Die Bundesrepublik Deutschland wird in erster Linie als moderner und dichtbesiedelter Industriestaat wahrgenommen. Auf den zweiten Blick wird aber auch eine sehr leistungsfähige, nahezu flächendeckende Land- und Forstwirtschaft sichtbar, die ebenfalls keinen Vergleich scheuen muss. Zwangsläufig kommt es zwischen dem Agrarbereich und der Gesellschaft zu intensiven Kontakten. Insbesondere das hohe und weiterhin zunehmende Verkehrsaufkommen auf deutschen Straßen sowie die vielerorts geringe Distanz der Agrarproduktion zu den Lebensräumen der Mitbürger führen regelmäßig zu Verstimmungen und Auseinandersetzungen. Die mangelhafte Sachkenntnis und das fehlende Verständnis der Bevölkerung in den komplexen Belangen der Agrarproduktion macht die Diskussion schwierig.

Seit vielen Jahren sehen sich die Lohnunternehmen zusammen mit den Kunden wachsenden Herausforderungen und Effizienzsteigerungen ausgesetzt. In immer kleineren Zeitfenstern mehr bearbeiten, mehr bewegen und weiter transportieren ist die Devise, die zwangsläufig an die Grenzen des menschlich und technisch Machbaren bei Mitarbeitern und Betriebsleitern stößt.

Auch die Bevölkerung entwickelt zunehmend ein Gefühl für eine normale, nachhaltige Landwirtschaft. „Tagelang und rund um die Uhr“ stößt zunehmend auf Widerstände, die sich in zugeparkten Straßen, einer erhöhten Kontrollintensität der Polizei oder auch in offenen Protesten äußern können.

Die Landwirtschaft hat einen Sonderstatus und sollte diesen auch behalten, denn vor allem die Witterung wird immer den Rahmen in der Flächenbewirtschaftung setzen und die entsprechenden Freiräume erforderlich machen.

Wir müssen in eigenem Interesse wieder ein normales Niveau in den Tätigkeitsbereichen erreichen. Beispielsweise können einige Tage mehr Zeit in der Maisernte schon dazu führen, dass man sich entspannter im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, Verkehrswege schont, nicht an Sonn- und Feiertagen oder nachts arbeiten muss oder Transporte ohne Ladungsverluste durchführen kann.

Mit unserer Aktion wollen wir Akzente setzen und unsere Mitglieder von der Notwendigkeit überzeugen: Wir müssen die Bevölkerung mitnehmen, und wir müssen die eigenen Mitarbeiter und die Kunden überzeugen.

Es ist immer von Vorteil, rechtzeitig frei zu agieren, anstatt statt später unter Druck zu reagieren. Bei den beschriebenen 10 Punkten für Image und Akzeptanz geht es nicht um Verbote. Das ist Sache des Gesetzgebers! Wir appellieren an die Vernunft aller Beteiligten einschließlich der Landwirte. Denn nur gemeinsam lassen sich übereinstimmende Interessen durchsetzen.

Der BLU e.V. informiert mit der Kampagne „10 Punkte für Image und Akzeptanz“ in verschiedenen Veröffentlichungen (bebilderte Broschüre, Imagefilm) Gesellschaft und Politik mit dem Ziel, eines verständnisvollen und wertschätzenden Miteinanders in Verbindung mit einem aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit und –beruhigung nicht nur in den ländlichen Regionen unserer Heimat. Die Kampagne ist an die Bewohner ländlicher oder urbaner Gebiete, die Kunden aus der Land- und Forstwirtschaft bzw. die Kommunen, aber auch die Betriebsleiter und Mitarbeiter in den Lohnunternehmen gleichermaßen gerichtet. Insbesondere unsere Mitgliedsbetriebe sollten sich öffentlich zur Kampagne bekennen und geeignete Gelegenheiten, wie Tage der offenen Tür o. ä. für eine sachliche Kommunikation mit der Öffentlichkeit nutzen.

  1. Runter vom Gas - Immer der Situation angepasst fahren!

    Innerhalb von Ortschaften oder an engen Stellen wird ein hohes Tempo mit Schleppern und Anhängern als besonders belastend empfunden. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h ist in solchen Situationen die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Akzeptanz. Unfallgefahren und laute Fahrgeräusche werden vermieden, das Herabwehen von Häckselgut unterbleibt, Bürger und Anlieger können sich besser auf die Bedingungen mit schweren Zugmaschinen einstellen. Andererseits wollen wir auf offenen Strecken nicht den Verkehr behindern. Wir fahren der jeweiligen Situation angepasst.
     
    Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen!

     
  2. Gutes Personal, gute Leistungen - Wir setzen auf versierte und erfahrene Mitarbeiter!

    Ob beim Verhalten im Straßenverkehr oder beim Einsatz auf den Feldern. Gute Arbeitsergebnisse lassen sich nur mit einer entsprechenden Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeiter erreichen. Unsere Fahrer sind durch eine gute Ausbildung geschult. Sie beherrschen Ihre Maschinen und Schlepper. Unser Betrieb steht für Qualität und Leistung. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Fahrzeuge technisch in einem einwandfreien Zustand sind und den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Dank klarer betrieblicher Anweisungen können Sie ein entsprechendes Verhalten unserer Mitarbeiter erwarten.

    Sie profitieren, wenn unsere Fahrer ihr Handwerk verstehen!

     
  3. Mehr Rücksicht auf gewichtsbeschränkten Straßen - 30 km/h sind vielerorts genug!

    Feldwege und Gemeindestraßen sind nicht immer für hohe Gewichte und Geschwindigkeiten von LKW, Schlepper oder vergleichbaren Fahrzeugen ausgelegt. Insbesondere während der Erntezeit im Herbst werden die Schleppergespanne der Lohnunternehmer oft als die Verursacher von Schäden gesehen. Unsere wertvollen Wege und Straßen wollen wir gemeinsam und dauerhaft nutzen. Wir schonen durch eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf höchstens 30 km/h und durch behutsames Fahren in den Kurven die Bankette und Straßenbelege.

    Die Schonung unserer Wege und Straßen ist uns ein Anliegen!
 
  1. Intelligente Verkehrsführung - Routen verkehrsgerecht und bürgerfreundlich planen!

    Wenn es eng wird auf den Straßen, sind Staus und Behinderungen die Folge. Für uns zählt nicht der kürzeste, sondern der beste Weg. Neuralgische Punkte wie Schulen, Kindergärten oder Spielplätze werden so weit wie möglich gemieden. Ebenso typische Verkehrsknotenpunkte im Berufsverkehr. Dort wo es geht, lässt sich durch eine Einbahnverkehrsführung die Anzahl der Fahrten halbieren. Der belastende Gegenverkehr wird vermieden. 

    Wir lassen Ihnen so viel freie Fahrt wie möglich!

     
  2. Ladungssicherung und Sauberkeit - Dreck oder Futter gehören nicht auf die Straße!

    Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wenn die Ernte bei schwierigen Wetterbedingungen geborgen werden muss, bleiben Straßenverschmutzungen nicht aus. Wir sorgen dafür, dass Gefahrenzonen gekennzeichnet und die Straßen umgehend gereinigt werden. Ihre Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle. Aufgetürmtes Erntegut auf den Fahrzeugen wird vermieden oder mit geeigneten Abdeck-Systemen gesichert. Eine Verschmutzung an den Fahrzeugen oder anhaftendes Häckselgut werden vor der Fahrt entfernt.

    Wir bringen die Ladung zum Kunden, nicht auf die Straße!
     
 
  1. Ruhe an Sonn- und Feiertagen – Arbeit nur noch in Ausnahmen!

    Angesichts der hohen Witterungsabhängigkeit gelten in der Landwirtschaft besondere Regeln für Ernte- und Bestellarbeiten an Sonn- und Feiertagen. Diese müssen oft in wenigen Tagen erledigt werden. Um Ihre Sonntagsruhe nicht unnötig zu stören, begrenzen wir diesen Freiraum freiwillig auf das Notwendigste. Relativ „unkritische“ Arbeiten wie Zuckerrüben fahren, Gülle ausbringen, Mais ernten, Dünger streuen oder vergleichbare Arbeiten werden nur noch in dringenden Fällen an Sonn-und Feiertagen erledigt. Des Weiteren bearbeiten wir vorrangig weiter entfernte Felder und versuchen, Transporte durch Ortschaften zu vermeiden.

    Ihr ruhiger Sonntag ist uns wichtig!

     
  2. Nachtruhe einhalten - Keine Lärmbelästigung zwischen 22.00 und 6.00 Uhr!

    Wer neben einer vielbefahrenen Straße oder neben Bahngleisen wohnt, ist genug vom Lärm geplagt. Auch wir können angesichts der Wetterabhängigkeit nicht immer auf Arbeitseinsätze zwischen 22.00 und 06.00 Uhr verzichten. Wir können aber dafür sorgen, dass Sie so wenig wie möglich gestört werden. Deshalb vermeiden wir Nachteinsätze in der Nähe von Wohnsiedlungen oder belastende Durchfahrten von Ortschaften. Auf offenen Strecken passen wir unsere Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. Eine besondere Rücksichtnahme gilt beim Bremsen und beim Anfahren. Wir passen die Geschwindigkeit der Situation an, reduzieren den Lärm und stören weniger die Anlieger. 

    Ihr erholsamer Schlaf ist für uns Ehrensache!

     
  3. Information ist das A und O - Wir sorgen dafür, dass Sie informiert sind!

    Bestell- und Erntearbeiten sind ein hektisches Geschäft. Häufig weiß man heute nicht, ob das Wetter am nächsten Tag die Arbeitserledigung zulässt oder nicht. Ist die Belieferung einer Biogasanlage mit vielen Transporten verbunden, werden wir Sie vorab über Umfang und Dauer informieren. Des Weiteren wollen wir Ihnen unsere typischen Arbeitsabläufe durch Praxisbeispiele hautnah zeigen. Wir wollen Sie besser über das Geschehen auf den Feldern und über die Abläufe in unserem Betrieb aufklären.

    Gegenseitiges Verständnis sorgt für ein gutes Miteinander!

     
  4. Auf die Technik kommt es an - Moderne Maschinen bieten große Vorteile!

    Erntemaschinen, Kalkstreuer, Ausbringgeräte für Wirtschaftsdünger erzeugen je nach Windrichtung Staub, Lärm und Gerüche. Unsere modernen Spezialmaschinen bringen die Gülle umweltschonend aus oder schlitzen diese direkt in den Boden. Im Vergleich zu früher sind die Geräte so schlagkräftig, dass fast jede Arbeit in wenigen Stunden erledigt werden kann. Breite Niederdruck-Reifen mit Druckluftregelanlagen sorgen selbst bei den größten Maschinen für einen äußerst geringen Bodendruck. Zur Vermeidung einer Staub- oder Geruchsbelastung achten wir auf die „richtige“ Windrichtung.

    Sie profitieren von unserer schlagkräftigen Technik!

     
  5. Daten, Fakten, Leistungen - Groß und schwer ist keineswegs nachteilig!

    Bei großen Maschinen werden große Gewichte vermutet. Werden diese über spezielle Niederdruckreifen und über eine große Aufstandsfläche verteilt, ist die Belastung pro Quadratzentimeter viel geringer als bei älteren Maschinen. Kein Landwirt würde die großen Fahrzeuge auf seinem Acker dulden, wenn diese die Bodenstruktur schädigen. Ein weiterer Vorteil ist die Effizienz der Technik. Angesichts der hohen Energiekosten ist für uns ein niedriger Dieselverbrauch elementar. Die Verbrauchswerte konnten trotz stark verschärfter Abgasnormen in den letzten 30 Jahren mehr als halbiert werden. Zum Wohle der Umwelt.

    Moderne Maschinen sparen Energie und schonen die Umwelt!
     
Dr. Martin Wesenberg,
Geschäftsführer BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V.


Alfred Schmid,
Geschäftsführer LU Service GmbH
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08.03.2021 - 10:05:47
Fraglich blieb, wie diese im Sinne der Praxis und für Lohnunternehmer gute Entscheidung nun von den zuständigen Bundesministerien umgesetzt werden würde.
In einer gemeinsamen Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an den GLFA (Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirt-schaftlichen Arbeitgeberverbände e. V.) wird jetzt deutlich, dass die Bundesministerien die Rechtsauffassung des OLG Hamm nicht teilen:

„Die Auslegung der Vorschrift des § 19 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) zur Arbeitszeitaufzeichnungspflicht durch das OLG widerspricht aus Sicht des BMAS dem Wort-laut und der Systematik des Gesetzes sowie dem erkennbaren Willen des Gesetzgebers. Das OLG Hamm hat redaktionelle Änderungen, die der Gesetzgeber in § 19 AEntG mit dem Tarifautonomiestärkungsgesetz vorgenommen hat, fehlinterpretiert. Das BMAS hat deshalb entschieden, seine eigene Rechtsauffassung bezüglich der Reichweite der Arbeitszeitauf-zeichnungspflicht nach § 19 AEntG beizubehalten. (…)
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) wird die Arbeitszeitaufzeichnungspflicht in der Landwirtschaft auf dieser Grundlage weiterhin prüfen. Der Beschluss des OLG Hamm ist hingegen bei der Entscheidung über eine Verfolgung etwaiger Verstöße im Rahmen des Op-portunitätsgrundsatzes nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten im Bereich der Land-wirtschaft durch die FKS grundsätzlich zu berücksichtigen.“


Gerade der letzte Satz bedeutet kurz gesagt: Die Arbeitszeitaufzeichnungen nach Beginn, Ende und Dauer von fest angestellten Arbeitskräften werden weiterhin vom Zoll kontrolliert – festgestellte Verstöße werden aber (wohl) nicht sanktioniert. So interpretiert zumindest der überwiegende Teil der Arbeitgeberverbände den letzten Satz der Antwort der Bundesmini-sterien.
Zur Erläuterung: Nach dem Opportunitätsgrundsatz ist die Verfolgungsbehörde nicht ver-pflichtet, ein Bußgeldverfahren einzuleiten und durchzuführen, sondern kann nach pflichtge-mäßem Ermessen entscheiden.
Das schließt eine Verfolgung aber auch nicht ausdrücklich aus. Insofern verbleibt nunmehr eine Restunsicherheit, wie in dieser Sache zukünftig in der Kontrollpraxis verfahren werden wird.

Fazit / Anmerkungen: Pirko Renftel]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Grund für diese Schwankungen ist, dass der Allgemeinverbindliche MTV zum 31.12.2017 seitens des Gesamtverbandes der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e. V. (GLFA) gekündigt wird und damit ersatzlos wegfällt (Anmerkung: Der GLFA hatte den Allgemeinverbindlichen MTV mit der IG B. A. U. Ende 2014 ausgehandelt).
Ab dem 01.01.2018 wird dann für alle grünen Berufe damit das Mindestlohngesetz (MiLoG) direkt und somit auch der „normale“ gesetzliche Mindestlohn gelten.

Ergänzende Hinweise:

Pirko Renftel]]> 08.03.2021 - 10:05:47
das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) reglementiert den Güterverkehr in Deutschland. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) konnten Lohnunternehmen bisher eine Freistellung von o. g. Gesetz in Anspruch nehmen, wenn notwendige Transporte von untergeordneter Bedeutung und in engem Zusammenhang mit einer landtechnischen Dienstleistung (z. B. Maishäckselkette -  Ernte und Transport) für einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb stattfinden.

Leider haben BAG und BMVI sich von dieser Auffassung abgewendet und gegenüber dem BLU sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass alle Transporte durch Lohnunternehmen nach den Grundsätzen des Güterkraftverkehrsgesetzes erlaubnispflichtig sind.  Nach inoffiziellen Hinweisen ist von einer Übergangsfrist bis Ende Mai 2017 die Rede. Spätestens in der Getreide- und Maisernte dieses Jahres werden Lohnunternehmen bei der Beförderung von Agrargütern hinsichtlich der erforderlichen GüKG-Lizenz durch das BAG kontrolliert.

Nach jetzigem Stand dürfen Lohnunternehmen ab Juni 2017 reine Transporte oder Dienstleistungen mit Transportanteilen nur dann ausführen, wenn der Betrieb eine Güterkraftverkehrserlaubnis vorzuweisen hat.

Die GüKG-Lizenz kann das Lohnunternehmen bei der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragen, wenn im Betrieb ein Verkehrsleiter (Betriebsleiter, Mitarbeiter in entsprechender Funktion, externer Verkehrsleiter als Dienstleister für das LU) vorhanden ist und dessen Rechtschaffenheit über ein Führungszeugnis nachgewiesen werden kann. Zudem muss im Lohnunternehmen in Abhängigkeit von den Transportfahrzeugen  Eigenkapital vorhanden sein.

Verkehrsleiter müssen ihre fachliche Qualifikation über eine entsprechende Ausbildung (z.B. Speditionskaufmann) oder durch die Fachkunde GüKG nachweisen. Der BLU bietet entsprechende Vorbereitungskurse für die nachfolgende Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) an. Nutzen Sie bitte das Angebot!

Unsere Bemühungen, das Güterkraftverkehrsgesetz im Zuge eines Novellierungsverfahrens in unserem Sinne durch eine konkrete Formulierung im Gesetzestext zu korrigieren, ist vom Bundesrat und Bundestag abgelehnt worden. Selbstverständlich setzen wir uns in der starken Allianz mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Bundesverband der Maschinenringe (BMR) weiter für eine Fortsetzung der bisherigen Auslegungspraxis für land- und forstwirtschaftlichen Transporte durch das Güterkraftverkehrsgesetz ein. Gemeinsam werden wir alle Möglichkeiten zur politischen Einflussnahme nutzen. Inwieweit wir damit Erfolg haben, ist derzeit nur schwer zu beurteilen. Wir halten Sie über die Verbandsmedien auf dem Laufenden.

Nutzen Sie bitte jetzt die Gelegenheit und stellen Sie den Transport in Ihrem Lohnunternehmen durch die GüKG-Lizenz auf gesetzliche Grundlagen. Melden Sie sich zum Vorbereitungskurs und zur nachfolgenden IHK Prüfung „Fachkunde Güterkraftverkehr“ an.

Die BLU-Geschäftsstelle berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch – rufen Sie an!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Ein Schwerpunkt der Tagung sind daher Hilfsmittel, mit denen das Gefährdungspotential besser abgeschätzt werde kann. Dies gilt sowohl für die Planung, als auch für den aktuellen Maschineneinsatz auf dem Feld.
Dennoch werden Schadverdichtungen auch in Zukunft nie ganz auszuschließen sein. Die Industrie bietet für die Beseitigung von Bodenverdichtungen eine Vielzahl von Geräten mit unterschiedlichen Werkzeugformen an. In einem Vortrag und in einer Maschinenausstellung auf dem Feld wird erläutert, welche Werkzeugform bei welchen Bodenverhältnissen mehr oder weniger geeignet ist.
Abgerundet wird die Tagung durch einen Blick in die Zukunft. Welche neuen Techniken und Verfahren werden helfen, auch unter möglicherweise schlechteren Rahmenbedingungen den Boden wirkungsvoll zu schützen?

Wann?
Mittwoch, den 14.06.2017
Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.15 Uhr

Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse
Ostinghausen, 59505 Bad Sassendorf

Weitere Informationen und das gesamte Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die Unterlagen zum Verwendungsnachweis für das Förderjahr 2017 wurden veröffentlicht, so dass mit dem Abruf der Mittel nun begonnen werden kann. Bitte beachten Sie, dass alle neuen und alten Fördermaßnahmen für zu fördernde Verträge innerhalb von 5 Monaten nach Zugang des Zuwendungsbescheides beim BAG zur Förderung angemeldet werden müssen. Bitte warten Sie nicht, bis sich eine bestimmte Anzahl von Rechnungen angesammelt hat, sondern reichen Sie die Rechnungen ein, sobald Sie Ihnen vorliegen. So kann mit dem Mittelfluss begonnen werden und Ihnen stehen die Beträge für weitere Investition zur Verfügung.

2. BAG-Förderung Weiterbildung 2017 - Maßnahmen und Möglichkeiten
Der Verwendungsnachweis zur Einleitung des Auszahlungsverfahrens zum Förderprogramm „Weiterbildung“ der Förderperiode 2017 steht ab sofort ausschließlich über das eService-Portal zur Verfügung (s.u.).  Bitte beachten Sie, dass bei Weiterbildungen immer vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme ein Antrag gestellt sein muss.

3. BAG De-minimis 2017 Neufahrzeugkauf – Ratenreduzierung
Für Lkw über 7,5 t GG die finanziert, geleast oder gemietet werden (Zulassung auf den Antragsteller), besteht die Möglichkeit einer Ratenreduzierung. Bei der Ausstattung der Fahrzeuge, die durch die Lieferungsbeschreibung des Fahrzeugs nachgewiesen wird, werden die förderfähigen Netto-Ausstattungspreise ratenteilig erstattet.
Dies kann eine Reduzierung der Kosten zwischen 100 und 350 Euro im Monat - pro Fahrzeugrate-  bedeuten.
Die Ratenreduzierung kann in das nächste Jahr übertragen werden, somit kann über die gesamte Fahrzeugnutzungsdauer die Rate gemindert werden.

Was ist zu tun, um eine Zuwendung zu erhalten?
Fördermittel müssen beim Bundesamt für Güterverkehr auf elektronischem Wege beantragt werden. Die im Rahmen dieser Förderrichtlinie zu verwendende Portalseite (eService-Portal) für die elektronische Antragstellung ist über die Internetadresse https://antrag-bvbs.bund.de/ zu erreichen.
Die Antragstellung und die Übersendung des Kontrollformulars auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail ist nicht zulässig. Unvollständige Anträge werden abgelehnt. Informieren Sie sich ausführlich unter www.bag.bund.de
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Dies hat auch einen rechtlichen Hintergrund, z.B. ist es gemäß § 4 Absatz 1 Nummer 5 Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG NRW) ist bei der landwirtschaftlichen Nutzung verboten, bei der Mahd auf Grünlandflächen ab 1 Hektar von außen nach innen zu mähen, davon unberührt bleibt stark hängiges Gelände.
Daneben besteht grundsätzlich eine tierschutzrechtliche und ethische Verpflichtung, eine Verringerung von Mähtodverlusten durch unterschiedliche Maßnahmen zu erreichen. Voraussetzung ist die Sensibilisierung von Landwirten, Jägern und Dienstleistungsunternehmen. Hauptgefährdungszeitraum ist die Zeit von Mai bis Juli.


Für Lohunternehmer
Nutzen Sie die Muster-AGB des Bundesverbandes und schließen Sie Ihre Haftung für Schäden gegenüber dem Jagdpächter bzw. Jagdberechtigten oder sonstigen Dritten aus, die durch den Erntevorgang an Wildtieren entstehen können. Im gleichen Zuge können Sie so den Auftraggeber für Schäden an Ihren Maschinen haftbar machen, die durch Wildtiere während der Ernte verursacht werden. Zudem können Sie sich durch diese AGB davor schützen, für entstehende Schäden haftbar gemacht zu werden, die durch eine Kontaminierung von Silagen mit Tieren, Tierresten, Tierteilen oder Tierkadavern – insbesondere für Schäden an Vieh durch Botulismus - entstehen.  

Julia Guttulsröd


Schauen Sie in die Mediathek und nutzen Sie die AGB für Lohnunternehmer!

Ihre Ansprechpartner für rechtliche Fragen beim BLU.
Pirko Renftel, Sebastian Persinski]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Konsequenzen für Lohnunternehmen leider unverändert. Ab dem 1. Juni 2017 sind alle Transporte erlaubnispflichtig nach dem Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG).

Lohnunternehmen oder vergleichbare gewerbliche Zweigbetriebe der Landwirtschaft müssen generell für alle Transporte (z.B. Ernteprodukte, Wirtschaftsdünger,  ….) eine Güterkraftverkehrslizenz bzw. EU-Lizenz erwerben. Das gilt sowohl bei „reinen“ Transporten als auch bei ganzheitlichen Dienstleistungen, bei denen der agrartechnische Prozess auf dem Acker, dem Grünland oder im Forst mit dem Transport von entsprechenden Erzeugnissen und Bedarfsgütern miteinander verbunden sind.

Wir verweisen auf die entsprechenden Fachartikel in den letzten Ausgaben der LUaktuell.

Historie

Im Sommer 2016 hat der BLU erstmalig die Information erhalten, dass die Auslegung des GüKG in der Landwirtschaft im entsprechenden Merkblatt des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) geändert werden soll. Es folgten unmittelbar intensive Gespräche mit maßgebenden Vertretern von BMVI und BAG sowie die politische Initiative im Rahmen eines Parlamentarischen Abends mit Mitgliedern des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages mit Informationsschwerpunkt Güterkraftverkehrsgesetz.

Gemeinschaftsinitiativen mit Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutschen Bauernverband (DBV) und BLU, über Bundesrat und Bundestag das Artikelgesetz mit Änderungen zum „Güterkraftverkehrsgesetz“ im Sinne der Agrarbranche zu korrigieren, sind im Frühjahr 2017 gescheitert.

Seither stehen die drei Verbände im ständigen Kontakt mit Politik und Verkehrsministerium und suchen nach verträglichen Lösungsansätzen. Bis zuletzt wurde versucht, zumindest die nachfolgende Ausnahme für Lohnunternehmen zu ermöglichen:

Der Anwendungsbereich des GüKG ist nicht eröffnet, wenn im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Arbeitsleistungen Beförderungen von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern erforderlich sind und diese mit lof-Zugmaschinen bis 40 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit im Auftrag eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes durchgeführt werden.

Dies hätte der bislang geübten Praxis entsprochen, allerdings mit der vorgenannten Einschränkung bei der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit.

Nach wie vor eröffnet das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) in § 2 Abs. 1 Nr. 7 Ausnahmeregelungen für die Land- und Forstwirtschaft, wenn Landwirte Transporte von lof-Bedarfsgütern oder lof-Erzeugnissen, durchführen.

Der BLU e.V. wird weiterhin zusammen mit dem BMR und dem DBV versuchen, eine verträgliche Lösung für Lohnunternehmen herbeizuführen. „Es kann sich theoretisch noch etwas bewegen!“ Der BLU sieht sich aber notgedrungen in der Verpflichtung, seine Mitglieder über den aktuellen Stand zu informieren. Bitte beachten Sie in den kommenden Tagen und Wochen weitere Informationen aus den LU-Verbänden.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Zivilrechtliche Ansprüche der Lohnunternehmer?

Über die Möglichkeiten eines zivilrechtlichen Vorgehens hatten wir bereits in der 04/2017 der LU aktuell informiert (ab S. 8).

Nun hat der Deutsche Raiffeisenverband e.V. eine konkrete Vorgehensweise über die eigene Service GmbH an uns weitergeleitet.

Lohnunternehmen die sich bei uns gemeldet hatten, wurde die E-Mail mit Hinweisen zur Vorgehensweise weitergeleitet. Weitere interessierte Lohnunternehmer können sich gerne noch an einer Teilnahme beteiligen.

Bei Fragen im Zusammenhang mit dem LKW-Kartell oder Interesse an einer Teilnahme am zivilrechtlichen Vorgehen des DRV zum LKW-Kartell, wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des BLU e.V..

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Das Finanzgericht Hamburg hat damit anders entschieden als das Oberlandesgericht (OLG) Hamm, nämlich, dass auch in dieser Branche die Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer dokumentiert werden müssen.

Historie

Das OLG Hamm hat in einem Beschluss vom 18.10.2016 (Az. 3 RBs 277/16) die Ansicht vertreten, dass keine Aufzeichnungen für alle Mitarbeiter die vom Mindestentgelttarifvertrag für die Landwirtschaft erfasst sind, bestehen. Die Klage eines Landwirtes, der sich gegen einen Bußgeldbescheid wehrte, weil er keine entsprechenden Aufzeichnungen geführt hat, war damit erfolgreich.

Damals forderte der Gesamtverband der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) die Zollbehörden und das BMAS auf, die Entscheidung bundesweit anzuerkennen, was jedoch aufgrund gegenteiliger Auffassung abgelehnt wurde (wir hatten darüber in den Verbandsmedien informiert, siehe LU aktuell 02/2017 und 12/2016).

Der 4. Senat des Finanzgerichts Hamburg war zur Entscheidung berufen, weil er als gemeinsamer Senat der Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein für Verfahren gegen die Zollbehörden zuständig ist, zu deren Aufgaben auch die Überprüfung der Einhaltung der Aufzeichnungspflichten nach dem AEntG gehört.

Was bedeutet das Urteil für mich?

Der Mindestentgelttarifvertrag gilt bis zum Ende dieses Jahres. Die Rechtsprechung ist unterschiedlich. LU aus dem Bezirk des OLG Hamm dürften sich ohne weiteres auf dessen Urteil zu berufen.

Für alle anderen gilt: Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte weiterhin die Aufzeichnungen für alle Mitarbeiter hinsichtlich Beginn, Ende und Dauer führen, auch wenn die Gerichte auch noch der Auffassung des OLG Hamm folgen könnten.
 
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Entsprechend ist folgende Rechtsauffassung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zu beachten: Noch immer setzen sich BMR, DBV und BLU gemeinsam und vehement für eine praxisnahe Ausnahmeregelung zum gewerblichen (geschäftsmäßigen) Güterverkehr in der Land- und Forstwirtschaft ein. In den zähen Diskussionen mit den zuständigen Dienststellen werden immer mehr Fragen hinsichtlich der unterschiedlichen Rechtsauslegung und Kommunikation von staatlichen Institutionen bzw. betroffenen Unternehmen und Verbänden aufgeworfen.

Dringende Empfehlung

Melden Sie sich bitte sofort bei unseren Verbandsjuristen Pirko Renftel (05723/749 760) oder Sebastian Persinski (05723/749 790), wenn Sie von  BAG oder Polizei bei Transporten von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern kontrolliert werden. Möglicherweise können wir Schaden abwenden und den Fall für unsere politische Verbandsarbeit verwenden.

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat jetzt in einem Schreiben Bezug genommen und die Bundesbehörden angewiesen, aufgrund der berechtigten Belange der betroffenen Landwirte und Lohnunternehmer die Kulanzfrist um ein weiteres Jahr bis zum 31.05.2018 zu verlängern.

Seit etwa einem Jahr führen die 3 Verbände eine intensive fachliche Diskussion mit dem für das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) zuständigen Bundesverkehrsministerium (BMVI) bzw. dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Beide Behörden forderten, dass ab dem 1. Juni 2017 alle Beförderungen landwirtschaftlicher Lohnunternehmer oder vergleichbarer Gewerbebetriebe unter den  Anwendungsbereich des Güterkraftverkehrsgesetzes fallen und damit erlaubnispflichtig werden.

Diese für die Praxis neue Auslegung einer jahrzehntelang praktizierten gegenteiligen Rechtsanwendung hat eine enorme Betroffenheit bei Landwirten und Dienstleistungsbetrieben ausgelöst.

Lohnunternehmer können nach bisheriger bzw. alter Rechtsauffassung die Arbeiten auch 2017 durchführen. Die Frist bis Ende Mai 2018 dient auch dazu, praxisgerechte Vorschläge für eine transparentere Abgrenzung zwischen landwirtschaftlichen und rein gewerblichen Transporten zu erarbeiten.

Der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis bleibt trotzdem ein wichtiger Entwicklungsschritt für die Dienstleister.  

Dr. Martin Wesenberg


Offizielle Pressemitteilung
GüKG – Bisherige Rechtsauslegung bleibt erst einmal bestehen
Gemeinschaftsinitiative von DBV, BMR und BLU verzeichnet Erfolg
(DBV/BMR/BLU) Nachdem die neue Rechtsauslegung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zum Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) unter Lohnunternehmen und Landwirten mit ähnlichen Dienstleistungen zu viel Unmut und Verdruss in der Praxis geführt hat, sah sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nun zum Handeln veranlasst. Der Bundesminister sieht die Belange von Lohnunternehmen und Landwirten als berechtigt an und erweitert die Frist zur Erlangung der Erlaubnispflicht nach GüKG, soweit erforderlich, um ein Jahr. Während dieser Zeit der Fristverlängerung soll „eine Regelung erarbeitet werden“, die land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von der Anwendung der Vorschriften des GüKG „ausnimmt“. Deutscher Bauernverband (DBV), Bundesverbandverband der Maschinenringe (BMR) und Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), unterstützt vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), werten das Entgegenkommen von Bundesminister Dobrindt als ersten Erfolg ihrer monatelangen Bemühungen um eine sachgerechte Lösung und weitgehende Wahrung langjährig geübter Praxis. Nun kommt es darauf an, die Ankündigung des Bundesverkehrsministers unbürokratisch umzusetzen und einfach zu gestalten. Nach der bislang vorgesehenen geänderten Rechtsauslegung des BMVI wären alle Lohnunternehmen und Landwirte mit lohnunternehmerähnlichen Konstellationen GüKG-erlaubnispflichtig geworden, verbunden mit einer Fachkundeprüfung und einem  großem Aufwand an Zeit und Geld.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47 liebe Lohnunternehmer,

auf unseren letzten BLU-Newsletter vom vergangenen Montag haben wir sehr viele Rückmeldungen von Ihnen erhalten. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich, da wir Rückmeldungen aus der Praxis als äußerst wichtig ansehen und auch auf sie angewiesen sind, um in Ihrem Sinne richtig arbeiten zu können.

Inhaltlich wollen wir bezogen auf den letzten BLU-Newsletter Folgendes ergänzen:

Einige Lohnunternehmer und auch Kunden von Lohnunternehmern gehen offenbar davon aus, dass Lohnunternehmer generell keine GüKG-Erlaubnis benötigen. Dies ist nicht zutreffend. In folgenden Fällen brauchen Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis – und zwar unabhängig vom Streit über die rechtliche Reichweite des GüKG, der zwischen den grünen Verbänden und dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) seit etwa einem Jahr besteht: Um es klar zu sagen – in diesen Fällen brauchten Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis und werden diese auch zukünftig stets benötigen!

Der Streit über die Reichweite des GüKG betrifft nur die (in der Praxis häufige) Konstellation, dass Lohnunternehmer im Auftrag und auf Rechnung eines Landwirtes eine Dienstleistung erbringen, in deren Rahmen auch zwangsnotwendige Transporte erfolgen.

Hierzu bestand seit Jahrzehnten Einigkeit zwischen den grünen Verbänden, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem BMVI (und auch dem BAG, das dem BMVI unter-geordnet ist), dass Lohnunternehmer für diese Art von Transporten keine GüKG-Erlaubnis benötigen, da der Anwendungsbereich des GüKG gar nicht eröffnet ist.

Diese Rechtsanwendung wird vom BMVI (und damit folgend auch dem BAG) nunmehr seit etwa einem Jahr als unzutreffend eingeschätzt und für diese Konstellation eine GüKG-Erlaubnis gefordert.

Wichtige Anmerkung:
Dass BMVI und das BAG die Rechtsauslegung der grünen Verbänden und der Landwirt-schaftskammer Niedersachsen seit Jahrzehnten mitgetragen haben, ist beweisbar (siehe Merkblatt „Güterbeförderung in der Landwirtschaft“ der Landwirtschaftskammer Niedersachsen). Insofern den grünen Verbänden und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine jahrelange Falschberatung vorzuwerfen – wie es derzeit verschiedentlich geschieht – ist schlichtweg falsch, zeugt von Unkenntnis der Materie und ist inhaltlich an sich eine Frechheit!!!

Das Einzige, was sich in diesem Streitpunkt nun geändert hat ist lediglich, dass Bundesverkehrsminister Dobrindt die Aussetzungsfrist für Kontrollen um ein Jahr bis zum 31.05.2018 verlängert hat – ohne den Streit allerdings zu entscheiden. Grund dafür ist u. a., dass seitens des BMVI offenbar erkannt worden ist, dass der Erwerb von GüKG-Erlaubnissen durch deutsche Lohnunternehmer angesichts nicht ausreichender Prüfungstermine bei den IHK und anderen Umsetzungsmöglichkeiten nicht zeitnah erfolgen kann bzw. konnte.

Von einigen Lohnunternehmern wird aktuell kritisiert, dass der Bundesverband Lohnunter-nehmen (BLU) e. V. sich überhaupt für eine Ausnahme vom GüKG bzw. der Beibehaltung der bisherigen Rechtsauslegung einsetzt.

Dazu ist Folgendes zu bemerken:

Sicherlich ist es aus Unternehmersicht ärgerlich, wenn man die kosten- und zeitintensive GüKG-Erlaubnis erwirbt und das auch noch während der Saison. Noch ärgerlicher wird man dann, wenn man sieht, dass Berufskollegen das Erfordernis einer GüKG-Erlaubnis ignorieren und dann mit tieferen Arbeitspreisen in Konkurrenz zum eigenen Unternehmen treten.

Allerdings hat das Engagement des BLU e. V. in Sachen GüKG auch gute Gründe im Sinne der deutschen Lohnunternehmer:
Abschließend ist festzustellen, dass durch den Streit über die Auslegung des GüKG nunmehr sowohl die Öffentlichkeit als auch die Kontrollbeamten auf das Thema aufmerksam geworden sind. In der Vergangenheit gab es nahezu überhaupt keine Kontrollen des GüKG. Dies wird sich wohl nach der Mitteilung von Herrn Dobrindt bis zum 31.05.2018 auch nicht ändern. Für die Zeit danach sollte die gesamte grüne Branche aber mit erheblich intensivierten Kontrollen rechnen. Im Übrigen sind bereits jetzt einige Auftraggeber von Lohnunternehmern wie z. B. Biogasanlagen darauf aufmerksam geworden, dass auch ihnen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 2.500,- € droht, wenn sie sich nicht vom Vorhandensein der GüKG-Erlaubnis ihres Auftraggebers vergewissern. Daher ist der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis durch Lohnunternehmer weder umsonst noch sinnlos.

Pirko Renftel]]> 08.03.2021 - 10:05:47
mit Meldung vom 24. Mai 2017 haben wir über die verbindliche Teilnahme am LKW-Kartell-Verfahren bei der Raiffeisen Service GmbH informiert.

Da eine individuelle Rechtsverfolgung inklusive Gutachten für den Geschädigten ein erhebliches Kostenrisiko bedeutet, bietet der DRV eine gemeinschaftliche Vorgehensweise an, um eine Reduzierung der Kosten zu erreichen und die Schlagkraft gegen die Kartellanten zu erhöhen. Die Bündelung und Koordination Ihrer Ansprüche wird über die Raiffeisen Service GmbH organisiert.

Bis heute haben sich über 140 Unternehmen mit insgesamt über 2000 LKW verbindlich registriert. Nachdem die Unternehmen eine Vertraulichkeitsvereinbarung für die Zessionarin sowie eine vertragliche Vereinbarung mit der Raiffeisen Service GmbH unterzeichnet haben, werden nun die Abtretungsdokumentationen in den Niederlanden vorbereitet und sollen Anfang kommender Woche an die Unternehmen verschickt werden.

Betroffene Unternehmen, die bis jetzt noch nicht Ihre Lkw-Bezüge beim DRV gemeldet und die beim Kauf oder Leasing von LKW über 6 t Nutzlast auf Grund von Kartellabsprachen vermutlich zu hohe Preise oder Leasing-Raten gezahlt haben, können sich noch bis Ende August bei der Raiffeisen Service GmbH melden!

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Wir möchten abschließend nochmals darauf hinweisen, dass sowohl der DRV als auch die Raiffeisen Service GmbH keine Gewähr für die Durchsetzbarkeit der möglichen Schadensersatzansprüche übernimmt.

Annerose Bornholdt

Raiffeisen Service GmbH
Pariser Platz 3
10117 Berlin
Telefon:  +49 30 856214-530
Telefax:   +49 30 856214-522
E-Mail:


Beteiligen Sie sich am Modell des DRV oder haben Sie weitere Fragen zum LKW-Kartell?
Dann wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des BLU e.V.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die Risikowerte der SVLFG sind im Bereich landwirtschaftlicher Lohnunternehmen erneut um ca. 5,5% gesunken. Individuell müsste es dennoch zu einer leichten Erhöhung der Beiträge kommen. Dies ist den Angleichungssätzen geschuldet. Die meisten Lohnunternehmen starteten im Umlagejahr  2013 mit einem Angleichungssatz von ca. 30 -40 %. Die Angleichungssätze steigen jährlich um ca. 15-25 %, bis 2017 der volle Beitragssatz erreicht wird. Infolge dieser Steigerung des Angleichungssatzes dürfte bei den meisten Lohnunternehmern eine Beitragssteigerung um etwa 15 % im Vergleich zum Vorjahr erfolgen.

Nähere Infos erhalten Sie in der kommenden LUaktuell. Bei Rückfragen oder dem Wunsch, Ihren BG-Bescheid zu überprüfen, wenden Sie sich an die Rechtsabteilung der Geschäftsstelle des BLU e.V.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Praktiker berichten, dass sich mancherorts die Flächenleistung beim Mais häckseln um 50 % gesunken, der Dieselverbrauch aber um 50 % gestiegen ist. In diesen Fällen ist es unbedingt notwendig die Abrechnung an die Erntebedingungen anzupassen. In diesem Jahr kann die Flächenleistung von einem 8-reihigen Häcksler auf unter 1 Hektar die Stunde sinken. Ohne eine Preisanpassung an diesjährige Flächenleistungen können bei einer leistungsorientierten Abrechnung die Kosten für den Häcksler nicht gedeckt werden. Die folgende Grafik verdeutlicht, wie die Preise pro Hektar ansteigen müssten um die sinkende Flächenleistung abzudecken. Dafür wurde beispielhaft ein Maishäcksler kalkuliert


Abbildung 1: Kosten- und Umsatzentwicklung eines Maishäckslers

In der Abbildung wird verdeutlicht, welche Flächenleistung benötigt wird um die Maschinenkosten abzudecken. In diesem Fall wäre eine Flächenleistung von ungefähr 1,5 - 2 ha/h notwendig, damit der Dienstleistungserlös die Kosten für den Maishäcksler übersteigt. Wenn die Flächenleistung auf 1 ha/h sinkt, würden dem Lohnunternehmer hier pro Stunde circa 100 € für eine Kostendeckung fehlen.

Die Erschwernisse führen 2017 auch zu erhöhten Kosten, wobei folgende Aspekte für die notwendigen Anpassungen der Arbeitspreise ausschlaggebend sind: Schwierige Erntebedingungen führen zwingend zu einer Anpassung der Arbeitspreise! Selbstverständlich ist die Diskussion mit dem Kunden auch nicht einfach!

Folgende Hinweise sind aber gestattet: Scheuen Sie sich im eigenen Interesse nicht, eine zwingend notwendige Preisanpassung vorzunehmen, um unangenehme Überraschungen am Ende des Jahres zu vermeiden!

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Es wurde ein Vorrang des manuellen Nachtrages in das EG-Kontrollgerät als Nachweis über die berücksichtigungsfreien Tage eingeführt. Das bedeutet, dass vor Fahrtantritt in die Eingabevorrichtung des digitalen Fahrtenschreibers auf der Fahrerkarte die nicht aufgezeichneten (bis zu 28 Tage) einzutragen sind. Der Urlaubsschein darf nur dann als Nachweis der vergangenen 28 Tage dienen, wenn ein manueller Nachtrag aus technischen Gründen nicht möglich oder besonders aufwendig ist (§ 20 FPersV).
 
Beim analogen Fahrtenschreiber ist der Nachtrag auf der Rückseite des nächsten im Anschluss an den berücksichtigungsfreien Zeitraum verwendeten Schaublattes oder Fahrtenschreiberausdruckes (Ausdruck der Tätigkeiten des Fahrers am Fahrtag)
oder auf einem Tageskontrollblatt vorzunehmen.
 
Darüber hinaus wurde für die Beantragung von Fahrerkarten eine Pflicht zur Vorlage eines biometrischen Lichtbildes eingeführt und die FPersV redaktionell an die Verordnung (EU) Nr. 165/2014 und deren Terminologie angepasst.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die zuständigen Straßenverkehrsbehörden haben auch bei „SAM mit Bayernpaket“ zwischenzeitlich ein Begleitfahrzeug angeordnet, weil die Kriterien Restfahrbahnbreite von 2,50 oder 3,00 m sowie ein Sichtfeld von mindestens 150 m auf einigen Straßen nicht erfüllt werden konnten. Diese Anordnung wurde nach entsprechenden Diskussionen aber überwiegend wieder zurück genommen.

Das „Bayernpaket“ wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Verkehrssicherheit mit selbstfahrenden Arbeitsmaschinen entwickelt und ist eine Kombination aus Lichtsignalen und Reflexionsflächen.

Im Jahr 2015 hat das bayerische Innenministerium durch einen entsprechenden Erlass die Möglichkeit für Betreiber von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen eröffnet, bei Verwendung des Bayernpakets auf ein Begleitfahrzeug verzichten zu können.

Bayerischer Bauernverband (BBV), Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshilfsringe (KBM) und bayerischer Lohnunternehmerverband stehen seit geraumer Zeit in intensiven Diskussionen mit dem Innenministerium in München, um gemeinsam auf eine weiterhin praxisgerechte Ausgestaltung bei der Erteilung von Erlaubnissen für überbreite land- oder forstwirtschaftliche Arbeitsmaschinen nach Åò 29 StVO für Landwirte und Lohnunternehmer aufmerksam zu machen.

Dabei wurde erneut der betriebliche Aufwand für ein Begleitfahrzeug (KFZ, eventuell auch in der speziellen Ausführung der Klasse BF-3) und dessen Beitrag zur Verkehrssicherheit diskutiert.

Unter ungünstigen Bedingungen (hohe Geschwindigkeit, schmale Fahrbahn, geringe Sicht) stellt auch das Begleitfahrzeug ein zusätzliches Risiko dar. Insbesondere bei einem Überholvorgang bleiben vorwegfahrende KFZ von der selbstfahrenden Arbeitsmaschine lange verdeckt und können beim Einscheren erhebliche Probleme beim
Überholenden auslösen.

Die Zulassungsstellen der bayerischen Landkreise können die „Spielräume“ bei der Erlaubnis nach StVO Åò 29 in Anspruch nehmen, werden aber nicht über den Erlass dazu verpflichtet. Versuche, einheitliche Verfahren auch bei den Erlaubnissen nach Åò29 StVO zu erreichen, werden immer wieder von den Landkreisen mit dem Hinweis auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen kommentiert.

Um diesbezüglich die Diskussion fachlich zu unterfüttern hat das bayerische Innenministerium erneut ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, welches die vorliegenden Untersuchungsergebnisse aus dem Jahr 2009 zum „Bayernpaket“ erneut überprüft.
Außerdem wird erwogen, dass Straßenverkehrsnetz hinsichtlich der Erfordernis eines Begleitfahrzeuges nach den Kriterien Fahrbahnbreite, Sichtfeld, Kurvenradien usw. zu klassifizieren.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Landwirte und Lohnunternehmer weiterhin sehr verantwortungsbewusst ihre Großmaschinen im zunehmenden Straßenverkehr bewegen und alles daran setzen müssen, Unfälle tunlichst zu vermeiden.
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Aufgrund der großen Nachfrage haben wir gleich drei Seminare zur Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr in Niedersachsen und Bayern geplant. Unser Frauenseminar mit dem Schwerpunkt "Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining" findet schon vom 31.10. - 02.11.2017 statt, bitte melden Sie sich, wenn Sie noch teilnehmen möchten. Der Junge BLU bietet "Von der Kostenkalkulation zur Preisgestaltung", wir lassen die "Steuer- und Unternehmertage" wieder aufleben und helfen Ihnen bei der "Betriebsübergabe/-aufspaltung". Wir geben Ihnen Tipps im Umgang mit Kunden und die AGE Niedersachsen hilft allen niedersächsischen Lohnunternehmern bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen.

Alle Seminare und den Anmeldebogen finden Sie unter www.lohnunternehmen.de/aktuelles/termine-veranstaltungen/ gern können Sie sich einfach an unsere Geschäftsstelle wenden. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Anmeldeschluss: Montag, 16.10.2017 (spätere Anmeldungen nicht möglich!!!)]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Gemeinsam mit der Jungen DLG und dem Bund der Deutschen Landjugend e.V. möchten wir den Zuhörern unter dem Titel „(Ein)Blick in die Kristallkugel: Märkte verstehen - neue Märkte erkennen“ ein Gefühl vermitteln, wie sich der europäische Agrarmarkt in Zukunft
entwickeln könnte.

Die Entwicklung der Rohstoffmärkte, der bevorstehende Strukturwandel oder die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP 2020) sind einige Einflussfaktoren, die dazu beleuchtet werden.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, laden wir Sie gerne ein, dieser zweistündigen Diskussion, am Donnerstag den 16. November, ab 16:00 Uhr am Hauptstand der DLG (Halle 21, Stand A29), zu folgen.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Anders als die genannten 5 Kartellteilnehmer sperrte sich  Scania gegen den Vergleich. Das Unternehmen bestritt bislang eine Teilnahme an dem Kartell. Deshalb führte die Kommission ihre Untersuchung gegen Scania nach dem normalen Kartellverfahren durch und kam zu dem Ergebnis, dass Scania am Kartell wie die anderen Hersteller mitwirkte. Die Kommission verhängte eine Geldbuße von 880.523.000 EUR gegen Scania. Scania will möglicherweise die Entscheidung der Kommission anfechten. Über den Verlauf werden wir Sie informieren.

Für diejenigen Mitglieder, die LKW von Scania von 6t- und 16t in den Jahren 1997 und 2011 erworben haben, besteht noch immer die Möglichkeit sich im Rahmen der Kartellverfahren an einem Prozess gegen die Kartellanten zu beteiligen, da die Verjährung hierbei frühestens  6 Monate nach rechtskräftiger Entscheidung der Kommission eintritt.

Internetplattform für anonymes Whistleblowing

Die Europäische Kommission hat ein Internetportal eingerichtet, über das Kronzeugen und sonstige Informanten anonym wettbewerbswidrige Praktiken melden können. Ein eigens dafür konzipiertes verschlüsseltes Mitteilungssystem, das eine wechselseitige Kommunikation ermöglicht, gewährleistet, dass die Anonymität der Informanten gewahrt bleibt. Das Whistleblower-Portal findet sich unter:

http://ec.europa.eu/competition/cartels/whistleblower/index.html

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Der Tarifvertrag bot seit Einführung des Mindestlohngesetzes 2015 die Möglichkeit, abweichende Mindestlöhne zu zahlen. Tarifvertrag zur Regelung der Mindestentgelte für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau (bis 31.12.2017):

Mindestlohn nach MiLoG:
2015 = 8,50 €      2017 = 8,84 €
West Ost
Ab 1. Jan 2015 7,40 € 7,20 €
Ab 1. Jan 2016 8,00 €   7,90 €
Ab 1. Jan 2017                                    8,60 €
                                   9,10 €
Ab 1. Nov 2017


Nun besteht für die, dem Tarifvertrag für Landwirtschaft unterfallenden Unternehmen die Pflicht, pro Stunde einen Mindestlohn von 9,10 € brutto für Arbeitnehmer zu zahlen. Diese Pflicht endet mit Ablauf des Tarifvertrages zum 31.12.2017. Ab dem 01.01.2018 gilt wieder der gesetzliche  Mindestlohn der zurzeit bei 8,84 € brutto/Stunde liegt.

Um eine dauerhafte Lohnerhöhung für die Mitarbeiter auf 9,10 € brutto/Stunde zu unterbinden, bietet sich folgende Mustervereinbarung an:

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vereinbarung zum Arbeitsvertrag vom    …

Zwischen     ________________________________ (Arbeitgeber)

und               _________________________________(Arbeitnehmer)

Die Parteien vereinbaren für den Zeitraum November bis Dezember 2017 eine Erhöhung  des Stundenlohns aufgrund des Tarifvertrages zur Regelung der Mindestentgelte für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auf 9,10 € brutto/Stunde.

Ab dem 01.01.2018 reduziert sich der Stundenlohn wieder auf den gesetzlichen Mindestlohn (zurzeit 8,84 € brutto/Stunde).



