröffentlicht unter dem Link:
www.svlfg.de/youtube-digital

Unter der Rubrik „Playlists“ sind Verzeichnisse mit folgenden Titeln zu finden, die Filme
jeweils in den vier Sprachen beinhalten: Wissenswertes rund um die Arbeitssicherheit, Saisonarbeit, Sonnenschutz oder Hygiene
entdecken Interessierte ebenfalls auf der Internetseite www.svlfg.de. Hier sind Maßnahmen
und Tipps aufgeführt, mit denen die Arbeit noch sicherer gestaltet werden kann.

SVLFG]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Wer Ersthelfer in einem Betrieb werden möchte, muss auch während der Corona-Pandemie einige Kursinhalte vor Ort erlernen, zum Beispiel zur Herz-Lungen-Wiederbelebung, zur Seitenlage und zum Anlegen eines Druckverbandes. Welche Kurse von der LBG anerkannt werden und für welche sie die Kursgebühren übernimmt, stehen in der Liste der ermächtigten Ausbildungsstellen im Internet unter www.bg-qseh.de.

Mit Hygienekonzepten, zusätzlichen Übungspuppen und verringerter Teilnehmerzahl haben sich die Ausbildungsstellen auf die veränderte Situation durch die Corona-Pandemie eingestellt und bieten Kurse auch weiterhin vor Ort an. Sollten Kurse dennoch abgesagt werden, liegt dies an den spezifischen Vorschriften der Länder, Landkreise oder Kommunen. Handlungshilfen zur Ersten Hilfe während der Corona-Pandemie stellt die SVLFG im Internet bereit unter www.svlfg.de/erste-hilfe.

SVLFG]]> 21.09.2021 - 11:17:58 .
Nach dem erfolgreichen BLU Empfang Ende letzten Jahres und den Online-Regionalversammlungen der letzten Wochen, werden wir in diesem Jahr die LU-Fachtagung ebenfalls online durchführen. Wie in den Jahren zuvor werden wir allerdings nicht 3 regionale Fachtagungen ausrichten, sondern eine bundesweite Veranstaltung durchführen.
Die Teilnahme ist für Sie kostenlos.

Termin: 18.03.2021

Uhrzeit: 17.00 – 19.00 Uhr

Es erwarten Sie wieder spannende Themen: Die Übertragung erfolgt über das Medium Zoom. Eine Einladung mit den entsprechenden Details und einer Anleitung für Zoom wird Ihnen zeitnah per E-Mail zugesendet. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Jennifer Nickel]]> 21.09.2021 - 11:17:58Lust auf Führung
Dagmar Säger
20. - 21.10.2021
Berufliches Weiterkommen ist häufig damit verbunden, eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Nicht selten steht man dann vor der Frage, ob man dafür geeignet ist, ob man sich das zutraut oder es sich zumuten möchte. Oder man nimmt es leicht und stellt dann später fest, dass man eigentlich gar nicht glücklich geworden ist mit dieser neuen Aufgabe.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Ausschreibung nach VOB 2019

Dipl.-Ing. Udo Quentin VDI
09.11.2021
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vorhat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt. Der kleinste Fehler führt zum Ausschluss meines Angebotes. Welche Möglichkeiten und Rechte habe ich?
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand

Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
01.12.2021
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiterführung kann man lernen!
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe/-aufspaltung/-veräußerung

Dipl.-Betrw. Volkmar W. Brettmeier
02.12.2021
In diesem Seminar möchte der Dozent den Teilnehmern einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sachverhalte geben. Er wird die verschiedenen Rechtsformen vorstellen und diese sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht vorstellen. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe sowie der Betriebsveräußerung besprochen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung GüKG
Wolfgang Steinebrunner
10.01. - 14.01.2022
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Das gilt sowohl national als auch international. Es wird prognostiziert, dass sich der Straßentransport in Europa nahezu verdoppeln wird. Auf Deutschland bezogen könnte es eine Steigerung von ca. 30 % - 50 % ausmachen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Ihr habt einige kurze Erklärvideos aufgenommen, worum geht’s?
Sebastian Persinski:
Wir haben einige Videos zu den Themen gedreht, zu denen wir in der Rechtsabteilung oft gefragt werden. Mit den Videos möchten wir einen ersten Einblick in die Themen geben.

Pirko Renftel:
Die Videos sind kurz und prägnant gehalten. Die wichtigsten Fakten zu den jeweiligen Themen werden zusammengefasst. Als kurzer Einstieg, als Überblick oder Gedankenstütze sind sie bestens geeignet.

Welche Themen werden konkret behandelt?
Sebastian Persinski:
Die ersten Videos drehen sich um Themen aus dem Bereich Straßenverkehr. Es geht um Führerschein, das EG-Kontrollgerät (Fahrerkartenpflicht), das Kraftfahrzeugsteuergesetz, die Güterkraftverkehrslizenz und auch um die Maut.

Pirko Renftel:
Es gibt natürlich noch viel mehr Themen, die wir noch drehen wollen und die in Planung sind. Zum Beispiel wird es auch ein Video zum Thema Scheinselbstständigkeit geben, eine weitere Thematik, zu der wir immer wieder gefragt werden und bei der es viele Dinge zu beachten gibt. Wobei ich noch
einmal darauf hinweise, dass gerne jederzeit bei uns in der Geschäftsstelle angerufen werden kann. Dieser Service sollte von jedem Mitglied genutzt werden. Persönlich lässt sich vieles oft deutlich besser, detaillierter und bezogen auf den konkreten Einzelfall klären. Die Videos dienen demgegenüber nur als kurzer Einblick in die Problematik.

Für wen sind denn dann die Videos am besten geeignet?
Pirko Renftel:
Grundsätzlich für alle. Die Videos sind gut geeignet, um sich nochmal einige Punkte ins Gedächtnis zu rufen und sich zu erinnern. Entweder nutzt man sie, um sich vorab einen kurzen Überblick zu verschaffen oder um sich im Nachgang einer Rechtsberatung nochmal die wichtigsten Punkte in Erinnerung zu rufen. So werden später keine Fakten vertauscht.

Sebastian Persinski:
Die umfassende Verbandsleistung vor allem im Bereich der Rechtsberatung können durch die Videos verdeutlicht werden. Sie sollen nicht nur Werbezwecken dienen, sondern die Mitglieder ermutigen, die Verbandsleistungen in Anspruch zu nehmen. Je öfter das passiert, desto mehr haben
die Mitglieder vom Verband. Um unsere Lohnunternehmer auch zu Zeiten der Corona-Beschränkungen zu erreichen, sind Onlinemedien bestens geeignet. Zukünftig wird es dann auch noch Videos aus anderen Abteilungen des Verbandes geben, zum Beispiel aus dem Bereich Ausbildung.

Wir dürfen also gespannt sein auf mehr?
Sebastian Persinski:
Definitiv. Zunächst wird es jeden Monat ein neues Video geben. Sobald wir noch mehr produziert haben gegebenenfalls häufiger. Das wird sich zeigen. Aber Sie können auf jeden Fall gespannt sein, was in den nächsten Monaten noch kommen wird.

Die Videos können Sie sich hier ansehen:
https://www.lohnunternehmen.de/leistungen/rechtsberatung/

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
die Ampere AG ist seit 2020 förderndes Mitglied in unserem Verband. Sie betreut die von Ihr begründete Energie-Einkaufsgemeinschaft für den Lohnunternehmer im BLU. Als 360°-Energiedienstleister übernimmt Ampere für teilnehmende Mitgliedsbetriebe das Energiemanagement. Damit sind mühsame Preisvergleiche, Unsicherheit beim Wechselprozess und verpasste Kündigungsfristen Vergangenheit und Sie gewinnen neben günstigen Energiepreisen auch Zeit für Ihr Tagesgeschäft. Obwohl der Service erst seit dem Jahresende besteht, nutzen bereits rund 100 Mitglieder des Verbands das Angebot. Sie sparen so im Durchschnitt 600 Euro beim Gas- und fast 500 Euro beim Strombezug.

Zur Verbesserung der Services setzt Ampere ab sofort drei exklusive Energieberater für unseren Verband ein. So kann die Ampere AG noch genauer auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen individuelle Angebote erstellen, die genau auf die Belange von Unternehmen im Agrarbereich abgestimmt sind.

In den letzten Wochen gab es seitens unserer Mitglieder wiederholt Fragen nach der „Rechtmäßigkeit“ dieser Aktion. Zusammen mit der Ampere AG wurde vereinbart, dass ab sofort Herr Victor Stahl für die Vor-Ort-Berater der Ampere AG bundesweit Termine mit Ihnen vereinbaren wird. Die telefonische Energieberatung erfolgt über Herrn Alexander Schmeil und Herrn Patrik Avemann. Lassen auch Sie sich kostenfrei und unverbindlich telefonisch oder Vor-Ort von den Mitgliedsberatern über Ihre Einsparpotenziale informieren.

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Eine Maßnahme ist die Absage von Präsenzveranstaltungen, dazu zählen auch die Ausbildungs- und Jobmessen. Um dennoch Schüler*innen und deren Eltern über die abwechslungsreiche Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice (FAS) zu informieren, veranstaltet der BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V. erstmalig einen bundesweiten Lehrstellen-Call. Vom 02. – 04. März 2021 können sich Interessierte direkt beim Verband über die Ausbildung zur FAS informieren. Unsere Ausbildungsbeauftragte Sonja Kreuzer steht Ihnen jeweils von 9 – 16 Uhr telefonisch und per Mail mit Rat und Tat zur Seite (kreuzer@lu-verband.de oder 05031 51945-18).

Fragen wie: wo geht die berufliche Reise nach den Sommerferien hin, welche Voraussetzungen muss der potenzielle Azubi erfüllen, wie hoch ist die Vergütung und wo finde ich einen passenden Lehrbetrieb, sind nur einige der Bereiche, die gerne von uns beantwortet werden.

Machen Sie mit und unterstützen unsere Aktion. Liken, teilen und kommentieren Sie die Postings auf den Social-Media-Kanälen des BLU.

@BundesverbandLohnunternehmen

@blu_verband]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Hierzu ist festzustellen, dass der Lohnunternehmer sich mittels einer schriftlichen Haftungsübernahmeerklärung seines Kunden von der zivilrechtlichen Haftung, z. B. für Abzüge von der Flächenprämie durch CC-Verstöße, freistellen lassen kann. Dennoch sollte der (fachkundige) Lohnunternehmer stets diese Ansinnen von Kunden deutlich widersprechen und keinesfalls den (rechtswidrigen) Auftrag durchführen, da ihn die vollen öffentlich-rechtlichen Folgen seiner Handlung treffen: Dabei ist das zu erwartende Bußgeld noch das kleinste Problem.
Der Lohnunternehmer wird vielmehr bei den prüfenden Behörden aktenkundig und im Fall weiterer Verstöße kann es ganz schnell dazu kommen, dass er als Unternehmer als unzuverlässig eingestuft wird. Dies hat die Untersagung zur Führung eines Unternehmens insgesamt zur Folge. Mit anderen Worten: Der Lohnunternehmer darf nicht mehr als Unternehmer tätig sein und muss sein Unternehmen komplett aufgeben bzw. einstellen.
Zudem können dem Lohnunternehmer auch selbst – sofern er auch noch einen landwirtschaftlichen Betrieb hat – die Flächenprämie wegen Verstoßes gegen die CC-Auflagen gekürzt oder ganz gestrichen werden, was auch tatsächlich bereits in einigen Fällen passiert ist.
Insgesamt ein sehr hoher Preis für eine kleine „Gefälligkeit“ zugunsten des Kunden!
 
Das heißt im Ergebnis also: Finger weg (und auf keinen Fall den rechtswidrigen Auftrag durchführen)!

Pirko Renftel, 22.02.2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Auch in der Geschäftsstelle haben wir seit letztem Jahr viel Neues dazugelernt und haben langsam einen guten Ein- und Überblick über die gängigsten Online-Meeting Tools bekommen. Einige Erfahrungen möchten wir mit Ihnen teilen. Dabei soll aber gesagt sein, dass es neben der folgenden Auflistung noch mehr Methoden und Anbieter gibt, um digital zu kommunizieren. Alle Anbieter hier zu beschreiben würde aber den Rahmen des Formates sprengen. Nichtsdestotrotz wollen wir unser Wissen und unsere Erfahrungen teilen. Vielleicht hilft es dem einen oder der anderen sich im Wirrwarr der Möglichkeiten zurechtzufinden.

Die Basics
Eins haben alle Konferenz- und Meetingtools gemeinsam: sie gewährleisten Videotelefonie für mehr als zwei Personen. Entweder ist es tatsächlich ein Telefonat mit einer oder mehreren Personen oder das virtuelle Treffen hat einen Konferenz- Stil. Hierbei bleibt im Grunde alles wie gewohnt, auch wenn es ein Online Format ist. Während im Telefonat alle miteinander reden, ist es bei Konferenzen so, dass hauptsächlich eine Person spricht und die restlichen „Anwesenden“ zuhören, beispielsweise, wenn es um einen Vortrag oder eine Präsentation geht. Alle Teilnehmer können trotzdem Fragen stellen und sich einbringen, entweder in einem Chat (textlich) oder eben auch, wie gewohnt, mündlich.

Wie komme ich in einen Video-Anruf?
Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder Sie laden zu einem Online Treffen ein, oder Sie werden dazu eingeladen. Werden Sie eingeladen ist es sehr einfach sich dann in das Treffen „einzuwählen“. Handelt es sich um einen Video-Anruf, müssen Sie lediglich das Gespräch annehmen. Handelt es sich um einen Konferenztermin, wird eine Einladung dafür geschickt. In der Einladung befindet sich dann ein Link, der angeklickt werden muss. Wenn der Link angeklickt wird, gelangt man zum Meeting. Wenn Sie ein Online Meeting erstellen möchten, kommt es darauf an, welches Meeting Tool Sie verwenden. Entweder rufen Sie die entsprechenden Personen an (so wie in einem Telefonat), oder Sie legen einen Termin fest, zu dem alle eingeladen werden. Verschicken Sie dann die Einladung, müssen Sie den Link mitschicken, der für das Treffen vom Programm generiert wurde.

Bildschirm teilen
Gibt es während eines Online Meetings etwas zu zeigen (eine Präsentation, Bilder, Texte, etc.) kann jeder Teilnehmer eines Videoanrufs oder einer Videokonferenz bei allen Videokonferenz- Tools seinen eigenen Bildschirm für die restlichen Teilnehmer sichtbar machen (Bildschirm teilen). Dies ist sinnvoll, wenn jemand etwas anhand einer Darstellung erklären möchte.

Mikrofon an-/ausschalten
Um nicht die Geräusche aller Teilnehmer bei einer Konferenz mitzubekommen, können diese stummgeschaltet werden. Dies ist auch in kleinen Runden möglich und sinnvoll, da es sonst zu vielen störenden Nebengeräuschen kommen kann. Jeder Teilnehmer eines Video-Anrufes sollte sein Mikrofon nur anmachen, wenn er auch spricht. Anschließend sollte es wieder ausgemacht werden. In größeren Konferenzen mit vielen Teilnehmern kann es sein, dass Ihr Mikrofon von vornherein ausgeschaltet ist bzw. der Moderator der Veranstaltung Sie stummschalten kann.

Welchen Anbieter soll ich benutzen?
Es gibt viele verschiedene Systeme, die genutzt werden können. Hierbei kommt es darauf an, wen Sie aus welchem Grund anrufen wollen. Geht es um private Videoanrufe oder Absprachen mit den Kollegen, brauchen Sie ein Tool, mit dem Sie anrufen können. Möchten Sie Personen zu einem Vortrag einladen, brauchen Sie ein Konferenztool, mit dem Sie ein Meeting planen und die Teilnehmenden einladen können.

Wir stellen hier die gängigsten Programme einmal vor:

Skype
Skype ist vielen wohl bekannt. Dieses Video Call Programm gibt es schon lange und ist eine bewährte Methode, um Video-Anrufe zu tätigen. Es können bis zu 50 Personen gleichzeitig angerufen werden. Das Programm lässt sich kostenlos auf Handys und PCs installieren. Auf vielen Smartphones ist die App schon vorinstalliert und wer mit Microsoft Outlook arbeitet, besitzt bereits auch ein Konto, um sich bei Skype anzumelden. Auch sonst ist die Anmeldung problemlos möglich. Eine Anmeldung ist hierbei nicht einmal zwangsläufig notwendig.

Ein Anruf kann auch über den Internet- Browser gestartet werden („Skype for Web“). Somit können auch nicht registrierte Personen Skype verwenden. Von Skype aus können auch Mobil- oder Festnetznummern angerufen werden. Für diese Option fallen dann allerdings Gebühren an, meist aber zu einem verhältnismäßig günstigen Preis. Alles in allem ist Skype wohl der altbekannte Allrounder, auf den gerne zurückgegriffen wird. Es ist einfach zu bedienen, kostenlos und mit vielen Funktionen definitiv empfehlenswert.

Microsoft Teams
Teams ist im Microsoft 365 Paket enthalten und wird mittlerweile, insbesondere wegen Corona und der vielerorts eingeführten Homeoffice Regelungen, in vielen Unternehmen gerne verwendet. Das Programm ist mit den anderen Microsoft Office Teilen verknüpft, beispielsweise dem Outlook Kalender, dem OneDrive Ordner oder auch dem OneNote Notizbuch. Somit ist eine komfortable Nutzung der Dateien in allen Programmen möglich.

Das Programm kann auf allen Geräten (PC, Handy, Tablet) kostenlos heruntergeladen werden. Mit einer Mail Adresse kann sich angemeldet werden, um die Funktionen uneingeschränkt nutzen zu können. In Teams können 300 Personen gleichzeitig im Video Anruf anwesend sein. Es können auch Sitzungen geplant und als Link an die Teilnehmer verschickt werden. Somit ist Teams ein 2 in 1 Programm. Sowohl einfache Anrufe (an eine oder mehrere Personen), als auch geplante Meetings können durchgeführt werden. Teams ist ein sehr gutes Werkzeug für die Kommunikation innerhalb von Unternehmen.

Es können nicht nur Video Konferenzen abhalten werden, zusätzlich kann auch mit mehreren Leuten in Gruppen (Teams) gemeinsam an Dokumenten gearbeitet, Aufgaben verteilt und sich teamintern über das Projekt abgestimmt werden. Des Weiteren gibt es eine Chatfunktion, die funktioniert wie die gängigen Messenger Apps. Zusätzlich zu den Grundfunktionen kann man auch noch weitere hilfreiche Werkzeuge hinzufügen, zum Beispiel einen Planer, eine Mindmapfunktion oder Abstimmungswerkzeuge. Vieles ist sehr intuitiv und einfach zu bedienen, auch wenn die Auswahl an Funktionen in dem Programm zunächst für einige erschlagend wirkt. Es geht sehr schnell sich einzuarbeiten und sich mit Teams anzufreunden.

Zoom
Zoom ist, ähnlich wie Teams, eher ein geschäftlich genutztes Instrument. Jedoch ist Zoom, anders als Teams, dafür geeignet Konferenzen im Online Seminar Stil abzuhalten und somit vor allem auch mit externen Personen zu kommunizieren. Die Konferenzen können in sehr großem Rahmen abgehalten werden. Bis zu 1000 Teilnehmern ist es möglich einer Konferenz beizuwohnen. Vorteil hier ist, dass nur der Gastgeber ein Zoom-Konto benötigt. Alle weiteren Teilnehmer werden über einen Link zu der Veranstaltung eingeladen. Über den Link kann sich dann in das Treffen eingewählt werden.

Es gibt mehrere Tarife, von denen nur die Basis Version kostenfrei ist. Jedoch sind die Einschränkungen dann so hoch, dass die kostenfreie Version kaum sinnvoll nutzbar ist. In den kostenpflichtigen Versionen ist dann mehr möglich.

Neben den üblichen Funktionen können bei Zoom noch weitere Funktionen hinzugebucht werden. Beispielsweise ist es dann auch möglich Umfragen zu starten und Abstimmungen stattfinden zu lassen. Es können „Konferenzräume“ eingerichtet werden, in die sich einige
Teilnehmer eines Meetings zurückziehen können, um im kleineren Kreise Dinge zu besprechen. Mit der integrierten Whiteboardfunktion können die Teilnehmer gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Somit lassen sich mit Zoom auch sehr gut Schulungen und online Seminare abhalten.

Cisco Webex
Webex ist in der Funktionalität Zoom sehr ähnlich. Auch dieses Programm eignet sich am besten für große Konferenzen und Online Seminare. Ein Gastgeber kann seine Teilnehmer auch hier über einen Link zu seiner Veranstaltung einladen. Jedoch gibt es auch bei Webex verschiedene Tarife. Der Basis Tarif ist kostenfrei, alle weiteren Tarife sind kostenpflichtig. Auch hier finden sich viele Ähnlichkeiten mit Zoom.

Jitsy Meet
Jitsy ist eine weitere Konferenzsoftware, die aber (anders als alle bisherigen) keinen Download und keine Registrierung benötigt. Das Organisieren und Abhalten der Treffen findet nur über den Browser statt. Man geht auf die Seite von Jitsi, erstellt dort einen Namen und Link für die Veranstaltung und kann darüber die Personen einladen, die an dem Online Meeting teilnehmen sollen. Auch gibt es keine Begrenzung der Teilnehmer oder der Zeit des Meetings. Die Funktionen, wie die Bildschirmübertragung oder das Teilen von Dateien ist ebenfalls möglich. Zudem ist alles kostenlos. Somit ist auch Jitsi ein durchaus empfehlenswertes Instrument zum Abhalten von Online Meetings.

Bei Fragen zu den Online Formaten, können Sie gerne jederzeit bei uns in der Geschäftsstelle anrufen! Wir werden in Kürze auch einige Anleitungen für Sie auf der Homepage bereithalten. Diese können Sie sich dann runterladen und ansehen, um Schritt für Schritt ein Meeting zu erstellen oder an Meetings teilzunehmen.

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
 Chemikalie:  Wird verwendet als:
 Salpetersäure  Ätzmittel, Metallbehandlung
 Wasserstoffperoxid  Desinfektionsmittel, Bleichmittel
 Schwefelsäure #  Abflussreiniger, Batteriesäure
 Nitromethan #  Treibstoff für Modellmotoren
 Ammoniumnitrat # ###  Düngemittel, Kühlkompressen
 Kaliumchlorat
 Kaliumperchlorat
 Natriumchlorat
 Natriumperchlorat
 Bleichmittel, Sauerstofferzeuger
 Hexamin  Brennstofftabletten
 Aceton  Lackentferner, Lösungsmittel
 Kaliumnitrat, Natriumnitrat,
 Kalziumnitrat
 Düngemittel, Nitratpökelsalz
 Kalziumammoniumnitrat  Düngemittel
 Magnesiumnitrathexahydrat  Düngemittel
 Aluminiumpulver###*
 Magnesiumpulver###*
 Farbpulver, Farbpaste
#: Beachten Sie bitte die Konzentrationsgrenzen für die Abgabe an Privat!
*Bei Konzentrationen über 1% und weniger als fünf Bestandteilen in einer Stoffmischung.
**Verordnung erhältlich unter eur-lex.europa.eu; Ausgangsstoffgesetz im Bundesgesetzblatt Nr. 59/2020
###Bei einer Stickstoffkonzentration (N) von 16 Gew.-% oder mehr im Verhältnis zum Ammoniumnitrat
###*Partikelgrösse unter 200μm und mindestens 70% Anteil bei Gemischen

Bundeskriminalamt, Stand: Februar 2021

Verdachtskriterien* (insbesondere für den stationären Handel)
1. Auftreten des Kunden:
► Nervöser Eindruck, unsicheres Auftreten
► Gibt ausweichende Antworten auf Nachfragen
2. Identität des Kunden:
► Kunde ist nicht bereit seine Identität, seinen Wohnsitz oder ggf. Eigenschaft als gewerblicher Verwender oder Wirtschaftsteilnehmer nachzuweisen.
► Kunde ist nicht bereit zur Überprüfung der Identität einen gültigen amtlichen Ausweis vorzulegen bzw. eine Anschrift und Telefonnummer anzugeben.
► Die Bestellung geht von einer unbekannten Firma aus.
3. Geschäftspraktiken:
► Als Lieferanschrift oder Absender der Bestellung ist eine Privatadresse oder ein Postfach angegeben.
► Bestellungen in unregelmäßigen, nicht nach-vollziehbaren Abständen, einer ungewöhnlichen Menge, Kombination oder Konzentration bzw. ohne offensichtlichen Bedarf
► Kunde besteht auf ungewöhnlichen Zahlungsmethoden (z.B. Barzahlungen, Ablehnung von anderen Zahlungsweisen, Anbieten eines überhöhten Preises).
► Bestellungen von Universitäten oder bekannten Firmen zu den üblichen Konditionen sollen an eine Privatperson geliefert werden.
► Ohne erkennbaren Grund veränderte Bestellpraxis oder keine schriftliche Bestellung
4. Liefermethoden:
► Verdächtige Übergabemodalitäten (z.B. Übergabe an Parkplatz oder Bahnhof)
► Liefer- und Beförderungskosten übersteigen Warenwert
5. Verwendung der Erzeugnisse:
► Kunde verweigert konkrete Angaben zur Verwendung.
► Kunde scheint sich über Verwendung nicht im Klaren, mit ihr nicht vertraut, kann sie nicht plausibel begründen.

* Weitere Kriterien siehe Leitlinien der EU (erhältlich unter eur-lex.europa.eu)

Handlungsempfehlungen
► Setzen Sie sich keiner Gefahr aus!
► Verweigern Sie im Zweifelsfall den Verkauf.
► Beachten Sie die gesetzlichen Abgabevorschriften (insbesondere Art. 5 der Verordnung (EU) 2019/1148).
► Zulässige Überwachungskameras in Betrieb halten.
► Informieren Sie unverzüglich die Polizei!

Was ist zu melden?*
► Genaue Angaben zum Ankaufversuch (Ort, Zeit, Chemikalie, Menge, Angaben des Kunden)
► Personalien des Kunden
► Möglichst detaillierte Beschreibung des Kunden (Größe, Körperbau, Frisur, Haarfarbe, scheinbares Alter, Tätowierungen, Piercings, Narben, Brille und / oder andere Unterscheidungsmerkmale)
► Angaben zum Kundenfahrzeug (Kennzeichen / Typ / Farbe)

Bewahren Sie alle Quittungen, personenbezogene Angaben und Aufzeichnungen von Videoüberwachungssystemen sorgfältig auf. Dokumente, die der Kunde angefasst hat, sind aufgrund der Fingerabdrücke und DNA-Spuren aufzubewahren.

Die Meldung hat innerhalb von 24 Stunden zu erfolgen, nachdem die Transaktion als verdächtig eingestuft wurde (auch wenn die Transaktion abgelehnt wurde).

* * Weitere Hinweise zur Abgabe der Meldung siehe Leitlinien der EU (erhältlich unter eur-lex.europa.eu)]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Nordrhein-Westfalen Agroservice & Lohnunternehmerverband e.V. Landesverband Hessen Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland Landesgruppe Niedersachsen Landesverband Schleswig-Holstein Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die Einladung des Jungen Biolands folgten die Junge ISN, Junge DLG der vlf-think und eben der Junge BLU.

Neben einer kurzen Vorstellungsrunde und einem kurzen "Status quo" in der Coronazeit stand eine Vorstellung des Bioland-Verbands auf der Agenda. Präsident Jan Plagge gab einen interessanten und ehrlichen Einblick in seine Verbandsarbeit.

So wurde zum Beispiel über die sieben Bioland-Prinzipien, eine mögliche "Verkonventionierung" der Ansätze sowie die Wichtigkeit eines ökologischen Gleichgewichts diskutiert.

Zum Abschluss dieses interessanten Nachmittags sprachen wir über mögliche Projekte und Ansätze, die über den Austausch hinter den Kulissen hinausgehen könnte.

Torben Dierßen]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Neues Logo
Zum einen haben wir ein Logo entworfen, um dem Ganzen einen Wiedererkennungswert zu geben. Sollte Ihnen dieses Logo über den Weg laufen, wissen Sie ab jetzt, dass es sich um ein vom Verband produziertes Video handelt. Sie können davon ausgehen, dass die Inhalte der Videos insbesondere für unsere Mitglieder interessant sind.

Neues Video
Zum anderen haben wir das nächste Video aus der Reihe „Recht gut erklärt“ veröffentlicht. Im ersten Video ging es um die Führerscheinklasse, die für Lohnbetriebe von Relevanz sind. Diesmal beschäftigen wir uns mit dem EG-Kontrollgerät. Damit Sie nicht selbstständig in den Gesetzestexten wühlen müssen, um sich das Wissen anzueignen, haben wir unsere Juristen vor die Kamera gesetzt.

Wer einen Fahrtenschreiber braucht und wer von der Fahrerkartenpflicht befreit ist, welche Fahrzeuge betroffen sind, welche Ausnahmen es gibt und was der 100 km Radius damit zu tun hat, wird im Video von Pirko Renftel anschaulich erklärt.

Bevor Sie also die Fahrpersonalverordnung auf §18 Absatz 3 aufschlagen, schauen Sie lieber auf unserer Homepage vorbei und klicken auf das Video! https://www.lohnunternehmen.de/
leistungen/rechtsberatung/


Wenn es Wünsche oder Themenvorschläge für Filminhalte gibt, können Sie uns diese gerne mitteilen!

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Der Rechner "LU Logistik" steht Ihnen in dem Download Center zur Verfügung. Sie benötigen Ihre Zugangsdaten für den internen Mitgliederbereich. Geben Sie in dem Suchfeld des Download Centers das Schlagwort "LU Logistik" ein.

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
anliegend sende ich Ihnen die „handwarme“ Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Diese kündigt relativ ausführlich die weiteren Schritte in der Umsetzung des Investitionsprogramms Landwirtschaft an.

Vorweg sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Ich bitte um Beachtung!

Das Wichtigste in Kürze (Stand 17. März 2021) Interessenten ist zu empfehlen, sich umgehend unter www.rentenbank.de online registrieren zu lassen. Eine Interessenbekundung ist anschließend nur mit dem entsprechenden Formular der Rentenbank möglich. Konkrete Angebote des Handels sind erst einzuholen, wenn eine Förderzusage vorliegt. Bitte vorher auch keine Kauf- oder Lieferverträge abschließen.
 
Der konkrete Termin für die nächste Antragsrunde ist noch nicht bekannt. Wir informieren kurzfristig per BLU-Newsletter. Bitte beachten Sie zum Förderprogramm auch die Berichte in der Zeitschrift LU aktuell.


Riehe, den 17. März 2021


Dr. Martin Wesenberg

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
Investitionsprogramm: Bundesministerin Klöckner optimiert Antragsverfahren für nachhaltige Modernisierung in der Landwirtschaft
 
Zu Beginn des Jahres war das „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft fulminant gestartet. Bereits am ersten Antragstag war der Zuspruch so groß, dass die für das erste Halbjahr 2021 eingeplanten Mittel voll in Anspruch genommen wurden. Mit dem größten Modernisierungsprogramm für mehr Klima-, Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft fördert das Bundesministerium modernste Technik, zum Beispiel für die Reduktion von Emissionen sowie das passgenaue Ausbringen von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln, um deren Einsatz zu reduzieren.
 
Das trifft zielgenau den Nerv der Landwirte – die Abarbeitung der eingegangenen Anträge kommt gut voran: Bundesministerin Julia Klöckner: „Das überwältigende Interesse verdeutlicht die hohe Innovationsbereitschaft unserer Landwirte. Es ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und zeigt die Modernisierungsbereitschaft unserer Bäuerinnen und Bauern. Um diesen Schwung mitzunehmen und noch mehr Landwirten eine Fördermöglichkeit zu bieten, optimieren wir nun das Antragsverfahren.“
 
Nach Freistellung des neuen Verfahrens durch die Europäische Union kann das Programm mit den geänderten Modalitäten im April beginnen. Über den genauen Starttermin wird das Bundesministerium rechtzeitig informieren.
 
Lieferfristen:
Registrierung und neues Verfahren: Hierdurch werden die folgenden Verbesserungen erreicht: 
Änderung bei den Förderbedingungen: Ergänzung der Positivliste um bestimmte Maschinenkategorien:
Um insbesondere Betriebe mit Sonderkulturen und kleinstrukturierte Landwirtschaft noch besser fördern zu können, wird es folgende Ergänzungen geben: Diese zusätzlichen Maschinen müssen von den Herstellern zur Aufnahme auf die Positivliste gemeldet und danach entsprechend geprüft werden. Die Neuerungen werden sich entsprechend zeitversetzt auf der Positivliste wiederfinden.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Datenaustausch zwischen Landwirt und Lohnunternehmer
Im Gegensatz zu früher sind Verfahren und Prozesse in der Landwirtschaft deutlich komplexer geworden. Die unternehmerischen und betrieblichen Entscheidungen werden immer stärker von den zur Verfügung stehenden Daten und Informationen bestimmt. Sie müssen allen Akteuren bei einer arbeitsteiligen Bewirtschaftung zur Verfügung stehen. Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation verlangen eine lückenlose Zusammenarbeit zwischen Landwirt und Lohnunternehmer und damit einen unkomplizierten Austausch von Daten auf der Managementebene.
Für den Lohnunternehmer eröffnet dies Perspektiven zum Auf- oder Ausbau seines Geschäftsmodells, von maschinennahen zu managementnahen Dienstleistungen.

2. Sven Häuser, DLG, Frankfurt/Main
Perspektiven der viehhaltenden Betriebe
Ein Dienstleistungsschwerpunkt von Lohnunternehmen in Deutschland sind Aufträge für Arbeiten in der Außenwirtschaft für tierhaltende Betriebe. Verändertes Konsumverhalten, Tierwohl, Natur- und Ressourcenschutz und in vielen Fällen nicht-kostendeckenden Erzeugerpreise usw. setzten die Betriebe unter Druck und forcieren den Strukturwandel. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf Angebot und Nachfrage von Agrardienstleistungen aus?

3. Dr. Carl-Christian Meyer, Sprecher der BBG, Göttingen
Produktionskosten im Blick behalten 4. Dr. Klaus Hollenberg, Rentenbank Frankfurt/Main
Förderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft
Das aktuelle Investitionsprogramm (Bauernmilliarde) der Bundesregierung wird in der öffentlichen Wahrnehmung hinsichtlich Art, Wirkung und Durchführung kontrovers diskutiert. Zusammen mit einem Vertreter der Rentenbank und dem Präsidenten des BLU Klaus Pentzlin sollen im Dialog Ziele und Wirkung des Programms kritisch beleuchtet und Hintergründe erörtert werden.

Es wird spannend. Wir freuen uns auf Sie!

https://zoom.us/j/98305694083

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
anliegend sende ich Ihnen die „handwarme“ Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Diese kündigt relativ ausführlich die weiteren Schritte in der Umsetzung des Investitionsprogramms Landwirtschaft an.

Vorweg sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Ich bitte um Beachtung!

Das Wichtigste in Kürze (Stand 17. März 2021) Interessenten ist zu empfehlen, sich umgehend unter www.rentenbank.de online registrieren zu lassen. Eine Interessenbekundung ist anschließend nur mit dem entsprechenden Formular der Rentenbank möglich. Konkrete Angebote des Handels sind erst einzuholen, wenn eine Förderzusage vorliegt. Bitte vorher auch keine Kauf- oder Lieferverträge abschließen.
 
Der konkrete Termin für die nächste Antragsrunde ist noch nicht bekannt. Wir informieren kurzfristig per BLU-Newsletter. Bitte beachten Sie zum Förderprogramm auch die Berichte in der Zeitschrift LU aktuell.


Riehe, den 17. März 2021


Dr. Martin Wesenberg

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
Investitionsprogramm: Bundesministerin Klöckner optimiert Antragsverfahren für nachhaltige Modernisierung in der Landwirtschaft
 
Zu Beginn des Jahres war das „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft fulminant gestartet. Bereits am ersten Antragstag war der Zuspruch so groß, dass die für das erste Halbjahr 2021 eingeplanten Mittel voll in Anspruch genommen wurden. Mit dem größten Modernisierungsprogramm für mehr Klima-, Umwelt- und Naturschutz in der Landwirtschaft fördert das Bundesministerium modernste Technik, zum Beispiel für die Reduktion von Emissionen sowie das passgenaue Ausbringen von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln, um deren Einsatz zu reduzieren.
 
Das trifft zielgenau den Nerv der Landwirte – die Abarbeitung der eingegangenen Anträge kommt gut voran: Bundesministerin Julia Klöckner: „Das überwältigende Interesse verdeutlicht die hohe Innovationsbereitschaft unserer Landwirte. Es ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und zeigt die Modernisierungsbereitschaft unserer Bäuerinnen und Bauern. Um diesen Schwung mitzunehmen und noch mehr Landwirten eine Fördermöglichkeit zu bieten, optimieren wir nun das Antragsverfahren.“
 
Nach Freistellung des neuen Verfahrens durch die Europäische Union kann das Programm mit den geänderten Modalitäten im April beginnen. Über den genauen Starttermin wird das Bundesministerium rechtzeitig informieren.
 
Lieferfristen:
Registrierung und neues Verfahren: Hierdurch werden die folgenden Verbesserungen erreicht: 
Änderung bei den Förderbedingungen: Ergänzung der Positivliste um bestimmte Maschinenkategorien:
Um insbesondere Betriebe mit Sonderkulturen und kleinstrukturierte Landwirtschaft noch besser fördern zu können, wird es folgende Ergänzungen geben: Diese zusätzlichen Maschinen müssen von den Herstellern zur Aufnahme auf die Positivliste gemeldet und danach entsprechend geprüft werden. Die Neuerungen werden sich entsprechend zeitversetzt auf der Positivliste wiederfinden.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Vier spannende Vorträge standen auf dem Programm, durch das BLU Geschäftsführer Dr. Hartmut Matthes souverän führte.
Den Anfang machten betriko-Geschäftsführer Torben Calenberg sowie Martin Schönberg, 365 FarmNet, die eine neue digitale Schnittstelle dieser beiden Managementlösungen vorstellten. Dadurch können sich Lohnunternehmer, die mit der betriko-Software Agrarmonitor arbeiten, Auftragsdaten online von Landwirten zusenden lassen, die 365 FarmNet nutzen.

