Beruf & Bildung
08.03.2019

Wie steht’s eigentlich um den Jungen BLU?

Es ist bereits fünf ein halb Jahre her, dass der Junge BLU unter der Schirmherrschaft des BLU Bundesverband Lohnunternehmen e.V. ins Leben gerufen wurde. Eine Fachgruppe in den Verbandsstatuten, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Betriebsnachfolger, Meister, Auszubildende & Co. auf die immer schneller werdende Agrarwelt von morgen vorzubereiten. Wie das konkret aussieht möchten wir Ihnen über die folgenden  Fragestellungennäher bringen:

Wie sieht das Seminarangebot aus?
Neben ein- oder zwei tägigen Seminaren zu bestimmten Themen rund um die Branche, versuchen wir auch bei anderen Treffen Informationen zu verbreiten und Wissen gezielt aufzubauen. So wurden letztes Jahr zum Beispiel die Themen „Vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten“ in Schleswig-Holstein, „Betriebsübergabe & rechtliche Änderungen“ im Rahmen der Mitgliederversammlung in Hamburg sowie „Chancen & Risiken der Energiewende“ anlässlich des Jungunternehmertages in Triesdorf behandelt. Und in Zukunft möchten wir weitere Puzzleteile zur strategischen Betriebsentwicklung zusammensetzen.

Was für Veranstaltungen werden angeboten?
Mit der Zeit haben sich Veranstaltungsformate im Kalender etabliert, welche heute nicht mehr wegzudenken sind. So wie der bereits erwähnte Jungunternehmertag. Einem Treffen in den Sommermonaten, bei dem neben dem fachlichen Austausch auch der Spaß nicht zu kurz kommt und das Netzwerken groß geschrieben wird. Deshalb kamen wir letzten Sommer im Rahmen des Johannitags auf dem Schulstandort Triesdorf zusammen. Und auch für dieses Jahr sind die Planungen bereits weiter fortgeschritten. In der Region Lüneburg wurde den Mitgliedern ein Blick hinter Scheunentore versprochen. Zudem haben die Mitglieder der Fachgruppe das Reisen in unsere europäischen Nachbarländer für sich entdeckt. Unter dem Titel „Studienfahrt“ wurde im Dezember 2017 die erste Reise dieser Art unternommen. Ausgangspunkt der Reise war die Maschinenfabrik Bernhard Krone GmbH & Co.KG im Emsland. Von dort ging es nach einer Werksbesichtigung und einem Vortrag zum Thema „Logogestaltung & Corporate Identity“ weiter in die Niederlande. Hier standen zunächst zwei Besuche von Lohnbetrieben auf dem Reiseplan. Anschließend ging die Rundreise Richtung Belgien weiter. Ziel waren das kulturell geprägte Antwerpen und das politische Brüssel, ehe die Heimreise anstand. Und die nächste Fahrt soll nicht lange auf sich warten lassen. Deshalb sind wir bereits mitten in den Planungen für einen fünftägigen Trip nach Schweden. Göteborg und Stockholm mit ihrer LKW-Industrie stehen für Dezember 2019 auf dem Veranstaltungskalender.

Seid Ihr in der Agrarbranche vernetzt?
Neben der Jungen DLG, dem Jungen Bioland und der Jungen ISN zählt der Junge BLU zu einem erlesenen Kreis von Nachwuchsverbänden, welcher sich zukünftig besser  miteinander vernetzen möchte. Bei unserem ersten Treffen widmeten wir uns der Frage, wie der digitale Wandel die Strukturen von Organisationen und Verbänden beeinflusst. Einer der gemeinsamen Vorstellungen im Rahmen dieser Zusammenarbeit sieht vor, dass dieses Netzwerk zukünftig weiter ausgebaut werden soll.

Wo kann ich den Jungen BLU antreffen?
Neben einem Auftritt in den sozialen Netzwerken sind wir auch auf den Messen und Ausstellungen der Branche vertreten. Hier steht der persönliche Kontakt zu unseren Mitgliedern – oder denen die es werden wollen – im Vordergrund.



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