Die Bundesrepublik Deutschland wird in erster Linie als moderner und dichtbesiedelter Industriestaat wahrgenommen. Auf den zweiten Blick wird aber auch eine sehr leistungsfähige, nahezu flächendeckende Land- und Forstwirtschaft sichtbar, die ebenfalls keinen Vergleich scheuen muss. Zwangsläufig kommt es zwischen dem Agrarbereich und der Gesellschaft zu intensiven Kontakten. Insbesondere das hohe und weiterhin zunehmende Verkehrsaufkommen auf deutschen Straßen sowie die vielerorts geringe Distanz der Agrarproduktion zu den Lebensräumen der Mitbürger führen regelmäßig zu Verstimmungen und Auseinandersetzungen. Die mangelhafte Sachkenntnis und das fehlende Verständnis der Bevölkerung in den komplexen Belangen der Agrarproduktion macht die Diskussion schwierig.

Seit vielen Jahren sehen sich die Lohnunternehmen zusammen mit den Kunden wachsenden Herausforderungen und Effizienzsteigerungen ausgesetzt. In immer kleineren Zeitfenstern mehr bearbeiten, mehr bewegen und weiter transportieren ist die Devise, die zwangsläufig an die Grenzen des menschlich und technisch Machbaren bei Mitarbeitern und Betriebsleitern stößt.

Auch die Bevölkerung entwickelt zunehmend ein Gefühl für eine normale, nachhaltige Landwirtschaft. „Tagelang und rund um die Uhr“ stößt zunehmend auf Widerstände, die sich in zugeparkten Straßen, einer erhöhten Kontrollintensität der Polizei oder auch in offenen Protesten äußern können.

Die Landwirtschaft hat einen Sonderstatus und sollte diesen auch behalten, denn vor allem die Witterung wird immer den Rahmen in der Flächenbewirtschaftung setzen und die entsprechenden Freiräume erforderlich machen.

Wir müssen in eigenem Interesse wieder ein normales Niveau in den Tätigkeitsbereichen erreichen. Beispielsweise können einige Tage mehr Zeit in der Maisernte schon dazu führen, dass man sich entspannter im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, Verkehrswege schont, nicht an Sonn- und Feiertagen oder nachts arbeiten muss oder Transporte ohne Ladungsverluste durchführen kann.

Mit unserer Aktion wollen wir Akzente setzen und unsere Mitglieder von der Notwendigkeit überzeugen: Wir müssen die Bevölkerung mitnehmen, und wir müssen die eigenen Mitarbeiter und die Kunden überzeugen.

Es ist immer von Vorteil, rechtzeitig frei zu agieren, anstatt statt später unter Druck zu reagieren. Bei den beschriebenen 10 Punkten für Image und Akzeptanz geht es nicht um Verbote. Das ist Sache des Gesetzgebers! Wir appellieren an die Vernunft aller Beteiligten einschließlich der Landwirte. Denn nur gemeinsam lassen sich übereinstimmende Interessen durchsetzen.

Der BLU e.V. informiert mit der Kampagne „10 Punkte für Image und Akzeptanz“ in verschiedenen Veröffentlichungen (bebilderte Broschüre, Imagefilm) Gesellschaft und Politik mit dem Ziel, eines verständnisvollen und wertschätzenden Miteinanders in Verbindung mit einem aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit und –beruhigung nicht nur in den ländlichen Regionen unserer Heimat. Die Kampagne ist an die Bewohner ländlicher oder urbaner Gebiete, die Kunden aus der Land- und Forstwirtschaft bzw. die Kommunen, aber auch die Betriebsleiter und Mitarbeiter in den Lohnunternehmen gleichermaßen gerichtet. Insbesondere unsere Mitgliedsbetriebe sollten sich öffentlich zur Kampagne bekennen und geeignete Gelegenheiten, wie Tage der offenen Tür o. ä. für eine sachliche Kommunikation mit der Öffentlichkeit nutzen.

  1. Runter vom Gas - Immer der Situation angepasst fahren!

    Innerhalb von Ortschaften oder an engen Stellen wird ein hohes Tempo mit Schleppern und Anhängern als besonders belastend empfunden. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h ist in solchen Situationen die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Akzeptanz. Unfallgefahren und laute Fahrgeräusche werden vermieden, das Herabwehen von Häckselgut unterbleibt, Bürger und Anlieger können sich besser auf die Bedingungen mit schweren Zugmaschinen einstellen. Andererseits wollen wir auf offenen Strecken nicht den Verkehr behindern. Wir fahren der jeweiligen Situation angepasst.
     
    Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen!

     
  2. Gutes Personal, gute Leistungen - Wir setzen auf versierte und erfahrene Mitarbeiter!

    Ob beim Verhalten im Straßenverkehr oder beim Einsatz auf den Feldern. Gute Arbeitsergebnisse lassen sich nur mit einer entsprechenden Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeiter erreichen. Unsere Fahrer sind durch eine gute Ausbildung geschult. Sie beherrschen Ihre Maschinen und Schlepper. Unser Betrieb steht für Qualität und Leistung. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Fahrzeuge technisch in einem einwandfreien Zustand sind und den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Dank klarer betrieblicher Anweisungen können Sie ein entsprechendes Verhalten unserer Mitarbeiter erwarten.

    Sie profitieren, wenn unsere Fahrer ihr Handwerk verstehen!

     
  3. Mehr Rücksicht auf gewichtsbeschränkten Straßen - 30 km/h sind vielerorts genug!

    Feldwege und Gemeindestraßen sind nicht immer für hohe Gewichte und Geschwindigkeiten von LKW, Schlepper oder vergleichbaren Fahrzeugen ausgelegt. Insbesondere während der Erntezeit im Herbst werden die Schleppergespanne der Lohnunternehmer oft als die Verursacher von Schäden gesehen. Unsere wertvollen Wege und Straßen wollen wir gemeinsam und dauerhaft nutzen. Wir schonen durch eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf höchstens 30 km/h und durch behutsames Fahren in den Kurven die Bankette und Straßenbelege.

    Die Schonung unserer Wege und Straßen ist uns ein Anliegen!
 
  1. Intelligente Verkehrsführung - Routen verkehrsgerecht und bürgerfreundlich planen!

    Wenn es eng wird auf den Straßen, sind Staus und Behinderungen die Folge. Für uns zählt nicht der kürzeste, sondern der beste Weg. Neuralgische Punkte wie Schulen, Kindergärten oder Spielplätze werden so weit wie möglich gemieden. Ebenso typische Verkehrsknotenpunkte im Berufsverkehr. Dort wo es geht, lässt sich durch eine Einbahnverkehrsführung die Anzahl der Fahrten halbieren. Der belastende Gegenverkehr wird vermieden. 

    Wir lassen Ihnen so viel freie Fahrt wie möglich!

     
  2. Ladungssicherung und Sauberkeit - Dreck oder Futter gehören nicht auf die Straße!

    Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wenn die Ernte bei schwierigen Wetterbedingungen geborgen werden muss, bleiben Straßenverschmutzungen nicht aus. Wir sorgen dafür, dass Gefahrenzonen gekennzeichnet und die Straßen umgehend gereinigt werden. Ihre Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle. Aufgetürmtes Erntegut auf den Fahrzeugen wird vermieden oder mit geeigneten Abdeck-Systemen gesichert. Eine Verschmutzung an den Fahrzeugen oder anhaftendes Häckselgut werden vor der Fahrt entfernt.

    Wir bringen die Ladung zum Kunden, nicht auf die Straße!
     
 
  1. Ruhe an Sonn- und Feiertagen – Arbeit nur noch in Ausnahmen!

    Angesichts der hohen Witterungsabhängigkeit gelten in der Landwirtschaft besondere Regeln für Ernte- und Bestellarbeiten an Sonn- und Feiertagen. Diese müssen oft in wenigen Tagen erledigt werden. Um Ihre Sonntagsruhe nicht unnötig zu stören, begrenzen wir diesen Freiraum freiwillig auf das Notwendigste. Relativ „unkritische“ Arbeiten wie Zuckerrüben fahren, Gülle ausbringen, Mais ernten, Dünger streuen oder vergleichbare Arbeiten werden nur noch in dringenden Fällen an Sonn-und Feiertagen erledigt. Des Weiteren bearbeiten wir vorrangig weiter entfernte Felder und versuchen, Transporte durch Ortschaften zu vermeiden.

    Ihr ruhiger Sonntag ist uns wichtig!

     
  2. Nachtruhe einhalten - Keine Lärmbelästigung zwischen 22.00 und 6.00 Uhr!

    Wer neben einer vielbefahrenen Straße oder neben Bahngleisen wohnt, ist genug vom Lärm geplagt. Auch wir können angesichts der Wetterabhängigkeit nicht immer auf Arbeitseinsätze zwischen 22.00 und 06.00 Uhr verzichten. Wir können aber dafür sorgen, dass Sie so wenig wie möglich gestört werden. Deshalb vermeiden wir Nachteinsätze in der Nähe von Wohnsiedlungen oder belastende Durchfahrten von Ortschaften. Auf offenen Strecken passen wir unsere Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. Eine besondere Rücksichtnahme gilt beim Bremsen und beim Anfahren. Wir passen die Geschwindigkeit der Situation an, reduzieren den Lärm und stören weniger die Anlieger. 

    Ihr erholsamer Schlaf ist für uns Ehrensache!

     
  3. Information ist das A und O - Wir sorgen dafür, dass Sie informiert sind!

    Bestell- und Erntearbeiten sind ein hektisches Geschäft. Häufig weiß man heute nicht, ob das Wetter am nächsten Tag die Arbeitserledigung zulässt oder nicht. Ist die Belieferung einer Biogasanlage mit vielen Transporten verbunden, werden wir Sie vorab über Umfang und Dauer informieren. Des Weiteren wollen wir Ihnen unsere typischen Arbeitsabläufe durch Praxisbeispiele hautnah zeigen. Wir wollen Sie besser über das Geschehen auf den Feldern und über die Abläufe in unserem Betrieb aufklären.

    Gegenseitiges Verständnis sorgt für ein gutes Miteinander!

     
  4. Auf die Technik kommt es an - Moderne Maschinen bieten große Vorteile!

    Erntemaschinen, Kalkstreuer, Ausbringgeräte für Wirtschaftsdünger erzeugen je nach Windrichtung Staub, Lärm und Gerüche. Unsere modernen Spezialmaschinen bringen die Gülle umweltschonend aus oder schlitzen diese direkt in den Boden. Im Vergleich zu früher sind die Geräte so schlagkräftig, dass fast jede Arbeit in wenigen Stunden erledigt werden kann. Breite Niederdruck-Reifen mit Druckluftregelanlagen sorgen selbst bei den größten Maschinen für einen äußerst geringen Bodendruck. Zur Vermeidung einer Staub- oder Geruchsbelastung achten wir auf die „richtige“ Windrichtung.

    Sie profitieren von unserer schlagkräftigen Technik!

     
  5. Daten, Fakten, Leistungen - Groß und schwer ist keineswegs nachteilig!

    Bei großen Maschinen werden große Gewichte vermutet. Werden diese über spezielle Niederdruckreifen und über eine große Aufstandsfläche verteilt, ist die Belastung pro Quadratzentimeter viel geringer als bei älteren Maschinen. Kein Landwirt würde die großen Fahrzeuge auf seinem Acker dulden, wenn diese die Bodenstruktur schädigen. Ein weiterer Vorteil ist die Effizienz der Technik. Angesichts der hohen Energiekosten ist für uns ein niedriger Dieselverbrauch elementar. Die Verbrauchswerte konnten trotz stark verschärfter Abgasnormen in den letzten 30 Jahren mehr als halbiert werden. Zum Wohle der Umwelt.

    Moderne Maschinen sparen Energie und schonen die Umwelt!
     
Dr. Martin Wesenberg,
Geschäftsführer BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V.


Alfred Schmid,
Geschäftsführer LU Service GmbH
]]>
18.10.2019 - 10:40:51
Fraglich blieb, wie diese im Sinne der Praxis und für Lohnunternehmer gute Entscheidung nun von den zuständigen Bundesministerien umgesetzt werden würde.
In einer gemeinsamen Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an den GLFA (Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirt-schaftlichen Arbeitgeberverbände e. V.) wird jetzt deutlich, dass die Bundesministerien die Rechtsauffassung des OLG Hamm nicht teilen:

„Die Auslegung der Vorschrift des § 19 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes (AEntG) zur Arbeitszeitaufzeichnungspflicht durch das OLG widerspricht aus Sicht des BMAS dem Wort-laut und der Systematik des Gesetzes sowie dem erkennbaren Willen des Gesetzgebers. Das OLG Hamm hat redaktionelle Änderungen, die der Gesetzgeber in § 19 AEntG mit dem Tarifautonomiestärkungsgesetz vorgenommen hat, fehlinterpretiert. Das BMAS hat deshalb entschieden, seine eigene Rechtsauffassung bezüglich der Reichweite der Arbeitszeitauf-zeichnungspflicht nach § 19 AEntG beizubehalten. (…)
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) wird die Arbeitszeitaufzeichnungspflicht in der Landwirtschaft auf dieser Grundlage weiterhin prüfen. Der Beschluss des OLG Hamm ist hingegen bei der Entscheidung über eine Verfolgung etwaiger Verstöße im Rahmen des Op-portunitätsgrundsatzes nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten im Bereich der Land-wirtschaft durch die FKS grundsätzlich zu berücksichtigen.“


Gerade der letzte Satz bedeutet kurz gesagt: Die Arbeitszeitaufzeichnungen nach Beginn, Ende und Dauer von fest angestellten Arbeitskräften werden weiterhin vom Zoll kontrolliert – festgestellte Verstöße werden aber (wohl) nicht sanktioniert. So interpretiert zumindest der überwiegende Teil der Arbeitgeberverbände den letzten Satz der Antwort der Bundesmini-sterien.
Zur Erläuterung: Nach dem Opportunitätsgrundsatz ist die Verfolgungsbehörde nicht ver-pflichtet, ein Bußgeldverfahren einzuleiten und durchzuführen, sondern kann nach pflichtge-mäßem Ermessen entscheiden.
Das schließt eine Verfolgung aber auch nicht ausdrücklich aus. Insofern verbleibt nunmehr eine Restunsicherheit, wie in dieser Sache zukünftig in der Kontrollpraxis verfahren werden wird.

Fazit / Anmerkungen: Pirko Renftel]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Grund für diese Schwankungen ist, dass der Allgemeinverbindliche MTV zum 31.12.2017 seitens des Gesamtverbandes der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e. V. (GLFA) gekündigt wird und damit ersatzlos wegfällt (Anmerkung: Der GLFA hatte den Allgemeinverbindlichen MTV mit der IG B. A. U. Ende 2014 ausgehandelt).
Ab dem 01.01.2018 wird dann für alle grünen Berufe damit das Mindestlohngesetz (MiLoG) direkt und somit auch der „normale“ gesetzliche Mindestlohn gelten.

Ergänzende Hinweise:

Pirko Renftel]]> 18.10.2019 - 10:40:51
das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) reglementiert den Güterverkehr in Deutschland. In Abstimmung mit dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) konnten Lohnunternehmen bisher eine Freistellung von o. g. Gesetz in Anspruch nehmen, wenn notwendige Transporte von untergeordneter Bedeutung und in engem Zusammenhang mit einer landtechnischen Dienstleistung (z. B. Maishäckselkette -  Ernte und Transport) für einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb stattfinden.

Leider haben BAG und BMVI sich von dieser Auffassung abgewendet und gegenüber dem BLU sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass alle Transporte durch Lohnunternehmen nach den Grundsätzen des Güterkraftverkehrsgesetzes erlaubnispflichtig sind.  Nach inoffiziellen Hinweisen ist von einer Übergangsfrist bis Ende Mai 2017 die Rede. Spätestens in der Getreide- und Maisernte dieses Jahres werden Lohnunternehmen bei der Beförderung von Agrargütern hinsichtlich der erforderlichen GüKG-Lizenz durch das BAG kontrolliert.

Nach jetzigem Stand dürfen Lohnunternehmen ab Juni 2017 reine Transporte oder Dienstleistungen mit Transportanteilen nur dann ausführen, wenn der Betrieb eine Güterkraftverkehrserlaubnis vorzuweisen hat.

Die GüKG-Lizenz kann das Lohnunternehmen bei der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde beantragen, wenn im Betrieb ein Verkehrsleiter (Betriebsleiter, Mitarbeiter in entsprechender Funktion, externer Verkehrsleiter als Dienstleister für das LU) vorhanden ist und dessen Rechtschaffenheit über ein Führungszeugnis nachgewiesen werden kann. Zudem muss im Lohnunternehmen in Abhängigkeit von den Transportfahrzeugen  Eigenkapital vorhanden sein.

Verkehrsleiter müssen ihre fachliche Qualifikation über eine entsprechende Ausbildung (z.B. Speditionskaufmann) oder durch die Fachkunde GüKG nachweisen. Der BLU bietet entsprechende Vorbereitungskurse für die nachfolgende Prüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) an. Nutzen Sie bitte das Angebot!

Unsere Bemühungen, das Güterkraftverkehrsgesetz im Zuge eines Novellierungsverfahrens in unserem Sinne durch eine konkrete Formulierung im Gesetzestext zu korrigieren, ist vom Bundesrat und Bundestag abgelehnt worden. Selbstverständlich setzen wir uns in der starken Allianz mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) und dem Bundesverband der Maschinenringe (BMR) weiter für eine Fortsetzung der bisherigen Auslegungspraxis für land- und forstwirtschaftlichen Transporte durch das Güterkraftverkehrsgesetz ein. Gemeinsam werden wir alle Möglichkeiten zur politischen Einflussnahme nutzen. Inwieweit wir damit Erfolg haben, ist derzeit nur schwer zu beurteilen. Wir halten Sie über die Verbandsmedien auf dem Laufenden.

Nutzen Sie bitte jetzt die Gelegenheit und stellen Sie den Transport in Ihrem Lohnunternehmen durch die GüKG-Lizenz auf gesetzliche Grundlagen. Melden Sie sich zum Vorbereitungskurs und zur nachfolgenden IHK Prüfung „Fachkunde Güterkraftverkehr“ an.

Die BLU-Geschäftsstelle berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch – rufen Sie an!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Wesenberg]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Ein Schwerpunkt der Tagung sind daher Hilfsmittel, mit denen das Gefährdungspotential besser abgeschätzt werde kann. Dies gilt sowohl für die Planung, als auch für den aktuellen Maschineneinsatz auf dem Feld.
Dennoch werden Schadverdichtungen auch in Zukunft nie ganz auszuschließen sein. Die Industrie bietet für die Beseitigung von Bodenverdichtungen eine Vielzahl von Geräten mit unterschiedlichen Werkzeugformen an. In einem Vortrag und in einer Maschinenausstellung auf dem Feld wird erläutert, welche Werkzeugform bei welchen Bodenverhältnissen mehr oder weniger geeignet ist.
Abgerundet wird die Tagung durch einen Blick in die Zukunft. Welche neuen Techniken und Verfahren werden helfen, auch unter möglicherweise schlechteren Rahmenbedingungen den Boden wirkungsvoll zu schützen?

Wann?
Mittwoch, den 14.06.2017
Beginn: 10.00 Uhr, Ende: 16.15 Uhr

Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse
Ostinghausen, 59505 Bad Sassendorf

Weitere Informationen und das gesamte Programm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Die Unterlagen zum Verwendungsnachweis für das Förderjahr 2017 wurden veröffentlicht, so dass mit dem Abruf der Mittel nun begonnen werden kann. Bitte beachten Sie, dass alle neuen und alten Fördermaßnahmen für zu fördernde Verträge innerhalb von 5 Monaten nach Zugang des Zuwendungsbescheides beim BAG zur Förderung angemeldet werden müssen. Bitte warten Sie nicht, bis sich eine bestimmte Anzahl von Rechnungen angesammelt hat, sondern reichen Sie die Rechnungen ein, sobald Sie Ihnen vorliegen. So kann mit dem Mittelfluss begonnen werden und Ihnen stehen die Beträge für weitere Investition zur Verfügung.

2. BAG-Förderung Weiterbildung 2017 - Maßnahmen und Möglichkeiten
Der Verwendungsnachweis zur Einleitung des Auszahlungsverfahrens zum Förderprogramm „Weiterbildung“ der Förderperiode 2017 steht ab sofort ausschließlich über das eService-Portal zur Verfügung (s.u.).  Bitte beachten Sie, dass bei Weiterbildungen immer vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme ein Antrag gestellt sein muss.

3. BAG De-minimis 2017 Neufahrzeugkauf – Ratenreduzierung
Für Lkw über 7,5 t GG die finanziert, geleast oder gemietet werden (Zulassung auf den Antragsteller), besteht die Möglichkeit einer Ratenreduzierung. Bei der Ausstattung der Fahrzeuge, die durch die Lieferungsbeschreibung des Fahrzeugs nachgewiesen wird, werden die förderfähigen Netto-Ausstattungspreise ratenteilig erstattet.
Dies kann eine Reduzierung der Kosten zwischen 100 und 350 Euro im Monat - pro Fahrzeugrate-  bedeuten.
Die Ratenreduzierung kann in das nächste Jahr übertragen werden, somit kann über die gesamte Fahrzeugnutzungsdauer die Rate gemindert werden.

Was ist zu tun, um eine Zuwendung zu erhalten?
Fördermittel müssen beim Bundesamt für Güterverkehr auf elektronischem Wege beantragt werden. Die im Rahmen dieser Förderrichtlinie zu verwendende Portalseite (eService-Portal) für die elektronische Antragstellung ist über die Internetadresse https://antrag-bvbs.bund.de/ zu erreichen.
Die Antragstellung und die Übersendung des Kontrollformulars auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail ist nicht zulässig. Unvollständige Anträge werden abgelehnt. Informieren Sie sich ausführlich unter www.bag.bund.de
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Dies hat auch einen rechtlichen Hintergrund, z.B. ist es gemäß § 4 Absatz 1 Nummer 5 Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG NRW) ist bei der landwirtschaftlichen Nutzung verboten, bei der Mahd auf Grünlandflächen ab 1 Hektar von außen nach innen zu mähen, davon unberührt bleibt stark hängiges Gelände.
Daneben besteht grundsätzlich eine tierschutzrechtliche und ethische Verpflichtung, eine Verringerung von Mähtodverlusten durch unterschiedliche Maßnahmen zu erreichen. Voraussetzung ist die Sensibilisierung von Landwirten, Jägern und Dienstleistungsunternehmen. Hauptgefährdungszeitraum ist die Zeit von Mai bis Juli.


Für Lohunternehmer
Nutzen Sie die Muster-AGB des Bundesverbandes und schließen Sie Ihre Haftung für Schäden gegenüber dem Jagdpächter bzw. Jagdberechtigten oder sonstigen Dritten aus, die durch den Erntevorgang an Wildtieren entstehen können. Im gleichen Zuge können Sie so den Auftraggeber für Schäden an Ihren Maschinen haftbar machen, die durch Wildtiere während der Ernte verursacht werden. Zudem können Sie sich durch diese AGB davor schützen, für entstehende Schäden haftbar gemacht zu werden, die durch eine Kontaminierung von Silagen mit Tieren, Tierresten, Tierteilen oder Tierkadavern – insbesondere für Schäden an Vieh durch Botulismus - entstehen.  

Julia Guttulsröd


Schauen Sie in die Mediathek und nutzen Sie die AGB für Lohnunternehmer!

Ihre Ansprechpartner für rechtliche Fragen beim BLU.
Pirko Renftel, Sebastian Persinski]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Konsequenzen für Lohnunternehmen leider unverändert. Ab dem 1. Juni 2017 sind alle Transporte erlaubnispflichtig nach dem Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG).

Lohnunternehmen oder vergleichbare gewerbliche Zweigbetriebe der Landwirtschaft müssen generell für alle Transporte (z.B. Ernteprodukte, Wirtschaftsdünger,  ….) eine Güterkraftverkehrslizenz bzw. EU-Lizenz erwerben. Das gilt sowohl bei „reinen“ Transporten als auch bei ganzheitlichen Dienstleistungen, bei denen der agrartechnische Prozess auf dem Acker, dem Grünland oder im Forst mit dem Transport von entsprechenden Erzeugnissen und Bedarfsgütern miteinander verbunden sind.

Wir verweisen auf die entsprechenden Fachartikel in den letzten Ausgaben der LUaktuell.

Historie

Im Sommer 2016 hat der BLU erstmalig die Information erhalten, dass die Auslegung des GüKG in der Landwirtschaft im entsprechenden Merkblatt des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) geändert werden soll. Es folgten unmittelbar intensive Gespräche mit maßgebenden Vertretern von BMVI und BAG sowie die politische Initiative im Rahmen eines Parlamentarischen Abends mit Mitgliedern des Agrarausschusses des Deutschen Bundestages mit Informationsschwerpunkt Güterkraftverkehrsgesetz.

Gemeinschaftsinitiativen mit Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutschen Bauernverband (DBV) und BLU, über Bundesrat und Bundestag das Artikelgesetz mit Änderungen zum „Güterkraftverkehrsgesetz“ im Sinne der Agrarbranche zu korrigieren, sind im Frühjahr 2017 gescheitert.

Seither stehen die drei Verbände im ständigen Kontakt mit Politik und Verkehrsministerium und suchen nach verträglichen Lösungsansätzen. Bis zuletzt wurde versucht, zumindest die nachfolgende Ausnahme für Lohnunternehmen zu ermöglichen:

Der Anwendungsbereich des GüKG ist nicht eröffnet, wenn im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Arbeitsleistungen Beförderungen von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern erforderlich sind und diese mit lof-Zugmaschinen bis 40 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit im Auftrag eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes durchgeführt werden.

Dies hätte der bislang geübten Praxis entsprochen, allerdings mit der vorgenannten Einschränkung bei der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit.

Nach wie vor eröffnet das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) in § 2 Abs. 1 Nr. 7 Ausnahmeregelungen für die Land- und Forstwirtschaft, wenn Landwirte Transporte von lof-Bedarfsgütern oder lof-Erzeugnissen, durchführen.

Der BLU e.V. wird weiterhin zusammen mit dem BMR und dem DBV versuchen, eine verträgliche Lösung für Lohnunternehmen herbeizuführen. „Es kann sich theoretisch noch etwas bewegen!“ Der BLU sieht sich aber notgedrungen in der Verpflichtung, seine Mitglieder über den aktuellen Stand zu informieren. Bitte beachten Sie in den kommenden Tagen und Wochen weitere Informationen aus den LU-Verbänden.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Zivilrechtliche Ansprüche der Lohnunternehmer?

Über die Möglichkeiten eines zivilrechtlichen Vorgehens hatten wir bereits in der 04/2017 der LU aktuell informiert (ab S. 8).

Nun hat der Deutsche Raiffeisenverband e.V. eine konkrete Vorgehensweise über die eigene Service GmbH an uns weitergeleitet.

Lohnunternehmen die sich bei uns gemeldet hatten, wurde die E-Mail mit Hinweisen zur Vorgehensweise weitergeleitet. Weitere interessierte Lohnunternehmer können sich gerne noch an einer Teilnahme beteiligen.

Bei Fragen im Zusammenhang mit dem LKW-Kartell oder Interesse an einer Teilnahme am zivilrechtlichen Vorgehen des DRV zum LKW-Kartell, wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des BLU e.V..

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Das Finanzgericht Hamburg hat damit anders entschieden als das Oberlandesgericht (OLG) Hamm, nämlich, dass auch in dieser Branche die Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer dokumentiert werden müssen.

Historie

Das OLG Hamm hat in einem Beschluss vom 18.10.2016 (Az. 3 RBs 277/16) die Ansicht vertreten, dass keine Aufzeichnungen für alle Mitarbeiter die vom Mindestentgelttarifvertrag für die Landwirtschaft erfasst sind, bestehen. Die Klage eines Landwirtes, der sich gegen einen Bußgeldbescheid wehrte, weil er keine entsprechenden Aufzeichnungen geführt hat, war damit erfolgreich.

Damals forderte der Gesamtverband der deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) die Zollbehörden und das BMAS auf, die Entscheidung bundesweit anzuerkennen, was jedoch aufgrund gegenteiliger Auffassung abgelehnt wurde (wir hatten darüber in den Verbandsmedien informiert, siehe LU aktuell 02/2017 und 12/2016).

Der 4. Senat des Finanzgerichts Hamburg war zur Entscheidung berufen, weil er als gemeinsamer Senat der Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein für Verfahren gegen die Zollbehörden zuständig ist, zu deren Aufgaben auch die Überprüfung der Einhaltung der Aufzeichnungspflichten nach dem AEntG gehört.

Was bedeutet das Urteil für mich?

Der Mindestentgelttarifvertrag gilt bis zum Ende dieses Jahres. Die Rechtsprechung ist unterschiedlich. LU aus dem Bezirk des OLG Hamm dürften sich ohne weiteres auf dessen Urteil zu berufen.

Für alle anderen gilt: Wer kein Risiko eingehen möchte, sollte weiterhin die Aufzeichnungen für alle Mitarbeiter hinsichtlich Beginn, Ende und Dauer führen, auch wenn die Gerichte auch noch der Auffassung des OLG Hamm folgen könnten.
 
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Entsprechend ist folgende Rechtsauffassung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zu beachten: Noch immer setzen sich BMR, DBV und BLU gemeinsam und vehement für eine praxisnahe Ausnahmeregelung zum gewerblichen (geschäftsmäßigen) Güterverkehr in der Land- und Forstwirtschaft ein. In den zähen Diskussionen mit den zuständigen Dienststellen werden immer mehr Fragen hinsichtlich der unterschiedlichen Rechtsauslegung und Kommunikation von staatlichen Institutionen bzw. betroffenen Unternehmen und Verbänden aufgeworfen.

Dringende Empfehlung

Melden Sie sich bitte sofort bei unseren Verbandsjuristen Pirko Renftel (05723/749 760) oder Sebastian Persinski (05723/749 790), wenn Sie von  BAG oder Polizei bei Transporten von lof-Erzeugnissen oder Bedarfsgütern kontrolliert werden. Möglicherweise können wir Schaden abwenden und den Fall für unsere politische Verbandsarbeit verwenden.

Dr. Martin Wesenberg]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat jetzt in einem Schreiben Bezug genommen und die Bundesbehörden angewiesen, aufgrund der berechtigten Belange der betroffenen Landwirte und Lohnunternehmer die Kulanzfrist um ein weiteres Jahr bis zum 31.05.2018 zu verlängern.

Seit etwa einem Jahr führen die 3 Verbände eine intensive fachliche Diskussion mit dem für das Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) zuständigen Bundesverkehrsministerium (BMVI) bzw. dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Beide Behörden forderten, dass ab dem 1. Juni 2017 alle Beförderungen landwirtschaftlicher Lohnunternehmer oder vergleichbarer Gewerbebetriebe unter den  Anwendungsbereich des Güterkraftverkehrsgesetzes fallen und damit erlaubnispflichtig werden.

Diese für die Praxis neue Auslegung einer jahrzehntelang praktizierten gegenteiligen Rechtsanwendung hat eine enorme Betroffenheit bei Landwirten und Dienstleistungsbetrieben ausgelöst.

Lohnunternehmer können nach bisheriger bzw. alter Rechtsauffassung die Arbeiten auch 2017 durchführen. Die Frist bis Ende Mai 2018 dient auch dazu, praxisgerechte Vorschläge für eine transparentere Abgrenzung zwischen landwirtschaftlichen und rein gewerblichen Transporten zu erarbeiten.

Der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis bleibt trotzdem ein wichtiger Entwicklungsschritt für die Dienstleister.  

Dr. Martin Wesenberg


Offizielle Pressemitteilung
GüKG – Bisherige Rechtsauslegung bleibt erst einmal bestehen
Gemeinschaftsinitiative von DBV, BMR und BLU verzeichnet Erfolg
(DBV/BMR/BLU) Nachdem die neue Rechtsauslegung des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zum Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) unter Lohnunternehmen und Landwirten mit ähnlichen Dienstleistungen zu viel Unmut und Verdruss in der Praxis geführt hat, sah sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt nun zum Handeln veranlasst. Der Bundesminister sieht die Belange von Lohnunternehmen und Landwirten als berechtigt an und erweitert die Frist zur Erlangung der Erlaubnispflicht nach GüKG, soweit erforderlich, um ein Jahr. Während dieser Zeit der Fristverlängerung soll „eine Regelung erarbeitet werden“, die land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von der Anwendung der Vorschriften des GüKG „ausnimmt“. Deutscher Bauernverband (DBV), Bundesverbandverband der Maschinenringe (BMR) und Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), unterstützt vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), werten das Entgegenkommen von Bundesminister Dobrindt als ersten Erfolg ihrer monatelangen Bemühungen um eine sachgerechte Lösung und weitgehende Wahrung langjährig geübter Praxis. Nun kommt es darauf an, die Ankündigung des Bundesverkehrsministers unbürokratisch umzusetzen und einfach zu gestalten. Nach der bislang vorgesehenen geänderten Rechtsauslegung des BMVI wären alle Lohnunternehmen und Landwirte mit lohnunternehmerähnlichen Konstellationen GüKG-erlaubnispflichtig geworden, verbunden mit einer Fachkundeprüfung und einem  großem Aufwand an Zeit und Geld.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 liebe Lohnunternehmer,

auf unseren letzten BLU-Newsletter vom vergangenen Montag haben wir sehr viele Rückmeldungen von Ihnen erhalten. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich, da wir Rückmeldungen aus der Praxis als äußerst wichtig ansehen und auch auf sie angewiesen sind, um in Ihrem Sinne richtig arbeiten zu können.

Inhaltlich wollen wir bezogen auf den letzten BLU-Newsletter Folgendes ergänzen:

Einige Lohnunternehmer und auch Kunden von Lohnunternehmern gehen offenbar davon aus, dass Lohnunternehmer generell keine GüKG-Erlaubnis benötigen. Dies ist nicht zutreffend. In folgenden Fällen brauchen Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis – und zwar unabhängig vom Streit über die rechtliche Reichweite des GüKG, der zwischen den grünen Verbänden und dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) seit etwa einem Jahr besteht: Um es klar zu sagen – in diesen Fällen brauchten Lohnunternehmer stets eine GüKG-Erlaubnis und werden diese auch zukünftig stets benötigen!

Der Streit über die Reichweite des GüKG betrifft nur die (in der Praxis häufige) Konstellation, dass Lohnunternehmer im Auftrag und auf Rechnung eines Landwirtes eine Dienstleistung erbringen, in deren Rahmen auch zwangsnotwendige Transporte erfolgen.

Hierzu bestand seit Jahrzehnten Einigkeit zwischen den grünen Verbänden, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und dem BMVI (und auch dem BAG, das dem BMVI unter-geordnet ist), dass Lohnunternehmer für diese Art von Transporten keine GüKG-Erlaubnis benötigen, da der Anwendungsbereich des GüKG gar nicht eröffnet ist.

Diese Rechtsanwendung wird vom BMVI (und damit folgend auch dem BAG) nunmehr seit etwa einem Jahr als unzutreffend eingeschätzt und für diese Konstellation eine GüKG-Erlaubnis gefordert.

Wichtige Anmerkung:
Dass BMVI und das BAG die Rechtsauslegung der grünen Verbänden und der Landwirt-schaftskammer Niedersachsen seit Jahrzehnten mitgetragen haben, ist beweisbar (siehe Merkblatt „Güterbeförderung in der Landwirtschaft“ der Landwirtschaftskammer Niedersachsen). Insofern den grünen Verbänden und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eine jahrelange Falschberatung vorzuwerfen – wie es derzeit verschiedentlich geschieht – ist schlichtweg falsch, zeugt von Unkenntnis der Materie und ist inhaltlich an sich eine Frechheit!!!

Das Einzige, was sich in diesem Streitpunkt nun geändert hat ist lediglich, dass Bundesverkehrsminister Dobrindt die Aussetzungsfrist für Kontrollen um ein Jahr bis zum 31.05.2018 verlängert hat – ohne den Streit allerdings zu entscheiden. Grund dafür ist u. a., dass seitens des BMVI offenbar erkannt worden ist, dass der Erwerb von GüKG-Erlaubnissen durch deutsche Lohnunternehmer angesichts nicht ausreichender Prüfungstermine bei den IHK und anderen Umsetzungsmöglichkeiten nicht zeitnah erfolgen kann bzw. konnte.

Von einigen Lohnunternehmern wird aktuell kritisiert, dass der Bundesverband Lohnunter-nehmen (BLU) e. V. sich überhaupt für eine Ausnahme vom GüKG bzw. der Beibehaltung der bisherigen Rechtsauslegung einsetzt.

Dazu ist Folgendes zu bemerken:

Sicherlich ist es aus Unternehmersicht ärgerlich, wenn man die kosten- und zeitintensive GüKG-Erlaubnis erwirbt und das auch noch während der Saison. Noch ärgerlicher wird man dann, wenn man sieht, dass Berufskollegen das Erfordernis einer GüKG-Erlaubnis ignorieren und dann mit tieferen Arbeitspreisen in Konkurrenz zum eigenen Unternehmen treten.

Allerdings hat das Engagement des BLU e. V. in Sachen GüKG auch gute Gründe im Sinne der deutschen Lohnunternehmer:
Abschließend ist festzustellen, dass durch den Streit über die Auslegung des GüKG nunmehr sowohl die Öffentlichkeit als auch die Kontrollbeamten auf das Thema aufmerksam geworden sind. In der Vergangenheit gab es nahezu überhaupt keine Kontrollen des GüKG. Dies wird sich wohl nach der Mitteilung von Herrn Dobrindt bis zum 31.05.2018 auch nicht ändern. Für die Zeit danach sollte die gesamte grüne Branche aber mit erheblich intensivierten Kontrollen rechnen. Im Übrigen sind bereits jetzt einige Auftraggeber von Lohnunternehmern wie z. B. Biogasanlagen darauf aufmerksam geworden, dass auch ihnen ein Bußgeld in Höhe von mindestens 2.500,- € droht, wenn sie sich nicht vom Vorhandensein der GüKG-Erlaubnis ihres Auftraggebers vergewissern. Daher ist der Erwerb einer GüKG-Erlaubnis durch Lohnunternehmer weder umsonst noch sinnlos.

Pirko Renftel]]> 18.10.2019 - 10:40:51
mit Meldung vom 24. Mai 2017 haben wir über die verbindliche Teilnahme am LKW-Kartell-Verfahren bei der Raiffeisen Service GmbH informiert.

Da eine individuelle Rechtsverfolgung inklusive Gutachten für den Geschädigten ein erhebliches Kostenrisiko bedeutet, bietet der DRV eine gemeinschaftliche Vorgehensweise an, um eine Reduzierung der Kosten zu erreichen und die Schlagkraft gegen die Kartellanten zu erhöhen. Die Bündelung und Koordination Ihrer Ansprüche wird über die Raiffeisen Service GmbH organisiert.

Bis heute haben sich über 140 Unternehmen mit insgesamt über 2000 LKW verbindlich registriert. Nachdem die Unternehmen eine Vertraulichkeitsvereinbarung für die Zessionarin sowie eine vertragliche Vereinbarung mit der Raiffeisen Service GmbH unterzeichnet haben, werden nun die Abtretungsdokumentationen in den Niederlanden vorbereitet und sollen Anfang kommender Woche an die Unternehmen verschickt werden.

Betroffene Unternehmen, die bis jetzt noch nicht Ihre Lkw-Bezüge beim DRV gemeldet und die beim Kauf oder Leasing von LKW über 6 t Nutzlast auf Grund von Kartellabsprachen vermutlich zu hohe Preise oder Leasing-Raten gezahlt haben, können sich noch bis Ende August bei der Raiffeisen Service GmbH melden!

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Wir möchten abschließend nochmals darauf hinweisen, dass sowohl der DRV als auch die Raiffeisen Service GmbH keine Gewähr für die Durchsetzbarkeit der möglichen Schadensersatzansprüche übernimmt.

Annerose Bornholdt

Raiffeisen Service GmbH
Pariser Platz 3
10117 Berlin
Telefon:  +49 30 856214-530
Telefax:   +49 30 856214-522
E-Mail:


Beteiligen Sie sich am Modell des DRV oder haben Sie weitere Fragen zum LKW-Kartell?
Dann wenden Sie sich gerne an die Geschäftsstelle des BLU e.V.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die Risikowerte der SVLFG sind im Bereich landwirtschaftlicher Lohnunternehmen erneut um ca. 5,5% gesunken. Individuell müsste es dennoch zu einer leichten Erhöhung der Beiträge kommen. Dies ist den Angleichungssätzen geschuldet. Die meisten Lohnunternehmen starteten im Umlagejahr  2013 mit einem Angleichungssatz von ca. 30 -40 %. Die Angleichungssätze steigen jährlich um ca. 15-25 %, bis 2017 der volle Beitragssatz erreicht wird. Infolge dieser Steigerung des Angleichungssatzes dürfte bei den meisten Lohnunternehmern eine Beitragssteigerung um etwa 15 % im Vergleich zum Vorjahr erfolgen.

Nähere Infos erhalten Sie in der kommenden LUaktuell. Bei Rückfragen oder dem Wunsch, Ihren BG-Bescheid zu überprüfen, wenden Sie sich an die Rechtsabteilung der Geschäftsstelle des BLU e.V.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Praktiker berichten, dass sich mancherorts die Flächenleistung beim Mais häckseln um 50 % gesunken, der Dieselverbrauch aber um 50 % gestiegen ist. In diesen Fällen ist es unbedingt notwendig die Abrechnung an die Erntebedingungen anzupassen. In diesem Jahr kann die Flächenleistung von einem 8-reihigen Häcksler auf unter 1 Hektar die Stunde sinken. Ohne eine Preisanpassung an diesjährige Flächenleistungen können bei einer leistungsorientierten Abrechnung die Kosten für den Häcksler nicht gedeckt werden. Die folgende Grafik verdeutlicht, wie die Preise pro Hektar ansteigen müssten um die sinkende Flächenleistung abzudecken. Dafür wurde beispielhaft ein Maishäcksler kalkuliert


Abbildung 1: Kosten- und Umsatzentwicklung eines Maishäckslers

In der Abbildung wird verdeutlicht, welche Flächenleistung benötigt wird um die Maschinenkosten abzudecken. In diesem Fall wäre eine Flächenleistung von ungefähr 1,5 - 2 ha/h notwendig, damit der Dienstleistungserlös die Kosten für den Maishäcksler übersteigt. Wenn die Flächenleistung auf 1 ha/h sinkt, würden dem Lohnunternehmer hier pro Stunde circa 100 € für eine Kostendeckung fehlen.

Die Erschwernisse führen 2017 auch zu erhöhten Kosten, wobei folgende Aspekte für die notwendigen Anpassungen der Arbeitspreise ausschlaggebend sind: Schwierige Erntebedingungen führen zwingend zu einer Anpassung der Arbeitspreise! Selbstverständlich ist die Diskussion mit dem Kunden auch nicht einfach!

Folgende Hinweise sind aber gestattet: Scheuen Sie sich im eigenen Interesse nicht, eine zwingend notwendige Preisanpassung vorzunehmen, um unangenehme Überraschungen am Ende des Jahres zu vermeiden!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Es wurde ein Vorrang des manuellen Nachtrages in das EG-Kontrollgerät als Nachweis über die berücksichtigungsfreien Tage eingeführt. Das bedeutet, dass vor Fahrtantritt in die Eingabevorrichtung des digitalen Fahrtenschreibers auf der Fahrerkarte die nicht aufgezeichneten (bis zu 28 Tage) einzutragen sind. Der Urlaubsschein darf nur dann als Nachweis der vergangenen 28 Tage dienen, wenn ein manueller Nachtrag aus technischen Gründen nicht möglich oder besonders aufwendig ist (§ 20 FPersV).
 
Beim analogen Fahrtenschreiber ist der Nachtrag auf der Rückseite des nächsten im Anschluss an den berücksichtigungsfreien Zeitraum verwendeten Schaublattes oder Fahrtenschreiberausdruckes (Ausdruck der Tätigkeiten des Fahrers am Fahrtag)
oder auf einem Tageskontrollblatt vorzunehmen.
 
Darüber hinaus wurde für die Beantragung von Fahrerkarten eine Pflicht zur Vorlage eines biometrischen Lichtbildes eingeführt und die FPersV redaktionell an die Verordnung (EU) Nr. 165/2014 und deren Terminologie angepasst.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die zuständigen Straßenverkehrsbehörden haben auch bei „SAM mit Bayernpaket“ zwischenzeitlich ein Begleitfahrzeug angeordnet, weil die Kriterien Restfahrbahnbreite von 2,50 oder 3,00 m sowie ein Sichtfeld von mindestens 150 m auf einigen Straßen nicht erfüllt werden konnten. Diese Anordnung wurde nach entsprechenden Diskussionen aber überwiegend wieder zurück genommen.

Das „Bayernpaket“ wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Verkehrssicherheit mit selbstfahrenden Arbeitsmaschinen entwickelt und ist eine Kombination aus Lichtsignalen und Reflexionsflächen.

Im Jahr 2015 hat das bayerische Innenministerium durch einen entsprechenden Erlass die Möglichkeit für Betreiber von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen eröffnet, bei Verwendung des Bayernpakets auf ein Begleitfahrzeug verzichten zu können.

Bayerischer Bauernverband (BBV), Kuratorium Bayerischer Maschinen- und Betriebshilfsringe (KBM) und bayerischer Lohnunternehmerverband stehen seit geraumer Zeit in intensiven Diskussionen mit dem Innenministerium in München, um gemeinsam auf eine weiterhin praxisgerechte Ausgestaltung bei der Erteilung von Erlaubnissen für überbreite land- oder forstwirtschaftliche Arbeitsmaschinen nach Åò 29 StVO für Landwirte und Lohnunternehmer aufmerksam zu machen.

Dabei wurde erneut der betriebliche Aufwand für ein Begleitfahrzeug (KFZ, eventuell auch in der speziellen Ausführung der Klasse BF-3) und dessen Beitrag zur Verkehrssicherheit diskutiert.

Unter ungünstigen Bedingungen (hohe Geschwindigkeit, schmale Fahrbahn, geringe Sicht) stellt auch das Begleitfahrzeug ein zusätzliches Risiko dar. Insbesondere bei einem Überholvorgang bleiben vorwegfahrende KFZ von der selbstfahrenden Arbeitsmaschine lange verdeckt und können beim Einscheren erhebliche Probleme beim
Überholenden auslösen.

Die Zulassungsstellen der bayerischen Landkreise können die „Spielräume“ bei der Erlaubnis nach StVO Åò 29 in Anspruch nehmen, werden aber nicht über den Erlass dazu verpflichtet. Versuche, einheitliche Verfahren auch bei den Erlaubnissen nach Åò29 StVO zu erreichen, werden immer wieder von den Landkreisen mit dem Hinweis auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen kommentiert.

Um diesbezüglich die Diskussion fachlich zu unterfüttern hat das bayerische Innenministerium erneut ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, welches die vorliegenden Untersuchungsergebnisse aus dem Jahr 2009 zum „Bayernpaket“ erneut überprüft.
Außerdem wird erwogen, dass Straßenverkehrsnetz hinsichtlich der Erfordernis eines Begleitfahrzeuges nach den Kriterien Fahrbahnbreite, Sichtfeld, Kurvenradien usw. zu klassifizieren.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Landwirte und Lohnunternehmer weiterhin sehr verantwortungsbewusst ihre Großmaschinen im zunehmenden Straßenverkehr bewegen und alles daran setzen müssen, Unfälle tunlichst zu vermeiden.
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Aufgrund der großen Nachfrage haben wir gleich drei Seminare zur Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr in Niedersachsen und Bayern geplant. Unser Frauenseminar mit dem Schwerpunkt "Gesundheitsorientiertes Bewegungstraining" findet schon vom 31.10. - 02.11.2017 statt, bitte melden Sie sich, wenn Sie noch teilnehmen möchten. Der Junge BLU bietet "Von der Kostenkalkulation zur Preisgestaltung", wir lassen die "Steuer- und Unternehmertage" wieder aufleben und helfen Ihnen bei der "Betriebsübergabe/-aufspaltung". Wir geben Ihnen Tipps im Umgang mit Kunden und die AGE Niedersachsen hilft allen niedersächsischen Lohnunternehmern bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen.

Alle Seminare und den Anmeldebogen finden Sie unter www.lohnunternehmen.de/aktuelles/termine-veranstaltungen/ gern können Sie sich einfach an unsere Geschäftsstelle wenden. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Anmeldeschluss: Montag, 16.10.2017 (spätere Anmeldungen nicht möglich!!!)]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Gemeinsam mit der Jungen DLG und dem Bund der Deutschen Landjugend e.V. möchten wir den Zuhörern unter dem Titel „(Ein)Blick in die Kristallkugel: Märkte verstehen - neue Märkte erkennen“ ein Gefühl vermitteln, wie sich der europäische Agrarmarkt in Zukunft
entwickeln könnte.

Die Entwicklung der Rohstoffmärkte, der bevorstehende Strukturwandel oder die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP 2020) sind einige Einflussfaktoren, die dazu beleuchtet werden.

Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, laden wir Sie gerne ein, dieser zweistündigen Diskussion, am Donnerstag den 16. November, ab 16:00 Uhr am Hauptstand der DLG (Halle 21, Stand A29), zu folgen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Anders als die genannten 5 Kartellteilnehmer sperrte sich  Scania gegen den Vergleich. Das Unternehmen bestritt bislang eine Teilnahme an dem Kartell. Deshalb führte die Kommission ihre Untersuchung gegen Scania nach dem normalen Kartellverfahren durch und kam zu dem Ergebnis, dass Scania am Kartell wie die anderen Hersteller mitwirkte. Die Kommission verhängte eine Geldbuße von 880.523.000 EUR gegen Scania. Scania will möglicherweise die Entscheidung der Kommission anfechten. Über den Verlauf werden wir Sie informieren.

Für diejenigen Mitglieder, die LKW von Scania von 6t- und 16t in den Jahren 1997 und 2011 erworben haben, besteht noch immer die Möglichkeit sich im Rahmen der Kartellverfahren an einem Prozess gegen die Kartellanten zu beteiligen, da die Verjährung hierbei frühestens  6 Monate nach rechtskräftiger Entscheidung der Kommission eintritt.

Internetplattform für anonymes Whistleblowing

Die Europäische Kommission hat ein Internetportal eingerichtet, über das Kronzeugen und sonstige Informanten anonym wettbewerbswidrige Praktiken melden können. Ein eigens dafür konzipiertes verschlüsseltes Mitteilungssystem, das eine wechselseitige Kommunikation ermöglicht, gewährleistet, dass die Anonymität der Informanten gewahrt bleibt. Das Whistleblower-Portal findet sich unter:

http://ec.europa.eu/competition/cartels/whistleblower/index.html

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Der Tarifvertrag bot seit Einführung des Mindestlohngesetzes 2015 die Möglichkeit, abweichende Mindestlöhne zu zahlen. Tarifvertrag zur Regelung der Mindestentgelte für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau (bis 31.12.2017):

Mindestlohn nach MiLoG:
2015 = 8,50 €      2017 = 8,84 €
West Ost
Ab 1. Jan 2015 7,40 € 7,20 €
Ab 1. Jan 2016 8,00 €   7,90 €
Ab 1. Jan 2017                                    8,60 €
                                   9,10 €
Ab 1. Nov 2017


Nun besteht für die, dem Tarifvertrag für Landwirtschaft unterfallenden Unternehmen die Pflicht, pro Stunde einen Mindestlohn von 9,10 € brutto für Arbeitnehmer zu zahlen. Diese Pflicht endet mit Ablauf des Tarifvertrages zum 31.12.2017. Ab dem 01.01.2018 gilt wieder der gesetzliche  Mindestlohn der zurzeit bei 8,84 € brutto/Stunde liegt.

Um eine dauerhafte Lohnerhöhung für die Mitarbeiter auf 9,10 € brutto/Stunde zu unterbinden, bietet sich folgende Mustervereinbarung an:

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vereinbarung zum Arbeitsvertrag vom    …

Zwischen     ________________________________ (Arbeitgeber)

und               _________________________________(Arbeitnehmer)

Die Parteien vereinbaren für den Zeitraum November bis Dezember 2017 eine Erhöhung  des Stundenlohns aufgrund des Tarifvertrages zur Regelung der Mindestentgelte für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auf 9,10 € brutto/Stunde.

Ab dem 01.01.2018 reduziert sich der Stundenlohn wieder auf den gesetzlichen Mindestlohn (zurzeit 8,84 € brutto/Stunde).



________________________
Ort, Datum


____________________             ___________________________
Unterschrift Arbeitnehmer              Unterschrift Arbeitgeber]]> 18.10.2019 - 10:40:51 oder auch auf Erteilung eines Zwischenzeugnisses im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses.

Der Arbeitgeber kann die Erstellung eines Arbeitszeugnisses auch auf einen bei ihm angestellten Vertreter delegieren, der seinerseits aber ranghöher als der zu Beurteilende bzw. diesem gegenüber weisungsbefugt sein muss.

Es wird zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis unterschieden: Daher besteht in der Praxis meistens die Pflicht zur Erstellung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses durch den Arbeitgeber.

Wohlwollendes Zeugnis

Die Angaben im Zeugnis müssen wahr und das Zeugnis muss wohlwollend abgefasst sein. Behauptungen, Annahmen oder Verdächtigungen sind ebenso zu unterlassen wie doppelsinnige Ausdrucksweisen, eine missverständliche Wortwahl oder Satzstellung,
Auslassungen oder Hinweise auf Straftaten, die nichts mit der Berufsausübung zu tun haben.

Einerseits kann der Arbeitnehmer ein derartiges Zeugnis zurückweisen bzw. gerichtlich korrigieren lassen. Andererseits besteht die Gefahr, dass sich der Arbeitgeber durch falsche Angaben gegenüber dem Arbeitnehmer – aber auch gegenüber einem neuen Arbeitgeber
– schadensersatzpflichtig macht (z. B. bei verspäteter Einstellung, geringerem Lohn usw.).

Vielmehr besteht eine codierte Zeugnissprache, wodurch man als Arbeitgeber zwischen den Zeilen Bewertungen anbringen kann, die dem Erfordernis der wohlwollenden Beurteilung genügen. Im Fall des Umgangs mit einem Zeugnis bringt in der Regel ein Anruf beim früheren Arbeitgeber Klarheit.

Das qualifizierte Arbeitszeugnis hat einen zu beachtenden Grundaufbau, sollte in der dritten Person abgefasst werden und mindestens eine Seite und höchstens drei Seiten umfassen.

Insgesamt besteht eine Vielzahl solcher codierten Redewendungen, die Ausfluss verschiedener höchstrichterlicher Entscheidungen sind und deren Darstellung aus Platzgründen hier nicht möglich ist.

Grundsatz befriedigend

Letztlich erfüllt der Arbeitgeber seine Pflicht auf Zeugniserteilung, wenn er ein formell richtiges, inhaltlich vollständiges und in der Bewertung mindestens durchschnittliches Zeugnis erstellt hat. Ist dies nicht der Fall, so kann der Arbeitnehmer auf Erteilung oder auf Berichtigung des Zeugnisses vor dem Arbeitsgericht klagen.

Beweislast im Prozess:
Grundsätzlich hat der Arbeitnehmer Anspruch auf ein befriedigendes Zeugnis (= Note 3, siehe oben). Strebt er ein besseres Zeugnis an, so trifft ihn hierfür die Beweislast. Will der Arbeitgeber hingegen ein schlechteres Zeugnis als „befriedigend“ erteilen, so trifft ihn dafür
die Beweislast.

Die hier für die Zeugniserstellung genannten Grundsätze sollten vom Arbeitgeber zwingend beachtet werden, um eine gerichtliche, kostenintensive und an sich überflüssige Auseinandersetzung mit dem Arbeitnehmer zu vermeiden.

Zum Grundaufbau des qualifizierten Arbeitszeugnisses:
a.) Überschrift:
Zeugnis, Arbeitszeugnis, Zwischenzeugnis, Ausbildungszeugnis, o. ä.

b.) Einleitung:
Vorname, Nachname, akademischer Grad / Titel, Beruf, Anrede mit „Frau“ oder „Herr“; üblich auch die Angabe des Geburtsdatums und des –ortes.

c.) Tätigkeitsbeschreibung:
Genaue Beschreibung der Aufgaben des Arbeitnehmers, seiner Verantwortung, Kompetenzen und Werdegang im Betrieb, wobei kein Beurteilungsspielraum für den Arbeitgeber besteht.
Sonderaufgaben sind exakt zu beschreiben. Langfristige Krankheiten können hier nur aufgenommen werden, wenn sie für die Gesamtbeurteilung von Bedeutung sind. Außerdienstliches Verhalten findet in der Regel keine Erwähnung.

d.) Leistungsbeurteilung:
Hierbei haben sich folgende Überbegriffe entwickelt: e.) Sozialverhalten:
Beurteilungen zu diesem Punkt sollen zu einem Gesamtbild beitragen. Insbesondere das Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern ist hier zu beschreiben.

Straftaten dürfen nur erwähnt werden, wenn sie zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses
geführt haben. Die Äußerung eines bloßen Verdachts oder die Anführung einmaliger Vorfälle oder Umstände, die nicht für den Arbeitgeber charakteristisch sind, sind unzulässig und daher zwingend zu vermeiden.

f.) Schlussfloskel:
Durch diese bringt der Arbeitgeber sein Bedauern über den Weggang sowie seine Wünsche für die Zukunft des ausscheidenden Arbeitnehmers zum Ausdruck.
Sie besteht aus drei Teilen: Bezüglich der Schlussfloskel gilt die Faustformel, dass je ausführlicher diese ist, desto besser ist der Mitarbeiter. Umgekehrt wird ein Fehlen der Schlussfloskel als negativ ausgelegt.

g.) Ausstellungsdatum / Unterschrift:
Als Datum des Zeugnisses ist das Datum des Ausstelltages zu nehmen und nicht das Datum des Ende des Arbeitsverhältnisses, der Kündigung o. ä.

Das Zeugnis ist durch den Verfasser des Zeugnisses eigenhändig und handschriftlich zu unterschreiben (Stempel allein genügt nicht). Im Fall, dass die Zeugniserstellung an einen Vertreter delegiert wurde, muss dieser die Vertretungsverhältnisse und seine Position im Rahmen der Unterschrift anführen. Hier gilt, dass Person und Rang des Unterzeichnenden Aufschluss über die Wertschätzung des Arbeitnehmers gibt.

Anmerkung:

Das einfache Arbeitszeugnis unterscheidet sich faktisch dadurch vom qualifizierten Arbeitszeugnis, dass es keine Angaben zu d. und e. enthält.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Wir haben wieder eine Fülle interessanter Themen aus den Bereichen Betriebs- und Unternehmensführung, Ausbildung sowie Recht zusammengestellt. Nehmen Sie oder ein führender Mitarbeiter aufgrund der Wichtigkeit der Themen daran teil. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Fachtagung Triesdorf, Dienstag, den 23.01.2018
Veranstaltungsort: Triesdorf, Altes Reithaus (Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf, Markgra-fenstraße 12, 91746 Weidenbach)
Uhrzeit: 09:15 – 18:00 Uhr, anschließend geselliger Ausklang mit bayrischem Buffet
Anmeldeschluss: 16.01.2018

Fachtagung Melle, Mittwoch, den 14.02.2018
Veranstaltungsort: Forum Melle, Mühlenstraße 39a, 49324 Melle
Uhrzeit: 09:00 – 18:00 Uhr
Anmeldeschluss: 07.02.2018
Get-together: Dienstag, 13.02.2018 ab 18 Uhr, Hotel van der Valk, Melle

Hinweis:
Wir unterstützen papiersparende Verfahren. Melden Sie sich per BLU-App an und nehmen Sie automatisch an der Live-Verlosung teil.
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
zum Ende 2017 werden nicht wenige in unserer Berufsgruppe zu dem Schluss kommen: So ein Jahr brauchen wir nicht wieder! Nach einem weitgehend normalen, hier und da zu trockenen Frühjahr, folgte eine Phase mit extremen Witterungsbedingungen. Sehr hohe Niederschlagsmengen und orkanartiger Wind haben die Arbeiten seit Sommer massiv behindert und stellenweise Totalausfälle hervorgerufen. Trotz eines bespiellosen Einsatzes von Technik und Personal konnte auf einzelnen Standorten die Ernte von Mais, Rüben und Kartoffeln nicht durchgeführt werden.

Außerdem hat das Jahr Geld gekostet! Die schwierigen Bedingungen gehen Maschinen und Menschen an die Substanz und äußern sich in hohen Dieselverbräuchen und Materialverschleiß sowie in vielen, vielen Überstunden.

Auch 2017 kommen die Lohnunternehmen wieder pünktlich zum Fest zur Ruhe und besinnen sich der zurückliegenden Monate – hoffentlich in der Erkenntnis, wieder einmal und mit Abstand der wichtigste Partner des Landwirtes zu sein. Letzten Endes haben Leistungswille, Einsatzbereitschaft und Kreativität der Dienstleistungsbetriebe deutlichere Ausfälle bei den Kunden verhindert.

Nicht zu verhindern war hingegen die durch Politik motivierte und durch Witterung potenzierte Problematik Wirtschaftsdüngung in vielen viehhaltenden Kundenbetrieben. Die Düngeverordnung hat Anfang Juli neue Regelungen hinsichtlich Ausbringungsmengen und -termine definiert. Der damit verbundene Bedarf an Lagerraum insbesondere für Gülle konnte kurzfristig nicht gedeckt werden und die fehlende Befahrbarkeit der Flächen führt in der Sperrfrist unweigerlich zum „Überlaufen der Pötte“. Notgedrungen rücken der Behelfslagerbau und die Ausbringung auf gefrorene bzw. trockene Flächen mit Pflanzenbewuchs in den Fokus der Diskussionen zwischen Behörden und Praxis. In entsprechenden Gesprächen zeigt sich wiederholt und deutlich, dass praktikable Lösungen ohne die Einbindung von Lohnunternehmen nicht realistisch erscheinen. Aus genannten Gründen sollten wir uns gerade nach diesem Jahr überzeugt und selbstbewusst an unsere Stärken und auch an unsere Bedeutung für die Agrarwirtschaft erinnern.

Erfreulicherweise geht es in der Landwirtschaft nach den letzten schwächeren Jahren finanziell wieder aufwärts. Dennoch werden sich Krisen auch in Zukunft nicht verhindern lassen - schon gar nicht durch eine unrealistische, nicht kostendeckende Abrechnung von hochwertigen Dienstleistungen heute. Die Landwirte schätzen gerade in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit dem starken Dienstleistungspartner und wissen, dass eine „teure“ Ernte immer noch besser ist als gar keine Ernte!

Diesbezüglich gehört das Jahr 2017 ins Geschichtsbuch der Landwirtschaft und sollte exemplarisch für Herausforderungen stehen, denen auch Lohnunternehmen durch äußere Einflüsse ausgesetzt sein können und die unweigerlich höhere Arbeitspreise nach sich ziehen müssen. Lassen Sie sich auf jeden Fall Ihren persönlichen Einsatz angemessen entlohnen, damit 2017 zumindest von der finanziellen Betrachtung in besserer Erinnerung bleibt als vom Wetter her gesehen!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Klicken Sie hier https://www.dwd.de/DE/leistungen/bodenfrost/bodenfrost.html?nn=380288
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Fachtagung Triesdorf, Dienstag, den 23.01.2018 Veranstaltungsort: Triesdorf, Altes Reithaus (Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf, Markgrafenstraße 12, 91746 Weidenbach)
Uhrzeit: 09:15–18:00 Uhr, anschließend geselliger Ausklang mit bayrischem Buffet
Anmeldeschluss: 16.01.2018

Fachtagung Melle, Mittwoch, den 14.02.2018 Veranstaltungsort: Forum Melle, Mühlenstraße 39a, 49324 Melle
Uhrzeit: 09:00–18:00 Uhr
Anmeldeschluss: 07.02.2018
Get-together: Dienstag, 13.02.2018 ab 18 Uhr, Hotel van der Valk, Melle
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Im konkreten Einzelfall hatte ein Pferdehalter seit dem Jahr 2000 etwa 14 ha gepachtet. Die Fläche war im Pachtvertrag als Ackerfläche eingestuft, wobei sie zum Zeitpunkt der Übergabe aber schon als Grünland genutzt wurde. Es handelte sich dennoch um umbruchfähiges Grünland, das zur „landwirtschaftlichen Nutzung“ verpachtet wurde.

Nachdem der Verpächter verstorben war, kündigte die Erbin den Pachtvertrag. Während der Pachtzeit hatte sich die Rechtslage geändert. Da die 14 ha länger als fünf Jahre als Grünland genutzt wurden und auch nicht Bestandteil der Fruchtfolge waren, wurde die Fläche im Rahmen der Agrarförderung als Dauergrünland eingestuft.

Dies bedeutete zunächst einen Verlust an Betriebsprämie. Erschwerend kam hinzu, dass der Verpächter zukünftig wesentlich weniger Pacht für die Fläche erhalten wird. Zwar räumte der Verpächter dem Pächter noch die Möglichkeit ein, Umbruchrechte zu erwerben. Dies konnte aber nicht umgesetzt werden, da die Flächen in einem FFH-Gebiet (= Flora-Fauna-Habitat) lagen.

Daraufhin verklagte der Verpächter den Pächter auf Schadensersatz in Höhe von knapp 100.000,- €.

Nachdem der Verpächter sowohl vor dem Amtsgericht als auch vor dem Oberlandesgericht mit seiner Klage erfolgreich war, bestätigte nun der BGH die Rechtmäßigkeit der Ansprüche des Verpächters.

Zwar habe der Pächter die Fläche als Grünland übernommen und diese Art der Bewirtschaftung auch fortgesetzt. Dennoch sei der Pächter nach den Festlegungen des Pachtvertrages verpflichtet gewesen, die gepachtete Fläche „ordnungsgemäß zu bewirtschaften“. Dies bedeute, dass der Pächter dafür hätte sorgen müssen, dass die im Pachtvertrag festgelegte Nutzungsmöglichkeit bestehen bleibe. Daher habe der Pächter das Grünland rechtzeitig umbrechen müssen, was er versäumt habe.

Ein etwaiges Nichtwissen des Pächters entlaste ihn nicht, da Pächter auf rechtliche Änderungen Acht geben müssten, die erhebliche Wertverluste nach sich ziehen könnten – zumal die Änderung der Rechtslage im konkreten Fall in der Praxis intensiv diskutiert worden sei.

Auch ein Mitverschulden des Verpächters verneinte der BGH, da der Verpächter kein aktiver Landwirt sei und insofern auch keine Informationspflicht des Verpächters an den Pächter
bestehe.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
In Rosengarten empfing die Familie Hauschild und Betriebsleiter Gerd Ropers von der Heinrich Hauschild Lohnunternehmen & Kulturbau GmbH die rund 35 Teilnehmer in Böttchers Gasthaus zum Mittagessen. Danach gab es eine Besichtigung des Betriebsgeländes, zuerst mit dem Bus und im Anschluss zu Fuß. Das Lohnunternehmen bietet mit seinen rund 40 Festangestellten fast alles im Bereich Agrarservice inklusive Komplettbewirtschaftung an, außerdem werden auch Erd- und Kulturbau, Abrissarbeiten, Winterdienst und Forstarbeiten angeboten. In fast 40 Jahren ist das Lohnunternehmen aus einem landwirtschaftlichen Betrieb zu einem großen Dienstleister in der Region gewachsen.

Am Abend nahm die Gruppe an einer geführten Kiez-Tour über die Reeperbahn teil. Die Tour führte vorbei an bekannten Kneipen, wie „Zum Silbersack“ oder „Zur Ritze“. Die männlichen Teilnehmer wagten einen Gang durch die Herbertstraße. Nach einem Stopp im Kiez-Curry ließ die Gruppe den Abend im Club „Safari-Bierdorf“ ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es zum Airbus-Werk in Finkenwerder, wo die A320 Familie und zum Teil der A380 gebaut werden. Airbus beschäftigt auf dem 370 Hektar großen Gelände ca. 13.000 Mitarbeiter und ist damit größter Arbeitgeber in Hamburg. Ab Mittag gab es nach einem Fischbrötchen an den Landungsbrücken Sightseeing mit einer Hafenrundfahrt, einer HafenCity/ Speicherstadtführung und abschließendem Besuch der Aussichtsplattform auf der Elbphilharmonie. Zum Abschluss des Tages gab es ein gemeinsames Abendessen im Fischrestaurant Störtebecker und einen anschließenden Besuch auf dem Santa Pauli Weihnachtsmarkt.

Bevor es am letzten Tag zurück Richtung Hessen ging, wurde noch das Schiffshebewerk Lüneburg in Scharnebeck besichtigt. Nach gemeinsamen Mittagessen folgte ein Besuch beim Gewinner des Lohnunternehmen Marketingpreises 2017, dem Lohnunternehmen Richter in Amelinghausen. Das 1985 gegründete Lohnunternehmen wird mittlerweile in der zweiten Familie-Generation geführt. Nach einer Betriebsführung gab es zum Abschluss Kaffee und Kuchen.

In den drei Tagen konnten die Teilnehmer viele neue Eindrücke sammeln. Besonders auf den zwei Betrieben der Lohnunternehmen kamen manche aus dem Staunen gar nicht mehr heraus und freuen sich bereits jetzt auf die nächste Verbandsfahrt.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Auf der Grundlage einer breiten öffentlichen Konsultation und zahlreicher Gespräche mit den beteiligten Parteien, zu denen auch die Lohnunternehmer der verschiedenen europäischen Gebiete mehrfach positive Beiträge leisten konnten, hat die Kommission in Bezug auf die erforderliche Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik eine Roadmap veröffentlicht.

CEETTAR-Präsident Klaus Pentzlin erklärte, die Kommission setze erfreulicherweise nach wie vor auf eine starke Agrarpolitik. Enttäuschend sei die Mitteilung aber insofern, als die Bemühungen um Vereinfachung für die Kommission zur obersten Priorität geworden zu sein schienen. Man sei vom Ziel noch weit entfernt.

Trotzdem schlägt die Kommission in ihrer Mitteilung einige interessante Ansätze vor, darunter die Förderung einer intelligenten Landwirtschaft. Diese lässt sich nur über eine stärkere Unterstützung der landwirtschaftlichen Lohnunternehmen verwirklichen, denn sie stellen den Landwirten die neuesten Technologien zur Verfügung. Willkommen ist auch die Verpflichtung, die Erklärung Cork 2.0 zu konkretisieren, selbst wenn die Kommission hierzu ihre Maßnahmen zugunsten der ländlichen Entwicklung weiter ausbauen muss. Einzelne „Inseln der Intelligenz“ in einem Ozean der Schwierigkeiten reichen aber nicht aus; was wir brauchen, ist Fortschritt auf dem gesamten Territorium. Im Übrigen setzt eine ehrgeizige EU-Politik gemeinsame Rechtsvorschriften für den gesamten Kontinent voraus; Subsidiarität erscheint angesichts dessen nur bedingt wünschenswert.

Europa steht offensichtlich noch am Beginn seiner Überlegungen und der CEETTAR wird die Erwartungen der Lohnunternehmer im Hinblick auf einen wettbewerbsfähigeren und nachhaltigeren Agrarsektor mit dem zuständigen Kommissar und den Dienststellen der Kommission ein weiteres Mal thematisieren.
Zu diesen Erwartungen gehören: „Diese Mitteilung ist nicht nutzlos, doch wo bleibt die Vision?“ schlussfolgert Klaus Pentzlin.

