Beruf & Bildung
13.07.2021

Lohnunternehmer und Landwirte mit Rücksicht im Straßenverkehr

Erntezeit braucht Achtsamkeit

Wunstorf, 09. Juli 2021

In einigen Regionen Deutschlands hat vor wenigen Tagen die Erntezeit begonnen, die sich, angefangen im Getreide über Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben, bis in den Herbst erstreckt – eine arbeitsintensive Zeit für Landwirte und Lohnunternehmer!

Geerntet werden die Druschfrüchte bei möglichst gutem Wetter, um optimale Qualitätseigenschaften zu gewährleisten.

Dies schließt auch Arbeiten an den Wochenenden und bis spät in die Abendstunden nicht aus. Genau zu diesen Zeiten sind auch andere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger, Reiter und Radfahrer vermehrt auf den Wirtschaftswegen unterwegs, wo mitunter enge und auch gefährliche Verkehrssituationen entstehen.

Lohnunternehmen setzen als professionelle Dienstleister in der Land- und Forstwirtschaft auf gut ausgebildete und versierte Mitarbeiter. Denn um die Vorteile von moderner Technik zu nutzen und diese sicher zu bedienen, sind Know-how und Erfahrung notwendig.

Bürgerfreundliche Verkehrsrouten helfen, Knotenpunkte und Gefahrenstellen weiträumig zu umfahren – auch wenn das häufig längere Wegstrecken für die Gespanne bedeutet.

Der Bundesverband Lohnunternehmen e.V. (BLU) appelliert an seine Mitglieder und Bürger*innen, sich achtsam und rücksichtsvoll im Straßenverkehr zu verhalten. „Nur gemeinsam, mit Rücksicht und Verständnis können wir Unfälle vermeiden“, so Dr. Martin Wesenberg, Geschäftsführer beim BLU. „Auch in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband e.V. (DBV) und dem Bundesverband der Maschinenringe e.V. (BMR) beschäftigen wir uns kontinuierlich mit der Thematik, stets unter dem Motto: Miteinander reden – sicher ankommen“, so Wesenberg weiter.

Lohnunternehmer mit eigener Verkehrssicherheits-Kampagne „Profis mit Rücksicht“

Schon seit Jahren setzen die Mitglieder des BLU-Verbandes die hausinterne Kampagne „Profis mit Rücksicht“ um, die sich in drei Kernthemen – Umwelt, Rücksicht im Straßenverkehr und verständnisvolles Miteinander – gliedert. Großen Anklang fanden bei den Lohnunternehmen die 1,5 x 2 m großen Schilder, die unübersehbar am Heck eines Anhängers angebracht werden können. Die rollende Werbefläche erweckt laut

Lohnunternehmer Jockel viel Aufmerksamkeit und sorgt für einen Wiedererkennungswert. „Uns ist es wichtig, dass die Fahrer der Situation angepasst und in Wohngebieten oder auf Wirtschaftswegen nur 30 km/h fahren und den Menschen Platz machen“, betont der Lohnunternehmer aus Heeßen (Niedersachsen). Die Akzeptanz in der Bevölkerung wächst ungemein, wenn zum Beispiel aus einem "Maisbomber" ein interessantes, modernes Gespann mit freundlichen Fahrern wird.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des BLU unter https://www.lohnunternehmen.de/aktuelles/profis-mit-ruecksicht/.

Kontakt:
BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V.
Tel.: 05031/51945-0
E-Mail:

Pressemitteilung
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Lohnunternehmer Jockel: „Wir versuchen unsere Routen so zu planen, dass wir vor allem abends und nachts nicht durch Wohngebiete fahren müssen.“ Lohnunternehmer Jockel: „Wir versuchen unsere Routen so zu planen, dass wir vor allem abends und nachts nicht durch Wohngebiete fahren müssen.“