Sachstand und Ausblick
Derzeitiger Sachstand des Vorhabens:
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Erste Praxisversuche sind im Frühjahr 2010 in den Bereichen Kartoffeln legen und Pflanzenschutz durchgeführt worden. Beim Kartoffeln legen sind georeferenzierte Aufträge (Schlagnavigation, Spurtracking) auf der Maschine angelegt und abgearbeitet worden. Positionsgenau wurden Daten automatisch zu Start / Stopp, Straßenfahrt, Legen, Wenden und Wartezeit aufgezeichnet, die auf den LU-PC via USB-Stick übertragen wurden. Die Versuche im Pflanzenschutz waren weniger erfolgreich, da die herstellerübergreifende Kommunikation zwischen den Maschinen nicht funktioniert hat. Hier hat die Landtechnikindustrie sich nicht an die Kernaussage des Anforderungskatalogs „Jede Maschine muss mit jeder anderen herstellerübergreifend kommunizieren können“ gehalten. An dieser Problematik muss gerade mit den großen Partnern des Projekts gearbeitet werden. Wir wollen keine konzerneigenen Lösungen
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Es wurde – witterungsbedingt verzögert- mit der iGreen-Technik (Schlagnavigation, Schnittlänge, Ballengröße etc.) Stroh gepresst. Das Stroh pressen gilt als „Generalprobe“ für die diesjährige Maisernte, da die Abläufe ähnlich sind.
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Namhafte Landmaschinenhersteller setzen schon in der Maisernte für die sichere Navigation auch auf Feldwegen entweder das System der Fa. Lactos (Farmpilot) oder die Navigation der Fa. Arvato (Field-Nav) ein.
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Die LU Service GmbH wird zusammen mit dem DFKI einen Informationstag für Software-Häuser anbieten. Die Softwareentwickler werden über die Anforderungen der Lohnunternehmer an die Software informiert und das DFKI wird über den Stand und die aktuelle Konfiguration der Onlinebox berichten.
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Sobald die Onlinebox des DFKI fertiggestellt ist, können alle relevanten Daten online in Echtzeit auf den PC des Lohnunternehmers übertragen werden. Zur Zeit warten fast alle am Projekt beteiligten Landtechnikunternehmen auf die Bereitstellung der Onlinebox.
Ausblick:
Das Projekt gewinnt nun richtig „an Fahrt“ – für die Silomaiskampagne 2010 werden mehrere Häckselketten mit der iGreen-Technik ausgerüstet.
Damit iGreen auch über die Projektzeit hinaus weiterentwickelt wird, gilt es, die Kunden der Lohnunternehmer davon zu überzeugen, dass sie mit der Bereitstellung ihrer Geodaten auch eigene Vorteile sehen. Hier müssen die Lohnunternehmer mit viel Fingerspitzengefühl und guten Argumenten Basisarbeit leisten. Wenn die Landwirte mit „im Boot“ sind, ist damit zu rechnen, dass diese vielversprechende Technik in naher Zukunft bei vielen Lohnunternehmern zum Einsatz kommen wird.