Laden Sie sich die "LU aktuell 11/2015" in der Mediathek als PDF herunter.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Der BLU e.V. informiert mit der Kampagne „10 Punkte für Image und Akzeptanz“ in verschiedenen Veröffentlichungen Gesellschaft und Politik mit dem Ziel, eines verständnisvollen und wertschätzenden Miteinanders in Verbindung mit einem aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit und –beruhigung nicht nur in den ländlichen Regionen unserer Heimat.

Die Kampagne ist an die Bewohner ländlicher oder urbaner Gebiete, die Kunden aus der Land- und Forstwirtschaft bzw. die Kommunen, aber auch die Betriebsleiter und Mitarbeiter in den Lohnunternehmen gleichermaßen gerichtet. Insbesondere unsere Mitgliedsbetriebe sollten sich öffentlich zur Kampagne bekennen und geeignete Gelegenheiten, wie Tage der offenen Tür o. ä. für eine sachliche Kommunikation mit der Öffentlichkeit nutzen.

Das Video wird auf dem BLU-Stand auf der AGRITECHNICA erstmals zu sehen sein und wird danach ebenfalls auf der BLU-Webseite und im BLU-YouTube-Kanal veröffentlicht.

Erfahren Sie mehr über die BLU-Kampagne.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Zu der vom 10. bis 14. November 2015 (Exklusivtage am 8. und 9. November) in Hannover stattfindenden internationalen Landtechnik-Ausstellung AGRITECHNICA haben sich nach Angaben des Veranstalters DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) über 2.400 Aussteller aus 49 Ländern angemeldet. Wie die AGRITECHNICA-Projektleiterin Freya von Czettritz erklärt, sind alle weltweit führenden Unternehmen der Branche vertreten und werden dort ihre Neuheiten und aktuellen Weiterentwicklungen präsentieren. "Das bisherige Anmeldeergebnis liegt in etwa auf gleicher Höhe wie zur Rekordveranstaltung vor zwei Jahren. Insbesondere die frühzeitigen Anfragen von Ausstellern, aber auch von Besuchern, belegen das große Interesse an der Weltleitmesse", sagt Freya von Czettritz. Für den professionellen Pflanzenbau werden "wiederum zahlreiche richtungsweisende Innovationen" erwartet, so von Czettritz. Als entscheidende Neuheiten-Plattform vermittle die AGRITECHNICA 2015 mittel- und langfristig neue positive Impulse für den internationalen Landtechnikmarkt.

Den BLU finden Sie in Halle 27 auf Stand G32. Dort erleben Sie Ihr Verbandsteam mit einem neuen Messeauftritt unter dem Hauptthema "10 Punkte für Image & Akzeptanz". Lassen sie sich von einem Kampagne-Video überraschen, das erstmalig in Hannover der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Bitte nutzen Sie das Hometicketing und die Gruppenrabatte der DLG über das Internet, wie nachfolgend beschrieben.
Das sehr aufwändige Verfahren der Kartenvorbestellung über die Geschäftsstelle in Riehe ist mit der AGRITECHNICA 2013 ausgelaufen.



AGRITECHNICA-Hometicketing:
Günstige Eintrittskarten im Online-Shop erwerben – Sonderkonditionen für Gruppen im Vorverkauf


Die DLG bietet Tickets zu Sonderkonditionen in ihrem Online-Shop an. Hier können bis zu 20 Prozent günstigere Eintrittskarten für die Messe erworben werden: Gleichzeitig können die Inhaber dieser Hometicketing-Eintrittskarten, wie auch alle anderen Besucher mit Vorregistrierung, einen kostenfreien WLAN-Zugriff in den Messehallen nutzen.

Darüber hinaus bietet die DLG bis zum 31. Oktober 2015 für Besuchergruppen erneut vergünstigte Eintrittskarten im Vorverkauf an.
Ausführliches hierzu wie auch zum Hometicketing finden Interessenten im Internet unter http://www.agritechnica.com/de/besucherservice/eintritt/.


Mit dem Zug nach Hannover: Deutsche Bahn mit attraktiven Sonderkonditionen
Alle Sonderzüge fahren morgens so zeitig ab, dass die Besucher zum Ausstellungsbeginn, gegen 9.00 Uhr, am Messebahnhof in unmittelbarer Nähe des Messegeländes eintreffen. Von dort führt ein Laufband (Skywalk) direkt zum Eingang West 1 an der Halle 13. Auskünfte zu den einzelnen Sonderzügen erteilen die jeweiligen Veranstalter.
Interessenten finden ausführliche Informationen zu den Sonderzügen unter http://www.agritechnica.com/de/besucherservice/anreise/sonderzuege/.

Darüber hinaus bietet die Deutsche Bahn im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit dem AGRITECHNICA-Veranstalter DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) und der Deutschen Messe AG attraktive Sonderkonditionen für die Fahrt nach Hannover an. Zahlreiche regionale und überregionale Züge halten außerfahrplanmäßig ebenfalls direkt am Messebahnhof in Hannover/Laatzen.
Unter http://www.agritechnica.com/de/besucherservice/anreise/bahn-spezial/ sind ausführliche Informationen hierzu verfügbar.

Christian Lubkowitz/DLG]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Der Vorwurf des EuGH lautet, Deutschland hat es versäumt, die seit Jahren bekannten Umweltbelastungen durch strenge Maßnahmen einzugrenzen. Da in den letzten Jahren vielerorts die Nitratbelastungen des Grundwassers nicht gesenkt werden konnten, wurden elementare Vorgaben des EU-Umweltschutzes verletzt.

Die Bundesregierung arbeitet noch immer an einer Reform des bestehenden Düngerechts, das Umweltschutz und die Interessen der Landwirtschaft
„unter einen Hut“ bringen soll.

In rechtlicher Hinsicht ist das Düngegesetz die Grundlage für den gesamten Bereich der Düngung in Deutschland. Die Düngeverordnung basiert auf einer EU eröffnet Klageverfahren Ermächtigungsgrundlage im Düngegesetz. Damit ist das Düngegesetz die rechtliche Grundlage für die Düngeverordnung und ist daher zu bestimmten beabsichtigten Änderungen vorab anzupassen.

Aufgrund umfassenden Änderungsbedarfes durch die EU-Nitratrichtlinie, die EU-Wasserrahmenrichtlinie und die NEC-Richtlinie (Luftschadstoffe →
Ammoniak) müssen umfassende Änderungen im Düngegesetz und vor allem in der Düngeverordnung vorgenommen werden. Es ist geplant Düngegesetz und -verordnung „in einem Rutsch“ zu verabschieden.

Momentan besteht die Möglichkeit für Landwirte und andere betroffene Betriebe und Institutionen, Stellung zum Umweltbericht zu nehmen, der im Zuge der Novellierung der Düngeverordnung veröffentlicht wurde. Nach Auswertung der Stellungnahmen soll im Dezember 2016 ein überarbeiteter und abgestimmter Verordnungsentwurf dem Bundesrat zur Zustimmung vorgelegt werden.

Die Bundesregierung verweist hinsichtlich der Strafzahlungen infolge des Vertragsverletzungsverfahrens wegen Nicht-Umsetzung der EU- Nitratrichtlinie auf die derzeit laufende Überarbeitung des Düngerechts.

Wenn die im Bundesrat anzuhörenden Länder keine weiteren Veränderungen anstreben, kann die Düngeverordnung im anstehenden Bundesratsverfahren ohne weitere Verzögerung verabschiedet werden.

Eine spannende Situation, zumal die Nitratproblematik bundesweit sehr unterschiedlich ausfällt. Der aktuelle Nitratbericht des Umweltbundesamtes
zeigt, dass (immerhin) über 80 % der Messstellen im bundesweiten Vergleich den strengen Trinkwassergrenzwert von 50 mg Nitrat pro Liter einhalten. Entsprechend unterschiedlich ist der Regelungsbedarf in den 16 Bundesländern. Das neue Düngerecht (Düngeverordnung und Düngegesetz) kann frühestens 2017 Rechtskraft erlangen.

Dr. Martin Wesenberg

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die neu gestaltete Webseite bietet vom Start weg alle wichtigen Inhalte auf einen Blick. Auch die Unterseiten der Homepage unterliegen einer klaren Struktur und werden – dank einer Ausklappnavigation der Haupt- und Untermenüpunkte – übersichtlich dargestellt.

Damit auch der Inhalt passt, wurde eine neue Seitenstruktur entwickelt, die sich an den Interessen und dem Nutzerverhalten der Mitglieder orientiert. Durch das übersichtliche Klappmenü erhalten die Besucher einen Einblick in die verschiedenen Bereiche und können sich schnell orientieren. Statt langer Textblöcke, enthält die Seite jetzt kurze, informative Texte, aufgelockert durch Bilder.

Besonders nutzerfreundlich ist die neu eingerichtete Mediathek, von der eingeloggte Mitglieder in besonderem Maße profitieren können.
Durch eine Filterfunktion können Dokumente schnell und komfortabel gesucht und mithilfe der Trefferanzeige übersichtlich ausgegeben werden.

Der neu gestaltete Internetauftritt ist im Responsive Design umgesetzt: Die Website passt sich automatisch an die Bildschirmbreite des genutzten Endgerätes an – damit wird der verstärkten Nutzung von mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets Rechnung getragen.

Haben Sie Fragen oder Verbesserungsvorschläge? Ich freue mich über Ihr Feedback.

Annika Gramer
gramer@lu-verband.de]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Bundesrepublik Deutschland wird in erster Linie als moderner und dichtbesiedelter Industriestaat wahrgenommen. Auf den zweiten Blick wird aber auch eine sehr leistungsfähige, nahezu flächendeckende Land- und Forstwirtschaft sichtbar, die ebenfalls keinen Vergleich scheuen muss. Zwangsläufig kommt es zwischen dem Agrarbereich und der Gesellschaft zu intensiven Kontakten. Insbesondere das hohe und weiterhin zunehmende Verkehrsaufkommen auf deutschen Straßen sowie die vielerorts geringe Distanz der Agrarproduktion zu den Lebensräumen der Mitbürger führen regelmäßig zu Verstimmungen und Auseinandersetzungen. Die mangelhafte Sachkenntnis und das fehlende Verständnis der Bevölkerung in den komplexen Belangen der Agrarproduktion macht die Diskussion schwierig.

Seit vielen Jahren sehen sich die Lohnunternehmen zusammen mit den Kunden wachsenden Herausforderungen und Effizienzsteigerungen ausgesetzt. In immer kleineren Zeitfenstern mehr bearbeiten, mehr bewegen und weiter transportieren ist die Devise, die zwangsläufig an die Grenzen des menschlich und technisch Machbaren bei Mitarbeitern und Betriebsleitern stößt.

Auch die Bevölkerung entwickelt zunehmend ein Gefühl für eine normale, nachhaltige Landwirtschaft. „Tagelang und rund um die Uhr“ stößt zunehmend auf Widerstände, die sich in zugeparkten Straßen, einer erhöhten Kontrollintensität der Polizei oder auch in offenen Protesten äußern können.

Die Landwirtschaft hat einen Sonderstatus und sollte diesen auch behalten, denn vor allem die Witterung wird immer den Rahmen in der Flächenbewirtschaftung setzen und die entsprechenden Freiräume erforderlich machen.

Wir müssen in eigenem Interesse wieder ein normales Niveau in den Tätigkeitsbereichen erreichen. Beispielsweise können einige Tage mehr Zeit in der Maisernte schon dazu führen, dass man sich entspannter im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, Verkehrswege schont, nicht an Sonn- und Feiertagen oder nachts arbeiten muss oder Transporte ohne Ladungsverluste durchführen kann.

Mit unserer Aktion wollen wir Akzente setzen und unsere Mitglieder von der Notwendigkeit überzeugen: Wir müssen die Bevölkerung mitnehmen, und wir müssen die eigenen Mitarbeiter und die Kunden überzeugen.

Es ist immer von Vorteil, rechtzeitig frei zu agieren, anstatt statt später unter Druck zu reagieren. Bei den beschriebenen 10 Punkten für Image und Akzeptanz geht es nicht um Verbote. Das ist Sache des Gesetzgebers! Wir appellieren an die Vernunft aller Beteiligten einschließlich der Landwirte. Denn nur gemeinsam lassen sich übereinstimmende Interessen durchsetzen.

Der BLU e.V. informiert mit der Kampagne „10 Punkte für Image und Akzeptanz“ in verschiedenen Veröffentlichungen (bebilderte Broschüre, Imagefilm) Gesellschaft und Politik mit dem Ziel, eines verständnisvollen und wertschätzenden Miteinanders in Verbindung mit einem aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit und –beruhigung nicht nur in den ländlichen Regionen unserer Heimat. Die Kampagne ist an die Bewohner ländlicher oder urbaner Gebiete, die Kunden aus der Land- und Forstwirtschaft bzw. die Kommunen, aber auch die Betriebsleiter und Mitarbeiter in den Lohnunternehmen gleichermaßen gerichtet. Insbesondere unsere Mitgliedsbetriebe sollten sich öffentlich zur Kampagne bekennen und geeignete Gelegenheiten, wie Tage der offenen Tür o. ä. für eine sachliche Kommunikation mit der Öffentlichkeit nutzen.

  1. Runter vom Gas - Immer der Situation angepasst fahren!

    Innerhalb von Ortschaften oder an engen Stellen wird ein hohes Tempo mit Schleppern und Anhängern als besonders belastend empfunden. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h ist in solchen Situationen die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Akzeptanz. Unfallgefahren und laute Fahrgeräusche werden vermieden, das Herabwehen von Häckselgut unterbleibt, Bürger und Anlieger können sich besser auf die Bedingungen mit schweren Zugmaschinen einstellen. Andererseits wollen wir auf offenen Strecken nicht den Verkehr behindern. Wir fahren der jeweiligen Situation angepasst.
     
    Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen!

     
  2. Gutes Personal, gute Leistungen - Wir setzen auf versierte und erfahrene Mitarbeiter!

    Ob beim Verhalten im Straßenverkehr oder beim Einsatz auf den Feldern. Gute Arbeitsergebnisse lassen sich nur mit einer entsprechenden Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeiter erreichen. Unsere Fahrer sind durch eine gute Ausbildung geschult. Sie beherrschen Ihre Maschinen und Schlepper. Unser Betrieb steht für Qualität und Leistung. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Fahrzeuge technisch in einem einwandfreien Zustand sind und den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Dank klarer betrieblicher Anweisungen können Sie ein entsprechendes Verhalten unserer Mitarbeiter erwarten.

    Sie profitieren, wenn unsere Fahrer ihr Handwerk verstehen!

     
  3. Mehr Rücksicht auf gewichtsbeschränkten Straßen - 30 km/h sind vielerorts genug!

    Feldwege und Gemeindestraßen sind nicht immer für hohe Gewichte und Geschwindigkeiten von LKW, Schlepper oder vergleichbaren Fahrzeugen ausgelegt. Insbesondere während der Erntezeit im Herbst werden die Schleppergespanne der Lohnunternehmer oft als die Verursacher von Schäden gesehen. Unsere wertvollen Wege und Straßen wollen wir gemeinsam und dauerhaft nutzen. Wir schonen durch eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf höchstens 30 km/h und durch behutsames Fahren in den Kurven die Bankette und Straßenbelege.

    Die Schonung unserer Wege und Straßen ist uns ein Anliegen!
 
  1. Intelligente Verkehrsführung - Routen verkehrsgerecht und bürgerfreundlich planen!

    Wenn es eng wird auf den Straßen, sind Staus und Behinderungen die Folge. Für uns zählt nicht der kürzeste, sondern der beste Weg. Neuralgische Punkte wie Schulen, Kindergärten oder Spielplätze werden so weit wie möglich gemieden. Ebenso typische Verkehrsknotenpunkte im Berufsverkehr. Dort wo es geht, lässt sich durch eine Einbahnverkehrsführung die Anzahl der Fahrten halbieren. Der belastende Gegenverkehr wird vermieden. 

    Wir lassen Ihnen so viel freie Fahrt wie möglich!

     
  2. Ladungssicherung und Sauberkeit - Dreck oder Futter gehören nicht auf die Straße!

    Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wenn die Ernte bei schwierigen Wetterbedingungen geborgen werden muss, bleiben Straßenverschmutzungen nicht aus. Wir sorgen dafür, dass Gefahrenzonen gekennzeichnet und die Straßen umgehend gereinigt werden. Ihre Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle. Aufgetürmtes Erntegut auf den Fahrzeugen wird vermieden oder mit geeigneten Abdeck-Systemen gesichert. Eine Verschmutzung an den Fahrzeugen oder anhaftendes Häckselgut werden vor der Fahrt entfernt.

    Wir bringen die Ladung zum Kunden, nicht auf die Straße!
     
 
  1. Ruhe an Sonn- und Feiertagen – Arbeit nur noch in Ausnahmen!

    Angesichts der hohen Witterungsabhängigkeit gelten in der Landwirtschaft besondere Regeln für Ernte- und Bestellarbeiten an Sonn- und Feiertagen. Diese müssen oft in wenigen Tagen erledigt werden. Um Ihre Sonntagsruhe nicht unnötig zu stören, begrenzen wir diesen Freiraum freiwillig auf das Notwendigste. Relativ „unkritische“ Arbeiten wie Zuckerrüben fahren, Gülle ausbringen, Mais ernten, Dünger streuen oder vergleichbare Arbeiten werden nur noch in dringenden Fällen an Sonn-und Feiertagen erledigt. Des Weiteren bearbeiten wir vorrangig weiter entfernte Felder und versuchen, Transporte durch Ortschaften zu vermeiden.

    Ihr ruhiger Sonntag ist uns wichtig!

     
  2. Nachtruhe einhalten - Keine Lärmbelästigung zwischen 22.00 und 6.00 Uhr!

    Wer neben einer vielbefahrenen Straße oder neben Bahngleisen wohnt, ist genug vom Lärm geplagt. Auch wir können angesichts der Wetterabhängigkeit nicht immer auf Arbeitseinsätze zwischen 22.00 und 06.00 Uhr verzichten. Wir können aber dafür sorgen, dass Sie so wenig wie möglich gestört werden. Deshalb vermeiden wir Nachteinsätze in der Nähe von Wohnsiedlungen oder belastende Durchfahrten von Ortschaften. Auf offenen Strecken passen wir unsere Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. Eine besondere Rücksichtnahme gilt beim Bremsen und beim Anfahren. Wir passen die Geschwindigkeit der Situation an, reduzieren den Lärm und stören weniger die Anlieger. 

    Ihr erholsamer Schlaf ist für uns Ehrensache!

     
  3. Information ist das A und O - Wir sorgen dafür, dass Sie informiert sind!

    Bestell- und Erntearbeiten sind ein hektisches Geschäft. Häufig weiß man heute nicht, ob das Wetter am nächsten Tag die Arbeitserledigung zulässt oder nicht. Ist die Belieferung einer Biogasanlage mit vielen Transporten verbunden, werden wir Sie vorab über Umfang und Dauer informieren. Des Weiteren wollen wir Ihnen unsere typischen Arbeitsabläufe durch Praxisbeispiele hautnah zeigen. Wir wollen Sie besser über das Geschehen auf den Feldern und über die Abläufe in unserem Betrieb aufklären.

    Gegenseitiges Verständnis sorgt für ein gutes Miteinander!

     
  4. Auf die Technik kommt es an - Moderne Maschinen bieten große Vorteile!

    Erntemaschinen, Kalkstreuer, Ausbringgeräte für Wirtschaftsdünger erzeugen je nach Windrichtung Staub, Lärm und Gerüche. Unsere modernen Spezialmaschinen bringen die Gülle umweltschonend aus oder schlitzen diese direkt in den Boden. Im Vergleich zu früher sind die Geräte so schlagkräftig, dass fast jede Arbeit in wenigen Stunden erledigt werden kann. Breite Niederdruck-Reifen mit Druckluftregelanlagen sorgen selbst bei den größten Maschinen für einen äußerst geringen Bodendruck. Zur Vermeidung einer Staub- oder Geruchsbelastung achten wir auf die „richtige“ Windrichtung.

    Sie profitieren von unserer schlagkräftigen Technik!

     
  5. Daten, Fakten, Leistungen - Groß und schwer ist keineswegs nachteilig!

    Bei großen Maschinen werden große Gewichte vermutet. Werden diese über spezielle Niederdruckreifen und über eine große Aufstandsfläche verteilt, ist die Belastung pro Quadratzentimeter viel geringer als bei älteren Maschinen. Kein Landwirt würde die großen Fahrzeuge auf seinem Acker dulden, wenn diese die Bodenstruktur schädigen. Ein weiterer Vorteil ist die Effizienz der Technik. Angesichts der hohen Energiekosten ist für uns ein niedriger Dieselverbrauch elementar. Die Verbrauchswerte konnten trotz stark verschärfter Abgasnormen in den letzten 30 Jahren mehr als halbiert werden. Zum Wohle der Umwelt.

    Moderne Maschinen sparen Energie und schonen die Umwelt!
     
Dr. Martin Wesenberg,
Geschäftsführer BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V.


Alfred Schmid,
Geschäftsführer LU Service GmbH
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Offener Brief an die ARD Sendung Plusminus „Pestizide in unseren Nahrungsmitteln“ vom 14.10.2015

Meine Hoffnung, am Bildschirm jemals eine objektive und wahrheitsgemäße Berichterstattung über das Thema Landwirtschaft oder Pflanzenschutzmittel zu erleben, habe ich schon lange aufgegeben. Dass es in dieser Hinsicht keinen Qualitätsunterschied zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern gibt, hat das Beispiel der gestrigen PlusMinus-Sendung wieder einmal unter Beweis gestellt.

Wenn Greenpeace von der Angst der Menschen vor vergiftetem Essen lebt, weil das ihre Existenz und Spendenwürdigkeit begründet, ist das nachvollziehbar, aber welches Interesse kann die ARD an einer derartigen Desinformation haben? – Fühlen Sie sich denn überhaupt nicht mehr zur verantwortungsvollen Aufklärung verpflichtet und sollten Sie sich deshalb nicht um Objektivität und wirkliches Fachwissen bemühen? – Nichts, davon enthielt Ihr Bericht, der ausschließlich aus blanken Spekulationen, wilden Assoziationen und Falschinformationen bestand. In der letzten Sequenz bezeichnet die leider über Jahre desinformierte Verbraucherin verständlicherweise und auf Zuruf die vermeintliche Lebensmittelvergiftung als „Schweinerei“. Eine Schweinerei ist aber Ihr Beitrag, der Menschen ohne Not und Anlass Angst macht, frei und beherzt zu essen. Wie viele Essstörungen gehen inzwischen auf solche in den Medien permanent verbreiteten Zerrbilder der Wirklichkeit zurück? – Das sollten Sie mal untersuchen.

Warum stellen Sie gar nicht die Frage, warum Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden und was möglicherweise ihr Benefit ist. Warum fragen Sie nur Personen, die entweder keine wirklichen Experten sind oder eindeutige Interessensvertreter? – Es gibt unabhängige Wissenschaftler an Universitäten und in Zulassungsbehörden, die dazu kompetent etwas sagen könnten. Deren Aussagen aber wären, dass es keinerlei Hinweise auf die im Film genannten Kombinationswirkungen mehrerer Wirkstoffe gibt, dass es kaum sein kann, dass Rückstände in Lebensmitteln Krebs auslösen, wenn die Reinwirkstoffe selbst in hohen Dosen im Labor keinerlei solche Wirkungen zeigen. Denn darauf werden Pflanzenschutzmittel intensiv untersucht. Ebenso wie auf neurotoxische, teratogene, mutagene, allergogene Wirkungen. Der leiseste Verdacht, dass ein Wirkstoff hier kritisch ist, führt zum sofortigen Entzug der Zulassung. So sind schon Fungizide aus Verdacht verboten worden, bei denen inzwischen klar ist, dass sie doch nicht kanzerogen sind und wieder zugelassen werden können. Es ist perfide und geschmacklos, in diesem Zusammenhang einen Alzheimerkranken vorzuführen und ihn ohne jeglichen wissenschaftlichen Beleg mit Pflanzenschutzmitteln in Verbindung zu bringen. Das ist Propaganda der billigsten Art und hat mit Aufklärung nichts zu tun.

Das im Film genannte Carbolineum ist so lange aus dem Verkehr gezogen, dass Ihr Hinweis darauf nur mit der Beurteilung heutiger Autos auf der Basis des VW Käfer vergleichbar ist.
Diese unerträgliche Tendenziosität setzt sich in einigen blanken Falschaussagen fort. Es trifft nicht zu dass es keine Grenzen für die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln gibt. Diese Menge ist genau in der Zulassung für jedes Mittel und jede Anwendungskultur festgelegt. Es trifft auch nicht zu, dass die EFSA für die Zulassung von „Pestiziden“ zuständig ist, das sind nationale Zulassungsbehörden, die EFSA lässt nur die Wirkstoffe zu. Das mag für den Verbraucher nicht sehr relevant sein, zeigt aber die nachlässige Qualität Ihrer Recherchen. Es trifft nicht zu, dass „immer mehr gespritzt“ wird. Wahr ist, dass die pro Hektar ausgebrachte Wirkstoffmenge seit 1990 erst stark zurückgegangen ist und seit 1995 weitgehend konstant bei 1,8 kg/ha liegt. In der gleichen Zeit ist die Zahl der zugelassenen Wirkstoffe von 280 auf unter 250 gesunken. Verändert hat sich in dieser Zeit aber die Toxizität der Wirkstoffe. Diese ist dramatisch zurückgegangen, was man an den sog. SYNOPS-Indikatoren sehen kann. So sind heute über 96% aller zugelassenen Wirkstoffe keiner Giftklasse mehr zugeordnet, das heißt sie liegen toxikologisch im Bereich von Kochsalz oder besser. Das ist der Grund, dass die Giftzentrale Nord in Göttingen seit über 20 Jahren keinen Vergiftungsfall mit Pflanzenschutzmitteln mehr hatte. Das sind die Fakten, die Sie ohne Probleme vom BVL oder JKI oder BfR bekommen können, von denen aber in Ihrem Beitrag nichts vorkam.

Ein Letztes noch: Pflanzenschutzmittel schützen die für unser Überleben wichtigsten Organismen nämlich Nutzpflanzen. Diese benötigen den Schutz vor Krankheiten und Schädlingen so wie wir ihn als Menschen durch Medikamente sicherstellen. Beides, Medikamente und Pflanzenschutzmittel, sind segensreiche Hilfsmittel für unser Überleben und beide können natürlich auch durch Fehlanwendung Schaden machen. Diese Schäden sind bei Medikamenten relativ groß (Medikamentenmissbrauch, Nebenwirkungen), bei Pflanzenschutzmitteln praktisch nicht nachweisbar. Es gibt in der westlichen Welt in den letzten >20 Jahren keinen einzigen klinisch belegten Fall einer Gesundheitsbeeinträchtigung durch den Verzehr fachgerecht behandelter Lebensmittel, die Sie in Ihrem Bericht als „vergiftet“ darstellen. Wo also sind die nachweisbaren Opfer dieser jahrelangen Vergiftung der Menschen? – Warum ist die Lebenserwartung gerade dort gestiegen, wo die Bevölkerung sich vornehmlich von „gespritzten“ Produkten aus der modernen Landwirtschaft ernährt. Es gibt diese Opfer nicht, weil wir die besten, gesündesten und vielfältigsten Nahrungsmittel haben, die es je in der Geschichte der Menschheit gegeben hat.

Ein Allerletztes: Abgesehen von der Verantwortungslosigkeit dieses Berichts gegenüber den Verbrauchern, haben Sie mal überlegt, wie infam Ihre unbelegten Behauptungen gegenüber der großen Mehrzahl der Landwirte ist? – Sie implizieren, dass sie skrupellos vergiftete Lebensmittel produzieren.

Nochmal, dies war eine ganz schwarze halbe Stunde für den guten Fachjournalismus. Ich weiß, dass Sie dies nicht korrigieren werden und ich, selbst als Rundfunkbeitragszahler, darauf keinen Einfluss habe, aber vielleicht reicht es ja wenigstens dafür, dass Sie sich meine Hinweise durch den Kopf gehen lassen.

Andreas von Tiedemann, Professor für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutzan der Universität Göttingen]]> 22.08.2017 - 03:47:23  
In diesem Fall stellt der Transport des geernteten Mais auf der Straße hin zum Silo zweifelsfrei einen gewerblichen Gütertransport im Sinne des GüKG dar – eine Ausnahme greift hier nicht zugunsten des Lohnunternehmers.
 
Anmerkung: Zu den Fragen, ab wann ein Transport als gewerblicher Gütertransport gilt, welche weiteren Voraussetzungen dann noch einzuhalten sind (EG-Kontrollgerät, Versteuerung, Versicherung, Führerscheinklasse usw.) und welche Ausnahmen für Lohnunternehmer bestehen, enthält das BLU-Jahrbuch 2015 auf den Seiten 88-92 einen ausführlichen Fachartikel.
 
Die Folgen einer fehlenden GüKG-Erlaubnis sind empfindlich: Neben einem Bußgeld, das bis zu 20.000,- € betragen kann (Ersttäter erhalten in der Regel ein Bußgeld von 5.000,- €), sind auch die Nebenfolgen wie die Eintragung des Verstoßes in das Gewerbezentralregister sowie in die Verkehrsunternehmensdatei (www.verkehrsunternehmensdatei.de) gravierend. Im Wiederholungsfall droht gar die Untersagung der weiteren Gewerbeausübung.
 
Auch der Auftraggeber eines GüKG-pflichtigen Transportes, der sich vor Auftragserteilung nicht über das Vorhandensein der entsprechenden GüKG-Erlaubnis seines Auftragnehmers informiert, erhält im Übrigen nach den §§ 7c, 19 GüKG ein Bußgeld. Herausreden kann sich der Auftraggeber nicht, da die seit Ende 2013 im Internet öffentlich einsehbare Verkehrsunternehmensdatei (s. o.) volle Transparenz schafft.
 
Während in der Vergangenheit das Vorhandensein einer GüKG-Erlaubnis nur punktuell und inhaltlich zögerlich seitens der Kontrollbehörden überprüft wurde, zeichnet sich nunmehr ein deutliches Ansteigen der Kontrollen ab.
 
Einige Ordnungsbehörden sind z. B. dazu übergegangen, Lohnunternehmer jetzt vor der Maisernte anzuschreiben und auf das etwaige Erfordernis einer GüKG-Erlaubnis hinzuweisen. Ein solches staatliches Handeln ist in der Regel ein eindeutiger Beleg für eine steigende Kontrollintensität in der Folgezeit.
 
Verwunderlich ist diese Entwicklung angesichts des derzeit schlechten Images der Landwirtschaft in der deutschen Öffentlichkeit nicht. Der daraus resultierende Druck musste irgendwann zwangsläufig bei den staatlichen Kontrollbehörden ankommen und zu einer Intensivierung der Kontrollen führen. Dies ist u. a. an der steigenden Sachkunde der Kontrollbeamten des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) ablesbar (siehe Bericht LU aktuell, Ausgabe 06/2015, Seite 18, „Gärrest ist nicht Gülle“).
 
Nun heißt es für die gesamte Branche: Prüfen, ob alle erforderlichen Genehmigungen / Erlaubnisse vorhanden sind und möglichst ein rechtswidriges Handeln, z. B. durch eine entsprechende Vertragsgestaltung, vermeiden.
 
Denn eines ist in kriminologischer Hinsicht gewiss: Kontrollbeamte bleiben nur solange einer Berufsgruppe „treu“, wie sie ein ausreichendes Maß an Verstößen feststellen.
Oder anders formuliert: Die Einhaltung der (straßenverkehrsrechtlichen) Vorgaben ist auch Teil einer wichtigen Öffentlichkeitsarbeit zugunsten des gesamten Berufsstandes.

Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz (VSG) – es geht auch einfacher

Die VSG machen Vorgaben zu unterschiedlichen Bereichen im Unternehmen, im Umgang mit technischen Ausrichtungen und Geräten, Gefahrstoffen oder bei bestimmten Arbeiten. Geregelt ist sowohl Allgemeines, wie Gesundheitsschutz, Lärmbelästigung am Arbeitsplatz, wie auch Erste-Hilfe, generelle Einrichtung von Arbeitsstätten, Umgang mit Leitern usw.

Relevant sind für Lohnunternehmer vor allem die Regeln zu technischen Arbeitsmitteln (VSG 3.1), worunter Geräte, Maschinen, Apparate, Werkzeuge, Anlagen und Fahrzeuge fallen. Dort ist u. a. auch das Verhalten bei Fremdkörpern im Maschineneinsatz geregelt. Hinsichtlich Reparatur und Werkstätten sind die VSG 4.6 maßgebend.

Die Vorschriften zu Gartenbau, Obstbau und Parkanlagen (VSG 4.2) regeln u. a. gefährliche Baumarbeiten. Diese liegen bereits beim Arbeiten mit Motorsägen über 30 cm Schnittlänge vor. In diesen Fällen bedarf es des sogenannten Sägescheins „Baum I“ und für noch gefährlichere Arbeiten „Baum II“. Beide sind in den VSG 4.2 wiederzufinden. Für Lohnunternehmer, die Baumarbeiten vollbringen, sind diese VSG damit sehr wichtig. Für richtige Holzfällerarbeiten sind die Regeln „Forsten“ (VSG 4.3) zu beachten. Beim Umgang mit Gefahrstoffen gelten die VSG 4.5, bei Bauarbeiten die UVV 2.7.

Die Regelungen der VSG werden zumeist von selbst eingehalten. Bei den meisten Betrieben ist Erste-Hilfe-Material zu finden. Irgendwo hat man von der Pflicht des Sägescheins gehört, oder es ergibt sich von selbst, dass beispielsweise beim Schweißen oder auf der Baustelle Schutzkleidung getragen wird. Um die Sicherheitsvorschriften einfacher nachzuvollziehen, gibt es Broschüren und Merkblätter, die die Vorgaben der VSG nebst entsprechenden Anweisungen und Checklisten für den Unternehmer wiedergeben.

Wer sich einen Überblick über die Vorschriften verschaffen möchte, sei auf die Seite der SVLFG (Berufsgenossenschaft der Landwirtschaft) verwiesen (unter der Rubrik Prävention „Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz“). Bei weiteren Unklarheiten können Sie sich an die Rechtsberatung der Geschäftsstelle des BLU wenden.

Broschüren/Merkblätter, Arbeitsanweisungen und Flyer
Die Broschüren gewähren einen Kurzüberblick über bestimmte Bereiche, enthalten Checklisten zum Abhaken und Musterbetriebsanweisungen für die Mitarbeiter im Unternehmen. Einige sind als Flyer gestaltet. Hier lohnt sich ein Blick zur Selbstüberprüfung und bei Unklarheiten. Die Broschüren sind ebenfalls auf der Webseite der SVLFG unter der Rubrik Prävention „Broschüren/Merkblätter“ zu finden. Das Feld reicht vom „Arbeiten im Freien bei Hitze“ bis zum „Winterdienst“. Der eine oder andere dürfte derartige Broschüren schon aus dem Umgang mit Diesel und anderen Gefahrgütern kennen.

Persinski]]> 22.08.2017 - 03:47:23                      
In diesem Jahr fand die 1 ½ tägige Veranstaltung bei Albert und Annette Feldmann in Münster statt. Zu Gast waren neun Journalisten von landwirtschaftlichen Wochenblättern, Fachzeitschriften und internationalen Pressediensten, die das Konzept der Pressfahrt ausdrücklich gelobt haben. In entspannter Atmosphäre lassen sich wichtige Themen aus der Branche ausführlich diskutieren und ein eindrucksvolles Bild der modernen Dienstleistungsbetriebe vermitteln.

Im Fokus der Veranstaltung Anfang September 2015 stand selbstverständlich die BLU-Kampagne „10 Punkte für Image & Akzeptanz“. Die umfangreichen Diskussionen zu Inhalt und Außenwirkung der Initiative wurden durch den stadtnahen Betriebsstandort des Lohnunternehmens Feldmann praxisnah illustriert. Münster ist bekannt als Stadt der Fahrradfahrer. Daher ist der Zweiradverkehr vor allem an Wochenenden in Feld und Flur ausgeprägt mit den entsprechenden Berührungspunkten zur modernen Landwirtschaft. Die BLU-Kampagne beinhaltet einige Ansätze für einen stressfreien Umgang.
Weiterhin wurden aus der Verbandspolitik die Themen a) Arbeitszeit- und Mindestlohngesetz, b) Beitragsordnung der Berufsgenossenschaften, c) Ausbildung und Fachkräftemangel sowie d) Fachthemen, wie Logistik in Lohnunternehmen und die aktuelle Situation im Bereich Mähdrusch, behandelt.

Das Lohnunternehmen Feldmann besteht seit nunmehr über 80 Jahren, ist Anerkannter Fachbetrieb und zählt zu den ältesten Dienstleistungsbetrieben im Münsterland. Albert und Annette Feldmann führen Ihren „Anerkannter Fachbetrieb Lohnunternehmen“ in der dritten Generation. Arbeitsschwerpunkte sind landwirtschaftliche Dienstleistungen von der Aussaat bis zur Ernte, Erdtransporte mit Dumpern und Kommunalarbeiten, insbesondere Winterdienst. Heute beschäftigt das Unternehmen 16 feste Mitarbeiter und bis zu 20 Aushilfskräfte. Im Lohnunternehmen gibt es 2 Auszubildende zur Fachkraft Agrarservice.

Dank eines gelungenen Veranstaltungskonzepts wird die BLU-Pressefahrt allen Beteiligten sicher lange in sehr guter Erinnerung bleiben. Der BLU bedankt sich insbesondere bei Albert und Annette Feldmann für den freundlichen Empfang und die professionelle Präsentation ihres eindrucksvollen Betriebs in der Münsterländer Parklandschaft.

Dr. Wesenberg]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Mit 36 Teilnehmerinnen war unser Frauentag wieder gut besucht. Diese Resonanz zeigt, dass dieser Tag mittlerweile fest in der Jahresplanung verankert ist und wie wichtig unser Treffen doch ist.

Im letzten und auch in diesem Jahr hatten wir eine sehr junge Sympathische (vielleicht Betriebsnachfolgerin von morgen?) mit dabei: Julia Hünnefeld, Tochter von Silke Koch-Hünnefeld. Sie hat sich spontan bereit erklärt, einfach einmal einen kleinen Bericht über den Tagesverlauf zu schreiben. Das nenne ich Einsatz!

Ich persönlich freue mich auf ein Wiedersehen während der Agritechnica, vielleicht bei einem der beiden geplanten Frauenseminare im kommenden Herbst/Winter oder spätestens beim nächsten Frauentag 2016.

Andrea van Eijden

Kultur und Küche in Hannover 2

Der diesjährige Frauentag der Landesgruppe Niedersachsen fand in der Landeshauptstadt Hannover statt. Unter dem Motto „Kultur und Küche in Hannover“ haben wir das neue Rathaus von Hannover und das einmalige Küchenmuseum „World of Kitchen“  besucht. Vor der ersten Besichtigung im Rathaus haben wir ein wunderbares Frühstück zu uns genommen.

Anschließend sind wir zum Rathaus gegangen. Dort wurden wir von einer netten Dame durch das Rathaus geführt. An vier Modellen wurde Hannover in unterschiedlichen Zeiten dargestellt, wie z. B. Hannover nach dem Krieg aussah oder wie Hannover heutzutage aussieht.
Danach wurden uns der Ratssaal und der Hodlersaal gezeigt. Übrigens: Der heutige Ratssaal war vor dem Krieg der Ballsaal, der aber dem Krieg unterlag. Anschließend ging es in den Hodlersaal. In diesem Saal werden Besprechungen geführt.

Nach der Führung gab es die Möglichkeit für uns, eine Kuppelauffahrt mitzumachen. Bei der Kuppelauffahrt konnten wir mit einem Fahrstuhl die Kuppel des Rathauses hochfahren. Oben angekommen, hatte man eine sehr schöne Aussicht auf Hannover.

Nach dem Programm im Rathaus sind wir mit dem Bus in Richtung Küchenmuseum gefahren. Damit wir gut gestärkt für die Führung im Küchenmuseum waren, gab es vor Ort eine Kaffeepause. Anschließend gab es eine ca. zweistündige Führung durch das Museum.
Von einer Mittelalterküche über eine Küche aus der DDR bis hin zu einem königlich eingerichteten Esszimmer gab es so ziemlich alle Küchen, die man sich vorstellen kann. Zwischendurch gab es eine Kleinigkeit zu essen, sowie am Ende der Führung einen marokkanischen Pfefferminztee.

Zur kleinen „Entspannung“ sind wir anschließend in die Altstadt von Hannover gebracht worden. Dort hatten wir ca. 75 Minuten zur freien Verfügung, sodass wir uns um 18:30 Uhr im Restaurant des Sprengelmuseums getroffen haben. In dem Restaurant haben wir Abend gegessen und den Tag entspannt ausklingen gelassen.

Julia Hünnefeld]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Schwerpunkte des diesjährigen Biomasseforums liegen auf der Weiterentwicklung der Bioabfallerfassung und -verwertung. Hierbei sind insbesondere neue rechtliche Rahmenbedingungen sowie technische Entwicklungen von Bedeutung. Das neue Düngerecht sowie die Eckpunkte des EEG 2017 werden maßgeblichen Einfluss auf Stoffströme und Behandlungsverfahren für Bioabfälle haben.

Vor diesem Hintergrund steht die Qualität der erzeugten Komposte und Gärreste immer mehr im Vordergrund einer ökologischen sowie wirtschaftlichen Bioabfallverwertung. Einflussgrößen und Maßnahmen zur Reduzierung von Fremdstoffen bei der Bioabfallverwertung sowie die praktische Umsetzung in verschiedenen Aufbereitungskonzepten werden dargestellt und bewertet. Darüber hinaus werden Potenziale und Anforderungen an den Komposteinsatz im Biolandbau aufgezeigt.

Ergänzend berichten Betreiber innovativer neuer Anlagen zur Vergärung von Bioabfällen in Deutschland über ihre Erfahrungen.

Weitere Themenschwerpunkte sind die energetische Verwertung holziger Biomasse sowie die verschiedenen Entsorgungswege für Holzaschen. Auch hier werden neue Konzepte und Verfahren zur thermischen Verwertung vorgestellt.

Auch dieses Jahr werden wieder verschiedene themenrelevante Fachaussteller die Veranstaltung abrunden.

Die Teilnahmegebühren für die zweitägige Veranstaltung betragen 350,- € bzw. 290 € für Behörden/Hochschulen (zzgl. MwSt.).

Tagungsprogramm, Anmeldung und weitere Informationen zur Veranstaltung unter: witzenhausen-institut.de oder ( +49 05542 9380-40).]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Bitte informieren Sie sich über die Details:
Info-Flyer für Lohnunternehmer
Info-Flyer für BLU-Fördermitglieder]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Der Start zur Weltleitmesse für Agrartechnik in Hannover war gelungen. So darf es weitergehen auf dem Messestand des BLU in Halle 27. Das Video und mehr Informationen zur BLU-Initiative finden Sie hier. Die Messe endet am Samstag.

Christian Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Für Bremen sprechen die besseren Perspektiven: Mehr Platz in den Hallen, viele Sitzplätze im Bereich der Präsentationen und der Foyers, der Verzicht auf ein risikoreiches Außenzelt, über 2000 Parkplätze direkt vor der Tür, die zentrale Lage beim Hauptbahnhof, die Nähe zum historischen Markt von Bremen, viele Hotelzimmer in unmittelbarer Nähe. Das alles sind gute Bedingungen für eine erfolgreiche DeLuTa.

Eines ist klar: Die DeLuTa in Bremen wird anders. Durch die räumlichen Vorgaben und durch die Anordnung der Hallen kann nicht alles 1:1 umgesetzt werden. Dafür ergeben sich andere spannende Chancen und Möglichkeiten. Versprechen können wir Ihnen schon jetzt, dass das bewährte DeLuTa-Konzept erhalten bleibt.


Mit starker Unterstützung der Bremer Touristik werden wir Ihnen ein umfassendes Hotelangebot unterbreiten. Bremen hat 10.000 Betten in allen Preisklassen im Angebot. Engpässe sind deshalb nicht zu erwarten. 

Für uns ist die Herausforderung zur Neuausrichtung der DeLuTa spannend. Es gibt noch viel zu regeln und zu diskutieren. Wir freuen uns darauf, diese Aufgabe mit Ihnen zu gestalten.

Mehr Infos unter www.deluta.de

DeLuTa-Anmeldeunterlagen für Fördermitglieder im BLU

Alfred Schmid
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Auch der BLU hatte wenig Grund zur Klage, auch wenn zwischenzeitlich zur Mitte der Ausstellung vor der Mittagszeit den Besuchern die Puste auszugehen schien.
Das neue, noch offenere Standkonzept trug Früchte und lud zum Gespräch ein. Nicht nur die etwa 30 Neumitglieder, die direkt geworben werden konnten, sondern auch Lohnunternehmen, die ihre Fachfragen an die Beratung auf dem Messestand loswerden wollten. Das Übrige tat dann die Initiative "Profis mit Rücksicht", die durch ein gerade gedrehtes Video mit bewegten Bildern anschaulich unterstützt wurde.
 
Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23  
Der ASM-Kurs 7 steht Ende Februar/Anfang März 2016 vor dem Prüfungsausschuss, der brandneue ASM-Kurs 8 folgt im Jahr 2017.
 
Während der ersten Tage in Loccum bis zur Weihnachtspause stehen schwerpunktmäßig Betriebswirtschaft, Pflanzenproduktion, Mitarbeiterführung und Datenverarbeitung auf dem Schulungsprogramm.
 
Zu Kurssprechern im ASM-Kurs 8 wurden Tim Bewernick, LU Clausen & Gloy und Hermann Kotte, LU Eesmann, gewählt.
 
Hinweis: Auch der ASM-Kurs 9, der im November 2016 startet, erfreut sich bereits großer Beliebtheit. Über 10 Teilnehmer sind bereits registriert. Interessenten bitte umgehend beim BLU melden.
 
Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Auch die Novellierung der Düngeverordnung wird zu Anpassungen im Nährstoffmanagement auf den Betrieben führen. Wie können Biogasanlagen und Veredlungsbetriebe hier gemeinsam Lösungen finden?

Die Tagung bietet Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, zur Ökonomie und Ökologie und möchte Praxiserfahrungen zu Verfahren und Aufbereitungstechniken vorstellen sowie Lösungsansätze diskutieren.

Die Tagung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Kooperation mit Biogasforum Niedersachsen und dem 3N Kompetenzzentrum e.V. dient allen Interessierten als Möglichkeit zum Meinungs- und Wissensaustausch untereinander.

Die Tagung findet im Hotel Park Soltau, Winsener Str. 111, 29614 Soltau statt.

Teilnahmegebühr: 60 € inklusive Mittagsimbiss. Die Anmeldung muss bis spätestens Montag, dem 30.11.2015 bei der 3N-Geschäftsstelle in Werlte eingetroffen sein.
Fax: 05951/9893-11. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
 
Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Bei Bedarf können Sie es über YouTube auf Ihrer Website verlinken (bitte folgenden Link einsetzen: https://youtu.be/1stMFlJ8mL4)
oder die Videodatei (669 MB) herunterladen und zur freien Verfügung auf Ihrer Website einsetzen.

Mehr über die Kampagne erfahren Sie hier.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Dem Zusammenschluss der europäischen Lohnunternehmerverbände CEETTAR (landwirtschaftliche und kommunale Lohnunternehmer) und ENFE (forstwirtschaftliche Lohnunternehmer) folgte jetzt die Neuwahl zum Präsidium mit gleichzeitiger Umbesetzung. Das Präsidium hatte sich im Sommer darauf verständigt, das Präsidium um einen Sitz für die forstwirtschaftlichen Lohnunternehmer zu erweitern.

Die Länder hatten Zeit, ihre Kandidaten bis zum 13.11.2015 an die Geschäftsstelle zu melden. Da die Zahl der Präsidiumsmitglieder nicht begrenzt ist, hat das Präsidium der Versammlung vorgeschlagen, alle 6 Bewerber in das Präsidium zu wählen.

Die Wahl erfolgte einstimmig in Blockwahl und als offene Wahl. Dadurch war es nicht einmal notwendig, die Stimmenanteile nach Beitragsvolumen auszuzählen.

Nachdem der amtierende Präsident Gérard Napias nicht mehr für das Amt des Präsidenten kandidierte, hat er Klaus Pentzlin als seinen Nachfolger vorgeschlagen. Das frisch gewählte Präsidium folgte seinem Vorschlag und wählte Klaus Pentzlin zum Präsidenten. Damit ist das erste Mal seit Bestehen der europäischen Vereinigung ein Deutscher an ihrer Spitze.

In das Präsidium wurden gewählt:



V.l.n.r.: Laure Toulouse (Vizepräsidentin), Michiel Pouwels (Vizepräsident), Klaus Pentzlin (Präsident), Johan van Bosch (Vizepräsident), Bent-Juul Jorgensen (Vizepräsident).
Nicht auf dem Foto: Simo Jaakkola (Vizepräsident)

CEETTAR]]> 22.08.2017 - 03:47:23
In der Antwort vom 15.09.2015 stellt das BVL zweifelsfrei fest, dass Lohnunternehmer in der beschriebenen Konstellation nicht Händler, sondern lediglich Anwender von PSM sind. Das BVL führt dazu Folgendes aus:

„Lohnunternehmer sind Unternehmer, die mit einem Unternehmen gewerbliche Dienstleis-tungen für andere Unternehmen erbringen. Diese Definition spricht dafür, dass der Lohnun-ternehmer nicht das Ziel hat, das Pflanzenschutzmittel direkt als Produkt bei seinen Kunden zu verkaufen. Vielmehr verkauft der Lohnunternehmer die verschiedenste Erledigung von Arbeiten, bei der er dann lediglich das PSM mit anwendet.

Auch Art. 3 Nr. 1 der Richtlinie 2009/128/EG (…) spricht für diese Sichtweise. Dort werden „beruflicher Verwender“ als Personen definiert, die im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit Pestizide verwenden, insbesondere gehören dazu Anwender, Techniker, Arbeitgeber sowie Selbständige in der Landwirtschaft und anderen Sektoren. Wer also im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit Pestizide verwendet, ist nach Definition der Richtlinie ein Anwender und kein Händler.

Händler zeichnen sich zudem dadurch aus, dass sie PSM gewerbsmäßig in den Verkehr bringen. Im Sinne von Art. 3 Nr. 9 der EU-VO Nr. 1107/2009 (…) bedeutet ein Inverkehrbringen das Bereithalten zum Zwecke des Verkaufs innerhalb der Gemeinschaft, einschließlich des Anbietens zum Verkauf, ob entgeltlich oder unentgeltlich, sowie Verkauf, Vertrieb oder andere Formen der Weitergabe selbst, jedoch nicht die Rückgabe an den früheren Verkäufer.

Bei der Tätigkeit als Lohnunternehmer erfolgt aber keine unmittelbare Weitergabe oder Verfügbarmachung des PSM selber an Dritte. Vielmehr stellt es sich bei dieser Tätigkeit so dar, dass der Lohnunternehmer sein Pflanzenschutzgerät mit dem PSM befüllt und dann damit seine Tätigkeit auf dem Feld ausübt. Das PSM als solches wird nie unmittelbar den Landwirten selber zur Verfügung gestellt. Insofern kann im vorliegenden Fall nicht von einer Weitergabe von PSM an Dritte gesprochen werden.“


Das BVL weist zudem ergänzend darauf hin, dass PSM, deren Zulassung ausgelaufen sei, maximal sechs weitere Monate verkauft und insgesamt maximal 18 Monate nach Zulassungsende angewendet werden dürfe.

Besonderer Dank für diese im Sinne des Berufsstandes der Lohnunternehmer wichtige und rechtlich eindeutige Klarstellung gebührt dem BLU-Präsidiumsmitglied Rainer Strompen, der diese Nachfrage initiiert und an ihr wesentlich inhaltlich mitgewirkt hat.
Wer Fragen, Anmerkungen, Ergänzungswünsche o. ä. zu diesem Thema hat, der wird gebeten, sich beim Verfasser dieses Artikels in der BLU-Geschäftsstelle zu melden.

Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Zum Thema Straßenverkehr, Feldwege und deren Pflege sowie Instandhaltung gibt es eine Vielzahl wichtiger Informationen, die wir Ihnen nachfolgend als Download-Datei zusammengefasst haben.]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Besonders die Pläne zur Meister- und zur Blockausbildung in der Schule hatten es ihm angetan. Ganz zu schweigen von dem FAS-Fachbuch, das er als Geschenk vom BLU-Geschäftsführer überreicht bekam.
 
Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23 In 2016 soll das Seminar erstmals in Sachsen-Anhalt, nämlich im Zentrum für Tierhaltung und Technik Iden, das zur Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau gehört, veranstaltet werden (s. beigefügter Veranstaltungshinweis und Anmeldeformular). Bisher stellten Lohnunternehmer und ihre Mitarbeiter mindestens ein Drittel der Teilnehmer.

Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Jeder Kursteilnehmer stellte seine Ideen in der Runde vor und bekam ein erstes leichtes Gefühl davon, wie es in einer "scharfen" Prüfung zugeht. Das Ergebnis von allen konnte sich sehen lassen. Und immer wieder gab es in Kleingruppen guten Rat von den Kollegen in Form einer gelungenen Kommunikation.

Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Inhalte und Zielsetzung des Seminares: Potentiale bei der Gras- und Maissilagesilierung besser nutzen, Abstimmung der Beteiligten zum Ablauf der Silierung anhand eines Silierprotokolls, Vorgehensweise bei Reklamations-fällen und deren Vermeidung

Ablauf:
9:30 Uhr Begrüßung
12:30 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr Kosten: Die Teilnahmegebühr beträgt 120 € pro Person incl. Kaffee, Mittag u. Seminarunterlagen
Termin: 7. Januar 2016
Ort: Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Mars-la-Tour-Str. 6 (Vorstandszimmer), 26121 Oldenburg

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Zeitraum: 6. bis 16. September 2016

Den Reisetermin haben wir bewusst in diesen Zeitraum bis Mitte September 2016 gelegt. Der Mähdrusch ist soweit durch, die Maissaison steht noch vor der Tür. Eine gute Zeit, um zwischendurch einmal Luft zu holen. Wir sprechen bewusst Lohnunternehmen aus dem ganzen Bundesgebiet an. Wie bereits bei früheren Touren nach Portugal oder Spanien wäre es doch schön, wenn sich Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland zusammenfinden und wiedersehen.

Anmeldeschluss: 10. Juni 2016
Die Anmeldung erfolgt über das Reisebüro Farm-Tours GmbH, Hülsebrockstr. 2, 48165 Münster, Telefon 02501 985230, Fax 02501 985232, E-Mail , www.farm-tours.de.
Die Reise wird bis Juni den Lohnunternehmen vorbehalten sein. Sollten bis dahin nur sehr wenige Anmeldungen eingegangen sein, wird diese Reise auch in der Zeitschrift „Land und Forst“ veröffentlicht.

Andrea van Eijden

Den Reiseverlauf mit den organisatorischen Einzelheiten entnehmen Sie bitte der PDF-Datei.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Triesdorf, 23. Februar 2016

Gedruckte Einladungen mit einer Faxanmeldung erhalten Sie als Beilage in LU aktuell 01/2016 (Einladung Melle) und LU aktuell 02/2016 (Einladung Triesdorf) sowie per Mail.

Hier können Sie vorab die Einladung für Melle herunterladen:
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Die online Ackerschlagkartei ist nicht mit Funktionsumfängen überladen und punktet durch eine extrem simple und intuitive Bedienstruktur. Nutzen lässt sie sich auf allen gängigen Betriebssysteme (wie iOS und Windows PC’s, Tablets und Smartphones sowie auf Android basierten mobilen Endgeräten).
Abrufbar sind die Betriebsdaten von jedem registrierten Endgerät aus der Cloud. D.h. wenn Sie oder Ihr Kunde diese Möglichkeit als Dokumentationslösung nutzten, können Sie, z.B von Ihrem Kunden, jederzeit alle zur Durchführung einer Maßnahme notwendig oder erleichtern Informationen einsehen. Besteht während der Arbeit auf dem Acker kein Internetempfang, lassen sich Arbeiten trotzdem dokumentieren.
Die Nutzung der Lösung mit allen Funktionen liegt bei 1€ pro Hektar, bis 40ha ist es komplett kostenlos! Nach Aussage von Herrn Hahlbrock, Produktmanager Deutschland, hat die cloudbasierte Software schon großen Erfolg in Estland, England und Polen.
Die insgesamte Anwenderfreundlichkeit des Systems ist bei der praktischen Anwendung im Büro und auf dem Acker besonders positiv aufgefallen. Einige kleine Anpassungen im Bereich Bedienlogig wurden schon jetzt zu Beginn der Feldprobe verbessert. Hier ist das kompetente und flexible Team von VitalFields besonders zu erwähnen. So gibt es im Portal eine Chatfunktion, über die man als Nutzer direkten Draht zu den Spezialisten hat. Sollten während der Benutzung Fragen auftauchen, kann man diese so direkt und ohne Umwege klären!
Die Praxistauglichkeit des Gesamtsystems ist nach unserer Einschätzung aus der direkten landwirtschaftlichen Praxis voll und ganz gegeben. Wer auf der Suche nach einer leicht zu bedienenden, kleinen Lösung ist, die potential nach oben bietet, ohne sich in Unterpunkten und Hilfetexten verlieren zu wollen, ist hier genau richtig. Die Schläge lassen sich aus den InVeKoS Daten importieren, oder direkt und absolut genau auch manuell einzeichnen. Nach der Anlage der im Betrieb befindlichen Maschinen und Betriebsstoffen (Lager) kann es direkt losgehen. Entweder buche und plane ich Aufgabe im Voraus, auf dem Schlepper, oder nach getaner Arbeit gemütlich auf dem Sofa. Eine CC-konforme Dokumentation von Pflanzenschutzmaßnahmen ist somit kein Thema. Auch die Erstellung einer Nährstoffbilanz ist am Ende des Jahres kein Problem. Hier punkten die übersichtlich gehaltenen Bedienmasken, die auch ohne Übung sofort erkennen lassen wo welche Einstellungen zu machen sind!

Zum Ablauf der Feldprobe:

Während der Feldprobe liegt das Hauptaugenmerk auf der Bedienbarkeit, Logik, Sinnhaftigkeit der Abläufe, Standfestigkeit und Zuverlässigkeit des Systems. Neben der Anlage des Praxisbetriebes, Einbindung vorhandener Grunddaten und der Integration in die betrieblichen Abläufe (Maßnahmen, Aufträge, Dokumentation, etc.) werden die gewonnenen Daten und Erfahrungen tagesaktuell mit dem Entwicklerteam in Estland diskutieren, damit eine möglichst praxisnahe Weiterentwicklung stattfinden kann.

Janotte
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die vielfältige Suche nach Personal wird deutlich, wenn man in der LU aktuell in der dazugehörigen Rubrik blättert oder parallel auf der BLU-Webseite recherchiert. Auch ohne statistische Auswertung ist zu erkennen, dass der Bedarf der Lohnunternehmen, Personal zu akquirieren, in den letzten Jahren stark angestiegen ist.

Das hat den Anlass dazu gegeben, sich in diesem Bereich neu aufzustellen und unseren Mitgliedern stärker Dienstleistung über Dritte anzubieten. In diesem Fall über Online-Stellenanzeigen.

Für einen zunächst auf 6 Monate beschränkten Zeitraum bietet Ihnen der BLU-Kooperationspartner agrajo.com zu rabattierten Konditionen Stellenanzeigen im Online-Stellenmarkt an. Der reguläre Preis einer Classic Online-Stellenanzeige beträgt derzeit 390,00 € netto. Stellenanzeigen für Praktika bzw. Ausbildungsstellen sind vom Angebot ausgenommen.

Eventuell gewünschte Sonderplatzierungen (Top Job, Job der Woche, Newsletter-Einbindung, Facebook) sind ebenfalls vom rabattierten Vorzugspreis ausgenommen und gegebenenfalls zusätzlich zu buchen.

Wer ist agrajo.com?
Agrajo.com ist das Job- und Karriereportal Nr. 1 der Agrarbranche mit dem führenden Online-Stellenmarkt der Branche (bezogen auf die Anzahl online-veröffentlichter Stellenangebote aus der Agrarbranche; Stand: 01.09.2015).
Mit agrajo.com fasst der Deutsche Landwirtschaftsverlag, als Marktführer im Agrarsektor mit regionalen und überregionalen Medien, alle Kommunikationsmaßnahmen rund um die Themen Berufsfindung, Karriereplanung und Weiterbildung in der grünen Branche zusammen. Interaktiv und multimedial. Unternehmen haben bei agrajo.com die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Unternehmensprofil als attraktiver Arbeitgeber für zukünftige Mitarbeiter zu präsentieren. Oder Sie veröffentlichen einfach und schnell Ihre aktuellen Stellenanzeigen im führenden Online-Stellenmarkt der Branche, mit denen Sie effektiv und direkt die geeigneten Kandidaten erreichen.
 
Vorgehensweise
Um das rabattierte Vorzugsangebot in Anspruch zu nehmen, senden die Mitgliedsunternehmen die jeweilig zu veröffentlichende Stellenanzeige (auch gerne lediglich als Word- oder PDF-Datei/gerne auch ein Unternehmenslogo) mit dem Vermerk auf die Mitgliedschaft im Bundesverband Lohnunternehmen e. V. an die E-Mail Adresse: norman.blanck@dlv.de
Nach erfolgreicher Verifizierung der Mitgliedschaft mittels eines Abgleichs mit dem BLU erfolgt die Veröffentlichung auf agrajo.com für eine Laufzeit von 6 Wochen zum rabattierten Preis.

Die Laufzeit der Kooperation ist zunächst von Januar 2016 bis Juni 2016 begrenzt, kann aber je nach Reaktion der Mitglieder angepasst und verlängert werden.

>> PDF-Download: Online-Angebote von agrajo
>> PDF-Download: Die agrajo-Welt

Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Themen sind u. a. Neues vom Mindestlohn, Arbeitszeitgesetz, Agrotrucks und Schleppermaut. Bitte melden Sie sich in der BLU-Geschäftsstelle an.

Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2012 wurden seither Biogaslangen weniger gefördert. Wie steht es wirklich um die Biogasanlagen? Was machen unsere Nachbarkollegen anders? Was tun wir, wenn wir die Lust am Betrieb verloren haben?

Lohnunternehmen 4.0 weist uns den Weg zur Smart Factory, und moderne Kommunikations-formen sind aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Wie, wann und wo werden wir in der Zukunft arbeiten? Wie wird sich die zunehmende Digitalisierung auf die Landwirtschaft auswirken? Wie können die Chancen und Herausforderungen für Lohnunternehmer genutzt werden?