Eric Drésin]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Aber auch ein Blick in die Zukunft gab es bei den Vorträgen. So referierte Norbert Bleisteiner vom Bildungszentrum Triesdorf über Erneuerbare Energien, den aktuellen Stand und die Perspektiven. Josef Bauerdick von der TU München gab einen Überblick über Forschung und Technik bei Precision Farming im Grünland. Jörn und Tammo Gläser von landtechnikvideos.de gaben einen kurzen Einblick in die Welt der Agrarreportagen und berichteten über ihre Projekt und Reisen. Steuerberater Volkmar W. Brettmeier berichtete in seinem betriebswirtschaftlichen Vortrag zum Thema Nettolohnoptimierung – maximale Ersparnis für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Zwischen den Vorträgen wurden die Teilnehmer mit typisch bayrischen Mahlzeiten versorgt. In den Pausen war ausreichend Zeit um untereinander und mit Vertretern verschiedener Firmen über die Vorträge und aktuelle Themen zu diskutieren. Nach einem informativen und interessanten Tag ging die gut gelungene Fachtagung mit einem geselligen Abend zu Ende.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die aktuellen Vortragsinhalte haben wir Ihnen zum Nachlesen auf unserer Internetseite im Download-Center unter dem Bereich Präsentationen & Vorträge zur Verfügung gestellt. Zum neuen Düngerecht findet am Freitag den 02.02.18 zusätzlich noch eine Informationsveranstaltung in Cloppenburg statt. Bei Interesse melden sie sich bitte spätestens am Montag den 29.01.18 zu der Veranstaltung an.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Wichtig ist eine klare Abgrenzung zwischen dem Geltungsbereich der gesetzlichen Regelwerke. Während die Düngeverordnung die Anwendung von Düngemitteln regelt, müssen bei dem Inverkehrbringen von organischen Düngern die Düngemittelverordnung (DüMV) und die Wirtschaftsdüngerverordnung (WDüngV) beachtet werden. Der Landwirt darf organische Düngemittel nur ausbringen, wenn ihm anhand von schriftlicher Aufzeichnungen die Nährstoffgehalte von Stickstoff und Phosphor bekannt sind (DüV §3 Absatz 4). Bei Wirtschaftsdüngern aus dem eigenen Betrieb können hier die Richtwerte der LWK oder eigene Analysewerte angenommen werden. Handelt es sich allerdings um einen Wirtschaftsdünger von Dritten, schreibt die DüV in Verbindung mit der Düngemittelverordnung die Vorlage einer Warendeklaration vor. Die Verantwortung für eine Warendeklaration liegt beim Inverkehrbringer. Im ersten Moment ist daher immer der Hersteller (Tierhalter, Biogasanlage) verantwortlich für eine Deklaration. Ebenfalls Inverkehrbringer ist auch der Lohnunternehmer, wenn er die Wirtschaftsdünger an andere Landwirte vermittelt. In diesem Fall ist der Lohnunternehmer, genauso wie der Hersteller, zu einer Warendeklaration verpflichtet.
Für sie als Lohnunternehmer sind bei der Warendeklaration zwei essentielle Punkte zu beachten. Erstens muss die Warendeklaration, wie oben beschrieben, nach den Vorgaben der Düngemittelverordnung erstellt werden. Zweitens müssen dem Aufnehmer bei der Übernahme des Wirtschaftsdüngers die Nährstoffgehalte bekannt sein, um den Einsatz nach der guten fachlichen Praxis gewährleisten zu können. Die Kennzeichnung des Wirtschaftsdüngers ist folglich ab der ersten Lieferung mitzuführen oder – noch besser – dem aufnehmenden Betrieb vor der ersten Lieferung zuzustellen! Die Düngemittelverordnung macht strikte Vorgaben zur Kennzeichnung von organischen Düngemitteln wie Wirtschaftsdüngern (siehe Kennzeichnungsbeispiel).



Diese Vorgaben – auch in Bezug auf die Form und den Aufbau einer Kennzeichnung - müssen sie somit einhalten. Das alleinige Mitführen einer Nährstoffanalyse ersetzt nicht die Erstellung einer Warendeklaration! Weiterhin beachten sie bitte die Hinweise ihrer Düngebehörde zu den länderspezifischen Meldepflichten für alle Abgaben und Aufnahmen.


*mit Material der LWK Niedersachsen]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
]]> 18.10.2019 - 10:40:51  
Termin: Dienstag,13. Februar 2018
Ort: Annaburger Nutzfahrzeug GmbH. Torgauer Straße 59-63, 06925 Annaburg
Präsentation vor Ort: nicht möglich


Mitgliederversammlung Hessen:

Termin: Donnerstag, 15.02.2018
Ort: Reichhardt GmbH Steuerungstechnik, Hofgut Ringelshausen, 35410 Hungen
Präsentation vor Ort: möglich


Mitgliederversammlung Niedersachsen:

Termin: Donnerstag, 22. Februar 2018
Ort:GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG
Hunteburger Str. 32
49401 Damme
Präsentation vor Ort: nicht möglich
]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Uhrzeit: 09:00–18:00 Uhr
Anmeldeschluss: 07.02.2018
Get-together: Dienstag, 13.02.2018 ab 18 Uhr, Hotel van der Valk, Melle]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Neue Ideen, genau dass macht die Arbeitsgruppe aus. Ein Team aus Praktikern, Experten und qualifizierten Mitarbeitern geben Impulse um die DeLuTa im Detail noch besser zu machen. Damit dabei die Struktur beibehalten wird, stellte Geschäftsführer Alfred Schmid die wesentlichen Dinge anhand der vorgelegten Arbeitspapiere vor. Im wahrsten Sinne wurden dabei alle Punkte von A-Z durchgegangen. Aufgrund der Erfahrungen der ersten DeLuTa 2016 in Bremen können wir nun an der Optimierung der Abläufe feilen.

Schwerpunktthemen dieser Sitzung waren diverse Umstrukturierungen. Wird es eine kleine Auswahl der Kartenkategorien geben? In welcher Form kann das Catering optimiert werden?
Welche Vorträge werden stattfinden? Diese und weitere Punkte prüft die Arbeitsgruppe auf Herz und Nieren.

Fazit: Mit dem Standort Bremen lassen sich viele Möglichkeiten ausleben, womit der Standort für 2018 gesichert ist. Der Platz und die Vielfalt im Bremen weisen der DeLuTa kaum noch Grenzen auf.

Hinweis für teilnehmende Firmen:
Die Anmeldeunterlagen werden Ende März an alle Fördernden Mitglieder verschickt. Vorher sind keine Vorreservierungen oder feste Anmeldungenmöglich. Wer Mitglied im BLU ist, erhält die Unterlagen automatisch.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Zu Beginn der Veranstaltung referierte Dr. Martin Wesenberg über den aktuellen Stand zu dem Projekt Zertifizierte Logistik “ZertLog“. Der Start der Landwirtschaftskammer erfolgte durch Franz Jansen-Minßen, dem Leiter der Düngebehörde. Er stellte heraus, welchen Umfang die düngerechtlichen Belange für die Landwirtschaftskammer bedeuten, denn allein die Düngebehörde ist mit 55 Vollzeitstellen besetzt. Weiterhin fasste er die düngerechtlichen Änderungen auf Landes- und Bundesebene zusammen und erläuterte welche Folgen sich für die Praxis daraus ergeben. Speziell die neue Düngeverordnung inklusive der Stoffstrombilanz wurde im Detail von Weert Sweers, der in dem Fachbereich Nachhaltige Landnutzung tätig ist, näher beleuchtet. Er erläuterte die Vorgaben für die Anwendung von organischen Düngemitteln, sowie die Auswirkungen der neuen Kontrollwerte auf die Nährstoffmengen in den niedersächsischen Landkreisen. In einem weiteren Vortragsabschnitt konzentrierte sich Sweers ausschließlich auf die Düngebedarfsermittlung. Anhand von Berechnungsbeispielen verdeutlichte er, wie die Düngungsobergrenzen berechnet werden und sich diese zusammensetzen. Reno Furmanek aus dem Fachbereich Kontrolle und Überwachung des Düngerechts verdeutlichte zum Abschluss der Veranstaltung, wie sich die düngerechtlichen Vorschriften auf den Prüfalltag auswirken, welche Regelungen für den Vermittler und Transporteur von Wirtschaftsdünger zu beachten sind und welche aktuellen Probleme in diesem Bereich häufig auftreten.


In den Schlussworten bedankte sich Andrea van Eijden, als Präsidentin der Landesgruppe Niedersachsen, für die gute Zusammenarbeit bei den Kollegen von der Landwirtschaftskammer. Ebenfalls wandte sie sich an die Mitglieder und Zuhörer und ermutigte diese, das neue Düngerecht trotz der großen Herausforderungen auch als Chance für Lohnbetriebe anzusehen..

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 liebe Lohnunternehmer,

für Lohnunternehmer in Deutschland besteht aktuell die Möglichkeit, am Klageverfahren gegen Lkw-Hersteller wegen überteuerter Preise für Lkw durch das sogenannte „Lkw-Kartell“ teilzunehmen. Und dies, ohne ein Prozess- oder Kostenrisiko einzugehen.

Zum Hintergrund:
Im Juli 2016 und September 2017 hatte die Europäische Kommission Rekordgeldbußen von zusammen 3,7 Mrd. EUR gegen alle führenden Lkw-Hersteller wegen ihrer Beteiligung am sogenannten Lkw-Kartell verhängt. Dabei wies die Kommission darauf hin, dass Geschädigte dieses Kartells die Möglichkeit haben, Schadensersatzansprüche gegen die Kartellanten geltend zu machen.
Bereits im November 2017 hat der Deutsche Raiffeisenverband Klage in den Niederlande erhoben, an welcher auch einige Lohnunternehmer aus Deutschland beteiligt sind. Hier gab es im Dezember bereits einen ersten Verhandlungstermin. Bei Vorliegen neuer Informationen werden wir Sie hierzu unverzüglich informieren.
Auch der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V. hat in Zusammenarbeit mit dem Rechtsdienstleister financialright claims GmbH am 22.12.2017 eine Rekordklage gegen das sogenannte Lkw-Kartell für mehr als 3.200 Unternehmen mit mehr als 85.000 Lkw vor dem Landgericht München I erhoben. Der geschätzte Schaden beläuft sich dabei auf mindestens 500 Mio. Euro, wobei die Erfolgsaussichten als gut beurteilt werden.

Nunmehr besteht auch für betroffene Lohnunternehmer die Möglichkeit, an einer zweiten Sammelklage teilzunehmen und ihr zu viel gezahltes Geld zurück zu erhalten.
Hierbei ist davon auszugehen, dass ca. 10% des gezahlten Lkw-Kaufpreises (netto) bzw. 10% der gezahlten Leasingraten rückzahlbar sind.

Voraussetzungen:
Betroffene Unternehmer können sich noch bis zum 30.05.2018 auf der Online-Plattform www.truck-damages.com registrieren lassen.
Hierbei treten sie ihre Rechte an den Rechtsdienstleister ab (sogenanntes „Abtretungsmodell“), der auf Basis einer reinen Erfolgsprovision arbeitet. Kosten zulasten des Unternehmers fallen keine an. Im Erfolgsfall erfolgt eine Zahlung des Schadensersatzes an den Un-ternehmer; im Misserfolgsfall passiert nichts.

Die Ansprüche werden vom Rechtsdienstleister bei folgenden Kriterien durchgesetzt:
Zu Ihrer Information befinden sich als Anlagen zu diesem Artikel
Bitte lesen Sie sich diese Anlagen – vor allem die wichtigen Informationen zum Ablauf des Verfahrens – genau und sorgfältig durch. Die Anlagen befinden sich im Übrigen auch im Mit-gliederbereich der Homepage des BLU e. V. (www.lohnunternehmen.de).


]]> 18.10.2019 - 10:40:51 1. Tag:  Attraktiver durch Styling u. Farben
2. Tag: Steuerrecht: Verfahrensdokumentationen -  Betriebsprüfungen – Kommunikation mit Behörden/Beratern


Am 12.03.2018 startet Frau Claudia Hansen mit einem Workshop Farb-und Stilberatung. Sie optimieren Ihre Ausstrahlung mit dem passenden Styling und lernen, wie Sie sich harmonisch und typgerecht schminken.

Am 13.03.2018 informiert Herr Volkmar W. Brettmeier über die Arten der Betriebsprüfungen. Es werden Hinweise zur sinnvollen und optimalen Vorbereitung einer Betriebsprüfung und deren Durchführung gegeben. Es werden die Rechtsgrundlagen für die Erstellung der Verfahrensdokumentation und der Inhalt einer Verfahrensdokumentation für einen Musterbetrieb erläutert. Des Weiteren wird der Referent auf sinnvolle, aber unternehmerisch notwendige Informationen eingehen, die in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erstellt werden sollten. Wir bitten um sofortige Anmeldung!

Seminar EDV: Word – Excel – Ordnerverwaltung in 27793 Wildeshausen
Die Referentin, Frau Dirking, hilft uns in diesem zweitägigen Workshop vom 05.03. – 06.03.2018 unsere EDV-Kenntnisse in Word, Ecxel und Ordnerverwaltung zu erweitern. Briefvorlagen erstellen, Serienbriefe einrichten, Adressverwaltung und Berechnungen in Excel, Rechnungen erstellen… Sie erhalten viele praktische Tipps zu rationellen Techniken für effektives Arbeiten. Voraussetzungen: EDV-Grundkenntnisse sowie ein Notebook, mindestens Microsoft Office 2007. Wir bitten um sofortige Anmeldung!]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Die Referentin, Frau Dirking, hilft uns in diesem zweitägigen Workshop vom 05.03. – 06.03.2018 unsere EDV-Kenntnisse in Word, Ecxel und Ordnerverwaltung zu erweitern. Briefvorlagen erstellen, Serienbriefe einrichten, Adressverwaltung, Berechnungen in Excel, Rechnungen erstellen uvm. Sie erhalten viele praktische Tipps zu rationellen Techniken für effektives Arbeiten. Voraussetzungen: EDV-Grundkenntnisse sowie ein Notebook, mindes-tens Microsoft Office 2007. Wir bitten um sofortige Anmeldung!


Exklusiv nur für Frauen in 36037 Fulda:
1. Tag: Attraktiver durch Styling u. Farben
2. Tag:  Steuerrecht: Verfahrensdokumentationen -  Betriebsprüfungen – Kommunikation mit Behörden/Beratern


Am 12.03.2018 startet Frau Claudia Hansen mit einem Workshop Farb-und Stilberatung. Sie optimieren Ihre Ausstrahlung mit dem passenden Styling und lernen, wie Sie sich harmonisch und typgerecht schminken.

Am 13.03.2018 informiert Herr Volkmar W. Brettmeier über die Arten der Betriebsprüfungen. Es werden Hinweise zur sinnvollen und optimalen Vorbereitung einer Betriebsprüfung und deren Durchführung gegeben. Es werden die Rechtsgrundlagen für die Erstellung der Ver-fahrensdokumentation und der Inhalt einer Verfahrensdokumentation für einen Musterbetrieb erläutert. Des Weiteren wird der Referent auf sinnvolle, aber unternehmerisch notwendige Informationen eingehen, die in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erstellt werden soll-ten. Wir bitten um sofortige Anmeldung!


Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr

Der Lehrgang bereitet gemäß der Berufszugangs-Verordnung für Kfz über 3,5 t zGM auf die entsprechende Prüfung bei der zuständigen IHK vor. Nach dem Bestehen der Fachkunde-prüfung kann der/die Teilnehmer/in gewerblichen Güterkraftverkehr mit Kfz über 3,5 t zGM national und auch international betreiben, wenn die erforderliche Transportgenehmigung bei der zuständigen Unteren Verkehrsbehörde (Straßenverkehrsamt) beantragt wird. Dieses Seminar findet vom 19. – 23.03.2018  in 91639  Wolframs-Eschenbach und vom 16. – 20.04.2018 in 49196 Bad Laer statt.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Fachreferenten (m/w)

im Bereich landwirtschaftliche, landtechnische und betriebswirtschaftliche Beratung und Betreuung von Mitgliedern

Ihr Profil: Aufgaben: Wir bieten:
Wir bieten Ihnen einen verantwortungsvollen sowie auf Wertbeständigkeit und Langfristigkeit gerichteten Arbeitsplatz, ein hohes Maß an Entscheidungsfreiheit und Selbständigkeit in einem erfolgreichen Bundesverband sowie eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit zunehmender Verantwortung und eine attraktive, leistungsgerechte und pünktliche Vergütung. Dienstsitz ist die BLU-Geschäftsstelle in Suthfeld-Riehe 20 km westlich von Hannover.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen und Ihres möglichen Eintrittstermins per E-Mail an Frau Scharnagl.

Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) e.V.
Seewiese 1 - 31555 Suthfeld-Riehe | Tel. 05723/7497-0
scharnagl@lu-verband.de | www.lohnunternehmen.de]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Agrarbereich, speziell für Lohnunternehmen stark gestiegen. Besonders Telemetrie-Systeme mit Farmmanagement-Software, die Funktionen wie Flottenmanagement, Disposition, Fakturierung und diverse Auswertungsmöglichkeiten bieten, wurden von unterschiedlichen Unternehmen entwickelt. Aber was können diese Programme eigentlich alles?

Mittlerweile stößt die Entwicklung neuer Maschinen durch beschränkte Größen für den Straßenverkehr an ihre physikalischen Grenzen. Daher müssen Prozesse optimiert und die Effizienz gesteigert werden. Eine wichtige Stellschraube ist dabei ein effektives Datenmanagement, dies ist z.B. mit einem Telemetrie-System in Verbindung mit einer Farmmanagement-Software möglich. Das Telemetrie-System besteht in der Regel immer aus einem Endgerät, dies kann ein Smartphone, Tablet, ISOBUS-Terminal oder Bordrechner der Maschine sein, außerdem wird ein Computer für einen Disponenten-/ Betriebsleiterzugang benötigt. Über einen Server tauschen sich derBordrechner und der Computer im Büro via Mobilfunknetz mit Daten aus. Dies bedeutet, dass ein Internetzugang verfügbar sein und der Bordrechner mit einer SIM-Karte die Möglichkeit besitzen muss, sich mit dem Mobilfunknetzzu verbinden. Auf dem Endgerät wird eine App installiert, wohingegen auf dem Büro-PC meist mit einer webbasierten Anwendung im Internet-Browser gearbeitet wird. Aufgaben des Telemetrie-Systems sind die Informationsversorgung der Flottenfahrzeuge, sowie die Kommunikation zwischen den Fahrern und der Disposition.

Zu den Hauptfunktionen eines Telemetrie-Systems für Lohnunternehmen gehören das Flottenmanagement und die Disposition. Der Disponent am Büro-PC erstellt zu Beginn einen Arbeitsauftrag für einen oder mehrere Fahrer. Dabei kann er auf einer Live-Karte sehen, welcher Fahrer mit welcher Maschine wo unterwegs ist. Diese Funktion ist möglich, da das Endgerät auf der Maschine via Mobilfunk immer die aktuelle GPS-Position über einen Server an den Büro-PC sendet. So kann der Disponent immer verfolgen, wie weit die Fahrer mit der Auftragsabwicklung sind. Dadurch fallen z.B. Telefonate zur Klärung des Arbeitsfortschrittes größtenteils weg. Nach der Erstellung eines Auftrages wird dieser automatisch auf das Endgerät des Fahrers gesendet. Der Fahrer muss nur den Auftrag starten und kann direkt zum Schlag geführt werden. Nach Beendigung des Auftrages kann der Fahrer meist noch Notizen oder Infos zum Auftrag hinzufügen. Auf seinem Endgerät kann der Fahrer außerdem die aktuellen Positionen der anderen Fahrer verfolgen und sich gegebenfalls zu ihnen führen lassen. Manche Systeme haben auch die Möglichkeit, sich bei der Zielführungsoption bereits gefahrene Strecken anzeigen zu lassen, die für die Maschine von der Höhe und Breite geeignet sind, sowie Feldwege und durchfahrtbeschränkte Straßen. Nach Abschluss des Auftrages bekommt der Disponent den fertigen Auftrag vom Endgerät des Fahrers zugeschickt.

Je nach Endgerät können nicht nur die GPS-Position und die Auftragsdaten gesendet werden, sondern auch der Dieselverbrauch und die Drehzahl. Für manche Telemetrie-Systeme gibt es daher sogenannte Datenlogger. Das sind kleine Boxen, die auf der Maschine installiert werden. Sie werden entweder per Batterie oder von der Maschine mit Strom versorgt. Sie besitzen eine GPS-Antenne, eine Mobilfunkantenne und eine SIM-Karte. Datenlogger, die Drehzahl und Dieselverbrauch aufzeichnen können, werden mit dem CAN-BUS der Maschine verbunden und beziehen darüber die Maschinendaten. Außerdem werden teilweise auch Datenlogger angeboten, die mit dem ISOBUS der Maschine verbunden werden können. Damit ist es möglich Daten, wie z.B. die ausgebrachte Menge, den TS-Gehalt oder den Ertrag aufzuzeichnen und zu speichern.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51Der Junge BLU hat sich in diesem Jahr in Hamburg getroffen. Neben der Mitgliederversammlung standen ein Vortrag von BLU-Rechtsreferent Pirko Renftel zu Themen wie GüKG oder Maut sowie eine Kiezführung auf dem Plan.

Rund 30 Mitglieder des Jungen BLU folgten der Einladung zur Mitgliederversammlung in Hamburg Anfang Februar. Präsidentin Saskia Thun fasste zu Beginn das vergangene Jahr zusammen, bevor die Neu- bzw. Wiederwahlen des Vizepräsidenten sowie der zweiten
Beisitzerin anstanden. Sowohl Lauritz Bockelmann als Vizepräsident als auch Katharina Lingemann als zweite Beisitzerin wurden erneut bestätigt.

Da der Junge BLU bereits seit fünf Jahren besteht, wurden die anwesenden Gründungsmitglieder geehrt. Zu ihnen gehören Saskia Thun (Präsidentin), Jan Uppendahl (erster Beisitzer), Jennifer Jäger, Lauritz Bockelmann, Sven Behr, Björn Christansen, Sven Hoge sowie Ole Raydt. Der Junge BLU hat sich im August 2013 in Springe gegründet.

Mit zwei Enthaltungen hat der Junge BLU während seiner Mitgliederversammlung den Mitgliedsbeitrag angepasst. Über 20-Jährige zahlen somit zukünftig 100 € anstelle von 96 € und unter 20-Jährige 64 € statt 60 €. Dies sei laut Saskia Thun die erste  Beitragsanpassung seit der Gründung. Nach dem offiziellen Teil der Mitgliederversammlung, folgte ein Fachvortrag von Rechtsreferent Pirko Renftel. Er erläuterte den Anwesenden den Status quo bei Themen wie GüKG, Maut oder Betriebsübergabe.

Nach dem Vortrag brachen die Mitglieder zu einer gemeinsamen geführten Kieztour auf. In zwei Gruppen erfuhren die Anwesenden alles über die Historie des berühmtesten Viertels Hamburg.

Nantke Lena Neumann, Redaktion
LOHNUNTERNEHMEN]]> 18.10.2019 - 10:40:51
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Mitte Februar trafen sich die Mitglieder der Landesgruppe Sachsen-Anhalt bei schönstem Wetter in Wittenberg, um dort während einer öffentlichen Stadtführung die Historie der Lutherstadt zu erfahren. Der Höhepunkt des Tages war der Besuch des 360°-Panoramabildes „Luther 1517 – Highlight des Lutherjahrs 2017 in Wittenberg“.

Zu Besuch bei Annaburger
Am nächsten Tag stand der Besuch der Firma Annaburger auf dem Plan. Geschäftsführer Christian Puls erläuterte den Anwesenden die Firmengeschichte sowie die Produktpalette. Während einer Betriebsführung hatten die Anwesenden die Gelegenheit, diese zu begutachten.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen begann die offizielle Mitgliederversammlung, geführt von Präsident Burghard Meier und Vizepräsident Martin Bauer, auf dem Gelände der Firma Annaburger. Die Neuwahl des kompletten Präsidiums unter der Führung von BLU-Rechtsreferent Pirko Renftel lockte 11 der 38 ordentlichen Mitglieder der Landesgruppe zur Versammlung. Burghard Meier wurde als Präsident wiedergewählt sowie Martin Bauer als Vizepräsident. Beisitzer sind erneut Helge Beckurs und Matthias Kuthe. Neu ins Präsidium wurde Martin Oberender gewählt.

Ausbildungssituation Sachsen-Anhalt
Nachdem die Anwesenden Themen wie die Ausbildungssituation untereinander diskutiert hatten, folgte ein Vortrag von Hagen Henkel, Berufsschullehrer an der BBS Wittenberg, der die dortigen FAS-Klassen betreut. Er berichtete über die Herausforderung, allen Schülern gerecht zu werden, da die Leistungsniveaus teils sehr weit auseinander gingen. Die anwesenden Ausbilder stellten Hagen Henkel ihre Hilfe zur Verfügung und begrüßten einen intensiveren Austausch mit der Berufsschule. Aktuell habe Sachsen-Anhalt 36 Ausbildungsbetriebe, doch sei es schwierig neue Auszubildende zu finden und langfristig zu binden. Dies griff auch Pirko Renftel in seinem anschließenden Vortrag auf und gab den Lohnunternehmern Tipps zur Mitarbeiterbindung mittels Arbeitnehmerdarlehen z.B. als Unterstützung für den Lkw-Führerschein. Des Weiteren ging er auf aktuelle rechtliche Themen wie GüKG, Maut, Düngerecht, Insolvenzordnung oder das Mindestlohngesetz ein.

Nantke Lena Neumann, Redaktion
LOHNUNTERNEHMEN
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
In der Ausgabe 01/2018 der LU aktuell werden zunächst die vielfältigen Möglichkeiten der Dokumentation mit Hilfe der Telemetrie-Systeme vorgestellt. Im Anschluss werden Vor-und Nachteile von hersteller-gebundenen und -ungebundenen Lösungen, sowie der Datenerfassung und Preismodelle beleuchtet.

Dokumentationsmöglichkeiten
Nach Erhalt des abgeschlossenen Auftrages kann der Disponent meist mit wenigen Klicks eine Rechnung aus vorab festgelegten Preisen und Kostenpunkten erstellen. Bei Bedarf kann er zuvor noch Änderungen am abgeschlossenen Auftrag vornehmen. Die meisten Systeme passen außerdem automatisch bei Abschluss eines Auftrages die verbrauchten Betriebsgüter im Lagerverzeichnis an. Die Verknüpfung von Kosten und Erlösen ermöglicht eine direkte Auswertung, ob sich die Dienstleistung rentiert hat. Viele Systeme haben eine Arbeitszeiterfassung für die Mitarbeiter integriert. Der Mitarbeiter loggt sich auf seinem Endgerät zu Arbeitsbeginn ein und am Ende des Arbeitstages wieder aus. Bei Pausen wird auf dem Endgerät Pause ausgewählt. Außerdem kann bei vielen Programmen auch zwischen Zeiten im Auftrag, sowie Anfahrt- und Abfahrtzeiten und Arbeiten in der Werkstatt unterschieden werden. Dadurch können die Arbeitszeiten und die Mitarbeitereffektivität analysiert werden. Die meisten Programme bieten außerdem Auswertungstools mit grafischen Darstellungen zur Visualisierung der Ergebnisse an. Erfasste Dieselverbräuche können z. B. flächenspezifisch mit unterschiedlich gefärbten Fahrspuren auf einem Satellitenbild dargestellt werden. Eine Verknüpfung der Daten eines Datenloggers mit den Daten eines Auftrages von einem Endgerät ist ohne weiteres bei vielen Programmen möglich. In den Telemetrie-Systemen steckt viel Potenzial. So gibt es Systeme, die automatisch das geladene Gewicht des Überladewagens an den Mähdrescher senden, woraus wiederum der Mähdrescher eine exaktere Ertragskartierung erstellen kann. Des Weiteren gibt es Systeme die während des Gülleausbringens die Nährstoffgehalte in der Gülle messen und mit vorher eingestellten Sollwerten die Ausbringmenge und Fahrgeschwindigkeit regulieren. So können Ausbringkarten erstellt werden, die dann für spätere teilflächenspezifische Düngungen zur Verfügung stehen. Da die Maschinen untereinander sehr viele Daten automatisch austauschen und weiterverarbeiten, ist es möglich eine Vielzahl von Arbeitsgängen zu dokumentieren.

Hersteller-gebunden oder -ungebunden
Auf dem Markt gibt es eine große Anzahl verschiedener Software-Lösungen. Diese unterscheiden sich teilweise stark voneinander, wobei vieles wiederum auch sehr ähnlich ist. Die wichtigste Unterscheidung besteht darin, ob es sich um hersteller-gebundene oder ungebundene Systeme handelt.

Bei hersteller-gebundenen Systemen wird oft kein weiteres Endgerät benötigt, da meist der Bordrechner genutzt wird. Diese Telemetrie-Systeme sind damit allerdings oft nur in Zusammenhang mit Maschinen des jeweiligen Herstellers nutzbar, so z.B. Claas Telematics oder JDLink von John Deere. Claas bietet darüber hinaus mit den EASY Programmen Anwendungen an, die über Tablets oder Smartphones auf anderen Fabrikaten genutzt werden können. Bei John Deere ist es möglich JDLink mit Nachrüstlösungen zumindest teilweise nutzen zu können, aber auch von John Deere gibt es Anwendungen für Tablets und Smartphones. Untereinander kompatibel sind die wenigsten Programme. Hier herrscht das Problem der Insellösungen. Die mit einem System erfassten und erstellten Daten können auch nur mit diesem System genutzt und verarbeitet werden. Tabelle 1 stellt einige Anbieter mit ihren Telemetrie-Systemen dar. Hersteller-ungebunden Apps für Endgeräte funktionieren hingegen auf jeder Maschine. Allerdings können diese oft nur mit Hilfe eines Datenloggers
Maschinendaten sammeln.

Datenschutz
Auch im Bereich Datenschutz gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Bei den meisten Systemen werden die gesammelten Daten in einer Cloud gespeichert, die auf externen Servern in Datenzentren über Deutschland verteilt liegt. Die Endgeräte synchronisieren die Daten laufend mit dem Server. Im Falle eines Funkloches zeichnen
die meisten Apps die Daten auf und synchronisieren sie dann später mit dem Server. Dort sind die Daten sicher und niemand hat von außen Zugriff auf die Daten.

Andere Software-Systeme speichern die Daten offline auf dem PC. Allerdings sind die Daten auf dem PC nicht so sicher, wie oft vermutet wird, wie einige Fälle diesen Sommer zeigten. Dort wurden über Phishing-Mails die PCs gehackt und alle Daten verschlüsselt, sodass sie nicht mehr verwendbar waren. Wenn die Daten aber in der Cloud gespeichert sind, sind diese deutlich besser geschützt und im Falle eines Datenverlustes ist es möglich den entsprechenden Anbieter haftbar zu machen.

Preismodelle
So wie es viele unterschiedliche Anbieter gibt, gibt es auch verschiedene Preismodelle. Es gibt kostenlose Programme die dann aber nur aus einer App für Smartphone oder Tablet und dem Online-Portal bestehen, dort können teilweise zusätzliche kostenpflichtige Funktionen in Form eines Baukastenprinzips hinzu gebucht werden. Bei einem Großteil der Programme werden die Kosten für die Apps der Endgeräte meist monatlich berechnet. Sollte das Endgerät über den Winter nur zur Arbeitszeiterfassung genutzt werden, entstehen bei manchen Programmen in diesen Monaten für die Endgeräte keine Kosten.

Durch den richtigen Einsatz eines Telemetrie-Systems können Prozesse im Betrieb optimiert werden und so die Effizienz gesteigert werden. Allerdings reicht es dabei oft nicht aus, Daten nur halbherzig einzutragen und das System nicht voll im Betrieb zu integrieren. Um aussagekräftige Auswertungen erstellen zu können, muss das System gepflegt werden. Der Umstellungsprozess auf ein solches System, kann bis zu 2 Jahren dauern. Viele Lohnunternehmen nutzen mittlerweile solche Telemetrie-Systeme zusammen mit einer Farmmanagement-Software und möchten nicht mehr ohne arbeiten. Allerdings gibt es immer noch viele, die sich aus Gründen wie z.B. der fehlenden Sicherheit der Daten oder der hohen Kosten, die im Jahr ein paar Tausend Euro betragen können, gegen ein System entscheiden. Dabei ist diese Sorge meist unbegründet, da die Daten oft sehr sicher gespeichert werden und die Kosten sich oft nachdem das System voll integriert ist, schnell rentieren.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Besonderer Dank wurde anschließend an Hans Dieter Levihn gerichtet, der für seine langjährigen Verdienste zum Ehrenpräsident ernannt wurde.

Maren Vaupel, Redaktion
LOHNUNTERNEHMEN]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Kontakt:  
BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V.
Tel.: 05723 / 7497-0  
www.lohnunternehmen.de     
 ]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Lohnunternehmerverbands zu einem persönlichen Austausch eingeladen. Neben allgemeinen Themen stand natürlich die aktuelle Situation in der Wirtschaftsdüngung im Fokus des Gesprächs.

Das neue Düngerecht, insbesondere die neue Düngeverordnung, definieren neue Rahmenbedingungen und stellen hohe Anforderungen an die Akteure. Beide Gesetzesgrundlagen lassen es zu, dass bei zunehmender oder anhaltend hoher Belastung in Grund- und Oberflächengewässern mit Stickstoff oder Phosphor weitere Verschärfungen
in der landwirtschaftlichen Praxis zur Anwendung kommen. Die Düngeverordnung beschreibt im § 13 einen Maßnahmenkatalog („3 aus 14“) und das Düngegesetz eröffnet den Ländern
die Möglichkeit zu einer gütegesicherten Wirtschaftsdüngerverbringung.

In dem Projekt ZERTLOG fördert das Land Niedersachsen das Erarbeiten von Grundlagen für ein entsprechendes Qualitätssicherungssystem, das als Referenz für alternative Gütegemeinschaften auch im gesamten Bundesgebiet zur Anwendung kommen kann.

Das Interesse an einem fachlichen Austausch zum Stand ZERTLOG war auf Seiten der Ministerin entsprechend hoch - auch weil sie selbst Landwirtin ist. Frau Otte-Kinast zeigte großes Interesse zu den praktischen Hinweisen und Kritikpunkten, wie Pflichten zur Analytik, Datenweitergabe, Kosten und Akzeptanz bei den Akteuren und Behörden.

Der Ministerin wurde zugesichert, dass sich die Landesgruppe Niedersachsen weiterhin mit einer Arbeitsgruppe aus Verbandsmitgliedern aktiv in die Projektarbeit einbringen wird. Dabei
soll ein effizientes und unbürokratisches Konzept Zielsetzungen bleiben, das möglichst freiwillig bzw. durch die Marktteilnehmer motiviert von allen Dienstleistungsbetrieben ausgeführt werden kann. Auch die Ministerin stimmte zu, dass aufnehmende Ackerbaubetriebe und abgebende Viehhaltungsbetriebe die „Spielregeln“ für einen Nährstofftransfer abstimmen müssen. Darüber hinaus wurde eine Gütesicherung als rechtliche Vorgabe für die Antragsstellung neuer Stallbauten diskutiert, um Baurecht (NBauO) und Düngerecht miteinander zu verknüpfen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Hierauf haben wir in den damaligen Mitgliederinformationen – dem Vorläufer der LU aktuell – mehrfach hingewiesen. Daraufhin haben sich viele Mitglieder bei der jeweils zuständigen Landesbehörde entsprechend registrieren lassen. Dies war ein einmaliger Akt, der zunächst ohne praktische Folgen blieb. Zwar fanden hier einige Kontrollen von Lohnunternehmern in der Folgezeit statt, sie waren in der Regel aber unkompliziert und kostenfrei.

Seit Mitte 2016 ist jedoch zu beobachten, dass die nunmehr regelmäßig stattfindenden Kontrollen kostenpflichtig werden.

Insofern stellt sich die Frage, ab wann Lohnunternehmer als Futtermittelhersteller gelten bzw. ob sie nicht ihre Eigenschaft als Futtermittelhersteller bei der zuständigen Landesbehörde löschen können, um so unnötige Kosten zu vermeiden.

Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden steht fest, dass die Registrierung von Lohnunternehmern als Futtermittelhersteller notwendig ist und bleibt, wenn Keine Registrierungspflicht und damit die Möglichkeit zur Abmeldung besteht, wenn Des Weiteren ist es fraglich und im Endeffekt eine „Grauzone“, wenn Futtermittel ohne jegliche Veränderung „durchgehandelt“ werden einzig zum Zweck des Mehrwertsteuer-Ausgleichs zwischen pauschalisierenden landwirtschaftlichen Betrieben. Dies ist nicht abschließend geklärt und sollte direkt mit der zuständigen Behörde besprochen werden.

Im Ergebnis sollten Lohnunternehmer daher insgesamt überprüfen, ob sie als Futtermittelhersteller gelten und im Zweifel in Kontakt zur zuständigen Behörde treten. Schließlich können hier unnötige und regelmäßig wiederkehrende Kosten vermieden werden.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Anfang April wurden an alle fördernden Mitgliedsfirmen im Bundesverband Lohnunternehmen e.V. die aktuellen Anmeldeunterlagen und Teilnahmeordnung versandt. In diesem Zusammenhang beginnt eine der wichtigsten Planungsphasen.

Die DeLuTa symbolisiert Dynamik, Energie und Spaß. Nirgendwo sonst haben Sie eine vergleichbare Gelegenheit, die Branche so konzentriert zu erleben.

Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben. Wir freuen uns auf die DeLuTa 2018 in Bremen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
da ich als Jäger viel Zeit damit verbringe irgendwo am Feldrand zu stehen und auf möglicherweise rauslaufendes Wild zu warten, bekomme ich natürlich auch Vieles von eurer Arbeit mit. Hervorgerufen durch das Beobachten anderer Lohnunternehmer sowie der Teilnahme an Gesprächen unter Fahrern, die dafür im Einsatz sind, ist es mir ein Anliegen, mal etwas mitzuteilen. Eure Jungs machen einen „Klasse- Job“! Neuerdings ja auch erkennbar an den Namensschildern an der Frontscheibe sind eure „Flow“, „Roland“, „Kappi“ echte Profis. Hinzu kommen natürlich noch die „Namenlosen“, die gleichfalls lobenswert arbeiten. Es gibt bei allen durchaus Zwischenstellungen zwischen Standgas und Vollgas und diese werden auch genutzt. Die Wagen werden mit äußerster Umsicht vom Feld gefahren, auch wenn keine unmittelbare Gefahr im Verzuge ist. Ich habe bei keinem anderen LU einen Handbesen im Cockpit gesehen bzw. die Fahrer bei deren Handhabung beobachten können. Nicht als Vorbilder zu empfehlen sind die (meist) jungen Kerle, die mit 50 Sachen durch Ortschaften brettern, dabei in der einen Hand das Handy und in der anderen die Dose „Red Bull“ halten. Die sich damit brüsten „mal wieder einen Wagen auf die Seite gelegt zu haben“ und Wettbewerbe austragen, wer die tiefsten Spuren hinterlässt. Eure Jungs sind allerdings echte Profis! Glückwunsch dem Unternehmer, der solche Mitarbeiter hat. Letztendlich macht es sich ja auch bezahlt, wenn sich am Ende der Saison die Schäden in Grenzen halten, weil wertvolles Material vernünftig zur Arbeit eingesetzt wurde.

Gruß vom Feldrand sendet euer Jäger des Vertrauens

Haben Sie ähnliche Reaktionen erhalten, dann melden Sie sich einfach bei uns!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Der GDK 10000 Streuer wird zukünftig in der beschriebenen Ausstattung verfügbar sein.

Visionen über durch künstliche Intelligenz vernetzte und sich selbst steuernde Landmaschinen bewegen aktuell die digitalisierte landwirtschaftliche Branche. Einige Studien über „smarte Feldroboter“ waren auf der vergangenen Agritechnica schon zu bestaunen. Auch wenn die Komplettsteuerung von Maschinen durch „Geisterhand“ noch etwas ist, was vielleicht in weiter Zukunft liegt, steuert die Landtechnik unaufhörlich auf die Vernetzung ihrer Komponenten zu.

Das heißt Bestandsmanagement, Maschinensteuerung und Datenmanagement sind keine voneinander abgegrenzten Begriffe mehr, sondern bauen im Rahmen des Smart Farming aufeinander auf und ermöglichen nicht nur im Bereich der Düngerapplikation eine weitere Präzisierung und Effizienzsteigerung, sondern eine klar angepasstere, intelligentere und ggf. auch ertragssteigernde Düngung.

Gerade im Bereich der organischen Düngung ist der Einsatz anerkannter und zertifizierter NIR-Sensorik, im Rahmen der vernetzten Maschinensteuerung, ein wichtiges Novum in der praktischen Umsetzung, in Bezug auf die Vorgaben der neuen Düngeverordnung. So lässt sich mit dieser Technik präzise, bedarfsgerecht und maximal effizient im gesetzlichen Rahmen bei der Ausbringung von flüssigen Wirtschaftsdüngern arbeiten.

Aber auch die mineralische Düngung sollte in Zeiten des umgesetzten Smart Farmings nicht mehr nach starren Vorgaben ausgeführt werden. Mit Hilfe von verschiedensten Datenquellen, wie z.B. Biomassekarten über Satellitendaten oder Drohnen sowie ISOBUS-integrierten Bestandssensoren, können Applikationen für z.B. Kalk, Grundnährstoffe oder Stickstoffgaben mit detaillierten, standortspezifischen Informationen wissensbasiert ausgeführt werden. Ein weiteres Feature tagesaktueller, satellitenbasierter Biomassekarten ist die Einteilung von Hoch- und Niedrigertragszonen sowie eine, in diesem Jahr sehr interessante, Analyse von Bodenverdichtungen sowie u.a. auch die Lokalisierung von Wasserüberschussbereichen.

Besonderes Augenmerk fällt in unserer aktuellsten Feldprobe dabei auf die dazu nötige Landtechnik. Der Großflächenstreuer GDK 8000 ISOBUS ist nach dem Überladewagen ein weiteres Digitalisierungsprojekt der Güstrower Maschinenbau GmbH. Bei dem Transport- und Überladewagen GTU25 wurde die standardisierte Aufnahme und Weitergabe von Erntedaten, wie z.B. Fläche, Ertrag, Feuchtigkeit, Überlade- und Entladeort ermöglicht, um so eine effizientere Kampagne zu fahren. Durch die Bereitstellung, Übertragung und Dokumentation prozessrelevanter Daten an die Akteure der Erntekette, lassen sich innerhalb des praktischen Smart Farmings Entscheidungen zur richtigen Zeit, am richtigen Ort direkter und nachvollziehbarer treffen. Die Leistungsfähigkeit der Druschtechnik kann somit voll ausgeschöpft werden.

Auch der auf der Agritechnica 2017 vorgestellte und überarbeitete Großflächenstreuer, weist zukünftig eine AEF zertifizierte ISOBUS Steuerung auf. Somit hat eine automatische, in den ISOBUS integrierte Teilbreitenschaltung (AEF Abkürzung: TC-SC) eine variable Ausbringmengensteuerung (TC-Geo) und eine standardisierte Dokumentation von Streuparametern (TC-Bas) in den Ausstattungsumfang der Maschine Einzug gehalten. Die dokumentierten Arbeitsdaten werden vom Streuer im standardisierten Datenformat ISOXML bereitgestellt und stehen somit für den Datenaustausch zwischen dem Verwaltungssystem des Betriebes oder der cloudbasierten Datenaustauschplattform bereit. Zusätzlich wird die Bedienung sämtlicher Funktionen auch über AUX-N (zusätzliche Steuereinheiten wie z.B. Multifunktionshebel) unterstützt.

Mit dem Streuer werden innerhalb der Feldprobe, in der anstehenden Frühjahrsdüngung mineralische Dünger unter Erprobung der oben aufgeführten Features hochpräzise und teilflächenoptimiert ausgebracht. Nur durch Wechsel der Streuscheiben werden über den Kratzbodenstreuer auch Kalke und Kompost nach teilflächenspezifischen Vorgaben appliziert. Im neuen ISOBUS Funktionsstand ist ein hochgenaues Wiegesystem integriert, welches in Verbindung mit der automatisch erfassten Schieberhöhe die Kalibierzahl des Streuguts automatisch erfasst und ggf. korrigiert. Dieses Feature ist schon bei anderen Feldproben sehr positiv aufgefallen, weil durch schwierige Lagerungsmöglichkeiten, eine Mineraldüngercharge unterschiedliche Dichten und Qualitäten aufweisen kann. Wird hier durchweg mit einer „K-Zahl“ gearbeitet, kann es zu Ausbringungenauigkeiten kommen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Feldprobe ist die sinnvolle Erstellung und Integration der Datenlage zur intelligenten teilflächenspezifischen Applikation. Über das Portal „My Data Plant“ der Kleffmann Group, werden initial Biomassekarten erstellt, die dann mit Verschneidung der jeweiligen Düngestrategien und verwendeten Mineraldüngern, zu fertigen Applikationskarten berechnet werden. Die Güstrower Maschinenbau GmbH gibt die fahrgeschwindigkeitsunabhängige Dosiergenauigkeit des elektronisch gesteuerten Kratzbodenvorschubs mit 1-2 % an. Auch diese Angabe wird besonders in den wechselnden Teilflächen der erstellten Applikationskarten, mit unterschiedlichen Ausbringmengen überprüft.

Interessierten Praktikern bietet der Smart Farming Praxistag der LU Agrarelektronik GmbH einen angewandten Einblick in die Möglichkeiten und den Entwicklungsstand des informationsgeleiteten und vernetzten Pflanzenbaus! Zu den Themen satellitenunterstützte Applikationskartenerstellung und Abarbeitung auf der Fläche, z.B. mit dem Güstrower Großflächenstreuer, können interessierte Gruppen im Rahmen dieses Angebots eigene Erfahrungen auf dem Acker sammeln und austauschen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Hier kann der Lohnunternehmer als Fachberater seinen Kunden wichtige Hinweise im Sinne der weiteren Betriebsführung geben, die auch ihm selbst zugute kommen können.

Hat der Landwirt einen Nachfolger im Visier, der (noch) nicht die Betriebsführung z. B. aufgrund zu geringen Alters, nicht abgeschlossener Berufsausbildung oder anderer Lebensphasen der Orientierung übernehmen kann, so kommt der Abschluss eines Bewirtschaftungsvertrages mit seinem Partner Lohnunternehmer in Betracht. Aber auch allgemein als Alternative zur Verpachtung der Fläche kann der Bewirtschaftungsvertrag für den Landwirt interessant sein.

Beratung und Rechtsnatur des Bewirtschaftungsvertrages:
An dieser Stelle kann die Fachberatung des Landwirtes durch den Lohnunternehmer ansetzen:

Die Verpachtung von Flächen erfolgt in der Regel langfristiger, ist von ihrer Rechtsnatur eher unflexibel, führt zum Verlust der Flächenprämie und bietet nur wenig Kontrolle, was mit und auf der Fläche in der Folge tatsächlich geschieht. Demgegenüber kann ein Bewirtschaftungsvertrag mit flexibler Laufzeit und variierendem Inhalt geschlossen werden. Dies ermöglicht in weit höherem Maße eine individuelle Anpassung an den konkret vorliegenden Einzelfall. Landwirte empfinden den Bewirtschaftungsvertrag daher häufig als die angenehmere Variante, auch, weil sie das Geschehen auf der Fläche so besser kontrollieren können. Zugleich führt der Abschluss eines  Bewirtschaftungsvertrages für den Lohnunternehmer stets zu einem Zuwachs an Kalkulationssicherheit, so dass im Ergebnis der Vertragsschluss für beide Parteien von Vorteil ist.

Ein Bewirtschaftungsvertrag ist in rechtlicher Hinsicht die Zusammenfassung vieler einzelner Werkverträge im Sinne der §§ 631 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) in einem einheitlichen (Gesamt-) Werkvertrag.

Häufig vergibt der Landwirt z. B. die Aussaat, Düngung, Pflanzenschutzarbeiten oder Ernte einzeln per separatem Auftrag (= Werkvertrag). In einem Bewirtschaftungsvertrag werden diese Maßnahmen sowie etwaig weitere im Jahresverlauf erforderliche Arbeiten und Maßnahmen auf der Fläche zusammenfassend geregelt.

Zwingend erforderliche Punkte der Vertragsgestaltung:
Zwei Bereiche sind bei der Gestaltung eines Bewirtschaftungsvertrages von sehr großer Bedeutung und bedürfen unbedingt strikter Beachtung: Die Vereinbarung einer sogenannten Ernteteilung („Crop Sharing“) nach einem vertraglich festgelegten Schlüssel ist demgegenüber unzulässig und zu vermeiden. In einem solchen Fall könnte die Gewerbeeigenschaft des Lohnunternehmers auf den Landwirt
übergehen mit im Einzelfall unübersehbaren und sehr negativen Konsequenzen wie z. B. den Verlust des Status als Landwirt.

Ergänzender Hinweis:
Soll eine Erfolgsbeteiligung vereinbart werden, z. B. um den Auftragnehmer besonders zu motivieren, so kann eine gemeinsame, realistische Ernteerwartung im Vertrag formuliert werden. Wird diese überschritten, so ist es zulässig, den Überschuss nach einem vertraglich zuvor festgelegten Schlüssel unter den Vertragsparteien zu verteilen („Bewirtschaftungsvertrag mit Tantiemenregelung“).

Weitere wichtige Punkte der Vertragsgestaltung: Zudem kann die Vereinbarung weiterer, einzelfallbezogener Regelungen angezeigt sein. Da die Materie des Bewirtschaftungsvertrages insgesamt sehr stark vom konkreten Einzelfall abhängt, sollte vom Lohnunternehmer stets eine individuelle Rechtsberatung, z. B. die des BLU e. V., in Anspruch genommen werden.

Insgesamt ist der Abschluss eines Bewirtschaftungsvertrages eine sehr gute und flexible Alternative zur Verpachtung und führt zu einer erhöhten Kalkulationssicherheit zugunsten des Auftragnehmers Lohnunternehmer.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Mit Einführung des Mindestlohngesetzes zum Januar 2015 folgten nicht nur ein gesetzlicher Mindestlohn, sondern auch erhebliche Dokumentationspflichten (vgl. zuletzt: LU aktuell Februar 2017).

Nach dem Mindestlohngesetz sind Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit spätestens sieben Tage nach der Arbeit aufzuzeichnen und zwei Jahre lang aufzubewahren. Diese Pflicht betrifft nach dem MiLoG prinzipiell nur Aushilfen, wozu geringfügig (450 € Minijobber) und kurzfristig (3-Monats- bzw. 70-Arbeitstage-) Beschäftigte gehören.

Für Festangestellte gelten die Aufzeichnungspflichten nur, wenn der Betrieb zu einem Gewerbe nach § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz zählt.

Situation für Lohnunternehmer bis zum 31.12.2017

Nun war für Lohnunternehmen die Mitglied in der SVLFG sind umstritten, ob  Aufzeichnungspflichten für alle Arbeitnehmer geführt werden mussten. Der allgemeinverbindliche Mindestentgelttarifvertrag für die Landwirtschaft, der einen geringeren als den gesetzlichen Mindestlohn nach dem MiLoG ermöglichte, erfasste u.a. Betriebe die Mitglied in der SVLFG sind. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) war aufgrund der Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages für die Landwirtschaft der Auffassung, dass damit die Pflicht folgt, für alle Arbeitnehmer Aufzeichnungen hinsichtlich Beginn, Ende und Dauer der Arbeitszeit zu führen.

Zwar entschied das OLG Hamm in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren, dass diese Pflicht nicht bestehe. Allerdings folgte in einem späteren Rechtsstreit das Finanzgericht Hamburg der Auffassung des BMAS und entschied sich ausdrücklich gegen die Entscheidung des OLG Hamm.

Situation für Lohnunternehmer ab 01.01.2018

Dieses uneinheitliche Ergebnis war natürlich unbefriedigend. Glücklicherweise ist der Mindestentgelttarifvertrag zum31.12.2017 gekündigt worden. Die Folge ist, dass für Lohnunternehmerdie nicht unter § 2a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz fallen, die vorgenannten Aufzeichnungen nur noch für Aushilfen zwingend sind. Für feste (sozialversicherungspflichtige) Arbeitnehmer gelten die Aufzeichnungspflichten in der speziellen Form nicht mehr.

Was ist mit alten Aufzeichnungen der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer zu tun?

Lohnunternehmer die dem Gerichtsbezirk des OLG Hamm unterfallen, brauchten keine Aufzeichnungen (für alle Arbeitnehmer) zu führen, sondern nur für Aushilfen. Allen anderen bleibt aufgrund der Uneinheitlichkeit der Rechtsprechung zumindest anzuraten, die Aufzeichnungen sicherheitshalber über die Dauer der Aufzeichnungszeit (2 Jahre) vorrätig zu halten und ab dem 01.01.2018 nur noch entsprechende Aufzeichnungen für Aushilfen zu führen.

Abschließend bleibt zu beachten, dass Aufzeichnungen auch nach anderen Rechtsnormen zu führen sind. So verlangt etwa das Arbeitszeitgesetz, dass Aufzeichnungen über Arbeitnehmer zu führen sind, deren werktägliche Arbeitszeit acht Stunden überschritten hat. Auch diese Aufzeichnungen sind 2 Jahre lang aufzubewahren, vgl. § 16 Abs. 2 ArbZG.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die Ergebnisse sind repräsentativ für landwirtschaftliche Betriebe ab 30 ha in West- und 100 ha in Ostdeutschland, in den verschiedenen Bundesländern und Betriebsgrößen sowie für Lohnunternehmen
im Norden und Süden.

Stimmung in der Landwirtschaft hat sich etwas eingetrübt.

Der weiterhin steigende Milchpreis wird von den Betrieben wohlwollend wahrgenommen. Im Vergleich zum Juni 2017 und insbesondere im Jahresvergleich bewerten die Landwirte den Milchpreis erheblich besser. Dementgegen bewerten die Schweinemastbetriebe die jüngste Entwicklung der Schweinepreise entsprechend schlechter. Die Erwartungen an die Ernte 2017 waren in den Befragungen im Juni noch etwas größer. Zudem haben sich die Getreidepreise in den letzten Monaten etwas schlechter entwickelt. Dies wird von den Landwirten ebenfalls wahrgenommen und drückt die Stimmung. Im Jahresvergleich werden außerdem die Energiekosten für Treibstoffe und die Leasingkonditionen schlechter bewertet.

Aufgrund steigender Preise zieht auch die Milchproduktion wieder an.

Die national und insbesondere die international steigenden Anlieferungsmengen lassen jedoch befürchten, dass die positive Entwicklung des Milchpreis bald zu Ende gehen wird. Für 2018 ist tendenziell eher mit rückläufigen Preisentwicklungen zu rechnen. Von einem Rückgang unter 30 Cent pro Liter ist jedoch zur Zeit nicht auszugehen.

Ackerbau- und Veredlungsbetriebe sind skeptisch.

Die Erwartungshaltung an die zukünftige wirtschaftliche Lage hat sich gegenüber dem Sommer 2017 spürbar verschlechtert. Als Grund wird häufiger auf die höheren Auflagen bzw. die weiterhin bestehende Unsicherheit bei den Themen Düngeverordnung, Tierwohl und Pflanzenschutz verwiesen. Ausgehend von der aktuellen Situation gehen die Lohnunternehmer für die nächsten 2 bis 3 Jahre eher von einer leichten Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aus.
 
Entgegen der Stimmungslage steigt die Investitionsbereitschaft deutlich an.

In den nächsten sechs Monaten will etwa jeder dritte Landwirt eine Investition tätigen. Zum Vergleich, im Vorjahr lag der Anteil bei lediglich 21 Prozent. Einen höheren Investitionsbedarf haben die Landwirte in den Kernbereichen Maschinen und Geräte und Wirtschaftsgebäude. Regional betrachtet gibt es in ganz Deutschland, aber besonders im Osten, einen höheren Bedarf. Dies spiegelt sich auch beim entsprechenden Vergleich der Betriebsgrößen wider. Betriebe ≥ 100 ha LF wollen in den kommenden sechs Monaten am häufigsten investieren, etwa 36 Prozent. Das Investitionsverhalten der Lohnunternehmer ist im Vergleich zum Vorjahr spürbar höher. Etwa ein Viertel der Lohnunternehmer plant in den nächsten sechs Monaten in Maschinen und Geräte (Traktoren, Ackerbaugeräte, Futtererntetechnik) zu investieren. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es lediglich 17 Prozent.

Futtererntetechnik ist weiterhin gefragt.

Die gute Stimmung bei den Futterbaubetrieben spiegelt sich auch in der Investitionsfreudigkeit der Betriebe wider. Auch die Lohnunternehmer planen im Jahresvergleich eine höhere Investitionssumme im Bereich Futtererntemaschinen ein.

Austausch einer veralteten Maschine bleibt Hauptinvestitionsgrund.

In den vergangenen zwei Jahren wurden lediglich absolut notwendige Investitionen durchgeführt. Nun müssen veraltete Maschinen häufiger ausgetauscht werden oder der technische Zustand der Maschine macht eine Investition notwendig. Zudem werden häufiger Investitionsgründe genannt, die aufgrund neuer Auflagen und Verordnungen notwendig werden. Lohnunternehmer planen häufiger zu investieren, um den
Maschinenbestand zu erweitern.

Fazit

Das Jahr 2017 hielt für die Lohnunternehmer einige Veränderungen parat. Aus der Befragung von Produkt + Markt lässt sich schließen, dass vor allem die Düngeverordnung für viel Gesprächsstoff sorgte. Die Lohnunternehmer sind daher bereit in der nächsten Zeit Investitionen zu tätigen, um die erhöhten Anforderungen an eine gesetzeskonforme Ausbringung der Gülle zu gewährleisten. Hinzu kamen die Herausforderungen während der Ernte durch schwierige Wetterbedingungen. Diese fordern immer mehr den Einsatz absoluter Spezialisten. Regelmäßige Fuhrparkanpassungen sind daher der Baustein für ein effizientes und schlagkräftiges Dienstleistungsangebot.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Neben den Berichten zur Verbandsarbeit in BLU, Ceettar und Bildungswerk informierten sich die Teilnehmer intensiver auch über die Situation auf der Landesebene. Die neue Düngegesetzgebung und die GüKG-Problematik wurden ebenso diskutiert wie verschiedene verkehrsrechtliche Probleme. Interessant war aber vor allem ein Austausch über den Fachkräftemangel in Lohnunternehmen und Maßnahmen bzw. Erfahrungen, diesem durch Werbung und andere Initiativen auf Betriebs- oder Verbandsebene zu begegnen. Hier werden Bundes- und Landesverbände kurzfristig eine Fortsetzung der Kampagne zur Agritechnica 2017 planen.

Der obligatorische Rechnungsabschluss 2017 und Haushaltsvoranschlag 2018 konnten mit guten Ergebnissen aufwarten und fanden deshalb die Zustimmung der Delegierten. Die Finanzmittel des Bundesverbands sollen kurzfristig in den Neubau einer Geschäftsstelle investiert werden, um die Versorgung der Mitgliedsbetriebe auf eine bessere und breitere Basis stellen zu können. Die ersten Zeichnungen und Ansichten eines zweigeschossigen Verwaltungsgebäudes fanden ebenfalls grundsätzlich Zuspruch.

Ausführliche Diskussionen erzeugten der Rückblick auf die Agritechnica und die Fachtagungen sowie die Planung von Ausstellungen und Veranstaltungen im laufenden Jahr. Diesbezüglich wird der Hinweis zu kompakteren, inhaltlich hochwertigeren Veranstaltungen in den Fachgremien des BLU ventiliert.

Auch die Wahlen zum Präsidium unterstrichen eine insgesamt kontinuierliche Entwicklung des BLU. Turnusgemäß standen Präsident Klaus Pentzlin, Vizepräsidentin Andrea van Eijden und Vizepräsident Stefan Marx sowie Präsidiumsmitglied Joachim Heller zur Wahl und wurden für eine erneute Amtszeit mit einstimmigen Wahlergebnissen bestätigt.

Herr Beckmann bereicherte durch einen Bericht aus seinem Verlag bzw. der Redaktion „Lohnunternehmen“ die Versammlung. Leider wird der allseits geschätzte Chefredakteur Hans-Günter Dörpmund Mitte des Jahres 2018 in  den wohlverdienten Ruhestand gehen und entsprechend an der BLU-Versammlung dann nicht mehr teilnehmen.

In seiner „kleinen Laudatio“ lies Präsident Pentzlin verschiedene Beispiele einer wirklich guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit Revue passieren und dankte Herrn Dörpmund mit einem persönlichen Geschenk.

Der Geehrte betonte anschließend, er habe sich immer sehr wohl im Kreise der Lohnunternehmer gefühlt und wünscht sich einen weiterhin guten Kontakt zu diesem Personenkreis.

Darüber hinaus wurde die langjährige Mitarbeit der Delegierten Hans-Josef Derichs aus dem LU-Verband NRW und Heinz Ebert vom VDAW Baden-Württemberg in der BLU-Delegiertenversammlung angemessen gewürdigt.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Im Rahmen des Prüfungsteils „Pflanzenproduktion, Verfahrens- und Agrartechnik, Dienstleistungen“ hatten die Anwärter ein Arbeitsprojekt in ihrem eigenen Lohnunternehmen oder dem Unternehmen des Arbeitgebers durchzuführen. Im Mittelpunkt stand die Erprobung einer neuen Dienstleistung unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte und Überlegungen zur Vermarktung dieser Neuerung.

In einem einstündigen Fachgespräch waren die fachlichen Hintergründe aus der Projektbearbeitung sowie zu weiteren Schwerpunkten dieses Bereichs näher darzustellen. Eine dreistündige Klausurarbeit zu praxisbezogenen Themenstellungen rundete diesen Prüfungsteil ab.

Kernbestandteil des Prüfungsteils „Betriebs- und Unternehmensführung“ war die Beurteilung eines fremden Lohnunternehmens. Dazu hatten die Kandidaten eine Stunde Zeit zur Vorbesichtigung des Betriebes und zur Befragung des Unternehmers. Nach einer knapp 2-stündigen Vorbereitung fand jeweils ein einstündiges Fachgespräch hierzu statt. Auch in diesem Prüfungsteil musste eine dreistündige
Klausur mit praxisbezogenen Fragestellungen geschrieben werden.

Der Prüfungsteil „Berufsausbildung und Mitarbeiterführung“ gliedert sich in zwei Abschnitte. Hauptaufgabe im Abschnitt „Berufsausbildung“ ist die praktische Durchführung einer Ausbildungssituation einschließlich eines Fachgesprächs. Hinzu kommt eine
schriftliche Prüfungsklausur. Hierdurch sollen die Prüflinge zeigen, dass sie Auszubildende unterweisen und fachliche Aufgaben im Rahmen der Ausbildung sachgerecht lösen können. Im Abschnitt „Mitarbeiterführung“ sind im Rahmen einer Fallstudie eine vorgegebene
betriebliche Problemsituation zur Mitarbeiterführung zu analysieren und geeignete Lösungsansätze zu entwickeln.

Prüfungsbester war Hauke Bockelmann aus Faßberg (Kreis Celle), der die Note „sehr gut“ nur knapp verfehlte. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen gratuliert allen erfolgreichen Prüflingen.

Die Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Meisterprüfungen wurden unter organisatorischer Federführung des Bundesverbands Lohnunternehmen (www.lohnunternehmen.de) in enger Zusammenarbeit mit der Heimvolkshochschule Loccum durchgeführt.

Auch künftig sind gezielte Maßnahmen zur Fortbildung und Prüfungsvorbereitung über zwei Winter (rund 800 Unterrichtsstunden; jeweils von Mitte November bis Ende Februar) vorgesehen. Der Kurs für die Absolventen 2019 ist bereits voll im Gange. Erste Teile der Prüfung wurden bereits durchgeführt.

Die Anmeldefrist für die Agrarservicemeisterprüfung 2020 läuft noch bis 1. Juni 2018. Anmeldeformulare finden sich im Internet unter www.lwk-niedersachsen.de/agrarservice (Webcode 01015611).

Kontakt:
Richard Didam
Fachreferent Aus- und Fortbildung
Landwirt/in und Fachkraft
Agrarservice, Ausbildereignung
Telefon: 0441 801-317
Telefax: 0441 801-204
E-Mail:
 ]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Sehr geehrte Mitglieder,
nachfolgend finden Sie den Link zu einer Umfrage zu dem Thema „Maismarkt“. Diesen finden Sie auch auf unserer Internetseite bei den aktuellen Meldungen. Für die Umfrage verantwortlich ist die Studentin Marina Reiff, die ihren Masterabschluss in Agrarmanagement an der TU München in Weihenstephan absolviert.

https://ww2.unipark.de/uc/studentische_Mais_Befragung/


Als Dankeschön für die Teilnahme verlost Frau Reiff 3 mal 2 Karten für die DLG-Feldtage.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die junge Frau unterstützen und an der anonymen Umfrage teilnehmen. Vielen Dank!
Jennifer Nickel]]> 18.10.2019 - 10:40:51  
Darauf machen Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutscher Bauernverband (DBV) und Deutscher Jagdverband (DJV) aufmerksam. Die Verbände empfehlen den Landwirten, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen oder selbst erforderliche Maßnahmen für die Wildtierrettung durchzuführen.
 
Effektive Wildtierrettung beginnt bereits vor der Mahd, so die Verbände. Entscheidend ist dabei, die anstehenden Grünschnitt-Termine – für Silage oder Biomasseproduktion – rechtzeitig mit dem Jagdpächter abzustimmen und die Mähweise dem Tierverhalten anzupassen. Die Verbände empfehlen, das Feld mit dem Grünlandschnitt grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. So haben Feldhasen oder Fasane während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Bei der Ernte der Ganzpflanzensilage verspricht die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der kritischen Aufzuchtzeit zusätzlichen Erfolg – gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken, oder auch bei Bodenbrütern.
 
Das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden, der Einsatz von Wildrettern oder die Vergrämung (Vertreibung) helfen, Wildtierverluste zu vermeiden. Derartige Maßnahmen sind wichtig, um tierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Bei bestimmten Witterungsverhältnissen hilft auch Drohnen- und Infrarot-Technik.

Vergrämung kann kostengünstig und sehr effektiv mit Knistertüten, Flatterbändern oder Kofferradios durchgeführt werden. Der Einsatz von elektronischen Wildscheuchen, die unterschiedlichste Töne wie z.B. Menschenstimmen, klassische Musik oder auch Motorengeräusche in verschiedenen Lautstärken aussenden, hat sich im Praxiseinsatz bewährt. Bereits eine Maßnahme zur Vertreibung wirkt, haben Experten herausgefunden.

Unabhängig davon fordern die Verbände die Politik auf, der Forschungs- und Innovationsförderung zur Wildtierrettung eine hohe Priorität einzuräumen. Besonders digitale Techniken haben das Potential, die Rettung von Rehkitzen und Niederwild nachhaltig zu unterstützen.

BLU, BMR, DBV, DJV

]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Neue EU-Verordnung
Neu ist streng betrachtet nur ein geringer Teil des Datenschutzrechts. Die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) regelt überwiegend das, was bereits im alten Bundesdatenschutzgesetz stand. Die DS-GVO selbst ist bereits seit dem 24. Mai 2016 in Kraft. Warum also der ganze Aufstand?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Zunächst einmal wurde der Bußgeldrahmen deutlich erhöht (von bis zu 300.000 € auf bis zu 20 Mio. bzw. 4 % des weltweiten Umsatzes). Ein weiterer Grund ist die vermeintliche Ankündigung der finanziellen und personellen Aufstockung der Datenschutzbehörden, die dadurch auch vermehrt Kontrollen durchführen sollen.

In Zeiten in denen Datenskandale durch die großen Akteure am Markt zunehmen, ist eine gewisse Sensibilisierung aller Beteiligten ersichtlich. Als einzelner Lohnunternehmer fragt man sich dennoch, welche Daten eigentlich gesammelt werden und warum das Ganze auf einen zukommt, wo im Vergleich zu Facebook und Co. lediglich Daten der Kunden erfasst werden und damit nicht geworben oder sonst wie Geld verdient wird. Nun ist das leider irrelevant. Jedes Unternehmen unabhängig von der Größe, das personenbezogene Daten verarbeitet, fällt unter die DS-GVO und das neue BDSG.

Der eigentliche Grund für die Panik ist das Datum der Anwendung der neuen DS-GVO. Am 25. Mai 2018 tritt die DSGVO nach einer Übergangsphase von 2 Jahren nämlich in Kraft.

Sie haben noch nichts getan? – Dann wird es Zeit, auch wenn Sie sich laut einer aktuellen Forsa-Umfrage, nach der jeder zweite Mittelständler nicht auf die DS-GVO vorbereitet ist, in bester Gesellschaft befinden.

Was ist zu tun?
Sowohl (das alte) BDSG wie auch die DS-GVO enthalten Regelungen zum Umgang mit Daten. Es geht um den Schutz natürlicher Personen und nicht von Unternehmen oder Behörden. Allerdings ist beispielsweise bei einer GmbH der Geschäftsführer derjenige, der die Verträge im Namen der Gesellschaft schließt. Sobald dessen Name erfasst wird oder der eines Ansprechpartners, liegen personenbezogene Daten vor. Das gilt ebenso für den lof-Betrieb oder das Lohnunternehmen, welches als Einzelunternehmen agiert und folglich stets auch eine (natürliche) Person dahintersteht. Damit sind Sie regelmäßig vom Datenschutzrecht erfasst.

Zuständig für die Einhaltung der Vorschriften ist der Unternehmer, bei juristischen Personen der Geschäftsführer und nur zusätzlich der Datenschutzbeauftragte, sofern ein solcher benannt ist. Aber auch die Mitarbeiter können in die Verantwortung gezogen werden, wenn sie gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen, obwohl sie über von ihnen einzuhaltende Datenschutzregeln informiert wurden.

Die Verarbeitung (darunter fällt nahezu alles: Erfassen, Bearbeiten, Speichern, Ordnen usw.) von Daten ist zulässig, sofern eine Einwilligung vorliegt oder sie u. a. zur Erfüllung eines Vertrages bzw. aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist. Auf eine automatisierte Erfassung (über Handy, PC o. ä.) kommt es nicht an. Jegliche strukturierte Sammlung von personenbezogenen Daten, die nach bestimmten Kriterien zugänglich sind, unabhängig ob zentral oder nach funktionalen bzw. geografischen Gesichtspunkten wird erfasst. Damit ebenfalls handschriftliche Notizzettel, sofern irgendwie kategorisiert (z. B. Adressliste, Kundenkartei u. ä.).

Zurzeit wird versucht, die Gesetze auszuwerten und danach bestimmte Verhaltenskriterien und Maßnahmen vorzugeben. Die konkreten auf den Einzelfall zutreffenden Maßnahmen werden sich erst zukünftig durch Rechtsprechung und ordnungsbehördliche Vorgaben verdeutlichen. Dieser Artikel soll einen Überblick über die von der DS-GVO geforderten Maßnahmen geben. Wir haben unterstützend dazu Muster auf unserer Website zur Verfügung gestellt.

Der Datenschutzbeauftragte (DSB)
Vieles dreht sich um den DSB, doch ist dieser nur in folgenden Fällen notwendig:
In den beiden letztgenannten Fällen muss unabhängig von der Anzahl der mit der Verarbeitung beschäftigten Personen ein DSB benannt werden. Weitere nach der DS-GVO genannte Fälle, sind eine öffentliche Stelle oder, wenn die Kerntätigkeit in der Überwachung von Personen oder in der Verarbeitung von besonderen Datenkategorien oder Strafrechtsdaten besteht. Unabhängig davon kann freiwillig stets ein DSB benannt werden.

Als Lohnunternehmen hat man sich damit nur die Frage zu stellen, ob ständig 10 mit der automatisierten Datenverarbeitung tätigen Personen im Betrieb sind.

Der DSB kann ähnlich dem Verkehrsleiter im GüKG eine angestellte Person oder ein externer Dritter sein. Der DSB muss keine besondere Prüfung abgelegt haben, jedoch die Fähigkeit zur Erfüllung der Aufgaben eines DSB aufweisen. Im Rahmen der beruflichen Qualifikation sollte der eingesetzte DSB über ausreichende Kenntnisse und/oder Berufserfahrung im betreffenden Wirtschaftsbereich verfügen und im Stande sein, die verschiedenen Verarbeitungsprozesse zu erfassen. Die Benennung ist formlos möglich.