________________________
Ort, Datum


____________________             ___________________________
Unterschrift Arbeitnehmer              Unterschrift Arbeitgeber]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Wir haben wieder eine Fülle interessanter Themen aus den Bereichen Betriebs- und Unternehmensführung, Ausbildung sowie Recht zusammengestellt. Nehmen Sie oder ein führender Mitarbeiter aufgrund der Wichtigkeit der Themen daran teil. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Fachtagung Triesdorf, Dienstag, den 23.01.2018
Veranstaltungsort: Triesdorf, Altes Reithaus (Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf, Markgra-fenstraße 12, 91746 Weidenbach)
Uhrzeit: 09:15 – 18:00 Uhr, anschließend geselliger Ausklang mit bayrischem Buffet
Anmeldeschluss: 16.01.2018

Fachtagung Melle, Mittwoch, den 14.02.2018
Veranstaltungsort: Forum Melle, Mühlenstraße 39a, 49324 Melle
Uhrzeit: 09:00 – 18:00 Uhr
Anmeldeschluss: 07.02.2018
Get-together: Dienstag, 13.02.2018 ab 18 Uhr, Hotel van der Valk, Melle

Hinweis:
Wir unterstützen papiersparende Verfahren. Melden Sie sich per BLU-App an und nehmen Sie automatisch an der Live-Verlosung teil.
]]> 08.03.2021 - 10:05:47  
Termin: Dienstag,13. Februar 2018
Ort: Annaburger Nutzfahrzeug GmbH. Torgauer Straße 59-63, 06925 Annaburg
Präsentation vor Ort: nicht möglich


Mitgliederversammlung Hessen:

Termin: Donnerstag, 15.02.2018
Ort: Reichhardt GmbH Steuerungstechnik, Hofgut Ringelshausen, 35410 Hungen
Präsentation vor Ort: möglich


Mitgliederversammlung Niedersachsen:

Termin: Donnerstag, 22. Februar 2018
Ort:GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG
Hunteburger Str. 32
49401 Damme
Präsentation vor Ort: nicht möglich
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Uhrzeit: 09:00–18:00 Uhr
Anmeldeschluss: 07.02.2018
Get-together: Dienstag, 13.02.2018 ab 18 Uhr, Hotel van der Valk, Melle]]> 08.03.2021 - 10:05:47 1. Tag:  Attraktiver durch Styling u. Farben
2. Tag: Steuerrecht: Verfahrensdokumentationen -  Betriebsprüfungen – Kommunikation mit Behörden/Beratern


Am 12.03.2018 startet Frau Claudia Hansen mit einem Workshop Farb-und Stilberatung. Sie optimieren Ihre Ausstrahlung mit dem passenden Styling und lernen, wie Sie sich harmonisch und typgerecht schminken.

Am 13.03.2018 informiert Herr Volkmar W. Brettmeier über die Arten der Betriebsprüfungen. Es werden Hinweise zur sinnvollen und optimalen Vorbereitung einer Betriebsprüfung und deren Durchführung gegeben. Es werden die Rechtsgrundlagen für die Erstellung der Verfahrensdokumentation und der Inhalt einer Verfahrensdokumentation für einen Musterbetrieb erläutert. Des Weiteren wird der Referent auf sinnvolle, aber unternehmerisch notwendige Informationen eingehen, die in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erstellt werden sollten. Wir bitten um sofortige Anmeldung!

Seminar EDV: Word – Excel – Ordnerverwaltung in 27793 Wildeshausen
Die Referentin, Frau Dirking, hilft uns in diesem zweitägigen Workshop vom 05.03. – 06.03.2018 unsere EDV-Kenntnisse in Word, Ecxel und Ordnerverwaltung zu erweitern. Briefvorlagen erstellen, Serienbriefe einrichten, Adressverwaltung und Berechnungen in Excel, Rechnungen erstellen… Sie erhalten viele praktische Tipps zu rationellen Techniken für effektives Arbeiten. Voraussetzungen: EDV-Grundkenntnisse sowie ein Notebook, mindestens Microsoft Office 2007. Wir bitten um sofortige Anmeldung!]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die Referentin, Frau Dirking, hilft uns in diesem zweitägigen Workshop vom 05.03. – 06.03.2018 unsere EDV-Kenntnisse in Word, Ecxel und Ordnerverwaltung zu erweitern. Briefvorlagen erstellen, Serienbriefe einrichten, Adressverwaltung, Berechnungen in Excel, Rechnungen erstellen uvm. Sie erhalten viele praktische Tipps zu rationellen Techniken für effektives Arbeiten. Voraussetzungen: EDV-Grundkenntnisse sowie ein Notebook, mindes-tens Microsoft Office 2007. Wir bitten um sofortige Anmeldung!


Exklusiv nur für Frauen in 36037 Fulda:
1. Tag: Attraktiver durch Styling u. Farben
2. Tag:  Steuerrecht: Verfahrensdokumentationen -  Betriebsprüfungen – Kommunikation mit Behörden/Beratern


Am 12.03.2018 startet Frau Claudia Hansen mit einem Workshop Farb-und Stilberatung. Sie optimieren Ihre Ausstrahlung mit dem passenden Styling und lernen, wie Sie sich harmonisch und typgerecht schminken.

Am 13.03.2018 informiert Herr Volkmar W. Brettmeier über die Arten der Betriebsprüfungen. Es werden Hinweise zur sinnvollen und optimalen Vorbereitung einer Betriebsprüfung und deren Durchführung gegeben. Es werden die Rechtsgrundlagen für die Erstellung der Ver-fahrensdokumentation und der Inhalt einer Verfahrensdokumentation für einen Musterbetrieb erläutert. Des Weiteren wird der Referent auf sinnvolle, aber unternehmerisch notwendige Informationen eingehen, die in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erstellt werden soll-ten. Wir bitten um sofortige Anmeldung!


Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr

Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkunde-prüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird. Dieses Seminar findet vom 19. – 23.03.2018  in 91639  Wolframs-Eschenbach und vom 16. – 20.04.2018 in 49196 Bad Laer statt.



]]> 08.03.2021 - 10:05:47
mehrmals berichteten wir über das Thema Datensicherheit, Datenschutz und Phishing-Mails.

In den letzten Tagen häuften sich die Vorfälle, dass Mitglieder vermeintlich von uns stammende E-Mails mit Rechnungen oder Verträgen erhielten.

Zuletzt waren sogar E-Mails im Umlauf, die auch beim tatsächlichen Absender eine E-Mail von uns suggerierten. Teilweise gab es auch eine (falsche) Signatur mit Telefonnummer.

Wie immer waren diese E-Mails nicht von uns. Rechnungen erhalten Sie von uns stets per Post! Wann immer Sie eine E-Mail erhalten, achten Sie bitte darauf, keine Anhänge zu öffnen. Ganz Fatal ist, wenn etwas dabei ausgeführt werden soll. Hier können sich Trojaner, Viren u.ä. verstecken. Dies gilt ebenso, wenn Sie von Office bzw. Word oder anderen Programmen danach gefragt werden, ob Sie z.B. Makros öffnen oder Inhalte aktivieren möchten. Diese Fragen sind stets zu verneinen!

Falsche E-Mails entlarven:
Beispielsweise erhalten Sie im Absenderfeld folgende Informationen:
grasshoff@lu-verband.de <12345advisor@virtualcity.com>




Sollten Kontaktdaten vorkommen, klicken Sie möglichst nicht auf eine Verlinkung. Diese ist in der Regel farblich „blau“ und unterstrichen vom anderen Text zu unterscheiden.

Sollten Sie derartige vermeintlich von uns stammende E-Mails erhalten, können Sie uns natürlich gerne kontaktieren.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
nach vier langen Jahren kehrt mit der PotatoEurope 2018, vom 12. – 13. September, die bedeutendste Messe der Kartoffelbranche endlich wieder zurück nach Deutschland, genauer gesagt auf das Rittergut Bockerode bei Hannover.

Es erwarten Sie an den beiden Messetagen über 220 internationale Aussteller, beeindruckende Maschinenvorführungen im Kartoffelsegment sowie die aktuellsten Trends im Bereich Kartoffel – von alternativen Krautminderungsverfahren über optoelektronische Sortierung ungewaschener Kartoffeln bis hin zur Öko-Kartoffel.

Gemeinsam mit der DLG möchten wir Sie zur PotatoEurope 2018 einladen. Wir bieten Ihnen einen exklusiven Preisnachlass von 3€ beim Kauf Ihrer Tageskarte im Online Shop mit dem beigefügten Rabattcode an.

Die aktuelle Ausstellerliste sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.potatoeurope.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Besucherprospekt Potato Europa 2018]]> 08.03.2021 - 10:05:47  
Sperrfristen
Auf Ackerland beginnt die Sperrfrist mit der Ernte der Hauptfrucht und endet am 31. Januar. Da die Sperrfrist nicht vor die Ernte vorverlegt werden kann, ist die Sperrfristverschiebung generell ausgeschlossen. Die Begründung liegt darin, dass der gesamte Zeitraum beibehalten werden muss und es zu keiner Verkürzung in der Sperrfrist kommen darf. Auf Grünland und Flächen mit mehrjährigem Feldfutterbau ist eine Düngung mit N-haltigen Düngemitteln vom 01. November bis zum 31. Januar verboten. Zu dem mehrjährigen Feldfutterbau zählen nur die Flächen auf denen vor dem 15. Mai Futtergräser beziehungsweise Gras-Leguminosengemenge ausgesät wurden. Aus diesem Grund fallen die im Sommer ausgesäten Gräser nicht unter diese Regelung. Die genannten Sperrfristen treffen alle N-haltigen Düngemittel, die bezogen auf die Trockenmasse mehr als 1,5 % Gesamtstickstoff enthalten.

Verschiebung nur auf Grünland möglich
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen lässt auf Antragstellung die Vorverschiebung der Sperrfrist um zwei Wochen zu. Der Hintergrund ist, dass so ab dem 16. Januar Nachtfröste genutzt werden können um Nährstoffe bodenschonend auszubringen. Bei dieser Vorverlegung gilt das Ausbringungsverbot vom 16. Oktober bis einschließlich zum 15. Januar. Allerdings muss hierbei trotzdem die Nährstoffaufnahmefähigkeit des Bodens gegeben sein. Der Boden darf nicht überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder schneebedeckt sein. Die Ausbringung auf gefrorene Böden ist nur unter folgenden Vorgaben zulässig, wenn Ebenfalls sind die vorgeschriebenen Mindestabstände zu den Gewässern einzuhalten.



Quelle: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft

Zusätzlich behalten gesonderte Regelungen in Wasserschutzgebieten ihre Gültigkeit.

Die Antragsformulare zur Verschiebung der Sperrfrist auf Grünland stehen ab dem 10. September auf der Internetseite der LWK Niedersachsen (www.lwk-niedersachsen.de) zum Download bereit. Die Anträge müssen bis zum 10. Oktober gestellt werden, damit sie spätestens bis zum 16. Oktober genehmigt sind. Nur so kann gewährleistet werden, dass die genehmigten Anträge zum vorverlegten Sperrfristbeginn vorliegen. Die Ansprechpartner der Landwirtschaftskammer sind diesbezüglich Jelko Djuren und Jennifer Trebels.

*mit Material der LWK Niedersachsen]]> 08.03.2021 - 10:05:47
die berufliche Bildung als Qualifizierungsinstanz ist für alle wirtschaftlichen Bereiche von hoher Bedeutung. Die Relevanz ist vor allem infolge des demografisch bedingten Fachkräftemangels von besonderer Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die AFC Public Services gemeinsam mit dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) mit der Erstellung der Studie "Arbeitsmarkt Landwirtschaft in Deutschland - aktuelle und zukünftige Herausforderungen an die Berufsbildung" beauftragt. Ein entsprechendes Unterstützungsschreiben des BMEL finden Sie hier.

Die AFC Public Service bat den BLU um Weiterleitung der Studie an Mitglieder. Auch wir bitten Sie, bei dieser wichtigen Studie teilzunehmen. Die Umfrage ist unter www.afc.net/umfrage_arbeitsmarktlandwirtschaft_betriebe abzurufen.

Ergänzend führt die AFC Public Services auch eine Befragung von berufsständischen Interessensgruppen und Multiplikatoren durch. Auch hier möchten wir Sie um Unterstützung bitten. Die Multiplikatorenbefragung kann unter www.afc.net/umfrage_arbeitsmarktlandwirtschaft_multiplikatoren abgerufen werden.

Durch Ihre Teilnahme an beiden Umfragen tragen Sie essentiell zum Erfolg der Studien sowie zur weiteren Entwicklung unseres Sektors bei.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vorhat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen wer-den praxisnah erklärt. Der kleinste Fehler führt zum Aus-schluss meines Angebotes. Welche Möglichkeiten und Rechte habe ich? Das Seminar findet am 27.11.2018 in 31542 Bad Nenndorf  und am 29.01.2019 in 91567 Herrieden statt.
 
Seminar Kommunalarbeiten: Mitarbeiter binden, Gespräche mit Verwaltungsanstellten führen und ordnungsgemäße Absicherung von Arbeiten im kommunalen Bereich

Seminarablauf – 1. Tag Seminar zur Mitarbeiterbindung
Seminarablauf – 2. Tag Seminar zur zielführenden Gesprächsführung mit Verwaltungsvertretern
Zum Abschluss des 2. Tages hält Herr Stütz einen Vortrag zum Thema Verkehrssicherung bei kommunalen Tätigkeiten.

Ziel der Arbeitsgruppe Kommunalarbeiten ist die Lohnunternehmen, die ihr Dienstleistungsangebot zunehmend in den kommunalen Bereich verlagern oder erweitern, technisch, fachlich und rechtlich stets auf dem aktuellsten Stand zu halten und zukünftige Entwicklungen vorherzusehen, um den Herausforderungen und Ansprüchen in diesem Bereich gerecht zu werden. Die AG Kommunalarbeiten richtet sich an Mitglieder des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) e.V. Das Seminar findet vom 19.12. – 20.12.2018 in 34253 Lohfelden statt.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Der Deutsche Bundestag hat am 18. Oktober 2018 nach drei Lesungen die von der „grünen“ Verbändegemeinschaft vorgeschlagenen Ausnahmen im Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) und im Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) beschlossen, die ab dem 01.01.2019 bun-desweit gelten sollen.

Danach wird § 2 Absatz 1 Nummer 7 GüKG um den Buchstaben c) erweitert, wonach die Beförderung von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Bedarfsgütern und Erzeugnissen „mit lof-Fahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH.) von bis zu 40 km/h“ generell vom GüKG befreit ist.
Zudem wurde § 1 Absatz 2 Ziffer 6 BFStrMG neugefasst. Danach besteht keine Mautpflicht bei der Verwendung von „lof-Fahrzeugen gemäß § 2 Absatz 1 Nummer 7 Güterkraftver-kehrsgesetz sowie den damit verbundenen Leerfahrten.“

Das bedeutet für Lohnunternehmer konkret, dass ab dem 1. Januar 2019 der Transport von lof-Erzeugnissen und lof-Bedarfsgütern mit lof-Fahrzeugen mit einer bbH. von bis zu 40 km/h generell von der GüKG-Erlaubnispflicht und generell von der Mautpflicht (inklusive Leerfahrten) befreit ist.

Dies ist ein sehr großer Erfolg der Verbandsarbeit des BLU e. V. nach insgesamt 28 Monaten intensiver Arbeit und Interessenwahrnehmung zugunsten der deutschen Lohnunternehmer.

Wichtige ergänzende Hinweise:

- Die zwischenzeitlich von der Bundesregierung vorgeschlagene Anhebung der generellen Mautfreiheit auf 60 km/h bbH. (siehe Bericht LUaktuell, Ausgabe 10/2018, Seite 6) war auf massivem Druck des Transportgewerbes hin leider nicht konsensfähig.
Die „grüne“ Verbändegemeinschaft hatte diesbezüglich mehrfach auf die Problematik für den Staat kostenintensiver und inhaltlich unklarer Mautkontrollen bei einer bbH. von mehr als 40 km/h hingewiesen und auch das Argument von vermeintlichen Wettbewerbsver-zerrungen des Transportsektors überzeugend entkräftet.
Leider haben sich diese für die zukünftige (Kontroll-) Praxis sowie der Höhe der Mautein-nahmen wichtigen Hinweise im Ergebnis nicht durchgesetzt.

- Das Engagement des BLU e. V. beim GüKG und bei der Maut war und ist alternativlos.
Ohne die erreichten Ausnahmen hätten alle Lohnunternehmer in Deutschland für jegliche Art von Transporten stets eine GüKG-Erlaubnis benötigt und wären auch auf Bundes-straßen immer mautpflichtig gewesen.
Viel schwerer hätte sich in diesem Fall aber zusätzlich ausgewirkt, dass Transporte durch Lohnunternehmer in rechtlicher Hinsicht gewerblichen Transporten voll gleichgestellt worden wären. Damit wäre ein zukünftiger Verlust weiterer Privilegien wie z. B. der Füh-rerscheinklassen L und T oder der Kraftfahrzeugsteuerfreiheit verbunden gewesen.

- Durch die gesetzliche Verknüpfung von BFStrMG und GüKG sind Landwirte in eng um-rissenen Grenzen auch oberhalb von 40 km/h bbH. von der GüKG- und Mautpflicht be-freit.
Dies gilt aber nur, sofern Landwirte für eigene Zwecke oder im Rahmen der unentgeltli-chen Nachbarschaftshilfe oder über die Vermittlung über einen Maschinenring e. V. tätig sind (bei Letzterem auch nur mit steuerbefreiten Zugmaschinen und Sonderfahrzeugen im 75-km-Radius).

Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Da aber nun nur noch der Bun-desrat den Gesetzänderungen zustimmen muss, die er ja selbst vorgeschlagen hat, und dann die Verkündung im Bundesgesetzblatt erfolgen kann, ist davon auszugehen, dass die hier beschriebenen Ausnahmen ab dem 1. Januar 2019 gelten werden.

Pirko Renftel
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Vorträge, Referenten, teilnehmende Firmen, dies und vieles mehr gibt es in der App.
Loggen Sie sich als Teilnehmer ein um sich Vorträge im Kalender zu speichern und um mit anderen Teilnehmern zu chatten.]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Vorab haben Sie die Möglichkeit bereits jetzt online zu stöbern.
Der Leitfaden führt Sie durch die DeLuTa. Zu jedem Vortag gibt es eine kurze Inhaltsbeschreibung, Themenbereiche werden näher beschrieben, und auch Aktionen sind deutlich hervorgehoben.
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Beachten Sie, dass Sie vor Ort in Bremen keine Karten kaufen können!

Kartenbestellformular: Firmen
Kartenbestellformular: Lohnunternehmer]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Veranstaltungsort: Landhotel Schnuck, Osterwaldweg 55, 29640 Schneverdingen
Fachtagung: 30.01.2019 Beginn: 18:30 Uhr, 31.01.2019 Beginn: 9:00 Uhr, Ende: 14:30 Uhr
Mitgliederversammlung: 31.01.2019 Beginn: 15:00 Uhr, Ende: 16:30 Uhr
Anmeldeschluss: 23.01.2019

Einladung/Anmeldung: Lohnunternemen

Einladung/Anmeldung: Fördermitglieder]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Veranstaltungsort: Altes Reihaus, Marktgrafenstr. 3, 91746 Weidenbach
Fachtagung: Beginn: 09:00 Uhr, Ende: 18:00 Uhr
Mitgliederversammlung: Beginn: 13:30 Uhr, Ende: 14:30 Uhr
Anmeldeschluss: 15.01.2019

Einladung/Anmeldung: Lohnunternemen

Einladung/Anmeldung: Fördermitglieder]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die erfolgreiche Unternehmensführung ist eine anspruchsvolle Chefaufgabe: Ihr Erfolg im eigenen Lohnunternehmen ist das Ergebnis all Ihrer Entscheidungen in den Bereichen Unternehmensstrategien und Dienstleistungen. Sie müssen Arbeitsabläufe, deren Kalkulation und das Rechnungswesen optimieren. Sie entscheiden über Mitarbeiterauswahl und Mitarbeiterführung und müssen dabei das Kundenmanagement und die Kundenbetreuung im Auge behalten. Am 20.03.2019 in 85095 Denkendorf.

Seminare: Datenschutz im Lohnunternehmen in 31542 Bad Nenndorf und in 97070 Würzburg

Das Seminar befasst sich mit dem neuen Datenschutzrecht nach der DS-GVO, die am 25.05.2018 wirksam wurde.Der Vortrag thematisiert die Vorgaben der DS-GVO und die damit einhergehenden Pflichten explizit für Lohnunternehmen.
Neben den allgemeinen datenschutzrechtlichen Regelungen werden auch Muster verteilt und beispielhaft besprochen. Zudem sollen sich die Teilnehmer über Möglichkeiten der Umsetzung des neuen Datenschutzrechts in der Praxis austauschen. Am 19.03.2019 in 31542 Bad Nenndorf und am 21.03.2019 in 97070 Würzburg.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Haben auch Sie Nörgler, Querulanten, Faulenzer, Besserwisser oder Arbeitsverweigerer in Ihrem Team und kommen an ihre Grenzen im Umgang mit diesen Mitarbeitern? Häufig sind solche Mitarbeiter nicht nur für die Führungskraft eine große Herausforderung, sondern für das ganze Team. Der Umgang mit diesen Menschen erfordert nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch Mut. Nehmen Sie sich des Problems an, es löst sich nicht von allein! Lernen Sie, wie Ihre Mitarbeiter denken und fühlen, wie sie sich darauf einstellen und wie auch schwierige Mitarbeiter eingebunden werden können. Am 26.02.2019 in 31542 Bad Nenndorf.

Seminar: Lohnunternehmen und Dränage in 31542 Bad Nenndorf

Wer sich mit Dränagebau beschäftigt oder dieses in Zukunft vorhat, sollte sich mit praxisnahen Dingen in diesem Arbeitsfeld für Lohnunternehmer auskennen. Sehr viele Lohnunternehmen beschäftigen sich mit der Reparatur und Herstellung von Dränagen, um die Zeiten außerhalb Ihrer saisonalen Arbeiten zu überbrücken. Natürlich ist es wichtig, dass der Lohnunternehmer auch hier Qualitätsarbeit anbietet und als Profi auftritt. Dieses Tagesseminar vermittelt eine komplette praxisnahe Übersicht des Dränagebaues. Am 05.03.2019 in 31542 Bad Nenndorf.

Seminar: Erfolgreiche Unternehmensführung in 85095 Denkendorf

Die erfolgreiche Unternehmensführung ist eine anspruchsvolle Chefaufgabe: Ihr Erfolg im eigenen Lohnunternehmen ist das Ergebnis all Ihrer Entscheidungen in den Bereichen Unternehmensstrategien und Dienstleistungen. Sie müssen Arbeitsabläufe, deren Kalkulation und das Rechnungswesen optimieren. Sie entscheiden über Mitarbeiterauswahl und Mitarbeiterführung und müssen dabei das Kundenmanagement und die Kundenbetreuung im Auge behalten. Am 20.03.2019 in 85095 Denkendorf.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Wie bieten am 19.03.2019 und 21.03.2019 jeweils  Datenschutzseminare in Bad Nenndorf und Würzburg an. Melden Sie sich an!

Inhalte:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
die Europäische Umweltagentur (EEA) führt aktuell eine Umfrage unter Lohnunternehmern und Landwirten aller Mitgliedsstaaten durch, die sich mit dem Thema Precision Agriculture befasst. Ziel ist es, ein umfassendes Bild über Wahrnehmung, Einführung und Nutzung dieser Technologien zu erhalten. Unterstützt wird die Umfrage dabei vom europäischen Bauernverband Copa-Cogeca sowie dem europäischen Netzwerk der nationalen Verbände der Landmaschinenhersteller CEMA.

Auch wir als BLU würden Sie herzlich bitten, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen um an dieser Umfrage teilzunehmen.

Link zur Umfrage:

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/PATSurveyContractors2019?surveylanguage=DE



]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Viele Unternehmen haben auch bereits ihr persönliches Starter-Kit bei uns abgeholt, bestehend aus Filz-Schlüsselanhängern, Aufklebern, Broschüren und Infokärtchen und unseren bekannten #-Postkarten und das alles in einer exklusiven Stofftasche.

Sind Sie Ausbildungsunternehmen und haben auch Sie Interesse an einem Starter-Kit, dann melden Sie sich bei uns und wir senden Ihnen Ihr eigenes Starter-Kit zu!

]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Deshalb habe ich mich nach dem Masterstudium für eine Promotion zu dem Thema „Kaufentscheidungen von Großtraktoren“ entschieden. Dabei beruht mein Anliegen darauf, die Kaufgründe der Lohnunternehmer und Landwirte zu identifizieren und diese den Traktorenherstellern und Wissenschaft nahe zu legen. Damit soll es den Herstellern möglich sein, die Traktoren noch besser an die Bedürfnisse ihrer Käufer (Nutzer) anzupassen. Zur Identifizierung der produktspezifischen Kaufgründe habe ich einen Online-Fragebogen erstellt. Um ein aussagekräftiges Bild der Kaufentscheidungen wiedergeben zu können ihre Interessen und Bedürfnisse anzugeben.

Die Umfrage finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://ww3.unipark.de/uc/JSR/

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Chance geben, die Wünsche und Anregungen der Lohnunternehmer zu verstehen und damit eine kundenorientierte Produktentwicklung zu unterstützen!

Julia Schulze Rötering
Georg-August-Universität Göttingen
Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Wer hat Interesse, sich und seine Dienstleistungen auf der Agritechnica gemeinsam mit anderen Lohnunternehmen zu präsentieren?

„Wir haben was zu sagen!“ Die meisten Landwirte und Besucher kommen aus dem nordwestdeutschen Raum. Damit sprechen Lohnunternehmer aus dieser Region mit ihren attraktiven Dienstleistungen Kunden gezielt an. Maschinen auszustellen ist nicht nötig – davon gibt es auf der Messe genug. Schön wäre, ein breites Spektrum unterschiedlichster, auch ungewöhnlicher, Angebote zu zeigen. Sich damit nicht nur selbst, sondern auch die Branche positiv darstellen.

Interesse geweckt? Für mehr Informationen:

Dettmer Agrar-Service,
Tel.: 05436 - 9240 oder
per E-Mail an: ]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die Pflicht zur Bedienung eines EG-Kontrollgerätes, d. h. zum Einlegen einer Fahrerkarte und zur Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, besteht generell nicht bei Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH.) von bis zu 40 km/h.
Hierbei ist die bbH. des Zugfahrzeugs ausschlaggebend, die auch in der Fahrzeugbescheinigung, Teil 1, vermerkt ist. Auf den Verwendungszweck kommt es bei dieser Ausnahme nicht an, die im Übrigen im Jahr 2006 allein von der CEETTAR (= Europäischer Lohnunternehmerverband) in Brüssel erwirkt worden ist.

Die weiteren Ausnahmen von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes für Kraftfahrzeuge mit einer bbH. von mehr als 40 km/h sind in § 18 Absatz 1 Fahrpersonalverordnung (FPersVO) geregelt. Hierbei sind vor allem die Nummern 3, 8 und 14 für Lohnunternehmer von Interesse.
Bezogen auf die Anwendung der Nummer 3 hat sich nun in der jüngsten Vergangenheit ein Auslegungsstreit entzündet.

Streitiger Geltungsumfang:
Nach § 18 Absatz 1 Nr. 3 FPersVO sind „land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, die für land- oder forstwirtschaftliche Tätigkeiten in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern vom Standort des Unternehmens verwendet werden, das das Fahrzeug besitzt, anmietet oder least“ ebenfalls von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes ausgenommen.

Diese Ausnahme wurde ebenfalls im Jahr 2006 von der CEETTAR in Brüssel erwirkt und gilt seitdem als die „Lohnunternehmer-Ausnahme“ überhaupt (Anmerkung: Landwirtschaftliche Betriebe sind im Übrigen mit allen Fahrzeugen im Umkreis von 100 km bereits nach § 18 Absatz 1 Nr. 2 FPersVO für eigene Zwecke von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes befreit).

Nunmehr ist aber in der jüngsten Vergangenheit in einigen Regionen Deutschlands zu beobachten, dass die Kontrollbehörden (Polizei, BAG) die Ausnahme der Nummer 3 bezogen auf Lohnunternehmer nicht anerkennen.
Vielmehr soll danach diese Ausnahme generell nicht für Gewerbebetriebe und damit auch nicht für Lohnunternehmen, sondern nur für land- oder forstwirtschaftliche (lof) Betriebe gelten.

Diese Rechtsauslegung beruht auf einem vom BAG seit dem 20.02.2019 herausgegebenen und mit den Ländern abgestimmten Leitfaden, der auch auf der Homepage des BAG (www.bag.bund.de) einsehbar ist.
Allerdings ist diese Rechtsauslegung unvertretbar, d. h. nicht dem geltenden Recht entsprechend, was bereits durch mehrere Verfahren bestätigt worden ist.
Diese Verfahren wurden allesamt auf Anhörungsebene von der Verwaltung nach Hinweis auf die Rechtslage eingestellt. Ein Verfahren, das von einem Kontrollbeamten sogar bis vor ein Amtsgericht betrieben wurde, wurde ebenfalls vollumfänglich unter Hinweis auf die eindeutige Rechtslage eingestellt.

Aufruf an die Mitglieder:
Nichtsdestotrotz besteht aktuell die Gefahr, dass die Kontrollbehörden bezogen auf die hier dargestellte Ausnahme weiterhin Kontrollen durchführen und lof-Zugmaschinen mit einer bbH. von mehr als 40 km/h stilllegen, die für lof-Tätigkeiten eingesetzt werden.

Daher folgender Aufruf an die Mitglieder / Lohnunternehmer:
Bitte melden Sie sich daher unverzüglich beim Verfasser dieses Artikels, wenn Sie von Kontrollbeamten mit einer lof-Zugmaschine, die Sie für lof-Tätigkeiten einsetzen, wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen die Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes angehalten und / oder stillgelegt werden.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Umweltschutz und Klimawandel stehen seit Monaten als zentrale Themen in der gesellschaftlichen Diskussion. Das ist gut so, nichts ist wichtiger als unser Lebensraum.

Im Hinblick auf drohende Strafzahlungen seitens der EU wurde das kürzlich vorgestellte Agrarpaket der Bundesregierung vorgestellt, welches Maßnahmen zum Schutz von Insekten und Nutztieren (Tierwohl) beinhaltet und die Anwendung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln nur noch mit erheblichen Einschränkungen zulässt. Eine Umschichtung der Direktbeihilfen zu Lasten der Landwirtschaft ist ebenfalls enthalten. Diese Maßnahmen treffen die bäuerliche Landwirtschaft hart und Experten prognostizieren einen beschleunigten Strukturwandel.

Dieses geplante Agrarpaket kann man quasi als Notbremsung verstehen. Doch wie ein Zug, der plötzlich zum Stehen kommen soll, so gelten die hier geplanten Maßnahmen genauso wie ein Stillstand und nimmt gerade jungen Betriebsnachfolgern ihre Perspektive.

Die gesamte Branche ist empört und zum Protest bereit: Am 22. Oktober 2019 sind bundesweite Kundgebungen geplant, die nach niederländischem Vorbild als Trecker-Corsos ablaufen sollen.

Die Situation ist angespannt, innerhalb kürzester Zeit haben sich über 12.000 Menschen einer privaten Gruppe auf Facebook angeschlossen. Daraus hat sich ein Organisationsteam formiert, das zu einer landwirtschaftlichen Großdemonstration am 22.10.2019 um 11:00 Uhr nach Bonn auf den Münsterplatz einlädt. Darüber hinaus haben sich auf Kreisebene zusätzliche Gruppen gebildet, die vor Ort Aktionen planen.

Wir vom Lohnunternehmen van Eijden nehmen uns die Zeit und werden mit mehreren Schleppern unsere Solidarität mit unseren Kunden und Freunden zum Ausdruck bringen. Mit den Landwirten werden wir für einen fairen und gerechten Umgang mit der deutschen Landwirtschaft demonstrieren. Wir wünschen uns eine weitblickende Landwirtschaftspolitik, wo wir die reelle Chance erhalten, uns auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen. Gerade der entwickelte Slogan „Wir rufen zu Tisch“ hat mich davon überzeugt, dass es bei dieser Kundgebung nicht um Forderung nach besseren Preisen geht, sondern einfach um konstruktive Gespräche.

Selbstverständlich muss jeder für sich entscheiden, wie man zu diesen Kundgebungen steht und man persönlich daran teilnimmt!

Gerade am 22. Oktober sehe ich eine Chance, friedlich und konstruktiv auf eine Situation aufmerksam zu machen, die viele Existenzen bedroht. Durch diese Kundgebung werden hoffentlich Bürger und somit Wähler darauf aufmerksam gemacht, wie bedeutend für jeden Einzelnen eine gut funktionierende Landwirtschaft ist.

Landwirtschaft ist nicht „nur“ der Landwirt nebenan. Der Landwirtschaft angegliederten Betriebe haben keine Angst vor Veränderungen. Doch eben diese Veränderungen sollten auf fachlich fundierten Erkenntnissen basieren. Das ist unser Anspruch.

Es gilt die Botschaft zu vermitteln, dass die Agrarwirtschaft insgesamt ihre Aufgabe in der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel sehr ernst nimmt: Landwirte und Lohnunternehmer, vor- und nachgelagerte Branchen verstehen Ihr Business und stehen unheimlich gerne heute und morgen für eine umweltgerechte und verlässliche Pflanzen- und Tierproduktion ein.

Die Friday for Future-Bewegung hat es uns vorgemacht: Friedlich, aber mit Nachdruck und Konsequenz auf die Probleme hinweisen und in einer großen Gruppe gemeinsam für die gute Sache einzustehen – daraus resultiert auch für die moderne, nachhaltige Landwirtschaft eine Zukunft.

Eure

Andrea van Eijden
Präsidentin Landesgruppe Niedersachsen im BLU e.V.
Vizepräsidentin Bundesverband Lohnunternehmen e.V.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Auf der EuroTier haben wir diese bereits mit großem Erfolg erprobt und konnten unsere FELDHELD-Kampagne bewerben.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die Motive gibt es aber nicht nur als Postkarten, sondern auch als Aufkleber.

Außerdem gibt es auch wieder unsere Wandkalender und diverse Werbemittel zum FELDEHLD, wie Filzschlüsselbänder und Aufkleber.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Kommentiert einfach auf der offiziellen DeLuTa Facebook-Seite. ]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Sie möchten als Aussteller an der DeLuTa teilnehmen? Alle Fördermitglieder des BLU e.V. erhalten die Anmeldeunterlagen bis April 2020 automatisch zugeschickt.

Diana Husse]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Neue Ideen, genau dass macht die Arbeitsgruppe aus. Ein Team aus Praktikern, Experten und Qualifizierten Mitarbeitern geben Impulse um die DeLuTa im Detail noch besser zu machen. Damit dabei die Struktur beibehalten wird, stellte Geschäftsführer Alfred Schmid die wesentlichen Dinge anhand der vorgelegten Arbeitspapiere vor. Im wahrsten Sinne wurden dabei alle Punkte von A-Z durchgegangen. Aufgrund der Erfahrungen der ersten DeLuTa 2016 in Bremen können wir nun an der Optimierung der Abläufe feilen.

Schwerpunktthemen dieser Sitzung waren diverse Umstrukturierungen. Wird es eine kleine Auswahl der Kartenkategorien geben? In welcher Form kann das Catering optimiert werden? Welche Vorträge werden stattfinden? Diese und weitere Punkte prüft die Arbeitsgruppe auf Herz und Nieren.

Fazit: Mit dem Standort Bremen lassen sich viele Möglichkeiten ausleben, womit der Standort für 2018 gesichert ist. Der Platz und die Vielfalt im Bremen weisen der DeLuTa kaum noch Grenzen auf.

Hinweis für teilnehmende Firmen:
Die Anmeldeunterlagen werden Ende März an alle Fördernden Mitglieder verschickt. Vorher sind keine Vorreservierungen oder feste Anmeldungen möglich. Wer Mitglied im BLU ist, erhält die Unterlagen automatisch.]]> 08.03.2021 - 10:05:47  
Was sollten Sie als Besucher der DeLuTa bereits jetzt tun?
- Planen Sie Ihre Anreise zur DeLuTa frühzeitig!
- Buchen Sie sich Ihr Hotel bereits jetzt! 
- Planen Sie frühzeitig Ihre Anreise mit Bus und Bahn oder mit dem Flieger!
- Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihre Mitarbeiter stressfrei zur DeLuTa anreisen!   
 
Was müssen Sie jetzt schon wissen?
-  An beiden DeLuTa-Tagen findet eine Abendveranstaltung statt. Am ersten Tag die große    
   DeLuTa-Party und am zweiten Tag der Unternehmerabend mit BLU-Tagung und vielen geladenen 
   Gästen. Wer am 2. Tag kommt, sollte unbedingt eine Übernachtung bis Freitag einplanen
-  Das Kartenbestellformular wird Anfang Oktober auf www.deluta.de und in LUaktuell 
   veröffentlicht.
- Rechtzeitig vor der DeLuTa wird es eine App mit allen wichtigen Informationen geben.
-  Alle Berufsschulen (AFB, ASM) wurden bereits zum Besuch der DeLuTa eingeladen. 
   Es wird wieder ein Azubiwettbewerb stattfinden, sowie eine Verlosung am 2. DeLuTa-Tag.]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Der frühe Vogel fängt den Wurm!
Je früher Sie buchen, desto günstiger sind die Preise

Planen Sie Ihre Anreise mit Bus, Bahn oder mit dem Flieger schon heute!
Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihre Mitarbeiter stressfrei zur DeLuTa kommen!   

Diese Hinweise sparen bares Geld:

...mit dem Bus     
flixbus.de und postbus.de bieten eine Vielzahl von Verbindungen nach Bremen an. Eine Buchung über die beiden Portale ist 3 Monate vor Beginn der Veranstaltung möglich. Sie sollten sofort nach der Freischaltung der Termine reagieren.  

...mit der Bahn
Die Anreise mit der Bahn ist in Bremen ideal. Mit ICE-Anschluss kommen Sie ausgeruht direkt vor den Messehallen (200 m) an. Unter „bahn.de“ können Sie ab sofort Ihre Tickets zum Sparangebot in der 1. oder 2. Klasse zum Teil weit unter 50 Prozent des Normalpreises buchen. Das Stornorisiko ist bis zu einem Tag vor der Abreise überschaubar.

...mit dem Flugzeug
Flüge für den Zeitraum vom 05.- 08.12.2018 schon jetzt buchen
Hin- und Rückflug ab ca. 100,00 € pro Person
Sie erreichen die Messehallen in Bremen direkt mit der Straßenbahn in 15 Minuten
Folgende Direktverbindungen gibt es:
Stuttgart – Bremen
München – Bremen
Berlin – Bremen
Karlsruhe – Bremen  
Friedrichshafen – Bremen
Köln – Bremen
Frankfurt – Bremen
Leipzig – Bremen
Gute Suchadressen:  www.fluege.de; www.opodo.de]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Auf der DeLuTa  erwartet Sie ein spannendes  Angebot an Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Insgesamt stehen ca. 60 verschiedene Beiträge aus allen Fachbereichen mit exzellenten Referenten  auf dem Programm.

Was müssen Sie für Ihre Planung jetzt schon wissen?
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Für die meisten von Ihnen liegt die DeLuTa noch in weiter Ferne. Wir befassen uns schon seit Monaten mit der Vorbereitung. Etwa 90 Prozent der Präsentationsflächen sind aktuell belegt, bei den Vorträgen sind die meisten Themen abgestimmt.

Zusammen mit dem DeLuTa-Team werden wir für Sie eine optimale DeLuTa organisieren. Aus den Erfahrungen der Vorjahre wissen wir, dass die oft üblichen Kurzfristentscheidungen bei der An- und Abreise der Besucher nicht immer optimal sind. Das große Angebot der DeLuTa ist zu wertvoll, um ohne gezielte Planung nach Bremen zu fahren.

Beginnen wir mit der Anreise. Wer nicht mit dem Auto fährt, sollte frühzeitig buchen. Egal ob Bahn, Bus oder Flugzeug. Der frühe Vogel fängt den Wurm und bezahlt oft weit weniger als die Hälfte. Zum Thema Anreise finden Sie wertvolle Anregungen auf unserer Homepage unter www.deluta.de.

Die DeLuTa umfasst zwei fachlich gleichwertige Tage. Darauf legen wir viel Wert. Trotzdem ist die Wahrnehmung bei vielen Besuchern anders. Der erste DeLuTa-Tag ist geprägt durch die große Feier. Dort wollen viele dabei sein.

Wer allerdings früh am Morgen anreist, den ganzen Tag auf der DeLuTa verbringt, danach mit seinen Mitarbeitern bis in die Puppen die Party genießt, kann sich eigentlich den Besuch des 2. DeLuTa-Tages sparen. Auf der anderen Seite gibt eine große Gruppe von Lohnunternehmern und Mitarbeitern, die ganz bewusst erst am 2. Tag nach Bremen kommen.

Deshalb die Empfehlung: Wer weit entfernt wohnt, sollte unbedingt am Vortag anreisen, in der Region übernachten und ausgeruht die DeLuTa erleben. Die Mehrkosten sind gering, der Mehrwert ist groß.

Der 2. DeLuTa-Tag ist anders, viel ruhiger, fachlicher und damit in vielen Belangen effizienter. Wer Wert auf gute Gespräche legt, sollte den 2. Tag inklusive BLU-Tagung und Unternehmerabend einplanen. Dazu gehört auch eine Übernachtung bis Freitag. Hektik gibt es für Sie im Laufe des Jahres genug. Die DeLuTa ist zum Genießen da und nicht, um die übliche Alltagshektik durch eine unüberlegte An- und Abreise fortzusetzen, womöglich ohne Übernachtung.

Einen vergleichbaren Rummel mit Musik und Tanz gibt es am 2. Abend nicht. Nach einer kompakten BLU-Tagung mit vielen hochrangigen Gästen stehen am Abend wertvolle Gespräche mit einem Gläschen Bier oder Wein im Vordergrund. Zu diesem Abend sind alle Verbandsmitglieder herzlich eingeladen. Geplant ist ein richtiger Unternehmer-Abschlussabend. Dazu wird der BLU auch alle Geschäftsführer der fördernden Mitgliedfirmen persönlich einladen. Viele haben ihr Kommen signalisiert.

Wenn Sie das große DeLuTa-Angebot nutzen wollen, müssen Sie unbedingt beide Tage in Bremen einplanen.

Alfred Schmid]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ab sofort können Sie Ihre DeLuTa-Karten bestellen. Wichtig ist uns die Sicherstellung einer hohen Qualität der DeLuTa. Dazu zählen ein optimaler Ablauf, viele gute Gespräche, ein spannendes Programm und die Begrenzung der Teilnahme auf unsere Mitgliedsbetriebe. Eine Weitergabe von Karten an unberechtigte Personen widerspricht diesem Gedanken und ist grundsätzlich nicht erlaubt. Aus Sicherheitsgründen beträgt die Besucherzahl am ersten DeLuTa-Tag 6.500 Personen. Um dies zu gewährleisten kommen wir an einer Kontingentierung nicht vorbei. Diese wird nach der Höhe der Mitgliedsbeiträge gestaffelt. Nach der Auswertung der Kartenbestellungen von 2016 ist der Spielraum von Zusatzkarten erheblich. Melden Sie deshalb Ihre Wünsche frühzeitig an.

Kartenvergabe (Kartenkontingent, Frauenkarten)

Bis zum 12. November wird jedem Betrieb das nach der jeweiligen Beitragsstufe bemessene Grundkontingent in Höhe von 8, 10 oder 15 Karten zugesichert. Mehrfachbestellungen werden addiert. Karten für Frauen können über das Kontingent hinaus bestellt werden!

Wer nach dem 12.11.2018 erstmalig Karten bestellt, erhält unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit auch weiterhin Karten in Höhe des beschriebenen Kontingents bis zur Erreichung einer Gesamtzahl von 6.000 Karten. Danach wird jedem Mitgliedsbetrieb bis zum Schluss ein Mindestkontingent von drei Karten zugesichert. Alle Mitgliedsbetriebe sollen eine Chance zur Teilnahme haben, ohne dass die maximal zulässige Obergrenze von 6.500 Personen überschritten wird.

Für den 2. DeLuTa-Tag ist keine Kontingentierung geplant. Aus Erfahrung wissen wir, dass am 2. Tag etwa 1.000 Besucher mehr zugelassen werden können, ohne dass der Eindruck einer Überfüllung entsteht.

Zusätzliche Karten

Jeder Betrieb kann von Beginn an eine über das Kontingent hinausgehende Anzahl von Karten bestellen. Diese werden ab dem 12.11.2018 im „Windhundverfahren“ vergeben. Wer früh bestellt, hat somit die besten Chancen auf zusätzliche Karten.

Die Vergabe der Zusatzkarten beginnt ab dem 12.11.2018 (siehe letzte Spalte auf dem Bestellbogen). Gibt es unsererseits keine Nachfragen, werden Ihnen die bestellten Zusatzkarten automatisch zugeschickt. Denken Sie bitte daran, die jeweilige Kategorie bei Ihrer Bestellung genau zuzuordnen. Für den 2. DeLuTa-Tag können Sie Ihre Karten ohne Einschränkung bestellen. Allerdings gilt auch hier aus Sicherheitsgründen eine Höchstzahl von 7.500 Besuchern.

Kartenrückgabe

Eine kostenfreie Rückgabe von Karten ist nur bis zum 29.11.2018 (Eingang Geschäftsstelle) möglich. Danach entstehen 30 % Rückgabegebühren wegen der bereits entstandenen Verpflegungskosten. Ab dem 06.12.2018 ist keine Erstattung mehr möglich. Überzählige Karten können auch auf der DeLuTa zurückgegeben werden. Durch die Erhebung von Rücknahmegebühren sollen bereits entstandenen Kosten, aber auch „Überbestellungen“ vermieden werden.

Kartenbestellung für Firmen

Bei der Bestellung von Firmenkarten gelten vergleichbare Regeln. Hier richtet sich das Grundkontingent nach der Größe der Präsentationsfläche (Siehe Teilnahmeordnung). Firmen können ebenfalls „zusätzliche Karten“ in begrenzter Anzahl und ohne Anspruch auf Zuteilung bestellen. Auch hier gilt bei der Vergabe das „Windhundverfahren“. Fördermitglieder ohne eigene Präsentationsflächen haben Anspruch auf 3 Karten, fördernde BLU-Mitglieder auf 4 Karten. Für Firmen gilt ein anderer Bestellbogen, den wir Ihnen per Mail zuschicken.

Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.
Wir wollen, dass Sie sich auf der DeLuTa wohlfühlen.

Kontakt:
Diana Husse: 05723-7497-22]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ab sofort haben Sie die Möglichkeit sich mit der DeLuTa-App optimal auf die DeLuTa vorzubereiten.
Der DeLuTa Leitfaden wird Mitte November mit dem BLU Jahrbuch an alle Mitglieder geschickt.

Nutzen Sie beide Medien um sich auf die DeLuTa bestens vorzubereiten.]]> 08.03.2021 - 10:05:47 DeLuTa-App

Nutzen Sie zusätzlich zum Leitfaden die DeLuTa-App für Ihre Planung. Sie ist für beide Betriebssysteme in dem jeweiligen App-Store kostenlos erhältlich.

Öffnungszeiten/Präsentationszeiten

Mittwoch, 05.12.2018 von 09.00 Uhr bis 19.30 Uhr

Donnerstag, 06.12.2018 von 09.00 Uhr bis 18.30 Uhr

DeLuTa/Party

Mittwoch, den 05.12.2018, ÖVB-Arena
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr (offizieller Beginn)

Unternehmerabend

Donnerstag, den 06.12.2018,Maritim Hotel
BLU Empfang im Hanse Saal, Maritim Hotel
Einlass: 17.30 Uhr –
Beginn: 18.00 Uhr
Anschließend Get Together in der ÖVB-Arena
Beginn: 18.30 Uhr

Einlasskontrolle/ Wiedereintritt

Die Einlasskarten werden beim Eintritt zur DeLuTa entwertet. Jeder Besucher erhält am Eingang den Leitfaden, ein festes Armband sowie weitere wichtige DeLuTa-Informationen. Ganz wichtig! Ein Wiedereintritt in die Hallen ist nur mit einem gültigen Armband möglich. Das Armband dient ebenfalls zum Eintritt in die ÖVB-Arena und dem Foyer-Bereich am 1. Abend. Dieses Band gilt nur in Verbindung mit der entwerteten Einlasskarte.

DeLuTa-Party/ Getränkemarken

Jeder Besucher erhält beim Eintritt zur ÖVB-Arena Getränkemarken. Diese sind nur in der ÖVB-Arena am Abend des 5.12.18 gültig und können nicht zurückgenommen werden. Tagsüber sind alle Getränke frei verfügbar. Zusätzliche Getränkemarken können vor Ort käuflich erworben werden.

Neuheiten-Präsentation auf der DeLuTa

Erstmalig auf der DeLuTa 2018 gibt es eine Neuheiten Präsentation der teilnehmenden Mitgliedsfirmen. Mehr als 30 Aussteller präsentieren ihre NEUHEITEN in Bremen.

Was die untenstehenden Firmen präsentieren, erfahren Sie vor Ort. Stände mit Neuheiten sind entsprechend markiert. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, mit der DeLuTa-App die Neuheiten zu bewerten. Sie allein bewerten die jeweiligen Neuheuten.

Es gibt zur Begutachtung kein Expertengremium. Auch werden keine Medaillen oder ähnliches vergeben. In der nächsten LUaktuell werden wir Sie über weitere Details informieren.

Es gibt drei Kategorien, nach denen bewertet wird: Wir Lohnunternehmer sind als wichtigste Kunden eine optimale Zielgruppe, um über die Ideen der Firmen fachlich zu diskutieren und zu urteilen. Machen Sie mit und geben Sie den Firmen ein Feedback über die DeLuTa-App!

Diana Husse]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Über 240 teilnehmende Firmen präsentieren sich in diesem Jahr auf der DeLuTa. Von Halle 4 bis Halle 7 sind alle Plätze bis auf den letzten Quadratmeter gefüllt.

Wie bisher wurden die Unternehmen nicht nach Produktsparten oder Themenfeldern zusammengestellt, sondern ganz bewusst „kunterbunt durcheinander“ platziert. Auch gibt es bei jeder DeLuTa einen Wechsel der Platzierungen in den Hallen. Wir hoffen, dass es uns gelungen ist, Ihre Wünsche so weit wie möglich zu erfüllen. Das war angesichts der unterschiedlichen Standgrößen nicht immer einfach. Standnummern vergeben wir bewusst nicht. Jeder Besucher kommt ohnehin überall mehrfach hin.

Denken Sie an Ihre Kartenbestellung, vor Ort können keine Karten käuflich erworben werden.

Wir freuen uns auf Sie!]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Mittwoch 5. Dezember, 9 Uhr. Die 9. DeLuTa öffnet die Tore, zum zweiten Mal in Bremen. Der Start für zwei Tage Lohnunternehmer-Themen an jeder Ecke. Über 12.500 Besucher waren dabei. 270 fördernde Mitglieder präsentierten ihre Produkte, in fünf Sälen liefen 70 Vorträge und Diskussionen. Und das sei schon verraten: Diese DeLuTa sollte eine der Besten werden.

Im DeLuTa-Jahr brennt kurz vor dem Start in der Geschäftsstelle BLU und Service GmbH die Luft. Die Hektik steigt, je näher die DeLuTa kommt. Routine gibt es jetzt zur 9. DeLuTa, aber sie ist eben „Stets im Wandel“ und das spüren die Macher wie die Besucher.

Auch das Ehrenamt ist gefordert und bringt sich ein. Das beginnt schon wenige Meter nach dem Eingang mit der Kartenkontrolle. Seit der ersten DeLuTa managen das Szenario rund um den Einlass Lohnunternehmer aus dem Ehrenamt und der DeLuTa-Arbeitsgruppe. Ohnehin muss betont werden: die komplette Orga der DeLuTa wird zum sehr hohen Teil verbandsintern gemanagt. Bisher natürlich vorneweg von Alfred Schmid und Diana Husse.

