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Kosten und Fördermöglichkeiten der Meisterfortbildung




Die Lehrgangsgebühr und Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden von den jeweiligen Bildungsträgern in Rechnung gestellt. Hinzu kommen Prüfungsgebühren und Kosten für Spezialseminare, zum Beispiel in Niedersachsen für den Vorbereitungslehrgang „Berufsausbildung und Mitarbeiterführung“.

Die Meistergebühr in Höhe von 1.100,00 € ist an die LWK Niedersachsen zu entrichten.

Auszug: "Vertrag Qualifizierungskurs Agrarservicemeister"
 
(Stand: November 2017 bis Mai 2018)

1. Seminargebühr inklusive Tagungspauschale ( Pausenkaffee, Seminargetränke), 10 Wochen Schulung in der HVHS: 3110,00 € +  1 Woche Pflanzenbaulehrgang in Ruthe: 255,00 €* = 3365,00 €

2. Zuzüglich Kosten bei Übernachtung
Variante 1: Vollpension (Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Pausenkaffee, Tagungsgetränke), 10 Wochen
  • + Übernachtung im K1- Einzelzimmer mit Dusche/WC       2150,00 €
  • + Übernachtung im K2- Einzelzimmer mit Etagen DU/WC  1840,00 €
Variante 2: Übernachtung und Frühstück (Pausenkaffee, Tagungsgetränke), 10 Wochen
  • + Übernachtung im K1- Einzelzimmer mit DU/WC              1390,00 €
  • + Übernachtung im K2- Einzelzimmer mit Etagen DU/WC  1090,00 €
Alle vorgenannten Preise sind Brutto-Preise inklusive Mehrwertsteuer.
Die Kosten werden in 2 Raten (Dezember und Februar) in Rechnung gestellt.
Der Lehrgang in Ruthe wird im Mai abgerechnet.

3. Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.

4. Wahl der Variante: Die Variante wird im Vorfeld für die Monate November bis Februar 18 ausgewählt. Im Zeitraum 11/17 – 02/18 werden die Zimmer in den verschiedenen Kategorien (K1,K2) nach Verfügbarkeit vergeben.

5. Fortbildungsteile an externen Tagungsorten:Der BAM-Kurs in der KLVHS Oesede wird komplett  über Oesede abgerechnet. –* Pflanzenbaulehrgang auf dem Forschungsgut Ruthe: Kost und Logis werden über Ruthe abgerechnet. Die Seminargebühr wird über die HVHS Loccum in Rechnung gestellt und ist auch bei Nichtteilnahme fällig.

6. Allgemeine Geschäftsbedingungen
Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Heimvolkshochschule Loccum. Diese sind Bestandteil des Vertrages.

7. Dieser Vertrag ersetzt alle früheren und jetzigen, schriftlichen oder mündlichen Vereinbarungen zwischen den Parteien.
  • Meister-Bafög
Nach der Neufassung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) vom Februar 2009 bestehen aufgrund veränderter Förderrichtlinien auch für Meisteranwärter im Agrarbereich verbesserte Möglichkeiten, finanzielle Zuwendungen in Form des sogenannten „Meister-Bafögs“ zu erhalten. Während früher nur „Erstfortbildungen“ gefördert wurden, gilt dies ab dem 1. Juli 2009 auch für weitere Fortbildungen, sofern sie fachlich gezielt auf öffentlich rechtliche Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz vorbereiten. Der angestrebte Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung liegen.

Weitere Verbesserungen beim „Meister-BAföG“
Am 01.01.2015 ist das 25. BAföGÄndG in Kraft getreten. Damit verbessert sich parallel zum BAföG auch die Unterhaltsförderung bei Vollzeitmaßnahmen im AFBG, dem sog. Meister-BAföG, zum 01.08.2016:
  • Der Unterhaltsbeitrag nach § 10 Absatz 2 Satz 2 AFBG erhöht sich dadurch von 697 Euro auf 760 Euro um rd. 9 Prozent
  • Die Einkommensfreibeträge erhöhen sich im AFBG ab diesem Zeitpunkt ebenfalls (z.B. für den Teilnehmer von 255 Euro auf 290 Euro)
www.meister-bafoeg.info
 
  • Europäische Programme
In den Bundesländern gibt es unterschiedliche Programme zur Förderung des ländlichen Raumes, mit denen auch Fort- und Weiterbildung finanziell unterstützt wird. Die Förderperioden sind zeitlich begrenzt. Finanziert wird das Programm aus Mitteln des europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums sowie nationalen Geldern des Bundes, der Länder und der kommunalen Ebene. Jeweils im Bundesland, in dem der Meisteranwärter seinen Wohnsitz hat, nachzufragen.