Verfahrensverzeichnis
Möglicherweise muss ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten erstellt werden. Dies ist prinzipiell für Betriebe ab 250 Mitarbeitern vorgesehen oder wenn ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen,eine nicht nur gelegentliche Datenverarbeitung erfolgt oder besondere Datenkategorien erfasst werden.

Im Ergebnis lässt sich für den Bereich Lohnunternehmen festhalten, dass allenfalls die Betriebe ein Verfahrensverzeichnis führen müssen, die Programme zur Datenerfassung in der Landwirtschaft verwenden. Sofern dabei nicht ausschließlich Sachdaten erfasst werden, sondern auch eine Verknüpfung mit einer bestimmten Person erfolgt, müsste ein solches  Verzeichnis erstellt werden.

Das Verzeichnis muss folgende, für Sie relevante Punkte beinhalten:
Auftragsdatenverarbeiter
Ähnliches muss der Auftragsdatenverarbeiter tun. Auftragsverarbeiter ist nach der Legaldefinition des Art. 4 Nr. 8 DS-GVO eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

Dazu gehören z.B. das externe Büro zur Lohnbuchhaltung, Steuerberater oder der Softwaredienstleister der ein Datenerfassungsprogramm für die Landwirtschaft betreibt oder ihr Website- Betreiber. Von diesen Personen bzw. Unternehmen benötigen Sie zwingend einen Vertrag, in dem die Auftragsdatenverarbeitung geregelt ist. Bei den Datenschutzbehörden gibt es hierfür Musterverträge. Eigentlich müsste Ihr Auftragsdatenverarbeiter auf Sie zukommen und Ihnen einen entsprechenden Vertrag zur Unterschrift vorlegen.

Geeignete technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) Unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen sind geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Die sog. TOMs dienen dem Zweck eines ordnungsgemäßen Umgangs mit Daten. Es geht um die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung, die Festlegung des Zweckes, möglichst um Datenvermeidung und -sparsamkeit, Festlegung der Aufbewahrung sowie der Dauer und um den Schutz der Daten. Neben dem Verfahrensverzeichnis (s.o.) was als organisatorische Maßnahme gilt, sind die technischen und tatsächlichen Sicherungsmaßnahmen für die erfassten Daten.

Sind die Daten bei einem Dritten (Steuerberater oder Erfassungsprogramm für die Landwirtschaft) ist von denen eine entsprechende Bestätigung im Auftragsdatenverarbeitungsvertrag erforderlich. Bei Datenlagerung in einem Drittland sind besondere Vorgaben einzuhalten und auch der Betroffene darüber zu informieren.

Für Lohnunternehmer mit relativ geringen Daten, reichen die üblichen Vorkehrungen:
Datenschutzverpflichtung und Datenschutz für Angestellte
Die Mitarbeiter sind für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Das bedeutet, dass unbefugt beispielsweise keine Daten erhoben und gesammelt bzw. an Dritte (außerhalb des Betriebes) weitergeleitet werden dürfen.

Eine gesonderte Verpflichtung macht vor allem für die Lohnunternehmer Sinn, die umfangreiche Daten bei  Auftragsdurchführung sammeln.

Bei der Erfassung der Daten der Beschäftigten ist wiederum an Datenschutz zu denken. Es beginnt bereits mit der Bewerbung. Die Daten sind, wenn nicht weiter erforderlich, zu löschen. Als Zeitraum ist nach dem AGG (Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz) eine Mindestaufbewahrungszeit von 4 Monaten vorgesehen. Anschließend ist zu fragen, ob die Bewerberdaten vielleicht für einen späteren Zeitraum noch erforderlich sein könnten. Ein Zeitraum von 6 Monaten bis 1,5 Jahren kann hier noch als angemessen betrachtet werden. Spätestens nach 3 Jahren müssten die Unterlagen jedoch gelöscht/vernichtet werden. Der Bewerber ist auf die Verwendung seiner Daten und die Löschfristen hinzuweisen. Ihm muss auch die Möglichkeit eröffnet werden, dem zu widersprechen.

Im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses selbst werden personenbezogene Daten der Mitarbeiter erfasst. Diese Daten dürfen zur Erfüllung des Arbeitsverhältnisses und dessen Beendigung verarbeitet werden. Bei der Aufdeckung von Straftaten ist die Datenverarbeitung nur zulässig, wenn es Verdachtsmomente gibt.

Für darüber hinausgehende Daten ist eine Einwilligung erforderlich. Die Einwilligung des Beschäftigten ist dann auch nur rechtmäßig, wenn unter Berücksichtigung seiner sozialen Abhängigkeit die Einwilligung als freiwillig gewertet werden kann. Dies ist insbesondere anzunehmen, wenn durch die Einwilligung ein rechtlicher oder wirtschaftlicher Vorteil für den Arbeitnehmer generiert wird.

Informationspflichten
In den Art. 12 ff. DS-GVO ist das Transparenzgebot enthalten. Danach ist die Person von der Daten verarbeitet werden (dazu gehören alle Personen von denen Sie Daten haben; Mitarbeiter, Kunden, Interessenten, sonstige Ansprechparter), vom Verantwortlichen über folgende Punkte zu informieren: Die Person, über die die Daten erhoben werden, muss über die vorgenannten Punkte informiert werden, um genau zu wissen, welche Daten gesammeltund wofür diese verwendet werden. Ihr sollen auch etwaige Möglichkeiten, sich dagegen wehren zu können, aufgezeigt werden.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten wird regelmäßig der Vertrag sein. Der Zweck dient der ordnungsgemäßen Vertragsdurchführung und Abwicklung. Die Speicherung der Daten ergibt sich in der Regel aus den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten eines Unternehmers.

Werden die Daten an ein Unternehmen zur Erfassung der Daten in der Landwirtschaft oder sonstige Auftragsdatenverarbeiter weitergeleitet, muss entsprechend darüber informiert werden. Es empfiehlt sich darüber hinaus zu erwähnen, welchen weitergehenden und vorteilhaften Zwecken (z.B. Vereinfachung des Produktionsprozesses, Überprüfbarkeit der geleisteten Werk-/ Dienstleistung und Nachvollziehbarkeit der Maschinendaten inkl. Dieselverbrauch) diese Weiterleitung hat.

Datenschutzfolgenabschätzung (DSFA)
Eine Datenschutzfolgenabschätzung ist erforderlich, wenn die Form der Verarbeitung, insbesondere bei der Verwendung neuer Technologien, aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat. Insbesondere sind bei systematischer und umfassender Bewertung persönlicher Aspekte natürlicher Personen, umfangreicher Verarbeitung besonderer Kategorien von  personenbezogenen Daten oder systematische umfangreiche Überwachung öffentlich zugänglicher Bereiche genannt.

Der Vergleich zu von Lohnunternehmen gesammelten Daten, lässt regelmäßig eine DSFA entfallen. Die Aufsichtsbehörden haben Listen von Verarbeitungsvorgängen zu erstellen, für die eine DSFA als erforderlich angesehen wird.

Die im Lohnunternehmen verarbeiteten Daten beziehen sich regelmäßig auf den landwirtschaftlichen Betrieb. Dort sind überwiegend Sachdaten (Ackerflächen, Ernte und GPS-Daten) enthalten. Die einzigen personenbezogenen Daten dürften der Name und die Kontaktdaten des Betriebsinhabers, eines Vertreters oder Ansprechpartners sein. Ein Profiling findet nicht statt.

Vielmehr werden die Daten zur Verwendung für die Auftragsdurchführung, d.h. die Arbeitsleistung des Lohnunternehmens, Koordination der eingesetzten Fahrzeuge, Mittel oder Arbeitskräfte und schließlich zur ordnungsgemäßen Abrechnung des Vertrages benötigt.

(Profiling= jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese  personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen)

Besonderheiten gelten bei Videoüberwachung öffentlich zugänglicher Räume oder bei Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten (z.B. rassische oder ethnische Herkunft, Religionszugehörigkeit usw.). Die Religionszugehörigkeit zur Lohnsteuerabrechnung soll hiervon ausgenommen sein. LU dürften regulär nicht von diesen Sonderkonstellationen erfasst sein.

Niels Schäfer und

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Die wohl bedeutendste Neuerung ist die Überarbeitung des Kalenders. BLU-Mitglieder können sich darüber einfach und schnell zu Veranstaltungen anmelden. Bei den Fachtagungen Anfang des Jahres wurde dies bereits mehrfach genutzt. Und damit kein Termin mehr vergessen wird, können diese nun bequem in die eigenen Smartphone- oder Outlookkalender exportiert werden.

Die Vielzahl der Neuinstallationen zeigen deutlich, dass der Schritt des Updates zum richtigen Zeitpunkt kam und die neuen Funktionen einen bedeutenden Mehrwert für Lohnunternehmer bieten. Von Oktober bis März ist ein Nutzeranstieg von knapp 30 % zu verzeichnen.

Ebenfalls für einen gesteigerten Nutzen spricht der enorme Anstieg der monatlichen App-Aufrufe. Im Januar und Februar 2018 liegen diese deutlich über 2.500 Aufrufe im Monat. Vor allem ist dies mit der Einführung der neuen Funktion der Push-Benachrichtigungen zu erklären. Das sind Meldungen, die ohne das Öffnen der jeweiligen App auf dem Smartphone erscheinen und auf neue Meldungen hinweisen.

Möchten auch Sie diesen kostenlosen Mehr-Service nutzen, dann scannen Sie einfach den QR-Code ein und laden sich die App auf ihr Smartphone oder Tablet. Klappt etwas nicht, dann melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen. 


]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Was liegt also näher, als dieser Zielgruppe einen Einblick in die Arbeit zu gewähren und der modernen Landwirtschaft ein sympathisches Gesicht zu geben?

Unter diesem Aspekt haben schon das Landvolk Göttingen, der Maschinenring Harburg und einige Lohnunternehmer unabhängig voneinander eine Aktion gestartet und „Mitfahrtickets“ verlost. Die Möglichkeiten potenzielle Kandidaten zu erreichen sind vielfältig. Betriebe könnten einen Hinweis direkt auf der firmeneigenen Webseite hinterlegen, einen Aufruf in den sozialen Medien oder der Tageszeitung starten oder interessierte Personen direkt ansprechen. Schon bei der Ankündigung sollte darauf hinweisen werden, dass die Teilnehmer zeitlich flexibel sein müssen, denn das Erntewetter lässt oft nur spontane Mitfahrten zu. Bei der Auswahl der Mitfahrer ist es ratsam darauf zu achten nur ernsthaft interessierte Personen auszuwählen. Bevor allerdings Gäste mitfahren, sollte mit dem eigenen Versicherungsvertreter gesprochen werden, damit Risiken abgedeckt sind.

Auch die Auswahl der Maschinisten ist von besonderer Bedeutung. Diese sollten die ihnen gestellten Fragen kompetent beantworten können und Lust auf einen solchen Austausch haben. Nach den Fahrten bietet sich für den Lohnunternehmer selbst die Möglichkeit für einen Informationsaustausch mit den Gästen. Dabei könnte man ihnen die ganze Erntekette bis hin zur Einlagerung zeigen oder die Unterschiede zwischen den Getreidearten und die Verwendungsmöglichkeiten von Raps erklären.

Dass dieses Programm mehrere Stunden in Anspruch nehmen könnte, muss jedem Ausrichter bewusst sein. Daher bietet es sich an, die Aktion auch medienwirksam zu verarbeiten, ganz in dem Sinne der BLU-Initiative Profis mit Rücksicht; 10 Punkte für Image und Akzeptanz. Die Teilnehmer könnten nach den Fahrten einen Post auf Facebook veröffentlichen und die Erfahrungen des Tages schildern, denn diese haben mit Sicherheit einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Spannend wäre es, Journalisten zum Mitfahren einzuladen. Gut gemachte Beiträge können viele Zeitungsleser, Radiohörer oder Fernsehzuschauer erreichen und zu einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit beitragen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Lohnfortzahlung im Krankheitsfall an den Arbeitnehmer:
Diese ist durch den Arbeitgeber grundsätzlich zu leisten, sofern der Arbeitnehmer infolge einer Krankheit unverschuldet (siehe dazu unten zweiter Punkt) arbeitsunfähig ist. Von diesem Grundsatz bestehen im EFZG Ausnahmen: Für die Höhe der Lohnfortzahlung gilt, dass durch den Arbeitgeber 100% der Vergütung fortzuzahlen ist, die bei der individuell maßgebenden Arbeitszeit angefallen wäre. Überstundenzuschläge oder –vergütungen außerhalb der regulären Arbeitszeit bleiben dabei außer Betracht. Bei einer leistungsbezogenen Vergütung ist von dem in dem Erkrankungszeitraum erzielbaren Durchschnittsverdienst auszugehen.

Wichtig für Lohnunternehmer:
Für Kleinbetriebe bis 30 Arbeitnehmer besteht nach dem Arbeitgeberaufwendungsgesetz (AAG) ein Erstattungs- und Umlageverfahren (U 1, sogenannte Lohnfortzahlungsumlage).
Danach können sich Kleinbetriebe bis zu 80% (gesetzliche Untergrenze: 40%) der von ihnen geleisteten Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von der Krankenkasse des jeweiligen Arbeitnehmers zurückerstatten lassen. Dies dürfte für den Großteil der deutschen Lohnunternehmen zutreffen und sollte unbedingt in Anspruch genommen werden.

Lohnfortzahlung an Feiertagen an den Arbeitnehmer:
Fällt die Arbeit infolge eines gesetzlichen Feiertages aus – das ist nicht der Fall, wenn der Feiertag z. B. auf einen Sonntag fällt – so muss der Arbeitgeber ebenfalls Lohnfortzahlung an den Arbeitnehmer für diesen Tag leisten. Betroffen sind nur die gesetzlichen Feiertage nach den Feiertagsgesetzen der Länder und nicht etwa kirchliche Feiertage oder Brauchtumstage.
Kein Anspruch auf Lohnfortzahlung an Feiertagen besteht nach § 2 Absatz 3 EFZG, wenn der Arbeitnehmer am letzten Arbeitstag vor oder am ersten Arbeitstag nach dem Feiertag unentschuldigt fehlt.

Abschließend ist zu beachten, dass der Anspruch des Arbeitnehmers auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und an Feiertagen insgesamt unabdingbar ist, d. h. er kann weder durch Arbeits- oder Tarifvertrag ausgeschlossen werden, § 12 EFZG. Lediglich Vereinbarungen zwischen den Tarifvertragsparteien zur Höhe der Lohnfortzahlung sind in festgelegten gesetzlichen Grenzen zulässig. Die Tarifverträge der Lohnunternehmer sehen eine solche Regelung aber nicht vor.


]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Dich erwartet eine professionelles Fotoshooting und die Möglichkeit deinen Ausbildungsberuf bundesweit zu vertreten.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Trotzdem sind es im Ergebnis sieben Landkreise, die laut der Wirtschaftsdüngerbilanz im Nährstoffbericht die Obergrenzen für Stickstoff und zukünftig auch für Phosphat überschreiten. Bei der Betrachtung von ganz Niedersachsen haben sich der Nährstoffanfall aus Wirtschaftsdüngern und der N-Mineraldüngereinsatz weiter erhöht. In den hiesigen Nährstoffkreisläufen befindet sich zu viel Stickstoff und Phosphat. Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast sieht darin einen klaren Handlungsauftrag.

Zusätzlich hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen Mitte April ein Positionspapier veröffentlicht, mit welchen Strategien ein effizienterer Nährstoffeinsatz verfolgt wird. Die beschriebenen Lösungsansätze sind vielfältig. Diese Strategien nehmen dabei nicht nur die abgebende Region in die Pflicht. Sondern es sind Ackerbauregionen ebenso gefordert, die vorhandenen Nährstoffe bestmöglich zu nutzen. Dazu zählen natürlich weiterhin die Verbringung von Nährstoffen und die Substitution von Mineraldüngern. Voraussetzung dafür sind neben der Schaffung von zusätzlichem Lagerraum, die Arbeit in engen Kooperationen mit einem gegenseitigen Verständnis über die Grenzen des Landkreises hinaus.

Bei der Betrachtung der vorgestellten Lösungsansätze kommt den Lohnunternehmen eine große Bedeutung zu. Die Verbringung ist und bleibt ein essentielles Instrument, indem die Lohnunternehmen nicht wegzudenken sind. Diesen Stellenwert hat sich die Branche mit ihren schlagkräftigen Transportlösungen zwar erarbeitet. Doch zukünftig sind es die Aufbereitungslösungen die weiter an Bedeutung gewinnen. Für den Export kann zusätzlich zum Festmist die technisch aufbereitete Gülle einen großen Beitrag leisten. Die Aufkonzentration und Rückgewinnungstechniken sind hier wichtige Ansätze. Über eine Aufbereitungslösung für Geflügelmiste berichteten wir bereits in der April-Ausgabe der “LU-aktuell“.

Für einen nachhaltigen Nährstoffkreislauf gibt es keine Patentlösung. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel der verschiedensten Maßnahmen. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Aspekten ist die Transparenz der Nährstoffströme unerlässlich. Mit der Einführung der Stoffstrombilanz ist hier in den nächsten Jahren mit deutlich transparenteren Verläufen zu rechnen.

*mit Material der LWK Niedersachsen
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Diese neue Richtlinie berücksichtigt insbesondere die Umstellung der manuellen Buchhaltung auf moderne, computergestützte IT-Systeme. Diese ca. 40-seitige Richtlinie stellt die Unternehmen im Allgemeinen, aber insbesondere die kleineren Unternehmer, vor fast unlösbare Aufgaben.

In diesem Schreiben der Finanzverwaltung werden die nachfolgenden Punkte genauestens definiert und deren Einhaltung vom Unternehmer gefordert:
Die Krönung der Vorschrift ist die Forderung einer Verfahrensdokumentation für alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe. Alle oben genannten Schritte sind in dieser „Verfahrensdokumentation“ schriftlich festzuhalten. Die Finanzverwaltung fordert Prüfungssicherheit von allen elektronischen Systemen, die von einem Unternehmen verwandt werden, die zeitnahe Aufzeichnung und Verbuchung von Geschäftsvorfällen und das Vorliegen von Verfahrensdokumentationen zu allen Prüfungsschwerpunkten. Dieses bedeutet, dass aus der Verfahrensdokumentation alle Einzelheiten zu den verschiedenen Systemen und Verfahrensabläufe eines Unternehmens ersichtlich seien müssen. Es muss also eine komplette Verfahrensdokumentation erstellt werden, die je nach Größe der Firma und elektronischer Ausstattung sehr umfangreich sein kann.

Wenn eine solche, geforderte Verfahrensdokumentation zukünftig nicht vorliegt, ist mit Sanktionen der Finanzverwaltung zu rechnen. Zurzeit anhängige Betriebsprüfungen zeigen, dass das Finanzamt die „Gelbe Karte“ zieht und die betroffenen Steuerpflichtigen massiv unter Druck setzt. Zukünftiges Fehlen dieser Verfahrensdokumentation beeinflusst nach Auffassung der Finanzverwaltung die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung. Eine nicht ordnungsgemäße Buchführung wiederum kann zu Zu Schätzungen führen, ggf. verbunden mit steuerstrafrechtlichen Konsequenzen, zum Beispiel einem Bußgeldverfahren. Das Finanzamt unterstellt, dass bei Nichtvorliegen einer Verfahrensdokumentation die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung nicht mehr gegeben ist.

Wir werden Sie über die weitere Vorgehensweise der Finanzverwaltung in der Praxis auf dem Laufenden halten. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, sollten Sie sich bereits jetzt für dieses Thema interessieren.

Volkmar W. Brettmeier]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Der folgende Artikel soll in aller Kürze die Pflichten des neuen Datenschutzrechts darstellen:

Verpflichtung von Mitarbeitern zur Einhaltung des Datenschutzes
Jeder Mitarbeiter sollte auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben sensibilisiert werden. Da die Bußgelder erheblich angehoben wurden, sollten die Mitarbeiter deutlich auf die Konsequenzen eines datenschutzrechtlichen Verstoßes hingewiesen werden.

Transparenzgebot
Im Laufe der Jahre werden eine Vielzahl von Daten von Personen verarbeitet. Beispielhaft Daten der Kunden, Anfragen bestimmter Interessenten, Lieferanten u.ä.

Als Verantwortlicher der diese Daten von Personen hat, müssen Sie alle Personen anschreiben bzw. in Textform informieren. Als Information muss genannt werden, welche Daten erfasst sind, zu welchem Zweck, für welche Dauer und mit welcher Rechtsgrundlage die Daten hinterlegt sind. Darüber hinaus ist die Betroffene Person von der Sie die Daten haben auf ihre Rechte nach dem neuen Datenschutzrecht hinzuweisen.

Beachten Sie, dass es keinen Unterschied macht, ob Sie die Daten in EDV-Systemen oder auf Handzetteln sortiert in Ordnern erfasst haben. Jegliche Kategorisierung ist datenschutzrechtlich relevant.

Geeignete technische und organisatorische Maßnahmen (TOM)
Unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen sind geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Jedem Unternehmen das elektronische Datenverarbeitungsgeräte verwendet, wird empfohlen sich mit den TOM auseinanderzusetzen und diese für den Betrieb schriftlich niederzulegen. Dies dient Ihrem eigenen Interesse an Datensicherheit.

Der Datenschutzbeauftragte (DSB)
Als Lohnunternehmen hat man sich damit nur die Frage zu stellen, ob ständig 10 mit der automatisierten Datenverarbeitung tätigen Personen im Betrieb sind. Unabhängig davon kann freiwillig stets ein DSB benannt werden.

Der DSB kann ähnlich dem Verkehrsleiter im GüKG eine angestellte Person oder ein externer Dritter sein. Der DSB muss keine besondere Prüfung abgelegt haben, jedoch die Fähigkeit zur Erfüllung der Aufgaben eines DSB aufweisen. Im Rahmen der beruflichen Qualifikation sollte der eingesetzte DSB über ausreichende Kenntnisse und/oder Berufserfahrung im betreffenden Wirtschaftsbereich verfügen und im Stande sein, die verschiedenen Verarbeitungsprozesse zu erfassen. Die Benennung ist formlos möglich.

Verfahrensverzeichnis
Ein Verfahrensverzeichnis ist prinzipiell für Betriebe ab 250 Mitarbeitern vorgesehen oder wenn ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen, eine nicht nur gelegentliche Datenverarbeitung erfolgt oder besondere Datenkategorien erfasst werden.

Im Ergebnis lässt sich für den Bereich Lohnunternehmen festhalten, dass allenfalls die Betriebe ein Verfahrensverzeichnis führen müssen, die Programme zur Datenerfassung in der Landwirtschaft verwenden. Sofern dabei nicht ausschließlich Sachdaten erfasst werden, sondern auch eine Verknüpfung mit einer bestimmten Person erfolgt, müsste ein solches Verzeichnis erstellt werden.

Homepage
Sofern Sie eine Website haben, die Daten z.B. IP-Adressen erfasst oder Cookies speichert, muss eine entsprechende Datenschutzinformation (Disclaimer) hinterlegt werden. Sofern Sie selbst eine Homepage entworfen haben und diese selber pflegen, sollten Sie sich über die jeweiligen von Besuchern von der Website gespeicherten Informationen im Klaren werden und anschließend eine entsprechende Formulierungen entwerfen.

Wird Ihre Website von einem Dritten gepflegt, sollten Sie sich die Erklärung von dem Einholen und (zwingend) einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag schließen.

Auftragsdatenvereinbarung
Die Auftragsdatenverarbeitung erfolgt, wenn Daten für Sie durch Dritte verarbeitet werden. Dazu gehört beispielsweise das externe Unternehmen zur Pflege Ihrer IT oder Website wie auch das Unternehmen, dass Daten in der Landwirtschaft erfasst. Hinsichtlich der Mitarbeiter kommen Lohnbuchhaltungsstellen oder der Steuerberater in Betracht.

Die Vereinbarung muss zumindest in Textform erfolgen.

Notwendige Inhalte der Auftragsdatenvereinbarung:
Muster für Lohnunternehmen zu den einzelnen Punkten finden Sie in unserem Downloadbereich auf unserer Website. Für Rückfragen steht Ihnen die Beratung des Verbandes zur Verfügung.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat kürzlich im Bundesanzeiger eine lang angekündigte und lang erwartete Mitteilung zum Güterkraftverkehrsgesetz in der Landwirtschaft veröffentlicht, die ab sofort rechtsgültig ist:
 
Land- oder forstwirtschaftliche Transporte durch Lohnunternehmen unterliegen weiterhin nicht den Bestimmungen des Güterkraftverkehrsgesetzes, wenn
Damit erweitert das BMVI die bisher gültigen Merkmale zur Differenzierung landwirtschaftlicher von gewerblichen Transporten durch die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.

Nach Aussage des BMVI bleibt diese Kulanzregelung bis zu einer Novellierung des Güterkraftverkehrsgesetzes bestehen.

Für die gesamte Branche ist es wichtig, dass lof-Transporte durch Lohnunternehmen in dem klar definierten Bereich weiterhin der Landwirtschaft zugeordnet werden und vom GüKG freigestellt bleiben. Daraus resultieren für alle Verbandsmitglieder Vorteile bei Steuerbefreiung, Versicherungskonditionen, Fahrerlaubnisklasse T, EU-Kontrollgerät, Fahrzeugbreite 3,00 m usw.. Zudem muss auch für Kontrollbehörden eine transparente Abgrenzung vorliegen, um unnötige Kontrollen der BAG oder Polizei zu vermeiden.

Die Agrarverbände DBV, BMR und BLU haben geduldig bis kurz vor Ende der ursprünglichen Kulanzfrist (31.05.2018) auf das positive Signal gewartet und setzen sich weiterhin auch zusammen mit dem Bundesverband für Güterverkehr und Logistik (BGL) für eine praxisgerechte Lösung der Problematik ein.

Anliegend finden Sie den Originaltext aus dem Bundesanzeiger vom 24.05.2018.
Ihre Fragen beantworten wir gerne am Telefon 05723/7497-0

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Wesenberg]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Bei Auswahl des Buttons „Zur Anmeldung“ öffnet sich das Anmeldeformular, das Sie wie auch die Faxanmeldung ausfüllen können. Mit einem „Klick“ auf den Sendebutton haben Sie sich dann schon angemeldet und erhalten aus unserer Geschäftsstelle zeitnah eine Bestätigungsmail.

Damit der Termin nicht in Vergessenheit gerät, können Sie mit einem weiteren Klick den Termin in Ihren digitalen Kalender exportieren.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Testen und wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie mich gerne!


]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Seit 2005 besteht der Ausbildungsberuf zur Fachkraft Agrarservice. Jedes Jahr sind es etwa 200 bis 250 neue Azubis bundesweit, die sich auf 9 Berufsschulstandorte aufteilen. Der Start in den neuen Lebensabschnitt ist für die jungen Menschen, allerdings auch mit vielen Veränderungen verbunden. Folgende Punkte sollten Sie vorab mit Ihrem Azubi klären:

Eigenes Girokonto vorhanden?
Der ein oder andere Schulabgänger hat unter Umständen noch gar kein eigenes Girokonto. Weisen Sie ihren Auszubildenden bitte rechtzeitig daraufhin, dass er ein Girokonto benötigt. Zusätzlich sind Auszubildende in der Regel von Kontoführungsgebühren befreit, dafür muss ihr Azubi eine Kopie des Ausbildungsvertrages
bei der Bank einreichen.

Freie Krankenkassenwahl
Die Krankenversicherung des Auszubildenden war in der Regel bisher über die Familienversicherung abgedeckt. Mit dem Ausbildungsbeginn greift diese allerdings nicht mehr, sodass sich der Azubi jetzt eine eigene Versicherung suchen muss. Für Sie als Arbeitgeber ist hier wichtig, dass die Anmeldung bei der Krankenkasse spätestens 14 Tage nach dem Beginn der Lehre erfolgt sein muss.

Für den Auszubildenden das erste Arbeitsverhältnis?
Dann hat er bisher noch keinen Sozialversicherungsausweis. Sobald Sie ihn bei der Krankenkasse anmelden, bekommt er den Ausweis automatisch zugeschickt. Falls ihr Auszubildender den Sozialversicherungsausweis verloren hat, kann er den bei der Krankenkasse kostenlos erneut anfordern. Zusätzlich zu der Sozialversicherungsnummer benötigen Sie die Steueridentifikationsnummer. Diese wird jedem in der Regel im Kindesalter zugeschickt. Sollte auch diese ihrem Jugendlichen nicht zur Hand sein, kann er am besten in der Steuererklärung seiner Eltern nachschauen. Dort müsste die Steueridentifikationsnummer unter der Anlage Kind zu finden sein.

Vor Beginn der Ausbildung müssen die unter 18-jährigen sich einem Gesundheitscheck unterziehen. Dieses ärztliche Untersuchungszeugnis sollte vom Hausarzt in der Regel kostenlos ausgestellt werden.

Führung des Berichtsheftes
Zu guter Letzt wird noch das Berichtsheft benötigt. Das Berichtsheft ist ein Ausbildungsmittel, dass heißt Sie sind als Arbeitgeber dazu verpflichtet, es ihrem Auszubildenden kostenlos zur Verfügung zu stellen. Sie können es beim Landwirtschaftsverlag Münster-Hilltrup GmbH bestellen. Um böse Überraschungen vor dem Abgabetermin zu vermeiden, lassen Sie sich das Berichtsheft bitte mindestens einmal monatlich von ihrem Auszubildenden vorlegen.


]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die Mautpflicht besteht danach grundsätzlich für Kraftfahrzeuge (Kfz) oder Fahrzeugkombinationen, die und deren zulässiges Gesamtgewicht (zGG) – einschließlich Anhänger – mindestens 7,5 t beträgt.

1. Alternative:

Die Mautpflicht nach der 1. Alternative betrifft Kfz, die generell nach ihrem Zweck dazu bestimmt sind, Güter gleich welcher Art zu transportieren. Es ist damit entscheidend, ob das Fahrzeug nach seinen objektiven Merkmalen dazu dienen soll, Güter auf Straßen zu transportieren. Dies ist z. B. bei Sattelzügen oder Lastkraftwagen zweifelsfrei der Fall, während klassische land- und forstwirtschaftliche (lof) Ackerschlepper und lof-Geräteträger dieser Alternative nicht unterfallen, da sie zur Bewirtschaftung von lof-Flächen bestimmt sind (und z. B. über die Zapfwelle auch andere Maschinen antreiben können).

Die sogenannten „Agrotrucks“, d. h. zum lof-Ackerschlepper umgeschlüsselte Sattelzugmaschinen, unterfallen ebenfalls der 1. Alternative, sofern sie keinerlei technische Umrüstung erfahren haben. Ob dies auch für umgerüstete „Agrotrucks“ (= z. B. mit Zapfwelle,
Ackerbereifung, Hydraulikanschlüssen usw.) gilt, ist aktuell noch fraglich. Allerdings dürfte es nach den hier dargestellten Grundsätzen sachgerecht sein, diese zumindest dann von der 1. Alternative auszunehmen, wenn sie eine so umfangreiche Umrüstung erfahren haben, dass sie nicht ausschließlich für den Güterkraftverkehr bestimmt sind.

Die Mautpflicht nach der 1. Alternative besteht im Übrigen unabhängig davon, ob es sich um eine Privatfahrt handelt, ob tatsächlich Güter befördert werden (Leerfahrten sind damit auch von der 1. Alternative erfasst) oder ob das betreffende Kfz von der Kraftfahrzeugsteuer befreit ist.

2. Alternative:

Hiernach besteht unabhängig von der 1. Alternative die Mautpflicht, sofern mit Kfz Güter gleich welcher Art transportiert werden (auch Betriebsmittel).

Anmerkung: Bis April dieses Jahres wurde davon ausgegangen, dass unter die 2. Alternative nur Werkverkehr und/oder nach dem Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) erlaubnispflichtiger Verkehr fällt. Aufgrund verschiedener Urteile von Oberverwaltungsgerichten der Länder (u. a. OVG Münster, Az.: 9 B 550/16) wird nun aber die 2. Alternative seitens des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) auf die Beförderung jeglicher Güter angewandt.

Ausnahme für Lohnunternehmer:

Für Lohnunternehmer besteht von der Mautpflicht eine wichtige Ausnahme, die in § 1 Absatz 2 Ziffer 6 BFStrMG geregelt ist:

Danach sind landwirtschaftliche Fahrzeuge im geschäftsmäßigen Güterverkehr mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH.) von maximal 40 km/h nach beiden Alternativen generell ausgenommen (gilt ab dem 1. Juli 2018).

Anmerkung: Diese praktisch wichtige Ausnahme wurde auf Betreiben des BLU e. V. (zusammen mit DBV e. V. und BMR e. V.) Anfang 2017 in das Gesetz aufgenommen.

Hinweise des BAG zur Maut:

Das BAG hat folgende praktische Hinweise gegeben:

Freiwillige Registrierung bei Toll Collect:

Fahrzeuge, die dauerhaft nicht der Mautpflicht unterliegen, können in die Liste der nicht mautpflichtigen Fahrzeuge eingetragen werden, die von der Betreibergesellschaft Toll Collect
geführt wird (siehe www.toll-collect.de unter dem Stichwort „Mautbefreiung“).

Wer ist für die Mautentrichtung verantwortlich?

Verantwortlich für die Mautentrichtung ist der Eigentümer oder Halter des Kfz, die Person, die über den Gebrauch des Kfz bestimmt, der Fahrer, die Person, auf die das Kfz zugelassen ist oder die Person, der das Kennzeichen des Kfz zugeteilt ist, wobei mehrere Mautschuldner als Gesamtschuldner haften.

Wie kann die Maut entrichtet werden?
Dies geht durch Was passiert bei nicht ordnungsgemäßer Mautentrichtung?

Hier finden einerseits ein Nacherhebungsverfahren und andererseits ein Ordnungswidrigkeitenverfahren (OWiG) statt. Dazu wird Folgendes vom BAG ausgeführt: Wichtige abschließende Hinweise:

Viele Fragen sind im Zusammenhang mit dem BFStrMG derzeit noch ungeklärt und teilweise umstritten. Sofern hier weitere Klärungen erfolgen, werden wir Sie selbstverständlich zeitnah über den BLU-Newsticker informieren.

Daher bitten wir Sie ausdrücklich, dass Sie bitte in Kontakt mit uns treten, sofern Sie z. B. Probleme mit der Registrierung von nicht mautpflichtigen Fahrzeugen haben oder Verfahren gegen Sie eingeleitet werden oder Sie sonstige Informationen erhalten, die in Sachen neue Maut von Bedeutung sein können oder vom hier Dargestellten abweichen!


]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Besser konnte es nicht sein: strahlendes Wetter, fast 200 Teilnehmer und mit LU Peterberns aus Gersten ein echter Vorzeigebetrieb als Gastgeber sowie Start- und Endpunkt des diesjährigen Lohnunternehmer-Tages in Niedersachsen. Entsprechend begeistert zeigte sich Präsidentin Andrea van Eijden bei ihrer Begrüßung während des Frühstücks. Nach dieser beim LU-Tag traditionellen Stärkung und einem Rundgang durch den Betrieb inklusive Vorstellung durch Karl-Heinz Peterberns startete die Gruppe in drei Bussen zur Tour durch das Emsland, genauer gesagt: in der Region östlich der Ems und südlich der Hase.

Den ersten Stopp legten die Reisenden beim Landtechnik-Hersteller Briri im wenige Kilometer entfernten Bawinkel ein, der 2018 sein 40-jähriges Jubiläum feiert. Juniorchef Markus Riepenhausen gab den Lohnunternehmern und mitreisenden Fördermitgliedern des BLU einen Überblick über die Entwicklung des auf Technik zur organischen Düngung spezialisierten Unternehmens und das aktuelle Produktprogramm. Vertieft wurde dies bei einem Rundgang durch die Werkshallen und die umfangreiche Maschinenausstellung, die anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten des darauf folgenden Wochenendes auf dem Betriebshof glänzte. Zum Abschluss wartete ein Mittagsimbiss auf die Gruppe.

Von Bawinkel aus führte der Weg nach Haselünne, zur Traditions-Kornbrennerei Rosche. Deren Inhaber und Team präsentierten sich, das Unternehmen und die Produktion in kurzweilig-spannend-informativer Weise. Besonderheit bei Rosche ist nicht nur die Vielzahl der Produkte, sondern das auf Regionalität und Qualität basierende Konzept. Es sieht zum Beispiel die ausschließliche Nutzung des auf dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb bzw. bei Landwirten der Hase-Region erzeugten Getreides. Und so mancher Teilnehmer des LU-Tages zeigte sich erstaunt, welcher Aufwand hinter einem guten „Hochprozentigen“ steckt. Dass eine Verkostung der Spezialitäten inbegriffen war, versteht sich von selbst.

Blumiger Höhepunkt der Rundreise durch die Ems-Hase-Region war die Gärtnerei Emsflower, wo auf etwa 80 ha Glashausfläche jährlich über 500 Mio. Beetpflanzen produziert, verpackt und verschickt werden. Beeindruckend war nicht nur die Führung durch den Tropen- und Kakteengarten sowie das Besucherzentrum, sondern ebenso der extrem hohe Automatisierungsgrad. Ein Beispiel dessen waren sechs Pflanzroboter, die pro Stunde zusammen bis zu 12.000 Stecklinge eintopfen. Und auch die betriebsinternen Transporte laufen vollautomatisch, quasi wie von Geisterhand ab.

Derartig mit Einrücken bereichert, kehrten die Busse abends nach Gersten zu LU Peterberns zurück, wo ein umfangreiches Büffet auf die Gäste wartete und die Gruppe bei ausführlichem „Klönschnack“ den Tag ausklingen ließ.

Jens Noordhof,
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Vielfach „provoziert“ ein solcher Mitarbeiter dann seine Kündigung durch dauerhaft mangelhafte Leistungen oder regt sogar selbst ausdrücklich seine Kündigung durch den Arbeitgeber an.

Der Betriebsinhaber, der dieser Anregung folgt, geht das Risiko ein, Beklagter einer (erfolgreichen) Kündigungsschutzklage zu werden. Denn nicht selten ändert der Mitarbeiter nach Ausspruch der Kündigung seine Meinung nach dem ersten Kontakt mit der BA oder z. B., weil sich ein in Aussicht gestelltes neues Jobangebot zerschlägt.

Doch wann verhängt die BA überhaupt eine Sperrzeit hinsichtlich des Arbeitslosengeldes?
Folgende rechtliche Grundsätze zur Sperrzeit sind aktuell zu beachten:
  1. Der Arbeitgeber muss die Kündigung mit Bestimmtheit in Aussicht gestellt haben,
  2. die drohende Arbeitgeberkündigung muss auf betriebliche oder (neu!) personenbedingte (z. B. Langzeit erkrankung) Gründe gestützt sein und
  3. das Beschäftigungsverhältnis endet aufgrund des Aufhebungsvertrages nicht früher als es bei einer fristgerechten Arbeitgeberkündigung geendet hätte.
Bislang galt, dass die BA die Rechtmäßigkeit der drohenden Arbeitgeberkündigung nicht überprüfte, wenn im Aufhebungsvertrag eine Abfindung von 0,25 bis 0,5 Monatsverdiensten pro Beschäftigungsjahr vereinbart wurde. An der Untergrenze von 0,25 Bruttogehältern hält die BA nun nicht mehr fest, was eine weitere Erleichterung darstellt. Das heißt, dass auch die Vereinbarung einer noch so kleinen Abfindung (z. B. in Höhe von 100,- €) im Aufhebungsvertrag keine Überprüfung der Rechtmäßigkeit der drohenden Arbeitgeberkündigung durch die BA nach sich zieht.

Dies (und auch die Berücksichtigung personenbedingter Gründe; s. o. Ziffer 2) erleichtert den Abschluss eines Aufhebungsvertrages ohne Sperrzeit in faktischer Hinsicht erheblich!

Fazit:
Insgesamt steht damit fest, dass Lohnunternehmer, die sich in der oben beschriebenen Situation befinden, gegenüber ihrem abwanderungswilligen Arbeitnehmer den Abschluss eines Aufhebungsvertrages anregen sollten. Bezüglich aufkommender Bedenken des Arbeitnehmers hinsichtlich der Anordnung einer möglichen Sperrzeit sollte der Lohnunternehmer dann die hier dargestellten Grundätze gegenüber dem Arbeitnehmer offenlegen, um diesen zum Abschluss eines Aufhebungsvertrages zu bewegen.

Denn sicher ist: Der Arbeitnehmer, der einen Aufhebungsvertrag schließt (oder selbst kündigt), hat nicht mehr die Möglichkeit, eine Kündigungsschutzklage zu erheben.


]]> 18.10.2019 - 10:40:51Selten haben sich Initiative und Beharrlichkeit so ausgezahlt wie in den Bemühungen unseres Berufsverbands Lohnunternehmen (BLU) um die eigene Berufsausbildung. Fachkraft Agrarservice (FAS) und Agrarservicemeister (ASM) gehören heute zu den attraktivsten Qualifikationen für junge Menschen im ländlichen Raum. Neben der reinen Notwendigkeit unsere Branche, Betriebsleiter und Mitarbeiter optimal im Hinblick auf die Herausforderungen des Lohnunternehmerberufes auszubilden, hat der eigene Beruf einen erheblichen Imagegewinn für die Berufsgruppe mit sich gebracht.

Fachkraft Agrarservice (FAS)

Die Berufsausbildung Fachkraft Agrarservice ist durch die Schwerpunkte Pflanzenbau, Landtechnik und Dienstleistungen nach wie vor bei Auszubildenden sehr beliebt. Dies spiegelt sich auch in den aktuellen Schülerzahlen wider, die sich gegenüber dem Vorjahr stabilisiert haben. Im Jahr 2017 haben rund 270 Fachkräfte Agrarservice ihren Abschluss erworben. Die Jahrgangszahlen für 2020 werden sich mit Beginn des zweiten Ausbildungsjahres dieser Gruppe (ab August 2018) durch Absolventen aus Berufsfachschulen bzw. Berufsgrundbildungsjahren (BGJ), Abiturienten und junge Männer und Frauen mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung noch um etwa 5 % erhöhen.

Für den theoretischen Unterricht stehen bundesweit neun Berufsschulen zur Verfügung, die jeweils für die Auszubildenden des „eigenen“ Bundeslandes verpflichtend sind. In Bundesländern ohne eigene Berufsschule wird die Versorgung über entsprechende Vereinbarungen der zuständigen Kultusministerien geregelt. Die Ausbildungsplätze gehen mit der zahlenmäßigen Bedeutung der Lohnunternehmen in den Bundesländern einher. Für die Fachkraft Agrarservice hat Niedersachsen noch immer die Führungsrolle inne, die auch durch zwei Berufsschulstandorte zum Ausdruck kommt.

Der Anteil junger Frauen in der Ausbildung ist mit unter 2 % leider noch sehr gering. Dennoch ist der BLU zuversichtlich, auch bei den weiblichen Nachwuchskräften weitere Zuwächse zu erzielen. Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig und qualifizierte Fachkräfte Agrarservice werden auch in Management und Koordinierung wichtige Funktionen in den Lohnunternehmen übernehmen müssen. Mittelfristig wird es dem Berufsstand trotz großer Anstrengungen nicht gelingen, mehr als 30 % des Mitarbeiterbedarfs über die eigene Berufsausbildung zu decken.



Agrarservicemeister (ASM)

Aufbauend auf die Ausbildung können sich Betriebsleiter und Mitarbeiter in zwei Wintersemestern zum Agrarservicemeister fortbilden. Diese Fortbildung ist eine hervorragende Qualifikationsmaßnahme für Führungskräfte in Lohnunternehmen. Ziel der Meisterausbildung ist, dass sich die Meisteranwärter mit den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen des Unternehmens auseinandersetzen und diese entsprechend auswerten können. Im Vordergrund stehen dabei die Analyse und entsprechende Einschätzung der unternehmerischen Zusammenhänge eines Betriebes.

Die Fortbildung zum Agrarservicemeister hat sich seit Veröffentlichung der Durchführungsverordnung im August 2010 an drei Standorten in Deutschland (Kleve, Loccum, Triesdorf) etabliert. Mittlerweile haben 225 junge Menschen an der anspruchsvollen Fortbildung teilgenommen. Zukünftig rechnet der BLU mit Zuwächsen von bis zu 50 Agrarservicemeistern jährlich.

„Diese Entwicklung ist erfreulich, wird aber auch außerhalb unserer Branche interessiert verfolgt. Aus jedem Jahrgang „verschwinden“ Agrarservicemeister in branchenfremde Unternehmen, die aber der Landtechnik sehr nahe stehen. Dieser Sachverhalt bestätigt offensichtlich unseren Eindruck, dass wir in der Aus- und Fortbildung nicht immer alles, so doch das Meiste und Entscheidende, richtig gemacht haben und wir mit unserer Fachkraft Agrarservice und unserem Agrarservicemeister auf dem richtigen Weg sind“, erläutert Dr. Martin Wesenberg, Geschäftsführer des BLU.

Insgesamt ist die Entwicklung der Ausund Fortbildung als äußerst positiv zu bewerten, es ist bereits viel für die Branche erreicht worden. Damit aber nicht genug; der BLU fördert kontinuierlich die Entwicklung des Berufes und setzt sich für zunehmende Bekanntheit bei Auszubildenden und  Ausbildungsbetrieben ein.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Momentan gilt, da das zur Rübenaussaat 2018 verkaufte Saatgut noch komplett mit der Beize der alten Zulassung gebeizt wurde, darf dieses noch mit pneumatischen Sägeräten ausgesät werden. Für die Aussaat 2019 wird das Saatgut dann komplett mit der Beize mit neuer Zulassung pilliert und darf nicht mehr mit pneumatischen Sägeräten gesät werden.

Allerdings darf Rübensaatgut, das in europäischen Nachbarländern pilliert wurde und nicht die Auflage NH685 hat, weiterhin mit mechanischen oder pneumatischen Sägeräten ausgebracht
werden. Für eine Vereinheitlichung setzen sich die deutschen Pillierer aber ein.

Außerdem steht auch noch ein Verbot von Neonicotinoiden der EU im Raum. Eine Abstimmung aller EU-Mitgliedssaaten soll darüber demnächst entscheiden. Ein Verbot würde dann weitere Einschränkungen im Pflanzenschutz und bei Saatgutbeizen mit sich bringen. Der BLU wird Sie über das weitere Geschehen informieren und auf dem Laufenden halten.


]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Wirtschaftsdünger aufgefordert. Neben der Separation von flüssigen Wirtschaftsdüngern zur besseren Verwertung gibt es nun auch eine Lösung für Geflügelmist.

Durch die hohe Konzentration an Stickstoff in Geflügelmist, kann dieser keinen höheren Anteil in Substraten für Biogasanlagen einnehmen. Mit einem neuen System ist es nun möglich ammoniumreichen Geflügelmist mit großen Anteilen in Substraten in Biogasanlagen einzusetzen. Der Geflügelmist wird dafür mit einem kleinen Feststoffdosierer zerkleinert, dazu wird ungelöschter Kalk gegeben. Danach geht das Gemisch in einen gasdichten, verschlossenen Aufbereiter. Dort wird das Ammoniak durch eine chemische Reaktion, die durch den Kalk ausgelöst wird, ausgetrieben. Je nach Wassergehalt des Mistes wird das Mist-Kalk-Gemisch erhitzt, weil der Kalk gelöscht wird. Dabei wird der Mist so auch getrocknet.

Über Ammoniakstripping-Säulen wird das Ammoniak in Schwefelsäure gelöst. So kann eine Ammoniumsulfatlösung aufgefangen werden. Dieser Stickstoffdünger kann dann ohne weitere Behandlung ausgebracht werden. Zwischen 70–90 % Ammoniak kann so aus dem Geflügelmist gelöst werden. Nach der Behandlung kann der Geflügelmist ohne weiteres in die Biogasanlage gefüttert werden, daraus entstehen dann ganz normal Gärreste. Ein Tonne des behandelten Geflügelmistes kann eine Tonne Mais als Substrat für die Biogasanlage ersetzen.

Durch die Behandlung und das Herauslösen von Ammoniak aus Geflügelmist kann deutlich mehr Geflügelmist als Substrat in Biogasanlagen gefüttert werden. Dadurch müssen die Fruchtfolgen nicht mehr so maishaltig sein, da der Mais 1:1 ersetzt werden kann. Dies spart Transportfahrten während der Maisernte, sowie den Unmut der Anwohner. Da Geflügelmist ein relativ günstiges Substrat ist werden zusätzlich Kosten gespart und die  Transportwürdigkeit gesteigert. Außerdem entsteht noch ein stickstoffreicher Flüssigdünger, der ohne weitere Behandlung weitervermarktet oder ausgebracht werden kann. Die Anlage kann direkt auf Biogasanlagen oder beim Lohnunternehmer aufgestellt werden.


]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Noch einige Fragen offen

Besonders bei der Maut waren bei den Teilnehmern noch einige Fragen offen, was sich durch eine rege Beteiligung äußerte. Da sich in der aktuellen Rechtslage, aber noch etwas ändern kann, blieben einige Fragen weiterhin offen. Nach einer kurzen Pause ging Martin Vaupel im Anschluss auf die Zu Besuch bei Lohnunternehmen Niederauer Lenk- und Ruhezeiten (Kontrollgerät), die Kfz-Steuer, die Fahrerlaubnisse und die Berufskraftfahrerqualifikation sowie deren Voraussetzungen ein. Bei rechtlichen Fragen stand Pirko Renftel ihm zur Seite. Auch die erlaubten / nötigen Abmessungen, Gewichte (Achslasten, Stützlast, zulässiges Gesamtgewicht, etc.) und Kenntlichmachungen erläuterte Herr Vaupel inhaltlich.

Nach dem Vortrag folgte ein gemeinsames Mittagessen im ehemaligen Weinkeller im Haus Bicking, der für einen intensiven Austausch mit den Kollegen genutzt wurde.

Lohnunternehmen Niederauer

Im Nachbarort Stetten wurde dann das Lohnunternehmen Niederauer besucht. Geführt wird das Lohnunternehmen von den Betriebsinhabern Ralf Niederauer und Daniel Recklies, welches aus einem landwirtschaftlichen Betrieb entstanden ist. Angeboten wird neben Mähdrusch mit vier Mähdreschern und Rübenroden mit vier Rodern auch das Mais- und Rübenlegen, das Fräsen für den Weinbau sowie Quaderballenpressen. Aber auch Dienstleistungen im Weinbau werden wegen der regionalen Gegebenheiten angeboten. So besitzt der Betrieb drei Schmalspurschlepper, mit denen Mist gestreut wird, Entlaubungen durchgeführt und Stickel / Pfähle gesetzt werden.

Nach der Vorstellung des Betriebs und einem Betriebsrundgang endete der Tag mit Kaffee und Kuchen beim Lohnunternehmen Niederauer. Dabei konnte noch die ein oder andere interessante Nachfrage beantwortet werden sowie weitere spannende Gespräche geführt werden.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Neben der Geschäftsführung des Bundesverbandes übernimmt Dr. Matthes zum Beginn des Jahres 2019 auch die Geschäftsführung der LU Lohnunternehmer-Service GmbH und damit die Verantwortung für die Deutsche Lohnunternehmer Tagung (DeLuTa). Um die Besonderheiten und Regel dieser speziellen Branche kennenzulernen, wird Dr. Matthes ab sofort in alle Vorbereitungen und Planungen der DeLuTa eingebunden. Die Verantwortung für die DeLuTa 2018 bleibt bis zum Jahresende in den Händen des langjährigen Geschäftsführers Alfred Schmid.

Dr. Hartmut Matthes ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist gebürtiger Niedersachse. Er stammt von einem landwirtschaftlichen Betrieb und hat Landwirtschaft zunächst in Kiel und dann in Gießen studiert, wo er auch promovierte. Von 1992 an arbeitete er bei der Firma Claas in Harsewinkel. Dort hat er viele Jahre den Bereich Marketing geleitet sowie die Claas Academy und hat so bereits Bekanntschaft mit der Branche der Lohnunternehmer gemacht. Mit all diesen Voraussetzungen sieht er sich gewappnet für die kommenden Herausforderungen und freut sich auf die Zukunft.


 ]]> 18.10.2019 - 10:40:51
zum 1. Juli 2018 wird auch auf fast 40.000 km Bundesstraßen Maut erhoben. Gestern hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer klargestellt, dass die Ausnahme von der Maut für land- oder forstwirtschaftliche (lof) Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH.) von maximal 40 km/h generell gilt. Dabei ist es unerheblich, ob die Transporte entgeltlich und unentgeltlich erfolgen oder ob es sich bei den Transporten um Leerfahrten oder Fahrten mit Beladung handelt.

Lohnunternehmer sind damit bis zur bbH. von 40 km/h generell von der Maut befreit!

Zudem hat Herr Scheuer deutlich gemacht, dass die eng umrissenen Ausnahmen für die Land- und Forstwirtschaft aus dem Güterkraftverkehrsgesetz (innerbetrieblich, Nachbarschaftshilfe, Vermittlung über MR) auch im Rahmen der Maut gelten. Diese Ausnahmen gelten aber nur für lof-Betriebe und nicht für Lohnunternehmer.

Zugleich hat der Minister angeordnet, dass die beschriebenen Klarstellungen ab dem 01.07.2018 zur Anwendung kommen sollen, weil diese nach jetziger Planung bis zum 01.01.2019 im Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) verankert werden sollen. Das BAG ist seitens des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) entsprechend informiert worden.

Nicht geklärt ist bislang die Auslegung durch das BAG, wonach der Mautbefreiungstatbestand bis 40 km/h bbH. nur für steuerbefreite Fahrzeuge gelten soll.

Sofern sich diesbezüglich neue Entwicklungen ergeben, werden wir Sie umgehend informieren. Beachten Sie bitte auch die ausführliche Darstellung von Herrn Renftel.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Wesenberg]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Der darauffolgende Morgen begann für die Besucher des Jungunternehmertags mit einem Rundgang über das eindrucksvolle Gelände der landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf. Einem Ort, da waren sich die Besucher schnell einig, wo das Lernen besonders harmonisch verlaufen musste. Anschließend klärte uns Herr Norbert Bleisteiner, Leiter der Landmaschinenschule und Experte im Themenbereich erneuerbare Energien auf, was der bevorstehende Atomausstieg an Chancen und Möglichkeiten für die Lohnunternehmer mit sich bringen kann. Am Nachmittag stand der Praxisbezug auf der Agenda. Wir statteten den Mitgliedern Johannes und Stephan Kübler, Gründer und Geschäftsführer der Kübler´s GmbH & Co.KG einen Besuch ab. Der Betrieb bietet neben vielen gängigen Agrardienstleistungen vor allem Erd-& Wegebau an.

Doch das Highlight dieses Wochenendes, welches im Zeichen des Austauschs stand, hielt der Sonntag für uns bereit: den „Johannitag“. Dieses Volksfest, welches weit über die Grenzen Ansbachs hinaus bekannt ist, ließ ca. 20.000 Besucher auf das Gelände der Landmaschinenschule strömen. Von Landtechnikausstellungen, über Köstlichkeiten & Tierprämierungen bis hin zu Alltagsgegenständen gab es alles was die Herzen der Besucher höher schlagen ließ.
Torben Dierßen
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Jeder der Teilnehmer hat seine guten Leistungen bereits während seiner Ausbildungszeit gezeigt. Daher handelt es sich bei dem Berufswettkampf nicht nur um einen Wettkampftag. Sondern wir möchten den Auszubildenden zum Abschluss einen Tag ermöglichen, der zusätzlich Raum für einen intensiven Austausch und das gegenseitige Kennenlernen bietet. Sobald alle Prüfungen erfolgreich abgelegt sind, werden die drei besten Auszubildenden des Schulstandortes von uns eine Einladung erhalten. Trotzdem möchten wir Sie bitten, den Termin schon mal an ihre Auszubildenden weiterzugeben.

Die Anreise der Teilnehmer kann gern schon am vorherigen Abend erfolgen, ebenso lädt das BLU-Bildungswerk die Teilnehmer zu einer weiteren Übernachtung nach dem Wettkampftag ein. Die Abreise kann nach dem Frühstück erfolgen. Für die Auszubildenden entstehen für die Übernachtungen und die Verpflegung keine Kosten. Zusätzlich werden vom BLU-Bildungswerk die Fahrtkosten in Höhe eines Bahntickets der 2. Klasse erstattet. Die näheren Informationen erhalten ihre Auszubildenden mit den Einladungen. Bei weiteren Fragen können Sie sich auch gern mit uns in Verbindung setzen.

Der diesjährige Berufswettkampf findet am 25. Juli 2018 an der DEULA Rheinland in Kempen statt.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Beispielsweise meint das Verkehrszeichen mit schwarzem Schlepper auf weißen Grund bei Überholverboten, dass Kraftfahrzeuge und Züge bis 25 km/h überholt werden dürfen. Wer hier meint, sämtliche land- oder forstwirtschaftlichen (lof-) Fahrzeuge dürften überholt werden, liegt falsch. Auch die berühmten 25 km/h Anhänger zur Verwendung in lof- Betrieben (nicht LU!) scheinen ein Relikt vergangener Zeiten zu sein.

Nunmehr können Schlepper 60 km/h und schneller fahren (z.B. Fastrac). Transporte auch im lof-Bereich werden zunehmend mit LKW oder Agrotrucks durchgeführt. Eine Drosselung scheint wohl zu Recht ein Rückschritt hin zur Vergangenheit zu sein.

Warum 40 km/h?

Auf der anderen Seite gibt es verschiedene gesetzliche Vorgaben, die die 40 km/h als Grenze für eine Ausnahmeregelung vorsehen.

1. EG-Kontrollgerät und Fahrpersonalrecht (Fahrerkarte)

Das Fahrpersonalrecht kommt bei Fahrzeugen bis 40 km/h nicht zur Anwendung. Auch wenn für den lof-Bereich bestimmte Ausnahmen vorgesehen sind (z.B. Transport tierischer Nebenprodukte), so werden durch eine Drosselung sämtliche Zweifel hinsichtlich des „ob“ einer Fahrerkarte beseitigt.

2. Führerschein

Die Klasse „L“ erlaubt nur Fahrten mit Fahrzeugen bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH) von 40 km/h. Auch der Führerschein der Klasse „T“ gilt für unter 18-jährige bis 40 km/h. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Stapler, Futtermischwagen und andere Flurförderfahrzeuge dürfen auch über 18 Jahren nur bis 40 km/h bbH mit „T“ gefahren werden.

3. GüKG

Nach Ablauf der Anwendungsfrist (31.05.2018) besteht die Möglichkeit, sich auf eine Ausnahme der Lizenzpflicht bis zu einer gesetzlichen Regelung zu berufen, wenn

a) Die Beförderung in der Land- und Forstwirtschaft üblich ist. Die eingesetzten Fahrzeuge dürfen nur land- und forstwirtschaftliche Transporte verrichten, nicht aber beispielsweise für Baustellenverkehr verwendet werden.

b) Die Beförderung für land- und forstwirtschaftliche Betriebe erfolgt. Dazu gehören nur die Betriebe, die land- und forstwirtschaftliche Rohstoffe erzeugen und produzieren, nicht aber Betriebe, die die Rohstoffe nur ver- oder weiterverarbeiten.

c) Es sich bei den beförderten Gütern um land- und forstwirtschaftliche Bedarfsgüter oder Erzeugnisse handelt, wie z. B. Ernte, Vieh, Futter- und Düngemittel.

d) Die Beförderungen mit Fahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH) von höchstens 40 km/h erfolgen.

e) Die Teilnahme am gewerblichen Güterkraftverkehr verkehrswirtschaftlich unbedeutend ist. Ein befördernder Unternehmer darf sich nicht auf eine Befreiung berufen, um sich durch die Nichteinhaltung der geltenden Bestimmungen wettbewerbsrechtlich einen Vorteil, insbesondere gegenüber dem gewerblichen Straßengüterverkehr nach den übrigen Vorschriften des GüKG, zu verschaffen.

Selbst die gesetzliche von den grünen Verbänden vorgeschlagene Ausnahme bezieht sich auf lof-Fahrzeuge mit einer bbH von 40 km/h. Wer folglich lizenzfrei unterwegs sein möchte, muss zumindest die Fahrzeuge auf 40 km/h drosseln.

4. Maut

Die Maut gilt ab 1. Juli auf allen Bundesstraßen für Fahrzeuge ab 7,5 t zul. Gesamtgewicht inkl. Anhänger.

Dabei unterscheidet die Maut zunächst zweierlei Fahrzeugarten. Fahrzeuge die zur Güterbeförderung bestimmt sind (kurz gesagt: alle Fahrzeuge die wie LKW aussehen, auch Agrotrucks), sind mautpflichtig. Andere Fahrzeuge sind nur mautpflichtig, wenn sie zur Güterbeförderung verwendet werden. Für Schlepper oder Unimogs muss damit nur Maut gezahlt werden, wenn sie tatsächlich etwas befördern (z.B. Pflanzenschutzmittel, Gülle, Mais- oder Getreidetransporte).

Darüber hinaus sind lof-Fahrzeuge im geschäftsmäßigen Güterverkehr bis zu einer bbH von 40 km/h komplett, d.h. auch bei konkreter Güterbeförderung, von der Maut befreit.*

5. TÜV, Sicherheitsprüfung und Sonstiges

Die Sicherheitsprüfung alle 6 Monate bei über 40 km/h Schleppern entfällt bei der Drosselung. Die Hauptuntersuchung wird nur noch alle 24 Monate fällig (bei >40 km/h alle 12 Monate).

Im Übrigen stellt sich die Frage der wirtschaftlichen Betrachtungsweise. Bringt die erhöhte Geschwindigkeit wirklich zeitliche Vorteile? Wie sind diese unter Berücksichtigung des Mehrverbrauchs und -verschleißes zu bewerten?

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass die meisten Anhänger oder angehängte Arbeitsgeräte im lof-Bereich ohnehin nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h geführt werden dürfen.

* Hinweis: Zum Zeitpunkt des Artikels verlangte die BAG zusätzlich eine Steuerbefreiung für Kfz. Dieses findet unserer Auffassung nach keine Stütze im Gesetzestext, vgl. §1 Abs.2 Nr.6 BFStrMG. Die Auffassung, dass Lohnunternehmen nicht geschäftsmäßig sondern entgeltlich befördern wurde von der BAG aufgegeben.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Passgenaue Besetzung – Willkommenslotsen

Mit dem Projekt “Passgenaue Besetzung“ werden Unternehmer unterstützt, freie Stellen oder Ausbildungsplätze mit geflüchteten Menschen zu besetzen. Für dieses Beratungsangebot stehen bundesweit 170 Willkommenslotsen zur Verfügung. Die Förderung des Projektes übernimmt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sodass ihnen ein kostenloses Beratungsangebot zur Verfügung steht. Das Projektziel ist die Unternehmen, durch die Beschäftigung oder Ausbildung von Flüchtlingen, zu bereichern und zur Fachkräftegewinnung beizutragen.

Angebot der Willkommenslotsen

Die Willkommenslotsen sind nach Branchen aufgegliedert, so gibt es auch für Unternehmen aus der grünen Branche spezielle Ansprechpartner. Ebenso auf ihre Bedürfnisse abgestimmt, können sie mit ihrem Willkommenslotsen gemeinsam ein Anforderungsprofil für den Mitarbeiter oder den Auszubildenden erstellen. Anhand dessen übernimmt ihr Willkommenslotse für sie die Bewerbersuche und trifft eine Vorauswahl. Abhängig von dem Aufenthaltsstatus und der Qualifikation des Geflüchteten werden sie bei allen
Formalitäten und Fördermöglichkeiten unterstützt.

Zusammenfassend sind Willkommenslotsen, somit einerseits betriebsintern für die Integration und die Formalitäten tätig. Als auch für die externen Belange, dass heißt die Nutzung von Unterstützungs- & Förderprogrammen.

Ihr Kontakt zu einem Willkommenslotsen

Für die Ausbildung der Willkommenslotsen ist das KOFA-Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung zuständig. Um einen Willkommenslotsen für ihre Region zu kontaktieren, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder sie melden sich bei der für Sie zuständigen Stelle (z. B. Landwirtschaftskammer) oder Sie informieren sich über die bundesweite Übersichtsseite der Willkommenslotsen. Zu dieser Internetseite gelangen Sie unter folgendem Link: www.kofa.de/themen-von-a-z/willkommenslotsen/unterstuetzung-vor-ort. Der Kontakt zu einem Willkommenslotsen lohnt sich, sowohl bezüglich eines Praktikums, einer Ausbildung sowie zukünftigen oder bestehenden Beschäftigungsverhältnissen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Aber nicht nur landwirtschaftliche Betriebe haben mit den Ertragseinbußen zu kämpfen. Betroffen sind auch Lohnunternehmen, die als landwirtschaftliche Dienstleister Erntearbeiten für Landwirte übernehmen. Selbst wenn die Ernte auf Grund der stabilen Hochdruckwetterlage in diesem Jahr fast „geräuschlos“ vonstatten geht – die absoluten Erntemengen führen zu deutlich schlechteren Auslastungen der Maschinen und das nicht nur in der Getreide-, sondern auch bei der Grasernte. In einigen Regionen droht beispielsweise die eine oder andere Grasmahd komplett auszufallen; wo sonst drei bis vier Schnitte pro Jahr üblich sind. Für viehhaltende Landwirtschaftsbetriebe bedeutet das massive Engpässe in der Futterversorgung.

Zu den Mindererträgen kommt hinzu, dass die Preise für Agrarprodukte in der vergangenen Zeit nicht besonders hoch waren. Und obwohl inzwischen ein leicht positiver Trend zu erkennen ist, bleibt für die Lohnunternehmen abzuwarten, wie sich die Kombination aus geringen Erntemengen und damit einhergehender geringer Maschinenauslastungen, schlechten Getreidequalitäten und strapazierten Preisen auswirkt. Erfahrungsgemäß bekommen Lohnunternehmer die finanziellen Auswirkungen oft erst deutlich später als die Landwirte zu spüren; spätestens, wenn die Abrechnung für die geleistete Arbeit erfolgt und Beträge offen bleiben.

Es bleibt für die gesamte Branche zu hoffen, dass wir in naher Zukunft eine Entspannung der Situation erreichen. Mit einem Blick auf die Wetterkarte ist wohl derzeit leider noch nicht davon auszugehen.

BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
In der kommenden Woche wollen sich die Agrarminister der Länder und des Bundes treffen, um die aktuelle Situation zu beraten. Wenn es um Hilfen für notleidende Betriebe in der Landwirtschaft  geht, dürfen die Lohnunternehmen nicht vergessen werden! Der  BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V. hat dazu ein Schreiben an die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner versendet und darauf aufmerksam gemacht, welche wichtige Rolle die Agrardienstleistungen im ländlichen Raum als Partner und Innovationsträger für die Landwirtschaft spielen.


Wir halten Sie selbstverständlich über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.
Dr. Hartmut Matthes]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Diesen bundesweiten Berufswettbewerb konnte aus 18 Teilnehmern Julian Gerarts vom Lohnunternehmen Bollwerk aus Bocholt für sich entscheiden. Den zweiten Platz belegte Raphael Steinam vom Dienstleistungsunternehmen Krämer aus Gräfenberg. Für die süddeutschen Teilnehmer hatte sich der weite Weg gelohnt, denn auch den dritten Platz konnten sie belegen. Diesen Platz erreichte Sophia Meyer vom Agroservice Lindt aus Wächtersbach als einzige Teilnehmerin.

Die Wettbewerbsregie hat auf Basis der vermittelten Lehrinhalte anspruchsvolle Aufgaben in den unterschiedlichen Schwerpunkten Pflanzenproduktion, Landtechnik und Dienstleistungen zusammengestellt. Die Teilnehmer konnten noch einmal beweisen, was sie während ihrer mehrjährigen Ausbildung gelernt haben.

Dabei reichen die Aufgaben von praktischen Rangierübungen mit Trecker und Anhänger über die Bestimmung von Pflanzenkrankheiten bis hin zu betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen. In freieren Aufgaben müssen die jungen Fachkräfte Agrarservice auch durch persönliches Auftreten überzeugen und eine kurze Präsentation halten.

Die drei besten Fachkräfte erhielten neben Sachpreisen auch Preisgelder. Der bekannte Landtechnikhersteller AMAZONE sponsert seit vielen Jahren den Berufswettbewerb vom Bildungswerk des Bundesverbandes Lohnunternehmen. Wir gratulieren nochmal recht herzlich allen Platzierten und vor allem auch allen Teilnehmern für die besonderen Leistungen am bundesweiten Berufswettbewerb sowie dem hervorragenden Ausbildungsabschluss.

Kontakt
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Danach muss der Käufer (= Lohnunternehmer) gegenüber dem Verkäufer (= Händler,  Hersteller) bei der Übergabe vorhandene Mängel am Kaufobjekt (= Maschine) unverzüglich rügen. Anderenfalls verliert er seine kompletten Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Verkäufer.

Unverzügliche Rügepflicht:

Die Pflicht, Mängel unverzüglich zu rügen, betrifft zunächst erkennbare Mängel. Das heißt, dass der Käufer (= Lohnunternehmer) die Maschine bei der Übergabe auf „Herz und Nieren“ überprüfen muss, um offenkundige Mängel zu erkennen.

Findet er Mängel, so müssen diese unverzüglich, das heißt „ohne schuldhaftes Zögern“ gegenüber dem Verkäufer gerügt werden. An das Erfordernis der Unverzüglichkeit werden seitens der Rechtsprechung strenge Anforderungen gestellt. So genügt das Rügen
eines erkennbaren Mangels einen Tag nach der Übergabe der Maschine bereits nicht mehr.

Praxistipps:
Hierzu bietet sich ein schriftliches Übergabeprotokoll (s. o.) oder die sofortige Mitteilung per Fax (und anschließendem Brief) an. Dabei sollte in jedem Fall der Faxbericht ausgedruckt und zu Beweiszwecken aufgehoben werden.

Ist ein Mangel demgegenüber nicht erkennbar, z. B. weil bestimmte Leistungshöchstwerte oder –parameter seitens des Verkäufers zugesichert worden sind und diese im Praxiseinsatz nicht erreicht werden, so sind solche Mängel nach deren Auftreten ebenfalls unverzüglich gegenüber dem Verkäufer zu rügen (§ 377 Absätze 2, 3 HGB).

Hier gilt das Gleiche wie bei erkennbaren Mängeln, das heißt der Mangel muss nach seinem Auftreten sofort und in beweisbarer Form (Fax) schriftlich gegenüber dem Verkäufer gerügt werden.

Abschließende Anmerkungen:

Zur Rüge eines Mangels beim Kauf einer Maschine kann das Muster „Aufforderung zur Mängelbeseitigung mit Fristsetzung unter Ablehnungsandrohung“ des BLU e. V. genutzt werden. Dieses ist im Mitgliederbereich der Homepage enthalten und kann Ihnen aber auch durch die Geschäftsstelle zur Verfügung gestellt werden.

Inhaltlich geht dieses Muster über eine schlichte Mängelrüge hinaus, da hier zugleich die Beseitigung des Mangels mit einer Fristsetzung vom Verkäufer gefordert wird und für den Fall der Nichtbeseitigung des Mangels in der gesetzten Frist weitere Nachbesserungsversuche abgelehnt werden.

Dieses Vorgehen hat seinen Grund in dem Grundsatz des Vorrangs der Nacherfüllung, der zugunsten des Verkäufers gilt. Danach ist dieser berechtigt, Mängel am Kaufobjekt zunächst selbst zu beseitigen, ehe der Käufer die Minderung des Kaufpreises oder den Rücktritt vom Kaufvertrag verlangen kann. Der Käufer muss die Nachbesserung / Mängelbeseitigung durch den Verkäufer aber nicht dauerhaft bzw. endlos dulden. Hier hilft dem Käufer die Fristsetzung, um die Nachbesserungsversuche des Käufers zeitlich zu
begrenzen.