Wandel in der Landwirtschaft
Im zweiten Part der Fachtagung stellte Sven Häuser, DLG-Fachzentrum Landwirtschaft, Daten zum aktuellen Strukturwandel bei den viehhaltenden Betrieben vor. Anhand dessen erläuterte er, welche Risiken und Chancen sich daraus zukünftig für die Lohnunternehmer ergeben. Die Tierhaltung in Deutschland stehe derzeit von vielen Seiten unter Druck: Corona, Klimawandel und Emissionen aus der Landwirtschaft, ASP sowie Vogelgrippe, Fleischalternativen, die Düngeverordnung, das Image der Landwirtschaft – das waren Punkte, die Sven Häuser unter diesem Punkt zusammenfasste. Gemeinsam mit den Lohnunternehmern sei es möglich, weniger Verluste zu erzeugen, präziser und somit insgesamt effizienter zu arbeiten.
Ein ähnliches Bild zeichnete Dr. Carl-Christian Meyer, Gesellschafter der Ackerbaubetriebsberatung BB Göttingen GmbH. Die Ackerbaubetriebe hätten Probleme, die Arbeitserledigungskosten zu senken. Der Einsatz von Lohnunternehmern zur Senkung der Maschinenkosten sei aber immer noch für viele Ackerbauern keine echte Alternative. Ein Dienstleister müsse deshalb heute mehr als eine technische Tätigkeit anbieten. Vielmehr müsse der Lohnunternehmer mit geschultem Personal eine perfekte Arbeit abliefern.

Verteilung der Bauernmilliarde
Die Förderung des Kaufs umweltschonender Dünge- und Pflanzenschutztechnik durch die sogenannte „Bauernmilliarde“ war das abschließende Thema der Fachtagung. Dr. Klaus Hollenberg von der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Frankfurt, die die Verteilung der Fördergelder prüft und abwickelt, gab Einblicke in die aktuelle Beschlusslage. Nachdem der erste Antragstermin gelaufen ist und zum Teil für Chaos gesorgt hat, da z.B. Server überlastet waren, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, in dessen Auftrag die Rentenbank handelt, ein neues Antragsverfahren ausgearbeitet. Alle Antragsteller sollen sich nun ohne Zeitdruck registrieren und ihre Formulare bearbeiten können.
BLU-Präsident Klaus Pentzlin erklärte dazu, dass der Verband glücklich sei, dass die Lohnunternehmer bei der Vergabe der Bauernmilliarde Berücksichtigung finden. Wenngleich er sich als Präsident der Dienstleister immer dafür ausgesprochen habe, von Techniksubventionen abzusehen. Diese würden innovative Betriebe, zu denen er viele Lohnunternehmer zählt, die neue Technik und Verfahren marktfähig machen, bestrafen.

Veranstaltung verpasst?
Wer die Fachtagung verpasst hat, kann diese gerne auf dem YouTube-Kanal des BLU nachschauen.



Die Vorträge können Sie zusätzlich als PDF im internen Migliederbereich im Downlaod-Center herunterladen.

Björn Anders Lützen
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Dieser Beschlusspunkt wurde aber heute (24.03.2021) zurückgenommen, so dass es sich nunmehr (wieder) um normale Werktage handelt.

Zudem weisen wir auf die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes zur Sonn- und Feiertagsruhe hin. An Sonn- und Feiertagen besteht grundsätzlich ein Beschäftigungsverbot. Es gibt allerdings Ausnahmen von diesem Verbot, die in § 10 ArbZG geregelt sind. Insbesondere unaufschiebbare (!) Tätigkeiten in der Landwirtschaft sind an diesen Tagen weiterhin zulässig, vgl. § 10 Abs. 1 Nr. 12 ArbZG. Für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist den Arbeitnehmern ein Ersatzruhetag innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von acht Wochen (2 Wochen bei Sonntagsarbeit) zu gewähren.

Darüber hinaus gehören Lohnunternehmen zu den nach der KritisV systemrelevanten Betrieben. Vorsorglich fügen wir hier unsere Muster-Bescheinigung bei, die Sie nutzen können, um Ihren Arbeitnehmern schriftlich zu bestätigen, dass Sie zu einem systemrelevanten Unternehmen gehören.  Zudem fügen wir Ihnen zum Beleg der Systemrelevanz von Lohnunternehmen die KritisV bei.

Bei Einsatz an Sonn- und Feiertagen sollte stets neben den vorgenannten gesetzlichen Bestimmungen auf die Wirkung in der Öffentlichkeit geachtet werden. In diesem Zusammenhang weisen wir Sie auf folgenden Text hin: Arbeit an Sonn- und Feiertagen/Konflikte vermeiden.

Im Übrigen wurden am 23.03.2021 weitere Beschlüsse gefasst:

Kurzfassung Beschlüsse: rot = gestrichen
1.  Die bisherigen Regelungen werden ab dem 29. März 2021 entsprechend angepasst und bis zum 18. April 2021 verlängert.
2.  Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse). In diesem Fall gibt es wieder den kompletten Lockdown, mit „work at home“, Schließung von Schulen Kitas usw. bis auf Lebensmitteleinzelhandel. Erleichterungen dürfen erst ab stabil unter 100 liegenden Inzidenzwerten erfolgen.
3.  Zusätzlich sollen in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 weitergehende Schritte umgesetzt werden, wie etwa: ► Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten PKW, soweit diese nicht dem Hausstand des Fahrers angehören; ► weitergehende Verpflichtungen, in Bereichen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und konsequente Maskentragung erschwert sind, tagesaktuelle Schnelltests zur Voraussetzung zu machen. ► Ausgangsbeschränkungen; ► verschärfte Kontaktbeschränkungen.
4.  Angesichts der ernsten Infektionsdynamik wollen Bund und Länder die Ostertage nutzen, um durch eine mehrtägige, sehr weitgehende Reduzierung aller Kontakte das exponentielle Wachstum der 3. Welle zu durchbrechen. Deshalb sollen der 1. April (Gründonnerstag) und der 3. April (Samstag) 2021 zusätzlich einmalig als Ruhetage definiert werden und mit weitgehenden Kontakt Beschränkungen sowie einem Ansammlungsverbot vom 1. bis 5. April verbunden werden („Erweiterte Ruhezeit zu Ostern“). Es gilt damit an fünf zusammenhängenden Tagen das Prinzip #WirBleibenZuHause. (gestrichen s.o.)                                                                                            Private Zusammenkünfte sind in dieser Zeit im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt. Ansammlungen im öffentlichen Raum werden grundsätzlich untersagt. Soweit Außengastronomie geöffnet ist, wird diese während der fünf Tage geschlossen. Ausschließlich der Lebensmitteleinzelhandel im engen Sinne wird am Samstag geöffnet. Bund und Länder sollten auf Religionsgemeinschaften zugehen, um Gottesdienste möglichst virtuell abhalten zu lassen.
5.  Nach Ostern werden die besagten Testungen verfolgt.
6.  Mit den Tests sollen Konzepte zur Gestaltung weitergehender Freiheiten erfolgen. Verschiedene Projekte sollen Aufschluss über die Geeignetheit bringen. Zentrale Bedingungen dabei sind lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT- gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und ggf. auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Misserfolgsfalle.
7.  Die Unternehmen sollen Testangebote für Arbeitnehmer, die nicht im Homeoffice arbeiten können, erstellen und den persönlichen Kontakt reduzieren.
8.  Für die Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, wird die Bundesregierung ein ergänzendes Hilfsinstrument im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben entwickeln.
9.  Auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland soll verzichtet werden – auch hinsichtlich der bevorstehenden Ostertage. Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten gilt die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung und eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Rückkehr. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am 5 Tag nach der Einreise abgenommen wurde. Dies gilt aufgrund der jetzt vielfach beschriebenen längeren Ansteckungsdauer durch Virusvarianten seit dem 8. März ausdrücklich nicht bei Rückreisen aus Virusvariantengebieten. Hier ist strikt eine Quarantäne von 14 Tagen einzuhalten.
10.  Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser wird durch die Ausgleichszahlungen des Bundes nachhaltig stabilisiert.
11.  In Umsetzung der Impfstrategie wurden vorrangig Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe und dort Beschäftigte geimpft, dies ist ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung schwerer und tödlicher Verläufe und zeigt bereits Erfolge.
12.  Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder werden im Lichte der weiteren Infektionsentwicklung am 12. April 2021 erneut beraten.

Sebastian Persinski (Stand: 24.03.2021)]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Dieser Beschlusspunkt wurde aber heute (24.03.2021) zurückgenommen, so dass es sich nunmehr (wieder) um normale Werktage handelt.

Zudem weisen wir auf die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes zur Sonn- und Feiertagsruhe hin. An Sonn- und Feiertagen besteht grundsätzlich ein Beschäftigungsverbot. Es gibt allerdings Ausnahmen von diesem Verbot, die in § 10 ArbZG geregelt sind. Insbesondere unaufschiebbare (!) Tätigkeiten in der Landwirtschaft sind an diesen Tagen weiterhin zulässig, vgl. § 10 Abs. 1 Nr. 12 ArbZG. Für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist den Arbeitnehmern ein Ersatzruhetag innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von acht Wochen (2 Wochen bei Sonntagsarbeit) zu gewähren.

Darüber hinaus gehören Lohnunternehmen zu den nach der KritisV systemrelevanten Betrieben. Vorsorglich fügen wir hier unsere Muster-Bescheinigung bei, die Sie nutzen können, um Ihren Arbeitnehmern schriftlich zu bestätigen, dass Sie zu einem systemrelevanten Unternehmen gehören.  Zudem fügen wir Ihnen zum Beleg der Systemrelevanz von Lohnunternehmen die KritisV bei.

Bei Einsatz an Sonn- und Feiertagen sollte stets neben den vorgenannten gesetzlichen Bestimmungen auf die Wirkung in der Öffentlichkeit geachtet werden. In diesem Zusammenhang weisen wir Sie auf folgenden Text hin: Arbeit an Sonn- und Feiertagen/Konflikte vermeiden.

Im Übrigen wurden am 23.03.2021 weitere Beschlüsse gefasst:

Kurzfassung Beschlüsse: rot = gestrichen
1.  Die bisherigen Regelungen werden ab dem 29. März 2021 entsprechend angepasst und bis zum 18. April 2021 verlängert.
2.  Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse). In diesem Fall gibt es wieder den kompletten Lockdown, mit „work at home“, Schließung von Schulen Kitas usw. bis auf Lebensmitteleinzelhandel. Erleichterungen dürfen erst ab stabil unter 100 liegenden Inzidenzwerten erfolgen.
3.  Zusätzlich sollen in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 weitergehende Schritte umgesetzt werden, wie etwa: ► Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten PKW, soweit diese nicht dem Hausstand des Fahrers angehören; ► weitergehende Verpflichtungen, in Bereichen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und konsequente Maskentragung erschwert sind, tagesaktuelle Schnelltests zur Voraussetzung zu machen. ► Ausgangsbeschränkungen; ► verschärfte Kontaktbeschränkungen.
4.  Angesichts der ernsten Infektionsdynamik wollen Bund und Länder die Ostertage nutzen, um durch eine mehrtägige, sehr weitgehende Reduzierung aller Kontakte das exponentielle Wachstum der 3. Welle zu durchbrechen. Deshalb sollen der 1. April (Gründonnerstag) und der 3. April (Samstag) 2021 zusätzlich einmalig als Ruhetage definiert werden und mit weitgehenden Kontakt Beschränkungen sowie einem Ansammlungsverbot vom 1. bis 5. April verbunden werden („Erweiterte Ruhezeit zu Ostern“). Es gilt damit an fünf zusammenhängenden Tagen das Prinzip #WirBleibenZuHause. (gestrichen s.o.)                                                                                    Private Zusammenkünfte sind in dieser Zeit im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt. Ansammlungen im öffentlichen Raum werden grundsätzlich untersagt. Soweit Außengastronomie geöffnet ist, wird diese während der fünf Tage geschlossen. Ausschließlich der Lebensmitteleinzelhandel im engen Sinne wird am Samstag geöffnet. Bund und Länder sollten auf Religionsgemeinschaften zugehen, um Gottesdienste möglichst virtuell abhalten zu lassen.
5.  Nach Ostern werden die besagten Testungen verfolgt.
6.  Mit den Tests sollen Konzepte zur Gestaltung weitergehender Freiheiten erfolgen. Verschiedene Projekte sollen Aufschluss über die Geeignetheit bringen. Zentrale Bedingungen dabei sind lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT- gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und ggf. auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Misserfolgsfalle.
7.  Die Unternehmen sollen Testangebote für Arbeitnehmer, die nicht im Homeoffice arbeiten können, erstellen und den persönlichen Kontakt reduzieren.
8.  Für die Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, wird die Bundesregierung ein ergänzendes Hilfsinstrument im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben entwickeln.
9.  Auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland soll verzichtet werden – auch hinsichtlich der bevorstehenden Ostertage. Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten gilt die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung und eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Rückkehr. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am 5 Tag nach der Einreise abgenommen wurde. Dies gilt aufgrund der jetzt vielfach beschriebenen längeren Ansteckungsdauer durch Virusvarianten seit dem 8. März ausdrücklich nicht bei Rückreisen aus Virusvariantengebieten. Hier ist strikt eine Quarantäne von 14 Tagen einzuhalten.
10.  Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser wird durch die Ausgleichszahlungen des Bundes nachhaltig stabilisiert.
11.  In Umsetzung der Impfstrategie wurden vorrangig Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe und dort Beschäftigte geimpft, dies ist ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung schwerer und tödlicher Verläufe und zeigt bereits Erfolge.
12.  Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder werden im Lichte der weiteren Infektionsentwicklung am 12. April 2021 erneut beraten.

Sebastian Persinski (Stand: 24.03.2021)]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Neben dem reinen Verlust kann auch ein empfindlicher „Kollateralschaden“ entstehen, wenn die Geräte gewaltsam abgebaut, Tore aufgebrochen oder Einrichtungen demoliert werden.

Diesem Risiko kann man nur entgegentreten, wenn der Zugang zu den Objekten durch entsprechende betriebliche Sicherungsmaßnahmen deutlich erschwert und für ausreichenden Versicherungsschutz gesorgt wird: Bitte vergewissern Sie sich, dass die entsprechenden Verträge die Geräte auch in dem tatsächlichen Wert gegen Diebstahl schützen. Es wäre sehr ärgerlich, wenn man im Schadenfall feststellt, dass der Versicherungsschutz durch eine Vertragsklausel auf einen zu geringen Betrag begrenzt ist und man auf einem Teilbetrag „sitzenbleibt“. GPS-Elektronik kann einen Wert von über 10.000 € erreichen! Die Versicherungsbedingungen sind die Vereinbarungen eines Versicherungsvertrages, regeln den Vertragsinhalt und sollten auf diese Aspekte regelmäßig kontrolliert werden. Halten Sie vorsorglich Rücksprache mit Ihrer Versicherung.

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Nordrhein-Westfalen Landesverband Hessen Landesgruppe Niedersachsen Landesgruppe Bayern Landesverband Brandenburg
Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Unternehmen sollen demnach als gesamtgesellschaftlichen Beitrag im Interesse eines umfassenden Infektionsschutzes ihren in Präsenz tätigen Mitarbeitern wöchentlich einen kostenfreien Corona-Selbsttest anbieten.

Eine entsprechende Testpflicht gibt es bisher nur in Sachsen. Dort erfasst die Testmöglichkeit Mitarbeiter, die Präsenzpflicht und Kundenkontakt haben. Unklar ist, ob das Testangebot auch verpflichtend ist, wenn die Mitarbeiter ausschließlich isoliert tätig sind, z.B. im Betrieb nur das Einsatzfahrzeug abholen oder allein in der Werkstatt arbeiten. Denken Sie an dieser Stelle an unsere Information zur Vermeidung von Corona im Betrieb.

Unabhängig davon haben einige Lohnunternehmen bereits eine Testpflicht angeordnet und bieten die Tests ihren Mitarbeitern freiwillig an. Eine Kostenerstattung durch den Staat ist bislang nicht vorgesehen.

Ausgangsbeschränkungen
In Landkreisen, Regionen und Städten, in denen die Inzidenzwerte über einen längeren Zeitraum über 100 liegen, haben die Gemeinden Einschränkungen einzuführen, um das Infektionsgeschehen zu senken. Dazu gehören Mobilitäts- und Ausgangsbeschränkungen.

Bei den bisherigen Ausgangssperren galten als triftige Gründe zum Verlassen des Wohnsitzes: Im Falle einer Kontrolle durch die Polizei oder die Ordnungsbehörden sind die gewichtigen Gründe glaubhaft zu machen. Ähnliches dürfte für bei Einschränkungen des Bewegungsradius gelten. Dazu haben wir Ihnen ein Muster erstellt. – Mustererklärung Ausgangssperre / KritisV

Für forstwirtschaftliche Tätigkeiten, Kommunalarbeiten und Winterdienst ist auf die Erforderlichkeit und Unaufschiebbarkeit der Tätigkeit im Rahmen der örtlichen Daseinsvorsorge ergänzend hinzuweisen. Eine Bestätigung des Auftraggebers könnte beigefügt werden.

Wir versuchen Sie stets auf den aktuellen Stand zu halten. Beachten Sie dennoch die Hinweise zu Corona auf den Webseiten der Länder und Ihrer Landkreise/Gemeinden. Trotz allem wünscht Ihnen die Geschäftsstelle Frohe Ostern.

Sebastian Persinski (Stand: 31.03.2021)]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Niederwild und Vögel nutzen Grünlandbestände, um ihre Jungtiere geschützt großzuziehen. Geschützt sind diese jedoch nur so lange, bis der Bestand gemäht werden soll. Insbesondere der Schutz von Rehkitzen wird auch in der Öffentlichkeit viel diskutiert. Die Kitze werden im hohen Gras abgelegt und durch die angeborene Schutzstrategie „Liegen und Ducken“ laufen die Tiere auch bei Gefahr nicht davon. Entsprechend muss vor der Mahd dafür gesorgt werden, dass der Mähtod von Jungtieren möglichst verhindert wird. Das Unterbleiben von Maßnahmen zum Schutz oder zur Rettung der Tiere kann nach dem Tierschutzgesetz zu empfindlichen Strafen führen.

 § 17 Tierschutzgesetz

 Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
 1.    ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
 2.    einem Wirbeltier
  •  aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
  •  änger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

Grundsätzlich ist der Jäger zur Hege des Wildes verpflichtet. Die Hege beinhaltet, dass Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.

Dennoch ist derjenige, der den Tod des Wildes verursacht hat, zunächst dafür verantwortlich. Der Jagdpächter muss seiner Hegepflicht nachkommen können. Heißt: Wird dem Jagdpächter nicht die Möglichkeit gegeben, Felder und Wiesen vor der Mahd abzusuchen oder Maßnahmen zum Tierschutz durchzuführen, werden Sie – auch als Lohnunternehmer – zur Verantwortung gezogen.

Es gibt rechtliche Fälle, in denen sowohl Landwirte also auch Lohnunternehmer zu Strafen verurteilt wurden. Lassen sie sich also als Dienstleister immer bestätigen, dass es eine Absprache mit dem Jagdpächter gibt und Vorsorgemaßnahmen stattgefunden haben.

 Vorsorgemaßnahmen können sein:
  • Absuchen der Flächen
  • Verwendung von Wärmesensoren
  • Aufhängen von Knistertüten oder Flatterbändern am Tag vor der Mahd
  • Beschallung der Flächen mit Musik/Stimmen/Geräuschen am Tag vor der Mahd
  • Verwendung von Drohen mit Wärmebild/Infrarot-Technik
  • Mähweise dem Tierverhalten anpassen (von Innen nach Außen mähen, um Fluchtmöglichkeit zu gewährleisten)
  • Schnitthöhe auf 15 bis 20 Zentimeter begrenzen
  • Akustische Wildretter am Mähwerk

Hinweis: Wir werden Ihnen in Kürze auch ein Merkblatt zu dieser Thematik zur Verfügung stellen. Das Merkblatt kann Ihnen und Ihren Kunden helfen im Voraus alle Vorkehrungen zu treffen, um den Mähtod zu vermeiden.

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Für Sie als Mitglied bleibt alles beim Alten. Wir sind weiterhin in unseren Geschäftszeiten für Sie erreichbar. Lediglich unsere Adresse ist ab Mai anders. Wir werden dann in der Portlandstraße 24 in 31515 Wunstorf sitzen. Beachten Sie auch, dass wir dann nur noch unter folgender Telefonnummer zu erreichen sein werden: 05031 / 519 45-0.
Sobald es wieder die Möglichkeit dazu gibt, werden wir auch eine Einweihung der neuen Geschäftsstelle planen! Und bis dahin, bleiben Sie gesund!]]> 21.09.2021 - 11:17:58
mit großer Sorge blicken Gesellschaft und Politik derzeit auf die dritte Welle der
Corona-Pandemie.

Momentan deutet vieles darauf hin, dass Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet werden, ihre Arbeitnehmer mindestens einmal pro Woche einem Corona-Schnelltest zu unterziehen. Nach meinem Kenntnisstand sollen nur Mitarbeiter im Homeoffice davon freigestellt werden können.

Mit diesem Schreiben möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese generelle Verpflichtung für die Branche Lohnunternehmen als unverhältnismäßige Zusatzbelastung zu werten ist. Als technische Dienstleistungsbetriebe im ländlichen Raum unterliegen wir einem geringeren Infektionsrisiko als z. B. landwirtschaftliche Sonderkulturbetriebe oder Werkstätten.

Diese Einschätzung begründe ich wie folgt:
Der Vollständigkeit halber weise ich bezüglich der Schnelltestverfahren auf das Missverhältnis zwischen einem vergleichsweise hohen Aufwand und einer „gefühlten“ Sicherheit hin. Die Ergebnisse zeigen hinsichtlich einer Infektion nur eine Momentaufnahme und sind in ihrer Genauigkeit nicht immer zuverlässig.

Eine Corona-Testpflicht muss sich von daher an den betrieblichen Verhältnissen (Infrastruktur, Präsenz, Kontakt) orientieren. Arbeitnehmer, die in Isolation, heißt mit dem Homeoffice vergleichbar ohne engen Kontakt zu anderen Personen tätig sind, sollten von der Testpflicht befreit bleiben.

Die Lohnunternehmen werden in hoher Eigenverantwortung für Beschäftigte und Kunden alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie weiterhin sehr ernst nehmen und einhalten. Das Durchführen von freiwilligen Schnelltests sollte den Betrieben überlassen bleiben.

Ich bitte Sie, sich in diesem Sinne für unsere Branche einzusetzen.


Mit freundlichen Grüßen und schöne Osterfeiertage

Klaus Pentzlin
Präsident


Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Insbesondere, wenn darauf die jeweilige Tätigkeit gut ersichtlich ist. Auch Bilder von Personen im Arbeitsumfeld, sowie Fotos aus dem Büro oder vom Betrieb können wir immer gebrauchen. Da wir aufgrund der Kontaktbeschränken derzeit nur wenig draußen unterwegs sind, sind wir auf Sie angewiesen, um aktuelle Bilder aus der Branche zu nutzen.

Wenn Sie uns also Fotos zukommen lassen wollen, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir gehen davon aus, dass wir die Bilder verwenden dürfen, sobald Sie uns diese zuschicken.

Wir freuen uns auf viele Einsendungen und wer weiß, vielleicht finden Sie sich mit einem Ihrer Bilder schon in der nächsten LU aktuell wieder!

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Weg von 10 Punkten
Aus der Praxis erreichen uns immer wieder konstruktive Anregungen zur Öffentlichkeitsarbeit. So scheuen sich u.a. einige Mitglieder aktiv an der Kampagne teilzunehmen, da sie nicht allen „10 Punkten“ immer 100-prozentig zustimmen können. Hand aufs Herz: wer ist schon immer zu 100 Prozent überzeugt und handelt nur nach Vorschrift?

Nichtsdestotrotz nehmen wir die Anregungen von unseren Mitgliedern ernst und haben daher die Kampagne überarbeitet. Die ursprünglichen „10 Punkte…“ wurden in 3 Kategorien zusammengefasst: Umwelt, Rücksicht im Straßenverkehr und verständnisvolles Miteinander.

Zu jedem Thema wurde ein individueller Flyer entwickelt mit denen Sie als Unternehmen direkt an die Nachbarschaft herantreten oder den Sie als Infobroschüre auf ihrem Hoffest auslegen können. Durch die Zusammenfassung der Themenschwerpunkte können Sie entscheiden, welche Rubrik zu Ihnen passt und sind damit flexibler in der Durchführung der Kampagne.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter
https://www.lohnunternehmen.de/aktuelles/profis-mit-ruecksicht/.

Dort können Sie sich u.a. die 3 Flyer downloaden und entscheiden, welche Botschaft am besten zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt. Für Ihre Bestellungen nutzen Sie bitte das Bestellformular auf den folgenden Seiten oder rufen Sie uns direkt an!

Neu im Sortiment
Im Marketing gilt der Satz: Wer nicht wirbt, der stirbt! Die Möglichkeiten seine Zielgruppe, die „Otto Normalverbraucher“, zu erreichen sind vielfältig.

Dabei kommt es nicht mehr nur auf die Höhe des Werbe-Budgets an, sondern vielmehr auf die Kreativität und Reichweite. Maschinen und Anhänger sind rollende Werbeflächen, die wir dafür nutzen müssen. Hierfür haben wir zu jedem Thema verschiedene Motive entwickelt. Die 2 x 1,5 m großen Schilder können Sie unübersehbar am Heck der Maschine/Anhänger anbringen und sprechen die anderen Verkehrsteilnehmer somit direkt an. Werbung sollte auch immer eine emotionale Seite im Menschen ansprechen. Und so wie jeder Mensch unterschiedlich auf Werbung reagiert, sind auch die Botschaften, die Bilder oder Slogans unterschiedlich. Wenn Sie weitere Ideen für mögliche Slogans haben oder ein anderes Format für Ihren Anhänger benötigen, dann sprechen Sie uns einfach an.

Seien Sie der Botschafter für die Kampagne und sorgen so für ein besseres Image der Branche!

Jennifer Nickel]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Lohnunternehmer Lorenz Waldinger, der sich mit Band- und Kreiselschwadern seit Jahren beschäftigt, wird bei dem Meeting dabei sein und ebenfalls seine Erfahrungen teilen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne direkt bei mir zu dem Austausch an, wir freuen uns, trotz Corona Zeiten mit Ihnen im Austausch zu
bleiben.

Wann: Am 15.04.2021 um 19.30 Uhr
Wo: Online bei Zoom
Wie: https://zoom.us/j/96298442355?pwd=WE5acUdkdFdnZGxCOVBkcWMvVEh6Zz09

Sonja Kreuzer, , Handy oder WhatsApp: 0170 3302490]]> 21.09.2021 - 11:17:58
die 2. Runde „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ wird eröffnet. Auch Lohnunternehmen können einen Zuschuss für Landtechnik erhalten. Förderfähig sind nur Neumaschinen, die eine umwelt- und ressourcenschonende Landwirtschaft ermöglichen und in der entsprechenden Liste der Rentenbank aufgeführt werden. Die Förderung beträgt für Lohnunternehmen 20 %, bei größeren Betrieben (über 10 Mio. € Umsatz / 49 MA) nur noch 10 %.

Gefördert werden Maschinen zur präzisen und bedarfsgerechten Ausbringung von Düngern und Pflanzenschutzmitteln, Maschinen zur mechanischen Unkrautbekämpfung, bauliche Anlagen zur Erweiterung emissionsarmer Lagerkapazität von Düngern und Kleinanlagen zur Gülleseparierung. Beachten Sie bitte die zwischenzeitlich erfolgte Erweiterung der Förderung in den Bereichen Pflanzenschutztechnik und Nachrüstung mit GPS-Grundausstattung.

Die 2. Tranche im Investitionsprogramm Landwirtschaft wird durch eine Registrierung bis zum 21. April 2021 im Online-Portal der Landwirtschaftlichen Rentenbank eingeleitet.

Es folgt das Interessenbekundungsverfahren ab dem 23. April bis zum 30. April 2021, in dem der Antragsteller seine Investitionspläne darstellt. Die Rentenbank nimmt anschließend eine Reihung der Anträge durch Losverfahren vor. In dieser Reihenfolge werden die Einladungen zur Antragstellung ab dem 6. Mai 2021 an die Landwirte, Lohnunternehmen, usw. versendet. Erst nach diesem positiven Signal sind Angebote für das Investitionsvorhaben in Landtechnik oder Baumaßnahmen einzuholen. Diese Vorgehensweise wird soll einen fairen Zugang zu den Mitteln zulassen. Fragen beantwortet die Landwirtschaftlichen Rentenbank unter https://www.rentenbank.de/ oder unter der Service-Nummer 069/710 499 41.

Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise der Rentenbank.

Dr. Martin Wesenberg

Programminformation der Landwirtschaftlichen Rentenbank – Nr. 4 / 2021

Interessenbekundungsverfahren und Antragstellung im „Investitionsprogramm Landwirtschaft“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der neuen Antragsrunde im „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ ist ein „Interessenbekundungsverfahren“ vorgeschaltet. Folgender Ablauf ist dafür vorgesehen:

1.    Bisher noch nicht registrierte Interessenten können sich noch bis zum 21. April 2021 um 18:00 Uhr unter https://foerderportal.rentenbank.de/anmeldung registrieren. Alle bisherigen Registrierungen bleiben gültig.

2.    Am 23. April 2021 startet das „Interessenbekundungsverfahren“. Alle im Onlineportal vollständig registrierten Nutzer laden wir per E-Mail dazu ein. Wir nutzen hierfür die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse. In der E-Mail erläutern wir das online stattfindende Verfahren. Abgefragt werden Angaben zum Antragsteller und zum antragstellenden Unternehmen (rechtsverbindlicher Unternehmensname, Anschrift etc.). Darüber hinaus sind Angaben zur geplanten Investitionssumme für das Jahr 2021 (unterteilt in die Kategorien Maschinen, Separierung und bauliche Anlagen) erforderlich. Diese Angaben sind für die spätere Antragstellung verbindlich. Die Angaben zu Investitionen in 2022 und den Folgejahren sind rein informatorisch. Jedes Unternehmen darf nur eine Interessenbekundung abgeben. Mehrfache Einreichungen sind unzulässig und werden gelöscht.

3.    Die Interessenbekundung endet am 30. April 2021 um 23:59 Uhr. Anschließend erfolgt per technischem Zufallsverfahren eine Reihung aller eingegangenen Interessenbekundungen. Die Reihung erfolgt innerhalb der drei Kategorien Maschinen, Separation und bauliche Anlagen.

4.    Entsprechend dieser Reihenfolge versenden wir ab dem 6. Mai 2021 die Einladungen zur Antragstellung im Onlineportal der Rentenbank per Post. Sofern das Interesse für mehrere Kategorien bekundet wird, sind mehrere Einladungsschreiben möglich. Eine kategorienübergreifende Antragstellung ist nicht gestattet. Die Einladungen erfolgen nach der Reihung so lange, bis die verfügbaren Haushaltsmittel für dieses Interessenbekundungsverfahren erschöpft sind. In den kommenden Jahren wird es ein weitere Interessenbekundungs- und Antragsverfahren für die dann neu verfügbaren Haushaltsmittel geben. Hier können alle, die keine Einladung zur Antragstellung erhalten haben, erneut ihr Interesse bekunden.

5.    Nur wer eine Einladung zur Antragstellung erhält, darf einen Antrag in der aufgeführten Kategorie im Onlineportal der Rentenbank stellen. Angebote müssen erst nach Erhalt der Einladung zur Antragsstellung eingeholt werden. Sie bilden die Grundlage des Antrags. Erst jetzt ist der Fördergegenstand aus der zu diesem Zeitpunkt gültigen Positivliste konkret zu benennen und die Investitionssumme gemäß des wirtschaftlichsten Angebots anzugeben.

6.    Ab Datum der Einladung haben die Antragsteller 30 Tage Zeit, ihren Antrag im Onlineportal fertigzustellen und auszudrucken. Der Antrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen und zusammen mit dem Einladungsschreiben zur Antragstellung bei der Hausbank einzureichen.

7.    Anschließend ist mit der Hausbank über die konkrete Finanzierung zu sprechen. Der Darlehensbetrag muss mindestens 60 % der förderfähigen Kosten betragen. Ein Erstgespräch über die Finanzierung sollte schon vor Antragstellung geführt werden.

8.    Ist dies erfolgt, sind Zuschussantrag und Darlehensantrag innerhalb von zwei Monaten (nach Abschluss des Zuschussantrags im Onlineportal) zusammen über die Hausbank bei der Rentenbank einzureichen. Erst dann gilt der Antrag als gestellt.
Details zum Verfahren finden Sie wie gewohnt unter https://www.rentenbank.de/. Ihre Fragen beantworten wir gerne unter unserer Service-Nummer 069/710 499 41.

Landwirtschaftliche Rentenbank]]> 21.09.2021 - 11:17:58
die 2. Runde „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ wird eröffnet. Auch Lohnunternehmen können einen Zuschuss für Landtechnik erhalten. Förderfähig sind nur Neumaschinen, die eine umwelt- und ressourcenschonende Landwirtschaft ermöglichen und in der entsprechenden Liste der Rentenbank aufgeführt werden. Die Förderung beträgt für Lohnunternehmen 20 %, bei größeren Betrieben (über 10 Mio. € Umsatz / 49 MA) nur noch 10 %.

Gefördert werden Maschinen zur präzisen und bedarfsgerechten Ausbringung von Düngern und Pflanzenschutzmitteln, Maschinen zur mechanischen Unkrautbekämpfung, bauliche Anlagen zur Erweiterung emissionsarmer Lagerkapazität von Düngern und Kleinanlagen zur Gülleseparierung. Beachten Sie bitte die zwischenzeitlich erfolgte Erweiterung der Förderung in den Bereichen Pflanzenschutztechnik und Nachrüstung mit GPS-Grundausstattung.

Die 2. Tranche im Investitionsprogramm Landwirtschaft wird durch eine Registrierung bis zum 21. April 2021 im Online-Portal der Landwirtschaftlichen Rentenbank eingeleitet.

Es folgt das Interessenbekundungsverfahren ab dem 23. April bis zum 30. April 2021, in dem der Antragsteller seine Investitionspläne darstellt. Die Rentenbank nimmt anschließend eine Reihung der Anträge durch Losverfahren vor. In dieser Reihenfolge werden die Einladungen zur Antragstellung ab dem 6. Mai 2021 an die Landwirte, Lohnunternehmen, usw. versendet. Erst nach diesem positiven Signal sind Angebote für das Investitionsvorhaben in Landtechnik oder Baumaßnahmen einzuholen. Diese Vorgehensweise wird soll einen fairen Zugang zu den Mitteln zulassen. Fragen beantwortet die Landwirtschaftlichen Rentenbank unter https://www.rentenbank.de/ oder unter der Service-Nummer 069/710 499 41.

Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise der Rentenbank.

Dr. Martin Wesenberg

Programminformation der Landwirtschaftlichen Rentenbank – Nr. 4 / 2021

Interessenbekundungsverfahren und Antragstellung im „Investitionsprogramm Landwirtschaft“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der neuen Antragsrunde im „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ ist ein „Interessenbekundungsverfahren“ vorgeschaltet. Folgender Ablauf ist dafür vorgesehen:

1.    Bisher noch nicht registrierte Interessenten können sich noch bis zum 21. April 2021 um 18:00 Uhr unter https://foerderportal.rentenbank.de/anmeldung registrieren. Alle bisherigen Registrierungen bleiben gültig.

2.    Am 23. April 2021 startet das „Interessenbekundungsverfahren“. Alle im Onlineportal vollständig registrierten Nutzer laden wir per E-Mail dazu ein. Wir nutzen hierfür die bei der Registrierung angegebene E-Mail-Adresse. In der E-Mail erläutern wir das online stattfindende Verfahren. Abgefragt werden Angaben zum Antragsteller und zum antragstellenden Unternehmen (rechtsverbindlicher Unternehmensname, Anschrift etc.). Darüber hinaus sind Angaben zur geplanten Investitionssumme für das Jahr 2021 (unterteilt in die Kategorien Maschinen, Separierung und bauliche Anlagen) erforderlich. Diese Angaben sind für die spätere Antragstellung verbindlich. Die Angaben zu Investitionen in 2022 und den Folgejahren sind rein informatorisch. Jedes Unternehmen darf nur eine Interessenbekundung abgeben. Mehrfache Einreichungen sind unzulässig und werden gelöscht.

3.    Die Interessenbekundung endet am 30. April 2021 um 23:59 Uhr. Anschließend erfolgt per technischem Zufallsverfahren eine Reihung aller eingegangenen Interessenbekundungen. Die Reihung erfolgt innerhalb der drei Kategorien Maschinen, Separation und bauliche Anlagen.

4.    Entsprechend dieser Reihenfolge versenden wir ab dem 6. Mai 2021 die Einladungen zur Antragstellung im Onlineportal der Rentenbank per Post. Sofern das Interesse für mehrere Kategorien bekundet wird, sind mehrere Einladungsschreiben möglich. Eine kategorienübergreifende Antragstellung ist nicht gestattet. Die Einladungen erfolgen nach der Reihung so lange, bis die verfügbaren Haushaltsmittel für dieses Interessenbekundungsverfahren erschöpft sind. In den kommenden Jahren wird es ein weitere Interessenbekundungs- und Antragsverfahren für die dann neu verfügbaren Haushaltsmittel geben. Hier können alle, die keine Einladung zur Antragstellung erhalten haben, erneut ihr Interesse bekunden.

5.    Nur wer eine Einladung zur Antragstellung erhält, darf einen Antrag in der aufgeführten Kategorie im Onlineportal der Rentenbank stellen. Angebote müssen erst nach Erhalt der Einladung zur Antragsstellung eingeholt werden. Sie bilden die Grundlage des Antrags. Erst jetzt ist der Fördergegenstand aus der zu diesem Zeitpunkt gültigen Positivliste konkret zu benennen und die Investitionssumme gemäß des wirtschaftlichsten Angebots anzugeben.

