Beruf & Bildung
26.08.2016

Haben Sie die passende Lösung?

Berufskleidung

Es gibt heute diverse Möglichkeiten, das Thema Berufskleidung (BK) zu organisieren. Einige Unterneh-men überlassen ihren Mitarbeitern Anschaffung und Pflege. Andere übernehmen dies selbst. Ein wachsender Teil der Unternehmen setzt mittlerweile auf das Serviceangebot textiler Mietdienstleister. Welcher Weg ist für Sie der passende?

Der Arbeitnehmer (AN) kauft
  • Möglichkeiten: Der AN kann sich je nach Vorliebe und persönlichem Geschmack einkleiden, ob mit Freizeitkleidung oder selbst gekaufter Berufskleidung
  • Vorteile: Der AN hat freie Wahl seiner Kleidung, er entscheidet nach individuellem Geschmack und persönlichem Tragekomfort. Der AG muss sich um nichts kümmern, gibt das Thema an Mitarbeiter ab.
  • Nachteile: Ein dauerhaft gepflegtes und einheitliches Erscheinungsbild ist nicht gewährleistet – der Betrieb verzichtet auf einen professionellen Auftritt. Der AN trägt alle Kosten und muss sich um die Pflege und Reparatur seiner Kleidung kümmern.
Der Arbeitgeber (AG) kauft
  • Möglichkeiten: Der Arbeitgeber bezieht die BK über den Fachhandel oder im Online-Shop. Der AG kann die gekaufte BK im eigenen Betrieb waschen, in die Wäscherei geben oder den Mitar-beitern zur Pflege überlassen. Zudem hat er die Möglichkeit, die BK durch spezifische Elemente wie Logos und Co. zu individualisieren.
  • Vorteile: Der Markt bietet große Auswahl an professioneller, imagegerechter Berufskleidung für jedes Gewerk und jedes Budget. Der AG verschafft sich durch einheitliche Kleidung einen CI-gerechten Auftritt, signalisiert Professionalität und Kompetenz. Entscheidet er sich für eine externe Wäscherei, stellt er zudem die fachgerechte Pflege der Kleidungsstücke sicher.
  • Nachteile: Das Thema Beschaffung und Pflege von BK ist mit hohem Organisations- und Zeit-aufwand verbunden. Herausforderung sind zudem Größenänderungen, Mitarbeiterfluktuation bzw. Einkleidung von Saisonpersonal. Auch der Kapitaleinsatz ist für den Betrieb bei der Beschaffung der BK spürbar, da für jeden Mitarbeiter mindestens zwei, besser drei Garnituren der ausgewählten BK bereitgestellt werden müssen.
Der Arbeitgeber (AG) least
  • Möglichkeiten: Der AG entscheidet sich für einen textilen Mietdienstleister und Full Service. Hier kann der AG zwischen bestehenden Kollektionen im Sortiment des Dienstleisters wählen, sich zu individuellen Bekleidungskonzepten beraten oder eine eigene Corporate Fashion entwickeln lassen. Probetragen (auch nach der Wäsche) sowie individuelle Veredelung gehören zum Service-Paket.
  • Nachteile: Der AG legt sich meist bis zu fünf Jahren vertraglich fest. Die Kleidung gehört nicht ihm, sondern dem Leasingunternehmen.
  • Vorteile: Der textile Dienstleister hilft durch Beratung im Vorfeld teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. Er übernimmt die individuelle Ausstattung aller Mitarbeiter sowie fachgerechte Pflege und Reparatur aller Kleidungsstücke. Ebenfalls zum Service gehören Hol- und Bringdienste in vereinbarten Intervallen. Ersatzbeschaffung und flexible Ausstattung neuer Mitarbeiter/Saisonpersonal sind sichergestellt. Der Organisationsaufwand wird minimiert. Beim Thema Kosten entfallen die hohen Startinvestitionen, Leasinganbieter berechnen eine monatliche Rate.
DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH / Julia Guttulsröd

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