Wer insgesamt Fragen zum Vorgehen beim Kauf einer mangelhaften Maschine hat, der wird gebeten, sich beim Verfasser dieses Artikels in der Geschäftsstelle zu melden.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Stickstoffdüngung nach Ernte der Hauptfrucht

Nach der Ernte der Hauptfrucht beginnt auf Ackerland für alle stickstoffhaltigen Düngemittel die Sperrfrist bis 31. Januar. Das heißt sowohl die organischen Dünger als auch stickstoffhaltige Mineraldünger sind davon betroffen. Durch geringe verfügbare Stickstoffgehalte sind Komposte und Festmiste von Huf- & Klauentieren von dieser Regelung ausgenommen. Die Dünge-VO gibt hier ein absolutes Ausbringverbot vom 15. Dezember bis 15. Januar vor.

Ausnahmen innerhalb der Herbstdüngung nur nach der Ernte von Getreide

In engen Grenzen ist eine Düngung nach der Getreideernte zulässig, wenn es sich bei der Folgekultur um Winterraps, Wintergerste, Feldfutter oder eine Gründüngungszwischenfrucht handelt. Allerdings muss die Aussaat der Folgekultur rechtzeitig erfolgen, damit im Herbst noch ein Düngebedarf entsteht. Aus diesem Grund müssen Feldfutter,  Gründüngungszwischenfrucht und Winterraps bis zum 15. September ausgesät werden. Wenn es sich bei der Folgekultur um Wintergerste handelt, ist die Aussaat bis zum 01. Oktober zu erledigen. Zusätzlich müssen die Landwirte prüfen, ob die Bodenversorgung eine Düngemaßnahme im Herbst erlaubt. Bei langjährig organisch gedüngten Böden oder humusreichen Böden kann die  Stickstoffnachlieferung aus den Bodenvorräten, zu einer Abdeckung des Stickstoff-Düngebedarfes im Herbst führen.

Wenn die oben beschriebenen Rahmenbedingungen eine Düngung zulassen, müssen drei Grenzen beachtet werden: Bitte beachten Sie, dass die zuerst erreichte Grenze die Ausbringungsmenge reguliert! Zusätzlich ist eine Getreidevorfrucht Grundvoraussetzung für eine Stickstoffgabe im Herbst. Eine Stickstoffdüngung nach Mais, Raps, Kartoffeln, Zuckerrüben, Feldgemüse, Leguminosen, Brache, Gras und anderen Vorfrüchten oder zur Förderung der Strohrotte ist wegen fehlendem N-Düngebedarf grundsätzlich verboten.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Horst Lochner, Schulleiter des BSZ Ansbach-Triesdorf, resümierte die vergangenen zwei Jahre der FAS´ler in Triesdorf in einer kurzen Ansprache. Für die FAS´ler sprach Sophia Meyer ein paar Worte an die Gäste. Im Anschluss erhielten alle 31 Fachkräfte ihren Gesellenbrief und ihr Zeugnis. Die Agrarservicemeister wurden mit einem Gespräch von Norbert Bleisteiner (Leiter der Landmaschinenschule) und Joachim Heller (Vorsitzender des ASM-Prüfungsausschusses) über den ASM-Kurs mit einigen Anekdoten angekündigt. Markus Metschl hielt eine kurze Rede im Namen des Kurses. Im Anschluss erhielten 18 Teilnehmer des Kurses ihren Meisterbrief.

Danach wurden die vier besten Agrarservicemeister, Cornelius May, Markus Metschl, Alfons Huber und Philip Schreglmann, von BLU-Geschäftsführer Martin Wesenberg im Namen des
BLU und der Landesgruppe Bayern ausgezeichnet. Dabei erhielten sie jeweils ein Buch und einen Scheck vom BLU-Bildungswerk. Cornelius May erhielt außerdem als bester Absolvent
einen Gutschein für ein ADAC-Fahrsicherheitstraining. Auch die vier besten FAS´ler, Raphael Steinam, Maximilian Hofer, Sophia Meyer und Maximilian Arnold, wurden von Martin Wesenberg mit einem Buch geehrt.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Sicherlich stellt sich bei dem einen oder anderen Lohnunternehmen ein mulmiges Gefühl ein, fremde Personen auf das Betriebsgelände und auf dem Fahrzeug mitzunehmen. Die Klärung haftungsrechtlicher Fragen ist zwingend notwendig, um eine derartige Aktion mit gutem Gewissen durchführen zu können. Schließlich sind Betriebsgelände und der Straßenverkehr selbst nicht ohne weiteres gefahrenlos.

Die Sicherheit sollte bei derartigen Aktionen an erster Stelle stehen. Der Ablauf der Aktion „Mitfahrticket“ sollte im Voraus betrieblich mit allen Mitarbeitern besprochen und der Bewegungsradius der Person definiert werden. Ist ein Besuch der Werkstatt oder etwaiger
Lager nötig und wenn ja, gefahrlos möglich oder sollten gewisse Bereiche gemieden werden. Die Fahrtwege der Logistikkette sollten aus einem sicheren Bereich beobachtet und der Teilnehmer möglichst direkt und gesondert abgeholt werden. Auch die Zuständigkeit der Verantwortlichkeit für den Mitfahrer sollte im Vorfeld geklärt werden. Wenn nicht der Betriebsinhaber selbst, sollte nur ein erfahrener langjähriger und zuversichtlicher Mitarbeiter, der das auch gerne tut, zuständig sein.

Ein kompletter Schutz lässt sich nicht bieten und wird sicherlich auch versicherungsrechtlich nicht vorhanden sein. Allerdings sollten die möglichen Gefahren auf dem Betrieb oder bei den jeweiligen Arbeitsplätzen minimiert werden.

Der Besuch betriebsfremder Personen auf dem Betriebsgelände müsste von der Betriebshaftpflicht versichert sein. Beim Kfz müsste für das Mitfahren die Kfz-Haftpflicht im Falle von Unfällen eintrittspflichtig sein. Eine gesonderte Insassenunfallversicherung ist damit regelmäßig nicht erforderlich. Vor Durchführung einer solchen Aktion kann nur dringend empfohlen werden, diese Haftungsfragen vorab mit den besagten Versicherungen zu besprechen und sich eine schriftliche Versicherungsbestätigung einzuholen.

Dass der „Beifahrersitz“ im Schlepper, Häcksler oder Drescher von den Herstellern teilweise als Platz eines Einweisers oder Instrukteurs deklariert wird, dürfte davon unabhängig sein. Nach § 21 der StVO reicht ein besonderer Sitz aus. Darunter ist jede Vorrichtung zu verstehen, die nach Ihrer Bauart dazu bestimmt ist, als Sitz zu dienen, mag diese Zweckbestimmung auch nicht die ausschließliche sein. Geeignet ist eine Sitzgelegenheit nur dann, wenn man auf ihr sicher sitzen kann. Im land- oder forstwirtschaftlichen Bereich wird darunter auch die Ladefläche des Anhängers angesehen. Der Sitz sollte zur Sicherheit des Mitfahrers zwingend mit Anschnallgurten (die auch verwendet werden!) versehen sein.

Beförderungen von Kindern bis zum Vollendeten 12. Jahr, die kleiner als 1,5 m sind in Kfz grundsätzlich mit anerkannten Rückhaltesystemen zulässig. Wie diese Regelung bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu werten ist, ist unklar. Deshalb sollten die Mitfahrer stets älter und größer sein. Bei Minderjährigen ist es ratsam, die Teilnahme elterlich bestätigen zu lassen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Wenige Tage nach der Haus- und Hofdurchsuchung ist der verdächtigte Betriebsleiter bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Bundesweit werden jährlich zwischen 10 und 30 Fälle von Sabotageakten bekannt. Die Dunkelziffer liegt aber weit darüber. Der BLU sucht gemeinsam mit Fachleuten aus verschiedenen technischen Disziplinen nach Möglichkeiten, alle Fremdkörper (Metalle, Steine, Kunststoff, Tiere) im Erntegut zu detektieren. Wir hoffen, dass bereits in diesem Herbst erste Versuche in der Praxis durchgeführt werden können.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Wer diesen praktischen Berufsweg zu Ende denkt, landet automatisch bei der Meisterausbildung. Neben den neun Berufsschulstandorten gibt es seit 2014 nunmehr drei Standorte für die Fortbildung zum Agrarservicemeister: in Kleve, Triesdorf und Nienburg. Die Vorbereitungskurse für die Meisterprüfungen finden überwiegend in den Wintermonaten von November bis März statt. Die anschließende Meisterprüfung erstreckt sich auf die folgenden drei Bereiche:
  1. Pflanzenproduktion, Verfahrensund Agrartechnik, Dienstleistungen
  2. Betriebs- & Unternehmensführung
  3. Berufsausbildung und Mitarbeiterführung
Mit den genannten drei Agrarservicemeister- Standorten ist der Grundstein für hochqualifiziertes Personal geschaffen, dass speziell auf die Ansprüche im Lohnunternehmen abgestimmt ist. Mit den drei Standorten ist teilweise auch eine unterschiedliche Strukturierung der Vorbereitungskurse verbunden. Die wichtigsten Eckdaten haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Finden Sie heraus, welcher Standort am Besten zu Ihnen passt!

Nienburg/Weser (Niedersachsen)
Mit Beginn des ASM Kurses 11 Ende November 2018 verlagert sich der Meisterschulstandort von Loccum nach Nienburg. Auf dem sechs ha großen Gelände der DEULA befinden sich neben technisch modern ausgestatteten Unterrichtshallen und Schulungsräumen auch ein attraktiv ausgestattetes Gästehaus. Mit der DEULA Nienburg und ihrer langjährigen Erfahrung in der “grünen“ Fort- & Weiterbildung haben wir eine Weiterbildungsstätte gefunden, die perfekt auf unsere Lehrgangsteilnehmer abgestimmt ist. Der Unterricht an der DEULA findet über zwei Wintersemester von Mitte November bis Mitte/Ende Februar statt. Nur für den BAM-Lehrgang wird der Unterricht für zwei Wochen nach Oesede verlegt.

Hinzu kommt der praktische Pflanzenbaulehrgang für eine Woche im Mai.

In Nienburg wird den Teilnehmern das Komplettpaket geboten, neben den  Schulungsmaßnahmen ist hier auch für die Unterbringung und Verpflegung gesorgt. Trotz der Anmeldefrist bis zum 01. Juni besteht noch die Chance über die Nachrücker-Liste teilnehmen zu können. Also nutzen Sie diese Möglichkeit und melden sich schleunigst bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für den 11. Agrarservicemeisterkurs an. Für weitere Fragen können Sie sich gern mit uns oder der LWK Niedersachsen in Verbindung setzen.

Kontakt:
                           BLU Bundesverband
Lohnunternehmen e.V.  
Seewiese 1
31555 Suthfeld-Riehe
Tel: 05723 7497-0
E-Mail:
Internet: www.lohnunternehmen.de

Landwirtschaftskammer Niedersachsen
Mars-la-Tour-Str. 1-3
26121 Oldenburg
Richard Didam
Telefon: 0441 801-317
E-Mail:
richard.didam@lwk-niedersachsen.de
Internet: www.lwk-niedersachsen.de

  Kleve am Niederrhein (Nordrhein-Westfalen)
In Nordrhein-Westfalen geht die Landwirtschaftskammer in Kleve mit dem Haus Riswick einen anderen Weg. Die dortige Fachschule für Agrarwirtschaft – Fachrichtung Landwirtschaft – Schwerpunkt Agrarservice – bietet ein staatliches Fachschulangebot für die Fachkräfte Agrarservice an: Abschluss staatlich geprüfte/r Wirtschafter/-in Agrarservice.

Die staatliche Fachschule ist als berufsbegleitende Teilzeitfachschule in zwei Wintersemester aufgeteilt. Der halbtägige Unterricht findet jeweils vom 1. November bis 31. März statt und damit in der für die Agrarservice-Fachkräfte arbeitsruhigeren Zeit. Zum Ende der Fachschule legen die Teilnehmer die Wirtschafterprüfung ab. Die Meisterprüfung, mit den eingangs beschriebenen drei Bestandteilen, kann zusätzlich während und nach dem Fachschulbesuch abgelegt werden.

Eine Unterkunft der Teilnehmer ist in der Nähe möglich.

Es handelt sich dabei um zwei unterschiedliche Fortbildungen mit voneinander abweichenden Anmeldebögen, Zulassungsvoraussetzungen und Zuständigkeiten/Ansprechpartnern:

Kontakt:

Staatlich geprüfter Wirtschafter Agrarservice
Berufskolleg der
Landwirtschaftskammer NRW
Fachschule für Agrarwirtschaft Kleve
Katharina Arians (02821 996-171)
Elsenpaß 5
47533 Kleve

Agrarservicemeister
Landwirtschaftskammer NRW
Geschäftsbereich 4 – Berufsbildung,
Fachschulen
Dr. Wilhelm Siebelmann
(0251 2376-301)
Bernadette Wewer (0251 2376-292)
Nevinghoff 40
48147 Münster

Triesdorf bei Ansbach (Bayern)
Seit November 2014 wird am Fachzentrum für Energie und Landtechnik in Triesdorf in Kooperation mit dem Fortbildungszentrum Triesdorf als zuständige Stelle die Meisterfortbildung angeboten. Schon 2016 konnten die ersten Meisterbriefe in Bayern ausgehändigt werden.

Das Fachzentrum für Energie und Landtechnik ist eine Einrichtung des Bezirks Mittelfranken mit 10 Lehrkräften (Diplom Ingenieure FH, Meister, Techniker) und 15 beheizten, mit moderner Medientechnik ausgestatteten Hallen für die Unterweisung an der Technik.

Zuständige Stelle für die hoheitlichen Aufgaben wie z.B. die Zulassung, die Organisation und Abnahme der Prüfungen, Berufung, Schulung und Organisation der Prüfungsausschüsse und die Übergabe der Meisterbriefe ist das Fortbildungszentrum Triesdorf als staatliche Einrichtung.

Die Meisterfortbildung erstreckt sich auf 20 Wochenblöcke verteilt über zwei Winter. Der überwiegende Teil des Unterrichts erfolgt in den Monaten November bis März. Lediglich die Inhalte zum praktischen Pflanzenbau werden in den Sommermonaten vermittelt. Der Unterricht in Triesdorf findet ganztägig statt.

Kontakt:
Fortbildungszentrum für Landwirtschaft und Hauswirtschaft Triesdorf
Reitbahn 1
91746 Weidenbach
Tel: 09826/187302
Fax: 09826/187399
Poststelle@fbz-td.bayern.de
www.stmelf.bayern.de

Fachzentrum für Energie und Landtechnik / Landmaschinenschule
Seckendorffstraße 2
91746 Weidenbach
Tel.: 09826 18-2002
Fax: 09826 18-2099
lms@triesdorf.de
www.triesdorf.de

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
mehrmals berichteten wir über das Thema Datensicherheit, Datenschutz und Phishing-Mails.

In den letzten Tagen häuften sich die Vorfälle, dass Mitglieder vermeintlich von uns stammende E-Mails mit Rechnungen oder Verträgen erhielten.

Zuletzt waren sogar E-Mails im Umlauf, die auch beim tatsächlichen Absender eine E-Mail von uns suggerierten. Teilweise gab es auch eine (falsche) Signatur mit Telefonnummer.

Wie immer waren diese E-Mails nicht von uns. Rechnungen erhalten Sie von uns stets per Post! Wann immer Sie eine E-Mail erhalten, achten Sie bitte darauf, keine Anhänge zu öffnen. Ganz Fatal ist, wenn etwas dabei ausgeführt werden soll. Hier können sich Trojaner, Viren u.ä. verstecken. Dies gilt ebenso, wenn Sie von Office bzw. Word oder anderen Programmen danach gefragt werden, ob Sie z.B. Makros öffnen oder Inhalte aktivieren möchten. Diese Fragen sind stets zu verneinen!

Falsche E-Mails entlarven:
Beispielsweise erhalten Sie im Absenderfeld folgende Informationen:
grasshoff@lu-verband.de <12345advisor@virtualcity.com>




Sollten Kontaktdaten vorkommen, klicken Sie möglichst nicht auf eine Verlinkung. Diese ist in der Regel farblich „blau“ und unterstrichen vom anderen Text zu unterscheiden.

Sollten Sie derartige vermeintlich von uns stammende E-Mails erhalten, können Sie uns natürlich gerne kontaktieren.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
In engagierten Redebeiträgen verwiesen Bärbel Buschhaus (Kreislandwirtin Kleve), Klaus Pentzlin (BLU-Präsident), Wilhelm Plogmaker (Vizepräsident LU-Verband NRW) sowie Dr. Franz-Josef Storck (Haus Riswick) auf die Inhalte und Bedeutung des Berufsbilds einerseits, anderseits aber auch auf die Herausforderungen und Verpflichtungen in der modernen Arbeitswelt der Landwirtschaft und des ländlichen Raums. Alle Redner zeigten sich hocherfreut über die hohe Anzahl Absolventen, die am Arbeitsmarkt sicher auf großes Interesse stoßen werden.

Die Qualität in Aus- und Fortbildung kommt auch in den hohen Anteilen guter Abschlussergebnisse mit einer „Eins vor dem Komma“ zum Ausdruck. Als Jahrgangsbester bei den Fachkräften Agrarservice wurde Jeff Schroeder aus dem luxemburgischen Reinberg (Ausbildungsbetrieb LU Hess, L-Oberglabach) geehrt. Dahinter konnten sich Luca Kühnen aus Emmerich (Ausbildungsbetrieb LU Seegers, Kalkar) und Julian Gerarts aus Bocholt Ausbildungsbetrieb (LU Bollwerk, Bocholt) platzieren. Diese drei Besten wurden für ihre hervorragenden Leistungen mit Sachpreisen und auch der Nominierung für den Berufswettbewerb der Fachkraft Agrarservice an der DEULA Kempen prämiert. (14 Tage später konnte sich Julian Gerarts in einem sehr spannenden Wettbewerb den ersten Platz sichern – ein großer Erfolg!)

Nicht weniger erfolgreich schlossen die Agrarservicemeister des Jahrgangs 2018 ihre Prüfungen ab. Als Jahr gangsbeste wurden Jannik Brüggershemke (LU Flaskamp, Rheda-Wiedenbrück), Jan Krümpel (LU Krümpel, Wettringen) und Henning Hachmeister (LU Kühl, Groß-Offenseth-Aspern in Schleswig-Holstein) mit hochwertigen Preisen (Geld- und Sachpreise sowie einem ADAC-Sicherheitslehrgang) ausgezeichnet. In dem Zusammenhang forderte Dr. Martin Wesenberg (Geschäftsführer des BLU-Bildungswerks) die Absolventen auf, sich an einem Leistungsvergleich mit den anderen Meisterschulen aus Niedersachsen und Bayern zu beteiligen. Das Bildungswerk wird die besten Projektarbeiten prämieren.

Die freundschaftliche und kollegiale Atmosphäre sowohl bei den Fachkräften als auch bei den Meistern kam wie immer in der Rückschau auf die Aus- und Fortbildungszeit sehr deutlich zum Ausdruck. In bekannt unterhaltsamer Form haben seitens des Lehrerkollegiums Bernhard Wagner und Carsten Neulen sowie die jeweiligen Klassensprecher verschiedene Episoden ihrer „Riswicker-Zeit aus einem nicht immer ernstzunehmenden Blickwinkel“ beleuchtet und damit einen großen Beitrag für gute Stimmung und beste Unterhaltung in Goch geliefert.

Etwas Wehmut kam dann doch noch auf, als Heinz-Günter Gerighausen aus Altersgründen aus dem aktiven Aus- und Fortbildungsgeschehen entlassen wurde. Herr Gerighausen konnte seit 2005 auch im „Lohnunternehmerberuf“ Akzente setzen, die angehenden Facharbeiter mit seinem enormen Fachwissen aus Landtechnik und Landwirtschaft begeistern und dadurch viel zum Gelingen und auch zum positiven Image dieses modernen
Dienstleistungsberufs beitragen.

BLU-Präsident Klaus Pentzlin und NRW-Vizepräsident Plogmaker dankten Heinz-Günter Gerighausen für sein bemerkenswertes Engagement und seinen vorbildlichen Einsatz herzlich. Das Auditorium würdigte die bemerkenswerten Leistungen den Geehrten mit einem entsprechenden Beifall. Die Veranstaltung würde anschließend in den gemütlichen Teil überführt und noch einige Stunden für berufliche und private Gespräche genutzt.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
nach vier langen Jahren kehrt mit der PotatoEurope 2018, vom 12. – 13. September, die bedeutendste Messe der Kartoffelbranche endlich wieder zurück nach Deutschland, genauer gesagt auf das Rittergut Bockerode bei Hannover.

Es erwarten Sie an den beiden Messetagen über 220 internationale Aussteller, beeindruckende Maschinenvorführungen im Kartoffelsegment sowie die aktuellsten Trends im Bereich Kartoffel – von alternativen Krautminderungsverfahren über optoelektronische Sortierung ungewaschener Kartoffeln bis hin zur Öko-Kartoffel.

Gemeinsam mit der DLG möchten wir Sie zur PotatoEurope 2018 einladen. Wir bieten Ihnen einen exklusiven Preisnachlass von 3€ beim Kauf Ihrer Tageskarte im Online Shop mit dem beigefügten Rabattcode an.

Die aktuelle Ausstellerliste sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.potatoeurope.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Besucherprospekt Potato Europa 2018]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Von 10-12:00 Uhr war zuerst einmal im Fährhaus Farge mit Blick auf die Weser gemütliches Frühstück und Klönschnack angesagt. Es gab viel zu erzählen und die Zeit verging wie im Flug.
Während der Begrüßung wies Andrea van Eijden auf die bevorstehenden Frauenseminare im November, auf die DeLuTa in Bremen sowie auf eine geplante Fahrt zur Sima nach Paris hin. Sie erzählte auch, welche Themen gerade die Mitarbeiter/innen in der Geschäftsstelle beschäftigen.
Nach dem Frühstück ging es im gemeinsam mit dem Bus zum Denkort „U-Bootbunker Valentin“. Mitte 1943 begann die Kriegsmarine mit dem Bau des Bunkers „Valentin“ um direkt an der Weser U-Boote des neuen Typs XXI im Fließbandverfahren zu fertigen. Bis zu 10.000 Zwangsarbeiter aus ganz Europa mussten unter unmenschlichen Bedingungen täglich Schwerstarbeit auf der Baustelle leisten.
Wir lauschten alle den sehr lebendigen Ausführungen des Politikwissenschaftlers Wulf Böcker, der uns auf diese Zeitreise mitnahm.
Er erklärte uns auch die Bedeutung des hier befindlichen Kerosintanklagers für die amerikanischen „Rosinenbomber“ zur Zeit der Berliner Luftbrücke.
 
Die 2-stündige Führung verging wie im Flug und wir waren beeindruckt von diesem denkwürdigen Ort.
Mit dem Bus ging es weiter nach Vegesack. Dort erwartete uns schon eine kleine Schauspielerschar im Vegesacker Geschichtenhaus. In kleinen wunderbaren Spielszenen wurden wir entführt in das Vegesack des 19. Jahrhunderts. Das Vegesacker Geschichtenhaus ist ein Projekt, wo arbeitssuchende Menschen Beschäftigungsmöglichkeiten erhalten. Alle nehmen 2 x wöchentlich an einem Schauspielunterricht teil. Doch nicht nur im Geschichtenhaus selbst wurden wir entführt in das junge Vegesack, nein auch im Museumshafen erfuhren wir, unter welchen Umständen dieser Hafen überhaupt entstand.

Nach so viel Input waren wir reif für die Kaffeepause, die wir in der alten Schänke des Geschichtenhauses mit Begeisterung einnahmen.
Und wieder wurde es uns nicht langweilig: Das Gespräch mit der Kollegin ist einfach immer wieder interessant und es wird herzlich gelacht.

Ein Tag mit der Kollegin ist so viel: Fachlicher Austausch, Treffen mit der Freundin, Rat suchen bei der Kollegin, Kennenlernen von Kolleginnen, Tipps rund um die Buchhaltung, Lohnbuchhaltung und Umgang mit Kunden & Mitarbeitern geben und erhalten. Und das alles verbunden mit dem Kennenlernen unserer niedersächsischen Heimat.
Einfach nur gut.

Andrea van Eijden]]> 18.10.2019 - 10:40:51 zu erheblichen Ertragseinbußen auf dem Acker und auch auf Grünlandstandorten. Die im
Frühjahr erwarteten Erträge wurden teilweise deutlich unterschritten, sodass die gedüngten  Nährstoffmengen häufig nicht zu den Erträgen passen. Im Ergebnis bieten die Böden ungenutzte Nährstoffpotenziale, die in den engen Grenzen des Düngerechtes Berücksichtigung finden müssen.

Nährstoffvergleich

Die zulässigen Bilanzsalden innerhalb des Nährstoffvergleichs sind mit 50 kg N pro Hektar eng gestrickt. Die geringen Erträge führen dabei zu einer zusätzlichen Strapazierung der betrieblichen Nährstoffüberschüsse. Für solche extremen Wetterereignisse hat die Düngeverordnung Ausnahmen vorgesehen, doch dabei ist Vorsicht geboten. Von diesen Ausnahmen darf erst nach einer Abstimmung mit der zuständigen Stelle gebrauch gemacht
werden!

In einigen Bundesländern wurde die Ausnahmennutzung bereits eröffnet, dazu zählen Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bayern. Mit der folgenden Tabelle haben wir die Rahmenbedingungen in aller Kürze einmal zusammengefasst.



Wer von der Ausnahme Gebrauch machen möchte, sollte sich unbedingt bei der zuständigen Stelle über die damit verbundenen Vorgaben informieren. Wie oben im Auszug des § 8 beschrieben, sind die Abstimmung und die Vorgaben der zuständigen Stelle Grundbedingung für die Ausnahme. Die Nährstoffvergleiche aus dem Kalenderjahr 2018 oder aus dem Wirtschaftsjahr Juli 2017–Juni 2018 sind spätestens bis zum 31. März 2019 fertig zustellen.

Auswirkungen auf die Düngebedarfsermittlung

Bei der Düngebedarfsermittlung erfolgt die Ertragsabschätzung einer Kultur anhand des dreijährigen Ertragsmittels. Bei deutlich geringeren Erträgen würde sich dieser dreijährige Mittelwert unter Umständen deutlich verringern. So könnten die Auswirkungen der extremen Wetterlage mit den geringen Erträgen aus diesem Jahr die zulässige Düngemenge der kommenden drei Düngejahre nach unten regulieren. Um die durchschnittlichen Erträge nicht zu verfälschen, bietet die Düngeverordnung die Möglichkeit das Ertragsniveau des Vorjahres anzunehmen, sobald das tatsächliche Ertragsniveau um mehr 20 % niedriger ist als im Vorjahr.

Fazit

Für die Herbstdüngung sollte beachtet werden, dass die tiefgründig trockenen Böden noch ein hohes Mineralisationspotenzial aufweisen. Der Niederschlag hat dadurch in doppelter Hinsicht eine Schlüsselfunktion, erstens werden für die Folgekultur, wie einer Zwischenfrucht, Keimbedingungen geschaffen und zweitens Nährstoffe verfügbar. Gerade diesen Herbst ist es durch die hohen Nährstoffvorräte von besonderer Bedeutung diese Nährstoffe durch neuen Bewuchs zu stabilisieren. Auch das Landwirtschaftsministerium in NRW hat bereits zu einem Zwischenfruchtanbau aufgerufen und appelliert zusätzlich an die Solidarität der Landwirte. Ein Anbau von Zwischenfrüchten mit einer Futtereignung soll der diesjährigen Futterknappheit entgegenwirken. Zusätzlich senkt der Zwischenfruchtanbau durch die Nährstoffbindung den Düngebedarf der kommenden Kultur. So führt es ebenfalls zu einer Entlastung der betrieblichen Salden.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Der Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück. Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen wurden die ersten 8 km Richtung Winterswijk auf ruhigen Wegen zurückgelegt.

Winterswijk ist eine Kleinstadt und hat zusammen mit ihren Ortsteilen etwa 30.000 Einwohner. Sie wurde urkundlich bereits im Jahre 1000 erwähnt. Man zählt in der Region jährlich etwa 2,2 Mio. Tagesbesucher und etwa 700.000 Übernachtungsgäste. Gastfreundschaft wird dort groß geschrieben.

In Winterswijk angekommen nutzten die Damen die Möglichkeiten des wöchentlichen Marktes, um in einem gemütlichen Ambiente zu bummeln. Die alten, urig anmutenden Häuser und Gebäude luden zum Verweilen und Staunen ein.

Gegen Mittag trafen wir uns mit Jan und Freimut, zwei Stadtführer, mit denen wir die Stadt und die wunderschöne Umgebung per Fahrrad erkundeten. Nach einigen Erklärungen und Anekdoten über Land (Landwirtschaft) und Leute schmeckte der Kuchen in einem idyllisch gelegenen Kaffee besonders gut.

Die Fahrradtour führte die Teilnehmerinnen durch die Region Gelderland. Sie gehört mit dem Prädikat „Nationaler Landschaftspark“ zu einer abwechslungsreichen Kulissenlandschaft mit Naturreservaten und wird auf etwa 22.000 Hektar gepflegt. Die Landschaft lädt zu ausgiebigen Radtouren oder Wanderungen ein. Die alten Bauernhöfe prägen das Landschaftsbild genauso wie viele der parkähnlich angelegten Campingplätze. Das Wooldse Venn bildet zusammen mit dem Burlo-Vardingholter Venn auf deutscher Seite ein ausgedehntes Naturschutzgebiet mit seltenen Tieren und Pflanzen, beiderseits der Grenze.

Den Rückweg bestritten die Damen durch das Venn zurück nach Oeding, wo für den Tagesausklang ein leckeres Abendessen bereit stand.

Für manche unserer Teilnehmerinnen waren am Ende die etwa 45 km Rundfahrt doch eine Herausforderung. Der Tag wurde dennoch einstimmig als sehr gelungen gewertet.

Maria Schulte]]> 18.10.2019 - 10:40:51  
Sperrfristen
Auf Ackerland beginnt die Sperrfrist mit der Ernte der Hauptfrucht und endet am 31. Januar. Da die Sperrfrist nicht vor die Ernte vorverlegt werden kann, ist die Sperrfristverschiebung generell ausgeschlossen. Die Begründung liegt darin, dass der gesamte Zeitraum beibehalten werden muss und es zu keiner Verkürzung in der Sperrfrist kommen darf. Auf Grünland und Flächen mit mehrjährigem Feldfutterbau ist eine Düngung mit N-haltigen Düngemitteln vom 01. November bis zum 31. Januar verboten. Zu dem mehrjährigen Feldfutterbau zählen nur die Flächen auf denen vor dem 15. Mai Futtergräser beziehungsweise Gras-Leguminosengemenge ausgesät wurden. Aus diesem Grund fallen die im Sommer ausgesäten Gräser nicht unter diese Regelung. Die genannten Sperrfristen treffen alle N-haltigen Düngemittel, die bezogen auf die Trockenmasse mehr als 1,5 % Gesamtstickstoff enthalten.

Verschiebung nur auf Grünland möglich
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen lässt auf Antragstellung die Vorverschiebung der Sperrfrist um zwei Wochen zu. Der Hintergrund ist, dass so ab dem 16. Januar Nachtfröste genutzt werden können um Nährstoffe bodenschonend auszubringen. Bei dieser Vorverlegung gilt das Ausbringungsverbot vom 16. Oktober bis einschließlich zum 15. Januar. Allerdings muss hierbei trotzdem die Nährstoffaufnahmefähigkeit des Bodens gegeben sein. Der Boden darf nicht überschwemmt, wassergesättigt, gefroren oder schneebedeckt sein. Die Ausbringung auf gefrorene Böden ist nur unter folgenden Vorgaben zulässig, wenn Ebenfalls sind die vorgeschriebenen Mindestabstände zu den Gewässern einzuhalten.



Quelle: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft

Zusätzlich behalten gesonderte Regelungen in Wasserschutzgebieten ihre Gültigkeit.

Die Antragsformulare zur Verschiebung der Sperrfrist auf Grünland stehen ab dem 10. September auf der Internetseite der LWK Niedersachsen (www.lwk-niedersachsen.de) zum Download bereit. Die Anträge müssen bis zum 10. Oktober gestellt werden, damit sie spätestens bis zum 16. Oktober genehmigt sind. Nur so kann gewährleistet werden, dass die genehmigten Anträge zum vorverlegten Sperrfristbeginn vorliegen. Die Ansprechpartner der Landwirtschaftskammer sind diesbezüglich Jelko Djuren und Jennifer Trebels.

*mit Material der LWK Niedersachsen]]> 18.10.2019 - 10:40:51
die berufliche Bildung als Qualifizierungsinstanz ist für alle wirtschaftlichen Bereiche von hoher Bedeutung. Die Relevanz ist vor allem infolge des demografisch bedingten Fachkräftemangels von besonderer Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die AFC Public Services gemeinsam mit dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) mit der Erstellung der Studie "Arbeitsmarkt Landwirtschaft in Deutschland - aktuelle und zukünftige Herausforderungen an die Berufsbildung" beauftragt. Ein entsprechendes Unterstützungsschreiben des BMEL finden Sie hier.

Die AFC Public Service bat den BLU um Weiterleitung der Studie an Mitglieder. Auch wir bitten Sie, bei dieser wichtigen Studie teilzunehmen. Die Umfrage ist unter www.afc.net/umfrage_arbeitsmarktlandwirtschaft_betriebe abzurufen.

Ergänzend führt die AFC Public Services auch eine Befragung von berufsständischen Interessensgruppen und Multiplikatoren durch. Auch hier möchten wir Sie um Unterstützung bitten. Die Multiplikatorenbefragung kann unter www.afc.net/umfrage_arbeitsmarktlandwirtschaft_multiplikatoren abgerufen werden.

Durch Ihre Teilnahme an beiden Umfragen tragen Sie essentiell zum Erfolg der Studien sowie zur weiteren Entwicklung unseres Sektors bei.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51


Der März bildet einen Ausreißer, hier lagen die Werte knapp unter 2.000 Aufrufen. Die Ursachen dafür können vielfältig sein; vermutlich jedoch liegt der Grund in der hohen Arbeitsbelastung unserer Mitglieder zu diesem Zeitpunkt. Die hohe Aufrufquote der App je Monat erreichen wir vor allem durch die Funktion der Push-Benachrichtigungen. Das sind  Meldungen, die ohne das Öffnen der jeweiligen App auf dem Smartphone erscheinen und auf neue Meldungen hinweisen.

Aus Abbildung 2 wird ersichtlich, dass die Aufrufquoten an einigen Tagen besonders hoch sind; bspw. am 28. Mai wurde die App mehr als 225-mal geöffnet. Grund dafür war die hoch aktuelle Push-Meldung zum Thema  „Güterkraftverkehrsgesetz in der Landwirtschaft: Fortsetzung der Kulanz bis zur Novellierung des GüKG“. Die 172 Aufrufe am 14. Mai hängen zusammen mit der Push-Meldung und unserem Facebook-Aufruf, über den wir ein Gesicht für unsere neue Ausbildungskampagne gesucht haben.



Es lohnt sich also die BLU-App zu installieren und auch unseren Facebook-Account zu liken, um immer auf dem Laufenden zu sein. Scannen Sie einfach den QR-Code ein und laden sich die App auf ihr Smartphone oder Tablet. Klappt etwas nicht, dann melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Nach dem von der Bundesregierung aktuell in den Deutschen Bundestag eingebrachten Gesetzesvorschlag zur Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes (BFStrMG) sollen sämtliche land- oder forstwirtschaftliche Fahrzeuge bis 60 km/h bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit ab 1. Januar von der Maut ausgenommen werden, und zwar unabhängig davon, ob es sich um entgeltliche oder unentgeltliche Beförderungen, Fahrten mit Beladung oder Leerfahrten handelt. Die Verbände befürworten den Vorschlag der Bundesregierung, fordern aber eine klare Anwendungspraxis und machen dazu konkrete Vorschläge, die auch einen wichtigen Beitrag zu einer wettbewerbsneutralen Abgrenzung zum Transportgewerbe leisten. Gleichzeitig fordern die Verbände in ihrem gemeinsamen Positionspapier den Deutschen Bundestag auf, dass lof-Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 60 km/h wie bisher unter bestimmten Voraussetzungen (in Anlehnung an GüKG) und festgelegten Bedingungen (Antrag, Registrierung) von der Maut freigestellt werden.

Das gemeinsame Positionspapier von DBV, BMR, BLU, DRV, LBT und VDMA ist dieser Meldung als Anlage beigefügt.
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Bedenken wir, dass Mitarbeiter in 56 % der Zeit sensible Geschäftsdaten auf ihren Laptops, Smartphones und Tablets bei sich tragen, so wird schnell klar, dass die Einführung von Cyber Security Maßnahmen zum Schutz der Widerstandsfähigkeit des Unternehmens unerlässlich ist.

Hier sind die vier häufigsten Methoden, wie Ihr System gehackt werden kann, sowie einfache Vorgehensweisen, wie dies verhindert werden kann. Durch Umsetzung der Vorgehensweisen kann zudem der Schutz Ihres Unternehmens gegen die Bedrohung durch Cyberangriffe gestärkt werden.

1. Email-Phishing
Phishing ist eine der häufigsten Methoden, die von Cyberkriminellen verwendet wird, um Menschen online zu schaden. Unter Phishing versteht man Versuche, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten an persönliche Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen und damit Identitätsdiebstahl zu begehen. Je nach anvisiertem Opfer werden verschiedene Arten von Email-Phishing-Angriffen verwendet:

Phishing im großen Stil
Die Angreifer werfen ein breites Netz aus, in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Opfer darin verfangen.

Beispielhaft seien hier Rundmails an alle möglichen Empfänger genannt, die den Anschein erwecken, sie wären von einer Bank oder Behörde. Die Mails sind anonymisiert verfasst, aber bitten dennoch um Datenabgleich.

Spear Phishing
Maßgeschneiderte Angriffe, die unter Nutzung persönlicher Daten auf eine bestimmte Gruppe oder einzelne Personen gerichtet sind. In dieser Variante wird suggeriert, dass die E-Mail direkt an Sie gerichtet ist. Es hat den Anschein, dass sich z.B. Ihre Bank bei Ihnen meldet und um Aktualisierung Ihrer Daten bittet.

Die Fälle sind sehr weitreichend, vom vermeintlichen E-Bay-Konto bis hin zu E-Mails des Verbandes bzw. von Newslettern sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt.

Whaling („Walfang“)
Eine Form des Spear-Phishing, die auf Führungskräfte innerhalb einer Organisation abzielt.

Ebenfalls gibt es das Voice Phishing (oder Vishing), bei dem finanzielle oder persönliche Details über das Telefon erfragt werden. Eine gängige Masche der Betrüger ist hierbei, sich als Mitarbeiter einer Behörde auszugeben und so das Opfer einzuschüchtern. Nicht selten sind es automatisierte Anrufe. Eine weitere Methode ist das SMS-Phishing (oder Smishing), bei der Betrüger Textnachrichten verwenden, um Menschen dazu zu verleiten, private Informationen preiszugeben oder ihre Smartphones mit Malware zu infizieren.

2. Phishing in sozialen Medien
Social Media bildet den perfekten Nährboden für Cyberkriminelle. Frühere Berichte schätzten die jährlichen Kosten der Internetkriminalität allein in den USA auf 100 Milliarden US-Dollar.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir in sozialen Medien mit einem trügerischen Gefühl von Privatsphäre und Vertrautheit agieren, wenn wir mit Menschen kommunizieren, die wir bereits kennen. Wenn in Ihrem Unternehmen Teams einen großen Teil Ihrer Arbeit in sozialen Netzwerken verbringen, z. B. der Kundenservice, das Digitalmarketing oder die Unternehmenskommunikation, müssen diese potenziell schädliche Beiträge identifiziert werden können. Die Auswirkungen, wenn Betrüger die Marke Ihrer Organisation nutzen, um echten Kunden zu schaden, können extrem schädlich sein. Nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch das Image bzw. die Reputation betreffend.

Die Schädigung kann auch hier unterschiedlich erfolgen. In Betracht kommen beispielsweise geteilte Beiträge die auf Seiten mit Schadsoftware verlinken. Auch ein bestimmter Twitter Post wie @Amazon_Help versucht den Anschein des echten supports von @AmazonHelp zu suggerieren. Eine weitere Gefahr geht von gehackten Facebookaccounts aus. Sollten Sie eine Nachricht eines Freundes erhalten, öffnen Sie den Link erst, wenn Sie sich der Echtheit der Person absolut sicher sind. Ein unbewusster Download ob auf dem Smartphone oder Computer kann sehr schnell von statten gehen.

3. Öffentliche WLAN-Hotspots
Öffentliche WLAN-Netzwerke gibt es überall – in Cafés, Hotels, Flughäfen und anderen öffentlichen Bereichen. Auch „cyberaffine“ Mitarbeiter können aufgrund der Notwendigkeit, ständig online sein zu müssen, zum Opfer werden und eine Verbindung zu unsicheren WLAN-Netzwerken aufbauen.

Daten, die über ein ungesichertes öffentliches WLAN-Netzwerk übertragen werden, können leicht von jemand anderem im selben Netzwerk gehackt werden. Nach dem ersten Zugriff können Angreifer auf Geräte aus der Ferne zugreifen – auf persönliche Fotos oder auf streng vertrauliche E-Mails. Wenn Hacker an Passwörter gelangen, nutzen sie diese, um auf andere Konten zuzugreifen, einschließlich Social Media Profile, von denen aus sie schwerere Verstöße wie Online-Identitätsdiebstahl begehen.

4. Online-Transaktionen, Mobile Apps und Software-Downloads
Wir neigen zu der Annahme, dass „harmlose“ Online-Aktivitäten wie das Herunterladen von Software, Zahlungsvorgänge und der Zugriff auf arbeitsbezogene Daten auf unseren Smartphones keine Sicherheitsrisiken darstellen – gleiches gilt für das Surfen im Internet oder auf Facebook.

Dasselbe gilt für die Nutzung dieser Möglichkeiten für die Mitarbeiter, die sich dieser Risiken ebenfalls nicht bewusst sind. Das Installieren von Malware kann versehentlich auf Firmengeräten erfolgen. Das schlimmste: Es ermöglicht Hackern und Cyberkriminellen unbemerkt Zugang zu Firmennetzwerken.

Wie Sie Ihr Unternehmen vor Cyberangriffen schützen

Installieren Sie Sicherheitssoftware
Dies versteht sich eigentlich von selbst, kann aber nicht oft genug wiederholt werden. Alle digitalen Geräte, einschließlich Tablets und Smartphones, die vertrauliche Informationen enthalten oder die mit anderen Geräten verbunden sind, die diese enthalten, benötigen Sicherheitssoftware. Es gibt online diverse gängige und preiswerte Pakete, die unter anderem Antiviren-, Firewall- und Anti-Spam-Software sowie andere nützliche Technologien enthalten. Auf kostenlose Software sollte wegen des eingeschränkten Schutzumfanges verzichtet werden. Die Schutzprogramme sollten auf „Auto-Update“ gesetzt werden, um sicherzustellen, dass die Programme ständig und automatisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Durch diese Vorgehensweise sorgen Sie dafür, dass Ihre Sicherheitssoftware stets aktuelle  Abwehrmechanismen gegen neue Cyber-Bedrohungen und zunehmend fortschrittliche Malware umfasst.

Nutzen Sie die Sicherheitssoftware
Das Installieren von Antivirenprogrammen ist ein erster Schritt. Doch Malware, Trojaner und Viren können auch unbemerkt installiert worden sein. Zudem müssen die Programme ihre Datenbanken stets aktualisieren. Was ist, wenn die Schadsoftware bislang unbekannt war. Zuletzt wurden Sicherheitslücken in Intel-Prozessoren entdeckt, die zuvor nicht bekannt waren. Kriminelle könnten diese Schwachstelle schon früher ausgenutzt haben. Deshalb lassen Sie das Programm regelmäßig auch Ihre Systeme nach Schadsoftware durchsuchen.

Mitarbeitertraining
74 % der Unternehmen glauben, dass die eigenen Mitarbeiter in Bezug auf Cyber Security die größte Schwachstelle darstellen. Wenn auch Sie dies erkannt haben und Ihre Mitarbeiter mit den richtigen Werkzeugen ausstatten, dann erhöhen sich die Chancen Ihres Unternehmens, widerstandsfähig zu bleiben und somit sich selbst und die digitalen Ressourcen zu schützen.

Ordnen Sie ein grundlegendes Training zur Informationssicherheit an
Stellen Sie sicher, dass jeder Ihrer Mitarbeiter ein grundlegendes Verständnis hinsichtlich  Informationssicherheit und ihrer Bedeutung für das Unternehmen hat. Bestandteil des Trainings sollte die Erläuterung einfacher Vorgehensweisen sein, die in ihren Alltag passen, z.B. die Geräte beim Verlassen des Arbeitsplatzes sperren, niemals fremde USB-Geräte an Laptops anschließen sowie die Identifizierung von Online-Phishing Aktivitäten. Ein einfaches Mantra zur Bekämpfung von E-Mail-Phishing lautet z. B. „Im Zweifelsfall weg damit!“

Verdächtige Verlinkungen, vor denen ein Antivirenprogramm prinzipiell warnt, E-Mails und auch Verweise in Social Media sollten keinesfalls aktiviert werden.

Bei E-Mails sollten stets Absender, Betreff und Inhalt überprüft werden. Bei näherer Überprüfung des Absenders kann erkannt werden, dass die Absende E-Mail häufig abweicht. Auch der Betreff, Ihre Anrede oder der Text, sein Inhalt oder die Rechtschreibung können Indizien für eine Phishing-Mail sein. Falls Sie sich unsicher sind, melden Sie sich bei dem vermeintlichen Absender (z.B. Ihrer Hausbank über die Ihnen bekannte Telefonnummer). Vom BLU erhalten Sie beispielsweise Rechnungen stets per Post. Niemals würden wir verlangen, dass Sie erst über einen Link zur Rechnung gelangen. Was viele Lohnunternehmer richtig machen, sie informieren uns über derartige E-Mails.

Dazu gehört auch der Umgang mit Daten allgemein nach datenschutzrechtlichen Vorgaben. Es bietet sich an, beide Themen miteinander zu verbinden.

Verschlüsseln Sieso viel wie möglich
Das Speichern von Daten in einem verschlüsselten Format ist mittlerweile so einfach wie der Kauf eines vorverschlüsselten USB-Speichergerätes. Auch in vielen Versionen von Windows ist eine Verschlüsselung integriert, und es gibt viele kostenlose Verschlüsselungs-Tools. Bei Fragen wenden Sie sich an uns oder Fragen Sie im Einzelhandel, wie die Verschlüsselung funktioniert.

Passen Sie die Zugriffsberechtigungen der Mitarbeiter an und geben Sie ihnen lediglich Zugang zu den Systemen und Daten, die sie tatsächlich verwenden bzw. bearbeiten.

Geben Sie nie Ihr Passwort weiter. Jeder Mitarbeiter, der auf ein System zugreift, sollte über eindeutige Anmeldeinformationen verfügen. Der Zugriff auf Computer, Smartphone etc. sollte abweichende Anmeldeinformation enthalten, wie der Zugriff auf den Server.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Nicht nur beim Zurückfahren oder Rangieren von landwirtschaftlichen Fahrzeugen besteht ein erhöhtes Risiko, Personen zu übersehen. Aufgrund der inzwischen erreichten Dimensionen von Frontanbaugeräten oder Schüttgutschaufeln bereitet der „Tote Winkel“ auch bei der Sicht nach vorne zunehmend Probleme. Wer sich in der Nähe von Siliermaschinen aufhält, muss sicher gehen, dass der Fahrer ihn sieht.

Kamera- und Spiegelsysteme helfen

Kamera-Monitor-Systeme und zusätzlich angebrachte Spiegelsysteme helfen, die Sichtverhältnisse zu verbessern. Eine hundertprozentige Sicherheit können aber auch diese Hilfsmittel nicht garantieren. Besonders wichtig sind eine gute Arbeitsorganisation, eine sorgfältige Gefährdungsbeurteilung  und eine verbindliche Unterweisung für alle bei der Silage Beschäftigten. Dabei muss klargestellt werden, dass sich nur Personen im Gefahrenbereich aufhalten dürfen, die in die Silierarbeiten eingebunden sind. Klare Absprachen, wer sich zu welchem Zeitpunkt wo aufhält sowie der Blickkontakt mit dem Fahrer helfen, Unfälle zu vermeiden. Ein Hinweisschild „Betreten verboten“ kann helfen, Personen die nicht in den Arbeitsprozess eingebunden sind, vom Gefahrenbereich fern zu halten.

Mitarbeiter unterweisen

„Dass eine Person im Fahrsilo hinter den zum Teil riesigen Mengen an Erntegut nicht zu sehen ist, leuchtet ein. Dieses Problem kann auch kein Kamerasystem am Fahrzeug lösen.
Hier hilft nur, diesen nicht einsehbaren Bereich während des Silierens nicht zu betreten“, erklärt Robert Schlichenmaier, Präventionsmitarbeiter der SVLFG. Es ist die Pflicht des Unternehmers, alle beteiligten Mitarbeiter, also zum Beispiel die Schub- und Walzenführer, die Transporteure, die Entnehmer der Produktproben sowie das Wiegepersonal, entsprechend zu unterweisen. Allen Beteiligten muss klar sein, dass die Fahrer verdeckte Stellen hinter dem aufgeschütteten Erntegut nicht einsehen können. Das Gleiche gilt für „Tote Winkel“ am Fahrzeug, sofern keine Kamerasysteme aktiv sind oder passend eingestellte Modulspiegel eingesetzt werden. Aufgrund der hohen Lärmentwicklung bei den Arbeiten können auch Zurufe nicht gehört werden.

Sichtkontakt herstellen

Ein Sichtkontakt muss immer dann gewährleistet sein, wenn ein oder mehrere Personen und/oder Fahrzeuge sich im Arbeitsbereich befinden und dieser  unübersichtlich/unüberschaubar ist. Dies gilt ebenfalls, wenn beispielsweise ein Fahrzeug von einem Einweiser geführt wird. Besteht der Blickkontakt nicht mehr, muss der Fahrer sofort seine Fahrbewegung unterbrechen und/oder der Einweiser sich aus dem Gefahrenbereich begeben und den Fahrer auf die Einhaltung der Anweisungen hinweisen.

SVLFG]]> 18.10.2019 - 10:40:51 „abgebende Region“ und Teilprojekt III „aufnehmende Region“ installiert. Der BLU arbeitet als Mitglied der Nährstoffmanagement Niedersachsen eG an der Projektdurchführung aktiv mit. Für die Branche Lohnunternehmen ist es wichtig, die praxisnahen Ergebnisse auch aus den vielen Gesprächen mit Praktikern und Fachbehörden zusammenzutragen und an die Landesregierung im Sinne tatsächlich praktikabler, heißt durchführbarer Wirtschaftsdüngerprozesse weiterzugeben. Eine kritische Auseinandersetzung mit den
verschiedenen Aspekten ist zwingend erforderlich.

Im Frühjahr 2018 hat sich die Arbeitsgruppe der Vermittler intensiv mit der inhaltlichen Differenzierung der gesetzlichen Grundlagen, der Mindeststandards und den Anforderungen von Gütegemeinschaften auseinandergesetzt.

Diese Arbeit war wichtig auch im Hinblick auf die Berichterstattung gegenüber der Landesregierung:
  1. Die gesetzlichen Regelungen sind definiert und ohnehin einzuhalten.
  2. In den Mindeststandards sind zusätzliche Kriterien für die Gütesicherung und Nachvollziehbarkeit im Wirtschaftsdüngertransfer für alle zukünftig am Markt tätigen QS-Systeme definiert. Die Mindeststandards werden mit Landkreisen diskutiert und abgestimmt. Ziel ist und bleibt eine einheitliche Regelung für Wirtschaftsdünger in ganz Niedersachsen.
  3. QS-Systeme /  Gütesicherungsgemeinschaften können dann nach eigenem Ermessen weitere Merkmale zu relevanten Kriterien in den Handbüchern festlegen und den finanziellen und bürokratischen Aufwand dadurch entsprechen erhöhen. So kann in einem NMN-Handbuch beispielsweise der Einsatz von GPS-Systemen definiert werden. Die  Anerkennung von  Schnellbestimmungsverfahren wird derzeit noch mit der Fachbehörde diskutiert.
Diese drei Levels sind die Grundlage für die weitere Diskussion mit dem Landwirtschafts-
bzw. Umweltministerium in Hannover. Neben dem Für und Wider jeder Maßnahme sind auch die für eine effiziente Umsetzung zu erfüllenden Voraussetzungen deutlich zu beschreiben.

Das Düngegesetz eröffnet über den § 13a die Möglichkeit, Gütegemeinschaften innerhalb der Bundesländer über eine Länderermächtigung zuzulassen. Sollte von dieser Option Gebrauch gemacht werden, wären die definierten Mindeststandards die maßgebende
Bezugsgröße für die niedersächsische Landesregierung. Weitere Verpflichtungen können sich Gütegemeinschaften individuell unterwerfen. Ein höherer Aufwand (wie z.B. eine freiwillige Dokumentation durch GPS) kann durch entsprechendes Entgegenkommen bei
Überprüfungen durch die Bau- bzw. Düngebehörde gerechtfertigt sein. Diesbezüglich hat es aber noch keine Zusage gegeben.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die Such-Funktion wird oft genutzt, wenn Interessierte Lohnunternehmen nach Regionen und oder Tätigkeitsfeldern filtern oder eben, um einen geeigneten Ausbildungsbetrieb zu finden. Nutzen Sie die Gelegenheit, um über die neutrale Oberfläche der BLU-Internetseite
kostenfreie Werbung zusätzlich zu Ihrer eigenen Internetseite oder dem Facebook-Auftritt zu machen. Haben Sie Fragen dazu? SprechenSie uns gerne an.

Hintergrund:

Das Filtern nach Tätigkeitsfeldern (oder die Auflistung der Tätigkeiten) ist erst möglich und für andere sichtbar, wenn Sie Ihre Dienstleistungen auf der Website angegeben haben. Dieses können Sie – nach erfolgreichem Login mit Ihren Zugangsdaten eigenständig in Ihrem Benutzerprofil hinterlegen. Nur so kann Ihr Adressdatensatz mit Ihrem Dienstleistungsangebot „richtig“ ausgegeben und gefunden werden.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
So haben nun die ersten Lohnunternehmer ein zweiseitiges Schreiben von einer „Datenschutzauskunft-Zentrale“ erhalten, in welcher sie aufgefordert werden, ihre Daten auf dem Schreiben zu ergänzen bzw. fehlende Daten anzugeben oder fehlerhafte Daten zu korrigieren.
In dick gedruckter Schrift und teilweise unterstrichen wird unten links auf Seite zwei des Schreibens in einem Kästchen wie folgt formuliert: „Rückantwort gebührenfrei per Fax bis 09.10.2018 an 00800 / 77000777 oder per Post an die unten angegebene Adresse“. In einem weiteren Kästchen wird zudem darauf hingewiesen, dass „nur vollständige und aktuelle Firmen- und Betriebsdaten die Einhaltung der von den Datenschutzgesetzen aufgestellten Anforderungen gewährleisten“.
Bereits auf dem Anschreiben (Seite eins des Schreibens) wird unter der Überschrift „Eilige FAX-Mitteilung“ wie folgt formuliert: „um Ihrer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Daten-schutzes nachzukommen und die Anforderungen der seit dem 25.05.2018 geltenden Daten-schutzgrundverordnung (EU-DSGVO) zu erfüllen, bitten wir Sie, das beigefügte Formular auszufüllen und bei Annahme unterschrieben bis zum 09. Oktober 2018 gebührenfrei an die EU-weite zentrale Fax-Stelle: (…) zu senden.“

Wer nun den Bogen ausfüllt bzw. dort Angaben macht und unterschrieben an die angegebene Faxnummer zurücksendet, der schließt einen Vertrag über jährlich netto 498,- € ab. Dies ergibt sich aus einem kleinen Kästchen in der Mitte der zweiten Hälfte der zweiten Seite.
Die Gegenleistung aus dem Vertrag bleibt dagegen etwas nebulös und allgemein gehalten: Der Erwerb des Leistungspakets Basisdatenschutz, der in Aussicht gestellt wird, beinhaltet danach „Informationsmaterial, ausgefüllte Muster, Formulare und Anleitungen zur Umsetzung der Vorgaben der DSGVO“.

Klarzustellen ist, dass es sich bei diesen Schreiben nicht um Betrug im strafrechtlichen Sinne handelt, da jeder Empfänger bei genauem Studium des Schreibens feststellen kann, dass es sich faktisch hier nur um ein (zivilrechtliches) Vertragsangebot handelt.
Dennoch ist die Aufmachung des Schreibens behördenähnlich gehalten und gerade das Anschreiben unterstellt, dass der Empfänger hier schnell handeln muss, um Nachteile zu ver-meiden. Zudem wird es im Namen der „Datenschutzauskunft-Zentrale“ versandt, was eben-falls den Schluss nahelegt, dass der Verfasser eine staatliche Behörde ist. Dies ist jedoch insgesamt nicht der Fall.

Seien Sie daher sehr vorsichtig im Umgang mit diesen Schreiben und beantworten Sie es nicht bzw. nur dann, wenn Sie die o. g. „Leistung“ auch in Anspruch nehmen wollen.

Im Übrigen weise ich abschließend darauf hin, dass der BLU e. V. zum Thema Datenschutzgrundverordnung beratend tätig ist und den Mitgliedern Hilfestellung hinsichtlich der konkret für jedes Lohnunternehmen umzusetzenden Vorgaben leisten kann.
Wer hierzu Fragen hat, der wird gebeten, sich bei Herrn Sebastian Persinski in der Geschäftsstelle zu melden.

Pirko Renftel
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Der Fachausschuss empfahl dem BLU-Präsidium daher, eine bundesweite Kampagne ins Leben zu rufen, die auf die FAS-Ausbildung aufmerksam macht. Dies sollte in Zusammenarbeit mit einer professionellen Werbeagentur erfolgen. Gesagt, getan! Die
Kontakte zur Agentur wurden geknüpft und ein erster Entwurf diskutiert. Der Rohentwurf zeigte einen Azubi vor einem farblich dramatischen Technikbild mit dem Slogan „Werde FELDHELD“. Vor der konkreten Umsetzung ging es zunächst darum, passende Gesichter
für die Kampagne zu finden. Es sollten FAS-Auszubildende sein, die mit großer Leidenschaft ihren Beruf ausüben. Deshalb starteten wir einen Aufruf auf Facebook und hatten großen Erfolg. Es konnten vier Gesichter gewonnen werden, die Mitte Juni zum Foto-Shooting nach Spelle kamen. Die Aufregung war förmlich greifbar, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: Tolle Azubis und gelungene Fotos!

Anfang Juli wurden den Mitgliedern des Fachausschusses Hans-Günter Dörpmund, Alke Höpken, Viola Schnehage, Petra Zöller, Rainer Strompen die Entwürfe vorgestellt und
kritisch diskutiert. Anregungen wurden ausgetauscht und gesammelt, so dass die weiteren Schritte zur Umsetzung beginnen können. Neben der neuen Kampagne diskutierten die Mitglieder des Fachausschuss auch die Gestaltung der Messeauftritte für die EuroTier und die DeLuTa in diesem Jahr. Der EuroTier-Stand wird beispielsweise doppelt so groß, wie
in den vorangegangenen Jahren und die Gestaltung gleicht sich dem neuen Agritechnica-Stand an. Die BLU-Fläche auf der DeLuTa wird sich voraussichtlich auf eine Fläche im Eingangsbereich der Halle 4 konzentrieren und die Bereiche Information, Beratung, Ausbildungskampagne „Werde FELDHELD“, Shop, Junger BLU abbilden.

Andere Projekte wie zwei weitere Filme unter dem Titel „Agrarservice im Profil“ sowie die Weiterentwicklung der App waren ebenfalls Diskussionsthemen in Riehe und wurden vom Fachausschuss kritisch bewertet. Am Ende ist für nahezu jedes Thema eine Umsetzungsempfehlung ausgesprochen worden, womit die Sitzung wieder ein voller Erfolg war und richtungsweisend für die Arbeit in den kommenden Monaten.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Bernd Antelmann, der Direktor der DEULA Nienburg, eröffnete die Veranstaltung und stellte besonders den Umgang mit modernster Technik während der Ausbildung heraus. Es sei seitens der Ausbilder ein hohes Maß an Vertrauen, dass den jungen Menschen entgegen gebracht wird. Auf der anderen Seite zeichnen sich die Auszubildenden durch ihre herausragende Motivation aus. Weitere Grußworte haben Herr Heinrich Grupe als Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und Herr Dr. Martin Wesenberg
als Geschäftsführer des BLU an die erfolgreichen Absolventen gerichtet. Seitens der Berufsschulen haben Eike Becker der BBS Ammerland und Helmut Zieseniß der Justus-von-Liebig Schule ihre Eindrücke mit diesem FAS Jahrgang Revue passieren lassen.

Die Urkunden erhielten die frischgebackenen Fachkräfte Agrarservice von Heinrich Grupe und Dr. Martin Wesenberg. Die besten drei Absolventen von jedem Schulstandort erhielten für ihre guten Leistungen ein Buchpräsent.

Die besten Fachkräfte Agrarservice waren bei der Justus-von-Liebig Schule: Die besten Fachkräfte Agrarservice waren bei der BBS Ammerland: Richard Didam (Landwirtschaftskammer Niedersachsen) schätzte in seiner Rede besonders den hohen Stellenwert der Fortbildung zum Agrarservicemeister, sowie die breiten beruflichen Perspektiven für die erfolgreichen Absolventen. Daran schloss sich die Übergabe der Meisterbriefe an. Von den 13 Absolventen haben Hauke Bockelmann, Jark Eberhardt und Steffen Kieselhorst am besten abgeschlossen.

Die guten Leistungen der Agrarservicemeister wurden mit einem Reiseführer sowie Geldpreisen ausgezeichnet. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei unseren Sponsoren bedanken, dazu zählen die Firmen Amazone, Holmer und Krone. Im Anschluss an die Urkundenübergabe hatten die Absolventen das Wort. Bei den Fachkräften Agrarservice haben Tim Jäger, Malte Oestmann und Karl Kremer von ihren Erlebnissen aus der Ausbildungszeit berichtet. Auch Oliver Preiß hat sich stellvertretend für den Agrarservicemeisterkurs bei den Beteiligten und Organisatoren des Kurses bedankt. Wir gratulieren noch einmal recht herzlich all unseren Absolventen zur Berufsausbildung beziehungsweise zur Meisterfortbildung und wünschen weiterhin viel Erfolg!



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Wer sich an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt oder dieses in Zukunft vorhat, sollte sich mit grundlegenden Regeln auskennen. Die Verhandlungen mit einem öffentlichen Auftraggeber erfordern Kenntnisse im Umgang mit der VOB, einschlägigen DIN – Normen und dem Vergabehandbuch. Die wichtigsten Grundlagen für die Beteiligung an Ausschreibungen wer-den praxisnah erklärt. Der kleinste Fehler führt zum Aus-schluss meines Angebotes. Welche Möglichkeiten und Rechte habe ich? Das Seminar findet am 27.11.2018 in 31542 Bad Nenndorf  und am 29.01.2019 in 91567 Herrieden statt.
 
Seminar Kommunalarbeiten: Mitarbeiter binden, Gespräche mit Verwaltungsanstellten führen und ordnungsgemäße Absicherung von Arbeiten im kommunalen Bereich

Seminarablauf – 1. Tag Seminar zur Mitarbeiterbindung
Seminarablauf – 2. Tag Seminar zur zielführenden Gesprächsführung mit Verwaltungsvertretern
Zum Abschluss des 2. Tages hält Herr Stütz einen Vortrag zum Thema Verkehrssicherung bei kommunalen Tätigkeiten.

Ziel der Arbeitsgruppe Kommunalarbeiten ist die Lohnunternehmen, die ihr Dienstleistungsangebot zunehmend in den kommunalen Bereich verlagern oder erweitern, technisch, fachlich und rechtlich stets auf dem aktuellsten Stand zu halten und zukünftige Entwicklungen vorherzusehen, um den Herausforderungen und Ansprüchen in diesem Bereich gerecht zu werden. Die AG Kommunalarbeiten richtet sich an Mitglieder des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) e.V. Das Seminar findet vom 19.12. – 20.12.2018 in 34253 Lohfelden statt.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Im Rahmen der professionellen Feldprobe zur „Precision App“ für die ANEDO ISOBUS Terminals, fand am 21.08. der praktische Einsatz bei der LU Agrarelektronik GmbH statt. Zusammen mit den Entwicklern von ANEDO aus Eydelstedt und den Softwareentwicklern der Firma LACOS aus Zeulenroda, wurden in der landwirtschaftlichen Praxis Dünger gestreut sowie Pflanzenschutzmaßnahmen appliziert. Hierzu wurde mit einem AMAZONE ZA-TS Profis sowie einer Lemken Sirius mit Eltrec Pro (echte Einzeldüsenschaltung) gearbeitet. Nach Installation des 8,4“ großen Terminals auf der Testmaschine Massey Ferguson 8732 mit Datatronic 5, ging es auf die Fläche.

Die Precision App ermöglicht in Verbindung mit den ANEDO Terminals der open:panel Serie eine herstellerunabhängige Schaltung der Teilbreiten, bzw. Einzeldüsen mit Hilfe des GNSS Signals. Hierzu ist die Maschinengeometrie sowohl vom Schlepper, als auch von der angehängten Maschine notwendig. Arbeitet man, wie in unserem Fall, mit einem ISOBUS Schlepper und ISOBUS Maschinen, sind die exakten Abmessungen und die Verortung der Applikationsfläche in Relation zum GNSS Empfänger schon herstellerseitig auf den Maschinen Feldprobe ANEDO Precision App mit T50i ISOBUS Terminal vorgegeben. Allerdings mussten die Werte vom Schlepper manuell in das open:panel T50i übernommen werden. Sollte es trotzdem zu un- oder doppelt behandelten Flächen kommen, lassen sich die An- und Ausschaltzeiten durch Anpassung der Verzögerungszeiten noch nachjustieren.



Zu der Schaltung der Teilbreiten und der Visualisierung der Flächengeometrie mit schon bearbeiteter Fläche kommt die Integration einer manuellen Parallelfahrhilfe in der App. Es lassen sich Leitlinien im Abstand der jeweiligen Arbeitsbreite anlegen, die ein direktes, präzises Anschlussfahren auch ohne Fahrgassen ermöglichen.

Außerdem lässt sich ein Vorgewende in die Fläche legen, an der die Teilbreiten schon virtuell geschaltet werden.

Neben dem Einsatzfeedback zur App durch die LU Agrarelektronik konnten auch die Programmierer selbst das Steuer in die Hand nehmen und „Ihre“ Smart Farming Lösung in der Praxis erfahren.

„Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Systeme, an denen man mitgearbeitet hat, im realen Einsatz zusammenarbeiten und wie sich komplexe Arbeitsprozesse durch hochtechnisierter Komponenten effizient erledigen lassen“, erläutert Stefan Platzdasch aus dem Vertrieb bei ANEDO.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Der Deutsche Bundestag hat am 18. Oktober 2018 nach drei Lesungen die von der „grünen“ Verbändegemeinschaft vorgeschlagenen Ausnahmen im Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG) und im Bundesfernstraßenmautgesetz (BFStrMG) beschlossen, die ab dem 01.01.2019 bun-desweit gelten sollen.

Danach wird § 2 Absatz 1 Nummer 7 GüKG um den Buchstaben c) erweitert, wonach die Beförderung von land- oder forstwirtschaftlichen (lof) Bedarfsgütern und Erzeugnissen „mit lof-Fahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH.) von bis zu 40 km/h“ generell vom GüKG befreit ist.
Zudem wurde § 1 Absatz 2 Ziffer 6 BFStrMG neugefasst. Danach besteht keine Mautpflicht bei der Verwendung von „lof-Fahrzeugen gemäß § 2 Absatz 1 Nummer 7 Güterkraftver-kehrsgesetz sowie den damit verbundenen Leerfahrten.“

Das bedeutet für Lohnunternehmer konkret, dass ab dem 1. Januar 2019 der Transport von lof-Erzeugnissen und lof-Bedarfsgütern mit lof-Fahrzeugen mit einer bbH. von bis zu 40 km/h generell von der GüKG-Erlaubnispflicht und generell von der Mautpflicht (inklusive Leerfahrten) befreit ist.

Dies ist ein sehr großer Erfolg der Verbandsarbeit des BLU e. V. nach insgesamt 28 Monaten intensiver Arbeit und Interessenwahrnehmung zugunsten der deutschen Lohnunternehmer.

Wichtige ergänzende Hinweise:

- Die zwischenzeitlich von der Bundesregierung vorgeschlagene Anhebung der generellen Mautfreiheit auf 60 km/h bbH. (siehe Bericht LUaktuell, Ausgabe 10/2018, Seite 6) war auf massivem Druck des Transportgewerbes hin leider nicht konsensfähig.
Die „grüne“ Verbändegemeinschaft hatte diesbezüglich mehrfach auf die Problematik für den Staat kostenintensiver und inhaltlich unklarer Mautkontrollen bei einer bbH. von mehr als 40 km/h hingewiesen und auch das Argument von vermeintlichen Wettbewerbsver-zerrungen des Transportsektors überzeugend entkräftet.
Leider haben sich diese für die zukünftige (Kontroll-) Praxis sowie der Höhe der Mautein-nahmen wichtigen Hinweise im Ergebnis nicht durchgesetzt.

- Das Engagement des BLU e. V. beim GüKG und bei der Maut war und ist alternativlos.
Ohne die erreichten Ausnahmen hätten alle Lohnunternehmer in Deutschland für jegliche Art von Transporten stets eine GüKG-Erlaubnis benötigt und wären auch auf Bundes-straßen immer mautpflichtig gewesen.
Viel schwerer hätte sich in diesem Fall aber zusätzlich ausgewirkt, dass Transporte durch Lohnunternehmer in rechtlicher Hinsicht gewerblichen Transporten voll gleichgestellt worden wären. Damit wäre ein zukünftiger Verlust weiterer Privilegien wie z. B. der Füh-rerscheinklassen L und T oder der Kraftfahrzeugsteuerfreiheit verbunden gewesen.

- Durch die gesetzliche Verknüpfung von BFStrMG und GüKG sind Landwirte in eng um-rissenen Grenzen auch oberhalb von 40 km/h bbH. von der GüKG- und Mautpflicht be-freit.
Dies gilt aber nur, sofern Landwirte für eigene Zwecke oder im Rahmen der unentgeltli-chen Nachbarschaftshilfe oder über die Vermittlung über einen Maschinenring e. V. tätig sind (bei Letzterem auch nur mit steuerbefreiten Zugmaschinen und Sonderfahrzeugen im 75-km-Radius).

Das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Da aber nun nur noch der Bun-desrat den Gesetzänderungen zustimmen muss, die er ja selbst vorgeschlagen hat, und dann die Verkündung im Bundesgesetzblatt erfolgen kann, ist davon auszugehen, dass die hier beschriebenen Ausnahmen ab dem 1. Januar 2019 gelten werden.

Pirko Renftel
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
1. Berechnung: Welcher Zeitraum ist maßgebend?
a) Beschäftigung an min. 5 Tagen die Woche?

Nein: Zeitraum von 70 Arbeitstagen möglich

Ja: Weiter zu Buchstabe b)

b) Müssen mehrere Beschäftigungszeiten angerechnet werden (gab es bereits in diesem Jahr eine kurzfristige Tätigkeit des Beschäftigten)?