Rückblick]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Das Bremen Convention Bureau der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH hält für die Teilnehmer der DeLuTa 2020 Zimmerkontingente in unterschiedlichen Preiskategorien bereit.

Buchen Sie jetzt online oder nutzen Sie das anliegende Hotelbuchungsformular.

Die Bezahlung der Zimmer erfolgt erst vor Ort im gebuchten Hotel.

Bitte beachten Sie: sofern Ihre Anreise im Hotel nach 18:00 Uhr erfolgt, kontaktieren Sie bitte das gebuchte Hotel. Reservierungen ohne Garantie können nach 18:00 Uhr anderweitig vergeben werden, sofern dem Hotel keine anders lautende Information vorliegt.

Die jeweiligen Stornierungsbedingungen für Einzelbuchungen finden Sie in der Hotelliste, auf dem Hotelbuchungsformular sowie Ihrer Bestätigung.
Bei Gruppenbuchungen (Gruppengröße ab 5 Personen/Zimmer; variiert je nach Hotel) können andere Stornierungsbedingungen gelten. Diese gilt es separat zu erfragen.
 
Beratung und Buchung – alles aus einer Hand

WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Bremen Convention Bureau

Frau Karen Rink
Tel.: +49 (0)421 30800 19
Fax: +49 (0)421 30800 3819
E-Mail:

Schauen Sie auch hier!]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Anne-Mette Steenken
09.01.2020 in  49525 Lengerich
23.01.2020 in Schlüchtern
Sie erfahren, was gute Führung ausmacht und reflektieren Ihr persönliches Führungsverhalten. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen. Sie profitieren von den Erfahrungen von Kollegen und gewinnen an Kompetenz in der Mitarbeiterführung.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner  13.01.2020 – 17.01.2020 in 49196 Bad Laer                          
Karl Würth, BB-Verkehr und Technik
  13.01.2020 – 17.01.2020 in 91746 Weidenbach, Triesdorf
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung: Bad Laer
Seminarbeschreibung: Weidenbach, Triesdorf

Nachfolgeregelung - Wer kann, wer will, wer soll?                  
Bertram von Czettritz
04.02.2020 Region Koblenz
Mit einer rechtzeitigen und fundierten Nachfolgeregelung stabilisieren Sie den Wert des Unternehmens. Die Nachfolge ist ein strategischer Prozess, der früh genug angestoßen werden sollte. Wie sieht ein idealtypischer Nachfolgeprozess aus? Welche Herausforderungen und Risiken sind damit verbunden? Mit möglichen Konflikten umgehen-miteinander reden (können). Dies und was sonst noch dabei zu beachten ist, damit Sie vertrauensvoll loslassen können, wird in diesem Seminar behandelt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Ausschreibungen nach VOB 2019 – Die Bearbeitung von Ausschreibungen praxisnah erklärt      
Dipl. Ing. Udo Quentin VDI
06.02.2020 Oldenburg
19.11.2020 Bad Laer
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vor hat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Gute Strukturen, gute Ergebnisse - In wachsenden Unternehmen Arbeit intelligent organisieren
Metta Steenken                  
09.03.2020 auf dem Hof Schlamann in Lengerich
18.03.2020 in Heßdorf
Mit einer guten Arbeitsorganisation gewinnen Sie Freiräume für die Unternehmensführung und nutzen Ihre Ressourcen besser. In diesem Seminar legen Sie den Grundstein dazu und gewinnen Anregungen, die Sie in ihrem Unternehmen direkt umsetzen können. Außerdem lernen Sie die Grundlagen von Aufbau- und Ablauforganisation kennen und erarbeiten die Integration in den eigenen Betrieb. Darüber hinaus profitieren Sie auch vom Austausch und den Erfahrungen von Kollegen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe / -aufspaltung / -veräußerung
Volkmar W. Brettmeier, Verteid. Buchprüfer, Steuerberater
17.03.2020 Region Mainz
24.03.2020 Region Oldenburg
In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sachverhalte aufgezeigt. Verschiedene Rechtsformen werden vorgestellt und sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht analysiert. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe oder der Betriebsveräußerung besprochen. Auch wird das Thema der Haftungsbeschränkung in einem Lohnbetrieb behandelt, aufbauend auf die vorhandene und die optimale Rechtsform.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Zusammenarbeit mit Finanzierern - Sowie die Interpretation der Unterlagen vom Steuerberater
Volkmar W. Brettmeier, Verteid. Buchprüfer, Steuerberater
18.03.2020 Region Mainz
25.03.2020 Region Oldenburg
„Welche Unterlagen sollte der Steuerberater für das landwirtschaftlichen Lohnunternehmen erstellen und wie verstehe ich diese richtig“ sowie „ Die Zusammenarbeit mit meinen Banken / Finanzierern verbessern, was erwarten Banken und Finanzierer von Ihren Kunden / Kreditnehmern?  Welche Unterlagen sollte man den Finanzieren zur Verfügung stellen?“
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Kalkulationen und Planzahlen / Planrechnungen / Controlling
Herr Dipl. Kfm. T. Degelau
19.03.2020 Region Mainz
26.03.2020 Region Oldenburg
Transparente Kalkulationen und eine belastbare Geschäftsplanung sind wie Leuchttürme im großen Zahlenmeer: sie sind Grundlage Ihrer Navigation und schützen Sie vor gefährlichen Untiefen. Wir helfen Ihnen dabei, diese unerlässlichen Instrumente moderner Unternehmensführung zu verstehen und zukünftig auch in Ihrem Unternehmen sinnvoll einzusetzen.  
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Büroorganisation 4.0 - Digitalisierung im Office-Management                
Helga Vahlefeld, Trainerin bei IHK Oldenburg & VHS Papenburg                
16.03.2020 – 18.03.2020 in 26871 Papenburg
Natürlich sind die Zeiten von Kohlepapier und Schreibmaschine längst vorbei. Microsoft Office bietet seit Jahrzehnten wunderbare Möglichkeiten und unterstützt uns täglich. Doch auch hier gibt es rasante Fortschritte und es gilt zu erkennen: Was ist für mich nützlich? Was kann ich wie optimal einsetzen?
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Krisensituationen im Lohnunternehmen -
Erfahrungen und Lösungsansätze aus der Beraterpraxis  
            
Erik Guttulsröd, Hanse Agro Unternehmensberatung GmbH
09.07.2020 in 30916 Isernhagen
Ab wann spricht man von einer Krise und welche Arten von Krisen (Finanzen, Markt, usw.) sind bedeutsam für Ihr Lohnunternehmen? Inwieweit sind Krisen vorhersehbar? Welche Lösungsansätze/Ergebnisse liefert eine Krise? Welche Maßnahmen sind unerlässlich und welche „Werkzeuge“ (Planung, Controlling, Kundenmanagement etc.) braucht der Betrieb wirklich, um Krisen und zukünftige Entwicklungen zu identifizieren bzw. zu beeinflussen? All diese Fragen und mehr beantwortet das Seminar des jungen BLU.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Dienstleistung des Lohnunternehmens in der Landwirtschaft - Erfolgreich verkaufen und vermarkten
Georg Mauser
09.-10.11.2020 Region Fulda
22.-23.02.2021 Region Osnabrück
Der Einstieg ins Seminar ist der Blick auf die eigene selbstbewusste Haltung beim Verkaufen der Dienstleistung. Dies ist die wichtigste Voraussetzung eines erfolgreichen Marketings und der Verkaufskommunikation. Darauf aufbauend werden Methoden zum Ausbau der Kundenbindung und Verkaufsstrategien behandelt. Es folgen Trainings zum Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen. Eine Kombination aus Theorie und praktischen Übungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Aus allen Einreichungen in den vier Kategorien Landtechnik, Pflanzenproduktion, Tierhaltung und Dienstleistung wählte eine hochkarätig besetzte Jury die besten Kampagnen aus. Beim LV-Abend der Kommunikation wurden die Gewinner und Finalisten in einem feierlichen Rahmen im Convention Center der Messe Hannover bekannt gegeben und geehrt.

In diesem Jahr wurde auch unsere Kampagne „Werde FELDHELD“ mit der Shortlistplatzierung ausgezeichnet. Das heißt, wir waren in der Kategorie „Dienstleistung“ unter den besten drei Bewerbern: Ein wirklich großer Erfolg, denn von den insgesamt rund 75 Einreichungen in allen Kategorien zählen wir zu den besten!

Die Auszeichnung ist vor allem eine Bestätigung für unsere Arbeit im vergangenen Jahr und zeigt, dass wir mit dem Konzept auf dem richtigen Weg sind: authentische, echte Fachkraft Agrarservice-Azubis vor farblich dramatischen und eindrucksvollen Landtechnikbildern.   

Nun kommt es auf jeden Einzelnen von Ihnen an, wie die Kampagne zu den potenziellen Azubis gelangt. Nutzen Sie unser vielfältiges Angebot an personalisierbaren Werbematerialien und suchen Sie sich Ihren passenden Azubi. Hervorragende geeignet sind Azubi- und Ausbildungsmessen in Ihrer Nähe. Hier können Schüler und deren Eltern die Gelegenheit nutzen, um mit Ihnen, den Profis aus der Berufspraxis ins Gespräch zu kommen und sich bei Ausbildern oder Personalchefs über Ausbildungsinhalte und Bewerbungsverfahren zu informieren.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Folgende Vortragsthemen erwarten Sie:

Fachtagung Süd
in Triesdorf am Dienstag, den 12.02.2020
Tagungspauschale: 85,-€
Fachtagung Nord
in Schneverdingen am Mittwoch u. Donnerstag, den 19./20.02.2020
Tagungspauschale: 90,-€
Fachtagung West
in Lünen am Dienstag, den 04.03.2020
Tagungspauschale: 90,-€
Die Fachtagungen werden jeweils abgerundet durch die Mitgliederversammlungen der Landesgruppen und - verbände Bayern, Niedersachsen und NRW. An dieser Stelle möchten wir aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Fachtagungen offen für alle Interessenten sind, gerne natürlich auch aus anderen Bundesländern.

Merken Sie sich schon jetzt die Termine vor und nutzen die Chance, spannende Fachvorträge zu hören und Zeit mit Ihren Berufskollegen zu verbringen. Das Anmeldeformular finden Sie als Download.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Folgende Vortragsthemen erwarten Sie:

Fachtagung Süd
in Triesdorf am Dienstag, den 12.02.2020
Tagungspauschale: 85,-€
Fachtagung Nord
in Schneverdingen am Mittwoch u. Donnerstag, den 19./20.02.2020
Tagungspauschale: 90,-€
Fachtagung West
in Lünen am Dienstag, den 04.03.2020
Tagungspauschale: 90,-€
Die Fachtagungen werden jeweils abgerundet durch die Mitgliederversammlungen der Landesgruppen und - verbände Bayern, Niedersachsen und NRW. An dieser Stelle möchten wir aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Fachtagungen offen für alle Interessenten sind, gerne natürlich auch aus anderen Bundesländern.

Merken Sie sich schon jetzt die Termine vor und nutzen die Chance, spannende Fachvorträge zu hören und Zeit mit Ihren Berufskollegen zu verbringen. Das Anmeldeformular finden Sie als Download.

Hier gehts zum Download für Fördernde Mitglieder

]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Dipl. Ing. Udo Quentin VDI
06.02.2020 in 26125 Oldenburg
19.11.2020 in 49296 Bad Laer
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vor hat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Gute Strukturen, gute Ergebnisse - In wachsenden Unternehmen Arbeit intelligent organisieren
Metta Steenken                  
09.03.2020 auf dem Hof Schlamann in Lengerich
18.03.2020 in Heßdorf
Mit einer guten Arbeitsorganisation gewinnen Sie Freiräume für die Unternehmensführung und nutzen Ihre Ressourcen besser. In diesem Seminar legen Sie den Grundstein dazu und gewinnen Anregungen, die Sie in ihrem Unternehmen direkt umsetzen können. Außerdem lernen Sie die Grundlagen von Aufbau- und Ablauforganisation kennen und erarbeiten die Integration in den eigenen Betrieb. Darüber hinaus profitieren Sie auch vom Austausch und den Erfahrungen von Kollegen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe / -aufspaltung / -veräußerung
Volkmar W. Brettmeier, Verteid. Buchprüfer, Steuerberater
17.03.2020 in 55411 Bingen am Rhein
24.03.2020 in 27501 Dötlingen-Altona
In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sachverhalte aufgezeigt. Verschiedene Rechtsformen werden vorgestellt und sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht analysiert. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe oder der Betriebsveräußerung besprochen. Auch wird das Thema der Haftungsbeschränkung in einem Lohnbetrieb behandelt, aufbauend auf die vorhandene und die optimale Rechtsform.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Zusammenarbeit mit Finanzierern - Sowie die Interpretation der Unterlagen vom Steuerberater
Volkmar W. Brettmeier, Verteid. Buchprüfer, Steuerberater
18.03.2020 in 55411 Bingen am Rhein
25.03.2020 in 27801 Dötlingen-Altona
„Welche Unterlagen sollte der Steuerberater für das landwirtschaftlichen Lohnunternehmen erstellen und wie verstehe ich diese richtig“ sowie „ Die Zusammenarbeit mit meinen Banken / Finanzierern verbessern, was erwarten Banken und Finanzierer von Ihren Kunden / Kreditnehmern?  Welche Unterlagen sollte man den Finanzieren zur Verfügung stellen?“
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Kalkulationen und Planzahlen / Planrechnungen / Controlling
Herr Dipl. Kfm. T. Degelau
19.03.2020 in 55411 Bingen am Rhein
26.03.2020 in 27801 Dötlingen-Altona
Transparente Kalkulationen und eine belastbare Geschäftsplanung sind wie Leuchttürme im großen Zahlenmeer: sie sind Grundlage Ihrer Navigation und schützen Sie vor gefährlichen Untiefen. Wir helfen Ihnen dabei, diese unerlässlichen Instrumente moderner Unternehmensführung zu verstehen und zukünftig auch in Ihrem Unternehmen sinnvoll einzusetzen.  
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Büroorganisation 4.0 - Digitalisierung im Office-Management                
Helga Vahlefeld, Trainerin bei IHK Oldenburg & VHS Papenburg                
16.03.2020 – 18.03.2020 in 26871 Papenburg
Natürlich sind die Zeiten von Kohlepapier und Schreibmaschine längst vorbei. Microsoft Office bietet seit Jahrzehnten wunderbare Möglichkeiten und unterstützt uns täglich. Doch auch hier gibt es rasante Fortschritte und es gilt zu erkennen: Was ist für mich nützlich? Was kann ich wie optimal einsetzen?
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2020 in 49196 Bad Laer
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Krisensituationen im Lohnunternehmen -
Erfahrungen und Lösungsansätze aus der Beraterpraxis  
            
Erik Guttulsröd, Hanse Agro Unternehmensberatung GmbH
09.07.2020 in 30916 Isernhagen
Ab wann spricht man von einer Krise und welche Arten von Krisen (Finanzen, Markt, usw.) sind bedeutsam für Ihr Lohnunternehmen? Inwieweit sind Krisen vorhersehbar? Welche Lösungsansätze/Ergebnisse liefert eine Krise? Welche Maßnahmen sind unerlässlich und welche „Werkzeuge“ (Planung, Controlling, Kundenmanagement etc.) braucht der Betrieb wirklich, um Krisen und zukünftige Entwicklungen zu identifizieren bzw. zu beeinflussen? All diese Fragen und mehr beantwortet das Seminar des jungen BLU.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Dienstleistung des Lohnunternehmens in der Landwirtschaft - Erfolgreich verkaufen und vermarkten
Georg Mauser
09.-10.11.2020 in 36381 Schlüchtern
22.-23.02.2021 Region Osnabrück
Der Einstieg ins Seminar ist der Blick auf die eigene selbstbewusste Haltung beim Verkaufen der Dienstleistung. Dies ist die wichtigste Voraussetzung eines erfolgreichen Marketings und der Verkaufskommunikation. Darauf aufbauend werden Methoden zum Ausbau der Kundenbindung und Verkaufsstrategien behandelt. Es folgen Trainings zum Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen. Eine Kombination aus Theorie und praktischen Übungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand

Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
26.01.2021 in 49525 Lengerich
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiter-führung kann man lernen!
In diesem Einstiegsseminar werden die Grundlagen dafür vermittelt. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Inhalt des Transparenzregisters
Im Transparenzregister sollen die wirtschaftlich Berechtigten von im Geldwäschegesetz (GwG) näher bezeichneten Gesellschaften und Vereinigungen erfasst werden. Hierzu gehören unter anderem juristische Personen des Privatrechts und eingetragene Personengesellschaften sowie z.B. nichtrechtsfähige Stiftungen, wenn der Stiftungszweck aus Sicht des Stifters eigennützig ist, und Rechtsgestaltungen, die solchen Stiftungen in ihrer Struktur und Funktion entsprechen.
Juristische Personen des Privatrechts sind u.a.: Die oHG und KG gelten als eingetragene Personengesellschaften. Lohnunternehmen die als Einzelunternehmen oder in Form der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) agieren sind damit nicht eintragungspflichtig.

Eintragungspflicht
Folgende Eintragungen sind zu den wirtschaftlich Berechtigten vorzunehmen: Weitere Ausnahmen
Ausnahmen von der Eintragungspflicht können nach § 20 Abs. 2 GwG bestehen, wenn sich die Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten aus anderen Dokumenten aus anderen genannten öffentlichen Registern elektronisch abrufen lassen sowie bei börsennotierten Gesellschaften, die dem Gemeinschaftsrecht entsprechenden Transparenzanforderungen oder gleichwertigen internationalen Standards unterliegen.
Anerkannt sind als Registereintragungen insoweit: Ein Problem stellen offenbar Kommanditgesellschaften (KG) dar. Nach Auffassung des Bundesverwaltungsamtes, das für die Verwaltung des Registers zuständig ist, genügen die Angaben im elektronischen Handelsregister bei einer KG nicht den Anforderungen zur Ermittlung des wirtschaftlich Berechtigten.  

Aus dem Abdruck des Handelsregisters ließe sich nur ermitteln, bis zu welcher Haftungssumme die einzelnen Kommanditisten haften, in welcher Höhe die Einlage geleistet wurde ließe sich jedoch nicht ermitteln. Ab einer Beteiligung von 25% müsste jedoch die wirtschaftliche Berechtigung ermittelbar sein. Zudem ließe sich die Beteiligung des Komplementärs nicht ermitteln. Dies müsste jeweils individuell geprüft werden. Notfalls müsste die Beteiligung in das Transparenzregister eingetragen werden.

Sollten Sie Fragen zum Thema Transparenzregister haben, melden Sie sich gerne bei der Rechtsberatung des Verbandes.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Beachten Sie bitte, dass für Lohnunternehmen die Möglichkeit der Teilnahme am sog. Unternehmermodell besteht. Dadurch kann sich das Lohnunternehmen größtenteils von der Pflicht einer Fachkraft für Arbeitssicherheit und eines Betriebsarztes befreien.

Voraussetzung für die Teilnahme am Unternehmermodell ist, dass das Lohnunternehmen nicht mehr als 20 Arbeitnehmer (ohne Saisonarbeitskräfte) beschäftigt und der Betriebsleiter an einem Grundlehrgang (3-tägig) und anschließenden (innerhalb von 4 Jahren) Aufbaulehrgang (2-tägig) teilnehmen muss.
Nach der Teilnahme besteht lediglich die Pflicht, alle 5 Jahre eine Fortbildungsveranstaltung (1-tägig) zu besuchen.

Deshalb verweisen wir auf die Daten zu den LUV-Schulungen unter folgender Internetseite:
www.svlfg.de → Arbeitssicherheit & Gesundheit → Kurse und Seminare → LUV-Modell → Grundseminar LUV-Modell → Nächste Termine

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Lohnunternehmen sind unter Umständen auch von diesen Maßnahmen betroffen, bspw. bei Einrichtung von Speerbezirken, wodurch die Bewirtschaftung von Flächen in den betroffenen Gebieten oder der Transport von Erntegütern, Futtermitteln oder Tiere eingeschränkt bzw. verboten wird. Der wesentliche, seuchenhygienische, Aspekt ist die Verhinderung einer Ausbreitung des Erregers. So sollen insbesondere die in freier Wildbahn lebenden Wildschweine im betroffenen Gebiet gehalten werden. Eine Störung durch Maschinen oder der Entzug der Futtergrundlage führen dazu, dass möglicherweise infizierte Tiere weiterziehen und den Erreger verbreiten. Unter diesen Umständen können Landratsämter Bewirtschaftungs- und Ernteverbote aussprechen.

Betroffene Landwirte können für die durch die Beschränkungen entstandenen Schäden oder Aufwendungen unter Umständen Ersatz von der verordnenden Behörde verlangen. Nicht durchgeführte Arbeiten, für die der Landwirt im Falle einer Bewirtschaftungsbeschränkung seinem Lohnunternehmer keinen Auftrag aussprechen kann, führen zu entsprechenden Umsatzausfällen. Ob aus dieser „indirekten“ Schädigung auch ein Anspruch auf „Schadensersatz“ ableitbar ist, kann bezweifelt werden.  

So wie eine Absicherung gegen Hagel, Sturm, Starkregen und Starkfrost in der Pflanzenproduktion bekannt ist, bietet bspw. die R+V Versicherung neben der Ertragsschadens-Versicherung in der Tierhaltung auch eine Ernteversicherung Afrikanische Schweinepest (ASP) an. Kommt es zu behördlich angeordneten Beschränkungen bei der Nutzung und Bearbeitung von landwirtschaftlichen Nutzflächen, haben auch Pflanzenbaubetriebe die Möglichkeit sich vor Schäden zu schützen.

Bisher bieten Versicherungen aber noch keine „Umsatzausfall-Policen“ für unsere Branche an. In jedem Fall stünde der Lohnunternehmer als Versicherungsnehmer in der Pflicht entsprechende Nachweise zu erbringen: es müsste ein Vertragsverhältnis zwischen Landwirt und Lohnunternehmer bestehen, das die Leistungserbringung und die daraus folgende Bezahlung beschreibt sowie die behördlich angeordneten Beschränkungen für den Landwirt.

Entstandene „Schäden“ kann der Lohnunternehmer i.Ü. allenfalls nur gegenüber seinem Auftraggeber, dem Landwirt, geltend machen. Und auch nur dann, wenn mit ihm eine entsprechende vertragliche Vereinbarung vorliegt sowie ein wirtschaftlicher Schaden nachweisbar ist. Ob dadurch wiederum der Landwirt eine Kompensation für die vertragswidrige Nichtbeauftragung des LU durch die Behörden oder Ernteversicherungen hat müsste genauer Anhand der jeweiligen Bedingungen überprüft werden.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
das Auftreten des Corona Virus und die daraus abgeleiteten Maßnahmen bestimmen ganz maßgeblich das öffentliche und private Leben. Aus epidemiologischer Sicht ist alles zu tun, die Ansteckungswelle möglichst flach zu halten und somit die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen. Da unser Immunsystem auf Grund der Neuartigkeit des COVID 19 Virus noch nicht in der Lage ist entsprechend mit einem eigenen Abwehrmechanismus zu reagieren – der Körper muss erst lernen – führen Infektionen zu einer Erkrankung, mit einem Verlauf, wie er von typischen Erkältungen oder der Influenza bekannt ist. Insbesondere bei älteren Mitbürgern und Risikopersonen kann die Erkrankung den Aufenthalt in einem Krankenhaus notwendig machen. Da die Kapazitäten, insbesondere in der Intensivmedizin, begrenzt sind, müssen zur Verlangsamung der Virusausbreitung soziale Kontakte weitestgehend eingeschränkt bzw. auf das Notwendigste reduziert werden.

Zur Vermeidung einer Betriebs-Quarantäne sollten sich Mitarbeiter und Kollegen bei Auftreten von erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen sowie bei Kontakt zu Personen aus Risikogebieten umgehend von Mitmenschen fernhalten, sich nach Hause begeben und die Krankmeldung telefonisch mitteilen.

Hinsichtlich betrieblicher Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung verweisen wir auf die Musterbetriebsanweisung zum Corona Virus.

SVLFG Corona Info
SVLFG Versicherte
Infektionsschutz Coronavirus I
Infektionsschutz Coronavirus II]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Für Sie stellt sich die Frage, was Sie in dieser Zeit betrieblich tun können, um eine Infektion innerbetrieblich zu vermeiden und was zu tun ist, wenn ein Kunde, ein Mitarbeiter oder gar der gesamte Betrieb betroffen ist.

1. Was kann ich zur Vermeidung von Infektionen tun?
Zunächst ist Ihrerseits alles zu unternehmen, um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten. Konkret sollten Sie Gruppensitzungen vermeiden. Essen oder Umkleiden in Gemeinschaftsräumen ist zu unterlassen. Hier sind alternative Möglichkeiten zu suchen, wie z.B. das An-, Um- und Ausziehen zu Hause oder auf dem für den Mitarbeiter zugewiesenen Fahrzeug. Gegessen werden kann auf dem zugewiesenen Fahrzeug, draußen oder unter der offenen Halle bei genügenden Abständen (mind. 2m). Gerätschaften sollten nach Verwendung desinfiziert werden. Absprachen zwischen Mitarbeitern untereinander oder mit dem Betriebsinhaber sowie Kunden sollten telefonisch erfolgen oder unter Einhaltung von ausreichend Abständen getätigt werden (z.B. durch das Fenster). Darüber hinaus sind grundsätzliche Hygienemaßnahmen einzuhalten, die auch zur Prävention von Grippe empfohlen werden: Neben diesen Verhaltensregeln bietet sich auch die Verwendung von Handschuhen an. Drucken Sie sich die Betriebsanweisung der SVLFG zum Coronavirus aus, auf die wir im letzten Newsletter hingewiesen hatten – abrufbar unter https://www.svlfg.de/corona-info. Beachten und befolgen Sie diese dringend! Weisen Sie damit die ganze Belegschaft an, dieser Betriebsanweisung folge zu leisten. Drohen Sie bei Nichtbeachtung arbeitsrechtliche Konsequenzen an.

2. Was ist bei Krankheit und angeordneter Quarantäne zu beachten?

Zur Vermeidung einer Betriebs-Quarantäne sollten sich Mitarbeiter und Kollegen bei Auftreten von erkältungs- oder grippeähnlichen Symptomen sowie bei Kontakt zu Personen aus Risikogebieten umgehend von Mitmenschen fernhalten, sich nach Hause begeben und sich telefonisch krank melden. Der erkrankte Mitarbeiter sollte bis zur kompletten Genesung den Betrieb nicht betreten und keinen körperlichen Kontakt zu anderen Mitarbeitern haben. Für den erkrankten Arbeitnehmer gilt selbstverständlich, dass er Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhält (bis zu 6 Wochen).

Problematisch wird es, wenn aufgrund betrieblicher Kontakte andere Mitarbeiter in Quarantäne gesetzt werden und damit nicht mehr zur Arbeitsbewältigung im Betrieb antreten dürfen. Hier droht ein Betriebsstillstand. Die Einhaltung der unter 1. genannten Maßnahmen könnte dazu führen, dass keine Quarantäne – zumindest nicht für alle Mitarbeiter im Betrieb – erteilt wird. Alleine die Besorgnis, sich eventuell im Betrieb anzustecken, ist für ein Fernbleiben nicht ausreichend.

Für die in Quarantäne gesetzten Mitarbeiter gilt – sofern sie nicht selbst erkrankt sind, dass sie zulässigerweise die Arbeit verweigern dürfen (§ 616 BGB). Der Arbeitgeber ist verpflichtet, das Arbeitsentgelt für einen verhältnismäßigen Zeitraum weiter zu bezahlen. Hier regelt § 56 Abs. 3 des Infektionsschutzgesetz (IfSG), dass eine Entschädigung für bis zu 6 Wochen möglich ist. Der Arbeitgeber erhält für die genannte Entgeltfortzahlung jedoch einen Erstattungsanspruch gegen die nach dem Infektionsgesetz zuständige Behörde (Ordnungsamt bzw. dort zu erfragen). Der Antrag muss spätestens innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Maßnahme gestellt werden.

Soweit eine Betreuung der Kinder erforderlich und keine andere Möglichkeit der Betreuung möglich ist, hat der Mitarbeiter ebenfalls das Recht, die Arbeitsleistung für einen bestimmten Zeitraum zulässigerweise zu verweigern. Hier sollte ein Unabkömmlichkeitsantrag bei den Kitas und Schulen gestellt werden, um eine Notbetreuung der Kinder zu erhalten, da eine Tätigkeit in dem systemrelevanten Bereich der Grund- beziehungsweise Lebensmittelversorgung vorliegt.

Bei fehlenden Ersatzansprüchen sollte sich darauf verständigt werden, dass zunächst die Überstunden des Arbeitnehmers und zweitrangig der Urlaubsanspruch verrechnet werden.

Kurzarbeit und Hilfe vom Staat?

Die Bundesregierung hat nachfolgende Hilfen für die Krise in Aussicht gestellt: Inwiefern Lohnunternehmer von den einzelnen Programmen erfasst werden ist noch nicht genau absehbar. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Die Möglichkeit der Kurzarbeit sollte bei Betroffenheit vorrangig in Betracht gezogen werden:

Anspruchsvoraussetzungen für Kurzarbeitergeld (KUG):
  1. Vereinbarung mit Mitarbeiter zum Kurzarbeitergeld
  2. Erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall
  3. Mindestens ein sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer beschäftigt
  4. Vorliegen persönlicher Anspruchsvoraussetzungen beim Arbeitnehmer
  5. der Arbeitsausfall der Agentur für Arbeit spätestens zum Ende des Monats in dem KUG gezahlt wurde, angezeigt wird.
Ein erheblicher Arbeitsausfall liegt vor, wenn er auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruht, vorübergehend und unvermeidbar ist. Kurzarbeit wird für max. 12 Monate gewährt und soll erst eingreifen, wenn kein Ausgleich von Überstunden oder Urlaubsgewährung möglich ist. Auf letzteres soll nach dem Maßnahmepaket der Bundesregierung verzichtet werden. Dabei müssen im jeweiligen Kalendermonat mindestens 10% der in dem Betrieb beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einem Entgeltausfall von jeweils mehr als 10 % ihres monatlichen Bruttoentgelts betroffen sein. Die Corona-Epidemie stellt einen solchen Arbeitsausfall dar, sofern der z.B. durch Lieferengpässe, Erkrankungen oder behördliche Quarantäneanforderungen betroffen ist.

Die persönlichen Voraussetzungen liegen bei Mitarbeitern in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis vor, das nicht gekündigt oder durch Aufhebungsvertrag aufgelöst ist und der Mitarbeiter Kurzarbeitergeld erhält.

Ablauf KUG:
Wenden Sie sich vorab an die Bundesagentur für Arbeit. Anschließend vereinbaren und zahlen Sie ab dem Zeitpunkt von dem an Ihr Betrieb betroffen ist, das Kurzarbeitergeld an Ihre Mitarbeiter. Dieses beträgt 60% vom Nettogehalt (bei Arbeitnehmern mit Kind 67 %). Zur Berechnung der Höhe stehen im Internet verschiedenste KUG-Rechner zur Verfügung.
Die Zahlung des KUG ist der Bundesagentur für Arbeit bis zum Monatsende anzuzeigen. Durch darauffolgende Antragsstellung (spätestens innerhalb von 3 Monaten nach Stellung der KUG-Anzeige bei der Bundesagentur für Arbeit) erhalten Sie die geleisteten Beträge zurück. Der Arbeitgeber selbst hat insofern nur die Sozialversicherungsbeiträge seitens des Arbeitgebers- und Arbeitnehmers in verminderter Höhe zu tragen (80% ohne Arbeitslosenversicherung).

Wenden Sie sich für weitere Informationen zum KUG an die Bundesagentur für Arbeit
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Diese Informationen beziehen sich auf den aktuellen Kenntnisstand zum 16.03.2020, bei Rückfragen zu diesem Thema steht Ihnen das BLU-Team zur Verfügung.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die seit Jahren gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgruppe und der LU-Service GmbH bringt der DeLuTa neue Impulse und wiederkehrenden Erfolg. Damit es in Bremen läuft, müssen die Abläufe in der Geschäftsstelle stimmen. Ein Schwerpunkt ist die Planung und Abwicklung der  Ausstellerflächen. Weg vom Papier ist hier die Devise! In Zukunft soll es, muss es möglich sein, dass die Anmeldung zur DeLuTa digital erfolgt. Auch ein Online-Portal für die Aussteller ist in Arbeit. Somit sind die Aussteller besser informiert und können sich jederzeit ihren Auftragsstatus abrufen. Auch die Hallenplanung und Standvergabe soll digital erfolgen. Dazu ist die DeLuTa Website nicht nur intern im Umbau, sondern wird auch für alle Mitglieder übersichtlicher gestaltet. In Kombination mit der DeLuTa App haben wir ein breites Informationsspektrum aufgebaut. Neben der Vortragsplanung stehen diverse Foren im Fokus. Bereiche wie Junger BLU, Anerkannter Fachbetrieb und die Unternehmerinnen-Gruppe, sind ein wichtiger Bestandteil auf der DeLuTa und werden in ihrer Vielfalt erneut Anklang finden.

Die größte Herausforderung allerdings ist aktuell das neuartige Coronavirus und welche Auswirkungen es auf Organisation und Durchführung haben wird.

Auch das war Thema in der Arbeitsgruppe. Fokussieren, priorisieren und flexibilisieren. Das sind unsere Prämissen für unser Handeln in den nächsten Wochen. Mit Mut und Zuversicht gehen wir an die Planung und bleiben in unserem Denken positiv. Stand jetzt: die DeLuTa findet am 2. und 3. Dezember 2020 in Bremen statt.

Hinweis für teilnehmende Firmen:
Die Anmeldeunterlagen werden Anfang April an alle fördernden Mitglieder des BLUs, der Landesgruppen und Landesverbände verschickt. Vorher sind keine Reservierungen oder feste Anmeldungen möglich. Wer Mitglied im BLU ist, erhält die Unterlagen automatisch.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Zum jetzigen Zeitpunkt wird die DeLuTa 2020 am 2. und 3. Dezember in Bremen stattfinden. Aufgrund der aktuellen Lage kommt es in den Abläufen zu Verzögerungen, sodass die Anmeldeunterlagen für die anstehende DeLuTa erst ab dem Mai 2020 zur Verfügung gestellt werden. Die Unterlagen werden allen BLU-Fördermitgliedern automatisch per E-Mail zugesandt und werden auf der Website zu finden sein. Schriftliche Voranmeldungen werden nicht angenommen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in der BLU-Geschäftsstelle unter 05723/74970 oder per E-Mail unter jederzeit zur Verfügung

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
E-FARM.COM bietet als erste Plattform neutrale Maschineninspektionen durch die Firma DEKRA an und gibt auf geprüfte Gebrauchtmaschinen im Anschluss eine Garantie. Auch zahlen Sie bei E-FARM.COM erst nach Erhalt der Maschine auf Ihrem Betrieb. Abschließend hilft Ihnen ein mehrsprachiges Team beim Zusammentragen der Papiere und bei der reibungslosen Anmeldung der Maschine vor Ort.

Als Willkommensangebot gibt es für deutsche Lohnunternehmer nun 50% auf Maschineninspektionen. Alle Informationen haben wir hier zusammengefasst:

Jetzt Infoblatt inklusive Gutscheincode herunterladen
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Übersicht über die straßengüterverkehrsrechtlichen Ausnahmeregelungen aufgrund Covid-19

Dort wo die Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer beschrieben ist, müssen Sie sich an die für Sie zuständige Behörde wenden. Diese finden Sie unter folgender Verlinkung:

Für Sie zuständige Behörde.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an die Rechtsberatung des Verbandes.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Wir arbeiten ständig daran, die DeLuTa noch besser und professioneller zu machen. Zusammen mit der DeLuTa Arbeitsgruppe haben wir die ersten organisatorischen Themen festgelegt und terminliche Planungen diskutiert. Dabei war klar, dass wir den bewährten Ablauf und die Regeln nur wenig ändern wollen. Also keine Revolution, sondern eine Evolution. Bremen bietet dafür die besten Voraussetzungen.
  Zu diesem Zeitpunkt aber sind wir zuversichtlich wieder mehr als 12.000 Mitglieder und Fachbesucher in Bremen begrüßen zu dürfen sowie der Branche der Agrardienstleister wichtige Impulse für die betriebliche Entwicklung zu bieten.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Sie können die Unterlagen von uns unter info@deluta per Mail anfordern. Auf der BLU Website stehen Ihnen im Download-Center die Unterlagen als Download zur Verfügung.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Bis zum physischen Umzug nächstes Jahr sind wir zunächst auch noch
unter den alten Nummern erreichbar, spätestens nächstes Jahr wird es diese Möglichkeit jedoch nicht mehr geben. Speichern Sie sich die neuen Rufnummern also am besten gleich neu ein!
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die Top-Tagung der Lohnunternehmer mit über 12.000 Fachbesuchern vom 02.-03. Dezember 2020 in Bremen

Wir arbeiten ständig daran, die DeLuTa noch besser und professioneller zu machen. Zusammen mit der DeLuTa Arbeitsgruppe haben wir die ersten organisatorischen Themen festgelegt und terminliche Planungen diskutiert. Dabei war klar, dass wir den bewährten Ablauf und die Regeln nur wenig ändern wollen. Also keine Revolution, sondern eine  Evolution. Bremen bietet dafür die besten Voraussetzungen.

Arbeitsgruppe traf sich in Riehe
Die DeLuTa Arbeitsgruppe traf sich am 10.März in Riehe. Der Arbeitskreis besteht aus Praktikern, Mitarbeitern und Pressevertretern. Neu ist, dass die Arbeitskreise Junger BLU mit Saskia Thun und der Anerkannte Fachbetrieb mit Jessica Otten Ihre Fachbereiche vertreten. Es wird über den aktuellen Stand der Vorbereitungen berichtet und über die weitere Vorgehensweise diskutiert. Neu ist, dass die angemeldeten Firmen einen Login-Bereich auf der DeLuTa-Website bekommen. Themen für die Vortragsplanung werden gesammelt und neue Aktionen geplant.

DeLuTa-Website wird erneuert
Neben einem Login-Bereich für die teilnehmenden Firmen, finden Sie auf der DeLuTa Seite alle Informationen rund um die DeLuTa. Bereits jetzt haben Sie die Möglichkeit Übernachtungen in Bremen über die „Bremer Touristik“ zu buchen.

Anmeldungen zur DeLuTa ab jetzt möglich
Alle fördernden Mitglieder des BLU und der Verbände haben die Anmeldeunterlagen per E-Mail erhalten. Sie erhalten die Unterlagen ausschließlich per Mail. Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie einen Zugangscode für die DeLuTa-Website, dort kann jederzeit der aktuelle Anmeldestand und Bestel-lungen verfolgt werden. Die Erbringung der Leistung der LU Service GmbH steht unter dem Vorbehalt der Ausführungsmöglichkeit der Veranstaltung.

Auswirkungen der COVID 19 Pandemie
Die aus der anhaltenden Corona Pandemie resultierenden Restriktionen sind für uns alle spürbar. Wir erleben sie als Folge notwendiger Maßnahmen, um den Krankheitsverlauf in der Gesellschaft besser zu steuern. In enger Abstimmung mit der Messe Bremen sowie den Behörden beobachten wir die Sachlage ernsthaft und kommen derzeit zu dem Schluss, dass die DeLuTa im Spätherbst dieses Jahres wie geplant stattfinden kann. Mögliche zusätzliche hygienische Maßnahmen, die eine reibungslose Durchführung sicherstellen, haben wir dabei im Blick.

Zu diesem Zeitpunkt sind wir zuver- sichtlich wieder mehr als 12.000 Mit- glieder und Fachbesucher in Bremen begrüßen zu dürfen sowie der Branche der Agrardienstleister wichtige Impulse für die betriebliche Entwicklung zu bieten.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47  
Zum Schutz aller Beteiligten vor dem Corona-Virus sollten andere Wege gesucht werden. Zwar sind laut Bundesinstitut für Risikobewertung keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, sind allerdings denkbar. Zuletzt entspannte sich die Lage deutlich, Geschäfte und Restaurants wurden unter Auflagen wiedereröffnet, doch zeigen die neuen Ansteckungszahlen in der Fleischindustrie und an bestimmten „Hotspots“, dass die Gefahr einer zweiten Welle kein Spukgespenst, sondern real ist. Das Tückische an Covid-19 ist der Verlauf der Krankheit, der ohne oder nur mit geringen Symptomen verlaufen kann, andere jedoch gesundheitlich schwer treffen könnte.

Am sichersten ist, den Mitarbeiten vorab mitzuteilen, dass sie ihre Verpflegung selbst mitbringen oder mit dem Kunden abzustimmen, eventuell im Supermarkt abgepackte Snacks wie Sandwiches, Fertigsalate, Joghurts oder Bonbons zu kaufen und diese mit auf die Erntemaschinen oder Trecker zu geben. Ernte-Büfetts sollte es in diesem Jahr zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus nicht geben.

Die Betriebsanweisung zu Maßnahmen zur Vermeidung von Corona der SVLFG - abrufbar unter svlfg.de, sollte zwingend weiterhin Bestand haben und von allen Beteiligten im Betrieb, auch im Umgang mit den Kunden eingehalten werden. Unter diese Maßnahmen fallen:

]]> 08.03.2021 - 10:05:47]]> 08.03.2021 - 10:05:47 sehr geehrte Mitglieder,

In den LUaktuell, Ausgaben 03/2020, Seite 5, sowie in der gestern erschienenen LUaktuell (07/2020), Seite 21, habe ich darauf hingewiesen, dass ab dem 1. Juli 2020 die Pflicht besteht, alle elektronischen Geräte der Kommunikation, Information oder Organisation und damit auch Funkgeräte in Kraftfahrzeugen, die während der Fahrt bedient werden, mit Freisprecheinrichtungen ausrüsten zu müssen.

Ein gemeinsamer Vorstoß der Verbändegemeinschaft, in welcher der BLU e. V. sich regelmäßig für die Interessen der Lohnunternehmer stark macht, hat nun eine Verbesserung zur Folge. Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat mit Schreiben vom 22.06.2020 der Verbändegemeinschaft Folgendes mitgeteilt:

„Im Lichte des bevorstehenden Ablaufs dieser Frist hat der Bund-Länder-Fachausschuss Straßenverkehrs-Ordnung /-Ordnungswidrigkeiten (BLFA-StVO) bereits am 28.04.2020 beschlossen, dass im Bereich der Großraum- und Schwertransporte die Nutzung von Funkgeräten zur Kommunikation des Fahrers mit Begleitfahrzeugen und Polizei auch nach dem 30.06.2020 weiterhin uneingeschränkt möglich bleiben soll.

Insbesondere aufgrund der auch durch die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 verzögerten Herstellung dieser Geräte hat das BMVI die Länder mit Schreiben vom 19.06.2020 darum gebeten, von den Möglichkeiten der Anwendung des Opportunitätsprinzips Gebrauch zu machen und bis einschließlich 31.01.2021 in Bezug auf die Nutzung von Funkgeräten für alle Verkehrsarten von einer Kontrolle des Verbots nach § 23 Absatz 1a StVO abzusehen.

Die Durchführung der StVO und der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur StVO (VwV-StVO) fällt wegen der im Grundgesetz verankerten Kompetenzverteilung in die Zuständigkeit der Landesbehörden (Artikel 83, 84 des Grundgesetzes). Diese entscheiden auf der Grundlage der StVO und der dazugehörigen Verwaltungsvorschriften im Rahmen des ihnen zustehenden Ermessens und unter Abwägung der Gegebenheiten vor Ort, welche Anordnung getroffen wird. Dies hängt immer vom konkreten Einzelfall ab. Hier hat der Bund im konkreten Einzelfall weder fachaufsichtsrechtliche Eingriffs- noch Weisungsrechte gegenüber den Ländern.

Die Entscheidung über die Umsetzung der Empfehlung des BMVI wird daher bei den Ländern liegen.“

Damit dürfte die Pflicht zu Freisprecheinrichtungen bei Funkgeräten zumindest bis Ende Januar 2021 in Deutschland nicht kontrolliert und verfolgt werden.

Zwar steht die Frage, ob die Kontrollen ausgesetzt werden, eindeutig im alleinigen Ermessen der Bundesländer.
Dennoch ist davon auszugehen, dass die Bundesländer der Empfehlung des BMVI folgen und zumindest bis Ende Januar 2021 keine Kontrollen stattfinden werden. Schließlich haben die Länder ja auch bereits an der Ausnahme bei Großraum- und Schwertransporten über den BLFA (siehe oben Text BMVI) mitgewirkt bzw. diese offenbar unterstützt.

Allerdings kann im Ergebnis nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Bundesländer sich nicht an die Empfehlung des BMVI halten.
Wer verbindlich wissen will, ob die Empfehlung des BMVI umgesetzt wird, der sollte dies bei dem jeweiligen zuständigen Landesverkehrsministerium erfragen und sich dies ggf. schriftlich bestätigen lassen, um eine 100%ige Sicherheit zu erlangen.

Selbstverständlich informieren wir Sie sofort, wenn sich in dieser Sache Neuigkeiten ergeben.

Pirko Renftel, Stand: 02.07.2020]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die Zeichen für die DeLuTa stehen auf Neustart. Die Bundesregierung sieht Messen seit dem 6. Mai nun nicht mehr als Großveranstaltungen. Damit rückt die DeLuTa 2020 in Bremen in greifbare Nähe. Wir arbeiten für Sie und Euch auf Hochdruck an Konzepten, wie wir eine erlebnis- und abwechslungsreiche DeLuTa für Lohnunternehmer und Hersteller auf die Beine stellen können. Mit Sicherheit und Abstand - und trotzdem ein tolles Erlebnis! Die Ideen sprudeln, diese Aussteller sind schon dabei ► Aussteller

Haben Sie sich noch nicht zur DeLuTa angemeldet, dann laden Sie sich direkt die Unterlagen im Download-Center der BLU Webside - Suchbegriff: DeLuTa herunter!

Für alle Fragen rund um die Planung stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ihr Ansprechpartner
Lohnunternehmer Service GmbH, DeLuTa
Diana Huss
Telefon: 05031/51945-10
Fax: 05031/51945-2827
E-Mail:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Nordrhein-Westfalen
Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die Generation Z tickt anders als die Generationen davor. Sie ist die erste Generation, die mit dem Internet und Sozialen Medien aufgewachsen ist und deren ständiger Begleiter das Smartphone ist. Wenn Sie als Lohnunternehmen und als Arbeitsgeber attraktiv bleiben wollen, stellt Sie das vor die Herausforderung, die Lebenswelt der Jugendlichen kennenzulernen und zu verstehen.

Nicht alle Menschen entsprechen einem Stereotyp
In allen Generationen gibt es zwar einheitliche Merkmale, jedoch entsprechen nicht alle Menschen einem Stereotyp. So bleiben die charakterlichen Ausprägungen und Unterschiedlichkeiten bestehen. Es ist also nicht möglich, einen Menschen nur aufgrund seines Geburtsjahres, pauschal bestimmte Charaktereigenschaften zuzuweisen. Und doch haben viele Jugendliche gemeinsame Werte und Tendenzen, weil sie unter den gleichen wirtschaftlichen, technischen und politischen Verhältnissen aufgewachsen sind.

Arbeitszeiten
Die Generation Z will sich nicht von der Arbeit auffressen lassen. Während der festgelegten Arbeitszeit ist sie leistungsbereit, aber nicht darüber hinaus. Die Arbeitszeit muss berechenbar sein. Soll der Azubi mal länger bleiben, müsse der Chef ihm das frühzeitig sagen und einen Ausgleich anbieten. Der Verweis auf flexible Arbeitszeit, der bei vorhergehenden Generationen noch als Pluspunkt galt, ist für die Generation Z eher abschreckend. Sie vermutet dahinter verdeckte Überstunden oder ein Vermischen der Arbeits- mit der Privatsphäre. Motivierend wirkt Flexibilität erst dann, wenn die jungen Leute eine Familie gründen und ihnen das Unternehmen durch flexible Zeiten entgegenkommt.

Hierarchien
Ob Chef, Meister oder Geselle – die Generation Z betrachtet sich als gleichberechtigt. Sie will auf Augenhöhe behandelt werden, will in ihrer Arbeit Sinn erfahren und ist nicht bereit, nur Handlangerdienste oder niedere Arbeiten auszuführen.

Konzentriertes Arbeiten
Die Generation Z ist schnell – schnell informiert, da 24 Stunden online, aber auch schnell abgelenkt, aus demselben Grund. Wer als Unternehmer diszipliniertes Arbeiten fördern will, kommt mit Anordnungen nicht weiter. Man muss die Jugendlichen mitnehmen, ihnen nachvollziehbar machen, warum es wichtig ist, an einer Aufgabe dranzubleiben.

Motivation
Karriere um der Karriere willen oder um mehr Geld zu verdienen, lockt die Generation Z nicht. Sie will sich bei der Arbeit wohl fühlen, ähnlich wie im Elternhaus sichere Rahmenbedingungen bekommen, eine angenehme Atmosphäre, positives Feedback und eine intensive Betreuung vorfinden. Wer die Generation Z zu mehr Leistung motivieren will, sollte ihr den tieferen Sinn und Zweck jeder Aufgabe erklären, statt nur Aufträge zu erteilen.

Nachfolge
Wenige junge Leute interessieren sich dafür, den Betrieb ihrer Eltern oder ihres Chefs eines Tages zu übernehmen. Das gelebte Vorbild der Älteren mit 60-Stunden-Wochen ohne Pausen und Urlaube widerspricht ihren Vorstellungen von Work-Life-Balance. Prüfen und durchleuchten Sie ihren gesamten Betrieb, ob sie Arbeitszeiten bzw. Aufgaben auch anders organisieren können. Seien Sie als Chef ein gutes Vorbild.

Smartphone
Wollen Unternehmer den ständigen Blick aufs Smartphone unterbinden, braucht es klare Regeln – die für alle gleichermaßen gelten, vom Azubi bis zum Chef. Wird das Smartphone auch dienstlich genutzt, z.B. zum Ausfüllen des Berichtshefts, sollten feste Zeiten dafür vereinbart werden.

Umgang mit Kritik
Während die Jugendlichen ihre Meinung gern unverblümt äußern, reagieren sie selbst empfindlich auf Kritik. Reagieren sie daher unaufgeregt und achten auf gleichberechtigte Kommunikation: Äußert der Azubi seine Meinung, lohnt es sich, diese offen anzuhören und ihm die Möglichkeit zu bieten, seine Überlegungen auch im Team vorzustellen, um sie dann sachlich zu besprechen. Umgekehrt muss Kritik am Verhalten oder an der Arbeit des Azubis ebenfalls auf Augenhöhe stattfinden. Die Generation Z will selbst nachvollziehen, warum eine Arbeit nötig ist und ob die eigene Leistung den Anforderungen entspricht.

Verantwortung
Während es noch bis vor kurzem hieß, Mitarbeiter lassen sich motivieren, indem sie eigenverantwortlich arbeiten dürften, gilt das für die Generation Z nicht. Die Aussicht, aufzusteigen und den Laden eines Tages zu übernehmen, wirkt auf sie regelrecht abschreckend. Eher gelingt es im Jugendlichen über Erfolgsgefühle und Freude an der Arbeit Interesse an einem Aufstieg zu wecken.

Worauf können sich Unternehmer freuen?
Die Generation, die jetzt ins Berufsleben startet, mag ihre Eigenarten haben, an die ältere Mitarbeiter und Chefs sich erst gewöhnen müssen. Doch auf vieles können sich Unternehmer freuen: Diese Generation Azubis ist gegenüber ihren Vorgängergenerationen selbstbewusster und aufgeschlossener, bringt sich viel ein und bringt mit ihrem Wissen über neue Medien neue Impulse ins Unternehmen.

