Kopfabbildung (Kopie) Beruf & Bildung

Lohnunternehmer sind Profis mit Rücksicht

10 Punkte für Image & Akzeptanz – eine Initiative für ein rücksichtsvolles Miteinander

Die Zeiten des immer „Größer, Schwerer und Schneller“ sind vorbei – zumindest aus Sicht der Bevölkerung. Diese ist immer weniger bereit, den rechtlichen Sonderstatus der Landwirtschaft einfach zu akzeptieren. Besonders deutlich wird das im Verkehrsgeschehen oder bei Arbeiten an Sonn- und Feiertagen. Agieren statt reagieren heißt es daher für den BLU und seine Mitglieder, auch im eigens produzierten Image-Film auf YouTube.

Die Branche hat die Kampagne „Profis mit Rücksicht: 10 Punkte für Image & Akzeptanz“ ins Leben gerufen. Kernthema ist die Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Der Einsatz von oft großen Maschinen gehört zwar zum Alltag der Lohnunternehmer. Für Anwohner sind diese aber oft fremd. Bürgerfreundliche Verkehrsrouten helfen, Knotenpunkte und Gefahrenstellen weiträumig zu umfahren – auch wenn das oft längere Wegstrecken bedeutet. Durch gute innerbetriebliche Organisation werden Arbeiten an Sonn- und Feiertagen soweit wie möglich vermieden und die Nachtruhe eingehalten.

Die Profis der land- und forstwirtschaftlichen Dienstleistungen setzen auf gut ausgebildete und versierte Mitarbeiter. Denn um die Vorteile von moderner Technik zu nutzen und diese sicher zu bedienen, sind KnowHow und Erfahrung notwendig.
Nicht zu Letzt ist die Umsetzung der 10 Punkte auch ein Beitrag zur Schonung von Umwelt und Energieressourcen und damit im Sinne aller.

Informieren Sie sich über unser Engagement für ein rücksichtsvolles Miteinander.

Für Verbandsmitglieder haben wir ein Angebot an verschiedenen Werbemitteln zusammengestellt, damit sie die Initiative unterstützen und nutzen können: Zu den Werbemitteln.


Das sind die 10 Punkte für Image & Akzeptanz:




Ob beim Verhalten im Straßenverkehr oder beim Einsatz auf den Feldern. Gute Arbeitsergebnisse lassen sich nur mit einer umfassenden Qualifikation und Kompetenz der Mitarbeiter erreichen. Unsere Fahrer sind durch eine gute Ausbildung geschult.
Sie beherrschen ihre Maschinen und Schlepper. Unser Betrieb steht für Qualität und Leistung. Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Fahrzeuge technisch in einem einwandfreien Zustand sind und den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Dank klarer betrieblicher Anweisungen können Sie ein sachgerechtes Verhalten unserer Mitarbeiter erwarten. Sie profitieren, wenn unsere Fahrer ihr Handwerk verstehen.

Sie profitieren, wenn unsere Fahrer ihr Handwerk verstehen!
Innerhalb von Ortschaften oder an engen Stellen wird ein hohes Tempo mit Schleppern und Anhängern als besonders belastend empfunden. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h ist in solchen Situationen die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Akzeptanz. Unfallgefahren und laute Fahrgeräusche werden vermieden, das Herabwehen von Häckselgut unterbleibt, Bürger und Anlieger können sich besser auf die Bedingungen mit schweren Zugmaschinen einstellen. Andererseits wollen wir auf offenen Strecken nicht den Verkehr behindern. Denn: Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen.
Feldwege und Gemeindestraßen sind nicht immer für hohe Gewichte und Geschwindigkeiten von LKW, Schlepper oder vergleichbaren Fahrzeugen ausgelegt. Insbesondere während der Erntezeit im Herbst werden die Schleppergespanne der Lohnunternehmer oft als die Verursacher von Schäden gesehen.
Unsere wertvollen Wege und Straßen wollen wir gemeinsam und dauerhaft nutzen. Wir schonen durch eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf höchstens 30 km/h und durch behutsames Fahren in den Kurven die Bankette und Straßenbelege.
Die Schonung unserer Wege und Straßen ist uns ein Anliegen.
Wenn es eng wird auf den Straßen, sind Staus und Behinderungen die Folge. Für uns zählt nicht der kürzeste, sondern der beste Weg. Neuralgische Punkte wie Schulen, Kindergärten oder Spielplätze werden so weit wie möglich gemieden. Ebenso typische Verkehrsknotenpunkte im Berufsverkehr. Dort wo es geht, lässt sich durch eine Einbahnverkehrsführung die Anzahl der Fahrten halbieren. Der belastende Gegenverkehr wird vermieden.