Nein: Zeitraum von 70 Arbeitstagen möglich

Ja: Zeitraum von 90 Kalendertagen möglich

2. Beschäftigungsdauer
Unzulässig: Jeden Samstag arbeiten oder ähnlich regelmäßig.

Zulässig: Rahmenvertrag auf 1 Jahr begrenzt. Innerhalb des Jahres Arbeitseinsatz auf 70 Tage begrenzt (und blockweise Arbeit). Im Anschluss bedarf es einer 2-monatigen Pause (Abmeldung des Arbeiters), bevor ein neuer Rahmenvertrag geschlossen werden darf.

Darüber hinaus kann eine kurzfristige Beschäftigung bestehen, wenn sich Rahmenvereinbarungen mit sich wiederholenden Arbeitseinsätzen über mehrere Jahre lückenlos aneinander anschließen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: 3. Berufsmäßigkeit:
Bis zu einem monatlichen Gehalt von 450 € ist die Tätigkeit rechtlich immer wie ein Minijobber zu bewerten, die Berufsmäßigkeit ist irrelevant.



4. Steuern:
Der Arbeitslohn ist lohnsteuerpflichtig. Grundsätzlich zweite Lohnsteuerklasse (regelmäßig VI) einzusetzen. Eine Lohnsteuer-Pauschalierung ist jedoch möglich. Die Pauschale ist vom Arbeitgeber abzuführen.

Pauschale Besteuerung in LU liegt bei 25%

Ist der Arbeitgeber ein Lof Betrieben dann 5%. Dort muss der kurzfristig Beschäftigte aber für reine lof Tätigkeiten und nicht als Fachkraft sowie nicht über 180 Tage tätig sein.

Voraussetzungen einer Pauschalierung: Ein Überschreiten dieser Grenzen ist zulässig, wenn die Beschäftigung zu einem unvorhersehbaren Zeitpunkt sofort erforderlich wird.

Sollten diese Pauschalierungs-Grenzen nicht eingehalten werden, ist lediglich die normale (zweite) Steuerklasse maßgebend.

Begriff der Unvorhersehbarkeit: Setzt voraus, dass das Dienstverhältnis dem Ersatz einer ausgefallenen oder dem akuten Bedarf einer zusätzlichen Arbeitskraft dient. Die Beschäftigung von Aushilfskräften, deren Einsatzzeitpunkt längere Zeit vorher feststeht, z. B. bei Volksfesten oder Messen, kann grundsätzlich nicht als unvorhersehbar und sofort erforderlich angesehen werden; eine andere Beurteilung ist aber z.B. hinsichtlich solcher Aushilfskräfte möglich, deren Einstellung entgegen dem vorhersehbaren Bedarf an Arbeitskräften notwendig geworden ist.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Und sind Sie bereits jetzt auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für ihre/n Lieben? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf und lassen uns das Wissen.

Andrea van Eijden



]]> 18.10.2019 - 10:40:51 standortgerechte Beratung „on top“.

In einer modernen Volkswirtschaft haben Dienstleistungen eine herauszustellende Bedeutung – auch in der Agrarwirtschaft. Landwirtschaftliche Dienstleistungen im 21. Jahrhundert bedeutet ein hohes Maß an Zuverlässigkeit sowie Arbeitsqualität und eine standortgerechte Beratung „on top“. Die Qualität der Dienstleistungen steht immer in engem Zusammenhang mit Ihren Kosten. Die Erkenntnis „Billig muss man sich leisten können“ bringt es auf den Punkt! Auch die Landwirtschaft hat nichts zu verschenken. Gute Betriebsergebnisse werden aber nur durch gute Leistungen bzw. Naturalerträge erzielt – und dafür sind optimale Produktionsverfahren (Technik, Betriebsmittel, Knowhow) grundlegend! Für den Bereich Lohnunternehmen heißt das: Wer viel verlangt, muss auch bereit sein, eine hochwertig ausgeführte Arbeit angemessen zu bezahlen. Auch im Tagesgeschäft eines Lohnunternehmens ergeben sich immer wieder Fragen und Diskussionen mit den Kunden, ob der Arbeitspreis für eine Dienstleistung gerechtfertigt ist oder warum eine Preiserhöhung notwendig wurde?

Arbeitspreise im Lohnunternehmen - richtig kalkuliert!

In einem Lohnunternehmen kommen viele Betriebsfaktoren zum Einsatz und müssen entsprechend entlohnt werden. Das qualifizierte Personal, die moderne Technik, die praxisgerechte Betriebsstätte und der verpflichtende Bürokratieaufwand „drum herum“ kosten in jedem Lohnunternehmen Geld, sind aber betriebsindividuell in der Höhe. Daher ist eine allgemein gültige Beschreibung der Betriebskosten nichtmöglich.

Jeder Kunde hat nur eingeschränkten Einblick in den tatsächlichen Aufwand des Dienstleiters. Die Kosten für Personal, Betrieb und Organisation werden regelmäßig unterschätzt. Dienstleistungen im ländlichen Raum beginnen und enden nicht beim Kunden, sondern schon im Lohnunternehmen. Dort bedarf es eines hohen Aufwands an Personal- und Sachleistungen, um schlagkräftige, störungsfreie und termingerechte Dienstleistungen anbieten zu können.

Personalkosten

Die Personalkosten in einem Lohnunternehmen haben eine große Bedeutung. Neben dem Urlaubsanspruch des Mitarbeiters, gesetzlichen Feiertagen, Krankheitstagen und Zeiten für die berufliche Weiterbildung belasten insbesondere die betrieblichen Nebenzeiten die Kalkulation. Diese werden für die Arbeitsvor- bzw. -nachbereitung, für Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten sowie für die Pflege der Betriebsausstattung benötigt.

In Lohnunternehmen, die hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig sind, können diese internen Nebenzeiten bis zu 50 % der Jahresarbeitszeit ausmachen.

Die Personalkosten berechnen sich wie folgt:
  1. Bruttolohn
  2. Stundenlohn des Fahrers inklusive des Arbeitnehmeranteils in der Sozialversicherung. Nach dem Lohntarifvertrag ist der Ecklohn mit 12,50 € festgelegt, wobei höher qualifizierte Mitarbeiter deutlich besser bezahlt werden.
  3. Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft
  4. Die soziale Absicherung der Mitarbeiter ist gesetzlich vorgeschrieben. Renten-, Kranken, Pflege- und Arbeitslosenversicherung tragen Arbeitgeber und -nehmer gemeinsam. Dafür zahlen Arbeitgeber anteilig und zusammen mit weiteren Umlagen etwa 22 % auf den Bruttoarbeitslohn des Mitarbeiters.
  5. Urlaubs- und Feiertage bzw.
  6. Fortbildung oder Krankheit
  7. Die fortlaufende Qualifizierung der Mitarbeiter ist eine betriebliche und mitunter auch gesetzliche Vorgabe. Alle Formen von Nichtanwesenheit im Unternehmen verursachen Kosten, weil der Mitarbeiter in der Regel sein Gehalt weiterbezieht, aber keinen Umsatz erwirtschaften kann.
  8. Interne Betriebszeiten
  9. Beinhalten Rüst- und Wegezeiten, Zeiten für Wartung und Reinigung der Maschinen. Diese betriebliche Arbeitszeit wird in den Stundenpreis einkalkuliert.


Maschinenkosten

Lohnunternehmen sind technische Dienstleistungsbetriebe, die sich als Innovationsträger im ländlichen Raum verstehen. Entsprechend investieren Lohnunternehmen etwa 20 – 25% ihres Jahresumsatzes in neue Maschinen. Die Investitions- und Betriebskosten moderner leistungsfähiger Maschinen sind hoch:
  1. Bereitstellungskosten Abschreibung (Wertminderung durch Nutzung, technische Veralterung, etc., ersatzweise Miete oder die Leasingrate für die Maschine)
  2. Zinskosten für das in der Investition gebundene Kapital
  3. Das Kapital in eigen- oder fremdfinanzierten Investitionen ist über den entgangenen Zinsertrag oder den tatsächlichen Zinsaufwand korrekt zu bewerten.
  4. Reparaturkosten! Bei Maschinen und Geräten, die im Einsatz sind, fallen Reparaturen aller Art an. Darunter fallen regelmäßige Inspektionen und die Wartung, sowie die Ersatz- und Verschleißteile.
  5. Versicherung! Versicherungen dienen der Risikoabdeckung. Haftplicht-, Kasko- und Maschinenbruchversicherungen können erhebliche Jahresprämien auslösen.
  6. Kraftstoffkosten! Die Kraftstoffkosten, insbesondere für Diesel, sind Hauptbestandteil der Betriebskosten bei landtechnischen Dienstleistungen. Die mitunter starken  Preisschwankungen führen zu erheblichem Anpassungsdruck bei den Arbeitspreisen. Entsprechend weisen viele Lohnunternehmen die Dieselkosten auf den Rechnungen getrennt aus. Dadurch lässt sich die Ursache von Arbeitspreisveränderungen deutlich machen.
Allgemeine Kosten
  1. Geschäftskosten! Die Geschäftskosten umfassen alle Kosten, die unmittelbar mit der Betriebsstätte in Verbindung stehen, wie Immobilien (Gebäude, Flächen, etc.) mit den entsprechenden Betriebskosten, Personal für Verwaltung, Geschäftsführung und Werkstatt, Verbrauchsmaterial im Büro, Telefon, Beratung und Versicherung.
  2. Risiko und Gewinn! Lohnunternehmen sind Betriebsrisiken ausgesetzt, für die durch Bildung von Rücklagen nur innerbetrieblich vorgesorgt werden kann. Dazu zählen vorrangig Zahlungsausfälle bei Kunden und nicht versicherte Kapitalschäden. Diese Betriebsrisiken sind genau wie eine  Versicherungsprämie in der Kosten Kostenkalkulation zu berücksichtigen und finden sich im Arbeitspreis wieder. Natürlich müssen auch Lohnunternehmen Freude an ihrer Arbeit haben und Betriebsgewinne erzielen. Dieses Geld dient dem eigenen Lebensunterhalt und der betrieblichen Entwicklung.
Alle Kostenblöcke sind bei der Arbeitspreisermittlung für Einzelmaschinen oder Prozessketten zu berücksichtigen. Folgende Beispiele wichtiger LU- Technik zeigen anhand eines Feldhäckslers und eines Schleppers exemplarisch die Kosten moderner Landtechnik.





Wichtig: Die dargestellten Kosten sind nicht allgemein gültig und können je nach Betrieb und Auslastung stark variieren. Die Auslastung bei Schleppern kann zwischen 500 und 1.500 Betriebsstunden pro Jahr variieren. Bei Feldhäckslern werden zwischen 250 und 500 Trommelstunden jährlich gezählt. Die landwirtschaftlichen Strukturbedingungen bestimmen in nicht unerheblichem Umfang die Auslastung und damit auch die Maschinenkosten.

Im Allgemeinen aber ist zu berücksichtigen, dass die Kosten für Landtechnik und Personal in den letzten Jahren stetig gestiegen sind. Das bekommen auch landwirtschaftliche Betriebe deutlich zu spüren, wenn Sie Maschinen Maschinen kaufen oder Mitarbeiter einstellen. Entsprechend ergeben sich nicht selten überraschende Ergebnisse für die betriebseigene Kalkulation eines Landwirts.

Dieser Beitrag sollte Land- und Forstwirten als Kunden ein Gefühl für arbeits- und betriebswirtschaftliche Belange eines Lohnunternehmens vermitteln – will vor allem aber eines entwickeln: Eine wertschätzende Partnerschaft, in der die Beteiligten fair miteinander umgehen und ihre Leistungen gegenseitig anerkennen! Dafür ist Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern und Transparenz eine wichtige Grundlage.

Ein effizienter Landtechnikeinsatz ist immer das Ergebnis einer ganzheitlich professionellen Unternehmensführung in einem Lohnbetrieb. Die tragenden Säulen der  Dienstleistungsqualität professioneller Lohnunternehmen sind qualifiziertes und motiviertes Personal, moderne Maschinen sowie das standortgerechte Fachwissen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Vorträge, Referenten, teilnehmende Firmen, dies und vieles mehr gibt es in der App.
Loggen Sie sich als Teilnehmer ein um sich Vorträge im Kalender zu speichern und um mit anderen Teilnehmern zu chatten.]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Vorab haben Sie die Möglichkeit bereits jetzt online zu stöbern.
Der Leitfaden führt Sie durch die DeLuTa. Zu jedem Vortag gibt es eine kurze Inhaltsbeschreibung, Themenbereiche werden näher beschrieben, und auch Aktionen sind deutlich hervorgehoben.
]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Beachten Sie, dass Sie vor Ort in Bremen keine Karten kaufen können!

Kartenbestellformular: Firmen
Kartenbestellformular: Lohnunternehmer]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Green Acres Enterprises

Nach einiger Vorbereitungszeit, dem Zusammenstellen von Bewerbungsunterlagen und dem Beantragen eines Visums startet im April letzten Jahres das 9-monatige Abenteuer USA. Als Praktikumsbetrieb hatte sich Katja das Ernteunternehmen Green Acres Enterprises, welches seinen Betriebssitz in Elk City (Oklahoma) hat, ausgesucht. Neben zwei GPS gesteuerten Mähdreschern der Marke John Deere mit einem Premium Flow und einem Flex Drapper Schneidwerk, gehören noch ein Traktor mit Überladewagen, sowie zwei LKW mit  Getreideaufliegern und Tiefladern zum Maschinentransport zur Flotte dazu. Auf den Maschinen gibt es keine festen Fahrer, jeder darf alles fahren, wobei Wünsche und Vorlieben berücksichtigt werden.

Vom Süden in den Norden dreschen Das Lohnunternehmen folgt der Abreife der verschiedenen Feldfrüchte quer durch den Mittleren Westen der USA – angefangen im Süden von Oklahoma bis an die kanadische Grenze. Es werden Weizen, Hafer, Gerste, Raps, Flachs, Sorghum, Sesam, Sojabohnen und Körnermais geerntet und abtransportiert. Unterstützung bekommt die Unternehmerfamilie jedes Jahr von jungen Leuten aus dem Ausland. So lernte Katja unter anderem die Australierin Clare kennen, mit der sie bis heute noch Kontakt hält.

Im Verlauf der Saison lebt die Ernte-Crew in einem rollenden Zuhause, bestehend aus zwei Wohnwagen. Dies ermöglicht dem Lohnunternehmen unter anderem eine flexiblere Auftragsabarbeitung. Während Katja und ihre Kollegin Clare noch Flächen in Elk City
abdroschen, machte sich der Rest der Crew schon auf den Weg nach Norden. Die meisten Farmer bei denen gedroschen wird, sind Stammkunden. Trotzdem macht das Unternehmen Werbung für sich mit Flyern, die an die Farmer verteilt werden.

„Die beste Werbung ist jedoch, genau wie bei uns in Deutschland auch, für gute Arbeit bekannt zu sein.“

Die Kunden von Green Acres Enterprise geben durchschnittlich 280 ha Druschfläche in Auftrag. So kommen pro Jahr rund 2.400 ha Einsatzfläche je Mähdrescher zusammen. Morgens vor Erntebeginn findet die tägliche Wartung der Maschinen statt. Regentage werden für Inspektionen und Reparaturen genutzt. Dazu ist ein Service-Pickup mit Werkzeug und den gängigen Ersatzteilen immer mit dabei.

Im Süden, unterhalb von Kansas, gehen 95 % des Getreides sofort an den abnehmenden Handel, der selten weiter als 20 km entfernt ist. In Northund South-Dakota hingegen haben viele Farmer eigene Silos und lagern ihre Ernte selbst ein, um auf eventuell bessere Preise zu warten.

Die Ernte des weißen Goldes

Nach der Getreideernte ging es für die Crew zurück zum Betriebsstützpunkt in Elk City, wo das Unternehmen in einem Radius von 100 Meilen die Baumwollernte anbietet. Hierbei wird zwischen zwei Verfahren unterschieden: der Ernte mit dem Cotton-Picker (Cotton=-
Baumwolle) oder dem Cotton-Stripper. Mit dem Picker werden nur die reifen Kapseln gepflückt, wobei jedes Feld mehrmals zeitlich versetzt beerntet wird. Der Stripper dagegen erntet alle Kapseln in einem Arbeitsgang, was zur Folge hat, dass die Qualität der Baumwolle etwas niedriger ist. Da dieFlächen nur einmal angefahren werden müssen, ist der Stripper eher bei Lohnunternehmen verbreitet.

Auch das Unternehmen der Familie Misener verwendet einen Stripper nach dem klassischen Ernteverfahren. Hierbei wird die Baumwolle zu einer Presse am Feldrand transportiert und in einer oben und unten offenen Presskammer zu einem großen Block gepresst. Ist ein Block fertig, wird die Heckklappe geöffnet und die Presse vorwärts weggefahren. Bei neueren Maschinen wird die Baumwolle direkt in der Erntemaschine zu Rundballen gepresst und mit Folie gebunden. Ein fertig gepresster Quaderballen wiegt rund 18.000 Pounds (~ 8 Tonnen). Nach der Reinigung in den Fabriken, auch Gin genannt, bleiben am Ende etwa 1/3 reine Baumwolle übrig. Den Rest bilden Stängel, Samen und Verunreinigungen. Aus den protein- und ölhaltigen Samen wird unter anderem Viehfutter hergestellt.

„Es war einfach nur großartig und hat alle meine Erwartungen übertroffen!“

Mit diesem Praktikum hat sich Katja einen lang gehegten Traum erfüllt. Und auch die große Entfernung nach Deutschland spielte nach einiger Zeit nur noch eine untergeordnete Rolle, da sie sich durch die Gastfamilie und Kollegen sehr gut integriert fühlte.

Allen Leuten die jetzt Interesse an einem solchen Abenteuer haben, kann Katja nur raten: „Traut euch! Geht ins Ausland und macht eure Erfahrungen solange ihr noch jung seid und die Zeit dafür habt, damit ihr euch später nicht ärgert, diese Chance nicht genutzt zu haben. Die Erinnerungen kann euch niemand mehr nehmen.“



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Eine Weltpremiere auf dem BLU-Stand ist unsere neue Azubi-Kampagne „Werde FELDHELD“. Freuen Sie sich und seien Sie gespannt auf die neue Imagekampagne. Es erwarten Sie neben vielen Informationen rund um den Ausbildungsberuf Fachkraft Agrarservice (FAS), tolle Giveaways und eine Fotobox, wo Sie selbst in die Rolle des FELDHELDEN schlüpfen können!

Aber nicht nur das, die Euro Tier ist auch ein wichtiger Treffpunkt für Lohnunternehmer mit ihren Kunden. Ein Anlaufpunkt dabei sollte deswegen unbedingt der neue Stand des BLU sein. In diesem Jahr erstmalig mit einer Fläche von über 100 m² und in Halle 27, Stand C 19 bietet der BLU seinen Mitgliedern und deren Kunden die Möglichkeit für einen entspannten Austausch.

Laden Sie doch Ihre Kunden ein und nutzen Sie den Stand als eigene Bühne, um sich als Dienstleistungsprofi darzustellen. Wir geben Ihnen gerne den Raum dafür und unterstützen Sie. Oder nutzen Sie den Besuch auf der Euro Tier, um mit unseren Kollegen aus der Beratung ins Gespräch zu kommen. Vielleicht haben Sie die eine oder andere Frage, die sich bei dieser Gelegenheit direkt beantworten lässt.

Sie erkennen den neuen Stand an der typischen Farbgestaltung in grau und gelb und den großen BLU-Buchstaben an der Decke! Nehmen Sie sich Zeit und besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie!



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Betriebsleiter und Mitarbeiter in Lohnunternehmen sind schließlich optimal auf die Herausforderungen des Lohnunternehmerberufes vorzubereiten, auch weil die Gesellschaft verschiedene Entwicklungen in der Agrarwirtschaft zunehmend kritisch sieht.

Insgesamt 30 Vertreter der LU-Verbände und der Fördermitglieder haben am 9. Oktober 2018 an der Mitgliederversammlung teilgenommen und sich über Aus- und Fortbildung informiert und diskutiert.

Die Berufsausbildung Fachkraft Agrarservice erzeugt bei jungen Menschen nach wie vor Interesse. Dennoch sind die Ausbildungszahlen leicht rückläufig und liegen momentan bundesweit bei etwa 700 Auszubildenden in den drei Lehrjahren.

Insgesamt gesehen wirkt vor allem die Landtechnik als spannend und attraktiv für die Berufswahl. Deutlich zu erkennen ist, dass sich auch in der Ausbildung „Smart-Farming“ als ein Innovationsschub heraus kristallisiert. Demgegenüber wirken im  Lohnunternehmerberuf Arbeitszeit und -verteilung als Hemmnisse bei der Entscheidung
für eine Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice.

In Anbetracht des zunehmenden Wettbewerbs um Auszubildende werden Werbemaßnahmen auch für den Beruf Fachkraft Agrarservice immer wichtiger. Aus Mitteln des Bildungswerks wurden drei Kurzfilme aus dem Arbeitsalltag einer Betriebsleiterin, eines Disponenten und eines Auszubildenden hergestellt. Weiterhin führt das Bildungswerk den Leistungsvergleich Berufswettbewerb durch und fördert gemeinsam mit der SVLFG Schulungen im gesundheitsfördernden Projekt AzubiAktiv an allen Berufsschulstandorten. Dort werden auch regelmäßig Informationsveranstaltungen zum Smart-Farming von fachkundigen Referenten durchgeführt. Das Bildungswerk stellt den Ausbildungsbetrieben einen neuen Leitfaden zur Ausbildung Fachkraft Agrarservice
zur Verfügung.

Auch die Fortbildung zum Agrarservicemeister an den Standorten Kleve, Nienburg und Triesdorf wird durch das Bildungswerk durch verschiedene Maßnahmen gefördert. Die Meisterschule in Niedersachsen wird im Winter 2018 / 2019 erstmalig an der DEULA
Nienburg stattfinden.

Die Kursteilnehmer sind mittlerweile zu mindestens 70 % ausgebildete Fachkräfte
Agrarservice und etwa 20 – 25 % eines FAS-Jahrgangs interessieren sich zeitnah für die Fortbildung ASM.

Neu ist ein interessanter Wettbewerb „Beste Projektarbeit“, für den 13 frischgebackene Agrarservicemeister des Abschlussjahrgangs 2018 ihre Meisterarbeit eingereicht haben. Eine fachkundige Jury aus dem Umfeld der Branche wird neutral die Bewertung vornehmen.

Abgerundet wurde die Mitgliederversammlung durch zwei Vorträge. In diesem Jahr hat der Geschäftsführer des Gesamtverbands Verkehrsgewerbe Niedersachsen in einem interessanten und spannenden Vortrag zum Thema „Güterkraftverkehrsgewerbe – Situation und Perspektiven“ die Mitglieder des Bildungswerks unterhalten. Christian Richter konnte anhand vieler Beispiele die logistischen Herausforderungen der kommende Jahre beschreiben. Auch im Verkehrsgewerbe ist national und international eine große Dynamik zu erkennen und der Fachkräftemangel ist ebenso deutlich und vergleichbar mit der Branche Lohnunternehmen. Entsprechend erwartet der Fachmann insbesondere bei den Arbeitslöhnen für die Fahrer deutliche Steigerungen.

Des Weiteren stellte Maik Lehmann von der Fa. Walterscheid das Schulungsangebot
„Verbindungstechnik“ aus seinem Hause vor. Im Schwerpunkt seines Vortrags behandelte er den Verschleiß und die sicherheitsrelevanten Aspekte von Kugelkopfverbindungen (K 80) in der Landwirtschaft.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Einzelheiten der Mittelvergabe werden derzeit zwischen den zuständigen Verwaltungsdienststellen ausgearbeitet. Nach bisherigen Informationen ist die Finanzhilfe an die konkrete Bedürftigkeit bzw. Notlage geknüpft. Dann können die Betriebe auch Abschlagzahlungen erhalten. Im Schwerpunkt werden über 40 % der Gelder den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zur Verfügung gestellt.

Auch der Bundesverband Lohnunternehmen hat die Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner darüber informiert, dass die angespannte finanzielle Situation der Landwirte auch Betroffenheit in  Lohnunternehmen auslöst. Diesbezüglich liegt dem BLU ein Schreiben der Ministerin vor, in dem zwar Verständnis gezeigt, aber finanzielle Hilfen ausgeschlossen werden.

Auch in dieser Krise zeigt sich deutlich, dass die „Liquidität“ gegenüber der „Rentabilität“ das größere Problem darstellt.

Die Umsatzrückgänge durch fehlende Aufträge sowie möglicher Zahlungsverzug und –ausfall belasten die Liquidität des Lohnunternehmens, auch wenn auf der anderen Seite die Kosten [insbesondere Diesel und Personal (Aushilfen und Überstunden)] geringer ausfallen. Ein einfacher innerbetrieblicher Vergleich mit normalen Jahren kann frühzeitig eine Entwicklungstendenz im Betriebsergebnis des Jahres 2018 zeigen.

Im Hinblick auf die Rentabilität führen die ausgefallen Umsätze (Hektar, Stunden, Ballen, Kubikmeter) dazu, dass die Maschinen „länger“ genutzt werden können. Eine Ersatzinvestition wird zu einem späteren Zeitpunkt notwendig oder die Maschine hat einen tendenziell höheren Zeitwert, weil sie im Lohnunternehmen weniger geleistet hat. Die jährliche Abschreibung als größter Bestandteil der festen Maschinenkosten fällt jeweils geringer aus.

Was ist zu tun, wenn es „eng wird“? Wenn Kapitaldienst, Leasingraten oder andere Verpflichtungen geschoben werden müssen, ist es auf jeden Fall wichtig und richtig, frühzeitig aktiv auf die Finanzierungsgesellschaften zuzugehen. Dieser Schritt ist sicherlich nicht immer einfach, aber trotzdem absolut notwendig, gemeinsam und vertrauensvoll nach Wegen aus der Misere zu suchen.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Ausbildungsbegleitende Hilfen

Die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Bundesagentur für Arbeit können während der Ausbildung bei der Berufsberatung beantragt werden, wenn der Ausbildungserfolg ohne eine zusätzliche Unterstützung gefährdet sein könnte. Die Form der Unterstützung ist vielschichtig und auf den Auszubildenden abgestimmt. An mindestens drei Stunden in der Woche (meist nachmittags oder abends) können zum Beispiel fachtheoretische Inhalte oder Deutsch aufgearbeitet werden. Auch bei der Vorbereitung auf Prüfungen oder anderen Alltagsproblemen können Lehrkräfte oder Sozialpädagogen des Bildungsträgers vor Ort unterstützen. Bei dieser Maßnahme fallen für den Auszubildenden und den Betrieb keine Kosten an. Ihr Auszubildender sollte sich möglichst frühzeitig an die Agentur für Arbeit wenden, telefonisch steht folgende kostenfreie Service-Hotline 0800/4555500 zur Verfügung.

Neuer Nachhilfeunterricht im Taschenformat: NaWi

Seit diesem Jahr kann über den Erling Verlag (www.erling-verlag.com) das Buch „NaWi“ bezogen werden. Speziell auf die grünen Berufe abgestimmt, können hier die Grundlagen der Naturwissenschaften anschaulich erarbeitet werden. Mathe, Physik, Chemie und Bio werden von den Autoren anhand von praktischen Beispielen anschaulich dargestellt, um den Ausbildungsalltag oder die Prüfungsvorbereitung zu erleichtern.

Leittexte

Auf dem Bildungsserver Agrar (www.bildungsserveragrar.de) stehen die Leittexte zum kostenlosen Download bereit. Anhand verschiedener Thematiken kann der Auszubildende sich anhand seiner eigenen Erfahrungen viel Wissen aneignen und hat es auch  dokumentiert. Insgesamt stehen über 90 Leittexte zur Verfügung, sie sind anhand der Berufe sortiert. Die Auszubildenden können auf das Angebot für die Fachkraft Agrarservice und zusätzlich auch aus dem Bereich Pflanzenproduktion der Landwirte zurückgreifen.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Neun von zehn deutschen Internetnutzern sind in Sozialen Netzwerken unterwegs. Dabei ist jeder im Schnitt in drei Netzwerken angemeldet. Die Zahlen sind in den letzten Jahren rasant in die Höhe gegangen. Und das ist nicht nur ein Phänomen der Jugend. 65 Prozent der über 65-Jährigen sind social mediamäßig unterwegs, berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM).

In der Landwirtschaft nutzen 48 Prozent Social Media. Das brachte die Studie „Informationsverhalten von Landwirten in Deutschland“ von AgriDirect an den Tag. Die Nase vorn haben die Milchviehhalter, gut jeder Zweite ist hier aktiv. Mit der Größe des Betriebes nimmt die Nutzung zu. WhatsApp 79 %, Facebook 56 % und YouTube 46 % sind die beliebtesten Kanäle. Vorwiegend sind Landwirte und Lohnunternehmer auf diesen Plattformen privat unterwegs, lesen Nachrichten, tauschen sich mit Berufskollegen aus oder informieren sich über Produkte und Maschinen. Jeder zehnte nutzt Soziale Netzwerke, um eigene Produkte zu bewerben oder den Betrieb vorzustellen.

Darstellen und Vermarkten
Direktvermarkter nutzen Social Media vor allem dazu, Produkte bekannt zu machen und mit möglichst vielen Menschen, Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt zu treten. Das schärft das Verständnis der Verbraucher, schafft gleichzeitig Nähe und Kundenbindung. Positiver Nebeneffekt, wenn es gut läuft: Es beschert neue Kundschaft. Gleichzeitig tut man etwas fürs Image. Denn Verbraucher können so am Alltag auf dem Betrieb teilhaben. Mobile Geräte und Smartphones machen es für beide Seiten leicht: Dem Lohnunternehmer, weil er immer und überall posten kann - vorausgesetzt, er ist mit der richtigen Technik ausgestattet. Dem Verbraucher, weil er ständig und überall online ist.

Mit Strategie ans Werk
Social Media kostet nicht viel Geld, und man kann es selbst machen. Allerdings muss Zeit investiert werden. Und die ist auf vielen Betrieben ein knappes Gut. Deshalb ist es keine gute Idee, blauäugig loszulegen und wild drauf los zu posten. Eine Strategie muss her, sonst geht man in den Weiten des Internets verloren und macht sich keinen guten Namen.

Zunächst gilt es, die Zielgruppe zu ermitteln.
Wen möchten Sie ansprechen und warum? Möchten Sie den Hof den Menschen in der Region nahebringen oder „Städter“ über Landwirtschaft und Lohnunternehmen aufklären?
Suchen Sie Kunden für den Hofladen oder die Milchtankstelle oder neue Urlaubsgäste? Geht es Ihnen darum, Geschäftsbeziehungen zu knüpfen oder die Jugend für das Landleben zu begeistern? Gerade für junge Leute ist Social Media die Informationsquelle Nummer eins. YouTube wird von vielen Jugendlichen mehr konsumiert als Fernsehen und
Radio zusammen. Und ob es uns nun gefällt oder nicht: Facebook ist zu einem festen Bestandteil der Gesellschaft geworden und dominiert zusammen mit Instagram und WhatsApp die soziale Medienlandschaft.

Welches Medium ist das Richtige?
Klare Antwort: Nutzen Sie das Netzwerk, das Ihnen Spaß macht. Denn nur so bleiben Sie am Ball. Es spricht auch nichts dagegen, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen. Gleiche Inhalte lassen sich auf unterschiedlichen Plattformen veröffentlichen. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Man ist doppelt präsent mit nur einem Arbeitsaufwand.

Wie oft muss ich pro Woche posten? Auch dafür gibt es kein Rezept. Wer es nur einmal in der Woche tut, ist schnell weg vom Fenster, weil er der Netzgemeinde nicht im Gedächtnis bleibt. Wer stündlich etwas von sich hören lässt, geht allen auf die Nerven. Hier gilt es, den Mittelweg zu finden.

Gefragt sind kleine Beiträge.
Das kann ein günstiges Angebot sein oder ein Veranstaltungstipp. Gefragt ist die ganz normale Arbeit, Impressionen aus dem Stall oder vom Trecker. Dabei gilt: Besser gut verlinkt als schlecht erfunden. Wer etwas im Netz findet und posten möchte, kopiert den Link und schreibt einen kurzen Satz dazu. Jeder Beitrag sollte einen Mehrwert bringen, sonst ist er schnell weggeklickt. Alles, was nicht kurz und knapp ist, wird erfahrungsgemäß nicht zu Ende gelesen.

Den Nerv der Zeit treffen Sie mit Bildern.
Denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nachrichten mit Fotos werden öfter weitergeleitet und geteilt – egal auf welcher Plattform. Dabei kommt es auf die Qualität an und auf das Motiv. Bei echten Hinguckern sieht jeder auf dem ersten Klick, was gemeint ist. Ändern Sie den Blickwinkel! Aus unterschiedlichen Perspektiven wirkt die Maschine jedes Mal anders.

Und wenn etwas schiefgeht?
Wer nicht mit Herz bei der Sache ist, kommt nicht weit. Kommentare und Rückmeldungen sind wichtig und sollten beantwortet werden. Es bringt nichts, Negatives tot zu schweigen.
Vorsicht ist geboten bei politischen Aussagen: Eine Grundsatzdiskussion über Glyphosat braucht auf Facebook niemand.

Fakt ist: Jeder, der etwas online stellt, bekommt Resonanz. Diese kann positiv sein, aber auch viel Ärger bringen. Im Fachjargon spricht man dann von einem Shitstorm. Deshalb: Behalten Sie Ihre Seiten im Auge! Es muss sichergestellt sein, dass Sie jederzeit reagieren können. Die Diskussionen sollten aber auch nicht ausufern. Besser ist es, die Leute einfach mal auf den Betrieb einzuladen.



* mit Material der LWK NDS
]]> 18.10.2019 - 10:40:51 in Brüssel hat seit Ende August 2018 einen neuen Geschäftsführer. Auf Eric Dresin, der seit 2010 für die CEETTAR dieses Amt inne hatte, folgt Jérôme Roche. Er hat zuvor in
verschiedenen europäischen Kommissionen gearbeitet und bringt somit umfassende Kenntnisse der Europapolitik und Lobbyarbeit auf europäischer Ebene mit. Jérôme Roche stammt aus Clermont-Ferrand in Frankreich und hat an der „Solvay Brussels School of Economics and Management“ in Brüssel und dem „College of Europe“ in Brügge studiert. „Ich freue mich darauf, mit allen CEETTAR Mitgliedern und Partnern in dieser aufregenden Zeit für den Landwirtschaftssektor zusammen zu arbeiten!“, so Jérôme Roche.]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51 selbst in die Rolle des FELDHELDen schlüpfen! Dafür war eine Fotobox auf unserem Stand integriert, die vor allem von den jüngeren Besuchern begeistert angenommen wurde. Insgesamt waren es knapp 1.000 Fotos, die gemacht wurden: Ein gelungener Auftakt für die
Kampagne, bei dem viele potentielle Azubis das Logo und unsere Kampagne kennenlernen konnten. Vielleicht ist der eine oder andere nächste begeisterte FASler dabei.

Neben unserer neuen Kampagne erschien auch der BLU-Stand in neuem Design. In diesem Jahr war die Fläche erstmals größer und der Standaufbau an den Agritechnica-Auftritt angeglichen. Neben einem ruhigeren abgetrennten Sitzbereich, boten Stehtische
ausreichend Platz für ungezwungene Kommunikation mit unseren Fachreferenten. Von diesen Plätzen ließen sich auch die Image-Filme aus unserer Reihe „Agrarservice im Profil“ in Ruhe betrachten. Haben Sie die neuen Filme „der Agrarservicemeister“ und „der Spezialist“ verpasst, dann schauen Sie doch auf unsere Internetseite oder in unseren YouTube-Kanal. Dort finden Sie auch den neuen Film aus dem Gemeinschafsprojekt mit BMR und DBV „Miteinander reden - sicher ankommen“, es lohnt sich!

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die in der Vorbereitung oder bei der Standbetreuung dazu beigetragen haben, dass die EuroTier für uns ein solch gelungener Messeauftritt war!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 von den Nutzern aufgerufen. Das sind im Durchschnitt pro Monat 1.845-mal. Betrachten wir den Zeitraum seit dem letzten Update, also von Januar bis September, dann sind wir durchschnittlich bei 2.182 Aufrufen im Monat.

Den Effekt des ersten Updates können wir mehr als deutlich nachvollziehen, siehe Abbildung. Das Update wurde zur Agritechnica eingeführt und zeigte Anfang des Jahres seine Wirkung. Die größte Neuerung war dabei wohl die Funktion der Push-Meldung. Diese
weist den Handynutzer automatisch auf neue Meldungen in der App hin und steigert damit deutlich die Aufrufe.

Einen leichten Rückgang der Aufrufe konnten wir im März feststellen, was vermutlich saisonal bedingt ist. Ebenso, wie der derzeitige Rückgang zwischen Juni und September. Wir gehen davon aus, dass die App in den sehr arbeitsintensiven Erntemonaten nicht die Priorität hat, wie in den anderen Monaten. Es bleibt also abzuwarten, wie sich die App über den Winter entwickelt. Wir werden Ihnen an dieser Stelle davon berichten.

Um die Nutzbarkeit der App weiter zu optimieren, bereiten wir derzeit ein neues Update vor. Zum Ende des Jahres wird es eine verbesserte Kalenderdarstellung geben und auch die Push-Funktion wird angepasst, sodass der Nutzer direkt aus der angezeigten Push-Information zum vollständigen Artikel weitergeleitet wird.

Möchten auch Sie diesen kostenlosen Mehr-Service nutzen, dann scannen Sie einfach den QR-Code ein und laden sich die App auf ihr Smartphone oder Tablet. Klappt etwas nicht, dann melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Über die Auswahl der Filmcharaktere erhalten die Zuschauer einen Eindruck in verschiedene Bereiche des Berufstandes der Lohnunternehmer. „Wir haben versucht typische und realistische Bilder aus dem Arbeitsalltag filmisch umzusetzen“, erklärt die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, Julia Guttulsröd.

Im Mittelpunkt der Filme stehen der Agrarservicemeister Heiko Lübke und der Spezialist Sebastian Bernhard.

Ende des Jahres 2016 übernahm der heute 29-jährige Heiko Lübke die Geschäftsführung der Lohnunternehmer Service GmbH & Co. KG (LUS) in Wietzen. Das Unternehmen, mit 20 Festangestellten, bietet die gesamte Palette der landwirtschaftlichen Lohnarbeiten von der Saat bis zur Ernte an, außer Rüben und Kartoffeln. Den Grundstein zur Führung des eigenen Unternehmens legte Heiko Lübke mit der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice (FAS) und der in zwei Winterhalbjahren stattfindenden Fortbildung zum Agrarservicemeister (ASM). Die Fortbildungsschwerpunkte lassen sich in drei Bereiche aufteilen: Produktions- & Verfahrenstechnik, Betriebs- & Unternehmensführung und Berufsausbildung & Mitarbeiterführung. „Diese Fortbildung ist das Rundum-sorglos-Paket, um ein Lohnunternehmen zu führen“, so Heiko Lübke. Einen besonderen Stellenwert nimmt bei ihm im Unternehmen die Berufsausbildung ein. So bildet Herr Lübke seine Mitarbeiter selbst aus, um so die Zukunft des Betriebes sichern zu können.

Der zweifache Familienvater Sebastian Bernhard führt zusammen mit seinem Vater Gernot ein Lohnunternehmen in Frei-Laubersheim, der größten Weinanbauregion Rheinhessens. Das Familienunternehmen Bernhard GmbH Lindenhof startete vor fast 60 Jahren als landwirtschaftlicher Lohnbetrieb und beschäftigt zurzeit 7 feste Mitarbeiter und 15 Saisonaushilfskräfte. Im Laufe der Zeit hat sich das Unternehmen zum Spezialdienstleister für Weinbau und Recycling entwickelt. Im Betrieb ist der 36-jährige für den Außenbetrieb, den Fuhrpark und die Werkstatt verantwortlich. Hauptumsatzträger im Unternehmen sind die mobilen Sieb- und Schredderanlagen, die in einem Umkreis von 200 km um das Betriebsgelände eingesetzt werden. Zusätzlich verfügt der Betrieb auf dem Firmengelände über einen BImSchG-genehmigten Aufbereitungs- und Kompostierungsplatz, auf dem private und gewerbliche Kunden ihr Grüngut und Wurzelholz anliefern können.

Die Filme finden Sie auf dem BLU YouTube-Channel:
Agrarservice im Profil:
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die charmante, junge Lohnunternehmerin Anna Baur ist die Hauptdarstellerin des neuen Films, fährt einen Maishäcksler und stellt dem Zuschauer aus ihrer Perspektive die Erntearbeiten vor. Anna richtet sich in dem Filmportrait direkt an Auto- und Motorradfahrer, aber auch an die Kollegen aus der gesamten Branche; denn Berührungspunkte zwischen den Verkehrsteilnehmern gibt es viele.

Landwirte und Lohnunternehmer müssen zwangsläufig öffentliche Verkehrswege nutzen, um auf die Acker- und Grünlandflächen des Betriebes bzw. des auftraggebenden Kunden zu gelangen. Im Vergleich zu PKW, LKW und Zweirädern fallen die landwirtschaftlichen Fahrzeuge im Straßenverkehr durch ihre geringe Fahrgeschwindigkeit und die enormen Abmessungen auf. Viele Verkehrsunfälle zeigen deutlich, dass die großen Landmaschinen beim Überholen oder Abbiegen von anderen Verkehrsteilnehmern völlig unterschätzt werden und zu Unfällen mit Verletzten und Toten führen können. Der Film zeigt deshalb verschiedene Verkehrssituationen, die sich jährlich wiederkehrend im gesamten Bundesgebiet ereignen. Damit ergänzt er die bereits bestehenden drei Filme der bundesweiten Initiative um einen weiteren wichtigen Blickwinkel.

BMR, DBV und BLU haben sich zum Ziel gesetzt auch weiterhin einen aktiven Beitrag zu leisten, um auf Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen und  Unfälle auf ein Minimum zu reduzieren. Die Schlussbotschaft „Landwirte und Lohnunternehmer sind sich ihrer Verantwortung bewusst und gemeinsam machen wir viel für die Sicherheit im Straßenverkehr! Für alle die mehr über unsere Arbeit erfahren wollen, sprecht uns gerne an: Miteinander reden – sicher ankommen!“ bringt deutlich zum Ausdruck, dass jeder Verkehrsteilnehmer Sicherheit auf den Straßen fordern darf, aber auch geben muss.

Den Film finden Sie unter: https://youtu.be/yPPtmFND5eg]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Gesellschafter der neuen BB ASC sind der Bundesverband Lohnunternehmern e.V. und Herr Volkmar W. Brettmeier, Diplom-Betriebswirt mit Background als vereidigter Buchprüfer und Steuerberater. Herr Volkmar W. Brettmeier ist gleichzeitig Geschäftsführer und vielen Lohn-unternehmen bereits durch Vorträge, Seminare sowie Mandatenbetreuung bekannt. Sitz der Gesellschaft ist Eggeweg 35 in 32791 Lage.

Die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern sich immer rascher, die wachsende Komplexität zu überblicken fällt auch den erfolgreichen Unternehmern immer schwerer.  Kern der Beratung sind betriebswirtschaftliche und strategische Fragen. Doch diese greifen oft zu kurz, da sie nur das Ergebnis unternehmerischen Handelns sind. In die Zukunft gerichtet, lenkt die Beratung den Blick auch auf unternehmerische Entscheidungen, das Produkt- und Dienstleistungsmarketing sowie die Personalwirtschaft. Diesen ganzheitlichen Ansatz verfolgt die BB ASC und ist damit sicher, seinen Mandanten Impulse für eine erfolgreiche und wettbewerbsfähige Arbeit zu bieten.
     
Mit dem Start der BB Agrarservice Consulting GmbH zum 1. Januar 2019 wird die LU Service GmbH ihr Beratungsangebot einstellen.]]> 18.10.2019 - 10:40:51 akkurat in den vier Hallen der Messe Bremen zu platzieren. Es klappte und am Dienstag um 18 Uhr stand alles an seinem Platz. Der nahtlos blaue Himmel mit 7 Stunden Sonne hatte ganz klar seinen Anteil. Aber die stets entspannten Gesichter vor und in den Hallen waren der guten Vorbereitung und der Vor-Ort-Organisation geschuldet.

Die „Gelbjacken“ vor und in den Hallen und die professionell arbeitenden Fahrer der beiden Lohnbetriebe Dirk Gieschen und Erhard Meyer machten zum zweiten Mal in Bremen einen super Job. Und so füllten sich die vier Hallen 4 bis 7 weitgehend stressfrei.
Um das leibliche Wohl muss sich auf der DeLuTa ohnehin keiner Sorgen machen. Auch das schätzen die 270 fördernden Mitglieder des BLU, die mit ihren Maschinen und Produkten die Hallen füllten.

Die gelben Jacken des Orga-Teams waren vor und in den Hallen nicht zu übersehen. Wer eine Frage hatte,in welcher Halle und wo dort die Maschine stehen sollte, fand immer
jemanden, der all das beantworten konnte. Konkret waren das Christoph Visse, Theo Tillmann, Rainer Strompen, Dennis Beckmann, Jann-Dieken Frieling, Martin Bauer, Hartmut Matthes und Walter Schütt. Zwischendrin kurvte Alfred Schmid mit seinem E-Scooter durch das Gelände, um bei besonderenFällen zu unterstützen.

Ohne die passenden und mit der richtigen Technik ausgestatteten Traktoren, Teleskoplader und Stabler der beiden Lohnbetriebe Dirk Gieschen und Erhard Meyer mit ihren Fahrern hätten die meisten Maschinen ihren Platz in den Hallen nicht erreicht. Um unnötige Staus zu vermeiden, wurden LKWs und Tieflader grundsätzlich vor den Hallen
abgeladen. Das Lohnunternehmen Erhard Meyer war mit fünf Fahrern, vier Traktoren, einem Teleskoplader und einem Stapler unterwegs. Namentlich waren das: Heinz Dieter Alfs, Lars Möller, Volker Strangmann, Max Weigel und Jan Hendrik Kückens. Das Team
von LU Dirk Gieschen bestand aus den sechs Fahrern Jan Freese, Robert Machura, Felix Miermeister, Kevin Osmers, Alexander Weber und Till Woltemade. Sie waren mit vier Traktoren und zwei Teleskopladern unterwegs. „Alles professionelle Leute, die genau
wissen, wie die Geräte und Maschinen anzuhängen und zu steuern sind“, das war als Lob immer wieder von den Mitgliedsfirmen zu hören.

Wir haben am Aufbautag am Dienstag etliche Firmen in den DeLuTa-Hallen der Messe Bremen nach ihrem Urteil gefragt. Wie klappt das mit dem Aufbau und der  Platzzuweisung? „Alles im Griff – wie immer“, meinte einer. Keiner hat gemeckert, nur manch Lkw Fahrer war genervt von der Bremer Verkehrsführung. Und warum nicht Lob
weitergeben, wenn es verdient ist?

Ab 17 Uhr am Dienstag kehrte in den Hallen Ruhe ein, jedenfalls dröhnte kein Motorengeräusch mehr. Lediglich wurden hier und dort noch die Maschinen poliert und schickgemacht für den offiziellen Start der DeLuTa am Mittwoch. Auch das Abschlussessen ab 18.00 Uhr mit einem Gläschen Bier trug zur guten Stimmung der Firmenvertreter und des Orga-Teams bei.

Hans-Günter Dörpmund

Mehr Bilder
]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Veranstaltungsort: Landhotel Schnuck, Osterwaldweg 55, 29640 Schneverdingen
Fachtagung: 30.01.2019 Beginn: 18:30 Uhr, 31.01.2019 Beginn: 9:00 Uhr, Ende: 14:30 Uhr
Mitgliederversammlung: 31.01.2019 Beginn: 15:00 Uhr, Ende: 16:30 Uhr
Anmeldeschluss: 23.01.2019

Einladung/Anmeldung: Lohnunternemen

Einladung/Anmeldung: Fördermitglieder]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Veranstaltungsort: Altes Reihaus, Marktgrafenstr. 3, 91746 Weidenbach
Fachtagung: Beginn: 09:00 Uhr, Ende: 18:00 Uhr
Mitgliederversammlung: Beginn: 13:30 Uhr, Ende: 14:30 Uhr
Anmeldeschluss: 15.01.2019

Einladung/Anmeldung: Lohnunternemen

Einladung/Anmeldung: Fördermitglieder]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die erfolgreiche Unternehmensführung ist eine anspruchsvolle Chefaufgabe: Ihr Erfolg im eigenen Lohnunternehmen ist das Ergebnis all Ihrer Entscheidungen in den Bereichen Unternehmensstrategien und Dienstleistungen. Sie müssen Arbeitsabläufe, deren Kalkulation und das Rechnungswesen optimieren. Sie entscheiden über Mitarbeiterauswahl und Mitarbeiterführung und müssen dabei das Kundenmanagement und die Kundenbetreuung im Auge behalten. Am 20.03.2019 in 85095 Denkendorf.

Seminare: Datenschutz im Lohnunternehmen in 31542 Bad Nenndorf und in 97070 Würzburg

Das Seminar befasst sich mit dem neuen Datenschutzrecht nach der DS-GVO, die am 25.05.2018 wirksam wurde.Der Vortrag thematisiert die Vorgaben der DS-GVO und die damit einhergehenden Pflichten explizit für Lohnunternehmen.
Neben den allgemeinen datenschutzrechtlichen Regelungen werden auch Muster verteilt und beispielhaft besprochen. Zudem sollen sich die Teilnehmer über Möglichkeiten der Umsetzung des neuen Datenschutzrechts in der Praxis austauschen. Am 19.03.2019 in 31542 Bad Nenndorf und am 21.03.2019 in 97070 Würzburg.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Dr. Jan Dietzel und dem Regierungsbeschäftigten Dr. Jons Eisele statt.

Die in dem etwas mehr als einstündigen Gespräch besprochenen Themen waren:

Konkrete Umsetzung der neuen Düngeverordnung in NRW:
Hier wurde inhaltlich über die Anerkennung der NIR-Sensorik vor allem hinsichtlich des Phosphorwertes gesprochen. Diese soll insgesamt anerkannt werden, sofern eine DLG-Zertifizierung für die NIRS-Technik vorliegt. Des Weiteren wurde deutlich, dass mit der Einführung der Derogation in NRW nicht in den nächsten drei bis vier Jahren zu rechnen ist und dass das Ministerium sich aktuell auch mit der Frage der Zertifizierung von Vermittlern beschäftigt.

Förderung weiterer Überbetrieblicher Lehrgänge (ÜBL) für die Fachkraft Agrarservice (FAS) in Kleve:
Hier wurde inhaltlich besprochen, welche Schritte zur Einrichtung weiterer ÜBL in Kleve gegangen werden müssen, wie das Verfahren hierzu ausgestaltet ist und welche Besonderheiten in NRW zu beachten sind.

Möglichkeiten der Unterstützung im Bereich Straßenverkehr:
In jüngster Vergangenheit traten in NRW vermehrt Probleme mit der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen nach § 29 StVO bei erhöhten Abmessungen von Landmaschinen auf. Diesbezüglich besteht seitens des Landesverbandes NRW bereits Kontakt zum Verkehrsministerium NRW.

Im Rahmen des Gespräches wurden die Möglichkeiten erörtert, inwiefern das Landwirtschaftsministerium hier Hilfestellung gegenüber dem Verkehrsministerium leisten kann.

Die in angenehmer Atmosphäre geführten Gespräche waren von gegenseitigem Verständnis und dem Willen zur konstruktiven Zusammenarbeit geprägt. Dabei konnten zugunsten des Landesverbandes wichtige Erkenntnisse für die weitere Vorgehensweise
in den aufgeführten Themenblöcken gewonnen werden.

Insgesamt berechtigt das Treffen zu der Hoffnung, dass die Zusammenarbeit des Landesverbandes mit dem Landwirtschaftsministerium zukünftig weiterhin dauerhaft in dieser guten Atmosphäre mit vertrauensvollem Charakter stattfinden wird.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Zu Beginn werden wie in Verträgen üblich, die Parteien bezeichnet. Als nächstes folgen die Tätigkeitsbeschreibung sowie der Arbeitsbeginn. Dass ein Arbeitsverhältnis bislang nicht schriftlich geregelt wurde, ist unschädlich. Der Arbeitsbeginn kann zurückdatiert werden. Die Regelungen wurden damit in diesen Fällen erst im Nachgang schriftlich fixiert. Vorsicht allerdings bei Befristungen: der Arbeitsbeginn darf bei Befristungen zwingend erst nach schriftlicher Vereinbarung erfolgen (weitere Informationen zum Thema Befristungen finden Sie in unserem Downloadbereich unter „Checkliste Befristungen“). Bei der Tätigkeit gibt es zwei Möglichkeiten. Eine möglichst genaue Beschreibung kann den Tätigkeitskreis beschränken. Der Mitarbeiter ist nicht verpflichtet, seinem Berufszweig völlig fremde Tätigkeiten auszuführen. Um auch andere Tätigkeiten zu eröffnen findet sich der Satz „mit der Maßgabe, jederzeit auch andere im Betrieb anfallende Tätigkeiten auszuüben“ wieder.

Umgekehrt wird der Arbeitnehmer durch eine weite Formulierung im Rahmen betriebsbedingter Kündigung für alle Positionen zu berücksichtigen sein. Bei Führerscheinregelungen, wonach Kraftfahrern bei Fahrverboten gekündigt werden könnte, gilt ebenso nicht, da der Arbeitnehmer ja auch anderweitig eingesetzt werden kann. Hier muss sich für einen Weg entschieden werden. Soll der Arbeitnehmer nur für eine konkrete Tätigkeit eingesetzt
werden, (z.B. reiner Berufskraftfahrer) empfiehlt sich eine eindeutige Beschränkung.

Probezeit
Eine Probezeit kann bis zu 6 Monaten vereinbart werden. Eine solche Probezeit kann nur empfohlen werden. In den ersten Monaten können sich beide Seiten einen Eindruck bilden. Sollten die Parteien nicht zueinander passen, ist in dieser Zeit eine Kündigung mit verkürzter Kündigungsfrist von 14 Tagen möglich. Als Mitglied im Verband kann zusätzlich auf die Regelungen unseres Bundesrahmentarifvertrages zurückgegriffen werden. Danach beträgt die Kündigungsfrist nur 7 Tage. In den ersten 14 Tagen der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis sogar mit einer Frist von nur einem Tag zum Arbeitsschluss beendet werden.

Lohn und Arbeitszeit
Beim Lohn sollte entweder der Stunden- oder Monatslohn angegeben werden. Zuschläge sollten nach Möglichkeit gesondert geregelt werden. Dabei ist im Hinblick auf die Arbeitszeit zwischen konkreter Abrechnung der geleisteten Stunden am Monatsende und einem Arbeitszeitkonto zu wählen. Beim Arbeitszeitkonto wird eine bestimmte Anzahl an Stunden monatlich entlohnt, der restliche Teil – ob Überoder Unterschreitung wird je nachdem durch Freizeit, Überstundenzuschlag oder umgekehrt durch Nacharbeit ausgeglichen. Insofern sind auch zwei verschiedene Arbeitsverträge, mit oder ohne Arbeitszeitkonto in unserem Downloadbereich verfügbar.

Die nach dem Arbeitszeitgesetz zulässige Arbeitszeit beträgt regulär 8 Stunden. So kann vertraglich nur maximal die 40 Stunden Woche bei 5 Tagen Arbeit pro Woche bzw. die 48 Stunden-Woche bei 6 Arbeitstagen in der Woche vereinbart werden. Zwar ist eine Erhöhung auf 10 Stunden pro Tag mit Ausgleich innerhalb eines 6 Monatszyklus ohne weiteres möglich. Da der Durchschnitt jedoch nur maximal bei 8 Stunden pro Tag liegen darf, sollte keine darüber hinausgehende Regelung vereinbart werden.

Möglich ist weiterhin, auf die §§ 3, 4 des jeweiligen Landestarifvertrages bzw. auf die dort vorgenommene Eingruppierungen pauschal oder individuell Bezug zu nehmen. Es kann auch die Gewährung von vermögenswirksamen Leistungen festgelegt werden. Sollten Sie sich für eine Gewährung entscheiden, so ist dies nach Maßgabe des § 7 Landestarifvertrag durchzuführen (auch hier kann der Text übernommen werden). Gleiches gilt für die Möglichkeit der Entgeltumwandlung im Sinne von § 8 des jeweiligen Landestarifvertrages.

Zu beachten ist, dass wenn der Arbeitnehmer Mitglied in der IG-BAU ist, zwingend die Regelungen der Tarifverträge anzuwenden sind. Zurzeit sind die Lohntarifverträge gekündigt, ein Verweis auf die dortigen Regelungen bleibt dennoch möglich.

Mehr- und Feiertagsarbeit
Die Regelung zu Mehr- und Feiertagsarbeit sind wichtig. Andernfalls ist der Arbeitnehmer weder verpflichtet Überstunden zu leisten, noch an Feiertagen zu Arbeiten. Zwar sieht unser Vertragsmuster in Anlehnung an den Bundesrahmentarifvertrages einen Zuschlag pro Stunde geleisteter Mehroder Feiertagsarbeit vor. Zwingend ist die Regelung jedoch nur, sofern der Arbeitnehmer auch Mitglied in der IGBAU ist.

Darüber hinaus hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass bei Nachtarbeit ein Zuschlag von mind. 25 % die Stunde entrichtet werden muss.

Bei Überstunden ist eine gewisse Pauschalierung möglich. Dabei muss für den Arbeitnehmer erkennbar sein, wie viele Überstunden anfallen können und wie viele durch die Gehaltszahlung abgedeckt werden. Unsere Muster unterstellen Bezahlung bzw. Freizeitausgleich für Überstunden.

Urlaub
Der Urlaubsanspruch besteht immer für 4 Wochen. In der 5-Tage-Woche sind es demnach 20 Urlaubstage, in der 6-Tage-Woche 24 Urlaubstage. Sollte ein Arbeitnehmer (auch Aushilfen) regulär nur 2 Wochentage im Betrieb tätig sein, mindert sich der Urlaubsanspruch dementsprechend (im Beispiel wären es 8≈Urlaubstage). Der Urlaubsanspruch erlischt prinzipiell zum Ablauf des Jahres. Wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dazu geführt haben, dass die Inanspruchnahme des Urlaubs nicht möglich war, erfolgt eine Übertragung in die ersten drei Monate des Folgejahres. Ein erlöschen des Urlaubs erfolgt jedoch nur, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer auf noch bestehende Urlaubstage und die Möglichkeit des Verlustes hinweist und der Arbeitnehmer daraufhin immer noch keinen Urlaub nimmt.

Neben dem gesetzlichen Urlaubsanspruch gibt es die Möglichkeit zusätzliche vertragliche Urlaubsansprüche zu gewähren. Diese können in Abweichung vom gesetzlichen Urlaub verfallen.

Da im Urlaubsrecht eine Vielzahl von Konstellationen, wie z.B. Krankheit im Urlaub, vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Wartezeit usw. auftreten können, muss hinsichtlich detaillierter Fragen auf die Rechtsberatung des Verbandes verwiesen werden.

Des Weiteren können noch besondere bezahlte Sondertage vereinbart werden, wie z.B. Hochzeit usw.

Sonderzahlung / Weihnachtsgeld
Zuschläge und sonstige Zulagen sollten vertraglich vereinbart werden, wenn sie tatsächlich und wiederkehrend bzw. für einen bestimmten Zeitraum geleistet werden. Andernfalls ist für einmalige Zahlungen ein Freiwilligkeitsvorbehalt - wie in unseren Mustern enthalten - zu vereinbaren. Fehlt ein solcher, kann eine Zahlung zu einem wiederholten Rechtsanspruch führen. Ähnliches gilt, wenn nur einigen Arbeitnehmern besondere Zulagen gewährt werden und dadurch andere Arbeitnehmer (grundlos) benachteiligt werden. Hier findet der Gleichheitssatz nach Art. 3  Grundgesetz Anwendung.

Arbeitsfähigkeit / Krankheit
Unter diesem Punkt wird zunächst bestätigt, dass der Arbeitnehmer gesundheitlich geeignet ist, die ihm vereinbarte Tätigkeit auszuüben. Andernfalls besteht die Möglichkeit sich durch Anfechtung wegen Täuschung vom Vertrag zu lösen. Weiteren Regelungsinhalts sollte die Modalität der Krankmeldung und des ärztl. Arbeitsunfähigkeitsnachweises (AU) sein. Nur wenn dem Arbeitnehmer bekannt ist, wie er sich bei Krankheit zu verhalten hat, kommt bei Verstößen eine Abmahnung mit späterer Kündigung in Betracht. Die Vorlage der AU entspricht den Vorgaben des  Entgeltfortzahlungsgesetzes. Eine Verkürzung der Vorlage der AU auf einen Tag ist in besonderen Fällen (z.B. häufiges fehlen nach oder vor Wochenenden bzw. Urlaub) zulässig.

Verschwiegenheitspflicht und Nebentätigkeitsverbot
Die Verschwiegenheitspflicht sollte, obwohl sie eigentlich als vertragliche Nebenpflicht zum Arbeitsvertrag unterstellt werden kann, unbedingt geregelt werden. Hierbei sind die neuen Medien (Internet, Facebook, WhatsApp) zu berücksichtigen. In der Praxis kommt es häufig vor, dass Mitarbeiter insbesondere Unfälle u.ä. in soziale Netzwerke hochladen. Auf Basis einer solchen Regelung können die Mitarbeiter für ihr Fehlverhalten abgemahnt und sich schadensersatzpflichtig machen.

Ähnliches gilt für das Nebentätigkeitsverbot. Zwar sind gewisse Nebentätigkeiten zu gestatten, sofern keine negative Auswirkung auf die Hauptbeschäftigung erfolgt. Doch in allen Fällen sollte der Arbeitgeber von einer solchen jedenfalls informiert werden. Beide Regelungsinhalte sollten zwingend im Vertrag stehen, um den Mitarbeiter im Voraus auf vertragsgemäßes Verhalten hinzudeuten.

Dauer des Vertrages/Kündigung
Arbeitsverträge werden grundsätzlich auf unbefristete Zeit geschlossen. Bei Befristungen sind besondere Vorgaben zu beachten (s. Muster Checkliste Befristung in unserem Downloadcenter). Um ein Arbeitsverhältnis zu beenden ist vom Gesetz her die Schriftform vorgesehen (Unterschrift unter einer das Arbeitsverhältnis beendenden Erklärung.) Die Aufhebung erfolgt über einen (gesonderten) Aufhebungsvertrag oder einer Kündigung. Für die Kündigung sind die gesetzlichen Kündigungsfristen nach § 622 BGB vorgesehen. Eine Abweichung davon ist einzig bei gesonderter tariflicher Regelung möglich oder bei außerordentlichen Kündigungen aus besonderen Gründen. Unser Arbeitsvertrag verweist auf die tariflichen Besonderheiten und i.Ü. auf § 622 BGB (siehe Gesetzesauszug).

Zu beachten bleibt, dass die Kündigungsfristen sich je nach Betriebszugehörigkeit nur für den Arbeitgeber erhöhen. Die Fristen des Arbeitnehmers liegen bei 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Vertraglich ist regelbar, dass für den Arbeitnehmer dieselben Kündigungsfristen wie für den Arbeitgeber gelten. Diese Regelung ist in unseren Mustern enthalten.

Vertragsbruch / Vertragsstrafe
Eine Regelung zur Vertragsstrafe bei Nichtaufnahme oder vertragswidrigen Beendigung (unentschuldigtes Nichterscheinen zur Arbeit usw.) ist erforderlich, um eine gewisse Rekompensation für das unentschuldigte Fehlen des Arbeitnehmers beim Arbeitsplatz zu erhalten. Ansonsten gilt, wer nicht arbeitet, erhält auch keinen Lohn. Doch diese Gehaltseinsparung kann für den Arbeitgeber ungenügend sein, wenn es sich beispielsweise um einen wichtigen zeitig zu erfüllenden Auftrag handelt und ein höherer Schaden droht. Dann kann der Rückgriff auf diese vertragliche Regelung helfen. Zudem kann die Regelung abschreckend für den Arbeitnehmer wirken.

Ausschlussfristen und Schlussbestimmungen
Die Ausschlussfristen dienen den Zweck, dass nicht innerhalb der regulären Verjährungsfristen von 3 Jahren zum Jahresende (oder in  Sonderkonstellationen länger), sondern möglichst zeitnah Gewissheit über offene Forderungen der Vertragsparteien herrscht. Das Vertragsverhältnis soll abgeschlossen werden.

Die in unserem Musterarbeitsvertrag genannten Fristen sind die gesetzlich zulässigen. Eine Verkürzung ist nicht möglich. Eine Besonderheit: Eine Ausschlussfrist für die Zahlung des Mindestlohnes ist unwirksam. Hier gilt die normale Verjährungsfrist.

Die Schlussbestimmungen enthalten die für Verträge üblichen Formeln.

Fazit
Ein Arbeitsvertrag ist ein wichtiges Element zur Regelung des Arbeitsverhältnisses. Es klingt schön Vereinbarungen mit einem Handschlag zu besiegeln. Doch wenn es zum Streit kommt, wird einem bewusst, dass er es besser anders geregelt hätte. Der Arbeitsvertrag bietet beiden Parteien Rechtssicherheit. Abweichungen davon sind weiterhin möglich, es muss nicht jede Regel zwingend eingehalten werden. Dennoch fällt es einfacher eine Partei auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen, da eine Vereinbarung die für jedermann nachlesbar geschlossen wurde, existiert.

Unter Berücksichtigung der genannten Inhalte wird auch dem Nachweisgesetz nachgekommen, dass bestimmte Vereinbarungen zum Arbeitsvertrag in einer Niederschrift, innerhalb eines Monats nach Beschäftigungsbeginn verlangt (siehe Auszug aus dem NachweisG – LU aktuell 11/2018, S. 15).

Fehlerhafte Regelungen führen im Arbeitsrecht zu Geltungserhaltender Reduktion. D.h. anders als bei typischen AGB bleibt das rechtlich mögliche stets erhalten. So können Arbeitnehmer zumindest abgeschreckt werden, ein bestimmtes Fehlverhalten zu begehen.

In Anbetracht der rechtlichen Feinheiten kann nur empfohlen werden, als Mitglied im Verband auf unsere Vertragsmuster zurückzugreifen.

Bei Rückfragen zu unseren Verträgen wenden Sie sich gerne an die Rechtsberatung des Verbandes.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Mit dem Start in das Berufsleben sollen die Azubis den Umgang mit schweren Lasten, das risikofreie Erklimmen von Maschinen und Geräten sowie eine optimale Körperhaltung beim Fahren und Bedienen landwirtschaftlicher Technik erlernen. Diese Maßnahme trägt entscheidend dazu bei, dass die Mitarbeiter von morgen lange gesund
und arbeitsfähig bleiben.

Pilotphase bereits gemeistert
Mit diesem Gesundheitsprogramm wurde in Nordrhein-Westfalen am Schulstandort Kleve begonnen, dort hat es innerhalb einer Testphase bereits überzeugt. Gemeinsam möchten die SVLFG und der BLU dieses Programm bundesweit etablieren. Die SVLFG wird die Jugendlichen kontinuierlich während ihrer dreijährigen Ausbildung mit Hilfe von 90- minütigen Seminaren zu besonders relevanten Gesundheitsthemen dieser Branche begleiten. Ziel ist es die Auszubildenden gegenüber den arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu sensibilisieren und damit die Grundlage für eine gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsweise zu schaffen. Für die Zielerreichung wurden die folgenden acht Unterrichtsmodule konzipiert, die sich auf die drei Ausbildungsjahre verteilen.

Weitere Berufsschulen starten im aktuellen Ausbildungsjahr
Auch an allen weiteren acht Berufsschulstandorten soll das Gesundheitsprogramm „AzubiAktiv“ in diesem Ausbildungsjahr starten. Die ersten Termine fanden bereits statt, so auch zum Beispiel an den Berufsbildenden Schulen im Ammerland. Hier einige Impressionen der Schüler:



Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Teilnahme an „AzubiAktiv“ in jedem Fall empfehlenswert doch auch leider nicht kostenlos sein wird. Weitere Informationen zum Gesundheitsprogramm sind den Ausbildungsbetrieben auch auf dem Postweg übersandt worden.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Bundesarbeitsgerichts (BAG) stets Anspruch auf seinen vollen Jahresurlaub.

Diese Rechtslage überrascht in der Praxis viele Lohnunternehmer. Fraglich ist, ob hier nicht eine vertragliche Regelung zugunsten des Arbeitgebers Abhilfe schaffen kann.

Zur Erinnerung:
Grundsätzlich kann die Höhe des Urlaubsanspruchs zwischen den Arbeitsvertragsparteien frei ausgehandelt werden. In § 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) ist jedoch der Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub geregelt, der dabei nicht unterschritten werden darf. Dieser beträgt bei einer 5-Tage-Woche 20 Werktage und bei einer 6-Tage-Woche 24 Werktage
(Faustformel: Der Arbeitnehmer hat immer vier Wochen gesetzlichen Mindesturlaub).

In der Praxis wird jedoch regelmäßig ein höherer Urlaubsanspruch vereinbart – häufig in einer Bandbreite von bis zu 30 Werktagen.

Scheidet ein Arbeitnehmer in der ersten Jahreshälfte aus dem Arbeitsverhältnis aus, so hat er nur Anspruch auf seinen anteiligen Urlaub.

Beispiel:
Ein Arbeitnehmer hat einen Jahresurlaubsanspruch in Höhe von 30 Werktagen und scheidet zum 31.03. aus dem Arbeitsverhältnis aus. Es ergibt sich folgender Urlaubsanspruch: 30 Urlaubstage pro Jahr geteilt durch 12 Monate = 2,5 Urlaubstage pro Monat x 3 Monate = 7,5 Urlaubstage = 8 Urlaubstage im Ergebnis, da Bruchteile von Urlaubstagen, die mindestens
einen halben Tag ergeben, auf ganze Urlaubstage aufzurunden sind.

Im Fall, dass der Arbeitnehmer im beschriebenen Beispiel aber zum 30.09. des Jahres ausscheidet, so hat er nach der o. g. Rechtslage hingegen Anspruch auf seinen vollen Jahresurlaub in Höhe von 30 Urlaubstagen.

Zulässige Regelung im Arbeitsvertrag:
Um dieses Ergebnis zu vermeiden, kann dem Arbeitgeber eine im Arbeitsvertrag enthaltende sogenannte „Pro-rata-temporis-Regelung“ helfen. Diese gewährt dem Arbeitnehmer die über den gesetzlichen Mindesturlaub hinausgehenden Urlaubstage nur
anteilig – der gesetzliche Mindesturlaub darf hierbei aber nicht unterschritten werden!

Eine zulässige Klausel im Arbeitsvertrag könnte z. B. lauten:
„Bei Ausscheiden in der zweiten Jahreshälfte wird der Urlaubsanspruch gezwölftelt, wobei die Kürzung allerdings nur insoweit erfolgt, als dadurch nicht der gesetzlich vorgeschriebene
Mindesturlaub unterschritten wird.“

Bezogen auf das o. g. Beispiel (Ausscheiden zum 30.09.) ergibt sich dann folgende Berechnung:

30 Urlaubstage geteilt durch 12 Monate = 2,5 Urlaubstage pro Monat x 9 Monate = 22,5 Urlaubstage = 23 Urlaubstage (Aufrundung) im Ergebnis.

Hier zeigt sich u. a. auch die Bedeutung, ob eine 5- oder 6-Tage-Woche vereinbart worden ist. Im ersten Fall beträgt der Urlaubsanspruch 23 Werktage, während im zweiten Fall 24 Werktage anzusetzen sind, da der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch durch die Vereinbarung einer vertraglichen Regelung nicht unterschritten werden darf.

