Beruf & Bildung
03.01.2020

Neue VdAW-Referentin für den Fachbereich „Landwirtschaftliche Lohnunternehmen“

Um den im VdAW e.V. organisierten Lohnunternehmen eine noch persönlichere und individuellere Betreuung zukommen zu lassen, verstärken wir unser Team ab September und konnten für diese verantwortungsvolle Aufgabe in Person von Frau Birgit Schulz eine kompetente Kollegin mit Branchenerfahrung gewinnen. Auch bei der Betreuung der Mitglieder in den landtechnischen Handelsverbänden Hessen und Württemberg wird Frau
Schulz unterstützend tätig sein und gemeinsam mit Ihnen neue Angebote gestalten.

Nach ihrem erfolgreichen Abschluss zur Diplom-Agraringenieurin an der Technischen
Universität Weihenstephan war Birgit Schulz beim Unternehmen Claas in verschiedenen Positionen tätig – zuletzt als Produktmanagerin für SFH-Vorsatzgeräte bei der Claas Saulgau GmbH. Während dieser Tätigkeit lag neben der Erfassung von Kunden- und Produktforderungen, der Festlegung des Produktangebotes sowie der Erstellung von Markt- und Wettbewerbsanalysen auch die Betreuung von Maschinen im Feldeinsatz bei Kunden in ihrem Verantwortungsbereich. Weitere Qualifikationen konnte sich Frau Schulz bei der Robert Bosch Start-up GmbH in Renningen aneignen, wo sie u.a. mit der Marktentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation betraut war.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Schulz ab kommenden September und über die Verstärkung unseres Teams, um Ihnen – unseren Mitgliedern – die bestmögliche Betreuung zur Seite stellen zu können.

Darüber hinaus ist eine gute Verbandsarbeit natürlich auch weiterhin abhängig vom Feedback der Mitglieder. Zögern Sie daher nicht, uns Ihre Wünsche, Anregungen, Fragen und auch Sorgen jederzeit auf kurzem Wege mitzuteilen!

Philipp Schmieder im Gespräch mit Birgit Schulz

Philipp Schmieder im Gespräch mit Birgit Schulz Frau Schulz, wie man Ihrer Vita entnehmen kann, haben Sie einschlägige Erfahrung in der Branche. Hatten Sie bei Ihren vorherigen Tätigkeiten schon Berührungspunkte mit landwirtschaftlichen
Lohnunternehmern?


Erste Berührungspunkte hatte ich bereits im elterlichen Nebenerwerbsbetrieb, in dem der Mähdrusch und die Maissilageernte an Lohnunternehmen vergeben wurden. Im Beruf stand ich vor allem in meiner Zeit als Verkaufsförderin von Futtererntemaschinen und als Produktmanagerin der SFH-Vorsatzgeräte in Kontakt mit Lohnunternehmern. Sowohl bei Feldtagen, Messen und Kamingesprächen, vor allem aber draußen im Feld, war der
Austausch mit Lohnunternehmern immer von entscheidender Bedeutung für meine Arbeit. Aufgrund ihrer Erfahrungen in unterschiedlichsten Einsatz- und Erntebedingungen waren
ihre Einschätzungen für mich immer mit ausschlaggebend bei der Beurteilung und Weiterentwicklung von Maschinen und Prozessen.

Was ist Ihre Motivation, in die Verbandsarbeit beim VdAW und speziell den Fachbereich „Lohnunternehmer“ einzusteigen?

Bei meiner Entscheidung für den VdAW war für mich vor allem von Bedeutung, dass ich weiterhin im landwirtschaftlichen Umfeld arbeiten werde. Hier kann ich zum einen auf vielfältige Erfahrungen zurückgreifen, zum anderen begeistert mich das Thema „Landwirtschaft“ und alles, was damit zusammenhängt. Außerdem setze ich mich gerne mit Menschen auseinander, was sicherlich einen wesentlichen Teil meiner Arbeit im Verband ausmachen wird. Dass ich für die Lohnunternehmer tätig sein werde, freut mich aber besonders, da ich diese als offen und innovativ kennen- und schätzen gelernt habe und mir die Herausforderungen und Aufgaben dieses Berufsstandes nicht unbekannt sind.

Neben fachlichem Wissen spielt in der Verbandsarbeit auch die „Komponente Mensch“ eine wichtige Rolle. Geben Sie unseren Mitgliedern einen kleinen Einblick – was begeistert Sie als Privatperson?

Neben dem Beruf ist mir meine Familie natürlich sehr wichtig. Wenn es die Zeit zulässt, gehen wir gemeinsam auf Bergtouren oder in die Kletterhalle. Begeistern kann ich mich zudem für das Wellenreiten und ich liebe es zu reisen – gerne auch auf ganz einfache Art, mit Rucksack und Zelt und am liebsten in engem Kontakt zu „Land und Leuten“.

VdAW e.V.

zur Übersicht