Das Thema Datenmanagement bzw. die möglichst vollständige digitale Abbildung des Lohnbetriebes ist in vieler Munde! Gibt es mittlerweile Fortschritte im Bereich genormte Schnittstellen und herstellerunabhängigem kabellosen Datenaustausch? Wir haben einige Lösungen aus dem Dschungel der Angebote, zusammen mit der LU Agrarelektronik GmbH ausgewählt und wollen schauen, ob der Betriebsleiter mit deren Hilfe eine klare Übersicht über Arbeitsabläufe, über seine Mitarbeiter und über seinen gesamten Betrieb bekommt!

Diese und weitere Fragen, die durch die Digitalisierung der Arbeitswelt entstehen, werden am 21. Januar 2016 im Rahmen der Fachtagung diskutiert. Klaus Pentzlin, BLU-Präsident, eröffnet die Veranstaltung. Die Vorträge werden blockweise von verschiedenen Referenten gehalten. Des Weiteren wird die Fachtagung von Carsten Kock, R.SH moderiert.

Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2016. Wir freuen uns, Sie auf der Tagung in Melle zu begrüßen.
Bei Fragen zur Organisation wenden Sie sich bitte an die

LU Lohnunternehmer Service GmbH
Ansprechpartner: Alfred Schmid, Diana Husse
Telefon 05723 7497-22
E-Mail

Diana Husse]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Die Verbandsmitglieder erwarten bei den anstehenden Regionalversammlungen von den Fachreferenten neueste Informationen und Bewertungen aus dem Verbandsgeschehen - mit Blick auf das abgelaufene Jahr - aber ganz besonders praktische Hilfen für das Jahr 2016.
Die jährliche Vorbereitung auf diese Regionalversammlungen wird mit einem Kolloquium von allen Kollegen und Kolleginnen der Geschäftsstelle abgeschlossen, in dem die unterschiedlichen Themen vorgetragen, besprochen und ergänzt werden. Damit wird das gesamte BLU-Team auf den "Stand der Technik" gebracht und die Fachreferenten erhalten die Chance, noch letzte Änderungen in ihren Planungen vorzunehmen.

Lubkowitz
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Regionalversammlung NORD Regionalversammlung SÜD An beiden Terminen erwartet Sie ein vergleichbares Tagungsprogramm.

11.00 Uhr     Veranstaltungsbeginn
                     Begrüßung, Betriebsrundgang: Landtechnik, Werkstatt, Vertrieb, Service

12.30 Uhr    Mittagessen

13.30 Uhr    Präsentation: Smart Farming in der praktischen Anwendung
                      -  Kurzvortrag und Vorstellung von Systemen und Produkten an praktischen
                         Beispielen und direkt an der Maschine, Computer und Smartphone

14.30 Uhr    Vortrag BLU-Themen
                      - Betriebswirtschaft
                      - Rechtsfragen
                      - Verschiedenes

16.00 Uhr     Ende der Veranstaltung

Eine Einladung mit weiteren Informationen und Anmeldeformular geht Ihnen auf dem Postweg zu. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Terminhinweis: Die Mitgliederversammlung der Landesgruppe Bayern findet am Dienstag, den 23. Februar 2016 in der „Triesdorfer Reithalle“ statt. Auch im Jahr 2016 wird die Veranstaltung umrahmt von der BLU-Fachtagung. Selbstverständlich erwarten die Teilnehmer ein interessantes Tagungsprogramm und eine Präsentation der Fördermitglieder.

Dr. Wesenberg
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Für Sie als Mitglied wird der Service der Stellenbörse dadurch exklusiver: Nichtmitglieder können die Angebote von Bewerbern nicht mehr einsehen und Ihnen bleibt mehr Möglichkeit, bei Ihrer Mitarbeitersuche erfolgreich fündig zu werden.

Um die Stellengesuche einzusehen müssen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten im oberen rechten Bereich einloggen und im oberen Navigationsmenü mit der Maus über die Rubrik Mitglieder fahren. Hier öffnet sich (nach erfolgreichem Login) der Mitgliederbereich mit den Stellengesuchen.

Gramer]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Die erneut hohe Beteiligung wundert nicht. Sind doch die ausgewählten Themen aus dem Lohnunternehmer-Leben gegriffen und äußerst aktuell: Personal- und Gehaltskonzepte, Überstundenregelung, Arbeitsbedingungen im Unternehmen und schlicht und ergreifend: Wie hält man Mitarbeiter?
Weiter geht es im Programm mit einer kritischen Betrachtung des "Geschäftsmodells" Biogas und BigData im Lohnunternehmen.

Die Vorträge finden Sie am Tag nach der Veranstaltung als eingeloggtes Mitglied im internen Teil der Mediathek zum Download.

Wer Melle verpasst hat, sollte sich auf den Weg nach Mittelfranken machen. Die zweite und letzte Fachtagung 2016 läuft am 23. Februar in Triesdorf.

Lubkowitz


Bildergalerie]]> 22.08.2017 - 03:47:23  
Und Triesdorf liegt zeitlich nicht weit entfernt:
Am 23. Februar gibt es in der dortigen Reithalle die zweite Fachtagung, diesmal in Bayern. Programm Fachtagung Triesdorf
Lubkowitz

Bildergalerie:]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die DEULA Nienburg lädt am 4. Februar 2016 von 09.00 bis 15.30 Uhr zum Seminar zur chemiefreien Wildkrautbekämpfung ein.

Daniela Naumann, Referentin der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für Überwachung, Sachkunde und Anwendungstechnik, beleuchtet vormittags die rechtliche Situation zum Einsatz von Herbiziden auf Freiflächen. Im Anschluss daran spricht Karsten Loth, Abteilungsleiter Stadtreinigung / Winterdienst (ASR) der Stadt Chemnitz, zu den verschiedenen Möglichkeiten, Wildkräuter durch mechanische oder thermische Verfahren zu bekämpfen.

Am Nachmittag laden 11 Hersteller zu einer Maschinenausstellung ein. Vorgestellt werden alle verfügbaren Verfahren, die mit heißem Schaum, heißem Wasser und Hochdruck, Infrarot-Technik, Heißluftgebläse, Abflammtechnik sowie mit Bürsten und Eggen chemiefrei Wildkräuter wirkungsvoll bekämpfen können. Verschaffen Sie sich einen Marktüberblick und prüfen Sie, welche Geräte Ihren Anforderungen entsprechen. Die Maschinen werden in einer Halle präsentiert, so dass die Aussteller und die Besucher vor Wetterunbilden geschützt sind.

Das Seminar gilt als berufliche Weiterbildungsmaßnahme und die Teilnehmer erhalten nach Abschluss des Seminars ein entsprechendes Zertifikat von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die Teilnahmegebühr beträgt 100,- € pro Person.

Interessenten melden sich bitte bei Dr. Klaus Schernewsky, Telefon 05021 9728-40, E-Mail: .
Mehr unter www.deula-nienburg.de

Dr. Klaus Schernewsky, DEULA Nienburg]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Harald von Witzke
Studierte Agrarwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Dort promovierte und habilitierte er auch. Von 1983 bis 1994 war er Professor an der University of Minnesota. Witzkes Forschungsgebiete sind Internationaler Handel und wirtschaftliche Entwicklung im internationalen Handel, Verteilungswirkungen der Globalisierung in der Landwirtschaft, sowie globale Ernährung und Landwirtschaft. Im Rahmen der Mitgliederversammlung lautet sein Thema: „Entwicklungspfade einer verantwortungsvollen Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen nachhaltiger Intensivierung und Ressourcenökonomie“.



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Klaus Renzel
Renzel und Gretel – der Mann mit der Gitarre, dem seltsamsten Instrumentarium und den haarsträubendsten Mooves der Comedy-Szene – rockt sich in einem wilden Mix aus heißem Flamenco, heiterer Klassik, verspieltem Pop und geplanter Planlosigkeit einmal quer durch die Musikgeschichte. Ob Beethovens Vergangenheit bei AC/DC, seine gescheiterte Karriere als Türsteher oder seine Erinnerung an seine ersten Besuche auf Freejazzkonzerten – Klaus Renzel erzählt aus Sicht des versponnenen Musikers Geschichten aus seiner Welt. Und das macht er so gut, dass kein Auge trocken bleibt.




Download Einladung & Anmeldung Mitgliederversammlung LG Niedersachsen
Download Einladung & Anmeldung Jahreshauptversammlung LV Nordrhein-Westfalen

Diana Husse]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Feldprobe auf Praxisbetrieb
Im Rahmen einer professionellen Feldprobe setzen wir auf dem Praxisbetrieb den Fliegl Va-kuumfasswagen Tandem Fox 20.000 „Profi Line“ mit Schlitzgerät „Universal“ 15m und ISOBUS Steuerung ein. Das Fass besitzt neben der hydraulischen Deichselfederung inkl. Fasskippzylinder und der niveauregulierendenden Luftfederung eine hydraulische Achsver-schiebung und einen 12.000L Kompressor (1000 U/min, mit hydraulischer Komfortverstel-lung). Das parabel gefederte Tandem Fahrwerk mit 750/60-R30, 5 Bereifung sowie dem Be-schleuniger für gleichmäßigen Gutfluss durch den Durchflussmassenmesser, runden das Ausstattungspaket ab. Als weitere Option ist der Turbobefüller mit 8“ Saugausleger montiert.

Im Bereich Software ist das Fass mit dem „Fliegl Slurry Tanker“ (FST) ausgestattet. Diese Steuerung ermöglicht die komfortable Bedienung vieler Funktionen des Güllefasses via ISOBUS-Display. Im Bereich der Ausbringtechnik wird auf ein stickstoff-konservierendes Verfahren mit Schlitzgeräten gesetzt. Der Schleppschuhverteiler besitzt eine Arbeitsbreite von 15 m. Die einzelnen Ablaufschläuche haben einen Abstand von 30 cm zueinander. Bau-artbedingt wird der Pflanzenbewuchs während des Ausbringvorganges etwas beiseite ge-drückt. Die Gülleablage erfolgt in den obersten Bodenbereich (ca. 0 - max. 3 cm). Somit werden Verschmutzungen des Pflanzenbestandes weitgehend vermieden.

Wichtige Punkte der Feldprobe sind die spezifischen Funktionalitäten im Bereich der isobusgestützten Dokumentation sowie Funktionssicherheit und Praktikabilität der bereitge-stellten Technik. In der vergangenen Herbstausbringung lag der Fokus auf den Bereichen Elektronik (VT und TC-BAS) und Verwendbarkeit der erhobenen Daten im Logistik – Organi-sationsportal „Farmpilot“ sowie weiteren Datenmanagementportalen. Im Frühjahr soll im wei-teren Vorgehen die TIM (Tractor Implement Management) - gesteuerte Fahrgeschwindig-keitsregelung bei der Ausbringung - sowie die Abarbeitung von Applikationskarten (AEF Ab-kürzung: TC-GEO) in der Praxis geprüft werden.

Eingesetzt werden neben schleppereigenen ISOBUS-Terminals (wie John Deere 2630 und Fendt Variotronic 10.4-B…), CCI 200 sowie Müller Touch 1200 Terminals. Es wurde so in der vergangenen Gärsubstrat- und Schweinegülleausbringung erprobt, dass eine saubere, anwenderfreundliche und mengenmäßig passende Ausbringung und Dokumentation (Auf-zeichnung der Beladungs- und Ausbringungsvorgänge mit Datum und Uhrzeit, GPS-Position – Start und Ziel) innerhalb des ISOBUS möglich ist. Auch war eine automatische Berichter-stellung zur Rückverfolgbarkeit der ausgebrachten Gärreste (lückenlose Aufzeichnung des Transportweges und der Ausbringung auf der Fläche) sowie damit eine transparente und detaillierte Rechnungsstellung aus diesen Daten an den Kunden möglich.



Für die ausgezeichnete Zusammenarbeit sowie die praxisnahe Weiterentwicklung unserer Anregungen mit Herrn Höpfinger möchten wir uns an dieser Stelle bedanken.
Sollten Sie Fragen haben, oder das Fass im Einsatz begutachten wollen, melden Sie sich gerne bei uns!

Janotte]]> 22.08.2017 - 03:47:23
die JHV am Donnerstag, den 18.02.2016, ist mal "was Anderes". Wir haben gemeinsam mit der Landesgruppe Niedersachsen eine abwechslungsreiche Veranstaltung organisiert. Für uns Nordrhein-Westfalen ein Heimspiel im münsterländischen Legden.

Alle Mitglieder aus NDS, NRW, und besonders die Partner/in sind hierzu herzlich eingeladen. Ebenso besonders sind alle Fachagrarwirte (FAW) mit Partner/-in aus NDS und NRW ganz herzlichst willkommen.

30 Jahre FAW Lehrgang von 1978 in Soest bis 2008 in Fredeburg. Der FAW war und ist das Fundament für den Erfolg unseres heutigen Ausbildungsberufes Fachkraft Agrarservice. Daher ist ein Treffen bzw. Wiedersehen im Rahmen dieser gemeinsamen NDS-NRW-Veranstaltung "(über)fällig". Ich selber, Lehrgang 1988/89, freue mich schon auf die "ergrauten" Herren.  

Nutzen Sie die Möglichkeit, um FAW-, LU-Kollegen, fördernde Mitglieder aus NRW und NDS zu treffen und zu sprechen. "Netzwerken Sie!" Die Firmenpräsentation der fördernden Mitglieder, das gemeinsame Rahmenprogramm am Nachmittag und Abend bieten hierfür einen sehr guten Rahmen in angenehmer Atmosphäre.

Der interessante Vortrag von Prof. Dr. Harald von Witzke bietet ebenfalls reichlich hoch aktuellen Gesprächsstoff. Nach dem Abend-Buffet nimmt uns der Comedian und Pantomime, Klaus Renzel, mit auf seine versponnene Musiker-Reise, sodass bei uns kein Auge trocken bleibt. Anschließend ist noch Zeit für Gespräche im gemütlichen Rahmen.

Nehmen Sie und Ihr Partner sich gemeinsam die Zeit, einen interessanten Nachmittag und einen sehr unterhaltsamen Abend im Kreise der FAW-, Lu-Kollegen/-innen und der fördernden Mitglieder zu verbringen.

Im Dorf Münsterland besteht die Möglichkeit, preiswert zu übernachten und nach dem Frühstück, das Dorf in einer kurzen Führung, mit seinen Möglichkeiten für Seminare und Feste, zu besichtigen.  
                                                                                    
Ich zähl auf Euch!


Erwin Schlütter                                                           
Präsident

Herzlich willkommen bei der Mitgliederversammlung Ihres Berufsverbandes!

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

am Donnerstag, den 18. Februar 2016, sind Sie wieder herzlich zur Mitgliederversammlung Ihres Berufsverbandes, der Landesgruppe Niedersachsen im BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V. eingeladen.

Die Mitgliederversammlung gilt als höchstes Organ unseres Verbandes. Nutzen Sie diese Möglichkeit, sich über die Tätigkeiten Ihrer Berufsvertretung zu informieren und auch gerne Anregungen für zukünftige Projekte zu geben. Natürlich erfahren Sie auch bei den Regionalversammlungen, in der LU-Aktuell, auf unserer Webseite und persönlich in Gesprächen mit Ansprechpartnern in der Geschäftsstelle oder Präsidiumsmitgliedern, was gerade aktuell ist.

Trotzdem sollte die Teilnahme an der Mitgliederversammlung eigentlich fest in der Terminplanung verankert sein. Komischerweise war allerdings in den letzten Jahren trotz Mitgliederzuwachses eine Verringerung der Teilnehmer/-innen an der Mitgliederversammlung zu verzeichnen. Natürlich kann man nun meinen: „Toll, jeder ist absolut zufrieden mit der Verbandsarbeit und kommt deshalb nicht.“

Das wäre so gesehen zwar ein Lob an das Präsidium, aber die Verbandsarbeit lebt von den gut besuchten Verbandsveranstaltungen und dem dort stattfindenden Austausch.

Daher haben wir uns in diesem Jahr mit dem Landesverband Nordrhein-Westfalen überlegt, wir bieten eine gemeinsame Mitgliederversammlung an, die mal aus dem Rahmen fällt. Einigen von Ihnen wird die gemeinsame Mitgliederversammlung mit dem Landesverband Schleswig-Holstein noch in bester Erinnerung sein. Das ist nun schon etliche Jahre her. Deshalb war es einfach mal wieder an der Zeit, um erneut eine außergewöhnliche Veranstaltung anzubieten.

Sie können dem Programm entnehmen, dass auch unsere fördernden Mitglieder wieder für interessante Gespräche zur Verfügung stehen. Dies ist eine sehr gute Tradition, die trotz verändertem Ablauf weiter gelebt werden soll. Ich kann nur empfehlen, schon am Vormittag zum Dorf Münsterland zu kommen um ausreichend Zeit für das Gespräch mit den Firmenvertretern zu haben.

Mit Prof. Dr. Harald von Witzke konnten wir außerdem einen hochkarätigen Gastredner engagieren. Seien Sie gespannt.

Während des Abendessens wird Sie auch keine Langeweile überfallen. Der Abend soll kurzweilig sein, wofür ein engagierter Komödiant schon sorgen wird.

Ohje, Sie denken nun vielleicht: „Was für ein langer Tag!“. Ich glaube jedoch fest daran, dass dieser Tag im Fluge vergeht und Sie viele interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen werden.

Freuen Sie sich auf die Kollegin und den Kollegen, die Sie an diesem Tag sehen können.

Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf Sie und grüße Sie herzlich!


Ihre
Andrea van Eijden
Präsidentin]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Jutta Wiemann, die im Februar 1986 für die typischen Sekretariatsaufgaben in einem Verband eingestellt wurde, war zunächst für Niedersachsen und Hessen – hier auch mit Buchührung – tätig.

Viel Freude machte ihr der persönliche Umgang mit den Verbandsmitgliedern, und ihre freundliche Stimme am Telefon lernte jeder kennen, der den Verband auf diese Weise in Anspruch nahm. Ihre große dienstliche Leidenschaft jedoch waren die Messen und Ausstellungen, wie zum Beispiel die EuroTier, aber besonders die AGRITECHNICA, die für sie jeweils mit dem gewissenhaften Einkauf der Wochenvorräte für die gesamte Ausstellungswoche begann. Wenn es dann in Hannover richtig losging, war sie der „heimliche“ Geist im Hintergrund, der dafür sorgte, dass die Ess- und Trinklogistik funktionierte. Stets gut gelaunt, trug sie wesentlich dazu bei, dass auch mal stressige Zeiten mit Humor bewältigt wurden.

Nun wurde sie am von BLU-Präsident Klaus Pentzlin und BLU-Geschäftsführer Dr. Martin Wesenberg aus dem aktiven Dienst verbschiedet. Ganz sicher wird der Kontakt nach Riehe nicht abreißen.

Wir wünschen unserer ehemaligen Kollegin eine ausdauernde Gesundheit und eine Lebensfreude, die auch außerhalb von Riehe zur vollen Entfaltung kommt.

CL
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Jörg Pöttker mit seinem Team und Richard Didam, LWK Niedersachsen, hatten mit den dazugehörigen Auszubildenden vier Stationen aufgebaut. Die Themen reichten vom Warten der Motorsäge über das Schreiben einer Rechnung bis zu Reparaturarbeiten am Ladewagen.
In gut zehn Tagen wird dieser Meister-Prüfungsteil mit dem Lösen einer Fallstudie beendet. Die schriftliche Prüfung fand bereits am 3. Februar in Loccum statt. Und schon steht die erste Zensur für das Abschlusszeugnis im März 2017 fest.
Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung an Familie Pöttker und das Team aus Schweringen.

Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Neben einem Betriebsrundgang inklusive der Vorstellung des vielseitigen Unternehmens John Deere werden im Rahmen der Veranstaltung Fachvorträge geboten, wobei auch Raum für den Erfahrungsaustausch untereinander bleiben wird.

Was steht auf dem Programm?
Aufgrund des Wegfalls der Regionalversammlungen in der Landesgruppe wird Pirko Renftel insbesondere auf folgende Themen eingehen:
Weiterhin stehen die Landesgruppenordnung und zwei Wahlen auf der Tagesordnung. Damit Zeit zum Durchatmen bleibt, wird Referentin Judith Derbach von der Handwerkskammer Trier zum betrieblichen Gesundheitsmanagement referieren.

Bitte merken Sie sich diesen Termin unbedingt vor.
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Diana Husse

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Abflug in München am 05.10. 22:40 Uhr
Ankunft in Sydney am 07.10. 07:50 Uhr

Australien ist Freiheit. Nie zuvor war ich solange und fern von zu Hause fort, und zum ersten Mal lag mein Leben in meiner Hand. Das Ziel war der Weg. Auf meiner Reise sah ich die aufregendsten Dinge, die man sich nur vorstellen kann.

Mein Australien begann mit der Gepäckausgabe in Sydney. In Sydney wartete ich auf den Anruf von meinen Arbeitgeber, mit dem ich mich zuvor schon in Verbindung gesetzt hatte. Da die Erntekolonne bereits weitergezogen war, flog ich weiter nach Melbourne. Zunächst war mir unklar, wie es weitergeht, wo ich abgeholt werde und ob ich irgendwann richtig ankomme. Tatsächlich wurde ich in Melbourne schon erwartet und wurde in ein Hotel gebracht. Die erste Nacht in Australien war kurz, nach sechs Stunden Schlaf fing die Arbeit sofort an. Ich arbeitete mit einem neuen JCB Radlader mit 4 Meter Gabel zum Siloschieben.

Ich führte zunächst unterschiedliche Tätigkeiten durch.
Einen Tag fuhr ich Erdsilo mit Wänden, danach nur noch Silohaufen auf ebenen Flächen, die nicht befestigt waren. Am Ende des Tages wurden Häcksler und Radlader auf einen Tieflader verladen, um die Maschinen in das nächste Gebiet zu bringen. Wir sprechen hier von ca. 150 km (Cohuna).

In Cohuna erfolgte der 2. Schnitt für einen Farmer mit durchschnittlich 250-500 Milchkühen auf der Weide. Dort wurden Oz, Gras und Luzerne von Flutungs- und Beregnungsflächen gehäckselt, ca. 35 ha am Tag. Hier waren die Flächen sehr klein.
1-5 ha, aber meist zusammenhängend in 12 Std. Oft sind wir auch am späten Nach-mittag weitergefahren und haben bei einem anderen Kunden angefangen.

Gehäckselt wurde mit einem Claas 950 und in der Regel mit 2-4 Lkw (27 - 34 cbm).
Viele Kunden lassen die komplette Kette laufen vom Mähen bis zum Festfahren und der Organisation der Silofolie.

Die Flächen in Australien wurden oft nicht bewässert, sie sind sehr trocken und ha-ben einen deutlichen Unterschied zu unseren Gegebenheiten. Bei den Erntearbeiten haben wir fast keine Wildtiere gesehen, aber extrem viele Mücken!

Die Landschaft ist total eben, viele Wasserkanäle mit einer Wasserhöhe, die höher als die Flächen sind. Fast nur Weide und Steppe, kaum Ackerbau.

Arbeiten an Sonn- und Feiertagen ist hier gang und gäbe. Die erste Unterbrechung hatte ich nach  acht Tagen. Bereits in meinem ersten Monat in Australien besuchte ich schon einen befreundeten Lohnunternehmer mit meinem Chef, der 5 Groß-packenpressen besaß. Auch Zeit für Sightseeing war da.

Am 23.10 fing ich bei einem neuen Unternehmen ca. 500 km Richtung Küste an. Hier arbeiten drei Lohnunternehmen zusammen, um die Kunden des ansässigen Unternehmens abzuarbeiten. Ein Tag hatte ich Zeit, um mich mit einem Fendt mit einer Gabel vertraut zu machen. Dabei war auch Zeit für eine kleine Tour auf dem Betrieb, die Besichtigung der Häckselkette und der Wildnis.

Der Betrieb hatte ca. 320 ha Silage für 1.000 Angus Rinder, welche ganzjährig auf der Weide sind. Fast kein Maschinenpark, da nur Weideland. Selbst vom Silo hatte ich eine sehr schöne Aussicht.

Australien, ein Ort fern vom Alltag, an dem es so viel zu entdecken gibt, vor allem sich selbst. Das war mein erster Monat in Australien und meine Sehnsucht. Und eines Tages komme ich wieder. Nächster Bericht erfolgt in der März Ausgabe von LU aktuell.


Möchten Sie auch wie Michael Wagner für ein paar Monate im Ausland arbeiten?

Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, sich damit zu beschäftigen! Melden Sie sich unverbindlich mit dem Formular für die Praktikumsvermittlung an. In einem persönlichen Gespräch werden Ihre Vorstellungen, Interessen und Wünsche auf eine Vermittlung abgestimmt.

Diana Husse]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Vor Beginn des offiziellen Programms nutzten gut 140 Teilnehmer die Präsentation der rund 100 Fördermitglieder zum fachlichen und persönlichen Austausch.
Nach dem Mittagsimbiss begrüßten die beiden Präsidenten Andrea van Eijden (Landesgruppe Niedersachsen) und Erwin Schlütter (Landesverband Nordrhein-Westfalen) die frisch gestärkten Teilnehmer und leiteten die offizielle Veranstaltung ein.



Gruß aus der Wissenschaft
Die Entwicklungstrends der Agrarmärkte waren auch Thema im Festvortrag des  Prof. Dr. Harald von Witzke von der Humboldt-Universität Berlin. Der Agrarökonom referierte zum Thema „Entwicklungspfade einer verantwortungsvollen Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen nachhaltiger Intensivierung und Ressourcenökonomie“ und führte damit die fachliche Diskussion fort.  



Es folgten die beiden getrennten Mitgliederversammlungen mit satzungsgemäßen Regularien.

NRW: Wahlen, Verabschiedungen und Ehrungen
Die Nordrhein-Westfalen bestätigten Präsident Erwin Schlütter und Stellvertreter Willhelm Plogmaker einstimmig im Amt. Verabschieden musste sich das Präsidium schweren Herzens von Stellvertreterin Maria Schulte. Sie stand nach über 30 Jahren erfolgreicher Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wahl. Ihr Nachfolger Norbert Hackstein tritt damit in große Fußstapfen, freut sich aber auf die kommenden Aufgaben.
Geehrt wurde in der Versammlung außerdem Bernd Knott für sein langjähriges Engagement als Vizepräsident des BLU.

Niedersachsen mit Gastvortrag zu Pflanzen- und Gewässerschutz
Auch in der Mitgliederversammlung bei den Niedersachsen wurde gewählt und verabschiedet:
Björn Slotta wurde für eine weitere Amtszeit im Gesamtpräsidium bestätigt und Jutta Wiemann nach beinahe 30 Jahren hauptamtlicher Arbeit in der Verbandsgeschäftsstelle aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Eine besondere Ehrung erhielten Unternehmen zu ihren silbernen und goldenen Mitgliedsjubiläen.   
Abgerundet wurde die Mitgliederversammlung der Niedersachsen schließlich mit einem Vortrag zum brisanten Thema „Pflanzenschutz und Gewässerschutz, ein verantwortungsvolles Thema für Lohunternehmen" von Dr. Josef Kuhlmann (Landwirtschaftskammer Niedersachsen).

Und wie sich das für eine gelungene Premiere gehört, endete die Veranstaltung mit einer gemeinsamen Aftershow-Party.

Julia Guttulsröd

Bildergalerie]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Diana Husse]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Julia Guttulsröd
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Mit dem Sonderheft „Lohnunternehmer – Partner der Landwirtschaft“ will die Wochenblatt-Redaktion der Branche im Juni 2016 besondere Aufmerksamkeit widmen.
Ein rund 30-seitiges Spezial soll zeigen, wie moderne Lohnunternehmen aufgestellt sind, was sie für die Landwirtschaft leisten und welche Vorteile Land- und Forstwirten durch die Zusammenarbeit ihnen erwachsen.

Das Wochenblatt wäre nicht das Wochenblatt, wenn nicht auch kritische Themen zur Sprache kämen. So wird das „Spezial“ zum Beispiel Tipps enthalten, wie Kunde und Dienstleister miteinander umgehen sollten, wenn es einmal hakt und wie Probleme beseitigt werden können.

Immer steht der Nutzwert im Mittelpunkt
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten können es sich Landwirte nicht leisten, ihre Gewinne durch hohe Arbeitserledigungskosten zu schmälern. Unrentable Eigenmechanisierung auszulagern ist ein Weg, die Kosten zu senken.
Mit dem Sonderheft will die Wochenblatt-Redaktion das Verständnis zwischen Landwirten und Lohnunternehmern fördern und dazu anregen, über alternative Wege der Arbeitserledigung nachzudenken.

Für Ihr Lohnunternehmen bietet das Sonderheft ein ideales Umfeld, um auf sich aufmerksam zu machen. Verschiedene Anzeigenformate mit Preisen von 300,- bis 2.000,- € geben ausreichend Raum für die Darstellung des eigenen Unternehmens.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner Tobias Renk unter der Tel. 02501/801-2620 auf.

Torsten Wobser, Redakteur Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben, Münster

Die Erstellung des oben beschriebenen Sonderheftes wurde anlässlich der letzten Präsidiumssitzung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen von Vertretern des Wochenblatts vorgestellt sowie dann vom Präsidium inhaltlich besprochen und für sinnvoll erachtet.
 
Sie können sich bei Interesse an einer Anzeige auch bei Herrn Renftel in der Geschäftsstelle unter der Tel. 05723 7497-60 melden.

Renftel

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Giganten der Landtechnik – Podiumsdiskussion
Nach der Tagungseröffnung von BLU-Präsident Klaus Pentzlin führten Dr. Martin Wesenberg (BLU-Geschäftsführer) und Hans-Günter Dörpmund (Beckmann Verlag) durch den ersten Teil der Fachtagung – eine Podiumsdiskussion mit dem Thema: „Der Feldhäcksler im Lohnunternehmen“.
Die Technikhersteller Fendt, John Deere, Krone, Claas und New Holland präsentierten ihre neusten technischen Errungenschaften in einem Kurzvortrag vor und stellten sich dann den Fragen der Lohnunternehmer.

Neues Präsidium der Landesgruppe Bayern
Vom Mittagessen gestärkt, wählten die Bayern in ihrer Mitgliederversammlung ihr Präsidium. In ihrem Amt bestätigt wurden Präsident Georg Schmid-Maier und Vizepräsident Jakob Fischer.
Schweren Herzens mussten sich Mitglieder und Präsidiumskollegen von Vizepräsident Joachim Heller verabschieden. Dieser stand auf eigenen Wunsch nach vielen Jahren erfolgreicher Vorstandsarbeit nicht mehr für ein Amt zur Verfügung.
Außerdem wurde Johann Arzberger für sein jahrelanges außerordentliches Engagement geehrt. Er schied damit ebenfalls auf eigenen Wunsch aus dem Präsidium aus. Auch Beate Treu stand nicht mehr für eine neue Amtsperiode zur Wiederwahl.   
Zum Nachfolger für das Amt des Vizepräsidenten wurde Uwe Krämer gewählt. Er nahm die Wahl an und freut sich auf die neuen Aufgaben. Ebenfalls neu im Vorstand sind Michael Hesselbach, Rainer Wagner und Alfons Huber jun.

Smart Farming, Mitarbeiter und LU Beratung
Der zweite Teil der Fachtagung begann mit einem Vortrag zum Thema „Smart Farming – Was kommt auf die Lohnunternehmer zu?“. Der Referent Dr. Johannes Sonnen von der DKE aus Osnabrück stellte eine Lösung für den reibungslosen Datenaustausch über die gesamte Wertschöpfungskette vor. Die sogenannte Datendrehscheibe (Daten-Hub) sei für Landtechnikfirmen und Lohnunternehmen eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance.     

Fachkräftemangel, Generation Y, Mitarbeitergewinnung und -bindung waren die Kernthemen von Michaela Rosenberger von der Kugler & Rosenberger GbR. Diese Themen sind aktueller denn je und betreffen jedes Lohnunternehmen. Die Referentin forderte die Anwesenden auf, jeden Tag am Image des Betriebes zu arbeiten und so attraktiv für „junge Leute“ zu werden. Dies sei keine Aufgabe, die nur einmal im Jahr angegangen werden müsse.   

Den dritten Vortrag hielt Volker Wichmann, Betriebsberater der LU Service GmbH. Mit vielen anschaulichen Beispielen erläuterte er „Aktuelle Themen aus der BLU Beratung - Finanzierung, Liquidität, Rentabilität“. Unter anderem stellte er fest, dass das wirtschaftliche Fundament einiger Betriebe in den vergangenen Jahren stark aufgeweicht wurde. Grund dafür sei der hohe Anteil an Fremdkapital. Um die wirtschaftliche Situation der Unternehmen zu verbessern, könnten beispielsweise jährliche Preisanpassungen für die abzurechnenden Leistungen erfolgen und die Effektivität der Mitarbeiter erhöht werden.

Die erfolgreiche Fachtagung Lohnunternehmen in Triesdorf endete mit einem traditionell bayerischen Abendessen und zufriedenen Gesichtern der Teilnehmer.

Julia Guttulsröd


Bildergalerie
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 17 Teilnehmer (ASM 8) hatten zwei Stunden Vorbereitungszeit, um sich mit dem unternehmerischen Leben von Heinz-Jürgen Müller auseinanderzusetzen. Analyse der Ausgangslage, Bewertung einzelner Maßnahmen und handhabbare Vorschläge für die Praxis werden in diesem Teil der Agrarservicemeisterprüfung (Teil Mitarbeiterführung) von den Prüflingen gefordert. Im 20minütigen Fachgespräch musste jeder Kandidat seine Ergebnisse präsentieren.
Am Ende des Tages war Heinz-Jürgen Müller ein glücklicher Unternehmer, und das Prüfungsteam um Jens Martens, Richard Didam von der LWK Niedersachsen und dem Prüfungsvorsitzenden Alfons Schmeink, LU Bollwerk, war mehr als zufrieden. Damit steht die erste Note für das Meisterprüfungszeugnis 2017 fest.
Der ASM-Kurs 8 ist zunächst "in die Freiheit", auf das Grün- und Ackerland zum Start in die Projektarbeit entlassen und trifft sich das nächste Mal vom 23. bis 27. Mai 2016 auf dem Lehr- und Forschungsgut der Tiermedizinischen Hochschule Hannover in Ruthe zum Spezialseminar "Pflanzenbau".

Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Haben Sie diese verpasst oder möchten Sie einige Inhalte noch einmal nachlesen? Dann loggen Sie sich ein.

Ab sofort stehen alle Präsentationen der Fachtagungen und Mitgliederversammlungen exklusiv für unsere Mitglieder zum Download in der Mediathek.

Stöbern Sie bei der Gelegenheit doch auch durch die anderen Dateien. Neben den Veranstaltungsinhalten und Fachvorträgen, finden Sie unter anderem eine Vielzahl an Musterverträgen oder betriebswirtschaftlichen Beispielkalkulationen.

Fehlt etwas? Dann sprechen Sie uns an, gerne nehmen wir Ihre Ideen auf.

Julia Guttulsröd

Nachfolgend eine kurze bildhafte Erklärung zum Handling der Mediathek
(Bild anklicken, um es zu vergrößern):
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuellste Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Freisprechung der Agrarservice-Meister im bayerischen Triesdorf wird am 9. Juni stattfinden. In Nordrhein-Westfalen wird der Abschluss am 8. Juli in Goch gefeiert. In Niedersachsen müssen sich die Meister noch ein wenig länger gedulden. Die feierliche Übergabe der Urkunden erfolgt dann am 19. August in Nienburg.

Auch für das nächste Jahr stehen  neue Anwärter in den Startlöchern. Im letzten Winter haben sie sich bereits intensive mit den Grundlagen der Betriebs- und Unternehmensführung, der Pflanzenproduktion, sowie Verfahrens- und Agrartechnik beschäftigt. Der Schwerpunkt der ersten Hälfte des zweijährigen Lehrgangs liegt jedoch auf dem Themenfeld Berufsausbildung und Mitarbeiterführung. In diesem Bereich haben sich die Meisteranwärter  bereits einer ersten Prüfung unterzogen.

Mit dem besseren Wetter zieht es  die Meisteranwärter zurück in die Praxis. In diesem Sommer werden sie sich die Abläufe im Betrieb besonders genau anschauen, um Daten und Erfahrungen für ihre Projektarbeiten zu sammeln. Einige kalkulieren und vergleichen die Kosten neuer Arbeitsverfahren, wie die Gülleausbringung im Strip-Tilling Verfahren. Andere gehen der Frage nach, wie neue Dienstleistungen und Technologien in einem laufenden Betrieb eingeführt werden können. Damit erfüllt das Arbeitsprojekt ein wichtiges Ziel der Meisterausbildung, nämlich den Blick der Meister für Änderungen der Rahmenbedingung am Markt zu schärfen, um das Lohnunternehmen rechtzeitig und ausgestattet mit dem notwendigen Fachwissen in einem neuen Marktumfeld zu positionieren.

Kristen Krohne]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Nach Eröffnung durch Präsident Klaus Pentzlin, blickte Dr. Martin Wesenberg zurück auf das erste dreiviertel Jahr als BLU-Geschäftsführer. Neben aktuellen politischen Entwicklungen auf europäischer und Bundesebene, prägten vor allem Fachtagungen, die neue Website, sowie die juristischen Themen - Mindestlohngesetz, Arbeitszeitgesetz und Schleppermaut - das Jahr 2015.

Die diesjährige Bundesversammlung stand im Zeichen des 10. Präsidentschaftsjahres von Klaus Pentzlin. Mit einem großen Präsentkorb bedankte sich das geschäftsführende Präsidium für sein Engagement. Und Klaus Pentzlin steht dem BLU weiterhin als Präsident zur Verfügung. Bei der turnusgemäßen Wahl wurde er einstimmig für eine weitere Amtsperiode bestätigt.   

Neben dem Rückblick wurden auch Impulse für die Verbandsarbeit des kommenden Jahres diskutiert. Um dem digitalen Zeitalter Rechnung zu tragen, soll ein völlig neues Kommunikationsmedium entwickelt werden, eine eigene BLU-App. Wichtige Eckpfeiler im laufenden Jahr 2016 sind außerdem die Veranstaltungen LU-Challenge (10./11. Juni in Nienburg) und DeLuTa (07./08. Dezember in Bremen).

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bei dem Ansatz, hochgenaue Daten für das Precision Farming über „Unbemannte Luftfahrzeuge“ (UAV) bereitzustellen, geht es nicht primär darum, Erträge zu steigern oder Bestände zu homogenisieren, sondern Potentiale der Teilflächen zu erkennen und spezifisch aufzudüngen. Somit soll durch die Messung der Reflexionen der Blätter in vier verschiedenen Frequenzbereichen eine intelligentere Verteilung des Düngers auf dem Schlag erreicht werden.

Airinov wurde 2010 von einem Team bestehend aus 2 Ingenieuren und einem Landwirt gegründet. Die Grundidee bestand darin, Landwirten ein neues Werkzeug an die Hand zu geben um nachhaltig und intelligent wirtschaften zu können. Jedoch war es nicht Ziel nur „bunte Karten“ zu bekommen, der Ansatz verfolgte den Anspruch, genaue Angaben und Empfehlungen für ein angewandtes Smart Farming zu erhalten. Zusammen mit dem „INRA Research Institute“ wurde der erste Multispektralsensor für UAV’s entwickelt, um das Pflanzenwachstum messen zu können. Das war der Start des spezialisierten Vorhabens, welches in der kontinuierlich verbesserten Version des Sensors, wie auch der zugehörigen Software mündete und zudem nun eine hochgenaue Analyse der Ackerflächen auch in Bezug auf die Stickstoffdüngung zulässt.

Auf dem Praxisbetrieb wurde im praktischen Feldeinsatz gezeigt, wie präzise Düngeempfehlungen, berührungslos über UAV’s erstellt und genutzt werden können. Bei böigem Wind (bis zu 45 km/h) wurde nach einer kurzen Einführung eine Rapsfläche des Praxisbetriebes beflogen. Nach erfolgreicher Datenaufnahme und unbeschadetem, elektronisch unterstütztem Landemanöver, wurden die klaren und unverzerrten Bilder des Flächenflüglers auf dem Betrieb ausgewertet.
Herr Westerkamp führte in seiner anschließenden Präsentation aus, dass der verbaute multiSPEC 4C Sensor die reinen Reflexionswerte der Pflanze wiedergibt.
Somit enthält das Ergebnis verlässliche Daten, welche dann in Empfehlungskarten für Landwirte und Berater sowie Applikationskarten für ISOBUS Terminals münden. Dazu führt die AGRIDRONE Lichtmessungen zu jedem Zeitpunkt des Fluges und eine Korrektur der Wetterbedingungen durch. So misst die integrierte Sensorik Lichtstärke und Lichtfarbe während der Aufnahme. Zusätzlich nimmt der Sensor zudem die Geoposition und die Urzeit auf, um später den Einstrahlwinkel des Sonnenlichts in der Analyse zu berücksichtigen. Die mögliche Auflösung hängt von der Flughöhe ab. In unserem praktischen Einsatz wurde in einer Höhe von 100m gearbeitet, sprich einer Auflösung von 10cm/Punkt. Möglich ist eine, den Bedürfnissen angepasste Auflösung zwischen 5 cm (bei 50m Flughöhe) und 15cm (bei 150m Flughöhe).

Die aufgenommenen Frequenzbereiche, grün, rot, Übergang zu Infrarot sowie den nahen Infrarotbereich wurden speziell ausgewählt um eine optimale Anpassung an Weizen, Gerste, Raps, Mais und andere Feldfrüchte zu erlangen. Diese Technologie wird „remote sensing“ genannt.
Airinov ist nach Aussage von Herrn Westerkamp das einzige Unternehmen, welches aufgrund der Analyse direkt und in einer schlüsselfertigen Lösung Anwendungs- und Applikationskarten für die teilflächenspezifische Düngung anbietet.
So gibt es als Ergebnis genaue Empfehlung der benötigten Stickstoffmenge in kg/ha. Einmal als einfache Empfehlungskarte zur Anwendung mit technisch einfacherem Gerät sowie genauere Karten für die Anwendung in Maschinen mit teilflächenspezifischer Applikationsmöglichkeit. In unserem Beispiel wurden von der beflogenen Fläche jeweils ein Shape - File sowie ein ISOXML Datensatz erstellt.

Die Streukarte im ISOBUS – Format wurde innerhalb der Expertenrunde direkt an einen Düngerstreuer der Firma AMAZONE weitergeleitet. Herr Kielhorn, Produktmanagement Düngetechnik bei AMAZONE, übernahm dann den praktischen Teil am Düngerstreuer. Nach Diskussion der Ergebnisse arbeitet der ZA-TS Streuer die durch die AGRIDRONE erzeugten teilflächenspezifischen Ausbringmengen auf der Untersuchungsfläche ab. Dazu lässt sich, nach Herrn Kielhorn, im Anschluss ein PDF-Report des Auftrages erstellen, der über verschiedene landwirtschaftliche Portale sowie per E-Mail an den Kunden übermittelt werden kann.

Janotte]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Dr. Wesenberg
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Das letzte Seminar der Wintersaison 2015/2016 steht am 31. März unter der Überschrift "Das perfekte Foto für Ihren Prospekt und Internetauftritt". Der Profi Björn Anders Lützen vom Beckmann Verlag trainiert Sie in Technik und der Gestaltung eines eigenen Stils. Und das alles mit der Kamera in der Hand und am Beispiel-im Seminarraum und an der frischen Luft.
Drei Seminarplätze können noch kurzfristig besetzt werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte in der BLU-Geschäftsstelle oder senden Sie uns das Anmeldeformular zu.

Christian Lubkowitz]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Eingeleitet wurde der Workshop mit einer kurzen Beschreibung der gültigen gesetzlichen Regelungen. LU Service GmbH-Geschäftsführer Alfred Schmid und BLU-Rechtsreferent Sebastian Persinski brachten die Problematik auf den Punkt: Die Vorgaben nach dem Arbeitszeitgesetz sind nicht neu, aber mit dem Mindestlohngesetz (MiLoG) ist vermehrt mit Kontrollen zu rechnen. Ein für Lohnunternehmer passendes Gesetz wird es nicht geben. Deshalb gilt es, neue Ideen zu entwickeln.

Ein Ziel des Workshops war es, praxisgerechte und rechtssichere Lösungen im Bereich der Arbeitszeiten und der betrieblichen Abläufe zu erarbeiten. Intensiv bearbeiten und mit eigenen Erfahrungen aus den Unternehmen belegt wurden die Themenfelder:
  1. Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung
  2. Arbeitsproduktivität
  3. Betriebliches und soziales Umfeld, das Verhalten der Mitarbeiter, sowie Lohn- und Lohnersatzlösungen
Schnell wurde deutlich, dass es kein Patentrezept gibt. Jeder Lohnunternehmer muss für sich eine Linie finden, die Arbeitszeiten zu optimieren und die betrieblichen Abläufe besser zu gestalten. Die Teilnehmer konnten durch den offenen Erfahrungsaustausch viele neue Eindrücke und Ideen sammeln.    

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Verantwortlich für die Durchführung der Meisterprüfungen war die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die dort verantwortlichen Organisatoren, Jens Martens und Richard Didam, zeigten sich mit dem Verlauf und den gezeigten Ergebnissen insgesamt zufrieden, zumal diesmal alle Teilnehmer der Erstprüfung das Leistungsziel erreichen konnten.

Folgende drei Prüfungsteile waren im Prüfungsverlauf zu absolvieren:
Kernelement im Teil "Pflanzenproduktion, Verfahrens- und Agrartechnik, Dienstleistungen" ist die Durchführung eines Arbeitsprojektes. Die Aufgabe besteht darin, eine verfahrenstechnische Neuerung mit pflanzenbaulichem Hintergrund bzw. eine neue Dienstleistung im Unternehmen zu erproben. Der Projektverlauf sowie die Ergebnisse sind in einer schriftlichen Ausarbeitung zu dokumentieren und im Rahmen eines Fachgesprächs darzustellen.

Im Mittelpunkt des Teils "Betriebs- und Unternehmensführung" steht die Betriebsbeurteilung. Hierbei soll - nach vorheriger Besichtigung - die Situation eines fremden Unternehmens wirtschaftlich erfasst, analysiert und beurteilt sowie Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Einschätzung ist in einem einstündigen Fachgespräch zu erläutern.

Der Prüfungsteil „Berufsausbildung und Mitarbeiterführung“ gliedert sich seit einer Verordnungsänderung im Mai 2014 in zwei Abschnitte. Hauptaufgabe im Abschnitt „Berufsausbildung“ ist die praktische Durchführung einer Ausbildungssituation einschließlich eines Fachgesprächs. Hierdurch sollen die Prüflinge nachweisen, dass Auszubildende sachgerecht unterwiesen und ausgebildet werden können. Im Abschnitt „Mitarbeiterführung“ sind im Rahmen einer Fallstudie eine vorgegebene betriebliche Problemsituation zur Mitarbeiterführung zu analysieren und geeignete Handlungsoptionen zu entwickeln. Diese neue Prüfungsaufgabe war durch die Kandidaten dieses Prüfungsjahrgangs erstmals zu absolvieren.

Über die genannten Prüfungselemente hinaus werden in jedem der genannten Prüfungsteile zusätzlich schriftliche Prüfungsklausuren gefordert.

Die Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Meisterprüfungen wurden unter organisatorischer Federführung des Bundesverbands Lohnunternehmen (www.lohnunternehmen.de) in enger Zusammenarbeit mit der Heimvolkshochschule Loccum durchgeführt. Auch künftig sind dort gezielte Maßnahmen zur Fortbildung und Prüfungsvorbereitung über zwei Winter (rund 800 Unterrichtsstunden; jeweils von Mitte November bis Ende Februar) vorgesehen. Der Kurs für die Absolventen 2017 ist bereits voll im Gange. Erste Teile der Prüfung wurden bereits durchgeführt.

Die Anmeldefrist für die Agrarservicemeisterprüfung 2018 läuft noch bis 1. Juni 2016. Angesichts des großen Bewerberinteresses sind die Plätze allerdings bereits besetzt. Interessenten haben jedoch die Möglichkeit, sich bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen schon für den Prüfungsjahrgang 2019 registrieren zu lassen. Anmeldeformulare finden sich im Internet unter www.lwk-niedersachsen.de/agrarservice (Webcode 01015611).

Richard Didam, LWK Niedersachsen

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Im Jahr 1994 begann ihr Engagement im Ehrenamt. Von 1996 an bis 2004 war sie Präsidentin, bis 2012 dann Vizepräsidentin und dann stellvertretende Vorsitzende.
Maria Schulte engagierte sich mit vollem Einsatz für den Verband und prägte dessen Entwicklungen maßgeblich.

„Mit Maria konnte ich mich immer besonders gut streiten; vor allem, wenn wir am Ende nicht der gleichen Meinung waren.“ Mit diesen Worten beschrieb Erwin Schlütter seine Zusammenarbeit mit seiner ehemaligen Präsidiumskollegin. In einer emotionalen Rede, mit vielen Einblicken und Anekdoten aus 30 Jahren erfolgreicher Präsidiumsarbeit, verabschiedete sich der Präsident von seiner Stellvertreterin.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Nach dem Abschluss des Abiturs entschied sich Herr Lampe für ein Studium der Forstwissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen. Im Laufe seines forstwissenschaftlichen Studiums wandte sich Herr Lampe zusätzlich der agrarwissenschaftlichen Lehre zu. Nach seinen Abschlüssen in Forstwissenschaften und Agrarwissenschaften, mit dem Schwerpunkt auf der Agrarökonomie, arbeitete Herr Lampe unter anderem als forstwirtschaftlicher Dienstleister sowie als Assistent der Geschäftsführung in einem landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieb mit angeschlossener Rübenrode- und Rübentransportgesellschaft.

Darüber hinaus war Herr Lampe in Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Unternehmens- und Politikberatung tätig. In Verbindung mit seinen Erfahrungen in der Landwirtschaft und der Unternehmensberatung sind viele Kenntnisse vorhanden, die er nun für die betriebliche Beratung der Lohnunternehmer einbringen kann.

Neben der individuellen Beratung steht die Aus- und Weiterbildung der Verbandsmitglieder im Vordergrund. Je nach Bedarf werden Jahresabschlüsse ausgewertet, aufbereitet und mit den Kennzahlen von ähnlich strukturierten Lohnunternehmen verglichen. Für viele Betriebe ist es wichtig, Schwachstellen zu identifizieren und zu korrigieren. Aktuell kämpfen einige Lohnunternehmer mit saisonalen Liquiditätsengpässen, die bei hohen Verbindlichkeiten schnell existenzgefährdend sein können. Um solche Situationen zu vermeiden, wird die Erstellung von Liquiditäts- und Tilgungsplänen angeboten. Sie geben nicht nur einen Überblick über die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen, sie sind zugleich eine wertvolle Grundlage für die Zusammenarbeit mit der Hausbank.  

Eine mögliche weitere Schwachstelle ist die richtige Gestaltung der Angebotspreise. Hier werden sachgerechte Kalkulationen der Maschinenkosten angeboten, auf dessen Grundlage die Preisgestaltung aufbaut. Dabei spielt es zunächst eine untergeordnete Rolle, ob nach Zeit, Leistung (Fläche, Tonnen, Ballen) oder mit einer Kombination aus diversen Faktoren abgerechnet werden soll. Entscheidend ist die Vermeidung zu niedriger Preise durch eine falsche Einschätzung der Kosten und der Leistungsdaten.

Im Zusammenspiel der genannten Dienstleistungen lassen sich komplette Businesspläne erstellen. Diese repräsentieren die zukünftige Entwicklung des Betriebes und geben dem Lohnunternehmer die notwendige Sicherheit für sein betriebliches Handeln.   

Egal ob Sie verdeckte Potentiale in ihrem Unternehmen vermuten oder vor akuten Problemen stehen – lassen Sie sich von der Betriebsberatung fachkundig beraten.

Niclas Lampe, LU Lohnunternehmer Service GmbH

Telefon 0 57 23 74 97-30, Telefax 0 57 23 74 97-11
E-Mail: ]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die NOZ berichtet weiter, dass Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer zusammen mit dem Niedersächsischen Umweltministerium einen Erlass auf den Weg gebracht hat, der Gülle als Abfall deklariert. Damit fallen erhitzte Gülle und Hühnertrockenkot unter die Abfallverbringungsordnung.  Die Folgen sind, dass Transporteure beim Überschreiten der Landesgrenze Zertifikate vorweisen müssen. Können sie das nicht, drohen Geldstrafen.

Meyer rechtfertigt den Erlass damit, dass Niedersachsen bereits einen Nährstoffüberschuss habe und die niedersächsischen Biogasanlagen und Äcker keine Gülle aus den Niederlanden benötigen.

Durch den Einsatz des Niederländischen Branchenverbandes "Cumela" schaltet sich nun die EU-Kommission ein und überprüft die Rechtmäßigkeit des Sachverhaltes.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Am Anfang testeten wir alle die unterschiedlichen ISO-Werte, Schärfentiefe, Erstellung von Portraitfotos und Blickwinkel. Herr Lützen stand jedem hilfreich zur Seite und gab eine Fülle von praktischen Tipps. Mittlerweile weiß ich nun, wie wichtig auch die Qualität der eingesetzten Speicherkarte ist.
Nach dem Mittagessen ging es dann auf das Feld! Mit Gummistiefeln bewaffnet machten alle Praxisfotos von einem Raupenbagger mit dem Fahrer, der gerade einen Entwässerungsgraben auf reinigte. Alle Perspektiven wurden ausprobiert, sämtliche Belichtungen, Bild mit und ohne Blitz und und und... Einfach nur interessant.
Anschließend fuhren wir zum Lohnunternehmen van Eijden, wo wir das Fotografieren in geschlossenen Räumen probten. Wie gut, dass hier direkt am Betriebsgelände eine stark befahrene Bundesstraße verläuft. Somit probten wir auch gleich, wie man bewegte Bilder einfängt.
Zurück in Rastede wurden die erstellten Fotos verglichen und wir merkten sehr deutlich, welch gravierenden Unterschiede die einzelnen Kameras hinsichtlich der Qualität haben.  
Die Wünsche der Gruppe, wie man qualitativ hochwertige Fotos für die eigene Homepage, Facebook oder Prospekte erstellt, wurden an diesem Tag bestens erfüllt. Herr Lützen zeigte uns zum Schluss des kurzweiligen Tages noch kurz einige Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Jedoch wäre dieses Thema allerdings alleine schon füllend für einen Seminartag.

Andrea van Eijden]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Das Heft stellt alle gängigen Arten der Ladungssicherung und die fachlichen Grundsätze des Beladens anhand von Beispielen vor. Die Palette reicht von Getreide, Stroh, Zuckerrüben bis zu Silage, Gülle oder auch Holz. Ausführliche Anhänge liefern Zahlen zur Schüttdichte und zu den Ladeeigenschaften wichtiger landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Zusätzlich gibt es Tipps zum richtigen Verhalten nach einem Unfall.

Ein herausnehmbarer Aufkleber weist auf das sichere Bremsen bei Fahrten mit Anhänger hin. Den Aufkleber für die Schlepperkabine gibt es auch im 10er-Pack (Bestell-Nr. 1659) zum Nachbestellen. Er soll vor allem junge Fahrer auf den sicheren Einsatz der Bremsen auf-merksam machen. www.aid.de
aid-Heft "Sicher transportieren in der Land- und Forstwirtschaft"
56 Seiten, 5. Auflage 2016, Bestell-Nr. 1574, ISBN/EAN: 978-3-8308-1209-8, Preis: 3,50 Euro (ab 20 Stück 30 % Mengennachlass), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung

aid infodienst e. V., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn
Telefon: 038204 66544, Telefax: 0228 8499-200
E-Mail: , Internet: www.aid-medienshop.de

]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuellste Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Lassen Sie uns die Themen Auftragsvorbereitung /-annahme, Auftragsdisposition, Auftragsbearbeitung und Dokumentation mit Flottenmanagement, Faktura, Betriebliche Übersicht, Controlling zusammen mit den Spezialisten der Fa. arvato diskutieren sowie betriebsindividuell auslegen!

Sprechen Sie ein Wort mit und bringen Sie ihre Meinung in diesem immer wichtiger werdenden Themenfeld ein!

Julia Guttulsröd
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Größeres Gehör und mehr Nutzen   

Im November vorigen Jahres vereinigten sich CEETTAR  und die Organisation, die die europäischen Forstunternehmer (ENFE) vertritt. Anschließend wurde Klaus Pentzlin, BLU, am 20. November zum neuen Präsidenten gewählt. Seitdem ist die CEETTAR mit einer neuen Strategie dabei, den Lohnunternehmen ein größeres Gehör in der Öffentlichkeit zu verschaffen und gleichzeitig den Mitgliedsverbänden einen erhöhten Nutzen zu bieten.

CEETTAR ein Gesicht geben

Im Laufe der letzten Monate spielten die technologischen Entwicklungen, deren Auswirkungen auf Märkte und Betriebe, die Maßnahmen zur Innovationsunterstützung und die Regelungsversuche der EU-Kommission eine zunehmend wichtige Rolle im Rahmen der Debatte und verlangten nach neuen Aktivitäten auf europäischer Ebene.

Inzwischen hat Präsident Pentzlin sich auch mit einigen Mitgliedsverbänden getroffen. Seit Januar hat er Mitgliedsversammlungen in Dänemark, Belgien, Frankreich und Irland besucht, um sich den Lohnunternehmern als neues Gesicht der CEETTAR vorzustellen. Weitere Treffen folgen demnächst.

Zusammenarbeit der nationalen Lohnunternehmerorganisationen ist wichtig

Mit diesen Treffen will der Präsident das Zeichen setzen, dass die Kooperation zwischen den nationalen Organisationen entscheidend ist. Diese Kooperation erlaubt einerseits einen Informationenaustausch über sehr praktische Fragen, die für die Lohnunternehmer nützlich sind (Phytosanitäre Regelungen, Geschwindigkeit des Maschinenumlaufs, usw.). Andererseits, ohne Kooperation gibt es keine Vertretung, also keine Lobbymöglichkeit zugunsten des eigenen Sektors. Diese Grundaussagen unterstützen alle teilnehmenden Verbände.

Das positive Echo kann mittels verschiedenen Faktoren erklärt werden. Zunächst erlebt der landwirtschaftliche Sektor zurzeit eine Krise in ganz Europa in unterschiedlichen Formen. Aber immer sind die Lohnunternehmen über ihre Kunden betroffen. Zweitens setzen fast alle nationale Organisationen sich für Innovationsinitiativen ein, die ein breites Spektrum der Bereiche Aufzeigen: Von der Technologie (Präzisionslandwirtschaft, Big Data, usw.) zur professionellen Ausbildung.

Austausch mit COPA-COGECA und CEMA

Parallel zu diesen Treffen hat sich Präsident Pentzlin mit den Geschäftsführungen der landwirtschaftlichen europäischen Organisationen (COPA-COGECA) und mit der, des Herstellers von landwirtschaftlichen Maschinen (CEMA) unterhalten. Auf dem Programm des Meinungsaustausches standen: Neue Technologien, ABS-System für Traktoren und Innovationsunterstützung.

Natürlich haben die Organisationen nicht die gleichen Interessen. Dennoch sind ihre Standpunkte bezüglich einer Reihe von Themen nicht weit entfernt. Gemeinsam treten sie für eine gemeinsame europäische Agrarpolitik ein, die aufrechterhalten werden soll. Ein neues Kapitel in der Kooperation zwischen diesen drei Grundakteuren in Brüssel scheint sich zu öffnen.

Die ersten 100 Tage der Amtszeit von Klaus Pentzlin lassen ehrgeizige Ergebnisse in den nächsten Monaten erwarten.

CEETTAR]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Da es viel regnete, mussten wir zwei Tage pausieren. Wir nutzten die Freizeit und erkundeten die Great Ocean Road. Das ist eine 243 km lange Straße, die entlang der australischen Südküste zwischen Torquay und Allansford verläuft.
Als endlich die Sonne wieder schien, konnten wir weitermachen. Leider hatte der Silohaufen sehr unter dem Wetter gelitten und war in einem schlechten Zustand. Der Haufen war inzwischen braun-gelb und schimmelig und auch das gehäckselte Gras wurde immer älter.  
   
Nachdem wir die Arbeiten dann trotzdem beendet hatten, fuhren wir zur Werkstatt Lewer´s Farm Service, um die Maschinen zu waschen und zu warten. An einigen Trucks wurden endlich überfällige Ölwechsel und beschädigte Reifen gewechselt. Da wir am nächsten Morgen schon sehr früh nach Queensland starten wollten, verluden wir noch am Abend die Häcksler, Traktoren, Schwader und Mähwerke auf Tieflader.  

1.800 km in 2 Tagen
Am 09.11.2015 starteten wir dann mit insgesamt 6 Maschinen im Konvoi auf unsere 2-Tagestour nach Toowoomba (Queensland) in den Nordosten von Australien, rund 110 km westlich von Brisbane. Am ersten Tag schafften wir etwas mehr als die Hälfte der Strecke, immerhin fast 1000 km. In einem Hotel konnten wir uns über Nacht ausruhen, um die letzten 800 km zu fahren. Gegen 15:00 Uhr am zweiten Tag erreichten wir endlich unser Ziel und fingen gleich noch mit dem Entladen an.

Australische Betriebswerkstatt
In Toowoomba war ich wieder auf dem Betrieb im Einsatz, auf dem ich mein Australienabenteuer begonnen hatte, diesmal aber in der Werkstatt. Das Wetter und die Landschaft waren nun völlig anders. Die Temperaturen erreichten 30 °C und mehr und es regnete so viel, dass die Flächen nicht mehr bewässert werden mussten.

Wir reparierten die Maschinen für die kommende Mais- und Sorghumernte im Februar. Aber wir haben nicht nur gearbeitet, ich hatte auch Gelegenheit Land und Leute kennenzulernen.  Beeindruckend war der Besuch beim Claas Händler, als wir Ersatzteile abholten. Dort standen zwar die gleichen Maschinen wie in Deutschland, aber Schneidwerke mit 14, 15 oder gar 16 Metern sind schon etwas Besonderes.

Die Arbeit in der Werkstatt war zu Beginn eine Umstellung für mich. Ersatzteile waren oft nicht auf Lager und so mussten viele Verschleißteile aufgearbeitet, verstärkt oder in der Schmiede selbst angefertigt werden. Spezielle Getriebe und Lager mussten sogar aus Europa geliefert werden, was ungefähr drei Wochen dauerte. Aber nicht nur beim Warten auf die Ersatzteile wurde die Geduld auf die Probe gestellt. Die Australier verwendeten bei Reparaturen immer die Schrauben, die gerade zur Hand waren. Deshalb hatte man nicht nur metrische Größen, sondern auch Inch und musste ständig verschiedene Schlüsselweiten bereit liegen haben musste.