Im Ergebnis ist der Urlaubsanspruch hier aber erheblich tiefer als ohne die Verwendung der o. g. Regelung im Vertrag.

Wichtige ergänzende Hinweise:
– § 6 Absatz 1 BUrlG schließt die Entstehung von Doppelurlaubsansprüchen aus.
Scheidet ein Arbeitnehmer in der zweiten Jahreshälfte aus einem Arbeitsverhältnis aus, tritt dann im gleichen Jahr in ein neues Arbeitsverhältnis ein und hat bereits gegenüber seinem alten Arbeitgeber den vollen Jahresurlaubsanspruch erfolgreich geltend gemacht, so hat er bei seinem neuen Arbeitgeber keinen Urlaubsanspruch mehr bezogen auf das laufende Jahr.
Um in solchen Fällen Doppelurlaubsgewährungen zu verhindern, hat der alte Arbeitgeber nach § 6 Absatz 2 BUrlG die (in der Praxis wenig bekannte) Pflicht, eine entsprechende
Bescheinigung auszustellen. Aus dieser muss hervorgehen, wie viele Urlaubstage der Arbeitnehmer im laufenden Kalenderjahr bereits in Anspruch genommen hat. Die
Bescheinigung ist auf Verlangen dem neuen Arbeitgeber vorzulegen (bzw. kann diesem auch freiwillig vorgelegt werden).

– In den Musterarbeitsverträgen des BLU e. V. sind bereits detaillierte Regelungen zur Urlaubsgewährung vorhanden, die u. a. auch zwischen gesetzlichem  Mindesturlaubsanspruch und freiwillig darüber hinaus gewährtem Urlaub unterscheiden. Die oben beschriebene Klausel gehört dazu.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51



„Ich habe mich für die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice entschieden, da ich mich schon mein Leben lang für Landmaschinen interessiere und am meisten begeistert mich das Arbeiten im Team. Es ist schön, das man im ständigen Umgang mit anderen Menschen ist, egal ob jung oder alt. Außerdem motiviert mich an dem Beruf, dass man ständig dazu lernt und immer mit anderen Erfahrungen austauschen kann.

Nach meiner Ausbildung werde ich erstmal in meinen Ausbildungsbetrieb tätig bleiben. Im Laufe der Ausbildung habe ich besonders Interessen für den Pflanzenschutz entwickelt und in diesem Bereich möchte ich später auch tätig sein und weiter Erfahrung sammeln.
                                                                                               
Fortlaufend strebe ich noch ein Studium an. Ich vermute, dass es in Richtung Maschinenbau mit Schwerpunkt Landtechnik gehen wird. Vielleicht aber auch ein Studium mit  pflanzenbaulichem Schwerpunkt, da bin ich  mir noch unsicher.“ 

1. Platz: Hendrik Flessner  
Ausbildungsbetrieb: Ahlhorn
Agrarservice, Waddewarden
21 Jahre alt, im 3. Lehrjahr
                                                                                 
                                                                                                        


„Mir macht mein Beruf Fachkraft Agrarservice sehr viel Spaß, da man sich über das Jahr verteilt auf die verschiedensten Aufgaben freuen kann, wobei eine Menge Fachwissen gefragt ist. Mein Arbeitsalltag reicht von Werkstattarbeiten, dem Führen von Maschinen, dem Umgang mit moderner Technik, dem unternehmerischen Teil des Berufes und dem Pflanzenbau. Diese Vielseitigkeit des Berufes hat ganz besondere Reize.

Über die Zukunft habe ich mir schon Gedanken gemacht, möchte allerdings zuerst auf mein Halbjahres-Zeugnis warten. Wenn ich meine Ergebnisse kenne, werde ich in die genauere  Planung einsteigen.“
2. Platz: Dominik Beutling
Ausbildungsbetrieb: Karl Holters,
Ahaus, 19 Jahre alt, im 3. Lehrjahr



„Die Entscheidung für die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice ist mir leicht gefallen, gerade die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten und die abwechslungsreichen Tätigkeiten mit und an der Natur fand ich spannend.

Jetzt in der Ausbildung macht mir sowohl der Umgang mit den Kunden als auch die Arbeit mit unserem jungen Team sehr viel Spaß. Den Pflanzenbau und den ständigen Wechsel der eingesetzten Technik finde ich sehr interessant. Hier trage ich eine hohe Verantwortung und ich darf meine Arbeiten selbstständig erledigen.

Meine Aufgaben im Ausbildungsbetrieb sind sehr vielfältig. Neben den landwirtschaftlichen Dienstleistungen von der Aussaat bis zur Ernte werde ich auch bei kommunalen Arbeiten, dem Gebäudeabriss und der Maschinenwartung eingesetzt. Dazu kommen noch die Tätigkeiten im Büro, hier geht es nicht nur um die Buchhaltung oder Kundenbetreuung. Ich plane auch mal firmeninterne Feste, den Aufenthaltsbereich in der Maisernte und darf Personal einteilen.

Nach der Ausbildung würde ich gern weitere Berufserfahrung sammeln, gern in meinem Ausbildungsbetrieb und anschließend auch im Ausland. Über den Agrarservicemeister oder die Fachschule in Hannover möchte ich mich fortbilden. Mein Ziel ist die Disposition und Betreuung der Auszubildenden im Lohnunternehmen!“


3. Platz: Noah-Ellan Meyer
Ausbildungsbetrieb: BEHR
Lohnunternehmen, Barum,
18 Jahre als, im 2. Lehrjahr

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Ilsede-Gadenstedt der RAIFFEISEN WAREN GmbH. So liegt der Einsatzschwerpunkt auf der Vorserienentwicklung verschiedener Güstrower ISOBUS Maschinen. Nicht nur in diesem
Zusammenhang ist die hochklassige intelligente Ausstattung der Maschine besonders wichtig, sondern auch bei weiteren Einsätzen zu Schulungs- und Demonstrationszwecken. Hier kann der MF in aktueller Ausstattung absolut punkten.

Komfortables Arbeiten mit neuster Technik
Die neue Baureihe MF 8700 S richtet sich an Betriebe, die nicht nur ein großes Plus an Zugleistung suchen, sondern eine praxisorientierte Maschine im Bereich Präzisionslandtechnik mit optimierter Effizienz.

Verbaut sind in der 8700 Serie Sechszylinder AGCO Power Motoren mit 8,4 l Hubraum und wartungsfreier SCR-Technologie. Die Maschinen weisen alle die Abgasnorm Tier 4 Final auf.
Dies wird durch eine externe Abgasreinigung der 3. Generation mit dem Verfahren der selektiven katalytischen Reduktion mit dem Diesel-Oxidationskatalysator erreicht. Das Aggregat liefert je nach Modell 270 bis 405 PS. Unsere Maschine, der 8732, liegt mit 320PS im Mittelfeld der Klasse.

Es lässt sich klar sagen, dass die Maschine bei den bisher erledigten Arbeiten, wie z.B. mit dem GTU25 Überladewagen, mit 4 m DUTZI Front Tiefenlockerer mit 4 m PKE und Accord
Drillmaschine im Heck sowie auch mit dem GDK9000 Großflächenstreuer, keinerlei Leistungs- sowie Hydraulikprobleme hatte.

Das Dyna-VT Getriebe schaltet stufenlos von 0,03 bis 50 km/h innerhalb zwei manuell anwählbarer Geschwindigkeitsbereiche. Zusätzlich dazu ergibt sich mit dem dynamischen
Traktormanagement (DTM) ein extrem ruhiges Fahren bei wechselnden Arbeitsbedingungen. Dazu wird im Hebel- oder Pedalbetrieb die Motordrehzahl entsprechend der Last des Traktors automatisch geregelt, um die erforderliche Fahrgeschwindigkeit bei geringstmöglicher Motordrehzahl beizubehalten.

Besonders überzeugt hat uns die Traktion der Maschine. Mit einem Leergewicht von 10,8 t sind die Traktoren der Baureihe MF 8700 S keine Schwergewichte ihrer Klasse. Durch
Ballastierungsmöglichkeiten über Front-, Heck- und Reifengewichten sowie dem Einsatz des Michelin Axiobib 2 High Traction ergibt sich ein maximaler Kraftschluss zwischen Reifen und Boden. Das erhöht die Zugleistung bei möglichst geringer Verdichtung des Bodens. In unserem Fall wiegt der 8732 mit vier Radgewichten und AGRIbumper 13,94 t.

Weiteres Optimierungspotential brächte hier eine möglichst integrierte Reifendruck- Regelanlage. Die meisten Betriebe legen, besonders wenn Maschinen dieser Klasse ihre Äcker befahren, sehr viel Wert auf Bodenschonung. Somit bringt zwar die serienmäßige Quad-Link-Vorderachsfederung komfortables Fahren, mit großer Bodenfreiheit und großen Lenkeinschläge, in Verbindung mit den Ballastierungsmöglichkeiten auch verbesserte Traktion, aber die Rüstzeiten vor und nach der Arbeit sind so noch nicht im Optimum.

Im diesem Zusammenhang ist beim Fahren und Arbeiten mit Anbaugerät auch das Active Transport Control (ATC), als Bestandteil des EHR-Dämpfsystems zu nennen. Häufig ist es nötig auf dem Acker beim Wenden oder beim Pflügen mit aktiver Regelhydraulik, z. B. die Vorderachsfederung auszuschalten. Hier bewirkt allerdings das ATC mit der QuadLink-
Vorderachsfederung eine außergewöhnliche Stabilität, da beim Fahren oder Wenden mit schwerem, angehobenem Arbeitsgerät an das Gewicht des Anbaugerätes adaptiert, entstehende Nickbewegungen kompensiert werden.

Unser MF 8732 der 3. Generation weist am Heckhubwerk eine Tragkraft von 12 t auf. Die zwei externen Hubzylinder lassen sich auch auf Zug umstellen. Besonders bei den extrem
trockenen Bedingungen in diesem trockenen Sommer, war diese Funktion mit hohen Arbeitsbreiten bei flächigem Stoppelsturz sowie auch beim Pflügen sehr hilfreich. So wird sicherer eine bestimmte Arbeitstiefe erreicht. Alle sechs Schnellkuppler im Heck weisen
eine Druckentlastung auf. Vorne stehen zu dem 5 t stemmenden Fronthubwerk zwei doppelwirkende Anschlüsse sowie ein Rücklauf zur Verfügung. Das Closed Centre Load-Sensing Hydrauliksystem, ist mit einem Öldurchsatz von 205 l/min für Hubwerke und externe Geräte angegeben. Die externen Betätigungen für Steuerventile, Zapfwelle und Hubwerk lassen sich aus Sicherheitsgründen nur nutzen, wenn der Schlepper mit der Parkbremse an der Lenkradbetätigung festgestellt ist.

Während der Arbeit mit einem Vakuumfasswagen nutzten wir die automatische Anhebung der Motordrehzahl bei Zapfwellenaktivierung über die externe Betätigung. Dies lässt sich sehr komfortabel, wie fast alle weiteren Optionen, über die gänzlich neu entwickelte Datatronic 5 einstellen. Das komplett in Beauvais, Frankreich entwickelte Touch-Display der fünften Generation Datatronic gibt es aktuell nur in der Baureihe 8700. Nach unserer Ansicht, ist dieses Display tatsächlich eine konsequente Weiterentwicklung mit intuitiver Schlepper- und Gerätebedienung im Vergleich zur Generation 4 (CCD Konsole).

Das 9 Zoll Terminal mit Touchscreen und Tablet-Charakter ist ein ganzheitliches Traktor- Geräte- Bedien- und Managementsystem mit integrierter ISOBUS-Funktionalität. Es lässt sich per „wischen“ zwischen vier Hauptbildschirmseiten: Kartierung/Lenksystem, Traktorparametern, Kamera und ISOBUS wechseln. Der Bildschirm ist teilbar um beispielsweise mehrere Hauptfunktionen gleichzeitig zu überwachen. Allerdings lässt sich aktuell kein ISO-VT auf dem Splitscreen mit anzeigen. Nur schleppereigene Funktionen inkl. Spurführungsfenster.

Vorweg gesagt, wir nutzen es in der aktuellen Software-Version: 1.6.4. Hier ist es leider noch nicht möglich, ISOXML Aufträge über die seitlich angebrachte USB Schnittstelle einzuspielen, da diese noch nicht nutzbar, bzw. freigeschaltet ist. Unterhalb des USB Anschluss weist das Display noch einen MicroUSB Anschluss als Ethernet-Schnittstelle auf, für Updates und Diagnose. Weiterhin sind Steuertasten mit alternativen Bedienmöglichkeiten zum Touchscreen, wie Scroll-Knopf zur Navigation, OK-/Return-Taste und Home-Taste am rechten Bildschirmrand angebracht.

„AgControl“ steht bei der Datatronic für die AEF zertifizierte Funktion Section Control (TC SC) und außerdem für Variable Rate Control (TC Geo; noch nicht zertifiziert). So ermöglicht die vollautomatische Teilbreitenschaltung allerdings bisher nur die Schaltung von 24 Teilbreiten (Basis; in Advanced Freischaltung 36). Für den Testeinsatz mit dem GÜSTROWER GDK 9000 stellte das bisher mit 12 schaltbaren Teilbreiten des Streuers auch kein Problem da. Spritzen mit Einzeldüsenschaltung (54 Teilbreiten bei 27 m) sind aber in dieser Version noch nicht mit voller Effizienz zu nutzen. Applikationskarten werden in der aktuellen SW-Version nur über den Telemetrieserver im- bzw. exportiert. Über das TaskDoc/Task-DocPro – Auftragsmanagement (TC Bas Zertifizierung) werden intelligente Maschinendaten- und  Ausbringungsmengenaufzeichnung im ISOXML Format möglich. Diese können via Mobilfunk auf andere Maschinen oder zwecks weiterer Analyse und der Erstellung von  Applikationskarten mit spezieller Software auf den Büro-PC übertragen werden. Somit sind
Applikationskarten, z.B. für die teilflächenspezifische Kalkung bisher nur mit spezieller  Software und Internetverbindung übertragbar. Da muss zügig nachgebessert werden.  Weiterhin gehört der Multipad-Fahrhebel mit AUX-N Unterstützung zur „smarten“ Ausstattung des MF. Hierzu lässt sich direkt aus dem ISOBUS Einstellmenü der Fahrhebel als AUX-Bedienung zuordnen. Hinterlegte Funktionen werden im Terminal gespeichert und bei erneuter Nutzung der Maschine wieder aktiviert.

Das Lenksystem Auto-Guide wartet je nach Freischaltung mit drei verschiedenen Genauigkeitsstufen auf. Außerdem kann man nun zwischen NovAtel oder Trimble Empfänger wählen. Somit stehen verschiedene Dienste und Überbrückungsdienste zur Verfügung: Beide Receiver sind mit einem Radiomodem RTK Funk fähig. Und auch über ein internes GSM/GPRS-Modem (3G-fähig) sind beide für RTK Mobile gerüstet und so über NTRIP mit jedem RTK Korrekturdienst zu betreiben.

Bei der Spurführung gibt es zwei Bedienlevel, den sog. „Go Modus” sowie „Advanced“. Im GoModus ist ausschließlich die Eingabe der Arbeitsgerätebreite und die Auswahl zwischen
vier Spurführungsmöglichkeiten (A-B-Linie, A.+Winkel, Adaptive Linien sowie Kreise) nötig. Für simple Anbaugeräte, etc. eine Möglichkeit auch als ungeübter Fahrer direkt autom. gelenkt zu starten. Festhalten lässt sich, dass auch unter schweren Bedingungen, z.B. mit 4 m Frontgrubber, eine extrem hohe Spurlinientreue zu verzeichnen ist. Das Lenksystem hat uns im Bereich Bedienung, Stabilität und Genauigkeit wirklich absolut überzeugt!

Aus unsere Sicht ist das Datatronic 5 Terminal ein wirklich smartes Bedienkonzept in der Geschichte der verschiedenen Generationen der Displays bei MF. Es ist eine komplette Neuentwicklung aus Beauvais, AGCO S.A.S.. Nicht nur die gesamte Bedienung und Nutzbarkeit des Schleppers ist nun auf einem hohen Niveau, sondern auch die Smart Farming Lösungen sind endlich umfänglicher nutzbar. Allerdings fehlen noch einige Features (USB-Unterstützung, Anzahl ansteuerbarer Teilbreiten, direkte Importmöglichkeit fremder Spurführungslinien, etc.). Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass in dieser Konsole das Potential für eine Schlepper- und Gerätebedienung im Tablet-Style, inklusive komplettem Precision Farming-Paket steckt.

Bildunterschriften zu den Bildern der Galerie

Zu Bild 1:
Im Einsatz mit Front und Heckgerät macht nicht nur das Lenksystem sehr gute Arbeit, sondern auch die Vorwendemanagementfunktionen. Das Dual Control System hebt und senkt die vorderen und hinteren Arbeitsgeräte, z. B. gemäß der Zugkraft- bzw. Schlupfregelung und führt so zu einem top Ergebnis am Vorgewende —> gleichmässigeres Ein- und Aussetzten. Somit kann das System auch aufgesattelte Pflüge durch Automatisierung der Furchenein- und ausfahrt kontrollieren. Gleichzeitig stellt das System das Tiefenrad des Pfluges in Relation zum Heckhubwerk ein. In der Variante mit Front und Heckgerät wird das System verwendet, um die Tiefeneinstellungen des Frontgerätes synchron mit dem Heckhubwerk zu automatisieren.

Zu Bild 2:
Bei der Gärrestausbringung machen sich nicht nur die kleinen und intuitiv einzustellenden
Komfortfunktionen, wie das Anheben der Drehzahl bei Aktivierung der Zapfwelle über die externe Betätigung bemerkbar, sondern z. B. auch die AgCommand Telemetrie Funktionen. So kann der Fahrer der einarbeitenden Maschine auf dem Acker, über sein Smartphone, wenn gewünscht Standort, und Entfernung des Fasses erkennen.

Zu Bild 3:
Kartendarstellung Auto-Guide im Splitscreen mit dokumentierter Motorauslastung. Wie
beschrieben, lässt sich aktuell noch kein ISO-VT mit in die geteilte Ansicht einblenden.

Zu Bild 4:
In der Jobverwaltung lassen sich Auftragssets im ISOXML Format anlegen sowie Im- und  Exportieren. Der TaskController arbeitet so wie in diesem Fall auch eine Applikationskarte für eine teilflächenspezifische Kalkung mit ab.

Zu Bild 5:
Im erweiterten Modus lassen sich übersichtlich alle relevanten Einstellungen zur autom. Lenkung erledigen. Das Anlegen von Flächen und Spurführungslinien ist extrem simpel. Unabhängig vom ggf. eingestellten Maschinenversatz lässt sich auch ein Traktorversatz
programmieren.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Damit Azubis von Anfang sicher arbeiten, unterrichten SVLFG-Präventionsmitarbeiter die angehenden Fachkräfte bereits im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung und geben Tipps für ein unfallfreies und gesundheitsschonendes Arbeitsleben in der Land- und
Forstwirtschaft. Sowohl die Auszubildenden als auch die Arbeitgeber schätzen diese Theorie- und Praxisschulungen des Nachwuchses. Eines dieser Seminare organisierte kürzlich die Landmaschinenschule Triesdorf für die 12. Klasse der Fachkräfte Agrarservice. Die Themenschwerpunkte waren das sichere Fahren von Fahrzeuggespannen sowie die Ladungssicherung.

Aus Fehlern lernen

Damit die Klasse aus Fehlern anderer lernen konnte, hatte SVLFG-Präventionsmitarbeiter
Manfred Siemandel einige typische Unfallhergänge für die Auszubildenden aufbereitet. Gemeinsam wurden die Unfallursachen, wie zum Beispiel Fahrfehler, mangelnde
Sorgfalt wegen Zeitdruck, Unaufmerksamkeit, Fahren trotz Übermüdung, fehlende Kenntlichmachung von Überbreiten, unzureichende Fahrzeugbeleuchtung und mangelnde Ladungssicherung erarbeitet. Es zeigte sich, dass besonders jene Azubis, die sich bei
ihrer örtlichen Feuerwehr engagierten, bereits ein sehr hohes Bewusstsein für die Risiken beim Fahren und Transportieren hatten, da sie solche Unfälle aus ihren Einsätzen kannten.

Selber besser machen

Die Schüler lernten, wie wichtig es ist, sich jede unbekannte Maschine genau erklären zu lassen. Damit Fahrzeuge nicht wegrollen, wurden zum Beispiel die Notwendigkeit des Einsatzes der Handbremse sowie das Sichern abgestellter Fahrzeuge oder Hänger mit
Keilen besprochen. Manfred Siemandel betonte eindringlich, dass es notwendig ist, beim Fahren landwirtschaftlicher Fahrzeuge den Sicherheitsgurt anzulegen und die Stellglieder für die Hydraulik zu sperren. Ebenfalls lernten die jungen Erwachsenen, dass es vor jedem Einsatz notwendig ist, die Hydraulikschläuche der Fahrzeuge auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen.

Ladung richtig sichern

Wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt, um schwere Ladungen richtig zu sichern, erarbeiteten sich die Auszubildenden im Praxisteil der SVLFG-Schulung. Smartphone-Apps berechnen inzwischen schnell und zuverlässig, wie viele Zurrgurte zur Ladungssicherung benötigt werden. Siemandel zeigte, wie die praktischen kleinen Programme richtig bedient werden. Ein Versuch mit einer Zugwaage demonstrierte den Schülern, welche Kräfte dank der Hebelwirkung von Ratschenzurrgurten aufgebracht werden können und müssen, um die oft tonnenschwere Ladung – im Versuch waren es Rundballen - gegen Abrutschen zu sichern. Die Anwendung von Antirutschmatten wurde im Versuch ebenso gezeigt wie das diagonale Verzurren oder der Einsatz von Netzen. Diese können auch im PKW dafür sorgen, dass die Ladung im Fond beim starken Abbremsen nicht zur Gefahr für Fahrzeuginsassen wird.

Resümee

„Hier habe ich wirklich etwas dazu gelernt, das kann ich gut gebrauchen.“ Solche und ähnliche Stimmen zeigten am Ende der Unterrichtseinheit, dass die Auszubildenden von der Schulung profitieren konnten.

Franz Helmle ist verantwortlich für die praktisch-technische Ausbildung an der Landmaschinenschule Triesdorf. Er sieht in der Unterrichtseinheit „Transport und Ladung“ der SVLFG einen wichtigen Ausbildungsteil der überbetrieblichen Ausbildung. „Gütertransport und Ladungssicherung zählen zu den wichtigsten Grundlagenthemen in der Ausbildung. Im theoretischen Unterricht sind die Schüler besonders interessiert und aufmerksam, wenn Unfallbeispiele vorgestellt werden. Daran erkennen sie, wo mögliche Risiken verborgen sein können und sie lernen aus den Fehlern, die gemacht wurden. Besonders wertvoll sind die praxisnahen Übungen in den Schulungen der SVLFG. Die Schüler nehmen das Gelernte mit in ihren beruflichen Alltag, wo sie es direkt umsetzen können. Auch Schüler ohne Vorkenntnisse werden in die Lage versetzt, Gefahren zu  erkennen und passend darauf zu reagieren“, so Helmle.

SVLFG-Tipp

Die SVLFG-Informationsbroschüren B05 für Auszubildende und Berufsanfänger und B18 mit Tipps zur Ladungssicherung in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau gibt es online unter www.svlfg.de und Eingabe des Suchbegriffs „Broschüren“.]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Vor allem das Thema Düngeverordnung beschäftigt die Lohnunternehmen. Nach wie vor gibt es Unsicherheiten im Umgang mit dem komplexen Regelwerk. Um hier als Verband
angemessen reagieren und die Mitglieder im Umgang mit der Verordnung kompetent beraten zu können, wurde vom BLU eigens eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Die beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Düngeverordnung für die Lohnunternehmen und hat sich in den vergangenen Monaten über verschiedene Technologien zur Gülleaufbereitung informiert. Positiv hob Andrea van Eijden in diesem Kontext die konstruktive Zusammenarbeit mit der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hervor.

Der Einladung der niedersächsischen Lohnunternehmer gefolgt war auch Ulrich Löhr, Vizepräsident des Landvolks Niedersachsen. Löhr betonte in seinem Vortrag im Rahmen der Fachtagung die gemeinsame DNA von Landwirten und Lohnunternehmen. Er hob die Notwendigkeit hervor, sich gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.

Welche Pflichten mit der neuen Düngeverordnung einhergehen und wie auf Verstöße reagiert werde, erläuterte Birgit Blum, die bei der Niedersächsischen  Landwirtschaftskammer das dafür zuständige Sachgebiet leitet. Mit Blick auf die Dokumentationspflichten unterstrich sie, dass auch die Lohnunternehmer als Dienstleister der Landwirte mit in der Pflicht seien.

BLU-Präsident Klaus Pentzlin ging in seiner Rede unter anderem auf aktuelle Entwicklungen auf Europäischer Ebene ein. Er sprach sich dabei deutlich gegen mehr ehrenamtliche Arbeit im Europäischen Lohnunternehmerverband CEETTAR aus. Die aktuellen  Herausforderungen, aber auch die sprachlichen Barrieren erforderten eine weitere Professionalisierung der Verbandsarbeit auf europäischer Ebene.

Im Rahmen der Fachtagung Nord spielten aber nicht nur politische und fachliche Aspekte eine Rolle. Auch Themen wie Mitarbeiterführung, Entscheidungsfindung in Krisensituationen oder Fragen der Unternehmensnachfolge wurden aufgegriffen. Mit der Diplom-Ökonomin Doreen Kirsch und dem Berufspiloten Philip Keil waren zwei Referenten geladen, denen es mit ihren Vorträgen in besonderer Weise gelungen war, die anwesenden Lohnunternehmer zu begeistern. Das gilt vor allem für Philip Keil. Der Flugkapitän ist vor zehn Jahren um Haaresbreite an einem Absturz vorbeigeschrammt, hat sich seitdem intensiv mit den Ursachen von Flugzeugunglücken befasst. Die wichtigste Erkenntnis seiner  Untersuchungen: Hauptursache von Unfällen in der Luftfahrt waren vielfach hierarchische Strukturen im Cockpit und mangelndes Vertrauen in die eigene Entscheidungsfindung. Erkenntnisse, die Keil auf eindrucksvolle Weise auf die Entscheider in Unternehmen  übertragen hat.

Mitgliederversammlung Niedersachsen
Nach den verschiedenen Fachvorträgen stand zum Abschluss der Tagung mit der offiziellen Mitgliederversammlung auf der Tagesordnung. So hat es im Vorstand der Landesgruppe Lohnunternehmen Niedersachsen Veränderungen gegeben. Volker Biermann, Mitglied des geschäftsführenden Präsidiums, und Uwe Bockelmann, Mitglied des Gesamtpräsidiums, haben ihre Ämter zur Verfügung gestellt und so eine weitere Verjüngung des Präsidiums ermöglicht. Für Biermann wurde Oliver Genz ins geschäftsführende Präsidium gewählt. In das Gesamtpräsidium wurden Dirk Hasse und Björn Pöttker gewählt.

Alfred Stephan Keppler,
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN


Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Spürbar geringere Nachfrage nach Investitionen in Wirtschaftsgebäude.
Die finanzielle Situation auf den landwirtschaftlichen Betrieben ist aktuell sehr heterogen. Während einige Betriebe, unter anderem bedingt durch die schlechte Ernte, finanziell stark angeschlagen sind, profitieren andere Betriebe von den aktuell guten Verkaufspreisen. Die Investitionsbereitschaft bleibt in der aktuellen angespannten Lage relativ stabil, jedoch lediglich auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Die Investitionsbereitschaft in Maschinen und Geräte hat sich auf dem Vorjahresniveau
stabilisiert. Hingegen sind Investitionsplanungen in Wirtschaftsgebäudeweiter rückläufig (-2,5%-Punkte). Die Gründe sind immer noch die Gleichen wie bereits im Sommer dargestellt. Notwendige Investitionen in Wirtschaftsgebäude werden aufgrund unklarer rechtlicher Rahmenbedingungen und aufgrund der angespannten finanziellen Situation zurückgestellt. Der geplante Erwerb oder die Pacht von landwirtschaftlichen Flächen ist, wie bereits im Juni 2018, ebenfalls niedriger als im Vorjahr. Investitionen in Hof-und Stalltechnik, erneuerbare Energien und in Außerlandwirtschaftliche Bereiche bleiben relativ unverändert auf dem entsprechenden Vorjahresniveau. Das geplante Investitionsvolumen der landwirtschaftlichen Betriebe bleibt weiter unter dem Vorjahresniveau zurück. Dies ist auf den Rückgang der kapitalintensiven Investitionen in Wirtschaftsgebäude zurückzuführen.



Kaufinteresse in Maschinen und Geräte bei Westlandwirten etwas erfreulicher.
Im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode wollen mehr Westlandwirte in Maschinen und Geräte investieren (+3,4%-Punkte). Hingegen ist das Interesse der Ostlandwirte spürbar niedriger als im Vorjahr (-4,5%-Punkte). Besonders gering ist aktuelle die Investitionsbereitschaft der  Veredlungsbetriebe bei Maschinen und Geräte (-5,6%-Punkte).

Größeres Kaufinteresse der Lohnunternehmer.
Mehr Lohnunternehmer wollen im Vergleich zum Vorjahr in Maschinen und Geräte investieren (+3,9%-Punkte).

Im ersten Quartal 2019 stabilisiert sich der Traktormarkt.
Der Traktormarkt 2018 hat sich bisher besser entwickelt als zunächst angenommen. Bei den Traktorzulassungen > 50 PS gab es in den ersten 8 Monaten einen Zuwachs von 4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Zeitraum in 2017. Im September jedoch sind die Zulassungen unter dem Vorjahresniveau geblieben. Für das letzte Quartal zeichnet sich nun ein erheblicher Rückgang ab. Dieser ist zum einen durch den Sondereffekt im Dezember 2017 (Mother Regulation) zu erklären und zum anderen durch die niedrigere Kaufbereitschaft der Landwirte und Lohnunternehmer in den nächsten Monaten (-0,2%-Punkte). Nach dem Rückgang im letzten Quartal 2018, zeichnet sich für das erste Halbjahr 2019 eine Stabilisierung ab.

Die Investitionsplanungen der Lohnunternehmer sind, wie bereits im Sommer, spürbar niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (-2,8%-Punkte). Mittelfristig fällt das Kaufinteresse der Lohnunternehmer jedoch wieder etwas größer aus.

Alles in allem erwartet Produkt + Markt für 2018 einen Rückgang bei den Neuzulassungen > 50 PS zwischen 9 und 11 Prozent im Vergleich zu den Traktorzulassungen 2017.



Kaufinteresse an Transportfahrzeugen, Anhängern und Teleskopladern steigt im neuen Jahr.
Im Gegensatz zur Entwicklung im Sommer 2018 wollen in der aktuellen Befragungswelle wieder spürbar mehr Betriebe in den Bereich Transporttechnik investieren.

Investitionsplanungen weiter rückläufig bei Futtererntetechnik.
Im Vergleich zum entsprechendem Vorjahreszeitraum wollen mehr Landwirte in Ackerbaugeräte investieren (+0,5%-Punkte). Mittelfristig zeichnet sich eher eine Stabilisierung auf dem Vorjahresniveau ab (+0,1%-Punkte). Während die Kaufabsichten der Westlandwirte in etwa stabil bleiben (+0,1%-Punkte), sind die Kaufabsichten der Ostlandwirte in den nächsten sechs Monaten spürbar gestiegen (+1,4%-Punkte). Das Interesse der Lohnunternehmen an Ackerbaugeräten ist etwas niedriger als vor einem Jahr (-0,7%-Punkte). Diese Entwicklung setzt sich mittelfristig fort (-0,7%-Punkte).

Ein Blick auf die einzelnen Produktbereiche ergibt folgendes Bild: Das Interesse der Landwirte an Bodenbearbeitungsgeräten ist etwas geringer (-0,5%-Punkte). Hingegen steigt das Kaufinteresse der Landwirte an Technik zur Düngung und zum Pflanzenschutz (+0,6%-Punkte) und an Sä- und Pflanzgeräten (+1,0%-Punkte). Stark getrieben wird der Zuwachs der Investitionsplanungen bei Technik für die Düngung und den Pflanzenschutz von der Betrieben im Osten (+1,3%-Punkte).

Insgesamt wollen spürbar weniger Landwirte in Futtererntetechnik investieren als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (-1,0%-Punkte). Während die Kaufbereitschaft der Westlandwirte in diesem Bereich etwas rückläufig ist (-0,7%-Punkte), ist die Entwicklung bei den Ostlandwirten deutlicher (-1,7%-Punkte). Diese Entwicklung entspricht dem bisherigen Trend des Jahres 2018.

Die geplanten Investitionen in Mähwerke und Heuwerbegeräte sind weiterhin spürbar rückläufig (-1,1%-Punkte). Mittelfristig zeichnet sich an dieser Entwicklung keine Veränderung ab. Das Kaufinteresse bleibt auch in den darauffolgenden Monaten (April-Sept. ’19) unter dem Vorjahresniveau (-1,3%-Punkte). Das Interesse an Rund- und an Großballenpressen ist bei Westlandwirten eher stabil (+0,2%-Punkte). Hingegen planen spürbar weniger Ostlandwirte (-1,9%-Punkte) und Lohnunternehmen (-0,7%-Punkte) in Pressen zu investieren.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
In seinem Bericht lies Burghard Meier das Jahr 2018 aus Sicht des Verbandes Revue passieren. Besonders das Wetter mit der extremen Trockenheit vom Frühjahr bis zum Herbst, habe das Geschäft der Lohnunternehmer stark negativ beeinflusst. „In der Region Könnern sind im gesamten Jahr lediglich 262 mm Niederschlag an 126 Tagen gefallen“, schaute er zurück. Im langjährigen Mittel würde dort ungefähr die doppelte Menge nieder gehen. Die Folgen daraus waren bis zu 40 % Ertragseinbußen, lediglich ein Grasschnitt und eine Maisernte, die Anfang August begann und Anfang September beendet war. Die Landesgruppe und der Bundesverband Lohnunternehmen hätten sich bei den zuständigen Ministerien dafür stark gemacht, dass auch die Lohnunternehmer von den Dürrebeihilfen des Bundes profitieren. „Am Ende haben wir aber nur die Antwort erhalten, dass wir als Nichtlandwirte bzw. Unternehmer unser wirtschaftliches Risiko selbst tragen müssen“, fasst Burghard Meier die Bemühungen zusammen.

Durch die berufliche Neuorientierung und damit dem Ausscheiden aus der LU-Branche hat Martin Bauer, bisheriger Vizepräsident der Landesgruppe, seinen Posten im Präsidium abgegeben. Burghard Meier dankte ihm, für die geleistete aktive Verbandsarbeit. Neu und einstimmig in das Präsidium gewählt wurde Linda Steenweg. Zum neuen Vizepräsidenten wurde ebenfalls einstimmig das Präsidiumsmitglied Matthias Kuthe gewählt.

Nach Abschluss des formellen Verbandsteils folgten zwei Fachvorträge. Pirko Renftel, Rechtsreferent des BLUs, stellte die aktuellen Entwicklungen im Bereich GüKG und Mautgesetzgebung vor. Marie-Sophie Hänsel präsentierte die Ergebnisse eines Versuchs im Rahmen ihres Studiums an der Hochschule Anhalt. Die Fragestellung lautete dabei, in wie fern Gärreste aus Biogasanlagen Mineraldünger bei der Zuckerrübenproduktion substituieren können. Als Ergebnis aus dem Versuch fasste sie zusammen, dass die Gärrestgabe zu den höchsten Gesamt- und Zuckererträgen geführt hatte und im Vergleich zum Mineraldüngervariante einen Kostenvorteil von ca. 155 €/ha gebracht habe.

Zum Abschluss des Verbandstages führte Bernd Gneist, Niederlassungsleiter und Prokurist des LVD Krone Ost, die Gruppe durch das Unternehmen.

Björn Anders Lützen,
Redaktion LOHNUNTERMEN


Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Haben auch Sie Nörgler, Querulanten, Faulenzer, Besserwisser oder Arbeitsverweigerer in Ihrem Team und kommen an ihre Grenzen im Umgang mit diesen Mitarbeitern? Häufig sind solche Mitarbeiter nicht nur für die Führungskraft eine große Herausforderung, sondern für das ganze Team. Der Umgang mit diesen Menschen erfordert nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern auch Mut. Nehmen Sie sich des Problems an, es löst sich nicht von allein! Lernen Sie, wie Ihre Mitarbeiter denken und fühlen, wie sie sich darauf einstellen und wie auch schwierige Mitarbeiter eingebunden werden können. Am 26.02.2019 in 31542 Bad Nenndorf.

Seminar: Lohnunternehmen und Dränage in 31542 Bad Nenndorf

Wer sich mit Dränagebau beschäftigt oder dieses in Zukunft vorhat, sollte sich mit praxisnahen Dingen in diesem Arbeitsfeld für Lohnunternehmer auskennen. Sehr viele Lohnunternehmen beschäftigen sich mit der Reparatur und Herstellung von Dränagen, um die Zeiten außerhalb Ihrer saisonalen Arbeiten zu überbrücken. Natürlich ist es wichtig, dass der Lohnunternehmer auch hier Qualitätsarbeit anbietet und als Profi auftritt. Dieses Tagesseminar vermittelt eine komplette praxisnahe Übersicht des Dränagebaues. Am 05.03.2019 in 31542 Bad Nenndorf.

Seminar: Erfolgreiche Unternehmensführung in 85095 Denkendorf

Die erfolgreiche Unternehmensführung ist eine anspruchsvolle Chefaufgabe: Ihr Erfolg im eigenen Lohnunternehmen ist das Ergebnis all Ihrer Entscheidungen in den Bereichen Unternehmensstrategien und Dienstleistungen. Sie müssen Arbeitsabläufe, deren Kalkulation und das Rechnungswesen optimieren. Sie entscheiden über Mitarbeiterauswahl und Mitarbeiterführung und müssen dabei das Kundenmanagement und die Kundenbetreuung im Auge behalten. Am 20.03.2019 in 85095 Denkendorf.]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Herzlich willkommen!

Landesgruppe Bayern
Landesverband Nordrhein-Westfalen Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland Fachgruppe Lohnunternehmen Sachsen Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Update kurz vor der Einführung
Aktuell sind wir dabei ein neues Update zu installieren, das die Funktionalität der App verbessert. Zum einen optimieren wir die Kalenderdarstellung bei den Terminen, so dass neben dem Kalenderblatt auch eine tabellarische Auflistung der anstehenden Veranstaltungen zu finden ist. Zum andern wird es mit dem Update möglich, direkt aus der „Push-Meldung“ auf die entsprechende Neuigkeit/Nachricht zuzugreifen. Dies wird die Nutzung erheblich vereinfachen.

Es lohnt sich also die BLU-App zu installieren und auch unseren Facebook-Account zu liken, um immer auf dem Laufenden zu sein. Laden Sie sich die App auf Ihr Smartphone, IPhone oder Tablet. Klappt etwas nicht, dann melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Wie bieten am 19.03.2019 und 21.03.2019 jeweils  Datenschutzseminare in Bad Nenndorf und Würzburg an. Melden Sie sich an!

Inhalte:
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Bereits seit Jahren streiten Deutschland und die EU-Kommission, ob die Nitratrichtlinie der EU ausreichend umgesetzt wird. Die EU-Kommission hält die derzeitigen deutschen Regeln für nicht ausreichend. Im Jahr 2013 habe sie zunächst ein  Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet und 2016 schließlich erfolgreich Klage beim europäischen Gerichtshof eingereicht. Allerdings bezieht sich diese Klage auf den alten Stand der Düngeverordnung, vor der Novellierung im Sommer 2017.

Kritikpunkte der EU
Die Novellierung des Düngerechtes im Jahr 2017 beinhaltet bereits einige Verschärfungen zu Gunsten des Gewässerschutzes, die für die gesamte Branche Anpassungen erforderlich machten. Doch auch die neuen verschärften Regeln kritisierte die EU-Kommission als nicht weitgehend, hier werden vor allem die folgenden zwei Punkte moniert: Zukünftig schlagbezogene Nährstoffaufzeichnungen
Daraus resultiert, dass der Nährstoffvergleich sowie der zulässige Kontrollwert gestrichen werden sollen. Stattdessen sollen die Angaben jeder Düngungsmaßnahme mit den aufgebrachten Stickstoff- und Phosphatmengen spätestens zwei Tage nach der Aufbringung für jeden Schlag (oder Bewirtschaftungseinheit) aufgezeichnet werden. Es müssen mineralische Düngemittel und organische Düngemittel getrennt erfasst werden und bei letzterem sowohl die im Anwendungsjahr pflanzenverfügbare Stickstoffmenge als
auch die Stickstoffmenge insgesamt dokumentiert werden. Der errechnete Düngebedarf darf mit den Düngungsmaßnahmen nicht überschritten werden, daher muss die pflanzenverfügbare Stickstoffmenge beachtet werden. Das BMEL möchte mit dieser
Aufzeichnungspflicht die Einhaltung des ermittelten Düngebedarfes sicherstellen. Die Gesamtstickstoffmenge der organischen Düngemittel ist für die Einhaltung der 170 kg/ha N-Obergrenze zu beachten. Mit diesen Veränderungen soll der Nährstoffvergleich als Kontrollorgan auf Betriebsebene, durch eine schlagbezogene Komplettaufzeichnung
abgelöst werden. Mit dieser schlagbezogenen Aufzeichnung werden die zuvor zulässigen Stickstoffüberschüsse des Nährstoffvergleiches von 60 kg/ha, der laut der Dünge-VO
2017 auf 50 kg/ha reduziert werden sollte, ab 2020 gänzlich gestrichen. Zum 31. März des Folgejahres sollen der ermittelte Düngebedarf sowie die aufgebrachten Nährstoffmengen zu betrieblichen Gesamtsummen zusammengefasst werden.

„Rote Gebiete“ mit zusätzlichen Maßnahmen
Um die Kritik der EU an den Maßnahmen für Nitrat belastete Gebiete zu entkräften, sind folgende zusätzliche Verschärfungen geplant.
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Wie sieht das Seminarangebot aus?
Neben ein- oder zwei tägigen Seminaren zu bestimmten Themen rund um die Branche, versuchen wir auch bei anderen Treffen Informationen zu verbreiten und Wissen gezielt aufzubauen. So wurden letztes Jahr zum Beispiel die Themen „Vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten“ in Schleswig-Holstein, „Betriebsübergabe & rechtliche Änderungen“ im Rahmen der Mitgliederversammlung in Hamburg sowie „Chancen & Risiken der Energiewende“ anlässlich des Jungunternehmertages in Triesdorf behandelt. Und in Zukunft möchten wir weitere Puzzleteile zur strategischen Betriebsentwicklung zusammensetzen.

Was für Veranstaltungen werden angeboten?
Mit der Zeit haben sich Veranstaltungsformate im Kalender etabliert, welche heute nicht mehr wegzudenken sind. So wie der bereits erwähnte Jungunternehmertag. Einem Treffen in den Sommermonaten, bei dem neben dem fachlichen Austausch auch der Spaß nicht zu kurz kommt und das Netzwerken groß geschrieben wird. Deshalb kamen wir letzten Sommer im Rahmen des Johannitags auf dem Schulstandort Triesdorf zusammen. Und auch für dieses Jahr sind die Planungen bereits weiter fortgeschritten. In der Region Lüneburg wurde den Mitgliedern ein Blick hinter Scheunentore versprochen. Zudem haben die Mitglieder der Fachgruppe das Reisen in unsere europäischen Nachbarländer für sich entdeckt. Unter dem Titel „Studienfahrt“ wurde im Dezember 2017 die erste Reise dieser Art unternommen. Ausgangspunkt der Reise war die Maschinenfabrik Bernhard Krone GmbH & Co.KG im Emsland. Von dort ging es nach einer Werksbesichtigung und einem Vortrag zum Thema „Logogestaltung & Corporate Identity“ weiter in die Niederlande. Hier standen zunächst zwei Besuche von Lohnbetrieben auf dem Reiseplan. Anschließend ging die Rundreise Richtung Belgien weiter. Ziel waren das kulturell geprägte Antwerpen und das politische Brüssel, ehe die Heimreise anstand. Und die nächste Fahrt soll nicht lange auf sich warten lassen. Deshalb sind wir bereits mitten in den Planungen für einen fünftägigen Trip nach Schweden. Göteborg und Stockholm mit ihrer LKW-Industrie stehen für Dezember 2019 auf dem Veranstaltungskalender.

Seid Ihr in der Agrarbranche vernetzt?
Neben der Jungen DLG, dem Jungen Bioland und der Jungen ISN zählt der Junge BLU zu einem erlesenen Kreis von Nachwuchsverbänden, welcher sich zukünftig besser  miteinander vernetzen möchte. Bei unserem ersten Treffen widmeten wir uns der Frage, wie der digitale Wandel die Strukturen von Organisationen und Verbänden beeinflusst. Einer der gemeinsamen Vorstellungen im Rahmen dieser Zusammenarbeit sieht vor, dass dieses Netzwerk zukünftig weiter ausgebaut werden soll.

Wo kann ich den Jungen BLU antreffen?
Neben einem Auftritt in den sozialen Netzwerken sind wir auch auf den Messen und Ausstellungen der Branche vertreten. Hier steht der persönliche Kontakt zu unseren Mitgliedern – oder denen die es werden wollen – im Vordergrund.



Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die regulären Grenzen liegen bei einer Fahrzeugeinzellänge von 12 m bei Kraftfahrzeugen und Anhängern und einer Zuggesamtlänge bei Zugmaschinen mit Anhängern von 18,75 m bzw. 18 m bei selbstfahrenden Arbeitsmaschinen mit Anhängern (z. B. Mähdrescher mit
Schneidwerkswagen). Bei Sattelzügen liegt die Grenze bei 16,50 m.

Die Höhe der Fahrzeuge darf 4 m nicht überschreiten und die Achslast bei angetriebenen Einzelachsen 11,50 t.

Die Breite ist auf 2,55 m und für Arbeitsgeräte und selbstfahrende Arbeitsmaschinen auf 3 m begrenzt. Für landoder forstwirtschaftliche Zugmaschinen und Anhänger gilt jedoch die 35. Ausnahmeverordnung. Die Fahrzeugbreite darf unabhängig vom Einsatzzweck mit Breitreifen oder Zwillingsbereifung bis zu 3 m betragen.

Bei Maschinen, die über die genannten Maße oder Gewichte hinausgehen oder von sonstigen Bau- und Betriebsvorschriften der Verkehrsordnung abweichen (z. B. Mähdrescher – Überbreite), sind die Ausnahmegenehmigung nach §§ 70 StVZO und die Erlaubnis nach 29 Abs. 3 StVO erforderlich, die beide zu beantragen sind!

Stets Genehmigung und Erlaubnis erforderlich
Ohne die Bescheide ist eine Fahrt mit überbreiten Fahrzeugen nicht erlaubt und auch nicht vom Versicherungsschutz abgedeckt.

Die Genehmigung nach § 70 StVZO dient als Grundlage für die Erlaubnis nach § 29 StVO. Für die Genehmigung ist ein Gutachten eines Sachverständigen für das Fahrzeug über die Abmessungen und Gewichte, sowie eine gesonderte Erklärung der Haftpflichtversicherung neben den üblichen Fahrzeugdokumenten gefordert.

Das Gutachten wird in der Regel vom Hersteller beim Kauf derartiger Fahrzeuge mitgeliefert. Bei gebrauchten Maschinen sollte darauf geachtet werden, die Genehmigung bzw. das Gutachten nach § 70 StVZO mit zu erhalten. Bestehende Genehmigungen sind auf den neuen Halter umzuschreiben.

Anträge frühzeitig stellen
Da sowohl die Ausnahmegenehmigung nach §§ 70 StVZO als auch die Erlaubnis nach § 29 Abs. 3 StVO erforderlich sind, sollte die Antragsstellung frühzeitig erfolgen. Es muss mit einer Mindestbearbeitungszeit von 2 – 3 Wochen gerechnet werden.

Bereits vor dem Kauf einer Maschine mit erhöhten Abmessungen sollte der Kontakt zur Behörde gesucht werden, damit diese frühzeitig in die Antragsbearbeitung einsteigen kann. Es empfiehlt sich dabei vorhandene Gutachten vorab an die Behörde zu senden, um überprüfen zu lassen, ob etwa das Gutachten vollständig ist oder keine sonstigen Fehler aufweist. Es gibt nichts Schlimmeres, als die Verpflichtung ein neues Gutachten einzuholen. Das verzögert nicht nur das Verfahren (Suche nach einem Sachverständigen, Terminabstimmungen usw.), sondern ist mit teilweise erheblichen Kosten verbunden, vor allem wenn noch Nachrüstungen an der Maschine erfolgen müssen, weil die Ausstattung nicht mehr den rechtlichen Vorgaben entspricht. Zudem sollte geklärt werden, für wie lange die Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO erteilt wird. Nach den Empfehlungen ist eine Dauer von maximal 12 Jahren möglich.

Die Erlaubnis nach § 29 Abs. 3 StVO regelt, auf welchen Strecken und wie gefahren werden darf. Im Hinblick auf die Erlaubnis ist ebenso ein Vorabgespräch mit der Behörde empfehlenswert. Hier sollte im Voraus auf die besondere Verwendung während der
Kampagnenzeiten, die Möglichkeit einer Sammelgenehmigung, sowie auf eine flächendeckende Erlaubnis hingewirkt werden. Denn teilweise verlangen die Behörden exakte Wegbeschreibungen, die für das typische Lohnunternehmen – anders als beim normalen Güterschwerverkehr – sich regelmäßig erst während der Kampagnenzeiten ergeben. Die betroffenen Landkreise und Gemeinden müssen dabei seitens der Behörde angehört werden, was zeitaufwendig sein kann.

Fahrzeugbreiten bis 3,50 m werden im Rahmen der meisten Landeserlasse im sog. vereinfachten Erlaubnisverfahren akzeptiert. Einige Landkreise verlangen ab 3,30 m schon Begleitfahrzeuge bei Fahrten mit den Überbreiten Fahrzeugen. Dies sollte sowohl die Kaufentscheidung als auch die Kostenkalkulation beeinflussen.

Problematisch sind Achslasten über 11,5 t. In NRW verweist der Runderlass zu § 29 Abs. 3 StVO auf die allgemeinen Verwaltungsvorschriften zum Paragraphen. Dort ist die Grenze bei 11,5 t angesiedelt (vormals 12,65 t). In Niedersachsen ist ab 11,5 t die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover zu beteiligen. Über 11,5 t Achslast verlängert sich das Ausnahmeverfahren infolge der Beteiligung. Zudem wird eine Streckenkarte als Auflage erteilt, nach der nur bestimmte Strecken mit über 11,5 t Achslast befahren werden dürfen.

Diese genannten Abmessungen sollten zwingend eingehalten werden. Bei den Achslasten sollte mit dem Hersteller/ Händler geprüft werden, ob es sich um das zulässige Maximalgewicht oder die tatsächlichen Achslasten handelt. Hilfreich könnte andernfalls eine zusätzliche Achse auf dem Maisgebiss o.ä. sein.

Bei überbreiten angehängten Arbeitsgeräten sollte ebenfalls auf die Möglichkeit der Sammelgenehmigung hingewirkt werden. Schließlich kann es vorkommen, dass das Arbeitsgerät nicht nur von einem Schlepper, sondern verschiedenen gezogen werden muss. Liegt nur eine Genehmigung für den Zug mit einem Schlepper vor, ist die Fahrt mit anderen Fahrzeugen unzulässig.

Empfohlene Vorgehensweise:
Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich an die Geschäftsstelle.

Wir unterstützen Sie gerne!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Der Stand des BLU bzw. Arbeitskreises Dienstleister im Weinbau war hoch frequentiert, wobei die meisten Fragen zum Ausbildungsberuf „Fachkraft Agrarservice“ gestellt wurden. Die diesbezüglich von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit entwickelte Kampagne „Werde FELDHELD“ inklusive innovativer Postkarten, die erstmals bei der EuroTier 2018 präsentiert wurde, wirkte gerade bei jungen Menschen wie ein Magnet. So war es leicht, mit potentiellen Fachkräften von morgen ins Gespräch zu kommen oder auch Eltern von zukünftigen Auszubildenden die Vorzüge der Ausbildung nahezubringen.

Aber auch viele Mitglieder, Vertreter aus Politik und anderer Verbände, der Landwirtschaftskammer oder der SVLFG besuchten den BLU-Stand und nutzten die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme, zur Besprechung konkreter Vorhaben und zum Erfahrungsaustausch.

Insgesamt war der nunmehr bereits achte Auftritt des BLU in Nieder-Olm vollauf gelungen und zugleich der bislang beste. So konnte nicht nur ein neues Mitglied direkt vor Ort gewonnen werden, sondern die geknüpften Kontakte werden im Nachgang der
Veranstaltung noch weitere positive Folgen für die Verbandsarbeit und den gesamten Berufsstand der Lohnunternehmer nach sich ziehen.

Besonderer Dank gebührt abschließend der Vorsitzenden des Arbeitskreises Dienstleister im Weinbau, Frau Janina Mäurer, die den Auftritt des BLU und des Arbeitskreises erneut tatkräftig unterstützte.



Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:51
In den letzten Wochen erhalten wir wieder gehäuft Nachrichten von unseren Mitgliedern, welche augenscheinlich Spam-Mails mit schadhaften Anhängen oder Links (vermeintlich) von uns erhalten haben. Diese Problematik ist uns seit einiger Zeit für einige unserer E-Mail-Accounts bekannt. Davon betroffen sind nicht nur Absenderadressen unserer aktuellen Geschäftsstellenbesetzung, sondern auch die ehemaliger Mitarbeiter, deren Accounts nicht mehr existent sind. Daher haben wir unser System und unsere Server nach den ersten Fällen von unserem IT-Dienstleister überprüfen lassen. Dieser konnte ausschließen, dass unser System angegriffen wurde Wir müssen daher davon ausgehen dass die genutzten E-Mailadressen, zum Beispiel von unserer Website, „abgephished“ wurden.

Da diese E-Mails nicht von unserem System verschickt werden, haben wir momentan leider keine Handhabe gegen deren Versand. Bitte seien Sie grundsätzlich kritisch mit Anhängen und Links bei eingehenden Mails. Um eine Infektion Ihres Systems zu vermeiden achten Sie bitte auf folgende Punkte:
Angezeigter Absender:
Marina Graf
Tatsächlicher Absender:
Von: Marina Graf <“graf@lu-verband.
derowina.bartilad“@beresorts.com>
In unserem Fall scheint es sich immer um Mails mit dem Inhalt einer Rechnungszusendung zu handeln. Aufgrund der Problematik versenden wir von uns aus keine Rechnungen per E-Mail an unsere Mitglieder, diese werden nur auf explizite Anfrage auf diesem Wege versandt. Haben Sie also keine Rechnung oder ähnliches auf dem „Online-Weg“ angefordert, erhalten Sie alle Rechnungen ausschließlich per Post.

Wir haben aufgrund der Problematik beim niedersächsischen Verfassungsschutz (Abteilung Cyberkriminalität) rat gesucht und zusätzlich das ZAC „Zentrale Ansprechstelle Cybercrime der Polizeien“ beim Landeskriminalamt Niedersachsen über den Sachverhalt informiert..

Sollten Sie doch ausversehen einen schadhaften Anhang oder Link geöffnet haben und Ihr Antiviren- und Antimalwareprogramm hat nicht oder nicht ausreichend reagiert, setzen Sie sich bitte zu aller erst mit einem IT-Fachmann Ihres Vertrauens in Verbindung. Dieser kann Ihr System überprüfen und notwendigenfalls bereinigen oder beratend zur Seite stehen. Entsteht Ihnen hierdurch ein tatsächlicher Schaden in Ihrem Unternehmen oder erhalten Sie Nachricht von Ihren Kunden, dass Ihre E-Mailadresse ebenfalls für den Versand schadhafter Mails genutzt wird, melden Sie sich bitte bei dem für Ihr Bundesland zuständigen ZAC.

Über das für Sie zuständige ZAC können Sie sich unter https://www. polizei.de/Polizei /DE/Einrichtungen/ ZAC/zac_node.html informieren. Unter dem angegeben Link erhalten Sie ebenfalls weitere Handlungsempfehlungen der Polizei. Bei Erhalt solcher Mails können Sie diese gerne auch an die zentrale E-Mail weiterleiten. Dort werden derartige und andere schadhafte Mails zusammengeführt.

Weitere Informationen zum Schutz von EDV-Systemen finden Sie unter dem Suchbegriff „Allianz für Cybersicherheit“ im Internet.

Wir stehen Ihnen als Verband selbstverständlich weiterhin als Ansprechpartner und beratend zur Verfügung.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 In Deutschland werden für die Benutzung der Autobahnen und Bundesstraßen mit  Fahrzeugen oberhalb von 7,5 t zulässiges Gesamtgewicht (zGG) nach Bundesfernstraßenmautgesetz fahrstreckenbezogene Gebühren erhoben. Ab dem 01.01.2019 gelten damit die nachfolgenden Mautsätze auf Basis von drei Gewichtsklassen. In der Klasse ab 18 t zGG wird zusätzlich nach Anzahl der Achsen differenziert:



Beispiel aus der Praxis
Ein Lohnunternehmen setzt für die Ernte von Gras und Mais eine Häckselkette ein. Alle Erntekampagnen zusammen nehmen 40 Tage in Anspruch. Bei 50% dieser Transportaufträge werden Bundesstraßen befahren. Für einen Schlepper (50 km/h) mit Tandemhäckselwagen (4 Achsen) werden nach aktueller Rechtslage nur die Fahrten mit
Ladung mautpflichtig. Entsprechend müssen folgende Zusatzkosten für einen Schlepper in Euro 2 (0,25 €/km) kalkuliert werden: Für die Fahrtstrecke von 6 km insgesamt bzw. 5
km Bundesstraße werden bei einer Umlaufdauer des Gespanns an einem Erntetag (10 Stunden) 13 Touren gefahren. Für die zurückgelegten 65 km berechnet Toll-Collect 16,25 € / Tag. Bei 20 Einsatztagen im Gras und im Mais ergibt sich eine Jahresgebühr von 325 € pro Gespann. Bei den erforderlichen 4 Abfuhrgespannen multiplizieren sich die Gesamtkosten auf 1.300 € pro Jahr.



Weitere Fahrten auf Bundesstraßen
Für Transporte von Mist, Gülle oder Erntegütern müssten beim Befahren der Bundesstraßen ebenfalls weitere Mautgebühren hinzugerechnet werden. Werden demgegenüber nur angehängte Arbeitsgeräte (Strohpresse, Grubber, Feldspritze o. ä.) mit dem Schlepper auf der mautpflichtigen Strecke bewegt, fallen selbstverständlich keine weiteren Mautgebühren an.

Kosten und Nutzen
Zu den Mautbeträgen ist der einmalige Einbau in autorisierten Fachwerkstätten hinzuzurechnen. Dieser kann insbesondere bei älteren Schleppern technische Probleme auslösen und zwischen 300 und 800 € kosten.

Viele Praktiker können bestätigen, dass schnelles Fahren mit Schleppern „mehr Diesel, mehr Reifen und mehr Bremse“ kostet. Demgegenüber bringt die Geschwindigkeit aber auch arbeitswirtschaftliche Vorteile, weil Transporte leistungsfähiger durchgeführt werden
können.

In der Grafik „Kostenvergleich Logistik in der Maisernte“ werden 3 Schleppervarianten (40 – 50 – 60 km/h) mit jeweils einem Tandemhäckselwagen (Nutzlast 15 t) gegenübergestellt. In diesem Beispiel erreichen die schnelleren Varianten ab einer Transportentfernung von etwa 10 km geringere Betriebskosten. Die Maut ist hierbei nicht berücksichtigt, würde aber diesen Wert tendenziell nach oben verschieben. Selbstverständlich sind in der Logistik neben den Betriebskosten vor allem Transportleistungen von Bedeutung. Bei einer Entfernung von 10 km lassen sich mit einem 50 km/h-Schlepper etwa 10 -12 % der Fahrtzeiten und mit einem 60 km/h-Schlepper etwa 16 – 18 % der Fahrtzeiten gegenüber der Standardvariante mit 40 km/h einsparen. Die daraus resultierende höhere Transportleistung kann die Anzahl der benötigten Fahrzeuge und Fahrer reduzieren.

Fazit:
In der Agrarlogistik wirken viele verschiedene Parameter auf das betriebsund arbeitswirtschaftliche Optimum ein und jedes Lohnunternehmen muss eine betriebsindividuelle Lösung suchen. Ohne eine vorhandene GüKG-Erlaubnis dürfen „unsere“ gewerblichen Transporte nur mit 40 km/h Technik durchgeführt werden. Weiterhin ist zu prüfen, welche Transportstrecken mit beladenen Anhängern (Mautpflicht) tatsächlich auf Bundesstraßen durchgeführt werden. Zudem bedeutet die Maut (momentan) verschiedene bürokratische Herausforderungen. Nach Berichten aus der Praxis sind die Besonderheiten der Agrartransporte (nicht ausschließlicher Transporteinsatz, Voll- und Lehrfahrt, technische Probleme beim OBU-Einbau) noch nicht praxisgerecht gelöst. Die Abrechnung über On-Board-Unit (OBU), App oder Terminal bereitet leider noch große Probleme für die Agrarlogistik.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 die Ermittlung der Nährstoffgehalte steht zusätzlich zur nass-chemischen Analyse und zur Übernahme der Richtwerte jetzt über die NIR-Sensorik eine anerkannte Vor-Ort-Ermittlung zur Verfügung.

Regelmäßige Kalibrierung notwendig
Mit der Nahinfrarotspektroskopie- Sensortechnik (NIRS) kann statt der herkömmlichen mengenbezogenen Wirtschaftsdüngerausbringung die nährstoffbezogene Ausbringung
ermöglicht werden. Entweder über Andockstationen oder den NIRS-Sensor am Ausbringgerät können die Nährstoffgehalte ermittelt werden. Die Gehalte von Gesamt-N, Ammonium-N, Kalium, Phosphat und den TS-Gehalt können mit dieser Technik vor Ort
bestimmt werden. Grundsätzlich ist für die Anerkennung eine regelmäßige Kalibrierung des Sensors notwendig, hier sind die Vorgaben des Herstellers zu beachten. Die Hersteller arbeiten an der ständigen Verbesserung der Technik, um die Genauigkeit zu erhöhen und
die Zertifizierungen zu erweitern. Über die regelmäßige Kalibrierung wird es ermöglicht, auch die Genauigkeit der bereits eingesetzten Sensoren immer weiter zu verbessern. Den aktuellen Stand der Zertifizierungen sind innerhalb der DLG-Prüfberichte einsehbar (www.dlg.org). Folgende Prüfberichte sind hier relevant: DLG-Prüfberichte 6796, 6801, 6809, 6811.

Dokumentation
Für eine vollständige Dokumentation laut den Vollzugshinweisen müssen die Nährstoff- (N, NH4, P) und TS-Gehalte, die Wirtschaftsdüngerart, die Aufbringungsmenge, der Sensortyp sowie das Kalibrationsmodell angegeben werden. Zusätzlich muss jeweils mindestens ein Durchschnittswert je Aufbringungszeitraum dokumentiert werden. Die  Aufbringungszeiträume gliedern sich in das frühe Frühjahr (Aufbringung zu Winterungen),
spätes Frühjahr (Aufbringung zu Sommerungen) und die Herbstaufbringung. Für einige Sensoren ist der Phosphatgehalt noch nicht anerkannt. Bei einer fehlenden Anerkennung für einen Inhaltsstoff ist der Richtwert der LWK oder der ermittelte Wert aus der nass-chemischen Analyse anzunehmen.

Prüfbericht unter www.dlg.de
Vollzugshinweise für die Umsetzung der Düngeverordnung unter www.duengung-nrw.de

]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesgruppe Bayern Landesgruppe Niedersachsen
Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland Landesgruppe Sachsen-Anhalt
Landesverband Schleswig-Holstein VDAW-Fachgruppe Landwirtschaftliche Lohnunternehmen Baden-Württemberg Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:51  
Die Mahd von Grünland oder Energiepflanzen wie Grünroggen steht an. Der Termin fällt zusammen mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs sicher wähnen. Doch „Ducken und Tarnen“ schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Kreiselmäher oder dem Mähbalken.
 
Darauf machen Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR), Deutscher Bauernverband (DBV) und Deutscher Jagdverband (DJV) aufmerksam. Die Verbände empfehlen den Landwirten, den Mähtermin mindestens 24 Stunden vorher mit dem Jagdpächter abzusprechen oder selbst erforderliche Maßnahmen für den Schutz von Wildtieren durchzuführen.
 
Effektiver Wildtierschutz beginnt bereits vor der Mahd, so die Verbände. Entscheidend ist dabei, die anstehenden Grünschnitt-Termine – für Silage oder Biomasseproduktion – rechtzeitig mit dem Jagdpächter abzustimmen und die Mähweise dem Tierverhalten anzupassen. Die Verbände empfehlen, das Grünland grundsätzlich von innen nach außen zu mähen. Das ermöglicht Rehen, Feldhasen oder Fasanen während der Mahd die Möglichkeit zur Flucht. Bei der Ernte der Ganzpflanzensilage verspricht die Begrenzung der Schnitthöhe auf etwa 15 bis 20 Zentimeter in der kritischen Aufzuchtzeit zusätzlichen Erfolg – gerade bei Rehkitzen, die sich instinktiv ducken, oder auch bei Bodenbrütern.
 
Vor dem eigentlichen Mähtermin haben sich verschiedene Maßnahmen bewährt, um Tierleben zu schützen, etwa das Absuchen der Wiesen mit Jagdhunden. Knistertüten, Flatterbänder oder Kofferradios, die bereits am Vorabend aufgestellt werden, sind ebenfalls effektiv und kostengünstig: Rehe zum Beispiel sind beunruhigt und bringen ihren Nachwuchs in Sicherheit. Elektronische Wildscheuchen, die unterschiedliche Töne wie Menschenstimmen, klassische Musik oder Motorengeräusche aussenden, haben sich im Praxiseinsatz bewährt. Bereits eine Maßnahme pro Hektar zur Vertreibung wirkt, haben Experten herausgefunden. Abhängig von der Witterung können vor allem Drohnen, die nach Ergebnissen des Konjunkturbarometer Agrar in fast jedem 10. landwirtschaftlichen Betrieb im Einsatz sind, in Kombination mit Infrarot-Technik helfen, Jungtiere auf großen Flächen zu lokalisieren. Derartige Maßnahmen sind wichtig, um tierschutzrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Verbände fordern die Politik auf, der Forschungs- und Innovationsförderung zum Schutz von Wildtieren eine hohe Priorität einzuräumen. Besonders digitale Techniken und verbesserte Infrarottechnik haben das Potential, Rehkitze und Niederwild nachhaltig  schützen zu können.

Die richtige Frühmahd im Video erklärt ►]]> 18.10.2019 - 10:40:51
die Europäische Umweltagentur (EEA) führt aktuell eine Umfrage unter Lohnunternehmern und Landwirten aller Mitgliedsstaaten durch, die sich mit dem Thema Precision Agriculture befasst. Ziel ist es, ein umfassendes Bild über Wahrnehmung, Einführung und Nutzung dieser Technologien zu erhalten. Unterstützt wird die Umfrage dabei vom europäischen Bauernverband Copa-Cogeca sowie dem europäischen Netzwerk der nationalen Verbände der Landmaschinenhersteller CEMA.

Auch wir als BLU würden Sie herzlich bitten, sich zehn Minuten Zeit zu nehmen um an dieser Umfrage teilzunehmen.

Link zur Umfrage:

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/PATSurveyContractors2019?surveylanguage=DE



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Viele Unternehmen haben auch bereits ihr persönliches Starter-Kit bei uns abgeholt, bestehend aus Filz-Schlüsselanhängern, Aufklebern, Broschüren und Infokärtchen und unseren bekannten #-Postkarten und das alles in einer exklusiven Stofftasche.

Sind Sie Ausbildungsunternehmen und haben auch Sie Interesse an einem Starter-Kit, dann melden Sie sich bei uns und wir senden Ihnen Ihr eigenes Starter-Kit zu!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Deshalb habe ich mich nach dem Masterstudium für eine Promotion zu dem Thema „Kaufentscheidungen von Großtraktoren“ entschieden. Dabei beruht mein Anliegen darauf, die Kaufgründe der Lohnunternehmer und Landwirte zu identifizieren und diese den Traktorenherstellern und Wissenschaft nahe zu legen. Damit soll es den Herstellern möglich sein, die Traktoren noch besser an die Bedürfnisse ihrer Käufer (Nutzer) anzupassen. Zur Identifizierung der produktspezifischen Kaufgründe habe ich einen Online-Fragebogen erstellt. Um ein aussagekräftiges Bild der Kaufentscheidungen wiedergeben zu können ihre Interessen und Bedürfnisse anzugeben.

Die Umfrage finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://ww3.unipark.de/uc/JSR/

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Chance geben, die Wünsche und Anregungen der Lohnunternehmer zu verstehen und damit eine kundenorientierte Produktentwicklung zu unterstützen!

Julia Schulze Rötering
Georg-August-Universität Göttingen
Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Betriebswirtschaftslehre des Agribusiness]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Diese zunächst nahezu unbemerkte Änderung der Kernregelung zur „Arbeit auf Abruf“ hat aber praktisch höchst wichtige Auswirkungen für die Beschäftigung von Aushilfen!

Hintergrund:
Nach § 12 Absatz 1 TzBfG können Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat, sogenannte „Arbeit auf Abruf“.

An sich muss eine solche Vereinbarung eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen. Tut sie das nicht, so bestimmte § 12 Absatz 1 Satz 3 TzBfG bislang, dass als wöchentliche Arbeitszeit 10 Stunden als vereinbart galt.

Nunmehr hat der Gesetzgeber diesen Wert aber „klammheimlich“ im Zuge der Einführung der neuen Regelungen zum Recht auf Teilzeit auf 20 Stunden pro Woche angehoben.

Konsequenzen:
Das bedeutet konkret für den Fall des Fehlens einer schriftlichen Vereinbarung zur Arbeitszeit, dass ab dem 01.01.2019 automatisch 20 Wochenstunden als vereinbart angesehen werden. Bei einem Mindestlohn von aktuell 9,19 € pro Stunde wären das ein
Wochenentgelt von 183,80 € und ein Monatsentgelt von 796,47 € (= 183,80 € x 4,33333 Wochen pro Monat im Jahresdurchschnitt).

Damit wäre die Grenze der geringfügigen Beschäftigung („450,- €“) deutlich und stets überschritten!

Das Bundesarbeitsgericht (BAG, Az.: 5 AZR 1024/12) hatte bereits im Jahr 2014 zu § 12 TzBfG entschieden, dass „… zum Schutz der Arbeitnehmer die gesetzlich fingierten Arbeitszeiten bei Nichtfestlegung einer bestimmten Dauer der wöchentlichen und täglichen
Arbeitszeit gelten.“

Damit ist durch das BAG keine andere Beurteilung der Rechtslage zu erwarten – zumindest nicht ohne eine komplette Abkehr von der bisherigen Rechtsprechung.

Zwar betrifft das TzBfG in erster Linie das Arbeitsrecht. Jedoch ist zu erwarten, dass sich auch die Sozialversicherungsträger auf die neue Rechtslage berufen werden.

Diese würden aufgrund des im Sozialversicherungsrecht geltenden „Entstehungsprinzips“ im Rahmen ihrer Prüfungen die geringfügigen Beschäftigungen zu sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen „umwandeln“, wobei dann hohe Beitragsnachforderungen die Folge wären!

