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20.07.2021

Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft

Am 6. Juli wurde der Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft an die Bundeskanzlerin übergeben. 30 Kommissionsmitglieder aus den Bereichen Landwirtschaft, Wirtschaft und Verbraucher, Umwelt und Tierschutz sowie der Wissenschaft haben innerhalb von 9 Monaten einen 170 Seiten umfassenden Entwurf für die zukünftige Ausgestaltung der Landwirtschaft in Deutschland vorlegt. Bemerkenswert daran ist, dass sich Vertreter von ansonsten kontrovers gegenüberstehenden Organisationen auf eine gemeinsame Linie geeinigt haben. Das macht Mut.

Klar ist allen Beteiligten, dass eine Agrarwende keine Sache der Landwirte allein ist. Die Verbraucher werden ebenso in die Pflicht genommen durch ihr Konsumverhalten mitzumachen. Und – eine Wende bedeutet nicht zurück, sondern voran. Die alten Rezepte taugen nicht um Landwirtschaft nachhaltiger zu machen.

Die Frage ist also nicht mehr OB, sondern WIE Landwirtschaft neu gedacht werden soll. Ein Hinweis darauf bietet die Tatsache, dass im Abschlussbericht der Begriff „Transformation“ 55-mal verwendet wird. Und das trifft den Kern. Landwirtschaft ist, wie viele andere Sektoren, von Veränderungen betroffen. Neben Wetter und Märkte ist es vor allem die Politik, die mit ihren Beschlüssen und der Bürokratie für Unsicherheit und Ratlosigkeit sorgt. Oft fehlt den Betriebsleitern schlicht die Zeit zu reagieren. Insbesondere die viehhaltenden Betriebe haben langfristige Verbindlichkeiten und klagen über Planungsunsicherheiten.

Von unseren Kunden wird, und das macht der Abschlussbericht deutlich, zukünftig noch mehr verlangt. Die Produktion von Nahrungsmitteln wird nachhaltiger, weitere Fruchtfolgen helfen die Resilienz der natürlichen Ressourcen zu verbessern, Nachwachsende Rohstoffe verkleinern im Rahmen der Bioökonomie die Reduktion den CO2-Fussabdrucks und die Pflege und Gestaltung natürlicher Habitate fördert die Biodiversität.

Abgesehen davon, dass diese Leistungen auch honoriert werden müssen – sie müssen auch erbracht werden. Genau hier setzt die Kritik des BLU ein. Wir hätten gerne unsere Expertise mit in die Kommission eingebracht und gezeigt, was Lohnunternehmen leisten können, um die Transformation der Landwirtschaft im ländlichen Raum zu unterstützen, den kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben die Chance zu geben die Herausforderungen zu meistern. Maschinen, Methoden und Know-how sind unsere Stärke.

Übrigens – das Wort „Lohnunternehmen“ taucht nur einmal auf.

Download Abschlussbericht

Dr. Hartmut Matthes

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