Australisches BBQ und Surfers Paradise
Am Freitag nach der Arbeit wurde ich zu einer Familienfeier mit Barbecue eingeladen. Beim gemeinsamen Essen konnte ich mich super unterhalten, denn nach mittlerweile 6 Wochen in Australien klappt das mit der Sprache schon echt gut. Den Samstag hatte ich frei und ich konnte ich ganz früh starten, um an die 250 km entfernten Sandstrände zu fahren. Der Strand mit dem Namen Surfers Paradise, macht diesem alle Ehre: Kilometerlange Sandstrände und riesige Wellen. Wirklich toll war, dass ich mir immer ein Auto vom Betrieb leihen konnte, um die Gegend alleine zu erkunden.

Neuer Häcksel-Auftrag
Nach dem schönen Wochenende ging es Montag wieder los mit Arbeit: Betriebsgelände aufräumen, Flächen mulchen und Unkrautbekämpfung mit einem großen Rasenmähertraktor an Wegrändern und auf Abstellflächen. Umso spannender wurde es, als wir Mittwoch, den 24.11.2015 einen Auftrag bekamen, mehr als 40 ha GPS zu häckseln und einzusilieren. Sofort wurden die LKW startklar gemacht, Häcksler und Radlader verladen und ich durfte mit dem Serivce-Truck das Schneidwerk ziehen. Nach 450 langen Kilometern kamen wir abends beim Kunden an. Wir waren „mitten im Nirgendswo“ gelandet und mussten deshalb, nach dem Abladen der Fahrzeuge, auf der Farm übernachten.

Am nächsten Morgen wollten wir mit dem Häckseln anfangen, doch leider mussten wir erst das Silo saubermachen und den Rest an Silage abtransportieren. Dann ging es aber schnell. Es war nur eine Fläche mit wenig Ertrag, wodurch wir gut vorankamen. Meine Aufgabe war es, im Silo das Material zu verdichten. Aber aufgrund der Trockenheit hatte ich damit einige  Schwierigkeiten, zusätzlich verstopfte der Kühler ständig. Zum Glück hat es abends etwas angezogen und die Probleme wurden mit jeder Fuhre weniger. Am nächsten Tag haben wir wieder alles Verladen und sind die lange Strecke wieder zurück nach Hause gefahren. Erschöpft, aber zufrieden, ging es ins Bett, wieder eine spannende Erfahrung mehr.

Michael Wagner

Möchten Sie auch wie Michael Wagner für ein paar Monate im Ausland arbeiten?
Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, sich damit zu beschäftigen! Melden Sie sich unverbindlich mit dem Formular für die Praktikumsvermittlung an. In einem persönlichen Gespräch werden Ihre Vorstellungen, Interessen und Wünsche auf eine Vermittlung abgestimmt.

Diana Husse
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) verpasst hat, sollte die Meldung
schnellstmöglich nachholen, sonst droht die Beitragsschätzung.

Bereits im Dezember 2015 erhielten alle Mitgliedsunternehmen der SVLFG, deren
Beitrag nach dem Arbeitswert bemessen wird, einen Arbeitswertnachweis für das
Jahr 2015. Alljährlich werden damit die zur Beitragsberechnung erforderlichen Arbeitstage
der Unternehmer und Ehegatten sowie die Arbeitsstunden und das Bruttoarbeitsentgelt
aller im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer und Aushilfen erfragt.

Beitragsschätzung führt zu finanziellen Nachteilen
Alle ausgefüllten Vordrucke sollten bis zum 11. Februar 2016 bei der Berufsgenossenschaft
vorliegen, dennoch haben bis heute noch nicht alle Unternehmen ihre Löhne
und Gehälter gemeldet. Diesen Betrieben droht jetzt eine Beitragsschätzung, sofern
die Meldung nicht in den nächsten Tagen eingeht. Bei einer Beitragsschätzung
ist nicht auszuschließen, dass höhere Beiträge errechnet werden und dem Unternehmen
erhebliche finanzielle Nachteile entstehen.

Fehlanzeige erforderlich
Wichtig: Der Arbeitswertnachweis muss auch dann eingereicht werden, wenn im Unternehmen
keine Arbeitnehmer beschäftigt wurden. In diesem Fall heißt es einfach
„Fehlanzeige“.

Servicenummer
Fragen zum Arbeitswertnachweis und zur Beitragsveranlagung beantwortet die
SVLFG unter der Telefonnummer 0561 928-2994.

SVLFG]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Anforderungen an Verkehrssicherungspflicht

In ihren inhaltlichen Anforderungen unterscheiden sich die öffentliche und die private Verkehrssicherungspflicht nicht. Grundsätzlich sei derjenige, der eine Gefahrenlage schaffe, verpflichtet, die notwendigen und zumutbaren Vorkehrungen zu treffen, um eine Schädigung anderer möglichst zu verhindern. Die Anforderungen an die Zumutbarkeit dürften jedoch nicht überspannt werden. Verlangt werden könnten nur solche Sicherungsmaßnahmen, die mit vertretbarem technischem und wirtschaftlichem Aufwand erreichbar seien und nachweislich zu einem besseren Schutz führten.

Hätten Warnschilder geholfen?

Würden Warnschilder vor Beginn der Mäharbeiten aufgestellt, hätte das nachweislich nicht zu einem besseren Schutz der Verkehrsteilnehmer geführt. Zumal das eingesetzte Mähwerk eine geschlossene Bauweise aufweist und damit ein Hochschleudern von Gegenständen während des Mähvorgangs verhindert. Hätten die Mitarbeiter der Beklagten Warnschilder aufgestellt, hätte dies ein Hochschleudern von Gegenständen nicht verhindert und damit keinen nachweislich besseren Schutz geboten!

Die Gegenstände wären auch auf die Fahrbahn geschleudert worden, wenn Warnschilder aufgestellt worden wären. Ob ein passierendes Fahrzeug von einem Gegenstand getroffen werde, hänge unabhängig von dessen Geschwindigkeit, nur vom Zufall ab. Allein eine Sperrung des betreffenden Straßenbereichs würde nachweislich zu einem besseren Schutz führen, was aber in keinem Verhältnis zum minimalen Restrisiko des Hochschleudern von Gegenständen bei einem mit Schutzabdeckungen ausgestatteten Mäher stünde. Der Verkehrssicherungspflichtige sei nicht verpflichtet, diese Restrisiken umfassend zu unterbinden.

Eckard Reese]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Art.-Nr.: 083-7, Gewicht: 700 g, 39,90 €
ERLING Verlag GmbH & Co. KG, Klein Sachau 4, 29459 Clenze
Tel. 05844 / 971188-0, EMail , www.erling-verlag.com]]> 22.08.2017 - 03:47:23 heute laden wir Sie ganz herzlich zu zwei Premieren ein:
Eine gemeinsame Veranstaltung des Hessischen und Rheinland-Pfälzer/Saarländer LU-Verbandes mit Übernachtung
Seit über 10 Jahren gibt es in Hessen bereits den alljährlichen Frauentag, in diesem Jahr nun unsere erste 2-Tages-Fahrt zusammen mit der Frauengruppe aus Rheinland-Pfalz.
Es wartet ein tolles Programm auf Sie - kommen Sie mit und überzeugen Sie sich selbst.

Programm:
Ab dem 14. Jahrhundert entstand, unter der Stadt Oppenheim am Rhein, ein etwa 40 km langes System von Kellern, Gängen und Treppen, um dort Platz für die Ware, der am Rheinhandelsweg vorbeikommenden Kaufleute, zu schaffen. Innerhalb der schützenden Stadtmauern war damals kaum Platz dafür und die Kaufleute wollten ihre Waren auch nicht außerhalb lagern. Die Oppenheimer nutzten deshalb den Lössuntergrund, auf dem ihre Stadt stand und gruben dort mit Hilfe von sächsischen Bergleuten, das unvergleichliche Oppenheimer Kellerlabyrinth. Bei einer einstündigen Führung lernen wir einen kleinen Abschnitt des Labyrinths kennen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in Oppenheim geht es weiter zum „Weingut Groebe - Am Bergkloster“ in Westhofen. Auf der Fahrt mit dem Planwagen durch die Weinberge, mit  fachkundiger Erklärung, Weinverkostung und dem Abschluss im Barriquekeller bekommen wir einen Eindruck vom Leben, dem Arbeiten und den köstlichen Weinen der Winzerfamilie Groebe.

Im Restaurant des Best Western Hotels in Alzey lassen wir dann den Tag gemeinsam ausklingen.

In Oberflörsheim begrüßt uns am nächsten Morgen Herr Simmet vom gleichnamigen Spargelhof auf seinem Betrieb. Bei einer interessanten Führung auf seinem Hof und der Schauanbaufläche, erfahren wir etwas über den Spargelanbau, die Vermarktung und den Schälbetrieb des Spargelhofs Simmet.

„Kommen Sie näher, kommen Sie ran, hier werden Sie genauso be…., wie nebenan“, die Bedeutung dieses Satzes, wird uns eine, als Marktfrau verkleidete Frau, in einer Kostümführung durch das schöne Städtchen Alzey genauer erklären, bevor dann bei Kaffee und Kuchen unsere herrliche Fahrt zu Ende geht und wir uns wieder wehmütig auf den Heimweg machen müssen.

Sind Sie genauso neugierig wie wir, was uns im Kellerlabyrinth, auf dem Weingut der Familie Groebe, dem Spargelhof Simmet und dem Städtchen Alzey erwartet, dann melden Sie sich bitte umgehend verbindlich bis zum 04.05.2016 zu unserer 2-Tages-Fahrt an

Tanja Jäger und Alwine Podszus
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Das Land Niedersachsen fördert das Verbundprojekt „Wirtschaftsdüngermanagement Niedersachsen“, um in dreijährigen Untersuchungen die Belange und Anforderungen der Land- und Bioenergiewirtschaft in den abgebenden bzw. aufnehmenden Regionen zu erarbeiten. Darüber hinaus wird der Aufbau eines Zertifizierungssystems für die Logistikbetriebe verfolgt, um wichtige Erkenntnisse für eine nachhaltige, umweltgerechte und nachvollziehbare Vermittlung und Verteilung von Wirtschaftsdüngern aller Art zu gewinnen.

In diese Aufgabenstellung ist auch der BLU involviert, um die Ausgestaltung des Zertifizierungsverfahrens direkt zu begleiten. Als Mitglied des Verbundes Nährstoffmanagement Niedersachsen (NMN) eG arbeitet der Lohnunternehmerverband gemeinsam mit dem Landesverband der Maschinenringe Niedersachsen e.V., den Landhandels- und Futtermittelunternehmen GS Agri e.G. und Raiffeisenbank Emsland Mitte eG sowie dem Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV) an praxisgerechten Lösungen mit einem überschaubaren Aufwand.

Projekt bringt Lösungsansätze

In dem geplanten Projekt soll ein innovatives „Zertifizierungssystem zur Verbringung von Wirtschaftsdüngern und Gärresten“ aufgebaut werden. Ziel ist ein verbindliches QS-Verfahren für Wirtschaftsdünger mit neutraler Zertifizierung, fortlaufender Kontrolle und hoher gesellschaftspolitischer Akzeptanz, welches in der Nährstoffkreislaufwirtschaft zum Standard einer „Gütegemeinschaft Wirtschaftsdünger“ wird und möglichst durch gesetzliche Grundlage gestützt wird. Diesbezüglich ist in einem Änderungsvorschlag zur Düngeverordnung bereits ein deutlicher Hinweis zu lesen.

Bis Ende 2018 sollen in verschiedenen Projektphasen die grundsätzlichen Probleme des  Nährstoffaustausches (insbesondere in Quantität und Qualität des Wirtschaftsdüngers), die Anforderungen eines Zertifizierungssystems seitens der Kontrollbehörden und Praxisbetriebe sowie eine praxisnaher, evtl. georeferenzierte Dokumentation aufgezeigt werden. Herauszustellen ist ebenfalls die Zielsetzung, dass in der Praxis verschiedene Verfahren zur Schnellbestimmung von Inhaltsstoffen getestet werden sollen.

Einbindung Lohnunternehmen

In einem ersten Treffen hat sich das geschäftsführende Präsidium der Landesgruppe Niedersachsen im BLU e.V. mit Tilmar Götz, Projektleiter des für Lohnunternehmen relevanten Teilprojekts II „Erprobung und Einführung eines Zertifizierungssystems für die Verbringung von Wirtschaftsdüngern und Gärresten“ (kurz: Zertifizierte Logistikschiene) in Riehe getroffen, um sich über den Sachstand und die weiteren Verfahrensschritte auszutauschen. Für Lohnunternehmen ist es sehr wichtig, dass ein kontinuierlicher Informationsaustausch zwischen den Praxisbetrieben, der Projektleitung und dem Verband aufgebaut wird.

Herr Götz ist vom Fach: als gelernter und studierter Agrarier hat er in früheren Jahren intensiven Kontakt zur organischen Düngung und Qualitätssicherungssysteme gehabt. Er wird in den kommenden Wochen auf einige Lohnunternehmen in den verschiedensten Regionen Niedersachsen zugehen, um diese auf Unterstützung des Projektes hin anzusprechen. Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig.

Lohnunternehmen, die sich aktiv mit ihren Erfahrung als Praktiker einbringen wollen, sollten sich bei Herrn Götz (NMN-Projektleiter) unter 0511 / 374 734 - 81  oder 0151 / 122 876 02 melden. Bei Rückfragen steht das geschäftsführende Präsidium oder die BLU-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

Dr. Martin Wesenberg
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die niedrigen Erzeugerpreise bereiten nicht nur unseren Kunden große Sorgen, sondern auch uns Lohnunternehmern. Die wirtschaftliche Lage in vielen Betrieben ist angespannt. Es ist uns daher wichtig, entsprechend auf die Situation zu reagieren. 

Saskia Thun, Vorsitzende der Fachgruppe „Junger BLU“ sagt dazu: 
„Wir verschieben die LU-Challenge auf Ende August 2017. Die aktuelle Stimmung und der wirtschaftliche Druck in unseren Betrieben passen einfach nicht zur Durchführung einer Fun-Veranstaltung wie die LU-Challenge mit einem nicht unerheblichen finanziellen und organisatorischen Aufwand“.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
 Wir nutzen die gewonnene Zeit, um das Veranstaltungskonzept weiter zu optimieren. 
Sie können sich schon jetzt auf die LU-Challenge am 25. – 26. August 2017 freuen.

Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung und hoffen auf Ihr Verständnis.

Mehr Infos zur LU-Challenge gibt's hier.
]]> 22.08.2017 - 03:47:23  
Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd, so die Verbände. Entscheidend ist dabei, die anstehenden Grünschnitt-Termine – für Silage oder Biomasseproduktion – rechtzeitig mit dem Jagdpächter abzustimmen und die Mähtechnik dem Tierverhalten anzupassen. Die Verbände empfehlen vor allem, das Feld mit dem Grünlandschnitt grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. So haben Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Bei der Ernte der Ganzpflanzensilage verspricht die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der kritischen Aufzuchtzeit zusätzlichen Erfolg – gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken.
 
Das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden, der Einsatz von Wildrettern oder die Vergrämung (Vertreibung) helfen, Wildtierverluste zu vermeiden. Derartige Maßnahmen sind  wichtig, um tierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Vergrämung kann kostengünstig und sehr effektiv mit Knistertüten, Flatterbändern oder Kofferradios durchgeführt werden. Bereits eine Maßnahme zur Vertreibung wirkt, haben Experten herausgefunden.

Nach jahrelanger Forschungsförderung durch das Bundesforschungs- und das Bundeslandwirtschaftsministerium steht jetzt ein Projekt vor dem Durchbruch, bei dem Rehkitze mit Hilfe von Drohnentechnik treffsicher erkannt und über RFID-Transponder auf dem Schlepper gefunden werden können. Nach den bisherigen erfolgversprechenden Ergebnissen sind namhafte Hersteller von Landtechnik und Elektronik dabei, erste praxistaugliche Prototypen zur Marktreife zu bringen. Unabhängig von der Entwicklung derartiger Wildrettersysteme sind die Maßnahmen zur Kitzrettung vor dem Grünschnitt weiterhin wichtig.

Pressemeldung djv]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Hintergrund ist, dass die EU-Kommission in einem ausführlichen Bericht Stellung zum Verordnungsentwurf genommen hat und weitere Nachbesserungen von der Bundesregierung fordert. Der Entwurf war bereits überarbeitet und im Dezember 2015 der EU-Kommission zur Notifizierung übermittelt worden. Bis Ende März hatten EU-Kommission und Mitgliedstaaten Gelegenheit, zum Verordnungsentwurf Stellung zu nehmen.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Das gilt auch für Lohnunternehmer beim Einkauf von Pflanzenschutzmitteln auf Rechnung eines Kunden. Hat der Kunde einen Sachkundenachweis ist dies unproblematisch. Soll der Einkauf aber auf Rechnung eines Nicht-Sachkundigen Landwirtes erfolgen, dann muss die Anwendung, Lagerung und Entsorgung ausschließlich durch Sachkundige sichergestellt sein. Um sich für diese Situation rechtlich abzusichern, sollte im Vorfeld folgende Erklärung an den Händler gegeben werden.  

Hiermit wird versichert, dass die Pflanzenschutzmittel auf Rechnung des Landwirts X ausschließlich dem Sachkundigen Y (Landwirt/Lohnunternehmen/Sonstige) – Sachkundige Nachweis ID-Nr.…. – zur Verfügung gestellt und von diesem eingesetzt werden. Weiterhin versichern die Beteiligten (Landwirt X und Sachkundigen Y), dass mögliche PSM-Restmengen nicht in die Hände von Nicht-Sachkundigen gelangen, sondern eine ordnungsgemäße Verwendung, Lagerung oder Entsorgung (durch/über Sachkundige) erfolgt.

Sebastian Persinski  / Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung landtechnischer Prozesse und dem immer wichtiger werdenden Bereich des Informationsschutzes hat die LU Agrarelektronik GmbH in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Lohnunternehmen e.V. einen Fachausschuss für „Datenmanagement in der Landwirtschaft“ gebildet. In verschiedenen Vortragsreihen werden Themen aus dem Bereich Datenmanagement sowie Smart Farming bearbeitet.

Den nächsten Workshop veranstaltet die LU Agrarelektronik am 1. Juni 2016 zum Thema „Datenmanagement in der Landwirtschaft“. CLAAS steht im Smart Farming als Anbieter eine ganzen Palette von intelligenten EASY Produkten, von der intelligenten Maschineneinstellung über Lenksysteme bis hin zu vernetzten Softwarelösungen als kompetenter Partner an der Seite seiner Kunden. Zur Veranstaltung sind neben Lohnunternehmern und Landwirten auch Händler eingeladen.

Im Feld werden neben Bestandsführungssensoren und Maschinensteuerung über TabletPCs auch Softwarelösungen zur intelligenten Betriebsführung vorgestellt.

In der für die Teilnehmer kostenlosen Veranstaltungsreihe liegt der Fokus auf dem Dialog zwischen dem Anwender dem jeweiligen Anbieter, bzw. Hersteller, so dass neben der praktischen Vorstellung der jeweiligen Produkte vor allem die Wünsche und Anregungen der potentiellen Nutzer Berücksichtigung finden. Damit wollen die LU Agrarelektronik GmbH den anspruchsvollen Weg zu einem vernetzten, barrierefreien und herstellerübergreifenden Datenaustausch unterstützen.

„Wer also mehr Durchblick bekommen will, sollte möglichst mehrere unserer Fachausschüsse besuchen. Sprechen Sie ein Wort mit und bringen Sie ihre Meinung in diesem in Zukunft immer wichtiger werden Themenfeld mit ein!“ lädt René C. Janotte, Geschäftsführer der LU Agrarelektronik, ein.

Der Veranstaltungsort ist der Praxisbetrieb der LU Agrarelektronik GmbH, Buchenbrinkstr.10 in 30890 Barsinghausen. Los geht’s am 1. Juni um 10.30 Uhr, für Verpflegung wird gesorgt. Der Anmeldeschluss für diesen Termin ist der 24. Mai. Anmeldung telefonisch, per Fax oder per Mail via nachfolgendem Anmeldeformular:]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Freisprechung der Agrarservice-Meister im bayerischen Triesdorf wird am 9. Juni stattfinden. In Nordrhein-Westfalen wird der Abschluss am 8. Juli in Goch gefeiert. In Niedersachsen müssen sich die Meister noch ein wenig länger gedulden. Die feierliche Übergabe der Urkunden erfolgt dann am 19. August in Nienburg.

Auch für das nächste Jahr stehen  neue Anwärter in den Startlöchern. Im letzten Winter haben sie sich bereits intensive mit den Grundlagen der Betriebs- und Unternehmensführung, der Pflanzenproduktion, sowie Verfahrens- und Agrartechnik beschäftigt. Der Schwerpunkt der ersten Hälfte des zweijährigen Lehrgangs liegt jedoch auf dem Themenfeld Berufsausbildung und Mitarbeiterführung. In diesem Bereich haben sich die Meisteranwärter  bereits einer ersten Prüfung unterzogen.

Mit dem besseren Wetter zieht es  die Meisteranwärter zurück in die Praxis. In diesem Sommer werden sie sich die Abläufe im Betrieb besonders genau anschauen, um Daten und Erfahrungen für ihre Projektarbeiten zu sammeln. Einige kalkulieren und vergleichen die Kosten neuer Arbeitsverfahren, wie die Gülleausbringung im Strip-Tilling Verfahren. Andere gehen der Frage nach, wie neue Dienstleistungen und Technologien in einem laufenden Betrieb eingeführt werden können. Damit erfüllt das Arbeitsprojekt ein wichtiges Ziel der Meisterausbildung, nämlich den Blick der Meister für Änderungen der Rahmenbedingung am Markt zu schärfen, um das Lohnunternehmen rechtzeitig und ausgestattet mit dem notwendigen Fachwissen in einem neuen Marktumfeld zu positionieren.

Kristen Krohne]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Der Tag steht unter dem Motto: „Grenzenlose Weite: Ostfriesland und Friesland (NL)“. Auf Grund der erfreulichen hohen Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre werden in diesem Jahr erstmalig zwei unterschiedliche Tagestouren angeboten.

•    Tour 1: LUs in der Region und Besichtigung der Meyer Werft
•    Tour 2: Exkurs in die Niederlande - LUs und Besichtigung einer Glockengießerei

Die Einladungen erhalten Sie, wie gewohnt per Post. Merken Sie sich jetzt schon den Termin vor!]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Vorgehensweise:
Informationen:
Kamerasysteme Dr. Wesenberg]]> 22.08.2017 - 03:47:23
In der zweiten Wochenhälfte wird sich der Lehrgang zusammen mit dem Pflanzenbauberater der LWK Hannover, Dr. Ulrich Lehrke, mit den Ackerkulturen auseinandersetzen. Bei Feldbegehungen werden dann der Vegetationsstand begutachtet und Bodenproben gezogen.

Kristen Krohne]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Warum unterstützen Sie die bundesweite Initiative des BLU für ein besseres Image und mehr Akzeptanz in der Bevölkerung?

Volker Biermann,
Lohnunternehmer Service GmbH & Co. KG, Wietzen:


  

"Es ist an der Zeit, die Weichen für den künftigen Umgang mit Lohnunternehmen zu stellen. Wir sind die Profis landwirtschaftlicher Dienstleistungen und haben damit eine Vorbildfunktion im Umgang mit Mitarbeitern, Technik, Arbeitsverfahren und vor allem Anwohnern. Die gesamte Branche ist gefordert, am guten Ruf zu arbeiten. Wenn wir nicht von uns aus für ein gutes Image sorgen, wird irgendwann die Bevölkerung genau das fordern. Im Zweifelsfall wird sich das durch neue Gesetze und Verordnungen ausdrücken. Die 10 Punkte müssen konsequent in jedem Lohnunternehmen gelebt werden."

Zum Betrieb:
Oliver Genz,
GENZ LANDTECHNIK GMBH, Neustadt:



"Professionelles Auftreten nach Außen ist wichtig und dazu gehört auch ein rücksichtsvoller Umgang mit Anwohnern. Wir stehen hinter der Initiative und engagieren uns für die Umsetzung, auch wenn es ein langer Weg ist. Wir merken aber, dass sich in den letzten zwei Jahren die Situation verändert hat. Der Druck durch die Kunden wird geringer. Sie bestätigen uns vielmehr mit positivem Feedback und beginnen selbst die 10 Punkte in den eigenen Betrieben umzusetzen."

Zum Betrieb:
Thorsten Mensching,
Mensching GmbH & Co. KG, Sachsenhagen:



„Immer der Situation angepasst“, das zeichnet unsere Arbeit aus, auch wenn der Alltag immer hektischer wird. Deshalb unterstützen wir auch die BLU-Initiative und haben uns bereit erklärt in dem Imagefilm mitzuwirken.
Ich selbst arbeite seit knapp 20 Jahren als Lohnunternehmer. Wir als Profis müssen nicht nur im eigenen Unternehmen schauen, dass die 10 Punkte zum Alltag werden. Manchmal müssen wir auch unsere Kunden ein Stück weit mitnehmen und erziehen. Letztendlich profitieren alle von mehr Verständnis und Rücksicht im Umgang miteinander, gerade weil wir in kleinen räumlichen Strukturen leben."

Zum Betrieb:
Jörg und Björn Pöttker,
Pöttker GmbH, Schweringen:



"Es ist eine ständige Herausforderung bei steigenden Kundenanforderungen die 10 Punkte einzuhalten. Es ist ein Herantasten für jedes Lohnunternehmen dabei eine eigene Linie zu finden. Beispielsweise haben wir einen Fahrerknigge für Mitarbeiter eingeführt und weisen immer wieder darauf hin, Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Außerdem versuchen wir Routen so verkehrsgünstig wie möglich zu planen, verunreinigte Straßen nach getaner Arbeit zu reinigen und Arbeiten am Wochenende einzugrenzen."

Zum Betrieb:

Herzlichen Dank für die Beteiligung!

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Kurzportrait Lohnunternehmen Werner Zöller Warum unterstützen Sie die Initiative?
Wir unterstützen die Initiative aus mehreren Gründen. Ein sensibles Thema ist zum Beispiel die Akzeptanz von großen Fahrzeugen und Maschinen in der Bevölkerung. Deswegen nehmen wir besondere Rücksicht auf Anwohner und Verkehrsteilnehmer.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es vor allem Personen ohne Bezug zur Landwirtschaft auffällt, wenn große Maschinen schnell unterwegs sind. Um negativen Eindrücken vorzubeugen, sind unsere Schlepper auf 40 km/h Höchstgeschwindigkeit gedrosselt. Das bedeutet einen reduzierten Geräuschpegel für Anwohner und für uns als Dienstleister weniger Dieselverbrauch und geringeren Reifenverschleiß.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Die Erfahrungen sind sehr unterschiedliche. Von unseren Kunden gibt es bislang wenig Feedback. Wenn, dann fällt das Urteil aber positiv aus. Ein Kunde meinte neulich, dass er sich mit jedem der 10 Punkte identifizieren könne. Auch für ihn sei es wichtig, über die Grenzen der Agrarbranche hinaus für mehr Rücksicht zu werben.   
Unsere Mitarbeiter sind in jedem Fall begeistert von dem Imagefilm. Wir setzen uns auch weiter dafür ein, die Botschaften der Kampagne zu verbreiten und das Bewusstsein zu schärfen.

Wie nutzen Ihnen die 10 Punkte im Alltag?
Die Mitarbeiter und wir haben einen ruhigeren und nicht so hektischen Tagesablauf. Wir versuchen in der Hauptsaison die Arbeitstage nicht zu lang werden zu lassen. Der letzte Hektar ist nicht immer entscheidend.

Auf welchen Punkt legen Sie besonderen Wert?
Wir sprechen mit unserem Team immer wieder alle Punkte durch. Am wichtigsten ist für uns, dass unsere Fahrer verunreinigte Straßen säubern und Ladung sichern. Das vermeidet Ärger mit den Anwohnern und gewährleistet Verkehrssicherheit.
Außerdem halten wir unser Team dazu an, auf andere Verkehrsteilnehmer zu achten. Rückt eine Kolonne aus, dann starten die Fahrzeuge oft in einem zeitlichen Abstand. So bleiben Lücken zwischen den Maschinen und Autofahrer können leichter überholen.

Haben Sie noch einen Tipp für andere LU?
In unserem Unternehmen haben wir ein Team mit festen Saisonarbeitskräften. Das sorgt für Kontinuität. Die meisten unserer Mitarbeiter sind zwischen 25 und 45 Jahren alt. Wir können nur an die Kollegen appellieren, den Druck zu nehmen. Wir Dienstleister müssen aufpassen, dass Verordnungen und Gesetze nicht irgendwann verschärft und bspw. Fahrtenschreiber oder weitere Einschränkungen bei den Arbeitszeiten eingeführt werden.

Die Umsetzung der Kampagne „Profis mit Rücksicht“ kostet Zeit und Energie. Kurzfristig wird kaum ein Erfolg zu vermelden sein, aber langfristig zahlt es sich aus, vor allem in unseren dörflichen Strukturen in denen Anwohner, Mitarbeiter und Kunden untereinander bekannt sind.

Das Ehepaar Zöller stand gemeinsam für das Gespräch zur Verfügung. Herzlichen Dank!

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung landtechnischer Prozesse und dem immer wichtiger werdenden Bereich des Infor-mationsschutzes hat die LU Agrarelektronik GmbH in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Lohnunternehmen e.V. einen Fachausschuss für „Datenmanagement in der Landwirtschaft“ gebildet. In verschiedenen Vortragsreihen wer-den Themen aus dem Bereich Datenmanagement sowie Smart Farming bearbeitet.

Den nächsten Workshop veranstaltet die LU Agrarelektronik am 05.Juli 2016 zum Thema „Datenmanagement in der Land-wirtschaft“. Die m2Xpert GmbH & Co. KG bietet mit ihrer unabhängigen landwirtschaftlichen Datenaustauschplattform Farm-tune eine umfassende aber neutrale Organisationshilfe an. Sie vernetzt Betriebe oder Geschäftspartner und ermöglicht eine einfache und automatisierte Dokumentation, die manuell nachbearbeitet werden kann. Maschinen-Kommunikationsmodule und Apps machen Prozessinformationen mobil und im Büro verfügbar. Dies funktioniert herstellerunabhängig, zuverlässig und sicher. Neu im Farmtune Angebot sind eine Parallelfahrhilfe mit Teilbreitenassistenz als App und ein günstiges vernetztes GPS Modul zur Prozessunterstützung und Diebstahlwarnung von Maschinen. Zur Veranstaltung sind neben Lohnunternehmern und Landwirten auch Händler eingeladen.

In der für die Teilnehmer kostenlosen Veranstaltungsreihe liegt der Fokus auf dem Dialog zwischen dem Anwender dem jewei-ligen Anbieter, bzw. Hersteller, so dass neben der praktischen Vorstellung der jeweiligen Produkte vor allem die Wünsche und Anregungen der potentiellen Nutzer Berücksichtigung finden. Damit will die LU Agrarelektronik GmbH den anspruchsvollen Weg zu einem vernetzten, barrierefreien und herstellerübergreifenden Datenaustausch unterstützen.

„Wer also mehr Durchblick bekommen will, sollte möglichst mehrere unserer Fachausschüsse besuchen. Sprechen Sie ein Wort mit und bringen Sie ihre Meinung in diesem in Zukunft immer wichtiger werden Themenfeld mit ein!“ lädt René C. Janotte, Geschäftsführer der LU Agrarelektronik, ein.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Machen Sie mit und laden es hier herunter:]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Im Fokus der Veranstaltung steht der Erfahrungsaustausch. Bitte beachtet das interessante Programm. Bitte meldet Euch bis zum 17. Juni 2016 mit dem Anmeldeformular an, damit wir besser planen können. Es wird keine Kostenpauschale in Rechnung gestellt, lediglich das Mittagessen ist von jedem selbst zu zahlen. Übernachtungen sind selbst zu organisieren.

Programm:
11:00 Uhr – Begrüßung beim Lohnunternehmen Niederauer GmbH & Co.KG, Kirchheimbolander Straße 21, 67294 Stetten

11:30 Uhr – Besichtigung des Lohnunternehmen  Dieterich, Münchgasse 10, Ober-Flörsheim
Besonderheit: Besichtigung Traubenvollernter/ Besichtigung Rebpflanzmaschine

13:30 Uhr –  Mittagessen im Landgasthof Zur Linde, Osthofener Landstraße 8, 67593 Westhofen
Besonderheit: Selbstzahler

15:30 Uhr – Betriebsbesichtigung Schäfer Agrar und Wein GmbH, Richard-Knies-Straße 113, 67550 Worms
Besonderheit: Biogasanlage

17:00 Uhr – Betriebsvorstellung und Besichtigung des Lohnunternehmen Niederauer GmbH & Co.KG, Kirchheimbolander Straße 21, 67294 Stetten
Besonderheit : Neue Dienstleistung im Weinbau Entlauben und Kompost Streuen.

ab 19:00 Uhr – gemeinsamer Abschluss mit einem Grillbuffet]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Machen Sie mit und laden es herunter. Hier erfahren Sie mehr über die BLU-Kampagne.]]> 22.08.2017 - 03:47:23  
Die Freisprechung fand in der prunkvollen Reithalle der Lehranstalt Triesdorf statt. Frau Sichler-Stadler, Leiterin des Bereichs Landwirtschaft, begrüßte die Agrarservicmeister und rund 150 Gäste. Neben der Festansprache von Hubert Bittlmayer, Amtschef des Bayrischen Staatsministeriums für Erhährung, Landwirtschaft und Forsten, blickte Norbert Bleisteiner, Leiter des Fachzentrums für Energie & Landtechnik, zurück auf die Entwicklung des Lehrbererufs am Standort Triesdorf. Er freue sich sehr über die ersten Agrarservicemeister aus Bayern.
 
Einen humorvollen Einblick in den Schulalltag gewährte Wolfgang Schmid mit den „Gedanken eines jungen Agrarservicemeisters“. Neben dem intensiven Arbeiten, habe er in seinen Kommilitonen auch viele Freunde gefunden. Wie es für die Absolventen weiter geht und welche Herausforderungen auf sie warten, beschrieb Dr. Bernard Krone in seinem Vortrag „Lohnunternehmer haben Zukunft“. Abgerdundet wurde das feierliche Programm mit musikalischen Beiträgen des Ansbacher Blechblasensembles.
 
Der Höhepunkt der Veranstaltung war aber die Übergabe der Meisterbriefe an die jungen Agrarservicemeister und die Ehrung der besten drei Absoloventen: Wolfgang Schmid, Benjamin Arnold und Philipp Malkus. Diese erhielten Preisgelder, gesponsort von den Firmen Amazone, Krone und Holmer sowie ein Buch mit den schönsten Reisezielen Europas vom BLU-Bildungswerk. Der Beste der Besten erhielt zudem einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining mit Landmaschinen beim ADAC.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Landwirte und Lohnunternehmer sammeln und liefern Daten, manchmal sogar unbewusst und teilweise noch in „Informationsinseln“. Die voranschreitende Entwicklung in der Informations- und Kommunikationstechnik hat tiefgreifende Impulse auf die Landwirtschaft sowie die Landtechnik. Gesamtgesehen steuern wir in der Branche auf eine Vernetzung landtechnischer Komponenten zu. Damit sich für den einzelnen Nutzer daraus auch ein ableitbarer Vorteil ergibt, sollte weiterhin der herstellerübergreifende und barrierefreie Datenaustausch gefördert werden. In diesem Bereich des Smart Farming ergeben sich somit noch eine Vielzahl offener Fragen, von technischer Natur, bis hin zu Datensicherheit und Datenschutz.

So ist der Ansatz der Workshops ein neutrales Forum zu bieten, in dem man sich zwischen Anwendern und Anbietern Smarter - Produkte offen austauschen kann. In der für die Teilnehmer kostenlosen Veranstaltungsreihe soll so die Auseinandersetzung mit diesem in Zukunft immer wichtiger werden Thema gefördert werden. Vor allem die Wünsche und Anregungen potentiellen Nutzer sollen Berücksichtigung finden, aber auch Vorbehalte und kritische Fragen werden diskutiert.

Das Konzept deckt sich mit dem Grundgedanken der LU Agrarelektronik. „Wir wollen Aufklärungsarbeit im Bereich Elektronik und Software leisten und als Bindeglied zwischen Anwender und Hersteller auftreten“, beschreibt René Janotte, GF der LU Agrarelektronik GmbH. Durch das aktive Einbringen der Teilnehmer und die Auseinandersetzung mit dem Thema konnten in den bisher stattgefundenen Veranstaltungen schon viele betriebsindividuelle Anforderungen formuliert werden und als konstruktives Feedback an die jeweiligen Anbieter geleitet werden.

In einem Abschlussreview sollen die Optimierungen aus dem gesammelten Feedback der einzelnen Workshops dem interessierten Publikum vorgestellt werden.

Workshop „Datenmanagement in der Landwirtschaft“ Teil I farmpilot – arvato Systems – und Teil II CLAAS

Welche Resonanz ziehen Sie aus den ersten beiden Workshop mit farmpilot und CLAAS?
Janotte: Die Teilnehmer sind sehr interessiert und wissen die praxisnahe Vorstellung des Themas zu schätzen. Jeder hatte die Möglichkeit die vorgestellten Lösungen, z.B. bei arvato durch ausgeteilte Tablets selbst zu erfahren, damit ist eine tiefere Auseinandersetzung möglich. Was zu spüren war, ist das die Teilnehmer meist zum Ende hin ihre eigenen, betriebsindividuellen Anforderungen formulieren können. Es bedarf etwas Zeit in der Masse der Möglichkeiten und von dem was sie vorgestellt bekamen, richtig filtern können, was für jeden einzelnen wichtig ist. Auch die gute Stimmung innerhalb der Teilnehmer viel auf, die sich z.B. auch durch die Abwechslung zwischen Theorie, Demonstration und Feldeinsatz bei CLAAS ergab. Wir haben z.B. gelernt, dass nicht nur eine standardisierte Schnittstelle und hinterlegte Algorithmen für den Einsatz des CropSensors nötig sind, sondern für eine intelligente N-Düngung auch die passende Einordnung des Entwicklungsstadiums des Weizens entscheiden ist. Theorie und Praxis!
Husse: Zukunftsmusik ist, dass mehrere Workshops stattfinden sollen und sich daraus dann ein Fachausschuss bildet.

Wie viel Teilnehmer werden zukünftig im Fachausschuss mitarbeiten?
Janotte: Die Teilnehmerzahl ist nicht relevant, es geht dabei darum, dass wir das Feedback, welches wir bekommen und über die Workshops sammeln, analysieren, aufbereiten und an den jeweiligen Hersteller, bzw. Softwareanbieter übermitteln, so dass dieser in der Lage ist, seine Hausaufgaben zu machen und die erarbeiteten Anforderungen bei sich einzupflegen und dann in einem Abschlussreview zu präsentieren. Innerhalb dieses Abschlussreviews wird geprüft ob die Anforderungen aus dem Workshop angekommen sind, bzw. was die Firmen umgesetzt haben und ob so das Produkt durch die umgesetzten Features praxisadaptierter ist.

Wo sehen Sie die Schwerpunkte im Datenmanagement?
Janotte: Die Schwerpunkte sind, dass die einzelnen Informationsinseln miteinander zu vernetzt.  Es gibt mittlerweile viele Anbieter und sehr viele Lösungen. Telemetrie Systeme, Online – Ackerschlagkarteien, Sensoren in der Landwirtschaft, etc., die mittlerweile Daten sammeln, diese Informationen fließen leider zum größeren Teil noch auf einzelne Informationsinseln. So besteht das Problem, dass die Vernetzung die wir anstreben um eine klare Rechtfertigung für die Mehrkosten und den Aufwand beim Einsatz einer digitalen Lösung haben, noch nicht greifbar ist. Zum Beispiel: Ich möchte eine Rechnung schreiben aus einem Auftrag, dann brauche ich diese rechnungsrelevanten Daten zur richtigen Zeit im richtigen Format abrufbar. Und genau daran müssen wir arbeiten. Genau hier liegt der Anspruch, dass wir einen herstellerübergreifenden, barrierefreien Datenaustausch erreichen.

Wie stehen die Teilnehmer dem Thema gegenüber?
Janotte: Die Anforderungen der Anwender sind in dem Bereich absolut klar. Barrierefreier Datenaustausch und fairer Umgang mit den gesammelten Daten. Die Quintessenz besteht darin, dass man wirklich offen legt, wo wird was gespeichert, wie kann ich das in ein anderes Format übertragen. Was sich bereits aus dem ersten Workshop herausstellt, ist dass die Teilnehmer eine klare Vorstellung haben. Sie möchten ein Produkt kaufen, mit dem Feature sich dieses individuell in den Möglichkeiten und Funktionen zusammenstellen zu können, so dass ein betriebsadaptiertes Datenmanagementpaket entsteht, welches die gegebenen Anforderungen perfekt erfüllt.

Welche Fragen wurden häufig gestellt?
Janotte: Viele Fragen drehten sich zum Ende der Workshops um die Datenanalyse und die möglichen Auswertungsschritte. Gerade im Kontext farmpilot ist die Möglichkeit einer detaillierten Faktura Lösung diskutiert worden. Aber auch das Thema der Datenspeicherung wurde deutlich beleuchtet. So ist arvato in der Lage auf Kundenwunsch die Daten der Kunden komplett zu löschen. Aufgrund der Nutzung konzerninterne Rechenzentren ist dies möglich. Bei CLAAS bezogen sie die Fragen häufig konkret auf die gezeigten Abläufe. So wurde die Rolle der Daten in der Landwirtschaft herausgearbeitet und auch was man aktuell alles mit Telemetriedaten machen kann um daraus einen echten Vorteil und eine Dokumentationsgrundlage ableiten zu können. Neben dem Einsatz mit dem CropSensor in der 3. Gabe im Weizen, wurde die EASY On Board App im Einsatz gezeigt. Neben einem CLAAS Cargos Kombiwagen steuerten wir erfolgreich einen Fliegl Abschiebewagen mit dem mobilen Tablet ISOBUS - VT.

Welches Anforderungsprofil kommt auf die Hersteller zu?
Janotte: Auch dies wurde schon im ersten Workshop ziemlich klar: Man wünscht sich ein Produkt, was völlig unabhängig der Farbe, der Marke nach, Daten sammelt, die betriebsindividuell benötigt werden und zwar auch genau auch nur in diesem Umfang. Nicht zu viel und nicht zu wenig. So, wie der Kunde sich das Paket zusammenstellt, so müssen die Daten nachher fließen und da ist es egal ob das im Vorfeld mit Telematics oder anderen Plattformen passiert.

Wo sehen sie die Thematik Datenmanagement in zwei Jahren?
Janotte: Ich hoffe, viel weiter und weg von diesem inselbehafteten Denken zu sein. Wir müssen hin zu einer Vernetzung, die den Ressourceneinsatz effizienter gestalten kann, eben genau aufgrund des Einsatzes von einem betriebsadaptierten Datenmanagement. Dazu müssen Lösungen her, niemand hat in diesem Bereich mehr Zeit zu verschenken!
Dabei muss man aber mittlerweile schon beachten, dass viele Im- und Exportfunktionen, z.B. eben auch in CLAAS Telematics bestehen. Auch die Intelligenz und damit die intuitive Nutzbarkeit der eingesetzten Lösungen schreiten immer weiter voran. So werden Auftragsdaten in eine zusammenhängende Dokumentation geschrieben, auch wenn sie an verschiedenen Tagen innerhalb einer Fläche passieren. Also es lohnt sich einen Blick auf diese Lösungen zu werfen, denn viele Funktionen gibt es inzwischen bei genauerem hinsehen!

Wie geht es weiter mit den Workshops? Termine, weitere Planungen? Wie bildet sich daraus der Fachausschuss?
Janotte: Der nächste Workshop findet am 05.07.2016 mit der Firma m2Xpert statt. Da werden wir uns das kostenlose Portal „Farmtune“ genauer ansehen. Welche Daten werden damit auf dem Acker erhoben, wie werden diese weiterverarbeitet und wie lassen sie sich mit weiteren Grunddaten verschneiden um z.B. eine saubere Dokumentation zu erhalten. Auch die Hardware die von dieser Firma zum maschineneunabhängigen Loggen von Daten angeboten wird, werden wir uns ansehen.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Im Angebot waren erstmalig zwei unterschiedliche Tagestouren. Die eine Gruppe besuchte Stationen, wie die Landtechnik Wittrock GmbH in Rhede und die Meyer Werft in Papenburg. Die andere fuhr in die Niederlande; unter anderem zu einem hanfverarbeitenden Betrieb (hempflax) und einer Glockengießerei in Heiligerlee. Zum gemeinsamen Abendessen und Ausklang trafen sich dann aber alle Teilnehmer wieder am Ausgangspunkt beim Ehepaar Thomßen.

Neben dem jährlich wechselnden Programm mit vielen, nicht immer nur fachlichen, Eindrücken stand vor allem der zwanglose Austausch zwischen den Berufskollegen im Vordergrund. Andrea van Eijden, Präsidentin der Landesgruppe Niedersachsen, sagt dazu: „Unseren LU-Tag gibt es jetzt schon seit Jahrzehnten. Er hat also eine lange Tradition und die stetig steigenden Teilnehmerzahlen sind ein Beleg für das erfolgreiche Konzept. Auch wenn der LU-Tag mitten in der Erntesaison liegt und eigentlich kein Lohnunternehmer auf seinem Betrieb fehlen darf, nehmen sich die Kollegen gerne Zeit für die Veranstaltung.“

Und nach dem LU-Tag ist vor dem nächsten LU-Tag. Wo es im nächsten Jahr hingeht, steht zwar noch nicht fest, aber die ersten Ideen werden bereits gesammelt.  

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Der Lohnunternehmerverband (ZZTSPL) und die Gewerkschaft der landwirtschaftlichen Arbeitnehmer haben ihren aktuellen Tarifvertrag ausgehandelt und unterzeichnet. ZZTSPL-Vorsitzende Pavel Stevcik informiert darüber, dass der jährlich neu verhandelte Vertrag einen Lohnanstieg von 3,1 % vorsieht.  Der Tarifvertrag regelt außerdem die wöchentliche Arbeitszeit (max. 37,5 Stunden), jährliche Überstunden (max. 400 Stunden), sowie  Fragen zum Arbeitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz.

Frankreich
: Jahrestagung in Grenoble
Der 84. Kongress des französischen Lohnunternehmerverbandes (FNEDT) in Grenoble war ein großer Erfolg. Neben dem Tätigkeitsbericht und dem Ausblick auf das kommende Jahr, konnten sich die Teilnehmer ein Bild über die Entwicklungen der Branche machen.
Seit 2014 ist die Zahl der Unternehmen in der Land- und Forstwirtschaft um 1 % auf 21.248 Unternehmen und die Zahl der Mitarbeiter um 10 % gestiegen. Insgesamt arbeiten damit aktuell rund 134.073 Menschen in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter ist relativ konstant und liegt bei 33 Jahren in der Landwirtschaft und 36 Jahren in der Forstwirtschaft. 37.000 Mitarbeiter waren sogar jünger als 30 Jahre.

Irland: 
Hohe Arbeitsqualität und gute Partnerschaft mit Landwirten
"Die Qualität der Dienstleistungen und der Arbeit der irischen Lohnunternehmen ist sehr hoch", erklärt John Sheehy, Präsident des Lohnunternehmerverbandes (FCI) beim diesjährigen Verbandstreffen im März.  Es wirbt damit für die Anerkennung des Arbeitspreises und für eine Partnerschaft zwischen Landwirten und Lohnunternehmen. Diesem stimmte auch Ehrengast Klaus Pentzlin, Präsident der CEETTAR zu. Es sei die Qualität der Arbeit, die verkauft werden müsse. Er berichtete außerdem über Themen wie ABS-Bremssysteme und Berufsausbildung.  Alles in allem war die Konferenz des im Jahr 2011 gegründeten Lohnunternehmerverbandes (FCI) ein voller Erfolg.

Italien
: Outsourcing, der Trend in der Landwirtschaft
Mit dem Thema Auslagern von landwirtschaftlichen Arbeiten an Lohnunternehmen beschäftigen sich derzeit die Verbände Unima (Lohnunternehmen) und Confai (Agrartechnik). Laut Istat gibt es derzeit rund 540.000 landwirtschaftliche Betriebe in Italien mit einem Gesamtumsatz von fast 3,8 Mrd. Euro. Von diesen Betrieben nehmen im Durchschnitt 87 % Dienstleistungen von Lohnunternehmen in Anspruch, vor allem für Erntearbeiten.

Italien: 
Verbandsfusion bis Ende 2016
Der italienische Lohnunternehmerverband UNIMA und der Verband für Agrartechnik (Confai) suchen die engere Zusammenarbeit. Sie befinden sich aktuell in einem Fusionsprozess, der bis Ende 2016 abgeschlossen sein soll. Die beiden Verbände repräsentieren insgesamt rund 5.000 landwirtschaftliche Unternehmen (UNIMA: 3.800, Confai: 1.200).

CEETTAR / JG]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Besuchen Sie uns in Halle 25 (Standnummer A20), um mit uns zu sprechen oder um sich von dem anstrengenden Messerundgang etwas auszuruhen und einen Kaffee zu trinken.

Wichtiges Thema auf dem Stand wird sein: „Profis mit Rücksicht – 10 Punkte für Image & Akzeptanz“. Weiterhin stehen Ihnen unsere Fachreferenten für Fragen gern zur Verfügung.

Diana Husse]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Bremen ist nicht Münster!
Viele Dinge müssen frühzeitig bestellt und geregelt werden. Am Jahresende muss alles wie am Schnürchen laufen. Durch den Standortwechsel gestaltet sich die Planungsphase intensiver und sehr konzentriert. Die neuen Strukturen müssen perfekt aufeinander abgestimmt werden. Unser Ziel ist es, die DeLuTa noch besser zu machen und immer wieder neue Dinge zu überlegen. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe werden die Abläufe überlegt, sinnvolle Maßnahmen und Aktionen diskutiert. Bereits im Januar traf sich die Arbeitsgruppe mit einigen Firmenvertretern direkt in Bremen, um die Hallen kennenzulernen.

Planung der Vortragsthemen
Aufgrund der Vielfalt der Interessen werden die Vortragsthemen optimal auf die Branche abgestimmt. In fünf Vortragsräumen wird eine entsprechende Anzahl an Themen für Mitarbeiter/innen und Betriebsleiter/innen angeboten. Zusätzlich ist ein offenes Forum mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaft geplant. Auf der DeLuTa wird es wieder eine Menge zu entdecken geben. Foren außerhalb der Vortragsräume runden das Informationspaket ab.

Themenbereiche der
Vortragstagung
Kartenkontingent
Voraussichtlich können wir in Bremen das betriebliche Kartenkontingent sowohl bei den Firmen als auch bei den Mitgliedern leicht erhöhen. Ganz ohne Kontingentierung geht es nach den bisherigen Erfahrungen nicht. Wir können es nicht zulassen, dass unberechtigte Personen Eintritt bekommen. Das Tageslimit liegt voraussichtlich bei 7000 Personen. Wichtig ist, unnötiges Gedränge zu vermeiden und gute Gespräche sicherzustellen. In Münster waren pro Tag 6000 Besucher dabei.
Als Grundkontingent ist folgende Beitragsabstufung geplant (geordnet nach der Höhe der Verbandsbeiträge)

Aktuell geplante
Kartenkontigentierung


6 Karten:
< 400.000 € Jahresumsatz
9 Karten:
400.000 €–1.000.000 €
Jahresumsatz
15 Karten:
> 1.000.000 € Jahresumsatz

Zusätzliche Karten können auf Antrag bestellt werden. Alle Einzelheiten und Terminvorgaben werden wir Ihnen frühzeitig mitteilen. Das Bestellformular wird in der Oktober Ausgabe von LU-aktuell beigelegt. Selbstverständlich kann auch über das Internet bestellt werden. Bei den Öffnungszeiten gibt es kleine Änderungen, mit dem Ziel beide Tage möglichst gleichwertig zu gestaltet:

1. DeLuTa – Tag: 10.00–19.30 Uhr
2. DeLuTa – Tag: 09:00–19.00 Uhr

Ab dann heißt es, auf in den Kampf! Der Leitfaden bietet den Teilnehmern bereits vor der DeLuTa die beste Übersicht. Wo findet was statt? Wo finden wir die neuen Räume? Mit dem Leitfaden in der Tasche können die Teilnehmer ganz in Ruhe an zwei Tagen die neuen Hallen und die vielen Neuerungen erkunden.

Frauenbereich
Wir wollen die DeLuTa auch für die LU-Frau attraktiv gestalten. Um so viele Frauen wie möglich in die Planung einzubinden, ist in dieser LU aktuell ein Fragebogen eingebunden. Nehmen Sie sich bitte die Zeit, den Bogen auszufüllen, damit wir das Frauenprogramm so optimal wie möglich gestalten können.

Und plötzlich ist DeLuTa!
Ab sofort werden Sie über die LUaktuell, über die DeLuTa-Website und über facebook auf dem Laufenden gehalten. Für uns laufen die Vorbereitungen auf allen Ebenen. Ihre Zufriedenheit ist ein äußerst wichtiger Aspekt der DeLuTa. Ihre guten Ideen sind uns immer willkommen.

Alfred Schmid]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Image und Akzeptanz in der Bevölkerung ist ein interessantes und wichtiges Thema. Prof. Kussin gewährte einen tollen Einblick in das Thema Kommunikation in der Landwirtschaft. Er merkte an, dass in den Medien die Thematisierung von Konflikten sexy ist und nach ihm eine Überzeugung der Gesellschaft allein durch Fakten kaum möglich sein wird.

Prof. Nöhle sieht das anders! Er sagt klar, dass es immer nur den Idealfall oder den Skandal in den Medien gibt... Nicht aber den Normalfall auf dem Feld und im Stall. Doch genau dieser ist entscheidend! „Sagen Sie, dass es ist, wie es ist! Berichten Sie vom Stand der Technik, bevor jemand über Sie berichtet!“

Der Tag wird im World Café nochmal diskutiert. Was würde passieren, wenn die Öffentlichkeitsarbeit in der Landwirtschaft ab heute ein Ende hätte! Welchen Anteil hat mangelhafte Kommunikation an der Krise und wie sieht Deine ideale Kommunikationsstrategie aus? 3 Runden – 3 Fragen und immer neue Diskussionspartner!

Damit endet die Vortragstagung und schließt mit einem geselligen Abend ab.

Diana Husse]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Vor dem Umgang mit einem Pflanzenschutzmittel (PSM) sollten alle Arbeiten sowie der nötige Schutz des Menschen durchdacht und geplant werden. Die Gebrauchsanleitung und das Sicherheitsdatenblatt des eingesetzten Mittels geben Auskunft über Risiken und die darauf abgestimmte Persönliche Schutzausrüstung (PSA), um Gefahren zu reduzieren. Hinweise für den sicheren Umgang in der Gebrauchsanleitung können wie folgt lauten:
Für Lohnunternehmer und deren Angestellte ist die Dienstleistung Pflanzenschutz ein umfangreiches Geschäftsfeld. Daher ist es besonders wichtig, auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz zu achten. Erfahrungen der SVLFG zeigen, dass die Akzeptanz in einer Fahrerkabine zusätzlich Persönliche Schutzausrüstung (PSA) zu tragen äußerst, gering ist. Daher achten Sie beim Neukauf auf die Eignung der Kabine für den Pflanzenschutz, so dass sie auf das Tragen von Schutzkleidung verzichten können.

Eine Standardkabine des Traktors trägt erfahrungsgemäß, neben zahlreichen weiteren Vorteilen, nur zur Reduktion der Exposition durch Pflanzenschutzmittel (PSM) bei. Dennoch können PSM in geringen Konzentrationen in die Kabine eindringen. Das geschieht meist über die Lüftungsanlage, Fenster oder Türen sowie durch den kontaminierten Anwender selbst. Daher muss sich der Fahrer gegebenenfalls beim Ausbringen von PSM und Standardkabine mit zusätzlicher persönlicher Schutzausrüstung (PSA) vor den Gefahrstoffen schützen. Eine geeignete PSA könnte zum Beispiel Schutzhandschuhe, Schutzanzug sowie Atemschutz umfassen.

Neu sind Pflanzenschutzkabinen nach der Sicherheitsnorm EN 15695, die in der Kategorie 3 oder 4 das zusätzliche Tragen von PSA in der Kabine überflüssig machen.

In der Norm DIN EN 15695 „Landwirtschaftliche Traktoren und selbsfahrende Pflanzenschutzgeräte - Schutz der Bedienungsperson (Fahrer) vor gefährlichen Substanzen“ werden Kabinen in vier Kategorien eingeteilt: Welche Kategorie Ihr Traktor bzw. Selbstfahrer derzeit erfüllt, können Sie in der Betriebsanleitung bzw. an einer Kennzeichnung in der Kabine ablesen.

   


Vor Beginn der Arbeit sollte man die Sicherheitshinweise im Sicherheitsdatenblatt, die zusätzlichen Produktinformationen und die Hinweise auf dem Etikett sorgfältig durchlesen sowie diese befolgen. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, sind folgende Punkte zu beachten:
Bitte beachten Sie:
SVLFG]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Eine besondere Ehrung erhielten außerdem die jeweils besten drei Absoloventen. Bei den FASlern waren es Sebastian Thiemann (LU Perdun, Drensteinfurt),  Christian Gaab (Agrar-Service Fleichmann, Edesheim) und Jannik Fedder (LU Kappelhoff, Ahaus) die mit einem Europa-Bildband vom Landesverband Lohnunternehmen NRW geehrt wurden.
Die Agrarservicemeister Sebastian Grünig (LU Hoppe, Meerbusch), Christian Neitemeier (LU Neitemeier, Wadersloh) und Magnus Windbergs (LU Hackstein, Wachtendonk) erhielten neben einem Buch mit den schönsten Reisezielen Europas vom BLU-Bildungswerk, Preisgelder gesponsort von den Firmen Amazone, Krone und Holmer. Der Beste der Besten erhielt zudem einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC.

Der offizielle Teil der Veranstaltung wurde mit dem traditionellen und humoristischen Rückblick auf die Schulzeit von Berhard Wagner (Berufskolleg Kleve) und den Grußworten der Absolventen beendet. Gemeinsam mit ihren Familien ließen die Absolventen ihre Feier ausklingen.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Von Juni bis November ist Erntezeit in Rheinland-Pfalz. Transporte für Getreide, Mais, Ölsaaten und Trauben werden dann auch an den Wochenenden notwendig sein. Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing setzt deshalb das Sonntagsfahrverbot für Erntetransporte in dieser Zeit aus.

„Rheinland-Pfalz ist stark geprägt von der Landwirtschaft. Wir möchten die Qualität unserer landwirtschaftlichen Erzeugnisse sicherstellen und den Landwirten für die Erntezeit eine bestmögliche Infrastruktur bieten. Daher sind Erntetransporte stellenweise auchn Sonn- und Feiertagen notwendig“, sagt Minister Wissing. Er bittet Auto- und Erntefahrer um gegenseitige Rücksichtnahme.

In der Getreide- und Rapsernte gilt die Ausnahmegenehmigung von 18. Juni bis 28. August, für die Maisernte und die Weintraubenlese von 14. August bis 13. November und für die Ernte sonstiger Ölsaaten wie zum Beispiel Sonnenblumen in der Zeit von 14. August bis 25. September 2016. Die Ferienreise-Wissing bittet Landwirte und Winzer, vor der Ernte dafür zu sorgen, dass Licht und Bremsen sowie die Bereifung der Schlepper, Erntefahrzeuge und Anhänger funktionstüchtig sind.Gleichzeitig weist er die Autofahrer auf die ungewohnten Abmessungen und Geschwindigkeiten der landwirtschaftlichen Fahrzeuge hin: Erntefahrzeuge wie Mähdrescher oder Rübenvollernter fahren in der Regel besonders langsam. Autofahrer schätzen die ungewohnte Länge von Transportzügen beim Überholen häufig falsch ein.

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Die Deula Nienburg bietet dazu ein 3-tägiges Lehrprogramm für Azubis an, das sowohl Gefahrenpunkte aufzeigt als auch das sichere Handeln trainiert. Selbstverständlich ersetzt das Seminar nicht die Einweisung auf Ihre betrieblichen Gegebenheiten und Maschinen. Aber ihr neuer Azubi wird dann bereits einen ganz anderen Blickwinkel für das Thema Arbeitssicherheit haben und viele Fähigkeiten besitzen, diese auch praktisch einzusetzen.

Organisatorischer Hinweis: Die Kosten für das 3-tägige Seminar betragen 210,00 €, die Kosten für 2 Übernachtungen und Verpflegung betragen 115,00 €. Die SVLFG zahlt für Mitgliedsbetriebe einen Zuschuss von 30,00 €.

Folgende Seminartermine stehen zur Auswahl: 27.07.2016 - 29.07.2016 und 03.08.2016 - 05.08.2016

Weitere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie unter www.deula-nienburg.de]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Sammler, Beförderer, Händler und Makler von Abfällen haben vor Aufnahme ihrer Tätigkeit eine Meldepflicht bzw. Erlaubnis (bei gefährlichen Abfällen) beim zuständigen Gewerbeamt gemäß §§ 53, 54 KrWG einzuholen. Geschieht dies nicht, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, die mit Geldbuße geahndet werden kann.

Anzeigepflicht vor erstem Transport
Als Beförderer besteht somit zumindest die Pflicht, vor Beginn des ersten Transports, die Tätigkeit beim Gewerbeamt anzuzeigen. Neben der Anschrift des Betriebes muss auch angegeben werden, welche abfallrechtlichen Tätigkeiten durchgeführt werden (Sammeln, Befördern, Handeln oder Makeln) und um welchen Abfall es sich handelt. Als weitere Unterlagen sind eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister und ein polizeiliches Führungszeugnis einzuholen. Zudem wird eine gewisse Fachkunde gefordert, die mit einem Tagesseminar oder aufgrund mehrjähriger Erfahrung mit den angegebenen Abfällen nachgewiesen werden kann.

Beim Transport ist dann stets eine Bestätigung der abfallrechtlichen Anzeige mitzuführen und das Fahrzeug mit A-Schildern vorne- und hinten zu kennzeichnen. Die Gebühr für die Anzeige bei der Behörde liegt bei ca. 100 €.