Fazit / Handlungsempfehlung: ]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für Schülerinnen und Schüler eine große Herausforderung dar. Zur Unterstützung sind Maßnahmen der beruflichen Orientierung an allgemein bildenden Schulen ein wichtiger Bestandteil. Die Maßnahmen können je nach Schule durchaus vielfältig sein und gehen häufig über den bekannten Zukunftstag hinaus. Die Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Arbeitsagenturen, den berufsbildenden
Schulen und den Betrieben hat in diesem Prozess einen wichtigen Stellenwert.

Das Ergebnis ist an der Oberschule in Celle der „Ausbildungstag“, hier hatten die Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen die Möglichkeit innerhalb halbstündiger Vorträge Berufe und Ausbildungsbetriebe kennenzulernen. Hauke Bockelmann aus Faßberg hat die Chance genutzt, um auch den Beruf Fachkraft Agrarservice und das familiengeführte Unternehmen vorzustellen.

Findet auch in Ihrer Umgebung eine solche Veranstaltung statt? Dann melden Sie sich bei uns. Es stehen FELDHELD-Starterpakete und eine Präsentation mit den wichtigsten Informationen über die Fachkraft Agrarservice zur Verfügung. Innerhalb kürzester Zeit sind sie damit für eine Vorstellung der Ausbildung gewappnet.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Im Rahmen der SIMA, die Ende Februar in Paris stattfand, begrüßte der französische Lohnunternehmerverband FNEDT die Vertreter der CEETTAR Partnerorganisationen und Ausbildungseinrichtungen aus Finnland, Frankreich, Portugal und Deutschland. Das im
Vorfeld vereinbarte Projekt wurde den anwesenden Journalisten und Gästen präsentiert. Unter ihnen auch die Abgeordnete des Europa Parlaments Anne Sander sowie dem Attaché der deutschen Botschaft in Frankreich.

Das Programm hat unter anderem das Ziel, Lernende beim Erwerb von Lernergebnissen (Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen) zu unterstützen, um ihre persönliche Entwicklung, ihr Engagement als aufmerksame und aktive Bürger in der Gesellschaft und ihre Beschäftigungsfähigkeit auf dem europäischen Arbeitsmarkt und darüber hinaus zu verbessern.

Die jungen Auszubildenden in den Grünen Berufen, deren jeweiligen Ausbildungsgänge in den einzelnen europäischen Ländern sehr unterschiedlich verlaufen, sollen vor allem die lokalen Bedingungen kennenlernen und Erfahrungen in der Landwirtschaft und im Lohnunternehmergewerbe sammeln. Die Leiter und Lehrkräfte der beteiligten Ausbildungseinrichtungen wiederum können Methoden und Werkzeuge der jeweiligen Ausbildungsberufe in den Ländern mit den eigenen Möglichkeiten vergleichen. Die DEULA Nienburg unterstützt von deutscher Seite zusammen mit den Mitarbeitern der BLU Geschäftsstelle.

Junge FASler sind eingeladen sich für einen ein- bis zweiwöchigen Austausch mit einem der Partnerländer zu bewerben. Anfragen gerne bei Theres Hake unter der Telefonnummer 05723/7497-29 oder

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Die diesjährige Hauptversammlung der Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland fand in Wörth im Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Werk statt. Insgesamt arbeiten dort ca. 11.500 Personen und fertigen pro Tag bis zu 440 Lkw. Die Besuchergruppe wurde am Vormittag
durch die Produktion des Unimogs geführt.

Die eigentliche Versammlung der Landesgruppe wurde am Nachmittag durch Stefan Marx eröffnet. Im Geschäftsbericht stellte er das Jahr 2018 aus der Sicht der Landesgruppe und
des BLU vor. Während seines Vortrags richtete er den Appell an die Mitglieder, sich am Arbeitsgemeinschaftsangebot des BLU aktiv zu beteiligen: „Die AG Weinbaudienstleister in Rheinland-Pfalz/Saarland zählt mittlerweile ca. 25 Betriebe. Es gibt weitere bundesweite Angebote u.a. zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit und Gülle. Weitere sind in Planung. Nutzen Sie diese AGs und bauen Sie Ihr Netzwerk aus.“

Im Anschluss stand die turnusgemäße Wahl des Präsidenten auf dem Tagesordnungsplan.
Stefan Marx stellte nicht mehr zur Wiederwahl. Vorgeschlagen für das Präsidentenamt wurde der RHEINLAND-PFALZ / SAARLAND AUS DEN VERBÄNDEN bisherige Vizepräsident Peter Richarts, der ohne Gegenstimme gewählt wurde. Für das Amt des Vizepräsidenten fiel die Wahl auf Stefan Marx. Präsidiumsmitglied Friedrich Sachsenweger wurde in seinem Amt bestätigt. Neu in das Präsidium wurde Daniel Land gewählt. Er folgt auf Ralf Drönner.

Dr. Hartmut Matthes, Geschäftsführer des BLU, hielt nach den Wahlen einen Fachvortrag über Dokumentation durch Lohnunternehmer als neue Dienstleistung. Die Lohnunternehmer würden zukünftig nicht mehr nur Erbringer von Dienstleistungen mit Maschinen sein. Die digitalen Methoden zur Dokumentation und Planung würden ihnen neue Angebotsmöglichkeiten bis hin zum Bewirtschaftungsvertrag bieten.

Im Rahmen seines Vortrags wies er ebenfalls auf die vom BLU und Volkmar Brettmeier neu gegründete Beratungsgesellschaft BB Agrarservice Consulting GmbH hin. Das Angebot gehe dabei über die betriebswirtschaftliche Beratung hinaus, über strategische Fragen bis hin zum Marketing und zur Personalplanung.

Björn Anders Lützen,
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Mitgliedsunternehmen in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (Lohnunternehmen oder landwirtschaftliche Betriebe) sind antragsberechtigt und sollen so motiviert werden, in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu investieren.

Anträge werden berücksichtigt, wenn sie ab dem 1. Mai gestellt werden. Ab diesem Datum ist auch das Antragsformular auf der Internetseite www.svlfg.de abrufbar. Vorher eingegangene Anträge können nicht einbezogen werden. Sobald die SVLFG die Förderung zugesagt hat, kann das Produkt gekauft werden. Die Rechnung ist in Kopie bis spätestens 31. Oktober 2019 an die SVLFG zu senden. Der Betrag wird dann überwiesen.
Die Fördergelder werden nach der Reihenfolge der Antragseingänge vergeben. Die Aktion endet, wenn die Gesamtfördersumme ausgeschüttet ist, spätestens am 31. Oktober 2019.

Anträge können ausschließlich für Produkte gestellt werden, die ab 1. Mai gekauft werden oder wurden. Die Produkte müssen neu sein (keine Gebrauchtwaren) und den technischen Anforderungen entsprechen. Diese sind für jedes Produkt im Internet nachzulesen unter www.svlfg.de > Prävention > Fachinformationen A-Z > P > Präventionsanreize.

Jeder Betrieb kann maximal einmal in einem Kalenderjahr ein Produkt fördern lassen. Eine Maßnahme wird mit 50% des Anschaffungspreises gefördert, maximal bis zu der in der Liste genannten Maximalförderung. Ein Rechtsanspruch auf die Prämie besteht nicht.

Produkte Förderung (Auswahl) mit 50 Prozent des Anschaffungspreises, maximal:
Weitere Produkte für die landwirtschaftliche Tierhaltung finden Sie im Internet.
Pressemitteilung SVLG
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Bestimmung belasteter Gebiete
Die Landesdüngeverordnung in NRW ist am 19. Februar 2019 in Kraft getreten. Ein Bestandteil ist die Festlegung belasteter Gebiete, dazu zählen Grundwasserkörper die den Schwellenwert für Nitrat von 50 mg/l überschreiten oder Grundwasserkörper deren Nitratbelastung einen steigenden Trend aufweisen. Die belasteten Gebiete sind in einer digitalen Karte unter folgender Internetadresse www.elwasweb.nrw. de einsehbar. Für die „roten Gebiete“ wird in der bundesweit gültigen Düngeverordnung unter dem §13 ein Maßnahmenkatalog beschrieben. Die Länder wählen daraus mindestens drei Maßnahmen. In der Landesdüngeverordnung in NRW sind die folgenden zusätzlichen Anforderungen auf belasteten Schlägen einzuhalten: Die zusätzlichen Vorgaben sind seit der Veröffentlichung gültig, ausgenommen ist der erste Punkt bezüglich der Nährstoffgehalte in Gärresten dieser tritt zum 1. August 2019 in Kraft.

Die Landesverordnung regelt zusätzliche Meldepflichten. Mit dem 31. März 2022 ist der Betriebsinhaber/-in erstmalig dazu verpflichtet, den Nährstoffvergleich elektronisch über eine Datenbank zu melden. Für die Erstellung des Nährstoffvergleiches hat der Betriebsinhaber/-in bis zum 31. März des Folgejahres Zeit, sodass sich diese Meldepflicht auf den Nährstoffvergleichfür das Jahr 2021 bezieht.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesgruppe Bayern Landesgruppe Niedersachsen
Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland Landesgruppe Sachsen-Anhalt
Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Wer hat Interesse, sich und seine Dienstleistungen auf der Agritechnica gemeinsam mit anderen Lohnunternehmen zu präsentieren?

„Wir haben was zu sagen!“ Die meisten Landwirte und Besucher kommen aus dem nordwestdeutschen Raum. Damit sprechen Lohnunternehmer aus dieser Region mit ihren attraktiven Dienstleistungen Kunden gezielt an. Maschinen auszustellen ist nicht nötig – davon gibt es auf der Messe genug. Schön wäre, ein breites Spektrum unterschiedlichster, auch ungewöhnlicher, Angebote zu zeigen. Sich damit nicht nur selbst, sondern auch die Branche positiv darstellen.

Interesse geweckt? Für mehr Informationen:

Dettmer Agrar-Service,
Tel.: 05436 - 9240 oder
per E-Mail an: ]]> 18.10.2019 - 10:40:51Wie bereits angekündigt, ist vor gut einem Monat ein Update unsere BLUApp erfolgt. Das ist schon das zweite seit Einführung im Dezember 2016 und steigert weiter die Funktionalität. Im Fokus dieses Updates stand, die weitere Optimierung der Kalender- und Termindarstellung. Neben dem Kalenderblatt haben Sie nun auch Zugriff auf die gesamten Termine in Listenform. Und damit keine Termine oder Anmeldefristen vergessen werden, gibt es jeweils eine automatische Erinnerung etwa eine Woche vor der Veranstaltung. Eine wesentliche Neuerung gab es bei den Push-Meldungen. Sie können nun direkt und ohne Umwege aus der „Push-Meldung“ auf die entsprechende Nachricht zuzugreifen.

67 % der Mitglieder per App erreicht

Auch dieses Update kam zur rechten Zeit, wie die Nutzerzahlen mehr als deutlich zeigen. Bezogen auf unsere Mitgliederzahlen, haben aktuell bereits mehr als 67 % der Mitglieder die App installiert und nutzen sie regelmäßig. Und jeden Monat kommen neue Nutzer hinzu. Im ersten Quartal 2019 waren es 83, bereits bereinigt um die Deinstallationen. Betrachten wir den Zeitraum des letzten Jahres, konnten wir die Nutzerzahlen um mehr als 400 steigern.

Im März hat jeder Nutzer die App durchschnittlich etwa zwei Mal aufgerufen, was einer Summe von knapp 3.900 Interaktionen mit der App entspricht – ebenfalls ein Rekordwert für unsere App! Wir gehen davon aus, dass der Rückgang der Aufrufe im Februar vor allem der Jahreszeit und dem Start der Güllesaison geschuldet ist. Trotzdem liegen wir hier nur leicht unter dem Mittel des vergangenen Jahres von rund 2.600 Aufrufen im Monat.

Es lohnt sich also die BLU-App zu installieren und auch unseren Facebook- Account zu liken, um immer auf dem Laufenden zu sein. Scannen Sie einfach den QR-Code ein und laden sich die App auf Ihr Smartphone oder Tablet. Klappt etwas nicht, dann melden Sie sich bei uns in der Geschäftsstelle.



Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Doch was wäre eine Verbandsfahrt ohne ordentliches Programm? Selbstverständlich gibt es keine Fahrt ins Blaue sondern wir besuchten ganz unterschiedliche Firmen & Orte.

So starteten wir in Bad Dürkheim mit der ersten Station beim Weingut Zumstein. Uns erwartete ein bestens gelaunter Dirk Renzelmann mit seinem Planwagen, um erst einmal seine Weinberge zu begutachten. Die obligatorische Weinprobe mit lecker Flammkuchen stimmte uns schnell in allerbeste Laune.

Am nächsten Tag ging es am frühen Morgen weiter zum John Deere Traktorenwerk nach Mannheim. Eine äußerst interessante Werkstour erwartete uns. Mitarbeiter von John Deere erläuterten uns an diversen Stationen in der Fabrik, welche Maßnahmen rund um Qualitätssicherung ergriffen wurden um das Produkt „John Deere“ noch besser zu machen. Die starke Verbundenheit gegenüber dem Betrieb machten uns alle anwesenden Mitarbeiter sehr deutlich. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an John Deere für die sehr, sehr nette und umfangreiche Gastfreundschaft.

Und dann meisterte unser erfahrener Busfahrer Rainer Weerda (Business Development der Firma Krone) die folgenden 310 Kilometer zum Schweizer LU Haller. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an Rainer, der sich natürlich auch jeden Morgen darüber freute, ein Teil unserer Gruppe zu sein.

Monika & Rolf Haller sowie deren Söhne Thomas & Adrian erwarteten uns bereits und sogar einige Kolleginnen und Kollegen vom Berufsverband der Schweiz inkl. Fritz Hirter waren anwesend.

Es war ein Wiedersehen unter Freunden.

Thomas & Adrian Haller erklärten in einer sehr guten Präsentation den Werdegang und verschiedene Dienstleistungen dieses Betriebes sowie die Rahmenbedingungen in ihrer Region.

Wenn wir in Deutschland schon denken, dass Bauen im Außenbereich ein Thema zum Verzweifeln ist, so ist es in der Schweiz mindestens genauso schwierig, den Firmensitz zu erweitern. So sind Genehmigungsverfahren mit einer Zeit von ca. 10 Jahren bis zur Genehmigung (wenn sie denn erteilt wird) absolut üblich. Hallers haben es geschafft: So wurde gerade eine große Maschinenhalle am Dorfrand in kurzer Entfernung zur jetzigen Betriebsstätte errichtet.

Weitere Gesprächsthemen waren natürlich die stark unterschiedlichen Lohnstrukturen Schweiz/Deutschland und weitere Rahmenbedingungen rund um die Landwirtschaft. Es droht momentan beispielsweise eine Volksumfrage zum Thema Pflanzenschutz. Sollte diese Volksumfrage wirklich durchgeführt werden, so sind sich die meisten Praktiker sicher dass ein Verbot von Herbiziden das Ergebnis sein wird.

Ein riesiger Pluspunkt in der Schweiz ist das flächendeckend verfügbare GPS-Netz, wovon wir oft noch träumen können. Bei den Bewirtschaftungen ist die Flächenstruktur eher kleinstrukturiert, die durchschnittliche Größe eines ldw. Betriebes liegt bei rund 20 ha.

Weitere Programmpunkte waren ein Stadtrundgang durch Zürich, ein Besuch bei der Swiss Future Farm inkl. kurzem Besuch der dortigen Oldtimersammlung sowie Besuch der Firma Agrar Landtechnik.

Auch hier wurden wir sehr, sehr herzlich empfangen. Bei Agrar Landtechnik, der u.a. auch Krone-Händler ist, staunten wir über die kleinen Ladewagen, die speziell für Bedürfnisse in der Schweiz und Österreich dort gebaut werden. Im Durchschnitt werden 80-100 Ladewagen jährlich verkauft.

Auf dem Versuchsbetrieb der Swiss Future Farm in Tänikon, der seit letztem Jahr gemeinsam von AGCO, GVS Agrar und dem Kanton Thurgau geführt wird, werden neueste Technologien getestet und weiterentwickelt. Marco Landis erzählte uns kenntnisreich und mit Begeisterung von seiner Arbeit.

Das Programm in der Schweiz rundete der Besuch beim früheren Präsidiumsmitglied Albert Brack ab: In Unterstammheim betreibt der sympathische und einfallsreiche Albert Brack seit 1970 sein Lohnunternehmen. Wie beim LU Haller spielt auch hier die Gemüseernte eine sehr große Rolle.

Im Jahr 2012 wurde der Betrieb um das Standbein „Landtechnik“ erweitert, wo sein Sohn Stefan Brack die Federführung übernahm. Mit einem Dieselverbrauch von 250000 Liter im Jahr, einem Einsatzgebiet von 30 km Radius sowie 10 feste Mitarbeiter und einigen Aushilfen führt er erfolgreich seine Dienstleistungen aus.

Als Albert Brack uns dann auch noch seine ganz besondere Oldtimersammlung zeigte, schlugen ganz sichtbar etliche Herzen unserer Reiseteilnehmer schneller.

Doch auch hier mussten wir irgendwann einmal unseren Besuch zu Ende gehen lassen und über den Rheinfall Neuhausen ging es nach Heidelberg. Ein geselliges Abendessen in der wunderschönen Altstadt Heidelberg sowie eine Führung bei der Zeche Zollverein in Essen waren die letzten Programmpunkte unserer gemeinsamen Fahrt.

Wir hätten noch einige Tage länger in der Schweiz verbringen können, ohne dass uns langweilig geworden wäre. Die wunderschöne Landschaft gepaart mit einer unglaublichen Herzlichkeit: Das sind Faktoren wobei man wirklich Lust auf das Wiederkommen hat.

Eines ist sicher: Wir kommen wieder und wir wissen, dass bei den Schweizer Berufskollegen immer die Tür für einen Klönschnack offen steht.

Immer sehr wertvoll sind die Gespräche am Rande vom eigentlichen Programm. Man tauscht sich aus und man möchte auch einfach einige schöne Tage miteinander verbringen. Egal, wie gemischt das Alter auch ist: Die Interessen bleiben gleich und man „tickt“ auf Wellenlänge.
Immer wieder schön sind außerdem die vielen Köstlichkeiten für die Picknicks, die zwischendurch eingeplant wurden.

Denn auch das gehört zum Programm: Bei Fingerfood und Wein einfach nur eine Pause genießen.

Andrea van Eijden

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Aus der Praxis erreichen uns zunehmend Stimmen, die über diese Bonusprogramme eher verärgert als erfreut sind. Gerade bei Lohnunternehmern, die Pflanzenschutz inklusive des Einkaufs der Pflanzenschutzmittel als Dienstleister anbieten, treten folgende Probleme auf.
  1. Bei einigen Pr.mienprogrammen sehen die AGBs der Hersteller vor, dass Lohnunternehmer das Einverständnis ihrer Kunden einholen müssen, um für die Kunden weiterhin Prämienpunkte sammeln zu dürfen. Neben dem damit verbundenen administrativen Aufwand für das Einholen einer Einverständniserklärung kommt es zu weiteren Konfliktpunkten. So muss je nach Kunde das gesamte Abrechnungssystem angepasst werden, da manche Kunden ihre Punkte selbst eintauschen wollen, wohingegen andere Kunden kein Interesse am Einlösen der Bonuspunkte haben und dafür Preisnachlässe fordern.
  2. Auch das Sammeln und korrekte Verbuchen der Prämienpunkte bringt einigen Zeitaufwand mit sich. Diese Zeit könnte sicherlich anderweitig sinnvoller genutzt werden. Nachteilig daran, ist das die Kunden sich diesem System nicht entziehen können, da sie beim Kauf dazu gezwungen sind die Bonuspunkte mitzukaufen. Da diese Bonuspunkte im Mittelpreis mit ca. zwei Prozent des Warenwertes eingepreist sind, kommt bei Lohnunternehmern, die sich auf Pflanzenschutzdienstleistungen spezialisiert haben eine enorme Summe zusammen.
  3. Außerdem sehen sowohl Lohnunternehmer als auch Landwirte die Prämienpunkte als Mittel zur dauerhaften Kundenbindung und Marktforschung durch die Hintertür. Die Hersteller scheinen dabei eher darum bemüht auf ihren Internetseiten den Fokus auf die Bewerbung ihrer Prämiensysteme zu richten, als eine ad.quate Beratung zu ihren Produkten anzubieten.
Aspekte, die dabei auch häufig nicht im Bewusstsein der Teilnehmer der Bonusprogramme sind, wurden in der Ausgabe der 03/2019 der „top agrar“ thematisiert, n.mlich die steuerlich korrekte Verbuchung der Prämien, wenn diese in Anspruch genommen werden. Da viele Produkte auch für den privaten Gebrauch gedacht sind, müssen diese auch als Privatentnahme gebucht werden. Bei Produkten, die betrieblich eingesetzt werden, ist zu beachten, dass diese dem Anlagevermögen zu zuschreiben sind und dementsprechend auch abgeschrieben werden müssen. Auch stellt sich oft die Frage ob eine solche Pr.mie nun eher privater oder betrieblicher Natur ist. Auch dieser Aspekt muss berücksichtigt werden. Ebenfalls muss beachtet werden, dass die gewährten Rabatte den Aufwand mindern. Das hat zum einen die Konsequenz, dass sich der steuerliche
Gewinn erhöht und der Betrag der abziehbaren Vorsteuer sich verringert, sodass diese an das Finanzamt zurückzuerstatten ist. Auch wenn die Prämien Mitarbeiter weiterverschenkt werden, sind hierbei die entsprechenden Freigrenzen für Sachbezüge zu beachten, ansonsten fallen auch hierbei zusätzliche Steuern an.

Die zuvor angesprochenen Punkte sind vielen Lohnunternehmern und Landwirten oft gar nicht in letzter Konsequenz bewusst, müssen aber unbedingt in der Buchführung berücksichtigt werden, damit entsprechende steuerliche Sanktionen verhindert werden können.

Abschlie.end bleibt festzustellen, dass faire Produktpreise die Kundenzufriedenheit positiver beeinflussen würden als aus mehrerlei Sicht komplizierte Prämienprogramme.

Haben auch Sie in Ihrem Unternehmen bereits .hnliche Erfahrungen mit dem Thema Prämienprogramme gemacht oder haben ebenfalls Themen, mit denen
wir uns beschäftigen sollen? Dann wenden Sie sich gerne an uns.

]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Werbemittel Pro Nachwuchs bei LU

Im November des letzten Jares, zur Messe EuroTier wurde die Kampagne „Werde Feldheld“ gestartet.

Das Ziel dieses vielversprechenden Marketingprojektes ist es, die Ausbildung „Fachkraft Agrarservice„ zum Thema zu machen. Es gilt die Lerninhalte und Ziele in den Bereichen Landtechnik, Dienstleistung und Pflanzenproduktion dazustellen und darüber zu informieren, was die Ausbildung so vielseitig und attraktiv macht.

Zur Unterstützung und Verbreitung haben wir bereits einige Werbemittel und Werbegeschenke für unsere Mitglieder vorbereitet, die Sie gerne beim BLU bestellen können. Und mit dem Bestellformular können Sie direkt Ihre Werbemittel bestellen.

Einige der Artikel können wir für Sie personalisieren, sodass Ihr Firmenname und Logo darauf zur Geltung kommen.

Streuwerbeartikel, Werbemittel, Werbegeschenke/Give-aways

Werbegeschenke/Give-aways:
Diese Form von Werbung ist bei den meisten Unternehmen sehr beliebt und sie wird mit gutem Grund häufig eingesetzt: Die Kunden erhalten ein Geschenk welches sie erfreut oder das sie gut gebrauchen können und gleichzeitig erfolgt praktisch Werbung mit Langzeitwirkung.

Bei der Wahl der Mittel liegt der Kugelschreiber mit 86% weit vorne.

Meist mehrmals täglich ist das Schreibgerät in Gebrauch, man hat es vor Augen und fühlt es in der Hand. Diese Ansprache über mehrere Sinne, bei ständiger Wiederholung, prägt sich ein und wirkt auf das Unterbewusstsein.

Aktuell bieten wir Ihnen hier Postkarten, Aufkleber und die beliebten Filz-Schlüsselanhänger an. Schauen Sie einfach mal rein.

Es gibt natürlich noch unzählige andere Werbegeschenke; der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Werbemittel:
Günstig im Preis, gleichzeitig gefällig, aufmerksamkeitsstark und für längeren Einsatz geplant sind die sogenannten Werbemittel.

Sie dienen der Information, der Bekanntmachung oder der Verknüpfung zwischen Produkt und Kunden.

Zum Beispiel: Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Grafik in der Geschäftsstelle, Telefon 05723 749792.

Tania Kipplinger]]> 18.10.2019 - 10:40:51]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Nähere Infos erhalten Sie bei Clemens große Macke oder Andrea van Eijden.
]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Herzlich willkommen!

Landesverband Hessen

Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Im Herbst 2019 starten am Fortbildungszentrum (FBZ) Triesdorf sowie an der DEULA Nienburg die kommenden Vorbereitungskurse auf die Prüfung zum Agrarservicemeister im März 2021.

Die Referenten sind erfahrene Fachleute und stehen für eine hohe inhaltliche Qualität der Fortbildung. Sowohl in Triesdorf als auch in Nienburg bieten Institutionen und Umgebung ein hervorragendes Umfeld für Unterricht, Lernen und Freizeit. Vor Ort tragen die Unterbringung und Verpflegung zu einer entspannten Atmosphäre bei.

Die Fortbildung zum Agrarservicemeister eröffnet weitreichende Perspektiven auch für das Lohnunternehmen, in dem der zukünftige Agrarservicemeister arbeiten wird. Die Schwerpunkte der attraktiven Qualifikation wurden bewusst auf alle relevanten Inhalte der LU-Praxis sowie der Betriebs- und Personalführung gelegt. Dadurch wird das Fachwissen für eine erfolgreiche Unternehmensführung und Nachwuchsförderung vermittelt. Der
Agrarservicemeister erlangt prinzipiell die Ausbildereignung zur Fachkraft Agrarservice und eröffnet damit neue Möglichkeiten in der Personalgewinnung im Lohnunternehmen.

Investieren Sie in die Qualifikation Agrarservicemeister – es lohnt sich!
Generell ist Fachwissen der Schlüssel zum Erfolg im Berufsleben, aber auch für jedes Unternehmen! Fast 400 „fertige“ Agrarservicemeister können diese Erkenntnis bestätigen und bewerten die ASM-Fortbildung als richtige Entscheidung und wertvolle Qualifikation.

Interessant sind auch die finanziellen Rahmenbedingungen. Zur Zeit werden Meisterfortbildungen aus öffentlichen Mitteln (z. B. Aufstiegs-BaFöG) sehr stark gefördert. Bei einem erfolgreichen Abschluss kann der Agrarservicemeister in der Regel mehrere tausend Euro Fördermittel in Anspruch nehmen, damit seinen Eigenanteil an den Fortbildungskosten deutlich reduzieren und zu bestens investiertem Kapital werden lassen!

Spezielle Fragen zu Inhalten, Organisation und Kosten beantworten Karin Strobel (FBZ Triesdorf, 09826/18 7303), Richard Didam (LWK Niedersachsen, 0441 / 801 317) und Martin Wesenberg (BLU, 05723 / 749 750).

Nutzen Sie, jemand aus Ihrer Familie oder aus Ihrem Lohnunternehmen also die Chance, in diesem Jahr zur Meisterschule zu gehen! Es stehen noch freie Plätze zur Verfügung!

]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Vanessa Weber hat beides ausprobiert, um freie Stellen nachzubesetzen. Sie hat viel Lehrgeld bezahlt und gibt auf die Frage jetzt eine klare Antwort.

Klar, Qualität kostet – wer gute Mitarbeiter haben und halten möchte, muss investieren. Wie viel Geld ich investiere und wie ich eine freie Stelle im Betrieb nachbesetze – diese Frage stellt sich mir immer wieder.

Vor einiger Zeit ist ein Mitarbeiter aus dem Vertrieb in Rente gegangen. Wir wussten, dass es nicht leicht werden würde, so einen eingearbeiteten Profi zu ersetzen, der unser Unternehmen und die Produkte kennt wie seine Westentasche. Deshalb haben wir drei
Jahre vor der Pensionierung angefangen, eine Nachbesetzung zu suchen. Was wir nicht wussten: Das war der Beginn einer kleinen Odyssee, die mit einer klaren Neuorientierung in der Personalpolitik des Betriebs endete.

Er präsentierte sich als Held – und verkaufte keinen einzigen Schraubenzieher
Als erstes führten wir Gespräche mit externen Außendienstlern. Die Auswahl war nicht groß, wir suchten händeringend und ein Bewerber verlangte ein horrendes Gehalt. Gleichzeitig zeigte er eine riesige Kundenliste aus der für uns relevanten Region vor. Ich war mir in meiner Entscheidung für eine Zusammenarbeit nicht hundertprozentig sicher, aber ich habe ihm Glauben geschenkt und gedacht: „Ich muss jetzt mal in einen fertigen Mitarbeiter investieren.“

Doch es sollte anders kommen. Der Vertriebler hatte sich bei uns zwar als Held vom Erdbeerfeld präsentiert, aber dann in drei Monaten keinen einzigen Schraubenzieher verkauft. Das ging natürlich gar nicht! Kurz darauf haben wir uns getrennt. Auch mit dem zweiten Vertriebler hatten wir kein Glück: Er erkrankte leider schwer und musste aufhören.

Bei der dritten Besetzung ging dann wirklich alles schief: Der Mitarbeiter gab die Waren beim Kunden ab, kassierte bar, sagte uns nichts und steckte das Geld ein. Nach zwei Monaten kamen diese strategischen Diebstähle ans Licht. Sehr enttäuschend. Danach
versuchten wir es mit einem anderen Vertriebler, der aus der Industrie kam und zuvor nur ein spezielles Produkt verkauft hatte – aber es zeigte sich schnell, dass er mit dem Handel und unseren tausenden Produkten im Sortiment überfordert war.

Wir haben also viel Lehrgeld bezahlt – in Form hoher Gehälter und durch die Diebstähle sowie die Einarbeitung von „Profis“, die nicht lange blieben. Ganz ehrlich, ich hatte die Nase voll von der Suche.

Meine neue Strategie, um Stellen nachzubesetzen
Das hat mich zu einer Kehrtwende beim Personal gebracht: Wir brauchen nicht mehr externe Mitarbeiter, sondern Mitarbeiter, die wissen, wir unser Unternehmen tickt, und die unsere Produkte gut kennen. Also: weniger teure Profis, dafür mehr Azubis im  Unternehmen, die im Haus intensiv eingearbeitet werden und langfristig bleiben.

Diese Entscheidung fiel vor zwei Jahren. Mittlerweile haben wir fünf Azubis – das ist recht viel für einen Betrieb mit 24 Mitarbeitern. Jeder Azubi durchläuft natürlich alle Abteilungen des Unternehmens, aber jeder hat auch einen Schwerpunkt, der seinen Interessen und Stärken entspricht – sei es E-Commerce, Verkauf, Buchhaltung oder Lagerlogistik.

In diesen Schwerpunkt-Abteilungen bilden wir unsere Azubis über längere Zeit intensiv aus, sie bekommen spezielle Coachings und Praxiserfahrungen.

Unser Paten-Programm für Azubis
All das funktioniert natürlich nur mit intensiver Betreuung. Dafür haben wir ein Paten-Programm aufgebaut. Jeder Azubi hat einen Paten als direkten Ansprechpartner – für Probleme und fachliche Fragen. Durch die Paten bin ich als Ausbildungsleiterin gut informiert. Das wäre ich sonst wahrscheinlich nicht – denn wer möchte als Azubi wegen einer kleinen Frage gleich zum Chef laufen …

Das System funktioniert gut, wir haben motivierte Azubis. Wahrscheinlich trägt auch ihre gute Perspektive im Unternehmen dazu bei: Sie sollen ganz konkrete Stellen von bereits pensionierten Kollegen übernehmen oder von Mitarbeitern, die später mal in Rente gehen. Zum Beispiel ist geplant, dass Leon, unser Azubi mit dem Schwerpunkt Akquise, der Nachfolger des bereits pensionierten Vertrieblers wird.

Ich versuche, jungen Menschen Perspektiven zu bieten
Seit zwei Jahren ist diese Stelle schon auf die anderen Vertriebler verteilt. Das war übrigens kein großes Problem, denn als die Stelle ständig umbesetzt wurde, blieb die meiste Arbeit ohnehin an den anderen hängen. Nun arbeiten sie dem Azubi zu und wissen, dass in einem Jahr jemand da sein wird, der das Unternehmen, seine DNA und die Produkte kennt.

Es kommt aber nicht nur aufs Geld an, das man in Gehälter und Ausbildung investiert. Es heißt ja, wer mit Peanuts bezahlt, muss mit Affen arbeiten. Jeder soll ein gutes, angemessenes Gehalt erhalten. Stellen, für die ich Spezialisten brauche, muss ich auch mit Spezialisten nachbesetzen – zum Beispiel die Buchhalterin. Aber bei anderen Abteilungen geht es auch etwas flexibler – ich versuche einen guten Mittelweg finden. Auf jeden Fall habe ich gelernt, mit Hilfe einer langfristigen Planung Stellen intern nachzubesetzen.

Vanessa Weber, 2016

Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Erdgeschichtlich ist das keine Besonderheit, denn Klimaschwankungen sind normal. Die Ursachen dabei sind durchaus vielfältig. Sie entstehen langsam, wie beispielsweise durch periodische Veränderung des Neigungswinkels der Erdachse oder plötzlich durch massive Vulkanausbrüche. In beiden Fällen verändert sich die Wirkung der  Sonneneinstrahlung auf die Temperatur der unteren Erdatmosphäre.

Treibhauseffekt
Der Temperaturanstieg, den wir aktuell erleben, resultiert aus einem „Wärmestau“, dem sogenannten Treibhauseffekt. Dabei erwärmt die Sonne die Erdoberfläche, die wiederum eine langwellige Strahlungswärme in den Weltraum zurückgibt. Wolken, Aerosole und Spurengase allerdings absorbieren ein Teil dieser Strahlungsenergie und führen sie zur Erdoberfläche zurück – wie das Dach im Gewächshaus.

Die Zusammensetzung der Atmosphäre wird seit einigen Jahrhunderten massiv durch den Menschen beeinflusst und verändert. Besonders seit Beginn der Industrialisierung werden vermehrt klimaschädliche Treibhausgase wie Kohlendioxid (Verbrennung fossiler Rohstoffe), Methan (Rinderproduktion), Lachgas (De-Nitrifikation aus stickstoffhaltigen Düngemitteln oder organischer Substanz), FCKW´s usw. freigesetzt, die eine hohe Wirksamkeit haben und für die Erwärmung mit verantwortlich sind.

Besorgniserregend sind aber nicht die Temperaturveränderungen an sich, sondern deren Geschwindigkeit und damit der Einfluss auf Natur, Umwelt und uns. Wie können wir uns darauf einstellen, darauf reagieren? So gehen die Diskussion zu diesem Thema in zwei Richtungen: Bekämpfung der Ursachen um den Klimawandel zu verlangsamen sowie die Strategien mit den Folgen umzugehen.

Wetter ist nicht gleich Klima
Skeptiker des Klimawandels sind „kurzsichtig“, wenn sie beispielsweise das kalte Winterwetter 2018/19 in Nordamerika als Gegenbeweis einer Erderwärmung heranführen. Wetter ist geprägt von kleinräumigen und kurzfristigen Ereignissen, während das Klima
als global und langfristig betrachtet werden muss. Auf der diesjährigen KTBL Tagung in Darmstadt wurden die Auswirkungen der Klimawandels auf die Landwirtschaft intensiv diskutiert. Die wichtigsten bei uns zu erwartenden Effekte sind: Das „Trilemma“ der Landwirtschaft
Die Landwirtschaft befindet sich – und das gilt auch für viele andere Bereiche unseres Lebens – in einem „Trilemma“. Zu einem ist sie Verursacher, da bei vielen Prozessen der Pflanzen- und Tierproduktion Methan und Lachgas frei werden. Auch wenn die grundsätzliche Vermeidung kaum möglich sein wird, so gibt es wirksame Werkzeuge und
Methoden zur Reduktion von Treibhausgasen. Zudem ist die Erzeugung von Nahrungsmitteln nicht nur eine Frage der Qualität, sondern auch der Menge. Die ausreichende Versorgung einer zunehmenden Weltbevölkerung mit Lebensmitteln ist natürlich nicht verhandelbar. Allerdings dürfen wir unsere Konsumgewohnheiten, die durch Veredlung, Convinience Food und einer „Wegwerfmentalität“ zu einer Ausweitung
der Produktion führen, durchaus in Frage stellen.

Die Rolle des Leidtragenden hat die heimische Landwirtschaft nicht zuletzt durch den trockenen Sommer 2018 erfahren. Menge und Qualität sind bisweilen weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Landwirte müssen mit der Wahrscheinlichkeit zukünftiger
Ertragsrisiken neue Strategien der Bewirtschaftung entwickeln. Derzeit gibt es aber noch mehr Fragen als Antworten. Als Folge der oben beschriebenen Effekte werden uns in den kommenden Jahren die folgenden Themen intensiv beschäftigen: Und vor allem: wieviel Zeit haben wir neue Werkzeuge und Methoden zu entwickeln und diese effizient einzusetzen? Bewährte Pflanzenschutzmittel werden durch Resistenzen wirkungslos oder sind aus umwelt- oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr einsetzbar.
Die Entwicklungszeit neuer Formulierungen geht nicht von heute auf morgen. Das gilt auch für die Pflanzenzüchtung. Die Entwicklung angepasster oder neuer Sorten wird durch Verbote bestimmter Methoden ausgebremst.

Landwirtschaft kann auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, in dem Bewirtschaftungsformen angewendet werden, die eine Anreicherung des Bodens mit organischer Substanz fördern. Das ist auch im Sinne der Bodenökologie, denn die Fruchtbarkeit der Ackerstandorte hängt vom Humusgehalt ab. Böden werden stabiler gegen Wasser- und Winderosion, speichern mehr Wasser bei Trockenheit, erhöhen
die Aktivität der Bodenlebewesen und werden toleranter gegenüber Bodenverdichtungen. Weitere Aspekte sind Schutz und Renaturierung von Moorstandorten, Förderung der
Grünlandwirtschaft sowie Aufforstungsprogramme.

Viele Punkte sind nicht neu und entsprechendes Handeln ist bereits Grundlage einer guten fachlichen Praxis. Aber es muss weitergehen, denn der Druck ist groß. Klimaschonendes Handeln wird, wie die Diskussion um das Tierwohllabel zeigt, zum Merkmal unserer Produktion werden. Vor allem als Lohnunternehmer werden wir unser Dienstleistungsangebot überdenken müssen. Aber auch die Frage, wie wir mit den Wetterrisiken umgehen und deren Wirkungen besser „verdauen“ können, wird uns zukünftig weiter beschäftigen.



]]> 18.10.2019 - 10:40:51
Detaillierte Informationen einer Ackerfläche zu den Bodeneigenschaften, Wasservorkommen, Qualitätseigenschaften und Wetterdaten können einen schonenderen Einsatz von Ressourcen und einer gesteigerten Produktqualität ermöglichen. Das Zusammenführen verschiedener Daten ermöglicht ein zeitlich genau abgestimmtes Bodenbearbeitungs- oder Ernteverfahren. Auch Ertragsschätzungen können mithilfe von Satellitenbildern vorgenommen werden und ein darauf abgestimmter Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln erfolgen. In diesem Bereich ist eine Vielzahl von Angeboten entstanden. Im Folgenden möchten wir einige Ansätze vorstellen.

Mittels einer Smart Farming Challenge hat die BayWa nach Innovationen gesucht, die sich mit dem Einsatz von Satellitendaten in der Landwirtschaft befassen. Die drei ausgewählten Finalisten beschäftigen sich damit, wie mit Satellitendaten Düngerüberschüsse sowie zu viel Wasserverbrauch vermieden und Pflanzenkrankheiten frühzeitig erkannt werden können. Die großen Herausforderungen mit der steigenden Bevölkerung, Klimawandel, Anforderungen an Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind enorme Herausforderungen denen mit steigender Effizienz zu begegnen ist.

Zu den Finalisten, die die BayWa ausgewählt hat, zählt eine italienische For- Satelliten in der Landwirtschaft schungsgruppe des National Research Council, die den Wasserverbrauch über Satelliten großflächig überwacht und ökologisch bewertet. Hierbei handelt es sich um einen interessanten Ansatz für den effizienten Einsatz der knappen Ressource „Wasser“. Über Satellitendaten kann auch der Stickstoffeinsatz optimiert werden. Die Firma Vultus aus Schweden arbeitet mit Applikationskarten. Über dieses System wird nur so viel gedüngt, wie die Pflanze für ein optimales Wachstum benötigt. Die letzte Gruppe kam vom Institut für Elektronik und Informatik in Lettland und hat ein Verfahren entwickelt mit dem einzelne Fruchtarten per Satellit klassifiziert werden und auch Pflanzenkrankheiten erkannt werden können. Das Team aus Lettland hat bereits Erfahrungen im Forstbereich sammeln können und möchte jetzt auch in die Landwirtschaft einsteigen. Den Sieger der BayWa Smart  Farming Challenge erwartet neben einem Preisgeld ein umfangreiches Mentorenprogramm der BayWa und ihrer Beteiligungsgesellschaften,um die Innovation in den Markt zu bringen.

In der Vielzahl von Angeboten stehen auch unentgeltlich Daten zur Verfügung. Das BMEL und der Geschäftsbereich arbeiten an einer Weiterverbreitung dieser Informationen. Hierzu wurden u. a. entsprechende Internetangebote entwickelt, ein Fachzentrum für Geoinformation und Fernerkundung in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie ein Forschungszentrum für landwirtschaftliche Fernerkundung beim Julius Kühn-Institut eingerichtet. Das Fachzentrum ist für den Geschäftsbereich des BMEL die zentrale Koordinations- und Dienstleistungsstelle rund um Geoinformationen und Fernerkundung. Neben seiner unterstützenden und beratenden Tätigkeit für das BMEL ist das Fachzentrum auch für die Umsetzung der europäischen INSPIRE-Richtlinie im Geschäftsbereich zuständig, die die Etablierung einer EU-weiten Geodateninfrastruktur gewährleistet. In dem Forschungszentrum werden alle wissenschaftlichen Fragen rund um die Fernerkundung im Zusammenhang mit der Landwirtschaft bearbeitet.

Inzwischen ist eine Vielzahl von Fernerkundungsdaten verfügbar. Gleichzeitig steigt die Qualität der zur Verfügung stehenden Daten. Für die zukünftige Nutzung der Satellitenbilder wird aktuell daran gearbeitet, die relevanten Daten aus dem großen Datenpool einfach verfügbar zu machen.



mit Material der BayWa, des BMEL

www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/_Texte/Geodaten.html]]> 18.10.2019 - 10:40:51 Berufsberatern über Ausbildungsmöglichkeiten und Bewerbungsverfahren informieren.
Doch auch die Unternehmen haben die Chance, sich die jungen Leute anzuschauen und kennenzulernen.

Die folgende Checkliste gibt Ihnen einige Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Gestaltung Ihres eigenen Messeauftritts. Selbstverständlich gehen die folgenden Punkte fließend ineinander über und müssen nicht zwingend in der angegebenen Reihenfolge befolgt werden. Vor allem die Standplanung kann auch parallel zu Anmeldung erfolgen.

1. Vorüberlegungen: Was ist das Ziel für Ihre Teilnahme?
Eine Messeteilnahme kann dies verbinden: Nutzen Sie die Teilnahme auch für Gespräche mit anderen Unternehmen sowie den Lehrern, Imagepflege, die Pflege und Ausbau von regionalen Pressekontakten oder sogar zur Erschließung von Kooperationskontakten.

2. Anmeldung: Je früher, desto besser!

Die meisten Veranstalter haben auf den entsprechenden Internetseiten ein Anmeldeformular hinterlegt, dass Sie sich herunterladen und dann ausfüllen können. Ansprechpartner für Rückfragen sind dort ebenfalls hinterlegt. Im Anmeldeformular finden sie meist auch eine Übersicht der zu erwartenden Kosten, möglichen Standgrößen und Ausstellerbedingungen. Hier ist es sinnvoll bereits eine grobe Vorstellung für den eigenen Standaufbau zu entwickeln.

Mit der Anmeldung mieten Sie oft eine freie Fläche in der Halle für deren Ausgestaltung Sie selbst verantwortlich sind. Mit der Bestätigung Ihrer Anmeldung ist oft auch die Verzeichnung Ihres Unternehmens in einem Ausstellerkatalog verbunden: Oftmals mit
Ihrem Logo und einer kurze Unternehmensbeschreibung.

Beachten Sie unbedingt die Anmeldefristen. Es gilt, je früher desto besser, denn viele der Azubi-Messen sind sehr begehrt, die Plätze begrenzt und es gibt lange Wartelisten für Aussteller.

3. Messeauftritt konkret planen

Folgende Dinge empfehlen wir sobald wie möglich nach Eingang der Standbestätigung
zu erledigen:

Standgestaltung und Standbau: Standbetreuung / Mitarbeiterplanung: Werbematerialien zusammenstellen für Schüler, Eltern und erwachsene Bewerber Eigenwerbung für das Unternehmen: 4. Organisation: Standauf- und -Abbau

Planen Sie grundsätzlich immer genügend Zeitreserve für Unvorhergesehenes ein 5. Zurück im Betrieb – Nachbereitung und Resümee Haben Sie weitere Fragen oder möchten gerne Werbematerialienüber den BLU bestellen und nutzen, dann sprechen Sie uns an!



Bild: Thorben Wengert / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:52]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Herzlich willkommen!

Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland
Landesgruppe Sachsen-Anhalt Landesverband Hessen Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Über den Dialog für Verständnis und Fachkräfte werben
Das Lohnunternehmen Hasse ist überzeugter Ausbildungsbetrieb. Für den Chef Dirk Hasse ist die Ausbildung junger Fachkräfte ein wichtiger Bestandteil, um den Mitarbeiterbedarf decken zu können. Bei dem heutigen großen Bedarf an Fachkräften und dem großen
Angebot an Ausbildungsbetrieben wird es allerdings immer schwieriger für die Ausbildungsplätze noch ausreichendBewerber zu bekommen. Zusätzlich hat die Bevölkerung für den Einsatz von Großmaschinen vielfach nur wenig Verständnis.

Folglich ist das Unternehmen Hasse gleich mit zweierlei Zielen in die Werbeoffensive gestartet, erstens die Gewinnung von Auszubildenden und zweitens der Dialog für mehr Verständnis beim Großmaschineneinsatz.

Vorstellung an Schulen
Seit dem Jahresbeginn 2019 hat sich das Lohnunternehmen aus dem Schaumburger Land bei einer Gesamtschule und einer Oberschule vorgestellt. Bei der IGS Obernkirchen hat die Firmenpräsentation im Rahmen eines Arbeitgeberabends stattgefunden. Die Schüler aller Klassenstufen haben zu diesem Anlass Fragen vorbereitet, die sie den Unternehmen im persönlichen Gespräch stellen konnten. Zusätzlich fand an der Oberschule Bückeburg ein Ausbildungstag statt, an dem regionale Ausbildungsplätze vorgestellt wurden. Die Firmenpräsentation wurde durch junge Nachwuchskräfte übernommen und als Blickfang wurde zujeder Veranstaltung ein Schlepper mitgenommen. An der Maschine erfolgte der Hinweis, an welcher Stelle die Ansprechpartner zu finden sind.

Resümee der Werbeoffensive
Bei beiden Schulveranstaltungen war aus der grünen Branche ausschließlich das Unternehmen Hasse vertreten und hat die Chance genutzt den Betrieb sowie die Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen. Von den Schülern wurde das Informationsangebot sehr gut angenommen. Allerdings war es sehr auffällig, dass selbst die Schüler der Abschlussjahrgänge nicht wissen, welchen Beruf sie ausüben möchten.

Durch solche Auftritte erhofft sich das Unternehmen mehr Rücksicht und Akzeptanz für unseren Beruf in der Bevölkerung. Familie Hasse hat damit Erfolg! Als Ergebnis konnte bereits ein Auszubildender gewonnen werden und es haben sich Interessenten für ein
Praktikum angekündigt.

Bei Ihnen findet ebenfalls eine Berufsorientierungsmaßnahme in Schulen oder eine Berufsmesse statt? Dann nutzen Sie das "Werde FELDHELD" Anmeldeformular.

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!

]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Zum Programm gehörten am Vormittag Betriebsbesichtigungen bei den Firmen Bressel und Lade Maschinenbau und „jbs joachim behrens schessel“. Das  Maschinenbauunternehmen Bressel und Lade ist vor allem für seine Anbaugeräte für Traktoren, Hof-, Rad- und Teleskoplader bekannt.

Wie ausgesprochen erfolgreich Folien, Futtermittelzusätze, Siliermittel und andere Betriebsmittel vermarktet werden, davon konnten sich die Lohnunternehmen in dem Visselhöveder Handelsunternehmen jbs ansehen. Das Unternehmen mit 140 Mitarbeitern
setzt ausschließlich auf den Telefonvertrieb.

Anschließend ging es zur Mittagspause im Lohnunternehmen von Joachim Grünhagen in Walsrode. Das Unternehmen hat sich auf Forstdienstleistungen spezialisiert. Einige der dafür erforderlichen Maschinen wie Harvester, Tieflader und Rückefahrzeuge konnten in Augenschein genommen werden.

Maschinen standen auch im Mittelpunkt des nächsten Programmpunktes, einem Besuch bei LU Dettmer & Henneke in Ahlden. Das Unternehmen bietet ein breites Programm an Agrardienstleistungen, hat seinen besonderen Schwerpunkt aber auf Dienstleistungen rund um die Gülleausbringung gelegt. Mit Blick auf die Maschinentechnik ist es ausgesprochen innovativ aufgestellt.

Zurück in Visselhövede folgte eine weitere informative Betriebsbesichtigung bei dem Energielieferanten Wilhelm Hoyer. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 600 Mitarbeiter und ist mit seinen Tankstellen an 100 Standorten vertreten. Die werden unter anderem von rund 250.000 Stammkunden frequentiert. Nach einem Betriebsrundrang, war es dann Zeit, zum gastgebenden Lohnunternehmer Agrar-Service Grünhagen zurückzukehren. Bei einem Barbecue mit brasilianischen Spezialitäten ließen die niedersächsischen Lohnunternehmer ihren Tag schließlich ausklingen.

Stephan Keppler,
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Wir sind ein kleiner Betrieb mit weniger als 30 Mitarbeitern bei Aschaffenburg und im Werkzeughandel tätig – es gibt bestimmt Branchen, die unter Jugendlichen als attraktiver gelten. Und dennoch: bei der letzten Auswahlrunde haben wir 150 Bewerbungen für drei
offene Azubistellen erhalten. Eine sehr gute Bilanz und unter den Bewerbern haben wir auch drei passende Kandidaten gefunden. Sogar für nächstes Jahr ist die eine zu vergebende Stelle schon besetzt.

Aber das war nicht immer so: Früher war mein Führungsstil patriarchalischer, der Ton rauer. Vor gut sieben Jahren ist uns deswegen sogar mal ein Azubi davongelaufen. Das hat sich in der Region schnell herumgesprochen, wir haben kaum noch Bewerbungen
bekommen. Im Nachhinein bin ich über diesen Warnschuss sehr froh. Wir haben viel aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und massiv umgedacht. Das sind meine acht Tipps, um Azubis zu finden.

  1. Sich ehrenamtlich engagieren! Drei bis vier Mal jedes Jahr halte ich Vorträge über das Unternehmertum an Schulen. Ich möchte den Jugendlichen, die kurz vor dem Abschluss stehen, Mut zur Selbstständigkeit machen. Dabei erzähle ich ihnen von meinem Alltag, meinen Aufgaben, Herausforderungen und Zielen. Die Jugendlichen sind meist sehr interessiert, schließlich ist Unternehmertum kein Schulfach. Man könnte jetzt denken: Das ist ja kontraproduktiv, denn wer sich selbstständig macht, kann nicht unser Azubi werden. Durch die Vorträge lernen die Schüler mein Unternehmen kennen, sie erfahren, dass es Praktika und Azubistellen gibt und wie sie sich darauf bewerben können. Und sie sehen: Wir werden in den Betrieb eingebunden, übernehmen Verantwortung und es wird uns Wertschätzung entgegengebracht. Ich wünsche mir, dass sie sich sagen: „Hey, da fördert mich jemand, ist offen für neue Ideen. Da könnte ich mir vorstellen auch zu arbeiten.“
  2. Regionale Kampagnen nutzen! Seit zwei Jahren machen wir bei der Kampagne „Mach Du Dein Ding“ mit. Bei dieser Initiative werben Firmen aus der Region Aschaffenburg und Miltenberg zusammen um Nachwuchskräfte. Unterstützt werden sie dabei von der Agentur für Arbeit, den Wirtschaftsjunioren, der Stadt Aschaffenburg und den Berufsschulen. Die Investition von rund 2.000 Euro für die Teilnahme war nicht so hoch, wenn man bedenkt, dass extra ein Fotograf in die Firma gekommen ist, um unsere Azubis für eine Plakatkampagne zu fotografieren. Jetzt hängen diese Plakate in der Stadt sowie in vielen Bussen und Bahnen – mit dem Firmenlogo. Eine Aktion, die allen Beteiligten viel Aufmerksamkeit beschert hat.
  3. Feedback von Praktikanten und Azubis veröffentlichen! Auf der Karriereseite der Unternehmenswebseite veröffentlichen wir regelmäßig Feedback von unseren Praktikanten und Azubis. Daneben gibt es auch Videos, in denen unsere Mitarbeiter zu Wort kommen. Dadurch können sich Interessierte ein gutes Bild vom Team und dem Betriebsklima machen. Häufig halten ehemalige Praktikanten und Azubis auch kleine Vorträge in ihren Schulen ober bei ihren Netzwerken über ihre Arbeitserfahrungen. Auch das kann eine sehr gute indirekte Werbung für neue Mitarbeiter sein. Deshalb: Lassen Sie Ihre Azubis für Sie sprechen!
  4. Soziale Medien nutzen! Facebook ist bei jungen Leuten out. Da erreicht man wirklich niemanden mehr, vielleicht noch die Eltern, die dann ihren Kindern den Post mit der Stellenbeschreibung weiterschicken. Aber das wird eher die Ausnahme sein. Stattdessen muss man selbst dort vertreten sein, wo junge Menschen sind. Das ist zum Beispiel Instagram. Erst kürzlich hatten wir einen Praktikanten, der sich für Online-Marketing interessierte. Auf eigene Faust hat er die Instagram-Präsenz von Werkzeug Weber aufgebaut und uns für diesen Social-Media-Kanal geschult. Dort posten wir keine  Stellenanzeigen, aber Bilder von Veranstaltungen, die die Azubis auch selbst dort machen, oder das Azubiplakat von „Mach Du Dein Ding“. Über Instagram hat sich aber noch nie jemand beworben, es dient vielmehr der Imagepflege und interessierte Bewerber können uns über die sozialen Medien kontaktieren. Das ist schon zwei Mal vorgekommen.
  5. Mitarbeiter miteinbeziehen! Die Mitarbeiter sind definitiv einer der wichtigsten  Werbeträger des Unternehmens. Sie sind es schließlich, die sich um die Azubis und Praktikanten kümmern und sie sind es, die das Betriebsklima und ein familiäres Umfeld schaffen. Ich als Chefin bin da weniger involviert, vor allem seitdem ich mich immer mehr aus dem operativen Geschäft zurückziehe und mehr „am“ als „im“ Unternehmen arbeite. Von den Mitarbeitern gibt es auch Videos auf der neuen Webseite der Firma. Was sie erzählen, wird sehr gerne geklickt. Bei Vorstellungsgesprächen haben mir Bewerber schon häufiger gesagt, dass sie sich eher diese Videos anschauen als die Informationen der gesamten Homepage durchzuschauen.
  6. Perspektiven bieten! Wir bilden aus, um die jungen Fachkräfte auch langfristig ans Unternehmen zu binden. Schon bei den Ausbildungsgesprächen spreche ich mit jedem einzeln ab, welche Themen ihn besonders interessieren, in welchem Bereich er einen Schwerpunkt setzen möchte, wo die Talente liegen. Das kann zum Beispiel Verkauf oder E-Commerce sein. Dann geben wir den Azubis Zeit, um diesen Schwerpunktbereich besser kennenzulernen, begleitet werden sie dabei von einem Paten. Dort sollen sie dann auch langfristig arbeiten. So können wir Stellen von Kollegen nachbesetzen, die bald in Rente gehen. Die klaren Vorteile für uns: die jungen Leute sind motiviert, kennen das Sortiment und wissen genau wie die Firma tickt. Sie wiederum haben eine hohe Jobsicherheit und können ihren Interessen und Talenten nachgehen.
  7. Alumnis einbinden! Jedes Jahr veranstalten wir ein Grillfest zusammen mit allen Mitarbeitenden. Dazu sind auch immer neben den aktuellen auch die ehemaligen Praktikanten und Azubis eingeladen. Dadurch sind wir zum Beispiel noch mit Praktikanten in Kontakt, die vor acht Jahren bei uns im Betrieb einige Wochen gearbeitet haben. Es ist schön zu sehen, was sie heute machen und wie alle untereinander netzwerken. Dass die Jugendlichen sich Zeit nehmen, zu unserem Fest zu kommen, zeigt, dass sie sich wohlgefühlt haben und das Praktikum in guter Erinnerung geblieben ist. Bestimmt haben sie das auch an Freunde und Bekannte weitererzählt.
  8. Langfristig planen Ich sehe die Anwerbung von Azubis als einen permanenten Prozess. Fängt man erst an zu suchen, wenn man Leute braucht, ist es eigentlich schon zu spät. Vielmehr muss über Jahre konstant den Kontakt zu den Jugendlichen suchen und Positives von der Zusammenarbeit berichten.
Vanessa Weber, 2016

Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Ziel dieser Selbstverpflichtung ist die Erhöhung der werkstofflichen Verwertung der Folien nach dem Gebrauch. Der Großteil der Agrarfolien stammt dabei mit Silo- und  Stretchfolien aus der Futterkonservierung. Hier soll die Recyclingquote schrittweise von 50% (zum 31.12.2021) auf 60% (bis zum 31.12.2022) ansteigen. Das Rücknahmesystem soll auch sukzessiv auf Gewächshaus-, Tunnel-, Spargel- und Mulchfolien sowie Ballennetze und Pressgarne ausgeweitet werden.

Die in der Initiative ERDE zusammengeschlossenen Hersteller haben dabei zusätzlich zum Ziel, die Forschung und Entwicklung von Maßnahmen zur Steigerung und einen höchstmöglichen Einsatz von Recyclaten bei der Herstellung neuer Folien voranzutreiben.

Handelsunternehmen und der BLU verpflichten sich dabei zur Aufklärung und Information über die sortenreine Erfassung und Voreinigung gegenüber der Landwirtschaft und durch Unterstützung mit konkreten Maßnahmen, damit eine möglichst hohe Qualität für die werkstoffliche Verwertung der Folien erzielt werden kann.

Was genau können Sie als Lohnunternehmer außer der Information der Landwirte konkret leisten? Sie können beispielsweise in Zusammenarbeit mit RIGK feste oder temporäre Sammelstellen einrichten, oder die Durchführung mobiler Sammlungen übernehmen. Zu den damit verbunden Aufgaben gehören die Annahme und Kontrolle der abgelieferten Folien sowie die Abrechnung mit dem Anliefernden.

Sie erreichen die RIKG unter nachstehenden Kontaktdaten: Telefon: 0800 3086002

]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Wir alle haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr viele Veränderungen und Umbrüche erlebt. Das Fundament der Gesellschaft ist heute ein anderes! Waren wir früher als Individuum ein Teil der Gesellschaft und i.d.R. auf der passiven Seite, versuchen heute viele, sich als Individuum in der Gesellschaft zu inszenieren. Mit Smartphone sind wir gleichzeitig Konsument und Berichterstatter geworden. Soziale Medien leben von schnellen, unüberschaubaren Meldungen und Informationen. In 60 Sekunden gehen Millionen von Emails, Tweets, Beiträge auf Facebook, Instagram usw. um die Welt. Eine Flut an Informationen, die kein Mensch verarbeiten kann. Auch die Wohnsituation ist eine andere. Weltweit leben schon heute 50 % der Menschen in Städten; bei den unter 30-Jährigen sind es schon 70 %.

Welchen Lebensstandard leisten wir uns? Ist das Maß der Dinge, bequem, strukturiert und wohl gestaltet in pflegeleichten „beherrschbaren“ Wohnungen und Häusern zu leben? Die „wilde, unbeherrschbare Natur“ wird draußen gelassen. Lebensmittel sind ständig in ausreichender und guter Qualität zu kaufen. Die Mehrzahl der Menschen will wenig Arbeit und Aufwand in Haus und Garten. So haben Laubbläser und Rasenmäherroboter Einzug gehalten und die Vorgärten in Stein sind auf dem Vormarsch. In der Summe der vielen Veränderungen und Entwicklungen erleben wir eine Entfremdung von Landwirtschaft und Gesellschaft.

Die Wahrnehmung einer Landschaft liegt im Auge und Herzen des Betrachters. Fest steht, Verbraucher und Landwirte sehen und nehmen unterschiedliche Dinge wahr. Verbraucher sehen die Kulturlandschaft als Rückzugsort für Freizeit und Erholung. Landwirte leben und arbeiten im ländlichen Raum. Sie bewirtschaften Äcker und Felder zur Erzeugung von Lebens- und Futtermittel. Wo ein Landwirt mit Stolz seinen wohlbestellten, gut entwickelten Weizenbestand sieht, sieht ein anderer Mensch Monokultur und gleichförmige Landschaft. Für Landwirte ist es selbstverständlich, große Maschinen zu fahren und auf Wirtschaftswegen unterwegs zu sein. Das ist ihre Arbeit, sie können mit ihrer Technik nicht einfach ausweichen. Wie betrachten Landwirte Radfahrer, Jogger oder Familien, die auf Wirtschaftswegen unterwegs sind und ihre Freizeit verbringen. Hier wird es sehr schwierig, vor allem wenn jeder nur sich selbst sieht und das was er sehen will.

Es geht darum, als Partner im ländlichen Raum im Gespräch zu bleiben. Jede Seite ist gefordert mal die Brille der Gegenseite aufzusetzen. Welche Wahrnehmung und Erwartungen liegen bestimmten Äußerungen zugrunde? Welche Interessen und Zwänge führen zu einem bestimmten Verhalten? Fakt ist, heute kann in Deutschland keiner mehr auf seinen Vorstellungen beharren. Räume und Landschaften sind zu eng und dicht besiedelt. Keiner ist der alleinige Platzhirsch auf dem Feld. Alle Akteure haben berechtigte Interessen. Erforderlich sind respektvolle Kommunikation, Verständnis und die Bereitschaft, sich Räume zu teilen.

Was können Landwirte tun? Jeder Akteur gestaltet mit seinem Auftreten und Handeln das Bild in der öffentlichen Meinung. Wir brauchen viele positive Bilder, um Ansehen (zurück) zu erobern. Kommt es zu Konfliktsituation auf Wirtschaftswegen oder „Arbeitslärm“ am Wochenende reagieren Menschen schnell emotional. Sie äußern sich unmissverständlich verbal oder auch nonverbal. Oft sind die Botschaften sehr direkt und wenig respektvoll. Es geht dann darum, seinem Ärger Luft zu verschaffen und weniger um Lösungen und Verständnis. Man sieht gern nur die wichtigste Person, sich selbst. Die Aufzählung der Vorwürfe ist lang: Lärm, verschmutzte Straßen, Begegnungen mit Pflanzenschutz- oder Düngergespannen, Geruchsbelästigung oder Ausweichmanöver auf Wirtschaftswegen. Hier heißt es im Dialog zu bleiben, trotz aller Gräben, Vorurteile und Schuldzuweisungen. Das ist und bleibt die große Herausforderung.

Die Gefahr ist, dass die Gesprächspartner nur ihre eigene Insel betrachten. Auf ihrer Insel bündeln sich Wissen, Erfahrungen, Meinungen, Erlebnisse, Vorurteile, Erwartungen, Bedürfnisse usw. In der Kommunikation geht es in erster Linie darum, sich verbal mit einer anderen Person auszutauschen. Klar spielen da Auftreten, Mimik, Gestik und eine weitere Rollen. Doch es gilt eine Gesprächsebene auf Augenhöhe herzustellen. Es geht darum, sich in die Situation und Erfahrungswelt einer anderen Person hineinzuversetzen. Ziel ist es, gleichzeitig Emotionen anzunehmen und Sachlichkeit einziehen zu lassen.

Vorurteile und Pauschalierungen bieten keine echte Lösung. Gefragt sind Bereitschaft, Geduld und Ausdauer. Die Auseinandersetzung mit der Gegenseite ist auf lange Sicht eine Daueraufgabe. Wir brauchen Einsicht und das Verständnis Lebensräume und Wege zu teilen. Der parkende Kleinwagen auf Wirtschaftswegen am Ortsausgang ist ein Hindernis für große Arbeitsmaschinen. Der moderne, schnelle Traktor wirkt für Fußgänger als Bedrohung. Es geht darum, dass jede Partei berechtigte Erwartungen hat!

Denken Sie daran, sehr, sehr viele Menschen haben den Bezug zur Landwirtschaft verloren. Vorbei die Zeiten, in denen sich die Menschen auf „Bauernhoferlebnisse“ bei Großeltern
beziehen konnten. Verloren das Wissen über Hintergründe und Zwänge der  Lebensmittelerzeugung, das Wechselspiel mit den natürlichen Gegebenheiten und Wettereinflüssen. Die Menschen vorsorgen sich bevorzugt in großen Supermärkten mit großen Parkplätzen am Ortsrand. Sie wählen unter einem unerschöpflichen Angebot an Vielfalt und Qualität aus. Die „schlechten Zeiten“ sind vorbei. Wer verfügt über das Wissen und die Bereitschaft aus Grundnahrungsmitteln eigene Gerichte zu kochen? Trotz der Vielzahl an Kochsendungen im Fernsehen geht der Trend zu vorgefertigten Produkten und Außer-Haus-Versorgung. Auf der anderen Seite sind viele Verbraucher beim Thema Landwirtschaft emotional in der „Zeit ihrer Großeltern“ verankert. Im Herzen der Menschen fechten schön gefärbte Ideale mit realen Bildern einer modernen Landwirtschaft. Tatsächlich arbeiten Landwirte heute mit mehr Technik. Menschen in der Landwirtschaft schätzen den technischen Fortschritt und nehmen Neuerungen an. Die Landwirtschaft ist digitaler als viele andere Branchen. Düngung und Pflanzenschutz wird auf einem modernen Niveau durchgeführt, Qualifizierung hat eine hohe Bedeutung und ist eine ständige Aufgabe. Es verbirgt sich viel mehr Wissen und Verantwortung im Handeln des Landwirts als extern wahrgenommen wird bzw. wahrgenommen werden kann.

Hier ist ein großes Feld zu beackern! Geben Sie Hintergrundinformationen und skizieren Sie im Gespräch, warum Sie ihre Arbeit so erledigen, wie es nach außen sichtbar ist. Nutzen Sie auch die Möglichkeiten moderner Medien. Authentische und schöne Bilder vermitteln Stimmungen. Damit können sie Sachlichkeit gewinnen und Emotionen wecken. Die technischen Möglichkeiten bieten heute für jeden „Berichterstatter“ die Möglichkeit, auf Sendung zu gehen. Hinzu kommt das Phänomen „schlechte Beispiele wirken länger“! Das ist leider so. Negativen Erfahrungen bleiben länger im Kopf präsent. Man kann sichtlich erleben, wie sich negative Begegnungen und Erlebnisse einbrennen und nachhaltig wirken. Man spricht länger und mit mehr Personen darüber. Gute Nachrichten sind wenig interessant, schlechte Nachrichten sind gefragt. Das bedeutet aber auch, um eine negative Erfahrung wieder auszubügeln ist eine ungleich größere Anstrengung erforderlich. In lauten, heftigen Streitgesprächen sehe ich eine große Energieverschwendung. Gehen Sie zielorientiert vor. Gehen Sie mit gutem Beispiel und empathischer Kommunikation voran. Wir transportieren unsere Einstellung und unseren Respekt im Handeln und in Gesprächen. Zeichnen Sie das Bild, das Sie zeigen wollen! In der Landwirtschaft arbeiten gut ausgebildete Fachkräfte, mit moderner Technik, oft zu Zeiten, in denen sich andere Bürger erholen, usw. Die Argumente können Sie fortsetzen. Formulieren Sie für sich Werte und Standpunkte. Erklären Sie das Warum und Ihre Motivation. Finden Sie Gelegenheiten sich und ihre Branche ins rechte Licht zu setzen. Menschen sind emotionale Wesen.

Die Chancen Menschen mit ihrem Lebensraum, ihren Lebensmitteln und ihren Produzenten zu verbinden liegt in Ihren Händen. Sie als Akteure der Landwirtschaft vertreten Ihre Branche und Ihren Berufsstand. Viele Erlebnisse und Einzelbilder, positiv wie auch negativ, bilden das Image einer Sparte. Verbinden Sie Fakten und Daten mit Ihren Vorstellungen und Geschichten. Jeder ist Botschafter seiner Gruppierung und seines Standes!

Annette Schmid
Fachzentrum für Energie & Landtechnik (Landmaschinenschule) Triesdorf
]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Häufig werden wir gefragt, wie oft man in den sozialen Medien posten sollte. Kurz gesagt, es gibt kein richtig oder falsch, wichtig ist, dass Sie regelmäßig guten Inhalt posten. Am besten alle 3–4 Tage. Finden Sie Ihren eigenen Rhythmus. Um Ihre Reichweite zu erhöhen, sollten Sie zusätzlich folgende Punkte umsetzen: Die Webseite bietet für jeden Social Media Post die Grundlage. Jeder Post sollte nicht auf Facebook & Co enden, sondern Weiterleiten auf die eigene Webseite. Hier können Sie überzeugen mit ‚Über uns‘-Unterseiten und Ihren Fans einen überzeugenden Einblick in
Ihre Philosophie und Arbeitsweise geben. Dazu gehört auch die Vorstellung des Teams. Wichtig: Bei der Erstellung der Webseite die Darstellung auf dem Smartphone und Tablet prüfen, hier wird alles im Hochformat gezeigt.

Kooperationen mit BloggerInnen haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, Stichwort ‚Influencer Marketing‘. Fernsehwerbung & Co waren gestern, nutzen Sie beispielsweise die Zusammenarbeit mit den Seiten der Junglandwirte oder regionalen Unternehmen, um gezielt Ihre Zielgruppe anzusprechen.

7 Schritte zum ultimativen Facebook Auftritt
2.7 Milliarden Menschen nutzen Facebook, Instagram, WhatsApp oder den Messenger. Mit weltweit 1.52 Milliarden täglich aktiven Facebook Nutzern – davon alleine 31 Millionen Nutzer aus Deutschland und 9 % Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr kann Ihre Unternehmensseite auf Facebook eine außergewöhnliche Reichweite erzielen. Wenn man weiß wie.

Schritt 1:
Erstellen Sie Ihre Unternehmensseite

Klicken Sie im Facebook-Menü auf „Seite erstellen“. Anschließend legen Sie Ihren Unternehmensnamen fest und wählen Ihre Unternehmensform aus. Als Profilbild sollten Sie Ihr Logo verwenden, dies dient zur Wiedererkennung und sollte nicht verändert werden. Das Titelbild hingegen kann monats- oder quartalsweise angepasst werden. Ein  aussagekräftiges Bild oder Video, auch mit Hinweis auf ein Event, können viel Aufmerksamkeit erzielen. Mit einem Klick auf das Titelbild können Sie eine Beschreibung zum Unternehmen hinzufügen. Im Infobereich der Seite können Sie weitere Informationen
zum Unternehmen ergänzen. Hier ist es auch möglich das Impressum einzurichten und die Datenschutzerklärung zu Ihrer Homepage zu verlinken.