Machen Sie die Generation Z zu Ihren Zukunftsgestaltern.
Im Großen und Ganzen geht es nicht darum, jetzt plötzlich alles im Unternehmen zu ändern, sondern zunächst einmal die Lebenswelt der jungen Menschen von heute zu verstehen. Natürlich gibt es dabei Dinge, über die es sich lohnt, etwas länger nachzudenken und vielleicht die Sichtweise oder die Vorgehensweise der Generation Z in unseren Alltag und in das Unternehmen zu integrieren. Es geht also nicht um einen Konflikt zwischen den
Generationen, sondern vielmehr um unterschiedliche Werte und Erfahrungen. Es „darauf ankommen zulassen“ und auszutesten wer am „längeren Hebel“ sitzt, wäre sicher wenig hilfreich.

Letztlich liegt der Schlüssel zum Erfolg immer in einem gemeinsamen und verständnisvollen Miteinander.

Jennifer Nickel]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Liebe Lohnunternehmer und fördernden Mitglieder im BLU. Die derzeit an der häufigsten gestellten Frage: „Was ist mit der DeLuTa im Winter?“  
Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen sowie Verhaltensweisen stellen aktuell alles auf den Kopf. Was Anfang des Jahres noch selbstverständlich war steht jetzt in Frage. Veranstaltungen werden verschoben, abgesagt oder in das Internet verlegt. Was und wie derzeit geplant wird - Fragezeichen bleiben und man muss auf „Sicht fahren“. Dennoch, das Leben geht weiter. Aber anders!
Die aktuelle Situation beschäftigt natürlich auch uns in der DeLuTa Arbeitsgruppe. Wir haben bereits im März entschieden die Planungen zur DeLuTa weiterzuführen und bei all den anstehenden Überlegungen und Entscheidungen die aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen stets im Blick zu behalten. Und bei allem steht die Sicherheit der Gäste, Aussteller und Mitarbeiter an erster Stelle. Derzeit arbeiten wir zusammen mit der Messe Bremen und den Behörden an einem Hygiene- und Sicherheitskonzept, dass die Auflagen der Behörden erfüllt und eine Durchführung der DeLuTa aus heutiger Sicht ermöglicht.  
Seitens der fördernden und ausstellenden Mitglieder haben wir bis jetzt bereits überraschend viele Anmeldungen erhalten. Es zeigt in diesen auch wirtschaftlich schwierigen Zeiten den hohen Stellenwert der DeLuTa in der Branche. Dies wird uns auch von den Lohnunternehmern zurückgespiegelt, die sich in fast jedem Gespräch nach dem Stand der Vorbereitungen erkundigen.
Wir halten sie auf dem Laufenden und bleiben sie gesund!

Ihr DeLuTa Team]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ihr Ansprechpartner
Lohnunternehmer Service GmbH, DeLuTa
Diana Huss
Telefon: 05031/51945-10
Fax: 05031/51945-2827
E-Mail:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Maßnahmen sowie Verhaltensweisen stellen aktuell alles auf den Kopf. Was Anfang des Jahres noch selbstverständlich war steht jetzt in Frage. Veranstaltungen werden verschoben, abgesagt oder in das Internet verlegt. Was und wie derzeit geplant wird - Fragezeichen bleiben und man muss auf „Sicht fahren“. Dennoch, das Leben geht weiter. Aber anders!
Die aktuelle Situation beschäftigt natürlich auch uns in der DeLuTa Arbeitsgruppe. Wir haben bereits im März entschieden die Planungen zur DeLuTa weiterzuführen und bei all den anstehenden Überlegungen und Entscheidungen die aktuellen Entwicklungen und Erfahrungen stets im Blick zu behalten. Und bei allem steht die Sicherheit der Gäste, Aussteller und Mitarbeiter an erster Stelle. Derzeit arbeiten wir zusammen mit der Messe Bremen und den Behörden an einem Hygiene- und Sicherheitskonzept, dass die Auflagen der Behörden erfüllt und eine Durchführung der DeLuTa aus heutiger Sicht ermöglicht.
Seitens der fördernden und ausstellenden Mitglieder haben wir bis jetzt bereits überraschend viele Anmeldungen erhalten. Es zeigt in diesen auch wirtschaftlich schwierigen Zeiten den hohen Stellenwert der DeLuTa in der Branche. Dies wird uns auch von den Lohnunternehmern zurückgespiegelt, die sich in fast jedem Gespräch nach dem Stand der Vorbereitungen erkundigen.
Wir halten sie auf dem Laufenden und bleiben sie gesund!

Ihr DeLuTa Team]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Drei neue Kurzfilme
Der Bundesverband Lohnunternehmen hat drei neue Kurzfilme gedreht. Im ersten Film nimmt Reiner Meyer, Mitarbeiter im Lohnunternehmen Pöttker aus Schweringen, Niedersachsen, den Zuschauer auf seinem großen Mähdrescher mit in die Getreideernte. Die Fahrt führt über Straßen und Wirtschaftswege bis auf das Weizenfeld seines Kunden. Der Film zeigt, welche gefährlichen Verkehrssituationen auf diesem Weg entstehen können und wie er und die anderen Verkehrsteilnehmer die Lage zum Glück entschärfen.

Die beiden weiteren Kurzfilme aus der Gülleausbringung und Maisernte thematisieren ebenfalls spezifische Gefahren im Straßenverkehr. Die Zuschauer können aus unterschiedlichen Perspektiven erleben, wie groß die verschiedenen Landmaschinen sind und wie sie auf andere Verkehrsteilnehmer wirken. Die Dimensionen, die Unübersichtlichkeit, das unterschiedliche Tempo zwischen Auto- und Motorradfahrern bzw. landwirtschaftlichen Maschinen kann zu gefährlichen Situationen führen. Die Filme laden zum Perspektivwechsel ein und werben so für ein besseres gegenseitigen Verständnis. Nur wenn wir miteinander reden, können wir auch alle sicher ankommen.

Nebenbei bieten alle Filme spannende Hintergrundinformationen zu den jeweiligen landwirtschaftlichen Arbeiten und erklären, warum land- und forstwirtschaftliche Maschinen eigentlich „breiter, langsamer und schmutziger“ sind.



LU-Fahrschultage
Digitale Kommunikation funktioniert technisch einwandfrei. Das haben die letzten Monate gezeigt. Aber es geht doch nichts über den persönlichen Kontakt. Deshalb möchten wir Sie dazu motivieren, die Kampagne, um LU-Fahrschultage bei Ihnen vor Ort zu ergänzen.

Wenn Ihnen und Ihrer lokalen Fahrschule ein Besuch in Ihrem Lohnunternehmen wieder verantwortbar erscheint, laden Sie Fahrschullehrer und Schüler zu einem Verkehrssicherheitstag ein und machen erlebbar, was es bedeutet, eine Landmaschine zu fahren. Wir unterstützen Sie dabei mit unseren Filmen und Unterlagen für Ihre Pressearbeit.

Setzen auch Sie sich für mehr Rücksicht und Fairness im Straßenverkehr ein und teilen die Kampagne unter #agrarFAIRkehr auf Ihren eigenen Kommunikationskanälen.
Mehr Infos finden Sie unter www.lohnunternehmen.de/aktuelles/agrarfairkehr oder  @BundesverbandLohnunternehmen

Wer mitmachen möchte und noch Fragen hat, wendet sich bitte an Anne Ehnts unter oder Jennifer Nickel unter ]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Regelungen zur Arbeit an Sonn- und Feiertagen
Verständlicherweise gibt es Arbeiten, die erledigt werden müssen. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Regelungen darüber, wann die Arbeit an Sonn- und Feiertagen erledigt werden darf.

Grundsätzlich gilt laut Gesetzestext, dass unaufschiebbare Arbeiten zur Befriedigung landwirtschaftlicher Bedürfnisse, zur Abwendung eines Schadens erlaubt sind. Ansonsten sind Feldarbeiten an diesen Tagen untersagt, es sei denn das entsprechende Bundesland hat gesonderte Feiertagsgesetze.

Gleiches gilt für die Nachtruhe, die zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr einzuhalten ist. Zum Teil gibt es aber auch hier für einzelne Bundesländer bzw. in bestimmten Situationen Abweichungen und Lockerungen. Diese sollten jedoch nicht ausgereizt werden. Nur was wirklich wichtig ist und dringend erledigt werden muss, kann im Ausnahmefall an Ruhetagen gemacht werden. Um dies jedoch zu vermeiden, ist eine Wochenplanung unabdingbar. Auch wenn eine Planung während der Erntezeit schnell überworfen werden kann, weil unvorhergesehene Ereignisse eintreten, sollte der Großteil der anstehenden Arbeiten unter der Woche erledigt werden.

Gegenseitiges Miteinander
Neben der vielen Arbeit im Sommer sollten aber die Anwohner nicht vergessen werden. Schließlich sind auch sie von der Erntesaison betroffen. Sie sind es, die den Verkehr auf den Straßen, den Lärm der Landmaschinen und den Staub der Feldarbeiten täglich bemerken werden. Wer sitzt im Sommer nicht gerne draußen im Garten und möchte sich nach der Arbeit entspannen. Das fällt durchaus schwer, wenn die Zeiten arbeitsintensiv sind.

Häufig kommt es durch Unwissenheit der Bevölkerung zu Konflikten. Suchen Sie aktiv das Gespräch zu Anwohnern, Fahrradfahrern oder anderen Verkehrsteilnehmern und erklären Sie, warum bestimmte Arbeitsschritte erledigt werden müssen.

Insbesondere bei ortsnahen Arbeiten sollten Anwohner u.a. über Wurfsendungen oder WhatsApp Gruppen zeitnah vor der Arbeitserledigung informiert werden. Auch der direkte Kontakt bei „Feldrandgespräche“ kann zur Aufklärung dienen.



Genauso hilfreich ist es auch auf die Anwohner Rücksicht zu nehmen und bei ungünstigen Wetterlagen, wie zum Beispiel viel Wind, auf gewisse Arbeiten zu verzichten und zunächst an anderer Stelle weiter zu machen. Klar ist, dass gegenseitige Rücksichtnahme auch zur Erntezeit eine hohe Priorität haben muss.



Auch im Verkehr Rücksicht nehmen
Dies gilt nicht nur auf dem Feld, sondern auch auf der Straße. Sich im Verkehr und bei Ortsdurchfahrten vernünftig und zuvorkommend zu verhalten ist ein Muss. Dafür sollten vor der Ernte alle Mitarbeiter noch einmal darauf hingewiesen werden, sich auch in stressigen Phasen vernünftig und zuvorkommend gegenüber anderen zu verhalten.

Denn nur, wenn sich die Mitarbeiter der Lohnunternehmen an die Regeln halten, kann auch glaubwürdig mit der Gesellschaft kommuniziert werden. Erst dann kann auch das Umfeld darüber aufgeklärt werden, dass die Fahrer der Maschinen geschulte Fachkräfte
sind. Dies geht besonders gut über die Sozialen Medien und im persönlichen Gespräch.

Dabei können Plakate genutzt werden oder auch Flyer, die im Ort verteilt werden, um darauf aufmerksam zu machen. Gerne stehen wir als Verband ihnen dabei zur Seite und lassen Ihnen das entsprechende Material dafür zukommen.



Profis mit Rücksicht
An dieser Stelle soll auch auf die Kampagne „Profis mit Rücksicht“ hingewiesen sein, die für mehr Image und Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen soll. Insbesondere um das Image der Landwirtschaft und somit auch der Lohnunternehmer stetig weiter zu  verbessern, sollten wir als Verband und auch Sie als Lohnunternehmer den Kontakt zur Bevölkerung suchen und über unsere Arbeit aufklären. Durch Vermittlung von Wissen und Kommunikation nach außen kann auch ein Verständnis für die Arbeit hergestellt und
somit Konflikte vermieden werden.

Nicht alle Befindlichkeiten können direkt während der arbeitsreichen Zeit geklärt werden. Laden Sie die Nachbarn und Anwohner nach der Ernte zu einem gemeinsamen Erntefest auf dem Hof ein und suchen dabei das klärende und informative Gespräch. Denn Kommunikation ist, wie so häufig, der Schlüssel zum Erfolg.



Jasmin Nühs]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Was ist eine Kalkulation?
Das Ergebnis einer Kalkulation ist die Findung eines Angebotspreises. Hierbei kann es sich sowohl um das Angebot einer Ware (z.B. gepresste Heubunde an Endverbraucher) als aber
auch um Dienstleistungen (Preis für einen ha Mähdrusch) handeln. In die Kalkulation  werden alle für das Produkt / die Dienstleistung tatsächlichen Kosten einbezogen zzgl. eines gewünschten Gewinns.

Die Arten der Kalkulation
Es gibt diverse Arten der Kalkulation. Im allgemeinen Geschäftsgebrauch sind drei Arten ständig zu finden.

Die Vorkalkulation
Die Vorkalkulation ist die Basis. Wenn ein Unternehmer die Nachfrage eines Landwirts bekommt, eine bestimmte Dienstleistung zu erbringen, sollte er vor Abgabe seines Preises diesen genaustens kalkulieren, also unter Einbezug aller in seinem Betrieb anfallenden
Kosten und des gewünschten Gewinns. Der kalkulierte Preis des Anbieters liegt oftmals (weit) über den Vorstellungen des Kunden. Bevor der Lohnunternehmer aber nunmehr auf
den Preis des Kunden eingeht, sollte er prüfen, ob tatsächlich  Kosteneinsparungspotenziale
gegeben sind. Ansonsten würde er seine Dienstleistung schlimmsten Falls „unter Preis“ anbieten, welches letztendlich zu Verlusten führen kann.

Die Nachkalkulation
Grundsätzlich bei allen Aufträgen, aber insbesondere bei größeren, komplexen Aufträgen ist zu empfehlen, nach Durchführung der Dienstleistung eine Nachkalkulation durchzuführen. Es werden also die gesamten, tatsächlich angefallenen Kosten aufgelistet, zzgl. Gemeinkosten des Betriebs, Risikozuschlag und Gewinnzuschlag.

Hiermit wird überprüft, ob die Annahmen im Angebot (Vorkalkulation) auch tatsächlich erreicht wurden. Wenn man bei der Nachkalkulation feststellt, dass die Vorkalkulation zu positiv war, also der dort geplante Gewinn nicht erzielt wurde, sollten diese Erkenntnisse
natürlich unbedingt in der Zukunft beachtet werden.

Die permanente Kalkulation
Die Art ist bei größeren, komplexen Aufträgen zu empfehlen, insbesondere wenn sich der Auftrag über einen längeren Zeitraum erstreckt.

Im landwirtschaftlichen Bereich wären hier zu nennen Bewirtschaftungsverträge mit fest vereinbarten Preisen, komplette Aufträge im Bereich Biogas oder z.B. Gülleketten. Hier werden von Ihnen Tabellen oder Listen geführt, aus denen der Bearbeitungsstand des
Auftrags abzusehen ist und welche Kosten bis zu dem jeweiligen Zeitpunkt angefallen sind.

Aufgrund der festen Preisvereinbarungen (Vorkalkulation) und des Bearbeitungsstandes kann also quasi zu jedem Zeitpunkt festgestellt werden, ob sich der Auftrag noch im Gewinnbereich befindet oder ob man sich bereits „im roten Bereich“ befindet. In diesem Fall kann sich der Unternehmer zeitnah Gedanken machen, ob er hier Kosten senken kann, z.B. durch bessere Maschinenauslastung oder höhere Produktivität im Personalbereich.

Wie wird in der Praxis kalkuliert
Der Begriff der Kalkulation ist in aller Munde. Auch im Bereich der Ausbildung – früher zum Fachagrarwirt, heute zum Agrarservicemeister - ist die Kalkulation ein wichtiger  Ausbildungspunkt. Der Unternehmer, bzw. die angestellte Führungskraft soll dazu in der Lage sein, ein Angebot ordnungsgemäß zu kalkulieren, damit für das Unternehmen ein angemessenes Ergebnis erzielt wird. So ist es für dasUnternehmen möglich, weiterhin am Markt zu agieren.

Tatsächlich finden wir die Umsetzung dieser Wünsche oftmals nicht. Die Bandbreite ist groß. Es gibt Unternehmen bei denen wird die kleinste Dienstleistung genau kalkuliert bevor das Angebot gemacht wird. Nach Erledigung des Auftrags wird auch abgeglichen (Nachkalkulation) ob die Gewinnvorstellungen erreicht wurden.

Leider gibt es aber auch Unternehmen, bei denen stellt das Wort der Kalkulation offensichtlich ein Fremdwort dar. Es herrscht Unkenntnis über die Kalkulationsgrundlagen, die im Betrieb anfallenden Kosten und die Preise werden„nach dem Markt“ festgesetzt. Dies bedeutet, dass der Unternehmer mehr oder weniger den Preis akzeptiert, den der Landwirt oder sonstiger Auftraggeber bereit ist zu zahlen. Ob hierbei die Selbstkosten gedeckt werden, ob hier ein Gewinn erzielt wird oder sogar ein Verlust entsteht ist vielen Unternehmern leider nicht bekannt.

Eine Kalkulation nicht durchzuführen mit dem Argument, den errechneten Preis bekomme ich am Markt nicht durchgesetzt, ist sicherlich die falsche Vorgehensweise. Nach den Feststellungen in der Unternehmensberatung ist die fehlende, unvollständige oder falsche Kalkulation oftmals der Ausgangspunkt oder zumindest ein Faktor für wirtschaftliche Probleme des Lohnunternehmens. Im schlimmsten Fall kann dieses zur Auflösung des Unternehmens führen.

Volkmar W. Brettmeier]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Der Wunsch und das Bestreben nach einer neuen Kollektion der Arbeitsbekleidung für Lohnunternehmen bestehen nach wie vor, sowohl von Seiten der Praxis als auch von uns als Verband.

Damit am Ende der Mitarbeiter seine Arbeitsbekleidung zufrieden tragen kann, sind viele Schritte erforderlich, an denen unterschiedliche Firmen beteiligt sind. Es beginnt mit dem Design der Kollektion, dem Hersteller von Stoffen und weiterer „Zutaten“, dem Konfektionär, der die einzelnen Teile schneidert, dem Handel, der verkauft bzw. dem Vermieter, der weiterführende Serviceleistungen wie Vermietung, Waschen und Pflege den Mitgliedern anbietet.

Engpässe gibt es derzeit beim Konfektionär, dem Produzenten von Bekleidung. Da eine Entspannung der Situation derzeit nicht in Sicht ist, suchen wir bereits seit einiger Zeit nach Lösungen. Das ist nicht so einfach, denn die BLU Bekleidung ist eine Sonderanfertigung, die es nicht von der Stange gibt.

Zudem ist der Markt für die Berufsbekleidung, insbesondere im Outdoor Bereich, stark im Wandel. Viele erleben die Werbung von Produzenten wie etwa Engelbert Strauss oder Anbietern von Freizeitbekleidung mit schicker Ware. Aber schick ist nicht automatisch praktisch oder für den harten Einsatz in den Betrieben geeignet. Daher diskutieren wir neue Kollektionen, die mehr als ein „Facelift“ sein sollen.

Sich über die Auswahl der Kleidung und die weitere Handhabung derer zu entscheiden, bedarf vieler Überlegungen und letzten Endes auch Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Nicht zuletzt ist die bisher angebotene Kleidung gut angekommen und wird nach wie vor angenommen. Natürlich ist es aber auch wichtig weiter zu denken, Tradition und Innovation in Einklang zu bringen. Wir schauen nach vorne und können Ihnen mitteilen, dass wir derzeit aktiv dabei sind, mit unseren Partnern und Anbietern Gespräche zu führen und neue Angebote und Vorschläge einzuholen, um Ihnen als Lohnunternehmern bestmöglich eine neue Kollektion und verbesserten Service präsentieren zu können.

Bleiben Sie gespannt und freuen Sie sich mit uns auf die Verbesserungen!

Dr. Hartmut Matthes]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Anfang Juli (zwischen 4. und 6. Juli 2020) wurde sich gewaltsam Zutritt zu unserem Betriebsgelände in Kalbe verschafft. Schlösser an Türen und Toren wurden aufgebrochen und ins Büro eingebrochen. Dabei wurde gezielt unserer Mietenpflegegerät gestohlen.

Zuerst wurde aus dem Büro der Joystick geklaut, um das Mietenpflegegerät bedienen und an einem Schlepper anhängen zu können. Bei dem Gerät handelt es sich sowohl um den Frontanbau mit der Klünderscheibe, als auch den Heckanbau mit dem Kran-Arm und dem Dorn. Nur das Paddel für den Dorn wurde stehen gelassen.

Jetzt bitte ich um eure Hilfe!

Wenn Ihr was mitbekommt oder sogar ein Gerät angeboten wird, dann meldet euch bitte bei mir: 0151 56526127.

Vielen lieben Dank
Michael Metzger]]> 08.03.2021 - 10:05:47]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die Top-Tagung der Lohnunternehmer vom 02.-03. Dezember 2020 in Bremen. Wie findet sie statt? Durchdachtes Hygienekonzept für die DeLuTa überzeugt!

Die LU Lohnunternehmer Service GmbH und die DeLuTa-Arbeitsgruppe blicken mit Zuversicht auf die 10. DeLuTa, die in einem außergewöhnlichen Jahr stattfi ndet. Wir haben gemeinsam mit der Messe Bremen ein tragfähiges Hygienekonzept ausgearbeitet, das alle Voraussetzungen für eine Fachtagung in Coronazeiten erfüllt.

Unsere Hygiene- und Infektionsschutzstandards sorgen dafür, dass die Sicherheit und Gesundheit unserer Aussteller, Lohnunternehmer, Referenten und Besuchern bestmöglich geschützt werden.

Zum Maßnahmenkatalog gehören unter anderem folgende Richtlinien: Dies ist ein Auszug des Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes der LU Lohnunternehmer Service GmbH. Die ausführliche Version finden Sie demnächst auf der DeLuTa-Website unter www.deluta.de.

Neben dem Maßnahmenkatalog der allgemein gehalten ist, stellt sich die Frage, wie machen wir das auf unserer DeLuTa?

Die häufig gestellten Fragen haben wir zusammengefasst:

Kartenverkauf
Der Kartenverkauf beginnt ab Oktober, informiert werden Sie über die LU aktuell. Die Karten werden nur noch online bestellbar sein, Sie erhalten ihre Tickets online zum ausdrucken. Vor Ort werden die Tickets gescannt. Pro Tag begrenzen wir die Lohnunternehmertickets auf 4.000 Stück!

Sie kennen die Kontingentierung bereits aus den vergangenen Jahren, um allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben an der DeLuTa teilnehmen zu können, werden wir an der Kontingentierung
festhalten.

Einlasskontrolle und Garderobe
Halle 4 und Halle 7 sind die Haupteingänge. Die Abstandsmarkierungen auf dem Boden sind einzuhalten. Halle 4 ist zusätzlich mit einem Infopoint ausgestattet. Garderoben wird es an beiden Eingängen geben.

Mund-Nasen-Schutz
Allen ist das Tragen der Mund-Nasen-Schutz-Bedeckung aus dem öffentlichen Leben bekannt. Wir empfehlen das Tragen der Masken zu jeder Zeit. In den Bereichen, in dem der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, unter anderem bei der Einlasskontrolle, dem Cateringbereich und in den Sanitäranlagen, ist das Tragen verpflichtend.

Catering
Auf der DeLuTa wird es wieder eine Vollverpfl egung geben. Die Ausgabe des Essens erfolgt mit mehr Personal, sodass das Essen pro Person ausgegeben wird. Getränke stehen zu jederzeit an den Getränkeständen zur Verfügung. Um die langen Schlangen zu vermeiden, werden die Essenszeiten Mittags und Abends verlängert.

Hallenplanung
Um den Mindesabstand jederzeit einhalten zu können, ist der Einlass- und Cateringbereich mit Abstandsmarkierungen gekennzeichnet. Es wird mehr Bewegungs- und Freifl äche geben. Zum Schutz für Sie haben wir alle Gänge von 3 Metern auf 4 Meter vergrößert.

Vortragsbereiche
Die Vorträge können ebenfalls stattfi nden. In diesem Jahr wird es statt 5 Vorträge nur 3  Vortragsräume geben. In den 3 Räumen kann die Abstands und Hygieneregel umgesetzt werden.
Die zeitversetzen Vorträge können mit max. 500 Personen besucht werden. Damit die gleiche Vielfalt wie in den vergangenen Jahren gegeben ist, werden die Vortragszeiten verlängert.

Wir bitten Sie sich im Vorfeld genau zu überlegen welchen Vortrag sie besuchen möchten. Eine Voranmeldung wird es wahrscheinlich über die DeLuTa App geben, nähere Informationen folgen.

DeLuTa-Party
Derzeit ist eine DeLuTa-Party am ersten Abend nicht in Planung. Sollte sich nach dem 31.10. eine neue Regelung ergeben, werden wir Sie schnellstmöglich informieren.

BLU-Empfang
Statt der Party planen wir mit einem BLU-Empfang, der im Hanse Saal, Maritim Hotel mit maximal 1.000 Personen stattfi nden wird. Das Programm folgt in den nächsten Ausgaben.

Alle Angaben beziehen sich auf die aktuellen Maßnahmen des Land Bremens, dadurch sind Änderungen vorbehalten. Werden die Coronaverordnungen angepasst, werden wir Sie schnellstmöglich über den Newsletter und unsere Website informieren.

Wir freuen uns auf die DeLuTa in Bremen und wir sind uns sicher, dass es eine tolle Veranstaltung wird. Sicher ist natürlich auch, dass die DeLuTa in diesem Jahr anders aussehen wird als noch im letzten Jahr. Aber wir stehen dieser Herausforderung optimistisch und voller Tatendrang gegenüber.

Und am meisten freuen wir uns, Sie liebe Lohnunternehmer und Aussteller, endlich wiederzusehen. Bis dahin, und bleiben Sie gesund.]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ihr Ansprechpartner
Lohnunternehmer Service GmbH, DeLuTa
Diana Huss
Telefon: 05031/51945-10
Fax: 05031/51945-2827
E-Mail:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Sichern sie sich schon jetzt Ihr Wunschhotel!
Sie haben die Möglichkeit über die DeLuTa-Website schon jetzt Ihre Zimmer zu buchen.

Die Bezahlung der Zimmr erfolgt erst vor Ort im gebuchten Hotel.
Bitte beachten Sie:
Die jeweiligen Stornierungsbedingungen für Einzelbuchungen. Bei Gruppenbuchungen können andere Bedingungen gelten.
In der Regel gilt bei allen Hotels eine kostenlose Stornierung mit bis zu 3 Tagen vorher. Dies ist aber bei jedem Hotel anders. Bitte prüfen Sie das auf Ihrer Buchungsbestätigung.

Für Fragen rund um die Buchung wenden Sie sich an:
Bremen Convention Bureau
Frau Karen Rink
Tel.: 0421 30800 19
E-Mail: ]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesgruppe Niedersachsen
Landesverband Brandenburg Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Risikovorbeugung
Brandschutz beginnt ganz klar schon vor der Erntesaison, jedoch ist dieses wichtige Thema auch während der oft stressigen Erntezeit nicht zu vernachlässigen! Folgend ein paar Tipps zur Gefahrenverhütung:

Gute Wartung schützt vor Bränden
Brandschutz beginnt bereits vor der Saison. Wer defekte oder stark verschlissene Lager erkennt und tauscht, reduziert gefährliche Brandquellen. Sind alle Schmierleitungen frei und nicht zugesetzt? Kommt genügend Fett und Öl an die Schmierstellen? Kommt über die Pinselschmierstellen nicht zu viel Öl an, so dass es auf andere Bauteile tropft?

Überhitzte Lager können schnell Startpunkt für einen Maschinenbrand sein. Tipp: Zum Aufspüren von Lagerschäden bieten sich Infrarot-Laserthermometer an. Die günstigsten Modelle kosten nicht einmal mehr 20 Euro.

Durch den Laserpointer lassen sich die Messstellen vom Boden aus gut anpeilen und heiß gelaufene Lager erkennen. Besonders heiß gelaufene Lager sind immer wieder Auslöser für Brände. Sind diese dann noch mit einer Fett- und Staubschicht überzogen, findet das Feuer schnell Nahrung.

Überprüfen Sie auch die Keilriemenspannung und die Isolierung von stromführenden Kabeln. Auch ein Funke einer elektrischen Anlage kann reichen, um z.B. einen  Mähdrescher in Brand zu setzen.

Staub erhöht die Gefahr für Maschinenbrände
Saubere Maschinen sind kein Schutz vor Bränden, aber sie reduzieren das Risiko um ein Vielfaches. Wo kein Staub liegt, kann sich auch nichts entzünden. An einigen Mähdreschern und Strohpressen kann der Fahrer, verteilt über die Maschine, eine Druckluftpistole an die Druckluftleitungen anschließen und damit den Motorraum und die
Antriebe säubern. Tägliches reinigen von Kühl- und Filteraggregaten sollte Pflicht sein. Tipp: Laubbläser eignen sich dann, wenn die Maschinen nicht zurück auf den Hof  kommen, sondern während der Saison ständig unterwegs sind.

Öl und Diesel immer abputzen
Wo Öl und Diesel an der Maschine kleben, sammelt sich sehr schnell Staub und Stroh an. Diese Schichtist besonders gefährlich, weil sie ein idealer Ausgangspunkt für Brände im
heißen Motorraum ist. Daher ist beim Ölwechsel, beim Nachfüllen von Öl und beim Tanken immer auf Restmengen, die nebenher laufen zu achten. Diese an der Maschine haftendenden Stoffe sorgfältig abputzen!

Feuerlöscher auf jeder Maschine
Ein Feuerlöscher am Mähdrescher muss immer mit. Ein 6-kg-Feuerlöscher sollte immer an Bord sein und den aktuellen Prüfstempel tragen. Besser sind 12-kg-Löscher. Geeignet
sind Pulver- aber auch Schaum- oder Wasserlöscher. Während die ABCPulverlöscher
durch Erstickung, alsodurch den Entzug von Sauerstoff, dasFeuer bekämpfen, ist das Prinzip bei den Wasser- oder Schaumlöscherndie Kühlung. Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre zur Überprüfung.

Tipp: Kaufen Sie lieber einen Aufladelöscher, bei dem der Behälter erst durch die Aktivierung unter Druck gesetzt wird. Sie sind in der Anschaffungzwar teurer, aber die Wartung undInstandhaltung ist günstiger. Über einen längeren Zeitraum sparen Sie Geld. Zudem sorgt der beständige Rütteleffekt auf den Fahrzeugen bei Pulver-Dauerdruckfeuerlöscher für eine Verdichtung des Löschmittels.

Marco Südmeyer]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Georg Mauser
09.-10.11.2020 in 36381 Schlüchtern
22.-23.02.2021 in 49196 Bad Laer
Der Einstieg ins Seminar ist der Blick auf die eigene selbstbewusste Haltung beim Verkaufen der Dienstleistung. Dies ist die wichtigste Voraussetzung eines erfolgreichen Marketings und der Verkaufskommunikation. Darauf aufbauend werden Methoden zum Ausbau der Kundenbindung und Verkaufsstrategien behandelt. Es folgen Trainings zum Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen. Eine Kombination aus Theorie und praktischen Übungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Ausschreibungen nach VOB 2019 – Die Bearbeitung von Ausschreibungen praxisnah erklärt      
Dipl. Ing. Udo Quentin VDI
19.11.2020 in 49296 Bad Laer
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vor hat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe/ -aufspaltung/ -veräußerung
Dipl.-Betrw. Volkmar W. Brettmeier

12.01.2021 in 26125 Oldenburg
In diesem Seminar möchte der Dozent den Teilnehmern einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sach-verhalte geben. Er wird die verschiedenen Rechtsformen vorstellen und diese sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht vorstellen. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe sowie der Be-triebsveräußerung besprochen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand
Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
26.01.2021 in 49525 Lengerich
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiter-führung kann man lernen!
In diesem Einstiegsseminar werden die Grundlagen dafür vermittelt. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung


Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Faktoren für eine erfolgreiche Erntesaison. Doch allzu oft nehmen Vorgesetzte ihren Mitarbeitern die Freude an der Arbeit und ersticken ihre Motivation im Keim, wodurch die Leistungsfähigkeit leidet. Im Artikel werden die sieben häufigsten Fehler aufgezeigt und wie man sie vermeidet.

1. Viel Druck
Kurzfristig kann man als Chef die Motivation seiner Mitarbeiter steigern, indem man sie unter Druck setzt. Mittel- bis langfristig ist Druck dagegen gesundheitsgefährdend und killt jede Motivation. Wer wegen Stress schlecht schläft und sich deshalb morgens nur mühsam aus dem Bett quält, wird sich anschließend kaum für die Arbeit motivieren können. Auch wer um seinen Arbeitsplatz fürchtet, weil sich z.B. oft die Auftragslage ändert, wird nicht die beste Arbeit abliefern. Denn wenn man um seine Existenz fürchtet, hat man den Kopf nicht für den Job frei.

2. Permanente Unterforderung
Nicht nur permanenter Druck, sondern auch Langeweile kann Mitarbeiter demotivieren. Ein Aufgabenprofil, das nicht fordert und keine Anreize setzt, sorgt für Unzufriedenheit. Mitarbeiter, die sich langweiligen, empfinden Druck, den sie sich selbst auferlegen. Außerdem stellen sich Resignation und Lethargie ein, wenn Anerkennung und Wertschätzung ausbleiben. Im schlimmsten Fall sind das Bornout- Syndrom und Depressionen die Folge. Abhilfe ist gar nicht so schwer: Routinearbeiten etwa können im Team regelmäßig neu verteilt werden – und man sollte Mitarbeitern sukzessive mehr Verantwortung übertragen.

3. Wenig Geld
Geld ist nicht alles – aber ohne Geld ist bekanntlich alles nichts. "Leistung muss sich lohnen", wusste schon der einstige Bundeskanzler Helmut Kohl. Im Umkehrschluss heißt das: Wer seine Mitarbeiter schlecht bezahlt, demotiviert sie und sorgt dafür, dass ihre Leistung schlechter wird. Wer viel und Gutes leistet, sollte das auch vergütet bekommen. Denn das Gehalt ist auch immer ein Zeichen von Wertschätzung. Dabei muss es auch innerhalb der Belegschaft fair zugehen. Denn ein schlecht austariertes Gehaltsgefüge sorgt dafür, dass sich Neid und Missgunst in der Belegschaft ausbreiten – und das sind ebenfalls Motivationskiller.

4. Schlechter Umgangston
Zynismus, Nörgelei, ständiges Schlechtreden – das tötet auf Dauer jede Motivation der betroffenen Mitarbeiter. Denn wozu sollte man sich noch den Allerwertesten aufreißen, wenn sowieso alles schlecht ist? Auch ständiges Rumbrüllen ist nicht nur unprofessionell – denn niemand lässt sich gerne anschreien. Es ist auch demotivierend, denn niemand möchte seine Zeit und Energie für jemanden geben, der bei jeder Gelegenheit einen Wutanfall bekommt. Auch wenn es hektisch wird: Ein sachlicher, professioneller Ton ist das A und O.

5. Mangelhafte Kommunikation
Eine Führungsriege, die sich abschottet, unter sich bleibt und den Mitarbeitern nicht zuhört: Kaum etwas ist demotivierender. Das gilt vor allem dann, wenn der Eindruck entsteht, dieMitarbeiter würden vor Entscheidungen, die sie betreffen, nicht einmal angehört. Außerdem ist der persönliche Kontakt besser als unternehmensinterne Mails oder wenn der Auftragszettel einfach nur auf den Fahrersitz vom Traktor gelegt wird. Selbst wenn das persönliche Gespräch nur wenige Momente dauert. Anderenfalls ist schnell ist die Rede von "denen da oben", die "in ihrem Elfenbeinturm" sitzen – und das ist Ausdruck des Gefühls, den Vorgesetzten eigentlich ziemlich egal zu sein. Ein offenes Ohr für die Mitarbeiter und ihre Anliegen zu haben, kostet wenig Zeit, wirkt aber sehr motivierend. Und sympathisch macht es nebenbei auch.

6. Verschwendete Zeit
Ein Teammeeting, obwohl das Problem auch von 2 Leuten gelöst werden könnte. Endlose Diskussionen über die neue Urlaubsregelung ohne greifbares Ergebnis. Zeitfresser im Job sinddemotivierend, denn sie sorgen dafür, dass man mit seinen eigentlichen Aufgaben nicht fertig wird. Zumal der Arbeitsalltag meist sowieso schon eng getaktet ist. Wer mit dem Gefühl nach Hause geht, seine Zeit nur verschwendet zu haben, ist unzufrieden mit sich und seinem Arbeitsplatz. Denn eine sinnvolle Tätigkeit und das Gefühl, im Beruf etwas zu leisten, sind zwei der wichtigsten Faktoren für Glück und Motivation am Arbeitsplatz.

7. Kaum Lob
Nicht geschimpft ist genug gelobt – immer noch halten viele Führungskräfte dieses Prinzip für ein gutes Instrument der Mitarbeiterführung. Herausragende Arbeit wird ignoriert, erst bei einem Fehler wird reagiert. Wer als Chef so agiert, braucht sich über demotivierte Mitarbeiter nicht zu wundern. Denn wer gute Arbeit leistet, ist auch stolz darauf – und möchte dafür auch gelobt werden. Ein einfaches "Danke" kann schon Wunder wirken. Dabei sollte auch die persönliche Sympathie kein Maßstab sein. Denn wenn der Vorgesetzte Mitarbeiter, mit denen er nicht so gut kann, öffentlich vorführt und andere, die er mag, mit Lob überschüttet, ist das Gift für die Moral des Teams.

Jennifer Nickel]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Für den Agrarbereich übergab Kultusminister Grant-Hendrik Tonne den Preis 2020 am 8. Juli an das Unternehmen Dettmer Agrarservice GmbH in Kettenkamp.

Der Preis wird in den Kategorien Handwerk, Industrie und Handel, Land- und Hauswirtschaft sowie Altenpflege verliehen. Durch diese Auszeichnung soll die Leistung der Ausbildungsbetriebe für die Gesellschaft besonders hervorgehoben werden.

Das Unternehmen Dettmer war nach der Entstehung der Ausbildung im Jahr 2005 der erste Betrieb in Niedersachsen, der für die Ausbildung in diesem neuen Beruf anerkannt werden konnte. Seither haben 75 junge Menschen ihre Ausbildung in diesem Beruf bei Dettmer abgeschlossen bzw. sind noch dabei. Häufig stellte der Betrieb Dettmer die Jahrgangsbesten in der Ausbildung sowie im bundesweit ausgeschriebenen Berufswettbewerb des BLU.

Daneben wurden aber immer wieder Auszubildende mit besonderem Förderbedarf oder sonstigen Handicaps ausgebildet. Neben Fachkraft Agrarservice wird im Übrigen bei Dettmer auch die Ausbildung in handwerklichen sowie kaufmännischen Berufen angeboten.

Mehr als 10 Mitarbeiter im Unternehmen verfügen als Meister oder durch einen vergleichbaren Berufsabschluss über die Ausbildungsbefähigung. Sie alle tragen zur hohen Ausbildungsqualität der Dettmer Agrarservice GmbH bei.

Die Tätigkeit in Prüfungsausschüssen ist sowohl für den Firmeninhaber als auch für seine Mitarbeiter im Rahmen des Ausbildungsprozesses selbstverständlich.

Der BLU gratuliert der Familie Dettmer und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich zu dieser  besonderen Auszeichnung.

Sonja Kreuzer]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die Getreideernte ist so gut wie abgeschlossen – auch in diesem Jahr leider nicht ganz unfallfrei. Jetzt stehen bei den Landwirten und Lohnunternehmern Bodenbearbeitung und Düngung auf dem Programm und der BLU veröffentlicht den zweiten Film der Verkehrssicherheitskampagne „Miteinander reden – sicher ankommen!“. Er handelt von der Gülleausbringung und informiert neben den Gefahren, die im Straßenverkehr von diesen Landmaschinen ausgehen können, warum und wie die Gülle ausgebracht wird. Der Fahrer eines Transportgespanns nimmt den Zuschauer mit auf seiner Fahrt über Straßen, durch Ortschaften und auf Wirtschaftswegen. Unterwegs begegnet er Auto- und Fahrradfahrern, meidet sensible Verkehrsbereiche wie Kindergarten und Schule, fährt lieber langsam und reinigt die Straße sofern er zuvor Dreck verloren hat. Am Feld kommt er ins Gespräch mit einem Großvater und seinem Enkelkind, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Denn nur wer miteinander redet, erreicht Verständnis beim Gegenüber und kommt am Ende sicher ans Ziel. „Miteinander reden – sicher ankommen!“ - das ist die Kernbotschaft der Kampagne.

Appell an die eigenen Mitglieder
„Unsere Kampagne richtet sich an die Fahrer von Pkw, Lkw, Motorrad und Fahrrad sowie an Reiter, Fußgänger und mittelbar natürlich auch an die Fahrer der Landmaschinen. Um all diese Interessengruppen zu erreichen, haben wir für die Kommunikation weitere Partner an Bord geholt, die bewusst nicht aus der Agrarbranche stammen. An der Zahl sind es mehr als 30 und das Netzwerk wächst stetig“, berichtet BLU-Geschäftsführer Dr. Martin Wesenberg. „Aber vor allem setzen wir natürlich darauf, dass die Landwirte, Lohnunternehmer und ihre Fahrer die Verkehrssicherheitskampagne so gut und wichtig finden, dass sie die Videoclips in ihren privaten Facebook-Profilen teilen, um das eigene Umfeld, das wenig Bezug zur Landwirtschaft hat, zu sensibilisieren.“

Positive Zwischenbilanz
Der Plan geht auf. Das Start-Posting mit dem ersten Film zur Getreideernte haben mittlerweile mehr als 203.000 Personen gesehen, wovon gut 800 Personen den Film sofort geteilt haben. Aktuell haben allein 18.700 Interaktionen stattgefunden – und das bei nur einem Posting der #agrarFAIRkehr Kampagne. Die Fanpage des BLU wächst jede Woche deutlich. In den letzten acht Wochen kamen gut 1500 Fans hinzu. „Die Engagement-Rate mit den Postings ist sehr hoch, woraus wir schließen können, dass wir mit dem Thema den „Nerv treffen“. Das zeigen auch die Kommentare. Der Ton ist auf Facebook schon mal rauer, aber die Tatsache, dass die Verkehrsteilnehmer hier überhaupt „miteinander reden“ zeigt uns, dass das Bedürfnis nach Austausch auf beiden Seiten groß und diese Art der Unfallverhütung der richtige Weg ist“, sagt BLU-Geschäftsführer Dr. Hartmut Matthes.

So geht’s weiter
Aktuell sind die User dazu aufgefordert, ihre individuellen „Verkehrs-Wünsche“ an die Landmaschinenfahrer zu formulieren. Fürs Mitmachen gibt`s attraktive Preise zu gewinnen. So verlost der BLU unter allen Teilnehmern ein Fahrsicherheitstraining und zwei Maschinenmodelle. Die Aktion läuft noch bis zum 26. August.
Das gesammelte Feedback bzw. die Kritikpunkte an die Landmaschinenfahrer tragen die Initiatoren übrigens gezielt an ihre Mitglieder weiter und der BLU arbeitet bereits an der nächsten Kampagne, die sich 2021 gezielt an die Fahrer in den Lohnunternehmen richtet.
Alle Interessierte sind eingeladen, die #agrarFAIRkehr Filme und Postings zu teilen. Sie stehen zusammen mit Text, Bildern sowie Frames und Filter im Downloadcenter der BLU-Website www.lohnunternehmen.de zur freien Verfügung. Die einzige Bitte lautet, das Hashtag #agrarFAIRkehr zu nutzen und auf die BLU-Fanpage @BundesverbandLohnunternehmen zu verlinken.
Weitere Informationen zur Kampagne, den Videoclips und den Partnern finden Sie unter https://www.lohnunternehmen.de/aktuelles/agrarfairkehr/]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Hilfsmittel für eine Kalkulation
Aus den bisher genannten Gründen ist es dem Unternehmer dringend zu raten, eine ordnungsgemäße und vollständige Kalkulation für seinen Betrieb einzurichten und durchzuführen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und technische Hilfsmittel. Sofern im eigenen Unternehmen die Kapazitäten oder Voraussetzungen für eine eigene Kalkulation nicht gegeben sind, ist zu empfehlen, sich fachkundiger bzw. branchenkundiger Hilfe zu bedienen, z.B. durch unsere Unternehmensberatung für die Mitglieder des BLU.

Kalkulation als Bestandteil der Schwachstellenanalyse
Auslösender Punkt für die Durchführung einer Schwachstellenanalyse im landwirtschaftlichen Lohnunternehmen ist meistens die Liquiditätsenge, d.h. der Unternehmer stellt fest, dass er seine Rechnungen nicht mehr pünktlich bezahlen kann, dass das Kontokurrentkonto ausgeschöpft bis überzogen ist und ggf. sogar privates Geld in das Unternehmen eingelegt werden muss.

Auch nachhaltig ausgewiesene Verluste in den Jahresabschlüssen sind für viele Unternehmer ein Grund eine Schwachstellenanalyse durchzuführen bzw. eine solche durchführen zu lassen. Einer der wesentlichen Punkte die zu Problemen in der Rentabilität und Liquidität führen liegt in einer schlechten bzw. nicht vorhandenen Kalkulation und / oder in der Nichtbeachtung und Nichtdurchsetzung der kalkulierten Dienstleistungspreise. Wenn der Unternehmer nunmehr in seiner Kalkulation feststellt, dass er – aufgrund der Kosten seines Betriebes – einen Preis berechnen müsste, den der Kunde nicht bereit ist zu zahlen, muss massiv und intensiv an der Kostenschraube gedreht werden, d.h. die Kosten müssen verringert werden. Hier sind zu nennen:
Stellschrauben für die Situationsverbesserung
Wenn ein Unternehmen sich intensiv mit seiner internen Kalkulation beschäftigt, müssen zuerst die Kalkulationsgrundlagen ermittelt werden. Dieses bringt dem Unternehmer oftmals (ungeahnte) Erkenntnisse über seine eigene, tatsächliche Kostensituation. Vielen Unternehmern ist nicht klar, welche Kostenfaktoren effektiv im eigenen laufenden Betrieb anfallen.

a) Personalkosten
Als Beispiel sei hier der Ansatz der Personalkosten genannt. Grundlage für die Personalkostenberechnung ist der gezahlte Stundenlohn. Viele Unternehmer rechnen nun einen gewissen Prozentsatz drauf, für Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und Urlaub. Hierbei sollten alle Personalnebenkosten berücksichtigt werden, also auch Umlagen, Berufsgenossenschaft, tatsächliche Urlaubstage, tatsächliche Krankheitstage, Feiertage (können in den Bundesländern unterschiedlich sein).

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Betrachtung der Personalkosten ist die Produktivität des Mitarbeiters. Wenn man betrachtet, inwieweit ich die Stunden, die ich dem Mitarbeiter bezahle auch tatsächlich an meinen Kunden weiter berechnen kann, stellt man fest, dass hier eine (hohe) Differenz besteht. Es entstehen also unproduktive Stunden, deshalb wird die Produktivität als Prozentsatz der tatsächlich verkauften Stunden bezeichnet.

Vergessen Sie nicht die Stunden, die ein Mitarbeiter, für die Vor- und Nachbereitung (Pflege der Maschinen, Reparatur und Umbauten in der Werkstatt) aufbringt. Auch diese Stunden können Sie in der Regel nicht in Rechnung stellen. Somit verschlechtern diese die Produktivität!

b) Maschinenkosten
Ähnliches gilt bei der Ermittlung der Kosten für Maschinen, Gespanne oder Ketten. Ordnen Sie hier sämtliche Kosten der Maschine zu. Vergessen Sie nicht die realistischen Abschreibungen, die tatsächlichen Zinsen und die Kosten für Pflege, Reparatur und Wartung. Je älter die Maschinen, desto höher sind meistens die Unterhaltungskosten. Berechnen Sie auch nicht die Kosten für eine Maschine aus einem Bereich (z.B. Kostenermittlung für einen Mähdrescher von fünf Maschinen), sondern ermitteln Sie die Kosten für jede Maschine separat.

Beachten Sie, dass die Anschaffungskosten und die Kosten für Ersatzteile für Arbeitsmaschinen in den letzten zehn Jahren erheblich gestiegen sind! In diesem Verhältnis haben Sie Ihre Preise sicherlich nicht angepasst.

c) Gemeinkosten
Das nächste Problem stellt die Ermittlung der sogenannten Gemeinkosten dar. Hierbei handelt es sich also um die Kosten, die weder den Mitarbeitern noch den Maschinen direkt zugeordnet werden können. Das sind z.B. Büro - und Verwaltungskosten, Kosten für nicht produktiv mitarbeitende Geschäftsführer, Disponenten oder  Werkstattmitarbeiter. Bei den Werkstattmitarbeitern könnten die Kosten alternativ auf die Maschinen umgelegt werden. Zinsen, die nicht den einzelnen Investitionen zugeordnet werden können, müssen natürlich auch berücksichtigt werden, z.B. die Zinsaufwendungen für Betriebsmittelkredite. Diese Gemeinkosten können Sie Ihrer Gewinn– und Verlustrechnung des letzten Jahresabschlusses entnehmen. Die Gemeinkosten liegen meistens zwischen 10 % und 15 % (!) des Umsatzes. Es handelt sich also um einen nicht zu vernachlässigenden Kostenfaktor.

d) Risikozuschlag
Nunmehr sollte ein Risikozuschlag in Höhe von 5 % eingerechnet werden. In der Praxis kann diese Position dann als „Rabattmasse“ zur Verfügung stehen.

e) Gewinnzuschlag
Letztendlich ist der Gewinnzuschlag vorzunehmen, damit das Unternehmen auch – mittel- bis langfristig am Markt auftreten kann. Die Gewinne sind notwendig, um Neuinvestitionen durchzuführen und die Eigenkapitalsituation des Unternehmens zu verbessern und natürlich den Lebensunterhalt der Unternehmerfamilie zu  gewährleisten.

* In der LU aktuell, Ausgabe 07/2020, S. 6 wurde im ersten Teil „Die Kalkulation im landwirtschaftlichen Lohnunternehmen“ über die verschiedenen Arten der Kalkulation und wie in der Praxis kalkuliert wird, berichtet.

Volkmar W. Brettmeier]]> 08.03.2021 - 10:05:47 unterlegten Umgang insbesondere mit in Aussicht gestellten Bewirtschaftungseinschränkungen.

Es ist zu befürchten, dass die Ausweisung „Roter Gebieten“ die Landwirtschaft verändern und den Strukturwandel
beschleunigen wird.

Bisher gab es im Bundesgebiet kein einheitliches Messsystem, nach dem nitratbelastete, heißt rote Gebiete identifiziert
wurden.

Durch eine neue Verwaltungsvorschrift des Bundeslandwirtschaftsministeriums wird es zu einem bundeseinheitlichen
Vorgehen mit klaren Kriterien kommen. Betroffene Landwirte hatten gegen den Zustand des Messsystems für die Grundwasserqualität geklagt. Zukünftig wird es auf einer Fläche von 5.000 ha mindestens eine Messstelle geben.

Für die Festlegung der zu betrachtenden Messstellen wird ein Ausweisungsmessnetz festgelegt, dass sich aus unterschiedlichen Messnetzen von EU-Wasserrahmenrichtlinie, EU-Nitratund EUA-Messnetz zusammensetzt. Künftig werden auch die Standortfaktoren, etwa Bodenart oder Grundwasserbildung und die Nährstoffflüsse aus der landwirtschaftlichen Nutzung mit in die Berechnung einbezogen – ein wichtiges Kriterium in der Binnendifferenzierung.

Die Neuregelungen legen auch für Phosphateinträge fest, ob diese eindeutig landwirtschaftlichen Quellen zugeordnet werden können. Entsprechend sollen auch dann belastete rote Gebiet ausgewiesen werden.

