04.08.2025
Erntezeit auf dem Höhepunkt – Fachverbände fordern mehr Rücksicht im Straßenverkehr
Die Erntezeit in Deutschland befindet sich auf ihrem Höhepunkt. Statistisch bildet der Monat August den traurigen Jahreszenit des Unfallgeschehens unter Beteiligung von Traktoren. Aufgrund ihrer Größe und Langsamkeit erfordern Traktoren, aber auch Mähdrescher und Erntemaschinen vor allem auf Landstraßen besondere Achtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmende. Unfälle mit Traktoren sind zwar selten, weisen jedoch eine 56-fach höhere Getötetenrate als Unfälle nur unter PKW-Beteiligung auf. Gemeinsam rufen der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), der Deutsche Bauernverband (DBV), die Maschinenringe Deutschland GmbH und der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) Verkehrsteilnehmende zu mehr Rücksichtnahme auf Landmaschinen während der Hochphase der Erntezeit auf.
Geringeres Unfallrisiko durch angemessene Geschwindigkeit
In den Sommer- und Herbstmonaten sind viele landwirtschaftliche Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs. Vor allem auf Landstraßen kommt es in dieser Zeit oft zu Begegnungen mit Traktoren, Mähdreschern oder Erntemaschinen. Wir rufen alle Verkehrsteilnehmenden auf, ihr Fahrverhalten anzupassen: Mit angemessener Geschwindigkeit, ausreichendem Sicherheitsabstand und Verzicht auf riskante Überholmanöver reduziert sich das Unfallrisiko deutlich. Wer die Landmaschinen einfädeln und queren lässt, erhöht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. DBV-Präsident Joachim Rukwieds Appell für erhöhte Aufmerksamkeit, Rücksicht und Geduld während der Erntezeit: „Sicherheit entsteht durch gemeinsames Handeln. Jeder Beitrag zählt und schützt uns alle.“
Traktoren – unverzichtbar als Grundlage unserer Versorgung
Landmaschinen sind keine Behinderung des Straßenverkehrs – sie sind der Verkehrsträger für unsere Lebensmittel. Traktoren, Mähdrescher und Erntemaschinen gehören zum Alltag auf unseren Straßen – auch in der Erntezeit. Es ist daher wichtig, sie nicht als Störung zu begreifen, sondern als Grundlage unserer täglichen Versorgung. DVR-Präsident Manfred Wirsch sagt: „Wer auf der Straße arbeitet, hält den Verkehr nicht auf – er hält ihn am Laufen.“
Mehr Wahrnehmung – auch in der Fahrzeugtechnologie
Eine größere Wahrnehmung landwirtschaftlicher Nutzfahrzeuge erwarten wir nicht nur von Verkehrsteilnehmenden selbst, sondern auch von der Fahrzeugindustrie. Hersteller von Pkw, Lkw und Motorrädern sollten bei der Entwicklung ihrer Sicherheitssysteme darauf achten, dass diese die vielen unterschiedlichen landwirtschaftlichen Fahrzeuge rechtzeitig erkennen, damit ein noch sicheres Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden möglich ist.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist Deutschlands unabhängiger Vorreiter und Kompetenzträger in allen Belangen der Straßenverkehrssicherheit. Mit dem Ziel der Vision Zero („Niemand kommt um, alle kommen an.“) setzt er sich für die gemeinsame Verantwortung aller Gesellschaftsgruppen ein, um den Straßenverkehr sicher zu machen. Durch die hohe Sachkenntnis und die Erfahrung seiner Mitglieder bildet der DVR ein effizientes Netzwerk für Verkehrssicherheit.
Bundesverband Lohnunternehmen e.V.
Geringeres Unfallrisiko durch angemessene Geschwindigkeit
In den Sommer- und Herbstmonaten sind viele landwirtschaftliche Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs. Vor allem auf Landstraßen kommt es in dieser Zeit oft zu Begegnungen mit Traktoren, Mähdreschern oder Erntemaschinen. Wir rufen alle Verkehrsteilnehmenden auf, ihr Fahrverhalten anzupassen: Mit angemessener Geschwindigkeit, ausreichendem Sicherheitsabstand und Verzicht auf riskante Überholmanöver reduziert sich das Unfallrisiko deutlich. Wer die Landmaschinen einfädeln und queren lässt, erhöht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. DBV-Präsident Joachim Rukwieds Appell für erhöhte Aufmerksamkeit, Rücksicht und Geduld während der Erntezeit: „Sicherheit entsteht durch gemeinsames Handeln. Jeder Beitrag zählt und schützt uns alle.“
Traktoren – unverzichtbar als Grundlage unserer Versorgung
Landmaschinen sind keine Behinderung des Straßenverkehrs – sie sind der Verkehrsträger für unsere Lebensmittel. Traktoren, Mähdrescher und Erntemaschinen gehören zum Alltag auf unseren Straßen – auch in der Erntezeit. Es ist daher wichtig, sie nicht als Störung zu begreifen, sondern als Grundlage unserer täglichen Versorgung. DVR-Präsident Manfred Wirsch sagt: „Wer auf der Straße arbeitet, hält den Verkehr nicht auf – er hält ihn am Laufen.“
Mehr Wahrnehmung – auch in der Fahrzeugtechnologie
Eine größere Wahrnehmung landwirtschaftlicher Nutzfahrzeuge erwarten wir nicht nur von Verkehrsteilnehmenden selbst, sondern auch von der Fahrzeugindustrie. Hersteller von Pkw, Lkw und Motorrädern sollten bei der Entwicklung ihrer Sicherheitssysteme darauf achten, dass diese die vielen unterschiedlichen landwirtschaftlichen Fahrzeuge rechtzeitig erkennen, damit ein noch sicheres Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden möglich ist.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist Deutschlands unabhängiger Vorreiter und Kompetenzträger in allen Belangen der Straßenverkehrssicherheit. Mit dem Ziel der Vision Zero („Niemand kommt um, alle kommen an.“) setzt er sich für die gemeinsame Verantwortung aller Gesellschaftsgruppen ein, um den Straßenverkehr sicher zu machen. Durch die hohe Sachkenntnis und die Erfahrung seiner Mitglieder bildet der DVR ein effizientes Netzwerk für Verkehrssicherheit.
Bundesverband Lohnunternehmen e.V.