Schritt 2:
Klicken Sie sich durch die Einstellungen

Die Besucherbeiträge müssen nicht zwingend deaktiviert werden. Hier kann man sich mit der Auswahl ‚kontrolliere Beiträge vor Veröffentlichung‘ vor Shitstorm oder ähnlichem schützen. Es ist auch möglich Personen oder Seiten zu sperren, sofern Sie durch schlechtes Benehmen auffallen. Wenn Sie nicht allein die Facebook-Seite betreuen, können Sie Rollen für die Seite hinzufügen. Administratoren, zusätzliche Redakteure, Moderatoren, Webetreibende und Analysten können dazugeschaltet werden.

Schritt 3:
Laden Sie Freunde ein

Wenn alles fertig eingerichtet ist, können Sie starten. Laden Sie Ihre Freunde ein, die Seite mit ‚Gefällt mir‘ zu markieren. Der Button dazu ist in der Desktopversion auf der rechten Seite. Wenn Sie etwas unsicher sind, schreiben Sie Ihre Freunde direkt an und schildern Ihre Situation. Menschen helfen gerne und vielleicht teilen Sie anschließend auch Ihre Seite.

Schritt 4:
Behalten Sie den Überblick mit der Seitenmanager App

Mit der Installation der Seitenmanager App können Sie u.a. die Statistiken-Insights regelmäßig für unterschiedliche Beitragsarten beobachten, z.B. Reichweite, Abonnenten (Geschlecht, Herkunft) und Gefällt-Mir-Angaben.

Zudem werden Sie kontaktiert, wenn Sie eine Nachricht bekommen oder Ihr Post kommentiert wird. Da Facebook, die Interaktion immens wichtig ist und dies auch rankt, sollten sie regelmäßig Ihr Postfach kontrollieren, mindestens einmal am Tag und innerhalb von 3-12 Stunden antworten.

Schritt 5:
Nutzen Sie alle Varianten des Posts

Unser Lieblingsteil – das Posten. Es gibt mehrere Varianten. Der am häufigsten gewählte Post besteht aus einem Foto oder Video. Alternativ kann auch ein Fotoalbum als Post gewählt werden. Hier können Sie eine Überschrift passend zu den Bildern vergeben.
Danach schreiben Sie einen Text, der das Album beschreibt. Hier können Sie durch eine individuelle Beschreibung punkten und auch Profile oder Seiten zu den Bildern verlinken. Toll ist die Möglichkeit, dass jederzeit weitere Bilder hinzugefügt werden können und Sie damit gleich ein neues Posting erhalten. Oder: Erstellen Sie ein Album aus bereits erstellten Postings.

Auch eine Slideshow lockert Ihre Postingserie toll auf. Bei der Slideshow können 3–10 Fotos hochgeladen werden, die später als Video gezeigt werden. Wir empfehlen pro Bild 2 sec. Anzeigedauer und einen verblassenden Übergang. Die Bilder können im Seitenverhältnis quadratisch oder rechteckig dargestellt werden. Die vierte Postingvariante ist das Fotokarussell. Über ‚Foto/Video hochladen‘ und ‚Karussell‘ können Sie einen Link zur Homepage eingeben, dieser ist zwingend erforderlich. Anschließend den Pfeil rechts vom Eingabefeld anklicken und das untenstehende + auswählen, um weitere Bilder einzufügen. Individuelle Links sind für jedes Foto möglich, dazu Icon mit Aufschrift ‚Ziel URL bearbeiten‘ anklicken.

Am besten posten Sie abwechselnd unterhaltendes und fachliches. Super praktisch ist auch, dass die Postings geplant werden können. Dazu den Pfeil neben den Button ‚Veröffentlichen‘ anklicken und ‚Planen‘ auswählen und Datum und Zeit festlegen. Verlinkung von Namen, Ort und beteiligten Personen erzeugen eine höhere Reichweite, nutzen Sie diesen Vorteil.

Schritt 6:
Bauen Sie ein wirksames Community Management auf

Eine Gruppe aus Gleichgesinnten aufzubauen, kann einen riesen Mehrwert bieten. Ihre Zielgruppe kann untereinander netzwerken und Sie können beispielsweise als Experte auftreten. Dazu ‚Gruppe erstellen‘ im Menü wählen, einen Namen vergeben und mind. eine
Person hinzufügen. Im nächsten Punkt können Sie einstellen, ob die Gruppe offen oder geschlossen ist. Dann können Sie schon auf ‚Erstellen‘ klicken und ein passendes Titelbild auswählen. Gruppeneinstellungen bearbeiten Sie bei Menüpunkt ‚mehr‘.

Wichtig ist, dass Sie eine passende Beschreibung und Tags (Schlagworte) hinzufügen, so können Facebook User schon vorab eine klare Vorstellung von den Inhalten der Gruppe erhalten. Hilfreich ist es, wenn Sie Gruppenregeln verfassen und das Profil jedes neuen Mitglieds vor Aufnahme prüfen. Dann können Sie noch den Standort eingeben und die Gruppe mit Ihrer Facebook-Seite verknüpfen. Perfekt ist es, dass Sie die Gruppe auf Ihrer Facebook-Seite oder in Ihrem eigenen Profil posten können und damit bewerben.

Schritt 7:
Gewinnen Sie mit Stories echte Fans

Stories bleiben für genau 24 Stunden sichtbar und verschwinden dann von ganz alleine. Sie sind unglaublich beliebt und Sie können damit sehr authentisch Ihren Fans zeigen, wie Sie ihren Tag verbringen und was bei Ihnen gerade so los ist. Nehmen Sie Ihre Fans mit, auch wenn mal eine Panne passiert, noch besser – niemand mag Perfektionismus.

Und so geht´s: Schritt 8:
Ergebnisse messen und Strategie verfeinern

Jetzt ist es an der Zeit, die Leistung zu verfolgen und zu messen. Konnten Sie Ihre S.M.A.R.T. Ziele (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert) erreichen? Sehen Sie, was funktioniert hat und was nicht – und wie Sie Ihre Strategie in Zukunft verbessern können.

Über Facebook Insights können Sie die Interaktionen mit dem Content auf Ihrer Facebook-Seite verfolgen. Auf diese Weise können Sie Ihre Reichweite, das Engagement (Likes, Klicks, Kommentare) und Ihre Likes messen. Sie können auch sehen, welche Ihrer Posts dazu führen, dass Personen Ihre Seite nicht mehr mögen – eine wichtige Information
dahingehend, was nicht funktioniert.

Mit Facebook Insights können Sie auch feststellen, welche Beitragsarten für Ihre Seite am besten geeignet sind. So finden Sie heraus, ob Ihr aktueller Mix funktioniert.

Abgesehen davon, dass Sie Ihren Erfolg messen, ist es wichtig, Informationen darüber was funktioniert und was nicht auch tatsächlich anzuwenden und Ihre Strategie anzupassen. Die Daten zeigen Ihnen, was Sie beibehalten sollten und welche Taktiken Sie optimieren
müssen. Durch diesen kontinuierlichen Prozess von Zielsetzung, Messen und Optimierungen Ihrer Strategie können Sie Ihre Leistung im Laufe der Zeit verbessern.

Wenn es um Facebook-Marketing geht, gibt es eine Menge zu lernen und es kann zunächst ein wenig überwältigend erscheinen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Sie auch ohne großes Budget beginnen können und dann mit der Zeit komplexere Strategien anwenden.

]]> 18.10.2019 - 10:40:52
BIG DATA in der Landwirtschaft
Wie überall war auch in Polen die Digitalisierung in der Landwirtschaft Hauptgesprächs- und Vortragsthema. Prof. Dr. Edmund Lorencowicz von der Universität für Biowissenschaften in Lublin berichtete in seinem Vortrag mit dem Titel „Big data, big problem – Landwirt und Digitalisierung” über das Nutzungsverhalten digitaler Systeme
in der Landwirtschaft. Der polnische Landwirt verwendet die Daten hauptsächlich zur Entscheidungsfindung bei der optimalen Flächenbewirtschaftung.

Der Vortrag befasste sich zudem mit den Herausforderungen und Risiken der Digitalisierung. Neben der enormen Menge an Datenerfassungssystemen in Maschinen und mit mobilen Geräten kam auch die Datensicherheit und Cloudlösungen zur Sprache.

Wachstumskarten und Crop Sensorik
Die optimale Anwendung von Dünger und Pflanzenschutzmitteln war außerdem zentraler Bestandteile des Kongresses. Die Digitalisierung und der technische Fortschritt ermöglichen eine Kartographie von Ackerschlägen unter verschiedenen Gesichtspunkten. So kann beispielsweise der Wasserpegel auf dem Acker, wie auch der Feuchtigkeitshaushalt der Pflanze bzw. ihre Entwicklung überprüft werden. Dies geht über bodennahe Sensoren angebracht am Traktor, mittels Drohnentechnik im Flug über das Feld oder sogar satellitengestützt.

Mit diesen Daten ließen sich bedarfsgerechte Bewässerung der Pflanzen sowie optimale Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und Düngermitteln bewerkstelligen. Die Frage der Darstellung der Daten in einem Anwendungssystem wurde in einer weiteren Präsentation von 365 Farmnet vorgestellt. Die technischen Möglichkeiten und erforderlichen Einstellungen an Maschinen und Gerätschaften für eine bedarfsgerechte Nährstoffausbringung erläuterte Dr. Dawid Wojcieszak von der naturwissenschaftlichen Universität von Posen. Ein gelungenes, aufeinander abgestimmtes Programm.

Betriebswirtschaftliche Aspekte der Dienstleistungen
Der zweite Vortragsteil befasste sich mit der Situation landwirtschaftlicher Dienstleister. In seinem zweiten Vortrag arbeitete Prof. Dr. Lorencowicz betriebswirtschaftliche Aspekte heraus und stellte Kalkulationsgrundlagen für den Einsatz unterschiedlicher
Landtechnik vor. Entscheidend für die Kalkulation seien sowohl die zu berücksichtigenden
Reparaturkosten, die sich allerdings schwer im Voraus ermitteln ließen. Als auch der optimale Einsatzzeitpunkt, der eine nicht zu unterschätzende Rolle spiele. Prof. Dr. Lorencowicz stellte fest, dass die bisherige Entwicklung in der Landwirtschaft (auch in Polen) zu immer einfacheren, schnelleren und günstigeren Dienstleistungen auf Dauer nicht funktionieren wird. Die Kenntnis der tatsächlichen Kosten in den Unternehmen sei ein wichtiger Faktor, um dauerhaft am Markt bestehen zu bleiben.

Daran anknüpfend durfte ich die Situation der Lohnunternehmer in Deutschland sowie die Bedeutung und Funktion unseres Verbandes vorstellen. Die Entwicklung des Verbandes seit Ende der 90er Jahre verdeutlicht die Wichtigkeit von Zusammenhalt einer bestimmten Unternehmensgruppierung. Nur gemeinsam in einem starken Verbund ließen sich effektive Lobbyarbeit, Beratung und Aus- und Fortbildung erreichen.

Zum Abschluss veranschaulichte Herr Dworakowski von der Agromix Rojeczyn (Händler und Lohnunternehmer) wie schwierig sich der Sektor seit den 90er und 2000er Jahren entwickelt hat – in dem sich nach seiner Auffassung noch gut Geld verdienen ließe. Die mit landwirtschaftlichen Produkten erzielten Erlöse reichten nicht mehr aus, um die Kosten für Technik und Mitarbeiter im landwirtschaftlichen Bereich zu decken. Er mahnte einen notwendigen Zusammenschluss der Dienstleister in diesem Bereich an, andernfalls sehe er diesen Sektor schwinden.

Alles in allem war der Kongresse ein sehr gelungener und runder Tag. Deutlich wurde, dass die Themen, die unsere Branche in Deutschland prägen, dieselben sind, wie für die Kollegen in Polen. Umso wichtiger ist es, das wir im Austausch miteinander stehen und so voneinander profitieren können.

Weitere Infos unter Polski Związek Pracodawców-Usługodawców Rolnych (PZPUR), http://www.uslugirolne.pl/

]]> 18.10.2019 - 10:40:52 Die Pflicht zur Bedienung eines EG-Kontrollgerätes, d. h. zum Einlegen einer Fahrerkarte und zur Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, besteht generell nicht bei Kraftfahrzeugen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH.) von bis zu 40 km/h.
Hierbei ist die bbH. des Zugfahrzeugs ausschlaggebend, die auch in der Fahrzeugbescheinigung, Teil 1, vermerkt ist. Auf den Verwendungszweck kommt es bei dieser Ausnahme nicht an, die im Übrigen im Jahr 2006 allein von der CEETTAR (= Europäischer Lohnunternehmerverband) in Brüssel erwirkt worden ist.

Die weiteren Ausnahmen von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes für Kraftfahrzeuge mit einer bbH. von mehr als 40 km/h sind in § 18 Absatz 1 Fahrpersonalverordnung (FPersVO) geregelt. Hierbei sind vor allem die Nummern 3, 8 und 14 für Lohnunternehmer von Interesse.
Bezogen auf die Anwendung der Nummer 3 hat sich nun in der jüngsten Vergangenheit ein Auslegungsstreit entzündet.

Streitiger Geltungsumfang:
Nach § 18 Absatz 1 Nr. 3 FPersVO sind „land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen, die für land- oder forstwirtschaftliche Tätigkeiten in einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern vom Standort des Unternehmens verwendet werden, das das Fahrzeug besitzt, anmietet oder least“ ebenfalls von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes ausgenommen.

Diese Ausnahme wurde ebenfalls im Jahr 2006 von der CEETTAR in Brüssel erwirkt und gilt seitdem als die „Lohnunternehmer-Ausnahme“ überhaupt (Anmerkung: Landwirtschaftliche Betriebe sind im Übrigen mit allen Fahrzeugen im Umkreis von 100 km bereits nach § 18 Absatz 1 Nr. 2 FPersVO für eigene Zwecke von der Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes befreit).

Nunmehr ist aber in der jüngsten Vergangenheit in einigen Regionen Deutschlands zu beobachten, dass die Kontrollbehörden (Polizei, BAG) die Ausnahme der Nummer 3 bezogen auf Lohnunternehmer nicht anerkennen.
Vielmehr soll danach diese Ausnahme generell nicht für Gewerbebetriebe und damit auch nicht für Lohnunternehmen, sondern nur für land- oder forstwirtschaftliche (lof) Betriebe gelten.

Diese Rechtsauslegung beruht auf einem vom BAG seit dem 20.02.2019 herausgegebenen und mit den Ländern abgestimmten Leitfaden, der auch auf der Homepage des BAG (www.bag.bund.de) einsehbar ist.
Allerdings ist diese Rechtsauslegung unvertretbar, d. h. nicht dem geltenden Recht entsprechend, was bereits durch mehrere Verfahren bestätigt worden ist.
Diese Verfahren wurden allesamt auf Anhörungsebene von der Verwaltung nach Hinweis auf die Rechtslage eingestellt. Ein Verfahren, das von einem Kontrollbeamten sogar bis vor ein Amtsgericht betrieben wurde, wurde ebenfalls vollumfänglich unter Hinweis auf die eindeutige Rechtslage eingestellt.

Aufruf an die Mitglieder:
Nichtsdestotrotz besteht aktuell die Gefahr, dass die Kontrollbehörden bezogen auf die hier dargestellte Ausnahme weiterhin Kontrollen durchführen und lof-Zugmaschinen mit einer bbH. von mehr als 40 km/h stilllegen, die für lof-Tätigkeiten eingesetzt werden.

Daher folgender Aufruf an die Mitglieder / Lohnunternehmer:
Bitte melden Sie sich daher unverzüglich beim Verfasser dieses Artikels, wenn Sie von Kontrollbeamten mit einer lof-Zugmaschine, die Sie für lof-Tätigkeiten einsetzen, wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen die Bedienpflicht des EG-Kontrollgerätes angehalten und / oder stillgelegt werden.

]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Damit der Umtausch strukturiert und ohne Engpässe stattfinden kann, findet dieser an Hand eines gestaffelten Verfahrens statt. Dabei wird nach dengrauen und rosafarben Lappen, die vor 1986 bis 1998 ausgestellt, sowie den „alten“ Karten, die von 1998 bis zum 18.01.2013 ausgestellt wurden unterschieden. Für die grauen und rosafarbenen Führerscheine richtet sich die Umtauschfrist nach dem Geburtsdatum des Führerscheininhabers. Für die Kartenführerscheine ist das  Ausstellungsjahr der Karte maßgeblich. In den folgenden Tabellen werden die jeweiligen Umtauschfristen erläutert.



Der Umtausch erfolgt auf der Führerschein-Behörde des aktuellen Wohnsitzes. Da ein neuer Führerschein nicht online beantragt werden kann, ist der persönliche Gang zum Amt unvermeidbar. Zum Umtausch muss der aktuelle Führerschein sowie ein biometrisches Passfoto mitgebracht werden. Wurde der alte graue oder rosafarbene Führerschein nicht von der Behörde des aktuellen Wohnsitzes ausgestellt, wird zusätzlich noch eine Karteikartenabschrift der ursprünglich ausstellenden Behörde benötigt.

Die neuen EU-Führerscheine haben eine begrenzte Gültigkeit und sind zukünftig 15 Jahre lang gültig und müssen entsprechend alle 15 Jahre erneuert werden. Das Ablaufdatum ist dabei auf der Vorderseite des neuen EU-Führerscheins vermerkt. Für den Umtausch wird eine  Bearbeitungsgebühr von 25,-€ erhoben. Die Bearbeitung des Umtauschs dauert ca. drei Wochen.

Den Umtausch nicht durchzuführen ist keine Option. Wer die Umtauschfrist für PKW und Motorrad verstreichen lässt, riskiert ein Verwarngeld in Höhe von 10,- €. Anders ist der Sachverhalt jedoch bei LKW- oder Busführerscheinen. Auch im Ausland kann es je nach Land zu erheblichen Problemen kommen.

]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Dieser Berufswettbewerb hat bereits Tradition und fand in diesem Jahr an der Bildungsstätte UFAT Wöbbelin mit insgesamt 12 qualifizierten frischgebackenen Facharbeitern aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Die UFAT zeigte sich erneut als professioneller Gastgeber dieser anspruchsvollen Veranstaltung.

Wie immer hatte die Wettbewerbsregie ein vielseitiges und anspruchsvolles Ausscheidungsverfahren in Theorie und Praxis zusammengestellt. Neben einem breiten Wissen aus der Fach- und Allgemeinbildung gehörten u. a. Rangier- und Einsatzübungen mit einem Traktor und Anhänger, Feldspritze und Drillmaschinen an den Prüfungsstationen.

Ergänzt wurden diese Aufgaben durch praxisnahe Rollenspiele zu Fachgesprächen mit Behörden und Kunden. Fachlich kommunizieren, verhandeln und überzeugen waren die Herausforderungen in einem simulierten Behördengespräch und bei einer Reklamation eines unzufriedenen Kunden.  

Das Leistungsvermögen der Wettbewerbsteilnehmer war sehr hoch und das Endergebnis entsprechend knapp.

René Littkopf aus 93164 Laaber in der Oberpfalz konnte sich mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platz sichern. Seine Ausbildung fand im Lohnunternehmen Albert Schmid in Hemau und in der Berufsschule Triesdorf statt. Den hervorragenden Zweiten Platz belegte Konstantin Hanusa aus dem niedersächsischen Vögelsen, der im Lohnunternehmen Zeyn und an der Berufsschule Hannover ausgebildet wurde. Erstmalig konnten 2 Drittplatzierte ausgezeichnet werden: Florian Katheder (Alesheim, LU Mrasek) und Hendrik Flessner (Friedeburg, LU Ahlhorn) hatten exakt die gleiche Punktzahl.

Die besten Fachkräfte 2019 durften sich neben Sachpreisen auch über Preisgelder freuen. Der bekannte Landtechnikhersteller AMAZONE sponsort seit vielen Jahren den Berufswettbewerb des Bundesverbands Lohnunternehmen.

Thomas Rüsch freute als Vertreter des BLU-Präsidiums und des Lohnunternehmerverbands Mecklenburg-Vorpommern  sich bei der Siegerehrung über die hervorragenden Ergebnisse und die gute Stimmung der Veranstaltung und stellte deutlich heraus, dass trotz drei Siegern jeder Teilnehmer ein Gewinner ist, weil die Teilnahme am BLU-Berufswettbewerb selbst schon ein große Auszeichnung darstellt. 



Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:52]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Ein Altenteiler musste dies unlängst schmerzhaft erfahren – ihm wurde nach einem solchen Unfall ein Arm amputiert, nachdem er von seinem Sohn mit dem Schlepper überfahren wurde. Beide wollten am Unfalltag auf der nur 300 Meter von der Hofstelle entfernten Koppel Pferde umweiden. Wegen der Enge fuhr der Altenteiler nicht in der Fahrerkabine mit, sondern stand bei geschlossener Kabinentür mit beiden Füßen auf dem unteren Trittblech des Schlepperaufstiegs und hielt sich am Handgriff fest. Als der Schlepper ein Schlagloch durchfuhr, ging ein Schlag durch die Maschine und der Altenteiler rutschte dadurch mit den Füßen vom Aufstieg ab, stürzte und landete auf dem Rücken liegend auf dem Feldweg. Eine Bremsreaktion des Sohnes war nicht mehr möglich. Selbst die gefahrenen acht Stundenkilometer entsprechen schon zwei Meter in der Sekunde. Das Schlepperhinterrad überrollte den Arm des Vaters.

Hauptursache für diese Unfälle ist, dass Mitfahrer häufig auf ungeeigneten Plätzen mitgenommen werden. Zur Abwägung, welche Art der Mitnahme rechtlich „im grünen Bereich“ liegt, hilft ein Blick in die Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz und in die Straßenverkehrsordnung. Danach ist die Mitfahrt auf Fahrzeugen, Anbaugeräten und auf land- oder Mitfahrt auf Maschinen und Anhängern: Sitzt du schon oder stehst du noch? forstwirtschaftlichen Anhängern nur auf für diesen Zweck ausgerüsteten Plätzen erlaubt. Der Fahrer muss sich bevor er anfährt vergewissern, dass alle Mitfahrer die vorgesehenen Sitzplätze eingenommen haben.

Auch für Saisonkräfte, die auf landoder forstwirtschaftlichen Anhängern zum Feld und zurück transportiert werden, gilt: Sie müssen auf sicheren Plätzen sitzen können. Nicht geeignet sind zum Beispiel sogenannte Kohlanhänger, auf denen oft neben den Kohlkisten auch die Mitarbeiter transportiert werden – selbst dann nicht, wenn Mitfahrer in den leeren Kisten sitzen, da diese in der Regel nicht verzurrt sind.

Besser eignen sich Kleinbusse, da diese auch bei Gewitter schützen und der Transport sicherer ist als in oder auf Anhängern.

Untersagt ist außerdem die Mitfahrt in Frontladerschaufeln. Die Gefahr hier heraus zu stürzen und sich zu verletzen ist immens hoch. Unfälle werden hier insbesondere beim Steine sammeln auf dem Feld oder bei Hoffahrten verursacht, wenn sich die aus der Schaufel hängenden Füße im Boden verfangen oder wenn über eine Unebenheit gefahren wird und der Mitfahrer dadurch herausgeschleudert wird.

SVLFG]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Auffällig ist, dass in Europa prozentual gesehen mit Abstand die meiste Fläche ökologisch bewirtschaftet wird. In Deutschland und Frankreich sind es jeweils über 9% der  landwirtschaftlichen Fläche. In Spanien und Italien sogar mehr als 15%.

Die Tendenz ist deutlich: seit mehr als einem Jahrzehnt steigt die Anzahl der Betriebe und Flächen. 2018 stellten in Deutschland jeden Tag fast 5 Landwirte ihre Betriebe auf Bio um. Die positive Entwicklung fußt auch auf dem starken politischen Rückhalt in vielen Bundesländern. Eine stärkere Nachfrage am Bio-Markt zeigt, dass es weiterhin Bio-Potential für deutsche Bauern, Lebensmittelhersteller und Händler gibt.

So ist es nicht verwunderlich, dass in immer mehr Supermärkten, Fachzeitschriften und Gesprächsrunden Themen der Ökologischen Landwirtschaft aufkommen. Doch was sich genau hinter den schön grün gestalteten Logos verbirgt ist den Wenigsten schlüssig.

Es sind verschiedene Biosiegel auf dem Markt, da es auch verschiedene Ansätze gibt Ökologische Landwirtschaft zu betreiben. Generell kann man die Siegel in EU-Bio und Verbands-Bio unterteilen.



Verbands-Bio (Bioland, Demeter, Naturland…)
Die ersten Erzeuger, die sich mit ökologischer Landwirtschaft beschäftigten, schlossen sich zusammen und unterstützten sich gegenseitig mit Ratschlägen und tauschten Erfahrungen aus. Um nach außen eine Einheit und Wiedererkennung zu gewährleisten, beschlossen sie Regeln für Mitglieder und Versprechen für ihre Kunden. Durch Abspaltungen und neue Gruppierungen verschiedener Landwirte entstanden mehrere Qualitätsstandards und somit auch verschiedene Siegel. Wer sich nicht an die vereinbarten Standards hält, muss mit Konsequenzen rechnen, die bis heute von Kontrollstellen angeordnet werden.

EU-Bio
1992 entwickelte die EU schließlich einheitliche Verordnungen für die Ökologische
Landwirtschaft. Bereits existierende Verbandsregelungen wurden als Gerüst genutzt um Mindeststandards gesetzliche zu verankern. Das hat den Vorteil in einem viel größeren Gebiet mit unterschiedlichen Möglichkeiten und Teilnehmern eine einheitliche Regelung
sicherzustellen. Die Richtlinien des EUBio sind in einigen Teilen lockerer als die Richtlinien der Bio-Verbände.

Jede Form der Landbewirtschaftung ist ein Eingriff in die Natur. In der Ökologischen Landwirtschaft soll die Bewirtschaftung so erfolgen, dass die natürlichen  Wechselbeziehungen des Ökosystems genutzt und gefördert werden. Die Ökologische Landwirtschaft steht immer wieder vor der Herausforderung, Betriebskonzepte und Anbausysteme stetig weiterzuentwickeln, um zum einen im Einklang mit den Grundsätzen zu bleiben und zum andern die Wirtschaftlichkeit zu erhalten.



]]> 18.10.2019 - 10:40:52 bestehend aus Maschinenvorführungen, Fachforen, der Präsentation von Neuentwicklungen und Prototypen aus den Bereichen Landtechnik, Pflanzenbau und -zucht, sowie der Tierhaltung geboten.

Auch der BLU und der hessische Landesverband waren auf den Feldtagen vertreten. In vielen Gesprächen mit Landwirten zeigte sich dabei, dass sowohl im ökologischen als auch im konventionellen Ackerbau der Einsatz innovativer Hack- und Striegeltechnik zunehmen wird. Insbesondere Betriebsleiter kleinerer Betriebe äußersten dabei, dass sie sehr gerne mit Lohnunternehmen zusammenarbeiten würden, da sie gerne die Vorteile kamera- oder
ultraschallgesteuerter Hacken nutzen würden, die Anschaffungskosten für
Ökofeldtage 2019 den Einzelbetrieb zu hoch und die Auslastung der Maschinen zu gering sei.

Haben auch Sie sich schon mit dem Thema des mechanischen Pflanzenschutzes befasst oder sind schon Dienstleister auf diesem Gebiet?

Ebenfalls wurde unser Auftritt auf den Ökofeldtagen dazu genutzt das Berufsbild der Fachkraft Agrarservice zu bewerben.

Ein Dankeschön gilt dabei dem Präsidium des Landesverbandes Hessen, dass mit seiner Präsens auf dem Stand für tatkräftige Unterstützung sorgte, sowie Herrn Thomas Lindt und der Firma Zürn, die uns du Demonstrationszwecken einen Schlepper und Hacktechnik zur Verfügung stellten.

]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Herzlich willkommen!

Bundesverband

Landesgruppe Bayern
Fachgruppe Landwirtschaftliche Lohnunternehmen Baden-Württemberg
Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Aber was ist eigentlich das perfekte Coverfoto? Welche Größe muss eingestellt werden? Was gilt es zu beachten? Wie viel Aufwand sollte man investieren?

Genau darum soll es hier gehen. Wir wollen euch in diesem Artikel zum einen die Grundlagen wie z.B. die Bildgröße für das Facebook Titelbild verraten, aber auch ein paar nützliche Tipps zur Gestaltung eures Titelbildes geben. Soviel können wir aber schon jetzt vorab sagen: In eurem Titelbild solltet ihr nicht zum „Pixelschubser“ werden und ein schönes Foto ist eine bessere Wahl, als ein richtiges Design.

1. Die richtige Bildgröße des Coverfotos
Schauen wir zuerst was Facebook dazu sagt: Das Coverfoto … Gar nicht so gut übersetzt und vor allem vier unterschiedliche Angaben darüber, wie groß das Bild jetzt sein soll. 820, 640, 400 oder 851 Pixel lang und 312, 360, 150 oder 315 Pixel hoch – what? Wenn man diese Angaben einem Grafiker gibt, bekommt man wohl zuerst einen verwirrten Blick und dann ein Foto, das schön sauber in den vier Version gespeichert wurde.

Die Verwirrung kommt durch die unterschiedliche Darstellung des Fotos auf verschiedenen Endgeräten, aber dazu später mehr. Außerdem könnt ihr – auch wenn Facebook hier die unterschiedlichsten Angaben macht – nur ein einziges Foto hochladen. Die Mühe verschiedene Größen zu produzieren, kann man sich also sparen.

In welcher Größe soll man das Bild jetzt hochladen? Das kommt drauf an:
Welche Abmessungen soll ich jetzt nehmen?
Jetzt kommen die wirklichen Profi-Tipps. Aktuell ist es so, dass wir zwei Empfehlungen für euch haben: Der Bildinhalt bestimmt also das Format. Die 640 x 360 Pixel Variante nehmt ihr also zum Beispiel, wenn ihr Text habt, der links oder rechtsbündig im Bild ist. Die 851 x 315 Pixel Variante nehmt ihr, wenn ihr Text habt, der oben oder unten platziert ist. Wenn ihr einfach nur ein Foto als Titelbild hochladen wollt, dann ladet es in der vollen Auflösung hoch und positioniert es passend.

… zumindest ist das aktuell so, es kann gut sein, dass Facebook dies noch ändert.

2. Kein Pixelschubsen – es gibt sehr viele unterschiedliche Darstellungsformen
Facebook kann man auf so ziemlich jedem Endgerät benutzen und das Coverfoto wird auch auf so ziemlich jedem Endgerät anders dargestellt. Manchmal sind ein paar Pixel unterschiedlich, manchmal aber auch deutlich mehr. Genau deshalb gibt Facebook in der
Hilfe auch die unterschiedlichen Werte an. Es gibt keine „Safe-Zone“ oder ähnliches, die beschreibt, welcher Inhalt in jeder Darstellung auch immer sichtbar ist.

Merkt euch deshalb: Keine Optimierung bis zum letzten Pixel. Es ist zwar schön, dass ihr oder euer Design so ambitioniert seid, aber steckt eure Energie lieber in etwas anderes.

Es gibt die verschiedensten Ecken, an denen euer Titelbild erscheinen kann, hier mal einige Beispiele…



… ihr seht, auf den letzten Pixel zu optimieren hat keinen Sinn. Dafür ist Facebook viel zu inkonsistent was das Design angeht. Leider.

3. Mobile First – optimiert auf die mobile Ansicht
Die meisten Admins arbeiten an ihrer Seite vom Desktop aus. Also wird auch immer schön an dieser Ansicht optimiert und das Titelbild muss hier perfekt aussehen. Dies ist ja schließlich auch die Ansicht, die sich der Chef später anschaut.

Der Großteil eurer Nutzer wird eure Seite allerdings nur mobil sehen. Schaut also, dass euer Bild hier gut aussieht und denkt daran:
4. Kein Text
Wenn Text, dann passend. Das größte Problem beim Text ist immer: „Wo packe ich ihn denn hin und wie groß mache ich ihn?“ Wir ihr oben gelesen habt, müsst ihr je nach Position des Textes ein anderes Format wählen, eines von beiden ist leicht unscharf in
der Desktop-Version. Für die mobile Ansicht darf der Text eher nicht zu klein sein, also braucht ihr schon eine große Schriftgröße. Viel Text darf es also auch nicht sein.

5. Kombiniert euer Titel- und Profilbild nicht in einem Design
Das war früher mal Best Practice und total cool.



Natürlich kann euer Titelbild sehr gut zum Profilbild passen, aber ihr solltet es einfach nicht in einem Design kombinieren. Warum? Schaut doch mal weiter oben die Darstellungen an. In der Desktop Version ist euer Profilbild rechts angeordnet und Mobil darunter – wenn ihr es jetzt kombiniert sieht es in einer Version nicht gut aus. Wenn es dann nur am Desktop Rechner cool aussieht, habt ihr leider alles falsch gemacht und nichts verstanden.

6. Wie wählt man das „perfekte“ Bild aus?
Da gibt es keine wirklichen Regeln. Nutzt ein Bild das euch oder eurer Unternehmen am besten repräsentiert. Kein nichts sagendes Stockfoto, das ihr irgendwo gekauft habt. Zeigt Emotionen, euer Produkt, euer Team, oder was auch immer – wie es euch am besten passt. Es muss nicht immer das perfekte Design sein. Im Zweifel fragt doch einfach mal eure Fans, oder lasst euch von denen Vorschläge schicken – warum nicht? Muss ja nicht gleich ein Gewinnspiel sein.

7. Wie oft kann oder soll man das Titelbild tauschen?
Das werden wir auch oft gefragt. Im Prinzip könnt ihr es tauschen so oft ihr wollt, solange ihr bei euren Fans relevant bleibt. Ihr könnt aus so einem Titelbild auch einen schönen Post machen. Wenn das Bild jahrelang gleich bleibt, wird es aber auch kaum jemand
bemerken.

]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Erwin Schlütter, der Präsident des Landesverbandes, eröffnete die Veranstaltung und leitete mit Fragen, welche die LU-Branche im Moment beschäftigen, hin zum Fachvortragsteil. Derzeit ginge das Artensterben landauf und landab durch die Presse und die Akzeptanz der Bürger hinsichtlich der Landwirtschaft sinke. Schwarz-Weiß-Diskussionen würden keine Lösung sein. Vielmehr müssten sich die Lohnunternehmer ergebnissoffen alternative Verfahren anschauen.

Auf die Frage, ob die mechanische Unkrautbekämpfung in Zukunft eine wichtigere Rolle auch für die Dienstleister spielen könnte, sollte der Vortragsteil Antworten liefern. Den Anfang machte Moritz Span vom BioGut Schulze Altcappenberg im nordrhein-westfälischen Datteln. Er stellte vor, welche Strategien angewendet und welche Maschinen eingesetzt werden, um das Unkraut zu regulieren. „Bei optimalen Bedingungen können wir 80 – 90 % des Unkrautes mechanisch regulieren“, erklärte er. Tobias Schulze Bisping von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen stellte im Anschluss unterschiedliche Geräte zur mechanischen Unkrautregulierung vor und ergänzte seinen Vortrag mit aktuellen Ergebnissen aus Versuchen der Kammer. Sein Fazit: Die mechanische Unkrautbekämpfung wird in jedem Fall Zukunft haben, da die Restriktionen im Pflanzenschutz seitens des Gesetzgebers zunehmen würden. Die Sicht eines Landtechnikherstellers auf dieses Thema stellte zum Abschluss Stefan Kiefer von den Amazonen-Werken vor.

Plogmaker geht nach 22 Jahren
Am Nachmittag eröffnete Erwin Schlütter die Jahreshauptversammlung. Dr. Martin Wesenberg, Geschäftsführer des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU), stellte in seinen Grußworten die aktuellen Themen vor, mit denen sich die Geschäftsstelle in Riehe beschäftigt. Erwin Schlütter ging in seinem Bericht u.a. auf den zu erwartenden beschleunigten Strukturwandel in der Landwirtschaft ein. Heute seien Dienstleister gefragt, die neben der reinen Arbeitserledigung auch die  Beratung sowie die Dokumentation für die Betriebe und somit einen Rundumservice anbieten können.

Wilhelm Plogmaker verabschiedete sich nach 22 Jahren aktiver Mitarbeit aus dem Präsidium des Landesverbandes. Erwin Schlütter dankte ihm für die erstklassige Mitarbeit und u.a. für acht Jahre als Präsident sowie sieben Jahre als Vizepräsident im Vorstand des Verbandes. Zur Wahl stellte sich LU Klaus Feistmann, der in einem ersten Wahlgang in das geschäftsführende Präsidium gewählt wurde. In einer zweiten Runde erfolgte dann seine Wahl zum neuen Vizepräsidenten.

Björn Anders Lützen,
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Leider war die Teilnehmeranzahl überschaubar. Das gute Wetter Mitte Juni führte offensichtlich dazu, dass viele Lohnunternehmer dem operativen Geschäft den Vorzug gaben. Und so traf sich am Morgen eine Gruppe von ca. 30 ordentlichen und fördernden Mitgliedern auf dem Lohnbetrieb von Timo Emmerich in Wehrheim, ca. 20 km nördlich von Frankfurt.

Das Lohnunternehmen Emmerich beschäftigt 2,5 AK. Arbeitsschwerpunkte sind ackerbauliche Dienstleistungen. Neben einem eigenen Ackerbaubetrieb mit ca. 170 ha Fläche bietet das Lohnunternehmen für mehrere Kunden die Komplettbewirtschaftung ihrer Ackerbauflächen inkl. Dokumentation an. Hinzu kommen die Getreide- und Grünfutterernte. Recht neu im Dienstleistungsportfolio ist die Sanierung von wassergebundenen Wirtschaftswegen mit spezieller Technik, die an einem Schlepper angebaut wird.

Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es mit einem Bus in das ca. 50 km entfernte Delkenheim zur Besichtigung der Heus-Beton-Werke. Firmeninhaber Heinz Eufinger ließ es sich nicht nehmen, die LU-Gruppe persönlich durch das Werk zu führen. Insgesamt beschäftigt die Heus Gruppe an zwei Produktionsstandorten, einem Kieswerk sowie der firmeneigenen Spedition ca. 150 Mitarbeiter. In Delkenheim wird hauptsächlich Betonpflaster in unterschiedlichsten Ausführungen produziert.

Unternehmer Heinz Eufinger ist aber nicht nur Beton-Experte – er führt gemeinsam mit seiner Frau in Brechen einen Zuchtbetrieb für Turnierpferde. Und zu diesem ging es im Anschluss an die Besichtigung des Betonwerks.

Mit Stolz präsentierte er seine Tiere und erklärte, worauf es für eine erfolgreiche Pferdezucht und –haltung ankommt.

Vorletzte Station des LU-Tages war dann das Lohnunternehmen K.P. Schwarz Agrarservice in Gemünden. Firmeninhaber Kai Peter Schwarz beschäftigt acht Festangestellte und bietet das komplette landwirtschaftliche Dienstleistungsportfolio von der Aussaat, über die organische Düngung bis zur Ernte an. Hinzu kommen Kommunal- und Baudienstleistungen.

Danach ging es wieder zurück zum Ausgangsort des LU-Tages – zum Betrieb von Timo Emmerich. Dieser stellte das Unternehmen bei einer Führung über das Gelände vor. Den gemütlichen Ausklang fand der LU-Tag dann in einer Gaststätte in Wehrheim.

Björn Anders Lützen, Redaktion
LOHNUNTERNEHMEN]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Die Standbesucher können dann selbst in die Rolle des FELDHELDEN schlüpfen und ihr Bild direkt mit nach Hause nehmen. Auch werden wir in diesem Jahr erstmalig in dem Bereich Campus & Career vertreten sein. Bei der 2-tägigen Aktion auf der Karrieremeile werden wir mit neuen FELDHELD-Motiven und Werbematerialien über die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice informieren und hoffentlich viele junge Leute erreichen und begeistern können.
Ein Highlight unserer Sitzung war sicher auch die Diskussion mit der externen Referentin Henriette Keuffel vom Forum Moderne Landwirtschaft. Wir beschäftigten uns viel mit der Frage, wie man richtig mit der entsprechenden Zielgruppe kommuniziert. Damit haben wir auf dem Vortrag der März-Sitzung aufgebaut und die entsprechenden Inhalte weiter vertiefen können. Auch haben wir über die fehlende Zusammenarbeit von brancheninternen Organisationen gesprochen. Wäre es nicht sinnvoll, die Branchenkommunikation noch mehr zu bündeln und damit effektiver zu werden und mit einer verbraucherverständlichen Sprache zu sprechen? Das Forum Moderne Landwirtschaft setzt dies aktuell sehr erfolgreich um, insbesondere mit der „AgrarScouts“-Aktion. Das Konzept der AgrarScouts umfasst Führungen und persönliche Gespräche mit Praktikern aus der Landwirtschaft, die Interessierten einen besonderen Blick in ihre Welt ermöglichen. Der offene Dialog auf Augenhöhe mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern ist das Anliegen dieser Menschen, die Tag für Tag mit ihrem Wissen und ihrer Expertise Landwirtschaft gestalten.
Zusammenfassend also wieder viele wertvolle Ansätze für unsere künftige Arbeit, die es jetzt umzusetzen gilt. Vielen Dank an dieser Stelle für das große Engagement der Teilnehmer!

]]> 18.10.2019 - 10:40:52  
Die Qualifikation Agrarservicemeister ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden und ASM 12 steht für den 12. Abschlussjahrgang Niedersachsens in dieser bedarfsgerechten Fortbildungsmaßnahme.
 
Der BLU bietet diesen Kurs in enger Abstimmung mit der zuständigen Fachbehörde LWK Niedersachsen und der DEULA Nienburg an. Die Fortbildung ist mit 18 Meisteranwärtern ausgebucht und geht über 2 Wintersemester.
 
Weitere Informationen, auch zu den ASM-Standorten Kleve und Triesdorf hält der BLU bereit.

]]> 18.10.2019 - 10:40:52]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Herzlich willkommen!

Landesverband Lohnunternehmen Schleswig-Holstein e.V.
Fachgruppe Lohnunternehmen Sachsen
Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Dauer der Probezeit
Die Probezeit steht am Anfang der Ausbildung und dient dem gegenseitigen Kennenlernen von Azubi und Ausbildungsbetrieb. Laut §20 des Berufsbildungsgesetzes muss die Probezeit in der Ausbildung mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen. Während der Probezeit können beide Vertragsparteien von heute auf morgen und ohne Begründung das Ausbildungsverhältnis schriftlich kündigen.

Angemessene Ausbildungsvergütung
Die Höhe der Ausbildungsvergütung wird mit dem Ausbildungsvertrag festgelegt und muss während der Ausbildungszeit mindestens jährlich ansteigen (§ 17 Berufsbildungsgesetz). Die monatliche Ausbildungsvergütung liegt derzeit zwischen 635,- € und 695,- €, kann aber je nach Bundesland variieren.

Zusätzlich zu Ihrer Ausbildungsvergütung können die Auszubildenden eine leistungsabhängige Prämie erhalten, wenn im Endzeugnis des 1. Berufsschuljahres, im Zwischenprüfungszeugnis im 2. Ausbildungsjahr bzw. im Abschlusszeugnis der Berufsausbildung im 3. Ausbildungsjahr besondere Notendurchschnitte erreicht werden.



Ausbilder muss Azubi für Berufsschule freistellen
Nach §15 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) gilt prinzipiell, dass der Ausbilder seinen Azubi für die Teilnahme am Berufsschulunterricht sowie an Prüfungen freistellen muss – sofern die Berufsschule während der Arbeitszeit stattfindet.

Eine Berufsschulwoche mit planmäßigem Blockunterricht von mindestens 25 Stunden an fünf Tagen kann der minderjährige Azubi mit 40 Zeitstunden anrechnen. Auch volljährige Azubis können die Zeit für den Berufsschulunterricht, für Pausen und den Schulweg voll auf die Arbeitszeit anrechnen, maximal jedoch acht Stunden täglich. Dauert die Berufsschule weniger als acht Stunden, muss die fehlende Zeit im Betrieb gearbeitet werden.

Urlaub in der Ausbildung
Jeder Azubi hat Anspruch auf Urlaub in der Ausbildung. Die Mindestanzahl an Urlaubstagen wird durch das Arbeitsrecht bestimmt, wobei für minderjährige Azubis andere Bestimmungen gelten als für volljährige Auszubildende. Die genaue Anzahl an Urlaubstagen pro Kalenderjahr (nicht Ausbildungsjahr!) ist im Ausbildungsvertrag festgelegt und wird entweder in Werktagen oder in Arbeitstagen angegeben. Urlaub kann nur für die Arbeit im Betrieb, aber nicht für den Schulunterricht verwendet werden.

Alter am 1.1. eines Jahres – Werktage
Noch nicht 16 Jahre                30
Noch nicht 17 Jahre                 27
Noch nicht 18 Jahre                 25
Ab 18 Jahren                            24
Quelle: Jugendarbeitsschutzgesetz

Arbeitszeit und Pausen
Die Dauer von Pausen- und Arbeitszeiten in der Ausbildung ist gesetzlich genau vorgeschrieben. Für minderjährige Azubis gelten die Bestimmungen im Jugendarbeitsschutzgesetz (JArb-SchG), bei volljährigen Auszubildenden ist das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) entscheidend.

Azubis dürfen pro Tag nicht länger als 8 Stunden arbeiten. Die wöchentliche Arbeitszeit ist bei Volljährigen auf 48 Stunden pro Woche begrenzt, bei minderjährigen Azubis sind es 40 Stunden. Diese dürfen auch nur an 5 Tagen pro Woche arbeiten. Abweichungen und Ausnahmen sind unter bestimmten Umständen erlaubt.

Minderjährige Azubis (unter 16) dürfen zwischen 20.00 und 6.00 Uhr und ältere Jugendliche zwischen 21.00 und 5.00 Uhr nicht arbeiten. In der Ernte dürfen Jugendliche über 16 Jahre ausnahmsweise bis zu neun Stunden arbeiten, jedoch maximal 85 Stunden innerhalb von zwei Wochen. Die geleisteten Überstunden müssen Sie Ihrem Azubi durch Verkürzung der Arbeitszeit innerhalb von drei Wochen ausgleichen.

Während der Arbeitszeit müssen bestimmte Ruhepausen eingehalten werden, die der Azubi frei nutzen kann. Bei Minderjährigen gilt: Nach 4,5 bis 6 Stunden Arbeitszeit muss mindestens eine halbe Stunde Pause gemacht werden. Nach mehr als 6 Stunden Arbeit muss die Pause 1 Stunde lang sein. Volljährige Azubis müssen nach spätestens 6 Stunden Arbeitszeit eine Pause von mindestens 30 Minuten machen. Nach mehr als 9 Stunden Arbeit sind 45 Minuten Pause vorgeschrieben.

Sie dürfen Ihren minderjährigen Azubi grundsätzlich nur an fünf Wochentagen beschäftigen. Dabei sollten die zwei wöchentlichen Ruhetage möglichst aufeinanderfolgen. Wird Ihr minderjähriger Azubi (mindestens 16 Jahre alt) auch mal samstags oder sonntags beschäftigt, müssen Sie ihnen als Ausgleich aber in derselben Woche an einem anderen berufsschulfreien Arbeitstag freigeben. Minderjährige Azubis müssen mindestens zwei freie Wochenenden im Monat haben.



Überstunden ab und an erlaubt
In der Ausbildung sind Überstunden eigentlich nicht vorgesehen. In Arbeitsspitzen ist ausnahmsweise eine Arbeitszeit von zehn Stunden/Tag möglich. Sogar eine 60 Stunden-Woche ist rechtlich erlaubt, wenn Ihr Azubi innerhalb von 6 Monaten durchschnittlich nicht mehr als 48 Stunden/Woche gearbeitet hat. Ihrem minderjährigen Azubi müssen Sie für die Mehrarbeit einen Freizeitausgleich gewährleisten. Sie dürfen die Überstunden nicht bezahlen. Anders ist dies bei volljährigen Azubis. Hier können Sie entscheiden, ob Sie die Überstunden finanziell vergüten oder einen Freizeitausgleich geben.

Minusstunden sind ein No-Go
Minusstunden sind in der Ausbildung nicht rechtens. Laut Berufsbildungsgesetz sind Auszubildende im Unternehmen beschäftigt, um einen Beruf zu lernen. Schicken Sie den Azubi also nach Hause, weil es nicht viel zu tun gibt, dann zählt das als bezahlte Freistellung – und damit gibt es keine Minusstunden.

Wann endet das Ausbildungsverhältnis?
In der Regel endet das Ausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz mit Ablauf der im Vertrag vereinbarten Ausbildungszeit.

Erfolgreiche Prüfung vor Ende der vereinbarten Ausbildungszeit

Findet die Gesellen- oder Abschlussprüfung vor Ablauf der vertraglich vereinbarten Ausbildungszeit statt, dann endet das Ausbildungsverhältnis mit Bestehen der Prüfung. Am letzten Prüfungstag wird vom Prüfungsausschuss eine vorläufige Bescheinigung ausgestellt, worin das Bestehen oder Nichtbestehen angekreuzt ist. Mit Datum dieser Bescheinigung ist - bei Bestehen - das Ausbildungsverhältnis beendet. Der Ausbildungsbetrieb sollte sich diese Bescheinigung sofort vom Auszubildenden vorlegen lassen.

Nichtbestehen der Prüfung

Besteht der Auszubildende die Prüfung nicht, so endet das Ausbildungsverhältnis mit dem Enddatum des Ausbildungsvertrages, es sei denn, der Auszubildende verlangt vom  Ausbildenden eine Verlängerung der Ausbildung. Diese Verlängerung erstreckt sich bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, jedoch maximal um ein Jahr.

Bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses hat der Auszubildende einen gesetzlichen Anspruch auf ein Ausbildungszeugnis.

JN]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Apps in der Landwirtschaft gibt es viele. Die Angebote reichen von Pflanzenbestimmung über Ackerschlagkarteien bis hin zu Datenmanagementsystemen. Alle haben das Ziel die Arbeit der Lohnunternehmer und Landwirte zu vereinfachen. Doch wie weit die verschiedenen Softwarelösungen wirklich sinnvoll und hilfreich sind, zeigt sich häufig nicht auf Anhieb. René Janotte testet als Geschäftsführer der LU Agrarelektronik zurzeit das neue Hardware-Software-Paket für Lohnunternehmen von exatrek in verschiedenen
Praxisversuchen.

Neu ist, dass neben dem Telemetrie-Modul nun auch Beacons zur automatischen Erkennung von Anbaugeräten und Fahrern erhältlich sind. Damit werden alle relevanten Akteure eines Lohnunternehmer-Einsatzes erfasst und die Dokumentation kann automatisch erfolgen. Das Telemetrie-Modul wird fest auf der Maschine installiert und sendet via GPS und einer SIM-Karte Maschinendaten an die Cloud. Gegen Neues von der LU Agrarelektronik Funklöcher auf dem Land besitzt das Modul einen Pufferspeicher. Durch die neuen Bluetooth-Beacons an Anbaugerät und Schlüsselanhänger erkennt das Modul welches Anbaugerät gerade von welchem Fahrer genutzt wird. Nach der Ersteinrichtung erkennt die Software dann automatisch die Start- und Pausenzeiten, durchschnittliche Wendezeiten, Flächenleistung, Kraftstoffverbräuche und weitere abrechnungsrelevanten Informationen. Im Browserportal kann der Benutzer Aufträge, Kunden und Maschinen mit Live-Standorten einsehen.

Zurzeit ist das System neben Traktoren auch mit Mähdreschern und Feldhäckslern kompatibel, an weiteren Datenschnittstellen zu LKW und anderen Selbstfahrern wird gearbeitet. Der neue Adapter ist gelistete Telemetrie-Hardware beim DKE agrirouter, dadurch besteht zukünftig mannigfache Anbindung an sämtliche etablierte Agrarmanagementlösungen.

René Janotte testet neben der Bedienerfreundlichkeit und der Einsatzsicherheit von Hard- & Software den funktionellen Einsatz bei betrieblichen Arbeitsverfahren (u.a. Bodenbearbeitung, Pflanzenschutz, Aussaat) auf vor- und nachgerüsteten CAN-Bus Maschinen, den Umfang und die Vollständigkeit der Datenerfassung und die Möglichkeiten der Datenauswertung in App und online Portal.

LU Agrarelektronik ist zu diesem Themenbereich Kooperationspartner des Forschungs- und Entwicklungszentrums der Fachhochschule Kiel.

]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Die erste Station des diesjährigen Jungunternehmertages war beim Landtechnischen Lohnunternehmen Walter Schütt in Lütau. Mitarbeiter Maverik Paulsen stellte den auf organische Düngung und Futterbergung spezialisierten Betrieb vor. „Pro Jahr bringen wir rund 150.000 m³ Gülle und Gärsubstrat aus“, erklärte er. Das Einzugsgebiet sei hauptsächlich Schleswig-Holstein, da in Niedersachsen die Konkurrenz sehr groß sei.

Maverik Paulsen zeigte den anwesenden Mitgliedern des Jungen BLU den Maschinenpark: Dieser besteht hauptsächlich aus Fendt-Schleppern, einem Xerion, einem Drescher, mehreren Gülle- und Ladewagen sowie drei eigenen Lkw. „Wir investieren immer mehr in Zubringtechnik und haben somit fast keine Straßenfahrten mehr“, erzählte der Mitarbeiter. Nach der interessanten Betriebsbesichtigung konnten sich die Anwesenden bei einem kleinen Frühstück weiter austauschen bis es weiter ging zur nächsten Station des Tages.

LU ohne Disposition
Das Lohnunternehmen Behr in Barum war unser nächster Stopp. Neben einer Besichtigung der Maschinenhallen, lud Sven Behr zu einem deftigen Mittagessen sowie einer Firmenpräsentation ein. Das Unternehmen ist zu 60 % auf landwirtschaftliche, zu 40 % auf außerlandwirtschaftliche Dienstleistungen spezialisiert. „Mit der Bahn sind wir in 30 Minuten in Hamburg“, erzählte Sven Behr. Somit ist es nicht verwunderlich, dass der Betrieb Winterdienst am Flughafen HH anbietet Eine Besonderheit ist, dass LU Behr auf Personal in der Disposition verzichtet. „Das machen die Mitarbeiter selbst – unter Einbeziehung der Agrarmonitor-Software, die mithilfe von Tablets auf allen Maschinen verfügbar ist“, sagte Sven Behr. Dank einiger Firmen-Pkw bleiben die Maschinen über Nacht an den Arbeitsorten und werden nicht umgesetzt.

Kanufahrt und Abendprogramm
Für den weiteren Verlauf des Programms war eine Badehose nötig: Es ging raus aufs Wasser zum Kanufahren auf der Luhe. Dieser garantierte Spaßfaktor sorgte für etwas Abkühlung des meist sonnigen Tages. Hungrig nach der körperlichen Tätigkeit kehrten die
Teilnehmer zum Grillbüffet im Bahlburger Dörphus ein, bevor sie weiterzogen, um Lüneburg bei Nacht zu begutachten. Für den Sonntag war zwar kein Programm mehr geplant, allerdings nutzte der eine oder andere den Tag, um durch Lüneburg zu bummeln.

Nach diesem ereignisreichen Ausflug waren sich alle einig: Der Jungunternehmertag des Jungen BLU war wieder einmal ein voller Erfolg. Übrigens bietet der Junge BLU regelmäßig Seminare und jährlich ein Fahrsicherheitstraining an – weitere Informationen gibt es unter www.jungerblu.de!

Nantke Lena Neumann,
Redaktion LOHNUNTERNEHMEN


Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Das in Deutschland seit 1970 geltende Sonn- und Feiertagsfahrverbot wird in § 30 Absatz 3 der Straßenverkehrsordnung (StVO) angeordnet und gilt für die geschäftsmäßige oder entgeltliche Güterbeförderung einschließlich damit verbundener Leerfahrten von LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 t sowie für Anhänger die hinter Lkw gezogen werden (dann bereits unter 7,5 t). Das Verbot gilt für die Zeit von 0:00 bis 22:00 Uhr. Dieses
Verbot spielt im landwirtschaftlichen Bereich eine eher untergeordnete Rolle. Dies hat verschiedene Gründe. Zum einen werden die im landwirtschaftlichen Bereich eingesetzten Schlepper nicht erfasst, zum anderen bestehen Ausnahmen für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse während der Erntezeiten.

Kaum vom Verbot betroffen
Das Verbot gilt, mittlerweile durch die letzte Gesetzesänderung 2017 klargestellt,  ausschließlich für den gewerblichen Güter- aber auch Werkverkehr. Von diesem sind bekanntlich die Landwirte nach § 2 Nr. 7 GüKG nahezu vollständig, die Lohnunternehmer nur bei land- oder forstwirtschaftlichen Fahrzeugen bis zu einer bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (bbH) bis 40 km/h ausgeschlossen, sofern auch nur lof-Bedarfsgüter oder Erzeugnisse befördert werden, vgl. § 2 Nr. 7 GüKG.

LKW im Sinne des § 30 StVO sind Fahrzeuge die nach ihrer Bauart oder Einrichtungen zur Beförderung von Gütern bestimmt sind. Die Schlüsselnummer oder Bezeichnung in den
Fahrzeugpapieren ist irrelevant. Umgekehrt sind z.B. Zugmaschinen, die lediglich dazu eingerichtet sind, andere Fahrzeuge zu ziehen sind nicht erfasst, selbst wenn sich gegenteiliges aus den Fahrzeugpapieren ergibt. Das gilt beispielsweise auch für die
Sattelzugmaschine ohne Anhänger. Landwirtschaftliche Fahrzeuge (mit Ausnahme von lof-Sattelzugmaschinen) sind mangels LKW- Eigenschaft damit regelmäßig ebenso vom Verbot ausgenommen.

Anhänger zu Sport- oder Freizeitzwecken sind nicht erfasst (z.B. Wohnwagen oder Pferdeanhänger). Gleiches gilt für Oldtimerfahrten u.ä. bei dem kein gewerblicher Zweck verfolgt wird. Weiterhin ausgenommen sind Wohnmobile, selbstfahrende Arbeitsmaschinen (Bagger, Mähdrescher), Betonpumpen, Teermaschinen, Autokrane, Zugmaschinen mit Hilfsladefläche (sofern deren Nutzlast das 0,4fache der zul. Gesamtmasse ausmacht). Zusätzlich ausgenommen sind Kfz, bei denen die beförderten Gegenstände zum Inventar gehören. Darunter fallen z.B. Aus- und Schaustellerfahrzeuge jeweils mit Anhänger.

Vorsicht bei Klein-LKW oder PKW mit Ladefläche, die Anhänger ziehen
§ 30 Abs. 3 StVO untersagt das Fahren an Sonn- und Feiertagen auch für Lastkraftwagen unter 7,5 t, soweit – wie im vorliegenden Fall – ein Anhänger mitgeführt wird. Entscheidend ist, ob das Fahrzeug vorwiegend der Personenbeförderung oder vorwiegend der Güterbeförderung dient. Das Fahrzeug dient eher der Güterbeförderung, wenn sich an eine feste Personenkabine eine Ladefläche anschließt. So kommt etwa für Pritschenwagen oder Fahrzeugen mit Doppelkabinen und Ladefläche ein Sonntagsfahrverbot in Betracht, falls hierbei ein Anhänger gezogen wird.

Landwirtschaft im Rahmen der Ernte stets ausgenommen
Generell ausgenommen vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot sind Beförderungen von: Doch auch die Beförderung landwirtschaftlicher Erzeugnisse mit vom Sonn- und Feiertagsverbot erfassten Fahrzeugen sind häufig infolge spezifischer Ländererlasse ausgenommen. Einige Länder verlangen für die Ausnahme jedoch spezielle Ausnahmegenehmigungen für entsprechende Erntetransporte innerhalb der Saison.

Im Ergebnis hat die Landwirtschaft (Lohnunternehmen mit einbezogen) in diesem Bereich regelmäßig freie Fahrt.

Es ist stets zu prüfen:
  1. Ist mein Fahrzeug vom Verbot des § 30 Abs. 3 StVO erfasst.
  2. Wenn es erfasst ist, stellt sich die Frage einer Ausnahme nach dem Gesetz (siehe generelle Ausnahmen)
  3. Gilt eine Länderausnahme für das von mir transportierte landwirtschaftliche Erzeugnis?
  4. Falle ich in den Befreiungszeitraum?
  5. Ist für die Inanspruchnahme einer Befreiung eine Ausnahmegenehmigung erforderlich?

]]> 18.10.2019 - 10:40:52]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Herzlich willkommen!

Bundesverband Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. Landesverband Hessen e.V. Landesverband Lohnunternehmen Schleswig-Holstein e.V. - Fömi
Bilderquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Sehr gefreut hat mich, dass auch in diesem Jahr einige neue Kolleginnen den Weg zum Frauentag gefunden haben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, mit welchen Bedenken man beim ersten Mal zu solch einer Veranstaltung geht. Gedanken wie „Kenne ich jemanden?“,
„Ist es reine Cliquenwirtschaft?“ oder auch „Passe ich überhaupt dazu?“ beschleichen einen im Vorfeld und umso mehr Respekt habe ich davor, wenn junge Frauen einfach mit
dabei sind.

Was sich beim Frühstück anbahnte, das zog sich den ganzen Tag durch: Jede quatscht mit jeder, Fragen rund um LU-Software oder Lohnprogramme werden diskutiert und auch einfach das fröhliche Wiedersehen ist genau das, was unseren Frauentag so ausmacht.

Wärme ist ja wunderbar, aber just an diesem Tag hatten wir mit ca. 35° C einen der heißesten Tage erwischt. Der ersehnte kühle Hauch auf dem Steinhuder Meer, als wir in Booten zur Festung Wilhelmstein fuhren, blieb aus. Das tat der Fröhlichkeit aber keinen Abbruch und die anschließende Führung durch die von Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe erbaute Festung war unheimlich interessant. Dieser sehr vorausschauend denkende Graf wusste damals schon den „Faktor Mensch“ zu schätzen und dass der gute Umgang mit den ihm anvertrauten Soldaten gewinnbringend ist. Damals keine selbstverständliche These.

Die anschließende Führung durch die Leinenfabrik Seegers & Sohn beeindruckte uns genauso. Diese älteste Weberei Deutschlands arbeitet mit Maschinen, von denen wir anfangs dachten, dass sie eher zu einer Museumsausstellung gehören. Der Ablauf vom Garn bis zum fertigen Erzeugnis wurde anschaulich vermittelt. Die erforderlichen Lochkarten erinnerten uns an längst vergangene Zeiten und wir staunten alle über die immer noch angewandte Technik. Doch gerade diese Technik ermöglicht eine Flexibilität, die neuere Maschinen und vor allem größere Fabriken scheinbar nicht leisten können. So können bei der Leinenfabrik Seegers & Sohn durchaus auch in kleinen Stückzahlen von Tischwäsche, Handtücher etc. hergestellt werden. Einfach nur interessant!

Die anschließende kleine Freizeit genossen wir in kleinen Grüppchen direkt am  Steinhuder Meer mit einem kleinen Bummel und wir trafen uns zum Abendessen mit Blick auf das Meer.

Ein abwechslungsreicher, heißer und wunderbarer Tag neigte sich dem Ende. Doch ein großer Dank durfte nicht fehlen: Erstmals hat Christine Karliczek aus der Geschäftsstelle unseres Berufsverbandes diesen Frauentag organisiert und super begleitet! Viele Kolleginnen kennen Frau Karliczek vom Telefon her und so ist es eine wunderbare Gelegenheit, sich doch persönlich kennen zu lernen.

Ich habe mich sehr über die vielen interessanten Gespräche, Blickwinkel, Anregungen und einfach über das Wiedersehen gefreut und hoffe natürlich, dass es den anderen Teilnehmerinnen des diesjährigen Frauentages genauso erging. Einige Anregungen für weitere Ziele eines Frauentages in Niedersachsen wurden auf jeden Fall abgespeichert und eines ist klar: Auch im nächsten Jahr gibt es wieder unseren Frauentag!

Andrea van Eijden

Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Weiter ging es zum Botanischen Garten der Universität Osnabrück. Der botanische Garten umfasst fast 6 ha Fläche und liegt in einem Steinbruch, der in geografische Bereiche gegliedert ist, weiterhin gibt es einen naturbelassenen Steinbruch von über 2 ha.

Ein spannender Tag in Osnabrück Hier stand die Schokolade im Mittelpunkt: Zunächst wurden die Pflanzen, die für die Herstellung von Schokolade relevant sind, besichtigt (z. B. Kakaobaum, die Orchideen-Gattung Vanilla, Zuckerrohr) und die Ernte und  Weiterverarbeitung der Früchte erläutert.

Nun ging es an die manuelle Herstellung der Schokolade: Die Kakaobohnen wurden per Hand gepellt und mit dem Mörser zerstoßen. Als weitere Zutaten wurden Vanillepulver, Milchpulver (zur Herstellung von Vollmilchschokolade erforderlich), Fett und ein wenig Wasser zugeführt. Gute Schokolade muss stundenlang, früher sogar über mehrere Tage, gerührt (conchiert) werden bis die Schokoladenmasse die gewünschte Konsistenz erreicht. Die Schokolade wurde anschließend mit Keksen verzehrt und schmeckte nach all den Mühen natürlich doppelt lecker Übrigens: Unsere Schokolade enthält oft gar keine Kakaobutter. Kakaobutter ist sehr teuer und findet daher eher in der Kosmetik Verwendung.

Kaffee und Kuchen gab es im Anschluss im Grüner Jäger, eine der ältesten Kneipen Osnabrücks. Von hier aus ging es direkt zu Christiane Schwarzwald, Expertin für Farb- und Stilberatung. Sie klärte Lohnunternehmerinnen kurzweilig auf, welche Kleider, Schnitte
und Farben zu welchen Frauen passen, welche Fehler bei der Kleiderauswahl getroffen werden und warum unser Kleiderschrank mit Kleidung gefüllt ist, die wir eigentlich nicht brauchen. Es wurden viele Fragen gestellt, Frau Schwarzwald konnte alle beantworten und alle Frauen haben wichtige Tipps mit nach Hause genommen.

Es war ein ereignisreicher Tag, den die Lohnunternehmerinnen bei Pommes Frites und Burger ausklingen ließen.



Für die BLU-App Nutzer geht es hier zur Bildergalerie!]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Umweltschutz und Klimawandel stehen seit Monaten als zentrale Themen in der gesellschaftlichen Diskussion. Das ist gut so, nichts ist wichtiger als unser Lebensraum.

Im Hinblick auf drohende Strafzahlungen seitens der EU wurde das kürzlich vorgestellte Agrarpaket der Bundesregierung vorgestellt, welches Maßnahmen zum Schutz von Insekten und Nutztieren (Tierwohl) beinhaltet und die Anwendung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln nur noch mit erheblichen Einschränkungen zulässt. Eine Umschichtung der Direktbeihilfen zu Lasten der Landwirtschaft ist ebenfalls enthalten. Diese Maßnahmen treffen die bäuerliche Landwirtschaft hart und Experten prognostizieren einen beschleunigten Strukturwandel.

Dieses geplante Agrarpaket kann man quasi als Notbremsung verstehen. Doch wie ein Zug, der plötzlich zum Stehen kommen soll, so gelten die hier geplanten Maßnahmen genauso wie ein Stillstand und nimmt gerade jungen Betriebsnachfolgern ihre Perspektive.

Die gesamte Branche ist empört und zum Protest bereit: Am 22. Oktober 2019 sind bundesweite Kundgebungen geplant, die nach niederländischem Vorbild als Trecker-Corsos ablaufen sollen.

Die Situation ist angespannt, innerhalb kürzester Zeit haben sich über 12.000 Menschen einer privaten Gruppe auf Facebook angeschlossen. Daraus hat sich ein Organisationsteam formiert, das zu einer landwirtschaftlichen Großdemonstration am 22.10.2019 um 11:00 Uhr nach Bonn auf den Münsterplatz einlädt. Darüber hinaus haben sich auf Kreisebene zusätzliche Gruppen gebildet, die vor Ort Aktionen planen.

Wir vom Lohnunternehmen van Eijden nehmen uns die Zeit und werden mit mehreren Schleppern unsere Solidarität mit unseren Kunden und Freunden zum Ausdruck bringen. Mit den Landwirten werden wir für einen fairen und gerechten Umgang mit der deutschen Landwirtschaft demonstrieren. Wir wünschen uns eine weitblickende Landwirtschaftspolitik, wo wir die reelle Chance erhalten, uns auf veränderte Rahmenbedingungen einzustellen. Gerade der entwickelte Slogan „Wir rufen zu Tisch“ hat mich davon überzeugt, dass es bei dieser Kundgebung nicht um Forderung nach besseren Preisen geht, sondern einfach um konstruktive Gespräche.

Selbstverständlich muss jeder für sich entscheiden, wie man zu diesen Kundgebungen steht und man persönlich daran teilnimmt!

Gerade am 22. Oktober sehe ich eine Chance, friedlich und konstruktiv auf eine Situation aufmerksam zu machen, die viele Existenzen bedroht. Durch diese Kundgebung werden hoffentlich Bürger und somit Wähler darauf aufmerksam gemacht, wie bedeutend für jeden Einzelnen eine gut funktionierende Landwirtschaft ist.

Landwirtschaft ist nicht „nur“ der Landwirt nebenan. Der Landwirtschaft angegliederten Betriebe haben keine Angst vor Veränderungen. Doch eben diese Veränderungen sollten auf fachlich fundierten Erkenntnissen basieren. Das ist unser Anspruch.

Es gilt die Botschaft zu vermitteln, dass die Agrarwirtschaft insgesamt ihre Aufgabe in der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel sehr ernst nimmt: Landwirte und Lohnunternehmer, vor- und nachgelagerte Branchen verstehen Ihr Business und stehen unheimlich gerne heute und morgen für eine umweltgerechte und verlässliche Pflanzen- und Tierproduktion ein.

Die Friday for Future-Bewegung hat es uns vorgemacht: Friedlich, aber mit Nachdruck und Konsequenz auf die Probleme hinweisen und in einer großen Gruppe gemeinsam für die gute Sache einzustehen – daraus resultiert auch für die moderne, nachhaltige Landwirtschaft eine Zukunft.

Eure

Andrea van Eijden
Präsidentin Landesgruppe Niedersachsen im BLU e.V.
Vizepräsidentin Bundesverband Lohnunternehmen e.V.]]> 18.10.2019 - 10:40:52
Unser Stand bietet wieder einige Highlights für Sie. Neben ausreichend Platz für eine kleine Ruhepause vom Messerundgang oder den intensiven Austausch mit unseren Referenten finden Sie viele Informationen rund um das was unsere Branche bewegt, das umfassende Mitglieds-Angebot für unsere, die DeLuTa und nicht zuletzt der Ausbildung.

Die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice ist eines der Kernthemen die uns derzeit stark beschäftigen. Deshalb haben wir vor einigen Monaten auch die Werbekampagne „Werde FELDHELD“ ins Leben gerufen. Diese Kampagne ist natürlich auch ein wichtiger Teil auf unserem Stand. Wir möchten junge, potenzielle Auszubildenden neugierig machen und über den Beruf aufklären. Wie auch zur EuroTier im vergangenen Jahr haben wir deshalb eine Fotobox, in der die Bescher in die Rolle des FELDHELDen schlüpfen können.

Und erstmalig auch bei Campus & Career…
Erstmalig in diesem Jahr sind wir auch auf der Karrieremeile bei Campus & Career in Halle 21 mit einem Satellitenstand am Mittwoch/Donnerstag, den 13./14.11.2019 vertreten. Auch hier informieren wir mögliche Azubis über den Ausbildungsberuf und das mit tollen, neuen Werbemitteln!

Schauen Sie also bei uns vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

]]>