Freisprechung der ersten Auszubildenden

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Dienstleistungen von Profis für Profis

“Ein Beruf mit Zukunft“

20 junge Leute erhalten ihre Zeugnisse/
Erstklassige Perspektiven als Mitarbeiter in Lohnunternehmen



„Heute ist ein historischer Tag“, freute sich Peter Zeyn, Präsident der Landesgruppe Niedersachsen im Bundesverband Lohnunternehmen (BLU) anlässlich der Freisprechungsfeier von 20 der ersten Absolventinnen und Absolventen des neuen Ausbildungsberufs „Fachkraft Agrarservice“. Sechs weitere Absolventen waren wenige Tage vorher in Schleswig-Holstein feierlich verabschiedet worden. Qualifizierte Fachkräfte seien das wichtigste Kapital der Lohnunternehmen, wies Zeyn vor wenigen Tagen vor vielen Gästen und Ehrengästen auf die große Bedeutung des Berufs vor allem für die wachsende Zahl der Lohnunternehmen hin. Aus der Hand von Kammer-Vizepräsident Henning Ziegenmeier erhielten die Absolventen später ihre wohlverdienten Urkunden.

“Historischer Tag“

„Das ist ein Beruf mit enormer Zukunft“, unterstrich DEULA-Leiter Fritz Bründer. Vor 20 Jahren hätte kaum jemand an den Erfolg der Bemühungen des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU) geglaubt, der bereits damals auf die Notwendigkeit eines eigenständigen Berufsbildes für Lohnunternehmer gedrängt hatte. Viele von denjenigen, die die Befürworter als „ein bisschen verrückt“ bezeichnet hätten, würden nun eines Besseren belehrt, so Bründer. Die BLU-Führung habe mit enormer Willensstärke und mit Visionen durchgesetzt, wovon nun die ersten jungen Leute profitieren könnten: Von einem anerkannten Ausbildungsberuf, der dem wachsenden Bedarf der Lohnunternehmer nach qualifizierten Arbeitskräften entgegenkomme.

Wachsender Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften

Der Beruf habe sich zum Selbstläufer entwickelt, betonte Richard Didam von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Als Grund nannte er die Vielseitigkeit der Ausbildungsinhalte von Pflanzen- und Tierproduktion über Maschinen- und Technikwissen bis zu kaufmännischen Themen. „Alles hat bestens funktioniert, alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen“, lobte er. Nachdem im Frühjahr 2005 die rechtlichen Grundlagen festgezurrt worden seien, habe alles sehr schnell gehen müssen. Standen doch die jetzigen Absolventen bereits in den Startlöchern, um ihre Ausbildung zu beginnen. Besonders das Netzwerk des Lohnunternehmerverbandes, verbunden mit perfekter Öffentlichkeitsarbeit, habe erstklassig funktioniert. Schon bald sei daher der neue Beruf in aller Munde gewesen. Sehr erfreulich sei zudem, dass bei der Durchschnittsnote eine zwei vorne stehe. Als nächstes steht der Beginn der Meisterausbildung im Winterhalbjahr 2007/2008 bevor.


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