Unterschied gefährlicher und ungefährlicher Abfall
Ein Transport- oder Beförderungsschein wird nur bei gefährlichen Abfällen benötigt. Der Begriff „Gefährlicher Abfall“ beschreibt verschiedene Abfallarten mit festgelegten Gefährlichkeitsmerkmalen. Sie stellen eine Gefahr für die Gesundheit und/oder die Umwelt dar. Für gefährliche Abfälle existieren spezielle Entsorgungswege und -verfahren. Diese gewährleisten eine sichere und umweltverträgliche Zerstörung der enthaltenen Schadstoffe. Was als gefährlicher Abfall qualifiziert wird, ergibt sich aus der Abfallverzeichnisverordnung (AVV). In dieser sind alle Abfälle verzeichnet, wobei jeder Abfall seine Abfallschlüsselnummer besitzt.

Der Transport gefährlicher Abfälle bedarf einer Beförderungserlaubnis, die entsprechend mitzuführen ist. Um diese zu erhalten benötigt der Betrieb, neben den oben genannten Nachweisen, weitere Nachweise für Haftungsfragen und eine besondere Fachkunde. Diese ist ausführlicher als die bei der Handhabung ungefährlicher Abfälle und entspricht der Fachkunde für Entsorgungsfachbetriebe, so dass mit einer Prüfung zwei Qualifikationen erworben werden können. Die Gebühr für die Erlaubnis liegt – je nach Unternehmensumfang – zwischen 250 € und 6.000 €.

Berührungspunkte für Lohnunternehmer
Lohnunternehmer können mit den Regelungen des Abfallrechts beim Transport von Böden, nicht kontaminierten Bodenmaterial, Klärschlamm und Fäkalien, Sedimenten von Gewässern aber auch beim Transport von tierischen Nebenprodukten konfrontiert werden.

So können auch land- oder forstwirtschaftliche Materialien dem Abfallrecht unterfallen, wenn sie nicht in der Land- und Forstwirtschaft oder zur Energieerzeugung verwendet werden. Die einzelnen Fälle darzulegen ist schwierig. Sollten Sie einmal mit abfallrechtlichen Fragestellungen konfrontiert werden, kann nur empfohlen, sich mit der Rechtsberatung des BLU in Verbindung zu setzen.

Sebastian Persinski]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Kassel, den 25. Juli 2016

Im August verschickt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVFLG) die Beitragsrechnungen der Berufsgenossenschaft. Für viele Mitglieder wird der Beitrag insgesamt sinken.
 
Den Rechnungen für die 1,5 Millionen Mitglieder wird neben dem einheitlichen Beitragsmaßstab laut Vorstandsbeschluss im Vergleich zum Vorjahr folgendes zugrunde liegen:          Bei der Berechnung der risikobezogenen Beitragsteile sind darüber hinaus die Leistungsaufwendungen und die Berechnungseinheiten nach den Unternehmensverhältnissen des Jahres 2015 zu berücksichtigen. Die risikobezogenen Beitragsteile sinken für viele Produktionsverfahren. Für einige Produktionsverfahren sind jedoch auch angesichts der Entwicklung von Leistungsaufwendungen und Berechnungseinheiten Erhöhungen nicht zu vermeiden.
Erneut werden mit einem Bescheid die gezahlten Vorschüsse abgerechnet und die neuen Vorschüsse festgesetzt. Auf die Fälligkeiten, insbesondere auf die zum Vorschuss in 2017, sollte unbedingt geachtet werden. Die Beitragszahlung per Einzugsermächtigung hat Vorteile für beide Seiten und stellt die pünktliche Beitragszahlung sicher.
 
Sinkt oder steigt der Beitrag?
Eine allgemein gültige Antwort auf diese Frage ist nicht möglich. Zu stabilen Beiträgen führt der unveränderte Umlagebedarf. Der um ein Prozent gestiegene Hebesatz erhöht die Beiträge leicht, während der gesunkene Grundbeitrag kleinere Unternehmen entlastet. Für bundesmittelberechtigte Unternehmen werden insbesondere die um 78 auf 178 Millionen Euro erhöhten Bundesmittel zur Beitragsreduzierung führen. Die Bundesmittelsenkungsquote steigt von zuvor 20,5 auf 37,0 Prozent. Bundesmittel werden unverändert nur auf den Risikobeitrag gewährt. „Unter dem Strich“ können sich viele Mitglieder über geringere Beiträge freuen. Wegen der Entwicklung der Leistungsausgaben und Berechnungseinheiten sind aber in einigen Fällen höhere Beiträge nicht zu vermeiden. Der Grundbeitrag wird für alle Mitglieder sinken.
 
Geringere Grundbeiträge

Der Grundbeitrag sinkt um sieben Prozent auf 75,28 bis 301,13 Euro (Vorjahr 80,85 bis 323,40 Euro). Geringere Ausgaben, unter anderem für Verwaltung, wirken sich damit unmittelbar auf den Beitrag aus.
 
Übergangsrecht
Um Härten zu vermeiden, gelten weiterhin Übergangsregelungen. Die festgesetzten „Angleichungssätze“ führen dazu, dass der neue Beitrag im vollen Umfang erst 2018 zu zahlen ist. Bis dahin findet eine Angleichung an das neue Beitragsniveau in gleichmäßigen Stufen statt. Dies gilt für steigende und sinkende Beiträge gleichermaßen.
Kommt es dennoch bei gleichen Betriebsverhältnissen zu deutlichen Beitragserhöhungen, werden diese durch eine Härtefallregelung auf 70 Prozent begrenzt, sofern der Beitrag mindestens 300 Euro beträgt.
 
Weitere Infos und auch eine Einzugsermächtigung finden Sie im Internet unter www.svlfg.de > Versicherung/Beitrag > Beitrag Berufsgenossenschaft.

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,5 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für über 220.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für ca. 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.

SVLFG]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Das Teilnehmerfeld setzte sich aus 16 frischgebackenen Fachkräfte zusammen – darunter Melanie Gadge aus Sachsen-Anhalt als einzige weibliche Teilnehmerin. Melanie Gadge zeigte, dass der immer beliebter werdende Beruf Fachkraft Agrarservice keine reine Männerdomäne mehr ist.
Die Wettbewerbsregie hatte ein vielseitiges und anspruchsvolles Ausscheidungsverfahren in Theorie und Praxis zusammengestellt: Dazu gehörten u. a. Rangierübungen mit einem Schlepper samt Anhänger, Bestimmung von Pflanzenkrankheiten und Unkräuter und Fachwissen in Betriebswirtschaft.  

„Stellen Sie Ihr Lohnunternehmen dem Gemeinderat vor!“ hieß es in einem Rollenspiel ähnlichen Prüfungsteil. In aktuellem Bezug mussten die Wettbewerbsteilnehmer auch auf ein rücksichtsvolles Miteinander auf der Straße und bei den Feldarbeiten eingehen. Kenntnisse über die Initiative "Profis mit Rücksicht" 10 Punkte für Image & Akzeptanz wurden in dieser Prüfung ebenfalls abgefragt.

Den Titel Bundessieger konnte sich Stephan Irgmeier aus Altötting nach einem spannenden Kopf-an-Kopf rennen sichern. Stephan Irgmeier hat seine Ausbildung beim Lohnunternehmen Ostermaier GmbH in Altötting absolviert und die Berufsschule in Triesdorf besucht.
Die drei besten Fachkräfte 2016 durften sich neben Sachpreisen auch über Preisgelder freuen. Der Landtechnikhersteller und BLU Fördermitglied AMAZONE sponsert seit vielen Jahren den Berufswettbewerb des Bundesverbands Lohnunternehmen.

Die Präsidentin des niedersächsischen Lohnunternehmerverbands Andrea van Eijden freute sich bei der Siegerehrung über die hervorragenden Ergebnisse und die gute Stimmung der Veranstaltung und stellte deutlich heraus, dass trotz drei Siegern jeder Teilnehmer ein Gewinner ist, weil die Teilnahme am BLU-Berufswettbewerb selbst schon ein große Auszeichnung darstellt.  

Dr. Martin Wesenberg, Niclas Lampe]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die neuen Vorschriften legen Motorklassen fest, die wiederum in Unterklassen je nach Leistungsbereich unterteilt sind. Für jede Klasse wurden Umweltschutzanforderungen in Form von Grenzwerten für Abgasemissionen (CO, HC, NOx und Partikel) festgelegt, sowie Fristen zur Umsetzung ab 2018. Was die neuen Regelungen für Lohnunternehmen bedeuten lesen Sie in der Septemberausgabe der LU aktuell.

Im Vergleich zur bestehenden Richtlinie betreffen die neuen Regeln mehr Motorarten. Sie sollen Verwaltungsverfahren vereinfachen und die Durchsetzung und Marktüberwachung verbessern.

Emissionen unter realen Fahrbedingungen
Die geplanten Vorschriften sehen ein System zur Leistungsüberwachung von Motoren während des Betriebs vor, um die Unterschiede zwischen den Messwerten im Labor und unter realen Fahrbedingungen auszugleichen.

Nachrüstung
Wie von den Abgeordneten gefordert, wird die EU-Kommission nun prüfen müssen, ob gemeinsame Regeln für die Nachrüstung von Vorrichtungen zur Begrenzung der Emissionen in Motoren notwendig sein werden. Ziel dabei ist, weitere Emissionssenkungen zu erreichen.


Hintergrundinformationen
Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat 2014 einen Bericht veröffentlicht, in dem steht, dass die EU noch weit davon entfernt ist, Luftqualitätsnormen zu erreichen, die nicht zu einem inakzeptablen Risiko für die Menschen und die Umwelt führen. Laut Schätzungen der EEA sind in der EU jedes Jahr 72 000 vorzeitige Todesfälle auf Stickstoffdioxid und 403 000 Todesfälle auf Partikelmasse (PM) zurückzuführen. Nach Aussagen der Kommission belaufen sich die durch Luftverschmutzung bedingten Gesundheitskosten in der EU jedes Jahr auf 330 bis 940 Milliarden Euro.

Im September 2014 hat die EU-Kommission einen Vorschlag vorgelegt, um die bestehende Richtlinie zu ersetzen, die nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik ist.

Die neue NSBMMG-Verordnung betrifft alle Arten von Verbrennungsmotoren, die beispielsweise in den folgenden Maschinen oder Geräten zum Einsatz kommen: Handgeführte Geräte, Generatorsätze, Maschinen für die Landwirtschaft, Erntemaschinen, Baumaschinen (z.B. Bagger), Triebwagen und Lokomotiven sowie Binnenschiffe. Diese Motoren müssen die gleichen Anforderungen erfüllen, unabhängig vom Treibstoff, um die Innovation in der Branche anzukurbeln.




















Niclas Lampe
(Quelle: Europäisches Parlament)
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
So auch für ein Lohnunternehmen aus Meßdorf, das in dieser Frage neue Wege geht.

Die Forderung, Arbeitszeiten zu erfassen,ist natürlich nicht ganz neu. Mehrarbeit über acht Stunden musste schon zuvor von Arbeitgebern dokumentiert werden. Gelöst hat das Lohnunternehmen die Aufzeichnungspflicht mit Betriebshandys, die die Arbeitszeiten der Mitarbeiter mit der Nutzung spezieller Apps erfassen. Der junge Geschäftsführer Michael Metzger hat zu diesem Zweck für seine Mitarbeiter gleich neue Smartphones angeschafft.

Die Ausweitung der Arbeitszeit, die laut Gesetz zehn Stunden pro Tag nicht überschreiten darf, ist durch Sondergenehmigung seitens der Aufsichtsbehörde möglich und wird von einigen Unternehmen auch genutzt. Der Einsatz von Erntehelfern ist jedoch viel schwieriger geworden. Während früher Stunden auf das Jahr verteilt werden konnten, dürfen Helfer auf Minijobbasis bei Zahlung des Mindestlohnes kaum mehr als 45 Stunden für das Lohnunternehmen tätig werden. Zum Einsatz der Erntehelfer in seinem Betrieb sagt Metzger: „Nach drei Tagen auf dem Feld muss ich sie teilweise wieder nach Hause schicken. Doch wir sehen es sportlich, Herausforderungen sind dazu da, um sie zu meistern.“

Seit September 2015 ist der junge Altmärker der Chef im Betrieb und hat damit auch frischen Wind in das Unternehmen gebracht. Um als Lohnunternehmen zukünftig bestehen zu können, sei es nicht nur wichtig, große Maschinen und Technik vorzuhalten. „Das ist eine Grundvoraussetzung, unsere Mitarbeiter sind es letztendlich, die den Erfolg ausmachen“, erklärt der Meßdorfer. Deshalb habe er damit begonnen, neue Strukturen einzuführen.

So gibt es seit dieser Saison mindestens drei Stammfahrer für die verschiedenen Dienstleistungsbereiche, Abteilungsleiter übernehmen Führungsaufgaben und auch der Einsatz des Einzelnen an Wochenenden wird wenn möglich reduziert. Metzger schätzt die Situation so ein: „Wir sind zwar vom Wetter abhängig, aber wenn eine Arbeit auch Montag statt sonntags erledigt werden kann, dann versuchen wir, da auch den Kunden mitzunehmen.“ Zudem versucht der Unternehmer, immer ein offenes Ohr für seine Angestellten zu haben. Das fördere den Zusammenhalt.

Metzger Lohnunternehmen GmbH / az-online.de]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Erste Station: Sägewerk Pfeifer
Frisch gestärkt fuhren die 41 Teilnehmer zur ersten Station des LU-Tages: Das Sägewerk Pfeifer. Jeden Tag werden hier ca. 140 LKW Baumstämme angeliefert, sodass auf dem Betriebsgelände ungefähr 6.500 m³ Holz gelagert werden können. Das Werk stammt aus dem Jahr 2009 und wurde 2012 um den Produktionszweig Pellets-Herstellung erweitert. Die Produktionskapazitäten liegen bei 600.000 m³ Schnittholz, 200.000 m³ Palettenklötze, 70.000 t Holzpellets. Dazu werden 80 Mio. kWh Biostrom im eigenen Biomassekraftwerk erzeugt. Auf dem Werksgelände sind in Hochzeiten bis zu 180 Mitarbeiter tätig. Besonders interessant waren die Erläuterungen der Werksführer - ausgebildete Förster - zu den unterschiedlichen Beschaffenheit der Hölzerarten.

Spezialmaschinen Stehr – mit Ideenschmiede
Die Firma Stehr Spezialmaschinen ist Spezialist in Sachen Bodenverdichtung. In seiner Ideenschmiede - dem hauseigenen Restaurant - zeigte Herr Stehr persönlich einige seiner Vorreiterprodukte und erzählte interessante Anekdoten über seine Erfahrungen mit Behörden und vermeintlichen Fachleuten zum Thema Bodenverdichtung. Einblicke in seine Produktpalette und die dahinterliegende Technik unterstützen seine Ausführungen. Einen, wiederum für Herrn Stehr interessanten und verwunderlichen, Einblick aus dem Alltag, gewährten im Gegenzug die Lohnunternehmer zum Einsatz von bodenschonenden Maschinen mit Raupenfahrwerken.  

FLK Löffler
Zurück bei FLK Löffler präsentierte der Familienbetrieb seine Betriebsstruktur und Dienstleistungsangebot nebst dazugehöriger Technik. Neben dem Lohnbetrieb besteht ein landwirtschaftlicher Betrieb als GbR, der rund 250 ha bewirtschaftet. Neben Milchkühen und Tieren zur Nachzucht, sind auch Mastbullen und Deckbullen vorhanden. Das Lohnunternehmen bietet ein breites Dienstleistungsfeld und ist neben typischen landwirtschaftlichen Lohnarbeiten, auch im forstwirtschaftlichen Bereich tätig. Es produziert Holzhackschnitzel, beliefert und betreut Großheizanlegen und erbringt Arbeiten im kommunalen Bereich.

Es war ein interessanter Lohnunternehmertag mit ausreichend Zeit zum gemeinsamen Erfahrungs-austausch und tollem Programm, der seinen Abschluss bei einem leckeren Grillbüffet und gekühlten Getränken fand. Der Landesverband der Lohnunternehmer Hessen e.V. dankt allen Beteiligten und Unternehmen für die Unterstützung zum Gelingen des diesjährigen Lohnunternehmertags. Besonderer Dank gebührt Familie Löffler, die sich spontan bereit erklärt hatte, den LU-Tag bei sich auszurichten.

Sebastian Persinski]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Unfalluntersuchungen zeigen, dass nach einer Verstopfung der Nachlauf der Häckseltrommel und des Wurfgebläses nicht abgewartet und in die nachlaufenden Teile eingegriffen wurde. Jährlich ereignen sich dadurch Amputationsverletzungen, die neben dem persönlichen Leid auf Dauer Kosten in Millionenhöhe verursachen.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) führte in den zurückliegenden Jahren intensive Gespräche mit Herstellern von Feldhäckslern, Anwendern und verletzten Landwirten. Nun können Vorstand und Präventionsdienst zwei wichtige Schritte in Richtung Sicherheit verkünden:

1. Neue Feldhäcksler müssen dank der intensiven Beteiligung an der internationalen Normung zukünftig weltweit höhere Anforderungen an die Sicherheit erfüllen. Diese umfassen unter anderem den Nachlauf automatisch auf zehn Sekunden zu begrenzen beziehungsweise die Wartungsöffnung bis zum Stillstand zuzuhalten.

2. Für Bestandsmaschinen werden von Herstellern seit dem Frühjahr Nachrüstlösungen angeboten, welche die Sicherheit verbessern. Versicherte, die sich für eine entsprechende Nachrüstlösung der Firmen Claas oder Krone entscheiden, werden durch den Präventionsdienst der SVLFG beraten und unterstützt. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer regional zuständigen Aufsichtsperson der SVLFG.

"Unser Außendienst vor Ort führt gezielt intensive Beratungen und Fahrerschulungen durch, um das Verhalten der Fahrer bei der Störungsbeseitigung zu verbessern und sie für die Unfallgefahr zu sensibilisieren", erläutert SVLFG-Vorstandsvorsitzender Martin Empl. "Durch die organisierten Vorgehensweisen in der Normung bei Nachrüstaktionen von Bestandsmaschinen und in der Beratung sollen künftig alle Amputationsverletzungen verhindert werden."

Wichtige Hinweise für verantwortungsbewusste Unternehmer: SVLFG

ie SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,5 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für über 220.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für ca. 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Die Vorteile für Sie liegen klar auf der Hand: Kostenlose Werbung und Imagepflege für Ihr Unternehmen!

Wir haben Ihnen zu diesem Zweck eine Pressemitteilung sowie einige Bilder und das Logo zum Download vorbereitet. Sie können das Worddokument ohne weiteres an den farblich hervorgehobenen Stellen personalisieren. Um den Bericht noch weiter zu personalisieren und den Werbeeffekt für Ihr Unternehmen zu erhöhen, können Sie der Meldung beispielsweise auch ein Portraitbild oder ein Bild aus Ihrem Unternehmen beilegen.
Leiten Sie die personalisierte Mitteilung einfach an Ihre regionale Zeitung weiter. Um die Chancen für eine Veröffentlichung zu steigern, nutzen Sie möglichst vorhandene Kontakte zur Redaktion.
Achten Sie aber bitte unbedingt darauf, dass das Schriftbild in der Textdatei einheitlich schwarz ist.

Wenn Sie Fragen bei der Umsetzung haben, sprechen Sie uns gerne an.
Wir freuen uns außerdem auf Ihr Feedback sowie die ein oder andere Veröffentlichung.

Wenn Sie noch mehr für Ihr Image tun möchten, dann ergänzen Sie doch beispielsweise in Ihrer Email-Signatur das vorbereitete Bild (Webbanner) oder informieren Sie sich über Tipps & Tricks zur Öffentlichkeit unter www.lohnunternehmen.de/aktuelles/profis-mit-ruecksicht/.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Niclas Lampe]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Wies sieht es im Detail für Lohnunternehmen aus?
Die SVLFG konnte uns neue Zahlen zum Unfallaufwand und dem Beitragsaufkommen von Lohnunternehmen präsentieren. Sowohl bei den forstwirtschaftlichen als auch bei den landwirtschaftlichen Lohnunternehmen sind die Leistungsaufwendungen gestiegen.

Dies hat unterschiedliche Folgen. Für landwirtschaftliche Lohnunternehmen lag das Beitragsaufkommen bereits letztes Jahr deutlich über den Leistungsaufwendungen. Deshalb konnte der Produktionsfaktor erneut absinken, bei gleichbleibend hohem Beitragsaufkommen. In Bezug auf den Risiko- und den Grundbeitrag ist damit eine Beitragssenkung zu verzeichnen. Allerdings könnten sich im Ergebnis aufgrund der Angleichungssätze die Beiträge vereinzelnd gering erhöhen. Bei den forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen deckt das Beitragsaufkommen – wie auch im letzten Jahr – nicht den Leistungsaufwand. Anders als bei den landwirtschaftlichen Lohnunternehmen ist der Produktionsfaktor erneut gestiegen. Die Beiträge dürften insgesamt steigen. Achten Sie auf geringe Unfallzahlen bzw. gute Prävention. Auch dieses Jahr verdeutlicht, dass es sich auszahlt!

Anhand eines (landwirtschaftlichen) Lohnunternehmens mit 1 Mio. Euro Lohnsumme lässt sich folgendes Beispiel errechnen:


Wie aus dem Beispiel ersichtlich, ergibt sich eine leichte Steigerung im Hebesatz und geringfügige Senkungen im RK- sowie PV-Faktor. Die jeweiligen Faktoren gelten allerdings nur für den Bereich des landwirtschaftlichen Lohnunternehmens. Andere Risikobereiche haben geringfügige Ermäßigungen wie z.B. Transport/Fuhrunternehmen, Hoch-Tiefbau hingegen verzeichnet geringfügige Steigerungen der Risiko-Faktoren.

Es bleibt dabei: Lohnunternehmer, die Widerspruch eingereicht oder Klage erhoben haben, werden gebeten, sich nach Erhalt des Abschlussbescheides an die Geschäftsstelle zu wenden, um prüfen zu können, ob tatsächlich von einer Beitragssenkung gesprochen werden kann.

Sebastian Persinski

            ]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Nunmehr zeigen sich in der Praxis der Förderung erste Probleme mit Förderausschlüssen. Um diese zu vermeiden, beachten Sie bitte Folgendes:
Wer Fragen, Anmerkungen o. ä. zu diesem Thema hat, der wird gebeten, sich beim Verfasser dieses Artikels in der Geschäftsstelle zu melden.

Pirko Renftel


]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Dies sind:

Wer wird gefördert?
Landwirtschaftliche Unternehmen, die entweder oder

Die Maschinen sollen eine Produktivitätssteigerung und Vorteile für den Umwelt- und Klimaschutz in der landwirtschaftlichen Praxis, im Obst- und Gartenbau, sowie im Weinbau bringen. Die förderfähigen Maschinen und Geräte müssen eine Mindestauslastung nachweisen, wobei eine überbetriebliche Auslastung möglich ist. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen sind von einer Förderung ausgeschlossen.

Die Förderobergrenzen für Maschinen und Geräte der Außenwirtschaft gemäß Anlage 5 der Richtlinie EFP betragen:

  1. Ausbringung von Wirtschaftsdüngern: 130.000 Euro (netto) mit maximal zwei Anbaugeräten.
  2. Anwendung von Pflanzenschutzmitteln: 100.000 €uro (netto).
Die Förderobergrenze darf im Zeitraum 2016 bis 2019 nur einmal ausgeschöpft werden.

________________________________________________________________________

Hauptansprechpartner für die Förderung sind landwirtschaftliche Betriebe.
In der derzeit wirtschaftlich angespannten Situation stellt sich die Frage, ob nicht die Ausbringmethode, durch die in Lohnnunternehmen bereits vorhandener Technik, gefördert werden sollte. Die Anschaffungsförderung neuer Maschinen würde die finanzielle Situation vieler landwirtschaftlicher Betriebe wahrscheinlich noch weiter verschlechtern.


Sebastian Persinski]]> 22.08.2017 - 03:47:23


Dieser Einwand ist natürlich grundsätzlich richtig, doch muss man sich die Frage stellen, ob tatsächlich Kosten eingespart werden. Zum Beispiel ist die Wirkung einer höheren Fahrtgeschwindigkeit häufig sehr begrenzt, da die Flächenleistung (ha/h) oft sehr viel stärker durch die Flächenstruktur bestimmt ist. Zudem sind die Kosteneinsparungen durch die höhere Flächenleistung bei weitem nicht ausreichend, um den Umsatzrückgang auszugleichen. Nehmen wir mal an, der Unternehmer schafft die 600 ha bei 32 % TS in 240 Stunden. Das entspricht einer Flächenleistung von 2,5 ha/h. Bei einer Flächenleistung von 3 ha/h würde er den Auftrag in 200 Stunden schaffen. Setzen wir nun Personalkosten von 35 €/h an, ergibt sich eine Einsparung von nur 1.400 €. Für den Transport ergibt sich eine geringere Transportmenge von 1.588 t. Schätzen wir die Transportleistung pro Stunde im Beispiel auf 30 t/h und die Kosten für das Transportgespann auf 70 €/h, ergibt sich eine Einsparung von 3.706 €. In der Summe wurde also 10.324 € weniger Umsatz gemacht, aber es sind nur 5.106 € weniger Kosten entstanden. Dabei wurden die möglichen Einsparungen noch absichtlich deutlich überschätzt. Im Transportbereich stellt sich sogar die Frage, ob nicht eher mit einem erhöhten Transportaufwand zu rechnen ist, da das Häckselgut mit hohem TS-Gehalt auch ein deutlich größeres Volumen aufweist.

Bei der Abrechnung nach Tonne sollten also unbedingt Zuschläge für geringere Erträge oder eine Anpassung in Bezug auf den TS-Gehalt im Angebotspreis enthalten sein. Außerdem sollten Sie unbedingt ihre Transportkosten genau unter die Lupe nehmen. Der Kostenanstieg bei langen Fahrtstrecken, nimmt stark zu. Insbesondere da bei längeren Distanzen auch deutlich mehr Abfuhrgespanne benötigt werden. Um den Häcksler bei einer Hof-Feld-Entfernung von über 10 km auszulasten werden dann schnell mal 6 bis 8 Abfuhrgespanne gebraucht. Daher empfiehlt es sich zusätzlich zum Tonnenpreis einen Kilometerpreis anzusetzen.



Zur Unterstützung für ihre Planung finden Sie auf der Interseite des BLUs den „Maisrechner“ in der Mediathek. Dieser bietet die Ihnen die Möglichkeit die Veränderung der Kosten bei verschiedenen Erträgen, Entfernungen und Abfuhrfahrzeugtypen nachzuvollziehen.

Kristen Krohne]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Eine besondere Herausforderung ist, wie sollte es anderes sein, das Wetter. Es zeigt sich typisch für dieses Jahr, äußerst unbeständig und die wenigen Sonnenstunden müssen voll ausgenutzt werden. Um schöne Bilder einzufangen wird dem Filmteam daher einiges abverlangt. Von Staub und Spelzen bedeckt wird die Kamera auf, neben, vor oder unter Mähdrescher und Strohpresse in Position gebracht.

Aber nicht nur für das NDR-Team ist es eine ungewöhnliche Situation. Auch von Chef und Mitarbeitern des Lohnunternehmens wird Engagement gefordert. Neben dem normalen Erntestress müssen Einstellungen mehrfach wiederholt oder aus verschiedenen Winkeln gedreht werden, weil der Aufnahmeleiter noch nicht ganz zufrieden ist.

Ob sich die Mühen gelohnt haben, wird sich am 10. Oktober um 18.15 Uhr zeigen. Dann läuft die Nordreportage auf dem NDR und ist in der ARD-Mediathek abrufbar.

Julia Guttulsröd
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Am 19. August 2016 fand die Freisprechungsfeier der Fachkräfte Agrarservice und der Agrarservicemeister statt. Eingeladen hatte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in die Deula Nienburg. Begrüßt wurden mehr als 200 Gäste im Blattpavillon vom Geschäftsführer der Deula Bernd Antelmann. Nach der Begrüßung würdigte der Präsident der Landwirtschaftskammer Gerhard Schwetje die Leistungen der der Auszubildenden und Meister. Er betonte, dass nach einer nicht immer einfachen Ausbildung nun vielfältige Aufgaben in einer abwechslungsreichen Branche auf die jungen Fachkräfte warten. Auch die Präsidentin der Landesgruppe Niedersachsen Andrea van Eijden freute sich über die vielen erfolgreichen Absolventen. Sie sieht eine gute Ausbildung und somit eine hohe Dienstleistungsqualität als entscheidenden Faktor für den Erfolg der Lohnunternehmen.

Neben den Leistungen der Fachkräfte und Meister wurde auch die Arbeit von Jens Martens gewürdigt. Jens Martens organisiert im Auftrag der Landwirtschaftskammer mit viel Engagement die Ausbildung und die Durchführung der Prüfungen. Dabei sind natürlich auch die Mitgliedsbetrieb nicht zu vergessen, die ihre Betriebe für die Prüfungen zur Verfügung stellen. Weiterhin wurde der in den Ruhestand getretene Christian Lubkowitz (BLU) für seine Tätigkeit für die Agrarservicemeister geehrt.

Nachfolgend berichteten die Lehrer der beiden Berufsschulstandorte, BBS Ammerland in Bad Zwischenahn und Justus-von-Liebig-Schule Hannover, von ihren Erfahrungen mit den Auszubildenden.

Anschließend an die Redebeiträge wurden zunächst den beiden FAS-Jahrgängen die Urkunden übergeben. Die besten drei der beiden Schulstandort wurden außerdem für ihre Leistung ausgezeichnet und erhielten dafür Geschenke. Die besten drei aus Westerstede waren. 1) Ralf Lüpken 2) Renke Krüsmann und 3) Johannes Kemper. In Hannover konnten 1) Yannik Riechmann 2) Meinart von Mirbach und 3) Alexander Krug die besten Ergebnisse erzielen. Nachdem alle Fachkräfte ihre Urkunde erhalten hatten, erhielten auch die Agrarservicemeister ihren Meisterbrief. Als Jahrgangsbeste wurde Kai Garrles aus Ostfriesland geehrt. Den zweiten Platz teilen sich die beiden Agrarservicemeister Tobias Baden und Uwe Busche. Für ihre besondere Leistung erhielten die Agrarservicemeister Geschenk und ein Preisgelder.

Zum Abschluss richtet Tobias Baden von den Agrarservicemeister, Yannik Riechmann von der Fachkräfte aus dem Ammerland und Renke Krüsmann aus Hannover das Wort an die Anwesenden. Jeder berichtet mit kleinen Anekdoten von Erfolgen und kleine Rückschläge während ihrer Ausbildung, weiterhin dankten Sie ihren Lehrern für die gute Unterstützung.

Die mittlerweile hungrigen Gäste konnten dann über ein hervorragendes Abendessen und ein gemütliches Beisammen sein freuen. Insgesamt konnten sich alle Beteiligten über eine sehr gelungene Freisprechungsfeier freuen, mit der die Fachkräfte und Agrarservicemeister würdig ins Berufsleben entlassen wurden.

Kristen Krohne]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Der Arbeitnehmer (AN) kauft Der Arbeitgeber (AG) kauft Der Arbeitgeber (AG) least DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH / Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die erste Station war der Bioenergiepark Saerbeck. Die Gemeinde Saerbeck verfolgt mit diesem deutschlandweit einzigartigen Projekt das Ziel, die eigene Energieversorgung bis 2030 vollständig auf regenerative Energien umzustellen. Und die Gemeinde ist auf dem besten Weg. Schon jetzt produzieren auf dem 90ha großen alten Militärgelände sieben Windräder, eine Biogasanlage, eine Kompostanlage sowie ein riesiger Photovoltaik-Park bei Vollnutzung 29 MW.

Zweite Station war das Lohnunternehmen Schmiemann in Altenberge. Auch hier informierten sich die Berufskollegen ausführlich über Dienstleistungsbereiche und Maschinenpark, ebenso wie bei der dritten Station in Rheine, beim Lohnunternehmen Feistmann.

Den LU-Fachtag gibt es schon viele Jahre und die hohen Teilnehmerzahlen sind ein Beleg für den Erfolg dieser Veranstaltung. Das abwechslungsreiche Tagesprogramm wird durch den Austausch mit Berufskollegen abgerundet. So auch gestern; die Teilnehmer nutzten die Möglichkeit für zwanglose Gespräche und machten sich nach einem äußerst gelungen Fachtag mit vielen neuen Eindrücken auf den Heimweg.  

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Auf dem Gebiet Pflanzenbau, Verfahrens- und Agrartechnik, Dienstleistungen muss zum Bestehen der Meisterprüfung ein Arbeitsprojekt durchgeführt werden. Dabei werden relevante Problemstellungen aus den Herkunftsbetrieben von den Anwärter aufgegriffen und durch einen praktischen Versuch untersucht. Die Ergebnisse werden dann in einer schriftlichen Ausarbeitung dokumentiert.

Alles im allem steht den Meisteranwärter in den kommenden zwei Jahren eine große Herausforderung bevor. Aber gerade die Herausforderungen macht diese Zeit besonders lehrreiche und spannend.

Kristen Krohne
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Antragsfristen für die Förderprogramme „De minimis“ bzw. „Aus- und Weiterbildung“ des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) enden in diesem Jahr am 30. September 2016 (De minimis) bzw. am 30. November 2016 (Aus- und Weiterbildung).
 
Zur Erinnerung:
Zuwendungsberechtigt für die Förderprogramme sind Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung Güterkraftverkehr im Sinne von § 1 Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) durchführen (= angemeldeter Werkverkehr oder gewerblicher Güterkraftverkehr) und Eigentümer oder Halter von mindestens einem in der Bundesrepublik Deutschland zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassenen schweren Nutzfahrzeug sind. Das Nutzfahrzeug muss dabei ein zulässiges Gesamtgewicht von mindestens 7,5 t haben und ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmt sein. Daran fehlt es z. B. bei land- und forstwirtschaftlichen Ackerschleppern (Schlüsselnummer 891000) oder Geräteträgern (Schlüsselnummer 892000).
Beim Förderprogramm „De minimis“ muss das Eigentum / die Haltereigenschaft des schweren Nutzfahrzeugs zum Stichtag 15.09.2016 bestehen, während beim Programm „Aus- und Weiterbildung“ dies am 15.09.2015 oder am 02.05.2016 der Fall sein muss.
 
Inhaltlich sind die Förderprogramme erheblich verändert worden. Nachfolgend die wichtigsten Änderungen:

Die gesamten Förderprogramme sind vom Budget- auf das Fördertopfverfahren umgestellt worden. Das hat zur Folge, dass der Antragsteller nach Eingang des Zuwendungsbescheids die geförderte Maßnahme innerhalb von drei Monaten durchführen muss. Ansonsten wird die Fördersumme wieder frei bzw. gelangt dann in den Fördertopf zurück.
Die einzelnen Inhalte, Vorgaben und Merkblätter der Förderprogramme befinden sich unter www.bag.bund.de.
Bitte prüfen Sie diese Unterlagen unbedingt vor einer möglichen Antragstellung sorgfältig und genau.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Der Fokus der Broschüre liegt dieses Mal auf den deutlich hervorgehobenen Vorteilen für die breite Öffentlichkeit. Die Bevölkerung ist schließlich die Zielgruppe, die es langfristig zu erreichen gilt. Häufig fehlt ihr aber ein Bezug zu land- und forstwirtschaftlichen Arbeiten, was wiederum zu Missverständnissen führen kann. Nur durch Ernstnehmen, Einbeziehen und Aufklären kann die Akzeptanz wachsen und letztendlich der Umgang miteinander vereinfacht werden.  

Kernthema der BLU-Kampagne ist die Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Der Einsatz von großen Maschinen gehört zwar zum Alltag der Lohnunternehmer. Für Anwohner sind diese aber oft fremd. Bürgerfreundliche Verkehrsrouten helfen, Knotenpunkte und Gefahrenstellen weiträumig zu umfahren – auch wenn das häufig längere Wegstrecken bedeutet. Durch gute innerbetriebliche Organisation werden Arbeiten an Sonn- und Feiertagen soweit wie möglich vermieden und die Nachtruhe eingehalten.

Die Profis der land- und forstwirtschaftlichen Dienstleistungen setzen auf gut ausgebildete und versierte Mitarbeiter. Denn um die Vorteile von moderner Technik zu nutzen und diese sicher zu bedienen, sind KnowHow und Erfahrung notwendig. Nicht zu Letzt ist die Umsetzung der 10 Punkte auch ein Beitrag zur Schonung von Umwelt und Energieressourcen und damit im Sinne aller.

Für weitere Informationen klicken Sie hier.

Hintergrund:
Der BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V. ist die gemeinsame Interessen-vertretung der Lohnunternehmen in Deutschland. Rund 2.000 Lohnunternehmen mit ihren 30.000 Mitarbeitern aus 12 Landesverbänden und -gruppen sind im BLU organisiert. Schwerpunkte der Verbandsarbeit sind neben der politischen Interessenvertretung und der Etablierung des Berufsstandes, vor allem die Dienstleistungen für Mitglieder wie Beratung (juristisch, betriebswirtschaftlich und technisch), fachliche Information und Weiterbildung. Die Geschäftsstelle des BLU hat ihren Sitz in Suthfeld-Riehe bei Hannover.

Julia Guttulsröd
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Volatile Agrarmärkte und ein ausgeprägter Wettbewerb bei Landwirten und Lohnunternehmen stellen ebenfalls große Herausforderungen dar, wie sich im Lohnunternehmen Frieling GmbH zeigte. Die Teilnehmer erhielten bei einem Betriebsrundgang tiefe Einblicke in den praktischen Alltag eines etablierten und modernen Lohnunternehmens, sowie eines Kundenbetriebs. In ausführlichen Gesprächen wurden Chancen und Probleme der Zusammenarbeit deutlich.

Mit vielen neuen Eindrücken von Lohnunternehmen in den neuen Bundesländern verabschiedeten sich die Teilnehmer nach einer gelungenen Veranstaltung.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Wie stark der „Hebel“ einer kontinuierlichen Inflation (Zinseszinsrechnung) ist, wird am Beispiel eines Lohnunternehmers (A) deutlich, der 1996 umgerechnet 70.500 € für einen neuen Schlepper mit 210 PS Motorleistung ausgegeben hat. Dieser Schlepper war damals auf dem neuesten Stand der Technik und wird noch heute eingesetzt. Der Verkauf des Schleppers ist nicht rentabel, da dieser geschätzt nur noch 10.000 € wert ist. 20 Jahre später investierte der Lohnunternehmer erneut in einen neuen Schlepper dieser Leistungsklasse und musste bereits 130 T€ ausgeben. Die durchschnittliche Inflati-onsrate der letzten 20 Jahre lag in diesem Beispiel bei 3,11 %.

Ein anderes Beispiel (Lohnunternehmen (B)) zeigt, dass die Inflationsrate gerade in den letzten Jahren noch deutlicher zugelegt hat. In 2013 investierte Lohnunternehmer B in zwei neue Schlepper mit 180 PS für durchschnittlich 106.500 €. In 2015 zahlte er für einen vergleichbaren Schlepper der neuesten Generation 124.500 €, sodass sich eine Inflationsrate von satten 8,12 % ergibt.

Viele Hersteller begründen diesen Preisanstieg mit einer gesteigerten Effizienz und der Notwendigkeit, aktuellen Abgasvorschriften nachzukommen. Sie argumentieren, dass die höheren Anschaffungspreise mit höheren Restwerten einhergehen, sodass der jährliche Wertverlust auf einem ähnlichen Niveau verbliebe.

In der Praxis ist die Rentabilität der Dienstleistungen entscheidend. Hierbei ist einerseits der Angebotspreis einer Dienstleistung maßgebend. Das Preisgefüge entwickelt sich in der Regel im Konkurrenzkampf mit anderen Lohnunternehmen. Dadurch gibt der Markt den Rahmen für die Preisgestaltung vor. Andererseits ist es fundamental wichtig, kosteneffizient zu arbeiten. Einer der größten Kostenblöcke im Lohnunternehmen bilden die Maschinenkosten, zu denen die Abschreibung (= Wertver-lust), die Zins-, Versicherungs-, Reparatur- und Dieselkosten zählen. Hinsichtlich der oben dargestellten Entwicklung ist nun zu prüfen, ob die Summe dieser Kosten bei neuen Maschinen tatsächlich günstiger ist als bei älteren Maschinen.

Am Beispiel des Lohnunternehmers A wird deutlich, dass die in 2016 gekaufte Maschine im Jahr 2036 noch mindestens 70 T€ wert sein muss, wenn der Wertverlust ähnlich groß ist wie bei der alten Maschine. Durch die höhere Kapitalbindung sind die Zinskosten trotz niedriger Zinsen mehr als doppelt so hoch wie beim alten Schlepper. Die Versicherungssummen richten sich ebenfalls nach den An-schaffungswerten, sodass auch hier nicht von Einsparungen auszugehen ist. Die Reparaturkosten sind bei der neuen Maschine zwar zunächst günstig, allerdings erwarten die Praktiker insgesamt deutlich steigende Reparaturkosten wenn die Maschinen älter werden. Viele (zumeist elektronische) Probleme können nicht mehr durch eigenes Personal behoben werden. Als letzter Faktor verbleibt der Diesel, der meistens direkt an den Kunden weiterberechnet wird, also als Kostenposition neutral ist.
Unterm Strich bietet die neue Maschine zwar deutliche Vorteile (u.a. Arbeitskomfort, Image, Ausfallrisiko), ist aber im Vergleich zu den alten Maschinen erheblich teurer. Um den Mitarbeitern einen modernen und komfortablen Arbeitsplatz zu bieten sowie die Ausfallrisiken zu minimieren, ist der Ausgleich der Inflation bei den Arbeitspreisen notwendig. Wird auf den Inflationsausgleich verzichtet, verzichtet der Lohnunternehmer auf einen großen Anteil seiner ohnehin bescheidenen Marge. Aufgrund der unzureichenden Rentabilität vieler Betriebe sollten die Arbeitspreise umgehend an die gestiegenen Gesamtkosten angepasst werden. Ganz wichtig ist die regelmäßige Erhöhung. Nur so lassen sich Kostensteigerungen effektiv ausgleichen.  

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die enorm hohe Beteiligung an diesem Frauentag der Landesgruppe Niedersachsen hat gezeigt, dass wir Lohnunternehmerinnen uns auf das gegenseitige Wiedersehen einfach immer wieder freuen. Man füge noch interessante Programmpunkte hinzu und für einige noch eine entspannte Anreise mit dem Bus und das perfekte Menü für den Frauentag ist angerichtet! Im wahrsten Sinne des Wortes. Nach einem Frühstück im Fischereihafen von Bremerhaven und zwar bei „Fiedlers Kolonialwarenla-den“ konnten wir erst einmal entspannt ankommen, klönen und im kleinen Laden schmökern. An allen Tischen kam sofort das Gespräch in Gange und am Geräuschpegel merkte man: Uns geht´s gut!

Zur Mittagszeit ging es dann hinüber zum Seefischkochstudio, wo Fachwissen zum Thema Fisch locker und witzig von einem jungen Koch vermittelt wurde.
 
Seine Tipps wie z.B. das nicht nur ein klares Auge vom Fisch ein Zeichen für Frische ist, sondern eher der Drucktest, oder das Benutzen von Backpapier in der Pfanne ist von uns allen bestens aufgenommen worden. Hinweise wie „Mädels, filetieren ist wie jonglieren. Nur weil jemand anders es kann, muß man es selbst nicht auch sofort können.“ lockerten seine Darbietungen absolut auf.

Beim anschließenden Fischbuffet waren wir von den leckeren Gerichten absolut begeistert und die ausgelegten Rezeptbücher fanden reißenden Absatz.

Satt und zufrieden konnten wir danach bei sonnigem Wetter entweder am Deich entlang schlendern oder einfach einen Kaffee im angrenzenden Mediterraneo genießen. Kurz darauf ging es für die meisten Damen zum nächsten Event: Mit dem Hafenbus durch die Welthäven von Bremerhaven! Absolut sehenswert. Hier werden Autos, Landmaschinen und massenweise Container umgeschlagen und mit dem Hafenbus war man hautnah am Geschehen. Bei der Fahrt zurück zum alten Kaiserhafen ließ sich sogar der Eisbär Lilly am Fenster des weltbekannten Zoos blicken.

Gut gelaunt trafen sich am Abend alle wieder im Restaurant Strandhalle, wo wir direkt am Wasser unser Abendessen genießen konnten.
Und immer noch haben wir uns ordentlich was zu erzählen ….
Ein schöner Tag ging bei wunderschöner Abendsonne zu Ende und wir freuen uns alle auf ein Wie-dersehen spätestens bei der DeLuTa in Bremen.

Andrea van Eijden]]> 22.08.2017 - 03:47:23
WBM Meppen
Die Wirtschaftsbetriebe Meppen bewirtschaften die ehemaligen Flächen der Krupp`schen Güter. Damals und auch heute wird das Gelände nach kurzer Unterbrechung nach dem 2. Weltkrieg im Zuge der Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland militärisch genutzt. Die landwirtschaftliche Fläche beträgt 2073 ha, mit durchschnittlich 20 Bodenpunkten. Vom Gut Rupennest, der einzige von ehemals sieben Gütern, werden alle Arbeiten auf den landwirtschaftlichen Flächen organisiert. Angebaut wird hauptsächlich Getreide mit dem Ziel der Saatgutvermehrung und teilweise Kartoffeln (Eigenvermehrung). Der Betrieb sorgt in Eigenregie für die Trocknung, Reinigung über Lagerung, Absackung bis hin zum Verladen. Die Vorgaben der europäischen Agrarverordnung sind auch vom WBM zu erfüllen. Am Standort sind bis zu 20 Personen tätig.

Technik zum Anfassen mit Praxistest
Auf dem Gut wurden 44 Geräte von 25 verschiedenen Herstellern aus dem In- und Ausland   darge-boten. LWK-Vizepräsident Hermann Hermeling wies auf die Bedeutung neutraler Maschinenvorführungen hin. Die Bodenbearbeitung ist Zeit- und energieintensiv. Der Markt an verfügbaren Boden- und Aussaattechniken ist heute auch infolge zunehmender ausländischer Anbieter kaum überschaubar. Zu Grubbern, Pflügen und Aussaat kommen Stoppelbearbeitung und auch Mulcharbeiten hinzu. So vielfältig wie die Verwendungsmöglichkeiten sind auch die baulichen Ausführungen der Geräte. Angeboten werden Scharen, Scheiben, Federzustreicher, Striegel und Nachläufer zur Rückverfestigung in unterschiedlicher Ausgestaltung. Dabei reicht das Angebot von zwei bis achtbalkigen Ausführungen mit unterschiedlichen Arbeitsbreiten und -tiefen. Deutlich wurde, dass das GPS-basierte „Precision Farming“ auch bei der Bodenbearbeitungs- und Aussaattechnik angekommen ist. Entsprechendes spiegelt sich dann beim Preis wieder. Im Ergebnis hängt die zu verwendende Boden- bzw. Aussaattechnik von einer Vielzahl von Faktoren ab. Maßgebend bleiben jedoch die persönlichen Neigungen.  

Maschinenvorführung: neutral und für Jedermann
Nach der Vorführung konnten die Besucher die dargestellte Technik und die bearbeiteten Böden genauer inspizieren. Zudem waren gut 30 Aussteller mit Ständen vertreten, darunter der BLU. Die Maschinenvorführung bot Technik für kleine mittlere und große Betriebe. Das Angebot richtete sich ebenso an Lohnunternehmer. Der ein oder andere nutzte den Besuch der Maschinenvorführungen um beim BLU vorbeizuschauen. Umgekehrt zeigt die Präsenz, dass großes Interesse junger Besucher am Ausbildungsberuf Fachkraft Agrarservice besteht. Ferner nutzen Besucher den Stand, um sich persönlich ein Bild vom BLU, seinen Mitgliedern oder schlichtweg für Informationen zu den Leistungen des BLU bzw. an einer Mitgliedschaft.
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Niclas Lampe, Sebastian Persinski]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Für Schüler und Auszubildende

Ihr wollt euch über eine Ausbildung informieren? Auf unserem Messestand P/01 könnt ihr euch über den Beruf Fachkraft Agrarservice (kurz: FAS) informieren. Die Ausbildung bietet eine spannende und vielseitige Aufgaben. Auszubildende zur Fachkraft Agrarservice lernen während der dreijährigen Lehrzeit die Bereiche Pflanzenproduktion, Agrartechnik und Dienstleistung in Theorie und Praxis kennen. Nicht nur das Führen, Einsetzen, Pflegen und Instandhalten von Maschinen und Geräten wird vermittelt, auch ackerbauliche Kenntnisse, angefangen bei der Bodenbearbeitung über Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz bis hin zur Ernte, werden euch vermittelt.
Fachkraft Agrarservice – Ein moderne Ausbildung mit Perspektive!

Niclas Lampe]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Der Verwaltungsaufwand in Lohnunternehmen hat in den vergangenen Jahren spürbar zugenom-men. Insbesondere die vom Mindestlohngesetz auferlegten Dokumentationspflichten zu den Ar-beitszeiten werden (zurecht) als unnötige Bürokratie gewertet.
Seit 2012 besteht ein sogenannter Bürokratiekostenindex. Seit 2015 die Bürokratiebremse, wonach durch eine „one-in, one-out“-Regel sofern neuer Verwaltungsaufwand entsteht, an anderer Seite gekürzt wird, damit die Bürokratie zumindest nicht zunimmt. Der Bürokratieindex besteht seit 2012 und ist 2015 erstmalig auf unter 100 Punkte gesunken.

Bürokratieentlastungsgesetz
Dies ist auch dem ersten Bürokratieentlastungsgesetz geschuldet, das im August 2015 u.a. die Grenze zur Lohnsteuerpauschalierung für kurzfristig Beschäftigte von 62 € auf 68 € (durchschnittlich) pro Tag angehoben hat. Andere Erleichterungen betrafen Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten des Handelsgesetzbuches. Die bisherigen Schwellenwerte zu den Umsätzen sind von 500.000 EUR auf 600.000 EUR bzw. zum Gewinn von 50.000 EUR auf 60.000 EUR erhöht worden. Damit können einige bisher buchführungspflichtige Betriebe ihren Gewinn künftig durch die einfachere Einnahme-Überschussrechnung ermitteln. Eine Verpflichtung einen Jahresabschluss zu erstellen, entfällt insoweit. Die Werte wurden entsprechend in der Abgabenordnung  angepasst.
Insgesamt waren 17 Gesetze betroffen. Leider erfassten die Erleichterungen viele Statistikgesetze und weniger Bereiche der Lohnunternehmer, obwohl sich der BLU e.V. mit anderen Verbänden der Landwirtschaft um eine Entlastung im Bereich MiLoG/AEntG stark gemacht hatte.

2. Bürokratieentlastungsgesetz
Zum Januar 2017 soll das zweite Bürokratieentlastungsgesetz wirksam werden. Hier sind Änderungen bei Aufbewahrungsfristen von Lieferscheinen, Grenzbeiträge zur Abgabe der Lohnsteueranmeldung, Anhebung der Pauschalierungsgrenzen für Rechnungen über Kleinbeträge, Beförderung der Digitalisierung im Handwerk sowie kleinere Änderungen bei Sozialgesetzbüchern vorgesehen.
Änderungen im Überblick: Sebastian Persinski]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Klaus Pentzlin (BLU-Präsident) begrüßte die Anwesenden in den herrschaftlichen Räumen der Parlamentarischen Gesellschaft und freute sich auf einen Abend mit intensiven und fruchtbaren Gesprächen, ebenso wie Ausschussvorsitzender Alois Gerig. Dieser betonte in seiner Begrüßung die große Bedeutung der Lohnunternehmer für die Landwirtschaft. Lohnunternehmer ermöglichen den Einsatz moderner Technik auf den landwirtschaftlichen Betrieben und schaffen so Freiheit und Freizeit für die Landwirte. Im Anschluss an die Grußworte stellte BLU-Geschäftsführer Dr. Martin Wesenberg in einer kurzen Präsentation die aktuellen Belange der Lohnunternehmer vor.

Wie in allen Wirtschaftsbereichen sind Personal und Fachkräftemangel aktuelle Themen. Die Herausforderungen liegen unter anderem in der innerbetrieblichen Organisation vor dem Hintergrund der starken Einschränkungen durch das Arbeitszeit- und Mindestlohngesetz.

Außerdem beschäftigt die Branche derzeit die Novellierung der DüngeVO. Diese führt voraussichtlich zu einer drastischen Einschränkung der Wirtschaftsdüngung und stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Dr. Wesenberg sieht darin aber auch Chancen – vor allem in Transport und Logistik. Diesen Dienstleistungsbereich haben die Unternehmen während des Biogasbooms parallel zur Erntetechnik ausgebaut und sich so zu Profis für landwirtschaftliche Transporte etabliert.

Die rundum gelungene Veranstaltung fand ihren Abschluss mit einem gemeinsamen Abendessen und weiteren Gesprächen über die aktuellen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Problemstellungen in Lohnunternehmen.

Hintergrund:
Der BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V. ist die gemeinsame Interessenvertretung der Lohnunternehmen in Deutschland. Rund 2.000 Lohnunternehmen mit ihren 30.000 Mitarbeitern aus 12 Landesverbänden und -gruppen sind im BLU organisiert. Schwerpunkte der Verbandsarbeit sind neben der politischen Interessenvertretung und der Etablierung des Berufsstandes, vor allem die Dienstleistungen für Mitglieder wie Beratung (juristisch, betriebswirtschaftlich und technisch), fachliche Information und Weiterbildung. Die Geschäftsstelle des BLU hat ihren Sitz in Suthfeld-Riehe bei Hannover. 

Julia Guttulsröd


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Zudem beheimatet die Ostküste namhafte Milchviehbetriebe und riesige Ackerflächen. Der Besuch einiger dieser Betriebe und ortsansässigen Lohnunternehmen war wohl auch das Highlight der Fahrt, sodass die Teilnehmer mit vielen einmaligen Erlebnissen und Eindrücken aus dem „Land des Ahorns“ zurückkehrten.

Die Organisation erfolgte über Farm-Tours GmbH (www.farm-tours.de)

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die endgültige Verabschiedung des Gesetzesentwurfes wurde aber noch nicht vollzogen. Nach Insiderinformationen ist mit Inkrafttreten der neue DüngeVO frühestens im kommenden Jahr zu rechnen. Offensichtlich haben die komplizierte Materie und gegensätzliche politische Positionen zu den Verzögerungen geführt.Die Novellierung der Düngeverordnung wird auch in der Praxis intensiv diskutiert, so dass manch Landwirt und Lohnunternehmer die aktuelle Rechtslage „aus den Augen verloren“ hat. Deshalb hier noch einmal eine Übersicht über die relevanten Inhalte. Weitere Informationen stehen auf den Websites der Landwirtschaftskammern, Ministerien und anderen Beratungsinstitutionen zur Verfügung.  

Aktuell gültige Regelungen
Deutschlandweit unterliegt die Wirtschaftsdüngung folgender rechtlicher Beschränkungen: Herbstdüngung
Die Anwendung von Gülle, Jauche und Geflügelkot zur Hauptfrucht oder Zwischenfrucht im Herbst ist nur noch in Kulturen mit Bedarf möglich.

Laut DüngeVO §4 Abs. 6 (Erlass Herbstdüngung) ist die N-Menge begrenzt durch
  1. den Nährstoffbedarf der Kultur (bis zum Winter)
  2. maximal jedoch 80 kg N / ha (davon max. 40 kg / ha NH4)

Entsprechend ist die Düngung zur Deckung des Stickstoffbedarfs erlaubt Demgegenüber ist die Düngung verboten
Wenn beispielsweise eine „normale“ Rindergülle mit 4 kg N / m³ zur Verfügung steht, begrenzt bei der aktuellen Regelung der tatsächliche Nährstoffbedarf der Kulturen die Düngung von Hauptfrucht bzw. Grünland auf etwa  10 – 15 m³/ha. Eine Zwischenfrucht kann aber bis zu 20 m³/ha (absolute Grenze von 80 kg/ha N beanspruchen.

Bei Nichtbeachtung der Grenzen drohen Mittelkürzungen im Bereich der Direktzahlungen (CC-Relevanz) und Bußgelder in OWi-Verfahren!

Zukünftige Regelungen
Lohnunternehmen müssen zukünftig beachten, dass die neuen Gesetze die N- und P-Düngung in Menge und Zeit einschränken (80 % im Frühjahr und weniger als 20 % im Herbst), strenge Regeln für Einarbeitung und Abstandsauflagen beinhalten werden und ausgeprägte Dokumentationsverpflichtungen zu erfüllen sind. Bereits heute steht in einem Änderungsvorschlag zum Düngegesetz der Hinweis, dass zukünftig zur Qualitätssicherung praxisgerechte Zertifikate in der Wirtschaftsdüngerlogistik zur Pflicht werden können. In einem vom BLU begleiteten Forschungsprojekt werden die Grundlagen für die Zertifizierung von Dienstleistern erarbeitet. Eine Vorgabe, die den professionellen Lohnunternehmen zu Gute kommen wird.

Dr. Martin Wesenberg]]> 22.08.2017 - 03:47:23 In Zeiten des elektronischen Zahlungsverkehrs werden Rechnungen in vielen Geschäftsbereichen nur noch elektronisch versandt. Dies nutzen die Täter mit verschiedenen Methoden, um sich in die Kommunikation einzuschalten. Allen Vorgehensweisen ist dabei gemeinsam, dass Mitteilungen an Kunden versandt werden mit dem Hinweis, dass sich die Bankverbindung des Rechnungsstellers angeblich geändert habe. Ist dieses Täuschungsmanöver erfolgreich, überweist der Getäuschte den tatsächlich offenen Rechnungsbetrag auf das Konto der Betrüger.

Woher wissen die Täter, dass eine offene Forderung besteht und wie schalten sie sich in die Kommunikation ein?
Die Betrüger „hacken“ sich auf einen der beteiligten E-Mail-Server ein, fangen die relevanten E-Mails ab und verändern die Inhalte ganz oder teilweise. So gaukeln sie den Kunden eine E-Mail vom Rechnungssteller vor, aus der hervorgeht, dass sich dessen Bankverbindung geändert habe. Die Täter manipulieren auch bei andauerndem E-Mail-Verkehr die Kommunikation so, dass bei Rückfragen per E-Mail der Betrug zunächst unentdeckt bleibt. Der Polizei sind zudem Fälle bekannt, in denen die Betrüger zusätzlich gefälschte Dokumente per Briefpost verschickten, um die Glaubwürdigkeit des manipulierten E-Mail-Verkehrs zu untermauern.

Um einem solchen Betrug vorzubeugen, rät das LKA daher zu folgenden Maßnahmen: Pirko Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Aus Sicherheitsgründen beträgt die Besucherzahl pro Tag  6.500 Personen. Durch die Kontingentierung, gestaffelt nach der Höhe der Mitgliedsbeiträge, wollen wir eine geordnete Grundstruktur der Vergabe sicherstellen. Nach der Auswertung der Kartenbestellungen von 2014 ist der Spielraum von Zusatzkarten erheblich. Melden Sie Ihre Wünsche deshalb frühzeitig an.  
 
Kartenvergabe (Kartenkontingent, Frauenkarten)
Bis zum 20. November wird jedem Betrieb das nach der jeweiligen Beitragsstufe bemessene Grundkontingent in Höhe von 6, 9 oder 15 Karten zugesichert. Mehrfachbestellungen werden addiert. Karten für Frauen können über das Kontingent hinaus bestellt werden!
Wer nach dem 20.11.2016 erstmalig Karten bestellt, erhält unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit  auch weiterhin Karten in Höhe des jeweiligen Grundkontingents.
Ein Mindestkontingent von drei Karten wird jedem Betrieb zugesichert.

Zusätzliche Karten
Jeder Betrieb kann von Beginn an eine über das Kontingent hinausgehende Anzahl von Karten bestellen. Diese werden ab dem 20.11.2016 im „Windhundverfahren“ vergeben.
Wer früh bestellt, hat somit die besten Chancen auf zusätzliche Karten.  
Die Vergabe der Zusatzkarten beginnt ab dem 20.11.2016 (siehe vierte Spalte auf dem Bestellbogen). Gibt es unsererseits keine Nachfragen, werden Ihnen die Karten automatisch zugeschickt.
Denken Sie bitte daran, die jeweilige Kategorie bei Ihrer Bestellung genau zuzuordnen.

Kartenrückgabe
Eine kostenfreie Rückgabe von Karten ist nur bis zum 25.11.16 (Eingang Geschäftsstelle) möglich. Danach entstehen 15 % Rückgabegebühren, ab dem 06.12.16 wegen der dann nicht mehr möglichen Korrektur der Verpflegung 30 % Gebühren. Nach dem 13.12.2016 ist eine Rückgabe von Karten nicht mehr möglich. Mit der Erhebung von Gebühren ist die Vermeidung von „Überbestellungen“ sowie die Vermeidung einer Vergabe an unberechtigte Personen.

Kartenbestellung für Firmen
Bei den Firmenkarten gelten vergleichbare Regeln. Hier richtet sich das Grundkontingent nach der Größe der Präsentationsfläche (Siehe Teilnahmeordnung). Firmen können ebenfalls „weitere Karten“ in begrenzter Anzahl und ohne Anspruch auf Zuteilung bestellen. Auch hier gilt bei der Vergabe das „Windhundverfahren“. Fördermitglieder ohne eigene Präsentationsflächen erhalten ein Grundkontingent von 3 Karten, fördernde BLU-Mitglieder von 4 Karten. Für Firmen gilt ein anderer Bestellbogen, den wir Ihnen per Mail zuschicken.   

Hinweise zum Ablauf der beiden Tage
Aus Sicht der fachlichen Information und des Zeitrahmens sind beide DeLuTa-Tage völlig gleichwertig. Unterschiede gibt es allerdings bei den Vorträgen, Diskussionsrunden und Aktionen. Themenwiederholungen gibt es nur in bestimmten Bereichen. Wer das große Angebot der DeLuTa auskosten will, sollte unbedingt beide Tage einplanen. Die Betriebsleiter sollten sich auf jeden Fall die Zeit für Gespräche gönnen.
Eine ordentliche Feier gibt es an beiden Tagen, allerdings mit unterschiedlicher Ausrichtung. Der 2. Tag wird durch ein richtiges Abschlussessen aufgewertet. Niemand wird hungrig nach Hause fahren. Alle Details und Abläufe werden wir in der nächsten LUaktuell noch einmal ausführlich beschreiben.        

Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.
Kontakt: Diana Husse: 05723-7497-22
Wir wollen, dass Sie sich auf der DeLuTa wohlfühlen.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Das BLU-Bildungswerk e. V. stellt jedem Mitglied unentgeltlich ein Exemplar dieses wichtigen Nachschlagewerks zur Verfügung, das Ihnen bei Erscheinen dieser LUaktuell bereits per Post zugegangen sein dürfte. Für einen sicheren und rechtmäßigen Einsatz land- und forstwirtschaftlicher (lof) Fahrzeuge bietet die Neuauflage wertvolle und unverzichtbare Informationen zum schnellen Nachschlagen. Daher ist es sinnvoll, die Broschüre jederzeit griffbereit zu haben.
Behandelt werden rechtliche Fragen zu lof-Fahrzeugbauarten und ihrer Zulassung, zu Fahrerlaubnisklassen, zur Zulassungspflicht insgesamt, zu erhöhten Abmessungen von Fahrzeugen wie z. B. Überbreite, zu Beleuchtung und Kenntlichmachung von lof-Fahrzeugen, zum Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG), zur Ladungssicherung und vieles mehr. Dabei werden praktische Hinweise zu einer rücksichtsvollen Fahrweise gegeben, die die Kritik der Bevölkerung aufgreift und damit die Akzeptanz des lof-Bereichs in der Öffentlichkeit steigern soll.
Neu in die Broschüre aufgenommen wurden die Besonderheiten im Umgang mit dem Joystick in modernen Schleppern, eine neue Gliederung sowie ein farbiges Register zum schnelleren Auffinden der Inhalte.
Kurzum: Die neue aid-Broschüre dient Ihnen – liebe Mitglieder – als schnelle praktische Hilfe im Arbeitsalltag im Bereich Straßenverkehrsrecht, so dass Sie für dieses wichtige Nachschlagewerk einen festen und zentralen Platz in Ihrem Büro vorhalten sollten.

Pirko Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
EuroTier mit Zukunftslösungen
Auf der EuroTier werden Innovationen gezeigt, die einerseits den Betriebserfolg nachhaltig steigern und sichern. Andererseits tragen die Lösungen dazu bei, den sich ständig erweiternden Zielkorridoren in der Nutztierhaltung zwischen tier- und umweltgerechten Haltungsbedingungen sowie menschengerechten Arbeitsbedingungen zu entsprechen. Zudem ist auf der EuroTier der weltweite Sachverstand aus Industrie, Landwirtschaft, Wissenschaft und Beratung präsent. Mit ihrem einzigartigen Informationsangebot bietet die EuroTier Orientierung und Lösungen für die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung.

EnergyDecentral  und BIOGASA Convention
Die EnergyDecentral ist in das landwirtschaftliche Umfeld der EuroTier, der weltweiten Leitmesse für Tierhaltungs-Profis, eingebunden. Dies hat sich durch die Nutzung von Synergien zwischen Landwirtschaft und Bioenergie bestens bewährt. So wird die Breite der technologischen Entwicklungen auf dem Feld der Substrataufbereitung und des Handlings von Biokraftstoffen zur Energieerzeugung abgedeckt. Zusammen mit der BIOGAS Convention des Fachverbandes Biogas, die erstmals parallel zur EnergyDecentral durchgeführt wird, wird eine einzigartige Plattform für neue Trends und Innovationen in der Biogasbranche geschaffen. "

DLG / JG
 ]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Ort:
Hotel Aquino, Tagungszentrum Katholische Akademie
Hannoversche Str. 5 b, 10115 Berlin

Tagungsgebühr:
60,– € inkl. MwSt. umfasst Teilnahme am Fachprogramm sowie Verpflegung
Anmeldeschluss: 29. November 2016

Anmeldung / Kontakt
Cristina Braungardt, Tel. 069/24788-310,
Fax +49 69 24788-114,

Programm
Weitere Informationen unter www.dlg.org]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Insbesondere bei der Stoppelzerkleinerung konnte man in den letzten zwei Jahren beobachten, dass sich das Angebot an entsprechenden Systemen erweitert hat. Das zeigt deutlich, dass die Nachfrage in der Praxis gegeben ist und die Landtechnikunternehmen gefragt sind, Maschinen mit entsprechend guten Zerkleinerungssystemen zu entwickeln.

Anwender sehen noch Entwicklungsbedarf

Das niedergefahrene Maisstoppeln von den meisten Systemen nicht mehr gefasst werden können, sehen viele Anwender als eine Schwachstelle bei den Mulchern. Demzufolge steigt die Nachfrage nach Erntemaschinen, die die Stoppeln schon vor den Rädern der Erntemaschine mulchen. Hierzu gibt es bisher nur im Körnermais ein funktionierendes System. Im Silomais hingegen stehe eine Lösung des Problems noch aus. Weitere Informationen finden Sie unter www.maiskomitee.de

Quelle DMK/NL]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Ausgangssituation:
Entwicklung seit Anfang 2015 und aktuelle Entscheidung des OLG Hamm
Seit Bestehen des MTV ist es zwischen dem GLFA einerseits und dem BMAS sowie den Hauptzollämtern andererseits stets streitig gewesen, ob die Arbeitgeber aufgrund des Ab-schlusses des MTV die Dokumentationspflichten nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfüllen müssen.
Nach Auffassung des BMAS trifft das zu mit der Folge, dass der Arbeitgeber für alle seine Arbeitnehmer Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit innerhalb von sieben Tagen aufzeichnen bzw. dokumentieren musste. Der GLFA war stets der gegenteiligen Meinung und meint, dass diese Dokumentationspflicht lediglich für Aushilfen (kurzfristige Beschäftigung und 450,- € Job) und nicht für fest angestellte Arbeitnehmer besteht.

In einem bereits 2015 initiierten Musterprozess, in welchem sich ein Landwirt aufgrund der Nichtvornahme der Dokumentation selbst anzeigte und ein Bußgeld erhielt, entschied nun das Oberlandesgericht Hamm im Sinne der Rechtsauffassung des GLFA (Beschluss vom 18.10.2016, Az.: 3 RBs 277/16).
Danach bestehe eine Dokumentationspflicht mangels Anwendbarkeit des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes nur für Aushilfen. Da im konkreten Fall auch keine anderen Dokumentationspflichten z. B. nach Arbeitszeitgesetz bestanden, sei das Bußgeld ohne Rechtsgrundlage erfolgt und damit rechtswidrig. Bereits die Vorinstanz, das Amtsgericht Bielefeld, hatte im Sinne des Landwirtes entschieden.
Neben dem GLFA begleitete der Arbeitgeberverband der Westfälisch-Lippischen Land- und Forstwirtschaft (WLAV) den Prozess in juristischer Hinsicht.
Anmerkung: Frau Marion von Chamier vom WLAV referiert u. a. zu diesem Thema bei der DeLuTa, die am 07./08.12.2016 in Bremen stattfindet.

Folgen
Die Entscheidung stellt zweifelsfrei einen großen und wichtigen Erfolg der Interessenvertretungen der grünen Berufe und hier im Besonderen des GLFA und des WLAV dar.
Dennoch bleibt fraglich, wie diese Entscheidung nun zukünftig umgesetzt wird, da sie zumindest formell nur den OLG-Bezirk Hamm betrifft. Der GLFA hat aber die zuständigen Bundesminister aufgefordert, den bestandskräftigen Beschluss des OLG Hamm zu respektieren und die Prüfpraxis der Hauptzollämter entsprechend zu ändern. Wann eine politische Entscheidung zu dieser Eingabe erfolgen wird, ist aktuell nur schwer einschätzbar. Feststellbar ist aber bereits jetzt, dass die Hauptzollämter aufgrund der Entscheidung des OLG Hamm verunsichert sind und bereits Verfahren diesbezüglich „auf Eis“ gelegt haben.
Im Ergebnis besteht aber keine endgültige Rechtssicherheit in dieser Frage. Allerdings dürfte die Gefahr von Bußgeldverfahren für Arbeitgeber, die ihren Aufzeichnungspflichten bezüglich ihrer fest angestellten Arbeitnehmer nicht nachkommen, nunmehr gering sein. Zugleich steht dem Arbeitgeber für diesen Fall nach der Entscheidung des OLG Hamm eine erheblich verbesserte Abwehrmöglichkeit zur Verfügung.
Wir werden Sie selbstverständlich sofort über weitere Neuigkeiten und Entwicklungen in dieser Sache informieren.

Pirko Renftel
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Von diesen Entwicklungen sind tiefgreifende Impulse für Landwirtschaft und Landtechnik zu erwar-ten. Vor allem eine zunehmende Vernetzung technischer
Produktionsprozesse in lohn- und landwirtschaftlichen Betrieben, auf dem Feld und im Stall und über die gesamte Lebensmittelkette hinaus, zeichnet sich ab.

Wichtig ist, dass sich Lohnunternehmer, Landwirte, Händler und auch Hersteller mit diesem Themenkomplex in einem neutralen Forum auseinandersetzen.  Deshalb startete in der ersten Jahreshälfte die Veranstaltungsreihe „Datenmanagement in der Landwirtschaft“ der Agrarelektronik GmbH mit mehreren Firmen und Anbietern intelligenter Technik.  Im Rahmen von Workshops konnten Anbieter und Hersteller ihre Produkte und Kompetenzen zeigen und den jeweilig möglichen Datenkreislauf vorstellen. Passende  Anwendungsszenarien wurden anschließend gemeinsam mit den Teilnehmern diskutiert.  

In Zusammenhang mit Datenmanagement stehen grundlegende Begriffe wie Big Data, Smart Farming oder  Landwirtschaft 4.0.

Der Begriff Big Data umfasst auch über den landwirtschaftlichen Kontext hinaus, das Sammeln, Aggregieren und Auswerten (z.B. Erstellen von Prognosen) aller, für eine angepasste Entscheidung, relevanter Daten. Big Data ist in der Endausbaustufe eine Datenfusion, die unstrukturierte, große Datenmenge teilweise mit Hilfe künstlicher Intelligenz so verarbeitetet, dass ein Sinn, z.B. eine pflanzenbauliche Strategie oder eine automatisierte Handlungsempfehlung daraus entsteht. Nicht unterschätzt werden sollte dabei die mögliche künftige Aussagekraft der Daten. Mithilfe der sich weiterentwickelnden Analyse- und Auswertungsverfahren dieser großen Datenmengen, könnten zukünftig aus vorhandenen Daten neue Informationen gewonnen werden, die mit aktueller Technologie aus den ursprünglichen Rohdaten noch nicht ersichtlich sind.

Smart Farming beschreibt die Digitalisierung landtechnischer Prozesse. Mit moderner Landtechnik und cloudbasierter Software Echtzeit-Informationen können Position und Tätigkeit, Betriebszustände und detaillierte standortspezifische Daten erhoben werden. Werden diese vernetzt, lassen sich z.B. betriebliche Abläufe effizienter erledigen und der Ressourceneinsatz verbessern. Im Ergebnis ließe sich eine bessere Planung und Steuerung sämtlicher Prozessketten vornehmen. Offen sind ein Vielzahl von  Fragen von der technischen Umsetzung bis hin zu Datensicherheit und Datenschutz.

Landwirtschaft 4.0, als Überbegriff für Smart Farming, stellt die die Interpretation und Auswertung der anfallenden Daten dar und kann die Produktionsprozesse in der Landwirtschaft effizienter und nachhaltiger machen. Landwirtschaft 4.0 soll diese großen Datenmengen verarbeitet, verknüpfen und Abläufe automatisieren und  schlussendlich den Landwirt beim Entscheidungsprozess unterstützen.

Landtechnikhersteller sowie Softwareanbieter sind bei der Erhebung, Auswertung, Umsetzung und Nutzung der Daten entlang der Wertschöpfungskette berührt. Betriebliche Daten wie die wirtschaftliche Ertragskraft, die strategische Ausrichtung und Positionierung am Markt, die Kosten- und Umsatzstruktur, die relevanten Umwelteinflüsse oder die Qualität der erzeugten Produkte sind Vertrauenssache, sie sind akzeptanzkritisch für alle Anwender. Betrachtet man die Entwicklungen im gesamten Agrarsektor, ist die zunehmende Digitalisierung wichtig für eine moderne Landwirtschaft, um auch weiterhin anschlussfähig zu bleiben sowie allgemeine Forderungen, wie z.B. nach Prozesstransparenz zu ermöglichen.

Die Anforderungen der Anwender an die Hersteller für diesen Bereich und Kontext sind: Von  Anbietern informationstechnischer Systeme werden daher neben überzeugenden Lösungen auch überzeugende Sicherheits- und Datenschutzkonzepte gefordert. Die besten Lösungen zur Sicherstellung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit werden auch am Markt die besten Chancen haben. Denn die gesammelten Daten bestimmen wesentlich über Erfolg oder Misserfolg des landwirtschaftlichen Betriebs und sollten nur nach eingehender Kosten-Nutzen-Analyse und rechtlicher Bewertung in die Hoheit Dritter übertragen werden.

René Janotte

Die LU Agrarelektronik leistet Aufklärungsarbeit und tritt als Bindeglied zwischen Anwendern und Herstellern auf. Durch das aktive Einbringen der Teilnehmer und die Auseinandersetzung mit dem Thema konnten in den vergangenen Workshops mit Airinov, Farmpilot, CLAAS und farmtune schon viele betriebsindividuelle Anforderungen formuliert werden, die sich auch mit unserem Feldprobengedanken decken.
Möchten auch Sie Ihre Lösung für ein professionelles Datenmanagement vorstellen?! Dann sind Sie herzlich eingeladen, uns anzusprechen. Wir freuen uns auf neue Veranstaltungen!


]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Viele Lohnunternehmen zeigen sich dann nachsichtig und gewähren ihren Kunden stillschweigend diesen unbezahlten Kredit. Die unmittelbaren Kosten für diese „Kundenbindungsmaßnahme“ sind in der Abbildung 1 dargestellt. Besonders problematisch werden die nicht bezahlten Rechnungen, wenn zeitgleich Raten für die Maschinen fällig werden und das Unternehmen dadurch in Schwierigkeiten bei der Rückzahlung kommt.

Die Zahlungsmoral der Kunden kann verbessert werden. Solche Maßnahmen lassen sich unter dem Begriff Mahnwesen zusammenfassen. Das Mahnwesen kann dabei durch das Büro des Lohnunternehmens organisiert oder an einen externen Dienstleister vergeben werden. Das Problem des Mahnwesens besteht darin, dass die schlechte Zahlungsmoral einerseits nicht überhand nehmen und andererseits das Verhältnis zum Kunden nicht übermäßig belastet werden sollte.
 


Mahnwesen im eigenen Unternehmen
Beim Mahnwesen im eigenen Unternehmen wird dem Kunden auf der Rechnung häufig ein Zahlungsziel von 30 Tagen gesetzt. Begleicht der Kunde die Rechnung nicht innerhalb von 14 Tagen kann eine Zahlungserinnerung verschickt werden. Nach Ablauf Frist wird eine Mahnung verschickt. Durch die Mahnung gerät der Kunde in Verzug. Alternativ kann im Dienstleistungsvertag ein fester Termin vereinbart werden. In diesem Fall gerät der Kunde automatisch nach Ablauf des Termins in Verzug (vgl. dazu lu-aktuell 06/2016). Für die Zeit des Verzugs können Verzugszinsen erhoben werden. Die Verzugszinsen sind gesetzlich festgeschrieben. Sie betragen neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz der EZB (aktuell -0,88%). Außerdem kann eine Verzugspauschale von 40 € hinzukommen. Daneben können für die Aufwendungen zu Erstellung der Mahnung als Mahngebühren in Rechnung gestellt werden (etwa 5€ bis 10€ pro Mahnung). Wird trotz Mahnung nicht gezahlt kann ein Inkassobüro eingeschaltet oder ein Mahnverfahren eröffnet werden.



Mahnwesen außerhalb des eigenen Unternehmen
Eine komplette Auslagerung des Mahnwesens kann durch den Verkauf der Forderung erfolgen. Dies geschieht beim Factoring (vgl. lu-aktuell 08/2016). Hier verkauft der Lohnunternehmer seine Forderung an eine Factor. In der Praxis bedeutet das, dass die Rechnungen geschrieben und dann an den Factor geschickt und verkauft werden (vgl Abbildung 2). Das Lohnunternehmen bekommt mit Eingang der Rechnung beim Factor einen vertraglich festgelegten Betrag sofort ausgezahlt. Der Auszahlungsbetrag kann dem Rechnungsbetrag abzüglich der Grundgebühren des Factors entsprechen. Manche Factoringverträge sehen auch eine Teilauszahlung vor. Dabei werden zunächst 80-90% ausgezahlt. Der Restbetrag (Rechnungsbetrag abzüglich der Grundgebühren) wird dann mit Eingang der Rechnung oder Ablauf einer Frist ausgezahlt. Im Vergleich zur Finanzierung des Zahlungsverzug aus dem Kontokorrent ist das Factoring deutlich teurer (im Beispiel in Abbildung 1 maximal 0,17% vom Umsatz). Beim Factoring liegen die Kosten der Grundgebühr hinge-gen bei 2-4%. Die Leistung des Factoring geht jedoch über die bloße Finanzierung hinaus. Beim Factoring wird die Forderung verkauft und das Risiko des Zahlungsausfalls geht auf den Factor über.




Schlussfolgerung
Das Mahnwesen im eignen Unternehmen bietet die volle Kontrolle über Zeitpunkt und Ausgestaltung der Mahnungen. Der Vorteil besteht darin, dass Zahlungsziele und Verzugszinsen als Verhandlungsbestandteil bei der Kundengewinnung und Kundenbindung genutzt werden können. Voraussetzung für das Mahnwesen im eigenen Unternehmen ist eine konsequente Durchführung. Diese ist nur möglich, wenn ausreichend Personal zur Verfügung steht. Beim Mahnwesen im eigenen Unternehmen sollte das Risiko von Zahlungsausfällen auch in der Preisgestaltung berücksichtigt werden.
Durch das Factoring kann sich das Unternehmen gegen Zahlungsausfälle absichern. Gleichzeitig werden die Büroarbeitskräfte entlastet, da das Mahnwesen wegfällt. Dafür muss regelmäßig eine fest Gebühr an den Factor gezahlt werden. Die diese Gebühr ist die Risikoprämie für Zahlungsausfälle. Das Factoring schafft dafür zusätzliche Liquidität und Planungssicherheit, da das Geld immer innerhalb kürzester Zeit auf dem Konto ist. Wenn Sie Factoring nutzen, sollte sich dieses auf dem laufenden Konto bemerkbar machen. Kurz gesagt: Das laufende Konto sollte nicht mehr ins Negative rutschen und sie sollten auf gar keinen Fall auf die Idee kommen, die frei werdende Liquidität auf dem laufenden Konto zur Maschinenfinanzierung oder ähnliches zu nutzen – dazu gibt es mittel- und langfristige Kredite.


]]> 22.08.2017 - 03:47:23  
EuroTier mit Zukunftslösungen
Auf der EuroTier werden Innovationen gezeigt, die einerseits den Betriebserfolg nachhaltig steigern und sichern. Andererseits tragen die Lösungen dazu bei, den sich ständig erweiternden Zielkorridoren in der Nutztierhaltung zwischen tier- und umweltgerechten Haltungsbedingungen sowie menschengerechten Arbeitsbedingungen zu entsprechen. Zudem ist auf der EuroTier der weltweite Sachverstand aus Industrie, Landwirtschaft, Wissenschaft und Beratung präsent. Mit ihrem einzigartigen Informationsangebot bietet die EuroTier Orientierung und Lösungen für die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung.
 
EnergyDecentral  und BIOGASA Convention

Die EnergyDecentral ist in das landwirtschaftliche Umfeld der EuroTier, der weltweiten Leitmesse für Tierhaltungs-Profis, eingebunden. Dies hat sich durch die Nutzung von Synergien zwischen Landwirtschaft und Bioenergie bestens bewährt. So wird die Breite der technologischen Entwicklungen auf dem Feld der Substrataufbereitung und des Handlings von Biokraftstoffen zur Energieerzeugung abgedeckt. Zusammen mit der BIOGAS Convention des Fachverbandes Biogas, die erstmals parallel zur EnergyDecentral durchgeführt wird, wird eine einzigartige Plattform für neue Trends und Innovationen in der Biogasbranche.

DLG / JG]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Anzahl von Betriebsaufgaben und -übergaben wird steigen. Auf der anderen Seite gibt es eine ganze Reihe von Lohnunternehmern, die sich bei entsprechenden Rahmenbedingungen für eine Übernahme interessieren. Unser Ziel ist es, beide Gruppen durch eine neutrale Vermittlung zusam-menzuführen und Sie fachlich zu unterstützen.

Jede Betriebsübergabe hat seine Besonderheiten. Selbst innerhalb der Familie ist es nicht einfach, auf Anhieb den richtigen Moment zu finden. Manchmal sind die Eltern noch jung und fit, wenn der Nachwuchs bereits mit den Hufen scharrt. Andere haben den richtigen Zeitpunkt bereits verpasst. Oder die weichenden Erben haben unrealistische Ansprüche, die in keinem Verhältnis zur Finanz- und Ertragskraft des Unternehmens stehen.

Hat die Ehefrau das Büro allein „geschmissen“, sind Spannungen vorprogrammiert, wenn die Schwiegertochter plötzlich mitmischen will und neue Ideen entwickelt. Das alles gehört zum betrieblichen Alltag. Ist es richtig, den Sohn oder die Tochter am Betrieb zu beteiligen, bevor man das Ruder komplett aus der Hand gibt und wenn ja wie? Ist es ratsam, in der Übergangsphase eine zweite Firma zu gründen? Wie haben andere Unternehmen das organisiert?

Wenn steuerliche oder rechtliche Aspekte bei der Übergabe eine hohe Bedeutung haben, kommt es auf eine frühzeitige Planung an. Ebenso wichtig ist die angemessene Versorgung der Eltern im Alter, ohne die Nachfolger zu überfordern.

Anlässe für Betriebsübergaben gibt es viele. Altersgründe, Krankheit, fehlende Nachfolge in der Familie oder was auch immer. Will jemand seinen Betrieb verkaufen, werden oft finanzielle Gründe vermutet. Das ist keineswegs der Fall. Es gibt viele gut laufende Unternehmen, die einen Nachfolger suchen.

Melden Sie sich, wenn Sie Interesse an einer Übernahme haben oder selber über eine Betriebsaufgabe nachdenken. Insbesondere bei der Übergabe an Mitarbeiter bedarf es einer längeren Vorbereitung. Um die Abläufe, die Kundschaft und die regionalen Mentalitäten zu kennen, sollte jemand mindestens zwei Jahre im Betrieb gearbeitet haben.
   
Betroffene Lohnunternehmer sind meistens bereit, einen Nachfolger zu unterstützen, nicht nur fachlich, sondern auch durch vernünftige Konditionen. Ein weiteres Ziel ist die Weiterführung des Unternehmens. Im Bereich Lohnunternehmen sind Betriebsübergaben an Fremde nicht einfach, weil immer viel Kapital im Spiel ist.

Fehler bei der Übergabe vermeiden

Um unnötige Irritationen am Markt zu vermeiden, sollten Betriebsübergaben im Vorfeld auf keinen Fall offen kommuniziert werden. Das macht die Suche nach einem geeigneten Partner schwierig. Eine Übergabe an Mitarbeiter scheitert oft am nötigen Kleingeld, aber auch am fehlenden Mut zur Selb-ständigkeit oder an den unternehmerischen Fähigkeiten.

Gründe für eine Betriebsübernahme sind: Selbstverständlich gibt es lukrative und weniger lukrative Angebote. Über eine entsprechende Börse wollen wir Sie bei der Suche nach potentiellen Interessenten unterstützen. Alles Weitere wird immer im Einzelfall entschieden.
Wir versichern Ihnen, dass wir ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung niemals eine Kontaktadresse weiterreichen oder anderweitig verwenden! Auch wird niemand von uns erfahren, wer sich mit welchem Anliegen gemeldet hat.  

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung, die selbstverständlich unverbindlich ist und absolut vertraulich behandelt wird. Damit wir konkret erfahren, welche Interesse Sie hinsichtlich einer Betriebsübergabe oder -übernahme haben, erhalten Sie in Kürze eine Mail, die Sie direkt am PC beantworten können.

Ihr persönlicher Ansprechpartner



]]> 22.08.2017 - 03:47:23 In einer gelungenen Auftaktveranstaltung Anfang Oktober im Kreishaus Cloppenburg wurde das dreijährige Verbundprojekt maßgeblichen Vertretern aus Politik, Fachbehörden und Verbänden vorgestellt.

Das Projekt soll grundlegende Informationen für den Rückfluss von Nährstoffen aus den Veredelungsregionen im Westen Niedersachsens zurück in die Ackerbaugebiete in den südlichen und östlichen Landesteilen liefern. Das Land investiert in das dreijährige Projekt insgesamt rund 900.000 Euro.
Laut aktuellen Schätzungen von Experten sind etwa „80.000 t Stickstoff und 40.000 t Phosphate zu viel im System“. Das heißt, die niedersächsischen Landwirte setzen unnötige Mengen Mineraldünger ein. Diese Mengen belasten das Oberflächen- und Grundwasser und mitunter auch den Geldbeutel des Landwirtes unnötig.

Das Verbundprojekt ist in drei Teilprojekte untergliedert, die sich relevanten Fragestellungen aller involvierter Betriebe und Unternehmen zuwenden:
  1. Teilprojekt I: Landwirtschaftliche Betriebe und Biogasanlagen aus den abgebenden Veredelungsregionen
  2. Teilprojekt II: Lohnunternehmen und Vermittler: Zertifizierte Logistik
  3. Teilprojekt III: Landwirtschaftliche Betriebe aus den aufnehmenden Ackerbauregionen.
Im Teilprojekt 2 sollen Grundlagen für den Aufbau eines Zertifizierungssystems für die gesamte Logistikschiene im Bereich Wirtschaftsdünger erarbeitet werden. Nur mit einem praxisgerechten System zur Dokumentation und Gütesicherung lassen sich Wirtschaftsdünger nachhaltig etablieren und vermarkten. Künftig zugelassene Logistikbetriebe sollen nach einheitlichen Standards arbeiten. Die Überwachung muss transparenter werden und Nährstoffgehalte sind sicher zu dokumentieren Mit der Durchführung des Projekts wurde die Nährstoff-Management Niedersachsen eG (NMN eG) beauftragt, in der auch der Bundesverband Lohnunternehmen Genossenschaftsmitglied ist.

Das neue Düngerecht – wann immer es Rechtskraft erlangt - wird die Maßstäbe für alle Akteure setzen und wichtige Beiträge zum Umweltschutz liefern. Momentan sind in Niedersachsen fast 50 % der Grundwasserkörper bzw. 60 % der Landesfläche zu stark mit Nitrat belastet.

Bemerkenswert ist aber, dass die Landesregierung einer häufig geäußerten Forderungen des Lohnunternehmerverbands Folge leisten will: Das Sozialministerium wird per Erlass den Kommunen die rechtliche Möglichkeit eröffnen, auch landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieben ohne eigene Viehhaltung die Baugenehmigung für Wirtschaftsdüngerlagerstätten zu erteilen.

Dann können erhebliche Güllemengen im Herbst und Winter aus der Veredelungsregion heraus gefahren werden, damit diese dann zur Frühjahrsdüngung in den Ackerbauregionen zur Verfügung stehen.

Dr. Martin Wesenberg]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Diese Regelung gilt seit dem 1. Juli 2016 nach Ablauf einer zweijährigen Übergangsfrist nun auch für Vergütungsansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, d. h. ab der Gehaltszahlung für Juli 2016. Für Arbeitsverhältnisse bedeutet das, dass jeder Arbeitnehmer bei verspäteter Lohnzahlung nicht nur Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz nach § 288 Absatz 1 BGB von seinem Arbeitgeber verlangen kann, sondern auch die Verzugspauschale in Höhe von 40,- € nach § 288 Absatz 5 BGB. Etwaige Vereinbarungen, die diesen Anspruch beschränken oder gar ausschließen, sind grundsätzlich unwirksam.

Anmerkung:
Fraglich ist, ob Arbeitnehmer diesen Anspruch auch tatsächlich geltend machen werden. Schließlich ist das Arbeitsverhältnis in der Regel von Vertrauen und respektvollem Umgang miteinander geprägt. Dennoch sollten Lohnunternehmer diese Regelungen kennen, wenn es zum Streit mit den Mitarbeitern zur Rechtzeitigkeit der Lohnzahlung kommt.

Kurz gefasst: Aktuelle Urteile

1.   Steuerrecht – Festsetzungsfrist:
Der Bundesfinanzhof (BFH, Az.: VI R 14/15) hat entschieden, dass die Festsetzungsfrist für Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis erst mit Ablauf des nächstfolgenden Werktages endet, wenn das Jahresende auf einen Samstag, Sonntag oder einen gesetzlichen Feiertag fällt.
Im konkreten Einzelfall beantragte ein Arbeitnehmer für das Jahr 2007 eine sogenannte Antragsveranlagung gemäß § 46 Absatz 2 Nr. 8 des Einkommenssteuergesetzes. Dieser Antrag ist nach geltendem Recht innerhalb der Festsetzungsfrist zu stellen. Diese Frist beginnt mit Ablauf des Jahres der Steuerentstehung und beträgt vier Jahre. Der Arbeitnehmer stellte den Antrag so, dass dieser beim Finanzamt tatsächlich erst am 2. Januar 2012 einging. Sowohl das Finanzamt als auch das Finanzgericht sahen diesen Eingang als verspätet an, da die Festsetzungsfrist für das Jahr 2007 bereits mit Ablauf des 31. Dezember 2011 geendet habe.
Zu Unrecht, wie nun der BFH entschied.
Der erforderliche Antrag sei noch rechtzeitig gestellt worden. Zwar verjähre die Einkommenssteuer 2007 eigentlich mit Ablauf des Jahres 2011. Als Besonderheit sei aber zu berücksichtigen, dass das Jahresende 2011 auf einen Samstag gefallen sei. In einem solchen Fall trete die Verjährung nicht mit Ablauf des 31. Dezember, sondern nach § 108 Absatz 3 der Abgabenordnung erst mit Ablauf des nächsten Werktages und damit am 2. Januar 2012 ein. Folglich sei der klagende Arbeitnehmer aufgrund seines noch rechtzeitig gestellten und beim Finanzamt noch rechtzeitig eingegangenen Antrags zur Einkommenssteuer für das Jahr 2007 zu veranschlagen.
Anmerkung:
Das Urteil ist eine wichtige Klarstellung des BFH zum Fristablauf von Anträgen im Rahmen von Einkommenssteuererklärungen. Zugleich hat es aktuell auch für die Verjährung zum Jahresende 2016 eine große Bedeutung, da der 31. Dezember 2016 auf einen Samstag fällt.

2.    Arbeitsrecht – Zuschlag Nachtarbeit:
Das Bundesarbeitsgericht (BAG, Az.: 10 AZR 423/14) hat entschieden, dass ein Arbeitgeberzuschlag für Nachtarbeit in der Regel in Höhe von 25 % auch ohne tarifliche Regelung angemessen ist und dass sich dieser bei dauerhafter Nachtarbeit auf 30 % erhöht.
Das BAG stellte dabei fest, dass nach gefestigter Rechtsprechung ein Nachtarbeitszuschlag in Höhe von 25 % des Bruttostundenlohns bzw. eine entsprechende Anzahl bezahlter freier Tage regelmäßig als angemessen im Sinne von § 6 Absatz 5 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) anzusehen sei. Die Höhe dieses Zuschlages könne steigen, wenn die Belastung durch die Nachtarbeit unter qualitativen (Art der Tätigkeit) oder quantitativen (Umfang der Nachtarbeit) Aspekten die normalerweise mit der Nachtarbeit verbundene Belastung übersteige. Dies sei regelmäßig bei dauerhafter Nachtarbeit der Fall, so dass im vorliegenden Fall ein Zuschlag von 30 % angemessen sei.
Anmerkung:
Nach der arbeitsrechtlichen Legaldefinitionen des § 2 ArbZG ist Nachtzeit die Zeit von 23 bis 6 Uhr (Absatz 3) und Nachtarbeit jede Arbeit, die mehr als zwei Stunden der Nachtzeit umfasst (Absatz 4).

3.    Erbrecht – Nachweis Erbenstellung:
Für Erben ist es ausreichend, dass sie zum Nachweis ihrer Erbenstellung gegenüber einer Bank ein handschriftliches Testament anstatt eines Erbscheins vorlegen, sofern dieses die Erbenstellung eindeutig belegt.
Im konkreten Einzelfall klagten zwei Erben auf Erstattung der Kosten für die Erteilung eines Erb-scheins gegen eine Bank, die den Erbschein von diesen zum Nachweis ihrer Erbenstellung forderte und die Vorlage eines handschriftlichen gemeinsamen Testaments der Erblasser nicht ausreichen ließ. Das handschriftliche Testament – ein sogenanntes „Berliner Testament“ – wurde dabei in beglaubigter Form mitsamt des Eröffnungsprotokolls vorgelegt.
Der Bundesgerichtshof (BGH, Az.: XI ZR 440/15) erachtete dieses handschriftliche Testament als ausreichenden Nachweis der Erbenstellung und gab den Klägern Recht.
Nach ständiger Rechtsprechung des BGH seien Erben nicht verpflichtet, ihr Erbrecht durch einen Erbschein nachzuweisen, sondern könnten diesen Nachweis auch in anderer Form wie im konkreten Fall erfolgt erbringen. Zwar sei bei einem handschriftlichen Testament die Gefahr einer Rechtsunkenntnis, einer unentdeckt fehlenden Testierfähigkeit, einer Fälschung oder eines Verlustes höher als beim notariellen Testament. Dies rechtfertige aber nicht den Schluss, dass ein handschriftliches Testament den Nachweis einer Erbenstellung grundsätzlich nicht erbringen könne. Beide Testamentsformen seien nach § 2231 BGB gleichwertig.

4.    Arbeitsrecht – Verfallsklausel und Mindestlohn:
Das Bundesarbeitsgericht (BAG, Az.: 5 AZR 703/15) hat entschieden, dass die in vielen Arbeitsverträgen gebräuchlichen Verfallsklauseln nicht für den Anspruch auf Mindestlohn gelten und damit in der Regel insgesamt unwirksam sind.
Verfallsklauseln bestimmen, bis wann gegenseitige Ansprüche von Arbeitgeber und Arbeitnehmer (z. B. Vergütung von Überstunden nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses) berechtigt geltend gemacht werden dürfen. Nach Rechtsprechung des BAG muss diese Frist mindestens drei Monate betragen wie es z. B. im Musterarbeitsvertrag des BLU e. V. der Fall ist (siehe § 15 des Musters).
Im konkreten Einzelfall hatte eine Arbeitnehmerin ihre Vergütung nach Ablauf der Verfallsfrist geltend gemacht, was ihr Arbeitgeber als zu spät und damit ausgeschlossen rügte.
Zu Unrecht, wie jetzt das BAG entschied. Die Verfallsklausel im Arbeitsvertrag verstoße im konkreten Fall gegen § 9 Satz 3 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) und sei damit unwirksam. Daher sei der Anspruch der Arbeitnehmerin nicht verfallen. Aufgrund des Verstoßes gegen das Transparenzgebot sei die arbeitsvertragliche Verfallsklausel damit auch insgesamt unwirksam.
Anmerkung:
In den Musterarbeitsverträgen des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) e. V. ist die hier beschriebene Rechtslage bereits seit Bestehen des Mindestlohngesetzes (MiLoG) umgesetzt.





Bildquelle: I-vista/pixelio.de]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Von der Autobahn: schneller Anschluss an die A1, A27, A28.
In nur 10 Minuten von der Autobahnabfahrt ins Messe-Parkhaus oder auf das Messe-Freigelände mit 2.500 Parkplätzen. Von den Abfahrten der Autobahn aus folgen Sie ganz einfach der Beschilderung Centrum / Messe Bremen. In Ihr Navigationssystem geben Sie für den Parkplatz Bürgerweide bitte folgende Adresse ein: Theodor-Heuss-Allee, 28215 Bremen.
Für das Parkhaus der Messe Bremen geben Sie bitte folgende Adresse ein: Hollerallee 99, 28215 Bremen.

...mit dem Bus     
flixbus.de und postbus.de bieten eine Vielzahl von Verbindungen nach Bremen. Eine Buchung über die beiden Portale ist derzeit für den Zeitraum Dezember noch nicht möglich. Nähere Informationen zu den Routen und Preisen erhalten Sie in der nächsten Ausgabe von LU-aktuell.

...mit der Bahn
db.de hat Ihren Verkauf für Tickets im Dezember noch nicht geöffnet. Um günstige Tickets zu erhalten buchen Sie rechtzeitig. 91 Tage vor dem Abfahrtsdatum ist eine Buchung möglich. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit im DB-Reisezentrum Tickets persönlich zu kaufen, dies ist bereits 6 Monate vor Abfahrtsdatum möglich.  

...mit dem Flugzeug
Flüge für den Zeitraum vom 07.-08.12.2016
1 Person
Hin- und Rückflug

Stuttgart – Bremen 2) ab 122,00€
München – Bremen 1) ab 130,00€
Berlin – Bremen 2) ab 272,00€
Karlsruhe – Bremen 1) ab 243,00€
Friedrichshafen – Bremen 2) ab 185,00€
Köln – Bremen 2) ab 272,00€
Frankfurt – Bremen 2) ab 155,00€
Leipzig – Bremen 2) ab 185,00€
 
www.fluege.de 1)
www.opodo.de 2)]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Auf der neuen Startseite finden Sie die aktuellsten Mitteilungen zur DeLuTa. Derzeit sind es die Hallenpläne, die Sie sich anschauen können. Möchten Sie ältere Mitteilugen lesen, dann sind diese unter „News“ gesammelt.
Unter der Kategorie LU Lohnunternehmer finden sämtliche Infos, die für Ihren Besuch der DeLuTa wichtig sind, bspw. das Kartenbestellformular, Tagungs- und Frauenprogramm oder eine Hotelliste für Übernachtungen in Bremen.  Ein besonderer Service ist, dass Sie direkt online buchen können. Für Einzelbuchungen folgen Sie dem Online-Link und für Gruppenbuchungen klicken Sie auf das Hotelbuchungsformular.
Für fördernde Mitglieder sind die Anmeldeunterlagen, Formulare und Daten & Fakten unter „Hersteller“ zu finden. Die gewohnte alphabetische Auflistung der Aussteller, finden Sie unter „Firmenpräsentationen“.
Um einen Einblick in die DeLuTa zu bekommen, gibt es unter dem Button „Rückblick“ Videos sowie zahlreiche Bilder der vergangenen Jahre. Hier ist auch die Preview zur diesjährigen DeLuTa zu sehen.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Infos und Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie unter „Daten & Fakten“. Sind trotzdem noch Fragen zur DeLuTa offen, nutzen Sie das Kontaktformular oder wenden Sie sich direkt an die Geschäftsstelle unter 05723/7497-0. Wir helfen Ihnen gerne weiter und freuen uns auf Ihre Anmerkungen.

Ornina David

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die App ist ab sofort im AppStore von Apple kostenlos für das mobile Betriebssystem iOS erhältlich. Mit diesem neuen Service erweitert der BLU sein Angebot für Mitglieder. Neben Website, Newsletter und der Mitgliederinformation im Zeitungsformat sind nun Themen wie Aktuelles, Wissenswertes, Aus- und Fortbildung, Image und Akzeptanz ganz einfach und überall für jeden abrufbar.

Abgerundet wird das App-Angebot durch die direkte Verlinkung zur BLU-Website. So können sich Lohnunternehmer über Ihr Smartphone direkt im internen Bereich anmelden und dort exklusiv auf Informationen zugreifen.

Und damit nicht genug: Es sind viele weitere Funktionen und Erweiterungen geplant, die in naher Zukunft umgesetzt werden. Es bleibt also spannend.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Mit der am 1. Dezember vom Deutschen Bundestag beschlossenen Novellierung des Bundesfernstraßenmautgesetzes wird vorbehaltlich der erwarteten Zustimmung des Bundesrates die bestehende Mautpflicht für Fahrzeuge ab 7,5t zulässiger Gesamtmasse ab Mitte 2018 auf alle Bundestraßen ausgedehnt. Bislang besteht die Mautpflicht nur auf rund 12.800 km Bundesautobahnen sowie rund 2.300 km autobahnähnlichen Bundesstraßen.

Bei den landwirtschaftlichen Fahrzeugen sind bislang ausschließlich lof-Zugmaschinen Ackerschlepper mit der Schlüsselnummer 891000 bzw. 871000 und die Geräteträger mit der Schlüsselnummer 892000 bzw. 872000 von der Mautpflicht befreit, auch wenn ihre bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mehr als 40 km/h beträgt, sofern sie für eigene Zwecke unterwegs sind und keinen gewerblichen Güterverkehr betreiben. Mit der jetzt beschlossenen Novellierung des Bundesfernstraßenmautgesetzes werden nun auch lof-Fahrzeuge bei gewerblichen bzw. geschäftsmäßigen Beförderungen von der Maut befreit, allerdings - um nicht in den Wettbewerb mit dem Güterverkehr zu treten - bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Der zusätzliche Ausnahmentatbestand lautet im Gesetz „landwirtschaftliche Fahrzeuge im geschäftsmäßigen Güterverkehr mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 km/h.“ In der Begründung dazu wird darauf verwiesen, dass land- und forstwirtschaftliche Betriebe hauptsächlich Land- und Forstwirtschaft betreiben und der Transport von Gütern nur eine untergeordnete Tätigkeit darstellt. Bei dieser untergeordneten Tätigkeit falle der mit der Mauterhebung verbundene bürokratische Aufwand dann auch verhältnismäßig stärker ins Gewicht als bei gewerblichen  Güterkraftverkehrsunternehmen. Mit der Neuregelung werde unverhältnismäßige Bürokratie verhindert.

Kontakt:  
BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V.
Dr. Martin Wesenberg
Geschäftsführer
Tel.: 05723 / 7497-0  
wesenberg@lu-verband.de
www.lohnunternehmen.de 
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Wie immer war der Ansturm am heutigen Mittwochmorgen enorm. Tausende neugierige Besucher drängten sich im Eingangsbereich und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Und das war Einiges: Viele Neuerungen und Überraschungen, spannende Fachthemen und Podiumsdiskussionen sowie 20.000 qm vollständig belegter Hallenfläche, auf denen rund 260 beteiligte Firmen viele Ideen und Neuentwicklungen vorstellten.  
Die DeLuTa-Party heute Abend ist fester Bestandteil der DeLuTa. Das Zelt ist zum Glück passé, dafür gibt es die große ÖBV-Arena mit Platz für 3.500 Personen. Die Bands „Line Six“ und „Phonk“ werden auf einer Bühne richtig einheizen.
Morgen geht es dann weiter: Nach dem umfassenden Programm tagsüber mit Ausstellung und Vorträgen lassen abends rund 1.500 Gäste die DeLuTa gemeinsam ausklingen.

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Es sei nun an der Zeit, neue Dinge in Angriff zu nehmen, so Schmid. Damit sei aber nicht sofort Schluss. Schmid bleibe zunächst Geschäftsführer der LU-Service GmbH. Ebenso wird er der DeLuTa (Deutsche Lohnunternehmer-Tagung) als Berater erhal-ten bleiben. Das Konzept hat er nicht nur entwickelt, sondern über die Jahre zu einer äußerst erfolgreichen Tagung für Lohnunternehmer, Mitarbeiter und Fördermitglieder ausgebaut. Der Besuche der DeLuTa ist ein Muss für die gesamte Branche. In diesem Jahr war die DeLuTa erstmals in Bremen. Mit 12.500 Besuchern auf 20.000 qm Hallenflächen wurde ein weiterer Schritt in der Erfolgsgeschichte dieser über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannten Tagung gelegt. 

Seit dem 1. Juli 2015 hat Dr. Martin Wesenberg alleinverantwortlich die Geschäftsführung des BLU übernommen. In seiner neuen Führungsaufgabe sieht Dr. Wesenberg eine große fachliche und persönliche Herausforderung. Der Lohnunternehmerverband werde seine Mitgliedsbetriebe in ihrer individuellen Entwicklung begleiten und neue Chancen bzw. Potenziale aufzeigen.
 
Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die größten landwirtschaftlichen Organisationen rufen mit dieser Aktion sowohl die landwirtschaftlichen Verkehrsteilnehmern als auch alle am öffentlichen Straßenverkehr Beteiligten zu mehr Achtsamkeit und gegenseitigem Verständnis auf. In viralen Videospots werden die großen Gefahren von landwirtschaftlichen Maschinen im Straßenverkehr thematisiert.
Gerade mit der Leistungsfähigkeit moderner Landtechnik hat auch die Größe der Fahrzeuge und Maschinen zugenommen, eine zusätzliche Gefahrenquelle im Straßenverkehr. Besonders zur Erntezeit werden Situationen mit landwirtschaftlichen Transportfahrzeugen auch als Ärgernis und Belästigung empfunden. Neben der Sensibilisierung der Landwirtschaft soll deshalb auch Verständnis und Toleranz bei der Öffentlichkeit für die Notwendigkeit des Einsatzes der Landtechnik im Straßenverkehr geweckt werden.

Neben dem Fokus auf ein rücksichtsvolles Miteinander im Straßenverkehr greift die BLU-Initiative noch weitere Punkte auf, wie etwa die Vermeidung von Arbeiten an Sonn- und Feiertagen sowie die Einhaltung der Nachtruhe durch gute innerbetriebliche Organisation. Ebenso setzen die Profis der land- und forstwirtschaftlichen Dienstleistungen auf gut ausgebildete und versierte Mitarbeiter. Denn um die Vorteile von moderner Technik zu nutzen und diese sicher zu bedienen, sind KnowHow und Erfahrung notwendig.   

Im Sinne der BLU-Initiative werden also mit der Veröffentlichung des ersten viralen Spots Aspekte der Verkehrssicherheit wie „angepasste Geschwindigkeit“, „veränderte Witterungsverhältnisse“ aber auch das Thema „mangelhafte Beleuchtung“ der Verkehrsteilnehmer angesprochen und thematisiert.

Neugierig geworden? Den ersten Spot finden Sie ab sofort auf unserer Internetseite unter www.lohnunternehmen.de, im BLU eigenen YouTube Kanal oder auf der Facebook-Seite.

 

Julia Guttulsröd
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bernd Schulte-Lohmöller, Vorsitzender des Präventionsausschusses der SVLFG, führt den Rückgang vor allem auf das gestiegene Sicherheitsbewusstsein in der „grünen Branche“ zurück. „Auch die Arbeit unserer Mitarbeiter im Außendienst trägt Früchte“, so Schulte-Lohmöller.
Im Jahr 2015 wurden der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) insgesamt 80.825 meldepflichtige Unfälle angezeigt, 2014 waren es 88.305. Im Jahr 2000 betrug die Zahl noch 136.958.
Ein Viertel aller Unfälle in der Landwirtschaft passierten bei der Tierhaltung. Tödliche Unfälle verzeichnete die LBG 140 (2014: 166, 2000: 261). Von ihnen ereigneten sich über 20 Prozent bei der Wald- und Forstarbeit. Der Bericht kann im Internet abgerufen werden unter www.svlfg.de > Service > Zahlen und Fakten zur SVLFG.



SVLFG]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Verpflichtung zu einer GüKG-Erlaubnis stellt insbesondere rein landwirtschaftliche Dienstleister vor große Herausforderungen, weil für alle Dienstleistungen mit Transportanteilen der Erwerb eines Marktzugangs (EU-Lizenz, Sachkundenachweis GüKG) erforderlich ist.

Nach inoffiziellen Hinweisen ist von einer Übergangsfrist bis Mitte 2017 die Rede. Spätestens in der Getreide- und Maisernte des kommenden Jahres werden Lohnunternehmen bei der Beförderung von Agrargütern hinsichtlich der erforderlichen EU-Lizenz durch das BAG kontrolliert.

Der Bundesverband Lohnunternehmen steht seit einigen Wochen in dieser Angelegenheit im intensiven Kontakt zu den politischen Entscheidungsträgern in Bund und Ländern. Im Interesse der Verbandsmitglieder setzt sich der BLU nachdrücklich für eine Fortsetzung der alten Rechtsauffassung ein.

Bisher hat das BAG für Transporte in engem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit einer landtechnischen Dienstleistung auf der Fläche im Auftrag und auf Rechnung eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes Ausnahmenregelungen vom GüKG für Lohnunternehmen getragen. Dieser Tatbestand fand sich entsprechend in vielen Kommentaren zum Güterkraftverkehrsgesetz wieder, so auch im Merkblatt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit dem Titel „Güterbeförderung in der Landwirtschaft“:

Sofern landwirtschaftliche LU Tätigkeiten verrichten, bei denen es sich schwerpunktmäßig nicht um eine Beförderung, sondern um eine Arbeitsleistung handelt, ist der Anwendungsbereich des GüKG nicht eröffnet. Eine Erlaubnispflicht nach § 3 GüKG besteht demzufolge in diesen Fällen nicht. Führen LU in lof-Betrieben übliche Beförderungen durch, ist eine Erlaubnis erforderlich.

Diese Formulierung ist auch noch im aktuellen AID-Heft „Landwirtschaftliche Fahrzeuge im Straßenverkehr“ (S. 106) zu finden und führte in der Praxis dazu, dass Beförderungen von Lohnunternehmen, die in engem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit einer im Vordergrund stehenden Arbeitsleistung stehen (z.B. Ernte-, Wirtschaftsdüngungs- und Pflanzenschutzdienstleistungen) keiner Erlaubnis nach § 3 GüKG bedurften.

Die zuständigen Institutionen BAG und BMVI vertreten demgegenüber jetzt folgende Auffassung:

Beförderungen landwirtschaftlicher LU fallen regelmäßig nicht in den Anwendungsbereich des Ausnahmetatbestandes nach § 2 Abs. 1 Nr. 7 GüKG und sind daher erlaubnispflichtig. Auch Beförderungen, die im Vorfeld oder im Nachgang von Arbeitsleistungen erbracht werden, unterliegen der Erlaubnispflicht.

Der BLU wird mit allen zur Verfügung stehenden  Mitteln für die Interessen der Verbandsmitglieder eintreten und gemeinsam mit allen Beteiligten nach verträglichen Lösungen suchen.  Da momentan keine Veränderung dieser negativen Rechtslage absehbar ist, empfehlen wir allen Verbandsmitgliedern, die rechtlichen Voraussetzungen für den Gütertransport im Betrieb zu schaffen. Lassen Sie sich bitte in der BLU-Geschäftsstelle beraten.  




Bildquelle: I-vista/pixelio.de]]> 22.08.2017 - 03:47:23

Vom Aufbau bis zum Abbau ein Film von Bernd Janmieling


Mehr Infos unter www.deluta.de]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die plötzliche und ungeplante Übergabe / Übernahme birgt enorme Risiken für den Bestand des Un-ternehmens – vor allem, wenn es als Einzelunternehmen betrieben wird. Hier kann das Warten auf den Erbschein, was bei ungeklärter Erbfolge durchaus Zeit beanspruchen kann, schnell existenzver-nichtend sein.

Der Notfallordner ist eine Sammlung der wichtigen Fakten des Unternehmens wie etwa bestehende Vollmachten, Bankverbindungen, Passwörter, Pins, Schlüssel, Kundenbeziehungen, bestehende Ver-träge usw.. Sicherlich erfordert es Arbeit, ihn zu erstellen und regelmäßig zu pflegen. Auch die Aufbe-wahrung an einem Ort, der einerseits sicher, aber andererseits auch für den (potentiellen) Betriebs-nachfolger schnell erreichbar ist, ist in der Praxis nicht immer einfach umsetzbar.

Dennoch wird die sorgfältige Zusammenstellung der Unternehmensdaten auch von Banken und Kre-ditinstituten gerne gesehen. Gerade in klein- und mittelständischen sowie familiär geprägten Unter-nehmen ist das Vorhandensein des Notfallordners nicht nur wichtiges Merkmal, das das Rating ver-bessert, sondern es wird zugleich allgemein als Beleg einer höheren Professionalität des Unterneh-mens gewertet. Der Notfallordner zahlt sich damit neben der wichtigen Vorsorgeplanung auch bei Finanzierungen aus.
Neben der Verbesserung des Ratings und der Risikominimierung führt die Erstellung zudem automa-tisch zu einem Überblick über die sensiblen Fakten des Unternehmens zugunsten des Betriebsinha-bers und damit auch immer zu einer Stärken- und Schwächenanalyse.

Informieren Sie sich jetzt und fragen in der Geschäftsstelle nach. Gerne stellen wir Ihnen das Muster des BLU-Notfallordners zur Verfügung oder schauen Sie bei Gelegenheit in den Mitgliederbereich der BLU-Internetseite. Dort können Sie das Muster herunterladen.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Agrarbranche und Landtechniksektor werden aktuell mit großen Herausforderungen konfrontiert: Der drastische Rückgang landwirtschaftlicher Betriebe, die verhaltene Akzeptanz gegenüber innovativer Maschinen und die kurzfristigen, zyklischen Herausforderungen. Zusätzlich setzen EU-Auflagen für Landmaschinen, mit Emissionsgrenzwerten für Diesel und neuen Vorschriften über die Typengenehmigung, Hersteller und Anwender unter Druck. Vor diesem Hintergrund legten die Podiumsteilnehmer ihre Standpunkte zu einem „New Deal“ für die Landmaschinen-Industrie dar. Sie appellierten an die EU-Kommission, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, damit Europa die Chancen von Precision Farming und Digitalisierung nutzen könne.

CEETTAR-Präsident Klaus Pentzlin betonte, dass die Investitionen der Hersteller vor allem der allgemeinen Maschinenentwicklung zugutekommen müssten und nicht nur einigen spezifischen Aspekten. Damit bezog er sich auf die Schadstoffausstoß-Gesetzgebung des letzten Jahrzehnts. „Die Maschinenpreise sind erheblich gestiegen, ohne dass dies dem Kunden oder den landwirtschaftlichen Produktionsverfahren einen Vorteil gebracht hätte“, so Pentzlin. COPA-COGECA-Generalsekretär Pekka Pesonen unterstützte im Namen der europäischen Bauern diese Aussage und fügte hinzu, dass die Landwirte zwar an intelligenteren Maschinen und hochwertigen Dienstleistungen, nicht aber an einer Kostensteigerung interessiert seien.

Die Vertreter der EU-Kommission reagierten positiv auf den Vorschlag eines „neuen politischen Deals für den Landmaschinen-Sektor“. Die Kommission unterstrich außerdem ihre Bereitschaft, innovative Ansätze der europäischen Hersteller zu unterstützen. Weiter verpflichtete sie sich zu einem regelmäßigen Dialog mit anderen politischen Stellen, deren Entscheidungen sich unmittelbar auf die Landmaschinenindustrie auswirken. Die Zukunft von Landwirtschaft und Agrartechnik ist eng verknüpft. In den kommenden Jahren wird die Digitalisierung bei der Förderung des Landmaschinensektors und der Agrarwelt eine Schlüsselrolle spielen. Aufgrund ihrer größeren Bereitschaft, in innovative Technologien zu investieren, kommt gerade den Lohnunternehmen bei dieser Entwicklung eine tragende Aufgabe zu. Deshalb haben sich CEETTAR und Technikherstellern auf die Notwendigkeit einer neuen europäischen Agenda verständigt. Benötigt wird ein „New Deal“ für Landmaschinen, der auf zwei Säulen aufbaut: Eric Drésin, CEETTAR]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die in den Fahrzeugpapieren dokumentierten Feststellungen der Zulassungsbehörde sind Grundlagenbescheid für die Kraftfahrzeugsteuer.

Ist ein Fahrzeug zulassungsrechtlich als Zugmaschine eingestuft, ist dies für die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 7 Kraftfahrzeugsteuergesetz (KraftStG) bindend. Das Hauptzollamt ist nicht befugt, die Steuerbefreiung im Hinblick darauf zu versagen, dass es sich tatsächlich um eine Sattelzugmaschine handelt.

Die zunächst eingelegte Revision des Hauptzollamtes zum Bundesfinanzhof (BFH) gegen diese Entscheidung ist mittlerweile zurückgenommen worden. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Der eindeutige Tenor bestätigt vollumfänglich die Rechtsauffassung der Rechtsberatung des BLU e. V.. Danach ist die zulassungsrechtliche Einstufung für die Frage der Steuerbefreiung für die Hauptzollämter bindend. Ein eigenes Ermessen der Hauptzollämter besteht nicht. Den Feststellungen der Zulassungsbehörde komme dabei die Wirkung eines Grundlagenbescheids im Sinne von § 171 Absatz 10 Abgabenordnung (AO) zu.

Für die Praxis bedeutet das konkret, dass Sie als Lohnunternehmer gegen die Versagung einer beantragten Steuerbefreiung z. B. für lof-Zugmaschinen / Ackerschlepper (Schlüsselnummer 891000) oder für lof-Geräteträger (Schlüsselnummer 892000) unbedingt Einspruch einlegen und dann im Fall eines ablehnenden Einspruchbescheids auch den Klageweg beschreiten sollten.

Ist das Kraftfahrzeug hingegen als LOF Sattelzug mit der seit September 2015 neuen Schlüsselnummer 900000 zugelassen, so kann das Hauptzollamt berechtigt die Steuerbefreiung nach dem Wortlaut des § 3 Nr. 7 KraftStG (… ausgenommen Sattelzugmaschinen / ausgenommen Sattelanhänger) versagen. Einspruch und Klage sind hier ohne Erfolgsaussicht.

Abschließende Hinweise: ]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Um Unfälle bei Störungsbeseitigungen an Feldhäckslern zu vermeiden, führte die LBG intensive Gespräche mit Herstellern, Anwendern und Verletzten. Nun gelang ein wichtiger Schritt: Für ältere Feldhäcksler werden von den Herstellern Claas und Krone seit Sommer 2016 Nachrüstlösungen für eine höhere Sicherheit angeboten. Versicherte der LBG, die sich für eine solche Nachrüstung der genannten Firmen entscheiden, werden von der SVLFG mit 500 Euro pro Unternehmen pro Jahr unterstützt.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer regional zuständigen Aufsichtsperson.

Nicht nur der jüngste schwere Unfall am Feldhäcksler macht den Handlungsbedarf deutlich: Der Feldhäcksler stoppte plötzlich automatisch, da der Metalldetektor ein Hufeisen erkannt hatte. Im Folgenden kam es zu einer Verstopfung im Gutflusskanal. Um die Verstopfung zu beseitigen, öffnete der 18-jährige Fahrer den Wartungsraum sowie den unteren Grasdeckel zwischen Messer- und Beschleunigungstrommel. Entgegen der Unfallverhütungsvorschriften stellte er den Gesamtantrieb nicht ab, so dass während der Entstörung Motor und Häckselorgane im Standgas weiter liefen. Als der gelernte Landmaschinenmechaniker in den Gutflusskanal hineingriff, um die Verstopfung zu beseitigen, wurde seine rechte Hand vom Wurfbeschleuniger erfasst und amputiert. Der Schwerverletzte hatte trügerischerweise angenommen, dass durch das automatische Abschalten des Erntevorsatzes mittels Sitzkontaktschalter auch die Häckseltrommel abgeschaltet wird. Außerdem verließ er sich auf den sogenannten Nachlaufindikator, der den Nachlauf der Häckseltrommel durch akustische Signale anzeigt. Die Signale sind jedoch aufgrund der eingeschalteten Häckselorgane nicht aktiviert worden.

Betriebsanweisung und Checklisten zum Thema Feldhäcksler finden Sie im Internet unter www.svlfg.de > Prävention > Fachinformationen von A – Z > F > Feldhäcksler.

SVLFG

 
Bildquelle: www.svlfg.de 
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
In der Praxis hängen die Zinskosten vom Risiko ab, welches die Bank dem Projekt beimisst. Dieses Risiko hängt einerseits von Ihrem Rating ab, welches Ihre Bonität und Zahlungsbereitschaft bewertet. Andererseits kann das Risiko der Bank durch die Finanzierungsform selbst gesteuert werden. Dieser Sachverhalt wird in den Grafiken A und B dargestellt:

Die schwarze Linie kennzeichnet den Wert der Maschine, den die Bank als Sicherheit ansetzt. Der ursprüngliche Kaufpreis betrug 120 T€ netto. Schon direkt nach dem Kauf des Schleppers erfolgt eine deutliche Abwertung, da Sie den Schlepper nur mit Abschlägen verkaufen können. Anders formuliert liegt zwischen dem Händlerverkaufspreis und dem Händlereinkaufspreis eine Marge, die der Händler zur Deckung der eigenen Kosten benötigt.Die Höhe dieser Marge hängt von vielen Faktoren wie bspw. Ihrem Verhandlungsgeschick bzw. dem Kaufpreis ab.

Neben der Händlermarge wird von der Bank ein Insolvenzverwalterabschlag vorgenommen, sofern der Kredit durch die Maschine abgesichert ist (Sicherungsübereignung der Maschine): Kommt es zu einer Insolvenz des Lohnunternehmens geht die Maschine automatisch in die Insolvenzmasse über. Entscheidet sich der Insolvenzverwalter zu einem Verkauf der Maschine, dann muss der Verkaufserlös zwar vorrangig zur Tilgung der betreffenden Schulden eingesetzt werden, allerdings hat die Befriedigung des Insolvenzverwalters Vorrang. In der Konsequenz können dann nur noch ca. 90 % des Verkaufserlöses zur Tilgung der Schulden eingesetzt werden

Der Wert der Maschine (schwarze Linie) nimmt in den ersten Jahren deutlich stärker ab und stabilisiert sich zum Ende der Laufzeit. Wird zur Finanzierung der Maschine eine Vollfinanzierung (= keine Anzahlung außer der Umsatzsteuer), dann liegt der Schuldenstand bereits zu Beginn der Laufzeit deutlich über dem Wert der Maschine. Der Bank entsteht eine Deckungslücke zwischen dem Schuldenstand und dem zu erlösenden Restwert (Blankoanteil). Diese Deckungslücke ist aber nicht nur für die Bank kritisch, sondern wird auch für den Lohnunternehmer problematisch, wenn die Maschine vorzeitig getauscht werden muss. Der Wert der Maschine reicht nicht aus, um die entsprechenden Schulden decken zu können.



Bei einer Vollfinanzierung über 8 Jahre sind zwar die monatlichen Raten klein, allerdings liegt der Schuldenstand in 80 % der gesamten Laufzeit oberhalb des Maschinenwertes. Die rote Fläche, d.h. das Risiko der Bank ist groß und auch die Zinsen sind vergleichsweise hoch. Zur Minimierung dieser Deckungslücke stehen nun zwei Alternativen zur Wahl, die teilweise mit günstigeren Zinssätzen belohnt werden:

A) Einerseits kann die Laufzeit verkürzt werden. Dieser Sachverhalt wird durch die grüne Linie dargestellt (Laufzeit 48 Monate). Die Deckungslücke ist zwar zu Beginn der Laufzeit genauso groß, allerdings nimmt der Schuldenstand deutlich schneller ab als der Restwert der Maschine. In der Konsequenz könnte die Maschine schon nach weniger als 2 Jahren verkauft werden, da der Verkaufserlös die Restschulden abdecken.