6.    Ab Datum der Einladung haben die Antragsteller 30 Tage Zeit, ihren Antrag im Onlineportal fertigzustellen und auszudrucken. Der Antrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen und zusammen mit dem Einladungsschreiben zur Antragstellung bei der Hausbank einzureichen.

7.    Anschließend ist mit der Hausbank über die konkrete Finanzierung zu sprechen. Der Darlehensbetrag muss mindestens 60 % der förderfähigen Kosten betragen. Ein Erstgespräch über die Finanzierung sollte schon vor Antragstellung geführt werden.

8.    Ist dies erfolgt, sind Zuschussantrag und Darlehensantrag innerhalb von zwei Monaten (nach Abschluss des Zuschussantrags im Onlineportal) zusammen über die Hausbank bei der Rentenbank einzureichen. Erst dann gilt der Antrag als gestellt.
Details zum Verfahren finden Sie wie gewohnt unter https://www.rentenbank.de/. Ihre Fragen beantworten wir gerne unter unserer Service-Nummer 069/710 499 41.

Landwirtschaftliche Rentenbank]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Der zeitliche Rahmen für eine kurzfristige Beschäftigung wird befristet für März bis Oktober 2021 auf eine Höchstdauer von 102 Arbeitstagen oder vier Monaten ausgeweitet. Hierdurch soll Problemen bei der Saisonbeschäftigung, die im Zusammenhang mit der Covid-19- Pandemie insbesondere im Bereich der Landwirtschaft auftreten, entgegengewirkt werden.

Hinweis: Anders als im Vorjahr führt die Ausweitung der Zeitgrenzen nicht zu einer Neubewertung bereits bestehender Beschäftigungsverhältnisse. In § 132 S. 2 SGB IV-E ist geregelt, dass die verlängerten Zeitgrenzen nicht für Beschäftigungen gelten, die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes begonnen haben und die Zeitgrenzen nach § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV (drei Monate oder 70 Arbeitstage) nicht einhalten.
 
Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung
Gemeinsamer Bundesausschuß beschloss Verlängerung der Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bis zum 30.06.2021.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Nachdem das Wirtschaftsministerium seine Zustimmung gegeben hat, wird demnächst die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung um eine Testpflicht erweitert. Der Entwurf liegt bereits vor, er tritt in 5 Tagen nach Verkündung (diese ist wahrscheinlich heute oder morgen) in Kraft.

Arbeitgeber sind danach verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Selbst- und Schnelltests anzubieten:
  1. Beschäftigte, die vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung in Gemein-schaftsunterkünften untergebracht sind,
  2. Beschäftigte, die unter klimatischen Bedingungen in geschlossenen Räumen arbeiten, die eine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 begünstigen,
  3. Beschäftigte in Betrieben, die personennahe Dienstleistungen anbieten, bei denen direkter Körperkontakt zu anderen Personen nicht vermieden werden kann,
  4. Beschäftigte, die betriebsbedingt Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen ausüben, sofern die anderen Personen einen Mund-Nase-Schutz nicht tragen müssen,
  5. Beschäftigte, die betriebsbedingt in häufig wechselnden Kontakt mit anderen Personen treten.
Auch Beschäftigte, die vom Arbeitgeber in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden, müssen 2-mal pro Woche ein Testangebot erhalten.
Nachweise über die Beschaffung von Tests nach Absatz 1 und Absatz 2 oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten sind vom Arbeitgeber vier Wochen aufzubewahren.

Zu beachten:

Es besteht kein Testzwang. Dokumentation der Testungen sind ebenfalls nicht vorgesehen. Für Mitglieder aus Sachsen bestehen Besonderheiten, diese sollten sich bei uns melden.

Offen bleibt, ob und ggf. welche Maßnahmen der Arbeitgeber zu treffen hat, wenn der Mitarbeiter das Angebot ausschlägt und der Arbeitgeber dadurch evtl. die Gesundheit anderer auf dem Betrieb gefährdet. Dies hängt von den betrieblichen Begebenheiten ab, z.B. ob es generelle Kontaktbeschränkungen gibt, Anzahl der Kunden im Betrieb u.ä.. Wenn ein hohes Ansteckungsrisiko vorliegt, muss der Arbeitgeber in Betracht ziehen, den Arbeitnehmer aus Arbeitsschutzgesichtspunkten nicht auf den Betrieb zu lassen. Der Arbeitnehmer kann in der Folge seiner vertraglichen Arbeitspflicht nicht nachkommen und hätte keinen Lohnanspruch.

Ziel der Verordnung ist die Ansteckungen von Kunden, Kollegen und auf dem Arbeitsweg zu vermeiden. Ob Arbeiten in „faktischer Isolation“, bei denen im Betrieb und auch auf dem Weg zur Arbeit kein Kontakt zu Dritten besteht (etwa im eigenen Auto), Homeoffice gleichgesetzt werden müssen bleibt gerichtlicher Klärung vorbehalten.  Nach der Verordnung sind nur Tätigkeiten ausschließlich im Homeoffice ausgenommen.

Des Weiteren bis zum 30. Juni 2021 verlängert: Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden können die Einhaltung aller Anforderungen der Verordnung im Einzelfall durch behördliche Anordnungen durchsetzen und Verstöße gegen ihre Anordnung mit einem Bußgeld von bis zu einer Höhe von 30.000 € ahnden.

Empfohlene Weblinks:
Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Berufsorientierung ist für Jugendliche eine entscheidende Phase. Eltern flankieren die ersten Überlegungen und das Thema wird auch in der Schulen gegriffen. Gleichzeitig ist es eine sehr individuelle und bedeutende Angelegenheit für Mädchen und Jungs. Wo soll es hingehen? Welche Berufsfelder kenne ich? Welche Chancen bieten sich? Oft finden sich in den Arbeitsfeldern von Eltern, Verwandten, Nachbarn und Freunden Berufe, die zuerst ins Gespräch kommen. Aus der großen Palette an Möglichkeiten auszuwählen fordert konkrete Schritte. Ein wunderbares und einfaches Instrument sind die bundesweiten Veranstaltungen Girls’Day und Boys’Day. Unternehmen und Institutionen öffnen ihre Türen und ermöglichen Einblicke in die Praxis. Am Girls’Day haben seit 2001 fast 2 Millionen Mädchen und am Boys’Day (seit 2001) schon 300.000 Jungs teilgenommen.
Mitmachen lohnt sich für alle Beteiligte, Jugendliche finden so zu ihren Traumberufen und Unternehmen kommen mit potentiellen Azubis und Nachwuchskräften sowie deren Eltern in Kontakt. Schülerinnen und Schüler sind die Fachkräfte von morgen!
Mitmachen ist einfach. Merken Sie sich gleich den 28.04.2021 vor! Überlegen Sie, was Sie an diesem Tag anbieten wollen, von Berufserkundungen bis zu Mitmach-Aktionen. Am Girls’Day kümmern sich z.B. Ausbilder und Azubis um die Besucherinnen, zeigen ihnen die Facetten und Dimensionen einer Fachkraft Agrarservice und die Herausforderungen eines anspruchswollen Berufsalltags.
Tipp: Einfacher ist es für die Mädchen, wenn sie als Kleingruppe (2 - 5 Mädchen) kommen können.
Die Anmeldung für die teilnehmenden Betriebe läuft online über die Plattform www.girls-day.de. Sie stellen Ihr Angebot ein und die Teilnehmerinnen sich registrieren vorab.
Der besondere Effekt zeigt sich für Unternehmen in der Breitenwirkung. Sie zeigen Flagge! Lohnunternehmen sind regional aktiv in unserer Gesellschaft und bilden aus. Die Bereitschaft in Dualen Berufen auszubilden ist ein wichtiges Engagement und bedeutend für die Wirtschaftskraft und strukturelle Entwicklung von ländlichen Räumen. Über die Plattform Girls’Day kommen Sie in den Focus von Bürgerinnen und Bürger, die Sie sonst kaum erreichen würden. Einfacher kann Öffentlichkeitsarbeit nicht umgesetzt werden. Es braucht Bereitschaft, ein paar Ideen und aktives Handeln. Die Instrumente sind, ebenso wie das Angebot für Mädchen und Jungs, niedrigschwellig.
Sammeln Sie Ideen, stimmen sich mit Ihren Ausbilder/innen und Azubis Ihres Lohnunternehmens ab und melden Sie Ihr Angebote  auf der Plattform www.girls-day.de an.
Die gute Nachricht – es gibt schon Beispiele von Lohnunternehmen, die nach einer Beteiligung am Girls’Day Bewerbungen und schließlich auch Auszubildende gewinnen konnten.
 
Annette Schmid FEL Triesdorf
 

Erfahrungsbericht vom Lohnunternehmen Lindt Agroservice GmbH & Co KG:

Seit etwa 10 Jahren haben wir regelmäßig Anfragen von Mädchen und Jungen zum Girls`Day. Wir bilden in unserem Unternehmen Auszubildende zur Fachkraft Agrarservice und zur LandwirtIn aus. Wir sehen diesen Tag als einfache und unverbindliche Möglichkeit für Mädchen und Jungs in unser Berufsfeld und in unser Unternehmen reinzuschnuppern. Vermitteln möchten wir an diesem Tag auch, dass die Faszination unseres Berufes nicht allen auf den großen Maschinen beruht.
Da der Girls´Day im Frühjahr, meist in einer sehr arbeitsintensiven Zeit in unserem Betrieb stattfindet, läuft er in der Regel wie folgt ab: Nach der Begrüßung am Morgen und einem kurzen Rundgang über den Betrieb nehmen die Mädchen und Jungs an einem gemeinsamen Frühstück mit den Mitarbeitern teil. Danach dürfen sie jeweils mit einem Mitarbeiter für ein paar Stunden bei der Feldarbeit mitfahren. Nachmittags starten wir dann meist noch eine gemeinsame Aktion mit unseren Azubis und Girls´Daylern. Das kann auch schon mal Steine lesen auf dem Feld sein. Wichtig finden wir, dass die Jungs und Mädchen mit unseren Auszubildenden ins Gespräch kommen, um sich ein Bild über die Ausbildung in unseren Berufen zu machen.
Bei Interesse bieten wir den Teilnehmerinnen im nächsten Schritt die Möglichkeit zu einem Schulpraktikum auf unserem Betrieb an. Bei den Jugendlichen steht das Berufspraktikum meist ein bis zwei Jahre nach dem Girls’Day an.
Für uns als Ausbildungsbetrieb sind Girls‘Day und Schulpraktikum eine gute Möglichkeit, potentielle Auszubildende frühzeitig kennenzulernen und uns einen Eindruck zu verschaffen, ob sie für unser Unternehmen in Frage kommen. Bis heute haben schon drei junge Menschen durch Girls‘Day und Schulpraktikum den Grundstein für die Ausbildung in unserem Betrieb gelegt.

Thomas Lindt, Lindt Agroservice GmbH & Co KG Wächtersbach/Hessen]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Zu unterscheiden ist der private vom unternehmerischen Bereich. Zu Beginn meiner juristischen Ausbildung riet ein Professor, in jedem Fall eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen. Als zweites eine Rechtsschutzversicherung. Als angehender Jurist denkt man sich: wozu studiere ich denn Rechtswissenschaften?

Mit zunehmender Lehre stellte ich fest, dass, je mehr ich weiß, desto weniger weiß ich. Beide Versicherungen zeigen nicht nur, dass die Haftungsfrage von Bedeutung ist und in Deutschland gerne bzw. ungern, allerdings oft der Rechtsweg eingeschlagen wird … zumindest besser als Selbstjustiz. Beachten Sie, dass hier nur eine grundsätzliche Darstellung möglich ist. Einzelne Bedingungen können den Versicherungsumfang erweitern oder verringern. Bei jeder Versicherung sollten die Hinweise am Ende des Textes befolgt werden!

Haftpflicht und Rechtsschutz
Das betriebliche Pendant ist die Betriebshaftpflicht. Diese sollte ebenfalls dringend abgeschlossen werden. Sie gilt nur für Schäden, die an fremden Sachen oder Personen verursacht werden. Wurde irrtümlich das Feld eines anderen Landwirtes bespritzt oder bei Auftragsdurchführung Sachen Dritter beschädigt, würde die Versicherung greifen. Leitungsschäden wären ebenfalls abgedeckt.
Eine mangelhafte Leistungserbringung im Rahmen eines Auftrages, wie etwa schlechte Düngung des Feldes oder Verfehlerhaft ausgebrachtes Pflanzenschutzmittel beim Auftraggeber, sind dagegen nicht versichert. Der betriebliche Rechtsschutz sollte ebenfalls in Erwägung gezogen werden. Der Verband bietet eine ausführliche rechtliche Beratung an, doch in gerichtlichen Verfahren, in denen Anwaltszwang herrscht, ist eine Vertretung nur durch einen Rechtsanwalt möglich. Bei Streitigkeiten über mangelhafte Reparaturen der Werkstatt oder bei Schäden durch Fremdkörper, sind Streitwert und die Gutachterkosten oftmals hoch.
Der betriebliche Rechtsschutz deckt zudem (vermeintliche) Verfehlungen von Mitarbeitern und Arbeitsrecht ab. In der Komplexität des Straßenverkehrsrechts kommt es nicht selten vor, dass vermeintliche oder auch tatsächliche Verstöße im Straßenverkehr geahndet werden. Die Kostenübernahme durch die Rechtsschutz ist für solche Fälle vorteilhaft.

Maschinenversicherungen
Bei Versicherungen für die unterschiedlichsten Fahrzeuge lassen sich die Maschinenbruchversicherung oder Teil- und Vollkaskoversicherungen unterscheiden. Bei der Teilkasko sind im Vergleich zur Vollkaskoversicherung nicht alle äußeren Einflüsse, die zu einem Schaden geführt haben, versichert. Hagelschäden oder Vandalismus sind oftmals ausgenommen. Unfälle mit Tieren teilweise, wobei dort zusätzlich noch zwischen unterschiedlichen Tierarten unterschieden wird.
Innere Betriebs- oder Bruchschäden sowie Bedienungsfehler sind lediglich bei der Maschinenbruchversicherung versichert. Diese deckt einen Großteil möglicher Schäden ab, etwa Konstruktions-, Material-, Ausführungsfehler sowie Versagen von Mess-, Regel-, Sicherheitseinrichtungen und etwa Mangel an Schmiermitteln.
Sogar Händler und Hersteller bieten besondere Maschinenbruchversicherungen außerhalb von Garantien an. Diese (Voll-) Abdeckung ist dafür kostspielig. Bei teurer Landtechnik (selbstfahrende landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen) ist sie insbesondere für Fremdkörpersch.den eine Möglichkeit, die höheren Reparaturkosten zu kompensieren.

Für andere Gerätschaften oder Arbeitsgeräte besteht die Möglichkeit spezieller Versicherungen. Bei Ballenpressen ist z.B. das Feuerrisiko hoch, so dass dort an eine Feuerversicherung zu denken wäre. Es gibt aber auch Versicherungen für eine Vielzahl von Gerätschaften, z.B. eine Gewahrsamsoder Inventarversicherung. Diese deckt Kosten durch Brände, Blitzschlag, Explosion, Überspannung/Kurzschlüsse, Aufräumungs- und Abbruchkosten sowie Verkehrssicherungsmaßnahmen. Sie kommt für Schäden an Maschinen, Betriebseinrichtungen und Lager/Vorräte in Betracht.

Für die Versicherungssumme ist der Versicherungswert maßgebend. Versicherungswert ist der jeweils gültige Listenpreis (Neuwert) der versicherten Sache im Neuzustand zuzüglich Bezugskosten (z.B. Kosten für Verfehlerhaft packung, Fracht, Zoll und Montage). Rabatte und Preiszugeständnisse bleiben dabei unberücksichtigt. Wird der Kaufpreis angesetzt droht eine Unterversicherung. Eine Unterversicherung hat zur Folge, dass im Schadenfall die Entschädigung der Versicherung nur anteilig erfolgt.

Güterschadenhaftpflicht und Haftpflichtversicherungen
Die Kfz-Haftpflicht-Versicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung. Entscheidend bei der Versicherung ist die Risikobewertung. In der Vergangenheit gab es bei Agrotrucks oftmals erhebliche Unterschiede beim Versicherungsbetrag im Vergleich zu Ackerschleppern. Agrotrucks wurden wie normale Sattelzugmaschinen eingestuft. Dabei ist die jährliche Laufleistung dieser Fahrzeuge deutlich geringer, so dass der höhere Versicherungsbetrag nicht gerechtfertigt war. Bei der Frachtführerversicherung, die für die Güterkraftverkehrslizenz benötigt wird, verhielt es sich ähnlich. Die Fracht im Lohnunternehmen bezieht sich regelmäßig auf land- oder
forstwirtschaftliche Güter. Eine Beschädigung der Fracht wird es kaum geben. Bei Ladungsverlust ist oftmals ein Neubeladen möglich. Folglich sollte der Versicherungsbeitrag risikogemäß niedriger sein.

Generell beachten!
Bevor eine Versicherung abgeschlossen wird, sollte überprüft werden, welche Versicherung für den Betrieb erforderlich ist. Hierzu gehört die Überprüfung der jährlichen Kosten. Ist das Risiko ohne Versicherung unterwegs zu sein wirtschaftlicher? Die Kosten, das Risiko und der Nutzen sind steig neu abzuwägen.

Unbedingt Versicherungsvergleich durchführen. Es kann sein, dass der Versicherer für den speziellen T.tigkeitsbereich von Lohnunternehmen keine guten Angebote hat oder das Risiko falsch einschätzt (vgl. oben Agrotruck und Güterschadenshaftpflichtversicherung Güterschadenshaftpflichtversicherung). Zudem kann es unterschiedliche Risikoabdeckungen geben.

Durch den Ausschluss diverser Klauseln reduziert sich zwar das Risiko und dadurch sinken die Beiträge. Doch der Versicherungsschutz wird lückenhaft. Deshalb sollten konkrete Beispiele mit dem Versicherer/Makler durchgespielt werden und gemeinsam die Bedingungen und Haftungssauschlüsse betrachtet und bewertet werden.

Dies gilt auch für einzuhaltende Obliegenheiten. Wenn ein Sachschaden entstanden ist und die Haftungsfrage noch geklärt werden muss, ist daran denken, die eigene in Frage kommende Versicherung (Haftpflicht/Maschinenbruch usw.) zu informieren. Ansonsten könnte die Versicherung im späteren Verlauf eine Haftungsübernahme ablehnen. Dies gilt ebenfalls, wenn die Versicherung bestimmte Vorgaben zur Lagerhaltung macht.

In einem Fall war die Versicherung zu einer 20 %-igen Leistungskürzung berechtigt, weil der Landwirt seine Obliegenheiten aus dem Versicherungsvertrag grob fahrlässig verletzt hatte. Die Versicherungsbestimmungen sahen vor, dass das getrocknete Erntegut ordnungsgemäß eingelagert und ständig durch ein geeignetes Messgerät, etwa eine Heumesssonde, auf Selbstentzündung hin überprüft werden müsse. Heustapel seien so anzulegen, dass jeder Punkt des Stapels kontrolliert werden könne.

Abschließend sollte mindestens jährlich eine Überprüfung der Versicherungen erfolgen. Insbesondere bei der Maschinenbruchversicherung muss genau überprüft werden, ob alte Fahrzeuge nicht aus dem Versicherungsschutz herauszunehmen und neue hinzugefügt werden können.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Falls Landwirte in den nächsten Tagen auf Sie zukommen, wissen Sie schon worum es geht: Der „Bunte- Siloballen“ Trend kommt aus Neuseeland und wurde schon im letzten Jahr in einigen Teilen Deutschlands übernommen. In 2020 hat, alleine in Deutschland, die Spendensumme erstmals die 20.000 Euro-Grenze geknackt! Vor dem Saisonstart soll innerhalb der Landwirtschaft nochmal auf die Aktion hingewiesen werden, sodass so viele Landwirte/innen wie möglich sich anschließen.

Beim Kauf der farbigen Folie des Herstellers Trioplast®, wandern drei Euro pro Rolle in den Spendentopf der Wohltätigkeitsorganisation Pink Ribbon bzw. Blue Ribbon. Die Blaue Folie steht dabei für Prostatakrebs, Pink für Brustkrebs und Gelb für Krebserkrankungen bei Kindern. Die ungewöhnliche Farbe soll auffallen und die Krankheiten ins Gespräch bringen. Damit die Aktion auch nach dem Einholen der Ernte noch Gesprächsthema bleibt, hat sich das Landvolk Emsland etwas Besonderes ausgedacht: Alle Mitglieder, die bunte Siloballen wickeln lassen, erhalten ein kostenloses Feldrandschild mit Informationen zu dieser Aktion. Dieses können die Landwirte zusammen mit einem bunten Ballen am Feldrand, am Radweg oder an der Hofstelle platzieren. So wirkt die Aktion noch über längere Zeit. Im vergangenen Jahr hat sich ein Lohnunternehmer in Schleswig-Holstein auf die gleiche Weise an der Aktion beteiligt. Auch er spendete allen teilnehmenden Landwirten ein Feldrandschild.

Mit „nur“ 15- 20 Cent mehr pro Ballen kann man sprichwörtlich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Erstens kann man mit der Silofolie, die man sowieso benötigt, für die Krebsforschung spenden. Zweitens bringt die auffällige Farbe das Thema Krebsvorsorge ins Gespräch und gratis dazu erhält die Landwirtschaft durch diese Aktion ein positives Image.

Es wäre toll, wenn auch Sie Ihre Kunden auf diese tolle Aktion aufmerksam machen würden und diese unterstützen!

Vereinigung des Emsländischen Landvolkes e.V. (VEL)

Für Nutzer der BLU-App geht es hier zur Galerie! ]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Letztes Jahr im Oktober hat die Zeitschrift LOHNUNTERNEHMEN zusammen mit Claas die Aktion #LUHarvestAngels ins Leben gerufen. Während der Maisernte 2020 hat die Redaktion sechs Mitarbeiter mit einem Care-Paket bei der Arbeit überrascht, kurze Videos gedreht und auf Instagram und Facebook berichtet. Als Sponsor hat Claas die Aktion in seiner Instagram-Story geteilt. In diesem Jahr geht`s gemeinsam weiter – mit sechs neuen Gesichtern, neuen Goodies im Care-Paket und dieses Mal über die komplette Ernte-Kampagne vom Schnitt des ersten Grashalms bis zum Drusch des letzten Maiskorns.

Wer sind die LUHarvestAngels?
Bei der Auswahl der LUHarvestAngels geht es nicht um den besten, fleißigsten oder erfahrensten Mitarbeiter und man kann sich für diesen Titel auch nicht bewerben. Es kann also jeden treffen und die #LUHarvestAngels-Community wird jedes Jahr größer.
Bei #LUHarvestAngels geht es darum, Mitarbeitenden in Lohnunternehmen stellvertretend für ihre vielen Kollegen und Kolleginnen bundesweit etwas Gutes zu tun und einfach mal Danke zu sagen. Denn oftmals müssen sie in der stressigen Erntezeit auf Freizeit und so manch warme Mahlzeit verzichten. Deshalb kommt die Redaktion LOHNUNTERNEHMEN auf einen kurzen Besuch vorbei und bringt eine Stärkung mit.

Was steckt im Care-Paket?
Die LUHarvestAngels werden mit belegten Brötchen, frischem Kaffee, einem Nuss-Frucht Mix und einem Energy-Drink versorgt. Das Care-Paket enthält weitere praktische Goodies aus dem LOHNUNTERNEHMEN Shop (lu-web.de) und vom Sponsoring-Partner Claas – darunter eine Picknick-Decke, ein Thermobecher, selbstverständlich die aktuelle LOHUNNTERNEHMEN-Ausgabe und in diesem Jahr neu eine robuste Brotdose und ein schickes T-Shirt – beide im coolen #LUHarvestAngels-Design. Und damit auch nach dem Besuch die Versorgung gesichert ist, gibt`s das Ganze in einer #LUHarvestAngels-Kühltasche überreicht.

Wo finde ich die Aktion?
Mit der Grasernte geht`s los. Die Redakteure filmen ihre Besuche mit dem Smartphone und veröffentlichen das Video jeweils bei Instagram und Facebook unter dem Hashtag #LUHarvestAngels. Ebenso wird Claas die Videos auf seinen SocialMedia Kanälen begleiten. Wer die Aktion noch nicht kennt, schaut sich am besten gleich mal die #LUHarvestAngels-Highlights 2020 bei YouTube an.

Wie kann ich mitmachen!
Wenn auch ihr findet, dass die Jungs und Mädels in den Lohnunternehmen großartige Arbeit leisten oder selbst in einem Lohnunternehmen arbeitet, folgt der #HarvestAngels-Kampagne auf Instagram, Facebook und YouTube und helft auf euren eigenen Kommunikationskanälen dabei, die Idee weiterzutragen. Mitarbeiter oder Kollegen als LUHarvestAngel vorzuschlagen, ist selbstverständlich möglich. Schreibt dazu eine PN und verlinkt euren LUHarvestAngel.

So findet ihr #HarvestAngels bei Instagram & Co:
www.facebook.com/redaktionlohnunternehmen
www.instagram.com/lohnunternehmen_zeitschrift
www.youtube.com/user/BeckmannVerlag
www.facebook.com/CLAAS.Deutschland
www.instagram.com/claas_deutschland




Videolink für QR Code:
https://lu-web.de/redaktion/news/lu-harvest-angels-2021/
Hier könnt ihr euch das #LUHarvestAngels Highlight-Video 2020 anschauen und erfahren, wen wir letztes Jahr besucht haben.

Fotos: Beckmann-Verlag

Für Nutzer der BLU-App geht es hier zur Galerie! ]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Ab sofort sind wir NUR NOCH unter folgender Telefonnummer erreichbar:

05031 51 945 - 0

Da wir nun mit unserer Geschäftsstelle umgezogen sind, haben wir nun auch einen neuen Telefonanschluss. Bisher wurden die Anrufe auf die alte Nummer noch umgeleitet. Dies ist ab jetzt aber nicht mehr möglich.
Darüber hatten wir bereits vor einigen Monaten informiert. Ab dem 30. April 2021 ist der Umzug nun vollständig vollzogen und somit wird es keinen Anschluss mehr unter unserer alten Nummer geben.
Bitte speichern Sie sich daher unbedingt unsere neue Telefonnummer ein und löschen Sie die Alte!]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Bis zum physischen Umzug nächstes Jahr sind wir zunächst auch noch
unter den alten Nummern erreichbar, spätestens nächstes Jahr wird es diese Möglichkeit jedoch nicht mehr geben. Speichern Sie sich die neuen Rufnummern also am besten gleich neu ein!
]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die SVLFG und andere Medien informierten bereits darüber, dass für die Landwirtschaft als systemrelevanter Bereich Impfungen vorrangig in Betracht kommen. Im 7. BLU Newsletter vom 24.03.2021 informierten wir Sie darüber, dass landwirtschaftliche Lohnunternehmen zu den systemrelevanten Unternehmen gehören und stellten Ihnen entsprechende Nachweise zur Verfügung.

Sie können sich vorrangig impfen lassen

Gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 5 Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) haben Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind, Anspruch auf Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität.

Sofern Sie die Impfung für sich oder Ihre Mitarbeiter in Anspruch nehmen wollen, füllen Sie bitte beim Arzt oder Impfzentrum das entsprechende Formular für systemrelevante Berufsgruppen aus und fügen als Anlage die beigefügte Leitlinie Unternehmen der KRITIS Ernährung (Ernährungsunternehmen) (Anlage 1) bei sowie für Ihre Mitarbeiter zusätzlich das weitere Formular „Arbeitgeberbestätigung“ (Anlage 2).

Landwirtschaftliche Lohnunternehmen sind unter Ziffer 3. Auf der Leitlinie KRITIS aufgeführt und damit zweifelsfrei systemrelevant. Sollten sich wider Erwarten Schwierigkeiten ergeben, wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle.

Impfpriorisierung in Anspruch nehmen?

Ob Sie für sich oder Ihre Mitarbeiter die Impfpriorisierung in Anspruch nehmen, ist Ihre Entscheidung.

Wir geben zu bedenken, dass wir in der Vergangenheit darauf hingewiesen haben, welche Maßnahmen zur Vorbeugung von Ansteckungen im Betrieb durchzuführen sind. Viele Lohnunternehmen haben es geschafft, Ihre Mitarbeiter nahezu isoliert von Dritten arbeiten zu lassen, so dass eine Ansteckungsgefahr nahezu ausgeschlossen ist. Sollten Sie die Impfpriorisierung auch in diesen Fällen in Anspruch nehmen, könnten dadurch möglicherweise andere Menschen, die die Impfung dringender benötigen, verdrängt werden.

Als Verband, der Sie auf vielen Ebenen zu unterstützen versucht, wollten wir daran erinnern, dass wir sowohl politisch als auch in einzelnen von Behörden angeordneten Quarantänefällen gerade auf das (relativ) isoliert von Dritten betriebene Tätigkeitsfeld in der Landwirtschaft und von Lohnunternehmen verwiesen haben. Nun umgekehrt eine priorisierte Impfung zu rechtfertigen, erscheint widersprüchlich.

Diese Auffassung gilt selbstverständlich nicht für Personen, die risikobehaftet sind - sei es aus familiären, gesundheitlichen oder auch betrieblichen Gründen - wie etwa viel Kontakt zu Dritten.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herzlich willkommen!

Landesverband Nordrhein-Westfalen Landesverband Hessen Landesgruppe Niedersachsen Landesverband Brandenburg
Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
In Kurzform ausgedrückt vervollständigt ein weiteres Merkmal die Anwendungshinweise für den Verzicht auf ein lof-Begleitfahrzeug zu einer überbreiten SAM (3,01 – 3,50m):

Auf Straßen ab einer Breite von 5,50 m und mehr (gemessen als befestigter Fahrbahnbelag) kann auf ein Begleitfahrzeug auch am Tag bei Sichtweiten unter 100 m und gleichzeitiger zulässiger Höchstgeschwindigkeit von mehr als 70 km/h verzichtet werden, wenn die SAM mit bodenschonender Bereifung ausgestattet ist und mit seitlich hälftigem Reifenüberstand über den rechten Fahrbahnrand fährt. Das Befahren des befestigten Seitenstreifens mit „halben Reifen“ ist zulässig. Schäden am Seitenstreifen (Bankett) durch ein unsachgemäßes Über- bzw. Befahren entstehen muss der Antragssteller tragen (Haftungserklärung.
Die Restfahrbahnbreite von 2,50 m muss eingehalten werden.

Zusammenfassung der Anwendungshinweise

Die SAM-Anwendungshinweise verpflichten den Maschinenbetreiber grundsätzlich zu einem vergleichsweise einfach ausgestatteten Begleitfahrzeug, eröffnen aber gleichzeitig weitgehende Freiräume bei günstigen Verkehrsbedingungen auf das Begleitfahrzeug zu verzichten.

Es ist möglich, eine flächendeckende Dauererlaubnis §29 StVO mit bayernweiter Gültigkeit unter folgenden Voraussetzungen zu erhalten: Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, besteht des Weiteren die Auflage, dass bei Fahrten zusätzlich eine Absicherung nach vorne durch ein privates Begleitfahrzeug (BF-lof) erforderlich ist. Bitte beachten Sie die weitreichenden Ausnahmeregelungen zum lof-Begleitfahrzeug!

Ausnahmen

Sobald eine der folgenden Verkehrsbedingungen (!) vorliegt, kann auf ein privates Begleitfahrzeug (BF-lof) verzichtet werden:
Hiervon unberührt bleibt die Möglichkeit, ausnahmsweise und ggf. auch vollständig auf das Bankett hinauszufahren, etwa zum Zwecke des Ausweichens bei Begegnungen mit dem Gegenverkehr wegen der geringen Breite der Fahrbahn oder zum Zweck des Haltens.

Diese Ausnahmen eröffnen Freiräume für viele Straßen Bayerns und bedeuten, dass auf kurvigen, engen, unübersichtlichen Straßen durch das Begleitfahrzeug zusätzliche Sicherheit für andere Verkehrsteilnehmer, aber auch für den SAM-Fahrer erreicht wird.

Weitere Informationen hält die BLU-Geschäftsstelle bereit.

Das Bayerischen Staatsministeriums des Innern hat federführend für die bayerische Landesregierung die Anwendungshinweise zur Erteilung von Erlaubnissen zur übermäßigen Straßenbenutzung durch überbreite selbstfahrende Arbeitsmaschinen (SAM) der Land- und Forstwirtschaft (AH-StVO SAM) weiterentwickelt.
Das Präsidium des bayerischen Lohnunternehmerverbands begrüßt die vorliegenden Regelungen als einen wichtigen Schritt für einen rechtssicheren Betrieb land- und forstwirtschaftlicher Großtechnik im öffentlichen Straßenverkehr.

Dr. Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
ASM-Info-Abend online, 19.05.2021, 19.00 Uhr

Anmeldung:          Email an , bis spätestens am 17.05.2021
Veranstalter:        Fachzentrum für Energie und Landtechnik Triesdorf
                              Regierung von Mittelfranken, Bereich 6: Ernährung und Landwirtschaft
Ansprechpartner: Annette Schmid, Tel. 09826 18 2003, E-Mail:
Homepage:            www.triesdorf.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Dafür haben wir uns einen Ausbildungsbetrieb mit Azubis gesucht, die Lust hatten bei unserer Idee mitzumachen. Schließlich können immer diejenigen am besten über etwas reden, die es auch machen.

Seit März dieses Jahres begleiten wir nun zwei Auszubildende zur Fachkraft Agrarservice. Jannik und Max machen in dem Unternehmen LUS Wietzen von Heiko Lübke ihre Ausbildung. Im März und April konnten wir die beiden bei ihrem Arbeitsalltag in der Werkstatt, auf der Biogasanlage, beim Güllezubringen und natürlich auch beim Homeschooling in der Berufsschule begleiten. Die abgedruckten Bilder geben einen kleinen Eindruck in das Projekt, was hauptsächlich für die Sozialen Medien ausgerichtet ist.

Mit Bildern und kurzen Videosequenzen, die wir bei unseren Besuchen aufnehmen, möchten wir Einblicke in die Ausbildung geben. Die Bilder und Videos werden dann für die Sozialen Medien aufbereitet, um insbesondere junge, interessierte Menschen neugierig zu machen.

Ihre Hilfe ist gefragt!
Dabei sind wir auf die Hilfe unserer Mitglieder angewiesen. Wenn wir die Videos auf unseren eigenen Kanälen verbreiten, werden sie hauptsächlich von den Menschen gesehen, die schon in dem Berufsfeld arbeiten. Wir möchten aber vor allem auch Leute ansprechen, die sich vielleicht noch nicht mit dem Themenfeld Lohnunternehmer beschäftigt haben. Je mehr Menschen unsere Beiträge teilen, desto mehr Menschen können wir erreichen! Vielleicht haben ja auch Ihre Azubis Lust ein eigenes digitales Tagebuch anzufangen, um auch von einem anderen Betrieb Einblicke zu geben.

Je mehr Leute sich finden, desto umfassender können wir die vielseitige Ausbildung darstellen. Und zugleich machen sie auch Werbung für Ihr Unternehmen.

Schlagen sie es doch mal vor. Wir bereiten die Bilder und Videos auch gerne auf, wenn dies gewünscht ist! Alles was wir brauchen, sind motivierte Auszubildende, die Lust haben uns immer wieder Bilder und Videos von sich und ihrer Arbeit zu schicken.

Schauen Sie doch auch mal auf unseren Kanälen vorbei. Dann können Sie sich anschauen, was wir bisher gemacht haben!

  @BundesverbandLohnunternehmen

  @blu_verband

Jasmin Nühs & Sonja Kreuzer]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Eine neue Folge aus unserer Reihe „Recht gut erklärt“ ist online. Diesmal geht es um das Güterkraftverkehrsrecht bzw. um die Güterkraftverkehrsgenehmigung.

Pirko Renftel kennt sich aus und fasst die wichtigsten Infos kurz zusammen. Wie immer ist auch dieses rechtliche Thema einfach und übersichtlich erklärt. Fragen wie: werden im Video beantwortet und können so eine mühselige eigene Recherche ersparen.

Schauen Sie bei uns auf der Homepage vorbei oder auf unserem YouTube Kanal und sehen Sie sich das Video an:

https://www.lohnunternehmen.de/leistungen/rechtsberatung/

Wenn es Wünsche oder Themenvorschläge für Filminhalte gibt, können Sie uns diese gerne mitteilen!

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
So fand am 15.04.2021 das erste Mal ein Online-Stammtisch für und von Praktikern über die Plattform Zoom statt. Die Gespräche handelten rund um das Thema Schwaden. 20 Teilnehmer trafen sich bei Zoom und diskutierten mehr als 1,5 h Stunden über verschiedene Techniken. Es trafen sich Lohnunternehmer und Maschinenhersteller aus Deutschland und einigen Nachbarländern.

Nach einem einleitenden Erfahrungsbericht von Lohnunternehmer Lorenz Waldinger begann eine angeregte Diskussion über die Vor- und Nachteile eines Band- bzw. Kreiselschwaders. Hier ging es hauptsächlich um praktische Aspekte, wie das Arbeiten unter „extremeren“ Bedingungen am Hang oder bei stärkeren Verschmutzungen. Ein großes Thema waren ebenfalls die Mehrkosten, die bei der Benutzung eines Bandschwaders entstehen.

Ich habe mich sehr über die rege Beteiligung der Teilnehmer gefreut und hoffe, den ein oder anderen bei einem weiteren Stammtisch zu treffen.

Haben Sie ein Thema, dass Sie gerne mit Arbeitskollegen besprechen möchten? Vielleicht möchten Sie Erfahrungen teilen oder suchen nach Meinungen über ein bestimmtes Thema, dass Sie als Lohnunternehmer beschäftigt? Ich würde mich freuen, wenn Sie sich mit „Ihrem“ Thema bei mir melden, sodass wir gemeinsam unseren nächsten BLU Praktiker Stammtisch planen können.