Signifikante Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft liegen vor, wenn der Anteil der P-Einträge aus der Düngung am gesamten P-Eintrag größer als 20 Prozent ist. Zusätzlich werden eigene Schwellenwerte für den tolerierbaren Abtrag von Boden eingeführt.

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner betont in einer Stellungnahme, dass die bundeseinheitlichen Kriterien für mehr Fairness unter den Landwirten sorgen. Fehlverhalten in der Düngung soll erkannt werden und in eine  „Verursachergerechtigkeit“ überführt werden. Unter der Voraussetzung das Kabinett und Bundesrat zustimmen, können die neue Verwaltungsvorschriften noch Ende September 2020 in Kraft treten.

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Den Hof und die Werkstatt zu Erntezeiten oder anderen arbeitsintensiven Phasen sauber zu halten fällt häufig schwer. Vor allem, wenn genug anderes zu tun ist und es schnell gehen muss. Oft genug landen Werkzeuge, Maschinen und Zubehör (die „nur eben“ abgestellt wurden) an einem Platz, an den sich Wochen später keiner mehr erinnert. Schnell werden Mitarbeiter beschuldigt obwohl man selbst schuld am Verschwinden von Dingen ist.

Aus dem vermeintlichen Zeitsparen durch schnelles Ablegen von Dingen kommt es oft zum Gegenteil. Langes Suchen frisst die gesparte Zeit vom „schnellen Wegstellen“. Letztendlich geht dadurch eher Zeit verloren, als dass sie gewonnen wird. Insbesondere auf Betrieben mit mehreren Mitarbeitern kann Unordnung schnell zum Chaos führen.

Der eine legt ein Werkzeug ab, der nächste findet es nicht um seine Maschine zu reparieren. Der Arbeitsfluss wird gestört. Insbesondere in stressigen Zeiten ist dann auch der Geduldsfaden nicht sonderlich lang. Durch langes Suchen kommt es schneller zum Konflikt und die Laune am Arbeitsplatz sinkt. Dies gilt es zu vermeiden. Schlussendlich sind Sie Dienstleister für Kunden und sollten weder schlecht gelaunt mit dem Kunden sprechen noch lange nach etwas Suchen müssen. Beides stellt Ihre Kompetenz in Frage.

Auch die Sauberkeit auf dem Hof sollte nicht zu wünschen übriglassen. Ihr Hof und Ihre Maschinen sind Ihr Aushängeschild. Sie repräsentieren Ihren Betrieb nach außen. Unordnung und ungepflegte Maschinen machen dabei keinen guten Eindruck. Um dies zu vermeiden kommen hier einige Tipps, die es Ihnen leichter machen sollen, auch in turbulenten Phasen einen geordneten Betrieb zu haben, der sich sehen lassen kann.

1. Als Fremder auf dem eigenen Hof
Der erste Eindruck des Betriebes zählt. Was sieht jemand, der auf den Hof gefahren  kommt? Ordnung oder Chaos? Eine erkennbare Struktur signalisiert sofort auch Professionalität. Überzeugen Sie Ihre Kunden vom ersten Augenblick von sich!

Schnell wird man betriebsblind, wenn man seiner täglichen Arbeit auf dem eigenen Hof nachgeht. Sich in die Lage eines Außenstehenden zu versetzen kann helfen, Mängel zu erkennen.

Ist der Betrieb für Neuankömmlinge gut zu finden? Ist ersichtlich, wo Ansprechpartner oder das Büro sind? Hier helfen Beschilderungen und bei Abwesenheit auch eine Telefonnummer, unter der ein Zuständiger erreicht werden kann.

2. Vorher planen!

Schon vor den arbeitsreichen Phasen muss allen Beteiligten klar sein, wie die Regeln des Betriebes sind. Was geht und was geht gar nicht? Die Regeln dafür müssen schon in ruhigen Zeiten festgelegt werden.

Zu arbeitsreichen Zeiten kann es helfen, wöchentlich Verantwortliche festzulegen, die dafür zuständig sind am Ende des Tages für Ordnung zu sorgen. Damit können Sie den Blick Ihrer Mitarbeiter schärfen. Wenn jeder einmal die Verantwortung für die Ordnung trägt,  wissen alle wie es ist anderen Kollegen hinterherzulaufen und zu Ordnung zu zwingen. Es schafft auch Bewusstsein für das eigene Handeln. Dafür müssen aber klare Regeln von vornherein festgelegt sein.

3. Sicherheit geht vor
Um allen Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz zu garantieren, ist Ordnung zwingend erforderlich. Auch an Sicherheitsmaterialien sollte keinesfalls gespart werden. Und wenn die Sicherheitsmaterialien vorhanden sind, sollte sich auch dringend die Zeit dafür genommen werden diese auch anzuziehen. Nur, weil es schnell gehen muss, heißt das nicht auf  Sicherheit zu verzichten.

Ebenso sollte allen Mitarbeitenden bekannt sein, wo sich der Erste-Hilfe-Kasten befindet. Im Notfall kann dies Leben retten. Ebenso die regelmäßigen Schulungen zum Verhalten im Notfall.

4. Jetzt, nicht später! Keine Berge entstehen lassen
„Auch Kleinvieh macht Mist.“ Ein sehr wahrer Spruch. Sammeln sich viele Kleinigkeiten häuft sich somit auch ein großer Berg an Zeit an, der abgearbeitet werden muss. Je größer der angehäufte Berg an Arbeit dann ist, desto schwieriger wird es ihn anzupacken und  abzuarbeiten. Darum: auch Kleinigkeiten lieber sofort erledigen.

5. Alles hat seinen Platz

Alle Geräte, Maschinen und Werkzeuge sollten sofort nach Ende der Nutzung an ihren angestammten Platz zurückgelegt werden. Nur da lassen sie sich für alle Mitarbeiter auch sofort wiederfinden. Langes Suchen und Unmut darüber wird somit verhindert.

Hier können genaue Beschriftungen an Haken und Kisten helfen. Auch eine Liste, in der alle Werkzeuggegenstände mit ihrer genauen Platzierung alphabetisch aufgelistet sind, kann helfen. Das Schreiben der Liste ist dabei eine gute Aufgabe für ruhige Zeiten. Vorteil dabei
ist außerdem, dass das Konzept und die Sortierung der Werkstatt überdacht wird.

6. Raum für Ordnung schaffen
Wer Ordnung halten will, muss auch den Platz dafür schaffen. Ausreichend Platz um alles zu sortieren ist wichtig. Eine große Werkzeugkiste ist dabei nicht hilfreich, denn sie verhindert das Suchen von Werkzeug nicht. Genügend Schränke, Ablage- und Aufhängemöglichkeiten
müssen geschafft werden, um alles unterzubringen.

7. Was weg kann, kommt weg!
Wenn auffällt, dass Dinge nie genutzt werden, ist es wichtig sich davon zu trennen. Das schafft Platz für die wichtigen Dinge. Auch ist es meist hinderlich zu viele Dinge doppelt zu
haben. Das mindert den Wert eines Gegenstandes.

Man achtet nicht mehr ganz so sehr darauf, wenn ein Gegenstand sofort ersetzbar ist. Ist  aber allen bewusst, dass etwas nur begrenzt zur Verfügung steht, wird dies auch mit mehr Sorgfalt behandelt.

8. Auch mal „Nein“ sagen
Um den Hof auch als Lebensort zu betrachten, ist es wichtig auch mal „Nein“ zu sagen. Nein zu weiteren Aufträgen und noch mehr Verpflichtungen, von denen man nicht weiß, ob man sie pflichtgerecht erfüllen kann.

Nur wer sich Zeit gibt kann auch für Ordnung sorgen und sich vergegenwärtigen, dass der Betrieb mit Ordnung besser läuft und die Arbeit besser von der Hand geht. Es gibt weniger Stress im Betriebsalltag und somit steigt die Arbeitsqualität und Mitarbeiterzufriedenheit.

9. Hoffest
Wenn alles nicht hilf, um sich zu Ordnung und Sauberkeit zu zwingen, hilft ein Hoffest nach der Ernte ganz sicher. Hier ist der Ansporn oft sehr hoch, um den Betrieb bestmöglich zu präsentieren.

Spätestens dann werden die Gerümpelecken aufgeräumt, die Werkstatt sortiert und die Maschinen auf Hochglanz poliert. Somit kann ein öffentliches Fest im Jahr nicht schaden, um den Arbeitsordnung wieder auf Vordermann zu bringen.

Probieren Sie sich aus und denken Sie immer an den Geldkoffer!

Jasmin Nühs]]> 08.03.2021 - 10:05:47  
Wir gehen davon aus, dass bis Mitte September die Regelungen für die Durchführung von Fachveranstaltungen, Messen und Großveranstaltungen vom Land Bremen konkretisiert werden. Bis dahin sind wir zuversichtlich eine DeLuTa sicher durchzuführen. Maßgeblich dafür ist neben der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen auch die realistische Möglichkeit einer Kontaktverfolgung. Voraussetzung dafür ist die namentliche Kenntnis aller Teilnehmer und deren Kontaktdaten. Um dies zu gewährleisten sind die Karten, wie auf vielen Veranstaltungen mittlerweile üblich, ausschließlich online bestellbar. Jeder registrierte Teilnehmer bekommt, ebenfalls online, eine persönliche Eintrittskarte. Der Bestellvorgang ist ab Oktober auf www.deluta.de freigeschaltet.

Die Aussteller haben im Rahmen der Präsentationsanmeldung Ihre Kartenbestellung bereits eingereicht. Aufgrund der oben geschilderten Maßnahmen sind alle Karten ebenfalls nur Online zu erwerben und müssen somit erneut bestellt werden. Dazu informieren wir Sie gesondert.

Anmeldungen für Fördernde Mitglieder sind noch bis zum 01.10.2020 möglich. Die Formulare für die Anmeldung finden Sie in dem Download Center.

Ihr DeLuTa-Team
]]> 08.03.2021 - 10:05:47]]> 08.03.2021 - 10:05:47 In einer Entscheidung der Ministerpräsidenten Corona Konferenz vergangene Woche heißt es „Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, sollen bis Ende des Jahres nicht stattfinden." Gemeinsam mit der Messe Bremen haben wir ein Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, dass zusammen mit denen anderer Veranstaltungen dem Senat in Bremen vorliegt.
 
Wir gehen davon aus, dass bis Mitte September die Regelungen für die Durchführung von Fachveranstaltungen, Messen und Großveranstaltungen vom Land Bremen konkretisiert werden. Bis dahin sind wir zuversichtlich eine DeLuTa sicher durchzuführen. Maßgeblich dafür ist neben der Einhaltung von Hygiene- und Abstandsmaßnahmen auch die realistische Möglichkeit einer Kontaktverfolgung. Voraussetzung dafür ist die namentliche Kenntnis aller Teilnehmer und deren Kontaktdaten. Um dies zu gewährleisten sind die Karten, wie auf vielen Veranstaltungen mittlerweile üblich, ausschließlich online bestellbar. Jeder registrierte Teilnehmer bekommt, ebenfalls online, eine persönliche Eintrittskarte. Der Bestellvorgang ist ab Oktober auf www.deluta.de freigeschaltet.

Die Aussteller haben im Rahmen der Präsentationsanmeldung Ihre Kartenbestellung bereits eingereicht. Aufgrund der oben geschilderten Maßnahmen sind alle Karten ebenfalls nur Online zu erwerben und müssen somit erneut bestellt werden. Dazu informieren wir Sie  gesondert.

Anmeldungen für Fördernde Mitglieder sind noch bis zum 01.10.2020 möglich. Die Formulare für die Anmeldung finden Sie in dem Download Center.

Ihr DeLuTa-Team]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Sichern sie sich schon jetzt Ihr Wunschhotel!
Sie haben die Möglichkeit über die DeLuTa-Website schon jetzt Ihre Zimmer zu buchen.

Die Bezahlung der Zimmr erfolgt erst vor Ort im gebuchten Hotel.
Bitte beachten Sie:
Die jeweiligen Stornierungsbedingungen für Einzelbuchungen. Bei Gruppenbuchungen können andere Bedingungen gelten.
In der Regel gilt bei allen Hotels eine kostenlose Stornierung mit bis zu 3 Tagen vorher. Dies ist aber bei jedem Hotel anders. Bitte prüfen Sie das auf Ihrer Buchungsbestätigung.

Für Fragen rund um die Buchung wenden Sie sich an:
Bremen Convention Bureau
Frau Karen Rink
Tel.: 0421 30800 19
E-Mail: ]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ihr Ansprechpartner
Lohnunternehmer Service GmbH, DeLuTa
Diana Huss
Telefon: 05031/51945-10
Fax: 05031/51945-2827
E-Mail:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Auf der Grundlage der Ministerpräsidenten Corona Konferenz vergangene Woche, hat der Bremer Senat in seiner gestrigen Sitzung sinngemäß mitgeteilt Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, werden bis Ende des Jahres nicht stattfinden."  Radio Bremen hat dazu wie folgt informiert: 
 
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/corona-bremen-senat-grossveranstaltungen-100.html
 
Gemeinsam mit der Messe Bremen haben wir ein umfangsreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept erarbeitet, das zusammen mit denen anderer Veranstaltungen dem Senat in Bremen vorliegt. Wir gehen davon aus, dass bis Mitte September die Regelungen für die Durchführung von Fachveranstaltungen und Messen vom Land Bremen konkretisiert werden. Für uns ist damit der 30. Sept. der Zeitpunkt, eine Entscheidung zur Fortführung der Vorbereitungen zu treffen und somit allen Beteiligten Klarheit zu bieten. 
 
Wir sind, wie Sie, an einer erfolgreichen DeLuTa interessiert und möchten allen, die sich bisher als Aussteller angemeldet haben bzw. dies noch überlegen, mehr Planungssicherheit geben. Aufgrund der aktuell noch unklaren Verordnungslage im Bundesland Bremen verlängern wir daher den Termin zur kostenfreien Stornierung auf den 30.09.2020. 
 
Sollte sich im weiteren Verlauf Entscheidendes ergeben, werden wir sie unverzüglich auf diesem Wege informieren.
 
Ihr DeLuTa Team
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Inzwischen sind zwar viele Beschränkungen wieder gelockert, aber bei zahlreichen Ausbildungsbetrieben und ausbildenden Einrichtungen ist der Geschäftsbetrieb aufgrund der Corona-Krise immer noch ganz oder teilweise eingeschränkt.

Um jungen Menschen eine verlässliche Zukunftsperspektive zu geben und das zukünftige Vorhandensein qualifizierter Fachkräfte für den Wirtschaftsstandort Deutschland sicherzustellen, hat die Bundesregierung das Förderprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ aufgelegt.

Wichtig: Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU, max. 249 Mitarbeiter), die durch die COVID-19-Krise in erheblichem Umfang betroffen sind.

Davon ist auszugehen, wenn das Unternehmen in der ersten Hälfte des Jahres 2020 wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt hat oder der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Eine Förderung setzt voraus, dass das Unternehmen sein Ausbildungsniveau im Jahr 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringert. Verglichen werden die Ausbildungsverträge, die für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossen worden sind, mit dem Durchschnitt der über die letzten drei Jahre (2017–2019) abgeschlossenen Ausbildungsverträge.

Gefördert wird bei Vorliegen der Voraussetzungen durch einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag. Schaffen diese KMU im Vergleich zu den drei Vorjahren 2020 zusätzliche Ausbildungsplätze, erhalten die Unternehmen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro für jeden weiteren Ausbildungsplatz.

Die Auszahlung erfolgt jeweils nach dem Ende der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit. Außerdem können antragsberechtigte KMU eine Förderung in Anspruch nehmen, wenn trotz erheblichem Arbeitsausfall (> 50 %) Auszubildende sowie deren Ausbilder nicht in Kurzarbeit gegangen sind und die Ausbildung fortgesetzt wurde.

Darüber hinaus wird die Auftrags- und Verbundausbildung gefördert, wenn die Ausbildung pandemiebedingt anderen Unternehmen, in Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) oder durch andere etablierte Ausbildungsdienstleister fortgesetzt. Eine Übernahmeprämie dient einer Weiterführung von Ausbildungsverhältnissen bei pandemiebedingter Insolvenz eines ausbildenden KMU.

Die konkreten Förderrichtlinien des Bundes können unter www.aus-undndweiterbildungsallianz.de heruntergeladen werden.

Förderungen durch die Bundesländer
Auch einzelne Bundesländer haben Finanzmittel bereitgestellt, um die Ausbildung in krisengeschüttelten Unternehmen aufrecht zu halten. Informationen zu Maßnahmen und Voraussetzungen sind auf den einschlägigen Internetseiten der Länder sowie bei den zuständigen Stellen verfügbar.

Beispielsweise können Unternehmen in Niedersachsen, die zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen, eine Einmalzahlung erhalten. Nehmen Auszubildende einen weiten Weg zur Lehrstelle in Kauf oder müssen gar umziehen, können Einmalprämien in Anspruch genommen werden. Das Verlängern von Ausbildungsverträgen, weil etwa die Abschlussprüfung coronabedingt verschoben wurde, kann ebenfalls finanziell unterstützt werden. Die Inanspruchnahme gleichgerichteter Programme des Bundes oder der Länder ist nicht möglich.

Schlussbetrachtung
Lohnunternehmen zählen glücklicherweise nicht zu der Betriebsform bzw. Berufsgruppe, die in stärkerem Umfang von der Corona-Pandemie betroffen ist. Es ist nachvollziehbar, dass die Förderung nur Betrieben in akuter Überlebensnot zur Verfügung gestellt wird.

Nach unserer Einschätzung fallen insgesamt nur relativ wenige Betriebe des Agrarbereichs unter die Förderkriterien der Programme von Bund und Ländern zur Sicherung der Ausbildungsplätze.

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die Silomaisernte hat begonnen. Seit Anfang September sind die ersten Maishäcksler und ihre Abfuhrgespanne wieder auf den Straßen unterwegs. Der Maishäcksler zerkleinert die komplette Pflanze, die dann als Futter für Rinder oder zur Energieproduktion in Biogasanlagen genutzt wird. Mit Traktoren und großen Anhängern wird das Häckselgut zum Hof des Landwirts transportiert.

Junge Lohnunternehmerin im Filmporträt
Auch Anna Metschl ist wieder mit ihrer großen Erntemaschine unterwegs. Die junge Lohnunternehmerin aus Kümmersbruck, Bayern, ist die Hauptdarstellerin des dritten Videoclips der aktuellen Verkehrssicherheitskampagne, mit dem sie es bereits ins bayerische Fernsehen geschafft hat.
Anna richtet sich im Filmportrait direkt an Auto- und Motorradfahrer, aber auch an die Kollegen aus der gesamten Branche; denn Berührungspunkte zwischen den Verkehrsteilnehmern gibt es viele.

Landwirte und Lohnunternehmer müssen zwangsläufig öffentliche Verkehrswege nutzen, um auf ihre Flächen bzw. die des auftraggebenden Kunden zu gelangen. Im Vergleich zu Pkw, Lkw und Zweirädern fallen die landwirtschaftlichen Fahrzeuge durch ihre geringe Fahrgeschwindigkeit und ihre Abmessungen auf und werden beim Überholen oder Abbiegen von anderen Verkehrsteilnehmern oftmals unterschätzt. Im Herbst kommen mit Nässe und Dunkelheit erschwerend schlechte Sicht sowie Straßen- und Fahrzeugverschmutzungen hinzu. Der dritte Videoclip greift diese Aspekte am aktuellen Beispiel der Maisernte auf.

Typische Verkehrssituation in der Maisernte
Anna ist mit ihrem Maishäcksler breiter und langsamer als die meisten Fahrzeuge. Sie erklärt, wie sie mit langen Fahrzeugschlangen umgeht, die hinter ihr fahren und wie viele Nerven sie allein ein Abbiegemanöver kostet, weil ihr Sichtfeld trotz großer Spiegel eingeschränkt ist. Im Videoclip bittet sie die anderen Verkehrsteilnehmer deshalb um Geduld und Rücksichtnahme. Saubere Reflektoren und funktionierende Lampen an ihrer Maschine sind für sie selbstverständlich.

#agrarFAIRkehr Gewinnspiel
Um die unterschiedlichen Erwartungen und Wünsche der Verkehrsteilnehmer geht es auch im aktuellen Social-Media-Gewinnspiel der #agrarFAIRkehr Kampagne. Noch bis zum 23. September 2020 ruft der BLU auf seiner Facebookseite alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, ihre Wünsche an die Landwirte und Lohnunternehmer und umgekehrt zu formulieren. Es gibt tolle Gewinne und jeder ist dazu aufgerufen mitzumachen. Denn nur wer miteinander redet, erreicht Verständnis beim Gegenüber und kommt am Ende sicher ans Ziel.

„Miteinander reden – sicher ankommen!“
Seit Ende Juni ist die neue Verkehrssicherheitskampagne unter dem Hashtag #agrarFAIRkehr online. Sie findet vor allem in den Sozialen Medien statt und richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer, die sich in der Erntezeit die Straßen und Wirtschaftswege teilen. Mit der Kernbotschaft „Miteinander reden – sicher ankommen!“ wirbt sie für mehr gegenseitiges Verständnis und Fairness und hat zum Ziel, auf Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen und Unfälle zu vermeiden. Die Kampagne wird vom Bundesverband Lohnunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Maschinenringe und dem Deutschen Bauernverband durchgeführt und von namhaften Partnern aus der Agrar- und Verkehrsbranche unterstützt.

Interessierte sind eingeladen, die #agrarFAIRkehr Filme und Postings zu teilen (Hashtag #agrarFAIRkehr, BLU-Fanpage @BundesverbandLohnunternehmen). Sie stehen zusammen mit Text, Bildern sowie Frames und Filter im Downloadcenter der BLU-Website www.lohnunternehmen.de zur freien Verfügung.
Weitere Informationen zur Kampagne, den Videoclips und den Partnern finden Sie unter https://www.lohnunternehmen.de/aktuelles/agrarfairkehr/

Falls Sie noch Fragen haben, dann melden Sie sich einfach bei uns.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Der Neubau der BLU Geschäftsstelle schreitet mit großen Schritten voran. Wo vor ein paar Wochen noch ein riesiges Loch mit dem Bagger ausgehoben wurde, lässt sich nun schon der Grundriss des Gebäudes erahnen.

Aber wer kennt es nicht: man steht mit den Kollegen vor dem Gebäude, begutachtet die Größe der Räume, fachsimpelt über das Material und die vielen Aussparungen für Fenster und Türen und unweigerlich kommt die Frage auf: „Kommen dir die Räume auch so klein
vor?“ Antwort: „Ja klar, lass uns das erstmal überprüfen.“ Schon findet man sich mit dem Zollstock in der Hand wieder, vermisst die Räume und stellt Vergleiche mit dem jetzigen Büro an.

Wie bei vielen Neubauten täuscht der erste Eindruck und man ist am Schluss doch überrascht, wie groß die Räumlichkeiten sind.

Bleibt noch eine wichtige Frage zu klären: Wer erhält welches Büro und wie wird die Aufteilung geregelt? Wird es per Zufallsprinzip entschieden oder per „Schnick Schnack Schnuck“ oder meine persönliche Lieblingsvariante – alle Kollegen stehen an einer Startlinie und stürmen bei Anpfiff das fertige Gebäude und reservieren sich wie früher im
Urlaub mit dem Handtuch eine Liege beziehungsweise in diesem Fall einen Büroraum. Es bleibt spannend.

Jennifer Nickel]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Niederschlagsarm, sonnenreich und heiß – in den vergangenen Jahren verzeichnete der Deutsche Wetterdienst außergewöhnlich warmes und trockenes Wetter.

Die heimischen Wälder litten unter Trockenheit und Hitzeperioden. Schädlinge wie der Borkenkäfer können sich in bereits geschwächten Bäumen besonders schnell vermehren und dann zu einer Population anwachsen, die gefährlich für den Waldbestand werden kann.

Der Grund: Ohne ausreichend Regen können die Bäume kein Harz bilden, dass sonst wie ein natürliches Insektizid wirkt und die Angreifer erstickt. Der Borkenkäfer legte sich diesen Winter (2019/20) kaum zur Ruhe. Viel zu mild waren die Wintermonate, Frost gab es kaum, von Schnee ganz zu schweigen. Der gefährlichste Schädling für den deutschen Wald konnte sich so bis in den Spätherbst unter der Rinde satt fressen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde 2019 mit 32 Millionen Kubikmetern fast dreimal so viel Schadholz aufgrund von Insektenschäden eingeschlagen wie im Vorjahr
mit 11 Millionen Kubikmetern. Im Jahr 2017 waren es noch 6 Millionen Kubikmeter.

Waldschäden entstanden aber nicht nur durch Dürre, sondern unter anderem auch durch Stürme, Brände, Schneebruch, sowie Krankheits- und Pilzbefall. Mit knapp 68 % war der
Anteil des Schadholzeinschlags am gesamten Holzeinschlag im Jahr 2019 mehr als dreimal so hoch wie im Jahr 2010 mit 19,7 %.

Im Jahr 2019 wurden 46 Millionen Kubikmeter Schadholz geschlagen. Der Holzeinschlag insgesamt betrug im vergangenen Jahr 68 Millionen Kubikmeter, im Jahr 2010 waren es 54 Millionen Kubikmeter.

Etwa 83 % des gesamten Holzeinschlags 2019 entfielen auf Nadelhölzer wie Fichten, Tannen, Douglasien, Kiefern und Lärchen (insgesamt 56 Millionen Kubikmeter). Von den geschlagenen Beständen der Nadelhölzer wurden 43 Millionen Kubikmeter und somit 77 % aufgrund von geschädigten Bäumen gefällt.

Häufigste Ursache für die Schäden bei Nadelgehölzen war auch hier der Insektenbefall: Er war für 31 Millionen Kubikmeter (73 %) des Schadholzeinschlags verantwortlich.

Immer mehr Bäume zeigen Anzeichen von Trockenstress

Werden Bäume mit zu wenig Wasser versorgt, fällt der Druck ab, mit dem das Wasser von den Wurzeln in die Kronen transportiert wird. Hängende Blätter sind ein erstes Anzeichen dafür. Kritisch wird es, wenn die Bäume ihre Blätter, Früchte oder sogar Äste abwerfen
und ihre Kronen dadurch lichter werden.

Der Anteil von Bäumen mit deutlichen Kronenverlichtungen stieg laut der Waldzustandserhebung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft im Jahr 2019 auf 36 % (2018: 29 %). Für einen Großteil der Bäume (42 %) wurde eine schwache Verlichtung der Baumkrone festgestellt. Nur rund ein Fünftel der Bäume (22 %)
zeigte demnach im vergangenen Jahr keine Kronenverlichtung.

Die Lage ist angespannt, bei den ca. zwei Millionen privaten Waldbesitzern in Deutschland, weil der Erlös aus dem Holzverkauf oft nicht einmal ausreiche, um die Räumungskosten zu tilgen. Geschweige denn, um Wiederaufforstungen zu bezahlen: Diese kosten pro Hektar Wald rund 7000 bis 10.000 Euro. Dabei müssten die Forstleute
eigentlich längst vollauf damit beschäftigt sein, die kahl gewordenen Waldflächen wieder aufzuforsten.

Die betroffenen Wälder sind meist Monokulturen aus Nadelbäumen. Wälder, die ohnehin anfällig sind für die Folgen des Klimawandels. Die Fichten und Kiefern wurden aus historischen Gründen gepflanzt, weil sie schnell wuchsen und daher wirtschaftlich lukrativ waren. 55 Prozent der Wälder in Deutschland bestehen aus Nadelwäldern. Die einst sinnvolle Strategie ist längst ein Risikofaktor: Dem Klimawandel halten die Monokulturen offensichtlich nicht stand.

Bleibt die Frage offen: Welche Bäume kommen mit dem Klimawandel und den  Bedingungen in 20, 50 und 100 Jahren klar?

Quelle: Statistisches Bundesamt
(Destatis)


Jennifer Nickel]]> 08.03.2021 - 10:05:47 kommt es nicht selten zu kleinen, teilweise aber auch zu erheblichen Schäden durch Steine, Baumstämme und andere Gegenstände, die nichts im Feld zu suchen hätten. Ganz
schlimm sind Sabotageakte.

Verantwortlichkeit
Wer dafür verantwortlich ist, richtet sich nach den genauen Umständen des Einzelfalls. So kommt es z.B. darauf an, was von wem ins Feld gelangte und ob es sich um einen mobilen (=beweglichen, Steine, Fahrräder, Bierkiste) oder immobilen Gegenstand handelt. Letzteres sind etwa Leitungen, Betonschächte oder andere Gegenstände, die sich stets an gleicher Stelle im Feld wiederfinden, da sie dort fest verbaut sind.

Basierend auf dem Kreuzhacke-Urteil des Bundesgerichtshofes aus 2013 kann es einem Landwirt nicht zugemutet werden, dass Feld vor dem Erntebeginn derart abzusuchen, dass alle Gefahren für den mit der Ernte beauftragten Unternehmer beseitigt werden. Er ist nicht verpflichtet, seine Flächen, ohne einen greifbaren Anhaltspunkt auf Fremdkörper abzusuchen! Die Folge ist, dass häufig unternehmerisches Risiko vorliegt, wenn dem Lohnunternehmer bei der Ernte ein Schaden durch einen Fremdkörper entsteht.

Urteile sind indes Einzelfallentscheidungen, die nicht auf alle erdenglichen Fälle pauschaliert angewendet werden dürfen. Im Kreuzhacke-Urteil ging es um eine Kreuzhacke, die von unbekannten ins Feld geführt wurde und bis zur Ernte unentdeckt blieb. Erst als die Maschine bei Arbeit auf sie traf und der Schaden entstand, stellte sich die Frage der Verantwortlichkeit.

Neutral betrachtet, hätte der Landwirt das Feld unmittelbar vor Auftragsbeginn nach sämtlichen Fremdkörpern absuchen müssen. Das dies einen erheblichen Aufwand darstellt und gar nicht sichergestellt ist, ob ein Absuchen zur Entdeckung sämtlicher Fremdkörper führen wird, kann das Urteil ein stückweit nachvollzogen werden. Allein die Vorstellung, dass bei unvorhersehbaren Wetterumschwungs die Ernte nochmal nach hinten verlagert und das Prozedere wiederholt werden müsste (in der Zwischenzeit könnten theoretisch neue Fremdkörper ins Feld geworfen werden), lässt sich der Aufwand für keine Seite wirtschaftlich vernünftig darstellen.

Was muss der Landwirt machen
Unabhängig vom Urteil gibt es im Rahmen vertraglicher Beziehungen Schutzpflichten der Parteien untereinander. Dies gilt auch, wenn der Vertragsschluss mündlich erfolgte. So hat der Landwirt den Lohnunternehmer über Gefahren, die vom Feld herrühren zu informieren und dasselbe verhalten gegenüber dem Auftragnehmer zu üben, dass er selber auch für sich bei Eigenleistung beachten würde.

So sind Hinweise auf immobile Gegenstände zwingend. Der Landwirt weiß, wie sein Feld beschaffen ist und wo sich immobile Störfaktoren die einen Schaden verursachen können, die beim Überwachsen der Pflanze nicht ohne weiteres erkennbar sind, befinden. Der Landwirt selbst würde in Kenntnis derer Position die Gegenstände umfahren. Diesen Wissensstand muss er teilen, damit der Beauftragte selbiges tun kann.

Ähnliches gilt für steinige Felder. Der Landwirt würde bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung das Feld absuchen und Steine die Schäden verursachen könnten entfernen, um später weitere Bewirtschaftungsarbeiten möglichst schadensfrei durchzuführen. Daran muss er sich auch richten, wenn er anstelle von Eigenleistung einen Unternehmer beauftragt. Es gibt dann einen greifbaren Anhaltspunkt, weshalb der Landwirt das Feld absuchen sollte. Sabotageakte stellen gleichfalls kein Verschulden eines Landwirtes dar. Es gelten die Grundsätze des Kreuzhacke-Urteils.

Unternehmerrisiko und Folgen
Infolge des erheblichen Schadenspotentials sollte deshalb an eine Maschinenbruchversicherung gedacht werden. Diese kann, sofern kein anderer Verantwortlicher in Regress genommen werden kann, für den Schaden aufkommen. Vor  allem bei Erntemaschinen liegt der Schaden oftmals im fünfstelligen Bereich. Beachten Sie dabei neue Maschinen sofort zu melden; nicht das ein Schaden entsteht und nur die bisherige (alte) Technik versichert ist.

Sollte der Landwirt tatsächlich Schuld am Schaden haben, da er nicht über immobile Gegenstände informierte oder greifbare Anhaltspunkte zum Absuchen des Feldes hatte aber diesen nicht nachkam, erfolgt die Schadensregulierung in der Regel über die Betriebshaftpflicht des Landwirtes. Wichtig ist dann eine entsprechende Schadensmeldung oder Anerkennung des Schadens durch den Landwirt. Allein eine (dann unvollständige) Meldung nach dem Beispiel: es lagen Steine im Feld, deshalb entstand ein Schaden beim Lohnunternehmer, könnte dazu führen, dass die Versicherung ihre Einstandspflicht zunächst ablehnt. Eine darauffolgende Klage müsste gegen den Landwirt und nicht die Betriebshaftpflicht gerichtet werden. In der Praxis sind die Fälle vielschichtig und müssen einzeln betrachtet werden. Kleine Unterschiede können über eine Haftung entscheiden. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Rechtsberatung des Verbandes.

Sebastian Persinski]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Aufgrund der anhaltenden und ungewissen Entwicklung im Hinblick auf die weitere Infektionsausbreitung des Corona-Virus wurde heute der Beschluss gefasst, jegliche Risiken, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen, unbedingt zu vermeiden. Die Lage in Deutschland spitzt sich erneut zu, es handelt sich immer noch um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation.

Schweren Herzens müssen wir unter den gegebenen Umständen die DeLuTa 2020 absagen. Die persönliche Kontaktpflege zwischen den Ausstellern und Lohnunternehmern ist neben den Maschinen und Dienstleistungen der Hauptgrund der Teilnahme aller Beteiligten und unter heutigen Bedingungen, in der von uns erwarteten Qualität, nicht machbar. Trotz eines gemeinsam mit der Messe Bremen entwickelten zuverlässigen Sicherheits- und Hygienekonzeptes, trübt sich angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens die Stimmung bei Ausstellern und Gästen. Die Bedenken bezüglich der gesundheitlichen Unversehrtheit oder eines betrieblichen Lock Downs nehmen wir sehr ernst.

Auf Nachfrage bei den Ausstellern und Lohnunternehmern herrscht große Unsicherheit bezüglich eines Besuches, denn schlussendlich bleibt ein gesundheitliches Restrisiko. Die Gesundheit unserer Aussteller, Lohnunternehmer, Referenten, Gäste und Mitarbeiter hat für uns den höchsten Stellenwert – wir wollen weder für eine Erkrankung noch eine wochenlange Quarantäne verantwortlich sein.

Die nächste DeLuTa findet am 7. Und 8. Dezember 2022 statt.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Schweren Herzens müssen wir unter den gegebenen Umständen die DeLuTa 2020 absagen. Die persönliche Kontaktpflege zwischen den Ausstellern und Lohnunternehmern ist neben den Maschinen und Dienstleistungen der Hauptgrund der Teilnahme aller Beteiligten und unter heutigen Bedingungen, in der von uns erwarteten Qualität, nicht machbar. Trotz eines gemeinsam mit der Messe Bremen entwickelten zuverlässigen Sicherheits- und Hygienekonzeptes, trübt sich angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens die Stimmung bei Ausstellern und Gästen. Die Bedenken bezüglich der gesundheitlichen Unversehrtheit oder eines betrieblichen Lock Downs nehmen wir sehr ernst.

Auf Nachfrage bei den Ausstellern und Lohnunternehmern herrscht große Unsicherheit bezüglich eines Besuches, denn schlussendlich bleibt ein gesundheitliches Restrisiko. Die Gesundheit unserer Aussteller, Lohnunternehmer, Referenten, Gäste und Mitarbeiter hat für uns den höchsten Stellenwert – wir wollen weder für eine Erkrankung noch eine wochenlange Quarantäne verantwortlich sein.

Die nächste DeLuTa findet am 7. Und 8. Dezember 2022 statt.]]> 08.03.2021 - 10:05:47]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Dipl. Ing. Udo Quentin VDI
19.11.2020 in 49296 Bad Laer
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vor hat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen werden praxisnah erklärt.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Betriebsübergabe/ -aufspaltung/ -veräußerung
Dipl.-Betrw. Volkmar W. Brettmeier

12.01.2021 in 26125 Oldenburg
In diesem Seminar möchte der Dozent den Teilnehmern einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sach-verhalte geben. Er wird die verschiedenen Rechtsformen vorstellen und diese sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht vorstellen. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe sowie der Be-triebsveräußerung besprochen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Dienstleistung des Lohnunternehmens in der Landwirtschaft - Erfolgreich verkaufen und vermarkten
Georg Mauser
14.01., 15.01., 22.02., 23.02.2021 Online
Dieses Seminar bieten wir Ihnen online über die AHA an. An vier Nachmittagen arbeiten wir daran, wie wir Dienstleistungen selbstbewusst und erfolgreich verkaufen. Die eigene Haltung ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Marketing und in der Verkaufskommunikation. Weiterhin beleuchten wir die Rollen der Beteiligten im Lohnunternehmen und ihre Funktion im Kundenkontakt wie auch im Verkaufen der Dienstleistung. Darauf aufbauend bearbeiten wir die Themenbereiche von erfolgreichem Marketing für Dienstleistungen im Agrarbereich über Methoden, um die Kundenbindung ausbauen, Verkaufsstrategien, wie u. a. Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand
Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
26.01.2021 in 49525 Lengerich
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiter-führung kann man lernen!
In diesem Einstiegsseminar werden die Grundlagen dafür vermittelt. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung


Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Nordrhein-Westfalen Landesgruppe Niedersachsen
Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Vor diesem Hintergrund entwickelte die Zürn Harvesting GmbH mit Sitz in Schöntal-Westernhausen gemeinsam mit dem französischen Landwirt und Techniker Romain Bouillé ein komplett neues mechanisches Verfahren der Beikrautregulation.

Im Unkrautsammler TOP CUT collect kombiniert Zürn intelligent das Abschneiden der Beikräuter über dem Bestand der Hauptkultur mit dem Sammeln und Abtransport dieses Schnittgutes. Dadurch wird der Bodenvorrat an Beikrautsamen deutlich reduziert und so die Feldhygiene merklich verbessert.

Ob diese Maschine interessant für Lohnunternehmen sein könnte fragte sich auch VdAW Lohnunternehmer Heinz Ebert.

Gemeinsam mit Zürn und der VdAW Geschäftsstelle wurde deshalb eine Vorführung in einem Zuckerrübenbestand organisiert. Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit hatte hier die Herbizidmaßnahme versagt und der Meldenbesatz war dementsprechend hoch.

Am Mittwoch, den 26.August trafen sich Lohnunternehmer vom VdAW und interessierte Landwirte, um den Praxistest der Maschine zu verfolgen.

Ein engagiertes Zürn Team stellte zunächst die Maschine vor, erläuterte die Arbeitsweise und überzeugte schließlich mit einer sauberen Arbeit im Feld. Der Unkrautsammler mit eigener Achse wird vom Traktor wie eine angehängte Pflanzenschutzspritze gezogen.

Das Maschinenkonzept besteht aus zwei Auslegern mit einem Doppelmesser-Schneidesystem an, das ein Querförderband anschließt. Eine helixförmige Spezialhaspel fördert dabei die Samenstände besonders schonend und sicher vom Messerbalken auf das
Transportband. So fallen keine Samen an dieser Stelle aus. Über ein weiteres Förderband wird dann der Sammelbunker beschickt.

Schätzungsweise konnten an diesem Tag 60 % der Melde durch die neue Verfahrenstechnik abgefahren werden. Dies wird ausreichend sein, um der Zuckerrübe einen entsprechenden
Wachstumsvorteil zu verschaffen und wird zudem die spätere Ernte erleichtern, da es zu weniger verstopften Rodeaggregaten durch den geringeren Unkrautbesatz kommen wird.

Wir bedanken uns beim Zürn-Team für seine Flexibilität, sein Engagement und für einen interessanten Vormittag.

Birgit Schulz]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Beim LKW – Kartell informierten wir über zwei wesentliche Klagemöglichkeiten:
Ein Verfahren wurde vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) angeboten. Die BGL verfolgt die Durchsetzung der Kartellansprüche in Deutschland über den Prozessfinanzierer Financialright Claims GmbH (FR) und der Kanzlei Hausfeld. Die Verfahren erfolgen komplett kostenfrei gegen eine Erfolgsprovision von 33% zzgl. USt.
Insgesamt gab es seitens der BLG drei Klageaufrufe, zwei Klagen wurden beim LG München eingereicht, wovon eine entschieden wurde, vgl. Märzausgabe LUaktuell. Ob und wo die dritte Klage eingereicht wird, ist derzeit noch offen.

Das andere Verfahren wurde vom Deutschen Raiffeisenverband (DRV) angeboten. Über Meister Rechtsanwälte aus München wurde eine Klage des Prozessfinanzierers Claims Funding Europe (CFE) in den Niederlanden anvisiert. Diese Klage wurde in den Niederlanden eingereicht durch die RAe Barents Krans. In unserem Downlaod Center finden Sie weitere Informationen zum dortigen Verfahrensstand, weitergegeben durch den DRV.

Gehen Sie im Downlaod Center mit Ihren Zugangsdaten für den internen Mitgliederbereichden den Suchbegriff: LKW-Kartell ein.

Sebastian Persinski]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Doch der neuste Clou bringt der neu angelegte Anzeigenmarkt mit sich. Hier können Sie neben dem Stöbern nun auch selbst und völlig unkompliziert eigene Kleinanzeigen & Co. veröffentlichen. Dazu klicken Sie einfach auf die Schaltfläche,



welche Sie im oberen rechten Bereich der Seite finden.
Im nächsten Schritt können Sie dann ganz einfach in der vorgefertigten  Schablone Ihre Eintragungen vornehmen und absenden. Nach einer Prüfung und Freigabe unsererseits wird Ihre Kleinanzeige, Stellenanzeige oder Unternehmensnachfolge dann neben
der BLU-App auch auf der Homepage www.lohnunternehmen.de/aktuells/anzeigenmarkt und der monatlich erscheinenden Verbandsinformation LU aktuell erscheinen.

Sie haben die BLU-App noch gar nicht auf Ihrem Smartphone oder Tablett? Dann verschwenden Sie keine Zeit und laden Sie sie noch heute runter!

Download BLU-App für IOS

Download BLU-App für Android


Bei Fragen oder Verbesserungsvorschlägen stehen wir Ihnen in der Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

Torben Dierßen]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Neben den wirtschaftlichen Schäden für schweinehaltende Landwirtschaftsbetriebe, welche durch einen eingeschränkten Fleischexport massive wirtschaftliche Verluste hinnehmen müssen, kommt es für die gesamte umliegende landwirtschaftliche Branche sowie die Einwohner betroffener Gebiete zu erheblichen Einschränkungen.

Erkrankte Schweine haben aufgrund hohen Fiebers ein vermehrtes Bedürfnis Suhlen und Wasserstellen aufzusuchen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten dann motorische Störungen und Krämpfe auf.

Der Fund eines toten Wildschweines muss mit GPS-Daten an das zuständige Veterinäramt gemeldet werden. Auch sind Jäger angehalten gesund erlegten Wildschweinen Blutproben zu entnehmen und einzusenden.

Ist bestätigt worden, dass es sich um eininfiziertes Wildschwein handelt, wird um den Fundort ein „Kerngebiet“ mit einem Radius von drei Kilometern ausgewiesen. Um dieses Gebiet schließt sich ein „gefährdetes Gebiet“ mit einem Radius von 15 Kilometer an. Auch um dieses Gebiet wird eine Pufferzone mit einem Radius von 30 Kilometer angelegt.

In Brandenburg wurde bereits um die „Kerngebiete“ Elektrozäune gezogen. Im „Kerngebiet“ sowie dem „gefährdeten Gebiet“, ist von der Behörde die Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Flächen untersagt. Dies schließt ein Jagdverbot sowie das Betreten des Waldes und der offenen Landschaft ein.

Der Hintergrund ist, dass die Wildschweine nicht aufgescheucht werden sollen und in andere Gebiete ausweichen und das Virus verbreiten.

Für die Anwohner bedeutet dies, dass für die Fallwildsuche Grundstücksbetretungen
geduldet werden müssen sowie Hunde an der Leine geführt werden müssen.
Wurde innerhalb des Kerngebietes sowie des gefährdeten Gebietes behördliche Maßnahmen verfügt, welche Nutzungsbeschränkung zur Folge haben, kann der Landwirt Ersatz für den entstandenen Aufwand oder Schaden verlangen.

Mögliche ersatzfähige Schäden sind verzögerte Aussaat, da die verkürzte Wachstumszeit die Erntemenge und Qualität verringern. Außerdem kann die verschobene Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahme zu Einbußen führen.

Eine verspätete Ernte kann nur bei nachgelassener Produktqualität finanziell ersetzt werden. Wenn das Personal anderweitig nicht sinnvoll eingesetzt werden kann, ist noch zu prüfen, ob auch hier Personalkosten ersatzfähig sind. Viele Landwirte haben außerdem in den letzten Monaten Versicherungen abgeschlossen.

Der Lohnunternehmer hat keinen Anspruch auf Schadensersatz. Aus diesem Grunde kann an dieser Stelle nur darauf hingewiesen werden, dass Lohnunternehmer Aufträge ausschließlich schriftlich entgegennehmen. Nur dann gibt es die Möglichkeit, von dem Landwirt, aufgrund der behördlichen Betretungsverbote, an den Schadensersatz beteiligt zu werden. Hier empfiehlt es sich den Muster- Werkvertrag im Download-Bereich auf der Internetseite das BLU zu nutzen. Lohnunternehmer sollten außerdem darauf vorbereitet sein, dass Landwirte darauf bestehen, nur Maschinen auf ihren Felder zum Einsatz kommen zu lassen, die vorher nicht in befallenen Gebieten im Einsatz waren.

Dr. Marco Rebhann
Agroservice & Lohnunternehmerverband e.V.
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ein bisschen DeLuTa wollen wir wagen. So laden wir Sie am Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 bis 19:30, herzlich ein den BLU Empfang live & digital im Internet mitzuerleben. Wir möchten Sie einladen mit uns über Veränderungen zu sprechen. Veränderungen, die alle Bereiche unseres Lebens betreffen.

Niemand hätte vor 12 Monaten auch nur im Ansatz geahnt, wie ganze Branchen ins Straucheln geraten oder andere aus dieser Krise als Profiteure hervorgehen. Und wo stehen wir, die Landwirtschaft und Lohnunternehmen? Systemrelevant! Aber ist das auch eine sichere Bank? Andere Herausforderungen stehen schon länger auf der Tagesordnung, wie zum Beispiel der Green Deal, die Farm-to-Fork Strategie, der EU. Für die einen kommt er zu früh und für die anderen zu spät ...

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten und freue mich auf unseren

BLU Empfang live & digital, Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 – 19:30

Das detaillierte Programm und den Link werden wir Ihnen in Kürze auf unserer BLU Website und in einem der kommenden BLU Newsletter bekanntgeben.

Dr. Hartmut Matthes]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ihr Ansprechpartner
Geschäftsführer BLU e.V., Geschäftsführer LU Lohnunternehmer Service GmbH
Dr. Hartmut Matthes
Telefon: 05031/51945-20
Mobil: 0160/91165745
E-Mail:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Niemand hätte vor 12 Monaten auch nur im Ansatz geahnt, wie ganze Branchen ins Straucheln geraten oder andere aus dieser Krise als Profiteure hervorgehen. Und wo stehen wir, die Landwirtschaft und Lohnunternehmen? Systemrelevant! Aber ist das auch eine sichere Bank? Andere Herausforderungen stehen schon länger auf der Tagesordnung, wie zum Beispiel der Green Deal, die Farm-to-Fork Strategie, der EU. Für die einen kommt er zu früh und für die anderen zu spät ...

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten und freue mich auf unseren

BLU Empfang live & digital, Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 – 19:30

Das detaillierte Programm und den Link werden wir Ihnen in Kürze auf unserer BLU Website und in einem der kommenden BLU Newsletter bekanntgeben.

Dr. Hartmut Matthes]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Herstellerspezifische und einfache Lösungen
An Traktoren und selbstfahrenden Landmaschinen vieler Hersteller lassen sich mittlerweile neben der Fahrertür optional die Motorhaube, der Tankdeckel sowie die Einfüllöffnungen für Hydraulik- und Getriebeöl verschließen.

Das ist sicher eine Hürde gegen unberechtigte Nutzung und Vandalismus. Aber mehr eben nicht. Zudem benötigt man dafür einen extra Schlüssel, der verloren gehen kann. Nicht ganz von der Hand zu weisen ist die Befürchtung, dass ein verschlossener Tankdeckel brutal geöffnet wird. Der dadurch verursachte Schaden ist dann vielleicht größer als der Verlust an Kraftstoff.

Angeboten werden auch Lenkradsperren, wie sie vom PKW bekannt sind. Manche Werkstätten fertigen eigene mechanische Schutzvorrichtungen, etwa Eisenkonstruktionen, die nach dem Anlegen den Schalthebel oder die Pedalerie im Schlepper fi xieren. Die Landtechnik Oberlausitz GmbH hat eine Lenkzylindersicherung entwickelt. Der „blockierfi x“ wird bei maximalem Lenkeinschlag an der Lenkzylinder-Kolbenstange des Traktors, Mähdreschers oder Feldhäckslers angebracht und mit einem Einsteckschloss gesichert.

Die Maschine kann somit nur noch in einem engen Kreis fahren. Eine simple und kostengünstige Lösung ist das Anbringen eines versteckten Schalters, der den Bordstromkreis unterbricht. Auch wenn der Schlüssel steckt, kann der Traktor dann nicht gestartet werden. Man darf beim Abstellen natürlich nicht vergessen den Schalter zu betätigen. Diebe könnten außerdem durch Beobachtung herausfinden, wo sich der Schalter befi ndet.



Elektronische Wegfahrsperren
Nutzerfreundlicher sind elektronische Wegfahrsperren zum Beispiel in Form eines codierten Fahrzeugschlüssels. Dabei ist der maschinenspezifische Schlüssel mit einem passiven RFIDChip bestückt, der beim Hineinstecken des Schlüssels einen Code an das Empfangsgerät im Anlassschalter übermittelt. Nur wenn der für das Fahrzeug programmierte Code stimmt,  kann gestartet werden.

Die Steuerung und Programmierung von elektronischen Wegfahrsperren erfolgt über die OBD-Box (Onboard-Diagnose). Und hier liegt auch die Schwachstelle dieses Systems. Über den OBD-Stecker, den Servicetechniker für das Auslesen von Fehlermeldungen nutzen, ist es in wenigen Minuten möglich, die Wegfahrsperre zu deaktivieren. Man muss im Internet nicht lange suchen, um Anleitungen (inklusive Video) und Geräte dafür zu fi nden. Natürlich fehlt nirgends der Hinweis, dass diese Hilfe für Fahrzeugbesitzer gedacht ist, deren Zündschlüssel mit integriertem RFID-Chip defekt ist. Tatsächlich wäre in einem solchen Fall eine Anleitung zur Selbsthilfe durchaus nützlich.

Was ist ein RFID-Chip?
RFID ist die Abkürzung für Radiofrequenz-Identifi kation. Mit dieser Technologie können Gegenstände, Geräte und Fahrzeuge durch das Befestigen von so genannten RFID-Tags, zum Beispiel in Form eines Aufklebers oder durch Integration in das Gehäuse, eindeutig markiert werden. Jeder RFID-Tag, auch als RFID-Chip bzw. RFID-Transponder bezeichnet besteht aus einem Mikrochip, auf dem der 96 Bit lange Code gespeichert ist, und einer Antenne.