B) Andererseits können Anzahlungen vorgenommen werden. Dieser Sachverhalt wird in der blauen Linie dargestellt (Anzahlung 30 % des Anschaffungswertes)  Die Deckungslücke und somit das Risiko der Bank wird stark minimiert. Gerade bei schlechten Bonitäten der Lohnunternehmen ist eine Anzahlung oft unvermeidbar.

Gerade bei Herstellerfinanzierungen wird mit besonders günstigen Zinssätzen geworben. Für Laufzeiten von unter 48 Monaten liegt der Zinssatz oft unter 0,5 %. Werden längere Laufzeiten gefordert, so steigt der Zinssatz vergleichsweise schnell auf über 1,5 %. Diese Zinssteigerungen hängen entgegen den bisherigen Ausführungen weniger vom Risiko der Banken, sondern vielmehr mit Verkaufshilfen der Hersteller zusammen. Diese sind nominal fixiert (bspw. 5 T€ pro Schlepper) und werden auf die Laufzeit umgelegt. Bei einem Schlepper im Wert von 100 T€ und einer Verkaufshilfe von 5T€ sinkt der Ausgangszins von 3 % auf nur noch 0,46 % bei einer 48-monatigen Laufzeit. Bei einer doppelt so langen Laufzeit sinkt der Zinssatz hingegen nur auf 1,69 %. Um Zinskosten zu sparen entschieden sich einige Lohnunternehmer für die kürzere Laufzeit. Zugleich sind Sie bezüglich eines Maschinentausches wesentlich flexibler, da der Schuldenstand schnell unterhalb des Maschinenrestwertes sinkt. Trotzdem sind mit den verkürzten Laufzeiten gravierende Probleme verbunden, wenn sich die Maschinen nicht mehr selbst finanzieren können.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Fraglich blieb, wie diese im Sinne der Praxis und für Lohnunternehmer gute Entscheidung nun von den zuständigen Bundesministerien umgesetzt werden würde.
In einer gemeinsamen Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an den GLFA (Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirt-schaftlichen Arbeitgeberverbände e. V.) wird jetzt deutlich, dass die Bundesministerien die Rechtsauffassung des OLG Hamm nicht teilen:

„Die Auslegung der Vorschrift des § 19 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) zur Arbeitszeitaufzeichnungspflicht durch das OLG widerspricht aus Sicht des BMAS dem Wort-laut und der Systematik des Gesetzes sowie dem erkennbaren Willen des Gesetzgebers. Das OLG Hamm hat redaktionelle Änderungen, die der Gesetzgeber in § 19 AEntG mit dem Tarifautonomiestärkungsgesetz vorgenommen hat, fehlinterpretiert. Das BMAS hat deshalb entschieden, seine eigene Rechtsauffassung bezüglich der Reichweite der Arbeitszeitauf-zeichnungspflicht nach § 19 AEntG beizubehalten. (…)
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) wird die Arbeitszeitaufzeichnungspflicht in der Landwirtschaft auf dieser Grundlage weiterhin prüfen. Der Beschluss des OLG Hamm ist hingegen bei der Entscheidung über eine Verfolgung etwaiger Verstöße im Rahmen des Op-portunitätsgrundsatzes nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten im Bereich der Land-wirtschaft durch die FKS grundsätzlich zu berücksichtigen.“


Gerade der letzte Satz bedeutet kurz gesagt: Die Arbeitszeitaufzeichnungen nach Beginn, Ende und Dauer von fest angestellten Arbeitskräften werden weiterhin vom Zoll kontrolliert – festgestellte Verstöße werden aber (wohl) nicht sanktioniert. So interpretiert zumindest der überwiegende Teil der Arbeitgeberverbände den letzten Satz der Antwort der Bundesmini-sterien.
Zur Erläuterung: Nach dem Opportunitätsgrundsatz ist die Verfolgungsbehörde nicht ver-pflichtet, ein Bußgeldverfahren einzuleiten und durchzuführen, sondern kann nach pflichtge-mäßem Ermessen entscheiden.
Das schließt eine Verfolgung aber auch nicht ausdrücklich aus. Insofern verbleibt nunmehr eine Restunsicherheit, wie in dieser Sache zukünftig in der Kontrollpraxis verfahren werden wird.

Fazit / Anmerkungen: Pirko Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Grund für diese Schwankungen ist, dass der Allgemeinverbindliche MTV zum 31.12.2017 seitens des Gesamtverbandes der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e. V. (GLFA) gekündigt wird und damit ersatzlos wegfällt (Anmerkung: Der GLFA hatte den Allgemeinverbindlichen MTV mit der IG B. A. U. Ende 2014 ausgehandelt).
Ab dem 01.01.2018 wird dann für alle grünen Berufe damit das Mindestlohngesetz (MiLoG) direkt und somit auch der „normale“ gesetzliche Mindestlohn gelten.

Ergänzende Hinweise:

Pirko Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Fraglich blieb, wie diese im Sinne der Praxis und für Lohnunternehmer gute Entscheidung nun von den zuständigen Bundesministerien umgesetzt werden würde.
In einer gemeinsamen Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an den GLFA (Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirt-schaftlichen Arbeitgeberverbände e. V.) wird jetzt deutlich, dass die Bundesministerien die Rechtsauffassung des OLG Hamm nicht teilen:

„Die Auslegung der Vorschrift des § 19 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) zur Arbeitszeitaufzeichnungspflicht durch das OLG widerspricht aus Sicht des BMAS dem Wort-laut und der Systematik des Gesetzes sowie dem erkennbaren Willen des Gesetzgebers. Das OLG Hamm hat redaktionelle Änderungen, die der Gesetzgeber in § 19 AEntG mit dem Tarifautonomiestärkungsgesetz vorgenommen hat, fehlinterpretiert. Das BMAS hat deshalb entschieden, seine eigene Rechtsauffassung bezüglich der Reichweite der Arbeitszeitauf-zeichnungspflicht nach § 19 AEntG beizubehalten. (…)
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) wird die Arbeitszeitaufzeichnungspflicht in der Landwirtschaft auf dieser Grundlage weiterhin prüfen. Der Beschluss des OLG Hamm ist hingegen bei der Entscheidung über eine Verfolgung etwaiger Verstöße im Rahmen des Op-portunitätsgrundsatzes nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten im Bereich der Land-wirtschaft durch die FKS grundsätzlich zu berücksichtigen.“


Gerade der letzte Satz bedeutet kurz gesagt: Die Arbeitszeitaufzeichnungen nach Beginn, Ende und Dauer von fest angestellten Arbeitskräften werden weiterhin vom Zoll kontrolliert – festgestellte Verstöße werden aber (wohl) nicht sanktioniert. So interpretiert zumindest der überwiegende Teil der Arbeitgeberverbände den letzten Satz der Antwort der Bundesmini-sterien.
Zur Erläuterung: Nach dem Opportunitätsgrundsatz ist die Verfolgungsbehörde nicht ver-pflichtet, ein Bußgeldverfahren einzuleiten und durchzuführen, sondern kann nach pflichtge-mäßem Ermessen entscheiden.
Das schließt eine Verfolgung aber auch nicht ausdrücklich aus. Insofern verbleibt nunmehr eine Restunsicherheit, wie in dieser Sache zukünftig in der Kontrollpraxis verfahren werden wird.

Fazit / Anmerkungen: Pirko Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Grund für diese Schwankungen ist, dass der Allgemeinverbindliche MTV zum 31.12.2017 seitens des Gesamtverbandes der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e. V. (GLFA) gekündigt wird und damit ersatzlos wegfällt (Anmerkung: Der GLFA hatte den Allgemeinverbindlichen MTV mit der IG B. A. U. Ende 2014 ausgehandelt).
Ab dem 01.01.2018 wird dann für alle grünen Berufe damit das Mindestlohngesetz (MiLoG) direkt und somit auch der „normale“ gesetzliche Mindestlohn gelten.

Ergänzende Hinweise: Pirko Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Beim Deutschen Wetterdienst können Sie die aktuellen Messwerte in Ihrer Region abfragen.
www.dwd.de/DE/leistungen/bodenfrost_bl/bodenfrostbl.html

Niclas Lampe

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Am vereinbarten Treffpunkt begrüßt der Senior, Harald Reiser, die Fachreferentin und beginnt sogleich mit der Montage des Schneidwerks. Insgesamt schon über 50 Jahre im Geschäft, hat Harald Reiser den Betrieb an den Junior Markus übergeben, sodass er noch aus Freude an der Arbeit auf der Maschine anzutreffen ist. Rasch auf den Beifahrersitz in der Kabine geklettert, geht die Maisernte schon los. Auffällig ist tatsächlich, wie ruhig die Maschine über das Feld fährt. Die Erde ist noch feucht und die Nebelschwaden verziehen sich nur langsam, dennoch sind die Fahrspuren kaum zu sehen.

VdAW: Herr Reiser, seit wann besitzen Sie den Raupenmähdrescher?

H. Reiser: Angefangen hat alles im Herbst 2010 mit einem Prototyp, der von der Firma Claas Württemberg entwickelt wurde. Da unser Auftragsgebiet recht groß ist, sind längere Fahrtwege bei uns Tagesgeschäft. Zusätzlich haben wir einige Flächen, die an Steilhängen liegen und damit die Thematik des Bodendrucks. Für dieses Einsatzspektrum haben wir eine passende Maschine gesucht.

VdAW: Und was unterscheidet diesen Raupenmähdrescher nun von regulären Mähdreschern?

H. Reiser: Da gibt es einige Unterschiede, die den Alltag erleichtern. Fangen wir bei der Transportbreite an. Da sind wir gerade einmal bei 3,20 m – also schlanker als die üblichen 3,30 m oder gar 3,50 m. Dann kommt hinzu, dass wir mit dieser Maschine straßentauglich sind und mit 40 km/h unterwegs sein können. An Hanglagen und bei Nässe haben wir sowohl eine bessere Traktion als auch eine bessere Gewichtsverteilung. Ganze 66% geringer ist der Bodendruck beim Raupenmähdrescher.

VdAW: Wie äußern sich diese technischen Unterschiede denn in der Praxis?

H. Reiser: Wir können bei feuchter und nasser Witterung fast ohne sichtbare Fahrspuren ernten. Die Stabilität der Maschine am Hang ist höher, wodurch die Maschine spurtreu ist und kein Erntegut zur Seite oder nach unten drückt. Dadurch ist wiederum ein geringerer Kraftaufwand und als Ergebnis ein geringerer Kraftstoffverbrauch möglich. Hinzu kommt, dass der Korntank vollständig befüllt werden kann und die Prozesskette durch weniger Entleerungen optimiert ist, was uns Zeit spart. Unterm Strich haben wir kürzere Anfahrtszeiten, mehr Flächenleistung und können schneller in neue Druschgebiete umsetzen.

VdAW: Das klingt ja verlockend. Merken die Auftraggeber, abgesehen von der Zeitersparnis, auch einen Unterschied auf dem Feld?

H. Reiser: Selbstverständlich. Den kann man sogar mit dem bloßen Auge erkennen. So wächst im Folgejahr in den Fahrspuren genauso viel wie auf der restlichen Fläche. Das beweist, dass das Maschinengewicht wesentlich schonender auf den Boden trifft als durch reguläre Reifen. Auf diese Tatsache wurden wir von unseren Auftraggebern aufmerksam gemacht.

VdAW: Wie sehen Sie die Entwicklung der Großmaschinen in der Landwirtschaft? Noch größer und noch stärker?

H. Reiser: Also für unsere kleinen Flächen, hier in Süddeutschland, ist das Maximum an Größe sicherlich erreicht. Nicht nur durch die kleinen Parzellen, sondern auch durch die beschränkte Breite unserer Feldwege. Mit dem Klappschneidwerk befinden wir uns schon bei einer Breite von 5,40 m, ausgeklappt bei 7,50 m. Mehr geht einfach nicht in unserer Region. Außerdem würden noch größere Maschinen bedeuten, dass man weniger Maschinen bräuchte, dafür schneller wäre, wodurch wir einen Teil unserer Flexibilität einbüßen müssten. So kommt der eine oder andere Kunde bereits heute an seine Grenzen, wenn es um die Abfuhrlogistik geht.

VdAW: Herr Reiser, was würden Sie sich für die Zukunft wünschen?

H. Reiser: Wir müssen die Auslastung der Maschinen und die Arbeitsverteilung optimiert bekommen. Dafür müssen die Auftraggeber wieder die Unternehmer aus der Region, die vor der Türe, schätzen lernen und von der Angebotsbewertung rein über den Preis wegkommen. Zusätzlich benötigen wir mehr Verständnis während der Hauptsaison, um frühzeitiger und flexibler in der Auftragsplanung zu werden. An einem typischen „Fair-Play“ zwischen Auftraggeber- und -nehmerseite müssen wir zukünftig arbeiten, sei es bei der Auftragsabwicklung oder bei Schäden und Pannen im Arbeitsalltag.

Technische Daten:
Claas Lexion 750 TT (Terra-Trac), Bandbreite 635 mm, dadurch eine Spurbreite unter 3,29 m, 40 km/h Fahrgeschwindigkeit, 16,8 Tonnen schwer.

Firmendaten:
Harald u. Markus Reiser – 1961 gegründet.
Bei Bedarf Saisonkräfte, keine Festangestellten.

Der Maschinenbestand wurde in den letzten Jahren von 5 Mähdreschern auf 2 Mähdrescher, 2 Traktoren, 1 Traktor mit Rückfahreinrichtung, 1 kleine Quaderballenpresse, 2 Mulcher und
1 Seilwinde umgestellt. Vorteil: „Dadurch können wir uns heute auf die wirklich wichtigen Kunden konzentrieren.“

Reisers Arbeitsschwerpunkte sind:
Getreide-, Raps- u. Mais-Drusch, Ballenpresse, Gartenbau, Garten- u. Kommunalpflege, Rodungen, Zaunbau und Winterdienst für Landwirte, Kommunen und private Kunden.

Besonderheit: Seit der Betriebsreduktion setzen Reisers auf Teamwork mit Kollegen! Es hat gedauert, bis der Gedankengang vom „Konkurrenten zum Kollegen und Kooperationspartner“ wurde, aber es hat sich gelohnt.

Ihr Motto:
„Geht nicht“ gibt es nicht!
Lieber weniger, dafür sauberer und ordentlich bezahlt, mit Kunden, die uns schätzen.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Diskussionsgrundlage waren sämtliche Werbekanäle des BLU. Diese wurden vorgestellt und auf ihre Wirksamkeit geprüft: Internetseite, App, Broschüren sowie Filme und die Image-Kampagne „Profis mit Rücksicht“. Neben diesem bunten Strauß waren es vor allem aber die Werbemittel und -aktionen der Praktiker selbst, die ausgetauscht und weitergegeben wurden. Der Blick in die Praxis und in den Alltag der Kollegen bot den Teilnehmern viele Anregungen für Öffentlichkeitsarbeit im eigenen Unternehmen.

Die Ergebnisse des Tages stellte der Fachausschuss schließlich in Empfehlungen zur künftigen Ausrichtung der Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Vor allem empfiehlt der Fachausschuss, dass neben der Image-Kampagne das Berufsbild des Lohnunternehmers in der breiten Bevölkerung geschärft werden solle. Einem Großteil der Bevölkerung sei nämlich der Beruf des Lohnunternehmers nicht geläufig, was zu erheblichen Missverständnissen führe. Eine große Herausforderung also, die nun gemeinsam angegangen wird. Für Mitte dieses Jahres ist ein weiteres Treffen geplant, um die Fortschritte zu überprüfen und weitere Schritte festzulegen.

Hintergrund:
Der Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit ist einer von fünf neuen Ausschüssen zu bestimmten Arbeitsgebieten. Er ist besetzt mit Fachleute aus den Reihen der Lohnunternehmer und dem Branchenumfeld sowie Mitarbeitern des BLU. So kann auf ein breites Wissen insbesondere aus der Praxis zurückgegriffen werden.

Haben auch Sie noch Anregungen oder Fragen?
Melden Sie sich bei uns in der BLU-Geschäftsstelle in Riehe.
Wir freuen uns über Ihr Engagement!


 ]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Den genannten Vorteilen stehen einige gravierende Probleme/Nachteile gegenüber, wenn die finanzielle Basis des Lohnunternehmens nicht optimal ist. In der Grafik 1 wurden die Probleme zunächst vereinfacht auf Ebene der Einzelmaschine dargestellt:

Die grünen Säulen stellen den Anteil des Arbeitspreises dar, der als Wertverlust der Maschine einkalkuliert wurde. Da es sich um kalkulatorische Kosten handelt, fließt die Abschreibung nicht liquiditätswirksam ab, sondern kann für die Tilgung der Darlehen eingesetzt werden. Wird die Maschine nach dem achten Jahr verkauft, so
addiert sich der Verkaufserlös hinzu.

Die roten Säulen kennzeichnen die Tilgungen, die bei einer Vollfinanzierung (Anzahlung nur MwSt.) und einer Laufzeit von 48 Monaten abfließen. Aufgrund der verkürzten Laufzeit übersteigen die Tilgungen die Erlöse um mehr als das Doppelte. Auf der Ebene der Einzelmaschine kommt es so im vierten Jahr zu einer Deckungslücke von ca. 67,5 T€ bei einer Finanzierungssumme von 120 T€. Besonders bei wachsenden bzw. finanziell schwächeren Unternehmen sind oft nicht genug Maschinen vorhanden, die für die neuen Maschinen mitarbeiten können. Im Ergebnis fällt der Kontostand tief in den negativen Bereich.

Um weiterhin liquide zu bleiben werden oft Umschuldungsmaßnahmen angestrebt. Diese gestalten sich sehr problematisch, wenn keine freien Sicherheiten verfügbar sind. Zwar steckt in der finanzierten Maschine ein großer Puffer zwischen Restwert und Schuldenstand, allerdings liegt das Sicherungseigentum zumeist bei der finanzierenden Gesellschaft, welche für eine Umschuldungsmaßnahme nicht in Frage kommt. Sofern keine weiteren Sicherheiten verfügbar sind, verbleibt
als letzte Option nur noch der vorzeitige Verkauf der Maschine um Liquiditätsreserven zu mobilisieren. Aus dem Gesichtspunkt der Rentabilität ist ein vorzeitiger Verkauf oft sehr nachteilig. Auch wenn der Verkauf der Maschine als letzter Ausweg nicht notwendig wird, so fallen dennoch hohe Kosten in Form von Kontokorrentzinsen,
Bearbeitungsgebühren der Banken oder Beratungshonoraren an, die beim Kauf der Maschine bzw. der Wahl der Finanzierung nicht berücksichtigt werden.






Die folgende Grafik 2 stellt die Auswirkungen der Kontokorrentzinsen eindrucksvoll dar: Die Grafik 2 wurde in Anlehnung an die Grafik 1 erstellt und um die jeweiligen
Zinsen erweitert. Zusätzlich zum kalkulierten Wertverlust (dunkelgrün) und dem Restwert (grün gemustert) wurden nun kalkulatorische Zinskosten in Höhe von 4 % (hellgrün) angesetzt. Als abfließende Größen wurden neben den Tilgungen (dunkelrot) auch die Zinsen der Maschinenfinanzierung in Höhe von 2 % (rot) und den Kontokorrentzinsen (8 %) berücksichtigt.



Wie bereits in der oberen Grafik deutlich wurde, reichen die erwirtschafteten Erlöse der Maschine nicht aus, um die Raten bestehend aus Tilgung und den Zinskosten der Maschinenfinanzierung decken zu können (siehe Grafik 3). Das laufende Konto rutscht stark in den negativen Bereich, sodass Kontokorrentzinsen hinzukommen. Da der negative Kontostand erst nach dem vierten Jahr wieder abgebaut wird, müssen auch in der Folgezeit noch hohe Kontokorrentzinsen getragen werden. Obwohl der Unternehmer zunächst der Meinung sein wird, großzügige Zinskosten in seiner Kalkulation angesetzt zu haben (4 % Zinskosten statt den 2 % der Maschinenfinanzierung) verbleibt am Ende ein Loch von 10.274 €. Dies resultiert einzig aus den hohen Kontokorrentzinssätzen.



Resümierend lässt sich festhalten, dass jede Finanzierung Ihre Vor- und Nachteile hat. Kurzfristige Finanzierungen weisen oft einen geringeren Zinssatz auf und bieten eine höhere Flexibilität, wenn die Maschine vorzeitig getauscht werden soll. Besonders in eigenkapitalschwachen bzw. stark wachsenden Betrieben machen
kurzfristige Finanzierungen bzw. hohe Anzahlungen wenig Sinn, da Sie das Kontokorrent stark belasten. Mithilfe von langfristigen Finanzierungen (ggf. mit Blockrate) lassen sich die Ausgaben den Einnahmen anpassen. Trotz minimal höherer Zinszahlungen stellen Sie oft die günstigste Finanzierungsalternative dar, da das Kontokorrent nicht belastet wird. Nachteilig sind die Konsequenzen, die sich aus der Lücke zwischen dem Restwert und dem Schuldenstand (= Blankoanteil) ergeben. Zum einen kann die Maschine nicht vorzeitig getauscht werden ohne weitere liquide Mittel in die Hand zu nehmen. Zum anderen fordern die Banken entweder weitere Sicherheiten oder Anzahlungen, um ihr Risiko zu minimieren.

Die Entscheidung über die Laufzeit eines Darlehens sollte daher im betrieblichen Kontext auf Basis einer Cash-Flow-Berechnung und den weiteren Investitionsplänen und Entwicklungsperspektiven des Betriebes gefällt werden. Überdies sind bei der Preisgestaltung ausreichende Margen als Puffer einzukalkulieren.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Wichtig zu wissen: Es ist ein Irrglaube, dass Personen ohne Fahrerlaubnis auf einem Betriebsgelände Schlepper, Hoflader oder Stapler fahren dürfen. Sowohl die Rechtsprechung als auch die Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz (VSG) der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) schließen das aus. Im Klartext heißt dies: Sobald es möglich ist, ein Betriebsgelände von außen zu betreten, gelten dort die gleichen Regeln zum Führen eines Fahrzeuges, wie auf einer öffentlichen Straße. Das Gleiche gilt übrigens auch auf Feldwegen.

Jugendliche verantwortungsvoll einbinden
Jugendliche helfen gerne und in der Landwirtschaft ist es aus betrieblicher Sicht auch manchmal notwendig, dass der Nachwuchs mit anpackt. So lernt  die Landjugend früh, Verantwortung zu übernehmen. Wertvolle Erfahrungen werden dabei gesammelt, die auch im späteren Leben helfen.

Welche Arbeiten für welche Altersgruppe geeignet sind, ist nicht immer einfach einzuschätzen. Viel hängt von der persönlichen Reife und der körperlichen Eignung des Einzelnen ab. Der Unternehmer trägt hier ein besonders hohes Maß an Verantwortung, denn er entscheidet, wer auf seinem Betrieb welche Arbeiten ausführt. Gesetze und Richtlinien stecken Grenzen ab und helfen dabei, die jungen Menschen davor zu schützen, sich selbst zu übernehmen oder von anderen Personen mit Aufgaben betraut zu werden, denen sie nicht gewachsen sind. Jugendliche können das Risiko einer Tätigkeit nicht immer abschätzen. Noch viel weniger können sie die eventuellen Folgen eines unbedachten Tuns tragen. Anders als im Videogame sind Arbeitsunfälle Schicksalsschläge, die das reale Leben nachhaltig beeinträchtigen können. Also ist klar: Zu Schaden kommen darf bei den Aktivitäten der
jungen Menschen niemand – weder sie selbst, noch andere. Schlepper fahren ist bei Jugendlichen besonders begehrt. Allerdings birgt gerade diese Arbeit ein erhebliches Unfallrisiko. Der Zündschlüssel im Zündschloss ist verführerisch und sollte deshalb immer nach abgeschlossener Arbeit abgezogen und sicher verwahrt werden, um unerlaubtes Fahren zu verhindern.

Schlepper nur mit Führerschein fahren
Die Prüfung zur Fahrerlaubnis der Klassen T und L können Jugendliche ab 16 Jahren ablegen. Erst diese Fahrerlaubnis berechtigt Jugendliche zum Schlepper fahren. Nur in begründeten einzelnen Härtefällen ist es möglich, diese Prüfung ausnahmsweise bereits mit 15 Jahren abzulegen, sofern dies eine medizinisch-psychologische Untersuchung
zulässt. Die geltenden Vorschriften sind keineswegs als Schikane zu verstehen. Jeder, der den hohen Technisierungsgrad, die komplexen Steuerungen und die starken Motorleistungen
moderner Schlepper kennt, wird die geltenden Richtlinien sofort verstehen und beherzigen. Jugendliche sind ohne Zweifel in der Regel gut in der Lage, die komplexe Technik richtig
zu bedienen. Kommen sie aber in eine Gefahrensituation, sind sie damit schnell überfordert. Gelassenheit und Weitblick fehlen Kindern und Jugendlichen entwicklungsbedingt.

Fahrsicherheitstraining hilft
Gelassenheit und Routine alleine reichen freilich nicht aus, um anspruchsvolle Fahrsituationen wirklich zu meistern. Gerade Fahranfänger, die risikolos üben möchten, ihr Schleppergespann auch in gefährlichen Situationen zu beherrschen, sollten sich für ein Fahrsicherheitstraining für Schleppergespanne entscheiden. Gutscheine dafür sind übrigens auch eine sehr sinnvolle Geschenkidee.

Unterweisung nicht vergessen
Da jedes Schleppermodell Besonderheiten in der Bedienung aufweist, ist es notwendig, den Fahrer genau darin zu unterweisen, was bei dem jeweiligen Fahrzeug zu beachten ist. Unternehmer tun gut daran, diese Unterweisung schriftlich festzuhalten. Kommt es zu einem Unfall, kann das Vorliegen der Unterweisungsunterlagen auch haftungsrechtlich
für sie relevant sein.

Führerscheinvielfalt
Die Frage, wann eine Fahrt gewerblich und wann sie landwirtschaftlich ist, wann eine Berufskraftfahrerausbildung notwendig ist und wann ein L- oder T-Führerschein ausreicht, füllt Bände. Hierzu beraten unter anderem die Präventionsmitarbeiter der SVLFG.

Petra Stemmler-Richter, SVLFG]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Wichtig ist außerdem, dass Länderöffnungsklauseln im neuen Düngerecht Bundesländern mit hohem Handlungsdruck ermöglichen werden, strengere gesetzliche Vorgaben bei der überbetrieblichen Verwertung der Wirtschaftsdünger verpflichtend vorzugeben. Entsprechend wird die Verordnung eindeutige Vorgaben für die Installation und verpflichtende Nutzung eines Systems der Qualitätssicherung in der überbetrieblichen Wirtschaftsdüngung machen.

Gütegemeinschaft Wirtschaftsdüngung
Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium unterstützt seit dem Frühjahr 2016 drei Teilprojekte, die im Rahmen des dringend notwendigen Nährstoffaustausches zwischen West und Ost sich intensiv mit Betrieben

a) aus Regionen mit Nährstoffüberhängen (Viehhaltung, Biogas, usw.)
b) aus dem Bereich Logistik (Lohnunternehmen, Vermittler, usw.)
c) aus Regionen mit Nährstoffbedarf (Ackerbau, Biogas, usw.)

beschäftigen.

Momentan werden im Teilprojekt 2 „Logistik“ Handlungsvorschläge für eine „Gütegemeinschaft Wirtschaftsdüngung“ erarbeitetet, die für die weitere Vorgehensweise im Hinblick auf Dokumentation, Sicherheit und Akzeptanz unter den Akteuren, den zuständigen Stellen und den Genehmigungsbehörden maßgeblichen Einfluss haben.

Der BLU ist in diesen Prozess eingebunden und favorisiert nach wie vor ein System, dass einerseits mit Sicherheit und Nachvollziehbarkeit die gewünschte ökologische Entlastung bringt, andererseits aber auch eine praxisnahe und kostengünstige Lösung darstellt.

Darum ist sehr wichtig, dass Lohnunternehmen als reine Logistikbetriebe (Transport und Ausbringung) für die Qualität des Wirtschaftsdüngers keine Zusicherungen übernehmen können. Entsprechend sind die Wirtschaftsdüngerqualitäten zwischen abgebenden und aufnehmenden Betrieben zu klären, zumal diese Angaben für den Nachweis des Nährstofftransfers und die (finanzielle) Abrechnung zwischen den Betrieben sehr wichtig sind.

Ein aussagekräftiges Lieferscheinverfahren (eventuell mit einer Dokumentation über GPS-Systemen) bietet prinzipiell einen ausreichenden Überblick über die betreffenden Geschäftsvorfälle.

Es ist aber denkbar, dass Lohnunternehmen als zusätzliche Dienstleistung labortechnische Untersuchung oder Schnellbestimmungsverfahren (Nitracheck, NIRS, usw.) anbieten. Die Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIRS) stellt ein modernes Verfahren zur physikalischen Analyse der Wirtschaftsdünger dar, allerdings muss laut Praxiserfahrungen mit einer „Varianz von +/- 20 %“ gerechnet werden.

Da ein NIRS-Sensor derzeit etwa 30.000 € kostet, steht die Branche dieser Technik noch kritisch gegenüber. Bei einer Nutzungsdauer von 5 Jahren ist insgesamt mit etwa 1.000 bis 5.000 Schnellbestimmungen (Lagerstätte, LKW, Güllewagen) zu rechnen. Koste und Nutzen stehen daher nicht immer in einem vertretbaren Verhältnis. Im Rahmen einer Gütesicherung bilden in Zukunft die zeitnahe Analytik mit NIRS-Sensor und eine Dokumentation mit GPS-Systemen den derzeitigen Stand der Technik und des in Praxis Machbaren ab.

Die Ergebnisse des Projekts vom niedersächsischen Landwirtschaftsministerium werden sicher auch in anderen Bundesländern Beachtung finden, die in viehstarken Regionen mit ähnlichen ökologischen Problemen zu kämpfen haben.

Branche braucht einheitliche Spielregeln
Die neue Düngegesetzgebung bestehend aus Düngegesetz und Düngeverordnung soll in „einem Rutsch“ im Frühjahr 2017 verabschiedet werden. Der politisch gesellschaftliche Druck ist sehr deutlich zu verspüren. Die Lohnunternehmer sind sicher gut beraten, diese neuen „Spielregeln“ von Beginn an genau zu befolgen. Nur wenn alle Logistiker und Vermittler in das System eingebunden werden wird es gelingen, „unprofessionellen und dickfelligen“ Wettbewerbern die Kostenvorteile nicht erlaubten Handelns zu nehmen.

Die entstehenden Zusatzkosten für den betrieblichen Aufwand sind bei allen Dienstleistern vergleichbar und müssen von allen Lohnunternehmen an die Viehhalter und BGA-Betreiber weitergegeben werden. Natürlich ist mit Diskussionen bei den Kunden zu rechnen. Entsprechend ist folgender Hinweis gestattet: Einerseits sind Pachtflächen für die innerbetriebliche Verbringung eigener Wirtschaftsdünger auch extrem teuer, andererseits muss der Landwirt auch den Aufwand der Wirtschaftsdüngerverbringung in seinen Produktionskosten einpreisen und (zugegeben theoretisch) an den Verbraucher weitergeben.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Bitte laden Sie sich nachfolgend die aktuelle Ausgabe herunter.]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Hier geht es zu der Umfrage: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/FutureCAP?surveylanguage=DE

Die Umfrage wird 12 Wochen dauern und Landwirten, Bürgern, Organisationen und allen anderen Interessierten die Möglichkeit geben, ihre Meinung zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik zu äußern. Die Kommission wird bis Ende 2017 eine Mitteilung erstellen, in die die Beiträge aus der Konsultation einfließen werden und die – gestützt auf verlässliche Informationen – Schlussfolgerungen zur derzeitigen Leistung der Gemeinsamen Agrarpolitik sowie mögliche politische Optionen für die Zukunft enthalten wird.

Hintergrund
Die Gemeinsame Agrarpolitik, die im Jahr 1962 ins Leben gerufen wurde, ist einer der am längsten bestehenden Politikbereiche der EU und hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, um den sich verändernden Herausforderungen der Agrarmärkte zu begegnen. Auch wenn die jüngste Reform erst 2013 durchgeführt wurde, hat es seither einige grundlegende Entwicklungen gegeben, auf die die Gemeinsame Agrarpolitik wirksamer reagieren muss, wie z. B. die zunehmende Unsicherheit auf den Märkten und fallende Preise sowie neue internationale Verpflichtungen in Bezug auf den Klimawandel und die nachhaltige Entwicklung.
Angesichts dieser und anderer Herausforderungen muss die Gemeinsame Agrarpolitik modernisiert und vereinfacht werden, um den Verwaltungsaufwand weiter zu verringern. Darüber hinaus gilt es, für mehr Kohärenz mit anderen Politikbereichen der EU zu sorgen, um einen optimalen Beitrag zu den 10 politischen Prioritäten der Kommission, den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung und das Pariser Klimaschutzübereinkommen zu leisten.

Quelle: Europäische Kommission]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Prof. Dr. habil. Jupp Kreutzmann von der Nordum Akademie in Rostock begann mit seinem Vortrag über Boden, Sedimente, Bankettschälgut. Maßgebend für die abfallrechtliche Bewertung der genannten Güter ist der Entledigungswille.

Gefährlicher und ungefährlicher Abfall

Die weitere Unterscheidung erfolgt in gefährliche und ungefährliche Abfälle, wobei die Entsorgung der gefährlichen Abfälle stets mit hohen Kosten verbunden ist. Für diese Entsorgung ist ein Entsorgungsfachbetrieb mit entsprechender abfallrechtlicher Genehmigung erforderlich und es sind besondere Transportunterlagen erforderlich. Beim Transport ungefährlicher Abfälle ist lediglich die Anzeige des Abfalltransportes erforderlich und das A-Schild am Fahrzeug mitzuführen.

Gefährliche Abfälle sind explosiv, reizend, gesundheitsschädlich, giftig, krebserregend oder ökotoxisch. Erstaunlich war, dass bei Erdarbeiten derjenige, der den Boden aushebt Erzeuger von Abfällen und damit ordnungsrechtlich Mitverantwortlicher neben Eigentümer und Besitzer ist.

Der Vortrag führte zu regen Diskussionen und brachte eine Vielzahl an Erkenntnissen für die Teilnehmer mit. So ist die Probennahme ein entscheidendes Kriterium, um belastete von unbelasteten Böden zu unterscheiden. Eine falsche Probennahme ist rechtlich nicht anerkennungswürdig und führt häufig zu falschen Ergebnissen. Gerade hier werden an der falschen Stelle Kosten gespart. Die Kosten für eine ordnungsgemäße Bodenprobe können bei größeren Mengen schnell steigen. Andererseits ist nur die ordnungsgemäße Probennahme anerkennungswürdig.

Es besteht z.B. nicht die Möglichkeit im Baugebiet erkennbar belastete Bereiche des Bodens mit den Unbelasteten zu vermischen, um durch eine anschließende Probennahme die Werte in einen positiven Bereich zu verschieben. Erfahrene Bodenprobennehmer kennen sich mit den Feinheiten aus und dürften entsprechend beraten.

Kompliziertes Abfall-, Vergabeund Kommunalrecht

Die von Prof. Kreutzmann vorgetragenen Fälle veranschaulichten den Vortrag, verdeutlichten aber auch die bürokratischen Hürden, die es gibt. Es war ernüchternd festzustellen, dass weder die am Markt beteiligten Wettbewerber noch die Behörden, die genauen Regeln und Vorgaben kennen.

Am nächsten Tag referierte Herr Stehr von Stehr Baumaschinen über Bodendruck und die Innovationen, die die Firma Stehr im Bereich Bodenbearbeitung und Verdichtung erfunden hat. Über Videoschnitte wurden die Arbeiten mit den Maschinen der Firma Stehr schön veranschaulicht. Es zeigte sich, dass auch Lohnunternehmen in die Technik investieren und dadurch besondere Aufträge erhalten.

Für die nächste Tagung der AG Kommunalarbeiten ist geplant, das Thema Vergaberecht aufzugreifen. Hierzu würden wir uns sehr über Eingaben Ihrerseits freuen. Die nächste Veranstaltung wird wieder von Mittag bis Mittag im Winter 2017/2018 in Kassel stattfinden.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23 wofür das Unternehmen steht, was das Ziel des Unternehmens ist und woran die Kunden das Unternehmen erkennen sollen. All das, was ein Unternehmen nach außen hin kommuniziert, hat einen Einfluss auf die Nachbarn, die Bevölkerung und Kunden. Es gibt viele Wege, um auf das Unternehmen aufmerksam zu machen, wie zum Beispiel über Veranstaltungen wie Hoffeste oder über Printmedien wie Flyer und Broschüren. Eine große Rolle spielt auch die Internetpräsenz. Die Inhalte sollten immer informativ, verständlich und vor allem aktuell sein.

Mit der Kampagne „Profis mit Rücksicht“ soll ein rücksichtsvolles Miteinander zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung geschaffen werden. Dazu wurde der Film zur Kampagne 10 Punkte für Image- und Akzeptanz entwickelt, der erstmals auf 2015 auf der Agritechnica präsentiert worden ist. Das neue Logo samt neuer Broschüre gibt es seit Juni letzten Jahres und kann gerne in der Geschäftsstelle angefordert werden. Bei der Mitgliederversammlungen sind Saskia Thun als Präsidentin und Jan Uppendahl als Präsidiumsmitglied erneut einstimmig gewählt worden. Sie haben die Wahl angenommen und freuen sich auf eine weitere Amtszeit bei den jungen Lohnunternehmern. Im Anschluss an die Wahlen wurden Frieder Blum für sein großes Engagement und Reinhild Kersting für den Standdienst auf der DeLuTa und für die Planungen der LU-Challenge im Namen des Jungen BLU ausgezeichnet. Beide bekamen einen gravierten Kugelschreiber mit dem Schriftzug „Junger BLU“.

Nach dem Vortrag und der Mitgliederversammlung ging es zur Stadtführung „Kassel-Kunst-Kultur“. Kassel ist bekannt dafür, dass die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm hier ihre berühmten Märchen sammelten. 1955 wurde die documenta, die weltweit wichtigste Großausstellung zeitgenössischer Kunst gegründet. Die Ausstellung findet alle fünf Jahre statt, nächster Termin ist im Sommer 2017.
Am Samstag, den 11.02.2017, folgte eine Betriebsbesichtigung bei dem Lohnunternehmen Holger Jäger in Wabern-Harle. Die Unternehmensschwerpunkteliegen bei Lohn-, Bagger- und Transportarbeiten. Zunächst konnten die Hallen, Werkstatt und Waschhalle besichtigt werden, bevor es dann bei Speis und Trank interessante und informative Gespräche gab. Ein besonderer Dank gilt dem Lohnunternehmen Holger Jäger, vor allem aber auch Jennifer Jäger, die diese Betriebsführung möglich gemacht haben.

Ornina David]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Schlagkräftige moderne Landtechnik ermöglicht eine effiziente Erzeugung von qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln. Dabei sind landwirtschaftliche Traktoren und selbstfahrende Arbeitsmaschinen stets auch Teilnehmer am Straßenverkehr, der von deutlich schneller fahrenden Fahrzeugen dominiert wird. Verbunden sind damit Fragen der beidseitigen Akzeptanz und Rücksichtnahme ebenso wie die Vermeidung von – teils schweren – Unfällen. In einer gemeinsamen Kampagne zeigen der Bundesverband der Maschinenringe (BMR), der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) und der Deutsche Bauernverband (DBV) jetzt in ungewöhnlich gestalteten Videos einen Weg zu mehr Verkehrssicherheit auf: „Miteinander reden – sicher ankommen“, so der Titel der Aktion.

Die Verbände haben drei Videos produziert, die Diskussionen anregen und gleichzeitig unterhalten sollen. Mehr als 1,2 Millionen Menschen hat die Kampagne über die sozialen Medien bisher schon erreicht. Den ersten veröffentlichten Kurzfilm mit dem Titel „Der Tod hat einen Augenblick“ sahen bereits über 600.000 Menschen. In dem Film treffen sich eine Autofahrerin und ein Landwirt nach einem Unfall in einem hellen Flur – ob im Krankenhaus, vor Gericht oder im Jenseits, bleibt offen – und liefern sich einen Schlagabtausch zum Thema Verantwortung. Zwei weitere Kurzfilme mit gleicher Machart, aber anderen Themen können ab dem 14. März aufgerufen werden. „Es ist uns wichtig, dass es in der Diskussion um landwirtschaftliche Maschinen im Straßenverkehr nicht bei gegenseitigen Schuldzuweisungen bleibt“, meint dazu Leonhard Ost, Präsident des Bundesverbandes der Maschinenringe, „Letztlich hilft es nur, die Gefahrenquellen auf beiden Seiten anzugehen und auszuschalten“.

Es geht also um mehr Verständnis und eine größere Dialogbereitschaft auf beiden Seiten. „Die Unfallhäufigkeit mit landwirtschaftlichen Maschinen ist Gott sei Dank sehr gering. Landmaschinen sind nur an 0,4 Prozent aller Unfälle in Deutschland beteiligt. Allerdings enden 73 Prozent der Unfälle, in die landwirtschaftliche Fahrzeuge verwickelt sind, mit einem Personenschaden.“ Darauf weist der Vizepräsident des Hessischen Bauernverbandes, Thomas Kunz, hin und erinnert an den Grundsatz „Unfälle verhüten, ist besser als Unfälle vergüten.“ Es gehe darum, Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren und Unfälle zu vermeiden. Die Videoreihe zur Förderung der Akzeptanz des Einsatzes moderner Landtechnik soll in den kommenden Monaten fortgesetzt werden.

Neugierig geworden? Die Spots finden Sie ab sofort auf unserer Internetseite unter www.lohnunternehmen.de oder im BLU eigenen YouTube-Kanal.

Hier anschauen:
                                                                                                      
          

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Kein Problem, denken viele, insbesondere die begeisterten Landtechnikfans, wenn es zumindest gedanklich um die Gründung eines Lohnunternehmens geht. Aber hinter der bunten Welt der Landtechnikvideos und –broschüren steckt ein vergleichsweise anspruchsvolles Business, das neben den technischen und fachlichen Voraussetzungen vor allem Betriebsleitungsqualitäten einfordert.

Unbestritten geht von der modernen Landtechnik eine große Faszination aus. Leistungsstarke Schlepper sowie ausgereifte Maschinen für die Flächenbewirtschaftung, für die Düngung, Ernte und Transport sind leistungsfähig und präzise, aber auch kostenintensiv. Entsprechend kann ein ganzjähriger Arbeitsplatz in einem modernen Lohnunternehmen Investitionen zwischen 500.000 € und 1.000.000 € auslösen. Fehlentscheidungen in der Betriebsplanung können also „jede Menge Geld kosten“ und nachhaltig das Berufs- und Privatleben beeinflussen.

Diese kurze Übersicht bietet eine Basisinformation für Interessenten, die die Gründung eines Lohnunternehmens planen.

Bildquelle: Konstantin Gastmann/pixelio]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Was ist Corporate Identity?
Corporate Identity, also die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen und es von anderen Unternehmen abhebt, verfolgt zwei Regeln:

1. Die Wahrnehmung lenken
Corporate Identity ist die Bezeichnung für einen einheitlichen Unternehmensauftritt und das mit ihm transportierte Verständnis für die damit verbundene Eigendarstellung. Sie ist ein wichtiger Faktor für das Unternehmensimage. Sobald ein Lohnunternehmen mit Geschäftspartnern oder Kunden in Kontakt tritt, wird mit dem Außenauftritt auch eine Wahrnehmung erzeugt. Diese spielt sowohl bei einer Auftragsentscheidung als auch bei einer langfristigen Kundenbindung eine sehr wichtige Rolle. Auch beim Kontakt mit Lieferanten oder Banken sorgt die Corporate Identity dafür, wie Ihr Unternehmen von anderen wahrgenommen wird.

2. Regeln und Pflichten
Wer als Unternehmer bestimmte Regeln und Pflichten nicht einhält, wirkt im Außenauftritt unseriös, verliert sein Ansehen und riskiert unter Umständen Bußgelder und Abmahnungen.

Corporate Design für
das äußere Erscheinungsbild

Unter Corporate Design wird das visuelle Auftreten nach Außen verstanden, aber auch nach Innen. Hierzu zählen die Gestaltung eines Logos, der Schrift, von Briefpapier, Visitenkarten und der Homepage. Selbst die Arbeitskleidung mit entsprechenden Logos und Schriftzeichen fällt in diesen Bereich. Dabei wird ein einheitliches Auftreten verfolgt, welche festgelegte Richtlinie befolgt. Sämtliche Werbe- und Druckerzeugnisse sorgen für einen Wiedererkennungswert des Unternehmens für den Kunden und tragen damit zu einer stimmigen Corporate Identity bei.



Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio]]> 22.08.2017 - 03:47:23
das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) reglementiert den Güterverkehr in Deutschland. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) konnten Lohnunternehmen bisher eine Freistellung von o. g. Gesetz in Anspruch nehmen, wenn notwendige Transporte von untergeordneter Bedeutung und in engem Zusammenhang mit einer landtechnischen Dienstleistung (z. B. Maishäckselkette -  Ernte und Transport) für einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb stattfinden.

Leider haben BAG und BMVI sich von dieser Auffassung abgewendet und gegenüber dem BLU sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass alle Transporte durch Lohnunternehmen nach den Grundsätzen des Güterkraftverkehrsgesetzes erlaubnispflichtig sind.  Nach inoffiziellen Hinweisen ist von einer Übergangsfrist bis Ende Mai 2017 die Rede. Spätestens in der Getreide- und Maisernte dieses Jahres werden Lohnunternehmen bei der Beförderung von Agrargütern hinsichtlich der erforderlichen GüKG-Lizenz durch das BAG kontrolliert.

Nach jetzigem Stand dürfen Lohnunternehmen ab Juni 2017 reine Transporte oder Dienstleistungen mit Transportanteilen nur dann ausführen, wenn der Betrieb eine Güterkraftverkehrserlaubnis vorzuweisen hat.

Die GüKG-Lizenz kann das Lohnunternehmen bei der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragen, wenn im Betrieb ein Verkehrsleiter (Betriebsleiter, Mitarbeiter in entsprechender Funktion, externer Verkehrsleiter als Dienstleister für das LU) vorhanden ist und dessen Rechtschaffenheit über ein Führungszeugnis nachgewiesen werden kann. Zudem muss im Lohnunternehmen in Abhängigkeit von den Transportfahrzeugen  Eigenkapital vorhanden sein.

Verkehrsleiter müssen ihre fachliche Qualifikation über eine entsprechende Ausbildung (z.B. Speditionskaufmann) oder durch die Fachkunde GüKG nachweisen. Der BLU bietet entsprechende Vorbereitungskurse für die nachfolgende Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) an. Nutzen Sie bitte das Angebot!

Unsere Bemühungen, das Güterkraftverkehrsgesetz im Zuge eines Novellierungsverfahrens in unserem Sinne durch eine konkrete Formulierung im Gesetzestext zu korrigieren, ist vom Bundesrat und Bundestag abgelehnt worden. Selbstverständlich setzen wir uns in der starken Allianz mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Bundesverband der Maschinenringe (BMR) weiter für eine Fortsetzung der bisherigen Auslegungspraxis für land- und forstwirtschaftlichen Transporte durch das Güterkraftverkehrsgesetz ein. Gemeinsam werden wir alle Möglichkeiten zur politischen Einflussnahme nutzen. Inwieweit wir damit Erfolg haben, ist derzeit nur schwer zu beurteilen. Wir halten Sie über die Verbandsmedien auf dem Laufenden.

Nutzen Sie bitte jetzt die Gelegenheit und stellen Sie den Transport in Ihrem Lohnunternehmen durch die GüKG-Lizenz auf gesetzliche Grundlagen. Melden Sie sich zum Vorbereitungskurs und zur nachfolgenden IHK Prüfung „Fachkunde Güterkraftverkehr“ an.

Die BLU-Geschäftsstelle berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch – rufen Sie an!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Wesenberg]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Anmeldeformular]]> 22.08.2017 - 03:47:23
„Nun steht endgültig fest, dass das Unternehmen seine Aufnahmen und Abgaben an Wirtschaftsdüngern ordnungsgemäß dokumentieren und fristgemäß melden muss,“ kommentierte Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, den Richterspruch. Die Kammer sehe sich durch die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg in ihrem hoheitlichen Auftrag, Nährstoffströme zu überwachen und bei der ordnungsgemäßen Düngung zu beraten, voll bestätigt.

Ein im Landkreis Vechta ansässiges Unternehmen, das sich mit Handel, Transport und Ausbringung von Wirtschaftsdüngern beschäftigt, hatte gegen die behördliche Anordnung der Kammer aus dem Jahre 2013 geklagt. Bei mehreren Kontrollen und behördlichen Abgleichen wurde festgestellt, dass erhebliche Mengen an Wirtschaftsdüngern in Verkehr gebracht wurden, ohne das aufzuzeichnen und zu melden, wie es per Verordnung vorgeschrieben ist. Daraufhin hatten die Prüfdienste der Kammer Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und zudem das Unternehmen zur Meldung der  Wirtschaftsdünger behördlich verpflichtet.

Bis heute beruft sich das Unternehmen darauf, dass es keine Meldungen machen müsse und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen nicht zuständig sei. Der Kläger hatte als Begründung unter anderem ausgeführt, dass die Rechtsgrundlagen aus dem Düngerecht nicht verfassungsgemäß seien, die Gebührenregelungen nicht anwendbar wären und die Meldungen der Wirtschaftsdünger nicht erforderlich seien, da die in Verkehr gebrachten Stoffe nicht dem Düngerecht unterlägen.

Das Verwaltungsgericht Oldenburg hatte diese Klage mit Urteil vom 3. Februar 2016 nach umfassender Begründung abgewiesen. Über den Antrag des Klägers auf Zulassung der Berufung hatte das Oberverwaltungsgericht zu entscheiden. Es stellte am 2. Februar 2017 fest, dass dieser Antrag voll umfänglich abgelehnt wird. Der Beschluss ist unanfechtbar und bestätigt das Urteil des Verwaltungsgerichtes Oldenburg, das damit sofort rechtskräftig wurde. Danach muss das Südoldenburger Unternehmen seine Aufnahmen und Abgaben an „Wirtschaftsdüngern und Stoffen, die Wirtschaftsdünger als Ausgangsstoff haben oder enthalten“, ordnungsgemäß dokumentieren und fristgemäß in die Niedersächsische Meldedatenbank bei der Düngebehörde, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, melden.

Walter Hollweg, LWK Niedersachsen

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Vor allem die alteingesessenen Betriebe treibt nur eine Frage um: „Wie geht das? Warum überleben diese Betriebe, obwohl die Luft bei uns so dünn ist?“

Einerseits können Existenzgründer auf staatlich subventionierte Darlehen zurückgreifen. Diese weisen einen günstigen Zinssatz auf. Weiterhin sind keine bzw. nur geringere Sicherheiten erforderlich und die Tilgung beginnt meistens erst nach einer Anlaufphase.

Andererseits haben die Landmaschinenhersteller die neue Klientel als sehr kaufkräftige Kundschaft für sich erkannt. Zusammen mit starken Finanzierungsgesellschaften wurden Konzepte erarbeitet, wie die Maschinen trotz knapper finanzieller Ressourcen der Käufer an den Mann bzw. die Frau gebracht werden können.

„Kaufe heute und zahle morgen!“

Das Ergebnis sind nun Finanzierungsmodelle, in denen der Kunde die Maschine sofort nutzen kann. Gezahlt wird aber erst später. Häufig wird mit einer „Zins- und Tilgungsfreien“ Anlaufphase von 1 bis 2 Jahren geworben. Vor allem die Zinsfreiheit suggeriert, dass hiermit keine Kosten entstehen. Aus fachlicher Sicht ist dies als ein Marketing-Trick einzustufen. Die folgende Grafik macht diesen Sachverhalt deutlich:

In diesem Beispiel wird ein Schlepper für 120.000 € (netto) angeboten. Als Verkaufshilfe wird ein Finanzierungsangebot über eine Laufzeit von 8 Jahren angepriesen, wovon die ersten beiden Jahre zins- und tilgungsfrei gestaltet sind. Ab dem Beginn der Tilgungsoll ein Zinssatz von 3 % angesetztwerden. Der Schuldenstand ist als rote Linie dargestellt.


In der Praxis gibt es trotz des günstigen Zinsniveaus keine Kredite, die nichts kosten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Hersteller die Zinskosten der „zinsfreien Zeit“ in seiner Marge abdecken muss. Nimmt man in diesem Beispiel Zinskosten von 3 % an, dann hat der Lohnunternehmer die Maschine faktisch für 113.020,21 € gekauft. Wird dieser Betrag über 2 Jahre mit 3 % verzinst kommt man zum genannten Kaufpreis von 120.000€. Für die Hersteller ergibt sich der Vorteil, dass Sie diese rabattierten Verkaufspreise nicht offen kommunizieren müssen und so den Verkaufspreis „künstlich“ hoch halten können.

Der Wert der Maschine (grüne Linie) ist als Händlereinkaufspreis zu interpretieren. Durch den rapiden Wertverlust zu Beginn und der tilgungsfreien Zeit wächst die „Lücke“ zwischen Schuldenstand und Restwert auf über 50.000€ an. Erst ab dem siebten Jahr übersteigt der Restwert der Maschine den Schuldenstand. Resümierend können folgende Aspekte festgehalten werden: (siehe Kasten)


Aus unserer Perspektive sind diese Finanzierungsalternativen nur mit allergrößter Vorsicht zu genießen. Wer die Liquiditätsüberschüsse zu Beginn der Laufzeit nicht spart (egal ob Existenzgründungskredit oder Maschinenfinanzierung), der kommt zum Ende der Laufzeit in große finanzielle Nöte. Die nächsten Jahre werden nun zeigen, welche Unternehmer ihre Finanzen im Blick haben – für alle anderen wird es sehr eng.




Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher. Darauf machen Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutscher Bauernverband (DBV) und Deutscher Jagdverband (DJV) aufmerksam. Die Verbände empfehlen den Landwirten, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen oder selbst erforderliche Maßnahmen für die Wildtierrettung durchzuführen.

Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd, so die Verbände. Entscheidend ist dabei, die anstehenden Grünschnitt-Termine – für Silage oder Biomasseproduktion – rechtzeitig mit dem Jagdpächter abzustimmen und die Mähtechnik dem Tierverhalten anzupassen. Die Verbände empfehlen vor allem, das Feld mit dem Grünlandschnitt grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. So haben Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Bei der Ernte der Ganzpflanzensilage verspricht die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der kritischen Aufzuchtzeit zusätzlichen Erfolg – gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken, oder auch bei Bodenbrütern.

Das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden, der Einsatz von Wildrettern oder die Vergrämung (Vertreibung) helfen, Wildtierverluste zu vermeiden. Derartige Maßnahmen sind wichtig, um tierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Vergrämung kann kostengünstig und sehr effektiv mit Knistertüten, Flatterbändern oder Kofferradios durchgeführt werden. Der Einsatz von elektronischen Wildscheuchen, die unterschiedlichste Töne wie z.B. Menschenstimmen, klassische Musik oder auch Motorengeräusche in verschiedenen Lautstärken aussenden, hat sich im Praxiseinsatz bewährt. Bei bestimmten Witterungsverhältnissen hilft auch Drohnen- und Infrarot-Technik. Bereits eine Maßnahme zur Vertreibung wirkt, haben Experten herausgefunden.

Link zum Video
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt begrüßte die Entscheidung als ausgewogene Kompromisslösungzwischen den Interessen der Umwelt und der Landwirtschaft. Schon lange drängte die EU-Kommission auf die Umsetzung der EG-Nitratrichtlinie auch in Deutschland. Nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofes hat es Deutschland versäumt, die seit Jahren bekannten Umweltbelastungen durch strenge Maßnahmen des Umweltschutzes einzugrenzen: Vielerorts wurden die Nitratbelastungen des Grundwassers (EU-Nitratrichtlinie,  EU-Wasserrahmenrichtlinie) nicht gesenkt und die für die Luftreinhaltung relevante NEC-Richtlinie (Ammoniak) nicht beachtet.

Das Düngegesetz ist die Grundlage für den gesamten Bereich der Düngung in Deutschland und schließt die Düngeverordnung in Form einer Ermächtigungsgrundlage ein. Aus Gesetz und Verordnung gehen weiterreichende Regelungen zum Umgang und Dokumentation insbesondere der Wirtschaftsdüngung hervor:

Neben den bereits mehrfach erläuterten Veränderungen hinsichtlich des Nährstoffbedarfs aller Kulturen unter strengerer Berücksichtigung der Bodenvorräte, von Ausbringungszeitfenstern und -mengen gibt die Gesetzgebung jetzt zusätzlich konkrete Hinweise zur Nachweisführung:
Die Stoffstrombilanz ist für viele Betriebe faktisch eine Verschärfung der Nährstoffüberschusssituation und zwingt zu einer höheren Abgabe von Wirtschaftsdüngern. Demgegenüber werden sich aufnehmende Betriebe aus nachvollziehbaren Gründen schwerer tun, Wirtschaftsdünger aufzunehmen. Auf Lieferscheinen (Mischfutter) sind die mitgelieferte Menge an N und P auszuweisen, was es dem Landwirt erheblich einfacher macht die Daten zusammenzustellen.

Darüber hinaus ist es sicher, dass über eine Länderöffnungsklausel in der Düngeverordnung den Bundesländern die Möglichkeit eröffnet wird, die nicht betrieblich benötigten Nährstoffmengen (Gülle, Gärrest und Mist) verpflichtend über eine anerkannte Organisation zur überbetrieblichen Nährstoffverbringung (Gemeinschaften zur Gütesicherung) einer ordnungsgemäßen Bestimmung zukommen zu lassen.

Der BLU arbeitet gemeinsam u. a. mit dem Landesverband der Maschinenringe Niedersachsen an einer Gütegemeinschaft für Wirtschaftsdünger, die wahrscheinlich in allen betroffenen Regionen mit Nährstoffüberhängen Beachtung finden wird. Eine Gütegemeinschaft für die überbetriebliche Nährstoffverbringung kann nur dann erfolgreich sein, wenn diese von allen relevanten Aufsichtsbehörden der Kreis- und Landesverwaltungen gleichermaßen voll akzeptiert wird und alle Vorfälle der überbetrieblichen Nährstoffverwertung verpflichtend in das System gemeldet werden müssen. Nach entsprechenden Zusagen der Behörden kann das System „Zertifizierte Logistik“ in Praxis durch Lohnunternehmen oder andere vermittelnde Firmen und Organisationen im täglichen Einsatz geprüft werden. Schon jetzt ist deutlich zu erkennen, dass der Nährstoffanalytik (Labor, NIRS, usw.) eine besondere Bedeutung zukommt. Im Rahmen einer Gütesicherung können NIR-Sensor und Dokumentation mit GPS-Systemen eine bedeutende Rolle spielen.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die BAG verlangte, die bisherige im Merkblatt zur Güterbeförderung in der Landwirtschaft von der LWK Niedersachsen beschriebene Ausnahme zu streichen.

Auszug aus dem bisherigen Merkblatt zur Güterbeförderung in der Landwirtschaft:

„3. Landwirtschaftliche Lohnunternehmer (LU) für Landwirte

Sofern landwirtschaftliche LU-Tätigkeiten verrichten, bei denen es sich schwerpunktmäßig nicht um eine Beförderung, sondern um eine Arbeitsleistung handelt, ist der Anwendungsbereich des GüKG nicht eröffnet. Eine Erlaubnispflicht nach § 3 GüKG besteht demzufolge in diesen Fällen nicht. Führen LU in lof Betrieben übliche Beförderungen durch, ist eine Erlaubnis erforderlich.“

Damit geht keine Gesetzesänderung einher und das GüKG bleibt wie bisher bestehen. Der BLU hat versucht Ausnahmen für Lohnunternehmen in das Gesetz einzubringen. Diese wurden jedoch vom Bundesrat und im Verkehrsausschuss des Bundestages abgelehnt.

Die Folge ist, dass nunmehr jedes Lohnunternehmen bei Beförderungen von Gütern eine Güterkraftverkehrserlaubnis benötigt.

Jeglicher Transport von Gütern erfasst

Nach dem GüKG ist jede geschäftsmäßige oder entgeltliche Güterbeförderung mit Fahrzeugen über 3,5t Güterkraftverkehrserlaubnispflichtig (was zum Erhalt dieser Erlaubnis erforderlich ist finden Sie auf den nachfolgenden Seiten). Zu so genannten „Beförderungen“ gehören alle Tätigkeit, deren Hauptzweck die Fortbewegung von Gütern ist. Gewerblich erfolgt die Beförderung, wenn sie Gegenstand der beruflichen oder wirtschaftlichen Betätigung ist. Erfasst sind damit alle Güterbeförderungen (auch land- oder forstwirtschaftliche (lof) und durch lof-Betriebe).

Werkverkehr

Ausgenommen von der Regelung ist zum einen der Werkverkehr. Wird dieser mit LKW durchgeführt, muss er im Voraus bei der BAG angezeigt werden. Beachten Sie bitte, dass es keine Bestätigung seitens der BAG gibt. Es erfolgt lediglich eine Eintragung bei der BAG.

Werkverkehr ist Güterkraftverkehr für eigene Zwecke eines Unternehmens. Ausweislich des beistehenden Gesetzesauszuges dürfen für den Werkverkehr keine Subunternehmer bzw. freie (selbstständige) Fahrer eingesetzt werden. Des Weiteren darf der Transport nur eine Hilfstätigkeit darstellen. Lohnunternehmer, die ausschließlich Transporte durchführen, betreiben keinen Werkverkehr. Erfasst wäre aber beispielsweise der Transport eines Baggers mittels Tiefladers zu einer bestimmten Stelle, um dort Grabenarbeiten mit dem Bagger durchzuführen. Im Gesetz sind neben dem Werkverkehr weitere Ausnahmen vorgesehen (siehe Gesetzesauszug).

Ausnahmen für die Landwirtschaft?