Mitglied des BLU zu sein, bedeutet, dass Sie Teil eines großen Netzwerks sind, dass Sie für Ihre ganz persönliche Themen nutzen können. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Sonja Kreuzer]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Niederwild und Vögel nutzen Grünlandbestände, um ihre Jungtiere geschützt großzuziehen. Geschützt sind diese jedoch nur so lange, bis der Bestand gemäht werden soll. Insbesondere der Schutz von Rehkitzen wird auch in der Öffentlichkeit viel diskutiert. Die Kitze werden im hohen Gras abgelegt und durch die angeborene Schutzstrategie „Liegen und Ducken“ laufen die Tiere auch bei Gefahr nicht davon. Entsprechend muss vor der Mahd dafür gesorgt werden, dass der Mähtod von Jungtieren möglichst verhindert wird. Das Unterbleiben von Maßnahmen zum Schutz oder zur Rettung der Tiere kann nach dem Tierschutzgesetz zu empfindlichen Strafen führen:

§ 17 Tierschutzgesetz
Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
  1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
  2. einem Wirbeltier
    1. aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
    2. länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.
Grundsätzlich ist der Jäger zur Hege des Wildes verpflichtet. Die Hege beinhaltet, dass Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden.

Dennoch ist derjenige, der den Tod des Wildes verursacht hat, zunächst dafür verantwortlich. Der Jagdpächter muss seiner Hegepflicht nachkommen können. Heißt: Wird dem Jagdpächter nicht die Möglichkeit gegeben, Felder und Wiesen vor der Mahd abzusuchen oder Maßnahmen zum Tierschutz durchzuführen, werden Sie – auch als Lohnunternehmer – zur Verantwortung gezogen.

Es gibt rechtliche Fälle, in denen sowohl Landwirte also auch Lohnunternehmer zu Strafen verurteilt wurden. Lassen sie sich also als Dienstleister immer bestätigen, dass es eine Absprache mit dem Jagdpächter gibt und Vorsorgemaßnahmen stattgefunden haben.

Vorsorgemaßnahmen können sein:
Hinweis: Im Downloadcenter gibt es für unsere Mitglieder ein Merkblatt zu dieser Thematik, was Ihnen zur Verfügung steht. Das Merkblatt kann Ihnen und Ihren Kunden helfen im Voraus alle Vorkehrungen zu treffen, um den Mähtod zu vermeiden.

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesgruppe Bayern Landesverband Brandenburg Landesgruppe Niedersachsen Landesgruppe Sachsen-Anhalt Landesverband Schleswig-Holstein Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Diese Information haben Sie möglicherweise bereits als Newsletter erhalten. Da sich nicht alle Mitglieder für den Newsletter angemeldet haben, mussten wir zusätzlich eine Rundmail versenden, um die Informationen an alle Mitglieder zu versenden. Wir bitten dafür um Verständnis.

Zusätzlich haben wir Ihnen am Ende die Kontaktdaten der Landesförderbanken beigefügt, für etwaige weitergehende finanzielle Hilfen!

Beachten Sie als Unternehmer die genannten Maßnahmen zur Verhinderung einer Ausbreitung des Virus. Sollten Sie längere Zeit nichts von uns erhalten, schauen Sie auf unsere Website oder melden Sie sich bei den zuständigen Ansprechpartnern in der Geschäftsstelle, deren Kontaktdaten (mit mobilen Dienstnummern) auf der Website aktualisiert wurden.

Coronavirus – Arbeitsrechtliche Hinweise
Das Coronavirus bestimmt das aktuelle Leben. Neben der Schließung von Schulen und Kindergärten ist die Bevölkerung angewiesen worden, soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, um das Virus möglichst zu isolieren und das Gesundheitssystem nicht zu stark zu belasten.

Für Sie stellt sich die Frage, was Sie in dieser Zeit betrieblich tun können, um eine Infektion innerbetrieblich zu vermeiden und was zu tun ist, wenn ein Kunde, ein Mitarbeiter oder gar der gesamte Betrieb betroffen ist.

1. Was kann ich zur Vermeidung von Infektionen tun?
Zunächst ist Ihrerseits alles zu unternehmen, um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten. Konkret sollten Sie Gruppensitzungen vermeiden. Essen oder Umkleiden in Gemeinschaftsräumen ist zu unterlassen. Hier sind alternative Möglichkeiten zu suchen, wie z.B. das An-, Um- und Ausziehen zu Hause oder auf dem für den Mitarbeiter zugewiesenen Fahrzeug. Gegessen werden kann auf dem zugewiesenen Fahrzeug, draußen oder unter der offenen Halle bei genügenden Abständen (mind. 2m). Gerätschaften sollten nach Verwendung desinfiziert werden. Absprachen zwischen Mitarbeitern untereinander oder mit dem Betriebsinhaber sowie Kunden sollten telefonisch erfolgen oder unter Einhaltung von ausreichend Abständen getätigt werden (z.B. durch das Fenster). Darüber hinaus sind grundsätzliche Hygienemaßnahmen einzuhalten, die auch zur Prävention von Grippe empfohlen werden: Neben diesen Verhaltensregeln bietet sich auch die Verwendung von Handschuhen an. Drucken Sie sich die Betriebsanweisung der SVLFG zum Coronavirus aus, auf die wir im letzten Newsletter hingewiesen hatten – abrufbar unter https://www.svlfg.de/corona-info. Beachten und befolgen Sie diese dringend! Weisen Sie damit die ganze Belegschaft an, dieser Betriebsanweisung folge zu leisten. Drohen Sie bei Nichtbeachtung arbeitsrechtliche Konsequenzen an.

2. Was ist bei Krankheit und angeordneter Quarantäne zu beachten?

Zur Vermeidung einer Betriebs-Quarantäne sollten sich Mitarbeiter und Kollegen bei Auftreten von erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen sowie bei Kontakt zu Personen aus Risikogebieten umgehend von Mitmenschen fernhalten, sich nach Hause begeben und sich telefonisch krank melden. Der erkrankte Mitarbeiter sollte bis zur kompletten Genesung den Betrieb nicht betreten und keinen körperlichen Kontakt zu anderen Mitarbeitern haben. Für den erkrankten Arbeitnehmer gilt selbstverständlich, dass er Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhält (bis zu 6 Wochen).

Problematisch wird es, wenn aufgrund betrieblicher Kontakte andere Mitarbeiter in Quarantäne gesetzt werden und damit nicht mehr zur Arbeitsbewältigung im Betrieb antreten dürfen. Hier droht ein Betriebsstillstand. Die Einhaltung der unter 1. genannten Maßnahmen könnte dazu führen, dass keine Quarantäne – zumindest nicht für alle Mitarbeiter im Betrieb – erteilt wird. Alleine die Besorgnis, sich eventuell im Betrieb anzustecken, ist für ein Fernbleiben nicht ausreichend.

Für die in Quarantäne gesetzten Mitarbeiter gilt – sofern sie nicht selbst erkrankt sind, dass sie zulässigerweise die Arbeit verweigern dürfen (§ 616 BGB). Der Arbeitgeber ist verpflichtet, das Arbeitsentgelt für einen verhältnismäßigen Zeitraum weiter zu bezahlen. Hier regelt § 56 Abs. 3 des Infektionsschutzgesetz (IfSG), dass eine Entschädigung für bis zu 6 Wochen möglich ist. Der Arbeitgeber erhält für die genannte Entgeltfortzahlung jedoch einen Erstattungsanspruch gegen die nach dem Infektionsgesetz zuständige Behörde (Ordnungsamt bzw. dort zu erfragen). Der Antrag muss spätestens innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Maßnahme gestellt werden.

Soweit eine Betreuung der Kinder erforderlich und keine andere Möglichkeit der Betreuung möglich ist, hat der Mitarbeiter ebenfalls das Recht, die Arbeitsleistung für einen bestimmten Zeitraum zulässigerweise zu verweigern. Hier sollte ein Unabkömmlichkeitsantrag bei den Kitas und Schulen gestellt werden, um eine Notbetreuung der Kinder zu erhalten, da eine Tätigkeit in dem systemrelevanten Bereich der Grund- beziehungsweise Lebensmittelversorgung vorliegt.

Bei fehlenden Ersatzansprüchen sollte sich darauf verständigt werden, dass zunächst die Überstunden des Arbeitnehmers und zweitrangig der Urlaubsanspruch verrechnet werden.

Kurzarbeit und Hilfe vom Staat?

Die Bundesregierung hat nachfolgende Hilfen für die Krise in Aussicht gestellt: Inwiefern Lohnunternehmer von den einzelnen Programmen erfasst werden ist noch nicht genau absehbar. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Die Möglichkeit der Kurzarbeit sollte bei Betroffenheit vorrangig in Betracht gezogen werden:

Anspruchsvoraussetzungen für Kurzarbeitergeld (KUG):
  1. Vereinbarung mit Mitarbeiter zum Kurzarbeitergeld (am besten schriftlich)
  2. Erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall
  3. Mindestens ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer beschäftigt
  4. Vorliegen persönlicher Anspruchsvoraussetzungen beim Arbeitnehmer
  5. der Arbeitsausfall der Agentur für Arbeit spätestens zum Ende des Monats in dem KUG gezahlt wurde, angezeigt wird.
Ein erheblicher Arbeitsausfall liegt vor, wenn er auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruht, vorübergehend und unvermeidbar ist. Kurzarbeit wird für max. 12 Monate gewährt und soll erst eingreifen, wenn kein Ausgleich von Überstunden oder Urlaubsgewährung möglich ist. Auf letzteres soll nach dem Maßnahmepaket der Bundesregierung verzichtet werden. Dabei müssen im jeweiligen Kalendermonat mindestens 10% der in dem Betrieb beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einem Entgeltausfall von jeweils mehr als 10 % ihres monatlichen Bruttoentgelts betroffen sein. Die Corona-Epidemie stellt einen solchen Arbeitsausfall dar, sofern der z.B. durch Lieferengpässe, Erkrankungen oder behördliche Quarantäneanforderungen betroffen ist.

Die persönlichen Voraussetzungen liegen bei Mitarbeitern in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis vor, das nicht gekündigt oder durch Aufhebungsvertrag aufgelöst ist und der Mitarbeiter Kurzarbeitergeld erhält.

Ablauf KUG:
Wenden Sie sich vorab an die Bundesagentur für Arbeit. Anschließend vereinbaren und zahlen Sie ab dem Zeitpunkt von dem an Ihr Betrieb betroffen ist, das Kurzarbeitergeld an Ihre Mitarbeiter. Dieses beträgt 60% vom Nettogehalt (bei Arbeitnehmern mit Kind 67 %). Zur Berechnung der Höhe stehen im Internet verschiedenste KUG-Rechner zur Verfügung.
Die Zahlung des KUG ist der Bundesagentur für Arbeit bis zum Monatsende anzuzeigen. Durch darauffolgende Antragsstellung (spätestens innerhalb von 3 Monaten nach Stellung der KUG-Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit) erhalten Sie die geleisteten Beträge zurück. Der Arbeitgeber selbst hat insofern nur die Sozialversicherungsbeiträge seitens des Arbeitgebers- und Arbeitnehmers in verminderter Höhe zu tragen (80% ohne Arbeitslosenversicherung).

Wenden Sie sich für weitere Informationen zum KUG an die Bundesagentur für Arbeit
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Weitere Informationen zu finanzieller Unterstützung und Förderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus können Sie auf den Internetseiten der Landesförderbanken einsehen oder direkt dort erfragen:

 Baden-Württemberg  https://www.l-bank.de/  0721/ 150-0
 Bayern  https://lfa.de/website/de/index.php?f=www.lfa.de  089/ 212410-00
 Berlin  https://www.ibb.de/de/startseite/startseite.html  030 / 2125 - 0
 Brandenburg  https://www.ilb.de/de/index.html  0331/ 660-2211
 Bremen  https://www.bab-bremen.de/  9600 – 420
 Hamburg  https://www.ifbhh.de/  040 24846-533
 Hessen  https://www.wibank.de/wibank/  0611/ 77473-33
 Mecklenb.-Vorpommern  https://www.lfi-mv.de/  0385/ 6363-1282
 Niedersachsen  https://www.nbank.de/  0511/ 30031-333
 Nordrhein-Westfalen  https://www.nrwbank.de/de/index.html  0211/ 9174148-00
 Rheinland-Pfalz  https://isb.rlp.de/home.html  06131/ 617213-33
 Saarland  https://www.sikb.de/  0681/3033-0
 Sachsen  https://www.sab.sachsen.de/  0351/ 4910-0
 Sachsen-Anhalt  https://www.ib-sachsen-anhalt.de/  0800/ 56007-57
 Schleswig-Holstein  https://www.ib-sh.de/  0431/ 9905-0
 Thüringen  https://www.aufbaubank.de/  0800/ 53456-76

Unsere Informationen sind vom 17.03.2020 15 Uhr. Wir versuchen Sie auf den aktuellsten Stand zu halten. Sollten Sie jedoch längere Zeit nichts von uns gehört haben, schauen Sie auf unsere Website oder nutzen Sie den direkten Kontakt zu uns.

Bleiben Sie gesund! – auch diese Krise geht vorüber.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
das Auftreten des Corona Virus und die daraus abgeleiteten Maßnahmen bestimmen ganz maßgeblich das öffentliche und private Leben. Aus epidemiologischer Sicht ist alles zu tun, die Ansteckungswelle möglichst flach zu halten und somit die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen. Da unser Immunsystem auf Grund der Neuartigkeit des COVID 19 Virus noch nicht in der Lage ist entsprechend mit einem eigenen Abwehrmechanismus zu reagieren – der Körper muss erst lernen – führen Infektionen zu einer Erkrankung, mit einem Verlauf, wie er von typischen Erkältungen oder der Influenza bekannt ist. Insbesondere bei älteren Mitbürgern und Risikopersonen kann die Erkrankung den Aufenthalt in einem Krankenhaus notwendig machen. Da die Kapazitäten, insbesondere in der Intensivmedizin, begrenzt sind, müssen zur Verlangsamung der Virusausbreitung soziale Kontakte weitestgehend eingeschränkt bzw. auf das Notwendigste reduziert werden.

Zur Vermeidung einer Betriebs-Quarantäne sollten sich Mitarbeiter und Kollegen bei Auftreten von erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen sowie bei Kontakt zu Personen aus Risikogebieten umgehend von Mitmenschen fernhalten, sich nach Hause begeben und die Krankmeldung telefonisch mitteilen.

Hinsichtlich betrieblicher Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung verweisen wir auf die Musterbetriebsanweisung zum Corona Virus.

SVLFG Corona Info
SVLFG Versicherte
Infektionsschutz Coronavirus I
Infektionsschutz Coronavirus II]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Landwirtschaftsministerin und zuletzt die Kanzlerin in Ihrer Ansprache haben stets betont, dass die Nahrungsmittelversorgung gesichert ist.

Klöckner selbst hat ausdrücklich am 17.03.2020 betont, dass „Ganz klar ist: Die Landwirtschaft und die Ernährungsbranche müssen auch zur kritischen Infrastruktur gezählt werden. Sie sind systemrelevant! Gerade jetzt brauchen wir natürlich Aber eben auch alle, die uns mit Lebensmitteln versorgen: Und deshalb meine ich, dass auch für ihre Kinder eine Notfallbetreuung sichergestellt sein sollte (kritische Infrastruktur). Die besondere Relevanz des Ernährungssektors muss auch in den Blick genommen werden, wenn es um Quarantäne oder Betriebsschließungen geht. Unter Berücksichtigung des notwendigen Gesundheitsschutzes muss diese Infrastruktur aufrecht erhalten bleiben. Es geht hier um die Versorgung unserer Bevölkerung.“

Wir sind dabei, eine ausdrückliche Bestätigung für die Tätigkeiten von Lohnunternehmen zu erhalten. Wenn uns eine solche vorliegt, werden Sie diese weitergeleitet bekommen.

II. Bisherige Ausgangssperren
Bis dahin kann nur von den bislang bestehenden Ausgangssperren berichtet werden und was diese beinhalten. Die Stadt Leverkusen: Mit Veranstaltungen sind Versammlungen von zwei Personen unter freiem Himmel gemeint. Es sei denn es sind Personen aus demselben Haushalt. Die Fahrt von und zur Arbeit ist davon laut telefonischer Auskunft nicht erfasst.

In den in Bayern vor der landesweiten Ausgangssperre betroffenen Kreisen war der Hin- und Rückweg zur Arbeit (mit Bescheinigung des Arbeitgebers), sowie Einkäufe für den Bedarf des täglichen Lebens oder auch Versorgung von Angehörigen die dies benötigen, zulässig. Bei den aktuell in Bayern angekündigten landesweiten Ausgangsbeschränkungen ab Samstag, 21. März 2020, 00:00 Uhr gilt der Grundsatz: zur Arbeit, zum Arzt, zum Lebensmitteleinkauf oder zur Hilfe für andere. Alles andere kann und muss warten! Die Ausübung beruflicher Tätigkeiten stellt in der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ausdrücklich einen triftigen Grund zum Verlassen der Wohnung dar. Diesem Beispiel dürften andere Länder folgen. Die Einhaltung der Ausgangssperren wird polizeilich überwacht.

III. Was muss ich im Falle einer Ausgangssperre tun?
1.    Erstellen Sie ein Schreiben mit Ihrem Briefkopf, welches Sie Ihrem Mitarbeiter überreichen und das er stets bei sich führt. In diesem Schreiben benennen Sie diesen Mitarbeiter namentlich und bestätigen, dass er/sie in Ihrem Unternehmen angestellt ist. Verweisen Sie darin auf die Wichtigkeit Ihrer Tätigkeit und die Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung - BSI-KritisV) sowie auf die betrieblich getroffenen Infektionsschutzmaßnahmen (s.u. V)- siehe gesonderte Betriebsvereinbarung.

Die BSI-KritisV regelt, welche Einrichtungen und Dienstleistungen als kritische Infrastrukturen zu bewerten sind. Danach ist die Lebensmittelproduktion in § 4 Abs. 2 erwähnt. Lohnunternehmer sollten darauf verweisen, dass es üblich ist, dass die Bewirtschaftung der Ackerflächen durch Lohnunternehmer als Dienstleistung für Landwirte erfolgt und andernfalls erhebliche Ernteeinbrüche zu erwarten sind. Lohnunternehmen sind eindeutig im Rahmen der Lebensmittelproduktion zusammen mit den Landwirten erfasst. Es empfiehlt sich, zusätzlich auf die Aussagen der Bundeslandwirtschaftsministerin zu verweisen. Der gesamte vor- und nachgelagerte Bereich der Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion ist systemrelevant!

Auszug BSI-KritisV: § 4 Sektor Ernährung
(1) Wegen ihrer besonderen Bedeutung für das Funktionieren des Gemeinwesens ist im Sektor Ernährung die Versorgung der Allgemeinheit mit Lebensmitteln (Lebensmittelversorgung) kritische Dienstleistung im Sinne des § 10 Absatz 1 Satz 1 des BSI-Gesetzes.
(2) Die Lebensmittelversorgung wird in den Bereichen Lebensmittelproduktion und -verarbeitung sowie Lebensmittelhandel erbracht.
(3) Im Sektor Ernährung sind Kritische Infrastrukturen solche Anlagen oder Teile davon, die
1. den in Anhang 3 Teil 3 Spalte B genannten Kategorien zuzuordnen sind und die für die Lebensmittelversorgung in den Bereichen erforderlich sind, die in Absatz 2 genannt werden, und
2. den Schwellenwert nach Anhang 3 Teil 3 Spalte D erreichen oder überschreiten.

2.    Melden Sie sich beim Kreis oder der Stadt und fragen wegen des Umfanges der Ausgangssperre. Notfalls verweisen Sie auf das unter 1. geschriebene. Sollte das Ordnungsamt Ihnen die Tätigkeit verbieten, melden Sie direkt beim Hauptverantwortlichen des Kreises/Stadt (Landrat bzw. Bürgermeister) und verweisen Sie auf die Dringlichkeit Ihres Anliegens und der Notwendigkeit Ihrer Tätigkeit.

3.    Das öffentliche Leben und die Behörden sind teilweise enorm eingeschränkt. Es gibt erste Meldungen, dass beispielsweise Schlepperzulassungen nicht möglich sind. Ähnliches wird sicherlich die Ausnahmegenehmigungen nach §§ 70 StVZO bzw. 29 Abs. 3 StVO betreffen. Nehmen Sie auch hier direkten Kontakt zum obersten Beamten der jeweiligen Behörde oder zum Hauptverantwortlichen (siehe Nr. 2) auf und verweisen Sie auf die Dringlichkeit Ihres Anliegens und der Notwendigkeit Ihrer Tätigkeit.


IV. BIWAPP-Meldungen
BIWAPP ist das regionale Warn- und Informationssystem vieler Kommunen in Deutschland. Es dient Städten und Landkreisen dazu, ihre Bürger über das Mobiltelefon vor akuten Gefahren, Risiken und örtlichen Einschränkungen zu warnen. An der Entwicklung waren Feuerwehren und Katastrophenschützer beteiligt. Sofern Ihre Gemeinde zu den Kunden der APP gehört, bietet sich die Nutzung aufgrund aktualisierender Meldungen an.

V. Bitte halten Sie sich unbedingt an die Vorgaben der letzten Rundmail: VI. Kurzarbeitergeld (KUG)
Über die Details des Kurzarbeitergeldes hatten wir in der letzten Rundmail informiert. Da ein Rechtsgrund zur Zahlung des KUG erforderlich ist, ist es sinnvoll, bereits jetzt auf die Mitarbeiter zuzugehen und mit diesen als Zusatz zum Arbeitsvertrag schriftlich zu vereinbaren, dass der Arbeitgeber im Falle von Tätigkeitsverboten oder Quarantänen einseitig den Bezug von KUG anordnen und beantragen darf. Solange keine Tätigkeitsverbote oder Quarantänen auf unseren Bereich oder Ihren Betrieb einwirken, ist die betriebliche Tätigkeit fortzuführen.

Unsere Informationen sind vom 20.03.2020 13 Uhr. Wir versuchen Sie auf den aktuellsten Stand zu halten.
Sollten Sie jedoch längere Zeit nichts von uns gehört haben, schauen Sie auf unsere Website oder nutzen Sie den direkten Kontakt zu uns.


Durchhalten!

Ihr Bundesverband Lohnunternehmen

Für Rückfragen stehen Ihnen gerne Sebastian Persinski und Pirko Renftel zur Verfügung]]> 21.09.2021 - 11:17:58 liebe Mitglieder,

die Corona-Krise führt zu erheblichen gesetzgeberischen Ausnahmen auch für die deutsche Wirtschaft, über die wir bereits mehrfach und detailliert berichtet haben. Im Anschluss und unter Fortführung an diese bereits erfolgten Mitteilungen beschreiben wir nachfolgend weitere aktuelle Ausnahmen, die für Lohnunternehmer in ihrem betrieblichen Alltag von Interesse sind oder sein können:

Stand der nachfolgenden Informationen: 20.04.2020, 8:00 Uhr.


A.    Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz:

Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat am 09.04.2020 eine bundesweit geltende Verordnung zum Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erlassen, die Ausnahmen von der bisherigen Rechtslage zulassen.
Diese Verordnung ist am 10.04.2020 in Kraft getreten und tritt am 31.07.2020 wieder außer Kraft (sofern sie nicht verlängert wird).

Wesentliche Inhalte:

Anmerkung:
Der ganz große Wurf ist das sicher nicht, zumal Lohnunternehmern bereits die Möglichkeit offensteht, sich als Saison- und Kampagnebetriebe (s. o.) anerkennen zu lassen und so für ihre zeitlichen Arbeitsspitzen Ausnahmen von zwölf Stunden Arbeitszeit pro Tag und Arbeitnehmer zu erlangen.
Dennoch bieten die Ausnahmen die Möglichkeit, Arbeitnehmer an fünf Tagen pro Woche jeweils zwölf Stunden arbeiten zu lassen und die Ruhezeiten zu verkürzen. Durch eine Kombination mit der Beschäftigung von Aushilfen sowie derzeit möglichen vereinfachten Arbeitnehmerüberlassungen (siehe dazu unten Buchstabe E. Arbeitnehmerüberlassung ohne Erlaubnispflicht) können sich so durchaus erheblich verbesserte Optionen für einige Lohnunternehmer ergeben.

B.    KfW-Schnellkredit:

Die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines KfW-Schnellkredits ist neu geschaffen worden. Für diesen neuen Schnellkredit gilt: Weitere wichtige Vorgaben zu Laufzeit, Zinsbindung, Zinssatz, Bereitstellung und Tilgung sowie zu Ausschlüssen entnehmen Sie bitte Anlage 1 zu dieser Mitteilung.

C.    Einheitliche Arbeitsschutzstandards:

Die Bundesregierung hat am 16.04.2020 einheitliche Arbeitsschutzstandards zur Bekämpfung des Corona-Virus entwickelt, die Sie bitte Anlage 2 zu dieser Mitteilung entnehmen.

Die Umsetzung dieser Standards wird für deutsche Unternehmen empfohlen. Auch das Bundesarbeitsministerium (BMAS) weist darauf hin, dass die bisherigen Arbeitsschutzstandards in Unternehmen unter Zuhilfenahme der von der Bundesregierung entwickelten neuen Arbeitsschutzstandards entsprechend angepasst werden sollten.
Der Beraterkreis der Bundesregierung wird sich regelmäßig zu den neu entwickelten Maßnahmen austauschen und diese in Abhängigkeit von der Sachlage gegebenenfalls verändern. Der Beraterkreis wird sich hierzu erstmalig am 22.04.2020 austauschen.

Anmerkung:
Natürlich betreffen nicht alle Vorgaben der neu entwickelten Arbeitsschutzstandards Lohnunternehmen bzw. sind auf den betrieblichen Alltag in Lohnunternehmen anwendbar.
Dennoch sollten diese soweit wie möglich umgesetzt und im Unternehmen auch dokumentiert werden.
Dies kann im Fall einer drohenden Quarantäne-Anordnung aufgrund einer Corona-Erkrankung eines Arbeitnehmers hilfreich sein, damit nicht alle Arbeitnehmer der Quarantäneanordnung unterfallen. Kann dann nämlich belegt werden, dass einzelne Mitarbeiter oder Gruppen von Mitarbeitern ausreichende Schutzmaßnahmen konsequent beachtet und durchgeführt haben, so besteht durchaus die Chance – gerade im Hinblick auf den Umstand, dass landwirtschaftliche Lohnunternehmen zur Landwirtschaft gezählt werden und damit auch als systemrelevant gelten – dass im besten Fall nur der erkrankte Arbeitnehmer „in Quarantäne geschickt wird“ bzw. dies nur für einen kleinen Teil der Belegschaft angeordnet wird.

D.    Keine telefonische Krankschreibung mehr möglich ab sofort:

Die seit Mitte / Ende März 2020 für Arbeitnehmer bestehende Möglichkeit, sich bei leichten Atemwegserkrankungen für bis zu 14 Tage telefonisch krankschreiben lassen zu können, ohne eine Arztpraxis zu besuchen, endet zum heutigen Tag (= 20.04.2020).
Ursprünglich war diese Regelung bis zum 23.06.2020 befristet. Nunmehr endet diese Ausnahmeregelung aber vorzeitig.

Anmerkung: Gegen die vorzeitige Aufhebung dieser Ausnahmeregelung wird seitens der Ärzteschaft aktuell erhebliche Kritik geäußert. Daher bitte die weitere Entwicklung beobachten bzw. regelmäßig die BLU-Medien sichten.

E.    Arbeitnehmerüberlassung ohne Erlaubnispflicht:

Arbeitnehmerüberlassungen zwischen Unternehmen bedürfen in Deutschland grundsätzlich einer Erlaubnis der zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.

Dies gilt nicht für eine gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung nach § 1 Absatz 3 Nummer 2a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), sofern der Arbeitnehmer nicht zum Zweck der Überlassung angestellt worden ist. Dennoch macht das Merkmal „gelegentlich“ in der Praxis häufig Schwierigkeiten und führt zu einer eher defensiven Inanspruchnahme dieser erlaubnisfreien Möglichkeit.
Nun hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) zur Klarstellung des Merkmals „gelegentlich“ in der Corona-Krise eine Auslegungshilfe herausgegeben, wonach dieses Merkmal einer erlaubnisfreien, gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung nicht entgegensteht, wenn Das BMAS stellt aber ausdrücklich klar, dass die Überlassung von Arbeitnehmern an Unternehmen des Baugewerbes generell nicht erlaubt ist.

Anmerkung:
Die gelegentliche Überlassung von Arbeitnehmern unter Lohnunternehmen ist damit unter Beachtung der drei genannten Voraussetzungen eine gute Möglichkeit, betriebliche Arbeitsspitzen abzufedern bzw. Kurzarbeit, Kündigungen o. ä. bei Auftragsmangel zu verhindern.
So könnte z. B. ein Lohnunternehmer, der im kommunalen Sektor tätig ist und aktuell in diesem Bereich unter Auftragsmangel leidet, an einen anderen Lohnunternehmer, der im Bereich Landwirtschaft tätig ist, einige „seiner“ Arbeitnehmer verleihen.
Dies ist von Vorteil für beide Seiten: Der verleihende Lohnunternehmer vermeidet Kurzarbeit und / oder mögliche Kündigungen, da er die Personalkosten vom entleihenden Lohnunternehmer zumindest ersetzt bekommt. Der entleihende Lohnunternehmer kann seiner saisonalen Spitzenbelastung begegnen und erhält sogar Fachpersonal bzw. mit Lohnunternehmertätigkeiten und im Umgang mit Maschinen vertraute Arbeitnehmer.

Doch aufgepasst: Die gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung muss ohne Gewinnerzielungsabsicht erfolgen. Das heißt, dass der Verleiher nur seine tatsächlichen Personalkosten (= Bruttolohn x 1,22 = tatsächliche Kostenbelastung) zuzüglich einer einmaligen Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 5% auf die Rechnungssumme gegenüber dem Entleiher in Rechnung stellen darf!

F.    Steuerfreie Zuwendungen an Mitarbeiter:

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat am 09.04.2020 ein Schreiben zur Abmilderung der Belastungen der Arbeitnehmer durch die Corona-Krise veröffentlicht, wonach Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern im Zeitraum vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2020 nach § 3 Nummer 11 Einkommenssteuergesetz (EStG) steuerfreie Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag in Höhe von insgesamt 1.500 € gewähren können.
Die Gewährung kann in Form von Zuschüssen und / oder Sachbezügen erfolgen. Voraussetzung ist, dass die zusätzliche Gewährung zum ohnehin geschuldeten Arbeitsentgelt erfolgt.

Anmerkung:
Sofern Kurzarbeit erfolgt, gelten wichtige Sonderregelungen betreffs dieser Ausnahme.
In diesem Fall oder auch, wenn Sie diese Ausnahmemöglichkeit allgemein in Anspruch nehmen wollen, nehmen Sie bitte stets zuvor zwingend Kontakt mit Ihrem Steuerberater und / oder Lohnbüro auf!

Pirko Renftel]]> 21.09.2021 - 11:17:58  
1.    Lenk- und Ruhezeiten:
Das Bundesverkehrsministerium hat vorübergehende Ausnahmen von den Sozialvorschriften im Straßenverkehr aufgrund der Corona-Krise erlassen:

Für Fahrer von Fahrzeugen, die im Werkverkehr oder im gewerblichen Güterkraftverkehr befördern, werden folgende Abweichungen von den Sozialvorschriften im Straßenverkehr zugelassen: Die Ausnahme darf ausschließlich unter der Voraussetzung in Anspruch genommen werden, dass die Verkehrssicherheit durch deren Inanspruchnahme nicht beeinträchtigt wird. Insbesondere ist vor Antritt einer Fahrt zu prüfen, ob der Fahrer in der Lage ist, die vorgesehene Beförderung durchzuführen.

Die Ausnahme gilt (zunächst) befristet bis einschließlich zum 17.04.2020.

Wichtige Anmerkung:
Wer als Lohnunternehmer die Ausnahme für andere als die genannten Transportgüter in Anspruch nehmen möchte, der sollte zwingend mit der für die Kontrolle zuständigen Behörde (Gewerbeaufsichtsamt, staatliche Ämter für Arbeitsschutz, Bezirksregierungen usw. – abhängig vom jeweiligen Bundesland) Kontakt aufnehmen und sich schriftlich bestätigen lassen, dass diese Ausnahme auch für die Beförderung des jeweiligen Transportgutes gilt. Sobald wir hierzu weitergehende und rechtsverbindliche Informationen haben, werden wir Sie sofort informieren.

2.    Einsatz von Fahrern ohne gültige Berufskraftfahrer-Qualifikation (Ziffer „95“):
Der Einsatz von Fahrern, die nicht über eine gültige Berufskraftfahrer-Qualifikation (Ziffer „95“) verfügen, wird durch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) bis einschließlich zum 17.04.2020 bei Fahrten, die unter Ziffer 1 (s. o.) fallen, nicht beanstandet.
 
3.    Lockerung des Sonn- und Feiertagsverbotes:
Um Versorgungsengpässe infolge der Ausbreitung des Corona-Virus vorzubeugen, lockern die Bundesländer das Sonn- und Feiertagsverbot.
Die Befreiung gilt für alle Fahrzeuge für den Transport bestimmter Artikel aus dem Trocken- und Hygienesortiment. In einigen (nicht wenigen!) Bundesländern erfasst die Befreiung den Transport aller Güter. Eine Liste, welche Transportgüter in den einzelnen Bundesländern von dieser Ausnahme erfasst sind, finden Sie unter www.bag.bund.de (Startseite, dritter Punkt von oben).
Die Geltungsdauer dieser Ausnahme variiert in den einzelnen Bundesländern und ist ebenfalls in der Liste unter www.bag.bund.de nachlesbar.

Abschließende wichtige Anmerkungen:
Die hier dargestellten Ausnahmen finden Sie mit weitergehenden Erläuterungen auch unter www.bag.bund.de.

Der BLU e. V. informiert Sie weiterhin aktuell per E-Mail und / oder auf unserer Homepage (www.lohnunternehmen.de).

Bitte kontrollieren Sie regelmäßig beide Medien!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute.

Pirko Renftel]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Neben dem fiskalischen Zusatzpaket mit Sonderhilfen in Höhe von 156 Mrd. € werden weitere Ausnahmen geschaffen, die auch für Lohnunternehmer interessant sein können:

1.    Die Land- und Ernährungswirtschaft werden als systemrelevante Infrastruktur anerkannt. Dies dürfte auch für die der Landwirtschaft vor- und nachgelagerten Bereiche und damit auch für Lohnunternehmen in Deutschland gelten.
Wir haben bislang von den Bundesländern Brandenburg und Nordrhein-Westfalen bereits entsprechende schriftliche Bestätigungen erhalten. Insofern dürften kaum Zweifel daran bestehen, dass landwirtschaftliche Lohnunternehmen als systemrelevant gelten (natürlich nur für den Bereich der landwirtschaftlichen Tätigkeiten).
Somit ist es etwa hinsichtlich etwaiger Quarantänemaßnahmen und Betriebsschließungen möglich, dass die Infrastruktur unter Berücksichtigung des notwendigen Gesundheitsschutzes aufrecht erhalten bleibt.

2.    Die Regelung zur kurzfristigen Beschäftigung (= „70 Tage / 3 Monate“) wird erweitert – Saisonkräfte dürfen bis zum 31.10.2020 eine kurzfristige Beschäftigung für bis zu 115 Tage sozialversicherungsfrei ausüben (unter den vier Voraussetzungen der Sozialversicherungsfreiheit, siehe LUaktuell, Ausgabe 02/2020, Seite 6).
Wichtig: Das Kriterium der Berufsmäßigkeit bleibt aber erhalten (der kurzfristig Beschäftigte darf die Tätigkeit nicht berufsmäßig ausüben)!

3.    Arbeitnehmerüberlassungen sollen ohne Erlaubnis möglich sein. Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) wird hierzu eine Auslegungsregel vorlegen, so dass das Kriterium „nur gelegentlich“ einer Überlassung von Arbeitnehmern von einem Unternehmen in ein anderes Unternehmen nicht entgegensteht.

4.    Es soll keine Anrechnung von Einkommen aus Nebentätigkeiten auf das Kurzarbeitergeld geben bis zur Höhe des Nettoentgeltes aus dem eigentlichen Beschäftigungsverhältnis.
Dies ist für Lohnunternehmer insofern interessant, als dass sich aktuell zusätzliche potentielle Mitarbeiter / Aushilfskräfte bei vielen Lohnunternehmen melden, die sich in Kurzarbeit oder Kurzarbeit „auf 0“ befinden, und nun für Lohnunternehmen arbeiten wollen.

5.    Das Arbeitszeitgesetz soll für die Bereiche der Erzeugung, Verarbeitung, Logistik und Handel von bzw. mit Lebensmitteln flexibilisiert werden, wobei die höchstzulässige maximale Arbeitszeit von zehn Stunden pro Tag (ohne Pausen) erhöht werden soll.
Im Gespräch ist hier eine Ausnahme von bis zu 12 Stunden pro Tag, wobei aber wahrscheinlich die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 60 Stunden dennoch eingehalten werden muss.
Hierzu ist eine bundeseinheitliche Verordnung des BMAS angekündigt, die die Ausnahmen bundesweit regeln soll und die ebenfalls kurzfristig in Kraft treten dürfte.
Anmerkung: Es gibt bereits jetzt verschiedene Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz, die durch die Bundesländer im Hinblick auf die Corona-Krise angeordnet worden sind. Diese sind aber uneinheitlich und unterscheiden sich teilweise sogar innerhalb eines Bundeslandes.
Wer diese Ausnahmen bereits jetzt nutzen möchte, der sollte unbedingt mit der für ihn zuständigen Ordnungsbehörde in Kontakt treten und die aktuellen Ausnahmemöglichkeiten konkret erfragen und sich dann auch von der Behörde bestätigen lassen.

Das Corona-Paket enthält im Übrigen noch eine Vielzahl weiterer Ausnahmen, die entweder allgemeiner Natur sind (z. B. die Sonderhilfen in Höhe von 156 Mrd. €, siehe oben) oder speziell für landwirtschaftliche Betriebe gelten wie z. B. das Verbot der einseitigen Kündigung von Pachtverträgen bis zum 30.06.2020 bei Zahlungsverzug hinsichtlich der Pacht.

Insofern sind die hier aufgeführten Ausnahmen nicht abschließend dargestellt, sondern auf die für Lohnunternehmer besonders interessanten Punkte beschränkt worden.
Wer Interesse am „Gesamtpaket“ der Bundesregierung hat, der wird gebeten, sich über weitere Medien zu informieren.

Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werden wir Sie selbstverständlich über die gewohnten Kanäle unverzüglich informieren.


Handlungsempfehlungen für Unternehmen,
insbesondere für Betreiber Kritischer Infrastrukturen


Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat im Rahmen des Ernährungsicherstellungs- und -vorsorgegesetzes (ESVG) für Ernährungsunternehmen eine „Handlungsempfehlung für Betreiber Kritischer Infrastrukturen“ herausgegeben. Zu den Unternehmen der KRITIS Ernährung (Ernährungsunternehmen) werden auch Lohnunternehmen gezählt. Bitte beachten Sie auch die anliegenden Dokumente:
Die weltweite Ausbreitung von Covid-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung als hoch ein. Das RKI erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage und bewertet alle Informationen. Es handelt sich in Deutschland und weltweit um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Aufgrund dieser Dynamik werden diese Handlungsempfehlungen stets aktualisiert und auf den Internetseiten des RKI (www.rki.de) bereitgestellt.
Für Unternehmen, insbesondere für Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Betreiber) ist diese Krise eine besondere Herausforderung. Folgende Handlungsempfehlungen sollen Unternehmen beim Krisenmanagement und BCM in der aktuellen Lage unterstützen. Ergänzend bietet das „Handbuch Betriebliche Pandemieplanung“ umfangreiche Informationen zur betrieblichen Pandemieplanung, u.a. mit Maßnahmenkatalogen vor, während und nach einer Pandemie.

Liquidität
Hilfen der Landesregierungen
Bundes- und Landesregierung helfen Selbstständigen und Unternehmern mit Liquiditätshilfen in der Corona-Krise. Sofern Lohnunternehmen durch diese Umsatzausfälle erleiden, können auch unsere Verbandsmitglieder die Hilfe in Anspruch nehmen. Die Hilfen werden sich nach betrieblichen Kriterien, wie z. B. der Anzahl beschäftigter Mitarbeiter, richten.

Diesbezüglich verweisen wir auf die jeweiligen Landesförderbanken (siehe Tabelle). Diese kennen die einzelnen Fördermaßnahmen und welche Voraussetzungen daran geknüpft sind. Informieren Sie sich bei Bedarf auf der Website der Förderbanken und nehmen Sie auch Kontakt mit Ihrer Hausbank auf.

 Baden-Württemberg  https://www.l-bank.de/  0721/ 150-0
 Bayern  https://lfa.de/website/de/index.php?f=www.lfa.de  089/ 212410-00
 Berlin  https://www.ibb.de/de/startseite/startseite.html  030 / 2125 - 0
 Brandenburg  https://www.ilb.de/de/index.html  0331/ 660-2211
 Bremen  https://www.bab-bremen.de/  9600 – 420
 Hamburg  https://www.ifbhh.de/  040 24846-533
 Hessen  https://www.wibank.de/wibank/  0611/ 77473-33
 Mecklenb.-Vorpommern  https://www.lfi-mv.de/  0385/ 6363-1282
 Niedersachsen  https://www.nbank.de/  0511/ 30031-333
 Nordrhein-Westfalen  https://www.nrwbank.de/de/index.html  0211/ 9174148-00
 Rheinland-Pfalz  https://isb.rlp.de/home.html  06131/ 617213-33
 Saarland  https://www.sikb.de/  0681/3033-0
 Sachsen  https://www.sab.sachsen.de/  0351/ 4910-0
 Sachsen-Anhalt  https://www.ib-sachsen-anhalt.de/  0800/ 56007-57
 Schleswig-Holstein  https://www.ib-sh.de/  0431/ 9905-0
 Thüringen  https://www.aufbaubank.de/  0800/ 53456-76

Darlehen der Landwirtschaftliche Rentenbank
Die Landwirtschaftliche Rentenbank stellt auch Lohnunternehmen Finanzmittel zur Sicherung der betrieblichen Liquidität zur Verfügung. Die Rentenbank zählt unsere Branche zur Agrar- und Ernährungswirtschaft. Im Rahmen der Kreditvergabe „Betriebsmittel (Nr. 254)“ können die  Konditionen „LR-Basis“ in Anspruch genommen werden.  Diese Finanzierung wird wie alle anderen Kredite der Landwirtschaftlichen Rentenbank auch über die Hausbank beantragt.

Bundesverband Lohnunternehmen e.V.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
https://www.bag.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetze/Uebersicht_Ausnahmeregelungen_BAG_2020_Corona.pdf?__blob=publicationFile

Dort wo die Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer beschrieben ist, müssen Sie sich an die für Sie zuständige Behörde wenden. Diese finden Sie unter folgender Verlinkung:

https://www.bag.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Adressen-pdf/Laender_Genehmigungsbehoerden.pdf?__blob=publicationFile

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an die Rechtsberatung des Verbandes.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58  
Zum Schutz aller Beteiligten vor dem Corona-Virus sollten andere Wege gesucht werden. Zwar sind laut Bundesinstitut für Risikobewertung keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings denkbar. Zuletzt entspannte sich die Lage deutlich, Geschäfte und Restaurants wurden unter Auflagen wiedereröffnet, doch zeigen die neuen Ansteckungszahlen in der Fleischindustrie und an bestimmten „Hotspots“, dass die Gefahr einer zweiten Welle kein Spukgespenst, sondern real ist. Das Tückische an Covid-19 ist der Verlauf der Krankheit, der ohne oder nur mit geringen Symptomen verlaufen kann, andere jedoch gesundheitlich schwer treffen könnte.

Am sichersten ist, den Mitarbeiten vorab mitzuteilen, dass sie ihre Verpflegung selbst mitbringen oder mit dem Kunden abzustimmen, eventuell im Supermarkt abgepackte Snacks wie Sandwiches, Fertigsalate, Joghurts oder Bonbons zu kaufen und diese mit auf die Erntemaschinen oder Trecker zu geben. Ernte-Büfetts sollte es in diesem Jahr zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus nicht geben.

Die Betriebsanweisung zu Maßnahmen zur Vermeidung von Corona der SVLFG - abrufbar unter svlfg.de, sollte zwingend weiterhin Bestand haben und von allen Beteiligten im Betrieb, auch im Umgang mit den Kunden eingehalten werden. Unter diese Maßnahmen fallen:
Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Ausnahmen wie z. B. staatliche Hygieneregeln für Unternehmen, vom Arbeitszeitgesetz oder bei der Flexibilisierung der kurzfristigen Beschäftigung können seitens der Lohnunternehmer in ihren Unternehmen umgesetzt und mitunter sogar vorteilhaft genutzt werden.

Auch, dass landwirtschaftlich tätige Lohnunternehmen nunmehr ganz offiziell zur Liste der kritischen Infrastruktur und damit zu den systemrelevanten Unternehmenszweigen zählen, ist positiv und stellt zugleich eine staatliche Anerkennung dar.

Dabei überschlugen sich gerade zu Beginn des Lockdowns die gesetzlichen Neuerungen.
Wer diese nochmal nachlesen bzw. die Nutzbarkeit für sein Lohnunternehmen prüfen möchte, der kann das in Ruhe auf der Homepage des BLU unter www.lohnunternehmen.de tun.
Dort sind vor allem die Beiträge (auch als BLU-Newsletter an die Mitglieder versendet und teilweise auch in der LU aktuell abgedruckt) im Zeitraum vom 15.03.2020 bis einschließlich zum 20.04.2020 einschlägig.

Aktuell haben sich weitere Neuerungen ergeben (nicht abschließend):

Pirko Renftel, Stand 12.10.2020]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Eine weitere ggf. zunehmende Belastung des Gesundheitssystem infolge der Weihnachtszeit würde die Situation verschlimmern. Ziel des Bund Länder Beschlusses ist, die Zahlen wieder auf ein Maß zu senken, das den Gesundheitsämtern ermöglicht, die Infektionsketten möglichst wieder vollständig zu identifizieren und die Infektionszahlen wie nach dem ersten Lockdown zu senken.

Es wurde sich auf folgende Punkte geeinigt:
1.   Die bestehenden Länderregelungen verlängern sich bis zum 10. Januar 2021, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft.
2.   Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
3.   Für die Weihnachtstage gilt, dass die Länder in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen vom 24. 12.-26.12.2020 Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen zulassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet. Es wird an das Einhalten der Schutzwoche appelliert, wonach die Kontakte bis zur Woche vor Weihnachten auf Minimum begrenzt werden sollten, um Ansteckungen in der Weihnachtszeit zu unterbinden.
4.   Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik wird in diesem Jahr generell verboten und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems.
5.   Der Einzelhandel wird ab dem 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 geschlossen. Ausgenommen sind:
6.   Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons u.ä. werden geschlossen. Ausnahmen gelten für medizinische notwendige Behandlungen (Ergo-, Physiotherapien u.ä.).
7.   Auch an den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen in dieser Zeit zu Hause betreut werden, für Kindertagesstätten gilt dasselbe.
8.   Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.
9.   Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe sowie der Betrieb von Kantinen bleiben weiter möglich. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis 10. Januar untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.
10.   Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften bleiben bei Abstandswahrung und weiterer Einschränkungen erlaubt.
11.   Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen.
12.   Die Hotspotstrategie, ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept regional umzusetzen, wird fortgeführt. Ab über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche und diffusem Infektionsgeschehen sollen die umfassenden allgemeinen Maßnahmen nochmals erweitert werden, um kurzfristig eine deutliche Absenkung des Infektionsgeschehens zu erreichen. Darunter fallen u.a. auch regionale Ausgangsbeschränkungen.
13.   Bund und Länder appellieren eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger in der Zeit bis 10. Januar von nicht zwingend notwendigen Reisen im Inland und auch ins Ausland abzusehen. Sie weisen nachdrücklich darauf hin, dass bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung verpflichtend ist, und dass eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Rückkehr besteht. Eine Beendigung der Quarantäne ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am 5 Tag nach der Einreise abgenommen wurde.
14.   Der Bund beabsichtigt, von den Einschränkungen betroffene Wirtschaftsbereiche finanziell zu unterstützen.
15.   Für Gewerbemiet- und Pachtverhältnisse wird bei entsprechender Beschränkung in Folge der Covid-19-Pandemie vermutet, dass eine schwerwiegende Veränderung der Geschäftsgrundlage vorliegen könnte.
16.   Am 05.01.2021 wird erneut über die Maßnahmen beraten.

Bis auf die für Lohnunternehmen relevanten Regelungen der Nummer 8, handelt es sich hier um eine zusammengefasste, auszugsweise Darstellung. Der Bund Länder Beschluss ist im Internet einzusehen. Es kommt damit darauf an, inwiefern Sie auch in dieser Jahreszeit noch in der Landwirtschaft tätig sind. Andernfalls sollten auch Sie versuchen, Ihre Mitarbeiter zu Hause bzw. im Homeoffice zu lassen. Es bleibt dabei, dass Lohnunternehmen zu den systemrelevanten Branchen nach § 4 der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung - BSI-KritisV) gehören.

Unser Musterschreiben zu Ausgangsbeschränkungen, kann bei entsprechender Tätigkeit weiterhin verwendet werden. (Siehe unten).

Für Lohnunternehmen, die im kommunalen Bereich tätig sind, sollte der Hinweis der Aufgabenbewältigung im Bereich der Daseinsvorsorge etwa im Auftrag der Kommunen oder für den Winterdienst hinzukommen. Lassen Sie sich nach Möglichkeit eine Bestätigung Ihres Auftraggebers mitgeben.

Beachten Sie ferner die einzuhaltenden Maßnahmen aus dem Text Coronavirus „Zweite Welle” in der LUaktuell 12/2020.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen trotz der Einschränkungen eine frohe und gesunde Weihnachtszeit. Bleiben Sie gesund!

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
aufgrund der sich ständig verändernden Umstände und Regelungen zum Thema Corona ist es uns nicht möglich, jedem Mitglied einen für seine Region zugeschnittenen Gesamtüberblick über den aktuellen Corona-Sachstand zu verschaffen.
Maßgebend sind für Sie stets die Regelungen des Bundes, Ihres Bundeslandes und Ihres Landkreises. Informationen des Landkreises erhalten Sie am einfachsten, wenn Sie im Internet Ihren Landkreis und zusätzlich das Stichwort Corona eingeben. Beispiel: „Landkreis Schaumburg Corona“.
In Google erhalten Sie dann als erste Ergebnisse die relevanten Verlinkungen zum Thema Corona Ihres Landkreises. Dort finden Sie über weitere Verlinkungen Informationen zu Fallzahlen, Regelungen u.ä.

Eine Übersicht über die geplanten Öffnungsschritte erhalten Sie unter:

Übersicht geplante Öffnungsschritte

Informationen der einzelnen Bundesländer können Sie auch unter dem Stichwort Corona und Bundesland (z. B. Corona Niedersachsen) oder über nachfolgende Website mit Verlinkung finden:

Informationen einzelner Länder

Was gilt für meinen Betrieb?

Betrieblich sind die bisherigen Maßnahmen (Abstandsreglungen, Testpflichten usw.) weiterhin einzuhalten. Die Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sollen noch bis Ende Juni 2021 gelten. Einen Überblick dazu erhalten Sie unter:

Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Da die Regelungen nicht immer ohne Weiteres verständlich sind, empfehlen sich die sogenannten FAQs (Fragen und Antworten). Dort sind die Themenbereiche oft gut dargestellt und es werden Antworten auf die gängisten Fragen gegeben.

FAQs (Fragen und Antworten)

Straßenverkehrsrecht

Beachten Sie abschließend, dass die coronabedingten Änderungen zum Straßenverkehrsrecht auf der Website der BAG zu finden sind:

Änderungen zum Straßenverkehrsrecht

Diese Ausführungen inklusive der genannten Links werden in Kürze auch auf der BLU-Homepage dauerhaft nachlesbar sein.

Sebastian Persinski, Stand: 03.06.2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58
So werden z. B. Fahrzeuge bzw. Fahrzeugkombinationen Aber auch die Einleitung von Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Lärmbelästigung, Straßenverschmutzung oder Verstößen gegen die Nachtruhe ist vermehrt zu beobachten.

Bei der Analyse einzelner Kontrollvorgänge ist dabei zudem festzustellen, dass einige Beamte offenbar speziell für den Bereich der Landwirtschaft geschult worden sind und dass staatsseitig zukünftig allgemein mehr Kontrollen in diesem Bereich beabsichtigt sind.
Es liegt der Verdacht nahe, dass seitens des Staates versucht wird, die coronabedingten Mehrausgaben auf diese Art zumindest teilweise „kompensieren“ zu wollen.

Fazit / Empfehlung:
Achten Sie vermehrt auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben vor allem im Bereich des Straßenverkehrsrechts und informieren Sie Ihre Mitarbeiter bzw. weisen diese entsprechend an, um missliebige und kostenintensive Konsequenzen zu vermeiden.

Pirko Renftel, Stand: 03.06.2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Danach gelten seit dem 01.06.2021 die verlängerten Zeitgrenzen in Höhe von vier Monaten oder 102 Arbeitstagen – dies aber nur im Zeitraum vom 01.03.2021 bis zum 31.10.2021.

Das heißt konkret, dass Wichtige Hinweise: Zugleich wurden vom Gesetzgeber zwei weitere wichtige Neuerungen eingeführt, die jeweils ab dem 01.01.2022 gelten (werden): Fazit:
Nicht nur die Erweiterung der Zeitgrenzen vom 01.03.2021 bis zum 31.10.2021 kann für einige Lohnunternehmer z. B. im Hinblick auf die Maisernte sehr vorteilhaft sein, wobei die Erweiterung aber demgegenüber für die Zuckerrübenkampagnen nicht nutzbar sein wird.
Auch die ab dem 01.01.2022 bestehende Informationspflicht der Minijobzentrale über weitere bestehende kurzfristige Beschäftigungen führt insgesamt zu erheblich mehr Rechtssicherheit zugunsten von Lohnunternehmern, die kurzfristig Beschäftigte in ihrem Unternehmen anstellen.

Pirko Renftel, Stand: 03.06.2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die Firma Carl Zeiss ist auf uns zugekommen und hat uns ein äußerst interessantes Projekt vorgestellt, für das Ihre Erfahrung aus der Praxis wegweisend sein kann. Für das neuen Projekt versucht die Firma zunächst herauszufinden, welche optische – und damit berührungslose und zerstörungsfreie – Messtechnik im Agrarbereich in zukünftigen Geräten möglich und notwendig sein wird.

Und wer könnte das besser beurteilen als diejenigen, die täglich mit den Maschinen unterwegs sind? Sie haben sicherlich schon einmal gedacht: „Wenn es das gäbe, dann…“. Genau diese Wünsche können Sie jetzt auf den Tisch bringen und mit anderen Lohnunternehmern, Herstellern und Interessierten erörtern und diskutieren.

Zeiss habt bereits langjährige Erfahrung mit Sensoren in der Landwirtschaft, so sind Sensoren für die Saatzuchtforschung und das vielleicht prominenteste Produkt, der Erntesensor „HarvestLab“ von John Deere (bei dem Zeiss OEM-Lieferant des Sensors sind), zu nennen.

In Zukunft soll es um ein Projekt gehen, bei dem die Pflanzenversorgung während der Überfahrt gemessen wird. Neben Stickstoff sollen dabei auch weitere Nährstoffe gemessen werden. Da es bereits positive Rückmeldungen zur optimierten Düngungsausbringung im Kunst- und Wirtschaftsdüngerbereich gibt, möchte der Hersteller den Innovationsprozess für den Agrarsektor praxisnah gestalten und braucht Ihre Unterstützung.

Von Interesse sind: Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann seien Sie dabei und machen Sie mit. Und wer weiß vielleicht ist es Ihre Idee, die am Ende umgesetzt wird…


Die Veranstaltung wird über Zoom stattfinden.

Das genaue Datum werden wir noch bekannt geben. Voraussichtlich treffen wir uns im digitalen Rahmen abends in KW 24 (14.6.-18.6.2021).



Ich freue mich über viele Anmeldungen im Voraus. Bei Fragen melden Sie sich gerne.


Jasmin Nühs
E-Mail:
Handy oder WhatsApp: 0151 656 151 52]]> 21.09.2021 - 11:17:58
zunächst wünschen wir Ihnen von der Geschäftsstelle ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2021.

Zuletzt hatten wir in der Dezemberausgabe der LUaktuell über den zweiten Lockdown berichtet. Da die Zahlen der Neuinfektionen sich nicht nennenswert nach unten entwickelt haben, sahen sich die Bundes- und Landesregierungen gezwungen, den Lockdown bis zum 31.01.2021 aufrecht zu erhalten.

Einige Landkreise haben zusätzlich infolge erhöhter Infektionszahlen Ausgangsbeschränkungen erlassen. So gilt ab einer bestimmten Uhrzeit (20 bzw. 21 Uhr) bis zum Morgen des nächsten Tages, ein generelles Verbot, sich außerhalb des Wohnsitzes aufzuhalten. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder griffen derartige Maßnahmen auf:

So sollen In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen, insbesondere zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.

Bei den bisherigen Ausgangssperren galten als triftige Gründe zum Verlassen des Wohnsitzes: Im Falle einer Kontrolle durch die Polizei oder die Ordnungsbehörden sind die gewichtigen Gründe glaubhaft zu machen.

Ähnliches dürfte für bei Einschränkungen des Bewegungsradius gelten. Unabhängig davon bietet es sich an, dem Mitarbeiter ein Schreiben mitzugeben, aus dem sich der Grund und die Bedeutung seiner Tätigkeit – außerhalb des Bewegungsradius oder in Zeiten der Geltung der Ausgangssperre - ergeben. Für die landwirtschaftlichen Tätigkeiten ergibt sich die Relevanz aus der BSI-KritisV. Dazu haben wir Ihnen ein Muster erstellt.

Für forstwirtschaftliche Tätigkeiten, Kommunalarbeiten und Winterdienst ist auf die Erforderlichkeit und Unaufschiebbarkeit der Tätigkeit im Rahmen der örtlichen Daseinsvorsorge ergänzend hinzuweisen. Eine Bestätigung des Auftraggebers könnte beigefügt werden.

Darüber hinaus gelten, wo neue Mutationen aufkommen, besondere Vorgaben für Einreisen, Einschränkungen sowie Kontrollen, um ein Ausbreiten zu verhindern. Bei Einreisen aus Risikogebieten gilt eine zehntägige Quarantäne die sich mit einem ersten und zweiten (dieser frühestens ab dem 5.Tag) negativen Test (sog. Zwei-Test Strategie) verkürzen lässt.

Das Kinderkrankengeld wird auf 20 Tage erhöht (je Ehepartner 10, Alleinerziehende 20 Tage). Zudem gilt es auch bei notwendiger Betreuung der Kinder (bis 12. Lebensjahr), die Kita oder Schule nicht besuchen können.

Am 25.01.2021 soll sich erneut beraten werden.

Für Rückfragen steht Ihnen der Verband gerne zur Verfügung.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Dieser Beschlusspunkt wurde aber heute (24.03.2021) zurückgenommen, so dass es sich nunmehr (wieder) um normale Werktage handelt.

Zudem weisen wir auf die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes zur Sonn- und Feiertagsruhe hin. An Sonn- und Feiertagen besteht grundsätzlich ein Beschäftigungsverbot. Es gibt allerdings Ausnahmen von diesem Verbot, die in § 10 ArbZG geregelt sind. Insbesondere unaufschiebbare (!) Tätigkeiten in der Landwirtschaft sind an diesen Tagen weiterhin zulässig, vgl. § 10 Abs. 1 Nr. 12 ArbZG. Für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist den Arbeitnehmern ein Ersatzruhetag innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von acht Wochen (2 Wochen bei Sonntagsarbeit) zu gewähren.

Darüber hinaus gehören Lohnunternehmen zu den nach der KritisV systemrelevanten Betrieben. Vorsorglich fügen wir hier unsere Muster-Bescheinigung bei, die Sie nutzen können, um Ihren Arbeitnehmern schriftlich zu bestätigen, dass Sie zu einem systemrelevanten Unternehmen gehören.  Zudem fügen wir Ihnen zum Beleg der Systemrelevanz von Lohnunternehmen die KritisV bei.

Bei Einsatz an Sonn- und Feiertagen sollte stets neben den vorgenannten gesetzlichen Bestimmungen auf die Wirkung in der Öffentlichkeit geachtet werden. In diesem Zusammenhang weisen wir Sie auf folgenden Text hin: Arbeit an Sonn- und Feiertagen/Konflikte vermeiden.

Im Übrigen wurden am 23.03.2021 weitere Beschlüsse gefasst:

Kurzfassung Beschlüsse: rot = gestrichen
1.  Die bisherigen Regelungen werden ab dem 29. März 2021 entsprechend angepasst und bis zum 18. April 2021 verlängert.
2.  Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner an drei aufeinander folgenden Tagen in dem Land oder der Region auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse). In diesem Fall gibt es wieder den kompletten Lockdown, mit „work at home“, Schließung von Schulen Kitas usw. bis auf Lebensmitteleinzelhandel. Erleichterungen dürfen erst ab stabil unter 100 liegenden Inzidenzwerten erfolgen.
3.  Zusätzlich sollen in Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 weitergehende Schritte umgesetzt werden, wie etwa: ► Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten PKW, soweit diese nicht dem Hausstand des Fahrers angehören; ► weitergehende Verpflichtungen, in Bereichen, in denen die Einhaltung von Abstandsregeln und konsequente Maskentragung erschwert sind, tagesaktuelle Schnelltests zur Voraussetzung zu machen. ► Ausgangsbeschränkungen; ► verschärfte Kontaktbeschränkungen.
4.  Angesichts der ernsten Infektionsdynamik wollen Bund und Länder die Ostertage nutzen, um durch eine mehrtägige, sehr weitgehende Reduzierung aller Kontakte das exponentielle Wachstum der 3. Welle zu durchbrechen. Deshalb sollen der 1. April (Gründonnerstag) und der 3. April (Samstag) 2021 zusätzlich einmalig als Ruhetage definiert werden und mit weitgehenden Kontakt Beschränkungen sowie einem Ansammlungsverbot vom 1. bis 5. April verbunden werden („Erweiterte Ruhezeit zu Ostern“). Es gilt damit an fünf zusammenhängenden Tagen das Prinzip #WirBleibenZuHause. (gestrichen s.o.)                                                                                    Private Zusammenkünfte sind in dieser Zeit im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einem weiteren Haushalt möglich, jedoch auf maximal fünf Personen beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt. Ansammlungen im öffentlichen Raum werden grundsätzlich untersagt. Soweit Außengastronomie geöffnet ist, wird diese während der fünf Tage geschlossen. Ausschließlich der Lebensmitteleinzelhandel im engen Sinne wird am Samstag geöffnet. Bund und Länder sollten auf Religionsgemeinschaften zugehen, um Gottesdienste möglichst virtuell abhalten zu lassen.
5.  Nach Ostern werden die besagten Testungen verfolgt.
6.  Mit den Tests sollen Konzepte zur Gestaltung weitergehender Freiheiten erfolgen. Verschiedene Projekte sollen Aufschluss über die Geeignetheit bringen. Zentrale Bedingungen dabei sind lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT- gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und ggf. auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Misserfolgsfalle.
7.  Die Unternehmen sollen Testangebote für Arbeitnehmer, die nicht im Homeoffice arbeiten können, erstellen und den persönlichen Kontakt reduzieren.
8.  Für die Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, wird die Bundesregierung ein ergänzendes Hilfsinstrument im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben entwickeln.
9.  Auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und auch ins Ausland soll verzichtet werden – auch hinsichtlich der bevorstehenden Ostertage. Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten gilt die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung und eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Rückkehr. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am 5 Tag nach der Einreise abgenommen wurde. Dies gilt aufgrund der jetzt vielfach beschriebenen längeren Ansteckungsdauer durch Virusvarianten seit dem 8. März ausdrücklich nicht bei Rückreisen aus Virusvariantengebieten. Hier ist strikt eine Quarantäne von 14 Tagen einzuhalten.
10.  Die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser wird durch die Ausgleichszahlungen des Bundes nachhaltig stabilisiert.
11.  In Umsetzung der Impfstrategie wurden vorrangig Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe und dort Beschäftigte geimpft, dies ist ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung schwerer und tödlicher Verläufe und zeigt bereits Erfolge.
12.  Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder werden im Lichte der weiteren Infektionsentwicklung am 12. April 2021 erneut beraten.

Sebastian Persinski (Stand: 24.03.2021)]]> 21.09.2021 - 11:17:58
mit großer Sorge blicken Gesellschaft und Politik derzeit auf die dritte Welle der
Corona-Pandemie.

Momentan deutet vieles darauf hin, dass Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet werden, ihre Arbeitnehmer mindestens einmal pro Woche einem Corona-Schnelltest zu unterziehen. Nach meinem Kenntnisstand sollen nur Mitarbeiter im Homeoffice davon freigestellt werden können.

Mit diesem Schreiben möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese generelle Verpflichtung für die Branche Lohnunternehmen als unverhältnismäßige Zusatzbelastung zu werten ist. Als technische Dienstleistungsbetriebe im ländlichen Raum unterliegen wir einem geringeren Infektionsrisiko als z. B. landwirtschaftliche Sonderkulturbetriebe oder Werkstätten.

Diese Einschätzung begründe ich wie folgt:
Der Vollständigkeit halber weise ich bezüglich der Schnelltestverfahren auf das Missverhältnis zwischen einem vergleichsweise hohen Aufwand und einer „gefühlten“ Sicherheit hin. Die Ergebnisse zeigen hinsichtlich einer Infektion nur eine Momentaufnahme und sind in ihrer Genauigkeit nicht immer zuverlässig.

Eine Corona-Testpflicht muss sich von daher an den betrieblichen Verhältnissen (Infrastruktur, Präsenz, Kontakt) orientieren. Arbeitnehmer, die in Isolation, heißt mit dem Homeoffice vergleichbar ohne engen Kontakt zu anderen Personen tätig sind, sollten von der Testpflicht befreit bleiben.

Die Lohnunternehmen werden in hoher Eigenverantwortung für Beschäftigte und Kunden alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie weiterhin sehr ernst nehmen und einhalten. Das Durchführen von freiwilligen Schnelltests sollte den Betrieben überlassen bleiben.

Ich bitte Sie, sich in diesem Sinne für unsere Branche einzusetzen.


Mit freundlichen Grüßen und schöne Osterfeiertage

Klaus Pentzlin
Präsident

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Nachdem das Wirtschaftsministerium seine Zustimmung gegeben hat, wird demnächst die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung um eine Testpflicht erweitert. Der Entwurf liegt bereits vor, er tritt in 5 Tagen nach Verkündung (diese ist wahrscheinlich heute oder morgen) in Kraft.

Arbeitgeber sind danach verpflichtet, in ihren Betrieben allen Mitarbeitern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, regelmäßige Selbst- und Schnelltests anzubieten:
  1. Beschäftigte, die vom Arbeitgeber oder auf dessen Veranlassung in Gemein-schaftsunterkünften untergebracht sind,
  2. Beschäftigte, die unter klimatischen Bedingungen in geschlossenen Räumen arbeiten, die eine Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 begünstigen,
  3. Beschäftigte in Betrieben, die personennahe Dienstleistungen anbieten, bei denen direkter Körperkontakt zu anderen Personen nicht vermieden werden kann,
  4. Beschäftigte, die betriebsbedingt Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen ausüben, sofern die anderen Personen einen Mund-Nase-Schutz nicht tragen müssen,
  5. Beschäftigte, die betriebsbedingt in häufig wechselnden Kontakt mit anderen Personen treten.
Auch Beschäftigte, die vom Arbeitgeber in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden, müssen 2-mal pro Woche ein Testangebot erhalten.
Nachweise über die Beschaffung von Tests nach Absatz 1 und Absatz 2 oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten sind vom Arbeitgeber vier Wochen aufzubewahren.

Zu beachten:

Es besteht kein Testzwang. Dokumentation der Testungen sind ebenfalls nicht vorgesehen. Für Mitglieder aus Sachsen bestehen Besonderheiten, diese sollten sich bei uns melden.

Offen bleibt, ob und ggf. welche Maßnahmen der Arbeitgeber zu treffen hat, wenn der Mitarbeiter das Angebot ausschlägt und der Arbeitgeber dadurch evtl. die Gesundheit anderer auf dem Betrieb gefährdet. Dies hängt von den betrieblichen Begebenheiten ab, z.B. ob es generelle Kontaktbeschränkungen gibt, Anzahl der Kunden im Betrieb u.ä.. Wenn ein hohes Ansteckungsrisiko vorliegt, muss der Arbeitgeber in Betracht ziehen, den Arbeitnehmer aus Arbeitsschutzgesichtspunkten nicht auf den Betrieb zu lassen. Der Arbeitnehmer kann in der Folge seiner vertraglichen Arbeitspflicht nicht nachkommen und hätte keinen Lohnanspruch.

Ziel der Verordnung ist die Ansteckungen von Kunden, Kollegen und auf dem Arbeitsweg zu vermeiden. Ob Arbeiten in „faktischer Isolation“, bei denen im Betrieb und auch auf dem Weg zur Arbeit kein Kontakt zu Dritten besteht (etwa im eigenen Auto), Homeoffice gleichgesetzt werden müssen bleibt gerichtlicher Klärung vorbehalten.  Nach der Verordnung sind nur Tätigkeiten ausschließlich im Homeoffice ausgenommen.

Des Weiteren bis zum 30. Juni 2021 verlängert: Die zuständigen Arbeitsschutzbehörden können die Einhaltung aller Anforderungen der Verordnung im Einzelfall durch behördliche Anordnungen durchsetzen und Verstöße gegen ihre Anordnung mit einem Bußgeld von bis zu einer Höhe von 30.000 € ahnden.

Empfohlene Weblinks:
Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die SVLFG und andere Medien informierten bereits darüber, dass für die Landwirtschaft als systemrelevanter Bereich Impfungen vorrangig in Betracht kommen. Im 7. BLU Newsletter vom 24.03.2021 informierten wir Sie darüber, dass landwirtschaftliche Lohnunternehmen zu den systemrelevanten Unternehmen gehören und stellten Ihnen entsprechende Nachweise zur Verfügung.

Sie können sich vorrangig impfen lassen

Gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 5 Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) haben Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur tätig sind, Anspruch auf Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität.

Sofern Sie die Impfung für sich oder Ihre Mitarbeiter in Anspruch nehmen wollen, füllen Sie bitte beim Arzt oder Impfzentrum das entsprechende Formular für systemrelevante Berufsgruppen aus und fügen als Anlage die beigefügte Leitlinie Unternehmen der KRITIS Ernährung (Ernährungsunternehmen) (Anlage 1) bei sowie für Ihre Mitarbeiter zusätzlich das weitere Formular „Arbeitgeberbestätigung“ (Anlage 2).

Landwirtschaftliche Lohnunternehmen sind unter Ziffer 3. Auf der Leitlinie KRITIS aufgeführt und damit zweifelsfrei systemrelevant. Sollten sich wider Erwarten Schwierigkeiten ergeben, wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle.

Impfpriorisierung in Anspruch nehmen?

Ob Sie für sich oder Ihre Mitarbeiter die Impfpriorisierung in Anspruch nehmen, ist Ihre Entscheidung.

Wir geben zu bedenken, dass wir in der Vergangenheit darauf hingewiesen haben, welche Maßnahmen zur Vorbeugung von Ansteckungen im Betrieb durchzuführen sind. Viele Lohnunternehmen haben es geschafft, Ihre Mitarbeiter nahezu isoliert von Dritten arbeiten zu lassen, so dass eine Ansteckungsgefahr nahezu ausgeschlossen ist. Sollten Sie die Impfpriorisierung auch in diesen Fällen in Anspruch nehmen, könnten dadurch möglicherweise andere Menschen, die die Impfung dringender benötigen, verdrängt werden.

Als Verband, der Sie auf vielen Ebenen zu unterstützen versucht, wollten wir daran erinnern, dass wir sowohl politisch als auch in einzelnen von Behörden angeordneten Quarantänefällen gerade auf das (relativ) isoliert von Dritten betriebene Tätigkeitsfeld in der Landwirtschaft und von Lohnunternehmen verwiesen haben. Nun umgekehrt eine priorisierte Impfung zu rechtfertigen, erscheint widersprüchlich.

Diese Auffassung gilt selbstverständlich nicht für Personen, die risikobehaftet sind - sei es aus familiären, gesundheitlichen oder auch betrieblichen Gründen - wie etwa viel Kontakt zu Dritten.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
aufgrund der sich ständig verändernden Umstände und Regelungen zum Thema Corona ist es uns nicht möglich, jedem Mitglied einen für seine Region zugeschnittenen Gesamtüberblick über den aktuellen Corona-Sachstand zu verschaffen.
Maßgebend sind für Sie stets die Regelungen des Bundes, Ihres Bundeslandes und Ihres Landkreises. Informationen des Landkreises erhalten Sie am einfachsten, wenn Sie im Internet Ihren Landkreis und zusätzlich das Stichwort Corona eingeben. Beispiel: „Landkreis Schaumburg Corona“.
In Google erhalten Sie dann als erste Ergebnisse die relevanten Verlinkungen zum Thema Corona Ihres Landkreises. Dort finden Sie über weitere Verlinkungen Informationen zu Fallzahlen, Regelungen u.ä.

Eine Übersicht über die geplanten Öffnungsschritte erhalten Sie unter:

Übersicht geplante Öffnungsschritte

Informationen der einzelnen Bundesländer können Sie auch unter dem Stichwort Corona und Bundesland (z. B. Corona Niedersachsen) oder über nachfolgende Website mit Verlinkung finden:

Informationen einzelner Länder

Was gilt für meinen Betrieb?

Betrieblich sind die bisherigen Maßnahmen (Abstandsreglungen, Testpflichten usw.) weiterhin einzuhalten. Die Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sollen noch bis Ende Juni 2021 gelten. Einen Überblick dazu erhalten Sie unter:

Regelungen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Da die Regelungen nicht immer ohne Weiteres verständlich sind, empfehlen sich die sogenannten FAQs (Fragen und Antworten). Dort sind die Themenbereiche oft gut dargestellt und es werden Antworten auf die gängisten Fragen gegeben.

FAQs (Fragen und Antworten)

Straßenverkehrsrecht

Beachten Sie abschließend, dass die coronabedingten Änderungen zum Straßenverkehrsrecht auf der Website der BAG zu finden sind:

Änderungen zum Straßenverkehrsrecht

Diese Ausführungen inklusive der genannten Links werden in Kürze auch auf der BLU-Homepage dauerhaft nachlesbar sein.

Sebastian Persinski, Stand: 03.06.2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58
bitte beachten Sie das nachfolgende Angebot der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mit den weiteren Unterlagen über den Link.

https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?0&id=391109

Vergabe von Landwirtschaftlichen Dienstleistungen in den Jahren 2022-2025 im Bereich der Wirtschaftsbetriebe Meppen (WBM) der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (VOEK 324-20).

Für Fragen wenden Sie sich bitte ausschließlich an die in der Aufforderung (unter: 12. Bieterfragen) genannte e-mail Adresse.
 
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
- Anstalt des öffentlichen Rechts -
Stabsbereich Einkauf
Abt. Operativer Einkauf
Natur & Landschaft
Fasanenstr. 87, 10623 Berlin
einkauf-natur-miniwettbewerbe@bundesimmobilien.de

Dr. Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Während wir alle irgendwann Feierabend haben, schläft das Internet nie. Egal zu welcher Tag- oder Nachtzeit mir eine Frage in den Kopf kommt, ich kann im Netz recherchieren.

Ein Beispiel: ich kann nicht schlafen und wache nachts auf und denke darüber nach, was ich im Sommer 2021 machen könnte. Einen großen Urlaub werde ich aus bekannten Gründen nicht planen. Aber eine Abkühlung an heißen Sommertagen und eine Erholung nach der Arbeit wären schon schön. Schwimmbäder könnten auch im Sommer noch geschlossen sein. Aber ein Pool, das wäre was. Einen Garten habe ich, nur der Pool fehlt. Ich recherchiere, wie man einen Pool bauen könnte und komme zu dem Schluss, dass es sinnvoll ist, diesen fest zu installieren. Ich will einen großen Pool, also brauche ich jemanden, der mir ein großes Loch aushebt. Mit Schaufel und Spaten werde ich wohl erst im Sommer 2022 fertig sein. Es muss also ein Bagger her. Und jemanden, der den Bagger bedient.

