Ziele des iGreen-Projekts
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Ziele des iGreen-Projekts

Übergeordnete Ziele des Projektes sind die Einführung von moderner, onlinegestützter Informationstechnologie zum Schutz natürlicher Ressourcen, zum Schutz der Umwelt und zur Steigerung der Effektivität landwirtschaftlicher Arbeitsabläufe. Für die Praxis in landwirtschaftlichen Lohnunternehmen sind die folgenden Ziele von herausragender Bedeutung:

Erster Schritt: Treffsicher den Schlag finden
Ziel des Projektes ist die Einführung einer Internet-basierten Technik, die es ermöglicht, die Fahrer der Lohnunternehmer online mit einem Auftrag zu versehen und ihn dann mit Hilfe von Geodaten zu dem Schlag zu führen. Damit dieser Vorgang reibungslos funktioniert, muss der Kunde seine Flächen aus dem Internet z. B. mit Google Maps importieren, in diese dann mit Hilfe eines Geo-Editors die einzelnen Schläge einzeichnen und die Daten dem Lohnunternehmer online übersenden. Wenn ein Auftrag ansteht, lädt der Kunde das Geo-Formular des Lohnunternehmers herunter und wählt die zu bearbeitenden Schläge aus und schickt dieses Formular wieder zum Lohnunternehmer zurück. Der Landwirt übermittelt dem Lohnunternehmer mit diesem Formular nur die Schläge, die den aktuellen Auftrag betreffen.
Der Geo-Editor und das Geo-Formular sind von der Fachhochschule Bingen entwickelt worden und werden in Rheinland-Pfalz schon erfolgreich eingesetzt.
Der zweite Schritt des Projektes geht über die Identifikation der Schläge hinaus. Die Erfassung und Verarbeitung der Maschinen- und Leistungsdaten und das Speichern von Personaldaten ist für Lohnunternehmer gleichbedeutend mit der Erfassung der Maschinendaten.

Ein großer Prozentsatz der Arbeiten bei den Lohnunternehmern ist nicht maschinengebunden, wie z. B. Werkstatttätigkeiten oder das Abdecken von Maissilos. Um diese Arbeiten innerbetrieblich oder auch dem Kunden gegenüber zu dokumentieren, werden Personen-, Maschinen- und Prozessdaten miteinander verknüpft und entweder in einem lohnunternehmereigenen, abgesicherten Server oder auf einem neutralen Rechner einer unabhängigen Institution mit einem vorgegebenen Zugriffsrecht abgelegt. Dieser Server, die sogenannte iGreen-Onlinebox, wird im Laufe des Jahres 2010 vom DFKI entwickelt. Hier fließen alle relevante Daten zusammen und der Lohnunternehmer kann diese wie aus einem E-Mail-Postkasten abrufen.