Für Land- und Forstwirte besteht die Ausnahme des § 2 Nr. 7 GüKG. Diese dürfen die in land- und forstwirtschaftlichen (lof) Betrieben üblichen Beförderungen durchführen, wenn sie mit lof-Bedarfsgütern (z.B. Wirtschaftsdünger) oder Erzeugnissen (Mais, Getreide) für eigene Zwecke oder im Rahmen von Nachbarschaftshilfe unterwegs sind. Fährt der Landwirt jedoch wie ein Dienstleister gegen Entgelt, käme allenfalls die Variante des § 2 Nr. 7 b), bb) GüKG in Betracht. Danach müsste der Transport im Rahmen eines Maschinenringes e.V. (MR) oder vergleichbaren wirtschaftlichen Zusammenschlusses innerhalb einer 75 km Luftlinie erfolgen. Zudem müsste es sich um steuerbefreite Fahrzeuge handeln. Bei anderen Fahrzeugen wäre ein Begleitpapier mitzuführen.

Außerhalb dieser Ausnahmen benötigen auch lof-Betriebe eine Güterkraftverkehrserlaubnis. Ob Lohnunternehmen unter die Ausnahme des § 2 Nr. 7 b), bb) GüKG fallen, ist nicht eindeutig geklärt. Früher hatte die BAG solche Beförderungen vereinzelt durch Lohnunternehmen zugelassen. Nach aktueller Auffassung der BAG gibt es für Lohnunternehmen keine Ausnahmen mehr von der Güterkraftverkehrserlaubnis. Auswirkungen auf andere Verkehrsvorschriften Diese Änderungen dürften sich grundsätzlich nicht auf andere Gesetze im Bereich des Straßenverkehrs auswirken. Der irrtümliche Versuch der Unterscheidung nach landwirtschaftlichen oder gewerblichen Verkehr, der mit der Farbe des amtl. Kennzeichens (ob grün oder schwarz) in Zusammenhang gebracht wurde, ist (und war) nicht richtig. Dabei ging es letztlich nur um die Frage der Steuerpflichtigkeit des Fahrzeugs. Im Straßenverkehrsrecht sind unterschiedliche Gesetze mit unterschiedlichen Voraussetzungen maßgebend. Zwar ähneln sie sich, doch es kommt – wie so häufig – auf die Details an. Es gibt insofern folgende fünf Gesetze, die wir Ihnen in den kommenden Ausgaben der LUaktuell näher beschreiben werden.

1. GüKG
2. Fahrpersonalrecht / Fahrerkarte
3. Fahrerlaubnisrecht
4. Kfz- Steuerrecht
5. Maut

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Verantwortlich für die Durchführung der Meisterprüfungen war die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die dort verantwortlichen Organisatoren, Jens Martens und Richard Didam, zeigten sich mit dem Verlauf und den gezeigten Ergebnissen rundum zufrieden, zumal fast alle Teilnehmer das Leistungsziel erreichen konnten.

Folgende drei Prüfungsteile waren im Prüfungsverlauf zu absolvieren: Kernelement im Teil „Pflanzenproduktion, Verfahrens- und Agrartechnik, Dienstleistungen“ ist die Durchführung eines Arbeitsprojektes. Die Aufgabe besteht darin, eine verfahrenstechnische Neuerung mit pflanzenbaulichem Hintergrund bzw. eine neue Dienstleistung im Unternehmen zu erproben. Der Projektverlauf sowie die Ergebnisse sind in einer schriftlichen Ausarbeitung zu dokumentieren und im Rahmen eines Fachgesprächs darzustellen.

Im Mittelpunkt des Teils „Betriebsund Unternehmensführung“ steht die Betriebsbeurteilung. Hierbei sollen - nach vorheriger Besichtigung - die Situation eines fremden Unternehmens wirtschaftlich erfasst, analysiert und beurteilt sowie betriebliche Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Einschätzung ist in einem einstündigen Fachgespräch zu erläutern.

Der Prüfungsteil „Berufsausbildung und Mitarbeiterführung“ gliedert sich seit einer Verordnungsänderung im Mai 2014 in zwei Abschnitte. Hauptaufgabe im Abschnitt „Berufsausbildung“ ist die praktische Durchführung einer Ausbildungssituation einschließlich eines Fachgesprächs. Hierdurch sollen die Prüflinge nachweisen, dass Auszubildende sachgerecht unterwiesen und ausgebildet werden können. Im Abschnitt „Mitarbeiterführung“ sind im Rahmen einer Fallstudie eine vorgegebene betriebliche Problemsituation zur Mitarbeiterführung zu analysieren und geeignete Lösungsansätze dafür zu entwickeln.

Über die genannten Prüfungselemente hinaus werden in jedem der genannten Prüfungsteile zusätzlich schriftliche Prüfungsklausuren gefordert.

Die Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Meisterprüfungen wurden unter organisatorischer Federführung des BLU Bundesverbands Lohnunternehmen (www.lohnunternehmen.de) in enger Zusammenarbeit mit der Heimvolkshochschule Loccum durchgeführt. Auch künftig sind dort gezielte Maßnahmen zur Fortbildung und Prüfungsvorbereitung über zwei Winter (rund 800 Unterrichtsstunden; jeweils von Mitte November bis Ende Februar) vorgesehen. Der Kurs für die Absolventen 2018 ist bereits voll im Gange. Erste Teile der Prüfung wurden bereits durchgeführt.

Die Anmeldefrist für die Agrarservicemeisterprüfung 2019 läuft noch bis 1. Juni 2016. Angesichts des großen Bewerberinteresses sind die Plätze allerdings bereits besetzt. Interessenten haben jedoch die Möglichkeit, sich bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen schon für den Prüfungsjahrgang 2020 registrieren zu lassen. Anmeldeformulare finden sich im Internet unter www.lwk-niedersachsen. de/agrarservice (Webcode 01015611).

Richard Didam
LWK Niedersachsen



]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Unter feuchten Bodenbedingungen kommt es allerdings schon zum Quellen des Saatkorns. Bei einer längere anhalten kühlen Witterung könnte die Triebkraft und Keimfähigkeit des Saatgutes negativ beeinflusst werden. Somit ist unter Umständen mit einem verminderten Feldaufgang zu rechnen.

Bei Temperaturen unter 8 °C könnte es gegebenenfalls sinnvoll sein mit der Aussaat zu warten bis steigende Temperaturen in Aussicht sind. Liegt das Saatkorn zu lange im kalten und feuchten Boden könnte der Beizschutz verloren gehen. Auflaufkrankheiten könnten hierdurch die Folge sein. Wird ungebeiztes Saatgut verwendet, sollten für die Aussaat unbedingt günstige Temperaturbedingungen abgewartet werden.

Beim Deutschen Wetterdienst können Sie die aktuellen Messwerte in Ihrer Region abfragen.

www.dwd.de/DE/fachnutzer/landwirtschaft/2_agrarwetter/_node.html]]> 22.08.2017 - 03:47:23 … setzen Trends in Sachen Technik.

Mit diesen beiden Postkarten startet der BLU eine neue Initiative zur Schärfung des  Berufsbildes „Lohnunternehmer“ und Information der breiten Bevölkerung.

Mit zunächst 10 ausdruckstarken Bildern in Kombination mit humorvollen Texten werden Arbeitsbereiche und Leistungen von Lohnunternehmen dargestellt. In den kommenden Ausgaben werden wir Ihnen die anderen Motive ebenfalls als Postkarten beilegen. Dauert Ihnen das zu lange oder möchten Sie die Motive gerne als Aufkleber, Planen für Hauswände oder Maschinen nutzen? Dann sprechen Sie uns an oder nutzen Sie das Bestellformular auf der Internetseite www.lohnunternehmen.de. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns über Ihre Anregungen!

Julia Guttulsröd]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Am 02.03.2017 fand die Mitgliederversammlung der Landesgruppe bei ABC Bruns in Cloppenburg statt. Die neue Halle war groß genug den Ansturm zu meistern und bot ordentlichen, fördernden Mitgliedern aber auch den weiteren angereisten Gästen ausreichend Möglichkeiten zum Austausch untereinander. Zudem bot die Fa. Bruns Betriebsführungen an, die gerne in Anspruch genommen wurden und auch für das leibliche Wohl war mit gutem Essen und Getränken gesorgt.

Verabschiedung eines langjährigen Mitglieds des Präsidiums

Wichtigster TOP bei der diesjährigen Mitgliederversammlung waren die
Wahlen. Das Amt von Georg Kohls aus Goldenstedt im geschäftsführenden Präsidium stand zur Wahl. Georg Kohls stand leider nicht mehr für ein Amt zur Verfügung. Nach 24 Jahren im Präsidium der Landesgruppe Niedersachsen sollte der Platz an Jüngere gehen. Im Rahmen der Wahl bedankte sich Präsidentin Andrea van Eijden bei Kohls für sein jahrelanges aktives Mitwirken im Präsidium der Landesgruppe Niedersachsen. Die Landesgruppe Niedersachsen, der BLU e.V. und der Verfasser persönlich möchten sich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei Georg Kohls für seine sehr engagierte Mitarbeit im Verband bedanken.

Als Nachfolger im geschäftsführenden Präsidium wurde Burkhard Kaufmann gewählt, wodurch ein Platz im Gesamtpräsidium zur Wahl stand. In dieses Amt wurde Andrea Stevens aus Spahnharrenstätte gewählt. Ebenfalls neu in das Gesamtpräsidium gewählt wurde Oliver Genz aus Neustadt am Rübenberge, der die Nachfolge von Joachim Hüttmann aus Soltau antritt, der sein Amt aus persönlichen Gründen niederlegte.

Das Amt von Andrea Goldmann aus Scholen stand ebenfalls turnusgemäß zur Wahl. Goldmann wurde einstimmig wiedergewählt. Die Landesgruppe Niedersachsen freut sich auf die zukünftige Mitarbeit der Gewählten.

Verstärkter Gegenwind aus Politik und Prüferentschädigung

Die diesjährigen Geschäftsberichte waren geprägt von Gesprächen mit Politik und Behörden im Zusammenhang mit dem Güterkraftverkehrsgesetz, der Düngeverordnung und Zertifizierungen für Logistiker in der Wirtschaftsdüngung. Auch wenn es scheinbar immer mehr Gegenwind gebe, würden Lohnunternehmer über die Landesgruppe und den BLU e.V. zunehmend als Ansprechpartner für Politik und Behörden wahrgenommen, so der Tenor der Versammlung.

Sowohl die Landesgruppe Niedersachsen als auch der BLU e.V. versuchen das bestmögliche für ihre Mitglieder zu erwirken. Aktuell hat sich die Landesgruppe entschieden, 10.000 € zur Prüferentschädigung für Lohnunternehmen bereitzustellen, die für die Prüfungen von FAS und ASM Prüfer entsenden. Pro Entsendung wird der Mitgliedsbetrieb der einen Prüfer entsendet, mit 100 € entschädigt. Selbst wenn der Betrag
nicht die Kosten deckt, so ist das ein guter Schritt um Betriebe zu animieren, aktiv dem Fachkräftemangel in der Landwirtschaft  entgegenzuwirken.

Besonderer Dank gilt den Herren Bruns und ihren Mitarbeitern für die Bereitstellung ihrer Betriebsstätte und der hervorragenden Organisation der Mitgliederversammlung.

Sebastian Persinski]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Fahrerkarten, wann sind sie erforderlich?

Die Fahrerkartenpflicht ergibt sich aus der Fahrpersonalverordnung (FPersV) und der europäischen Verordnung (EG) VO 561/2006. Betroffen sind Fahrzeuge über 2,8 t (die FPersV gilt bis 3,5 t, darüber hinaus die EG-VO) die der Güterbeförderung dienen oder Güterbeförderung betreiben, aber auch Fahrzeuge zur Beförderung von mehr als 9 Personen (einschließlich Fahrer, sofern die Linienlänge mehr als 50 km beträgt).

Fahrzeuge die diese Voraussetzungen erfüllen, müssen generell mit einem EG-Kontrollgerät ausgestattet sein. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Fahrzeuge regulär von einem Ausnahmetatbestand erfasst werden. Dies ist z.B. bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen der Fall (s.u.) Ob bei einem Transport die Güterkraftverkehrserlaubnis erforderlich ist oder nicht, hat mit dem Fahrpersonalrecht nichts zu tun!

Der Schlepper ist ein Fahrzeug, dessen wesentliche Funktion in der Erzeugung einer Zugkraft besteht und das speziell zum Ziehen, Schieben, Tragen und zum Antrieb von auswechselbaren Geräten für land- oder forstwirtschaftliche Arbeiten oder von land- oder forstwirtschaftlichen Anhängern bestimmt ist. Das bedeutet, dass zumindest beim Transportieren von Gütern, ein EG-Kontrollgerät im Schlepper erforderlich und damit auch die Fahrerkarte zu stecken wäre, wenn es keine Ausnahme für diese Fahrzeuge gäbe.

Ausnahmen von der Fahrerkartenpflicht

Im Fahrpersonalrecht gibt es eine Vielzahl an Ausnahmen. So sind beispielsweise selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge bis zu einer betriebsbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH) von 40 km/h ausgenommen.

Nach der Handwerkerregelung sind Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen bis zu einer zulässigen Höchstmasse von 7,5 t, die in einem Umkreis von 100 km vom Standort des Unternehmens zur Beförderung von Material, Ausrüstungen oder Maschinen befreit, sofern der Fahrer sie zur Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit benötigt und das Lenken des Fahrzeugs nicht die Haupttätigkeit des Fahrers darstellt.

Mit Standort des Unternehmens ist ein Betriebssitz gemeint, wobei die jeweils politische Gemeindegrenze berücksichtigt wird.

Schließlich erweitert § 18 FPersV den Ausnahmekatalog. In Nr. 2 des § 18 FPersV sind Betriebe der Land- und Forstwirtschaft genannt.

§ 18 Nr. 14 FPersV erfasst den Transport von tierischen Nebenprodukten. Ausweislich des Gesetzestextes kommt es nicht darauf an, für wen oder womit der Transport durchgeführt wird. Er ist im Umkreis von 250 km um den Unternehmensstandort befreit. Zu den tierischen Nebenprodukten gehört auch Gülle.

Des Weiteren gibt es die Ausnahme des § 18 Nr. 3 FPersV. Danach sind land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, die für land- oder forstwirtschaftliche Tätigkeiten in einem Umkreis von bis zu 100 km vom Standort des Unternehmens verwendet werden vom Fahrpersonalrecht ausgenommen. Das Vorliegen einer land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschine ergibt sich aus den Fahrzeugpapieren. Was unter lof-Tätigkeiten zu verstehen ist, ist nicht eindeutig geklärt. Zu Auslegungszwecken könnten sowohl die landwirtschaftlichen Zwecke aus § 6 Abs. 5 FeV als auch Art. 4 c) der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 hinzugezogen werden.

Auf einen lof-Betrieb als Auftraggeber käme es nicht an. Maßgeblich wäre, dass die Tätigkeit an den Anbau landwirtschaftlicher Erzeugnisse knüpft. Das Transportieren von lof-Erzeugnissen (z.B. Mais) oder Bedarfsgütern (z.B. Wirtschaftsdünger) wäre auch durch Lohnunternehmer bei Verwendung einer lof-Zugmaschine im Umkreis von 100 km über 40 km/h bbH ohne Fahrerkarte möglich. Das ist ein Grund, weshalb in Schleppern auch wenn Güter befördert werden, regel  mäßig kein EG-Kontrollgerät enthalten ist. Eine GüKG-Lizenz müsste bei Güterbeförderungen jedoch vorhanden sein, ebenso ein Begleitpapier (Frachtbrief).

Andere Auslegung durch die BAG?

Leider hat auf Anfrage der LWK Niedersachsen die BAG mitgeteilt, dass die Ausnahme des § 18 Abs.1 Nr. 3 FPersV keine Anwendung auf Beförderungen eines Transportdienstleisters (landwirtschaftliche Lohnunternehmer) findet. Ob diese Einschätzung gerichtlicher Prüfung standhält ist zweifelhaft. Eine Nichtanwendung der Ausnahme für Lohnunternehmer würde nicht nur eine Benachteiligung einer bestimmten Berufsgruppe bedeuten, sondern eindeutig den bestehenden Wortlaut des Gesetzes eingrenzen. Da dennoch ein Bußgeldbescheid ergehen könnte, bleibt Lohnunternehmen, die dieses Risiko nicht eingehen möchten, zu empfehlen, ihre Schlepper auf 40 km/h zu drosseln.

Mit einer entsprechenden Begrenzung können mehrere Vorteile erzielt werden: Ab 2018 soll die Maut auf alle Bundesstraßen erweitert werden. Fahrzeuge mit einer bbH bis 40 km/h sollen dann davon ausgenommen werden. Zudem ist die Sicherheitsprüfung an den Fahrzeugen nur alle 2 Jahre fällig.

Was ist bei Geltung des Fahrpersonalrechts zu beachten?

Sofern das Fahrpersonalrecht gilt, ist die Fahrerkarte zu stecken und Lenkzeiten, alle sonstigen Arbeitszeiten, Fahrtunterbrechungen sowie tägliche und wöchentliche Ruhezeiten aufzuzeichnen. Darüber hinaus sind Fahrtunterbrechungen und Ruhezeiten vorzunehmen . Die Aufzeichnungen des laufenden Tages und der vorausgegangenen 28 Kalendertage sind vom Fahrer mitzuführen und den zuständigen Personen auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.

Wird beispielsweise an 20 Tagen Gülle gefahren und die Fahrerkarte nicht gesteckt (vgl. § 18 Nr. 14 FPersV), anschließend dann fahrerkartenpflichtig gefahren, muss vor Fahrtbeginn ein sogenannter Urlaubsschein maschinell ausgestellt und vom Fahrer unterschrieben werden. Im Urlaubsschein ist entsprechend einzutragen, weshalb die Fahrerkarte nicht gesteckt wurde (vgl.EU-Formblatt-Abb. unten).

Um Lenk- und Ruhezeiten überhaupt aufzeichnen zu können, ist ein entsprechendes EG-Kontrollgerät im Fahrzeug und eine Fahrerkarte erforderlich. Umgekehrt wird aber nicht zwangsläufig die FE-Klasse C/CE oder die Berufskraftfahrerqualifikation benötigt. Die Fahrerkarte wird auch für Inhaber der FE-Klasse T erteilt. Die FE-Klasse oder die Steuerpflicht (grüne/schwarze Kennzeichen) sind strikt vom Fahrpersonalrecht zu trennen, auch wenn es Überlappungen geben kann.

Die Aufzeichnungen sind ein Jahr lang nach Aushändigung durch den Fahrer in chronologischer Reihenfolge und in lesbarer Form außerhalb des Fahrzeugs aufzubewahren und den zuständigen Personen auf Verlangen vorzulegen und nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist bis zum 31. März des folgenden Kalenderjahres zu vernichten.


EU-Formblatt

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Ein Schwerpunkt der Tagung sind daher Hilfsmittel, mit denen das Gefährdungspotential besser abgeschätzt werde kann. Dies gilt sowohl für die Planung, als auch für den aktuellen Maschineneinsatz auf dem Feld.
Dennoch werden Schadverdichtungen auch in Zukunft nie ganz auszuschließen sein. Die Industrie bietet für die Beseitigung von Bodenverdichtungen eine Vielzahl von Geräten mit unterschiedlichen Werkzeugformen an. In einem Vortrag und in einer Maschinenausstellung auf dem Feld wird erläutert, welche Werkzeugform bei welchen Bodenverhältnissen mehr oder weniger geeignet ist.
Abgerundet wird die Tagung durch einen Blick in die Zukunft. Welche neuen Techniken und Verfahren werden helfen, auch unter möglicherweise schlechteren Rahmenbedingungen den Boden wirkungsvoll zu schützen?

Wann?
Mittwoch, den 14.06.2017
Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.15 Uhr

Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse
Ostinghausen, 59505 Bad Sassendorf

Weitere Informationen und das gesamte Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Die Unterlagen zum Verwendungsnachweis für das Förderjahr 2017 wurden veröffentlicht, so dass mit dem Abruf der Mittel nun begonnen werden kann. Bitte beachten Sie, dass alle neuen und alten Fördermaßnahmen für zu fördernde Verträge innerhalb von 5 Monaten nach Zugang des Zuwendungsbescheides beim BAG zur Förderung angemeldet werden müssen. Bitte warten Sie nicht, bis sich eine bestimmte Anzahl von Rechnungen angesammelt hat, sondern reichen Sie die Rechnungen ein, sobald Sie Ihnen vorliegen. So kann mit dem Mittelfluss begonnen werden und Ihnen stehen die Beträge für weitere Investition zur Verfügung.

2. BAG-Förderung Weiterbildung 2017 - Maßnahmen und Möglichkeiten
Der Verwendungsnachweis zur Einleitung des Auszahlungsverfahrens zum Förderprogramm „Weiterbildung“ der Förderperiode 2017 steht ab sofort ausschließlich über das eService-Portal zur Verfügung (s.u.).  Bitte beachten Sie, dass bei Weiterbildungen immer vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme ein Antrag gestellt sein muss.

3. BAG De-minimis 2017 Neufahrzeugkauf – Ratenreduzierung
Für Lkw über 7,5 t GG die finanziert, geleast oder gemietet werden (Zulassung auf den Antragsteller), besteht die Möglichkeit einer Ratenreduzierung. Bei der Ausstattung der Fahrzeuge, die durch die Lieferungsbeschreibung des Fahrzeugs nachgewiesen wird, werden die förderfähigen Netto-Ausstattungspreise ratenteilig erstattet.
Dies kann eine Reduzierung der Kosten zwischen 100 und 350 Euro im Monat - pro Fahrzeugrate-  bedeuten.
Die Ratenreduzierung kann in das nächste Jahr übertragen werden, somit kann über die gesamte Fahrzeugnutzungsdauer die Rate gemindert werden.

Was ist zu tun, um eine Zuwendung zu erhalten?
Fördermittel müssen beim Bundesamt für Güterverkehr auf elektronischem Wege beantragt werden. Die im Rahmen dieser Förderrichtlinie zu verwendende Portalseite (eService-Portal) für die elektronische Antragstellung ist über die Internetadresse https://antrag-bvbs.bund.de/ zu erreichen.
Die Antragstellung und die Übersendung des Kontrollformulars auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail ist nicht zulässig. Unvollständige Anträge werden abgelehnt. Informieren Sie sich ausführlich unter www.bag.bund.de
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Dies hat auch einen rechtlichen Hintergrund, z.B. ist es gemäß § 4 Absatz 1 Nummer 5 Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG NRW) ist bei der landwirtschaftlichen Nutzung verboten, bei der Mahd auf Grünlandflächen ab 1 Hektar von außen nach innen zu mähen, davon unberührt bleibt stark hängiges Gelände.
Daneben besteht grundsätzlich eine tierschutzrechtliche und ethische Verpflichtung, eine Verringerung von Mähtodverlusten durch unterschiedliche Maßnahmen zu erreichen. Voraussetzung ist die Sensibilisierung von Landwirten, Jägern und Dienstleistungsunternehmen. Hauptgefährdungszeitraum ist die Zeit von Mai bis Juli.


Für Lohunternehmer
Nutzen Sie die Muster-AGB des Bundesverbandes und schließen Sie Ihre Haftung für Schäden gegenüber dem Jagdpächter bzw. Jagdberechtigten oder sonstigen Dritten aus, die durch den Erntevorgang an Wildtieren entstehen können. Im gleichen Zuge können Sie so den Auftraggeber für Schäden an Ihren Maschinen haftbar machen, die durch Wildtiere während der Ernte verursacht werden. Zudem können Sie sich durch diese AGB davor schützen, für entstehende Schäden haftbar gemacht zu werden, die durch eine Kontaminierung von Silagen mit Tieren, Tierresten, Tierteilen oder Tierkadavern – insbesondere für Schäden an Vieh durch Botulismus - entstehen.  

Julia Guttulsröd


Schauen Sie in die Mediathek und nutzen Sie die AGB für Lohnunternehmer!

Ihre Ansprechpartner für rechtliche Fragen beim BLU.
Pirko Renftel, Sebastian Persinski]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Seitens des Ministerpräsidenten und der Landwirtschaftsministerin wurden die wesentlichen Prüfaufträge aus der Gesprächsrunde vom Februar und die Inhalte und Forderungen des Offenen Briefes abgearbeitet. Infolgedessen ergibt sich, dass es nun um konkrete Schritte und Maßnahmen gehen muss. Der ländliche Raum ist ein wichtiger Wirtschaftsraum. Soll er sich entwickeln, so braucht er einen klaren und verlässlichen Rahmen. Ob Kastenstandsurteil in der Sauenhaltung, ländlicher Wegebau, Breitbandausbau und Digitalisierung oder Clusterbildung mit nachwachsenden Rohstoffen, es ist eine klare und fokussierte Anstrengung der Landesregierung notwendig, damit wir vorankommen. Unser Bundesland hat naturgegeben beste Bedingungen für die Urproduktion. An ihr und insbesondere der Veredlung hängen zehntausende Arbeitsplätze. Mit den nachgelagerten Bereichen handelt es sich um den zweitstärksten Wirtschaftszweig in Sachsen-Anhalt. Gerade die strukturschwachen Regionen benötigen hier eine klare, politisch unterstützte Zukunftsperspektive. Gegenwärtig stocken viel zu viele Investitionen, da dies nicht der Fall ist. Die Beseitigung diesbezüglicher Hemmnisse haben die Landnutzerverbände deutlich eingefordert. Besonderes Augenmerk wurde auf praxisnahes und unbürokratisches Agieren der Verwaltung zum Abruf von Fördermitteln gelegt. Das gilt sowohl für Förderungen aus der ersten Säule als auch für Strukturförderungen und Investitionen. Hier wird bisher ein großes Hemmnis in der Umsetzung gesehen.

Einigkeit bestand darin, dass dem Artenschutz genüge getan werden muss, aber Biber und Wolf in einer dicht besiedelten Kulturlandschaft naturgemäß Grenzen haben müssen. Sachsen-Anhalt muss sich hier für EU-konforme Regelungen einsetzen und befindet sich laut dem Ministerpräsidenten dazu im Austausch mit anderen ebenso betroffenen Bundesländern.

Fazit der Veranstaltung ist, dass der ländliche Raum nicht mehr nur Chefsache ist, sondern dass sich das Kabinett insgesamt mit dem Thema befassen muss, so sinngemäß Ministerpräsident Dr. Haseloff. „Die Landnutzerverbände werden die weitere Entwicklung kritisch und konstruktiv weiterverfolgen und erwarten, dass den gemeinsamen Worten gemeinsame Taten folgen“, so der Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt und Sprecher der Interessengruppe, Olaf Feuerborn.

Zwischen den Landnutzerverbänden und dem Ministerpräsidenten wurde festgehalten, dass es im Herbst 2017 eine vereinbarte größere Konferenz zum ländlichen Raum geben wird.

Offizielle Pressemeldung des Landesverbandes Sachsen-Anhalt]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Das ändert sich für die Betriebe

In der Neufassung werden die Grundzüge der guten fachlichen Praxis beim Düngen wie folgt beschrieben: Anforderungen an die Ausbringungstechnik

Die Vorgaben in der Ausbringtechnik (insbesondere zur Reduzierung der Ammoniakemissionen) bleiben unverändert. Entsprechend bleibt die
Aufbringen von Organik mit folgenden Geräten verboten: Dagegen wird die Ausbringung mit Schleppschlauch, Schleppschuh oder Injektoren im bestellten Ackerland ab Februar 2020, auf Grünland ab Februar 2025 verpflichtend sein. Gülle muss innerhalb von vier Stunden eingearbeitet werden. Ausgenommen sind die organischen Wirtschaftsdünger wie Festmist von Huftieren oder Klauentieren, Kompost sowie Düngemittel mit weniger als zwei Prozent Trockenmasse.

Einschränkungen bei der Phosphatund Stickstoffdüngung

Beim Phosphat wird bei der neuen DüVO der zulässige Überschuss ab 2018 von 20 kg/ha auf 10 kg/ha gesenkt. Folglich wird keine Aufdüngung von A und B Flächen mehr möglich sein.

Künftig wird der N-Düngebedarf nach ertrags- und flächenspezifischen Sollwerten ermittelt. Die Düngeplanung ist dann schriftlich aufzuzeichnen. Sollte man diese Planung später überschreiten, muss man dies begründen können.

Diesen Sollwerten bzw. Stickstoffbedarfswerten liegt das Ertragsniveau der vergangenen drei Jahre zugrunde.

Nach Aussage von Experten sind die Nährstoffwerte für organische Dünger hoch angesetzt. Entsprechend kommt einer verlustarmen Düngung durch optimale Ausbringungstechnik und Ausbringungszeitpunkt eine große Bedeutung zu.

Länderöffnungsklauseln

Die Länderöffnungsklauseln in der Düngeverordnung eröffnen den Bundesländern die Möglichkeiten zu einer schärferen Reglementierung beim Umgang mit Gülle, Gärrest und Mist. Entsprechend sicher werden Landesregierungen mit hohem Handlungsbedarf zukünftig die Düngermengen bei Überversorgung der Böden deutlich einschränken oder gar verbieten. In diesen Bundesländern ist des Weiteren
zu erwarten, dass die überbetriebliche Nährstoffverbringung einem Qualitätssicherungssystem (Gütegemeinschaft) verpflichtend unterworfen wird.

Der BLU arbeitet intensiv an einer Gütegemeinschaft für Wirtschaftsdünger, die wahrscheinlich nicht nur in Niedersachsen, sondern exemplarisch auch in anderen Bundesländern zur Anwendung kommen kann.

Allerdings ist durch langjährige Erfahrungen auch mit freiwilligen Systemen (Nds. Rahmenvereinbarung) – die Erkenntnis gereift, dass eine erfolgreiche Umsetzung an Grundvoraussetzungen geknüpft werden muss:
Weiterer wesentlicher Bestandteil in der neuen Rechtslage für die Landwirtschaft wird die ab 2018 verpflichtend durchzuführende  Stoffstrombilanz sein. Diese Verordnung wird derzeit ausgearbeitet und wird (wahrscheinlich) folgende Betriebe zur Stoffstrombilanzierung
verpflichten: Der Druck auf die Landwirtschaft ist nach wie vor deutlich zu spüren: Gesellschaft und Medien „schießen sich auf die Landwirtschaft ein“ und fordern einen umweltgerechteren Umgang mit mineralischen und vor allem organischen Düngemitteln. Das rechtliche Umfeld für die Landwirtschaft wird seit Jahren durch die EU-Wasserrahmenrichtlinie, Nitratrichtlinie und NEC-Richtlinie klar definiert.

Die neue Düngegesetzgebung insgesamt ist in ihrer Ausprägung und Tragweite schlussendlich auch das Ergebnis einer über Jahre hinweg von politischer und administrativer Seite tolerierten Fehlentwicklung in der Agrarwirtschaft.

Auch für Lohnunternehmen ist es jetzt an der Zeit nach einen Neuanfang zu suchen. Die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen bedeuten innerbetriebliche Herausforderungen, aber auch Chancen für die Lohnunternehmen. Moderne Dienstleistung definiert sich heute auch durch eine fachgerechte landtechnische Ausführung der Arbeiten in Verbindung mit einer ordnungsgemäßen Dokumentation der Vorgänge. Einmal mehr wird sich das Lohnunternehmen als Problemlöser für den landwirtschaftlichen Kunden beweisen können und darf sich diese Hilfe natürlich auch angemessen bezahlen lassen.


]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Konsequenzen für Lohnunternehmen leider unverändert. Ab dem 1. Juni 2017 sind alle Transporte erlaubnispflichtig nach dem Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG).

Lohnunternehmen oder vergleichbare gewerbliche Zweigbetriebe der Landwirtschaft müssen generell für alle Transporte (z.B. Ernteprodukte, Wirtschaftsdünger,  ….) eine Güterkraftverkehrslizenz bzw. EU-Lizenz erwerben. Das gilt sowohl bei „reinen“ Transporten als auch bei ganzheitlichen Dienstleistungen, bei denen der agrartechnische Prozess auf dem Acker, dem Grünland oder im Forst mit dem Transport von entsprechenden Erzeugnissen und Bedarfsgütern miteinander verbunden sind.

Wir verweisen auf die entsprechenden Fachartikel in den letzten Ausgaben der LUaktuell.

Historie

Im Sommer 2016 hat der BLU erstmalig die Information erhalten, dass die Auslegung des GüKG in der Landwirtschaft im entsprechenden Merkblatt des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) geändert werden soll. Es folgten unmittelbar intensive Gespräche mit maßgebenden Vertretern von BMVI und BAG sowie die politische Initiative im Rahmen eines Parlamentarischen Abends mit Mitgliedern des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages mit Informationsschwerpunkt Güterkraftverkehrsgesetz.

Gemeinschaftsinitiativen mit Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutschen Bauernverband (DBV) und BLU, über Bundesrat und Bundestag das Artikelgesetz mit Änderungen zum „Güterkraftverkehrsgesetz“ im Sinne der Agrarbranche zu korrigieren, sind im Frühjahr 2017 gescheitert.

Seither stehen die drei Verbände im ständigen Kontakt mit Politik und Verkehrsministerium und suchen nach verträglichen Lösungsansätzen. Bis zuletzt wurde versucht, zumindest die nachfolgende Ausnahme für Lohnunternehmen zu ermöglichen:

Der Anwendungsbereich des GüKG ist nicht eröffnet, wenn im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Arbeitsleistungen Beförderungen von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern erforderlich sind und diese mit lof-Zugmaschinen bis 40 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit im Auftrag eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes durchgeführt werden.

Dies hätte der bislang geübten Praxis entsprochen, allerdings mit der vorgenannten Einschränkung bei der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit.

Nach wie vor eröffnet das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) in § 2 Abs. 1 Nr. 7 Ausnahmeregelungen für die Land- und Forstwirtschaft, wenn Landwirte Transporte von lof-Bedarfsgütern oder lof-Erzeugnissen, durchführen.

Der BLU e.V. wird weiterhin zusammen mit dem BMR und dem DBV versuchen, eine verträgliche Lösung für Lohnunternehmen herbeizuführen. „Es kann sich theoretisch noch etwas bewegen!“ Der BLU sieht sich aber notgedrungen in der Verpflichtung, seine Mitglieder über den aktuellen Stand zu informieren. Bitte beachten Sie in den kommenden Tagen und Wochen weitere Informationen aus den LU-Verbänden.



]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Konsequenzen für Lohnunternehmen leider unverändert. Ab dem 1. Juni 2017 sind alle Transporte erlaubnispflichtig nach dem Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG).

Lohnunternehmen oder vergleichbare gewerbliche Zweigbetriebe der Landwirtschaft müssen generell für alle Transporte (z.B. Ernteprodukte, Wirtschaftsdünger,  ….) eine Güterkraftverkehrslizenz bzw. EU-Lizenz erwerben. Das gilt sowohl bei „reinen“ Transporten als auch bei ganzheitlichen Dienstleistungen, bei denen der agrartechnische Prozess auf dem Acker, dem Grünland oder im Forst mit dem Transport von entsprechenden Erzeugnissen und Bedarfsgütern miteinander verbunden sind.

Wir verweisen auf die entsprechenden Fachartikel in den letzten Ausgaben der LUaktuell.

Historie

Im Sommer 2016 hat der BLU erstmalig die Information erhalten, dass die Auslegung des GüKG in der Landwirtschaft im entsprechenden Merkblatt des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) geändert werden soll. Es folgten unmittelbar intensive Gespräche mit maßgebenden Vertretern von BMVI und BAG sowie die politische Initiative im Rahmen eines Parlamentarischen Abends mit Mitgliedern des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages mit Informationsschwerpunkt Güterkraftverkehrsgesetz.

Gemeinschaftsinitiativen mit Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutschen Bauernverband (DBV) und BLU, über Bundesrat und Bundestag das Artikelgesetz mit Änderungen zum „Güterkraftverkehrsgesetz“ im Sinne der Agrarbranche zu korrigieren, sind im Frühjahr 2017 gescheitert.

Seither stehen die drei Verbände im ständigen Kontakt mit Politik und Verkehrsministerium und suchen nach verträglichen Lösungsansätzen. Bis zuletzt wurde versucht, zumindest die nachfolgende Ausnahme für Lohnunternehmen zu ermöglichen:

Der Anwendungsbereich des GüKG ist nicht eröffnet, wenn im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Arbeitsleistungen Beförderungen von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern erforderlich sind und diese mit lof-Zugmaschinen bis 40 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit im Auftrag eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes durchgeführt werden.

Dies hätte der bislang geübten Praxis entsprochen, allerdings mit der vorgenannten Einschränkung bei der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit.

Nach wie vor eröffnet das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) in § 2 Abs. 1 Nr. 7 Ausnahmeregelungen für die Land- und Forstwirtschaft, wenn Landwirte Transporte von lof-Bedarfsgütern oder lof-Erzeugnissen, durchführen.

Der BLU e.V. wird weiterhin zusammen mit dem BMR und dem DBV versuchen, eine verträgliche Lösung für Lohnunternehmen herbeizuführen. „Es kann sich theoretisch noch etwas bewegen!“ Der BLU sieht sich aber notgedrungen in der Verpflichtung, seine Mitglieder über den aktuellen Stand zu informieren. Bitte beachten Sie in den kommenden Tagen und Wochen weitere Informationen aus den LU-Verbänden.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Natürlich stellt sich – da ab 01.06.2017 sehr wahrscheinlich jeder Lohnunternehmer bei Beförderung von Gütern die GüKG-Lizenz benötigt – die Frage: Brauche ich nun den Führerschein Klasse C/CE?

Wie alt? Wie schnell? Für welchen Zweck?

Ob 16 Jahre, 18 Jahre oder sogar 21 Jahre, bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit, landwirtschaftlicher oder „gewerblicher Zweck“ – für alles gibt es den richtigen Führerschein.

Führerschein Klasse L

Mit der Fahrerlaubnisklasse L können ab einem Alter von 16 Jahren Zugmaschinen, also Traktoren, mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH) bis 40 km/h gefahren werden. Bei einem mitgeführten Anhänger gilt dies jedoch nicht. Mit einem Anhänger am Traktor darf man mit dem L-Führerschein maximal 25 km/h schnell fahren. Das gilt auch, wenn der Anhänger bis 40 km/h zugelassen ist.

Auch selbstfahrende Arbeitsmaschinen, wie Mähdrescher, dürfen mit dem L-Führerschein gefahren werden. Jedoch gilt auch hier eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h

Führerschein Klasse T

Mit dem T-Führerschein kann man ab einem Alter von 16 Jahren Schlepper mit einer bbH bis 40 km/h fahren. Ab 18 Jahren ändert sich das, ab der Volljährigkeit darf man Traktoren bis 60 km/h fahren. Diese Geschwindigkeiten gelten auch, wenn man einen Anhänger mitführt – sofern der Anhänger natürlich auf die jeweilige Höchstgeschwindigkeit zugelassen ist.

Selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie Mähdrescher, Häcksler oder Roder dürfen mit der Klasse T bis zu einer bbH von 40 km/h gefahren werden.

Auch mit Agrotrucks können lof-Zwecke erfüllt werden. Werden die erlaubten bbH überschritten, ist aus diesem Grunde bereits die FE-Klasse C/CE erforderlich. So kann ein Agrotruck, lof-Schlüsselnummer vorausgesetzt, bis zu einer bbH von 60 km/h mit „T“ gefahren werden, darüber hinaus ist ein C- bzw. mit Anhänger CE-Führerschein nötig.



Zweck der Fahrt entscheidend?

Die Führerscheinklassen L und T dürfen nur im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken eingesetzt werden. Dies zeigt ein Blick auf das Gesetz (siehe Gesetzesauszug zu FE-Klassen „T“ und „L“).

Die ab Juni geforderte Pflicht von der BAG, dass Lohnunternehmen bei Güterbeförderungen in der Landwirtschaft (egal ob für einen lof-Betrieb oder nicht) eine GüKG-Lizenz haben müssen, hat nichts damit zu tun, ob mit  Fahrerlaubnisklasse „T“ oder „C/CE“ gefahren werden darf/muss.

Wann mit der Fahrerlaubnisklasse „T“ gefahren werden darf, ergibt sich aus § 6 FeV (siehe Gesetzesauszug). Danach ergeben sich für die FE-Klasse „T“ drei wesentliche Kriterien:
  1. Zugmaschinen mit bbH von 60 km/h. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen oder Futtermischwagen bis 40 km/h.
  2. Die Fahrzeuge müssen nach ihrer Bauart zur Verwendung für land oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sein (ergibt sich regelmäßig aus den Fahrzeugpapieren).
  3. und für solche Zwecke eingesetzt werden.
Kurz: Lof-Fahrzeuge bis bbH 40 bzw. 60 km/h für lof-Zwecke. (2. und 3. gelten auch für FE-Klasse L; vgl.o.)

Lof-Zwecke

Was unter den Begriff lof-Zwecke zu fassen ist, hat der Gesetzgeber ausdrücklich in § 6 Abs. 5 FeV geregelt (siehe Gesetzesauszug). Erfasst sind neben dem Betrieb von Land- oder Forstwirtschaft auch der Betrieb von land- oder forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen. Folglich ist bei Beförderung von land- oder forstwirtschaftlichen Erzeugnissen oder Bedarfsgütern (Wirtschaftsdünger) durch lof-Betriebe oder lof-Lohnunternehmen die FE-Klasse T ausreichend. Aber auch Grünland-, oder Friedhofspflege, Grabenarbeiten und Winterdienst sind erfasst. Welcher Auftraggeber dahinter steht, ist nach dem Wortlaut des Gesetzes unbedeutend.

Führerschein Klasse C/CE


Mit einem Führerschein Klasse C kann man ab einem Alter von 21 Jahren – 18 Jahre nur bei Berufskraftfahrerausbildung – erworben werden und berechtigt zum Führen von Kraftfahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3500 kg – auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg.

Der Führerschein Klasse C wird grundsätzlich nur für 5 Jahre erteilt. Danach wird er für jeweils weitere 5 Jahre nach Vorlage einer positiven Eignungsuntersuchung (Gesundheits-Check und augenärztlichem Gutachten) verlängert. Mit dem Führerschein CE ist man berechtigt Zugfahrzeuge der Klasse C in Kombination mit einem Anhänger oder Sattelanhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg zu führen.

Der Führerschein Klasse C wird für die Klasse CE vorausgesetzt.

Berufskraftfahrerqualifikation

Bei Nutzung des Führerscheines C/CE im Güterkraftverkehr und Werkverkehr (außerhalb der Klassen „T“ und „L“) ist eine Grundqualifikation nach Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG) erforderlich, wenn die bauartbedingte
Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h überschritten wird.

Es gibt 3 Möglichkeiten, den Führerschein mit der Qualifikation (Ziffer 95 im Führerschein) zu erwerben:
  1. durch die Berufskraftfahrerausbildung,
  2. Führerschein vor dem 09.09.2009 mit Weiterqualifikation gemäß BKrFQG, und
  3. Führerschein nach dem 09.09.2009 mit beschleunigter Grundqualifikation nach BKrFQG.
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Zu diesem Zweck besuchte die Gruppe die Straßenmeisterei Brake, die insgesamt 220 km Straßen betreut und bis zu 30 % der anfallenden Arbeiten an Lohnunternehmen vergibt. Dazu zählen unter anderem die Grabenräumung, Mäharbeiten, der Winterdienst und das Bankettfräsen. Anschließend beschrieb der Juniorchef der Firma Korpis zusammen mit seinem Vater Bernhard die Aufgabengebiete des Betriebszweiges Garten- und Landschaftsbau (Neugestaltung von Gärten und Parkanlagen, Schwimmteichbau, Dachbegrünung) und der Korpis Hoch- und Tiefbau GmbH (Pflasterarbeiten, Kanalbau). Als letzte Stadion stand ein Besuch bei der Firma van Eijden GmbH & Co.KG an, die sich unter anderem auf die Grünlandrekultivierung und die Pflege- und Unterhaltungsarbeiten an Teichen oder extrem weichen Standorten mit einem Schwimmbagger, der bis zu einer Wassertiefe von 3,50 m einsatzfähig ist, spezialisiert hat.

Im Fokus der Ausführungen auf den einzelnen Betrieben standen unter anderem die Verfahrensweise bei der Vergabe der Ausschreibungen bei Kommunalarbeiten und die Neuauslegung des GüKG, die ab dem 01. Juni 2017 gelten.

Jennifer Nickel

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Zivilrechtliche Ansprüche der Lohnunternehmer?

Über die Möglichkeiten eines zivilrechtlichen Vorgehens hatten wir bereits in der 04/2017 der LU aktuell informiert (ab S. 8).

Nun hat der Deutsche Raiffeisenverband e.V. eine konkrete Vorgehensweise über die eigene Service GmbH an uns weitergeleitet.

Lohnunternehmen die sich bei uns gemeldet hatten, wurde die E-Mail mit Hinweisen zur Vorgehensweise weitergeleitet. Weitere interessierte Lohnunternehmer können sich gerne noch an einer Teilnahme beteiligen.

Bei Fragen im Zusammenhang mit dem LKW-Kartell oder Interesse an einer Teilnahme am zivilrechtlichen Vorgehen des DRV zum LKW-Kartell, wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des BLU e.V..

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Das Finanzgericht Hamburg hat damit anders entschieden als das Oberlandesgericht (OLG) Hamm, nämlich, dass auch in dieser Branche die Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer dokumentiert werden müssen.

Historie

Das OLG Hamm hat in einem Beschluss vom 18.10.2016 (Az. 3 RBs 277/16) die Ansicht vertreten, dass keine Aufzeichnungen für alle Mitarbeiter die vom Mindestentgelttarifvertrag für die Landwirtschaft erfasst sind, bestehen. Die Klage eines Landwirtes, der sich gegen einen Bußgeldbescheid wehrte, weil er keine entsprechenden Aufzeichnungen geführt hat, war damit erfolgreich.

Damals forderte der Gesamtverband der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) die Zollbehörden und das BMAS auf, die Entscheidung bundesweit anzuerkennen, was jedoch aufgrund gegenteiliger Auffassung abgelehnt wurde (wir hatten darüber in den Verbandsmedien informiert, siehe LU aktuell 02/2017 und 12/2016).

Der 4. Senat des Finanzgerichts Hamburg war zur Entscheidung berufen, weil er als gemeinsamer Senat der Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein für Verfahren gegen die Zollbehörden zuständig ist, zu deren Aufgaben auch die Überprüfung der Einhaltung der Aufzeichnungspflichten nach dem AEntG gehört.

Was bedeutet das Urteil für mich?

Der Mindestentgelttarifvertrag gilt bis zum Ende dieses Jahres. Die Rechtsprechung ist unterschiedlich. LU aus dem Bezirk des OLG Hamm dürften sich ohne weiteres auf dessen Urteil zu berufen.

Für alle anderen gilt: Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte weiterhin die Aufzeichnungen für alle Mitarbeiter hinsichtlich Beginn, Ende und Dauer führen, auch wenn die Gerichte auch noch der Auffassung des OLG Hamm folgen könnten.
 
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Bundesministerin Brigitte Zypries hierzu: „‚Alltag vereinfachen, von Bürokratie entlasten. Diesem Ziel sind wir heute einen deutlichen Schritt näher gekommen. Ich freue mich, dass der Bundesrat dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz heute zugestimmt hat. Gerade kleine Unternehmen sind durch Bürokratie besonders belastet. Der Bundestag hat vor Kurzem auch die Anhebung der Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter beschlossen. Kleine Unternehmen können sich damit wieder auf das Wesentliche konzentrieren: Innovationen vorantreiben, Investitionen tätigen und Arbeitsplätze schaffen.“

Das Zweite Bürokratieentlastungsgesetz entlastet vor allem kleine Unternehmen mit zwei bis drei Mitarbeitern. Sie unterliegen oft der ganzen Bandbreite an Vorschriften, haben in der Regel jedoch keine „Spezialisten“, die sich in die Fachgesetze detailliert einarbeiten können.

Ein Schwerpunkt des Gesetzes ist der weitere Abbau bürokratischer Vorschriften im Steuerrecht. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem Thema Digitalisierung. Mit einer neuen Fälligkeitsregelung für die Beiträge zur Sozialversicherung wird schließlich eine weitere langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt. Der Bundestag hatte am 27. April 2017 die Anhebung der Schwelle für geringfügige Wirtschaftsgüter beschlossen. Wenn der Bundesrat dieser Anhebung zugestimmt hat, können viele Anschaffungen, wie Tablets und Büromaterial, dann direkt im Jahr der Anschaffung steuerlich voll abgeschrieben werden. Die Unternehmen müssen diese Güter dann nicht mehr bürokratisch aufwendig über viele Jahre erfassen und abschreiben. Das senkt Bürokratiekosten und schafft Investitionsanreize.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Treffpunkt morgens war der Betrieb von LU Heinfried Dittmer in Westerholz. Zur Begrüßung bedankte sich die Präsidentin der Landesgruppe Niedersachsen, Andrea van Eijden, beim Team Dittmer für die Gastfreundschaft. Heinfried Dittmer führt das Lohnunternehmen bereits seit 30 Jahren. Begonnen hat er damals mit einem kabinenlosen Mähdrescher. Heute bietet er mit 6 Festangestellten Grünfutterernte in der kompletten Kette, Gülleausbringung und -einarbeitung sowie Mähdrusch und Ballenpressen an.

In vier Bussen startete dann die Tour durch das Scheeßeler Umland. Erste Station war der Golf Club Wümme. Chef-Greenkeeper Jochen Meyer führte über den Golfplatz. Zweiter Anlaufpunkt war das Unternehmen S und A, ebenfalls in Westerholz, das sich als Dienstleister auf die Bekämpfung von Schädlingen und auf Vorratsschutz spezialisiert hat.

Anlaufstelle um die Mittagszeit war das Lohnunternehmen Otten Biotech in Wehldorf, wo die Teilnehmer des LU Tages gastfreundschaftlich vom Betriebsleiterehepaar Jessica und Jaan Otten zum Mittagessen und zu einer Führung über das Betriebsgelände empfangen wurden. Das Lohnunternehmen bietet sämtliche landwirtschaftliche Dienstleistungen an und betreibt einen Kompostierungsplatz. Am Nachmittag wurden dann zwei unterschiedliche Touren angeboten. Für die eine Hälfte der Gruppe bestand die Möglichkeit, die Firma Atlas von der Wehl in Lauenbrück zu besichtigen. Die zweite Gruppe machte sich auf den Weg zu Wahlers Forsttechnik in Stemmen.

Nach den vielen Informationen gab es für beide Gruppen eine kurze Ruhepause mit Kaffee und Kuchen im Landpark Lauenbrück. Gegen 18:30 Uhr kamen die Busse wieder bei LU Dittmer in Westerholz an. Dort klang der gelungene LU-Tag in gemütlicher Runde aus.

Björn Anders Lützen,
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Als Nachfolger von Eckard Reese hat Niels Schäfer nun die große Herausforderung angenommen sich im Lohnunternehmer Verband Schleswig-Holstein für die Mitgliederinteressen im Verband einzusetzen. Dabei möchte er an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, sich kurz vorzustellen. Niels Schäfer ist 32 Jahre alt und wohnt in Jevenstedt. Seine beruflichen Erfahrungen hat er zunächst als Energieelektroniker und später als Industriemechaniker sammeln können. Danach hat er das Agrarstudium an der FH-Kiel in Osterrönfeld - ausgerichtet auf den technischen Bereich - mit dem Master abgeschlossen. Vor und während des Studiums hat er in mehreren Ernteeinsätzen im In- und Ausland diverse Praxiserfahrungen im landtechnischen Bereich festigen können. Nachdem er fast vier Jahre als Geschäftsführer ein landwirtschaftlich geprägtes Transportunternehmen mit
angegliederter Erntekette (TG SH in Albersdorf) geleitet hat, freut er sich nun auf ein interessantes und vielseitiges Aufgabenfeld im Lohnunternehmer Verband Schleswig-Holstein. Dabei sind ihm eine gute Zusammenarbeit sowie ein persönliches Kennenlernen mit den Mitgliedern sehr wichtig. Die erste Gelegenheit bietet sich dazu am 30.06.2017 zum Lohnunternehmertag in Holzbunge. Er würde sich freuen, die Mitglieder des Landesverbandes
Schleswig-Holstein dort begrüßen zu können!

Eckard Reese]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Entsprechend ist folgende Rechtsauffassung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zu beachten: Noch immer setzen sich BMR, DBV und BLU gemeinsam und vehement für eine praxisnahe Ausnahmeregelung zum gewerblichen (geschäftsmäßigen) Güterverkehr in der Land- und Forstwirtschaft ein. In den zähen Diskussionen mit den zuständigen Dienststellen werden immer mehr Fragen hinsichtlich der unterschiedlichen Rechtsauslegung und Kommunikation von staatlichen Institutionen bzw. betroffenen Unternehmen und Verbänden aufgeworfen.

Dringende Empfehlung

Melden Sie sich bitte sofort bei unseren Verbandsjuristen Pirko Renftel (05723/749 760) oder Sebastian Persinski (05723/749 790), wenn Sie von  BAG oder Polizei bei Transporten von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern kontrolliert werden. Möglicherweise können wir Schaden abwenden und den Fall für unsere politische Verbandsarbeit verwenden.

Dr. Martin Wesenberg]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Ein weiterer Programmpunkt war die Erläuterung der Aussaattechnik GEOseed von Kverneland durch den Lohnunternehmer Oliver Genz. Mit dieser Technik können die Anwender die Rübeneinzelkörner im Block- oder Dreiecksverband säen. Der Blockverband ermöglicht es, mechanische Pflegemaßnahmen - abhängig vom Legeabstand - auch quer zu den Sä-Fahrspuren durchzuführen. Der Dreiecksverband bietet den Pflanzen den größtmöglichen Standraum. Das vermindert die Konkurrenz untereinander und ermöglicht einen gleichmäßigen Wuchs. Die mechanische Pflege ist neben der Hauptbearbeitungsrichtung in schrägen Spuren möglich.

Jennifer Nickel


]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Folgende wesentliche Änderungen sind im AÜG enthalten: Die Neuregelungen stellen eindeutig eine Einschränkung der bisherigen Praxis in der Zeitarbeit dar.

Dabei dienen einige der Neuerungen der Sicherstellung von Arbeitnehmerrechten wie die Berücksichtigung bei Schwellenwerten und das Verbot bei Arbeitskämpfen. Nimmt man die bereits
umgesetzten Regelungen zur Gleichbezahlung von Leiharbeitnehmern („Equal Pay“) hinzu, so zeichnet sich im Ergebnis ab, dass der Gesetzgeber den Bereich Zeitarbeit nunmehr insgesamt
deutlich differenzierter, aber auch restriktiver zum Schutz von Leiharbeitnehmern geregelt hat.


]]> 22.08.2017 - 03:47:23 o. ä., bestand bislang nicht.

Nun haben zwei Landesarbeitsgerichte (Berlin-Brandenburg, Az.: 21 Sa 221/14, und München, Az.: 8 Sa 982/14) eine solche Initiativ-Verpflichtung des Arbeitgebers bejaht.

Danach stünden dem Arbeitnehmer Schadensersatzansprüche wegen der Nichtgewährung von Urlaub auch ohne eine Antragstellung auf  Urlaubsgewährung zu. Da das Urlaubsrecht Teil des Arbeitsschutzrechtes sei, würden Arbeitgeber ihren Verpflichtungen zum Gesundheitsschutz auch ohne vorherige Aufforderung nachkommen müssen. Insbesondere sei der Arbeitgeber zu organisatorischen betrieblichen Maßnahmen verpflichtet, die eine Einhaltung der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen wie der Urlaubsgewährung sicherstellen.

Das nun mit der Frage einer derartigen Initiativ-Verpflichtung von Arbeitgebern betraute Bundesarbeitsarbeitsgericht (BAG) hat diese Angelegenheit mittlerweile dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Entscheidung vorgelegt.

Sobald eine Entscheidung in dieser wichtigen, seit längerer Zeit umstrittenen und für Arbeitgeber höchst bedeutsamen Frage vorliegt, werden wir Sie unverzüglich darüber informieren.


]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Hier können sich Arbeitgeber über Melde- und Beitragspflichten in bestimmten Lebenslagen informieren, was zum Teil auch interaktiv  möglich ist. Dazu gehören z.B. Informationen über die Pflichten zu Beginn einer Beschäftigung oder zur Beantragung einer Betriebsnummer.
Inhaltlich sind die Ausführungen eher einfach gehalten und richten sich vorwiegend an Arbeitgeber mit wenig Erfahrung im Beitrags- und Melderecht. Zudem ist aber auch ein Bereich vorhanden, in dem sämtliche Grundsätze und Rundschreiben der Sozialversicherungsträger
für Arbeitgeber gebündelt und in aktueller Form abrufbar sind. Allerdings ist es nicht möglich, über dieses Portal Meldungen zur  Sozialversicherung vorzunehmen.

Das Portal befindet sich im Übrigen noch im Aufbau und wird zukünftig sukzessive mit weiteren Inhalten ergänzt. Hierbei wirken die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen zusammen.


]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Rechtsgeschäfte anzufechten und so bereits erfolgte Zahlungen zurückzufordern.

Das vorherige Insolvenzanfechtungsrecht wurde seit langer Zeit von allen Vertretern der Wirtschaft und Wirtschaftsverbänden einhellig als unkalkulierbar für Unternehmen in  Deutschland stark und berechtigt kritisiert.

Hintergrund:

Nach der bisherigen Rechtslage konnte der Insolvenzverwalter nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens gemäß § 133 Insolvenzordnung (InsO) bereits erfolgte Zahlungen bis zu zehn Jahre rückwirkend anfechten, wenn ein Fall der vorsätzlichen   Gläubigerbenachteiligung vorlag.

Diese wurde nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) aber bereits dann angenommen, wenn der Gläubiger bei Zahlung Anzeichen für eine drohende Zahlungsunfähigkeit seines Schuldners erkennen konnte. Dies war wiederum z. B. dann der Fall, wenn der Gläubiger dem Schuldner nachträglich Zahlungserleichterungen wie Stundung, Ratenzahlung o. ä. gewährte. Hier wurde die Kenntnis der drohenden Zahlungsunfähigkeit vermutet mit der Folge, dass der Gläubiger den Gegenbeweis antreten musste.

Die Folge dieser Rechtsauffassung des BGH war, dass Insolvenzverwalter inflationär
Anfechtungen auf Verdacht mit guten Erfolgsaussichten vornahmen, um so die Insolvenzmasse (und damit ihre potentielle Vergütung) zu erhöhen. Für Unternehmen bedeutete diese Rechtsprechung schlichtweg erhebliche unkalkulierbare Risiken – konnten doch Zahlungen bis zu zehn Jahre rückwirkend angefochten werden, wenn auch nur nachträglich geringe Zahlungserleichterungen gegenüber Schuldnern gewährt wurden. Dieses Risiko traf grundsätzlich auch Lohnunternehmer, die ihren Kunden im Nachhinein Zahlungserleichterungen gewährten, was gerade in den letzten Jahren angesichts der finanziellen Situation in der Landwirtschaft nicht selten der Fall war.

Änderungen:

Dieser unkalkulierbaren Gefahr ist der Gesetzgeber nun mit folgenden Änderungen entgegengetreten: Fazit:

Die Änderungen der InsO sind vollauf zu begrüßen, da sie die bisherige Gefahr unkalkulierbarer Verdachtsanfechtungen wohl beseitigen werden.

Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die Rechtsprechung hinsichtlich der Einführung neuer Tatbestände und unbestimmter Rechtsbegriffe (z. B. „unlauter“, s. o. vierter Punkt) entwickeln
wird. Eine für die Unternehmenspraxis  erstrebte Rechtssicherheit wird so zeitnah daher leider nicht erreicht.

Ergänzende Anmerkung:

Die anderen Anfechtungsarten, die die Insolvenzordnung für Bereiche außerhalb der vorsätzlichen Gläubigerbenachteiligung für bereits abgewickelte Rechtsgeschäfte vorsieht, sind nur im Zeitraum von drei Monaten vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens zulässig.


]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Kostenstrukturen sind bekannt

Landwirte kennen und hinterfragen die Kostenstrukturen der Lohnunternehmer, da Sie häufig selbst mit ähnlicher Technik arbeiten. Insofern sind die Kostenstrukturen gerade bei Stundenpreisen extrem transparent. Durch die geringen Markteintrittsbarrieren besteht latent die Gefahr der Eigenmechanisierung dieser Betriebe. Insofern können härtere gesetzliche Bestimmungen (bspw. GÜKG-Erlaubnis) als Chancen für Lohnunternehmen gesehen werden, sofern entsprechende Kontrollen erfolgen und Landwirte nicht durch Ausnahmeregelungen geschützt werden.

Abbau von Transparenz

Ein wichtiger Schritt zur Durchsetzung besserer Arbeitspreise ist deshalb der Abbau dieser Umsatz- und Kostentransparenz. Ein kleiner Baustein kann schon die leistungsbezogene Abrechnung (Hektar, Tonnen- oder Kubikmeterpreise) der Dienstleistung sein. Hier ist nicht mehr auf den ersten Blick nachvollziehbar, wie hoch der Umsatz pro Stunde und damit die vermeintliche Marge des Lohnunternehmers ist. Für den Lohnunternehmer ist es dann allerdings wichtig, dass er seine Leistungen nicht überschätzt und Effizienzgewinne (durch höhere Verfahrensleistungen) für sich einbehält. In der Praxis muss man leider feststellen, dass Lohnunternehmer Ihre Maschinenleistungen oft deutlich überschätzen, da Sie von optimalen Erntebedingungen und den „guten Tagen“ ausgehen. Die durch die elektronischen Erfassungssysteme aufgezeichneten Daten sind im Nachgang oft ernüchternd, da an vielen Tagen nicht die angepeilte Leistung erreicht wird. Die Gründe dieser Leistungsdefizite sollten unbedingt eruiert werden und die künftige Preisgestaltung beeinflussen. Ein Praxisbeispiel wäre die Einführung einer Schlagpauschale, um auch bei kleinstrukturierten Flächen einen Mindestumsatz erreichen zu können. Durch den regional sehr hohen Konkurrenzkampf innerhalb der Branche haben leider viele Lohnunternehmer die Effizienzgewinne nicht für sich behalten, sondern eins zu eins an den Kunden  durchgereicht.

Im Handel liegt der Segen

In den viehstarken Regionen haben sich einige Lohnunternehmen auf den Handel von Nährstoffen spezialisiert und damit die Intransparenz für die abgebenden und  aufnehmenden Landwirte vergrößert. Es ist zu beobachten, dass die Rentabilität dieser Betriebe akzeptabel ist, sofern gute Kontakte zu den Handelspartnern gepflegt werden und der Lohnunternehmer geschickt verhandelt. Letztlich ist aber nicht nur der Umsatz für die Rentabilität des Betriebes entscheidend, sondern es gilt auch Kostenstrukturen im Blick zu behalten. Die Anschaffungswerte bzw. Mietpreise identischer Maschinen weichen schnell um 20 bis 30 % voneinander ab – je nachdem, wie geschickt der Lohnunternehmer handelt. Im Einzelfall kann dies eine Differenz von 20 T€ in der Jahresmiete eines Feldhäckslers ausmachen – dies ist eine Summe, die durch „ehrliche Arbeit“ niemals verdient werden kann.