Ein Lohnunternehmen, welches auch Grundstücksarbeiten anbietet, scheint mir die richtige Wahl für diesen Auftrag zu sein. Ich schmeiße das Internet an und stelle fest: es gibt ein Unternehmen ganz in der Nähe. Auf der Internetseite steht, dass auch kleinere Grundstücksarbeiten im Repertoire sind. Auf der Internetseite gibt es sogar ein Kontaktformular. Ich stelle um drei Uhr nachts eine Anfrage und freue mich jetzt schon auf meinen Pool im Sommer. Zufrieden gehe ich wieder ins Bett und schlafe selig wieder ein.

Am nächsten Tag erhalte ich vormittags eine Antwort und freue mich umso mehr, da ich mein Pool-Projekt im Alltagsstress schon wieder verdrängt hatte. Über einen Anruf klären das Unternehmen und ich die Feinheiten und machen den Auftrag fest. Am Ende des Gespräches fragt mich die Dame im Büro, warum ich mich denn für das Unternehmen entschieden hätte. Es gäbe ja noch einen Lohnunternehmer, der deutlich näher seinen Standort hat. Ich stutze und sage, dass ich dieses Unternehmen im Internet nicht gefunden habe. Die Dame am anderen Ende lacht und erinnert sich, dass der Unternehmer keine Internetseite hat… Sie merken, worauf ich hinaus will.

Es gibt bereits sehr viele Lohnunternehmen, die sehr gute und professionelle Internetseiten haben. Ein großes Lob an dieser Stelle an all jene! Für alle, die Ihre Webseite etwas stiefmütterlich behandeln oder die ganze Thematik vor sich herschieben, hier ein paar Denkanstöße:

Wozu brauche ich eine Internetseite?
Infos von Ihnen über Sie! Sie wissen am besten was Sie machen und können somit auch am besten Auskunft über sich geben. Informationen aus erster Hand zu erfahren ist immer besser, als über drei Ecken. Dabei muss es sich nicht um ewig lange Beschreibungen handeln. Eine kurze konkrete Beschreibung Ihres Unternehmens und Ihrer Dienstleistungen, sowie die Adresse des Betriebes und ein Ansprechpartner sind die wichtigsten Dinge, die vorhanden sein müssen. Stellen Sie außerdem heraus, warum Ihr Unternehmen das Richtige für Ihre Kunden ist.

Achten Sie auch darauf, Ihre Internetseite regelmäßig zu bearbeiten. Neuigkeiten und kurze Berichte helfen, um die Kundschaft auf dem Laufenden zu halten. Das Internet ist hier mittlerweile oft der kürzeste Weg und Ihr Sprachrohr nach außen.

Das Internet ist zudem die Nummer 1 Plattform, um gefunden zu werden. Darüber können Kontakte und das Image eines Unternehmens gefördert werden. Auch Arbeitskräfte können durch eine guten Internetauftritt neugierig gemacht werden. Durch die Homepage wird ein erster Eindruck des Unternehmens übermittelt. Insbesondere Nachwuchskräfte informieren sich meist zuerst über das Internet. Hier können Sie gleich punkten und sich als Ausbildungsbetrieb vorstellen.



Wie sollte die Homepage sein?
Übersichtlich und Nutzerfreundlich. Ihre Kunden müssen schnell alles finden können. Auch wenn Sie vieles anbieten und in verschiedensten Bereichen tätig sind, muss ein Anwender immer schnell einen Überblick bekommen.

Weniger ist oft mehr. Zudem können sie damit auch steuern, wie viel die Kunden bei Ihnen anrufen. Möchten sie, dass die Kunden bereits alles auf der Internetseite finden oder wollen Sie den direkten Kundenkontakt? Dann können Sie auch darauf verweisen, dass es mehr Informationen über den telefonischen Kontakt gibt.

Weiterhin sind gute Bilder sinnvoll. Mit guten Bildern wecken Sie Emotionen und können Ihre Unternehmensphilosophie und einen Eindruck von Ihrem Unternehmen gut übermitteln. Achten Sie hierbei auf professionelle Fotos, die im einheitlichen Stil auf der zukünftigen Webseite gezeigt werden.

Ganz wichtig ist auch, dass Sie im Internet dann auch gefunden werden. Wenn Sie schon immer als Leo-Lohn-Agrarservice bekannt sind, sollten Ihre Seite auch darunter gefunden werden. Ein völlig anderer Name ist nicht sinnvoll und lässt Kunden verzweifeln, weil sie Sie nicht finden.

Und wenn Sie schon dabei sind eine neue Internetseite einzurichten, achten Sie auch darauf, dass sich die Seite dann auf allen Endgeräten (alle Handys, Tablets, PCs) und Browsern (Firefox, Explorer, Edge,…) darstellen lässt und auch dann noch einfach zu handhaben ist. Genannt wird dies „Responsive Design“.

Allein oder mit Hilfe?
Mittlerweile ist es nicht mehr schwer selbst eine Webseite zu „bauen“. Wer etwas Zeit investieren möchte und eine gewisse kreative Ader hat, kann sich hier ausprobieren. Es gibt viele Baukastensysteme, die es einem ermöglichen, eine Homepage nach seinen eigenen Vorstellungen und Wünschen zu erstellen. Eine gewisse Affinität für Design und Technik und eine klare Vorstellung, was am Ende dabei herauskommen soll, sollten dabei jedoch unbedingt vorhanden sein. Hat man sich aber einmal eingearbeitet, funktionieren die Systeme sehr gut und einfach. Somit ist es für „Webseiten-Laien“ möglich, eine eigene Homepage zu erstellen.

Info: Die gängigsten Webseiten- Baukastensysteme sind: Wix, Jimdo oder Ionos

Wer sich der Sache nicht gewachsen sieht und fachkundige Ansprechpartner bevorzugt, kann Webdesigner oder Agenturen beauftragen. Es gibt einige Anbieter, die sich schon auf landwirtschaftliche Webseiten spezialisiert haben. Dabei zählen Lohnunternehmer häufig zu den Kunden. Oft werden die Webseiten in enger Kooperation entworfen, sodass die eigenen Vorstellungen am Ende alle umgesetzt werden können. Oftmals kommen während des Prozesses noch Ideen und Verbesserungsvorschläge von Seiten der Profis, um die Seite noch ansprechender zu gestalten.

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die Ursache für Borreliose ist in der Regel ein Zeckenstich. Sie kann zur Arbeits- oder Berufsunfähigkeit der Betroffenen führen, die mitunter lebenslang an Folgeschäden leiden.

Damit die Berufsgenossenschaft Borreliose als Berufskrankheit anerkennen kann, muss nachgewiesen sein, dass die Zecke den Versicherten während der Ausübung seiner versicherten Tätigkeit gestochen hat. Bei Forstarbeitern, Holzrückern, Berufsjägern, landwirtschaftlichen Unternehmern mit Bodenbewirtschaftung, Wanderschäfern sowie bei Beschäftigten im Gartenbau kann die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft (LBG) grundsätzlich davon ausgehen, dass die Infektion während der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit eingetreten ist, es sei denn, die Gesamtumstände sprechen im Einzelfall dagegen.

Schwieriger wird die Beurteilung bei Personen mit anderen Arbeitsschwerpunkten. Dazu gehören zum Beispiel Nebenerwerbslandwirte oder Landmaschinenfahrer. Bei ihnen ergibt erst die Ermittlung im konkreten Einzelfall, ob es sich um eine Berufskrankheit handeln kann. Gerade für diese Menschen ist es deshalb wichtig, einen lückenlosen Nachweis erbringen zu können.
Die LBG rät daher, ein Verbandsbuch zu führen in dem jeder Zeckenstich dokumentiert wird. Im Zweifelsfall sollte frühzeitig ein Arzt aufgesucht und gebeten werden, der LBG den Verdacht auf eine Berufskrankheit zu melden. Der Arzt sollte auch Hautrötungen attestieren, weil die sogenannte Wanderröte ein Anzeichen für eine Borreliose sein kann. Der Arzt wird entsprechende Untersuchungen durchführen. Stellt er Borreliose fest, wird er in aller Regel eine Behandlung mit einem Antibiotikum beginnen und den Befund mit Einverständnis des Patienten an die LBG übermitteln. Unternehmer oder Beschäftigte können auch selbst einen Verdacht an die LBG melden.

Wurde der Verdacht auf Borreliose an die LBG gemeldet, wird die Anerkennung als Berufskrankheit auch beim Auftreten von Spätfolgen einfacher. Trotzdem bedarf es klinischer Befunde. Denn auch typische Anzeichen für Borreliose, zum Beispiel Knie- oder Nervenschmerzen, können andere Gründe haben, die nicht im Zusammenhang mit einem Zeckenstich stehen. Die LBG wertet die Befunde aus und erkennt eine Berufskrankheit an, wenn alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

SVLFG]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Ziel der Programme ist 1. Ausbildung
Mit diesem Förderprogramm werden Unternehmen gefördert, die Ausbildungsplätze zur Ausbildung zum Berufskraftfahrer oder zur Berufskraftfahrerin schaffen. Gefördert werden ausschließlich betriebliche Ausbildungsverhältnisse.

Voraussetzungen für die Förderung finden Sie unter:

2. De-minimis
Dieses Förderprogramm ist vielseitig. Förderfähig sind Fahrzeugbezogene Maßnahmen, wie zum Beispiel: Weitere Maßnahmen finden Sie hier:

3. Weiterbildung
Mit dem Förderprogramm Weiterbildung werden Unternehmen des Güterkraftverkehrs gefördert, die bestimmte Weiterbildungsmaßnahmen durchführen. Die Antragsfrist begann am 14. Januar 2021 und endet am 30. November 2021.

Gefördert werden ausschließlich allgemeine Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Lehrgängen, Seminaren und Schulungen, die vor Antragstellung noch nicht begonnen worden ist. Gefördert werden ausschließlich Maßnahmen mit einer Mindestdauer von vier Unterrichtsstunden (jeweils mindestens 45 Minuten), bei denen das Lehrgangspersonal und die Weiterbildungsteilnehmer persönlich oder bei gleichzeitiger virtueller Verknüpfung anwesend sein müssen (persönliche oder gleichzeitige virtuelle Präsenz).

Alle Maßnahmen finden Sie hier im Überblick:

Bei allen Förderprogrammen gilt: Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde
entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Mitteln.

Die Antragsformulare finden Sie unter: https://antrag-gbbmvi.bund.de

Diana Husse
Quelle: www.bag.bund.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Eigenes Girokonto vorhanden?
Der ein oder andere Schulabgänger hat unter Umständen noch gar kein eigenes Girokonto. Weisen Sie Ihre/n Auszubildende/n bitte rechtzeitig daraufhin, dass er/sie ein Girokonto benötigt. Zusätzlich sind Auszubildende in der Regel von Kontoführungsgebühren befreit, dafür müssen Ihre Azubis eine Kopie des Ausbildungsvertrages bei der Bank einreichen.

Freie Krankenkassenwahl
Die Krankenversicherung des/r Auszubildende/n war in der Regel bisher über die Familienversicherung abgedeckt. Mit dem Ausbildungsbeginn greift diese allerdings nicht mehr, sodass sich Azubis jetzt eine eigene Versicherung suchen müssen. Für Sie als Arbeitgeber ist hier wichtig, dass die Anmeldung bei der Krankenkasse spätestens 14 Tage nach dem Beginn der Lehre erfolgt sein muss.

Für den/die Auszubildende/n das erste Arbeitsverhältnis?
Dann hat er/sie bisher noch keine Sozialversicherungsnummer. Sobald Sie ihn/sie bei der Krankenkasse anmelden, bekommt er/sie die Nummer automatisch zugeschickt. Zusätzlich zu der Sozialversicherungsnummer benötigen Sie die Steueridentifikationsnummer. Diese wird Jedem in der Regel im Kindesalter zugeschickt. Sollte auch diese ihrem/rer Jugendlichen nicht zur Hand sein, kann er/sie am besten in der Steuererklärung seiner/ihrer Eltern nachschauen. Dort müsste die Steueridentifikationsnummer unter der Anlage Kind zu finden sein.

Vor Beginn der Ausbildung müssen sich die unter 18-jährigen einem Gesundheitscheck unterziehen. Dieses ärztliche Untersuchungszeugnis sollte vom Hausarzt in der Regel kostenlos ausgestellt werden.

Führung des Berichtsheftes
Zu guter Letzt wird noch das Berichtsheft benötigt. Das Berichtsheft ist ein Ausbildungsmittel, das heißt Sie sind als Arbeitgeber dazu verpflichtet, es Ihrem/rer Auszubildenden kostenlos zur Verfügung zu stellen. Sie können es beim Landwirtschaftsverlag Münster-Hilltrup GmbH bestellen. Um böse Überraschungen vor dem Abgabetermin zu vermeiden, lassen Sie sich das Berichtsheft bitte mindestens einmal monatlich von ihrem/rer Auszubildenden vorlegen.

Sonja Kreuzer
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Impressum ist Pflicht
Das wichtigste für Unternehmer ist das Impressum, dessen Pflicht sich aus § 5 TMG ergibt. Es muss von jeder (Unter-) Seite Ihrer Website einsehbar bzw. verlinkt sein. Das ist auch ausreichend, soweit dieser Link gut sichtbar und von jeder Seite aus abrufbar ist. Das Gesetz spricht von „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten“.

Es gibt bestimmte Mindestanforderungen an das Impressum. Daneben hält das Gesetz für verschiedene Gruppen die Pflicht für weitere Angaben bereit, vgl. § 5 TMG.

In Lohnunternehmen muss das Impressum generell enthalten: Datenschutz und Cookies
Datenschutz ist relevant, da die Provider der Website bestimmte Daten der Besucher der Internetseite speichern. Welche Daten wie und für wie lange gespeichert werden, weiß nur Ihr Provider der Website. Dieser speichert zumindest die IP-Adresse des Besuchers ab. Dies erfolgt in Ihrem Auftrag, da es Ihre Website ist.

Folglich müssen Sie mit dem Provider sprechen und klären, welche Daten von Besuchern der Website gespeichert werden. Dies ist ferner in einem Auftragsdatenverarbeitungsvertrag festzuhalten. Entweder stellt Ihnen der Provider einen solchen oder Sie laden sich entsprechende Muster von der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes herunter.

Der Auftragsverarbeitungsvertrag regelt lediglich die datenschutzrechtlichen Aspekte Ihres Vertrages mit dem Anbieter der Website.

Erst durch Kenntnis der erfassten Daten können Sie entsprechende Datenschutzhinweise auf Ihrer Website implementieren. Der Verband steht Ihnen diesbezüglich gerne zur Verfügung und kann Ihnen Muster zukommen lassen.

Einwilligung erforderlich?
Wer kennt es nicht, es nervt auch schon. Auf jeder Seite muss eine Einwilligung erfolgen. Frei nach dem Motto, wollen Sie sich die Seite wirklich ansehen? … dann speichern wir dies und jenes und, und, und…

Eine entsprechende Informationspflicht für den Websitebesucher folgt aus § 13 ff. TMG. Danach ist bei einem automatisierten Verfahren, das eine spätere Identifizierung des Nutzers ermöglicht und eine Erhebung oder Verwendung personenbezogener Daten vorbereitet, der Nutzer zu Beginn dieses Verfahrens zu unterrichten. Der Inhalt der Unterrichtung muss für den Nutzer jederzeit abrufbar sein.

Der BGH urteilte im Mai 2020, dass ein Diensteanbieter Cookies zur Erstellung von Nutzungsprofilen für Zwecke der Werbung oder Marktforschung nur mit Einwilligung des Nutzers einsetzen darf. Eine elektronisch zu erklärende Einwilligung des Nutzers, die den Abruf von auf seinem Endgerät gespeicherten Informationen mithilfe von Cookies im Wege eines voreingestellten Ankreuzkästchens gestattet, diesem Einwilligungserfordernis jedoch nicht genügt. Eine Einwilligung ist jede freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

Was auf den Seiten abgefragt oder gespeichert wird, ist häufig unklar und regelmäßig im Voraus angekreuzt. Eine Möglichkeit, die Datenspeicherung komplett zu verweigern, gibt es kaum, so dass der Großteil der vorabgefragten Einwilligungen unwirksam sein dürfte. Auf den Seiten der Landesdatenschutzbehörden gibt es Informationen und Muster zu vermeintlich wirksamen Einwilligungen. Mein Tipp: überlassen Sie dies dem Provider der Website. Ein Trost: Der Gesetzgeber scheint das Problem erkannt zu haben und möchte die Regelungen vereinheitlichen und vereinfachen.

Was ist mit AGB?
Ob Sie Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) auf Ihrer Website einsehbar haben möchten, hängt von zwei wesentlichen Faktoren ab:
Wer einen Onlineshop auf der Website unterhält, muss die AGB dazu auf der Website einsehbar veröffentlichen. Hier drohen sowohl bei Nichtveröffentlichung oder bei rechts- oder verbraucherwidrigen AGB jedoch Abmahnungen von Wettbewerbern oder
Verbraucherschutzbehörden.

Wenn Sie AGB unabhängig von einem Webshop, sondern aufgrund der von Ihnen angebotenen Dienstleistung verwenden, macht es Sinn, diese auf der Website zu veröffentlichen. Die Geltung von AGB muss beim Vertragsschluss vereinbart werden. Dies geht nur bis zum Vertragsschluss. Wurde ein Vertrag ohne Hinweis auf die Geltung der AGB oder - weil die andere Seite der Geltung widersprochen hat - geschlossen, gelten die AGB nicht.

Eine anschließende Rechnung, in der auf die Geltung der AGB hingewiesen wird, ändert daran nichts. Zu diesem Zweck sollte stets im Voraus, z.B. etwa im Angebot oder im Gespräch mit dem Kunden oder der Auftragsbestätigung auf die AGB hingewiesen werden. Da die AGB oftmals umfänglich sind und sich nicht etwa auf der Rückseite der Auftragsbestätigung oder dem Angebot darstellen lassen, kann zulässigerweise auf die Einsicht der AGB auf der Website oder als Aushang im Büro verwiesen werden.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Gute Traktoren sind besser, wenn fachkundige Fahrer damit arbeiten und die richtigen Reifen montiert sind. Lohnunternehmer wählen zunehmend Reifendruckanlagen, um aus der Kabine den Reifendruck für Acker und Straße einzustellen.

„Variabler Reifendruck wird von den Landwirten nicht bezahlt“ sagen Dienstleister bei der Preisgestaltung. Aber, wer tiefe Spuren prägt, oder zulässt, gehört zu den zukünftigen Verpächtern und bietet, als Lohnunternehmer, sichtbar schlechtere Arbeit. Wer Gülle düngt und Auslastung will, wird mit variablem Reifendruck arbeiten, denn z.B. 50 Betriebsstunden mehr Umsatz lohnen das Nachdenken. Bei der sinnvollen Frühjahrsdüngung sind flache Spuren eine wichtige Anforderung der fachkundigen Landwirte.

Der informierte Fahrer verlässt sich beim Ziehen, Lenken, Bremsen, Tragen und Federn auf die Reifen. Die Motorleistung wird bei Zugarbeiten mit den Reifen in Zugleistung umgewandelt. über 13.000 Landwirte und Lohnunternehmer in Deutschland stellen den Reifendruck in der Kabine ein, passend zur Arbeit, zum Acker, der Wiese, oder der Straße. Oftmals zählt bei den Pionieren die frühe und längere Befahrbarkeit, insbesondere bei der Düngung mit Gülle.

Sie machen gute Erfahrungen mit flachen Spuren, weniger Schlupf, mehr Zugkraft, mehr Flächenleistung bei mehr Bodenschutz. Denn weniger Schlupf bringt mehr Flächenleistung und flachere Spuren schützen den Boden. Kaufgründe für Reifendruckanlagen: ca. 10 % weniger Dieselverbrauch, gesparte Traktorstunden, Lohnkosten, Maschinenkosten, weniger Sand im Gras und besserer Ertrag durch weniger Schadverdichtungen. Nach Messungen der Fachhochschule Soest von Professor Weyer und Professor Laser sind ca. 40 % des Grünlandes schadverdichtet.

Gerd Wolken hat eine 1 bar Häckselkette im Einsatz
Als gutes Beispiel hat der Unternehmer Gerd Wolken aus Wittmund eine 1 bar Häckselkette auf die Räder gestellt und bietet mehr Bodenschonung und bessere Futterernte an. Gerd Wolken verlangt für mehr Grasnarbenschonung höhere Preise, erzielt Kostendeckung und profiliert sich als Qualitätsdienstleister.

Aktuell sind neue „IF“ und „VF“ Reifenangebote im Markt. IF und VF-Reifen haben flexiblere Flanken und können mit niedrigerem Reifendruck die gleiche Last im Vergleich zu üblichen Radialreifen tragen. Auch IF und VF- Reifen funktionieren mit variablem Reifendruck besser.

Der Traktor und die Maschine haben nur die Kontaktflächen der Reifen mit dem Boden, um Gewicht abzustützen und die Motorleistung zu übertragen. Je größer die Kontaktflächen sind, umso flacher wird die Spur, es können mehr Stollenpaare in den Boden eingreifen. Je mehr Stollenpaare sich mit dem Boden verzahnen, umso besser wird die Motorkraft in Zugleistung umgesetzt. Schlupf hat nur Nachteile: für den Boden, beim Reifenverschleiß, beim Dieselverbrauch und bei der Flächenleistung.

Bei ausgetrocknetem Boden dringen die Stollen nicht ein, sondern rollen leicht auf der tragf higen Oberfläche. Je mehr Stollen das Drehmoment abstützen, auch bei trockenem Boden, je weniger dieselzehrender Schlupf ist fällig. Außerdem werden der Boden und die Bodenlebewesen durch die geringere Last pro cm  besser geschützt, sichtbar durch flachere Spuren und gleichmäßigen Ertrag. Weniger und flache Spuren machen weniger Schaden in der Bodenstruktur mit ca. 50 % Porenvolumen, eine wesentliche Basis für guten Ertrag.

Bei der Reifenwahl werden Sie große, breite, radiale Reifen bevorzugen und Sie treffen auf sehr unterschiedliche Reifenpreise. Reifen werden weltweit hergestellt, im Preiswettbewerb vermarktet und Angebote aus Indien, wie der Markenreifen BKT, oder aus Israel mit Alliance, sind preiswerter im Vergleich zu den bekannten Premiummarken. Häufig kann mit der Preisdifferenz der variable Reifendruck mit einer Reifendruckanlage nachgerüstet werden.

Mehr Qualität in der Dienstleistung wird durch Reifendruckanlagen machbar
Aus der Kabine einstellbarer Reifendruck verbessert Ihre Traktorarbeit und kann die gute fachliche Praxis mit dem respektvollen Umgang mit fruchtbarem Boden verbessern. Fruchtbarer Boden ist Lebensgrundlage für alle Bewohner, also die Allgemeinheit.

Durch variablen Reifendruck gewinnt der Traktor ca. 15 % mehr Zugleistung bei 10 % weniger Dieselverbrauch. Wenn Sie die 10 % Dieseleinsparung mal 3 nehmen haben Sie den betrieblichen Nutzen der Reifendruckanlage; anders ausgedrückt in 3 Jahren bezahlt sich der variable Reifendruck.

Beim Neukauf eines gut genutzten Traktors ist die Entscheidung für den teureren Markenreifen sinnvoll, denn bei Bodenbearbeitung, Saat, Düngung und Transport auf dem Feld und der Wiese ist Bodenschonung ein wichtiger Kaufgrund. Beim Ersatzkauf werden häufig preiswertere Reifen gekauft. Wichtig sind der kompetente Händler und der erfahrene Monteur. Das Einstiegskriterium für die Reifenwahl ist die Felgengröße, die in Zoll angegeben wird.

Für Traktoren sind die Felgengrößen wichtig, also Durchmesser: 24 Zoll, 28 Zoll, 30 Zoll, 34 Zoll, 38 Zoll, 42 Zoll und 46 Zoll.
Felge und Reifen müssen zusammenpassen; prüfen Sie in der Reifenbetriebsanleitung der Hersteller die empfohlene Felge, die Tragfähigkeit des Reifens bei den angestrebten Reifendrücken, die Geschwindigkeitsfreigabe und die Voreilung der Allradachse im Vergleich zur Hinterachse. Die Vorlaufprüfung beim qualifizierten Reifenhändler in der Theorie und durch Messen an den Reifen sollte 1 – 3 Prozent betragen, damit die Reifen synchron ziehen.

Sie finden im Internet bei www.Terranimo. world, sowie bei den wichtigen Reifenmarken, die Freigaben der Hersteller für Last, Geschwindigkeit und Reifendruck als Empfehlungen. Großhändler, wie Grasdorf, oder Bohnenkamp, organisieren Reifen aus aller Welt und beliefern regionale Reifenhändler.

Reifen auf Traktoren und Erntemaschinen sind teure Hochleistungsprodukte mit Verschleißkosten je Traktorbetriebsstunde, zum Beispiel beim Michelin IF 710 / 85 R 38 AxioBib von 2 – 4 Euro. Nach etwa 2 500 bis 6 000 Traktorstunden sind Reifen abgenutzt, der dieselzehrende, teure Schlupf bei Zugarbeiten auf dem Feld oder der Wiese zwingt zum Neukauf. In der Bodenbearbeitung sollten Sie bei 60 % Stollenverschleiß den neuen Reifen montieren. Je mehr Straßenfahrten Reifen verkraften müssen, umso schneller verschleißen sie. Bei Straßenfahrten gilt die Verschleißgrenze mit 1,6 mm Stollenhöhe.

Fachmännisch erneuerte Reifen vom Reifen-Center- Hofdmann aus Wittmund sparen Geld, Rohstoffe und Energie und sind eine Anfrage wert. www.runderneuerungstechnik@ hofdmann.de oder Hofdmann Runderneuerungstechnik GmbH, Aselerstra e 11, 26409 Wittmund.

Prof. Dr. Ludwig Volk]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58 HANNOVER. Bundesministerin Julia Klöckner hat die Lieferfrist für Landmaschinen im Rahmen des Investitionsprogramms Landwirtschaft verlängert und die Positivliste ausgeweitet. „Wir begrüßen die Ziele des Ministeriums für mehr Klima- und Umweltschutz sowie die Sicherung von Ernte und Wirtschaftlichkeit durch das Investitionsprogramm“ so der Präsident des Bundesverband Lohnunternehmen e.V. Klaus Pentzlin.
„Allerdings muss bezweifelt, ob die getroffenen Maßnahmen ausreichend wirksam sind“. Der Präsident stellt fest, dass die Investitionszuschüsse nachfragebedingt zu steigenden Preisen für Neumaschinen im Handel führen und Gebrauchte beträchtlich an Wert verlieren. „Dann bleibt von der 40-prozentigen Förderung netto nicht mehr viel übrig. Zudem ist beispielsweise der Ersatz einer drei Jahre alten Pflanzenschutzspritze technisch und wirtschaftlich selten sinnvoll“, so Pentzlin weiter. „Es kommt am Ende doch nicht darauf an ein Werkzeug zu besitzen, sondern darauf, dass das gewünschte Ergebnis erreicht wird - und genau das sollte honoriert werden“.
Der Landwirt als Auftraggeber sollte eine Förderung für die durchgeführte Maßnahmen erhalten und kann dementsprechend die höheren Arbeitspreise seines Lohnunternehmers bezahlen, der auf eigene Verantwortung in umweltschonende Technik investiert. Das Geschäftsmodell der Lohnunternehmer ist für seine Kunden die maschinennahe Arbeitserledigung auszuführen.
Dadurch spart der Landwirt einerseits Zeit, schont die Liquidität und nutzt das Know-how seines Dienstleisters, profitiert aber anderseits von niedrigeren Maschinenkosten, da die Technik breiter eingesetzt wird. „Wir spüren seit dem Start des Programmes, dass wieder viele Landwirte im Lichte eines 40-prozentigen Investitionszuschusses zur Selbstmechanisierung neigen. Ein Investitionszuschuss von 10 Prozent steht zwar auch unseren Mitgliedern zu – Spaß an landwirtschaftlichen Dienstleistungen sieht aber anders aus“, so Dr. Hartmut Matthes, Geschäftsführer im Bundesverband Lohnunternehmen e.V.
Pressemitteilung Bundesverband Lohnunternehmen e.V. als Reaktion auf folgende Pressemitteilung des BMEL
 
Klöckner erleichtert Investitionen in moderne Landmaschinentechnik
Verlängerung der Lieferfristen und größere Auswahlmöglichkeit
Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat die Lieferfrist für Landmaschinen im Rahmen des Investitionsprogramms Landwirtschaft verlängert und die Auswahl ausgeweitet. So soll ein größtmöglicher Mittelabfluss gewährleistet werden.
Mit dem Start des eine Milliarde Euro starken Programms im vergangenen Jahr hatte die Bundesministerin einen Modernisierungsschub der Landwirtschaft angestoßen. Mit der Förderung modernster Technik, unter anderem für das passgenaue Ausbringen von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln, werden Klima- und Umweltschutz auf der einen und Erntesicherung und Wirtschaftlichkeit auf der anderen Seite zusammengebracht.
Auch aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist aktuell aber die Produktionskapazität und damit die Lieferfähigkeit der Hersteller von Maschinen und Geräten beeinträchtigt. Die Lieferung innerhalb der in der Bewilligung vorgegebenen Frist ist dadurch nicht immer gewährleistet.
Hierauf reagiert Bundesministerin Julia Klöckner und hat beschlossen, dass die Zuwendungsempfänger bei nachweislichen Lieferschwierigkeiten eine Verlängerung der Lieferfrist über den 1. Dezember 2021 hinaus bis in das Jahr 2022 beantragen können. Anträge hierfür können ab dem 1. August 2021 bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank gestellt werden. Darüber hinaus gilt ab sofort eine weitere Erleichterung für die Landwirte: Bisher konnte ein Zuwendungsempfänger im Falle von nachgewiesenen Lieferengpässen nur dann auf einen anderen Fördergegenstand der gleichen Produktkategorie wechseln, wenn der neue Fördergegenstand zum Zeitpunkt der ursprünglichen Antragstellung bereits auf der Positivliste verzeichnet war.
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat diese Regelung gelockert, damit möglichst viele Betriebe von der Förderung im Sinne des Klimaschutzes profitieren: Ab sofort kann auch eine Maschine der gleichen Kategorie gefördert werden, die erst nach der ursprünglichen Antragstellung auf die Positivliste aufgenommen wurde. Auch hier müssen entsprechende Nachweise für die Lieferschwierigkeiten zusammen mit dem Änderungsantrag eingereicht werden.
Pressemitteilung BMEL Nummer 97 vom 7. Juni 2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58
In einigen Regionen Deutschlands hat vor wenigen Tagen die Erntezeit begonnen, die sich, angefangen im Getreide über Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben, bis in den Herbst erstreckt – eine arbeitsintensive Zeit für Landwirte und Lohnunternehmer!

Geerntet werden die Druschfrüchte bei möglichst gutem Wetter, um optimale Qualitätseigenschaften zu gewährleisten.

Dies schließt auch Arbeiten an den Wochenenden und bis spät in die Abendstunden nicht aus. Genau zu diesen Zeiten sind auch andere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger, Reiter und Radfahrer vermehrt auf den Wirtschaftswegen unterwegs, wo mitunter enge und auch gefährliche Verkehrssituationen entstehen.

Lohnunternehmen setzen als professionelle Dienstleister in der Land- und Forstwirtschaft auf gut ausgebildete und versierte Mitarbeiter. Denn um die Vorteile von moderner Technik zu nutzen und diese sicher zu bedienen, sind Know-how und Erfahrung notwendig.

Bürgerfreundliche Verkehrsrouten helfen, Knotenpunkte und Gefahrenstellen weiträumig zu umfahren – auch wenn das häufig längere Wegstrecken für die Gespanne bedeutet.

Der Bundesverband Lohnunternehmen e.V. (BLU) appelliert an seine Mitglieder und Bürger*innen, sich achtsam und rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu verhalten. „Nur gemeinsam, mit Rücksicht und Verständnis können wir Unfälle vermeiden“, so Dr. Martin Wesenberg, Geschäftsführer beim BLU. „Auch in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband e.V. (DBV) und dem Bundesverband der Maschinenringe e.V. (BMR) beschäftigen wir uns kontinuierlich mit der Thematik, stets unter dem Motto: Miteinander reden – sicher ankommen“, so Wesenberg weiter.

Lohnunternehmer mit eigener Verkehrssicherheits-Kampagne „Profis mit Rücksicht“

Schon seit Jahren setzen die Mitglieder des BLU-Verbandes die hausinterne Kampagne „Profis mit Rücksicht“ um, die sich in drei Kernthemen – Umwelt, Rücksicht im Straßenverkehr und verständnisvolles Miteinander – gliedert. Großen Anklang fanden bei den Lohnunternehmen die 1,5 x 2 m großen Schilder, die unübersehbar am Heck eines Anhängers angebracht werden können. Die rollende Werbefläche erweckt laut

Lohnunternehmer Jockel viel Aufmerksamkeit und sorgt für einen Wiedererkennungswert. „Uns ist es wichtig, dass die Fahrer der Situation angepasst und in Wohngebieten oder auf Wirtschaftswegen nur 30 km/h fahren und den Menschen Platz machen“, betont der Lohnunternehmer aus Heeßen (Niedersachsen). Die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst ungemein, wenn zum Beispiel aus einem "Maisbomber" ein interessantes, modernes Gespann mit freundlichen Fahrern wird.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BLU unter https://www.lohnunternehmen.de/aktuelles/profis-mit-ruecksicht/.

Kontakt:
BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V.
Tel.: 05031/51945-0
E-Mail: ]]> 21.09.2021 - 11:17:58
1. Keine Kontrolle von Freisprecheinrichtungen bei Funkgeräten?
Darüber, dass seit dem 1. Juli 2021 an sich die Pflicht zu Freisprecheinrichtungen bei Funkgeräten gilt, haben wir bereits mehrfach berichtet – zuletzt in der LU aktuell, Ausgabe 07/2021, Seite 5.
Nunmehr hat das Bundesverkehrsministerium (BMVI) den Bundesländern empfohlen, vom sogenannten Opportunitätsprinzip Gebrauch zu machen und keine Kontrollen bezüglich des Vorhandenseins / der Nutzung von Freisprecheinrichtungen bei Funkgeräten durchzuführen.
Von dieser Möglichkeit haben nach unserer aktuellen Kenntnis bislang die Bundesländer Schleswig-Holstein (Aussetzung der Kontrollen bis zum 31.12.2021), Baden-Württemberg (Aussetzung der Kontrollen bis zum 30.06.2022), Bayern (Aussetzung der Kontrollen bis 30.06.2022) sowie Hamburg (Aussetzung der Kontrollen bis zum 30.06.2022) Gebrauch gemacht.
Wie sich die anderen Bundesländer verhalten werden, ist aktuell noch unklar.

Tipp:
Fragen Sie bei Ihrem Landesverkehrsministerium nach, ob und wenn ja bis wann keine Kontrollen stattfinden werden.

Ausblick:
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass einige Bundesländer davon ausgehen, dass bei der nächsten Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) die Pflicht zum Einsatz von Freisprecheinrichtungen bei Funkgeräten komplett und deutschlandweit abgeschafft wird. Dies wäre im Sinne der Praxis.

Fazit:
Die gemeinsame Arbeit der Verbändegemeinschaft war hier trotz langem „Hin-und-Her“ im Ergebnis erfolgreich.

2. Änderung der 35. Ausnahmeverordnung zur Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) nunmehr rechtskräftig
Wie bereits im Rahmen der virtuellen Regionalversammlungen Anfang des Jahres berichtet, hatte der Bundesrat bereits am 18.09.2020 die Änderung der 35. Ausnahmeverordnung zur StVZO beschlossen – allerdings erfolgte lange keine Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt (BGBl.), so dass die Änderung bislang keine Rechtskraft hatte.
Nunmehr wurde die Änderung aber im BGBl. veröffentlicht und hat seit dem 3. Juli 2021 Rechtskraft.

Was bedeutet das?
Bislang durften land- oder forstwirtschaftliche (lof) Zugmaschinen sowie ihre Anhänger nach der 35. Ausnahmeverordnung zur StVZO 3,00 m breit sein, sofern die über die 2,55 m hinausgehende Breite auf der Bereifung beruht (Breit- oder Zwillingsreifen, Gleisketten – verkürzt dargestellt). Dies war allein von der Bauart der Zugmaschine bzw. des Anhängers als lof abhängig.
Nunmehr hat der Gesetzgeber diese Ausnahme an das Vorhandensein eines lof-Zweckes nach § 6 Absatz 5 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) – also die Zwecke der Führerscheinklassen L und T – geknüpft. Darunter fallen z. B. der Betrieb von Landwirtschaft und Lohnunternehmen, die überbetriebliche Maschinenverwendung oder die Park-, Garten-, Böschungs- und Friedhofspflege.
Werden lof-Zugmaschinen und deren Anhänger außerhalb dieser Zwecke genutzt – z. B. im Straßenbau – dann dürfen sie nur mit einer Bereifung bis 2,55 m verwendet werden oder es ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Hintergrund:
Die Verbändegemeinschaft hatte bereits im Jahr 2018 gegen eine derartige Zweckbindung der 35. Ausnahmeverordnung zur StVZO gewandt und hat dies im Jahr 2020 erneut mit überzeugenden Argumenten getan.
Dennoch hat der Bundesrat nun eine Zweckbindung entgegen der Empfehlung des Bundesratsagrarausschusses, den die Verbändegemeinschaft von ihrem Standpunkt überzeugen konnte, beschlossen. Es handelt sich also um eine eindeutig politisch und nicht fachlich motivierte Änderung.