Wir lassen Ihnen so viel freie Fahrt wie möglich!
Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wenn die Ernte bei schwierigen Wetterbedingungen geborgen werden muss, bleiben Straßenverschmutzungen nicht aus. Wir sorgen dafür, dass Gefahrenzonen gekennzeichnet und die Straßen umgehend gereinigt werden.
Ihre Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle.
Aufgetürmtes Erntegut auf den Fahrzeugen wird vermieden oder mit geeigneten Abdeck-Systemen gesichert. Eine Verschmutzung an den Fahrzeugen oder anhaftendes Häckselgut werden vor der Fahrt entfernt.
Erntemaschinen, Kalkstreuer, Ausbringgeräte für Wirtschaftsdünger erzeugen je nach Windrichtung Staub, Lärm und Gerüche. Unsere modernen Spezialmaschinen bringen die Gülle umweltschonend aus, zum Beispiel durch Schlitzen direkt in den Boden. Im Vergleich zu früher sind die Geräte so schlagkräftig, dass fast jede Arbeit in wenigen Stunden erledigt werden kann.
Breite Niederdruckreifen mit Druckluftregelanlagen sorgen selbst bei den größten Maschinen für einen äußerst geringen Bodendruck. Zur Vermeidung einer Staub- oder Geruchsbelastung achten wir auf die „richtige“ Windrichtung.

Sie profitieren von unserer schlagkräftigen Technik!
Wer neben einer vielbefahrenen Straße oder neben Bahngleisen wohnt, ist genug vom Lärm geplagt. Auch wir können angesichts der Wetterabhängigkeit nicht immer auf Arbeitseinsätze zwischen 22.00 und 6.00 Uhr verzichten. Wir können aber dafür sorgen, dass Sie so wenig wie möglich gestört werden.
Deshalb vermeiden wir Nachteinsätze in der Nähe von Wohnsiedlungen oder belastende Durchfahrten von Ortschaften.
Auf offenen Strecken passen wir unsere Geschwindigkeit der jeweiligen Situation an. Eine besondere Rücksichtnahme gilt beim Bremsen und beim Anfahren. Wir passen die Geschwindigkeit der Situation an, reduzieren den Lärm und stören die Anlieger weniger.
Angesichts der hohen Witterungsabhängigkeit gelten in der Landwirtschaft besondere Regeln für Ernte- und Bestellarbeiten an Sonn- und Feiertagen. Diese müssen oft in wenigen Tagen erledigt werden. Um Ihre Sonntagsruhe nicht unnötig zu stören, begrenzen wir diesen Freiraum freiwillig auf das Notwendigste.
Relativ „unkritische“ Arbeiten wie Zuckerrüben fahren, Gülle ausbringen, Mais ernten, Dünger streuen oder vergleichbare Arbeiten werden nur noch in dringenden Fällen an Sonn- und Feiertagen erledigt. Des Weiteren bearbeiten wir vorrangig weiter entfernte Felder und versuchen, Transporte durch Ortschaften zu vermeiden.
Bei großen Maschinen werden große Gewichte vermutet.
Werden diese über spezielle Niederdruckreifen und über eine große Aufstandsfläche verteilt, ist die Belastung pro Quadratzentimeter viel geringer als bei älteren Maschinen. Kein Landwirt würde die großen Fahrzeuge auf seinem Acker dulden, wenn diese die Bodenstruktur schädigen.

Ein weiterer Vorteil ist die Effizienz der Technik. Angesichts der hohen Energiekosten ist für uns ein niedriger Dieselverbrauch elementar. Die Verbrauchswerte konnten trotz stark verschärfter Abgasnormen in den letzten 30 Jahren mehr als halbiert werden. Zum Wohle der Umwelt.
Bestell- und Erntearbeiten sind ein hektisches Geschäft. Häufig weiß man heute nicht, ob das Wetter am nächsten Tag die Arbeitserledigung zulässt oder nicht.
Ist die Belieferung einer Biogasanlage mit vielen Transporten verbunden, werden wir Sie vorab über Umfang und Dauer informieren. Des Weiteren wollen wir Ihnen unsere typischen Arbeitsabläufe durch Praxisbeispiele hautnah zeigen. Wir wollen Sie besser über das Geschehen auf den Feldern und über die Abläufe in unserem Betrieb aufklären. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.

   




10 Punkte für Image & Akzeptanz


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