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04.05.2020

Amazone profitiert von Innovationsstärke und Ackerbaustrategie

Die Amazone-Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2019 nach zwei Rekordjahren wiederum gute Geschäfte verzeichnen, auch wenn sich der Absatz im Jahresverlauf erwartungsgemäß etwas beruhigt hat. Die Umsätze gingen 2019 leicht um 2,9 Prozent auf 467 Mio. € (Vorjahr 481 Mio. €) zurück, lagen aber auf dem erwarteten Niveau zwischen den Werten der beiden vorangegangenen Rekordjahre 2017 und 2018. Angesichts des zweiten trockenen Sommers hintereinander sowie politischer Sondereinflüsse durch Handelskonflikte und struktureller Probleme in einigen Ländern bewertet die Amazone-Geschäftsführung den Geschäftsverlauf 2019 insgesamt positiv.

Für 2020 blicken die beiden Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer für die Agrarbranche trotz der besonderen Herausforderungen durch die internationale Corona-Pandemie mit Zuversicht nach vorn: „Auch unter den zur Zeit äußerst schweren Rahmenbedingungen ist es uns mit großem Einsatz des gesamten Amazone-Teams gelungen, das 1. Quartal 2020 auf einem hohen Umsatzniveau abzuschließen. Neben der konsequenten Einhaltung des Infektionsschutzes und der dazu empfohlenen Maßnahmen sind weiterhin die Aufrechterhaltung von Produktion, Auslieferungen und Service unsere Hauptziele. Unsere Maschinen werden von den Landwirten und Lohnunternehmern für den Anbau von Nahrungsmitteln und damit für unsere Ernährungssicherung nicht nur heute, sondern auch in Zukunft dringend benötigt. Durch die Corona-Pandemie oder Wetterextreme ausgelöste negative Auswirkungen sind im weiteren Verlauf des Jahres 2020 aber nicht auszuschließen.“

Aktuell liegen die Auslieferungen von Amazone Landmaschinen auf hohem Niveau und es ist ein erfreulich guter Auftragsbestand vorhanden. Amazone hat in vielen Bereichen eine hohe Fertigungstiefe und kann vor dem Hintergrund einer allgemein schwierigen internationalen Teileverfügbarkeit teilweise aus eigenen Beständen zehren. Die Ersatzteillogistik arbeitet zum aktuellen Zeitpunkt ebenfalls sehr zuverlässig und die Ansprechpartner sind weiterhin täglich für Anfragen per Telefon oder Email erreichbar. Unter Wahrung aller vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen, insbesondere der Schutzabstände, stehen die Ansprechpartner aus Kundendienst und Vertrieb weiterhin vor Ort zur Verfügung.

Insgesamt ist das Kundeninteresse an moderner Landtechnik, die eine präzisere und dadurch kostensparende Arbeitserledigung ermöglicht, weiterhin sehr hoch. Amazone hat 2019 bis heute gut von seiner Innovationsstärke und von dem breiten Angebot für alle Betriebsgrößen sowie bei einem Exportanteil von über 80 Prozent von seiner starken Stellung auf allen bedeutenden Exportmärkten profitiert. Insbesondere in Frankreich, Polen, England, Ungarn, Niederlande sowie in Nordamerika entwickelten sich die Geschäfte sehr positiv. Auch in den wichtigen Landtechnikmärkten Deutschland und Russland wurden 2019 wieder gute Umsätze realisiert.

Als wichtige Ereignisse für den Ausbau der Amazone-Gruppe sind die Eröffnungen der beiden neuen Vertriebsstandorte in England und Ungarn im vergangenen Jahr zu nennen. Die modernen Niederlassungen in Doncaster und Debrecen verfügen über Schulungs- und Ausstellungsräume, Ersatzteillager und Büros. Darüber hinaus wurde in Deutschland eine Amazone-Niederlassung bei der Technik Center Alpen GmbH in Kottenheim gegründet. Der neue Standort wird Anlaufpunkt für Endkunden und Händler aus der Region sein und bietet ein Ersatzteillager sowie Möglichkeiten für intensive Kundenberatungen und Schulungen.

Besonders erfolgreich war nach dem Fazit der Geschäftsführer die Agritechnica 2019 im November in Hannover: „Wir haben insgesamt 30 Neuheiten in allen Sparten vorgestellt, drei Neuheiten wurden von der Neuheitenkommission der Weltleitmesse mit Silbermedaillen ausgezeichnet. Der sehr gute nationale und internationale Besuch auf unserem Messestand spiegelte nicht nur ein großes Interesse an unserem breiten Programm wieder, sondern führte in den folgenden Wochen bis heute auch zu einem erheblichen Auftragsschub.“

In Deutschland bereiten vielen Landwirten weiterhin die gesellschaftlichen Diskussionen und die offenen Fragen über die künftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik Sorgen. Gleichwohl steigen die Herausforderungen für die landwirtschaftlichen Betriebe, beispielsweise durch die Ackerbaustrategie 2035, die das deutsche Bundeslandwirtschaftsministerium vorgestellt hat. „Hier haben wir in der Forschung und Entwicklung die entscheidenden Trends bereits frühzeitig identifiziert und können der Landwirtschaft für viele der in dieser Ackerbaustrategie formulierten Schlüsselthemen bereits heute konkrete Lösungen bieten“, stellen die beiden Geschäftsführer heraus. Als Beispiele dafür stehen die Amazone-Maschinen für die reduzierte Bodenbearbeitung, die Mulchsaat und die Direktsaat sowie die Schmotzer-Hacktechnik. Auch die besonders exakten Düngerstreuer für die bedarfsgerechte, teilflächenspezifische Düngung und die neuen digitalen Lösungen für den integrierten Pflanzenschutz, wie die elektrische Einzeldüsenschaltung, sind wichtige Technologien für die Einsparung von Betriebsmitteln und die Schonung der Umwelt. „Amazone bietet seit vielen Jahren mit dem 3C-Ackerbaukonzept anwenderoptimierte Maschinenkonzepte für den Landwirt auf der ganzen Welt an. Unsere innovativen, auf den Boden und das Klima angepassten Maschinen werden in den folgenden Jahren treibende Kräfte für unsere Umsätze sein“, prognostizierten die Geschäftsführer abschließend.

Zum Unternehmen:
Insgesamt beschäftigt Amazone zum Jahresbeginn 2020 rund 1.900 Mitarbeitende, darunter 130 Auszubildende. In die Bereiche Forschung und Entwicklung hat das Unternehmen mehr als 7 % des Umsatzes investiert. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf über 20 Mio. €.

Hochauflösendes Bildmaterial stellen wir Ihnen in unserem Mediapaket gerne zur Verfügung: http://service.amazone.de/austausch/Innovations-2019.zip

Pressemitteilung
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