Bewertung:
Wie die Praxis mit der Änderung umgehen wird, ist derzeit unklar.
Zum Einen ist festzustellen, dass § 6 Absatz 5 FeV keine trennscharfen Definitionen der lof-Zwecke, sondern eine Aufzählung verschiedener Tätigkeiten beinhaltet. So ist z. B. der „Betrieb von Lohnunternehmen“ genannt, die ja auch nach dem geltenden Bundesrahmentarifvertrag (BRTV) der Lohnunternehmer Dienstleistungen im Baubereich erbringen dürfen. Sind dann also Baudienstleistungen durch Lohnunternehmer von § 6 Absatz 5 FeV erfasst und damit „lof-Tätigkeiten“?
Zum Anderen stellt die Änderung sehr wahrscheinlich einen Verstoß gegen höherrangiges EU-Recht dar, da danach lof-Zugmaschinen und Anhänger über die Bereifung 3 m breit sein dürfen.
Sicher ist daher nur, dass die Änderung zu erheblichen Unsicherheiten und Verwirrungen sowohl bei Kontrollbeamten, als auch Anwendern führen wird. Es ist durchaus gerechtfertigt, die Änderung als „handwerklich misslungen“ zu bewerten.

Empfehlung:
Lohnunternehmer, die sich außerhalb des lof-Bereiches bewegen – z. B. bei Erdtransporten in Baustellen – können entweder die Bereifung wechseln oder eine Ausnahmegenehmigung für Überbreite einholen.
In jedem Fall sollten sich betroffene Lohnunternehmer bei Kontrollen aber sofort in der BLU-Geschäftsstelle melden und gegen etwaige belastende Verwaltungsakte (Bußgelder, Stilllegung usw.) juristisch vorgehen. Die Erfolgsaussichten dafür sind nach dem oben Gesagten durchaus gut.

3. Keine Anhänger zur Güterbeförderung hinter selbstfahrenden Arbeitsmaschinen (sfA)
Aufgrund der Änderung des § 32a StVZO gilt ebenfalls seit dem 3. Juli 2021, dass hinter sfA keine Anhänger zum Zweck der Güter- oder Personenbeförderung mitgeführt werden dürfen. Dies gilt aber nicht für Beförderungen, die ausschließlich der Zweckbestimmung der sfA dienen.
Das heißt, dass z. B. hinter dem Mähdrescher der Schneidwerkswagen, aber kein Anhänger mit Ernteprodukten mitgeführt werden darf.
Auch hiergegen hatte sich die Verbändegemeinschaft im Vorfeld ausgesprochen – leider ohne Erfolg.

4. Schläuche von Reifendruckregelanlagen
Hierzu wurde § 32 StVZO dahingehend geändert, dass bei der Messung der Fahrzeugbreite Schläuche von Reifendruckregelanlagen nicht berücksichtigt werden, sofern sie an beiden Seiten des Fahrzeugs höchstens 70 mm über die größte Breite des Fahrzeugs hinausragen.
Diese, auch von der Verbändegemeinschaft unterstützte Änderung, bringt Klarheit und Rechtssicherheit.

Pirko Renftel, Stand: 14. Juli 2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Die Bußgelder wurden verhängt gegen die AGRAVIS Raiffeisen AG, Hannover/Münster, die AGRO Agrargroßhandel GmbH & Co. KG, Holdorf, die BayWa AG, München, die BSL Betriebsmittel Service Logistik GmbH & Co. KG, Kiel, die Getreide AG, Hamburg, die Raiffeisen Waren GmbH, Kassel, und die ZG Raiffeisen eG, Karlsruhe.

In Anwendung der Bonusregelung wurde der Beiselen GmbH, Ulm, die als erste mit dem Bundeskartellamt kooperierte, das Bußgeld erlassen. Gegen zwei weitere Unternehmen wird noch ermittelt. Darüber hinaus wurden die Verfahren gegen drei weitere Unternehmen und zwei Verbände eingestellt.

Die vorgenannten haben zwischen 1998 und März 2015 auf dem deutschen Markt ein rechtswidriges Kartell unterhalten und regelmäßig Preisabsprachen getroffen. Das Kartell dürfte die Preise von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland zum Nachteil der Landwirte in die Höhe getrieben haben.

Kauf von Forderungen durch Agrar-Claim
Agrar Claim als deutscher Rechtsdienstleister bietet zusammen mit der Kanzlei Hausfeld und der Fortress Investment Group LLC an, Ihre (mögliche) Forderungen gegen die Kartellanten aufzukaufen, um gerichtlich gegen die Kartellanten vorzugehen.

Vorteile sollen u.a. sein: Lohnunternehmen dürften durch das Kartell kaum zu Schaden gekommen sein, da die Preise regelmäßig in vollem Umfang an die Landwirte weitergegeben wurden. Für Interessierte wird dennoch auf folgende Website www.pflanzenschutzkartell.de verwesen, dort finden Sie weitergehende Informationen.

Sebastian Persinski]]> 21.09.2021 - 11:17:58
im Rahmen meiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universität Göttingen beschäftige ich mich mit der Analyse der landwirtschaftlichen Logistik.

Transportprozesse gibt es in jedem landw. Betrieb. Je nach Volumen und Entfernung steigt die Bedeutung und damit rücken vor allem ökonomische Aspekte in den Fokus.

Entscheidender Teil meiner wissenschaftlichen Recherche ist eine Online-Befragung, gerichtet an landw. Betriebe und Lohnunternehmer, um Informationen über die Gestaltung ihrer landw. Transportprozesse zu generieren. Dieser Fragebogen dient der Analyse landwirtschaftlicher Transportprozesse und soll in der Auswertung Optimierungspotenziale für ihre Betriebe und die Landtechnikindustrie aufzeigen.

Durch Ihre Unterstützung gewähren Sie Einblicke in die Organisation der Agrar-Logistik und bekommen gleichzeitig die Chance eigene Prozesse zu hinterfragen.  Die Bearbeitungsdauer der Umfrage beträgt ca. 10min.

Selbstverständlich garantiere ich Ihnen eine absolut vertrauliche und anonyme Auswertung Ihrer Angaben. Nach vollständiger Beantwortung der Befragung bekommen Sie die Chance an einer Verlosung teilzunehmen und ein Unimog Erlebnis im Testgelände von Mercedes-Benz Special Trucks zu gewinnen.

Über folgenden Link gelangen Sie zu meinem Online-Fragebogen:

https://survey3.gwdg.de/index.php?r=survey/index&sid=579643&lang=de
 
Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Blumenberg, Msc.

Georg-August-Universität Göttingen

Department für Nutzpflanzenwissenschaften

Abteilung Agrartechnik]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion unter dem Post auf der BLU-Facebookseite, um sich auszutauschen oder in Kontakt zu treten. #flutkatastrophe #hilfe #Unwetter #hochwasser #RheinlandPfalz #NRW #überschwemmung #flut #eifel #aachen #stolberg #ahrweiler #hagen #erftstadt #helfen

]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Klar ist allen Beteiligten, dass eine Agrarwende keine Sache der Landwirte allein ist. Die Verbraucher werden ebenso in die Pflicht genommen durch ihr Konsumverhalten mitzumachen. Und – eine Wende bedeutet nicht zurück, sondern voran. Die alten Rezepte taugen nicht um Landwirtschaft nachhaltiger zu machen.

Die Frage ist also nicht mehr OB, sondern WIE Landwirtschaft neu gedacht werden soll. Ein Hinweis darauf bietet die Tatsache, dass im Abschlussbericht der Begriff „Transformation“ 55-mal verwendet wird. Und das trifft den Kern. Landwirtschaft ist, wie viele andere Sektoren, von Veränderungen betroffen. Neben Wetter und Märkte ist es vor allem die Politik, die mit ihren Beschlüssen und der Bürokratie für Unsicherheit und Ratlosigkeit sorgt. Oft fehlt den Betriebsleitern schlicht die Zeit zu reagieren. Insbesondere die viehhaltenden Betriebe haben langfristige Verbindlichkeiten und klagen über Planungsunsicherheiten.

Von unseren Kunden wird, und das macht der Abschlussbericht deutlich, zukünftig noch mehr verlangt. Die Produktion von Nahrungsmitteln wird nachhaltiger, weitere Fruchtfolgen helfen die Resilienz der natürlichen Ressourcen zu verbessern, Nachwachsende Rohstoffe verkleinern im Rahmen der Bioökonomie die Reduktion den CO2-Fussabdrucks und die Pflege und Gestaltung natürlicher Habitate fördert die Biodiversität.

Abgesehen davon, dass diese Leistungen auch honoriert werden müssen – sie müssen auch erbracht werden. Genau hier setzt die Kritik des BLU ein. Wir hätten gerne unsere Expertise mit in die Kommission eingebracht und gezeigt, was Lohnunternehmen leisten können, um die Transformation der Landwirtschaft im ländlichen Raum zu unterstützen, den kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben die Chance zu geben die Herausforderungen zu meistern. Maschinen, Methoden und Know-how sind unsere Stärke.

Übrigens – das Wort „Lohnunternehmen“ taucht nur einmal auf.

Download Abschlussbericht

Dr. Hartmut Matthes]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Das verheerende Hochwasser in einigen Teilen Deutschlands hat für viele Menschen das
Leben von heute auf morgen total verändert. Die Verluste sind so groß, dass eine Aufarbeitung
gerade erst anfangen kann.
Viele Versicherte der SVLFG leben in den betroffenen Regionen. Sie möchte dort, wo es
möglich ist, der Grünen Branche unbürokratisch und schnell helfen. Die SVLFG bietet ihren
Versicherten in den betroffenen Gebieten daher eine zinslose Stundung aller fälligen Beiträge
bis zum 14. September 2021 an.
Es reicht ein formloser Antrag an alle bekannten Anschriften der SVLFG (www.svlfg.de/soerreichen-sie-uns), ein Anruf unter 0561 785-2044 oder eine E-Mail an E-Mail: .

SVLFG]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Aufgrund der zahlreichen Anfragen in der Geschäftsstelle hat sich der Bundesverband Lohnunternehmen e.V. an die Zentrale Leitstelle Ahrweiler gewandt. Der zuständige Einsatzstab ist auf jede Hilfe angewiesen. Damit der Einsatz kontrolliert und koordiniert stattfinden kann, bitten wir alle freiwilligen Hilfsangebote direkt an uns zu wenden.

Bitte teilen Sie uns per E-Mail mit: Die Leitstelle wird sich direkt mit uns in Verbindung setzen, um freiwillige Einsatzkräfte abzurufen. Sie erhalten von uns, Einsatzort und weitere Informationen.
Bitte senden Sie alle Informationen mit einem Ansprechpartner und Telefonnummer an

Diana Husse
E-Mail: .]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Der Landkreis Ahrweiler hat nun eine Plattform online gestellt, auf der speziell Maschinen und Maschinenführer zur Hilfestellung registriert werden können.  

Wir bitten darum, dass Sie Hilfsangebote direkt auf der genannten Online-Plattform registrieren. Die zentrale Einsatzleitung wird Sie dann von sich aus kontaktieren und einteilen.

https://hochwasseradenau.de/registrierung-mit-maschinen/

Diana Husse]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Zuständig ist die Rentenbank.
 
Das Bundesamt für Güterverkehr hat Ausnahmen vom Sonn- und Feiertagsverbot erlassen und von den Fahrtzeiten, siehe Verlinkung:


Für Mautbefreiungen wenden Sie sich an TollCollect.
 
Bei Fragen zur Hilfe in den Überschwemmungsgebieten, melden Sie sich gerne bei uns, wir leiten Sie an die dortigen Koordinierungsstelle.
Wir danken allen Helfern, für Ihre spontane und dringend benötigte Hilfe.

Pressemitteilung BMEL
 
Ihr BLU-Team]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Die Verbände und Organisationen haben am 26.06.2019 die Freiwillige Selbstverpflichtung zur Rücknahme und Verwertung gebrauchter Agrarfolien an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit übergeben (Anlage 1). Darin ist festgehalten, dass „die IK-Initiative ERDE (sich) verpflichtet, im Rahmen eines Monitorings durch Mitteilung von Menge, Gewicht und Material der jährlich in Verkehr gebrachten und verwerteten Erntekunststoffe einen Bericht über die Einhaltung der Rücknahmequoten für Silo- und Stretchfolien und weitere Erntekunststoffe (siehe Punkt 2) sowie über die darüberhinausgehenden Maßnahmen der Freiwilligen Selbstverpflichtung zu erstellen. Der Bericht wird durch einen unabhängigen Sachverständigen für jedes Kalenderjahr erstellt und bis spätestens 1. Mai des Folgejahres dem Bundesumweltministerium übermittelt.“

Der vorliegende Bericht enthält eine Zusammenfassung des erreichten Standes der in der freiwilligen Selbstverpflichtung eingegangenen Zusagen, gestützt auf 2. Stand der Sammlung und Verwertung von Silo- und Stretchfolie
In der freiwilligen Selbstverpflichtung ist niedergelegt, „mindestens folgende Anteile der insgesamt in den deutschen Markt gebrachten Silo- und Stretchfolien zu sammeln und einer werkstofflichen Verwertung zuzuführen: Damit ist für das Sammeljahr 2020 eine konkrete Verwertungszuführungsquote abzurechnen. Der Prüfbericht des unabhängigen Sachverständigen (GVM) weist aus, dass im Jahr 2020

                                                                                   26.910 Tonnen Silo- und Stretchfolie

gesammelt und der werkstofflichen Verwertung zugeführt wurden. Damit konnte die Sammelmenge für Silo- und Stretchfolien im Vergleich zum Vorjahr 2019 um ca. 31% gesteigert werden. Die Entwicklung der seit 2014 jährlich gesammelten Mengen zeigt die folgende Abbildung 1.

Die Sammlung wurde in 2020 an 543 festen Sammelstellen und über 1936 Direktabholungen bei Landwirten durchgeführt.
Die gesammelten LDPE/LLDPE-Folien enthalten trotz der Vorreinigung durch den Landwirt und bei Einhaltung der Annahmekriterien an den Sammelstellen unvermeidbar bis zu 20% Feuchtigkeit und mineralische Verunreinigungen, die erst beim Verwerter vor der Zuführung in den finalen Recyclingprozess entfernt werden. Insofern unterscheidet der Prüfbericht des unabhängigen Sachverständigen
zwischen einer Verwertungszuführungsquote (brutto) mit Verunreinigungen (Basis: 26910 t Folie) und einer Verwertungszuführungsquote (netto) ohne Verunreinigungen (Basis: 21528 t Folie).
Unter Berücksichtigung der Marktmenge für Silo- und Stretchfolie gemeinsam von 42.616 t (Anlage 3, S. 42) beträgt für das Jahr 2020 die

                                                                           Verwertungszuführungsquote (brutto) 63,15%
                                                                                                        und die
                                                                           Verwertungszuführungsquote (netto) 50,52%

Damit wurde die Freiwillige Selbstverpflichtung zur Rücknahme und Verwertung gebrauchter Agrarfolien an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit für das Jahr 2020 erfüllt. Davon ausgehend, dass die Verwertungszuführungsquote (netto) ein realistisches Bild der tatsächlichen Kunststoffverwertung vermittelt, nimmt ERDE sie zur Grundlage für den Grad der Erfüllung der freiwilligen Selbstverpflichtung.
Alle in 2020 gesammelten Folien wurden der werkstofflichen Verwertung innerhalb der EU zugeführt. Der Anteil der in Deutschland verarbeiteten Menge betrug dabei 55 % (siehe Tabelle 1).

3. Ökologische Wirkungen der Sammlung und Verwertung
Die in 2020 gesammelten und recycelten 26 910 Tonnen Silo- und Stretchfolien entsprechen gemäß einer Studie des Fraunhofer-Instituts UMSICHT einem CO2- Äquivalent von 30 312 Tonnen Kohlendioxid – einer Einsparung an Treibhausgasen, die jährlich rund 2,2 Millionen Bäume binden würden.

4. Stand der Sammlung und Verwertung weiterer Erntekunststoffe
Die Unterzeichner der freiwilligen Selbstverpflichtung haben sich zur Einbeziehung der Sammlung und Verwertung weiterer Erntekunststoffe im Rahmen des ERDE-Systems wie folgt verpflichtet: Bereits Mitte des Jahres 2019 wurden erste Sammlungen von Ballennetzen in Form von extra dafür ausgelegten Säcken an einigen Sammelstellen durchgeführt. Seit 2020 wird die Sammlung als eigenes ERDE-Projekt von (einigen) Netzherstellern mit separatem Budget finanziert und vom Systembetreiber gemeinsam mit Sammelstellen umgesetzt.
Der Prüfbericht des unabhängigen Sachverständigen (GVM) weist aus, dass im Jahr 2020

                                                                           488 Tonnen Ballennetze

gesammelt und verwertet wurden. Bislang gibt es in Europa keine Recyclinganlagen, die Ballennetze aus HDPE so aufbereiten, dass sie
werkstofflich verwertet werden können. An einer Lösung des Problems wird in mehreren Ländern gearbeitet, auch ERDE ist durch die Bereitstellung von Probemengen in diese Bemühungen involviert – 20 Tonnen der gesammelten Menge wurde Recyclinganlagen als Testmaterial zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 2020 führt der ERDE-Systembetreiber RIGK zwei Pilotprojekte zur Sammlung und Verwertung von Spargelfolien in zwei Spargelanbaugebieten gemeinsam mit lokalen Anbauverbänden und Landhändlern durch. Im Rahmen der Pilotprojekte wurden

                                                                                           613 Tonnen Spargelfolie

gesammelt und nachweislich werkstofflich verwertet. Seit 2021 bietet ERDE ein Sammel- und Verwertungskonzepte für alle Spargelanbaugebiete in Deutschland an, das bundesweit in Spargelanbaugebieten genutzt wird. Zu diesem Zweck wurden von Spargelanbauer- Verbänden bereits über 100 Poster und Aufsteller abgerufen, die bundesweit an Spargelfeldern auf die Initiative ERDE aufmerksam machen (siehe Abbildung 2). Gebrauchte Spargelfolien sind nach ihrem bis zu acht-jährigem Einsatz durch einen hohen Anteil von Sand im Verhältnis zur Folie gekennzeichnet, der in Abhängigkeit von der i.d.R. händischen Vorreinigung und anderer Faktoren zwischen 2:1 und 5:1 liegt. ERDE ist ein Forschungsprojekt des Leibnitz-Institutes für Agrartechnik und Bioökonomie involviert, das die maschinelle Reinigung von Spargelfolien noch auf dem Feld zum Ziel hat.

Auch für Erntebindegarne (Pressgarn) aus Polypropylen wurden 2020 Pilotprojekte durchgeführt. Die systematische deutschlandweite Sammlung startete offiziell 2021.
Für Pressgarn ist der Sonderfall zu verzeichnen, dass es keine Produktion in Deutschland gibt, die gesamte Marktmenge wird von verschiedensten Herstellern aus der EU und außerhalb der EU importiert. Die hochwertigen PP-Garne können in Europa werkstofflich verwertet werden.

Weitere Pilotprojekte für die Produktgruppen Hagelschutznetz, Bewässerungsschläuche und Lochfolie wurden im Jahr 2020 durchgeführt.
Zu den Mulchfolien, die ab 2022 in das ERDE-Sammelsystem integriert werden sollen, ist anzumerken, dass hier ein Trend zur Verwendung bioabbaubarer Folien zu verzeichnen ist. Die in der GVM-Marktstudie ausgewiesenen ca.1500 t bioabbaubare Folie auf dem deutschen Markt beziehen sich nahezu ausschließlich auf Mulchfolien. Lochfolien, die im Anwendungsgebiet einige Überscheidungen mit Mulchfolie aufweisen (z.B. für Frühkartoffeln) werden ab 2021 in das systematische Sammel- und Verwertungskonzept ERDE aufgenommen.

5. Ausblick
Die Erweiterung des ERDE-Systems auf andere Erntekunststoffe verläuft entsprechend der freiwilligen Selbstverpflichtung – und umfasst sogar zusätzliche Produktgruppen wie Lochfolie. Pilotprojekte für Hagelschutznetze und Bewässerungsschläuche werden im Jahr 2021 fortgeführt.

Im Herbst 2021 wird die konstituierende Sitzung des ERDE Beirates erfolgen, einem Gremium bestehend aus fünfzehn Personen aus Bundes- und Landesministerien, Agrarverbänden, Forschung und Industrie, welches der Initiative ERDE in den kommenden Jahren beratend zur Seite stehen wird.

Unter Berücksichtigung der in 2020 erreichten Verwertungszuführungsquote (netto) von 50,52% sind weitere Anstrengungen erforderlich, um das Ziel von 65% in 2022 zu erreichen.
Inwieweit sich die aktuelle Rohstoffkrise der Europäischen Kunststoffverarbeitung auf die diesjährige Finanzierung des Systems auswirkt, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Preissteigerungen für Kunststoffneuware in den ersten fünf Monaten des Jahres 2021 von bis zu 75 Prozent (für Kunststoffrezyklate bis zu 55 Prozent) werden gewiss vermehrt zu Verbrauch gelagerter Produkte und weniger neuer Nachfrage nach Agrarkunststoffen sorgen. Dies wird sich direkt auf die Finanzierung des Systems auswirken.
Eine weitere Herausforderung bleibt die Gewinnung der jeweils verbleibenden marktbeteiligten Hersteller bzw. Inverkehrbringer zur (insbesondere finanziellen) Unterstützung der spezifischen Sammel- und Verwertungsstrukturen. Um ein ganzheitliches Sammelkonzept anzubieten ist das ERDE System zudem auf die Unterstützung des Großhandels für Agrarfolien angewiesen. Die oft mehrstufigen Handelsstrukturen im Bereich Agrarkunststoffe stellen dabei eine besondere Aufgabe für Kommunikation und Zusammenarbeit dar.

Besorgt wird die Umsetzung des Basel Amendments in der EU beobachtet – die bisher berücksichtigten Verschmutzungsgrenze für 2 bis 8 Prozent für den Export innerhalb der EU von Kunststoffabfällen wird im Bereich der Agrarfolien nicht einzuhalten sein und könnte dadurch die etablierte Rücknahme- und Verwertungspfade des Systems in der EU (siehe Tabelle 1) gefährden.

Bad Homburg, Juni 2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Seit Ende 2019 stehen der LU-Verband gemeinsam mit Brandenburger Verbänden der Landwirtschaft und Landtechnik im Kontakt mit den Institutionen des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) bzw. dem Verkehrsausschuss des Landtags Brandenburg.

Die Initiative ist auf Grund einer Aussage im Koalitionsvertrag 2019 zustande gekommen. Darin hatten die Koalitionsparteien SPD, CDU und Grüne erklärt, „dass die Straßenverkehrsvorschriften nicht dem Einsatz moderner Agrartechnik entgegenstehen sollen.“

Einige sachdienliche Informationen zum land- und forstwirtschaftlichen Verkehr hinsichtlich der Nutzung von Kraftfahrstraßen und des Erlaubnisverfahrens nach § 29 StVO wurden zur Diskussion gestellt und entsprechend praxisgerechte Verbesserungen gefordert:

Nutzung von Kraftfahrstraßen durch den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr
Zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrsaufkommens wurden die Städte Brandenburgs mit mehrspurigen Umgehungsstraßen ausgestattet, die aber als Kraftfahrstraßen aus straßenverkehrsrechtlichen Gründen nicht vom land- und forstwirtschaftlichen Verkehr genutzt werden dürfen.

Diese Beschränkung ist für die Agrarbetriebe, noch weniger aber für die städtische Bevölkerung und Verwaltung zu verstehen und erfüllt nicht den ursprünglichen Zweck einer Umgehungsstraße in ländlichen Gebieten.

Die Freigabe der Kraftfahrzeugstraßen für den lof-Umgehungsverkehr in den relevanten Zeiten (Frühjahr, Sommer, Herbst) wird von Landwirten, Lohnunternehmern und Anliegern als vernünftige Verkehrsmaßnahme begrü.t, die zudem großen Beitrag zur Verkehrssicherheit leistet.

Erlaubnisverfahren nach § 29 StVO
Im Hinblick auf eine Weiterentwicklung im Erlaubnisverfahren nach § 29 StVO machen die Verbände folgende praxisgerechte Vorschläge, die zu einer von allen Beteiligten wünschenswerten Effizienzsteigerung und Entbürokratisierung führen:

a. Begleitfahrzeug
Auf ein Begleitfahrzeug zu einem überbreiten lof-Fahrzeug (> 3,01 m) sollte verzichtet werden können, wenn lof-Fahrzeuge mit zusätzlichen Lichtsignalen und Reflexionsflächen (nach dem Beispiel „Bayernpaket“) ausgerüstet sind.

Die Verpflichtung zu einem Begleitfahrzeug für lof-Fahrzeuge stellt vor allem in den Erntekampagnen mit ihren besonderen Herausforderungen (Terminierung, Planung, Koordination, Wetter(!)) und einer insgesamt sehr hohen Arbeits- belastung ein großes Hemmnis für die Agrarbetriebe dar.

b. Binnendifferenzierung
Das Bundesland Brandenburg ist durch die Metropolregion Berlin-Potsdam und den dünnbesiedelten ländlichen Räumen sehr unterschiedlich geprägt. Die Landkreisbindung bei der Erlaubnis nach § 29 StVO führt in den ländlichen Regionen zu praxisfremden Einschränkungen, weil die antragstellenden Betriebe je nach Lage des Betriebssitzes mitunter in mehr als drei Landkreisen wirtschaften.

Eine flexiblere Handhabung in der Genehmigungspraxis außerhalb der Metropolregion wäre hier für Behörde und Antragsteller von Vorteil. Zusätzlich ist eine flexiblere Handhabung bei der Genehmigungsdauer auch im Hinblick auf einen Bürokratieabbau praxisgerecht.

c. Sammelerlaubnis
Des Weiteren erscheint es praxisgerecht und zeitgemäß, Landwirtschaftsbetrieben und Lohnunternehmen eine betriebsbezogene Sammelerlaubnis nach § 29 StVO für alle Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen zu erteilen, die sich in einem definierten technischen Rahmen (z. B. bis max. 3,50 m) wiederfinden.
Die damit einhergehende Entlastung der Genehmigungsbehörde bedeutet das Freisetzen von Arbeitskraft für z.B. den „richtigen“ Schwerlastverkehr (Baugewerbe, Windkraft, usw.), der noch schwierigeren Rahmenbedingungen unterworfen sein kann.

Dr. Martin Wesenberg]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Noch vor zehn Jahren war die Holzernte im Laub verpönt, galt als Einschlag zur Unzeit und als viel zu gefährlich. Umwelt- und marktrelevante Gründe wie Holzpreisanreize und Streckung des Einschlagszeitraums haben dazu geführt, dass mittlerweile der Einschlag im Laub zur Regel geworden ist. Dieser stellt große Anforderungen an den Unfallschutz, darauf weist die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau mit Nachdruck hin.

Baumbeurteilung wird zum Glücksspiel
Die wichtigste Maßnahme vor einer Baumfällung, die Baumbeurteilung bzw. –ansprache, ist im belaubten Zustand besonders schwer. Die nicht einzusehenden Kronen verbergen Totholz. Zusammen mit den tonnenschweren Blattgewichten ist die wichtige Einschätzung der Schwerpunktlage für eine verlässliche Bestimmung der Fällrichtung oft kaum möglich.

Sichtbehinderung gefährdet auch Unbeteiligte
Oft befinden sich die Buchenbestände in Verjüngung, so dass die zu fällenden Bäume meterhoch mit jungem Gehölz umfüttert sind. Die wichtige Absicherung  des Fallbereichs ist so nur noch mit mehreren Personen als Sicherungsposten möglich. Insbesondere wenn mit Waldbesuchern zu rechnen ist, ist eine hohe Absicherungsqualität unabdingbar.

Hohes Fachkundeniveau und technische Sicherheitsstandards notwendig
Gleichwohl kann trotz der schlechten Ausgangsbedingungen für die Arbeitssicherheit das Unfallrisiko auf ein minimales Niveau reduziert werden und der damit einhergehende Aufwand ist zwangsläufig in Kauf zu nehmen. Die wichtigsten einzuhaltende Eckpunkte bewährter technischer Sicherheitsstandards sind: SVLFG]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herzlich willkommen!

Landesgruppe Niedersachsen Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Dass Verträge mündlich am Telefon rechtswirksam abgeschlossen werden können, hatten wir bereits in der LU aktuell Ausgabe 03/2021, Seite 18, ausgeführt. Zu diesem Zeitpunkt war die Kontaktaufnahme solcher Anbieter mit Lohnunternehmen eher selten. Nunmehr häufen sich aber die Fälle derartiger Kontaktaufnahmen in erheblicher Weise.

Die Vorgehensweise ist dabei stets ähnlich – nachdem die angerufene Person des Lohnunternehmens in geschulter Weise vom Anrufenden in stakkatoartiger Weise unter Zuhilfenahme von falschen Behauptungen „bearbeitet“ worden ist (siehe dazu Näheres unten), wird die Frage gestellt, ob der Angerufene damit einverstanden ist, dass der Vertragsschluss am Telefon per Gesprächsmitschnitt aufgezeichnet werden darf.

Wer dem dann zustimmt, hat danach in der Regel ein Problem bzw. wird sich in der Folgezeit mit Zahlungsaufforderungen für eine „Gegenleistung“ in Form einer Gewerbeeintrages in einem Internetforum auseinandersetzen müssen, deren Wert für das Lohnunternehmen vorsichtig gesagt eher übersichtlich ist.
Die „Kosten“ für die „Gegenleistung“ des Telefonanbieters betragen dabei in der Regel etwa 2.400,- € für zwei Jahre bzw. 3.600,- € für drei Jahre Vertragslaufzeit.
Rechtliche Anmerkung:
Es ist rechtlich irrelevant, ob der Mitarbeiter des Lohnunternehmens, der den Anruf entgegennimmt, im Innenverhältnis mit seinem Arbeitgeber überhaupt zu Vertragsabschlüssen für das Lohnunternehmen berechtigt bzw. dazu bevollmächtigt ist.
Wenn der Mitarbeiter nach außen den Rechtsschein erweckt, dass er zu Vertragsabschlüssen berechtigt ist, so kommt ein wirksamer Vertragsschluss mit dem Lohnunternehmen zustande. Dem Lohnunternehmer bleibt dann – wenn der Mitarbeiter tatsächlich nicht zu Vertragsabschlüssen für das Lohnunternehmen bevollmächtigt ist – nur der Regress gegenüber seinem eigenen Mitarbeiter (der ohne Vollmacht gehandelt hat). Dieser Regress wird in der Praxis aber aus verständlichen Gründen nahezu nie in Anspruch genommen mit der Folge, dass der Lohnunternehmer im Ergebnis „auf den Kosten sitzen bleibt“.

Nicht selten arbeitet der Telefonanbieter zu Beginn des Telefonats mit betrügerischen Aussagen, um den Angerufenen zu einem Vertragsabschluss in Form eines mündlichen Telefonmitschnittes zu bewegen (welcher dann natürlich nicht die zu Anfang des Telefonats getätigten Falschaussagen des Telefonanbieters enthält).
So wird zum Teil behauptet, dass bereits in der Vergangenheit mit dem Lohnunternehmen ein Vertrag über den Eintrag in ein Internetforum abgeschlossen worden ist und jetzt nur die Frage der Verlängerung des Vertrages geklärt werden solle. Auch wird teilweise auf die Mitgliedschaft des Lohnunternehmens im BLU verwiesen und dabei der Eindruck erweckt, dass der Anbieter mit dem BLU zusammenarbeite (was natürlich nicht der Fall ist).
Kurzum: Die Telefonanbieter sind nicht nur gut geschult, sondern scheuen auch nicht vor Täuschungen und Falschbehauptungen zurück, um ihr Ziel zu erreichen.

Empfehlungen: Pirko Renftel, Stand: 11. August 2021]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Im Rahmen unserer „Profis mit Rücksicht“ Kampagne möchten wir an Sie als Mitglieder appellieren.

Der ländliche Raum ist das, was wir daraus machen. Und dazu gehört auch die gegenseitige Rücksichtnahme. Das gilt für Bevölkerung und Lohnunternehmer gleichermaßen. Zur Verschmutzung der Fahrbahnen kann es immer wieder kommen, insbesondere bei Feldauffahrten oder in Kurven. Als vorausschauender Verkehrsteilnehmer sollten Gefahrensituationen wie diese erkannt und mit entsprechender Vorsicht gehandelt werden. Als vorausschauender Lohnunternehmer steht schon vor der Ernte fest, wie mit der Reinigung von Straßen umgegangen wird.

Planung im Voraus nötig
Kann das Unternehmen die Reinigungsarbeiten selber stemmen oder wird Hilfe benötigt? Dafür müssen die Voraussetzungen wie Personal und das Vorhandensein von Maschinen und Zeit geklärt werden. Zudem muss auch vorher klar sein, wer im Zweifel die Verantwortung übernimmt. Laut Gesetz ist dies der Verursacher, somit ggf. also der Lohnunternehmer bzw. der Fahrer. Unseren Mitgliedern stellen wir hier Allgemeine Geschäftsbedingungen zur Verfügung., welche die Zuständigkeiten entsprechend regeln und auf den Auftraggeber übertragen.

Passende Maschinen
Es gilt generell, dass der vorherige Zustand der Straße wieder hergestellt werden muss und zwar rechtlich gesehen sofort. Dies ist in der Praxis für gewöhnlich schwer umsetzbar. Umso wichtiger ist es vorher geplant zu haben, wer es wann übernimmt. Ob eine Kehrmaschine dafür ausreicht, entscheidet oft das Wetter und der Grad der Verschmutzung. Sind die Erdklumpen trocken und noch nicht festgefahren, lassen sie sich gut von der Straße kehren. Auch Kratzleisten, die vor dem Besen laufen, können Dreck gut von der Straße lösen.

Bei lehmigen Böden und Nässe oder auch bei viel Staubbildung kann es jedoch schnell zu schmierigen Fahrbahnen kommen, die dann eine Reinigung mit Wasser und/oder Hochdruckgeräten erfordert. Neben kreativen Selbstbauten kommen hierfür die Feuerwehr oder spezialisierte Unternehmen mit entsprechenden Reinigungsfahrzeugen in Frage. Kehren sollte aber in jedem Falle Standard sein und mit in die Erntekette integriert werden.

Richtige Beschilderung
Wichtig ist es außerdem, an die richtige Beschilderung zu denken, sofern sie notwendig ist. Je nach Region und Bundesland sind die Regeln hier unterschiedlich. Informieren Sie sich bitte und planen Sie dafür ausreichend Zeit an. Zum Teil benötigt die Beantragung der Schilder beim Straßenverkehrsamt mehrere Wochen Bearbeitungszeit. Beachten Sie auch, dass nicht Jeder Schilder frei nach Wahl aufstellen darf. Selbstkreierte Warnhinweise und Schilder sind aus rechtlicher Sicht nicht bedeutend. Trotzdem kann es sinnvoll sein ein Warndreieck oder Ähnliches aufzustellen. Dies befreit Sie jedoch nicht vor der Pflicht, die betroffenen Stellen unverzüglich zu säubern.

Lohnunternehmen – „Profis mit Rücksicht“
Das Reinigen der Straße während der Ernte ist in den letzten Jahren eine Art der Öffentlichkeitsarbeit geworden. Vielen Lohnunternehmern ist es mittlerweile wichtig, nicht negativ aufzufallen. Das Bewusstsein für saubere Straßen wird bei vielen Mitarbeitern geschärft und es gehört zum guten Ton, verdreckte Straßen unverzüglich zu reinigen.

Auch kann es helfen, vorab über die Erntearbeiten zu informieren. Mit den Materialien der „Profis mit Rücksicht“ Kampagne können Anwohner darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Erntezeit vor der Tür steht und mögliche Einschränkungen mit sich bringen kann.

Hier geht’s zum Bestellformular der Werbemittel unserer Kampagne:

Informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden, was notwendig ist, um die Straßen zur Erntezeit zu sichern. Informieren Sie die Bevölkerung und sensibilisieren Sie die Menschen für einen rücksichtsvollen Umgang miteinander. Schließlich wollen wir alle unfallfrei durch die Ernte kommen.

Auch wenn es hektisch wird, sollte die Sicherheit im Straßenverkehr oberste Priorität haben. Dazu gehört auch eine schnelle und ordentliche Reinigung der Straßen.

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Ins Gespräch kamen: Mit welchen Dienstleistungen kann ein Lohnunternehmer am einfachsten die  Zusammenarbeit mit einem ökologisch wirtschaftenden Betrieb in der Region suchen?

Wolf Jost: Dienstleistungen, die schon lange zu den Standards gehören, wie zum Beispiel das Dreschen, Häckseln und die Grünfutterbergung, werden auch bei Ökobetrieben gerne
an Dienstleister abgegeben. Hier besteht keine große Hürde für beide Parteien.

Eine Schwierigkeit besteht am ehesten beim Striegeln und Hacken, denn dies sind Kernaufgaben des Bio-Ackerbauern, die möglicherweise ungern an einen Dienstleister abgegeben werden.

Katharina Lingemann: Hier im Umkreis von Osnabrück bekommen wir mit, dass immer mehr Landwirte auf eine ökologische Wirtschaftsweise umstellen. Sie gehören genauso zu unserem Kundenstamm wie konventionelle Landwirte. Wir empfinden es als sehr unkompliziert mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Wie kann man aufeinander zugehen?

Wolf Jost: Wenn der Dienstleister sich nicht nur als „maschinengeil“ darstellt, sondern auch meine grundsätzlichen Einstellungen ernst nimmt, dann ist eine Zusammenarbeit zweifelsohne möglich. Mir sind zum Beispiel der Boden und die Bodenlebewesen sehr wichtig. Ich möchte, dass der Lohnunternehmer, der meine Flächen bearbeitet, darauf Rücksicht nimmt und meine Wünsche ernst nimmt.

Katharina Lingemann: Ein großer Unterschied im Ackerbau ist die Unkrautbekämpfung. Wie schon bei der chemischen kommt es auch bei der mechanischen Unkrautbekämpfung
auf den richtigen Zeitpunkt an und das kann von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich
sein. Wie Wolf Jost sagt, braucht es jemanden, der sich damit auseinandersetzt und den verschiedenen Unkrautbekämpfungsmaßnahmen gleiche Bedeutung zumisst.

Das ist allerdings nicht nur bei der Unkrautbekämpfung so, sondern man muss bei allen Dienstleistungen mit Kopf und Verstand ran gehen, sonst verliert man das Vertrauen der Kunden. Wobei ich hier keinen großen Unterschied zwischen konventionell und ökologisch wirtschaftenden Kunden sehe. Als Dienstleister muss man die Kundenwünsche ernst nehmen und professionell auftreten, um eine langjährige Partnerschaft aufzubauen.