Man unterscheidet passive und aktive RFID-Tags. Passive RFID-Tags haben keine Batterie. Den Strom zum Senden des Codes erzeugt das Magnetfeld des Lesegerätes, das deshalb sehr nah an den Chip herangeführt werden muss. Moderne Smartphones haben solche Lesegeräte. Hier wird die RFID-Technik als NFC (Nahfeldkommunikation) bezeichnet. Aktive RFID-Tags haben eine eigene Stromversorgung.

Sie können daher über eine Entfernung bis zu 10 m ausgelesen und, da sie über einen  gesonderten Speicher verfügen, auch beschrieben werden. In aktiven RFID-Tags kann zusätzliche Sensorik, z.B. für Temperatur, Erschütterung, Beschleunigung oder Feuchtigkeit untergebracht werden.

Diebesgut per Tracker verfolgen
Eine weitere Möglichkeit, den Diebstahl zu erschweren, ist immer zu wissen, wo sich die Technik gerade befindet. Hierfür gibt es GPS-Trackingsysteme, die mittlerweile bereits ab 100 Euro zu haben sind.

Im Prinzip bestehen die Ortungsgeräte – etwa in der Größe einer Zigarettenschachtel, zunehmend aber auch kleiner – aus einem Empfänger für GPS-Satellitendaten, einem GSM-Mobilfunksender, der wie beim Handy per SIM-Karte identifi zierbar ist, und ggf. einem Akku für die eigenständige Stromversorgung.

Registriert der Tracker einen Impuls, etwa von einem internen Erschütterungssensor, sendet er sofort eine SMS bzw. eine E-Mail an das Smartphone des Besitzers. Solange das Ortungssystem aktiv ist, kann außerdem am PC oder mit einem mobilen Gerät der Standort der Maschine angezeigt und deren Bewegung auf einer digitalen Landkarte live verfolgt werden.

Die Arbeitsweise des GPS-Trackers lässt sich entsprechend der jeweiligen Anforderungen konfi gurieren. So sendet das Gerät mit einer Akkuladung mehrere Jahre, wenn es täglich nur eine Standortmeldung absetzt. Ebenso sind Warnmeldungen möglich, wenn die interne Stromversorgung schwächelt. Sogar die Inbetriebnahme einzelner Aggregate am beobachteten Fahrzeug, etwa der Zapfwelle beim Traktor oder ein Fahrerwechsel, lässt sich gesondert anzeigen.

Aber auch Trackingsysteme haben ihre Achillesferse. Da das GPS-Signal der Satelliten in einer Höhe von über 36.000 km nur mit einer geringen Feldstärke an der Erdoberfl äche ankommt, lässt es sich leicht stören. Schon ein UKW-Radio kann in mittelbarer Nähe des Trackers zu Empfangsfehlern des GPS-Signals führen. Gezielt lässt sich das Signal durch einen Störsender, so genannte GPS-Jammer, stören. Auch dafür gibt es leider Anleitungen im Internet.

Zudem verraten sich die kleinen Ortungsgeräte spätestens, wenn sie Kontakt mit dem nächstliegenden Mobilfunkmast aufnehmen. Jeder kennt das typische Störgeräusch, das dabei gelegentlich im Radio, Telefon und Lautsprechern entsteht. Mit Hilfe eines Hochfrequenz Detektors kann man so die Quelle des Signals aufspüren. Dies ist gegebenenfalls aber recht zeitaufwendig, vor allem wenn der Tracker nur in größeren Zeitabständen kurz sendet. Zudem verwischt sich das Signal durch andere Minisender zum Beispiel in Ampeln, Überwachungskameras und vorbeifahrenden Autos.

HD-Kameras – Bei Videoüberwachung Rechtsvorschriften beachten
Moderne HD-SDI-Kameras mit automatischer Zoomfunktion bei Registrierung einer Bewegung ermöglichen auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen gestochen scharfe  Videoüberwachungsbilder. Die Kameras sollten unauffällig und schwer erreichbar montiert werden.

Zur Abschreckung sollten jedoch deutlich sichtbare Schilder auf Überwachungsmaßnahmen hinweisen. Batteriebetriebene Dummies, vielleicht sogar mit blinkender LED, werden allerdings von professionellen Einbrechern schnell als Attrappen erkannt. Wichtig ist es, bei der Installation und dem Einsatz von Überwachungskameras die in Deutschland recht strengen Rechtsvorschriften zur Wahrung der Privatsphäre, sowie des Persönlichkeits- und Datenschutzes zu beachten.

Chemischer Diebstahlschutz – Markierung mit künstlicher DNA
So genannte künstliche DNA ist eine synthetisch hergestellte Flüssigkeit, bei der jede Charge in ihrer Zusammensetzung einzigartig ist. Sie eignet sich daher als nahezu unauslöschliche unter UV-Licht leuchtende Eigentumsmarkierung. Wie bei natürlicher DNA genügen winzige Spuren für den Nachweis. Über eine Datenbank, auf der die Codierungen der künstlichen DNA und die damit markierten Gegenstände und Materialien gespeichert sind, lässt sich die Herkunft von Diebesgut zuordnen. Um die Wirkung zu verstärken,macht man mit grellen, weithin sichtbaren Plakaten auf den Einsatz der künstlichen DNA aufmerksam.

Fazit
Ein Rundum-Sorglos-Paket gibt es nicht, halbwegs wirksamer Schutz der wertvollen Landtechnik vor Kriminellen ist nur durch Kombination von handfesten mechanischen und elektronischen Vorsorgemaßnahmen realisierbar. Ergänzen lassen diese sich durch
Maßnahmen wie Videoüberwachung und Kennzeichnung mit künstlicher DNA, vor allem aber mit Umsicht und Wachsamkeit.

Marco Südmeyer]]> 08.03.2021 - 10:05:47
wir haben gute Nachrichten für Ihr Budget, der BLU e.V. konnte für Sie mit der Berliner Ampere AG einen neuen Kooperationspartner gewinnen.

Ampere hat sich in den letzten 22 Jahren als Experte für Energiekostensenkung und relevanter Herausforderer für Energieversorger positioniert. Mit sehr weitreichender Markterfahrung und individuellen Verhandlungen erzielen die Spezialisten deutliche Preisvorteile für mittlerweile 45.000 Kunden deutschlandweit – und entlasten diese zudem auch weitestgehend vom bürokratischen Teil der Energieversorgung.

Wer in Deutschland günstige Strom- und Gaspreise in Anspruch nehmen möchte, der muss regelmäßig den Anbieter wechseln. Denn Fakt ist: Neukunden werden stets mit hohen Boni gelockt, langjährige Kunde werden jedoch zur Kasse gebeten. Diesen unfairen Marktmechanismus hebelt Ampere seit 1998 aus und nimmt seinen Kunden
vollständig ab.

Sie möchten Ihren kostenfreien und unverbindlichen Rechnungs-Check in Anspruch nehmen? Dafür reicht ein Anruf unter der 030 / 28 39 33 800 oder eine E-Mail an E-Mail: mit dem Hinweis „BLU-Vorteil“ – im 1. Schritt wird Ihre letzte Jahresrechnung analysiert und Sie haben die Gewissheit, ob Sie derzeit gut aufgestellt sind oder Optimierungspotenzial besteht. Sofern Sie eine Vor-Ort Beratung wünschen, teilen dies bitte mit. In nahezu allen Regionen Deutschlands berät Ampere sie gern auch in Ihrem Betrieb.

In Kürze wird Ampere sich schriftlich und auch persönlich bei Ihnen vorstellen. Sofern Sie keine persönliche Kontaktaufnahme durch unseren neuen Partner Ampere wünschen, senden Sie uns eine E-Mail an E-Mail: . Wir nehmen Sie dann aus dem Vorteilsprogramm heraus.

Viele Grüße]]> 08.03.2021 - 10:05:47]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die „Bauerndemonstrationen 2019/2020“ haben die Bundesregierung jüngst dazu veranlasst, die Ausgaben für den Agrarbereich deutlich anzuheben. Neben der gebeutelten Forstwirtschaft stehen auch investive Maßnahmen für Landtechnik im Maßnahmenkatalog. Dazu zählen Landmaschinen für eine umweltgerechte und präzisere Ausbringung von Wirtschafts- und Handelsdüngern ebenso wie Bezuschussung von Kleinanlagen für die Aufbereitung und Separierung von Gülle.
Der BLU hat sich bereits im zeitigen Frühjahr 2020 in einem Schreiben an Ministerin Klöckner gewandt, um auf eine vernünftige Verwendung der Subventionen zu drängen und hat auf folgende Sachverhalte hingewiesen: Das Schreiben unseres BLU-Präsidenten Klaus Pentzlin und die entsprechende Antwort unserer Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner finden Sie in den anliegenden pdf-Dateien. Bitte lesen Sie selbst und machen sich ein Bild von der Situation!

Dr. Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ziel der Befragung ist es, von Landwirten und Lohnunternehmen mit eigenem Betrieb oder Beteiligung an einem Betrieb ein Feedback zur aktuellen Situation in der Landwirtschaft zu erhalten und Entwicklungsperspektiven für die Landwirtschaft auszuloten. Das Forscherteam aus Bochum würde sich sehr darüber freuen, wenn Sie an der Befragung teilnehmen würden und das vom BMEL geförderte Projekt damit unterstützen könnten. Wer daran teilnimmt, bekommt von der Uni Bochum nach der Auswertung die Ergebnisse per Mail zugeschickt.

Gerne kann der Link zur Umfrage auch mit interessierten Landwirten und Lohnunternehmen geteilt werden. Die Befragung ist anonym und nimmt in etwa 25 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch.

Zur Umfrage gelangen Sie über diesen Link:
https://survey.iaw.ruhr-uni-bochum.de/index.php/863234?lang=de





]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Für diese haben wir einen neuen Hersteller gefunden, der die Kleidung produzieren wird. Der Verkauf wird wie bisher von Christoph & Oschmann abgewickelt, die Vermietung im professionellen Textilmietservice erfolgt zukünftig über das Familienunternehmen in fünfter Generation bardusch, welches bundesweit tätig ist.

Das bisher bekannte System, hochwertige Berufskleidung käuflich zu erwerben bzw. zu mieten, bleibt weiterhin bestehen. Zur professionellen Textilmiete gehört - wie bei der alten Kollektion auch - ein „Rundumservice“, der das regelmäßige Holen, Waschen, Ausliefern sowie eventuell anfallende Reparaturen der Kleidung beinhaltet. Mit unserer neuen Arbeitskleidung möchten wir als Verband das Zusammengehörigkeitsgefühl der Lohnunternehmer hervorheben. Genau deswegen ist unsere moderne Arbeitskleidung speziell für die Anforderungen des Arbeitsalltags im Lohnunternehmen entwickelt worden und ist daher nicht nur modisch und bequem, sondern auch absolut funktional.

Neu ist die Möglichkeit, Arbeitsbekleidung aus dem Standardangebot anderer Hersteller, ergänzend oder anstatt, zu kaufen oder zu mieten. Ausschließlich im Verkaufsprogramm ist außerdem die sogenannte PSA-Bekleidung (Persönliche Schutz-Ausrüstung). Diese Artikel, wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe etc., sind zur Durchführung bestimmter Arbeiten gesetzlich vorgeschrieben.

Wie gewohnt, können Mitglieder des Verbandes das Logo des BLU verwenden. Auch eigene Firmennamen können auf die Bekleidung aufgebracht werden. Dies können Sie flexibel gestalten. Die neue Berufsbekleidung kann ab sofort in bewährter Weise bei Christoph & Oschmann bestellt werden, bzw. über unseren neuen Partner bardusch gemietet werden (siehe Kontakt am Ende des Textes).

Mit diesen Neuerungen sind alte Schwierigkeiten behoben und es wird in Zukunft einen reibungslosen Ablauf geben. Bei Fragen können Sie jederzeit in der Geschäftsstelle anrufen.

Neuerungen der BLU-Kleidung
Über die Fa bardusch
Die Firma bardusch GmbH & Co. KG steht seit 1871 erfolgreich für ein kundennahes und nachhaltiges Textilmanagement. Mit mehr als 20 Standorten in Deutschland, über 90.000 Kunden und einem der größten Logistiknetze der Branche im In- und Ausland, liefert bardusch täglich rund einer Million Arbeitnehmer top gepflegte, hygienisch saubere und normgerechte Arbeitstextilien. Hygiene, Kundenzufriedenheit, und Nachhaltigkeit: Dafür bürgt die Familie Bardusch mit ihrem Namen.
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Beim LKW – Kartell informierten wir über zwei wesentliche Klagemöglichkeiten:

Ein Verfahren wurde vom Deutschen Raiffeisenverband (DRV) angeboten. Über Meister Rechtsanwälte aus München wurde eine Klage des Prozessfinanzierers Claims Funding Europe (CFE) in den Niederlanden anvisiert. Diese Klage wurde in den Niederlanden eingereicht durch die RAe Barents Krans. Zuletzt hatten wir in der Oktoberausgabe der LUaktuell über dieses Verfahren berichtet.

Weitere Verfahren wurden vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) angeboten. Die BGL verfolgt die Durchsetzung der Kartellansprüche in Deutschland über den Prozessfinanzierer Financialright Claims GmbH (FR) und der Kanzlei Hausfeld. Die Verfahren erfolgen komplett kostenfrei gegen eine Erfolgsprovision von 33% zzgl. USt.

Insgesamt gab es seitens der BLG drei Klageaufrufe, zwei Klagen wurden beim LG München eingereicht, wovon eine entschieden wurde, vgl. Märzausgabe der LUaktuell. Hiergegen wurde Berufung eingelegt, das zweite Verfahren vor dem LG München soll im Frühjahr beginnen.

In beiden Fallgestaltungen wurden die Forderungen lediglich abgetreten und werden von financialright gerichtlich durchgesetzt.

Nun möchte financialright potenzielle Forderungen direkt abkaufen und selbst durchsetzen. Ein Klagerisiko besteht für Sie damit nicht, allerdings erhalten Sie maximal 1.200 € pro LKW. Näheres entnehmen Sie bitte dem beigefügten pdf-Dokument, das detaillierte Informationen zum neuen Vorgehen von financialright enthält. Für Rückfragen stehen wie Ihnen gerne als Verband zur Seite.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Hessen Landesverband Nordrhein-Westfalen Landesgruppe Niedersachsen
Landesverband Schleswig-Holstein Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Ausnahmen wie z. B. staatliche Hygieneregeln für Unternehmen, vom Arbeitszeitgesetz oder bei der Flexibilisierung der kurzfristigen Beschäftigung können seitens der Lohnunternehmer in ihren Unternehmen umgesetzt und mitunter sogar vorteilhaft genutzt werden.

Auch, dass landwirtschaftlich tätige Lohnunternehmen nunmehr ganz offiziell zur Liste der kritischen Infrastruktur und damit zu den systemrelevanten Unternehmenszweigen zählen, ist positiv und stellt zugleich eine staatliche Anerkennung dar.

Dabei überschlugen sich gerade zu Beginn des Lockdowns die gesetzlichen Neuerungen. Wer diese nochmal nachlesen bzw. die Nutzbarkeit für sein Lohnunternehmen prüfen möchte, der kann das in Ruhe auf der Homepage des BLU unter www.lohnunternehmen.de tun. Dort sind vor allem die Beiträge (auch als BLU-Newsletter an die Mitglieder versendet und teilweise auch in der LU aktuell abgedruckt) im Zeitraum vom 15.03.2020 bis einschließlich zum 20.04.2020 einschlägig.

Aktuell haben sich weitere Neuerungen ergeben (nicht abschließend):
Seit dem 1. Oktober 2020 sind die Umlagesätze zur Arbeitgeberversicherung der Minijob- Zentrale für geringfügig Beschäftigte gestiegen.
Diese betragen nun bei der Umlage 1 (Erstattung bei Krankheitsfall) 1,00% (vorher: 0,90%) und bei der Umlage 2 (Erstattung bei Mutterschaft) 0,39% (vorher: 0,19%).
Die Erstattungsleistungen bleiben unverändert.
Wenn der Minijob-Zentrale ein Dauer-Beitragsnachweis vorliegt, wird dieser automatisch angepasst. Ansonsten – im Fall der monatlichen Überweisung durch den Arbeitgeber – müssen die neuen Umlagesätze erstmals zur Fälligkeit am 28. Oktober 2020 angewendet werden.
Gründe für die Erhöhung sind die durch die Corona-Pandemie geringeren Umlageeinnahmen sowie die deutlich gestiegenen Ausgaben bei den Erstattungsleistungen. Im März dieses Jahres wurde die Insolvenzantragsfrist zunächst befristet bis zum 30.09.2020 für Unternehmen ausgesetzt, die infolge der Coronakrise insolvenzreif geworden sind und dennoch Aussicht haben, sich zu sanieren. Diese Frist wurde nun vom Gesetzgeber bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.
Zudem wurde verpflichtend geregelt, dass eine weitere Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragsfrist über den 31. Dezember 2020 hinaus ausschließlich per Gesetz und nicht mittels einer Rechtsverordnung erfolgen darf.
Die verlängerten Zeitgrenzen bei der kurzfristigen Beschäftigung – 5 Monate bzw. 115  Kalendertage (anstatt wie sonst zulässig 3 Monate bzw. 70 Kalendertage) – enden zum 31. Oktober 2020 und gelten damit im Ergebnis nur für den Zeitraum vom 1. März bis zum 31. Oktober 2020. Der Bundesfinanzhof (BFH, Az.: VII S 23/20) hat entschieden, dass die zur Linderung der coronabedingten Folgen an Unternehmen und Selbstständige durch den Staat gezahlten Soforthilfen nicht vom Finanzamt zur Begleichung von Steuerschulden gepfändet werden dürfen.

Im konkreten Einzelfall hatte die Bank eines Hausmeisterservices die Auszahlung an den selbstständigen Hausmeister unter Hinweis auf offene und zur Pfändung angemeldete Forderungen des Finanzamtes verweigert. Zu Unrecht, wie nun der BFH entschied.

Pirko Renftel, Stand: 12.10.2020]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Das BVL ermächtigt damit den Landesbehörden, zusätzlich zur bisher zugelassenen Ausbringung des Mittels Ratron Giftweizen mit der Legeflinte (NT664) auch eine verdeckte Ausbringung mittels Köderlegemaschine (z.B. WUMAKI) zu gestatten. Der Anwender muss also vorher einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Behörde stellen.

Das ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht in allen Bundesländern möglich. In Thüringen, Sachsen-Anhalt undNiedersachsen wurde auf einer administrativfestgelegten Fläche der Einsatzeiner Köderlegemaschine gestattet, wenn nach Mäusebefall die behördlich
vorgegebenen Schadschwellen überschritten werden.

Beispielsweise ist in Niedersachsen der Einsatz auf 5.000 ha erlaubt worden, wobei nach Antragseingang (sogenanntes „Windhundverfahren“) beschieden wird.

Eine Köderlegemaschine zieht einen Gang durch die Ackerkrume, in dem in Abständen das Gift maschinell ausgelegt wird. Der Gang muss zwingend nach oben geschlossen sein, damitandere Tiere nicht an den Köder gelangen. Der Verfahren erleichtert die
Bekämpfung von Feld- und Erdmäuse auf Acker- und Grünland erheblich.

Zum Schutz von Vögeln und anderen Wild- und Haustieren müssen die Köder ausreichend mit Erde bedeckt werden (ins Mauseloch, Gänge verschließen). Offenes und breitflächiges Ausbringen ist verboten und wird streng geahndet. Auch bleiben alle weiteren Auflagen zum Naturschutz unverändert. Besonders gefährdet ist der unter Naturschutz stehende Feldhamster, dessen Vorkommen eine Anwendung erheblich einschränkt oder gar verbietet. Das Landwirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt hat aber Mitte September (vorerst bis Ende Oktober) die Möglichkeiten der Feldmausbekämpfung in Bereichen mit  Feldhamsteraufkommen aus nachvollziehbaren Gründen erweitert.

In allen Bundesländern halten die Landwirtschaftskammern und -ämter, die Pflanzenschutzämter sowie die Unteren Naturschutzbehörden bzw. Umweltbehörden bei den Landkreisen bzw. kreisfreien Städten nähere Auskünfte bereit. Die Behörden kontrollieren das Einhalten der Regelungen zur Bekämpfung der Nagetiere!

Alternativ zum Gifteinsatz kann eine Mäusebekämpfung auch mechanisch erfolgen, wenn diese zu einer intensiven Erdbewegung bzw. Durchmischung führt. Das erfüllt z. B. der Pflug oder entsprechende Tiefengrubber. Die Bearbeitungstiefe sollte 30 cm betragen, um die tiefen Bauten der Mäuse sicher zu zerstören. Selbstverständlich muss einer Grünlanderneuerung ein entsprechender Antrag und positiver Bescheid der zuständigen Landwirtschaftsbehörde vorausgehen.

Regelungen in Sachsen-Anhalt
Die in Sachsen-Anhalt definierten, nachfolgenden Bedingungen zeigen exemplarisch das Verfahren einer zugelassenen Anwendung von Mäusegift:
  • Anmeldung des Gifteinsatzes beim zuständigen Pflanzenschutzdienst 5 Tage vorher unter Benennung der konkreten Fläche. Der Pflanzenschutzdienst gibt u. a. Informationen zum Feldhamsteraufkommen und verweigert gegebenenfalls die Maßnahme.
  • Keine Feldhamster auf der betreffenden Fläche oder in unmittelbar angrenzenden Bereichen. Eine entsprechende Kontrolle ist zu Dokumentieren.
  • Aufzeichnungspflicht für die Maßnahme nach dem Pflanzenschutzrecht.

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Nach derzeitigem Kenntnisstand können Landwirte und Lohnunternehmen Fördermittel für folgende Technikbereiche beantragen: Landwirte können einen verlorenen Zuschuss von bis zu 40% erhalten. Lohnunternehmen sind ebenfalls antragsberechtigt, werden aber entsprechend der Anzahl an Mitarbeitern unterschieden. Betriebe mit maximal 10 Mitarbeitern erhalten eine Förderung von bis zu 20%, Lohnunternehmen mit mehr als 10 angestellten immerhin noch 10%.

Welche Maschinen, Techniken und Bauten förderfähig sind, wird aus einer entsprechenden Liste hervorgehen. Auch das Investitionsvolumen ist in seinen Grenzen (10.000 € bis 2,0 Mio. €) beschränkt. Außerdem sind Antragsteller gefordert, bei Investitionen von bis zu 100.000 € drei Vergleichsangebote einzuholen bzw. darüber hinaus ein Ausschreibungsverfahren einzuleiten.

Wichtig: Eine Förderrichtlinie mit genauer Beschreibung des Antragsverfahrens liegt bisher nicht vor, wird aber in den kommenden Wochen erwartet. Sicher ist hingegen, dass erst ein Antrag gestellt werden und eine Förderzusage vorliegen muss bevor eine Bestellung oder Investition in Maschine bzw. Technik erfolgt! Diese Vorgehensweise sollten Lohnunternehmen zwingend berücksichtigen, wenn sie in den Genuss der Subvention kommen wollen.

Die konkreten Förderrichtlinien sollen im Dezember 2020 vorliegen. Die Antragsstellung ist ab 1. Januar 2021 möglich. Die Antragstellung und Mittelvergabe wird über die Rentenbank erfolgen. (www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme)

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Der Beihilfeantrag muss bis zum 30.11.2020 bei der N-Bank vorliegen und die entsprechende Maßnahme ist bis zum 20. Juni 2022 umzusetzen. Detaillierte Informationen stehen auf der Website der N-BANK zur Verfügung:  

https://www.nbank.de/Unternehmen/Innovation/Neustart-Niedersachsen-Innovation/index.jsp

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Dipl.-Betrw. Volkmar W. Brettmeier
12.01.2021 in 26125 Oldenburg
In diesem Seminar möchte der Dozent den Teilnehmern einen Überblick über verschiedene, kaufmännische, wichtige Sachverhalte geben. Er wird die verschiedenen Rechtsformen vorstellen und diese sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus steuerlicher und rechtlicher Sicht vorstellen. Des Weiteren wird die Problematik der Betriebsübergabe sowie der Betriebsveräußerung besprochen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Dienstleistung des Lohnunternehmens in der Landwirtschaft - Erfolgreich verkaufen und vermarkten
Georg Mauser
14.01., 15.01., 22.02., 23.02.2021 Online
Dieses Seminar bieten wir Ihnen online über die AHA an. An vier Nachmittagen arbeiten wir daran, wie wir Dienstleistungen selbstbewusst und erfolgreich verkaufen. Die eigene Haltung ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Marketing und in der Verkaufskommunikation. Weiterhin beleuchten wir die Rollen der Beteiligten im Lohnunternehmen und ihre Funktion im Kundenkontakt wie auch im Verkaufen der Dienstleistung. Darauf aufbauend bearbeiten wir die Themenbereiche von erfolgreichem Marketing für Dienstleistungen im Agrarbereich über Methoden, um die Kundenbindung ausbauen, Verkaufsstrategien, wie u. a. Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Führen mit Herz & Verstand
Anne-Mette Steenken, entra Hof Schlamann GmbH & Co. KG
26.01.2021 in 49525 Lengerich
Wenn Sie Chef oder leitender Mitarbeiter sind, wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihr Team gut und kompetent führen. Und das neben, bzw. zusätzlich zu Ihren fachlichen Aufgaben. Nicht nur in Ihrem Umfeld gibt es ständige Veränderungen, sondern auch die Ansprüche der Mitarbeiter verändern sich. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein - aber auch viel Freude machen, wenn man weiß, wie es geht. Mitarbeiter-führung kann man lernen!
In diesem Einstiegsseminar werden die Grundlagen dafür vermittelt. Sie bekommen einen Überblick über den Einsatz von Führungsinstrumenten, arbeiten an konkreten Situationen und Fragestellungen aus Ihrem eigenen Führungsalltag und gewinnen eine Fülle wertvoller Anregungen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung


Lust auf Führung
Dagmar Säger
20. - 21.10.2021
Berufliches Weiterkommen ist häufig damit verbunden, eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Nicht selten steht man dann vor der Frage, ob man dafür geeignet ist, ob man sich das zutraut oder es sich zumuten möchte. Oder man nimmt es leicht und stellt dann später fest, dass man eigentlich gar nicht glücklich geworden ist mit dieser neuen Aufgabe.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Wer wird gefördert? Zuwendungsempfänger bei denen Bund und Länder mit mindestens 25 % beteiligt sind, sind ausgeschlossen.

Was wird gefördert? Alle förderfähigen Investitionszwecke finden Sie auf der Positivliste (92 Seiten).

Wie läuft die Antragstellung ab?
Der Kreditnehmer bzw. Zuwendungsempfänger erfasst den Zuschuss über das Online Portal unter www.rentenbank.de und reicht den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Zuschussantrag bei seiner Hausbank ein.

Die Hausbank bestätigt, dass
Die Hausbank leitet den Zuschussantrag mit dem Antrag auf ein Refinanzierungsdarlehen ggf. über ein Zentralinstitut an die Rentenbank weiter. Der Antragsteller erhält einen Bewilligungsbescheid über die Höhe des Zuschusses von der Rentenbank. Die Hausbank erhält danach die Refinanzierungszusage.

Weitere Details zum Antragsverfahren sowie alle relevanten Unterlagen (inklusive der Richtlinie des Bundes) finden Sie unter:

www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/waldwirtschaft/

Wichtig: Beginnen Sie mit der zu fördernden Maßnahme erst nach Bewilligung durch die Rentenbank.

Wichtige Information für HERSTELLER
Hersteller von modernen Maschinen, Geräten oder digitalen Lösungen für die Waldwirtschaft können ihre Produkte nachträglich auf die Positivliste setzen lassen. Hierzu müssen Sie eine Anfrage zur Aufnahme in die Positivliste stellen. Über eine Aufnahme entscheidet das BMEL.

Kurzinfo:
  • Zuschüsse von bis zu 40 % zu Investitionen in Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft
  • antragsberechtigt sind Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Forstverbände, forstliche Dienstleistungsunternehmen sowie Forstbaumschulen
  • förderfähig sind Investitionen zur nachhaltigen und umweltfreundlichen Bewirtschaftung der Wälder, beispielsweise moderne Maschinen und Geräte und digitale Lösungen für die Waldwirtschaft
  • Mindestinvestitionsvolumen je Antrag beträgt 10 000 Euro. Insgesamt darf die Förderung 400.000 Euro je Zuwendungsempfänger im Geltungszeitraum nicht überschreiten.
  • Gültigkeit: Die Antragstellung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Das Programm ist befristet bis längstens 31. Dezember 2021.

Jennifer Nickel
Quelle: Landwirtschaftliche Rentenbank]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Wer wird gefördert? Zuwendungsempfänger bei denen Bund und Länder mit mindestens 25 % beteiligt sind, sind ausgeschlossen.

Was wird gefördert? Alle förderfähigen Investitionszwecke finden Sie auf der Positivliste (92 Seiten).

Wie läuft die Antragstellung ab?
Der Kreditnehmer bzw. Zuwendungsempfänger erfasst den Zuschuss über das Online Portal unter www.rentenbank.de und reicht den vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Zuschussantrag bei seiner Hausbank ein.

Die Hausbank bestätigt, dass
Die Hausbank leitet den Zuschussantrag mit dem Antrag auf ein Refinanzierungsdarlehen ggf. über ein Zentralinstitut an die Rentenbank weiter. Der Antragsteller erhält einen Bewilligungsbescheid über die Höhe des Zuschusses von der Rentenbank. Die Hausbank erhält danach die Refinanzierungszusage.

Weitere Details zum Antragsverfahren sowie alle relevanten Unterlagen (inklusive der Richtlinie des Bundes) finden Sie unter:

www.rentenbank.de/foerderangebote/bundesprogramme/waldwirtschaft/

Wichtig: Beginnen Sie mit der zu fördernden Maßnahme erst nach Bewilligung durch die Rentenbank.

Wichtige Information für HERSTELLER
Hersteller von modernen Maschinen, Geräten oder digitalen Lösungen für die Waldwirtschaft können ihre Produkte nachträglich auf die Positivliste setzen lassen. Hierzu müssen Sie eine Anfrage zur Aufnahme in die Positivliste stellen. Über eine Aufnahme entscheidet das BMEL.

Kurzinfo:
  • Zuschüsse von bis zu 40 % zu Investitionen in Digitalisierung und Technik für die nachhaltige Waldwirtschaft
  • antragsberechtigt sind Besitzer forstwirtschaftlicher Flächen, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse, Forstverbände, forstliche Dienstleistungsunternehmen sowie Forstbaumschulen
  • förderfähig sind Investitionen zur nachhaltigen und umweltfreundlichen Bewirtschaftung der Wälder, beispielsweise moderne Maschinen und Geräte und digitale Lösungen für die Waldwirtschaft
  • Mindestinvestitionsvolumen je Antrag beträgt 10 000 Euro. Insgesamt darf die Förderung 400.000 Euro je Zuwendungsempfänger im Geltungszeitraum nicht überschreiten.
  • Gültigkeit: Die Antragstellung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Das Programm ist befristet bis längstens 31. Dezember 2021.

Jennifer Nickel
Quelle: Landwirtschaftliche Rentenbank]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Stattdessen wurden die Zeugnisübergaben für die etwa 240 Absolventen nur im kleinen Rahmen veranstaltet. Und trotzdem ist eine abgeschlossene Ausbildung etwas Besonderes. Deshalb möchten wir alle neuen Fachkräfte auf diesem Wege herzlichst beglückwünschen. Wir freuen uns sehr, wieder einen neuen Jahrgang mit gut ausgebildetem Fachpersonal in die Welt der grünen Berufe zu entlassen.

Wir hoffen, dass alle die Zeit der Ausbildung in guter Erinnerung behalten und sich gerne daran zurückerinnern. Wir hoffen, dass viele neue Freundschaften entstanden sind und Kontakte geknüpft wurden, die auf lange Zeit bestehen bleiben. Und wir hoffen vor allem, dass alle Absolventen viel Spaß im Berufsleben haben werden.

Auf dass sich die Vorstellungen und Wünsche eines jeden erfüllen mögen!

Die Geschäftsstelle des BLU sagt Herzlichen Glückwunsch und wünscht allen Absolventen das Beste und alles Gute für die nächsten Schritte im Leben.

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Um unsere neuen Azubis willkommen zu heißen, haben wir uns dieses Jahr etwas einfallen lassen. Wir sind derzeit fleißig dabei, kleine „Einschulungsgeschenke“ an den Berufsschulstandorten zu verteilen und dabei den Bundesverband Lohnunternehmen vorzustellen.

Wichtig ist uns zu erklären, was der Verband macht, wofür er steht und was unseren Mitgliedern geboten wird. Dabei möchten wir vor allem auch ins Gespräch mit den jungen Leuten kommen, um herauszufinden wie wir auch in Zukunft ein zuverlässiger Ansprechpartner und ein attraktiver Verband für die nächste Generation bleiben können.

In den bisher besuchten Schulen hat ein guter Austausch stattgefunden. Fragen konnten beantwortet werden und einige Ideen haben wir für uns notiert.

Vielen Dank auch für das Engagement seitens der Schulen und dass es uns erm.glicht wurde und wird den Verband vorzustellen.

Allen Azubis wünschen wir viel Erfolg in der Ausbildung und alles Gute für die kommenden Jahre!

Jasmin Nühs
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Die Entscheidung, die DeLuTa - die Zehnte(!) - abzusagen, ist uns nicht leichtgefallen. In Anbetracht der jüngsten Entwicklungen zur COVID 19 Pandemie war es aber alternativlos. Die Gesundheit unserer Aussteller, Gäste und Mitarbeiter hat für uns den höchsten Stellenwert. so sehr fast alle die Absage bedauert haben, so sehr wurde für unsere Entscheidung auch Verständnis, sogar Erleichterung gezeigt.

Die Sorgen vieler Firmen von Quarantäne in ihren Unternehmen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Auswirkungen waren neben den vielen erhlichen Gesprächen mit den Lohnunternehmen letztlich ausschlaggebend.

Natürlich haben wir in den vorangegangenen Wochen ernsthaft über Alternativen nachgedacht. Eine Verschiebung auf Februar oder März 2021 wäre in Bremen technisch kaum möglich gewesen. Zudem geht niemand davon aus, dass sich die Risikolage bis dahin entspannt hat. Eine Durchführung im Dezember 2021, unmittelbar nach der Agritechnica, ist auch nicht besonders schlau. Bleibt nur der Blick auf 2022! So wird die kommende DeLuTa, da sind wir zuversichtlich, am 7. und 8. Dezember 2022 wieder in Bremen stattfinden.

Dennoch, ein bisschen DeLuTa wollen wir wagen. So laden wir Sie am Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 bis 19:30, herzlich ein, den BLU Empfang live & digital im Internet mitzuerleben.

Wir möchten Sie einladen mit uns über Veränderungen zu sprechen. Veränderungen, die alle Bereiche unsers Lebens betreffen. Niemand hätte vor 12 Monaten auch nur im Ansatz geahnt, wie ganze Branchen ins Straucheln geraten oder andere aus dieser Krise als Profiteure hervorgehen. Und  wo stehen wir, die Landwirtschaft und Lohnunternehmen? Systemrelevant! Aber ist das auch eine sichere Bank? Andere Herausforderungen stehen schon länger auf der Tagesordnung, wie zum Beispiel der Green Deal, die Farm-to-Fork Strategie, der EU. Für die einen kommt er zu früh die anderen zu spät...

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr verraten und freue mich auf unseren Das detallierte Programm und den Link werden wir Ihnen in Kürze auf unserer BLU Website und in einem der kommenden BLU Newsletter bekanntgeben.

Dr. Hartumt Matthes]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Der Europäische Gerichtshof hat am 28. Oktober 2020 (EuGH, Urteil vom 28. Oktober 2020, C-321/19) auf eine Vorab-Anfrage des OVG Nordrhein-Westfalen entschieden, dass die Höhe der deutschen Lkw-Maut gegen Europarecht verstößt. Bei der Festlegung der Mauthöhe dürfen lediglich Baukosten sowie Kosten für Betrieb, Instandhaltung und Ausbaus des betreffenden Verkehrswegenetzes angesetzt werden. Die gewogenen durchschnittlichen Mautgebühren können auch eine Kapitalverzinsung oder Gewinnmarge zu Marktbedingungen umfassen. Deutschland hat jedoch auch Kosten für die Verkehrspolizei mitberücksichtigt, obwohl diese Kosten der Allgemeinheit darstellen. Dadurch ist die Höhe der zu entrichtenden Maut im Hinblick auf diesen Betrag rechtswidrig.

Der streitgegenständliche Zeitraum in der Rechtssache lag zwischen 1. Januar 2010 bis 18. Juli 2011. Das OVG fragte einen überhöhten Betrag von 3,8% bzw. 6% ab, wobei die konkrete Berechnung noch nicht geklärt wurde. Eine Entscheidung des OVG NRW in der Hauptsache steht noch aus. Im Ergebnis ist allerdings festzuhalten, dass seit Ansetzung des Verkehrspolizeibeitrages die Maut um diesen Anteil überhöht war und zurückverlangt werden könnte.

Es gibt bereits die Möglichkeit, bei der BAG eine Mauterstattung schriftlich oder per Fax rückwirkend für Zeiträume ab 2017 zurück zu verlangen. Uns gegenüber wurde erklärt, dass ein entsprechender Verjährungsverzicht erklärt werden würde. Dies stellt jedoch mangels schriftlicher Zusicherung keine Rechtverbindlichkeit der Auskunft dar. Fraglich ist, ob vorherige Zeiträume verjährt sind.

Es wird empfohlen, eine Rückerstattung rechtsanwaltlich prüfen zu lassen! Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne bei uns.

Wir weisen in diesem Zusammenhang auf Folgendes hin:

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und seine Mitgliedsverbände bieten zusammen mit der Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte und dem IT-Dienstleister und Prozessfinanzierer eClaim betroffenen Transportunternehmen und Speditionen nun eine bundeseinheitliche Möglichkeit an.

Der BGL wird hierzu am 24. und 25.11.2020 jeweils zwischen 15 Uhr und 17 Uhr Online-Seminare in Kooperation mit der Kanzlei Hausfeld zum bundeseinheitlichen Lösungsmodell anbieten. Interessierte Unternehmer können sich dazu unter dem https://register.gotowebinar.com/rt/5047099631113360908 anmelden. Der BGL verlangt zur Hemmung der Verjährung für Ansprüche aus dem Jahre 2017, eine Anmeldung betroffener Unternehmen und deren Ansprüche bis zum 04.12.2020 auf www.mautzurueck.de.

Der BGL gewährt auch Mitgliedern im BLU e.V.. Näheres entnehmen Sie bitte den Informationen der BGL.

Sebastian Persinski]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Klicken Sie hier ► BLU-Empfang]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ein bisschen DeLuTa wollen wir wagen. Am Mittwoch, den 2. Dezember von 18:00 bis 19:30, können Sie den BLU Empfang live & digital im Internet miterleben. Wir möchten Sie darum herzlich einladen mit uns den Rückblick auf ein turbulentes Jahr 2020 zu machen und über die zukünftigen Herausforderungen und Veränderungen zu sprechen.

Moderation: Jens Noordhof, Redakteur Beckmann Verlag, Lehrte

Uhrzeit        Programm
18:00 Uhr    Begrüßung und Einführung in das Programm
18:15 Uhr    Begrüßung des Präsidenten Klaus Pentzlin
18:35 Uhr    Grußwort der Bundesministerin Julia Klöckner
18:45 Uhr    Statement des Jungen BLU´s durch Saskia Thun
18:55 Uhr    Fachvortrag durch Prof. Nick Lin Hi
„Wandel beginnt im Kopf - Was Unternehmen heute wissen müssen, um morgen erfolgreich zu sein“; anschließend folgt eine Diskussionsrunde.
19:30 Uhr    Ende der Veranstaltung

Die Übertragung erfolgt über den YouTube-Kanal des Bundesverband Lohnunternehmen. Sie können sich den BLU Empfang Live über Ihr Smartphone, Tablet, PC oder Fernseher kostenlos ansehen. Damit Sie nichts verpassen, Abonnieren Sie schon jetzt unseren YouTube-Kanal!
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ihr Ansprechpartner
Geschäftsführer BLU e.V., Geschäftsführer LU Lohnunternehmer Service GmbH
Dr. Hartmut Matthes
Telefon: 05031/51945-20
Mobil: 0160/91165745
E-Mail:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Zeiteinsparungen – mehr Produktivität – geringere Kosten: das sind die Aussagen von Soft- und Hardwareherstellern, wenn es um neue Produkte geht. Verbessern Sie Ihre Rentabilität durch Investitionen in moderne Software und PC´s! Nur was ist wirklich notwendig?

Der PC oder das Notebook ist fünf bis sechs Jahre alt, läuft noch mitWindows 7 oder schon mit Windows 10, ist dafür aber teilweise mit alterSoftware bestückt? Dann sind Siein guter Gesellschaft – so ergeht esdem Großteil aller PC-Nutzer. Es gibt Betriebe, in denen die PC´s bereits älter als 5 Jahre sind und es gibt die, die alle 2 Jahre ihre Technik auf denneusten Stand bringen. Der Unterschied unter unseren Mitgliedern könnte nicht größer sein.

Bloß wie handhabt man diesen Bereich des Büro-Managements? Nicht jeder kann mit dem Fortschritt mithalten und entscheiden, was wirklich notwendig ist. Oft sind es die Mitarbeiter, die nach neuen PC´s fragen, weil die Technik zuhause meist moderner ist. Ich glaube, dass jedem durchaus bewusst ist, was IT heute leisten kann. Auch wir in der Geschäftsstelle haben uns Anfang des Jahres für einen radikalen IT-Wandel entschieden. Unter den Bedienungen von damals und heute, möchten wir unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen.

Ist die IT am Arbeitsplatz noch zeitgemäß?
Früher war alles einfacher, der PC mit Windows 95, 97 oder sogar 98 hat alles das geboten, was man für seine Arbeit benötigte. Heute spricht man von Cloud, Datenmanagement,
Industrie 4.0, Firewall, Datenschutz und -sicherheit.

Fakt ist: Lohnunternehmer, unabhängig von ihrer Betriebsgröße, kommen an dem Wandel nicht mehr vorbei. Bei allen Vorteilen, die durch die Entwicklung der Geschäftsprozesse entstehen, steigt auch der Druck, diese anzupassen und zu automatisieren, um sich zukünftig gegenüber dem Wettbewerb zu behaupten.

Vergleichen wir es mit den Maschinen in Ihrem Betrieb. Sie binden neue Maschinen und Dienstleistungen in Ihr Portfolio ein, um sich am Markt zu behaupten, dann sollte dies auch im Büro passieren. Denn nicht nur auf dem Feld ist die aktuelle Technik eine Arbeitserleichterung. In vielen Fällen ist IT nicht nur eine Erleichterung, sondern eine Voraussetzung, die durch die Landwirtschaft auch von den Agrardienstleistern gefordert wird.

Die IT muss stärker in die Entwicklung des Unternehmens einbezogen werden. Dazu gehören auch, Facebook, Instagram und eine eigene Website. Werden Sie gefunden, wenn man Sie googelt? Dazu später mehr: Beginnen wir mit dem Büroarbeitsplatz.

Wenn wir heute neue Anschaffungen tätigen – egal ob Maschinen oder IT - verbinden wir es meist mit einer Vereinfachung oder Optimierung von Arbeitsabläufen. Es muss sich ja lohnen, wenn wir schon ein neues Gerät oder eine neue Software einsetzten, muss etwas besser werden. Wie z.B. eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter.

Meist wissen Arbeitnehmer jede Vereinfachung zu schätzen und sind oft produktiver und einfallsreicher, wenn die Technik stimmt. Egal ob drinnen oder draußen.

Definieren wir die optimale Grundausstattung des Arbeitnehmers im Büro:
  1. Laptop, PC mit Windows 10
  2. ein Bildschirm ist ausreichend, mit zwei wird das Arbeiten angenehmer
  3. Tintenstrahl- oder Laserdrucker, Scanner
  4. Telefon, Internetanschluss
  5. eine eigene E-Mail-Adresse
Die kommende Jahreszeit lädt dazu ein sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzten. Die Definition „optimaler Arbeitsplatz“ bedeutet nicht, dass sie alle Geräte in Ihrem Unternehmen austauschen sollen. Aber wie fängt man an?

Wann sollte man einen neuen Computer kaufen?
Natürlich kommt die neuste Software zur Anwendung und stellt in den meisten Fällen höhere Anforderungen an die Hardware, als vorherige Systeme. Wenn der alte Computer die Leistung nicht mehr erreichen kann, dann müssen entweder alte Hardwarekomponenten ersetzt werden oder man entscheidet sich für einen neuen Computer.

Ich denke, dass ein Computer gut und gern 5 Jahre im Betrieb sein kann, bis man sich einen Neuen zulegen sollte. Nach einem halben Jahrzehnt ist sicherlich ein neues Betriebssystem auf den Markt gekommen und die Speicherkapazität wird um ein Vielfaches gestiegen sein. Außerdem braucht man immer schnellere Prozessoren, um ausreichend Arbeitstempo erreichen zu können.

Für einfache Büroanwendungen, wie zum Beispiel Mails abzurufen und zu bearbeiten reicht ein alter Rechner vollkommen aus. Stimmt das? Jein! Natürlich brauchen Sie kein Highend Gerät, um Ihre Mails abzurufen, aber dennoch sollten folgende Punkte nie außer Acht gelassen werden: Die häufigsten Probleme am PC

Softwareprobleme

Wenn eine Software regelmäßig abstürzt oder sogar einfriert, ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Dann stoßen die Programme auf Probleme, das kann den
kompletten Computer verlangsamen und zu einem Blue Screen führen. Hier kann es sich um mehrere fehlerhafte Anwendungen handeln.

Nachlassende Leistung
Wenn Ihr Rechner auffallend langsam und träge läuft, liegt das möglicherweise an unzureichendem Speicherplatz oder an veralteter Software. Einen Virenbefall sollten Sie in einer solchen Situation ebenfalls nicht ausschließen und umgehend einen Virenscan durchführen. Manchmal reicht es allerdings auch aus, wenn Sie etwas Platz auf der Festplatte schaffen und zudem veraltete Programme und Dateien restlos entfernen. Ändert diese Maßnahme nichts am Verhalten des Rechners, kommt er möglicherweise aufgrund veralteter Hardware mit moderner Software schlecht zurecht – dies ist ein klares Zeichen von Altersschwäche.

Updates
Wer fällige Updates vernachlässigt, setzt seinen PC ungeahnten Gefahren aus und nimmt schwerwiegende Sicherheitslücken in Kauf, die den PC angreifbar machen.

Ordnung schaffen
Büroarbeit ist nicht beliebt. Einfache Mittel bringen Ordnung ins Büro. Ist Ihr Büro gut organisiert, müssen Sie sich nicht fragen, was mache ich heute? Oder welche Rechnung ist noch zu schreiben?

Was erreichen wir damit?
Zeitersparnis und Effizienz! Sollten Sie Hilfe brauchen bei der Anschaffung von Computern, oder Computersystemen ist der Verband die richtige Stelle. Wir klären Sie gern über die Notwendigkeiten in der EDV auf.

Die Artikelreihe Vom Feld ins Büro – Wie gut die Technik sein sollte! Wird in der nächsten Ausgabe von LU aktuell 12/2020 mit dem Thema Software fortgesetzt.

                                   Zusammenfassung ein moderner Arbeitsplatz

 Hardware:

 Aktueller Laptop/PC (optimal mit Dockingstation)
  • i3/i5 Generatio (je nach Anforderung)
  • Windows 10
  • für flüssiges Arbeiten eine SSD Festplatte eine HDD Festplatte nur zur Datensicherung
  • 8 – 16 GB Arbeitsspeicher sind heutzutage Standard (wobei 8 GB i.d.R. für den normalen Betrieb ausreicht)
  • möglichst Businessgeräte kaufen, da diese Robuster und langlebiger sind z.B. Dell, Lenovo, Think Pad Serie, Terra
  • = Kosten für ein solches Gerät liegen ca. bei 800 – 1200 €
 1 – 2 Monitore je nach Bedarf (2 für den Disponenten)
  • 24–27 Zoll
  • Full HD Auflösung
  • auf Energieeffizienz achten
  • 60 Hz Bildwiederholungsrate
  • Auf andere Ausstattungsmerkmale wie 122 Hz oder besondere Rektionszeiten kann verzichtet werden, da diese nur für Gaming interessant sind.
  • = Kosten für ein solches Gerät liegen ca. bei 180 – 350 €
 Externe Festplatte/Netzwerkspeicher für Datensicherung
  • Je nach Sicherungsart muss das Speichermedium ein Vielfaches des Speichervolumens der Nutzdaten vorhalten (wenn z.B. 100 GB Daten auf dem Laptop vorhanden sind und man möchte jeden Abend eine Vollsicherung durchführen, müssen mindestens 700 GB vorhanden sein, damit man eine Woche rückwirkend wiederherstellen kann).
 Ergonomische Tastatur/Maus Telefon mit Headset

Diana Husse]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Wir weisen in diesem Zusammenhang auf den letzten Newsletter und unseren Artikel in der Ausgabe 12/2020 der LUaktuell hin (die LUaktuell sollte Ihnen Anfang Dezember zugehen).

Der BGL hat zu diesem Thema bereits Webseminare durchgeführt, in denen sich interessierte Unternehmen über deren Vorgehensweise informieren und Fragen stellen konnten. Diese Möglichkeit steht auch unseren Verbandsmitgliedern zur Verfügung.

Nunmehr bietet der BGL morgen, Mittwoch den 2.12.2020 um 13 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung an:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

bisher haben sich auf der Plattform www.mautzurueck.de ca. 8.000 Unternehmen europaweit angemeldet, um die Rückerstattung von zuviel gezahlter Lkw-Maut geltend zu machen. Aufgrund der hohen Nachfrage bietet der BGL am 02.12.2020 um 13 Uhr gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Hausfeld und eClaim ein weiteres kostenloses Online-Seminare zum bundeseinheitlichen Lösungsmodell zur Rückerstattung von zuviel gezahlter Lkw-Maut an. Interessierte Unternehmen können sich jetzt unter folgendem Anmeldelink zum Online-Seminar anmelden: https://attendee.gotowebinar.com/register/5248332249534017547

Der BGL informierte Sie mit Email vom 18./19.11.2020 über das Angebot des BGL mit seinen Kooperationspartnern – der Kanzlei Hausfeld und dem IT-Dienstleister und Prozessfinanzierer eClaim – betroffenen Transportunternehmen und Speditionen eine bundeseinheitliche Möglichkeit der Erstattung für zuviel gezahlter Lkw-Maut geltend zu machen. „



Sebastian Persinski]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ein kleiner Einblick? Sehr gern: https://youtu.be/pX1nD-Ug9U0
 
Sie kennen sicherlich den Empfang des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) als Teil der DeLuTa. In diesem Jahr bleibt uns die Durchführung der DeLuTa und somit auch der Empfang, aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie, verwehrt. Aber wir blicken optimistisch nach vorn und laden Sie stattdessen zu unserem BLU Empfang live & digital ein.
 
Das Einzige was Sie machen müssen ist, auf den nachfolgenden Link zu klicken:


https://youtu.be/KPi9Z5pnXVA.

Die Übertragung können Sie bequem mit Smartphone, Tablet, oder PC verfolgen bzw. auf Ihrem Fernseher anschauen. Selbstverständlich kostenlos und für jeden frei zugänglich!
 
Wir freuen uns auf Sie als Zuschauer!

Dr. Hartumt Matthes]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ein kleiner Einblick? Sehr gern: https://youtu.be/pX1nD-Ug9U0
 
Sie kennen sicherlich den Empfang des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) als Teil der DeLuTa. In diesem Jahr bleibt uns die Durchführung der DeLuTa und somit auch der Empfang, aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie, verwehrt. Aber wir blicken optimistisch nach vorn und laden Sie stattdessen zu unserem BLU Empfang live & digital ein.
 