Durch den Biogas-Boom ist das Auftragsvolumen der Lohnunternehmen in der Vergangenheit stark gestiegen. In dem wachsenden Markt konnte sich eine Vielzahl an Neueinsteigern im Markt halten, für die die Luft im abflauenden Biogas-Geschäft nun sehr dünn wird, da mittlerweile deutliche Überkapazitäten vorhanden sind. Insofern ist in den nächsten Monaten und Jahren mit weiteren Betriebsaufgaben zu rechnen. Für die etablierten Betriebe wird sich dennoch keine Entspannung einstellen, da wirksame  Markteintrittsbarrieren nach wie vor nicht vorhanden sind. Das kaufmännische Wissen und das Verhandlungsgeschick der Betriebsinhaber und Geschäftsführer bleibt der zentrale Wettbewerbsvorteil der „guten“ Lohnunternehmer.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
In den anschließenden vier Praxis-Modulen ging es um: Begleitet wurde die Veranstaltung von der lokalen Presse und einem Fernsehteam des NDR. Die Ausstrahlung des Berichtes erfolgte am Sonntag, den 25.06.2017 in der Sendung „Hallo Niedersachsen“. Unter folgendem Link ist der Beitrag in der Mediathek einsehbar: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Hallo-Niedersachsen,sendung653736.html
 
Jennifer Nickel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Nach einem informativen Rundgang über das Betriebsgelände, widmeten sich die Mitglieder dann der sportlichen Herausforderung, welche die Kiesteiche der Familie Rumpel mit sich brachte.

Nachdem die Teilnehmer ihren Neoprenanzug in Empfang genommen und einen theoretischen Crash-Kurs in Sachen Wasserski bekommen hatten, fanden sie sich auch schon auf den Skiern vorm Lift wieder. Auch wenn der Start und das damit verbundene „auf den Brettern halten“ zu Beginn noch für jeden eine Herausforderung darstellte, steigerten die Jungunternehmer ihre Fertigkeiten von Zeit zu Zeit beträchtlich.

Erschöpft, aber sichtlich glücklich, machte sich die Gruppe anschließend auf den Weg zum Jungen BLU-Mitglied Jonas Langbehn. Dieser lud auf Bratwurst und Bier ein, um den familiären Betrieb Jörg Langbehn in Gosdorf, vorzustellen. Nach der allseits beliebten Betriebsbesichtigung klang der Tag dann bei der einen oder anderen Erfrischung in Kombination mit guten Gesprächen langsam aus.

Ehe für die Teilnehmer am darauffolgenden Nachmittag die Heimreise bei Schietwetter anstand, besuchte die Gruppe noch einen Milchviehbetrieb, welcher im Kundenverzeichnis des Lohnunternehmen Langbehn stand.

Torben Dierßen]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Die neutrale Befragung der Kunden hat im Rahmen der Zertifizierung einen hohen Stellenwert. Erst wenn die Kunden dem Unternehmen in der ganzen Bandbreite der Dienstleistungen inklusive der fachlichen Beratung hohe fachliche Kompetenz bescheinigen,
wird die Prüfung in Angriff genommen. Mindestens eine „Zwei“ ist die Messlatte, um die Vorgaben zu erfüllen. Dies war für das Lohnunternehmen Hermann Baur aus  Mönchsdeggingen keine große Hürde. Mit der Gesamtnote von 1,8 haben die Kunden dem
Betrieb hohe Zufriedenheit, eine gute Organisation und fachliches Können bescheinigt. Die Kundenbefragung ist für Anerkannte Fachbetriebe ein wichtiges Feedback der über viele
Jahre gewachsenen Kundenbindung. Manche Lohnunternehmer sind sich nicht sicher, ob sie bei der Kundenbefragung bestehen. Solche Bedenken sind in der Regel unbegründet. Die
Kunden können sehr wohl unterscheiden, ob es sich um witterungsbedingte Qualitätseinbußen oder um betriebliche Mängel handelt. Entscheidend sind bei der  Bewertung die Nachhaltigkeit und das kundenorientierte Handeln. Stimmen die Voraussetzungen, stimmt auch das Ergebnis. Das Lohnunternehmen Baur existiert seit 1992. Zuvor wurde im Nebenerwerb Mais gehäckselt, Dünger ausgebracht und Stroh gepresst. Der Betrieb ist am südlichen Riesrand im Landkreis Donau/Ries angesiedelt. Das Gebiet außerhalb des Rieses ist durch eine hohe Milchviehdichte gekennzeichnet, während im Ries mehr Ackerbau betrieben wird. Zudem gibt es in der Region eine hohe Dichte an Biogasanlagen. Zu den Arbeitsschwerpunkten des Unternehmens gehören das Maishäckseln mit 5 Häckslern und 13 Transportfahrzeugen, die Grün- und Rauhfutterernte mit 5 Großpackenpressen und 3 Silierwagen, sowie das Maislegen und Grasmähen. Weitere Unternehmensbereiche sind die eigene Biolandwirtschaft (35 ha) sowie der Rauhfutterhandel. Das Unternehmen ist seit 2013 FAS-Ausbildungsbetrieb. Außer dem Betriebsleiter und seiner Tochter Anna sind aktuell 2 feste Mitarbeiter und etwa 10 Aushilfen im Unternehmen beschäftigt. Eine Besonderheit ist das Verleihen von gut gepflegten
Gebrauchtmaschinen an die Kunden. Die vielen hochwertigen Schlepper auf den bäuerlichen Betrieben müssen bewegt werden, um die Eigenmechanisierung im Griff zu behalten. Bisher ist die Rechnung aufgegangen. Beim Verleih werden im Verhältnis zur Komplettleistung
deutlich bessere Preise akzeptiert. Wir gratulieren den Betrieb Hermann Baur zum 25-jährigen Jubiläum und zur Anerkennung als Fachbetrieb Lohnunternehmen.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23er 2016 feierte die BLU App für das mobile Betriebssystem iOS Premiere. Knapp ein halbes Jahr später haben 470 Nutzer ca. 25.000 Aufrufe getätigt. Ab Juni 2017 können die Anwender die App nun auch als Android-Version „BLU Connect“ kostenlos herunterladen.

Die App bietet ihren Benutzern neben Website und Newsletter auch Themen wie Aktuelles, Wissenswertes, Aus- und Fortbildung und die 10 Punkte Initiative für mehr Image und Akzeptanz an.

Abgerundet wird das Angebot durch den Zugriff auf wichtige Termine und Veranstaltungen und die Verlinkung zur BLU-Website. So können sich Lohnunternehmer über Ihr Smartphone auf direktem Weg im internen Bereich anmelden und dort exklusiv auf Informationen zugreifen.

Und damit nicht genug: Für die Zukunft planen wir u.a. die Optimierung der Terminanzeige, die Möglichkeit der direkten Veranstaltungsanmeldung und die Einführung der Push Notification.

Jennifer Nickel]]> 22.08.2017 - 03:47:23 auch der BLU ist nun im Zeitalter der Digitalisierung ankommen! Daher könnt Ihr uns ab sofort auch auf Facebook antreffen. Auf der Seite werden wir Euch über aktuelle Themen aus der Branche auf dem Laufenden halten, über bevorstehende Veranstaltungen informieren und Bilder aus den Praxisbetrieben veröffentlichen. Hierbei ist Eure Mithilfe gefragt! Schickt uns Bilder oder kurze Videos an die E-Mail-Adresse: oder sendet sie direkt bei Facebook und wir posten diese für Euch. Zu finden ist die Seite unter folgendem Link: www.facebook.com/BundesverbandLohnunternehmen/
 
Liket und teilt unsere Facebook-Seite, sodass die Community wächst und der Berufsstand des Lohnunternehmers weiter verbreitet wird!
Euer BLU-Team
]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Neben unzähligen herzlichen Grußworten und Glückwünschen für den scheidenden Geschäftsführer, stellte sich auch der neue Geschäftsführer vor. Niels Schäfer ist ab sofort Ansprechpartner für die schleswig-holsteinischen Lohnunternehmer.

Julia Guttulsröd
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 Im Anschluss daran blickte Bernhard Wagner (Berufskolleg Kleve) auf die Schulzeit der Absolventen zurück und hatte so manch eine Anekdote zu berichten. Mit den Grußworten der Absolventen und der Überreichung der Präsente an die Lehrkräfte wurde der offizielle Teil des Abends beendet. Bei einem gemütlichen Beisammensein mit den Familien und Freunden der Absolventen klang der Abend aus.

Jennifer Nickel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Jennifer Nickel

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat jetzt in einem Schreiben Bezug genommen und die Bundesbehörden angewiesen, aufgrund der berechtigten Belange der betroffenen Landwirte und Lohnunternehmer die Kulanzfrist um ein weiteres Jahr bis zum 31.05.2018 zu verlängern.

Seit etwa einem Jahr führen die 3 Verbände eine intensive fachliche Diskussion mit dem für das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) zuständigen Bundesverkehrsministerium (BMVI) bzw. dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Beide Behörden forderten, dass ab dem 1. Juni 2017 alle Beförderungen landwirtschaftlicher Lohnunternehmer oder vergleichbarer Gewerbebetriebe unter den  Anwendungsbereich des Güterkraftverkehrsgesetzes fallen und damit erlaubnispflichtig werden.

Diese für die Praxis neue Auslegung einer jahrzehntelang praktizierten gegenteiligen Rechtsanwendung hat eine enorme Betroffenheit bei Landwirten und Dienstleistungsbetrieben ausgelöst.

Lohnunternehmer können nach bisheriger bzw. alter Rechtsauffassung die Arbeiten auch 2017 durchführen. Die Frist bis Ende Mai 2018 dient auch dazu, praxisgerechte Vorschläge für eine transparentere Abgrenzung zwischen landwirtschaftlichen und rein gewerblichen Transporten zu erarbeiten.

Der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis bleibt trotzdem ein wichtiger Entwicklungsschritt für die Dienstleister.  

Dr. Martin Wesenberg


Offizielle Pressemitteilung
GüKG – Bisherige Rechtsauslegung bleibt erst einmal bestehen
Gemeinschaftsinitiative von DBV, BMR und BLU verzeichnet Erfolg
(DBV/BMR/BLU) Nachdem die neue Rechtsauslegung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zum Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) unter Lohnunternehmen und Landwirten mit ähnlichen Dienstleistungen zu viel Unmut und Verdruss in der Praxis geführt hat, sah sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nun zum Handeln veranlasst. Der Bundesminister sieht die Belange von Lohnunternehmen und Landwirten als berechtigt an und erweitert die Frist zur Erlangung der Erlaubnispflicht nach GüKG, soweit erforderlich, um ein Jahr. Während dieser Zeit der Fristverlängerung soll „eine Regelung erarbeitet werden“, die land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von der Anwendung der Vorschriften des GüKG „ausnimmt“. Deutscher Bauernverband (DBV), Bundesverbandverband der Maschinenringe (BMR) und Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), unterstützt vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), werten das Entgegenkommen von Bundesminister Dobrindt als ersten Erfolg ihrer monatelangen Bemühungen um eine sachgerechte Lösung und weitgehende Wahrung langjährig geübter Praxis. Nun kommt es darauf an, die Ankündigung des Bundesverkehrsministers unbürokratisch umzusetzen und einfach zu gestalten. Nach der bislang vorgesehenen geänderten Rechtsauslegung des BMVI wären alle Lohnunternehmen und Landwirte mit lohnunternehmerähnlichen Konstellationen GüKG-erlaubnispflichtig geworden, verbunden mit einer Fachkundeprüfung und einem  großem Aufwand an Zeit und Geld.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat jetzt in einem Schreiben Bezug genommen und die Bundesbehörden angewiesen, aufgrund der berechtigten Belange der betroffenen Landwirte und Lohnunternehmer die Kulanzfrist um ein weiteres Jahr bis zum 31.05.2018 zu verlängern.

Seit etwa einem Jahr führen die 3 Verbände eine intensive fachliche Diskussion mit dem für das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) zuständigen Bundesverkehrsministerium (BMVI) bzw. dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Beide Behörden forderten, dass ab dem 1. Juni 2017 alle Beförderungen landwirtschaftlicher Lohnunternehmer oder vergleichbarer Gewerbebetriebe unter den  Anwendungsbereich des Güterkraftverkehrsgesetzes fallen und damit erlaubnispflichtig werden.

Diese für die Praxis neue Auslegung einer jahrzehntelang praktizierten gegenteiligen Rechtsanwendung hat eine enorme Betroffenheit bei Landwirten und Dienstleistungsbetrieben ausgelöst.

Lohnunternehmer können nach bisheriger bzw. alter Rechtsauffassung die Arbeiten auch 2017 durchführen. Die Frist bis Ende Mai 2018 dient auch dazu, praxisgerechte Vorschläge für eine transparentere Abgrenzung zwischen landwirtschaftlichen und rein gewerblichen Transporten zu erarbeiten.

Der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis bleibt trotzdem ein wichtiger Entwicklungsschritt für die Dienstleister.  

Dr. Martin Wesenberg


Offizielle Pressemitteilung
GüKG – Bisherige Rechtsauslegung bleibt erst einmal bestehen
Gemeinschaftsinitiative von DBV, BMR und BLU verzeichnet Erfolg
(DBV/BMR/BLU) Nachdem die neue Rechtsauslegung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zum Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) unter Lohnunternehmen und Landwirten mit ähnlichen Dienstleistungen zu viel Unmut und Verdruss in der Praxis geführt hat, sah sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nun zum Handeln veranlasst. Der Bundesminister sieht die Belange von Lohnunternehmen und Landwirten als berechtigt an und erweitert die Frist zur Erlangung der Erlaubnispflicht nach GüKG, soweit erforderlich, um ein Jahr. Während dieser Zeit der Fristverlängerung soll „eine Regelung erarbeitet werden“, die land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von der Anwendung der Vorschriften des GüKG „ausnimmt“. Deutscher Bauernverband (DBV), Bundesverbandverband der Maschinenringe (BMR) und Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), unterstützt vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), werten das Entgegenkommen von Bundesminister Dobrindt als ersten Erfolg ihrer monatelangen Bemühungen um eine sachgerechte Lösung und weitgehende Wahrung langjährig geübter Praxis. Nun kommt es darauf an, die Ankündigung des Bundesverkehrsministers unbürokratisch umzusetzen und einfach zu gestalten. Nach der bislang vorgesehenen geänderten Rechtsauslegung des BMVI wären alle Lohnunternehmen und Landwirte mit lohnunternehmerähnlichen Konstellationen GüKG-erlaubnispflichtig geworden, verbunden mit einer Fachkundeprüfung und einem  großem Aufwand an Zeit und Geld.
]]> 22.08.2017 - 03:47:23 liebe Lohnunternehmer,

auf unseren letzten BLU-Newsletter vom vergangenen Montag haben wir sehr viele Rückmeldungen von Ihnen erhalten. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich, da wir Rückmeldungen aus der Praxis als äußerst wichtig ansehen und auch auf sie angewiesen sind, um in Ihrem Sinne richtig arbeiten zu können.

Inhaltlich wollen wir bezogen auf den letzten BLU-Newsletter Folgendes ergänzen:

Einige Lohnunternehmer und auch Kunden von Lohnunternehmern gehen offenbar davon aus, dass Lohnunternehmer generell keine GüKG-Erlaubnis benötigen. Dies ist nicht zutreffend. In folgenden Fällen brauchen Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis – und zwar unabhängig vom Streit über die rechtliche Reichweite des GüKG, der zwischen den grünen Verbänden und dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) seit etwa einem Jahr besteht: Um es klar zu sagen – in diesen Fällen brauchten Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis und werden diese auch zukünftig stets benötigen!

Der Streit über die Reichweite des GüKG betrifft nur die (in der Praxis häufige) Konstellation, dass Lohnunternehmer im Auftrag und auf Rechnung eines Landwirtes eine Dienstleistung erbringen, in deren Rahmen auch zwangsnotwendige Transporte erfolgen.

Hierzu bestand seit Jahrzehnten Einigkeit zwischen den grünen Verbänden, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem BMVI (und auch dem BAG, das dem BMVI unter-geordnet ist), dass Lohnunternehmer für diese Art von Transporten keine GüKG-Erlaubnis benötigen, da der Anwendungsbereich des GüKG gar nicht eröffnet ist.

Diese Rechtsanwendung wird vom BMVI (und damit folgend auch dem BAG) nunmehr seit etwa einem Jahr als unzutreffend eingeschätzt und für diese Konstellation eine GüKG-Erlaubnis gefordert.

Wichtige Anmerkung:
Dass BMVI und das BAG die Rechtsauslegung der grünen Verbänden und der Landwirt-schaftskammer Niedersachsen seit Jahrzehnten mitgetragen haben, ist beweisbar (siehe Merkblatt „Güterbeförderung in der Landwirtschaft“ der Landwirtschaftskammer Niedersachsen). Insofern den grünen Verbänden und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine jahrelange Falschberatung vorzuwerfen – wie es derzeit verschiedentlich geschieht – ist schlichtweg falsch, zeugt von Unkenntnis der Materie und ist inhaltlich an sich eine Frechheit!!!

Das Einzige, was sich in diesem Streitpunkt nun geändert hat ist lediglich, dass Bundesverkehrsminister Dobrindt die Aussetzungsfrist für Kontrollen um ein Jahr bis zum 31.05.2018 verlängert hat – ohne den Streit allerdings zu entscheiden. Grund dafür ist u. a., dass seitens des BMVI offenbar erkannt worden ist, dass der Erwerb von GüKG-Erlaubnissen durch deutsche Lohnunternehmer angesichts nicht ausreichender Prüfungstermine bei den IHK und anderen Umsetzungsmöglichkeiten nicht zeitnah erfolgen kann bzw. konnte.

Von einigen Lohnunternehmern wird aktuell kritisiert, dass der Bundesverband Lohnunter-nehmen (BLU) e. V. sich überhaupt für eine Ausnahme vom GüKG bzw. der Beibehaltung der bisherigen Rechtsauslegung einsetzt.

Dazu ist Folgendes zu bemerken:

Sicherlich ist es aus Unternehmersicht ärgerlich, wenn man die kosten- und zeitintensive GüKG-Erlaubnis erwirbt und das auch noch während der Saison. Noch ärgerlicher wird man dann, wenn man sieht, dass Berufskollegen das Erfordernis einer GüKG-Erlaubnis ignorieren und dann mit tieferen Arbeitspreisen in Konkurrenz zum eigenen Unternehmen treten.

Allerdings hat das Engagement des BLU e. V. in Sachen GüKG auch gute Gründe im Sinne der deutschen Lohnunternehmer:
Abschließend ist festzustellen, dass durch den Streit über die Auslegung des GüKG nunmehr sowohl die Öffentlichkeit als auch die Kontrollbeamten auf das Thema aufmerksam geworden sind. In der Vergangenheit gab es nahezu überhaupt keine Kontrollen des GüKG. Dies wird sich wohl nach der Mitteilung von Herrn Dobrindt bis zum 31.05.2018 auch nicht ändern. Für die Zeit danach sollte die gesamte grüne Branche aber mit erheblich intensivierten Kontrollen rechnen. Im Übrigen sind bereits jetzt einige Auftraggeber von Lohnunternehmern wie z. B. Biogasanlagen darauf aufmerksam geworden, dass auch ihnen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 2.500,- € droht, wenn sie sich nicht vom Vorhandensein der GüKG-Erlaubnis ihres Auftraggebers vergewissern. Daher ist der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis durch Lohnunternehmer weder umsonst noch sinnlos.

Pirko Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die drei Besten dürfen sich neben Sachpreisen auch über Preisgelder der Firma Amazone freuen. Dabei ist jeder Teilnehmer bereits ein Gewinner, da die Teilnahme am BLU-Berufswettbewerb selbst schon eine große Auszeichnung für die jungen Leute darstellt.

Imke Junge]]> 22.08.2017 - 03:47:23 liebe Lohnunternehmer,

auf unseren letzten BLU-Newsletter vom vergangenen Montag haben wir sehr viele Rückmeldungen von Ihnen erhalten. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich, da wir Rückmeldungen aus der Praxis als äußerst wichtig ansehen und auch auf sie angewiesen sind, um in Ihrem Sinne richtig arbeiten zu können.

Inhaltlich wollen wir bezogen auf den letzten BLU-Newsletter Folgendes ergänzen:

Einige Lohnunternehmer und auch Kunden von Lohnunternehmern gehen offenbar davon aus, dass Lohnunternehmer generell keine GüKG-Erlaubnis benötigen. Dies ist nicht zutreffend. In folgenden Fällen brauchen Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis – und zwar unabhängig vom Streit über die rechtliche Reichweite des GüKG, der zwischen den grünen Verbänden und dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) seit etwa einem Jahr besteht: Um es klar zu sagen – in diesen Fällen brauchten Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis und werden diese auch zukünftig stets benötigen!

Der Streit über die Reichweite des GüKG betrifft nur die (in der Praxis häufige) Konstellation, dass Lohnunternehmer im Auftrag und auf Rechnung eines Landwirtes eine Dienstleistung erbringen, in deren Rahmen auch zwangsnotwendige Transporte erfolgen.

Hierzu bestand seit Jahrzehnten Einigkeit zwischen den grünen Verbänden, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem BMVI (und auch dem BAG, das dem BMVI unter-geordnet ist), dass Lohnunternehmer für diese Art von Transporten keine GüKG-Erlaubnis benötigen, da der Anwendungsbereich des GüKG gar nicht eröffnet ist.

Diese Rechtsanwendung wird vom BMVI (und damit folgend auch dem BAG) nunmehr seit etwa einem Jahr als unzutreffend eingeschätzt und für diese Konstellation eine GüKG-Erlaubnis gefordert.

Wichtige Anmerkung:
Dass BMVI und das BAG die Rechtsauslegung der grünen Verbänden und der Landwirt-schaftskammer Niedersachsen seit Jahrzehnten mitgetragen haben, ist beweisbar (siehe Merkblatt „Güterbeförderung in der Landwirtschaft“ der Landwirtschaftskammer Niedersachsen). Insofern den grünen Verbänden und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine jahrelange Falschberatung vorzuwerfen – wie es derzeit verschiedentlich geschieht – ist schlichtweg falsch, zeugt von Unkenntnis der Materie und ist inhaltlich an sich eine Frechheit!!!

Das Einzige, was sich in diesem Streitpunkt nun geändert hat ist lediglich, dass Bundesverkehrsminister Dobrindt die Aussetzungsfrist für Kontrollen um ein Jahr bis zum 31.05.2018 verlängert hat – ohne den Streit allerdings zu entscheiden. Grund dafür ist u. a., dass seitens des BMVI offenbar erkannt worden ist, dass der Erwerb von GüKG-Erlaubnissen durch deutsche Lohnunternehmer angesichts nicht ausreichender Prüfungstermine bei den IHK und anderen Umsetzungsmöglichkeiten nicht zeitnah erfolgen kann bzw. konnte.

Von einigen Lohnunternehmern wird aktuell kritisiert, dass der Bundesverband Lohnunter-nehmen (BLU) e. V. sich überhaupt für eine Ausnahme vom GüKG bzw. der Beibehaltung der bisherigen Rechtsauslegung einsetzt.

Dazu ist Folgendes zu bemerken:

Sicherlich ist es aus Unternehmersicht ärgerlich, wenn man die kosten- und zeitintensive GüKG-Erlaubnis erwirbt und das auch noch während der Saison. Noch ärgerlicher wird man dann, wenn man sieht, dass Berufskollegen das Erfordernis einer GüKG-Erlaubnis ignorieren und dann mit tieferen Arbeitspreisen in Konkurrenz zum eigenen Unternehmen treten.

Allerdings hat das Engagement des BLU e. V. in Sachen GüKG auch gute Gründe im Sinne der deutschen Lohnunternehmer:
Abschließend ist festzustellen, dass durch den Streit über die Auslegung des GüKG nunmehr sowohl die Öffentlichkeit als auch die Kontrollbeamten auf das Thema aufmerksam geworden sind. In der Vergangenheit gab es nahezu überhaupt keine Kontrollen des GüKG. Dies wird sich wohl nach der Mitteilung von Herrn Dobrindt bis zum 31.05.2018 auch nicht ändern. Für die Zeit danach sollte die gesamte grüne Branche aber mit erheblich intensivierten Kontrollen rechnen. Im Übrigen sind bereits jetzt einige Auftraggeber von Lohnunternehmern wie z. B. Biogasanlagen darauf aufmerksam geworden, dass auch ihnen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 2.500,- € droht, wenn sie sich nicht vom Vorhandensein der GüKG-Erlaubnis ihres Auftraggebers vergewissern. Daher ist der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis durch Lohnunternehmer weder umsonst noch sinnlos.

Pirko Renftel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
seit etwa einem Jahr führt der BLU gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Bundesverband der Maschinenringe (BMR) eine intensive fachliche Diskussion um
die neue Rechtauffassung im Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) speziell zu den landwirtschaftlichen Transporten in Lohnunternehmen.

Bereits mehrfach wurde in dieser Zeitschrift über die rechtlichen Hintergründe sowie die Absicht des zuständigen Bundesverkehrsministeriums (BMVI) bzw. des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) berichtet, auch die land- und forstwirtschaftlichen Transporte, die in einem engen Zusammenhang mit einer landtechnischen Dienstleistung (Güllefahren, Futterernte, usw.) stehen, der Erlaubnispflicht nach GüKG zu unterwerfen.

Als BLU-Präsident bin ich vorübergehend beruhigt, dass Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt kürzlich die Bundesbehörden angewiesen hat, aufgrund nicht geklärter Rahmenbedingungen für betroffene Lohnunternehmer die Kulanzfrist um ein weiteres Jahr bis zum 31.05.2018 zu verlängern.

Unser politisches Engagement in dieser Problematik hat bei den Mitgliedbetrieben erhebliche Diskussionen über das Für und Wider der GüKG-Erlaubnispflicht ausgelöst. Die Argumente
„Gleichbehandlung in Wettbewerb und Marktzugang“ und „Unnötiger Aufwand für Bürokratie und Personal“ stehen sich offensichtlich unvereinbar gegenüber.

Als Präsident des Bundesverband Lohnunternehmen habe ich mich bewusst für eine fortgesetzte Freistellung der lof-Transporte in diesem wirklich eng definierten Bereich ausgesprochen, weil nach meiner Auffassung alle Lohnunternehmen – heißt mit und ohne GüKG-Erlaubnis – folgende Argumente berücksichtigen sollten:
Unter den Bedingungen des gewerblichen Gütertransports würden auch die Lohnunternehmen „mit GüKG“ erheblichen arbeitswirtschaftlichen und finanziellen Zusatzaufwand betreiben müssen, um ihre Betriebe am Laufen zu halten.

Deshalb spreche ich mich weiterhin dafür aus, die bisherige Freistellung von lof-Transporten im Rahmen ganzheitlicher Dienstleistungen durch Lohnunternehmen nicht dem Güterkraftverkehrsgesetz zu unterwerfen. Zusammen mit DBV und BMR gehen wir noch einen Schritt weiter und werden dem Bundesverkehrsministerium kurzfristig einen Vorschlag unterbreiten, der für die Praxisbetriebe und für die Kontrollbehörden eine deutliche Vereinfachung in der Abgrenzung zwischen landwirtschaftlichen und gewerblichen Transporten ausdrückt. Diese kann über eindeutige Hinweise auf lof-Fahrzeuge, Auftraggeber und Erzeugnisse bzw. Bedarfsgüter und eine auf 40 km/h reduzierte Geschwindigkeit erfolgen.

Der Erwerb der Güterkraftverkehrsgenehmigung bleibt aber ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Lohnunternehmens. Viele interessante Aufträge sind daran gebunden und auch in der Agrarwirtschaft (Biogasanlage, Agrarhandel, usw.) können insbesondere große logistische Herausforderungen „professioneller“ mit schnelleren Fahrzeugen angefasst werden.

Ich danke für Euer Verständnis und wünsche eine gute 2. Jahreshälfte!

Euer
Klaus Pentzlin,
Präsident]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Mit der Fortsetzung der Reihe Straßenverkehrsrecht für Lohnunternehmer greifen wir nunmehr das Thema Maut für Kraftfahrzeuge in Lohnunternehmen auf.

Zur Erinnerung:
Die letzten Teile unserer Reihe befassten sich mit Mautpflicht wird auf alle Bundesstraßen erweitert:
Die Mautpflicht richtet sich an Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen,
  1. die für den Güterkraftverkehr bestimmt sind oder verwendet werden und
  2. deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 Tonnen beträgt.
Ausnahme für Lohnunternehmer:

Bisher war die Mautpflicht ein eher für Lohnunternehmen untergeordnetes Thema, da nur ein geringer Teil mit der Mautpflicht auf Bundestraßen und auf Autobahnen in Berührung kam.

Zum Juli nächsten Jahres wird die Mautpflicht jedoch auf alle Bundesstraßen in Deutschland ausgeweitet. Dadurch werden Schleppergespanne grundsätzlich mautpflichtig. Generelle
Ausnahmen, beispielsweise weil landoder forstwirtschaftliche Güter befördert werden oder der Auftraggeber ein Landwirt ist, sind für Lohnunternehmer nicht vorgesehen.

Allerdings war das gemeinsame Vorgehen von Bundesverband Lohnunternehmen
(BLU) e. V., DBV e. V. und BMR e. V. hier erfolgreich im Sinne der grünen Branche durch Schaffung folgender wichtiger Ausnahme im Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG):

Ausnahme nach § 1 Absatz 2 BFStrMG:

Die Maut nach Absatz 1 ist nicht zu entrichten bei Verwendung der folgenden Fahrzeuge:
6. landwirtschaftliche Fahrzeuge im geschäftsmäßigen Güterverkehr mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 km/h.

Damit sind landwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bbH. von bis zu 40 km/h generell von der neuen Mautpflicht ausgeschlossen, was einen sehr großen Erfolg der Verbandsarbeit darstellt. Weitere Ausnahmen sind im Einzelfall möglich (siehe dazu den den Artikel rechts).

In der Begründung der Ausnahme wird seitens des Gesetzgebers darauf verwiesen, dass land- und forstwirtschaftliche Betriebe hauptsächlich Land- und Forstwirtschaft betreiben
und der Transport von Gütern nur eine untergeordnete Tätigkeit darstellt. Bei dieser  untergeordneten Tätigkeit falle der mit der Mauterhebung verbundene bürokratische Aufwand dann auch verhältnismäßig stärker ins Gewicht als bei gewerblichen  Güterkraftverkehrsunternehmen. Mit der Neuregelung werde unverhältnismäßige Bürokratie
verhindert.

Diese sehr zutreffende Begründung hätte ebenso vollumfänglich als Begründung für eine entsprechende Ausnahme beim Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) getaugt (wir berichteten).
Dort konnte sich der Gesetzgeber aber aus nicht nachvollziehbaren Gründen bislang nicht für eine Ausnahme für „Fahrzeuge mit einer bbH. von bis zu 40 km/h“ durchringen.

Unabhängig davon zeigt sich bei der neuen Maut erneut, dass der Gesetzgeber eine Grenze im Straßenverkehrsrecht bei einer bbH. von bis zu 40 km/h zieht – siehe bereits die  Regelungen zum EG-Kontrollgerät, zum Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, zur HU /
SP sowie zu den Führerscheinklassen L und T.

Mauthöhe:

Die Höhe der Maut richtet sich nach der Schadstoffklasse, der Anzahl der Achsen, der Länge der mautpflichtigen Strecke und dem Mautsatz pro Kilometer, der die Infrastrukturkosten und
die Kosten für die verursachte Luftverschmutzung enthält. Die Mauttarife sind im  Bundesfernstraßenmautgesetz festgeschrieben.

Einen Überblick enthält die Website von Toll Collect unter der Rubrik Maut-Tarife.


 
    ]]> 22.08.2017 - 03:47:23 der Landwirtschaftskammer SH (LK-SH) aus der Ausbildungszeit verabschiedet. Grußworte des Vizepräsidenten der LK-SH, Arno Carstensen und unseres Präsidenten, Hans-Jürgen
Plöhn galten in erster Linie den ehemaligen Auszubildenden, die in diesem Jahr mit besonders guten Noten abgeschlossen haben. Die Hälfte des Jahrganges schlossen mit einer Note zwischen 1 und 2 ab! Besonderer Dank galt auch den Ausbildungsbetrieben mit Ihren Ausbildern. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, dass dieses hervorragende Ergebnis erzielt wurde.

In Ergänzung zu der Zeugnis- und Urkundenübergabe überreichte Präsident Plöhn den Absolventen den begehrten Glaspokal des Verbandes. Im Anschluss erfolgte die Ehrung der drei Jahrgangsbesten. Dazu zählen, Niklas Bahls (Fa. Lehmann Mielberg GmbH & Co. KG), Kim Friedrich Paulsen (Fa. Stotz Agrartechnik GmbH), Christoph Kock (Fa. Thomsenland GmbH & Co.KG). Für die besonders guten Leistungen übereicht Präsident Plöhn den Absloventen neben einem vom Bildungswerk gesponsertes Landtechnikbuch, auch eine Winterweste der offiziellen Lohnunternehmerkollektion mit der Aufschrift „Best of 2017“. Für den bevorstehenden Bundes-Berufswettkampf in der DEULA in Rendsburg werden diese drei Kandidaten unser Bundesland vertreten.

Das Schlusswort hielt der Fachgruppenleiter der Landesberufsschule für den Bereich Fachkraft Agrarservice, Frank Engler. Er bedankte sich für die sehr gute Beziehung zwischen den Ausbildungsbetrieben, der Berufsschule und unserem Verband. Mit einem
leckeren Abendessen und vielen guten Gesprächen in lockerer Runde nahm diese  Veranstaltung ihren Ausklang.

Niels Schäfer]]> 22.08.2017 - 03:47:23 und ländlichen Dienstleistungsunternehmen) am 29. Juni in Finnland. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Fortschritte seit der letzten Generalversammlung in Bremen (Dezember 2016) zu betrachten.

Stärkere Präsenz, stärkere Aktivität, stärkere Anerkennung. So könnte mandie aktuelle  Situation der Ceettar nach der ersten Hälfte des Jahres 2017 beschreiben. „Von der  Gemeinsamen Agrarpolitik bis zur Biomasse, die behandelten Themen sind äußerst  weitreichend“, erklärt Direktor Eric Drésin. Er erinnerte daran, dass die Ceettar in fünf Jahren von 11 auf 20 Mitgliedsorganisationen in 16 europäischen Ländern gewachsen ist. „Unser Engagement zielt darauf ab, die Präsenz der Lohnunternehmer in Europa zu verbessern
und gleichzeitig den nationalen Mitgliedsorganisationen eine bessere Unterstützung zu bieten. So ist es im strategischen Plan 2016-2020 definiert worden“, fügt Klaus Pentzlin, Präsident
der Ceettar hinzu.

Europäische Experten

Die neue interne Arbeitsorganisation, die Ende 2016 mit der Einrichtung von drei Ausschüssen in den Bereichen Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Forstwirtschaft definiert wurde, kann jetzt voll greifen. Als erstes Thema wurde die Nachhaltigkeit von Biomasse im Wald behandelt. Seit Juni 2016 hat eine Gruppe bestehend aus fünf nationalen
Ceettar-Experten sich an rund zehn Expertensitzungen der Europäischen Kommission beteiligt, sodass die Rolle der Ceettar in den europäischen Debatten verstärkt werden konnte.

Aus den Mitgliedsverbänden

Michiel Pouwels, Geschäftsführer der Cumela Nederland beginnt die Tischrunde mit einigen aktuellen Themen der niederländischen Organisation: Beispielsweise werden verstärkt
Mitgliederbesuche durchgeführt, um eine höhere Qualität in der Beratung zu erreichen. Außerdem läuft aktuell eine Kampagne, die die Leistungen von Lohnunternehmern im Bereich Boden und Bodenschutz ausweist.

Johan Van Bosch, Geschäftsführer der belgischen Lohnunternehmer und Cettar- Vizepräsident für den Bereich Finanzen, erläutert die Situation in Belgien. Aktuell beschäftigt die Lohnunternehmer vor allem das Thema „unlauterer Wettbewerb“. « Es gibt viel Arbeit,
aber die Margen sind unzureichend », bestätigt auch Patrice Durand, Geschäftsführer
von FNEDT, der daran erinnert, dass die Außenstände der landwirtschaftlichen Betriebe bei den Lohnunternehmern steigen.

Simo Jaakkola, stellvertretender Geschäftsführer der finnischen Vereinigung Koneyrittäjät und Ceettar-Vizepräsident für den Bereich Forstwirtschaft berichtet, dass trotz des Rekordjahres für Holz 2016 rückläufige Arbeitspreise aufgrund von Maschinenüberkapazität
eine immer geringere Rentabilität verursachen. Dieser Trend sei auch in Schweden zu beobachten, berichtet Elin Sunesdotter von der schwedischen Organisation der Lohnunternehmer.

In Irland steigt aktuell die Nachfrage nach Dienstleistungen merklich an, dies liegt vor allem an einer 30 %igen Steigerung der Anzahl Milchrinder, berichtet Richard White, FCI-Präsident.
Der irische Verband möchte außerdem im Jahr 2017 seine Mitgliederzahlen festigen und künftig Unternehmen, die im Forstbereich tätig sind, aufnehmen.

Als Vertreter des polnischen Verbandes PZPUR weist Edmund Lorencowicz auf den starken Rückgang der Mitgliederzahlen (von 40 auf 14) hin, dieser wird wohl durch den scharfen Wettbewerb von Landwirten und landwirtschaftlichen Lohnunternehmen selbst verursacht.

Silvano Ramadori, vom italienischen Verbandes Unima informiert darüber, dass die beiden Verbände Unima und Confai Mitte Mai eine neue Organisation gründet haben: Confederazione
Agromeccanici e Agricoltori Italiani (CAI). Sie vertritt 18.000 landwirtschaftliche Lohnunternehmen und mehrere Tausend landwirtschaftliche Betriebe mit einem Gesamtumsatz von 3,7 Milliarden Euro

Dänemark beendet die Tischrunde. Bent-Juul Jorgensen, Geschäftsführer des dänischen Verbandes DM&E und Ceettar-Vizepräsident für den Bereich Big Data berichtet von einer eher günstigen Situation für land- und forstwirtschaftliche Lohnunternehmen. « Unser
Markt wächst trotz der schwierigen Situation der Landwirte, vor allem wegen der immer größer und professioneller werdenden Milchviehbetriebe », erklärt Jorgensen.

Eric Drésin,
CEETTAR-Geschäftsführer]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Prüfer waren angetan von dem Elan und von der Begeisterung der beiden Betriebsleiter für ihr Unternehmen. Sohn Alfons jun. bereitet sich in Triesdorf auf die Prüfung zum Agrarservicemeister vor, um sich beruflich richtig fit zu machen. Sein Engagement für den Berufsstand zeigt auch seine Wahl in das Präsidium der Landesgruppe Bayern im BLU.

Aufgabenschwerpunkt des 1978 gegründeten Unternehmens ist im Bereich der Landwirtschaft das Häckseln von Gras und Mais mit insgesamt sieben Feldhäckslern und einer entsprechenden Anzahl von Transportfahrzeugen. Weitere Hauptaufgaben sind der Transport und die Ausbringung von Gülle und das Dreschen von Getreide und Mais. Eine Besonderheit ist die Spezialisierung auf den Winterdienst. Bis zu 20 komplett ausgestattete Schlepper kommen gleichzeitig zum Einsatz. Die günstigen regionalen Bedingungen (Höhenlage und Schneesicherheit) sorgen für eine gute Auftragslage und für eine Optimierung der Auslastung der 15 ständigen Mitarbeiter und der bis zu 40 Aushilfskräfte.

Der 1. Bürgermeister Martin Poschner zeigte sich erfreut darüber, ein solch erfolgreiches Unternehmen in der Gemeinde zu haben. Auch wir gratulieren der Familie Huber herzlich zur
Zertifizierung als Anerkannter Fachbetrieb Lohnunternehmen. Der Betrieb ist bestens gerüstet für die Zukunft.

Alfred Schmid]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Nach dem Abschluss ließ mich der Gedanke, Berufserfahrung im Ausland zu sammeln, nicht mehr los. Durch YouTube- Videos stieß ich auf die Weinlese in Neuseeland. Dadurch, dass die Logos der Firmen in den Videos zu sehen waren, konnte ich die Betriebe im Internet finden und per E-Mail Kontakt aufnehmen. Meine Wahl fiel auf die Weinregion Marlborough, die im nordöstlich gelegenen Teil der Südinseln zu finden ist. Mit rund 79 % der gesamten Weinproduktion und 24.020 ha Anbaufläche (2016, Quelle: nzwine.com), stellt die Marlborough-Region heute mit Abstand das größte Weinanbaugebiet Neuseelands dar. Angebaut wird hauptsächlich Sauvignon Blanc, doch auch Pinot Noir ist in der Region zuhause.

Nachdem ich eine Jobzusage inklusive Unterkunft in einem Lohnunternehmen erhalten und die ganzen Formalitäten (Visum etc.) organsiert hatte, konnte der Flug gebucht werden.

Im November 2016 startete das Abenteuer Neuseeland. Dass die ersten Tage wirklich zu einem Abenteuer werden würden, konnte ich in Deutschland noch nicht ahnen. Unglücklicherweise hatte kurz vor dem Abflug ein starkes Erdbeben die Region rund um Kaikoura erschüttert, auch die Weinregion Marlborough war betroffen. Nach der Ankunft in Christchurch gestaltete sich die Weiterreise Richtung Norden, bedingt durch verheerende Erdbebenschäden, schwierig. Endlich angekommen stellte sich heraus, dass die zugesicherte Arbeit sowie die Unterkunft nicht den Erwartungen entsprachen. Ein neuer Job musste also her. So gut wie alle  Arbeitsplätze für qualifizierte Personen in Marlborough werden nur unter der Hand oder über Kontakte und Bekanntschaften vergeben. Meine Vorarbeit in Deutschland zahlte sich zum Glück aus, denn ich hatte im Zuge meiner Bewerbungen auch Kontakt zum größten neuseeländischen Lohnunternehmen im Weinbau, der JTC viticulture Ltd., aufgenommen und in Kürze einen Termin für ein Vorstellungsgespräch erhalten. Der Inhaber Jason Tripe war von meiner Qualifikation, Berufserfahrung sowie den Englischkenntnissen so beeindruckt, dass noch während des Vorstellungsgespräches der Termin des ersten Arbeitstages vereinbart wurde. Vier Tage später war dann mein erster Arbeitstag bei JTC viticulture Ltd. Der Betrieb verfügt über 13 John Deere Schlepper, unzählige Anbaugeräte sowie zehn Gregoire Traubenvollernter und bietet alle Maschinenarbeiten im Weinbau an. Die Hürden in diesem Unternehmen sind hoch. Neben guten Maschinenführerkenntnissen und technischem Verständnis werden auch sehr gute Englischkenntnisse inklusive technischer Fachbegriffe erwartet. Nach der anfänglichen Testphase beim Mulchen wurden mir anschließend ein neuer Laubschneider und ein Laubsauger zur Verfügung gestellt, beide „Made in Germany“. Durch das Laubschneiden werden die Rebstöcke, die in einer Drahtanlage (Höhe: ca. 1,90 m bis 2,00 m) stehen, in den Reihen in Form gehalten, sodass eine Bewirtschaftung möglich ist. Des Weiteren wird durch das Laubschneiden versucht ein optimales Blatt-/Fruchtverhältnis zu erreichen, um die Fotosynthese zu optimieren. Dadurch konzentriert sich die Energie der Pflanze verstärkt auf die Fruchtbildung (Weintrauben). Der Laubschnitt erfolgt im Frühjahr und Sommer pro Weinberg zwischen zwei und vier Mal pro Jahr (rebsortenabhängig). Beim Beschneiden gilt die Regel: so nah wie möglich an der Laubwand zu schneiden ohne Trauben (Beeren) und Drähte zu beschädigen. Beim Laubsaugen werden die Reihen im Weinberg links und rechts in der Traubenzone entblättert, sodass mehr Sonnenlicht und Luft an die Trauben gelangen. Bei Morgentau und Regen verringert die Luftzirkulation die Fäulnisbildung durch eine schnellere Abtrocknung der Trauben. Durch die höhere Sonneneinstrahlung an den Trauben wird ebenso die Reife der Trauben vorangetrieben und der Zuckergehalt erhöht. Je höher der Zuckergehalt der Trauben, desto höher ist die Qualität des späteren Weins. Durch die Entfernung der Blätter in der Traubenzone wird bei einer Pflanzenschutzbehandlung eine bessere Benetzung der Trauben erreicht. Das Entblättern kann von Hand sowie maschinell (Laubsauger) erfolgen, wobei Entblätterung per Hand äußerst zeitaufwendig ist. Der Laubsauger saugt mithilfe von Sauggebläsen die Blätter an. Anschließend werden sie mittels Zupfwalzen abgezupft. Der Anpressdruck muss in jedem Weinberg individuell eingestellt werden, sodass keine Trauben (Beeren) beschädigt werden.

Michael Angel,
Redaktionell bearbeitet
von Jennifer Nickel]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Zur Erinnerung:

Die letzten Teile unserer Reihe befassten sich mit Steuerbefreiung bei Kfz

Es gibt für unterschiedliche Kfz und Tätigkeiten Befreiungen von der Kfz-Steuer (siehe  Gesetzesauszug § 3 KraftStG). Die für Lohnunternehmer relevante Ausnahme findet sich in §3 Nr. 7 KraftStG wieder.



Danach können Zugmaschinen, Sonderfahrzeuge, Anhänger oder Sonderfahrzeuge und einachsigen  Anhänger von der Steuer befreit werden, wenn bestimmte Verwendungszwecke erfüllt werden. Steuerbefreit sind z.B. Fahrzeuge zur Verwendung in lof-Betrieben.

Für Lohnunternehmer kommen die Buchstaben b) und c) des § 3 Nr. 7 KraftStG in Betracht. Voraussetzung ist danach, dass Lohnunternehmen Lohnarbeiten oder Beförderungen für lof-Betriebe erbringen. Der  Lohnunternehmer muss sich damit nur die Frage stellen, ob die Rechnung an den lof- Betrieb geht oder nicht. Erfolgt die Auftragsund Rechnungsstellung an Biogasanlagen (diese sind zwingend Gewerbebetriebe) oder andere Gewerbebetriebe (auch andere Lohnunternehmen!) sind die Fahrzeuge zu versteuern.

Die vielmals zitierte Frage: „Fahre ich gewerblich oder nicht?“ bezieht sich lediglich auf den Auftraggeber und danach, ob mit grünen oder schwarzen amtlichen Kennzeichen gefahren werden kann. Mit anderen verkehrsrechtlichen Vorschriften, z. B. dem GüKG, dem Fahrpersonalrecht oder dem Führerschein, hat diese Frage nichts gemein. Deshalb darf beispielsweise mit schwarzen Kennzeichen am Fahrzeug auch mit dem Führerschein der Klasse „T“ gefahren werden, wenn die sonstigen Voraussetzungen stimmen (siehe dazu die Juni-Ausgabe der LU aktuell).

Lohnunternehmen benötigen z. B. nach Auffassung der BAG seit dem 1.06.2017 bei jeder Güterbeförderung (auch bei landwirtschaftlichen Gütern und selbst wenn diese für Landwirte transportiert werden) die GüKG-Lizenz. Das hat aber umgekehrt nichts damit zu tun, dass die Schlepper nunmehr alle steuerpflichtig werden.

Die Frage würde nicht „fahre ich gewerblich?“ lauten, sondern lediglich „fahre ich steuerpflichtig oder nicht?“ – die Antwort ist, beim Gewerbebetrieb als Auftraggeber und Rechnungsempfänger ist das Fahrzeug des Lohnunternehmens stets zu versteuern. Eine steuerpflichtige Fahrt an einem Tag im Monat führt zur Versteuerung für den ganzen Monat. Die Steuerpflichtigkeit ist dem örtlichen Hauptzollamt (HZA) – das für das Eintreiben der Kraftfahrzeugsteuer zuständig ist – anzuzeigen, damit ein anteilig errechneter Steuerbescheid ergehen kann.

Grüne Kennzeichen bedeuten Steuerbefreiung

Das grüne Kennzeichen ist lediglich ein Zeichen dafür, dass das Fahrzeug (überwiegend) steuerbefreit ist. Im Steuerbefreiungsantrag müssen Lohnunternehmer entsprechend angeben, dass sie Gewerbebetriebe sind, aber Lohnarbeiten oder Beförderungen für of-Betriebe durchführen. Nur dadurch kommt eine Steuerbefreiung in Betracht. Selbst wenn das Fahrzeug im Nachhinein gelegentlich steuerpflichtig betrieben wird, kann im Wege einer teilweisen Versteuerung das grüne Kennzeichen beibehalten werden. Steuerpflichtige Fahrten von bis zu drei Monaten im Jahr werden durch die Hauptzollämter regelmäßig akzeptiert. Geht der Zeitraum darüber hinaus, bzw. beträgt er sechs Monate im Jahr, ist eine ganzjährige Versteuerung erforderlich. Das Fahrzeug müsste insofern mit schwarzen Kennzeichen versehen werden.

Agrotruck, der LKW für die Landwirtschaft

Die Qualifizierung als lof-Fahrzeug erfolgt einzig über die Schlüsselnummer. Die Hauptzollämter sind an die Schlüsselnummer der Kfz-Behörde gebunden. Lof-Fahrzeuge haben die Schlüsselnummern 89 1000 (lof-Ackerschlepper) oder 89 2000 (lof-Geräteträger). Bei älteren Fahrzeugen steht eine „7“ statt der „9“ (87 1000, 87 2000). Beim Agrotruck gibt es zusätzlich die Schlüsselnummer 90 0000, die Fahrzeugqualifikation lautet lof-Sattelzugmaschine.

Keine Steuerbefreiung für Sattel

Sattelzugmaschinen und Sattelanhänger können ausweislich des § 3 Nr. 7 KraftStG nicht von der Steuerbefreiung ausgenommen werden. Bei Agrotrucks kommt es auf die konkrete Schlüsselnummer an. Als lof-Ackerschlepper (89 1000) fehlt bei der Typenbezeichnung in den Fahrzeugpapieren das Wort „Sattel“. Damit kommt eine Steuerbefreiung bei entsprechenden Lohnarbeiten oder Beförderungen für lof-Betriebe in Betracht. Ist der Agrotruck als lof-SZM (90 0000) qualifiziert, findet sich das Wort „Sattel“ hingegen in den Fahrzeugpapieren wieder und eine Steuerbefreiung kommt nicht mehr in Betracht.

Wer nun einen lof-Agrotruck mit der Qualifikation als lof-Ackerschlepper besitzt und ggf. schon für das Fahrzeug eine Steuerbefreiung und grüne Kennzeichen erhalten hat, wundert sich vielleicht darüber, dass die Sattelauflieger (die nur zum Gülletransport oder Transport landwirtschaftlicher Produkte verwendet werden) nicht von der Steuer befreit werden können. Dies hängt damit zusammen, dass der Sattelauflieger in den Fahrzeugpapieren die Typenbezeichnung „SANH“ für Sattelanhänger enthält. Da folglich das Wort „Sattel“ in den Fahrzeugpapieren zu finden ist, kommt unabhängig vom Verwendungszweck aufgrund des Fahrzeugtyps keine Steuerbefreiung in Betracht.

Dollyachse

Die Dollyachse ist vom Fahrzeugtyp ein „SDAH“ = Starrdeichselanhänger. Dieser kann im Lohnunternehmen bei entsprechendem Verwendungszweck von der Kfz-Steuer befreit werden. In der üblichen Konstellation Schlepper, Dollyachse, Sattelauflieger sind dann bei Einsatzzweck für lof-Betriebe der Schlepper samt Dollyachse steuerbefreit, der Sattelauflieger als „Sattel“ nicht. Dem Lohnunternehmer verbleiben nur zwei Möglichkeiten. Entweder wird die Dollyachse fest mit dem Sattelauflieger verbunden, wodurch ein neues Fahrzeug entsteht. Dieses müsste neu vom TÜV abgenommen werden und würde (neue) Fahrzeugpapiere erhalten. Es wäre aufgrund der sichtbaren Deichsel allerdings ein SDAH. Damit käme eine Steuerbefreiung in Betracht.

Anhängerzuschlag

Oder der LU würde den Anhängerzuschlag (siehe § 10 KraftStG) beantragen. Beim Anhängerzuschlag wird das Zugfahrzeug versteuert. Auf diese Steuer wird der Anhängerzuschlag hinzugerechnet (373,24 Euro), die (Sattel-) Anhänger können aber steuerbefreit – mit grünem Kennzeichen – betrieben werden. Der Anhänger darf dann allerdings nur von Kfz gezogen werden, bei denen ein Anhängerzuschlag entrichtet wird.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Erntezeit ist für den Landwirt die beste Zeit des Jahres, denn alle seine Mühen werden belohnt. Erntezeit ist aber auch Stresszeit. Daher ist es besonders wichtig, sich darauf gut vorzubereiten. Denn nur, wer über die ganze Erntesaison kontinuierlich arbeiten kann, arbeitet wirtschaftlich. Kommt es hingegen zu einem Unfall, ist damit nicht nur menschliches Leid verbunden, sondern auch jede Menge Zeit, Geld und Nerven.

Maschinen prüfen und instand setzen

Die Zeit vor der Ernte sollte dazu genutzt werden, alle Maschinen zu überprüfen – über die gesetzliche Fahrzeugprüfung hinaus – mindestens mit einer Sichtprüfung der Beleuchtung, Reifen, tragenden Teile und Betriebsmittel. Ein Bremstest von Gespann und Maschinen gehört ebenfalls dazu. Um alle Zweifel aus dem Weg zu räumen, rät die SVLFG zu einem professionellen Check der Maschinen durch einen Landmaschinenhändler.

Sehen und gesehen werden

Hauptunfallursache bei landwirtschaftlichen Transporten ist die mangelnde Sichtbarkeit von Gespannen. Retroreflektierende Folien an Anhängern machen die Gespanne bei Dunkelheit im Straßenverkehr besser sichtbar. Vor jeder Fahrt sollte die elektrische Beleuchtung des Gespanns überprüft werden. Festgestellte Schäden sind sofort zu beheben. Leuchtmittel und Reflektoren müssen frei von Verschmutzungen sein. Auch Anhängerkabel mit Wackelkontakt zählen zu den häufigsten Mängeln.

Verstopfungen sicher entstören

An Erntemaschinen verursachen Entstörungsarbeiten die meisten Unfälle. Mähdrescher, Feldhäcksler und Ballenpresse neigen dazu, bei ungünstigen Erntebedingungen vermehrt zu verstopfen. Wird die Verstopfung per Hand beseitigt, besteht höchste Unfallgefahr! Erste Regel in solchen Fällen: Vorher den Motor sowie alle Antriebe abschalten und den Nachlauf abwarten! Die Beseitigung von Verstopfungen an Ballenpressen bei laufender Pick-Up hat bereits zu tödlichen Unfällen geführt. Auch wenn die Presse an einem schlechten Tag mal mehrfach verstopft, ist ruhiges und überlegtes Handeln gefragt. Kommt es zu einem Unfall mit Verletzungen oder Todesfolge, stellt sich die Frage der täglichen Flächenleistung nicht mehr. Daher immer die Zapfwelle abschalten, um Verstopfungen zu beseitigen!

Mitarbeiter unterweisen

Der verantwortliche Unternehmer hat seine Mitarbeiter in den relevanten Themen der Arbeitssicherheit zu unterweisen. Auch wenn diese „vom Fach“ sind, werden mit einer Unterweisung der Standpunkt des Arbeitgebers verdeutlicht und bestehende Wissenslücken der Mitarbeiter geschlossen. Das persönliche Gespräch über Gefahren während der Erntesaison hilft den Mitarbeitern, sich die Risiken zu verdeutlichen und führt zur Sensibilisierung. Die Unterweisung sollte unbedingt schriftlich dokumentiert werden.

Hilfen

Als Unterstützung dienen Unterweisungshilfen und Betriebsanweisungen, welche die SVLFG im Internet bereit stellt unter www.svlfg.de > Prävention > Praxishilfen. Auch die Betriebsanleitungen der Hersteller enthalten wichtige Informationen zur Arbeitssicherheit.

Sebastian Dittmar, SVLFG]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Treffpunkt war am Vormittag des 22. Juni die Mörsdorfer Agro-Service GmbH in Mörsdorf, wo unser Präsidiumsmitglied Klaus Scheibe die Teilnehmer in seinem Unternehmen begrüßte. Gleich danach ging es zu einem Feld, wo die umweltschonende Gülleausbringetechnik des Unternehmens beim Einsatz erlebt werden konnte. Durch das direkte Einbringen der Gülle in den Boden ist die Geruchsbelästigung nur gering und die Nährstoffausnutzung hoch. Anschließend fuhren die Teilnehmer zu einem Technikstützpunkt, wo Klaus Scheibe nach einem Thüringer Mittagsimbiss die Entwicklung seines Unternehmens von den schwierigen Anfängen bis zur Gegenwart schilderte. Es gehört heute zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Ausbringung organischer Dünger. Nach einer Fahrt zum Agrarzentrum Neustadt/Orla der RWZ Rhein-Main e.G. in Neustadt/Orla stellte Geschäftsführer Kevin Gerlach, selbst Mitglied im Arbeitskreis Nachwuchsführungskräfte, sein Unternehmen vor. Wesentliche Bereiche sind die Getreideannahme und –lagerung, der Handel, die Lage rung und Ausbringung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und ein Landmarkt.

Anschließend fuhren die Teilnehmer zum Waldhotel am Stausee Hohenwarte und erholten sich bei einer Bootsfahrt. Am Abend wurde im Rahmen einer Beratung Arbeitskreises Nachwuchsführungskräfte Mario Hoppe, ACZ Mieste, zum neuen Sprecher des Arbeitskreises gewählt. Nach dem Abendessen gab es noch einen langen Erfahrungsaustausch unter Fachkollegen.

Am Vormittag des 23. Juni hielt Herr Sebastian Persinski, Jurist beim Bundesverband Lohnunternehmen, einen Vortrag zum Thema „Straßenverkehrsrecht – vom Güterkraftverkehrsgesetz bis zur Maut“, dem eine rege Diskussion folgte. Die Präsentation des Vortrages wurde nach der Veranstaltung an alle Lohnunternehmer unseres Verbandes und die Mitglieder des Arbeitskreises versandt.

Nach dem Vortrag fuhren die jungen Kollegen zur Lobensteiner Landhandels- und Dienste GmbH in Saalburg- Ebersdorf, dem Unternehmen unseres Verbandspräsidenten Wolfgang Wildt. Dieser stellte bei einem Rundgang sein Unternehmen vor – Schwerpunkte sind der Handel mit Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und deren Ausbringung, Werkstattleistungen und standortbedingt der Holztransport. Beim Mittagessen im Betrieb stellte Wolfgang Wild die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand seines Unternehmens vor.

Danach begaben sich die Exkursionsteilnehmer auf die Heimreise. Sie schätzten die Exkursion als sehr interessant ein und beschlossen, sich im Juni 2018 in Mecklenburg wieder zu einer Exkursion zu treffen.

Wir bedanken uns auch im Namen der Exkursionsteilnehmer bei den gastgebenden Unternehmen für die Bereitschaft, uns Ihre Betriebe vorzustellen und für die Gastfreundschaft. Ebenso bedanken wir uns bei Herrn Persinski für seinen interessanten Vortrag.

Dr. Jürgen Schulz]]> 22.08.2017 - 03:47:23
mit Meldung vom 24. Mai 2017 haben wir über die verbindliche Teilnahme am LKW-Kartell-Verfahren bei der Raiffeisen Service GmbH informiert.

Da eine individuelle Rechtsverfolgung inklusive Gutachten für den Geschädigten ein erhebliches Kostenrisiko bedeutet, bietet der DRV eine gemeinschaftliche Vorgehensweise an, um eine Reduzierung der Kosten zu erreichen und die Schlagkraft gegen die Kartellanten zu erhöhen. Die Bündelung und Koordination Ihrer Ansprüche wird über die Raiffeisen Service GmbH organisiert.

Bis heute haben sich über 140 Unternehmen mit insgesamt über 2000 LKW verbindlich registriert. Nachdem die Unternehmen eine Vertraulichkeitsvereinbarung für die Zessionarin sowie eine vertragliche Vereinbarung mit der Raiffeisen Service GmbH unterzeichnet haben, werden nun die Abtretungsdokumentationen in den Niederlanden vorbereitet und sollen Anfang kommender Woche an die Unternehmen verschickt werden.

Betroffene Unternehmen, die bis jetzt noch nicht Ihre Lkw-Bezüge beim DRV gemeldet und die beim Kauf oder Leasing von LKW über 6 t Nutzlast auf Grund von Kartellabsprachen vermutlich zu hohe Preise oder Leasing-Raten gezahlt haben, können sich noch bis Ende August bei der Raiffeisen Service GmbH melden!

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Wir möchten abschließend nochmals darauf hinweisen, dass sowohl der DRV als auch die Raiffeisen Service GmbH keine Gewähr für die Durchsetzbarkeit der möglichen Schadensersatzansprüche übernimmt.

Annerose Bornholdt

Raiffeisen Service GmbH
Pariser Platz 3
10117 Berlin
Telefon:  +49 30 856214-530
Telefax:   +49 30 856214-522
E-Mail:


Beteiligen Sie sich am Modell des DRV oder haben Sie weitere Fragen zum LKW-Kartell?
Dann wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des BLU e.V.

]]> 22.08.2017 - 03:47:23
Die Risikowerte der SVLFG sind im Bereich landwirtschaftlicher Lohnunternehmen erneut um ca. 5,5% gesunken. Individuell müsste es dennoch zu einer leichten Erhöhung der Beiträge kommen. Dies ist den Angleichungssätzen geschuldet. Die meisten Lohnunternehmen starteten im Umlagejahr  2013 mit einem Angleichungssatz von ca. 30 -40 %. Die Angleichungssätze steigen jährlich um ca. 15-25 %, bis 2017 der volle Beitragssatz erreicht wird. Infolge dieser Steigerung des Angleichungssatzes dürfte bei den meisten Lohnunternehmern eine Beitragssteigerung um etwa 15 % im Vergleich zum Vorjahr erfolgen.

Nähere Infos erhalten Sie in der kommenden LUaktuell. Bei Rückfragen oder dem Wunsch, Ihren BG-Bescheid zu überprüfen, wenden Sie sich an die Rechtsabteilung der Geschäftsstelle des BLU e.V.

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