Bildungswerk

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Das Bildungswerk des Bundesverbandes Lohnunternehmen e. V. bezweckt die Verbesserung der allgemeinen und beruflichen Bildung der Unternehmer im landtechnischen Dienstleistungsgewerbe, Lohnunternehmen und deren Mitarbeiter durch Maßnahmen der Aus- und Fortbildung sowie der Information.
 
Von besonderer Bedeutung war die Anerkennung des Berufsbildes Fachkraft Agrarservice nach 4-jähriger Erprobungsphase und einem abschließenden Evaluierungsverfahren durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Die endgültige Ausbildungsverordnung wurde 2009 im Bundesanzeiger veröffentlicht und führt zu der lange erwarteten Rechtsicherheit im Beruf Fachkraft Agrarservice.
 
Dieser Verfahrensschritt hat eine elementare Bedeutung für den gesamten Ausbildungsbereich in Lohnunternehmen, denn zugleich wurde durch die Verordnung der Grundstein für die Fortbildung zum Agrarservicemeister gelegt. Der intensive Kontakt zu den auf Landesebene zuständigen Dienststellen, wie den Landwirtschaftskammern bzw. den Landesämtern, wurde aufrechterhalten. Das Berufsbild Fachkraft Agrarservice wurde auf diversen Veranstaltungen vorgestellt und beworben.
 
Die Ausbildungszahlen zur Fachkraft Agrarservice steigen nach wie vor. Zurzeit werden über alle drei Jahrgänge hinweg etwa 530 junge Männer und Frauen an den 9 Berufsschulstandorten im Bundesgebiet zur Fachkraft Agrarservice ausgebildet.

Fördermitglieder des Bildungswerks des BLU e.V.

in alphabetischer Reihenfolge:

       

Berufswettbewerb - Bundesentscheid zur besten Fachkraft Agrarservice des Landes

Wenn auf Servus mit Moin geantwortet wird, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass eine bunt gemischte Gruppe an Leuten aus ganz Deutschland zusammengekommen ist. Es war wieder so weit: Der jährlich stattfindende bundesweite Berufswettbewerb, der vom Bildungswerk des Bundesverbands Lohnunternehmen (BLU) veranstaltet wird, stand an.
 
Hierzu werden die jeweils drei besten Absolventen der Berufsschulstandorte eingeladen, welche die Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice abgeschlossen haben. Es treffen sich also die Besten der Besten aus ganz Deutschland, um nach ihren bestandenen Abschlussprüfungen noch einmal ihr Können unter Beweis zu stellen. Der Austragungsort variiert von Jahr zu Jahr.
 
Immer im Juli gilt es für die Teilnehmer über den Tag verteilt verschiedene Aufgaben zu meistern. Mehrere Stationen werden dafür aufgebaut. In einem Theorieteil gilt es in kurzer Zeit viele Fragen zu beantworten. Kennzahlen und fachliches Wissen müssen sitzen, um hier gut abzuschneiden. Jedoch reicht es nicht, nur in der Theorie gut zu sein. Auch in der Praxis muss es passen. „Schlussendlich suchen wir den besten Allrounder“, sagt Martin Wesenberg, Geschäftsführer des Bildungswerks des BLU e.V.
 
„Die Teilnehmer treffen hier auf Situationen, die Ihnen auch im Berufsalltag begegnen können. Wir wollen  keine zweite Abschlussprüfung simulieren, sondern eben einen Wettkampf der anderen Art. Mit Aufgaben, auf die man sich nicht vorbereiten kann und mit denen man nicht rechnet. Im Berufsleben wird das nachher auch so sein, dass es immer neue und andere Herausforderungen gibt, mit denen man umgehen muss" so Martin Wesenberg.
 
Der Beruf und die Arbeit in einem Lohnunternehmen fordert tiefe technische Kenntnisse aber auch Wissen um pflanzliche und ökologische Zusammenhänge und persönliches Auftreten. Die Maschinen zu kennen, Bauteile und deren Funktion benennen zu können gehörte genauso dazu, wie das fachliche Wissen. Es reicht heute nicht mehr aus nur auf der Maschine zu sitzen und sie zu fahren.
Die Branche der Landwirtschaft rückt zunehmend in den Blick der Bevölkerung. Umso wichtiger ist es junge gut ausgebildete Fachkräfte zu haben. Beim Berufswettbewerb wird jedes Jahr aufs Neue klar, dass wir diese Fachkräfte haben.