Das Einzige was Sie machen müssen ist, auf den nachfolgenden Link zu klicken:


https://youtu.be/KPi9Z5pnXVA.

Die Übertragung können Sie bequem mit Smartphone, Tablet, oder PC verfolgen bzw. auf Ihrem Fernseher anschauen. Selbstverständlich kostenlos und für jeden frei zugänglich!
 
Wir freuen uns auf Sie als Zuschauer!

Dr. Hartumt Matthes]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Gehen Sie im Internet auf unseren YouTube-Kanal und schauen Sie sich diese informative Veranstaltung an.

Dr. Hartumt Matthes]]> 08.03.2021 - 10:05:47 2020 war eigentlich wieder ein DeLuTa Jahr. Alle zwei Jahre findet die Deutsche Lohnunternehmer Tagung statt. Mit mehr als 12.000 Besuchern und über 270 Ausstellern keine kleine Veranstaltung. Dennoch eine exklusive. Das Miteinander, die wertvollen Gespräche zwischen Top-Kunden und Herstellern sowie die Vielzahl der Fachvorträge und Podiumsdiskussionen machen die Veranstaltung jedes Mal zu einem Highlight innerhalb der Lohnunternehmer-Branche. Ein wichtiger Bestandteil des Programms war auf der letzten DeLuTa der BLU Empfang mit vielen geladenen Gästen.
Wie so vieles in diesem Jahr, musste auch die für dieses Jahr geplante DeLuTa abgesagt werden. Nach der Absage stand aber schnell fest: Ein bisschen DeLuTa-Feeling wollte der BLU trotz aller Umstände aufkommen lassen. Somit wurde ein Online-Event organisiert - Der BLU-Empfang live & digital.
Am 2.12.2020 um 18 Uhr war es soweit. Nach vielen Vorbereitungen trat der Moderator Jens Noordhof vor die Kamera und begrüßte die Zuschauer. Um auch in diesem Jahr ein Statement zu setzen hatte der Verband einige Gäste geladen, die mit Ihren Reden und Vorträgen zum Nachdenken angeregt haben. Mit einem Mix aus Live-Mitschnitten und Einspielern wurde den Zuschauern ein abwechslungsreiches und interessantes Programm geboten.
Unter anderem hatte die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner eine Botschaft an die Branche zum Thema „Digitalisierung“, BLU-Präsident Klaus Pentzlin hat sich in seiner Rede zu den Entwicklungen der Branche geäußert und die Präsidentin vom Jungen BLU Saskia Thun, hat ein einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des BLU Hartmut Matthes, einen Einblick in die Situation der Jungunternehmer gegeben.
Um nicht nur die Branche selbst sprechen zu lassen, sondern auch über den Tellerrand zu blicken, war Professor Nick Lin-Hi von der Universität Vechta eingeladen, der in einem eindrucksvollen Vortrag die Änderungen und Zukunft in der Fleischwirtschaft aufgezeigt hat. Eine Thematik, die vielen in dem vorgestellten Ausmaß bis dato nicht bewusst war. So haben sich nach den Vorträgen angeregte Diskussionen und Gespräche sowohl vor der Kamera als auch ohne Kameras nach der Veranstaltung ergeben. Landwirtschaftliche Praxis und wissenschaftliche Zukunftsszenarien gegenüberzustellen erzeugt immer einen Spannungsbogen und ergibt spannende Gedankenanstöße, die sich sonst nicht ergeben hätten. Auch in den folgenden Tagen wurde viel über die digitale Veranstaltung geredet. Vielen hat diese digitale Erstveranstaltung sehr gut gefallen, was uns vom BLU zuversichtlich für weitere Events in dieser Art stimmt. Natürlich wissen wir, dass der direkte Austausch und Gespräche vor Ort dadurch nicht ersetzt werden können. Auch der Verband wünscht sich im nächsten Jahr wieder viele Präsenzveranstaltungen mit dem gewohnten persönlichen Kontakt. Dennoch ist uns bewusst geworden, dass vieles auch auf dem digitalen Wege möglich ist.
Wer den BLU Empfang verpasst hat kann diesen noch auf dem YouTube Kanal des BLUs nachschauen. Unter folgendem QR-Code gelangen Sie direkt zum Video. Machen Sie es sich also an einem der langen Wintertage auf dem Sofa bequem und genießen sie das Veranstaltungsfeeling in diesen Zeiten.
Hier geht´s direkt zum Video:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ihr Ansprechpartner
Geschäftsführer BLU e.V., Geschäftsführer LU Lohnunternehmer Service GmbH
Dr. Hartmut Matthes
Telefon: 05031/51945-20
Mobil: 0160/91165745
E-Mail:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Für die neue Kollektion haben wir einen neuen Hersteller gefunden, der die Kleidung produzieren wird. Der Verkauf wird wie bisher von Christoph & Oschmann abgewickelt, die Vermietung im professionellen Textilmietservice erfolgt zukünftig über das Familienunternehmen in fünfter Generation bardusch, welches bundesweit tätig ist.

Das bisher bekannte System, hochwertige Berufskleidung käuflich zu erwerben bzw. zu mieten, bleibt weiterhin bestehen.

Zur professionellen Textilmiete gehört - wie bei der alten Kollektion auch - ein „Rundumservice“, der das regelmäßige Holen, Waschen, Ausliefern sowie eventuell anfallende Reparaturen der Kleidung beinhaltet.

Mit unserer neuen Arbeitskleidung möchten wir als Verband das  Zusammengehörigkeitsgefühl der Lohnunternehmer hervorheben.

Genau deswegen ist unsere moderne Arbeitskleidung speziell für die Anforderungen
des Arbeitsalltags im Lohnunternehmen entwickelt worden und ist daher nicht nur modisch und bequem, sondern auch absolut funktional.

Neu ist die Möglichkeit, Arbeitsbekleidung aus dem Standardangebot anderer Hersteller, ergänzend oder anstatt, zu kaufen oder zu mieten. Ausschließlich im Verkaufsprogramm ist außerdem die sogenannte PSA-Bekleidung (Persönliche Schutz-Ausrüstung). Diese Artikel, wie Handschuhe, Sicherheitsschuhe etc., sind zur Durchführung bestimmter Arbeiten gesetzlich vorgeschrieben.

Wie gewohnt, können Mitglieder des Verbandes das Logo des BLU verwenden. Auch eigene Firmennamen können auf die Bekleidung aufgebracht werden. Dies können Sie flexibel gestalten.

Die neue Berufsbekleidung kann ab sofort in bewährter Weise bei Christoph & Oschmann bestellt werden, bzw. über unseren neuen Partner bardusch gemietet werden.

Mit diesen Neuerungen sind alte Schwierigkeiten behoben und es wird in Zukunft einen reibungslosen Ablauf geben. Bei Fragen können Sie jederzeit in der Geschäftsstelle anrufen.

Jasmin Nühs]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Lohnunternehmen sind antragsberechtigt
Im Rahmen des Investitionsprogramms werden für die Anschaffung moderner Landtechnik 816 Mio. Euro bereitgestellt.

Diese Mittel stehen Landwirten, Lohnunternehmen und Maschinenringen zur Verfügung, wenn diese in moderne Maschinen für die Wirtschafts- und Mineraldüngung, die mechanischen Unkrautregulierung, den Pflanzenschutz, die Gülleseparierung oder in Lagerstätten für Wirtschaftsdünger investieren wollen.

Die Antragstellung ist ab dem 11. Januar 2021 möglich. Experten gehen von einer starken Nachfrage seitens der Landwirtschaft aus. Das Programm endet, wenn die Finanzmittel vergeben sind (Windhundverfahren).

Vorgehensweise
Der Antragsteller füllt den Förderantrag „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ aus und nimmt Kontakt mit seiner Hausbank auf. Die Hausbank stellt die Gesamtfinanzierung erst sicher und reicht den Antrag auf Zuschuss und Darlehen im entsprechenden Programmkredit an die Rentenbank weiter. Der Zuschuss wird nur zusammen mit einer Finanzierung der Rentenbank vergeben.

Der Antrag gilt als gestellt, wenn Zuschussantrag und Darlehensantrag bei der Rentenbank vorliegen.

Erst wenn der Zuwendungsbescheid der Rentenbank für die Investition vorliegt, darf der Antragsteller mit dem Investitionsvorhaben beginnen. Die Fördersätze für Landwirte, Lohnunternehmen und Maschinenringe sind in der Höhe unterschiedlich. Nach jetzigem Kenntnisstand können Lohnunternehmen bis zu 20 % Zuschuss erhalten.

Weitere Informationen hält die „Landwirtschaftliche Rentenbank“ auf der Website www.rentenbank.de unter der Überschrift „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ bereit. Der Förderantrag, weitere Hinweise zum Antragsverfahren und die Positivliste der förderfähigen Technik sind dort schon jetzt bzw. in Kürze vollständig verfügbar.

Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Lohnunternehmen sind antragsberechtigt
Im Rahmen des Investitionsprogramms werden für die Anschaffung moderner Landtechnik 816 Mio. Euro bereitgestellt.

Diese Mittel stehen Landwirten, Lohnunternehmen und Maschinenringen zur Verfügung, wenn diese in moderne investieren wollen, wie Weitere Informationen zu Art und Ausführung sind auf der sogenannten Positivliste (www.rentenbank.de) verfügbar. Hier können Hersteller Techniken, die den in der Richtlinie genannten Standards entsprechen, anmelden. Die Liste kann über die gesamte Programmlaufzeit fortlaufend erweitert werden.

Antragsberechtige Unternehmen Förderhöhe Verfahren Vorgehensweise
  1. Kredit mit der Hausbank besprechen
  2. Der Antragsteller füllt den Förderantrag „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ online bei der Rentenbank aus.
  3. Nach Online-Antragerstellung diesen ausdrucken, unterschreiben und an die Hausbank weitergeben.
  4. Nach Prüfung des Vorhaben erhalten Sie von der Rentenbank per Post einen Zuwendungsbescheid. Die Hausbank erhält danach die Refinanzierungszusage.
  5. Darlehensauszahlung kann von der Hausbank gleich nach Darlehensgewährung erfolgen.
Die Antragstellung ist ab dem 11. Januar 2021 möglich. Das Programm ist für den Zeitraum 2021 – 2024 aufgelegt. Das Programm endet, wenn die Finanzmittel vergeben sind (Windhundverfahren). Weitere Informationen hält die „Landwirtschaftliche Rentenbank“ auf der Website www.rentenbank.de unter der Überschrift „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ bereit.

Wichtig: Beginnen Sie mit Ihrem Vorhaben erst, nachdem Sie den Zuwendungsbescheid erhalten haben!

Dr. Rebhann / Dr. Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Für Sie stellt sich die Frage, was Sie in dieser Zeit betrieblich tun können, um ein Weiterarbeiten und Ihren sowie den Schutz der Mitarbeiter vor dem Virus zu gewährleisten.

Was kann ich zur Vermeidung von Infektionen tun?
Zunächst ist Ihrerseits alles zu unternehmen, um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten. Gesamtmaßnahmen: Darüber hinaus sind grundsätzliche Hygienemaßnahmen einzuhalten, die auch zur Prävention von Grippe empfohlen werden: Drucken Sie sich die Betriebsanweisung der SVLFG zum Coronavirus aus, auf die wir bereits hingewiesen hatten – abrufbar unter https://www.svlfg.de/betriebsanweisungen-corona. Passen
Sie diese zusätzlich an betriebliche Maßnahmen an und geben Sie jedem Mitarbeiter ein Exemplar davon, damit er Kenntnis von den einzuhaltenden Maßnahmen erhält. Beachten und befolgen Sie diese dringend! Weisen Sie die ganze Belegschaft an, dieser Betriebsanweisung folge zu leisten. Drohen Sie bei Nichtbeachtung arbeitsrechtliche Konsequenzen an.

Zur Anpassung der Betriebsanweisung gehört auch eine betriebliche Risikobewertung (Gefährdungsbeurteilung) abrufbar unter https://www.svlfg.de/gefaehrdungsbeurteilung, speziell zum Coronavirus.

Beachten Sie bitte:
Ein Mitarbeiter bei dem ein Coronatest durchgeführt wird, ist zunächst nicht arbeitsunfähig. Dennoch sollte er sich bereits bei Kenntnis einer potenziellen Ansteckungsm.glichkeit der Arbeit fernhalten und vor Arbeitsbeginn einen negativen Test vorbringen. Es müssen bekanntlich nicht zwingend Symptome auftreten.

Bei Quarantßnema.nahmen besteht die Möglichkeit des Rückerlangens einer Entgeltfortzahlung. Bis zu 5 Tagen wird seitens der Behörden aber eine zumutbare Verhinderung gem.. § 616 BGB angesehen. Ein längerer Zeitraum (ab 6 Arbeitstagen) ist erheblich und § 616 BGB findet dann keine Anwendung mehr. Als Folge besteht der Entschädigungsanspruch nach § 56 ff. Infektionsschutzgesetz für den ganzen Zeitraum (ab dem 1. Tag). Sollte der Test positiv oder der Arbeitnehmer tatsächlich krank sein (Symptome), besteht Arbeitsunfähigkeit ab dem ersten Tag.

Bleiben Sie gesund! – auch diese Krise geht vorüber.

Sebastian Persinski]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Eine weitere ggf. zunehmende Belastung des Gesundheitssystem infolge der Weihnachtszeit würde die Situation verschlimmern. Ziel des Bund Länder Beschlusses ist, die Zahlen wieder auf ein Maß zu senken, das den Gesundheitsämtern ermöglicht, die Infektionsketten möglichst wieder vollständig zu identifizieren und die Infektionszahlen wie nach dem ersten Lockdown zu senken.

Es wurde sich auf folgende Punkte geeinigt:
1.   Die bestehenden Länderregelungen verlängern sich bis zum 10. Januar 2021, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft.
2.   Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
3.   Für die Weihnachtstage gilt, dass die Länder in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen vom 24. 12.-26.12.2020 Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen zulassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet. Es wird an das Einhalten der Schutzwoche appelliert, wonach die Kontakte bis zur Woche vor Weihnachten auf Minimum begrenzt werden sollten, um Ansteckungen in der Weihnachtszeit zu unterbinden.
4.   Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik wird in diesem Jahr generell verboten und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems.
5.   Der Einzelhandel wird ab dem 16.12.2020 bis zum 10.01.2021 geschlossen. Ausgenommen sind:
6.   Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons u.ä. werden geschlossen. Ausnahmen gelten für medizinische notwendige Behandlungen (Ergo-, Physiotherapien u.ä.).
7.   Auch an den Schulen sollen im Zeitraum vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen in dieser Zeit zu Hause betreut werden, für Kindertagesstätten gilt dasselbe.
8.   Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.
9.   Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe sowie der Betrieb von Kantinen bleiben weiter möglich. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis 10. Januar untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.
10.   Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften bleiben bei Abstandswahrung und weiterer Einschränkungen erlaubt.
11.   Für Alten- und Pflegeheime sowie mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen.
12.   Die Hotspotstrategie, ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept regional umzusetzen, wird fortgeführt. Ab über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche und diffusem Infektionsgeschehen sollen die umfassenden allgemeinen Maßnahmen nochmals erweitert werden, um kurzfristig eine deutliche Absenkung des Infektionsgeschehens zu erreichen. Darunter fallen u.a. auch regionale Ausgangsbeschränkungen.
13.   Bund und Länder appellieren eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger in der Zeit bis 10. Januar von nicht zwingend notwendigen Reisen im Inland und auch ins Ausland abzusehen. Sie weisen nachdrücklich darauf hin, dass bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten die Pflicht zur Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung verpflichtend ist, und dass eine Quarantänepflicht für einen Zeitraum von 10 Tagen nach Rückkehr besteht. Eine Beendigung der Quarantäne ist nur durch einen negativen Test möglich, der frühestens am 5 Tag nach der Einreise abgenommen wurde.
14.   Der Bund beabsichtigt, von den Einschränkungen betroffene Wirtschaftsbereiche finanziell zu unterstützen.
15.   Für Gewerbemiet- und Pachtverhältnisse wird bei entsprechender Beschränkung in Folge der Covid-19-Pandemie vermutet, dass eine schwerwiegende Veränderung der Geschäftsgrundlage vorliegen könnte.
16.   Am 05.01.2021 wird erneut über die Maßnahmen beraten.

Bis auf die für Lohnunternehmen relevanten Regelungen der Nummer 8, handelt es sich hier um eine zusammengefasste, auszugsweise Darstellung. Der Bund Länder Beschluss ist im Internet einzusehen. Es kommt damit darauf an, inwiefern Sie auch in dieser Jahreszeit noch in der Landwirtschaft tätig sind. Andernfalls sollten auch Sie versuchen, Ihre Mitarbeiter zu Hause bzw. im Homeoffice zu lassen. Es bleibt dabei, dass Lohnunternehmen zu den systemrelevanten Branchen nach § 4 der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung - BSI-KritisV) gehören.

Unser Musterschreiben zu Ausgangsbeschränkungen, kann bei entsprechender Tätigkeit weiterhin verwendet werden. (Siehe unten).

Für Lohnunternehmen, die im kommunalen Bereich tätig sind, sollte der Hinweis der Aufgabenbewältigung im Bereich der Daseinsvorsorge etwa im Auftrag der Kommunen oder für den Winterdienst hinzukommen. Lassen Sie sich nach Möglichkeit eine Bestätigung Ihres Auftraggebers mitgeben.

Beachten Sie ferner die einzuhaltenden Maßnahmen aus dem Text Coronavirus „Zweite Welle” in der LUaktuell 12/2020.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen trotz der Einschränkungen eine frohe und gesunde Weihnachtszeit. Bleiben Sie gesund!

Sebastian Persinski]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Haben Sie den BLU Empfang am 02. Dezember verpasst? Kein Problem!
Gehen Sie im Internet auf unseren YouTube-Kanal und schauen Sie sich diese informative Veranstaltung an.
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Ihr Ansprechpartner
Geschäftsführer BLU e.V., Geschäftsführer LU Lohnunternehmer Service GmbH
Dr. Hartmut Matthes
Telefon: 05031/51945-20
Mobil: 0160/91165745
E-Mail:
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Viele Winterveranstaltungen der Berufsverbände und anderer Institutionen werden ausfallen oder durch virtuelle Formate ersetzt werden (müssen). Dies gilt natürlich auch für Veranstaltungen des BLU bzw. der Landesgruppierungen des BLU. Dies ist sehr schade, da
gerade körperliche Treffen nicht vollumfänglich zu ersetzen sind und so auch der persönliche Austausch mit den Berufskollegen leidet, der von vielen Mitgliedern im Rahmen von Verbandsveranstaltungen zurecht sehr geschätzt wird.

Auf der anderen Seite entsteht durch die coronabedingten Ausfälle von Veranstaltungen auch mehr „Freizeit“ für Lohnunternehmer. Diese könnte z.B. zumindest teilweise dazu genutzt werden, um den Betrieb oder das Büro „auf Vordermann“ zu bringen.

So könnten Themen angegangen werden, die im Stress des Alltags liegen geblieben sind oder mit denen man sich als Betriebsleiter nur ungern befasst. Es besteht damit also die Chance, „Altlasten“ zu beseitigen oder zumindest zu minimieren, um so gestärkt das neue Jahr beginnen zu können und „den Kopf frei zu bekommen“.

Zu solchen „Altlasten“ im Büro können verschiedene Themen gehören wie z. B. Nutzen Sie dabei die Vorteile Ihrer Mitgliedschaft im BLU – die Rechtsberatung des BLU steht Ihnen für Rückfragen und Hilfestellungen sehr gerne zur Seite!

Pirko Renftel]]> 08.03.2021 - 10:05:47]]> 08.03.2021 - 10:05:47
zunächst wünschen wir Ihnen von der Geschäftsstelle ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2021.

Zuletzt hatten wir in der Dezemberausgabe der LUaktuell über den zweiten Lockdown berichtet. Da die Zahlen der Neuinfektionen sich nicht nennenswert nach unten entwickelt haben, sahen sich die Bundes- und Landesregierungen gezwungen, den Lockdown bis zum 31.01.2021 aufrecht zu erhalten.

Einige Landkreise haben zusätzlich infolge erhöhter Infektionszahlen Ausgangsbeschränkungen erlassen. So gilt ab einer bestimmten Uhrzeit (20 bzw. 21 Uhr) bis zum Morgen des nächsten Tages, ein generelles Verbot, sich außerhalb des Wohnsitzes aufzuhalten. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder griffen derartige Maßnahmen auf:

So sollen In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden die Länder weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen, insbesondere zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.

Bei den bisherigen Ausgangssperren galten als triftige Gründe zum Verlassen des Wohnsitzes: Im Falle einer Kontrolle durch die Polizei oder die Ordnungsbehörden sind die gewichtigen Gründe glaubhaft zu machen.

Ähnliches dürfte für bei Einschränkungen des Bewegungsradius gelten. Unabhängig davon bietet es sich an, dem Mitarbeiter ein Schreiben mitzugeben, aus dem sich der Grund und die Bedeutung seiner Tätigkeit – außerhalb des Bewegungsradius oder in Zeiten der Geltung der Ausgangssperre - ergeben. Für die landwirtschaftlichen Tätigkeiten ergibt sich die Relevanz aus der BSI-KritisV. Dazu haben wir Ihnen ein Muster erstellt.

Für forstwirtschaftliche Tätigkeiten, Kommunalarbeiten und Winterdienst ist auf die Erforderlichkeit und Unaufschiebbarkeit der Tätigkeit im Rahmen der örtlichen Daseinsvorsorge ergänzend hinzuweisen. Eine Bestätigung des Auftraggebers könnte beigefügt werden.

Darüber hinaus gelten, wo neue Mutationen aufkommen, besondere Vorgaben für Einreisen, Einschränkungen sowie Kontrollen, um ein Ausbreiten zu verhindern. Bei Einreisen aus Risikogebieten gilt eine zehntägige Quarantäne die sich mit einem ersten und zweiten (dieser frühestens ab dem 5.Tag) negativen Test (sog. Zwei-Test Strategie) verkürzen lässt.

Das Kinderkrankengeld wird auf 20 Tage erhöht (je Ehepartner 10, Alleinerziehende 20 Tage). Zudem gilt es auch bei notwendiger Betreuung der Kinder (bis 12. Lebensjahr), die Kita oder Schule nicht besuchen können.

Am 25.01.2021 soll sich erneut beraten werden.

Für Rückfragen steht Ihnen der Verband gerne zur Verfügung.

Sebastian Persinski]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die Bundesregierung wird die Finanzmittel in drei Förderphasen zur Beantragung stellen. Bis 2024 stehen Tranchen zu 207, 228 und 152 Mio. Euro in Aussicht, die nach Antragseingang („Windhundverfahren“ / „Wer zuerst kommt, malt zuerst“) vergeben werden. Dennoch ergeben sich durch das mehrmalige Eröffnen der Antragsphasen vergleichsweise faire Chancen für alle Interessenten. Die erste Antragsstellung ist ab Montag,  den 11. Januar 2021, 12.00 Uhr möglich. Sie endet, wenn die Finanzmittel der ersten Tranche ausgeschöpft sind. Weitere Termine zu Antragsphasen und -pausen sind noch nicht bekannt.

Antragsberechtigt sind Landwirte, Lohnunternehmen und Maschinenringe. Der antragstellende Betrieb bzw. Gemeinschaft muss mindestens seit 2 Jahre wirtschaften. Entsprechend können Existenzgründer (neu gegründete Landwirtschaftsbetriebe, Lohnunternehmen, GbR) keine Förderung erhalten.

Fachlicher Befähigungsnachweis
Der antragstellende Betrieb muss den Nachweis führen, dass eine entsprechende Sachkenntnis des Betriebsleiters vorhanden ist. Eine Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice oder Landwirt ist nach Aussage des BMEL nicht ausreichend, wohl aber der erfolgreiche Abschluss einer höheren beruflichen Qualifikation. Dazu zählen staatlich geprüfte Wirtschafter (einjährige Fachschule) sowie Meister- und Studienabschlüsse. Die zuständige Stelle verfügt aber auch über einen Ermessensspielraum. Nach Aussage des BMEL wird beispielsweise auch eine 5- oder mehrjährige einschlägige Betriebsleitertätigkeit anerkannt.

Anforderungen an die Technik
Die Positivliste der förderfähigen Maschinen steht auf der Website der Rentenbank zur Verfügung und wird weiterhin ergänzt. Generell werden bei der Maschinenförderung nur Techniken berücksichtigt, die eine positive Wirkung auf die Umwelt haben, das heißt Dünger und Pflanzenschutzmittel effizient ausbringen oder einsparen. Vakuumfässer und Miststreuer werden nicht gefördert, für andere Geräte ist ein Prüfsiegel verpflichtend (z. B. JKI-Prüfsiegel für Pflanzenschutztechnik).

Es werden nur Neumaschinen gefördert. Dazu zählen auch Lagermaschinen (soweit diese den Anforderungen gerecht werden), die noch nicht im Einsatz waren. „Gute Gebrauchte“ und „Vorführgeräte“ fallen definitiv aus der Förderung heraus.
 
Art und Höhe der Förderung
Das Mindestinvestitionsvolumen je Antrag beträgt 10 000 Euro. Das maximal förderfähige Investitionsvolumen für die Dauer der Richtlinie beträgt 2 Mio. Euro für jedes Unternehmen. Bis zu dieser Grenze können auch mehrere Anträge gestellt werden. Der Zuschuss beträgt für Lohnunternehmen (< 10 Mio. € Umsatz, < 50 Mitarbeiter) 20 % bzw. bei größeren Unternehmen 10 %. Betriebe der Primärproduktion (Landwirtschaft) erhalten eine Förderung von 40 %. Eine Antragstellung durch Biogasanlagen ist nicht möglich.

Der Antragsteller muss bis zu einer Fördersumme von 100.000 € den sparsamen und wirtschaftlichen Einsatz der Fördermittel („Steuergelder“) durch 3 Vergleichsangebote dokumentieren. Die Angebote müssen für eine spätere Prüfung aufbewahrt werden. Von dieser Vorgabe kann in begründeten Fällen (technische Qualität, Kompatibilität, notwendige Nähe zum Händler, …) abgewichen werden. Bei Zuwendungsbeträgen von mehr als 100.000 € muss prinzipiell ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt werden, wobei auch hiervon in begründeten Fällen abgewichen werden kann.

Die Zweckbindungsfrist beträgt in Lohnunternehmen 3 Jahre, bei Landwirten 5 Jahre. Eine Veräußerung der Maschinen innerhalb dieser Frist ist nur mit Zustimmung der Rentenbank möglich.  

Erhalten Landwirte oder landwirtschaftliche GbRs einen Zuschuss von 40%, so dürfen diese Maschinen ausschließlich im eigenen Betrieb, in den Betrieben der GbR oder aber in der unentgeltlichen Nachbarschaftshilfe, nicht aber im Auftrag für Dritte gegen Bezahlung eingesetzt werden. Will der Landwirt „im Lohn arbeiten“, kann er - wie ein Lohnunternehmer auch – den verminderten Fördersatz (20%) erhalten. Bei der Antragstellung ist eine entsprechende Erklärung zum überbetrieblichen Einsatz abzugeben. Damit wird der Wettbewerbsvorteil gegenüber Lohnunternehmen zumindest eingegrenzt.

Rentenbank
Die Förderung muss online bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank beantragt werden, wird von dort bewilligt und ist an ein Darlehen der Hausbank gekoppelt. Die Darlehenshöhe muss mind. 60 % des Investitionsvolumens betragen.

Vorgehensweise
  1. Kredit mit der Hausbank besprechen
  2. Der Antragsteller füllt den Förderantrag „Investitionsprogramm Landwirtschaft“ online bei der Rentenbank aus.
  3. Nach Online-Antragerstellung diesen ausdrucken, unterschreiben und an die Hausbank weitergeben.
  4. Nach Prüfung des Vorhabens erhalten Sie von der Rentenbank per Post einen Zuwendungsbescheid. Die Hausbank erhält danach die Refinanzierungszusage.
  5. Darlehensauszahlung kann von der Hausbank gleich nach Darlehensgewährung erfolgen.
Detaillierte Informationen stehen auf der Website www.rentenbank.de zur Verfügung. Hier werden auch regelmäßig gestellte Fragen und Antworten zur Thematik (FAQ) veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es bereits jetzt eine Hotline unter der Rufnummer 069 / 710 499 41

Die Antragstellung startet am 11. Januar 2021 um 12 Uhr! Beginnen Sie mit Ihrem Vorhaben erst, nachdem Sie den Zuwendungsbescheid erhalten haben!

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die Landesregierungen sind bereits über die Düngeverordnung § 13 a ermächtigt worden, nach einem bundesweit vereinheitlichen Verfahren in Gebieten mit einer hohen Stickstoffbelastung des Grundwassers (sogenannte „rote Gebiete“) oder einer Eutrophierung von Oberflächengewässern mit Phosphat per Landesverordnung auszuweisen und gegebenenfalls für diese Gebiete zusätzliche Auflagen bei der Landbewirtschaftung und Düngung zu erlassen.

Mit der Ausweisung der nitrat- und phosphatsensiblen Gebiete erfolgt eine stärkere Reglementierung der Düngung in Menge und Termin, um die Nährstoffeinträge in Oberflächen- und Grundwasser zu reduzieren.

In Regionen mit hoher Viehdichte und ungünstigen naturräumlichen Bedingungen (Boden, Niederschlag, Topografie) ist mit der Zuordnung „Rotes Gebiet“ zu rechnen und die Anteile an der Gesamtfläche in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen entsprechend hoch. Dennoch wird es bzw. ist es in beiden Bundesländern zu deutlichen Veränderungen in der Ausweisung gekommen. Entsprechend sind Flächen herausgefallen, aber auch dazu gezogen worden.

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat zu einer Verbandsbeteiligung aufgerufen und die Rechtskraft der neugefassten Verordnung (NDüngGewNPVO) für März 2021 in Aussicht gestellt. Demgegenüber tritt in NRW die novellierte Verordnung fristgerecht zum 1. Januar 2021 in Kraft. In anderen Bundesländern haben sich ebenfalls Veränderungen ergeben, die die Gebietskulissen betreffen und neben den bestehenden Einschränkungen zusätzlich zu erweiterten Abstandsauflagen an den Gewässern, Nährstoffanalysen von Boden und Wirtschaftsdüngern oder zur Teilnahme an Schulungsmaßnahmen verpflichten können.

Bewirtschaftungsauflagen in „Roten Gebieten“
In den besonders stark mit Nitrat belasteten Gebieten sind (nach wie vor) bundesweit folgende Maßnahmen ab.2021 verpflichtend: Wichtiger Hinweis
Lohnunternehmen, die Düngungsmaßnahmen als Dienstleistung anbieten, sollten sich frühzeitig einen Überblick über die ausgewiesenen „Roten Gebiete“ und die verpflichtenden Einschränkungen verschaffen. Auch als Lohnunternehmer ist man verpflichtet, in der Mineral- oder Wirtschaftsdüngung die Vorgaben aus dem Düngerecht einzuhalten. Das gilt auch, wenn der Auftraggeber „etwas großzügiger“ in der Umsetzung der neuen Düngeregeln ist. Ein Fehlverhalten kann zu einer öffentlich-rechtlichen Strafverfolgung führen und über eine Einstufung der Unzuverlässigkeit weitreichende Konsequenzen für das ausführenden Lohnunternehmen nach sich ziehen.

Die zuständigen Dienststellen der Landesregierungen halten auf ihren Portalen entsprechende Informationen bereit. Bitte suchen Sie bzw. markieren Sie die Stichworte „Düngeverordnung §13a“ / „Rote Gebiete“ / „Nitratbelastete Gebiete“ / „Eutrophierte Gebiete“, um die gekennzeichneten Feldblöcke in der Karte zu sehen.

Weitere Informationen erhalten Sie über die zuständigen Dienststellen der Landwirtschaftskammern und -ämter vor Ort.

Bundesland Information   Karte
Baden-Württemberg https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/MLR.LW,Lde/Startseite/Pflanzenproduktion/Duengung

https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/site/pbs-bw-new/get/documents/MLR.LEL/PB5Documents/ltz_ka/Arbeitsfelder/Pflanzenbau/D%C3%BCngung/Information%20zum%20N-Bedarf%20%28Vorabermittlung%29/Informationen_ND%C3%BCngebedarf.pdf
 
https://lel.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Service_+Downloads/Nitratgebiete+und+eutrophierte+Gebiete
Bayern   https://www.lfl.bayern.de/rote-gebiete/ https://www.stmelf.bayern.de/ibalis/afXh2nQJ3X7nHQYVR3fmbLs8JCxUWEt_/afX42
Brandenburg   https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/aktuelles/presseinformationen/detail/~22-12-2020-novellierung-der-brandenburgischen-duengeverordnung https://maps.brandenburg.de/WebOffice/?project=DFBK_www_CORE
Hessen   https://umwelt.hessen.de/sites/default/files/media/hmuelv/2020-12-30_avduev.pdf

https://umwelt.hessen.de/landwirtschaft/pflanzenproduktion
https://www.geoportal.hessen.de/map?WMC=3430
Mecklenburg-Vorpommern https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Landwirtschaft/Landwirtschaft/Landesduengeverordnung/ https://www.geoportal-mv.de/gaia/gaia.php
07.01.2021 noch nicht hinterlegt – soll kommen!
Niedersachsen https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/pressemitteilungen/dungeverordnung-karten-fur-rote-gebiete-liegen-vor-195780.html https://sla.niedersachsen.de/landentwicklung/LEA/
Nordrhein-Westfalen https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/ackerbau/duengung/duengeverordnung/duev-2020.htm https://www.elwasweb.nrw.de/elwas-web/map/index.jsf;jsessionid=E24B1539D348641FC7211895D3B70DBC
Rheinland-Pfalz https://www.lwk-rlp.de/de/aktuelles/detail/news/detail/News/rote-gebiete-der-erste-schritt-ist-getan-reicht-aber-nicht/ https://geobox-i.de/GBV-RLP-Pflanzenbau/
Sachsen   https://www.landwirtschaft.sachsen.de/duengeverordnung-duengegesetz-20287.html https://geoportal.sachsen.de/cps/karte.html?showmap=true
Sachsen-Anhalt https://mule.sachsen-anhalt.de/landwirtschaft/duengung/ https://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/startseite_viewer.html
Saarland   https://www.lwk-saarland.de/pflanze/downloads/ https://geoportal.saarland.de/mapbender/frames/index.php?lang=de&gui_id=Geoportal-SL-2020&WMC=4335
Schleswig-Holstein https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/LandesduengeVO_2020.html https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/L/landwirtschaft/LandesduengeVO_2020.html
Thüringen https://tlllr.thueringen.de/wir/aktuelles/import-mi/detailseite/aktualisierte-richtwerte-fuer-nmin-gehalte-im-boden http://www.geoproxy.geoportal-th.de/geoclient/control


Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Georg Mauser
14.01., 15.01., 22.02., 23.02.2021 Online
Dieses Seminar bieten wir Ihnen online über die AHA an. An vier Nachmittagen arbeiten wir daran, wie wir Dienstleistungen selbstbewusst und erfolgreich verkaufen. Die eigene Haltung ist eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Marketing und in der Verkaufskommunikation. Weiterhin beleuchten wir die Rollen der Beteiligten im Lohnunternehmen und ihre Funktion im Kundenkontakt wie auch im Verkaufen der Dienstleistung. Darauf aufbauend bearbeiten wir die Themenbereiche von erfolgreichem Marketing für Dienstleistungen im Agrarbereich über Methoden, um die Kundenbindung ausbauen, Verkaufsstrategien, wie u. a. Einsatz von Cross-Selling bis hin zu Tipps, um Kundengespräche effizient zu führen.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr                    
Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Lust auf Führung
Dagmar Säger
20. - 21.10.2021
Berufliches Weiterkommen ist häufig damit verbunden, eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Nicht selten steht man dann vor der Frage, ob man dafür geeignet ist, ob man sich das zutraut oder es sich zumuten möchte. Oder man nimmt es leicht und stellt dann später fest, dass man eigentlich gar nicht glücklich geworden ist mit dieser neuen Aufgabe.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 08.03.2021 - 10:05:47
sicherlich kennen Sie unsere LU aktuell, bestimmt haben Sie auch schon auf unserer Homepage vorbeigeschaut und vielleicht kennen Sie sogar auch unsere App!

Alle drei Medien beinhalten viele lohnunternehmerspezifisch aufgearbeitete Informationen. Was Ihnen bisher aber vielleicht entgangen ist, ist unser NEWSLETTER.

Das Wort Newsletter ist vielleicht ein vorbelastetes Wort. Uns geht es mit dem versenden nicht darum, Ihnen jeden Monat Werbung und eine weitere Spam-Mail zukommen zu lassen.

Im Gegenteil. Unser Newsletter wird nur dann verschickt, wenn es wirklich wichtige und dringliche Informationen für Lohnunternehmer gibt.

Da unsere Zeitschrift nur monatlich erscheint und unsere Homepage aktiv angeklickt werden muss, wollen wir mit dem Newsletter noch die Möglichkeit geben kurzfristig und tagesaktuell wichtige Meldungen an Sie weiterzuleiten. Sie brauchen also keine Angst vor
noch mehr Werbung im Mail Postfach zu haben. Überzeugen Sie sich selbst und melden Sie sich an!



Jasmin Nühs]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Ziel des Förderungsprogramms ist einerseits die Schaffung eines Wirtschaftsimpulses zugunsten der Produktion und Zulassung neuer schwerer Nutzfahrzeuge sowie andererseits die damit einhergehende spürbare und anhaltende Absenkung des CO2- und Schadstoffemissionsniveaus in Deutschland.

Förderungsberechtigt ist danach, wer Bestandsfahrzeuge der Fahrzeugklassen N2 oder N3 verschrotten lässt, die mit einem Verbrennungsmotor der Schadstoffklasse Euro V oder schlechter betrieben werden, und dafür ein Neufahrzeug entweder mit Elektroantrieb, Wasserstoffantrieb oder mit konventionellem Verbrennungsmotor der Schadstoffklasse Euro VI anschafft.
Dabei muss das Neufahrzeug über ein Abbiegeassistenzsystem verfügen und – sofern es sich um ein Nutzfahrzeug der Schadstoffklasse VI handelt – zum Zeitpunkt der Auslieferung mit rollwiderstandsoptimierten Reifen ausgestattet sein.

Zudem wird die Anschaffung intelligenter Trailer-Technologien gefördert, deren Einsatz erhebliche Effizienzreserven im Betrieb bietet und damit den Energieverbrauch mindert.

Weitere detaillierte Informationen wie z. B. zum Umfang der jeweiligen Förderung bei den einzelnen Schadstoffklassen (hinsichtlich der Lkw, die verschrottet werden), zur Frist und zum Nachweis der Verschrottung, zur Neuanschaffung der Lkw sowie zum Antrag auf Förderung sollen laut Angabe des zuständigen Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) ab dem 15.01.2021 auf der Homepage des BAG unter www.bag.bund.de zur Verfügung stehen.
Auch die Antragsformulare sollen ab diesem Datum von dieser Homepage heruntergeladen und ausgefüllt werden können.

Die Einreichung des Antrags ist dann ausschließlich in elektronischer Form beim BAG über das eService-Portal http://antrag-gbbmvi.bund.de ab dem 26.01.2021 um 9:00 Uhr möglich.

Wer weitergehende Fragen zu dieser Förderung hat, dem steht neben den Informationen auf der oben genannten Homepage des BAG die Info-Hotline des BAG unter der Telefonnummer 0221-5776-2699 (9:00 – 11:45 Uhr und 13:15 – 14:45 Uhr, letzterer Zeitraum nicht freitags) oder die E-Mail: zur Verfügung.

Pirko Renftel]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Wolfgang Steinebrunner 
18.01. – 22.01.2021 in 49196 Bad Laer 
                        
Der Güterkraftverkehr auf der Straße nimmt eine zentrale Stellung bei der Beförderung von Gütern ein. Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkundeprüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Lust auf Führung
Dagmar Säger
20. - 21.10.2021
Berufliches Weiterkommen ist häufig damit verbunden, eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Nicht selten steht man dann vor der Frage, ob man dafür geeignet ist, ob man sich das zutraut oder es sich zumuten möchte. Oder man nimmt es leicht und stellt dann später fest, dass man eigentlich gar nicht glücklich geworden ist mit dieser neuen Aufgabe.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 08.03.2021 - 10:05:47 feierliche Ehrung auf einer DeLuTa-Bühne möglich. Die Geld- und Sachpräsente wurden
daher in kleinem Kreis überreicht. Ein besonderer Dank geht an die Sponsoren Amazone, Krone und Holmer, die diese Ehrung möglich machten.

Ich konnte die Agrarservicemeister interviewen und berichte nun über die drei frisch gebackenen Meister:

Vom Musiker zum Agrarservicemeister: Liam Tosar (25 Jahre)
Mit 8 Jahren ist Liam Tosar in die Kapelle eingetreten, man kann sagen, dass das bereits sehr wegweisend für sein weiteres Leben war. Er traf auf den ebenfalls musikalischen Lohnunternehmer Dirk Hasse. Nach diesem Treffen war klar, ab jetzt werden die Schulferien genutzt, um in dem Lohnunternehmen Hasse mitzuhelfen, wo es nur geht.


Liam Tosar (links) erhält seine Meisterurkunde und den Gutschein für ein ADAC Fahrsicherheitstraining von Dr. Martin Wesenberg.

Ein paar Jahre später nach dem Abi hat Liam die Qual der Wahl zwischen seinen zwei leidenschaftlichen Hobbies Musik und Landwirtschaft. Er entschied sich für die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice beim Lohnunternehmen Hasse. Von Anfang an konnte er Verantwortung im Betrieb übernehmen, so war er bereits während der Ausbildung fester Bestandteil bei der Implementierung von AGRARMONITOR in die Betriebsabläufe.

Nach der Ausbildung war wieder eine schwere Entscheidung zu treffen: Duales Studium oder doch lieber der Agrarservicemeister? Dirk Hasse hat ihn bei der Entscheidungsfrage gut Beraten und hat ihm alle Wege offengelassen. Es folgte ein Praktikum bei Krone und
dann die Ausbildung zum Agrarservicemeister.

Liam verbringt seine Zeit bei Hasse nun sehr gerne im Büro mit Strategischem,
Kalkulatorischem und dem Rechnungswesen. Er arbeitet dort jedoch nur noch in Teilzeit, da er sich bereits auf seinen nächsten Lebensabschnitt vorbereitet. Unerwartet wird er den Betrieb DBM Metallbau von seinem Stiefvater übernehmen. Liam ist davon überzeugt, dass das Gelernte während der Ausbildung und des Meisterkurses ihn dabei sehr unterstützen werden. Für das Alltagsgeschäft des Metallbauers wird er sich einen Meister in diesem Bereich suchen. Liam selbst möchte lieber das Führen des Unternehmens aus dem Büro heraus übernehmen.

Sein besonderer Dank geht an Dirk Hasse, der ihn ständig unterstützt, beraten und den benötigten Freiraum gelassen hat, um persönliche Entscheidungen zu treffen.

„Triesdorf ist wie eine große Familie“ Lukas Kugler (24 Jahre)
Lukas Kugler aus Polsingen, erzählt mit einer bayrischen Leichtigkeit und Sympathie: „Schon früh war klar, dass die Arbeit auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb das Richtige ist. Nur die Kühe müssen nicht sein!“ Für Lukas war es eindeutig: erst FAS, dann ASM. Er stellte sich damals schon vor, dass für ihn eine mögliche Familienplanung mit einem Meisterbrief leichter fallen könnte. Außerdem versprach er sich mit dem Meisterbrief
mehr Zukunftsoptionen im Arbeitsleben. Der passende Betrieb, auf dem er immer noch leidenschaftlich gerne arbeitet, ist das Lohnunternehmen Mrasek in Treuchtlingen.

Lukas Kugler hat mit großer Unterstützung seines Chefs und mit Leidenschaft und viel Einsatz die Prüfung abgelegt.

Da der elterliche Betrieb nur 30 Minuten weit von Triesdorf entfernt ist, ist er während des Blockunterrichts gependelt. Seine Familie hat sich über jede freie Minute von ihm gefreut, bei dem sie ihn einspannen konnte. Trotzdem hat er die Nachmittags- und Abendveranstaltungen mit den anderen Meisteranwärtern genießen können. Die Klasse
hat sehr gut zusammengearbeitet, man habe sich jederzeit gegenseitig unterstützt und Freundschaften aufgebaut. Vor allem technische Themen konnten super rübergebracht werden, da viele Maschinen und Felder zur Verfügung stehen. Es wurde mit und an der Vielzahl von Maschinen erklärt und diskutiert.

Alle Lehrkräfte standen zur Verfügung und waren bereit mit den Anwärtern zu diskutieren und Lösungen zu finden. So waren die Austauschmöglichkeiten einfach enorm groß!

Im Betrieb kümmert sich Lukas nach der abgeschlossenen Meisterausbildung, mit einem Kollegen, besonders um die Gülleausbringung und die sieben Häcksler. Er hat im ASM Kurs gelernt, wie man Azubis anleitet, und schätzt das im Kurs erworbene Hintergrundwissen sehr.

Der schönste Tag des Kurses war der letzte Prüfungstag. Es wurden die Lehrer eingeladen und gemeinsam gegrillt. Von allen ist der Druck abgefallen und man war froh, dass es geschafft ist. Der Tag wird ihm noch lange in Erinnerung bleiben. Die ersten Klassentreffen waren bereits geplant aber konnten wegen Corona nicht stattfinden. Nach
der Pandemie wird es sicher ein Wiedersehen geben.

Bankkaufmann und Agrarservicemeister, Christoph Claus (27 Jahre) aus Issum
Aufgewachsen ist Christoph Claus auf dem elterlichen Lohnunternehmen in Issum. Nach dem Abi entschied er sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Doch schon während der Ausbildung jobbte er nebenbei auf dem elterlichen Lohnunternehmen nur allzu gerne. Die Bankbranche verließ er dann direkt nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung wieder für eine weitere Lehre zur Fachkraft Agrarservice. Heute sagt er zu diesem Wechsel: „Trotz guter Verdienstmöglichkeiten und besserer Freizeitgestaltung als Bankkaufmann, möchte ich lieber in der Lohnunternehmerbranche arbeiten.“ Er weiß was er mit seinem Jobwechsel aufgegeben hat, aber sieht vorrangig die Vorteile. In seinem Ausbildungsbetrieb, Lohnunternehmen Strompen, fand er bereits während der Ausbildung die erhoffte Abwechslung, die der Beruf mit sich bringt.

Die Ausbildung auf einem anderen Betrieb und nicht auf dem Familienbetrieb zu machen, hat ihm geholfen die Perspektiven zu wechseln. Er konnte persönlich und fachlich viele neue Eindrücke sammeln und sie mit nach Hause nehmen. „Der Arbeitstag ist einfach anders, wenn der eigene Vater nicht der Chef ist“, so Christoph Claus. „Auch nicht so gerne gesehene Aufgaben wurden dort dann ohne „murren“ angenommen.“ Wiederholt betonte er, wie gut es war, das Nest verlassen zu haben.

Ein anschließendes Studium in Agrartechnik oder Agrobusiness hatte er sich angeschaut, aber nichts konnte ihn so überzeugen wie der Agrarservicemeister. Das langfristige Ziel war bereits damals, den elterlichen Betrieb zu übernehmen, dafür stand an erster Stelle der praktische Bezug. Die LU Branche ist sehr speziell und ein so spezielles Studium gäbe es nicht.

Diese Meinung verfestigte sich bei ihm, nachdem er jetzt den Meisterkurs in Kleve erleben konnte. Besonders gefallen hat ihm an der Weiterbildung, dass die Anwärter teilweise aus weit entfernten Regionen kamen, so zum Beispiel die zwei Kollegen aus Flensburg bzw. von der Schweizer Grenze. Die regionalen Unterschiede und doch viele Gemeinsamkeiten zu finden und zu besprechen war ein Highlight.

In naher Zukunft will er den Betrieb seiner Eltern, mit den Schwerpunkten der landwirtschaftlichen Komplettbewirtschaftung, Transport- und Baggerarbeiten,
übernehmen. Nach der Ausbildung stand der praktische Bezug der Arbeit im Vordergrund,
um die Kunden und Geschäftspartner besser kennenzulernen. Nun wird er sich nach und nach mehr auf das Büro konzentrieren. Die Bankgespräche hat er selbstverständlich schon länger übernommen. Er wird den Platz mit seinem Vater im Büro tauschen, der sich schon freut wieder mit dem Schlepper zum Kunden fahren zu können. Christoph schätzt es sehr, dass seine Eltern auch nach der Betriebsübergabe noch weiter im Betrieb arbeiten werden.

Er hat durch die FAS Ausbildung und den ASM Kurs viele verschiedene Betriebe kennengelernt und konnte Vor- und Nachteile unterschiedlichster Systeme herausziehen und mit nach Hause nehmen.

Top Meisterkurs
Alle drei frisch gebackene Agrarservicemeister von den Standorten Kleve, Nienburg und Triesdorf empfehlen die Kurse weiter. Das ist das schönste Feedback, die diese Weiterbildung bekommen kann. Es gab keine dummen Fragen, der ständige und offene Austausch zwischen Anwärtern, Dozenten und Betriebsleitern ist an allen drei Standorten außerordentlich gelobt worden.

Wir freuen uns sehr, dass wieder ein Jahrgang nach einer so intensiven Zeit in das Arbeitsleben entlassen worden ist und wünschen allen Absolventen einen freudigen Blick in die Zukunft.

Vielen Dank an die Sponsoren Amazone, Holmer und Krone die die Geldund Sachpräsente ermöglicht haben!

Sonja Kreuzer]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Landwirtschaft sucht den Dialog
Deshalb engagieren sich die landwirtschaftlichen Verbände Bundesverband Lohnunternehmen e.V. (BLU), Bundesverband der Maschinenringe e.V. (BMR) und Deutscher Bauernverband e.V. (DBV) seit Jahren für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und suchen den Dialog mit anderen Verkehrsteilnehmern. Eine gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne richtet sich mit dem Slogan „Miteinander reden – sicher ankommen!“ neben Landwirten, Lohnunternehmern und ihren Fahrern ganz besonders an alle nicht landwirtschaftlichen Verkehrsteilnehmer.
Kern der Kampagne sind prägnante Kurz-Videos. Sie zeigen typische Gefahrensituationen mit Landmaschinen, erläutern das richtige Verhalten aus verschiedenen Perspektiven und sensibilisieren für mehr Vorsicht und Fairness auf den Straßen. „Wir wünschen uns mehr Verständnis und Akzeptanz für den landwirtschaftlichen Verkehr. Das werden wir aber nur erreichen, wenn wir uns ebenso mit den Anforderungen und Erwartungen der anderen Verkehrsteilnehmer auseinandersetzen. Deshalb suchen wir den Dialog und wollen mit den Videos dazu anregen“, erklärt Dr. Hartmut Matthes, BLU-Geschäftsführer.

Erfolgreiches Social Media Konzept
In der Kampagnenkommunikation verfolgte der BLU 2020 einen crossmedialen Ansatz und setzte den Schwerpunkt auf Social Media (Facebook: @BundesverbandLohnunternehmen) sowie ein Partnerkonzept. Ein Mix aus den Kurz-Videos, Video-Teasern, humorvollen Statement-, Fakten- und Umfragepostings, fachlichen Kommentaren der BLU-Verkehrsrechtsexperten und Gewinnspielen sorgte für Aufmerksamkeit, Interaktionen und den gewünschten Dialog. Fachlich wurde die Kampagne vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) begleitet. Insgesamt haben mehr als 30 Partner, auch außerhalb der Agrarbranche, die Kampagne crossmedial unterstützt. Eine finanzielle Unterstützung erhält die Kampagne von der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Mit Erfolg, denn unter dem Hashtag #agrarFAIRkehr wurden 2020 allein auf Facebook und YouTube innerhalb von vier Monaten mehr als 2,2 Millionen Kontakte erreicht und nahezu 100.000 Reaktionen ausgelöst.