Wie sieht das in der Praxis aus? Muss man seine Geräte reinigen, bevor man zu einem
ökologisch wirtschaftenden Betrieb fährt?


Ulrich Ebert: Es gibt von den einzelnen Bioverbänden Vorgaben, z.B. dass beim Drusch eine Reinigungscharge gefahren wird, so dass das konventionelle Getreide restfrei aus der Maschine entleert ist, bevor reines Biogetreide abgebunkert wird.

Katharina Lingemann: Wir machend das in der Praxis so, dass wir immer mit einer sauberen und strohbzw. kornfreien Maschine bei dem ökologisch wirtschaftenden Betrieb ankommen. Das ist allerdings kein Mehraufwand, weil unsere Drescherfahrer sowieso dazu aufgefordert sind, nur mit einer sauberen Maschine auf die Straße zu fahren. Wenn man ein sauberes Bild abgibt, dann macht das einfach einen guten Eindruck. Für einen langen Handfeger ist immer Platz auf der Maschine! Auch hier sehe ich keine großen Unterschiede zwischen ökologisch und konventionell wirtschaftenden Kunden.

Wolf Jost: Wenn man die Anforderungen für den Drusch von Saatgut erfüllt, liegt man auch beim Biogetreide schon ganz richtig.

Wie sieht es mit Vorurteilen aus?

Katharina Lingemann: Ich erlebe es so, dass es keine Vorurteile mehr gibt. Im Gegenteil, man kommt gerne aufeinander zu, um voneinander zu lernen. Das Interesse an Hackmaschinen steigt bei unseren konventionell wirtschaftenden Betrieben, so dass hier ein Austausch gerne gewünscht ist. Wir haben selbst noch keine Hacke, aber es wird bestimmt nicht mehr lange dauern, bis auch wir mit einer Hacke losfahren. Wir gehen davon aus, dass der Umsatz, den wir mit dem Pflanzenschutz in den nächsten Jahren machen werden, sinken wird.

Wolf Jost: Mit harten Vorurteilen haben wir nicht mehr zu kämpfen, das Thema ist durch. Auch Demeter-Betriebe oder technikkritische Bio-Urgesteine lassen durchaus den Mähdrusch vom Lohnunternehmer erledigen. Generell ist jeder Landwirt letztendlich Ackerbauer und kann sich gut mit anders wirtschaftenden Bauern über pflanzenbauliche
Problemstellungen unterhalten.

Gibt es Herausforderungen speziell bei der Zusammenarbeit mit Biobetrieben?

Wolf Jost: Einige Betriebe, besonders die mit speziellen Kulturen, haben häufig Eigenbaulösungen für die Drille und die Hacke mit ganz bestimmten Reihenabständen. Dann wird es für den LU nicht mehr ganz so einfach eine Maschine für mehrere Betriebe mit unterschiedlichen Reihenabständen zu finden bzw. auszulasten.

Katharina Lingemann: Eine weitere Herausforderung ist, dass die GPS-Daten exakt und fehlerfrei weitergegeben werden müssen. Es ist zum Beispiel sehr wichtig, dass die GPS-Daten der Drille an die Maschine, die die Hacke zieht, weitergegeben werden können. Am einfachsten ist es, wenn derjenige, der gedrillt hat, auch die Unkrautbekämpfung übernimmt.

Wie kann man aufeinander zukommen?

Katharina Lingemann: Keine Angst haben! Ich sehe da keine Hürde. Es muss ein Dialog zwischen den Betrieben und dem Lohnunternehmen stattfinden.

Wolf Jost: Wenn man einen Kunden haben will, muss man sich um ihn kümmern und muss etwas Ahnung davon haben, wo beim Kunden der Schuh drückt. Das sind im Fall des ökologisch Wirtschaftenden die Vorbehalte gegenüber hohen Radlasten, hohen Reifendrücken und unerfahrenen Aushilfskräften auf zu großen Maschinen.

Katharina Lingemann: Das ist etwas, auf das man bei allen Kunden achten muss.

Ulrich Ebert: Biobetriebe haben ein gutes Netzwerk und sind auch online gut zu finden. Das LU kann eine Biogruppe zu sich einladen, um Maschinen anzuschauen und ins Gespräch zu kommen.

Fazit:
Ob eine Zusammenarbeit zwischen Lohnunternehmen und Landwirt funktioniert, scheint nicht an der Tatsache zu hängen, ob der Landwirt konventionell oder ökologisch wirtschaftet. Viel entscheidender ist, ob die beiden eine vertrauensvolle Basis schaffen können.

Sonja Kreuzer]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Bitte beachten Sie dabei die jeweils geltenden Vorschriften Ihres Bundeslandes.

Es muss zunächst darauf geachtet werden, ob es sich bei den Flächen um ausgewiesene Rote Gebiete handelt oder nicht. In den Roten Gebieten gelten bekanntlich andere, strengere Auflagen. Aber auch ohne Rotes Gebiet zu sein, sieht die DüV deutliche Einschränkungen vor. Was gibt es also bei der Herbstdüngung zu beachten?

Zunächst die Sperrzeiten:
Auf Ackerland gilt ein grundsätzliches Ausbringungsverbot von Düngemitteln, wenn diese einen Stickstoffgehalt von mehr als 1,5 % in der Trockenmasse aufweisen. Das Ausbringungsverbot gilt ab der Ernte der Hauptfrucht bis zum 31. Januar des Folgejahres. Im Grünland bzw. mehrjährigen Feldfutteranbau beginnt die Sperrzeit ab dem 1.11. und geht ebenfalls bis zum 31.1. des Folgejahres.

Zu den Düngemitteln, die dies betrifft gehören z.B. Mineraldünger, Gülle, Mist und Jauche, aber auch G.rrückst.nde oder Klärschlämme (ausgenommen ist Festmiste von Huf- oder Klauentieren und Komposte). Die Sperrfrist von Festmist von Huf- und Klauentieren sowie Kompost gilt vom 1. Dezember bis zum 15. Januar des Folgejahres. In dieser Zeit darf keine Ausbringung erfolgen. Dies gilt auch für Düngemittel mit einem Phosphatgehalt von mehr als 0,5 % in der TM.

Nachgewiesener Düngebedarf erforderlich
Sofern ein nachgewiesener Düngebedarf besteht, dürfen auf Ackerland bis zum 1. Oktober pro Hektar max. 30 kg Ammoniumstickstoff oder 60 kg Gesamtstickstoff (als Ausnahmefall ohne Antragstellung) ausgebracht werden. Auf Dauergrünland und bei mehrjährigem Feldfutter darf Im Zeitraum zwischen dem 1. September und dem Beginn der Sperrfirst max. 80 kg Gesamtstickstoff aus Wirtschaftsdünger pro Hektar ausgebracht werden.

Vor der Ausbringung muss jedoch die Düngebedarfsermittlung aufgestellt werden (Ermittlung durch eine vereinfachte Düngebedarfsermittlung erforderlich!).

Gedüngt werden darf dann ausschließlich in folgenden Kulturen: nach Getreidevorfrucht und bei Aussaat bis 1. Oktober: bei Aussaat bis 15. September: Grundsätzlich darf keine Düngung nach Mais, Zuckerrüben, Raps, Kartoffeln, Feldgemüse und Leguminosen durchgeführt werden.

Rote Gebiete
Achtung: In nitratbelasteten Gebieten gelten z.T. andere (längere) Sperrfristen bzw. andere Grenzwerte! Hier darf nur noch wie folgend aufgelistet gedüngt werden: Einarbeitung
Wenn gedüngt wird, besteht die Pflicht zur unverzüglichen Einarbeitung spätestens 4 Stunden nach Beginn der Ausbringung. Ab Februar 2025 gilt auch hier eine neue Regel. Dann muss innerhalb einer Stunde nach Beginn der Ausbringung eingearbeitet werden.

Jasmin Nühs
]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Das Dürrejahr 2018, fehlende Niederschläge auch 2019 und 2020 und in diesem Sommer Hagel, Starkregen und die Flut – kaum ein Wirtschaftsbereich ist Extremwetter so ausgesetzt wie die Landwirtschaft. Der Klimawandel stellt die Branche vor große Herausforderungen. Das zeigt auch der aktuelle Erntebericht, den die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, heute vorgestellt hat. Ebenso präsentiert die Ministerin ihre Ackerbaustrategie als Anpassungsstrategie der Landwirtschaft an den Klimawandel.

Julia Klöckner: „Die Erwartungen für die Ernte waren lange optimistisch. Vielerorts wurden und werden die Erntearbeiten aber durch Schauer und Gewitter ausgebremst, darunter leiden Erträge und Qualität. Das spiegelt sich auch im Ergebnis wider und verdeutlicht, dass sichere Ernten nicht selbstverständlich sind."

Die Bundesministerin bekräftigte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer Klimaanpassung in der Landwirtschaft. Dabei sei die Ackerbaustrategie des Ministeriums ein weiterer wichtiger Baustein:
„Die Ackerbaustrategie ist unser Instrumentenkasten für die Klimaanpassung in der Landwirtschaft. Wir bringen damit mehr Klimaschutz in den Boden und auf die Felder. So machen wir die Landwirtschaft in Deutschland nachhaltiger und ressourcenschonender. Gleichzeitig bleiben Erträge und Einkommen der Landwirte stabil. Unsere Ackerbaustrategie ist somit ein entscheidender Baustein dafür, dass auch in Zukunft flächendeckend regionale Lebensmittel angebaut werden können“, so Julia Klöckner.

Erntebericht 2021

Getreide

Die optimistischen Ernteerwartungen aus dem Frühjahr und Frühsommer haben sich nicht erfüllt. Die Erntearbeiten liegen im Vergleich zu einem Durchschnittsjahr weit zurück, weil es im Juli und August kaum Phasen mit beständigem trockenen Erntewetter gab. Das drückt die Erträge und die Erntequalität – die Getreideernte fällt dieses Jahr damit unterdurchschnittlich aus: Winterweizen Hafer o Die Anbaufläche von Hafer ist gegenüber dem Vorjahr um 12,7 Prozent gewachsen.
o Grund dafür ist auch die wachsende Nachfrage nach Haferprodukten.
o Zudem ist der Zuwachs ein Zeichen, dass immer mehr Landwirte auf vielfältige Fruchtfolgen setzen.

Raps o Die Flächenerträge pro Hektar liegen jedoch mit 3,5 Tonnen um fast 4,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.
o Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020 beträgt der Rückgang sogar 11,3 Prozent.

Obst und Gemüse o Grund dafür beim Obstbau sind lange Phasen mit niedrigen Temperaturen, wenig Sonnenschein und dann noch zu viel Niederschlag.
o Auch beim Gemüse gab es wegen der niedrigen Temperaturen Wachstumsverzögerungen und wegen zu nasser oder überschwemmter Böden Probleme, Gemüse termingerecht zu ernten.

Futteranbau/Tierversorgung o Hier wurden teilweise Futtervorräte vernichtet und Futterflächen für die weitere Nutzung unbrauchbar.
o Um diesen Betriebe zu helfen, hat Bundesministerin Klöckner dafür gesorgt, dass die Nutzung von sogenannten ökologischen Vorrangflächen zu Futterzwecken zugelassen wird.

Der vollständige Erntebericht 2021 kann hier abgerufen werden.

Ackerbaustrategie
Ziel der Ackerbaustrategie ist es, die Produktivität in der Landwirtschaft weiter zu sichern und gleichzeitig den Boden und damit das Klima zu schonen. Denn der Boden ist die Basis für unsere Ernährung.

Hierzu hat das Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit der Wissenschaft zwölf Handlungsfelder identifiziert. Für jedes Handlungsfeld sind Maßnahmen zur Umsetzung beschrieben, die gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten diskutiert wurden – 1.000 Praktiker hatten sich eingebracht. Insgesamt sind es über 60 Einzelmaßnahmen, mit denen Ernte- und Einkommenssicherung zusammengebracht wird mit Ressourcen- und Klimaschutz.

Die zwölf Handlungsfelder:
  1. Stärkung des Bodenschutzes und der Bodenfruchtbarkeit, etwa indem der Auf-bau von Humus gefördert wird.
  2. Die Kulturpflanzenvielfalt wird erhöht, indem Fruchtfolgen erweitert werden: Nicht nur Weizen, Mais und Gerste, sondern auch Dinkel, Hafer, Soja, Erbsen oder Bohnen.
  3. Die Düngeeffizienz wird erhöht, indem Landwirte noch bedarfsgerechter und passgenauer düngen.
  4. Mehr integrierter Pflanzenschutz, etwa durch spezielle Fruchtfolgen.
  5. Stärkung der Züchtung von klimaangepassten und widerstandsfähigen Pflan-zen.
  6. Vorantreiben der Digitalisierung in der Landwirtschaft.
  7. Die Biodiversität wird gestärkt, etwa durch breitere Fruchtfolgen, mehr Bäume, Hecken oder Blühstreifen auf den Feldern.
  8. Entwicklung klimaangepasster Anbaukonzepte und
  9. Ausbau des Klimaschutzes. Die Anpassung an den Klimawandel geschieht unter anderem durch eine entsprechende Arten- und Sortenwahl und veränderte Anbausysteme. Auch die Optimierung der Bodenbearbeitung gehört dazu, etwa durch die ganzjährige Bedeckung des Bodens durch Pflanzen oder Mulch.
  10. Stärkung der Bildung und Beratung.
  11. Mehr Wertschätzung für Landwirtinnen und Landwirte.
  12. Politische und finanzielle Begleitung der Ackerbaustrategie.
Die Ackerbaustrategie kann hier abgerufen werden.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Wer gehört zum Arbeitskreis?
Kern der Mitglieder eines Arbeitskreises sind interessierte Praktiker und Fachleute der Mitgliedsbetriebe zu ausgewählten Themenbereichen. Flankiert wird dieser durch einen Vertreter des Ehrenamtes (Bundes- oder Landesverband bzw. Landesgruppe), der dem AK
formal vorsteht sowie Mitarbeiter aus der Geschäftsstelle. Um die Arbeitsfähigkeit eines Arbeitskreises zu erhalten, ist die Anzahl Mitglieder begrenzt. Zu bestimmten Anlässen sind Gäste willkommen.

Wie arbeitet ein Arbeitskreis?
Empfohlen sind zwei gemeinsame Treffen pro Jahr, die je nach Aktualität der Themen und Bereitschaft der Mitglieder angepasst werden können. Um schnell und flexibel zu sein, bietet sich eine Kombination aus persönlichem und virtuellem Treffen an. Ergänzend können
Informationen auf einer speziellen Plattform bereitgestellt und ausgetauscht werden.

Was macht den Arbeitskreis TECHNIK und ARBEITSWIRTSCHAFT aus?
Drei Dinge sind es, die eine gute Arbeit ausmachen: a. ein guter Plan, b. das richtige Werkzeug und c. das nötige Wissen. In diesem Dreiklang sollen die Dienstleistungen der Lohnunternehmer aus einer technischen Perspektive betrachtet werden. Es geht nicht um kraftprotzende PS Boliden oder verchromte Auspuffrohre, sondern um ganz pragmatische Fragen in der täglichen Anwendung von Maschinen, Geräten und Verfahren. Einige Beispiele dazu:
Die beschriebenen Punkte sind nur einige Beispiele, die helfen sollen, Impulse zu liefern und unserer Branche eine Stimme im Dialog mit Herstellern, Politik oder Veraltung zu geben. Dabei geht es nicht um den erhobenen Zeigefinger, sondern um einen konstruktiven Beitrag
die Dienstleistungen unsere Branche wettbewerbsfähig zu machen.

Interesse am Arbeitskreis?
Mitglied des BLU zu sein, bedeutet, dass Sie Teil eines großen Netzwerks sind, dass Sie für Ihre ganz persönliche Themen nutzen können. Wir freuen uns über Kontaktaufnahmen von interessierten Betriebsleiter*innen oder Betriebsnachfolger*innen:

Sonja Kreuzer]]> 21.09.2021 - 11:17:58
als Betriebsleiter in einem Lohnunternehmen kennen Sie die Rahmenbedingungen moderner Dienstleitungsbetriebe im ländlichen Raum aus erster Hand.

Sehr hohe Qualitätsansprüche der Kunden an die ausgeführten Arbeiten, teure Technik, viel Wettbewerb sowie anspruchsvolle Personalangelegenheiten in Verbindung mit einem akuten Fachkräftemangel sind nur einige der wesentlichen Aspekte.

Im Herbst 2021 startet in der Fachschule Kleve der Vorbereitungskurs zum Agrarservicemeister. In zwei Wintersemestern werden die Anwärter auf die Meisterprüfung im März 2023 vorbereitet. Sie haben einen Mitarbeiter oder wollen selbst Agrarservicemeister/innen werden?
Jetzt ist die Möglichkeit dazu!
Der erste Unterrichtsblock beginnt im Winter 2021 am 01. November und endet am 03. April

Ziel der Meisterprüfung
Agrarservicemeister/innen werden für Fach- und Führungsaufgaben in Unternehmen des Agrarservice oder des Pflanzenbaus mit Serviceangeboten ausgebildet. Ziel der Prüfung ist es demnach festzustellen, ob der Teilnehmer/die Teilnehmerin an der Meisterprüfung die dafür notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen besitzt. Die erfolgreich abgelegte Prüfung führt zum anerkannten Abschluss Agrarservicemeister/Agrarservicemeisterin.

Inhalte der Meisterprüfung sind:
  1. Pflanzenproduktion, Verfahrens- und Agrartechnik, Dienstleistungen
  2. Betriebs- und Unternehmensführung
  3. Berufsausbildung und Mitarbeiterführung
Voraussetzungen für die Zulassung zur Meisterprüfung
Zur Meisterprüfung ist zuzulassen, wer     nachweist.

Die Berufspraxis muss in Unternehmen des Agrarservice, des Pflanzenbaus mit Serviceangeboten oder vergleichbaren Unternehmen nachgewiesen werden. Diese Zulassungsvoraussetzungen müssen spätestens zum Zeitpunkt der letzten Teilprüfung erfüllt sein. Die Zeiten, in denen die Fachschule besucht wird, gelten nicht als Praxiszeiten.

Kosten der Meisterprüfung Der Unterricht an der Fachschule Kleve ist kostenfrei!

Weitere Informationen und Anmeldeformulare finden Sie unter:
https://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/agrarservice/fortbildung/meister.htm#Ziel

Oder melden Sie sich direkt bei:
Adam Luig
Telefon: 02821 996-171
E-Mail: ]]> 21.09.2021 - 11:17:58]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung die „Rechtsverordnung Aufbauhilfe 2021“ beschlossen. Für die Hochwassergebiete wird damit festgelegt, für welche Schäden es Ausgleichszahlungen gibt und welche Regeln dabei gelten. Insgesamt stehen dafür 30 Milliarden Euro zur Verfügung. Details werden in Verwaltungsvereinbarungen des Bundes mit den Ländern geregelt, eine davon betrifft explizit die Land- und Forstwirtschaft sowie die ländliche Infrastruktur. Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat dafür gesorgt, dass die Förderungen passgenau die Bedarfe der landwirtschaftlichen Betriebe vor Ort abdecken. In der Land-und Forstwirtschaft sind in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen Schäden in Höhe von etwa 300 Millionen Euro entstanden.

Julia Klöckner: „Mir ist wichtig, dass den betroffenen Landwirten zielgenau die entstandenen Schäden ersetzt werden. Es dürfen keine Förderlücken entstehen, keiner darf durchs Raster fallen. Deshalb haben wir uns konkret die Agrarstruktur vor Ort angeschaut und mit vielen Betroffenen gesprochen. Diese Analyse war maßgeblich für unsere Erstellung des Förderkatalogs für die Landwirtschaft. Und jetzt muss es pragmatisch, alltagstauglich und schnell vorangehen.“

Bundesministerin Klöckner hat explizit Punkte aufgenommen, die über die Rechtsverordnung nach dem Elbehochwasser hinausgehen. Die damalige Verordnung aus 2013 diente als Blaupause für die jetzigen Regelungen:
Des Weiteren umfasst der Katalog für die Landwirtschaft Ausgleichzah-lungen für folgende Punkte: Höhe der Förderung
Der Zuschuss kann bis zu 80 Prozent des Schadens betragen. In Härtefällen maximal 100 Prozent des Schadens.]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Für pflegende Angehörige bietet die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) Online-Seminare an, um diese in ihrem anstrengenden Pflegealltag zu unterstützen. Darauf weist sie anlässlich des Aktionstages für pflegende Angehörige am 8. September hin.

Bedingt durch die Corona-Pandemie konnte die SVLFG ihre „Trainings- und Erholungswoche für pflegende Angehörige“ zeitweise nicht vor Ort in Präsenz durchführen. Da der Unterstützungsbedarf der Pflegenden jedoch unverändert groß ist, bietet die SVLFG hierzu nun auch Online-Seminare an.

Das sind die Inhalte
Moderiert und begleitet werden die Online-Seminare von Pflegeberatern der SVLFG. Sie informieren über die Leistungen der Landwirtschaftlichen Pflegekasse und andere Hilfsangebote. Weitere Referenten vermitteln, wie man im Pflegealltag gesünder mit Stress umgeht und erinnern daran, dass dabei die Selbstfürsorge und Prävention nicht vergessen werden darf. Zudem werden die Themen Kinästhetik (Lehre der Bewegungsempfindung zum Schutz der Pflegenden) und Demenz behandelt. Die Seminarteilnehmer können sich mit kleinen Bewegungs- und Entspannungseinheiten vor dem Bildschirm immer wieder auflockern.

Für pflegende Angehörige, Eltern und als „Tandem“
Die SVLFG bietet mehrere Angebote für Pflegende zur Unterstützung an: Die Trainings- und Erholungswoche vor Ort gibt es auch speziell für pflegende Eltern. Am „Pflege-Tandem“ nimmt zusätzlich die gepflegte Person teil. Alle Informationen und Details hierzu stehen im Internet unter www.svlfg.de/gleichgewicht oder können telefonisch unter 0561 785-10512 erfragt werden.

Aktionstag für pflegende Angehörige
Der Aktionstag findet bundesweit jährlich am 8. September statt und richtet sich an alle Personen, die Familienmitglieder zuhause pflegen. Er soll auf die Leistung dieser Pflegepersonen aufmerksam machen und deren tägliche Hilfe würdigen. Da in Landwirtfamilien die Pflege von Angehörigen sehr häufig zuhause erfolgt, ist sie für die SVLFG seit langem ein wichtiges Thema.

SVLFG]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesgruppe Bayern Landesverband Nordrhein-Westfalen Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Es war wieder so weit: Der jährlich stattfindende bundesweite Berufswettbewerb, der vom Bildungswerk des Bundesverbands Lohnunternehmen e. V. (BLU) veranstaltet wird, stand an. Hierzu werden die jeweils drei besten Absolventen der Berufsschulstandorte eingeladen, welche die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice abgeschlossen haben.

Es treffen sich also die Besten der Besten aus ganz Deutschland, um nach ihren bestandenen Abschlussprüfungen noch einmal ihr Können unter Beweis zu stellen. Der Austragungsort war in diesem Jahr die Deula Nienburg in Niedersachsen.

Am 28.07.2021 galt es für die 19 Teilnehmer über den Tag verteilt verschiedene Aufgaben zu meistern. Mehrere Stationen waren dafür aufgebaut. In einem Theorieteil galt es in kurzer Zeit viele Fragen zu beantworten. Zeit zum Nachdenken war hier kaum. Kennzahlen und fachliches Wissen müssen sitzen, um hier gut abzuschneiden. Jedoch reicht es nicht, nur in der Theorie gut zu sein. Auch in der Praxis muss es passen. „Schlussendlich suchen wir den besten Allrounder“, sagt Dr. Martin Wesenberg, Geschüftsführer des BLU.

Dafür wurden auf dem Deula Gelände praktische Stationen aufgebaut, bei denen es einerseits um die Landtechnik und den Pflanzenbau ging, andererseits aber eben auch um die Kommunikation und die Geschicklichkeit der Teilnehmer.

„Die Teilnehmer treffen hier auf Situationen, die Ihnen auch im Berufsalltag begegnen können. Wir wollen keine zweite Abschlussprüfung simulieren, sondern eben einen Wettkampf der anderen Art. Mit Aufgaben, auf die man sich nicht vorbereiten kann und mit denen man nicht rechnet. Im Berufsleben wird das nachher auch so sein, dass es immer neue und andere Herausforderungen gibt, mit denen man umgehen muss“, so Martin Wesenberg.

Der Beruf und die Arbeit in einem Lohnunternehmen fordern tiefe technische Kenntnisse aber auch Wissen um pflanzliche und ökologische Zusammenhänge und persönliches Auftreten. Die Maschinen zu kennen, Bauteile und deren Funktion benennen zu können gehörte genauso dazu, wie das fachliche Wissen. Es reicht heute nicht mehr aus nur auf der Maschine zu sitzen und sie zu fahren.

Die Branche der Landwirtschaft rückt zunehmend in den Blick der Bevölkerung. Umso wichtiger ist es junge gut ausgebildete Fachkräfte zu haben. Beim Berufswettbewerb wird jedes Jahr aufs Neue klar, dass wir diese Fachkräfte haben. Die Stationen wurden beeindruckend gut gemeistert. So waren es am Ende Kleinigkeiten, die letztendlich die Platzierungen entschieden haben. Durchgesetzt haben sich in diesem Jahr ganz klar die ehemaligen Azubis aus Bayern, die sich die ersten drei Plätze sichern konnten.

Josef Betz aus Parsberg, der in der Agrar & Logistik GmbH Wagener Kollerhof gelernt hat, hatte am Ende die Nase vorn. Auf den zweiten Platz hat es Michael Weinberger aus Vilshofen geschafft, der beim Maschinenring Bruchhofen gelernt hat, Platz drei belegte Jonathan Leidner aus Riedbach. Er war Auszubildender beim Lohnunternehmen Hesselbach – Heller. Die drei dürfen sich über Sach- und Geldpreise freuen.

Schlussendlich sind aber alle Gewinner. Neue Kontakte und neue Erfahrungen haben schließlich alle dazugewonnen. Der Austausch untereinander wurde von allen geschätzt.

„Am besten war, dass man so viele neue Leute kennengelernt hat. Es war spannend zu hören, wie es bei den anderen in der Ausbildung lief und was in anderen Unternehmen passiert“, sagt auch der Gewinner Josef Betz.

Ein großer Dank gilt unseren Sponsoren und unserem Gastgeber. Die Deula Nienburg hat uns mit großer Herzlichkeit beherbergt, versorgt und uns alle Wünsche von den Lippen abgelesen.

Vielen Dank auch für die Vorbereitungen und die gute Zusammenarbeit. Der Landtechnikhersteller AMAZONE ist auch in diesem Jahr wieder der Sponsor der Geldpreise.

Wir bedanken uns für die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Firma AMAZONE, ohne die das Ausstellen der Schecks nicht möglich wäre. Der gesamte Wettbewerb wird von den Fördermitgliedern des Bildungswerkes unterstützt. Auch hier möchten wir uns herzlich bedanken, denn ohne sie wäre ein Wettbewerb wie dieser nicht auf die Beine zu stellen.

Jasmin Nühs]]> 21.09.2021 - 11:17:58 Aufgrund der Corona-Regeln mussten wir leider in diesem Jahr die Gruppengröße beschränken, doch wir waren ja froh uns überhaupt mal wieder zu sehen.
Nach ausreichendem Frühstück im wunderschönen Hotel 53 Grad direkt am Bad Zwischenahner Meer lauschten wir gebannt dem Vortrag unserer Kollegin Petra Thomßen und Renate Cammenga. Beide haben sich die Chinesische Quantum Methode (CQM) intensiv angeeignet und praktizieren diese Möglichkeit der Selbstheilung und Selbstwahrnehmung seit vielen Jahren.  Bei einer mutigen Versuchsperson wurden tatsächlich in kürzester Zeit hartnäckige Schulterbeschwerden in Luft aufgelöst. Zauberei? Wir waren sprachlos.
Beim anschl. Mittagessen war dies natürlich ein Kernthema der Gespräche.
Weiter ging es zum Park der Gärten, wo das LU Marlene & Peter Harries den Schaugarten „Lieblingsplatz mit Aussicht“ aufgebaut hat. Warum? Familie Harries haben mit dem Landschaftsgärtner Patrick Funk einen ganz neuen Betriebszweig auf die Beine gestellt. Ein allgegenwärtiges Problem hat diese Zusammenarbeit gefördert: Mitarbeitermangel in beiden Betrieben. Somit haben sich Familie Harries und Patrick Funck gedacht, warum nicht zusammenarbeiten? Dieser neue Geschäftszweig läuft nun im dritten Jahr und Familie Harries hat diesen Schritt absolut nicht bereut. Die Mitarbeiter aus dem LU werden im GaLaBau eingesetzt und umgekehrt.
„Welche Unterschiede sind am gravierendsten zwischen den Kunden aus dem LU und dem GaLaBau?“ lautete eine der gestellten Fragen an Peter Harries. Klare Antwort „Die Kunden aus dem GaLaBau haben eindeutig mehr Geduld und die Freude ist enorm groß, wenn wir den Garten renovieren.“ Alles in Allem eine sehr gute Symbiose und gibt doch wieder ein perfektes Beispiel dafür, dass sich Zusammenarbeit lohnt.
Die Planungsphase für den Schaugarten im Park der Gärten betrug rund ein halbes Jahr, bevor es an den Aufbau ging. Dieser Garten wird für 5 Jahre dortbleiben. Pflegearbeiten stehen für das Team Harries eher wenig an, die werden vom Park der Gärten übernommen. Was nicht heißt, dass nicht öfter kleine Veränderungen vom GaLaBau-Team durchgeführt werden. So wurde z.B. ein kleiner Wassergraben umzäunt und Schilder „Baden verboten“ aufgebaut. Denn nicht immer ist es schön anzusehen, wenn sich Parkbesucher ausziehen und im Gartenteich eine Abkühlung suchen.
Wir Lohnunternehmerinnen haben uns in kleinen Gruppen dann im Park der Gärten weiter umgesehen und freuen uns auf das nächste Treffen!

Andrea van Eijden

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Galerie]]> 21.09.2021 - 11:17:58
Unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Zündstoff“ klären die  Landesarbeitsgemeinschaften für Zahngesundheit beim Tag der Zahngesundheit am 25. September über die Gesundheitsgefahren durch Parodontitis auf. Denn Millionen Erwachsener in Deutschland sind an einer schweren chronischen Zahnfleischentzündung (Parodontitis) erkrankt.

LKK übernimmt Kosten für Behandlung und Nachsorge
Seit dem 1. Juli 2021 bezahlt die Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) zusätzlich zur
Behandlung der Entzündung des Zahnhalteapparates auch die individuell am Grad der Erkrankung ausgerichtete Nachsorge. Zur Sicherung des Behandlungserfolges erfolgt eine unterstützende Parodontaltherapie innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss der eigentlichen Behandlung. Neben den Behandlungs- und Nachsorgekosten übernimmt die LKK auch die Honorare für das Aufklärungs- und Therapiegespräch sowie für eine Mundhygieneunterweisung. Weitere Infos zur Kostenübernahme der LKK für zahnärztliche Behandlungen gibt es online unter www.svlfg.de/zahnaerztliche-behandlung.

Parodontitis erkennen
Viele Betroffene bemerken die Erkrankung nicht, denn Parodontitis verläuft oft schmerzlos.
Unbehandelt kann sie zur schweren Schädigung des Zahnhalteapparats und zum Verlust
der Zähne führen. Symptome sind Rötungen und Schwellungen des Zahnfleisches und
Zahnfleischbluten. Es bilden sich Zahnfleischtaschen. Dort vermehren sich Bakterien. Das
Zahnfleisch geht zurück, Mundgeruch entwickelt sich, es kommt zu freiliegenden Zahnhälsen, Zähne werden locker. Die Gefahr einer Parodontitis nimmt im Alter zu, aber auch Jüngere erkranken. Besonders gefährlich ist eine Parodontitis, wenn Vorerkrankungen oder Risiken, zum Beispiel Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen, vorliegen. Die Zahnfleischentzündung kann das Risiko für Herzinfarkt, Lungenentzündung und Diabetes mellitus erhöhen. Unbehandelt ist sie in der Schwangerschaft problematisch.

Zahnfleischentzündung vorbeugen
Vorsorge ab dem Kindesalter spielt eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Gesundheitserziehung in KiTas und Schulen klären Zahnärztinnen und -ärzte der Landesarbeitsgemeinschaften für Zahngesundheit Kinder spielerisch über die richtige Mundhygiene auf. Die Kinder lernen, wie wichtig es ist, zweimal täglich Zähne zu putzen, regelmäßig Zahnseide zu verwenden, sich ausgewogen – also abwechslungsreich, vollwertig und möglichst zuckerarm – zu ernähren und einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Wer sich daran hält und die regelmäßigen Vorsorgetermine zur Kontrolle beim Zahnarzt nutzt, senkt die Gefahr von Zahnerkrankungen und Parodontitis erheblich.

Professionelle Zahnreinigung
Ideal ist es, das Angebot der professionellen Zahnreinigung durch zahnmedizinische Fachkräfte in Anspruch zu nehmen. Die LKK übernimmt dafür einmal jährlich 80 Prozent der entstandenen Kosten, maximal 50 Euro. Weitere Informationen zur Zahn- und Mundgesundheit gibt es online unter www.svlfg.de/zahn-und-mundgesundheit.

SVLFG]]> 21.09.2021 - 11:17:58
In der jüngsten Vergangenheit treten bei der Rechtsberatung des BLU gehäuft Fälle auf, in denen Lohnunternehmer von Telefonanbietern in aggressiver Weise kontaktiert werden mit dem Ziel eines mündlichen Vertragsabschlusses am Telefon. Gerade der Telefonanbieter
„Firmenauskunft P. U. R. GmbH“ / „Firmenauskunft24“ ist hier besonders aktiv.

Dass Verträge mündlich am Telefon rechtswirksam abgeschlossen werden können, hatten wir bereits in der LU aktuell Ausgabe 03/2021, Seite 18, ausgeführt. Zu diesem Zeitpunkt war die Kontaktaufnahme solcher Anbieter mit Lohnunternehmen eher selten. Nunmehr häufen sich aber die Fälle derartiger Kontaktaufnahmen erheblich.

Die Vorgehensweise ist dabei stets ähnlich – nachdem die angerufene Person des Lohnunternehmens in geschulter Weise vom Anrufenden stakkatoartig unter Zuhilfenahme von falschen Behauptungen „bearbeitet“ worden ist (siehe dazu N.heres unten), wird die Frage gestellt, ob der Angerufene damit einverstanden ist, dass der Vertragsschluss am Telefon per Gesprächsmitschnitt aufgezeichnet werden darf.

Wer dem dann zustimmt, hat danach in der Regel ein Problem bzw. wird sich in der Folgezeit mit Zahlungsaufforderungen für eine „Gegenleistung“ in Form eines Gewerbeeintrages in einem Internetforum auseinandersetzen müssen, deren Wert für das Lohnunternehmen vorsichtig gesagt eher übersichtlich ist. Die „Kosten“ für die  „Gegenleistung“ des Telefonanbieters betragen dabei in der Regel etwa 2.400,- € für zwei Jahre bzw. 3.600,- € für drei Jahre Vertragslaufzeit.

Rechtliche Anmerkung:
Es ist rechtlich irrelevant, ob der Mitarbeiter des Lohnunternehmens, der den Anruf entgegennimmt, im Innenverh.ltnis mit seinem Arbeitgeber überhaupt zu  Vertragsabschlüssen für das Lohnunternehmen berechtigt bzw. dazu bevollmächtigt ist.

Wenn der Mitarbeiter nach außen den Rechtsschein erweckt, dass er zu Vertragsabschlüssen berechtigt ist, so kommt ein wirksamer Vertragsschluss mit dem Lohnunternehmen zustande. Dem Lohnunternehmer bleibt dann – wenn der Mitarbeiter tatsächlich nicht zu Vertragsabschlüssen für das Lohnunternehmen bevollmächtigt gewesen ist – nur der Regress gegenüber seinem eigenen Mitarbeiter (der ohne Vollmacht gehandelt hat). Dieser Regress wird in der Praxis aber aus verst.ndlichen Gründen nahezu
nie in Anspruch genommen mit der Folge, dass der Lohnunternehmer im Ergebnis selbst „auf den Kosten sitzen bleibt“.

Nicht selten arbeitet der Telefonanbieter zu Beginn des Telefonats mit betrügerischen Aussagen, um den Angerufenen zu einem Vertragsabschluss in Form eines mündlichen Telefonmitschnittes zu bewegen (welcher dann natürlich nicht die zu Anfang des Telefonats get.tigten Falschaussagen des Telefonanbieters enthält).

So wird zum Teil behauptet, dass bereits in der Vergangenheit mit dem Lohnunternehmen ein Vertrag über den Eintrag in ein Internetforum abgeschlossen worden ist und jetzt nur die Frage der Verlängerung des Vertrages geklärt werden solle.

Auch wird teilweise auf die Mitgliedschaft des Lohnunternehmens im BLU verwiesen und dabei der Eindruck erweckt, dass der Anbieter mit dem BLU zusammenarbeite (was natürlich nicht der Fall ist).

Kurzum: Die Telefonanbieter sind nicht nur gut geschult, sondern scheuen auch nicht vor Täuschungen und Falschbehauptungen zurück, um ihr Ziel zu erreichen.

Empfehlungen: Keinesfalls sollten Sie dann ohne die Zurverfügungstellung des Gesprächsmitschnitts eine Zahlung leisten, auch nicht teilweise. Auch nach der Zurverfügungstellung des Gesprächsmitschnitts ist genau zu prüfen, ob der aufgezeichnete Gesprächsinhalt überhaupt einen wirksamen Vertragsschluss beinhaltet oder nicht.

Insgesamt müssen Sie in diesem Fall in der Folgezeit mit teilweise sehr hartnäckigen
Nachfragen und erheblichen Drohungen – z. B. eines Eintrages bei der Schufa – rechnen und das zum Teil dauerhaft über einen langen Zeitraum.

Pirko Renftel]]>