Thema Verkehrssicherheit trifft den Nerv
„Unsere Social Media Kampagne 2020 hat gezeigt, dass das Thema Verkehrssicherheit in der Landwirtschaft als auch in der breiten Bevölkerung den Nerv trifft. Das beweisen die zahlreichen Interaktionen, unsere deutlich gestiegene Engagement-Rate* der BLU-Fanpage auf durchschnittlich 2,9 % und nicht zuletzt die vielen, zum Teil sehr emotionalen, Kommentare. Das Bedürfnis nach Austausch ist auf beiden Seiten groß. Dazu konnten wir mit unserer Social Media Kampagne aktiv beitragen“, sagt Dr. Hartmut Matthes.

So geht`s weiter
Die Kritiken und Erwartungen der anderen Verkehrsteilnehmer greift der BLU bereits in seiner nächsten Kampagne „Profis mit Rücksicht“ auf. Sie richtet sich ab März/April an die Fahrer in Lohnunternehmen und Landwirtschaft und wirbt für ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr.
Die gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne „Miteinander reden – sicher ankommen!“ von BLU, BMR und DBV wird in diesem Jahr unter der Federführung des BMR fortgesetzt.

*Die Engagement-Rate gibt an, wie viele Reaktionen (Comments, Likes, Shares) eine Fanpage im Durchschnitt pro Fan im Monat erhält.

Weitere Informationen zur Verkehrssicherheitskampagne 2020 finden Sie unter https://www.lohnunternehmen.de/aktuelles/agrarfairkehr/ und auf facebook (@BundesverbandLohnunternehmen) unter #agrarFAIRkehr

Bildzeile unten:
Die Verkehrssicherheitskampagne „Miteinander reden – sicher ankommen!“ richtet sich neben Landwirten, Lohnunternehmern und ihren Fahrern ganz besonders an alle nicht landwirtschaftlichen Verkehrsteilnehmer und sucht den Dialog.

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Wir laden Sie herzlich dazu ein, bei unseren virtuellen Infoveranstaltungen im Februar 2020 teilzunehmen und mit unseren Fachreferenten ins Gespräch zu kommen. In den Veranstaltungen werden aktuelle rechtliche, betriebswirtschaftliche und sonstige Themen besprochen.  
Diese informativen Veranstaltungen werden über „Zoom“ stattfinden. Sie bekommen von uns per E-Mail den Zugangslink, mit dem Sie dann an der jeweiligen Veranstaltung teilnehmen können. 
 
Sie haben bisher noch keine Erfahrung mit dem Programm Zoom gemacht? Kein Problem! Wir senden Ihnen mit dem Einladungslink auch eine „Schritt-für-Schritt Anleitung“ für Zoom. Außerdem wird es während den Veranstaltungen einen technischen Support geben, der telefonisch erreichbar ist und Ihnen bei technischen Fragen gerne zur Seite steht. 
 
Sie möchten außer an der Veranstaltung „Ihres“ Landesverbandes/ Landesgruppe auch noch an anderen Veranstaltungen teilnehmen? Auch kein Problem! Melden Sie sich hierzu einfach in der Geschäftsstelle, wir schicken Ihnen dann gerne einen weiteren Zugangslink per Mail.
 
In jedem Fall ist es notwendig, dass wir Ihre aktuelle E-Mail-Adresse haben. Wenn Sie regelmäßig unseren Newsletter empfangen, können Sie sich sicher sein, dass wir Ihre E-Mail-Adresse richtig abgespeichert haben. Zum Aktualisieren der E-Mail-Adresse steht Ihnen jederzeit der Mitgliederbereich der BLU Homepage zur Verfügung oder Sie melden sich einfach in der Geschäftsstelle.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und viele schöne Veranstaltungen.

Eine ausführliche Anleitung zur Teilnahme an einem Zoom Meeting haben wir Ihnen im internen Mitgliederbereich unseres Download Centers zur Vergfügung gestellt.]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Schaubild verändert nach www.mk.niedersachsen.de / Stand: 29.09.2020

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 08.03.2021 - 10:05:47 liebe Mitglieder,

die Corona-Krise führt zu erheblichen gesetzgeberischen Ausnahmen auch für die deutsche Wirtschaft, über die wir bereits mehrfach und detailliert berichtet haben. Im Anschluss und unter Fortführung an diese bereits erfolgten Mitteilungen beschreiben wir nachfolgend weitere aktuelle Ausnahmen, die für Lohnunternehmer in ihrem betrieblichen Alltag von Interesse sind oder sein können:

Stand der nachfolgenden Informationen: 20.04.2020, 8:00 Uhr.


A.    Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz:

Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat am 09.04.2020 eine bundesweit geltende Verordnung zum Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erlassen, die Ausnahmen von der bisherigen Rechtslage zulassen.
Diese Verordnung ist am 10.04.2020 in Kraft getreten und tritt am 31.07.2020 wieder außer Kraft (sofern sie nicht verlängert wird).

Wesentliche Inhalte:

Anmerkung:
Der ganz große Wurf ist das sicher nicht, zumal Lohnunternehmern bereits die Möglichkeit offensteht, sich als Saison- und Kampagnebetriebe (s. o.) anerkennen zu lassen und so für ihre zeitlichen Arbeitsspitzen Ausnahmen von zwölf Stunden Arbeitszeit pro Tag und Arbeitnehmer zu erlangen.
Dennoch bieten die Ausnahmen die Möglichkeit, Arbeitnehmer an fünf Tagen pro Woche jeweils zwölf Stunden arbeiten zu lassen und die Ruhezeiten zu verkürzen. Durch eine Kombination mit der Beschäftigung von Aushilfen sowie derzeit möglichen vereinfachten Arbeitnehmerüberlassungen (siehe dazu unten Buchstabe E. Arbeitnehmerüberlassung ohne Erlaubnispflicht) können sich so durchaus erheblich verbesserte Optionen für einige Lohnunternehmer ergeben.

B.    KfW-Schnellkredit:

Die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines KfW-Schnellkredits ist neu geschaffen worden. Für diesen neuen Schnellkredit gilt: Weitere wichtige Vorgaben zu Laufzeit, Zinsbindung, Zinssatz, Bereitstellung und Tilgung sowie zu Ausschlüssen entnehmen Sie bitte Anlage 1 zu dieser Mitteilung.

C.    Einheitliche Arbeitsschutzstandards:

Die Bundesregierung hat am 16.04.2020 einheitliche Arbeitsschutzstandards zur Bekämpfung des Corona-Virus entwickelt, die Sie bitte Anlage 2 zu dieser Mitteilung entnehmen.

Die Umsetzung dieser Standards wird für deutsche Unternehmen empfohlen. Auch das Bundesarbeitsministerium (BMAS) weist darauf hin, dass die bisherigen Arbeitsschutzstandards in Unternehmen unter Zuhilfenahme der von der Bundesregierung entwickelten neuen Arbeitsschutzstandards entsprechend angepasst werden sollten.
Der Beraterkreis der Bundesregierung wird sich regelmäßig zu den neu entwickelten Maßnahmen austauschen und diese in Abhängigkeit von der Sachlage gegebenenfalls verändern. Der Beraterkreis wird sich hierzu erstmalig am 22.04.2020 austauschen.

Anmerkung:
Natürlich betreffen nicht alle Vorgaben der neu entwickelten Arbeitsschutzstandards Lohnunternehmen bzw. sind auf den betrieblichen Alltag in Lohnunternehmen anwendbar.
Dennoch sollten diese soweit wie möglich umgesetzt und im Unternehmen auch dokumentiert werden.
Dies kann im Fall einer drohenden Quarantäne-Anordnung aufgrund einer Corona-Erkrankung eines Arbeitnehmers hilfreich sein, damit nicht alle Arbeitnehmer der Quarantäneanordnung unterfallen. Kann dann nämlich belegt werden, dass einzelne Mitarbeiter oder Gruppen von Mitarbeitern ausreichende Schutzmaßnahmen konsequent beachtet und durchgeführt haben, so besteht durchaus die Chance – gerade im Hinblick auf den Umstand, dass landwirtschaftliche Lohnunternehmen zur Landwirtschaft gezählt werden und damit auch als systemrelevant gelten – dass im besten Fall nur der erkrankte Arbeitnehmer „in Quarantäne geschickt wird“ bzw. dies nur für einen kleinen Teil der Belegschaft angeordnet wird.

D.    Keine telefonische Krankschreibung mehr möglich ab sofort:

Die seit Mitte / Ende März 2020 für Arbeitnehmer bestehende Möglichkeit, sich bei leichten Atemwegserkrankungen für bis zu 14 Tage telefonisch krankschreiben lassen zu können, ohne eine Arztpraxis zu besuchen, endet zum heutigen Tag (= 20.04.2020).
Ursprünglich war diese Regelung bis zum 23.06.2020 befristet. Nunmehr endet diese Ausnahmeregelung aber vorzeitig.

Anmerkung: Gegen die vorzeitige Aufhebung dieser Ausnahmeregelung wird seitens der Ärzteschaft aktuell erhebliche Kritik geäußert. Daher bitte die weitere Entwicklung beobachten bzw. regelmäßig die BLU-Medien sichten.

E.    Arbeitnehmerüberlassung ohne Erlaubnispflicht:

Arbeitnehmerüberlassungen zwischen Unternehmen bedürfen in Deutschland grundsätzlich einer Erlaubnis der zuständigen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.

Dies gilt nicht für eine gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung nach § 1 Absatz 3 Nummer 2a Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG), sofern der Arbeitnehmer nicht zum Zweck der Überlassung angestellt worden ist. Dennoch macht das Merkmal „gelegentlich“ in der Praxis häufig Schwierigkeiten und führt zu einer eher defensiven Inanspruchnahme dieser erlaubnisfreien Möglichkeit.
Nun hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) zur Klarstellung des Merkmals „gelegentlich“ in der Corona-Krise eine Auslegungshilfe herausgegeben, wonach dieses Merkmal einer erlaubnisfreien, gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung nicht entgegensteht, wenn Das BMAS stellt aber ausdrücklich klar, dass die Überlassung von Arbeitnehmern an Unternehmen des Baugewerbes generell nicht erlaubt ist.

Anmerkung:
Die gelegentliche Überlassung von Arbeitnehmern unter Lohnunternehmen ist damit unter Beachtung der drei genannten Voraussetzungen eine gute Möglichkeit, betriebliche Arbeitsspitzen abzufedern bzw. Kurzarbeit, Kündigungen o. ä. bei Auftragsmangel zu verhindern.
So könnte z. B. ein Lohnunternehmer, der im kommunalen Sektor tätig ist und aktuell in diesem Bereich unter Auftragsmangel leidet, an einen anderen Lohnunternehmer, der im Bereich Landwirtschaft tätig ist, einige „seiner“ Arbeitnehmer verleihen.
Dies ist von Vorteil für beide Seiten: Der verleihende Lohnunternehmer vermeidet Kurzarbeit und / oder mögliche Kündigungen, da er die Personalkosten vom entleihenden Lohnunternehmer zumindest ersetzt bekommt. Der entleihende Lohnunternehmer kann seiner saisonalen Spitzenbelastung begegnen und erhält sogar Fachpersonal bzw. mit Lohnunternehmertätigkeiten und im Umgang mit Maschinen vertraute Arbeitnehmer.

Doch aufgepasst: Die gelegentliche Arbeitnehmerüberlassung muss ohne Gewinnerzielungsabsicht erfolgen. Das heißt, dass der Verleiher nur seine tatsächlichen Personalkosten (= Bruttolohn x 1,22 = tatsächliche Kostenbelastung) zuzüglich einer einmaligen Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 5% auf die Rechnungssumme gegenüber dem Entleiher in Rechnung stellen darf!

F.    Steuerfreie Zuwendungen an Mitarbeiter:

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat am 09.04.2020 ein Schreiben zur Abmilderung der Belastungen der Arbeitnehmer durch die Corona-Krise veröffentlicht, wonach Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern im Zeitraum vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2020 nach § 3 Nummer 11 Einkommenssteuergesetz (EStG) steuerfreie Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag in Höhe von insgesamt 1.500 € gewähren können.
Die Gewährung kann in Form von Zuschüssen und / oder Sachbezügen erfolgen. Voraussetzung ist, dass die zusätzliche Gewährung zum ohnehin geschuldeten Arbeitsentgelt erfolgt.

Anmerkung:
Sofern Kurzarbeit erfolgt, gelten wichtige Sonderregelungen betreffs dieser Ausnahme.
In diesem Fall oder auch, wenn Sie diese Ausnahmemöglichkeit allgemein in Anspruch nehmen wollen, nehmen Sie bitte stets zuvor zwingend Kontakt mit Ihrem Steuerberater und / oder Lohnbüro auf!

Pirko Renftel]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Für Lohnunternehmen sind insbesondere die Sperrfristen für Wirtschaftsdünger von Bedeutung:

Gülle
Auf Ackerland beginnt die Sperrfrist nach der Ernte der letzten Hauptfrucht und dauert generell bis einschließlich 31. Januar. Im Herbst sind Ausnahmen in Zwischenfrüchten und Winterraps sowie Wintergerste möglich, wenn diese Düngebedarf haben. Eine Verschiebung der Sperrfrist auf Ackerland ist nicht möglich.

Die Sperrfrist für Grünland (auch Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau) beginnt am 1. November und dauert ebenfalls bis einschließlich 31. Januar. In nitratbelasteten Gebieten kann der Beginn der Sperrfrist durch die Landesregierung vorverlegt werden.

Festmist
Festmist von Huf- und Klauentieren sowie Kompost dürfen zwischen dem 1. Dezember und 15. Januar weder auf Acker- noch auf Grünland aufgebracht werden. In nitratbelasteten Gebieten ist die Sperrfrist vom 1. November bis 31. Januar erweitert.

Verschieben der Sperrfrist
Verschiedene Bundesländer erlauben ein Verschieben der Sperrfrist um zwei oder um vier Wochen nach vorn. Das bedeutet, dass ein vorgezogener Beginn im Frühjahr mit einem vorgezogenen Ende im Herbst einhergeht.  

Aufnahmefähigkeit des Bodens
Auch außerhalb der Sperrfristen ist zu beachten: Auf überschwemmten, wassergesättigten, schneebedeckten oder gefrorenen Böden ist das Aufbringen von stickstoff- oder phosphathaltigen Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln verboten.

Diesbezüglich haben sich gegenüber früheren Regelungen weitere Verschärfungen ergeben: Weitere Informationen finden Sie auf den Websites der Landwirtschaftskammern und -ämter.
Bitte handeln Sie im eigenen Interesse nach den Vorgaben der aktuellen Düngegesetzgebung, denn es kommt immer wieder zu Anzeigen von Anwohnern und Erholungssuchenden, die sich mittlerweile in der Rechtslage gut auskennen. 

Dr. Martin Wesenberg]]> 08.03.2021 - 10:05:47]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Hessen Landesverband Schleswig-Holstein Landesgruppe Bayern Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland Landesverband Nordrhein-Westfalen Landesgruppe Niedersachsen Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Unsere Stammtischtreffen in Alsfeld und unser LU-Frauentag im Sommer konnten nicht mehr stattfinden.
Nach einiger Zeit und der Erkenntnis, dass es doch nicht weiter geht wie vor Corona, überlegten wir, was können wir tun?
Wie können wir uns wieder hören und vor allem wiedersehen?
 
Kurzerhand wurden unsere Rechner, Laptops, I-Pads oder Handys geladen oder aufgerüstet und los ging es.
 
Der 1. digitale hessische LU-Frauenstammtisch wurde ins Leben gerufen.
 
Am 08. Dezember um 20 Uhr trafen sich 8 hessische LU-Frauen zum 1. Zoom-Meeting.
Viel Gesprächsstoff gab es ja. Betrieb, Ernte, Corona, Lockdown, Kinder und Enkel…. Alles war dabei. Und es tat so gut.
Zu Zeiten wo keine Treffen, kein persönlicher Kontakt oder kein Gesellschaftsleben stattfindet, ist so ein Onlinetreffen eine sehr gute Sache, wie wir finden.

Und wir freuen uns schon auf das nächste Wiedersehen im Februar 2021.

Birgit Lempp]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Winterdienst heißt Arbeiten unter Zeitdruck und widrigen Witterungsumständen, im Schichtbetrieb und teils rund um die Uhr. Höchste Konzentration ist ein Muss, die physischen und psychischen Belastungen sind hoch. Eine sorgfältige Gefährdungsbeurteilung hilft Arbeitgebern, Risiken zu erkennen, die notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen und die geeigneten Mitarbeiter sowie die erforderlichen Geräte und Fahrzeuge auszuwählen, damit der Winterdienst reibungslos läuft.
Sturzunfälle durch Ausrutschen stehen beim Winterdienst an der Spitze der Unfallstatistik.
Deshalb ist es wichtig, dass bereits auf dem Betriebsgelände Wege und Flächen sauber geräumt, gestreut und gut ausgeleuchtet sind.

Passend gekleidet
Die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss vor Witterungs- und anderen gesundheitsschädigenden Einflüssen, wie zum Beispiel Lärm oder umherfliegende Steinchen, schützen und die Sichtbarkeit erhöhen. Idealerweise ist sie robust, bequem und atmungsaktiv, damit sie von den Mitarbeitern gut angenommen wird. Zur PSA gehören – je nach Arbeitseinsatz – der Witterung angepasstes Sicherheitsschuhwerk mit rutschfesten Sohlen und gegebenenfalls mit Krallen, warme Wetterschutzkleidung, gut erkennbare Warnkleidung der passenden Warnklasse drei gemäß DIN EN ISO 20471.
Wichtig sind außerdem Thermoarbeitshandschuhe, die Schutz vor Nässe, Kälte, mechanischen Belastungen und chemischen Einflüssen bieten. Sie sind erkennbar am Schneeflocken- sowie am Hammerpiktogramm. Die Schutzbrille komplettiert die Ausrüstung. Nasse Kleidung und Schuhe werden am besten an einem warmen, luftigen Ort getrocknet. Stiefeltrockner verhindern, dass sich Feuchtigkeit im Inneren festsetzt.

Fahrzeug-Check
Fahrzeuge und Geräte stehen im Winter am besten in Hallen oder zumindest unter Dach.
Achten Sie auf rutschsichere, schnee- und eisfreie Fahrzeugaufstiege, Ladeflächen und Kontrollplattformen an Streuautomaten.
Selbstverständlich muss der Fahrer in das Räum- und Streufahrzeug eingewiesen und damit vertraut sein, bevor er sich zum ersten Einsatz bei Schnee und Eis ans Steuer setzt. Das Fahrzeug selbst braucht die passende Winterbereifung, die eine ausreichende Profiltiefe aufweist, und gegebenenfalls Schneeketten. Saubere Scheiben und Spiegel, eine funktionierende Scheibenwischanlage sowie eine saubere und funktionierende Beleuchtungsanlage sind entscheidend dafür, ob der Fahrer des Räumfahrzeugs Hindernisse rechtzeitig erkennt oder nicht. Je nach Einsatzzweck des Fahrzeugs kann sogar Rundumbeleuchtung erforderlich sein. Wird die Standheizung rechtzeitig vor Fahrtantritt eingeschaltet, beschlagen die Scheiben von innen nicht. Für Ordnung sorgen Auffällige Warntafeln und Konturmarkierungen helfen anderen Verkehrsteilnehmern, Räumfahrzeuge rechtzeitig zu erkennen. Entfernen Sie vor Fahrtantritt Schnee vom Fahrzeugdach, vergewissern Sie sich, ob ein Eiskratzer im Fahrzeug ist und ob alle Anbaugeräte sicher befestigt sind. Wichtig sind außerdem ein gut gefüllter Treibstofftank und ein aufgeräumter Innenraum. Ordnung im Fahrzeug sorgt dafür, dass die Lüftung frei ist und dass beim Fahren oder Bremsen keine losen Gegenstände unter das Bremspedal rollen oder durch das Fahrzeug fliegen.

Weitere Informationen
Unter www.svlfg.de/mediensenter kann die Broschüre „Winterdienst“ (Nr. B33) mit weiteren
Informationen kostenlos heruntergeladen werden.

Petra Stemmler-Richter
Sozialversicherung für
Landwirtschaft, Forsten
und Gartenbau
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Viele Unternehmen appellieren daher beim Versenden von E-Mails an das Gewissen der Empfänger: „Think before you print“ oder "Erst denken, dann drucken".

Die Mitgliederumfrage 2020 zeigte einen deutlichen Trend. Immer mehr Lohnunternehmer möchten per Mail, Newsletter, App oder Homepage informiert werden. Aus diesem Grund
stellen wir in der Geschäftsstelle unsere Kommunikation allmählich um.

Die Informationsweitergabe per Rundbrief oder Fax wird sich zukünftig sukzessiv verringern. Diese Medien passen immer weniger in unsere Arbeitsabläufe und den umfassenden Informationsbedarf unserer Mitglieder. Bitte überprüfen Sie daher Ihre Mailaccounts. Oftmals
erhalten wir bei dem Versand einer E-Mail den Hinweis, dass Ihre Postfächer voll sind und Sie daher keine Mail mehr empfangen können – also fleißig löschen.

Vorteil der E-Mail Weiterhin auf dem Postweg erhalten Sie die Rechnung zur Mitgliedschaft und ausgewählte Einladungen zu Veranstaltungen. Wir möchten Ihnen auch die Nutzung unserer App ans Herz legen. Sie bekommen bei dringenden Informationen automatisch eine Push-Nachricht auf Ihr Smartphone. Achten Sie hierbei auf die Einstellungen in der App. Ist die Push-Benachrichtigung deaktiviert, dann erhalten Sie auch keine Nachricht. Wichtige Informationen gehen Ihnen damit verloren. Ansonsten funktioniert eine Push-Nachricht im Grunde wie ein Fax. Nur eben digital.

Jennifer Nickel
]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Die bayerische Staatsregierung hat bereits im Vorjahr für selbstfahrende Arbeitsmaschinen (SAM) mit einer Breite von 3,01 bis 3,50 m die aktuell gültigen Anwendungshinweise vorgestellt (siehe auch LU aktuell 3 / 2020).  An den Anwendungshinweisen hat sich zwischenzeitlich nichts geändert! Nach wie vor sind die Erlaubnisse nach §29 StVO mit der Auflage zu versehen, dass bei allen Fahrten die Kenntlichmachung der SAM mit dem Bayernpaket und ein land- oder forstwirtschaftliches Begleitfahrzeug (BF-lof) erforderlich sind. Auf das Begleitfahrzeug kann aber bei günstigen Verkehrsbedingungen verzichtet werden, wenn zum Beispiel eine der nachfolgenden Bedingungen zutrifft: Aktueller Stand
Bauernverband (BBV), Maschinenringe (KBM) und Lohnunternehmerverband stehen in Kontakt mit der bayerischen Staatsregierung und fordern praxisgerechte Regelungen überbreiter Landmaschinen im öffentlichen Straßenverkehr ein.

Deshalb wurde seitens der Praktiker vorgeschlagen, auf ein BF-lof verzichten zu können, wenn mit den überbreiten SAM nur kurze Streckenabschnitte befahren werden und zusätzlich in risikobehafteten Verkehrsbereichen die Fahrgeschwindigkeit deutlich reduziert wird (max. 20 km/h).

Darüber hinaus gibt es für angebaute bzw. angehängte Arbeitsmaschinen (3,01 – 3,50m) noch keine konkreten Informationen bzw. rechtlichen Zugeständnisse zu einem Genehmigungs- bzw. Erlaubnisverfahren. Bisher war es üblich, Schlepper mit angebautem bzw. angehängtem Gerät vorzuführen.

Ohne die entsprechenden Anwendungshinweise (siehe SAM) können die Maschinen weder Genehmigung noch Erlaubnis erlangen.  Entsprechend ist damit zu rechnen, dass überbreite Anbaugeräte oder angehängte Geräte nicht einmal mit einem BF-lof auf die Straße dürfen, sondern zwingend durch ein Polizei- bzw. Spezialfahrzeug (BF 3) zu begleiten sind.

Lohnunternehmen sollten Investitionsvorhaben für entsprechende angebaute oder angehängte Maschinen (ab 3,01 m) so lange zurückstellen, bis weitere Informationen in der Problematik für Bayern vorliegen.  

Die neuen Gutachten werden für das Bundesland Bayern wichtige Erkenntnisse für den Betrieb von lof-Maschinen auf öffentlichen Straßen hervorbringen.

Dr. Wesenberg
]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Rumänisch und Deutsch verfügbar. Sowohl Arbeitgeber als auch Mitarbeiter profitieren
von den vorgestellten Schutzmaßnahmen.

Die Filme sind online auf dem YouTube-Kanal der SVLFG veröffentlicht unter dem Link:
www.svlfg.de/youtube-digital

Unter der Rubrik „Playlists“ sind Verzeichnisse mit folgenden Titeln zu finden, die Filme
jeweils in den vier Sprachen beinhalten: Wissenswertes rund um die Arbeitssicherheit, Saisonarbeit, Sonnenschutz oder Hygiene
entdecken Interessierte ebenfalls auf der Internetseite www.svlfg.de. Hier sind Maßnahmen
und Tipps aufgeführt, mit denen die Arbeit noch sicherer gestaltet werden kann.

SVLFG]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Wer Ersthelfer in einem Betrieb werden möchte, muss auch während der Corona-Pandemie einige Kursinhalte vor Ort erlernen, zum Beispiel zur Herz-Lungen-Wiederbelebung, zur Seitenlage und zum Anlegen eines Druckverbandes. Welche Kurse von der LBG anerkannt werden und für welche sie die Kursgebühren übernimmt, stehen in der Liste der ermächtigten Ausbildungsstellen im Internet unter www.bg-qseh.de.

Mit Hygienekonzepten, zusätzlichen Übungspuppen und verringerter Teilnehmerzahl haben sich die Ausbildungsstellen auf die veränderte Situation durch die Corona-Pandemie eingestellt und bieten Kurse auch weiterhin vor Ort an. Sollten Kurse dennoch abgesagt werden, liegt dies an den spezifischen Vorschriften der Länder, Landkreise oder Kommunen. Handlungshilfen zur Ersten Hilfe während der Corona-Pandemie stellt die SVLFG im Internet bereit unter www.svlfg.de/erste-hilfe.

SVLFG]]> 08.03.2021 - 10:05:47 .
Nach dem erfolgreichen BLU Empfang Ende letzten Jahres und den Online-Regionalversammlungen der letzten Wochen, werden wir in diesem Jahr die LU-Fachtagung ebenfalls online durchführen. Wie in den Jahren zuvor werden wir allerdings nicht 3 regionale Fachtagungen ausrichten, sondern eine bundesweite Veranstaltung durchführen.
Die Teilnahme ist für Sie kostenlos.

Termin: 18.03.2021

Uhrzeit: 17.00 – 19.00 Uhr

Es erwarten Sie wieder spannende Themen: Die Übertragung erfolgt über das Medium Zoom. Eine Einladung mit den entsprechenden Details und einer Anleitung für Zoom wird Ihnen zeitnah per E-Mail zugesendet. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Jennifer Nickel]]> 08.03.2021 - 10:05:47Die Krise als Chance im Lohnunternehmen erkennen
Knut Petrowski
07.07.2021
Krisenverläufe sind so unterschiedlich wie wir Menschen selbst. Dennoch gibt es Phasen, die sich in jeder Krise wiederfinden: Zunächst greifen wir auf unsere gewohnten Reaktionsmuster und Lösungsstrategien zurück. Wenn dann die  Lösungsversuche scheitern, entstehen Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit und Ausweglosigkeit.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Lust auf Führung

Dagmar Säger
20. - 21.10.2021
Berufliches Weiterkommen ist häufig damit verbunden, eine Leitungsfunktion zu übernehmen. Nicht selten steht man dann vor der Frage, ob man dafür geeignet ist, ob man sich das zutraut oder es sich zumuten möchte. Oder man nimmt es leicht und stellt dann später fest, dass man eigentlich gar nicht glücklich geworden ist mit dieser neuen Aufgabe.
Seminarbeschreibung / Anmeldung

Social Media Strategien und Community Management
Teja Adams, Trainer der ARD.ZDF medienakademie
25. – 26.03.2021 in 49196 Bad Laer
03. – 04.11.2021 in 90431 Nürnberg
Thema 1. Tag: Social Media Strategien - weniger Aufwand, mehr Nutzen
Thema 2. Tag: Community Management - Ziele, Aufbau, Betreuung und Umgang mit Kritik
Seminarbeschreibung / Anmeldung]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Ihr habt einige kurze Erklärvideos aufgenommen, worum geht’s?
Sebastian Persinski:
Wir haben einige Videos zu den Themen gedreht, zu denen wir in der Rechtsabteilung oft gefragt werden. Mit den Videos möchten wir einen ersten Einblick in die Themen geben.

Pirko Renftel:
Die Videos sind kurz und prägnant gehalten. Die wichtigsten Fakten zu den jeweiligen Themen werden zusammengefasst. Als kurzer Einstieg, als Überblick oder Gedankenstütze sind sie bestens geeignet.

Welche Themen werden konkret behandelt?
Sebastian Persinski:
Die ersten Videos drehen sich um Themen aus dem Bereich Straßenverkehr. Es geht um Führerschein, das EG-Kontrollgerät (Fahrerkartenpflicht), das Kraftfahrzeugsteuergesetz, die Güterkraftverkehrslizenz und auch um die Maut.

Pirko Renftel:
Es gibt natürlich noch viel mehr Themen, die wir noch drehen wollen und die in Planung sind. Zum Beispiel wird es auch ein Video zum Thema Scheinselbstständigkeit geben, eine weitere Thematik, zu der wir immer wieder gefragt werden und bei der es viele Dinge zu beachten gibt. Wobei ich noch
einmal darauf hinweise, dass gerne jederzeit bei uns in der Geschäftsstelle angerufen werden kann. Dieser Service sollte von jedem Mitglied genutzt werden. Persönlich lässt sich vieles oft deutlich besser, detaillierter und bezogen auf den konkreten Einzelfall klären. Die Videos dienen demgegenüber nur als kurzer Einblick in die Problematik.

Für wen sind denn dann die Videos am besten geeignet?
Pirko Renftel:
Grundsätzlich für alle. Die Videos sind gut geeignet, um sich nochmal einige Punkte ins Gedächtnis zu rufen und sich zu erinnern. Entweder nutzt man sie, um sich vorab einen kurzen Überblick zu verschaffen oder um sich im Nachgang einer Rechtsberatung nochmal die wichtigsten Punkte in Erinnerung zu rufen. So werden später keine Fakten vertauscht.

Sebastian Persinski:
Die umfassende Verbandsleistung vor allem im Bereich der Rechtsberatung können durch die Videos verdeutlicht werden. Sie sollen nicht nur Werbezwecken dienen, sondern die Mitglieder ermutigen, die Verbandsleistungen in Anspruch zu nehmen. Je öfter das passiert, desto mehr haben
die Mitglieder vom Verband. Um unsere Lohnunternehmer auch zu Zeiten der Corona-Beschränkungen zu erreichen, sind Onlinemedien bestens geeignet. Zukünftig wird es dann auch noch Videos aus anderen Abteilungen des Verbandes geben, zum Beispiel aus dem Bereich Ausbildung.

Wir dürfen also gespannt sein auf mehr?
Sebastian Persinski:
Definitiv. Zunächst wird es jeden Monat ein neues Video geben. Sobald wir noch mehr produziert haben gegebenenfalls häufiger. Das wird sich zeigen. Aber Sie können auf jeden Fall gespannt sein, was in den nächsten Monaten noch kommen wird.

Die Videos können Sie sich hier ansehen:
https://www.lohnunternehmen.de/leistungen/rechtsberatung/

Jasmin Nühs]]> 08.03.2021 - 10:05:47
die Ampere AG ist seit 2020 förderndes Mitglied in unserem Verband. Sie betreut die von Ihr begründete Energie-Einkaufsgemeinschaft für den Lohnunternehmer im BLU. Als 360°-Energiedienstleister übernimmt Ampere für teilnehmende Mitgliedsbetriebe das Energiemanagement. Damit sind mühsame Preisvergleiche, Unsicherheit beim Wechselprozess und verpasste Kündigungsfristen Vergangenheit und Sie gewinnen neben günstigen Energiepreisen auch Zeit für Ihr Tagesgeschäft. Obwohl der Service erst seit dem Jahresende besteht, nutzen bereits rund 100 Mitglieder des Verbands das Angebot. Sie sparen so im Durchschnitt 600 Euro beim Gas- und fast 500 Euro beim Strombezug.

Zur Verbesserung der Services setzt Ampere ab sofort drei exklusive Energieberater für unseren Verband ein. So kann die Ampere AG noch genauer auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Ihnen individuelle Angebote erstellen, die genau auf die Belange von Unternehmen im Agrarbereich abgestimmt sind.

In den letzten Wochen gab es seitens unserer Mitglieder wiederholt Fragen nach der „Rechtmäßigkeit“ dieser Aktion. Zusammen mit der Ampere AG wurde vereinbart, dass ab sofort Herr Victor Stahl für die Vor-Ort-Berater der Ampere AG bundesweit Termine mit Ihnen vereinbaren wird. Die telefonische Energieberatung erfolgt über Herrn Alexander Schmeil und Herrn Patrik Avemann. Lassen auch Sie sich kostenfrei und unverbindlich telefonisch oder Vor-Ort von den Mitgliedsberatern über Ihre Einsparpotenziale informieren.

]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Eine Maßnahme ist die Absage von Präsenzveranstaltungen, dazu zählen auch die Ausbildungs- und Jobmessen. Um dennoch Schüler*innen und deren Eltern über die abwechslungsreiche Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice (FAS) zu informieren, veranstaltet der BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V. erstmalig einen bundesweiten Lehrstellen-Call. Vom 02. – 04. März 2021 können sich Interessierte direkt beim Verband über die Ausbildung zur FAS informieren. Unsere Ausbildungsbeauftragte Sonja Kreuzer steht Ihnen jeweils von 9 – 16 Uhr telefonisch und per Mail mit Rat und Tat zur Seite (kreuzer@lu-verband.de oder 05031 51945-18).

Fragen wie: wo geht die berufliche Reise nach den Sommerferien hin, welche Voraussetzungen muss der potenzielle Azubi erfüllen, wie hoch ist die Vergütung und wo finde ich einen passenden Lehrbetrieb, sind nur einige der Bereiche, die gerne von uns beantwortet werden.

Machen Sie mit und unterstützen unsere Aktion. Liken, teilen und kommentieren Sie die Postings auf den Social-Media-Kanälen des BLU.

@BundesverbandLohnunternehmen

@blu_verband]]> 08.03.2021 - 10:05:47 Hierzu ist festzustellen, dass der Lohnunternehmer sich mittels einer schriftlichen Haftungsübernahmeerklärung seines Kunden von der zivilrechtlichen Haftung, z. B. für Abzüge von der Flächenprämie durch CC-Verstöße, freistellen lassen kann. Dennoch sollte der (fachkundige) Lohnunternehmer stets diese Ansinnen von Kunden deutlich widersprechen und keinesfalls den (rechtswidrigen) Auftrag durchführen, da ihn die vollen öffentlich-rechtlichen Folgen seiner Handlung treffen: Dabei ist das zu erwartende Bußgeld noch das kleinste Problem.
Der Lohnunternehmer wird vielmehr bei den prüfenden Behörden aktenkundig und im Fall weiterer Verstöße kann es ganz schnell dazu kommen, dass er als Unternehmer als unzuverlässig eingestuft wird. Dies hat die Untersagung zur Führung eines Unternehmens insgesamt zur Folge. Mit anderen Worten: Der Lohnunternehmer darf nicht mehr als Unternehmer tätig sein und muss sein Unternehmen komplett aufgeben bzw. einstellen.
Zudem können dem Lohnunternehmer auch selbst – sofern er auch noch einen landwirtschaftlichen Betrieb hat – die Flächenprämie wegen Verstoßes gegen die CC-Auflagen gekürzt oder ganz gestrichen werden, was auch tatsächlich bereits in einigen Fällen passiert ist.
Insgesamt ein sehr hoher Preis für eine kleine „Gefälligkeit“ zugunsten des Kunden!
 
Das heißt im Ergebnis also: Finger weg (und auf keinen Fall den rechtswidrigen Auftrag durchführen)!

Pirko Renftel, 22.02.2021]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Auch in der Geschäftsstelle haben wir seit letztem Jahr viel Neues dazugelernt und haben langsam einen guten Ein- und Überblick über die gängigsten Online-Meeting Tools bekommen. Einige Erfahrungen möchten wir mit Ihnen teilen. Dabei soll aber gesagt sein, dass es neben der folgenden Auflistung noch mehr Methoden und Anbieter gibt, um digital zu kommunizieren. Alle Anbieter hier zu beschreiben würde aber den Rahmen des Formates sprengen. Nichtsdestotrotz wollen wir unser Wissen und unsere Erfahrungen teilen. Vielleicht hilft es dem einen oder der anderen sich im Wirrwarr der Möglichkeiten zurechtzufinden.

Die Basics
Eins haben alle Konferenz- und Meetingtools gemeinsam: sie gewährleisten Videotelefonie für mehr als zwei Personen. Entweder ist es tatsächlich ein Telefonat mit einer oder mehreren Personen oder das virtuelle Treffen hat einen Konferenz- Stil. Hierbei bleibt im Grunde alles wie gewohnt, auch wenn es ein Online Format ist. Während im Telefonat alle miteinander reden, ist es bei Konferenzen so, dass hauptsächlich eine Person spricht und die restlichen „Anwesenden“ zuhören, beispielsweise, wenn es um einen Vortrag oder eine Präsentation geht. Alle Teilnehmer können trotzdem Fragen stellen und sich einbringen, entweder in einem Chat (textlich) oder eben auch, wie gewohnt, mündlich.

Wie komme ich in einen Video-Anruf?
Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder Sie laden zu einem Online Treffen ein, oder Sie werden dazu eingeladen. Werden Sie eingeladen ist es sehr einfach sich dann in das Treffen „einzuwählen“. Handelt es sich um einen Video-Anruf, müssen Sie lediglich das Gespräch annehmen. Handelt es sich um einen Konferenztermin, wird eine Einladung dafür geschickt. In der Einladung befindet sich dann ein Link, der angeklickt werden muss. Wenn der Link angeklickt wird, gelangt man zum Meeting. Wenn Sie ein Online Meeting erstellen möchten, kommt es darauf an, welches Meeting Tool Sie verwenden. Entweder rufen Sie die entsprechenden Personen an (so wie in einem Telefonat), oder Sie legen einen Termin fest, zu dem alle eingeladen werden. Verschicken Sie dann die Einladung, müssen Sie den Link mitschicken, der für das Treffen vom Programm generiert wurde.

Bildschirm teilen
Gibt es während eines Online Meetings etwas zu zeigen (eine Präsentation, Bilder, Texte, etc.) kann jeder Teilnehmer eines Videoanrufs oder einer Videokonferenz bei allen Videokonferenz- Tools seinen eigenen Bildschirm für die restlichen Teilnehmer sichtbar machen (Bildschirm teilen). Dies ist sinnvoll, wenn jemand etwas anhand einer Darstellung erklären möchte.

Mikrofon an-/ausschalten
Um nicht die Geräusche aller Teilnehmer bei einer Konferenz mitzubekommen, können diese stummgeschaltet werden. Dies ist auch in kleinen Runden möglich und sinnvoll, da es sonst zu vielen störenden Nebengeräuschen kommen kann. Jeder Teilnehmer eines Video-Anrufes sollte sein Mikrofon nur anmachen, wenn er auch spricht. Anschließend sollte es wieder ausgemacht werden. In größeren Konferenzen mit vielen Teilnehmern kann es sein, dass Ihr Mikrofon von vornherein ausgeschaltet ist bzw. der Moderator der Veranstaltung Sie stummschalten kann.

Welchen Anbieter soll ich benutzen?
Es gibt viele verschiedene Systeme, die genutzt werden können. Hierbei kommt es darauf an, wen Sie aus welchem Grund anrufen wollen. Geht es um private Videoanrufe oder Absprachen mit den Kollegen, brauchen Sie ein Tool, mit dem Sie anrufen können. Möchten Sie Personen zu einem Vortrag einladen, brauchen Sie ein Konferenztool, mit dem Sie ein Meeting planen und die Teilnehmenden einladen können.

Wir stellen hier die gängigsten Programme einmal vor:

Skype
Skype ist vielen wohl bekannt. Dieses Video Call Programm gibt es schon lange und ist eine bewährte Methode, um Video-Anrufe zu tätigen. Es können bis zu 50 Personen gleichzeitig angerufen werden. Das Programm lässt sich kostenlos auf Handys und PCs installieren. Auf vielen Smartphones ist die App schon vorinstalliert und wer mit Microsoft Outlook arbeitet, besitzt bereits auch ein Konto, um sich bei Skype anzumelden. Auch sonst ist die Anmeldung problemlos möglich. Eine Anmeldung ist hierbei nicht einmal zwangsläufig notwendig.

Ein Anruf kann auch über den Internet- Browser gestartet werden („Skype for Web“). Somit können auch nicht registrierte Personen Skype verwenden. Von Skype aus können auch Mobil- oder Festnetznummern angerufen werden. Für diese Option fallen dann allerdings Gebühren an, meist aber zu einem verhältnismäßig günstigen Preis. Alles in allem ist Skype wohl der altbekannte Allrounder, auf den gerne zurückgegriffen wird. Es ist einfach zu bedienen, kostenlos und mit vielen Funktionen definitiv empfehlenswert.

Microsoft Teams
Teams ist im Microsoft 365 Paket enthalten und wird mittlerweile, insbesondere wegen Corona und der vielerorts eingeführten Homeoffice Regelungen, in vielen Unternehmen gerne verwendet. Das Programm ist mit den anderen Microsoft Office Teilen verknüpft, beispielsweise dem Outlook Kalender, dem OneDrive Ordner oder auch dem OneNote Notizbuch. Somit ist eine komfortable Nutzung der Dateien in allen Programmen möglich.

Das Programm kann auf allen Geräten (PC, Handy, Tablet) kostenlos heruntergeladen werden. Mit einer Mail Adresse kann sich angemeldet werden, um die Funktionen uneingeschränkt nutzen zu können. In Teams können 300 Personen gleichzeitig im Video Anruf anwesend sein. Es können auch Sitzungen geplant und als Link an die Teilnehmer verschickt werden. Somit ist Teams ein 2 in 1 Programm. Sowohl einfache Anrufe (an eine oder mehrere Personen), als auch geplante Meetings können durchgeführt werden. Teams ist ein sehr gutes Werkzeug für die Kommunikation innerhalb von Unternehmen.

Es können nicht nur Video Konferenzen abhalten werden, zusätzlich kann auch mit mehreren Leuten in Gruppen (Teams) gemeinsam an Dokumenten gearbeitet, Aufgaben verteilt und sich teamintern über das Projekt abgestimmt werden. Des Weiteren gibt es eine Chatfunktion, die funktioniert wie die gängigen Messenger Apps. Zusätzlich zu den Grundfunktionen kann man auch noch weitere hilfreiche Werkzeuge hinzufügen, zum Beispiel einen Planer, eine Mindmapfunktion oder Abstimmungswerkzeuge. Vieles ist sehr intuitiv und einfach zu bedienen, auch wenn die Auswahl an Funktionen in dem Programm zunächst für einige erschlagend wirkt. Es geht sehr schnell sich einzuarbeiten und sich mit Teams anzufreunden.

Zoom
Zoom ist, ähnlich wie Teams, eher ein geschäftlich genutztes Instrument. Jedoch ist Zoom, anders als Teams, dafür geeignet Konferenzen im Online Seminar Stil abzuhalten und somit vor allem auch mit externen Personen zu kommunizieren. Die Konferenzen können in sehr großem Rahmen abgehalten werden. Bis zu 1000 Teilnehmern ist es möglich einer Konferenz beizuwohnen. Vorteil hier ist, dass nur der Gastgeber ein Zoom-Konto benötigt. Alle weiteren Teilnehmer werden über einen Link zu der Veranstaltung eingeladen. Über den Link kann sich dann in das Treffen eingewählt werden.

Es gibt mehrere Tarife, von denen nur die Basis Version kostenfrei ist. Jedoch sind die Einschränkungen dann so hoch, dass die kostenfreie Version kaum sinnvoll nutzbar ist. In den kostenpflichtigen Versionen ist dann mehr möglich.

Neben den üblichen Funktionen können bei Zoom noch weitere Funktionen hinzugebucht werden. Beispielsweise ist es dann auch möglich Umfragen zu starten und Abstimmungen stattfinden zu lassen. Es können „Konferenzräume“ eingerichtet werden, in die sich einige
Teilnehmer eines Meetings zurückziehen können, um im kleineren Kreise Dinge zu besprechen. Mit der integrierten Whiteboardfunktion können die Teilnehmer gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Somit lassen sich mit Zoom auch sehr gut Schulungen und online Seminare abhalten.

Cisco Webex
Webex ist in der Funktionalität Zoom sehr ähnlich. Auch dieses Programm eignet sich am besten für große Konferenzen und Online Seminare. Ein Gastgeber kann seine Teilnehmer auch hier über einen Link zu seiner Veranstaltung einladen. Jedoch gibt es auch bei Webex verschiedene Tarife. Der Basis Tarif ist kostenfrei, alle weiteren Tarife sind kostenpflichtig. Auch hier finden sich viele Ähnlichkeiten mit Zoom.

Jitsy Meet
Jitsy ist eine weitere Konferenzsoftware, die aber (anders als alle bisherigen) keinen Download und keine Registrierung benötigt. Das Organisieren und Abhalten der Treffen findet nur über den Browser statt. Man geht auf die Seite von Jitsi, erstellt dort einen Namen und Link für die Veranstaltung und kann darüber die Personen einladen, die an dem Online Meeting teilnehmen sollen. Auch gibt es keine Begrenzung der Teilnehmer oder der Zeit des Meetings. Die Funktionen, wie die Bildschirmübertragung oder das Teilen von Dateien ist ebenfalls möglich. Zudem ist alles kostenlos. Somit ist auch Jitsi ein durchaus empfehlenswertes Instrument zum Abhalten von Online Meetings.

Bei Fragen zu den Online Formaten, können Sie gerne jederzeit bei uns in der Geschäftsstelle anrufen! Wir werden in Kürze auch einige Anleitungen für Sie auf der Homepage bereithalten. Diese können Sie sich dann runterladen und ansehen, um Schritt für Schritt ein Meeting zu erstellen oder an Meetings teilzunehmen.

Jasmin Nühs]]> 08.03.2021 - 10:05:47
 Chemikalie:  Wird verwendet als:
 Salpetersäure  Ätzmittel, Metallbehandlung
 Wasserstoffperoxid  Desinfektionsmittel, Bleichmittel
 Schwefelsäure #  Abflussreiniger, Batteriesäure
 Nitromethan #  Treibstoff für Modellmotoren
 Ammoniumnitrat # ###  Düngemittel, Kühlkompressen
 Kaliumchlorat
 Kaliumperchlorat
 Natriumchlorat
 Natriumperchlorat
 Bleichmittel, Sauerstofferzeuger
 Hexamin  Brennstofftabletten
 Aceton  Lackentferner, Lösungsmittel
 Kaliumnitrat, Natriumnitrat,
 Kalziumnitrat
 Düngemittel, Nitratpökelsalz
 Kalziumammoniumnitrat  Düngemittel
 Magnesiumnitrathexahydrat  Düngemittel
 Aluminiumpulver###*
 Magnesiumpulver###*
 Farbpulver, Farbpaste
#: Beachten Sie bitte die Konzentrationsgrenzen für die Abgabe an Privat!
*Bei Konzentrationen über 1% und weniger als fünf Bestandteilen in einer Stoffmischung.
**Verordnung erhältlich unter eur-lex.europa.eu; Ausgangsstoffgesetz im Bundesgesetzblatt Nr. 59/2020
###Bei einer Stickstoffkonzentration (N) von 16 Gew.-% oder mehr im Verhältnis zum Ammoniumnitrat
###*Partikelgrösse unter 200μm und mindestens 70% Anteil bei Gemischen

Bundeskriminalamt, Stand: Februar 2021

Verdachtskriterien* (insbesondere für den stationären Handel)
1. Auftreten des Kunden:
► Nervöser Eindruck, unsicheres Auftreten
► Gibt ausweichende Antworten auf Nachfragen
2. Identität des Kunden:
► Kunde ist nicht bereit seine Identität, seinen Wohnsitz oder ggf. Eigenschaft als gewerblicher Verwender oder Wirtschaftsteilnehmer nachzuweisen.
► Kunde ist nicht bereit zur Überprüfung der Identität einen gültigen amtlichen Ausweis vorzulegen bzw. eine Anschrift und Telefonnummer anzugeben.
► Die Bestellung geht von einer unbekannten Firma aus.
3. Geschäftspraktiken:
► Als Lieferanschrift oder Absender der Bestellung ist eine Privatadresse oder ein Postfach angegeben.
► Bestellungen in unregelmäßigen, nicht nach-vollziehbaren Abständen, einer ungewöhnlichen Menge, Kombination oder Konzentration bzw. ohne offensichtlichen Bedarf
► Kunde besteht auf ungewöhnlichen Zahlungsmethoden (z.B. Barzahlungen, Ablehnung von anderen Zahlungsweisen, Anbieten eines überhöhten Preises).
► Bestellungen von Universitäten oder bekannten Firmen zu den üblichen Konditionen sollen an eine Privatperson geliefert werden.
► Ohne erkennbaren Grund veränderte Bestellpraxis oder keine schriftliche Bestellung
4. Liefermethoden:
► Verdächtige Übergabemodalitäten (z.B. Übergabe an Parkplatz oder Bahnhof)
► Liefer- und Beförderungskosten übersteigen Warenwert
5. Verwendung der Erzeugnisse:
► Kunde verweigert konkrete Angaben zur Verwendung.
► Kunde scheint sich über Verwendung nicht im Klaren, mit ihr nicht vertraut, kann sie nicht plausibel begründen.

* Weitere Kriterien siehe Leitlinien der EU (erhältlich unter eur-lex.europa.eu)

Handlungsempfehlungen
► Setzen Sie sich keiner Gefahr aus!
► Verweigern Sie im Zweifelsfall den Verkauf.
► Beachten Sie die gesetzlichen Abgabevorschriften (insbesondere Art. 5 der Verordnung (EU) 2019/1148).
► Zulässige Überwachungskameras in Betrieb halten.
► Informieren Sie unverzüglich die Polizei!

Was ist zu melden?*
► Genaue Angaben zum Ankaufversuch (Ort, Zeit, Chemikalie, Menge, Angaben des Kunden)
► Personalien des Kunden
► Möglichst detaillierte Beschreibung des Kunden (Größe, Körperbau, Frisur, Haarfarbe, scheinbares Alter, Tätowierungen, Piercings, Narben, Brille und / oder andere Unterscheidungsmerkmale)
► Angaben zum Kundenfahrzeug (Kennzeichen / Typ / Farbe)

Bewahren Sie alle Quittungen, personenbezogene Angaben und Aufzeichnungen von Videoüberwachungssystemen sorgfältig auf. Dokumente, die der Kunde angefasst hat, sind aufgrund der Fingerabdrücke und DNA-Spuren aufzubewahren.

Die Meldung hat innerhalb von 24 Stunden zu erfolgen, nachdem die Transaktion als verdächtig eingestuft wurde (auch wenn die Transaktion abgelehnt wurde).

* * Weitere Hinweise zur Abgabe der Meldung siehe Leitlinien der EU (erhältlich unter eur-lex.europa.eu)]]> 08.03.2021 - 10:05:47]]> 08.03.2021 - 10:05:47
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Nordrhein-Westfalen Agroservice & Lohnunternehmerverband e.V. Landesverband Hessen Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland Landesgruppe Niedersachsen Landesverband Schleswig-Holstein Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]>